Fußball

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    • Im Keller der Bundesliga brennt es nach dem Spieltag lichterloh. Nachdem Hannover vor kurzem den Trainer gewechselt hat, müssen bei Nürnberg heute der Trainer und der Manager gehen. Und auch bei Stuttgart muss der Manager gehen.

      Zum einen interressant, dass jeweils auch der Manager gehen muss und nicht nur der Trainer. Es scheint den Verantwortlichen wohl bewusst geworden, dass es nicht nur an den Qualitäten des Trainers liegt, dass man dort unten drin steht. Sondern die Kaderqualität algemein zu schlecht für die Bundesliga ist. Doch bringt es da jetzt was den Trainer zu entlassen?

      Aus verschiedenen Gründen gönne ich es eigentlich sowohl Hannover als auch Stuttgart den Abstieg, daher kommt mir dort das Chaos sehr gelegen. Da sehe ich die möglichen Aufsteiger mit Vereinen wie Pauli, Union Berlin oder Köln lieber in Liga 1. (Der HSV kann von mir aus noch gerne 1 Jahr in der zweiten Liga bleiben)
      DIE GUMMIENTENFLOTTE
    • So schlecht war vom Grundgedanke die Politik bei Stuttgart nicht.
      Viele Junge Talente (Was eigentlich Oft schon das Herzstück beim VFB war) und ordentlich ältere Haudegen. Aber genau da liegt wohl leider der Grund, der Reschke letztlich den Kopf gekostet hat.
      Didavi
      Castro
      Waren wohl die beiden Zentralen Figuren von denen man sich am meisten Erhofft hat.
      Beide haben ungefähr die Hälfte der Spiele überhaupt absolviert. Von guter Leistung ganz zu Schweigen.
      Nürnbergs Topeinkauf hat hier wohl das Gleiche Problem, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden.

      VFB

      Sehr schade muss man sagen, dass der VFB nach dem Abstieg kurze Zeit später schon wieder am gleichen Scheideweg steht. Mit Korkut war man letztesjahr ja noch lange gut im Mittelfeld Unterwegs. Bei Weinzierl muss man jetzt aber wohl so sagen, hat hier noch garnichts erreicht, keine Aufbruchstimmung keine Verbesserung der Spieler, die Mannschaft ist komplett Verunsichert. Mit einer Niederlage in den nächsten 1-2 Spielen wird wohl auch dieses Kapitel zu Ende gehen und man muss Ehrlicherweise sagen, es sieht nicht danach aus als ob Weinzierl hier noch die Kurve bekommt.

      Nürnberg

      Hier kann ich nur vermuten. Aber warum man vor dem Winter noch ruhig bleibt und jetzt so Gnadenlos die Notbremse zieht, kann ich nicht so ganz verstehen. Ja das Wintertransfer Fenster wurde nicht genutzt und dies wurde wohl auch Schlussendlich zur Säge am Stuhl vom Manager. Trotzdem bleibt die Frage, was Nürnberg diese Saison denn erwartet hat. Da hätte man evtl. schon früher andere Wege einschlagen müssen, denn immerhin wurde der Weg des Managers bis gestern noch für Gut befunden, selbst im Wintertransferfenster.
    • Der größte Fehler in Stuttgart ist es gewesen, Hannes Wolf raus zu schmeißen und dafür Korkut zu verpflichten. Mit Wolf ist der Aufstieg und die 2.Liga Meisterschaft gelungen, im Sommer 2017 wurde der Vertrag noch verlängert, man hätte wirklich das Gefühl, man hat die Zeit etwas aufzubauen was auf langfristigkeit ausgelegt ist. Wolf setzte auf junge Spieler, hatte interessante Ansätze und konnte Spieler entwickeln. Das die kurzfristigen Ergebnisse nicht immer gestimmt haben ist korrekt.

      Stuttgart ist einfach das neue Schalke, ständig Unruhe, Manager die sich medial zu Wort melden und unnötig Druck aufbauen, keine Zeit für nachhaltige Entwicklungen, Verpflichtung von alten Spielern die Über ihrem Zenit sind usw.
      Traurig was da mit einem Traditionsverein passiert, eventuell muss es mal richtig weit runter gehen bevor man aufwacht.
      Freiheit, Gleichheit, Solidarität
    • King X. Drake schrieb:

      Der größte Fehler in Stuttgart ist es gewesen, Hannes Wolf raus zu schmeißen und dafür Korkut zu verpflichten. Mit Wolf ist der Aufstieg und die 2.Liga Meisterschaft gelungen, im Sommer 2017 wurde der Vertrag noch verlängert, man hätte wirklich das Gefühl, man hat die Zeit etwas aufzubauen was auf langfristigkeit ausgelegt ist. Wolf setzte auf junge Spieler, hatte interessante Ansätze und konnte Spieler entwickeln. Das die kurzfristigen Ergebnisse nicht immer gestimmt haben ist korrekt.

      Stuttgart ist einfach das neue Schalke, ständig Unruhe, Manager die sich medial zu Wort melden und unnötig Druck aufbauen, keine Zeit für nachhaltige Entwicklungen, Verpflichtung von alten Spielern die Über ihrem Zenit sind usw.
      Traurig was da mit einem Traditionsverein passiert, eventuell muss es mal richtig weit runter gehen bevor man aufwacht.
      What? 2 Abstiege wäre wohl das Ende der Fahnenstange
      Das hat es damals auch geheissen, Absteigen und dann wird es wieder besser. Jetzt stehen sie wieder an genau dem gleichen Punkt. Weiter Runter halte ich hier aber für den komplett falschen Ansatz. Schau dir mal Kaiserslautern oder Karlsruhe an, aus dem Nebel kommt man nicht mehr raus.

      Auch muss man ganz klar sagen, der VFB ist noch nicht Tod. Es ist definitiv noch die Chance da die Klasse zu halten. Gerade mal 3 Punkte. Da von 2 Abstiegen zu reden sind ja fast schon Bildzeitung Floskeln
    • @King X. Drake das ist aber leider kein Problem allein von Stuttgart sondern der Bundesliga allgemein! Wenn man am 10. Spieltag nicht komplett auf Kurs ist, wird der Trainer in Frage gestellt und wenn es dann noch Richtung Abstieg geht wird er mMn dann auch viel zu oft entlassen!

      Bestes Beispiel ist doch Hannover 96! Da wird der Trainer entlassen, es kommt Thomas Doll alles soll besser werden und man kassiert erstmal ne krachende 5:0 Klatsche! Im zweiten Anlauf dann der wenig Ruhmreiche 2:0 Erfolg gegen Nürnberg. Ich denke mal das hätte Andre Breitenreiter auch hinbekommen!

      Noch schlimmer finde ich die Vereine, die dann meinen am 28. oder 29. Spieltag nochmal einen Trainer zu wechseln um den drohenden Abstieg zu verhindern, was in den meisten Fällen trotzdem schief geht! Geschichten ala Lucien Favre und Gladbach sind die Ausnahme!

      Mir misfällt die Trainerpolitik in der Bundesliga schon seit vielen Jahren! Keiner bekommt mehr Zeit was aufzubauen. Ich hab auch das Gefühl, dass kaum ein Trainer aktiv auf den Kader einwirken darf. Er muss mit dem Leben was er hat und die Manger vorgeben bzw. verpflichten. Wenn es dann nicht zum System des Trainers passt bzw. die Spieler und Trainer nicht so recht zusammenfinden muss der Trainer halt gleich wieder gehen. Gefühlt ohne überhaupt eine Chance gehabt zu haben.

      Freiburg macht es doch vor wies gehen kann! Christian Streich hat in 8 Jahren von Klassenerhalt am letzten Spieltag über Abstieg bishin zu Euro League und Pokal Halbfinale alles mit dem SC erlebt! Die Vereine denken maximal noch bis Saisonende meist aber nur von Spiel zu Spiel. Es scheint als traut sich kein Klub zu mal einen 3-4 Jahresplan zu erstellen, beim dem auch gerade bei Teams wie Hannover oder Nürnberg auch mal einen Abstieg hingenommen werden muss. Statdessen muss von heute auf morgen alles passen und man von Anfang an im Soll sein! Wenn nicht fängt man halt solange von vorne an und holt immer wieder neue Trainer bis es vielleicht mal ein Jahr gut geht.

      Nur die hälfte aller Trainer sind länger als 1 Jahr im Amt!
      Ich finde das ein Armutszeugnis.
    • Dragoon schrieb:



      Mir misfällt die Trainerpolitik in der Bundesliga schon seit vielen Jahren! Keiner bekommt mehr Zeit was aufzubauen. Ich hab auch das Gefühl, dass kaum ein Trainer aktiv auf den Kader einwirken darf. Er muss mit dem Leben was er hat und die Manger vorgeben bzw. verpflichten. Wenn es dann nicht zum System des Trainers passt bzw. die Spieler und Trainer nicht so recht zusammenfinden muss der Trainer halt gleich wieder gehen. Gefühlt ohne überhaupt eine Chance gehabt zu haben.

      Freiburg macht es doch vor wies gehen kann! Christian Streich hat in 8 Jahren von Klassenerhalt am letzten Spieltag über Abstieg bishin zu Euro League und Pokal Halbfinale alles mit dem SC erlebt! Die Vereine denken maximal noch bis Saisonende meist aber nur von Spiel zu Spiel. Es scheint als traut sich kein Klub zu mal einen 3-4 Jahresplan zu erstellen, beim dem auch gerade bei Teams wie Hannover oder Nürnberg auch mal einen Abstieg hingenommen werden muss. Statdessen muss von heute auf morgen alles passen und man von Anfang an im Soll sein! Wenn nicht fängt man halt solange von vorne an und holt immer wieder neue Trainer bis es vielleicht mal ein Jahr gut geht.

      Nur die hälfte aller Trainer sind länger als 1 Jahr im Amt!
      Ich finde das ein Armutszeugnis.
      Hier möchte ich mich gleich einklinken. Du sprichst von der Kaderplanung und dass die Trainer keinen Einfluss mehr haben. Genau deswegen hatte ja Hannover auch so grosse Probleme. Andre Breitenreiter forderte eine Verbesserung im Kader und hat vor Beginn der neuen Saison gesagt, dass es enorm schwierig wird. Erhalten hat er glaub ich nur Henne (Der das Super macht aber kam aus der Regionallige!!!) einen Bobby Wood der nicht die Qualität hat und einen Haraguchi. Er forderte eigentlich komplett andere Typen hat nichts erhalten und nun ist der Verein im chaos.

      Allgemein bin ich sehr enttäuscht. Der Kind meinte im Winter noch, dass Hannover mit dem Andre auch 2. Liga spielen würde. Gekommen ist es halt anders. In der Schweiz ist es das selbe Problem, Fc Sion schickt Trainer um Trainer. Die Führungsregime halten das Wort nicht mehr, mischen sich zu fest ein, am Schluss sitzen sie noch auf den Trainerbank.

      Distanziert gesehen muss man sagen macht das der BVB an sich nicht schlecht. Die gesamte operative Führung ist durchdacht und bis jetzt hat es einen Schub gegeben. Hier müssen die anderen Verein beobachten und evtl. die Strategie überdenken.

      Die Problematik mit dem Einmischen war auch bei Bayern ein Problem. Klar ist da der Druck grösser auf die beiden Herren trotzdem sollte sich die operative Führung rund um Sportdirektor rund um den Platz die Führung halten -> Vor allem in Bezug auf Kommunikation betreffend Spieler, Transfers und Trainer. Sobald es Richtung Strategie geht können sich die Beiden wieder melden ansonsten wäre es mal gut, wenn sie diese Sache dem Sportdirektor überlassen. Als Beispiel ist hier auch der BVB gut Zorc ist grundsätzlich mit Kehl Ansprechperson rund um Kaderplanung, Spiel Trainer etc. Der Watzke äussert sich hauptsächlich zu strategischen Aufgaben oder Ausrichtungen.
      Cant wait for the clash :thumbup: :thumbsup:
    • Yey! Es tut sich was in der Liga! :thumbsup:

      Warnung: Folgende Zeilen werden Hass, Polemik und eine große Prise Salz enthalten!


      Ich freue mich immer, wenn diese Deppenvereine ihre Trainer entlassen. Da sieht man wieder, wo das eigentliche Problem im "Profi"-Fußball liegt. Nämlich dass abseits des Platzes neben Trainern, Spielern und dem Staff leider hauptsächlich Amateure rumrennen hat. Nur leider sitzen die in den großen Büros und haben das meiste zu sagen. Sehr gut ausgebildete Fachleute werden reihenweise entlassen, um "Impulse zu setzen". Das ist aber natürlich eine gute Taktik, um vom eigenen Versagen abzulenken. Einfach immer die Leute unter einem feuern und sagen "der hats verbockt!". Dann merkt auch keiner, dass man ja selber derjenige war, der diesen Fachmann damals noch für kompetent genug hielt, die eigenen Ideen ordentlich umzusetzen. Aber wahrscheinlich haben die gar keine richtigen Ideen, wie sich die Mannschaft denn sportlich entwickeln soll. Denn anders kann ich mir nicht erklären, wie man kompetente, erfolgreiche Aufstiegstrainer nach nicht mal einem Jahr im Oberhaus wieder feuern kann. Da kannst du aus Trainersicht eigentlich am besten direkt nach dem Aufstieg die Kündigung einreichen. Was erwarten die Leute da oben denn? Dass man direkt in die Champions League marschiert?

      Und immer dieses Gesabbel von wegen "unser Etat ist so klein". Ja und da ist jetzt der Trainer Schuld dran oder was?

      Und das traurigste ist doch: von diesen Lachnummern bleibt am Ende mindestens die Hälfte doch wieder in der Liga, weil inzwischen ja nur noch 2 Vereine absteigen. Und nach einer Saison ist man eh wieder da weil - wer hätte das gedacht?? - die Mannschaften von einem VFB, H96, HSV, Nürnberg, Köln und wie sie alle heißen am Ende doch gar nicht soooo kacke waren und man ja in der zweiten Liga auch wieder alles dominiert.

      Von mir aus könnten die alle absteigen. Liga auf 12-16 Teams begrenzen. Und Auf- und Abstiege generell einfach abschaffen. Dann wären wir auch den HSV endlich los.

      Wie soll man denn jemals Konstanz in einen Verein bringen, wenn man jedesmal den Trainer entlässt, sobald der Abstieg droht? Wo ist denn da die Logik? Vor der Saison sagt man "Klassenerhalt ist unser Ziel" und dann ist man plötzlich überrascht, wenn man im Abstiegskampf steckt und alles ist ganz ganz schlecht und man muss sofort alles, was man die letzten Monate oder Jahre aufgebaut hat, wieder über den Haufen werfen? Gehts noch?!

      Dabei macht es Freiburg doch vor. Die haben auch nen kleinen Etat. Die verlieren auch jedes Jahr ihre besten Spieler. Aber die haben im Gegensatz zum Rest auch im Abstieg an ihrem Trainer festgehalten. Und sind auch wieder aufgestiegen. Und spielen auch jedes Jahr gegen den Abstieg. Und trotzdem halten sie irgendwie mit, ganz ohne Entlassungen. Eine Bereicherung für die Liga sind die! Das kann man über die anderen nicht sagen.


      :cursing:

      #Part-Time Pirates
    • Du hast hierbei aber eine Seite komplett vergessen und das ist die Mannschaft

      Im Fall Nürnberg kann ich das jetzt nicht so wirklich beurteilen, aber das gab es schon verflucht oft.
      Nehmen wir also mal folgendes Beispiel, Carlo Ancelotti:
      Die Mannschaft hat tatsächlich gegen Ihn gespielt und das wurde von T Müller z.b. auch offen so zugegeben dass es einfach nicht mehr Zwischenmenschlich gepasst hat, nur weil dieser lieber auf Coman (Also die "neue Generation") statt auf Müller oder Ribery setzte.
      Und das ist nur im Oberen Drittel. Im Unteren Drittel ist das noch viel dramatischer und Schnellebiger, das geht sehr schnell, dass der Trainer seine Wünsche, Vorstellungen und Tipps an die Mannschaft äussert und die Mannschaft aber nach ner Wiederholten Niederlage einfach anfängt an dem Trainer zu zweifeln etc. und ihm einfach nicht mehr glaubt / zuhört und es folglich auch im geringsten Umsetzt. Was im Umkehrschluss fast immer dazu führt "Er erreicht die Mannschaft nicht mehr". Also hat die Mannschaft auch einen sehr großen Anteil daran, dass man ihr einen neuen Trainer vor die Nase setzt, mehr noch ich glaube sehr oft ist das sogar der Wunsch der Mannschaft sich dieses Alibi zu holen. Wenns dann mit dem neuen Trainer läuft sitzen die Arschgeigen in Interviews und erzählen wie toll doch jetzt alles ist und der Trainer ist der Buhmann.

      Sie die TRs sagen es oft genug, als Trainer bist du der größte Trottel. Oft genug gehört an erster Stelle der Mannschaft der Fuß in Arsch gehauen, aber das ist dann eben 20 gegen 1. Und genau daher kommt ja der ganze Schrott, das schwächste Glied wird als erstes Abgesägt und das ist nunmal immer der Trainer.
      Die Logik vom TR Wechsel kommt daher, dass es eben Oft auch geklappt hat, Wechsel und Abstieg verhindert. Was danach kommt interessiert primär erstmal nicht. Dieses Szenario gab es schon sehr oft, dass man mit anderem Trainer den Abstieg verhindert hat. Wie du aber schon selber erkannt hast, das schwächste Glied austauschen bringt in den meisten Fällen nur bedingt auf Zeit etwas.

      Reschkes Arbeit gerade bei der Transferpolitik, finde ich weiterhin nicht so schlecht durchdacht, nur leider hatte er das Pech dass ihn Leute wie Castro Didavi Gomez mehr oder weniger im Stich lassen und einfach ihre erforderte durch Gehalt bezahlte Leistung nicht bringen. Gomez sagt ja selber gegen Bayern muss er jetzt nicht gespielt haben. Die Aussage des Jahres.

      Und zu deiner Hasstirade, das hat weniger mit Fußball zu tun sondern mit dem gesamten Gesellschaftlichen Thema. Die Manager verdienen sich dumm und dämlich aber was tun die eigentlich...
      Lange Rede kurzer Sinn, als Trainer wirst du wohl noch sehr oft der Depp sein. Und wenn dein Sportmanager dann hinter dir steht, wird eben dieser einfach gleich mitabgesägt.
    • Hast du vollkommen recht @Giorgio aber wie kann es eigentlich dazu kommen, dass die Mannschaft solch eine "Macht" bekommen kann! Da sollte doch die Führung geschlossen hinter dem Trainer stehen und solche Unruheherde schnell beseitigen!

      Die Mannschaft darf gerne Unmut äußern und die Meinung der Jungs ist absolut wichtig aber sie sollten nicht das Gefühl haben sie haben das Kommando und können tun und lassen was Sie wollen!
      In einer Großen Firma sind es auch die Leute in der Produktion, ohne die meißtens nichts gehen würde. Dennoch sind die Führungskräfte diejenigen, die das Sagen haben und ich finde in einem funktionierenden Verein sollte es nicht anderst sein!

      Leider ist es im Fußball einfacher und günstiger den Trainer zu feuern statt die rebellierenden Spieler! Allerdings bin ich der Meinung, wenn ein Spieler unter einem Trainer nicht funktioniert weil er ihm nicht passt, dafür den nächsten lieber mag und wieder gut spielt, haben die meistens ein Einstellungsproblem und tun dem Verein eigentlich nicht gut.
    • Für den Fall Carlo Ancelotti muss ich dir widersprechen. Da haben zwar auch sicherlich die Spieler eine Rolle gespielt. Aber was der Mann in München getrieben hat war leider auch eines Topclubs nicht würdig. Und damit meine ich nicht die Aufstellung. Was der für eine Einstellung an den Tag gelegt hat, das hat einfach nicht nach München gepasst. Zudem taktisch auch nicht wirklich nach vorne gekommen. Da war die Entlassung gerechtfertigt.

      Prinzipiell stimme ich dir aber dennoch zu. Leider haben die Spieler zu viel Macht. Auch hier kann man gerne wieder den FCB und Kovac heranziehen. Als es zwischenzeitlich im Herbst nach einer nahenden Trennung aussah, waren es auch wieder die Spieler der alten Garde, denen man schon fast anmerken konnte, dass sie sich am liebsten selbst trainieren würden, weil die Trainer alles falsch macht. Man muss sich das mal vorstellen. Die Mannschaft hat sich mit dem Trainer zusammengesetzt, um zu besprechen, wie man zukünftig spielen sollte. Nicht andersherum. Umso lobenswerter, dass man sich doch nochmal zusammengerauft hat und wieder an einem Strang zieht.

      Wahrscheinlich musst du als Trainer tatsächlich erst mal den Ruf und die Vita eines Guardiolas, Heynckes, Mourinhos, Wengers oder Fergusons haben, damit der Verein dich über die Spieler stellt.

      #Part-Time Pirates
    • Die sportliche Führung benötigt einfach das richtige Fingerspitzengefühl bei der Frage ob ein Trainer noch der richtige ist. Daher ist eine kompetente sportliche Führung unerlässlich. Am Beispiel BVB und Bosz konnte man schön sehen, dass die Führungsetage noch versucht hat an ihm fest zu halten, es aber mehr und mehr deutlich wurde, dass er taktisch nicht variabel genug ist um das Ruder noch mal Rum zu reißen. Ich denke da spielen auch persönliche Gespräche eine Rolle in der der Trainer sein Konzept, seine Vision erklären muss. Und ein sportlich kompetenter Sportvorstand muss hier einfach erkennen ob das realistisch machbar ist oder nicht. Ein gutes Verhältnis zu den Spielern wird hier ebenfalls in die Bewertung mit einfließen. Wenn gestandene Spieler mit Standing im Verein hinter einem Trainer stehen, wird eine kompetente sportliche Leitung es sich mehr als 2 mal überlegen jemanden wegen schlechten Ergebnissen raus zu schmeißen.

      Beim VfB Stuttgart und bei H96 war einfach offensichtlich, dass die sportliche Kompetenz zu klein war. Es wurden gute Leute gefeuert, Trainer geholt die schon vorher nicht überzeugen konnten und dann hat man den Salat. Ein Weinzierl, ein korkut und ein Breitenreiter waren auch bei Schalke und Leverkusen schon njcht gerade Trainer, die die Mannschaft mit ihrem Konzept zu großen Erfolgen helfen konnten.

      Naja bei den Schwaben ist mit Hitzelsberger ein neuer Mann verantwortlich für den sportlichen Erfolg, der zwar wahrscheinlich die notwendige Fachkompetenz mit bringt, der sich jedoch erstmal gegen den Aufsichtsrat und das Präsidium Beweisen muss. Ob er die richtige Persönlichkeit besitzt in diesem Umfeld erfolgt arbeiten zu können, wird sich zeigen. Meiner Meinung nach bräuchte man dort komplett neue Strukturen, die sportliche Kompetenz mehr in den Vordergrund stellen und bei dem die sportliche Führung gemeinsam mit den anderen Akteuren eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen kann.

      Zum Thema die Spieler haben zu viel Einfluss: man muss nunmal Bedenken, dass für die Profispieler extrem hohe Summen geflossen sind und es ein aufwendiger Prozess ist, Spieler zu scouten und dann zu verpflichten wenn sie überzeugen. Da hängt ein riesen Apperat dran, zu dem Scouts, Kaderplaner und auch externe Berater gehören. Sich da einzugestehen, dass so viele Leute strukturell Fehler begangen haben ist halt schwierig. Da ist es deutlich leichter, dem Trainer die Schuld zu geben, da er nicht den Zugang zu den Spielern findet. Oft ist es halt wirklich der Fall, vorallem wenn Spieler in der Vergangenheit großes geleistet haben, dass der Trainer einfach sein Konzept nicht vermitteln kann oder menschlich ne Graupe ist und keinen Zugang zu den Spielern findet.
      Freiheit, Gleichheit, Solidarität
    • Also eins ist wohl klar:
      Weinzierl auf Augsburg und Breitenreiter bei 96 haben beide sehr gute Arbeit abgeliefert. Da kann man nicht von fehlender Kompetenz reden.

      Wenn man nach Schalke geht selber schuld, unabhängig davon dass es Tedesco noch schlechter geht

      @Hugo
      Wollte damit nur verdeutlichen, dass hier auch die Spieler viel Macht hatten. Vllt hat Uli das jetzt eher im Griff und deshalb haben sie die Kurve bekommen.
      Anc ist so ne Sache, persönlich glaube ich hatte er von Anfang an nich sooo den Bock auf die Aufgabe und es war dann auch nie so dass er und Bayern wirklich warm wurden.

      Spannend finde ich, dass es bei ihm und Kovac heißt, dass es nach wenig Konzept ausschaut. Persönlich frage ich mich eher ob die Bayern Spieler gar kein neues Konzept wollen sondern weiterhin an dem von Pep festhalten...
      Ancelotti hat als es am Anfang auch noch nicht so lief schon viel bewegt und verändert und dann wurden sie im ersten Jahr auch wieder richtig Stark

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Giorgio ()

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      Nach einer Bockstarken ersten Hälfte verliert Borussia Dortmund deutlich gegen Tottenham. Hakimi leider mit riskanten Ballverluste, dass kann man sich so nicht erlauben, auch wenn er versucht hat vorne Räume zu schaffen. Als Rechtsverteidiger sollte die Defensive nicht so vernachlässigt werden. Dortmund war zwar solide aber es waren immer mal wieder Ungenauigkeiten drin und vorne hat Götze einfach nicht den nötigen Antritt um als Sturmspitze wirklich Gefahr auszustrahlen. Sancho und Pulisic teilweise gute Aktionen aber die letzte Notwendige Genauigkeit und der Zug zum Tor haben einfach leider gefehlt. Das Zusammenspiel zwischen Pulisic und Diallo war auch oftmals nicht gut und es kam zu Missverständnissen.
      Das beim Stand von 1:0 der einzige Wechsel Schmelzer für Zagadou war ist für mich auch nicht nachvollziehbar. Ich glaube Guerrero früher hätte einen ordentlichen Impact für die Defensive haben können.

      Insgesamt hat man einfach gemerkt, dass der Leader Reus gefehlt hat. Das Rückspiel noch zu drehen wird ein Ding der Unmöglichkeit für Dortmund.
      Freiheit, Gleichheit, Solidarität
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      So schnell rächt es sich leider mit Jungen Spielern zu spielen, da passieren auch mal Fehler. Blöder Zeitpunkt Ja, aber auch Son wäre besser zu Verteidigen gewesen.
      Schade dass Hakimi gleich mehrfach doofe Aktionen passierten.

      Vorne genauso. Viele Junge Spieler, da hätte ein Götze seinem Geschwafel von N11 taten sprechen lassen können. Hat am 5er Eck den Ball, kann aus der Drehung beim Stand von 0:0 abziehen und Entscheidet sich leider komplett falsch. Klar kann man das nicht sicher sagen, aber Alcacer hätte den sehr gefährlich auf die Kiste gebracht.
      Ich finds geil, der BVB kann sich 100% auf die Liga konzentrieren und Meister werden ist doch super.

      Zu Ajax noch, wie bitter kann ein Abend eigentlich laufen... 60 Min den Tieger am Schwanz gepackt und die klar bessere Mannschaft gewesen. Trotzdem geht Real mit nem schönen Spielzug in Führung. So unfair kann Fußball sein und vor allem Bitter
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      Giorgio schrieb:

      Persönlich frage ich mich eher ob die Bayern Spieler gar kein neues Konzept wollen sondern weiterhin an dem von Pep festhalten...
      DAS glaube ich tatsächlich auch. Wirkt einfach so, als wenn die Bayern-Spieler akzeptieren, der eine ähnliche Philosophie wie die von Guardiola hat. Heynckes war einfach die Ausnahme, da er schon vorher Respekt bei Spielern hatte durch das Triple. Deswegen hätte ich mir auch gerne Tuchel gewünscht, glaube das hätte trotz schwierigen Charakters gut gepasst, einfach weil er fachlich auf einer Länge mit der Mannschaft gewesen wäre. Kovac ist da doch ein sehr harter Cut.

      #Part-Time Pirates
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      King X. Drake schrieb:

      Das beim Stand von 1:0 der einzige Wechsel Schmelzer für Zagadou war ist für mich auch nicht nachvollziehbar.
      Du kannst Zagadou keine 90 Minuten durchspielen lassen. Der junge war lange verletzt. Er musste also ausgewechselt werden, auch wenn er eine extrem gute Zweikampfquote hatte. Und Schmelzer hat nicht so schlecht gespielt, wie ihn manch "Fan" (*Richtung Facebook schiel*) gesehen haben mag.

      Hauptkritikpunkt waren viele Fehlpässe und - leider auch - Hakimi, der defensiv im Moment nicht wirklich gut ist. Er ist nach vorne hin ein extrem guter Spieler, aber nach hinten ... da muss er noch viel lernen. In der Hinsicht ist Schmelzer noch besser, weil er sich eben nach hinten konzentriert. Dafür ist Hakimi in Richtung gegnerisches Tor deutlich besser.

      Fakt ist, dass Dortmund in der 1. Halbzeit mit einem Tor in Führung hätte gehen müssen. Aber es war nun mal nicht so. Auch hätte ich einen Guerreiro nicht erst drei Minuten vor Schluss gebracht. Ich meine, was hat sich Favre dabei gedacht? Der Junge ist aktuell einer der besten Dortmunder. Man hätte ihn bereits in der 60. Minute für Pulisic bringen müssen, dann wäre auch da noch was gegangen.

      Pulisic ist auch so ein Kritikpunkt im Moment. Seit dem der Wechsel nach Chelsea bekannt gegeben wurde, merkt man ihm deutlich an, dass er bereits mit dem Kopf in England ist und nicht mehr hier. Er spielt nicht mehr so frei, wie noch vor 1-2 Jahren. Ich hoffe, er fängt sich nochmals im Endspurt. Die Wahrscheinlichkeit ist klein, aber das Wunder von Dortmund kann es geben. Und wenn es erst einmal "nur" in die Verlängerung geht. Und natürlich muss er die Leistung dann auch in der Liga zeigen.

      Nun warten wir auf das Rückspiel und selber freue ich mich auf das Spiel Bayern - Liverpool. Da bin ich mir nach wie vor nicht sicher, für wen ich da sein soll ^^
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      Nach der letzten Woche habe ich mit einer derartigen Klatsche gegen Tottenham eigentlich bereits gerechnet. Tottenham ist einfach viel eingespielter, als es der BVB derzeit ist, dessen Kader ja erst letzten Sommer (fast) rundum erneuert wurde. Mit Witsel und Delaney haben wir jetzt zwar zwei Mentalitätsbestien dabei, aber das ändert nichts daran, dass das Team in seiner aktuell bestehenden Form erst ein halbes Jahr zusammen spielt. Da war mit Rückschlägen zu rechnen, so wurde ja auch in der Hinrunde immer wieder von den Verantwortlichen betont, dass man viel besser gestartet ist, als man es eigentlich erwartet hatte. Hätte man mir vor Saisonbeginn gesagt, dass wir zu Beginn der Rückrunde auf dem ersten Tabellenplatz - mit 5 Punkten Vorsprung - stehen würden, dann hätte ich denjenigen vermutlich für verrückt erklärt. Denn das scheint - bei all dem bisherigen Erfolg der Mannschaft - bei vielen auch unterzugehen: Letzte Saison rettete sich der BVB mit Ach und Krach noch auf einen Championsleague Platz. Mit mehr Glück als Verstand.

      Man sollte hier auch mal realistisch bleiben: Die Hinrunde war sagenhaft gut, es war aber abzusehen, dass es so nicht auf Dauer weitergehen konnte. In einigen Spielen hatten wir auch das notwendige Quäntchen Glück, das mit zum Erfolg beitrug. Das fehlt aktuell. Favre's Einwechslungen funktionierten da auch fast immer absolut überragend und die Liste der Verletzten war nicht ansatzweise so lang, wie sie es aktuell ist. Auch in Sachen Mentalität waren wir besser, was man anhand des Spiels gegen Hoffenheim wohl überdeutlich zu spüren bekommen hat. Wie man da nämlich eine 3:0 Führung im eigenen Stadion noch verspielt hat, war einfach nur peinlich. Dabei geht es nicht um das Ergebnis an sich, sondern um die Art und Weise der Entstehung. Da war man nach der 70. Minute scheinbar gedanklich schon in der Kabine und hat komplett abgeschaltet. Das hatte schon erschreckende Züge vom 'legendären' 4:4 Derby.

      Es sind momentan viele Dinge, die überhaupt nicht mehr ineinander greifen und es liegt jetzt an Favre die Mannschaft wieder wach zu rütteln. Dieses 3:0 im Hinspiel - da leg ich mich fest - wird nicht mehr aufzuholen sein. Ein 4:0, oder auch ein 3:0, traue ich dem BVB gegen Tottenham einfach nicht zu. Im DFB Pokal ist man auch bereits raus, bedeutet der BVB kann und muss sich jetzt voll auf die Meisterschaft fokussieren. Dass man nun die Dreifachbelastung los wird ist wohl das einzig Gute, was diese vergangene Woche hervorgebracht hat. Aber auch nur dann, wenn man daraus seinen Vorteil im Meisterschaftskampf zieht. Wenn man aber weiterhin so auftritt wie in den letzten Spielen, dann können wir uns glücklich schätzen, wenn wir am Ende auf dem 2. Platz landen.

      btw. man kann die Bosse eigentlich gar nicht genug dafür loben, dass man für Pulisic 60+ Mios einkassiert hat. Was der seit fast einem Jahr spielt ist absolut unterirdisch. Man kann für Chelsea wirklich nur hoffen, dass der Junge mit dem Kopf längst in der Premier League ist ... Andernfalls sehe ich eine Rückkehr zum BVB in 1 - 2 Jahren für einen Spottpreis irgendwie jetzt schon wieder kommen ^^
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      Was hat das mit dem 4:4 zu tun? Nur weil in beiden Fällen ein Unentschieden nach Deutlichem Vorsprung raussprang? Mehr parallelen sehe ich hier nicht

      Dortmund ist aktuell Erster mit einer langen Zeit makelloser Bilanz. Auch 2019 in der Bundesliga noch nicht verloren, nebenbei Leipzig geschlagen und Frankfurt / Hoffenheim Unentschieden, wo beide Spiele auch sehr wahrscheinlich hätten gewonnen werden können und außer in Hoffenheim auch immer wenig bis keine Gegentore. Weiterhin unabhängig davon, dass Favre nicht an der Seitenlinie stand, was einfach alles ändert in so Situationen. Dortmund ist aus dem Pokal und evtl. auch aus der CL. Trotzdem sind sie in der Liga weiterhin scheiß schwer zu schlagen. Wenn sie nicht so dumm sind und gegen Nürnberg Punkte lassen, mache ich mir in der Liga um Dortmund wenig Sorgen (Ohne jetzt auf Längere Verletzungen einzugehen, sollten denn diese kommen)

      Beim 4:4 war die Situation Grundverschieden. Man kam aus 5 Niederlagen und einem Unentschieden und hatte dann endlich dieses 4:0 Erfolgserlebniss. Da war man psychisch usw. mit Sicherheit weit schlechter dran als aktuell, weshalb ja schon beim 1:4 alle Dachten um Gottes Willen. Auch war zu diesem Zeitpunkt bei vielen Spielern sicher schon klar, dass sie Bosz nicht mehr haben wollen oder zumindest nicht glauben dass er das Ruder nochmal herum reissen kann, was bei Niederlagen gegen z.b. Stuttgart damals auch logisch war. Beim 4:1 war das Selbstvertrauen mit einem Schlag weg geschuldet der Vergangenheit, das war beim 1:3 jetzt sicherlich nicht der Fall.

      Nur weil sie jetzt mal 2 Spiele nicht gewinnen konnten und in den Pokalen nicht ganz so gut ausgesehen haben (Hätte die Defensive besser gestanden hätte man das Spiel evtl. nicht verloren gestern, weil Tottenham nicht so überragend stark war), muss man zwar klar sagen, Hallo Aufwachen (Speziell Pulisic Bruun Larsen Dahoud Wolf falls einer von denen noch wichtig werden könnte / muss), aber Dortmund hat in der BL weiterhin alles in der Hand und jetzt mit Nürnberg eine vermeintlich leichte Aufgabe. Im Spiel gegen Leverkusen sieht man dann wo es diese Saison hingeht.
    • Neu

      Giorgio schrieb:

      Was hat das mit dem 4:4 zu tun? Nur weil in beiden Fällen ein Unentschieden nach Deutlichem Vorsprung raussprang? Mehr parallelen sehe ich hier nicht
      Ja, genau deswegen. Natürlich war die Ausgangslage damals eine Andere, doch darum geht's mir gar nicht. Es geht primär um die Mentalität, das ist in Dortmund in diesem Jahr der wohl größte Aspekt. Der Aspekt, auf den man am meisten Gewichtung legt. Und der war gegen Hoffenheim - ab der 70. Minute - in etwa so schlecht wie über weite Strecken hinweg in der vergangenen Saison, wo das 4:4 eben das beste Paradebeispiel dafür ist. Das weckt böse Erinnerungen und stimmt nervös auf die kommenden Wochen / Monate, zumal es einen solchen Fall in dieser Saison ansonsten noch nicht gegeben hat. Und dabei darf's auch gerne bleiben.

      Dass Favre nicht an der Seitenlinie stand kann ein Grund gewesen sein, ist mir aber zu einfach gedacht. Wenn man's so betrachtet hätte Dortmund doch im ganzen Spiel über solche Probleme zeigen müssen wie in den letzten 20 Minuten. Da hätte man sich doch nie eine 3:0 Führung erspielt.

      Ich bleib erstmal skeptisch und hoffe einfach, dass der Wegfall der Dreifachbelastung den BVB im Meisterschaftskampf weiter bestärkt. Und das ein Spiel wie zuletzt gegen Hoffenheim die krasse Ausnahme bleibt.
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      Naja nicht unbedingt. Zu Beginn gegen Hoffe haben sie halt so gespielt wie immer. Wenns läuft gehts schon ohne Trainer weil eingespielt und so. Ich wollte damit nur sagen, dass eben genau dann in der Situation vom 3:1 und 3:2 der Maestro gefehlt hat. Diese Entscheidenden Momente wo der Trainer dann klare Anweisungen verteilt, Möglicherweise sogar eine Systemumstellung etc.

      Eigentlich kann man aus solchen Spielen nur Lernen und ich denke das werden sie A auch tun und B kommt mit Nürnberg genau der richtige Gegner um wieder Mentalität zu beweisen. Trotzdem natürlich, Reus lange verletzt, wäre so ein Punkt, der dann wohl zum Verlust der Meisterschaft führt, Dortmunds Bank ist da zurZeit leider nicht so Formstark... Bzw. die Spannende Frage bleibt, wer von den Pulsic Dahoud Bruun Larsen Götzes in der Rückrunde noch reihenweise sagenhafte Leistungen abliefert die Nötig wären um die Meisterschaft zu holen.