Fußball

    • Salamander schrieb:

      Hats in Dortmund irgendwen gejuckt, als Miki seinen Wechsel von Donezk erstreikt hat ?
      Also mich hat's damals tatsächlich gejuckt, denn mir war klar, dass es so auch in Dortmund enden würde. Hier muss man aber auch einen Teil der Schuld bei seinem Berater suchen, der da sicher mehr mit zu tun hat.


      Salamander schrieb:

      Vom Dembele Geld und auch durch Aubas Ablöse ist noch einiges übrig
      Nicht wirklich. 105 Millionen waren es bei Dembele, davon gingen aber direkt eine gute Hälfte an Vater Staat.

      Gesamt hat Dortmund zwischen Januar 2017 und Februar 2018 - wenn ich mich nicht verrechnet habe und immer die richtigen Informationen hatte - 81 Millionen durch Käufe ausgegeben. Dagegen gab es zwar fixe 214 Mio Einnahmen, aber wie oben geschrieben kriegt unser Staat davon gut die Hälfte. Blieben also nur 20-30 Mio durch alle Transfers am Ende, die man noch hätte ausgeben können.
    • Köln - Dortmund

      Was für ne Granate von einem Bundesliga-Spiel! Im Grunde war es ein komplett offener Schlagabtausch, bei dem praktisch alles möglich war. Köln hatte extrem viele Chancen, machte da aber in den meisten Fällen einfach zu wenig mit, da häufig die Konsequenz im Abschluss fehlte. Allerdings zeigte man Moral, in dem man zwei Führungstreffer des BVB wieder ausgleichen konnte, was dann beim dritten Mal allerdings nicht mehr gelang. Gegönnt hätte ich den Kölnern den einen Punkt durchaus, nachdem man sich hier so reingehängt hat und die Punkte halt auch wirklich dringend braucht, auf der anderen Seite freue ich mich aber natürlich auch, dass der BVB heute endlich den ersten Sieg der Rückrunde bejubeln durfte.
      Den FC bereits abschreiben sollte man aber - vor allem mit Blick auf die letzten Wochen - definitiv nicht. Es wird schwer, aber den Klassenerhalt zu schaffen erachte ich für die Kölner, wenn sie weiter so kämpfen wie heute, allemal als möglich.

      Das Spiel bot aber auch abseits dessen eine Menge Zündstoff. Es war Stögers Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte, in der er sogleich einen Sieg seiner neuen Mannschaft einstreichen konnte. Für den BVB war es das erste Spiel ohne Auba und wirklich vermisst wurde er nicht. Die Mannschaft wirkte befreiter. Allgemein kann man nur froh sein, dass das Kapitel nun geschlossen ist, weil es das Team doch sichtbar zu belasten schien, dass ausgerechnet der Torjäger so aus der Reihe getanzt ist und teils auch (aktive) Arbeitsverweigerung betrieb.
      "Batsman" wusste ihn jedenfalls mehr als nur hervorragend zu ersetzen. Solch einen Einstand muss man auch erst mal hinlegen. Zwei Tore selber gemacht, eines vorbereitet und den Hattrick lediglich aufgrund einer korrekten, wenngleich äußerst engen, Abseitsentscheidung nicht voll bekommen. Und auch Schürrle durfte endlich mal wieder jubeln, was ich ihm auch durchaus gönne, nach all der - teils berechtigten, teils aber auch etwas überzogenen - Kritik an ihm.

      Batshuayi erweist sich jedenfalls sofort als Volltreffer. Nun muss er diese Form nur möglichst über die Rückrunde hinweg halten, damit der BVB das selbsterklärte Saisonziel der Champions League Qualifikation auch wirklich erreichen kann. Im Sommer wird man dann schauen, wie man in der Spitze weiter verfahren wird. Ob es für "Batsman" auch ne anschließende Kaufoption gibt ist noch offen, da berichten die Medien irgendwie alle was Anderes.
      Sollte er das Niveau halten und sein Potenzial dauerhaft abrufen können, wäre es eigentlich nur in beiderseitigem Interesse das Engagement fortzusetzen, da wohl auch Batshuayi danach ungerne wieder als besserer Bankdrücker fungieren würde. Mit Morata und Giroud bei Chelsea vor der Nase dürften regelmäßige Einsätze deutlich schwieriger ausfallen, als beim BVB, wo es sonst nur noch Isak gibt, der für diese Verantwortung aber auch noch nicht bereit ist.
      #SeeYaInWano
    • Wie tief der BVB gesunken ist. Erst das Dusel weiterkommen gegen Bergamo und jetzt das Aus gegen Salzburg, gegen Salzburg. Das ist eine Mannschaft die man im schlafen besiegen muss. Gestern standen 11 Angsthasen auf dem Platz. Ein Fehlpass nach dem anderen. Technisch ganz unsauber. Wie kann es sein, dass man nach Tuchels technisch, spielerisch so tief fällt? Man verlernt doch nicht alles innerhalb von Monaten. Die Rückholaktionen sind bis dato immer schief gegangen. Sahin, Kagawa und jetzt Götze. Gegen Atletico hätte man sowieso keine Chance gehabt.

      Zur CL. Sind immer die gleichen die weiterkommen sofern sie nicht gegeneinander spielen. Juve, Bayern, Real und Barca. Ich sehe die vier schon im HF sofern sie nicht gegeneinander spielen im VF. Atletico ist dieses Jahr nur in der EL dabei. Die gehören zur top 5 mMn.
      :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
    • Hallo allerseits ich möchte ich mich hier mal äußern und meine Gedanken über die Bundesliga preisgeben.

      Aufgrund eines Interviews von Herrn Hoeneß über die Frage ob es Sinn mache die Bundesliga spannender zu gestallten, indem man Play-Offs einführt.

      Vorweg ja ich weiß das Uli Hoeneß ein vobestrafter ist und er daher viel an glaubwürdigkeit verloren hat, aber trotzdem gehe ich bei einigen Dingen mit ihm comfort.
      So auch zu seiner Meinung zu Play-Offs einführung.

      Hier der Link für diejenigen die sich das Interview mal durchlesen möchten: Uli Hoeneß spricht sich gegen Playoff-System in der Bundesliga aus: Wäre "richtig unfair"

      Vorweg ich stimme dem vom Herrn Hoeneß gesagtem hier 1:1 zu und nein ich bin kein Hoeneß vernatiger.

      Aber hier nun meine Gedanken zur Bundesliga, da der Text etwas länger wird packe ich ihn in den Spoiler.

      Spoiler anzeigen
      Wir hatten vor Gründung der BL die mehrgleisige Oberliga mitsamt K.O. Runden in der Meisterschaft.
      Das waren genau diese ominösen Playoffs, die man aber bewusst
      abschaffte, um eine eingleisige und verdichtete Eliteliga nach dem
      Vorbild der damit erfolgreicheren Nachbarländer zu gründen. Erst nach BL
      Gründung gewannen deutsche Clubs ihren ersten Europapokal und die
      deutsche N11 erlebte den gewünschten Aufschwung.


      Wenn heute die Performance der Bundesliga Teilnehmer unzureichend ist (vgl.
      Punktabstand auf FCB und das Abschneiden im Europa-Pokal), dann liegt ein
      Qualitätsproblem "der anderen" vor, welches auch ursächlich korrigiert
      werden muss.
      Dies über Playoffs zu kaschieren ist der falsche Ansatz, weil das
      Verbergen von Symptomen nur Augenwischerei ist. Die eigentliche
      Zielsetzung einer eingleisigen Eliteliga ist die Herausbildung
      sportlicher Eliten und wenn das aktuell nicht funktioniert, dann muss
      man die dazugehörigen Ursachen beheben und statt peinliche Symptome nur
      unter den Teppich kehren.


      Das Kernproblem der Liga liegt meiner Meinung nach an zwei identifizierbaren Ursachen:
      - Taktischer Rückstand
      - Qualität des Managements


      Taktischer Rückstand


      Die Bundesliga hat erhebliche taktische Defizite, seit alle dieses
      Gerenne vom Klopp kopierten (Gegenpressing ist der beste Spielmacher).
      In direkter Folge haben die Clubs verlernt, das eigene Spiel zu machen
      und greifen vor lauter Panik vor Ballverlusten verstärkt zu diesen
      hoch-und-weit Bällen, die das komplette Mittelfeld überspielen.


      In besagtem MF der Bundesligisten findet man inzwischen kaum noch
      erstklassige Fußballer, geschweige denn die dringend benötigten tiefen
      Spielmacher (die mit der Abschaffung des Libero und Zehners
      unverzichtbar wurden). Es wird aber gar kein Wert mehr darauf gelegt,
      weil das Mittelfeld nur noch aus Grasfressern und Zweikampf-Führern gebildet wird.
      Der DLP Typus wird alljährlich aus der BL herausgekauft, sobald man
      ansprechende Spieler dort verortet, weil im Ausland hinreichende
      taktische Wahrnehmung besteht, um ihre Bedeutung für das Kollektivspiel
      richtig einzuschätzen. Derweil besteht hierzulande noch nicht einmal die
      Erkenntnis, dass es solche Spieler wirklich braucht.(vgl. Xabi Alonso obwohl langsam war ein hervorragender DLP-Spieler)


      Man braucht ja in der Bundesliga auch nicht mehr selbst Fußball zu
      spielen, weil es nur noch darum geht das gegnerische Spiel zu zerstören
      und per Zufall und Glück die Punkte zu holen. Das ist armselig und
      widerspricht dem Grundgedanken des Spiels, welches als Primärziel die
      Erzielung von Toren vorsieht und nicht nur die Verhinderung selbiger bis
      alles andere zum Erliegen kommt.


      In direkter Folge verlieren unsere tollen Bundesligisten inzwischen
      schon gegen die Armenhäuser Europas (obwohl stets gesagt wurde, alles
      liege nur am Geld), weil dort im Gegensatz zu hier noch Fußball gespielt
      wird und diese Kleinclubs in eigenem Ballbesitz sogar Tore erzielen
      können, weil es ihnen nämlich nicht abtrainiert wurde.


      Dann wird gegen einen BL Vertreter mit viermal soviel Umsatz eben
      gemauert, damit die allergrößte Schwäche der Bundesliga aufgedeckt wird,
      nämlich die Unfähigkeit selbst etwas mit dem Ball anzufangen. Und wenn
      man dann als Barfuß Bethlehem den Ball erobert, sind die Deutschen
      derart unsortiert, dass man sie leicht auskontern kann, einfach weil sie
      gar nicht gewohnt sind, das eigene Raumspiel in eigenem Ballbesitz zu
      perfektionieren. Die Verantwortung dafür liegt bei den Bundesliga Trainern und
      dem Management, welches dies gar nicht als überaus kritisch erkennt.


      Dieser einzige Fokus auf Kampf, Laufspiel und Einstellung ist eine
      komplette Sackgasse, in die man sich immer tiefer verrennt, weil es hier
      schon immer hieß, "wir wollen euch kämpfen sehen" anstatt mal zu rufen "Wir wollen euch SPIELEN sehen", während spanische Clubs einfach Fußball SPIELEN und obendrauf sogar noch besser verteidigen als die selbstverherrlichte Bundesliga, die die Schuld für
      eigenes Unvermögen stets auslagert und am liebsten bei Bayern München
      sucht (siehe Playoffs).


      Dabei ist doch unübersehbar, dass Bayern erst wieder international eine
      Rolle spielt, seit dort vanGaal die aktive Spielgestaltung lehrte und
      die darauf folgenden Trainer dies beibehielten.(vgl. Internationales abschneiden und anshen der 2000er Jahre)
      Die Bundesliga braucht zuvorderst Trainer, die den Fußball vollständig lehren
      und nicht einzig die Spielzerstörung in den Vordergrund stellen. Da
      unten auf'm Platz fängt im Grunde alles an, will man nicht ewig weiter
      gegen Nikosia, Methan Dingsbums, Belgrad und Torfkirchen rausfliegen.


      Die Ursache dieser Malaise findet man in der historischen Beurteilung taktischer Entwicklungen.


      Im alten Jahrtausend basierte Bundesliga Fußball auf der Manndeckung,
      dem Libero und einigen technisch feinen Spielern (meist auf der 10 und
      den Außen), die den Unterschied machten. Da gab es noch Straßenfußballer
      und intuitive Spielintelligenz. Deutsche Mannschaften kämpften ihre
      Gegner defensiv nieder und die besseren Kicker weiter vorne besorgten
      die Tore.


      Mit der Abschaffung von Manndeckung und Libero fiel der deutsche Fußball
      in eine extreme Identitätskrise, denn wenn man nicht mehr dem
      Gegenspieler auf's WC folgte, wusste man gar nicht wo man stehen sollte.
      Deshalb taten sich seinerzeit alle enorm schwer mit der Einführung der
      Raumdeckung und Linienabwehr. Das war folglich auch der Punkt, an dem
      schrittweise die ewig gleichen Trainer nicht mehr gefragt waren.
      Zugleich wurde der Libero als erster Aufbauspieler abgeschafft, und die
      Qualität der Spieleröffnung fiel ins Bodenlose. Im Grunde hatte man nur
      noch orientierungslose Spieler auf dem Platz, keine Trainer, die das
      neue taktische Verhalten unterrichteten und zugleich auch keinen
      Nachwuchs mehr, weil dieser in der Entwicklung früherer Jahre vergessen
      wurde.


      Dann wurde seitens DFB eine tiefgreifende Reform im Nachwuchsbereich eingeführt.
      Zugleich tauchten neue Trainer auf, die vereinzelt Pressing lehrten und
      dem Team damit endlich eine neue Bestimmung und Orientierung auf dem
      Feld gaben (zB Rangnick) und auch Leute wie Klinsmann, die meinten, die
      individuelle Ballbesitzzeit (vgl. Arsenal) sei am wichtigsten und man
      müsse den Ball schneller zirkulieren lassen, damit die Spielzüge
      schneller ablaufen.
      Zu guter Letzt kam Kloppo, der vermittelte, dass man selbst mit
      Holzfüßen stark spielen konnte, wenn sich nur alle kollektiv wie
      Hornissen verhalten und die Räume in Sekundenbruchteilen zustellen,
      indem man Pressend über den gesamten Platz läuft.


      Zugleich verschwanden die technisch feinen Spieler langsam aus der Liga.
      Kicker wie Bein, Kirijakov, Herzog, Diego, Micoud, und wie sie alle
      hießen verließen unbemerkt die Liga.
      In direkter Folge sank ebenso unbemerkt das technische Niveau der Bundesliga,
      was mit noch mehr Laufintensität und noch mehr Schaum vor dem Mund
      kompensiert werden sollte.
      Vorbei die Zeiten eines Zehners oder Liberos, die früher in jeder Bundesliga
      Mannschaft vorhandenen Spielmacher wurden ersatzlos abgeschafft, denn
      kaum jemand war gewillt, die Position des Sechsers (hierzulande das
      Synonym des Zerstörers und Staubsaugers vor der Abwehr) analog der
      Südländer zum Spielmacher umzuwidmen, damit der tiefe Spielaufbau in
      Zeiten hohen Pressings fortan dort stattfände.


      Da stehen wir eigentlich noch heute, auch wenn die N11 und der FC Bayern
      als krasse Abweichler den Ballbesitzfußball für sich entdeckt haben und
      damit international sehr erfolgreich sind.


      Dieser Ansatz findet in der Bundesliga aber kaum Nachahmer, da man immer noch
      der Theologie anhängt, dass man per se mit schlechten Spielern agieren
      muss (das liebe Geld) und daher der primitivste Ansatz der
      Spielzerstörung bei allerhöchster physischer Intensität der einzig
      erfolgversprechende sei. Dass dies aber eine Sackgasse darstellt, will
      niemand wissen.


      Und deshalb ist die spielerische Qualität der Bundesliga seit Abschaffung der
      Manndeckung stark gesunken und deshalb wurden seitdem auch keine
      Europapokale mehr gewonnen.
      Die Bundesliga hat das SPIELEN verlernt und kann nur noch kämpfen, was
      international aber viel zu wenig ist. Da müssen die Europa-Pokal Gegner nur dem
      Bundesligisten den Ball aufzwingen, damit der sich nach allen Regeln der
      Kunst selbst ein Bein stellt und ausscheidet. Das können sogar die Kleinsten Europas, dem favorisierten Bundesliga Club den Ballbesitz
      aufzwingen, weil darin dessen größte Schwäche liegt. Folglich fliegen
      wir sogar gegen Kleinstclubs raus, obwohl ewig propagiert wurde, alles
      liege einzig und alleine am Geld. Nein, es liegt an der Qualität des
      eigenen Fußballs und nicht am ewig besungenen Zaster, denn anders
      erklärt sich diese Entwicklung überhaupt nicht wie ich empfinde.



      Qualität des Managements


      Warum gelang es den Top Standorten wie Hamburg, Köln, Stuttgart,
      Frankfurt, Nürnberg, und Konsorten denn nicht, sich in all der Zeit
      besser aufzustellen?
      Warum können sie denn selbst heute noch fortwährend von Aufsteigern
      verdrängt werden und steigen sogar selbst munter ab, obwohl man
      jahrzehntelang Zeit hatte, sich viel stärker aufzustellen? Was mag wohl
      der Grund dafür sein, dass ein riesiger zeitlicher und struktureller
      Vorsprung gegenüber den heutigen Me-Toos zu rein gar nichts führte und
      alles nur versandete?
      Dazu würde mich mal eine plausible alternative Erklärung interessieren.


      Aus meiner Sicht sind Vereinsstrukturen ungeeignet, um ein Top
      Management mitsamt einer starken Wachstumsstrategie abzubilden. Vereine
      mögen für Taubenzüchter viel Sinn ergeben, aber bestimmt nicht für
      Unternehmen, die stark wachstumsorientiert agieren müssen.
      Beispiel: 1975 wurde eine Garagenfirma namens Microsoft gegründet. Die
      haben keine 20 Jahre gebraucht, um sich als Weltmarktführer zu
      etablieren. Wären die dagegen als e.V. gestartet, würde sie heute wohl
      immer noch niemand kennen.


      Eine feststellbare Professionalisierung der Bundesliga gab es eigentlich
      erst mit der Einführung der ausgelagerten Profi-Kapitalgesellschaften,
      weil diese fortan außerhalb des direkten Zugriffs von populistisch
      geführten Mitgliederversammlungen lagen.
      Nur ist dieser Schritt lediglich als initial zu bewerten und weiter zu
      entwickeln (vgl. Anteilsverkauf, Installation externer
      Wirtschaftskompetenz im Aufsichtsrat, Schaffung eigener Vermarktungskompetenz
      statt Auslagerung, Beschaffung von Stadioneigentum anstelle von
      Mietverträgen).
      Dort wo es in diesem Sinne konsequent weiterging, entstanden Strukturen,
      die niemand für möglich gehalten hätte (vgl. Augsburg), während die
      ewigen Vereinsmeier wie Schalke, Nürnberg, Kaiserslautern fortwährend
      mit Problemen zu kämpfen hatten und haben (zB Unterkapitalisierung,
      Verschuldungsgrad, Handicaps im operativen Bereich bzgl. Lohnkosten). Es
      muss einfach zielgerichtet weiter in die Richtung betonter
      Professionalisierung gehen und das Kerngeschäft Fußball (vgl. taktische
      Evolution weiter oben) muss dort fortan mehr Aufmerksamkeit erhalten,
      statt den Ehemaligen einfach alles zu glauben und als gottgegeben
      hinzunehmen.


      Natürlich gibt es auch diverse gut geführte Bundesligisten, die sich
      seit der Einführung ausgelagerter Profi-Kapitalgesellschaften positiv
      hervortun, aber deren heutiges Handicap ist es nunmal, dass sie
      jahrzehntelangen Rückstand auf den FCB haben, weil dort schon seit 1962
      unter Neudecker mit einer ganz anderen Kultur gearbeitet wurde. Die
      Professionalisierung ging dort sehr früh los und endete fortan nicht
      mehr, auch weil die Generationswechsel im Management stets gut gelöst
      wurden und man nicht fortwährenden Richtungswechseln unterlag.


      Wie sieht ihr das?
      Sieht ihr vielleicht andere Probleme als Grund dafür das der FCB in der Bundesliga Meilenweit enteilt ist und im Europa-Pokal nchts mehr geholt wird?
      Diese Leute, sei es nun Max Gieriger, Tim Bendzko, Glasperlenspiel und wie sie alle heißen, sind nichts weiter als Auswurfprodukte einer riesigen Industrie. Das hat nichts mit "echter" Musik zu tun, sondern ist einfach nur berechneter Scheiß, der auf einer Stufe mit so einem Schwachsinn wie Helene Fischer und Andreas Gabalier steht. Musik, die nichts zu sagen hat, nicht weiter weh tun will und auch sonst nichts Bleibendes hinterlässt.
    • Grundsätzlich fände ich Playoffs sehr spannend.
      Würde in meinen Augen aber grundsätzlich eben nur dann Sinn machen, wenn man sie nach der regulären Spielzeit austragen könnte und da ist der Kalender schlichtweg zu voll.

      Eine Möglichkeit wäre den regulären Meister aussen vor zu lassen und die darauf folgenden 8 Plätze um die direkte CL Qualifikation spielen zu lassen. Eben weil sich oftmals die tatsächliche Qualität bzw. Beständigkeit einer Mannschaft erst gegen Ende der Saison zeigt.

      @slr... Es ist dir keiner böse, wenn du eine Quelle angibst, aber der Text ist definitiv nicht von dir.
      Achtung! Ein einziger Buchstabendreher kann eine Signatur urinieren!
    • @Chuck Taylor
      Welcher Text?
      Das die kleineren jetzt weinen ist beschämend. Bayern hat gute Leistung geleistet und sowas gehört belohnt. Nur weil man jetzt spannendere Meisterschaft haben möchte, muss man doch nicht dafür Bayern Arbeit zu Nichte machte. In Itakien, Frankreich beschwert sich auch keiner. Zumal man auch das 50+1 hätte lockern können, aber dagegen hat sich dich die Mehrheit ausgesprochen, vor allem die kleineren.
      :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
    • Chuck Taylor schrieb:

      Eine Möglichkeit wäre den regulären Meister aussen vor zu lassen und die darauf folgenden 8 Plätze um die direkte CL Qualifikation spielen zu lassen. Eben weil sich oftmals die tatsächliche Qualität bzw. Beständigkeit einer Mannschaft erst gegen Ende der Saison zeigt.
      Die Beständigkeit einer Mannschaft zeigt sich erst am Ende? Und was ist mit den Mannschaften die richtig gut starten und dann nachlassen? Kann doch auch passieren.

      Ein Jahr Bundesliga ist verdammt lange und wer am Ende oben steht hat es auch verdient. Ich hoffe, dass die anderen Teams durch die Serienmeisterschaft der Bayern an ihrer Qualität arbeiten. Vor allem von Dortmund erwarte ich jetzt eine Reaktion (by the way, ich bin Bayern Fan).

      Genauso wie Dortmund damals Bayern fertig gemacht hat, was zur jetzigen Dominanz geführt hat, erhoffe ich mir jetzt eine deutliche Steigerung von Dortmund. Andererseits hat Dortmund gezeigt, dass man durchaus auch mal 5 Punkte vor den Bayern stehen kann.

      Playoffs helfen da echt keinem weiter. Und einen glücklichen Gewinner am Ende in der Champions League gegen die großen Klubs zu sehen...nein danke.
    • Was war das für ein Spiel in Rom. Nie im Leben hätte ich damit gerechnet. Wahnsinn das war Unterhaltung pur. Da hat man selbst als Aussenstehender mitgefiebert. Mir fallen keine Worte mehr ein. Wahnsinn...

      Die Chance der Münchener auf den Pott ist damit deutlich höher. Mit Pool und Rom zwei auf dem Papier einfache Lose im HF. München gegen Real hätte schon was. Wäre ein würdiges Finale.
      :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von slr ()

    • Also Liverpool ist sicherlich kein einfaches Los. Auch Rom nicht. Denn wer im Halbfinale steht, der hat nicht einfach nur Glück gehabt.
      Zwar hat München nach 2013 wieder die Chance auf das Tripple. Aber Real und gerade Liverpool schauen schon sehr stark aus. Das wird nicht leicht für München.

      Gönnen würde ich die CL aber unserem Kloppo mit Liverpool. Beobachte ihn seit seinem Abgang von Dortmund immer mit halbem Auge. Und was er dort mit der Mannschaft leistet, ist wirklich klasse. Solch ein Titel wäre wirklich klasse für ihn.
    • Man sollte Liverpool und Rom auf keinen fall unterschätzen, denn dann endet man so wie Barcelona gestern.
      In der Champions League ist schöner Fußball nebensächlich. Wichtig ist, dass gewisse Tugenden wie Teamgeist, Kampfgeist und Einsatzbereitschaft auf den Platz gebracht werden und man sich für die Mannschaft den Arsch aufreißt. Das ist genau das, was die Roma gestern getan hat und wird auch genau das sein, was Liverpool tun wird.
      Falls Bayern und Madrid weiterkommen, wird es für die beiden glaube ich schwieriger als man denkt. Solche Gegner zu bespielen wird nicht einfach.
      Am meisten würde ich Klopp den Sieg gönnen, weil ich ihn als Typ mag, auch wenn er mal die Zecken trainiert hat :)
    • Sollte Jupp Heynckes dieses Jahr tatsächlich noch einmal das Tripple holen, würde er sich wohl unsterblich machen. Aber ersteinmal muss sich Bayern gegen Sevilla durchsetzen. Rom - Barcelona zeigt mal wieder, dass man im Fußball mit allem rechnen muss.

      Mittlerweile verfolge ich Fußball nicht mehr so intensiv, wie vor ein paar Jahren. Das liegt vor allem daran, das viele Spiele in der Bundesliga einfach absolut grottig sind. Da können sich 90 Minuten auch mal ganz schön in die Länge ziehen. Als Werder Bremen Fan weiß ich wovon ich rede. Umso glücklicher macht es mich, dass Kohfeldt in Bremen momentan so einen guten Job macht und es auch Fußballerisch wieder nach oben geht. Das wünsche ich eigentlich der gesamten Liga.
      Alleine zu trinken ist wie in Gesellschaft zu kacken
    • Also wenn Kloppo mit Liverpool die Citizen mit Pep aus der CL ballert, dann trau ich dem Team von der Anfield in diesem Jahr wirklich alles zu. Wer City mit nem rechnerischen 5:1 weghaut, der brauch auch vor den Bayern oder vor Real nicht zu zittern. Zumal Kloppo genau für solche Gegner der richtige Trainer ist. Gegen die Großen weiß er seine Spieler zu motivieren und anzustacheln, sie aufzupushen, wie kein Zweiter. Das hat man auch schon zu BVB Zeiten immer wieder gesehen.

      Also ja, ich traue Liverpool in diesem Jahr in der CL wirklich alles zu. Sollte es im Halbfinale auf einen der Giganten hinauslaufen, sei für mich nur so viel gesagt: Kloppo kann große Mannschaften. Das weiß auch Hummels, der dazu bspw. vor Tagen / Wochen schon gesagt hat, dass er Liverpool lieber meiden wollen würde. Und wenn es einer aus den noch verbliebenen Teams wissen muss, dann jawohl Mats.
      „Aber sein Team (von Jürgen Klopp, Anm. d. Red.) liefert immer die beste Leistung ab, wenn sie auf die besten Mannschaften treffen. Das ist sicher. Ich glaube nicht, dass eins der verbleibenden Teams auf Liverpool treffen möchte. Sie arbeiten so hart, spielen intensiv und aggressiv mit einer hohen Qualität an Spielern – vor allem im Angriff.“
      Quelle
      #SeeYaInWano
    • Der Viertelfinal-Ausgang zwischen Barcelona und AS Roma erinnert ja schon fast an den Achtelfinal-Ausgang im letzten Jahr zwischen Barcelona und PSG. Bloß hierbei lief es anders herum für Barcelona. Hinspiel 4:0 für PSG, Rückspiel ein legendäres 6:1 für Barca gegen grottenschlechte Pariser.
      Ich hätte es den Römern gar nicht zugetraut und bin echt überrascht was die für ein bärenstarkes Spiel abgeliefert haben. Und vor allem, weil sie Barca nun rausgekegelt haben und selbst im Halbfinale stehen.
      Daran sieht man mal wieder, dass im Fußball echt alles passieren kann und es verschiedene Underdogs auch weit schaffen können. Bin gespannt, wie es mit Roma weitergeht und wer der Halbfinalgegner wird. Auf jeden Fall ist kein Gegner zu unterschätzen.

      Es freut mich für Kloppo, dass er mit seinem LFC so eine erfolgreiche CL-Saison spielt. Wie auch andere hier, verfolge ich auch regelmäßig die Geschehnisse in der Premier League sowie rund um Liverpool. Was wohl einzig allein nur an seiner Person liegt. Er ist halt einfach ein totaler Symphat.
      Ich gönne ihm den aktuellen Erfolg mit Liverpool und traue ihm mit seiner Mannschaft noch so einiges zu. Eigentlich fast alles.
      So wie Liverpool im Hinspiel in der ersten Hälfte ManCity mit 3 Toren überrollt hat und diese offensiv Maschinerie einfach nur läuft, geht da auch was gegen Real, Bayern oder Roma, oder wer auch immer noch im Halbfinale stehen wird. Es ist brutal, was Klopp aus manchen Spielern herausholen kann. Da genügt es aktuell einfach nur Namen wie Salah, Mané und Firmino zu nennen. Oder auch Alexander-Arnold, von dem ich bis dato noch nie etwas gehört habe. Aber dieser 20-jährige Engländer war im Hinspiel letzte Woche ein absolutes Powerhouse, der Leroy Sane auf der rechten Seite keine Chance gelassen hatte. Finde ich sagenhaft.
    • Was war das gestern für eine Schlacht? Buffon tut mir so leid. So kurz vor der Verlängerung. Den Elfer kann man geben, muss man eben nicht. In so einer Situation muss man Fingerspitzengefühl zeigen. Da hatte wohl einer nicht Bock gehabt auf die Verlängerung. Das Ronaldo für die ganzen Schwalben keine gelbe bekommen hat ist brutal.
      Gestern standen sich für mich die zwei besten Teams gegenüber. Ein Spiel auf Augenhöhe. Schade Juve zu früh raus. Gegen Bayern, City, Barca, Pool wäre da mehr gegangen. So ein Spiel darf im VF nicht stattfinden.
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      Auch gestern wieder eine krasse CL-Partie zwischen Real und Juventus. So wie gestern schon bei Barca - Roma dachte ich ebenso wenig an ein Weiterkommen von Juventus. Aber wer hätte gedacht, dass die so Gas geben und Real in so eine Bredouille bringen und sogar fast noch eine Verlängerung zustande kommt. Ich nicht. Echt starkes Spiel von Juventus. Hut ab!
      Miesepeter des Abends für Juve waren dann wohl in der Nachspielzeit der Schiedsrichter und Cristiano Ronaldo, der eiskalt den Elfmeter verwandelte und somit den Einzug ins Halbfinale fix machte. Den Elfmeter kann man geben, muss man aber nicht. Strittige Sache.
      Aber in solch einem Spiel in der Nachspielzeit einen Elfmeter zu geben, finde ich schon extremst mutig. Verständlich, dass sich die Italiener hier nicht im Zaum halten konnten und Buffon mit einer roten Karte vom Platz flog. Wer weiß... hätte er die Schnauze gehalten, hätte der Elfmeter auch ganz anders ausgehen können und das Spiel auch.

      Finde ich sehr schade für Buffon in seinem wahrscheinlich letzten großen Spiel auf internationaler Bühne solch einen Abgang hinzulegen. In solch einem Spiel die Nerven zu bewahren und die Emotionen unter Kontrolle zu haben, stelle ich mir extremst schwierig vor. Dabei sollte Buffon mit seinem Alter und seiner Erfahrung eigentlich darin geübt sein. Ging wohl einfach mit ihm durch, weil er wohl so sehr diesen letzten internationalen Titel seiner Karriere wollte.. Ob die italienische Torwart-Legende nun doch noch ein Jahr dranhängt? :rolleyes:

      @Kai Zaru Lustigerweise musste ich bei der gestrigen Aktion von Buffon ebenfalls an den Abgang von Zidane im WM-Finale 2006 denken. Auch wenn der Vorfall gestern nicht ganz so krass war.

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      Buffon tut grad ein wenig Leid aber ich finde auch sehr schade, wie er derart die Kontrolle verloren hat. Den Penalty kann man geben, muss man aber nicht und bei dem Niveau hätte ich stärkere Nerven erwartet. Das Penalty-Duell zwischen Ronaldo und Buffon wäre so ziemlich der absolute und geradezu fantastische Höhepunkt des Spiels gewesen und stellt euch mal vor wie genial es gewesen wäre, wenn Buffon in der Situation den Penalty von Ronaldo gehalten hätte. Ich weiss nicht ob Real sich danach noch hätte fangen können, ich denke eher nicht, aber auf jeden Fall wäre der Ansporn von Juve durch die Decke gegangen. Das Spiel wäre geradezu legendär(!) gewesen.

      Aber nein, Buffon rastet aus und versaut es. Von dem her ist es auch ein wenig seine Schuld und ich gehe auch nur so hart ins Gericht mit ihm, weil ich den Mann derart respektiere.
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      Lustige Geschichte übrigens... Im März/Mai 2017 hat Buffon ein Interview bei Sky Italia gegeben wo er über sein Karriereende gesprochen hat.

      Zitat: "Vielleicht beende ich meine Karriere ja wie Zidane mit einem Kopfstoß"

      Der Spruch hat ihn da zumindest ein bisschen wieder eingeholt :-D
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      Fand den 11m berechtigt man sieht in verschiedenen Videos wie benatia mit beiden Armen zuerst den gegenspieler anrempelt.

      Wenn der Link nicht erlaubt ist lösche ich ihn wieder.


      Man darf ja nicht vergessen das es ohne das foul ein Tor gewesen wäre da Buffon niemals mehr dahin gekommen wäre.

      Es ist schade das Buffon sich so daneben verabschiedet hat. Aber die Rote musste sein da der Schiedsrichter sich nicht respektlos angehen lassen darf.

      Was mich stört ist das überall nur geredet wird das Juve so viel besser gewesen wäre oder es verdienter gehabt hätte. Im Hinspiel hat Real es verpasst höher zu gewinnen da war Juve deutlich unterlegen und gestern hatte Real pech wie beim latten Treffer oder dem nicht gegebenen Tor von Isco. Chancen waren genug da.

      Am Ende ist das weiter kommen verdient nach 180min
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      Nun dann...steht ja dem Finale Liverpool - Bayern München nichts mehr im Wege. X/

      CL - Halbfinals:

      FC Liverpool - AS Roma
      Bayern München - Real Madrid

      Sehr schade! Ich hatte ja gehofft, dass Liverpool die Königlichen aus Madrid aus dem Halbfinale schießen darf. Aber okay... Man kann nicht alles haben. Auch wenn die AS Roma nicht zu unterschätzen ist und sie überraschend Barca rausgeworfen haben, traue ich ihnen ein Weiterkommen gegen Liverpool nicht zu. Ich halte Liverpool für zu stark. Sollten die Schlüsselspieler der Offensive nicht verletzt ausfallen oder eine Gelbsperre haben, sehe ich den FC Liverpool schon im Finale.

      Und ja, (fast) alle Jahre wieder grüßt Real Madrid. Das werden echt 2 spannende Halbfinalspiele gegen Madrid werden. Madrid ist zwar in La Liga nur Platz 3 und schwächelt dort etwas, aber sie spielen eine starke CL-Saison.
      Auch Bayern spielt eine souveräne CL-Saison. Im Achtelfinale problemlos Besiktas beseitigt. Und im Viertelfinale den FC Sevilla entfernt, auch mit ein wenig mehr Schwierigkeiten. Jetzt kommt halt gleich mal die dickste Hausnummer. Es wird nicht gegen Real. Aber ich drücke den Bayern einfach die Daumen.
      Ich würde gerne nochmal ein Finale Heynckes - Kloppo sehen.

      Achja...
      EL - Halbfinals:

      Marseille - Salzburg
      Arsenal - Atletico
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      Nico Kovac wird also neuer Bayern Trainer. Es hatten schon einige damit gerechnet, dass er der heißeste Kandidat dafür ist. Nun hat sich das bewahrheitet. Trotzdem ist der Weggang aus Frankfurter Sicht ziemlich unglücklich gelaufen. Das hat vor allem die Pressekonferenz der Frankfurter heute gezeigt.
      Das diese ganze Entscheidung gestern übers Telefon gefällt wurde und Kovac bis dahin keinen Kontakt zu Bayern hatte, kaufe ich ihm nicht ab. Das Frankfurt nur kurz vor der Presse darüber informiert wurde, ist auch nicht gerade die feine Art. Bis jetzt hat noch kein Verantwortlicher der Bayern Bobic kontaktiert. Ich bin sehr gespannt wie Kovac zu den Bayern passen wird. Für die Frankfurter tut es mir Leid.
      Alleine zu trinken ist wie in Gesellschaft zu kacken
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      Der Pressegang über Kovac's Wechsel war wirklich eine unschöne Sache. Und hat ordentlich Unruhe nach Frankfurt gebracht. Das Resultat hat man ja dann am Samstag gegen Leverkusen gesehen. Die Frankfurter wurden mit 4:1 vom Platz gefegt. Echt ein herber Rückschlag für die Frankfurter im Kampf um die Europa-Startplätze.
      Ich finde den Weggang von Kovac echt schade. Er hat wirklich saubere Arbeit in Frankfurt bis dahin geleistet. Als er 2016 die Frankfurter nach Armin Veh übernahm rettete er die Mannschaft vor dem Abstieg. In der Relegation gegen Nürnberg ging er als Sieger hervor. Ab da ging es nur noch bergauf. Saison 2016/2017 den 11. Platz im Mittelfeld belegt. In der aktuellen Saison eine passable Hinrunde gespielt und in der Winterpause auf Platz 8 geendet. Und in der Rückrunde immer weiter zum Kandidaten für einen Europa-Startplatz entwickelt. Sogar zwischenzeitlich auf gleichem Level mit Schalke, Dortmund und Leverkusen zu erwähnen. Seit den Gerüchten rund um Kovac vor ein paar Wochen wieder etwas der Einbruch und das Abrutschen auf Platz 7.
      Ein Startplatz für Europa ist aber immer noch machbar, da nur 1 Punkt Unterschied auf den Tabellenfünften und noch 4 Spiele ausstehend.
      Echt sehr sehr schade, da ich gerne die weiter Entwicklung von Frankfurt gesehen hätte zusammen mit Kovac. Vor allem wie er es hinbekommen würde mit einer Mannschaft wie Frankfurt bei einer Doppelbelastung - Liga und Europa.

      Ich bin gespannt, wie er sich beim FC Bayern München schlagen wird. Er kennt den Verein, schließlich hat er 2 Jahre für die Bayern gespielt. Von seiner Persönlichkeit und seiner Art finde ich ihn echt klasse. Er könnte ganz gut zu den Bayern passen. Aber ob er dort klar kommen wird, wird sich zeigen.
      Er bringt seinen Bruder Robert mit zu den Bayern. Heißt, dass Brüdergespann bleibt weiterhin zusammen. Kann nur von Vorteil sein.

      In Frankfurt konnte sich Niko Kovac genügend Respekt bei seinen jungen Spielern verschaffen und hatte sie ordentlich im Griff. Aber wie verhält es sich, wenn er mit einer kompletten Mannschaft bestehend aus Stars mit einigen Titeln auf dem Buckel zu tun hat. Bekommt er auch die ganzen selbstbewussten Stars in den Griff. Der einzige, der mal "Star"-Niveau hatte aktuell in Frankfurt ist Boateng. Mit einem scheint er wohl klar zu kommen. Wie wird es mit 20 Stars aussehen?
      Bin gespannt, ob er die alten Haudegen Ribery und Robben in Griff bekommt oder ob sie ihm auf der Nase herumtanzen. Wenn solche Spieler keinen Respekt dem Trainer entgegenbringen können, wird ähnliches passieren wie bei Ancelotti. Der hatte sich auch einiges selbst verdorben.

      Vor Heynckes haben sie Respekt. Wenn Opa Heynckes sagt, "du hockst heute auf der Bank, das ist gut für dich". Dann wird gespurt. Ob das ebenso passiert, wenn der junge Kovac die gleichen Worte in den Mund nimmt?
      Schauen wir mal, wie lange Kovac seinen Stuhl bei den Bayern behalten wird.