Star Wars

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    • Also ich war gestern dann doch mal im neuen Star Wars gemeinsam mit 2 Freunden und ich muss sagen wir waren alle 3 doch ziemlich enttäuscht von diesem Film.

      Er ist übersäht von reihenweise Logikfehlern und eine wirklich logische Erklärung der Beweggründe der einzelnen Charaktere fehlt vollkommen. An vielen Stellen kam es mir auch so vor als ob die Sprüche von Han Solo die wirklich arg schwache Story irgendwie kitten sollen. So waren diese die erste Hälfte des Films über wirklich witzig und ich musste mehrfach schmunzeln, aber gegen Ende wirkte das nur noch aufgesetzt. Persönlich sehe ich es dagegen nicht so schlimm an, das relativ viel aus den vergangenen Filmen verwendet wurde, aber gleichermaßen wirkte es schon seltsam, das die Überreste des Imperiums in der Zeit seit Ende von Episode 6 eine neue gigantische Massenvernichtungswaffe bauen können, aber weder die Republik selbst noch die Rebellen auch nur ansatzweise eine Verteidigungsmaßnahme besitzen. Die Rebllen wirkten so als ob sie durch den Erfolg der Vergangenheit keinerlei Fortschritt erzielt haben, sondern besaßen nach wie vor eine doch sehr kleine Basis.

      Besonders schwach war allerdings das ganze Szenario um den Endkampf...derart viel Unlogik und Dummheit habe ich selten bei einem Film zuvor gesehen und wo ich alles davor noch hätte akzeptieren können, da es nunmal schwer ist in solch einem riesigen Universum eine neue Trilogie zu beginnen, war das hier einfach billig und aufgesetzt. Das Verhalten der First Order war so als ob dort nicht eine Person einen IQ von über 80 besitzt.

      Nach imdb wäre es ohne diese sehr bescheidene Ende eine 7/10 gewesen, aber so ist das dann doch nur eine 5/10, da der Endkampf nun doch einen entscheidenden Anteil am Film hat und dem Gegner jede Glaubwürdigkeit nahm. Abseits von Snoke kann man diesen nun eigentlich nicht mehr ernst nehmen.
    • Sicherlich hat George Lucas Recht, wenn er sagt, dass der Film nicht allzu innovativ war. Aber was hat er denn erwartet? Es war doch von Anfang an unmöglich so innovativ zu sein, wie Lucas selbst es mit Episode IV war. Das liegt ja schon alleine daran, dass er damals ein ganzes Universum aus dem Boden gestampft hat und dass Disney nun in diesem Universum arbeitet und eben kein eigenes aufbaut. Das konnte doch nicht die Erwartungshaltung sein und es sollte jedem vorher klar gewesen sein, dass man hier ein schon bestehendes Universum präsentiert bekommen wird. Dass man da dann viele Raumschiffe oder Waffen schon kennt, war doch klar und ist absolut nichts verwerfliches.

      Natülrich hätte Disney auch hingehen können und zig neue Raumschiffe kreieren können oder neue Blaster oder neue Anzüge für die Rebellen oder was anderes als Sturmtruppler. Jedoch wäre das ein sehr großes Risiko gewesen, da es gut möglich gewesen wäre, dass man viel Kritik dafür erhält, á la: "Das ist nicht das Star Wars Universum, dass ich kenne. Alles doof..." Das sah man ja schon an den teils extrem übertriebenen Reaktionen auf Kylo Rens Lichtschwert nach dem ersten Trailer.
      Dadurch war das Risiko einfach viel zu hoch, da es den kompletten Star Wars Plan von Disney zerstört hätte. Dabei geht es nichtmal unbedingt darum, dass man nur viel Geld machen wollte und sich deswegen an nichts neues getraut hat, wie Lucas in diesem Interview anmerkte (wenn auch nicht direkt auf Star Wars bezogen), sondern einfach darum einen guten Einstieg zurück in dieses Universum zu bilden. Wenn dieser erste Film nicht gut angekommen wäre, wäre es für Disney extrem schwer geworden die nächsten Filme an den Mann zu bringen. Also bediente man sich vieler Stilmittel und Ideen, die schon einmal funktioniert haben und die auf jeden Fall viele Fans ansprechen werden. Im Endeffekt kam ein sehr guter Film dabei heraus, der natürlich gewisse Ähnlichkeiten zu den älteren Teilen hat, gerade storytechnisch, aber eben auch neues mitbringt.
      Die nächsten beiden Teile sollten so natürlich nicht arbeiten, sondern deutlich eigenständiger sein und komplett neue Geschichten erzählen. Aber als Einführung in diese neue Trilogie war es durchaus sinnvoll und nachvollziehbar so zu handeln, wie es Disney getan hat.

      Gleichzeitig finde ich weiterhin die Kritik, dass zu viel gar kopiert sei, für viel zu hart. Ok, Rey kommt auch von einem Wüstenplaneten, wie schon Anakin und Luke. Hier wird das als ideenlos und als Kopie bezeichnet. Ich könnte das ganze auch einfach als Stilmittel bezeichnen. Im Übrigen sollte man hierbei vielleicht die nächsten Teile abwarten, denn da Rey ja auf Jakku zurückgelassen wurde, wollte man sie ja eventuell ebenso verstecken (vor wem auch immer), wie damals Luke, wodurch man vielleicht genau deshalb erneut einen Wüstenplaneten wählte. Darüber hinaus gab es auch sehr wohl neue Landschaften zu sehen. Der Ort, wo man Maz getroffen hat war auch optisch neu. Natürlich kennt jeder so Landschaften, aber du kannst halt nicht immer was völlig neues bringen und diesen Planet und solch ein Gebäude hatten wir noch nicht. Sah doch nett aus. Genauso der Todesplanet der Ersten Ordnung. Schneebedeckt, aber trotzdem komplett anders als Hooth. Zählt das nicht als etwas neues? Waru zählt Jakku dann als Kopie von Tatooine?

      Der neue riesiege Todesstern oder eher -planet erinnert natürlich stark an die beiden älteren Versionen. Ich lese immer wieder, dass es ja ach so dumm von der Ersten Ordnung wäre, wieder auf so etwas zurückzugreifen. Aber wie soll man denn sonst eine Waffe bauen, die Planeten zerstören kann? Und genau das ist ja immer wieder das Ziel. Und diese Starkiller-Basis ist doch auch deutlich besser, als seine Vorgänger. Sie ist besser geschützt als der erste Todesstern und um den Schutzschild zu deaktivieren, muss man auf der Basis selbst sein, nicht auf dem anliegenden Planeten, wie dies beim zweiten Todesstern der Fall war. Ohne den Verrat von Finn und sein Insider-Wissen wäre der Aufstand jetzt niedergeschlagen, weil die Starkiller-Basis dann wohl nicht zerstört worden wäre.
      Man könnte jetzt auch noch darüber nachdenken, ob Captain Phasma nicht zu leicht nachgegeben hat und ohne Gegenwehr die Schutzschilde deaktiviert hat. Sollten die Soldaten nicht so gut ausgebildet sein, lieber zu sterben, als dem Feind zu helfen?


      Noch kurz etwas zu der drohenden Übersättigung:
      Die Gefahr besteht natürlich. Wir können auch jetzt schon sagen, dass wir so einen Film wie Episode VII nie wieder sehen werden und keiner der nächsten Filme da mithalten wird. Dabei geht es mir nicht um die Qualität des Films an sich, sondern einfach um das Gefühl, das bei uns erzeugt wird. Der Hype vor keinem der nächsten Star Wars Filme wird mit diesem mithalten können. Seit 30 Jahren wartet man darauf zu erfahren, wie es in diesem Universum weitergeht und dieses Gefühl kannst du einfach nicht wiederholen. Es soll nun jedes Jahr ein Film von Star Wars erscheinen. Solange diese Filme durchweg gut sind und die Qualität einfach gegeben ist, habe ich damit kein Problem. Marvel liefert sei 2008 jährlich mehrere Filme und diese sind halt einfach gut. Ich sehe mir jeden dieser Filme im Kino an und die Qualität bleibt einfach hoch. Solange das der Fall ist, habe ich kein Probem damit, dass wir von nun an jedes Jahr einen Star Wars Film bekommen werden.
      Da Marvel ja auch zu Disney gehört, hege ich die große Hoffnung, dass Disney es nun erneut schafft solch ein Mammut auf die Beine zu stehen und lange am laufen zu halten. All das ändert aber nichts daran, dass die ersten sechs Episoden imer einen besonderen Teil in meinem Gedächtnis behalten werden, einfach weil sie meine Kindheit darstellten, egal was man nun von den Prequels halten mag.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von The Killing Joke ()

    • Ich möchte mich eigentlich nicht noch mal ausgiebig zum Film äußern, das habe ich nun schon mehrfach getan und an meiner Meinung hat sich auch bis heute nichts geändert. Worauf ich gerne einmal zu sprechen kommen möchte ist der Vergleich zu Marvel, deren Filmrechte ja ebenfalls bei Disney liegen.
      Hier finde ich es nämlich extrem schwierig einen wirklichen Vergleich zu ziehen. Die gesamte Star Wars Reihe war bisher stark als eine Art "Weltraum-Familiendrama" angelegt, was auf die Marvel Filme eher weniger zutrifft. Das war in Episode IV - VI so, mit dem Konflikt zwischen Darth Vader und Luke, das war in Episode I - III, zwischen Obi-Wan und Anakin, aber eben auch im Hinblick auf die Entstehungsgeschichte von Anakin zu Darth Vader, und das war nun in Episode VII so, mit dem Konflikt zwischen Ben und Han Solo. Und mit Rey, um deren Eltern Disney im neuen Film noch den Schleier des Mysteriums geworfen hat, haben wir bereits den nächsten Charakter, dessen Familienumstände vermutlich in den nächsten beiden Episoden nicht nur neu aufgegriffen, sondern stark in den Vordergrund geschoben werden dürften.

      Beim Star Wars Universum sehe ich imo einfach das Problem, das es irgendwann schwierig wird neue, innovative Geschichten zu erzählen, ohne dabei dieses gewisse "Star Wars Feeling" zu verlieren. Dies wird ja imo auch schon an Episode VII von vielerlei Seiten kritisiert, der eben auch eher den sicheren Weg gewählt hat, statt sich an neue Ufer zu begeben. Ich persönlich bin zwar fest davon überzeugt, dass sich dies mit Episode VIII und Episode IX wieder relativieren wird, mit Bestimmtheit lässt sich dies allerdings noch nicht sagen. Immerhin erinnert auch die Ausgangssituation zwischen Luke und Rey stark an die damalige zwischen Yoda und Luke.
      Worauf ich hinaus will: Die Marvel Filme haben den Vorteil, dass das Marvel Universum praktisch unbegrenzten Stoff für weitere Filme und Auskopplungen bietet. Alleine wenn man für jeden einzelnen "Superhelden" der Marvel Comics einen eigenen Film produzieren würde hätte man locker genügend Stoff für die nächsten 10 - 20 Jahre. Nimmt man dann noch die ganzen Fortsetzungen und Zusammenschlüsse (Avengers 1 & 2) dazu, dann wird doch sehr schnell klar, dass man hier, trotz dem Gefühl der Übersättigung, gefühlt grenzenlose Möglichkeiten hat, um immer und immer wieder neue, eigenständige Geschichten zu erzählen (wenngleich auch bei Marvel die Erzählweise meist stark vorherigen Filmen gleicht und an innovativen Elementen meist doch stark zu wünschen übrig lässt). Bei Star Wars sehe ich dieses Potenzial imo nicht. Es gibt, für mein Empfinden, weit weniger Eigenschaften bzw. Fähigkeiten in diesem Universum und zurzeit, nicht zuletzt wegen der Erklärung, das alle Geschichten abseits der Filmereihe als non-canon eingeordnet werden, weit weniger Stoff, den man verfilmen könnte. Selbst bei den geplanten Spin-Offs bin ich zurzeit noch überaus skeptisch, weil ich momentan noch nicht wage darüber zu urteilen, ob bzw. wie das Ganze genau funktionieren soll. Mit Bestimmtheit wird man das wohl eh erst Ende diesen Jahres sagen können.

      Und gerade weil Star Wars eigentlich durch und durch ein Familiendrama ist, gerade weil alles außerhalb der Filme für non-canon erklärt wurde und gerade weil die Fähigkeiten der Charaktere hier weniger individuell wie bei diversen Superheldenfilmen ausfallen, tue ich mich mit einem jährlichen Veröffentlichungsrhythmus überaus schwer. Ich befürchte einfach, dass Disney Star Wars hier das rauben wird, was dieses Franchise überhaupt erst so gewaltig gemacht hat: Seinen Zauber. Gerade weil die Wartezeiten zwischen der letzten Episode einer Trilogie und der ersten Episode einer neuen Trilogie so groß waren (10 - 15 Jahre), sind Fans stets so gespannt darauf zu erfahren wie die Geschichte weitergeht. Diesem Umstand ist ein großer Erfolg dieses Franchise zu verdanken und ich weiß nicht, ob Disney den Zauber dieses Universums aufrecht erhalten kann, wenn jährlich ein neuer Film dazu veröffentlicht wird. Deswegen finde ich auch den Marvel Vergleich so schwierig: Einen wirklichen "Zauber" haben diese Filme nämlich nie gehabt. Sie waren immer seichte Kost, hatten zu Klassikern wie Episode IV - VI aber einfach nie das Zeug, weil sie dafür einfach zu "flach" waren.
      Ich für meinen Teil hätte bspw. lieber wieder 10 - 20 Jahre Luft, nach Episode IX, damit Rey und Finn altern können, um die nächste Garde dann zu leiten und in dieses sagenhafte Universum einzuführen. Somit hätten auch die Fans wieder genügend Jahre Zeit, um darüber zu grübeln wie es wohl weitergehen könnte, um die letzte Trilogie noch einmal Revue passieren zu lassen.

      So oder so bin ich gespannt zu sehen, was Disney nun genau aus dem Star Wars Universum machen wird. Episode VII find ich nach wie vor absolut klasse, was vor allem einer polarisierenden Daisy Ridley zu verdanken ist. Deswegen freue ich mich auch schon sehr auf Episode VIII und IX, bei denen ich ein wirklich gutes Gefühl habe. Was jedoch diverse Spin-Offs, Reboots, Sequels, Prequels, und weiß der Henker was für "quels" noch betrifft bleibe ich skeptisch, weil ich mir imo nicht vorstellen kann, wie dies ähnlich reibungslos wie bei den Marvel Filmen funktionieren soll. Sind für mich einfach zwei paar Schuhe, die eine jeweils andere Herangehensweise benötigen, um beim Publikum auch wirklich den gewünschten Effekt und Erfolg erzielen zu können.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von OneBrunou ()

    • OneBrunou schrieb:

      Bei Star Wars sehe ich dieses Potenzial imo nicht. Es gibt weniger Eigenschaften bzw. Fähigkeiten in diesem Universum und zurzeit, nicht zuletzt wegen der Erklärung, das alle Geschichten abseits der Filmereihe als non-canon eingeordnet wurden, weit weniger Stoff, den man verfilmen könnte. Selbst bei den geplanten Spin-Offs bin ich zurzeit noch überaus skeptisch, weil ich momentan noch nicht beurteilen kann, ob bzw. wie das Ganze genau funktionieren soll. Mit Bestimmtheit wird man das wohl eh erst Ende diesen Jahres sagen können


      Das ist eben das Problem wenn du hingehst und gefühlt 30 Jahre geschriebene Geschichte in wenigen Minuten für Non-Canon erzählst. Bei Marvel ging Disney anders vor. Man erschuff das MCU das sich vom Comic abhebte und dir zu 100% völlige Neuinterpreationen zuliess. Sozusagen war der Comic für die heute 40+ jährigen die die Comic in einem Rebot, lifting, überarbeitung, neuinterpretation (sucht euch selbst noch synonyme) nochmals anschauen können und von Grundauf neu bewerten konnten. Zwar hat man viele belassen aber geschickt und gekonnt dinge neu gemacht, neu Interpretiert weil eben auch neue Leute am MCU arbeiten.

      Bei Star Wars ist das so eine - ja fast krüppellösung. Zum einem ist alles ausserhalb der Filme, dem Eu nicht Kanon aber denoch arbeiten Produzenten der Originalfilme mit und diese sind (und da bin ich mir sicher) getränkt mit dem EU und das finde ich gefährlich, wenn Leute Innovative Ideen bringen sollten die dem EU doch eher Nahe stehen, wenn auch nicht offiziell und dann irgendwie doch eine Hommage wie den Namen "Ben" doch in den Film bringen.

      Ich meine bei uns auf der Arbeit haben wir auch Leute die seit 40 Jahren im Unternehmen sind - wir fragen sie aber bewusst nicht zu Neuentwicklungen aus weil die sind extremst voreingenommen gegenüber gewissen Dinge - z.b. "Kleben". "Klebt ja nix an der Maschine, das ist nicht gut, das hällt nicht usw..........jajaj ist ja gut alter Mann wir kleben heute Flugzeuge wie den A380 zu gefühlten 90%."


      Disney wäre lieber den marvelweg der Teilung gegangen, das hätte ihnen mehr Freiheiten gelassen.
      Ich Áyu akzeptiere, dass es durchaus möglich ist den Shonen typischen Aufbau eines Arcs zu hinterfragen und ein Antagonist nicht zwingend in jenem Arc fallen muss wo er die Hauptperson ist
    • Das Erwachen meiner Begeisterung?

      So gestern war ich dann auch mal im Kino, nachdem ich mir seit fast einem Jahrzehnt mal wieder Episode I - IV zuvor auf DVD angeschaut habe, um wieder in das ganze Star Wars-Universum hereinzukommen.

      Bevor ich meine Meinung zum neuen Film und teilweise auch zu den alten Teilen wiedergebe, möchte ich zu Beginn einmal betonen, dass ich kein Star Wars-Jünger und/oder Fanboy bin. Ich konnte mich nie wirklich mit dem Star Wars-Universum anfreunden (oder besser gesagt in seinem Hype verfallen), bin sogar erst durch Episode I wirklich bewusst an das Franchise gekommen und hatte daher kaum positive oder negative Vorerwartungen.
      Für mich war - und bleibt - Star Wars immer ganz nett, aber ich konnte davon nie so gefesselt werden, wie es die Welt von Tolkien und der Herr der Ringe beispielsweise mühelos geschafft hat.

      Generell muss ich sagen, dass nach dem Episode I-IV-Marathon meine Erwartungen immer noch einigermaßen gezügelt sind. Ich verstehe die Kritik der Ur-Fans an den ersten drei Teilen auf jeden Fall, muss aber auch das himmelhochjauchzende Lob für Episode IV-iV etwas relativieren. Insgesamt ist mir die Star Wars-Geschichte doch einfach zu flach. An der alten Trilogie merkt man einfach, dass sie ein Kind der 70-er/80er Jahre sind und denen möchte ich es auch gar nicht wirklich zum Vorwurf machen, aber generell sollte Star-Wars für den eigentlich Plot und vor allem die Dialoge keinen Oksar gewinnen.
      Für mich ist Star Wars ein Weltraummärchen, deren Hauptstärke für mich schon immer die unglaublichen technischen Effekte und Möglichkeiten bleibt, die für ihre Zeit einfach revolutionär war. Charaktertiefe und - nachvollziehbarkeit würde ich von daher im Mittelfeld ansiedeln. Geht schlimmer, aber auch wesentlich besser.
      Das hört sich jetzt negativer an, als es vielleicht ist, aber spiegelt eben meine persönliche Meinung wieder. Die Filme sind nett, machen Spaß und können unterhalten, aber das war es dann auch für mich. Ändert ja deswegen auch nichts an ihrem Kult-Status!

      Somit bin ich in Episode VII gegangen und muss sagen, dass ich wirklich wahnsinnig positiv überrascht war. Mich konnten die Figuren streckenweise mehr überzeugen, als es Charaktere der ersten sechs Teile konnten und endlich setzte man mal mehr auf eine dramatische Komponente, die der alten Trilogie streckenweise ja vollkommen fremd war. I(ch erinnere mich an den Tod von Lukes Tante und Onkel in Episode IV.)
      Rey, Finn und auch Han Solo auf der "guten" Seite leisten gute Arbeit und gerade der weibliche Hauptcharakter konnte mich von ihrer schauspielerischen Darbietung wirklich überzeugen. Sie ist charismatischer als es Portland jemals hätte sein können und dabei auch menschlich greifbarer als es Fisher es in der alten Trilogie war.
      Dagegen musste die dunkle Seite in meinen Augen ein wenig einstecken, denn bei allem Hype um Kylo Ren...bitte, bitte setz diese Maske nie wieder ab xD Snoke hingegen bleibt absolut blaß und muss sich dabei auch mit dem Imperator messen. Eine Figur, die für mich noch viel ikonischer und böser ist als es Darth Vader war.

      Ja die Handlung. Ich möchte nicht viel Kritik üben, da mein Urteil da wohl etwas getrübt war. Ich wusste schon, dass es unheimlich viele Parallelen zu Episode IV geben sollte und daher ist mir das wohl noch stärker aufgefallen, als es vielleicht passiert wäre, wenn ich jetzt nicht davon gewusst hätte. Im Großen und Ganzen hat mich es aber dennoch weniger gestört, da die Handlung bei Star Wars jetzt noch nie absolut unvorhersehbar war oder nach einem gewissen Schemata abgelaufen wäre.

      Ich persönlich hoffe aber wirklich nur, dass Rey jetzt kein Abkömmling von der Linie Skywalker (weder Leia noch Luke) ist. Das wäre mir einfach zu viel des Guten. Ich denke, dass da noch viel möglich wäre. Zumindest hoffe ich einfach, dass man sich da für eine andere narrative Möglichkeit entscheidet.

      Viel möchte ich auch nicht mehr schreiben, da ich hier auch nur kurz meine eigene Meinung wiedergeben wollte. Ich hatte mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Zeit ging wirklich wahnsinnig schnell vorbei, ich konnte lachen und über die Effekte muss man sich sowieso nicht beschweren. Ich werde mir die anderen Teile auf jeden Fall noch ansehen.
      Ein Fanboy bin ich zwar deswegen immer noch nicht, aber unverändert neutral-positiv eingestellt ;)

      P.S.: Meine Meinung muss man auch gar nicht erst zerpflücken. Ich werde nicht weiter darauf eingehen. Dafür mag ich Star Wars nicht gut genug, um meine Meinung gegen Hardcore-Fans zu verteidigen :P
    • OneBrunou schrieb:

      Worauf ich hinaus will: Die Marvel Filme haben den Vorteil, dass das Marvel Universum praktisch unbegrenzten Stoff für weitere Filme und Auskopplungen bietet. Alleine wenn man für jeden einzelnen "Superhelden" der Marvel Comics einen eigenen Film produzieren würde hätte man locker genügend Stoff für die nächsten 10 - 20 Jahre. Nimmt man dann noch die ganzen Fortsetzungen und Zusammenschlüsse (Avengers 1 & 2) dazu, dann wird doch sehr schnell klar, dass man hier, trotz dem Gefühl der Übersättigung, gefühlt grenzenlose Möglichkeiten hat, um immer und immer wieder neue, eigenständige Geschichten zu erzählen (wenngleich auch bei Marvel die Erzählweise meist stark vorherigen Filmen gleicht und an innovativen Elementen meist doch stark zu wünschen übrig lässt). Bei Star Wars sehe ich dieses Potenzial imo nicht. Es gibt, für mein Empfinden, weit weniger Eigenschaften bzw. Fähigkeiten in diesem Universum und zurzeit, nicht zuletzt wegen der Erklärung, das alle Geschichten abseits der Filmereihe als non-canon eingeordnet werden, weit weniger Stoff, den man verfilmen könnte. Selbst bei den geplanten Spin-Offs bin ich zurzeit noch überaus skeptisch, weil ich momentan noch nicht wage darüber zu urteilen, ob bzw. wie das Ganze genau funktionieren soll. Mit Bestimmtheit wird man das wohl eh erst Ende diesen Jahres sagen können.


      Eins mal vorneweg: Ich finde, dass es bei den Marvel-Filmen sehr wohl Innovation gibt und immer wieder neue Dinge ausprobiert werden. Captain America 2, Guardians of the Galaxy oder Ant-Man beispielsweise boten neue Elemente, neue Erzählmuster und neue Stilmittel. Aber das gehört nicht hierher.^^

      Du hast natürlich absolut recht, dass Disney bei Star Wars ganz anders vorgehen muss, als beim MCU. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich bei Disney in dieser Hinsicht größere Hoffnungen hege, als wenn jetzt irgendjemand anderes die Rechte an Star Wars gekauft hätte. Ich hoffe einfach, dass Disney weiß, dass sie nicht einfach das MCU kopieren können, wobei sich das ja schon daraus ergibt, dass die Anthalogie-Filme, wie Rogue One oder das Prequel über Han Solo immer in komplett verschiedenen Zeitphasen spielen und es daher schon ganz anders sein wird, als dies im MCU der Fall ist. Sicher hat Marvel mehr Quellenmaterial zur Verfügung, wodurch man leichter Stoff findet, aber man kann ja auch ein Filmuniversum aufbauen, indem man neue Sachen erschafft. Warum sollte es Disney nicht gelingen neue Figuren und neue Geschichten zu erschaffen, die uns Zuschauer fesseln und dafür sorgen, dass wir gute Filme sehen? Dass man dafür wohl irgendwann von der Fixierung auf Familiengeschichten weg muss, ist wohl unvermeidlich, muss aber nicht unbedingt schlimm sein.
      Es wird auf jeden Fall eine schwere Aufgabe und erhlich gesagt weiß ich auch nicht, ob ich dahingehend optimistisch oder pessimistisch sein soll. Es gibt Dinge, die mich ein wenig positiv stimmen, wobei es nichtsdestotrotz ein großes Risiko bleibt, unter anderem wegen den Dingen, die du schon angesprochen hast. Als Star Wars Fan hoffe ich einfach auf das Beste!

      Was das Expanded Universe angeht, wollte ich noch kurz einhaken, dass man diesbezüglich Disney nicht unbedingt einen zu großen Vorwurf machen sollte, so viele Comics und Bücher als Non-Kanon deklariert zu haben. Das Problem hierbei war doch einfach, wie George Lucas das Expanded Universe gehandhabt hat. Lucasfilm hat zwar extra Leute eingestellt, die immer wieder geschaut haben, dass keine Logigfehler auftreten, aber Lucas war das Expanded Universe eigentlich vollkommen egal. Er hat es praktisch nicht beachtet, was eben zu einigen Logikfehlern führte und auch dazu, dass beispielsweise eine Autorin einer fortlaufenden Reihe ausgestiegen ist. Habe gelesen, dass sie als prägende Autorin der Darstellung eines bestimmten Planeten und seiner Bewohner gilt, George Lucas aber ihre Darstellung dieser Bewohner in "Star Wars - The Clone Wars" komplett ignorierte und diese Figuren einfach ganz anders darstellte.
      Dadurch war das Expanded Universe zwar groß, aber auch voll mit Logigfehlern, wie es scheint. Disney will nun wohl ein Expanded Universe erschaffen, dass komplett zu der Story der Filme und möglichen weiteren Produktionen passt. Daher machte es schon Sinn das alte Expanded Universe aus dem Kanon zu nehmen, auch wenn dies nicht gerade elegant ist und für die beteiligten Leute auch nicht gerade schön ist. Doch schon vorher war das Ganze nicht gerade gut organisiert, wie es scheint.

      Die alten Comics und Bücher gibt es ja weiterhin, nur eben mit dem Zusatz "Legends", da es nicht in den Kanon der Filme und Serien hineingehört. Das alles spielt also sozusagen in einem Paralleluniversum. Wobei ich mir nichtmal sicher bin, dass wirklich alles aus dem Kanon gestrichen wurde. Habe vor kurzem einiges an Comics und Büchern ohne den "Legends"-Zusatz gesehen. Kann natürlich auch sein, dass das alles jetzt erst recht neu erschienen ist, das weiß ich nicht genau.
      Gewisse Einflüsse aus den alten Geschichten sind ja dennoch am aktuellen Film zu sehen, so unter anderem der Name von Han Solos Sohn. Auch wenn in den Comics Lukes Sohn Ben hieß. Sollte jetzt Rey noch die Tochter von Han Solo sein, wäre der Einfluss noch merklicher, aber vielleicht auch schon zu groß, wodurch man auch die Spannung ein wenig aus der Story nehmen würde, weil man fast schon zu viel aus den alten Geschichten erfahren kann und das obwohl sie ja gar nicht mehr zum Kanon gehören.
    • Ich hab so das Gefühl, als wäre mein Standpunkt bzw. mein Problem mit Disneys Konzept nicht so ganz deutlich geworden ...

      Es ging mir nicht darum, dass ich Disney nicht zutraue neue und interessante Charaktere sowie Geschichten zum Star Wars Universum zu erfinden - Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass sie das können.
      Mein Problem ist ein gänzlich anderes: Die Star Wars Filme waren von Beginn an als Familiendrama mit Weltraumkulisse angelegt. Die vielen Jahre, die man stets auf den Beginn der nächsten Trilogie warten musste, sorgten dafür, dass die Darsteller vorangegangener Teile nun entsprechend gealtert sind und demnach das Zepter an die nächste Generation abgeben konnten. Das wird in Zukunft aber kaum mehr möglich sein, außer durch extrem aufwendige Masken, wenn die neuen Teile alle wie am Fließband produziert werden sollen. Mit Masken kann man allerdings nicht einmal ansatzweise dieses Maß an Authentizität erzielen, wie aktuell mit den gealterten Luke, Han und Leia. Egal wie echt die Masken auf den ersten Blick auch zu wirken scheinen.
      Auch sehe ich das Problem der Übersättigung, wenn man uns nun jährlich (bzw. alle zwei Jahre) eine neue Episode, also ein neues Weltraum-Familiendrama, präsentieren möchte. Die Sequels lasse ich diesbezüglich außen vor, gehen diese schließlich erzähltechnisch in eine ganz andere Richtung.
      Dieses Problem gibt es aber nicht, wenn man zwischen den einzelnen Trilogien entsprechend viele Jahre verstreifen lässt, wie man es in der Vergangenheit getan hat. Weicht man jedoch von dem Konzept des Familiendramas ab, um für Abwechslung zu sorgen und der Übersättigung dieses Konzepts entgegen zu wirken, droht man letztlich dazu am Ende einen Film abzuliefern, der an und für sich vielleicht durchaus in sich stimmig ist, sich am Ende des Tages aber einfach nicht mehr wie "Star Wars" anfühlt. Trotz Lichtschwerter. Und, dessen bin ich mir seit Episode I - III absolut sicher ... Wenn es so kommt, ist der Shitstorm auch nicht mehr weit, der vermutlich noch viel größer ausfallen würde, als die Vergangenheit gezeigt hat.

      Verstehst du nun mein Problem mit dem geplanten Veröffentlichungsrhythmus von Disney? Die Sequels meinte ich gar nicht, es ging mir ausschließlich um die Mainstory. Und hier navigiert Disney zurzeit auf eine Zwickmühle zwischen Übersättigung und Themenverfehlung (aufgrund des möglichen, dringend benötigten Tapetenwechsel in naher Zukunft) hin. Deswegen betrachte ich Disneys Weg auch äußerst skeptisch, weil man hier bereits bemüht ist einen ähnlichen Weg wie mit Marvel zu bestreiten - Ein Weg, der zu Star Wars aber einfach nicht passt.

      Ergänzend dazu sei noch zu erwähnen, dass dies alles nur eine Annahme von mir ist, die sich aus meiner Skepsis darüber ergibt, dass Disney mit dem Star Wars Franchise einen ähnlichen Weg einzuschlagen gedenkt wie mit Marvel. Was, in meinen Augen, aber einfach der falsche Weg wäre und sich damit Risiken ergeben, deren Tragweite man wohl erst in gut 10 Jahren (ca.) spüren würde, für die Disney imo aber bereits, wenn auch unfreiwillig/unbewusst, die Weichen legt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von OneBrunou ()

    • OneBrunou schrieb:

      Verstehst du nun mein Problem mit dem geplanten Veröffentlichungsrhythmus von Disney? Die Sequels meinte ich gar nicht, es ging mir ausschließlich um die Mainstory.


      Ah ok, dann habe ich etwas an dir vorbeigeredet, sorry.
      Mir ging es nämlich mehr um die anderen Filme. Ich meinte also, dass man was diese Filme angeht wohl davon abkommen wird Familiengeschichten zu erzählen. Prognosen betreffend der Hauptstory wollte ich bewusst keine abgeben, einfach weil aktuell ja nur diese eine Trilogie öffentlich geplant ist. Natürlich ist es sehr wahrscheinlich, dass irgendwann eine weitere folgen wird, doch das sollte meiner Meinung nach erst einige Jahre nach dem Ende der gerade begonnenen Trilogie der Fall sein. Wenn zwei Jahre nach Episode IX schon Episode X kommt, dann sind das für mich keine zwei Trilogien, sondern einfach sechs fortlaufende Filme.

      Da bin ich ganz bei dir. Wenn diese Trilogie abgeschlossen ist, dann sollte Disney sich Zeit lassen, bevor man die nächste Trilogie startet. Es müssen ja keine 30 Jahre vergehen, aber es sollte schon ein ordentliches Polster dazwischen sein, sodass man die eine Trilogie sacken lassen kann, ein hohes Maß an Vorfreude entwickeln kann, dem Universum Zeit geben kann. Gerade den letzten Punkt erachte ich für sehr wichtig. Nach dem Ende einer Trilogie und einem wichtigen Storyabschnitt sollte in diesem Universum ordentlich Zeit vergehen, sodass sich etwas Neues entwickeln kann. Wen direkt zwei Jahre nach dem Ende von Snoke schon wieder der nächste Super-Bösewicht erhebt, wäre das einfach lahm. Ebenso würden die Protagonisten sich bis dahin nicht verändert haben und völlig neue zu bringen, wäre wiederum lahm, weil dann der Bezug zum Star Wars-Ursprung und damit dem Ursprung dieser Hauptstory wegfallen würde.
    • Darth Vader in Rogue One?


      Keine Ahnung, ob das jetzt hier schon an i.einer anderen Stelle im Forum gepostet wurde. Wenn ja, dann habe ich es zumindest nicht gesehen.
      Auf jeden Fall gibt es heiße Gerüchte darüber, das Darth Vader im kommenden Star Wars Spin-Off "Rogue One" eine zentrale Rolle spielen soll.

      Für die, die es nicht wissen: In Rogue One geht es um die Erbeutung der Pläne des Todessterns. Macht auch Sinn, immerhin sucht er in Episode 4 immer noch nach den entwendeten Plänen des Todessterns.Sogar James Earl Jones, Vaders originale Stimme soll auch wieder dabei sein.
      Damit würde der Streifen direkt wieder an Merhwert gewinnen. Bisher ist es aber wie gesagt nur ein Gerücht.

      Darüber hinaus gab es hier im Thread ja eine MENGE Kritik zu dem Film. Ich persönlich kann diese an manschen Stellen nicht nachvollziehen, da es schlichtweg ein guter Star Wars Film ist. Schema F von Episode 4, joar, aber man kann es eh nie allen Leuten recht machen. Die einen schreien "es ist zu wenig Neues!" die anderen rufen "Das ist gar nicht mehr Star Wars wie ich es kenne!".

      Viel Kritik ging von Rey aus (zumindest meiner Auffasung nach), und ihrer "unrealistischen" Rolle im Film. Sie würde die Macht zu sehr beherschen, dies das usw.

      In meinem neusten Video (Achtung, stolze 40 Minuten) gehe ich ein paar dieser Fragen auf den Grund. Dem ein oder anderen gefällt es ja vielleicht. Ich freu mich natürlich auch, wenn ihr Punkte daraus aufgreift und hier im Thread weiter diskutieren würdet.



      BDO
    • Überwiegend positiv, kostruktiver Umgang mit den "Altlasten"

      Hallo allerseits,

      es gab schon haufenweise ausführliche Kommentare zum Film, weshalb ich nicht bei null ansetzen werde, sondern bei den am häufigsten diskutierten Aspekten.

      1. Kylo Ren
      Ich stimme zu, dass er durch seine weichen Gesichtszüge und seine Mimik deutlich weniger bedrohlich wirkt als mit Maske. Allerdings entlarvt das auch die Oberflächlichkeit der Zuschauer: der Böse muss immer bedrohlich aussehen oder zumindest kantig und cool, sonst nehmen wir ihn nicht ernst. Dabei sind doch Vader oder Sauron (aus HdR) Klischee-Bösewichte sowohl äußerlich als auch von der Persönlichkeit. Vader selbst erhält in V langsam Tiefe, was in VI durch seine Abkehr vom Bösen ergänzt wird (Sauron erhält in den Filmen keine Tiefe, sondern nur beschränkt im Simarillion). Und die Episoden I-III bemühen sich redlich um eine Hintergrundgechichte von Vader, aber in I ist er ein unerklärliches Universaltalent, in II nur ein pubertierender Creep und in III soll er psychopatisch wirken, wirkt aber wie ne Pappfigur.
      So schlecht steht Kylo nicht da, wenn man die Nostalgie-Boni subtrahiert... Die Szene, in der er Han Solo tötet, lässt für seine zukünftige Entwicklung viele Möglichkeiten offen und in VIII dürfte er aufgrund von Snokes letztem Befehl erstmal duetlich düsterer wirken.

      a propos Möglichkeiten offen lassen

      2. Die Übereinstimmungen mit IV&VI
      Einen neuen Todesstern hätte ich nicht gebraucht. Genau so wenig einen Wüstenplaneten oder den traurig-missglückten Versuch einer weiblichen Version von Yoda. Andererseits kann ein Regisseur nicht die wahrscheinlich bekannteste Marke im Film-Geschäft übernehmen, ohne Fan-Service zu leisten. JJ musste einfach Checklisten-artig die ganzen alten Elemente wieder aufgreifen, damit (a) keiner sagen kann, es wäre kein SW oder (b) die Studios ihn feuern, weil er das Marketing-Potenzial nicht nutzt oder (c) es so wirkt, als glaube er, alles neu und besser machen zu können als GL.
      Meine Interpretation ist, dass er allen klar machen wollte, dass wir alle genug von dem alten Kram haben und bereit sind für was Neues. Mir ist klar, dass JJ nicht den Ruf hat, kreativ zu sein, aber Geld für gute Autor_innen sollte auf jeden Fall da sein sowie genug Material aus dem EU-Fundus. Das Potenzial dafür, dass VIII wie V wird und nicht wie II, ist m.E. da.


      Der Film hat insgesamt viel Spaß gemacht! Mir gefiel die Chemie zwischen den Hauptfiguren. Optik und Sound waren SW-würdig! Interesse an dem Zerfall von Luke "Schule" wurde erzeugt. Kein inflationäres Abhacken von Körperteilen.
      Dass es mit Rey eine neue "Auserwählte" gibt, finde ich mittelprächtig. Aber es erklärt stimmig, warum sie Kylo besiegen konnte (was mich eher gestört hat, ist dass die Armbrust ihm nicht ein Loch in die Seite gesprengt hat, so wie die Sachen zerfetzt hat...). Außerdem ist Rey sympathischer als Luke in IV oder Anakin in II&III (letzteres ist keine Kunst).


      Abschließend möchte ich die Puristen darum bitten, in sich zu gehen und ihre Helden-Verehrung was Leute wie GL oder JRRT angeht zu überdenken. Tolkien hat einige der langweiligsten und klischeehaftesten Frauen-Figuren aller Zeiten erschaffen und im Prinzip nur Galadriel als halbwegs interessante (die aber nicht genutzt wird). Gimli und Legolas haben null Tiefe und ihre Sprüche während der Kämpfe habe ich als Teeanager gefeiert, aber drüber nachdenken sollte man nicht. Andere Fantasy-Autoren haben bewiesen, dass man aus den Orks ebenfalls viel mehr rausholen kann als Tolkien (auch hier wurde das Potenzial ihrer Herkunft verschenkt). Viele Hintergründe werden in HdR überhaupt nicht geklärt (Wo waren die 7 Zwergen-Königreiche, wo die 9 der Menschen? ADLER?!?!)
      Über GL habe ich gehört, dass er für Episode IV viel Unterstützung hatte, bei V und VI einiges an Verantwortung abgab und erst bei I-III die volle Kontrolle hatte. Ob er wirklich weiß, was das Beste für SW ist, darf zumindest hinterfragt werden.
    • Frank_the_Rabbit schrieb:

      Vader selbst erhält in V langsam Tiefe, was in VI durch seine Abkehr vom Bösen ergänzt wird (Sauron erhält in den Filmen keine Tiefe, sondern nur beschränkt im Simarillion). Und die Episoden I-III bemühen sich redlich um eine Hintergrundgechichte von Vader, aber in I ist er ein unerklärliches Universaltalent, in II nur ein pubertierender Creep und in III soll er psychopatisch wirken, wirkt aber wie ne Pappfigur.
      So schlecht steht Kylo nicht da, wenn man die Nostalgie-Boni subtrahiert...


      Genau das sehe ich auch so. Man kann den Spieß nämlich auch umdrehen, und gerade Episode 4 so ausseinander nehmen, wie viele es bei Episode 7 tun. Da stimmt dann auch so einiges nicht, wirkt unlogisch oder überzogen usw und sofort.
      Ich hatte auf YouTube eine unschöne Diskussion mit jemanden, der lauthals verkündet hat, das Episode 7 der letzte Dreck ist und das alles Scheiße ist, bis auf 4 - 6. Als ich ihn dann auf den Nostalgie Faktor aufmerksam gemacht habe, und ihn darum bat einmal zu versuchen das Ganze etwas nüchterner und objektiver zu sehen, kamen keine ansatzweise logischen Argumente zurück. Er hatte sich darüber ausgelassen (ich nehme diese Person jetzt einfach mal stellvertretend für alle Episode 7 Hater) wie unlogisch es doch war, dass Rey so gut die Macht beherrschte. Was für ein weinerliches Mädchen Kylo Ren doch wäre, und das er ja nicht ansatzweise so viel Charaktertiefe wie Vader in 4 hat (ja ganz Recht, weil Vader in Teil 4 ja so unglaublich viel Tiefe besitzt) usw. und sofort, yadda yadda Yoda.

      Den Spieß hatte ich dann tatsächlich umgedreht. Ich zittiere mich an dieser Stelle einmal selbst:

      Bacon D. Orian von YouTube schrieb:


      Ende vom Lied, alle Punkte die du hier bemängelst müsstest du so oder so ähnlich auch an Episode 4 bemängeln. Tust du das nicht, dann bist du nicht objektiv. Oder hat dir dieser Film jetzt rückwirkend etwa Episode 4 versaut?
      Was ist Darth Vader für sich allein stehend in Episode 4 denn für ein krass bedrohlicher Bösewicht? Ein schwarzer Buh-Mann mit Asthma der Leute würgen kann, ohne sie direkt anzufassen. Oho, laufe ich einfach vor ihm weg, er hat ja keinen Blaster und kann mich nicht erschießen. Schließlich haben wir nur gesehen, dass er aus nächster Nähe jemanden würgt. Alle anderen Kräfte wurden ja nicht gezeigt und wären ja Wunschedenken. Seine Schwertkünste belaufen sich auf stehendes herumwackeln. Das was Darth Vader in Episode 4 an Schwertkunst zeigt, das bekommt auch jeder Laie genauso hin. Wuhu, ich trage ein Schwert mit mir rum, kann aber nicht besser damit kämpfen als jeder x-beliebige andere. Er ist so ein schlechter Pilot, dass er es nicht schafft, den Amateur Luke Skywalker bei seinem Flug auf den Todesstern abzuschießen, obwohl er eine gewissen Zeit direkt hinter ihm war. Was treibt der Typ denn bitte den ganzen Tag, wenn er das nicht fertig bekommt? Wieso sollte Luke, ein vollkommen untrainierter Junge, auf einmal die Macht nutzen können, um den Torpedo da in das Loch zu lenken? Ist doch ein schlechter Witz!!!! Bla bla bla blubb.

      Ich habe den Eindruck du warst gefrustet, weil du Star Wars jahrelang nur mit Nostalgie-Augen betrachtet hast und selbst gar nicht bemerkt hast, wie "schlecht" diese Filme die ganze Zeit schon waren. Deine Kritik lässt sich für mich auf folgendes zusammenfassen: ich bin erwachsen und habe den neuen Star Wars Film gesehen, jetzt bin ich angepisst weil ich nicht mehr die naive Denkweise und Begeisterung eines Kindes habe.

      Das ist dann aber dein Problem, und nicht die Schuld von dem Film. Dieser hat nämlich alles genauso richtig (und falsch) gemacht, wie seine Vorgänger.


      Meiner Meinung nach sehen die Leute, die den Film scheiße fanden, Star Wars einfach nicht objektiv. Sie mögen die alten Filme aus Nostalgie-Gründen, finden sie heute aber eigentlich scheiße. Deswegen zepflücken sie auch Episode 7 so. Es fehlt ihnen der Nostalgiefaktor oder eben die Tatsache, dass sie jetzt keine Kinder mehr sind (beim ersten Mal anschauen des Films). Man kann ja auch Star Wars nicht mögen, das ist ja jedem selbst überlassen und Geschmäcker sind verschieden.... aber wenn mir Episode 7 nicht gefallen hat, wegen der Schwächen die er nun einmal hat, dann muss mir im Umkehrschluss auch Episode 4 nicht gefallen, eben weil es fast derselbe Film ist. Kommt jemand zu der Meinung, dass Episode 4 super ist aber Episode 7 totaler Mist, dann kann ich solch einen Menschen nicht ernst nehmen. Die Person ist dann nämlich nicht objektiv und Sklave der eigenen Nostalgie. So sehe ich das zumindest.

      Der "Hater" hat mir dann übrigens vorgeworfen "ich wäre kein richtiger Star Wars Fan", eben weil ich seine Meinung einfach nicht teile. Auch wenn er mir logisch nicht folgen konnte. Aber klar, jeder der BlackBeard nicht als Endgegner in One Piece sieht, der ist ja auch SOFORT kein ECHTER One Piece Fan :rolleyes: Pff xD :D

      Frank_the_Rabbit schrieb:

      Meine Interpretation ist, dass er allen klar machen wollte, dass wir alle genug von dem alten Kram haben und bereit sind für was Neues. Mir ist klar, dass JJ nicht den Ruf hat, kreativ zu sein, aber Geld für gute Autor_innen sollte auf jeden Fall da sein sowie genug Material aus dem EU-Fundus. Das Potenzial dafür, dass VIII wie V wird und nicht wie II, ist m.E. da.


      Naja, wenn du es so siehst hatte er auch anhand der Story der Filme keine wirklich andere Wahl. Die Geschichte wiederholt sich selbst immer wieder. Die helle Seite wird stärker, unterdrückt die dunkle Seite und umgekehrt genauso. In Episode 1 bis 3 sahen wir den Aufstieg der dunklen Seite, in Episode 4 - 6 sahen wir deren Rezession. Luke ist im Prinzip nur ein Spiegelbild von Anakin. Und Rey ist wiederum ein Spiegelbild von Luke. Um es mit One Piece zu vergleichen, der Strohhut ging auch von Roger zu Shanks und von Shanks zu Ruffy. Er wird von Ruffy auch bestimmt an eine neue Generation gehen.

      Von daher ist es meiner Meinung nach einfach der rote Faden im Star Wars Universum, das genau das wieder Geschehen wird/muss.

      Frank_the_Rabbit schrieb:


      Über GL habe ich gehört, dass er für Episode IV viel Unterstützung hatte, bei V und VI einiges an Verantwortung abgab und erst bei I-III die volle Kontrolle hatte. Ob er wirklich weiß, was das Beste für SW ist, darf zumindest hinterfragt werden.


      Oh glaub mir, George Lucas ist was das angeht ein unfassbar, furchtbarer Mensch. Er hat absolut null Fingerspitzen Gefühl, wenn es darum geht in der Öffentlichkeit zu stehen und in der Öffentlichkeit mit seinen Fans umzugehen (eben die Leute, die ihn groß gemacht haben). Darüber hinaus ist er einfach kein besonders guter Filmemacher. Bei Episode 4 hat er einfach bei zig Klassikern, die vor ihnen kamen, abgeguckt und "geklaut", wenn du so willst. Ich gönne ihm das auch noch als "Inspiration" für seinen eigenen Film. In Episode 5 und 6 hat er selber schon gar nicht mehr Regie geführt. Bei Teil 1 bis 3 ging der Shitstorm ja los, hier hatte er wirklich alle Zügel in der Hand und wir alle wissen, was daraus geworden ist. George Lucas ist eine sehr tragische Person für mich. Er hat das größte und beliebteste Franchise unserer modernen Zeit erschaffen, ohne selber wirklich dabei zu verstehen, was die Leute daran toll finden. Und von seiner eigenen Unwissenheit, und der oftmals (so fair muss man sein) dreisten Kritik der Star Wars Fans, genervten Gemütslage, hat er dann einen so unglaublichen Trotz entwickelt, welche ihn mit einer krassen "I don't give a fuck"-Einstellung durchs leben laufen ließ. George Lucas ist ein Filmemacher, dem es nicht zwingend darauf ankommt eine Geschichte zu erzählen, sondern die Art und Weise WIE er diese Geschichte erzählt, steht für ihn im Vordergrund. Deswegen hat er auch solch eine Ignoranz gegen den Kern der Story, welche er selbst erschaffen hat. Für ihn ist das einfach nicht so wichtig, wie für die Fans. Mit der neuen Trilogie hat er es dann tatsächlich versucht, mehr Story zu verkaufen bzw. diese mit seiner "Machart" auf eine Stufe zu stellen. Leider ist er damit komplett auf die Klappe gefallen, weil er es selbst immer noch nicht verstanden hat. Wenn man sich ein Bild von George Lucas als Regisseur machen möchte, dann würde ich empfehlen sich seine Filme anzusehen, die nichts mit Star Wars zu tun haben, zB. "Attack The Block". Dann bekommt man denke ich ein gutes Gefühl für das, was ich gerade versucht habe zu beschreiben.

      Ansonsten kann ich auch einfach den Fan-Dokumentarfilm "The People vs George Lucas" empfehlen. Der lässt einen sehr gut verstehen, warum viele "alte" Fans die neuen Filme so ablehnen. Ich sag mal so, es wird schon seinen Grund haben, warum Disney so gut wie keine einzige Idee von George Lucas Vision für Episode 7 umgesetzt hat...

      BDO
    • Nachdem ich endlich dazu gekommen bin mir den Film selbst anzusehen wollte ich auch meine Meinung zu dem Thema sagen. Wird zwar vermutlich nichts großartig neues dabei sein aber das nehme ich mal in Kauf.



      Ich fand den Film gut, das Rad hat er halt nicht neu erfunden. Fragwürdige Momente hatten die alten Filme auch, wenn ich denen das nicht ankreide, dann sollte ich es dem neuen Film auch nicht ankreiden.


      Was Kylo Ren angeht kann ich auch nur sagen "Helm bitte drauf lassen". Das hat nichts damit zu tun, dass ich seine Gesichtszüge irgendwie als zu weich oder harmlos empfinde. Er soll ja wohl so eine Art trotziger Teenager in der Identitätskrise darstellen, da passt das dann ja. Nichts was mich jetzt begeistert aber es gibt schlimmeres. Wenn man maskierten Schurken die Maske abnimmt kommt da des öfteren Murks bei heraus einfach weil die Leute sich in ihren persönlichen Vorstellungen enttäuscht fühlen. Ich persönlich finde, "Deckel drauf, das sieht allgemein besser aus." Wobei es mich dann doch stört, dass schwarze Haare und so ein Zinken nirgendwo in der angeblichen Familie zu finden sind. Die sind alle, ohne Ausnahme, blond oder braunhaarig gewesen und an so eine auffällige Nase kann ich mich auch nicht erinnern. Das ist zwar eine lächerliche Kleinigkeit aber es stört mich dann doch wenn ich angebliche Familienähnlichkeiten in keinster Weise ernst nehmen kann.



      Dass das EU gestrichen wurde sehe ich geteilter Meinung. Einerseits finde ich es reichlich undankbar wenn man bedenkt wie viel aus dem EU in die Filme übergewandert ist. Darth war ursprünglich einfach nur Vaders Vorname. Der Begriff "Sith" wurde in der Original-Trilogie nie erwähnt. Abfangkreuzer, wie sie sie wohl inzwischen in einer ihrer TV-Serien verwendet haben, stammen ebenfalls aus dem EU. Ganz zu schweigen davon, dass es der ganze EU und Merchandising Kram ist, der geholfen hat Star Wars überhaupt so lange im Gedächnis der Leute wach zu halten. Diese krasse Nostalgie-Brille mancher Leute ist ja nicht einfach vom Himmel gefallen.

      Umgekehrt stelle ich es mir schwer vor einen Film zu schreiben/drehen der auf all diesem Kram soweit eingeht, dass Widersprüche minimiert werden. Zumal man den Film ja auch verkaufen möchte. Und das stelle ich mir dann doch schwierig vor wenn sich Kinder, Neuzugänge oder Leute, die allgemein kein Interesse an Romanen, Comics, Spielen etc. hatten, dann plötzlich 30 Jahre EU lernen müssen um zu kapieren was zum Geier da eigentlich grade passiert im Film. Wo soll der Film den hinkommen wenn man erstmal auf 30 Jahre Geschichte eingehen muss? Da darf dann neben der Starkiller Basis und dem Todesstern noch bequem der Darksaber und der Sonnenhammer gezeigt werden oder was? Die schaffen es mit den Prequels ja so schon nicht interne Probleme zu vermeiden (der erste Todesstern brauchte 20 Jahre um fertig zu werden und der 2. war innerhalb von 2 Jahren halbfertig, einsatzbereit und größer als das Original? guter Witz).


      EU und Fan-atismus in allen Ehren aber das wäre die reinste Katastrophe geworden. Ich war ja schon Baff als ein Kumpel (ebenfalls Fan von Filmen und EU) zu Zeiten von Episode 1 nicht wusste, dass "Palpatine" der Name des Imperators ist. Für mich war das durch die ganzen Romane etc so selbstverständlich, dass ich nicht einmal darüber nachgedacht habe. Und da fängt es dann an richtig gefährlich zu werden wenn man an Filme wie Star Wars 7 rangeht und all diese Erwartungen und "Fakten" im Schädel hat.
    • Rogue One: A Star Wars Story - Teaser

      Hier ist der Trailer zum neuen Star Wars Film "Rogue One"!!!!!1111elfeins


      I see what you did there Disney... Es "fühlt" sich nicht wie Star Wars an, sieht aber so aus. Find ich sehr gut.

      Was sagt ihr dazu???!
      Mehr ist nicht zu sagen. xD

      BDO
    • Ich muss jetzt die unglaublich dumme frage stellen.

      Ist das ein Film der zum Star wars Universum, Canon usw. gehört, nicht aber die Fortsetzung des uns allseitsbekannten ist?

      Wenn ja *hypeee*
      Wenn nein *fuck, .denoch hyyyypeee*
      Ich Áyu akzeptiere, dass es durchaus möglich ist den Shonen typischen Aufbau eines Arcs zu hinterfragen und ein Antagonist nicht zwingend in jenem Arc fallen muss wo er die Hauptperson ist
    • Ich halte garnichts davon.
      Ich weiß jetzt schon, dass ich mich in dem Film so und so oft aufregen könnte, weil ich entweder auf gewisse Charaktere oder Storyzüge "warte". Für mich ist das nichts Anderes wie Filler, z.b. bei One Piece konnte ich da nur kotzen mit dem Flaggenark usw. Egal was der genau sein soll, ich persönlich möchte das nicht haben und das Erinnert mich ein wenig an die Filme, als Lesley Nielsen versucht hat eine ernste Rolle zu Spielen... Aber wie gesagt nur meine Meinung, ich werde auf Teil 8 warten und diesen zumindest im Kino versuchen zu meiden. Was aber natürlich nicht klappen wird, weil ich ja trotzdem wissen will was da so Passiert :D Bleibt groß abzuwarten, ob das eben auch so das Typische Nostalgie Auslutschen ist, wie schon oft passiert....
    • Áyu schrieb:

      Ich muss jetzt die unglaublich dumme frage stellen.

      Ist das ein Film der zum Star wars Universum, Canon usw. gehört, nicht aber die Fortsetzung des uns allseitsbekannten ist?

      Wenn ja *hypeee*
      Wenn nein *fuck, .denoch hyyyypeee*


      Ja, alles was Disney jetzt rausknallt gehört zum Canon. In dem Film wird es halt darum gehen, dass die Rebellen die Pläne des Todessterns erbeuten.
      Darth Vader wird auch vorkommen.

      The hype is real!

      BDO
    • Das ist dann aber seeeeeeehr genial und wenn sie, was Story anbelangt das Niveau ähnlich wie bei Marvel hoch halten kann das ja wirklich was gutes werden. Ich meine im Grunde geht es um das Geldverdienen und wenn man bedenkt, das der 8. Teil irgendwann im Dezember 2017 kommt und sie parallel dazu Sidestorys zu Hauptstorys modden und diese genial erzählen, why not. Wir gehen ins Kino, erleben was Star wars mässiges und alle sind happy, denn für mich muss Star Wars nicht immer nur Lichtschwerter und Jedi sein. Es gibt viel mehr in diesem Universum das man noch erzählen könnte was man beim alten erweiterten Universum gesehen hat welches nicht mehr Canon ist.

      Somit freut mich das wirklcih weil davon wusste ich bisweilen überhaupt gar nichts - umsomehr freut mich das jetzt wenn ich davon höre.

      Somit muss man nicht 2 Jahre von Film zu Film warten sondern hat dazwischen vermutlich jetzt immer eine Anthology story. Für mich ist der Clou und den dahinterstehender Coup äusserst gelungen.
      Ich Áyu akzeptiere, dass es durchaus möglich ist den Shonen typischen Aufbau eines Arcs zu hinterfragen und ein Antagonist nicht zwingend in jenem Arc fallen muss wo er die Hauptperson ist
    • Ein guter Trailer.
      Nichts unglaublich geniales, aber ein solider guter Trailer (oder Teaser, aber bei 2min Bildmaterial spreche ich eigentlich eher von Trailer). Es wundert mich nur, dass wir Vader nicht sehen. Vader ist doch das beste Mittel damit sich niemand fragt: "Ist das Episode VIII? Wo sind Rey und Luke Skywalker?" Wenn man ihn sieht, weiß man sofort, das spielt wann ganz anders.

      PS: Ich weine ja immernoch dem Titel Star Wars Anthology: Rogue One nach, viel besser als Rogue One: A Star Wars Story :/
    • Trafalgar D. Waterlaw schrieb:

      Es wundert mich nur, dass wir Vader nicht sehen.
      Nun ich würde Geld darauf wetten, das wir ihn definitiv noch in einem Trailer zu sehen bekommen. Aber man muss halt versuchen die Trailer unterschiedlich zu gestalten und ihnen andere Höhepunkte zu geben, damit sie nicht alle gleich wirken. Aber der kommt schon noch.

      Alles in allem freue ich mich schon, allerdings werde ich diese mal nicht um 23.59 Uhr in die Vorpremiere gehen :D Ich frage mich nur, warum schon wieder eine Frau die Hauptrolle spielt, versucht man bei Disney jetzt 6 Episoden ohne weibliche Hauptrolle / insgesamt schätzungsweise 5 Frauen wieder zu relativieren? Naja Wurscht, Hauptsache der Film wird gut!
    • Trafalgar D. Waterlaw schrieb:

      Es wundert mich nur, dass wir Vader nicht sehen. Vader ist doch das beste Mittel damit sich niemand fragt:


      Naja ganz Böse gesagt: Es geht hier um Disney und einer gewissen Qualität. Wir sind hier ja nicht bei WB wo wir alles schon in den ersten Trailer zeigen und uns dann wundern weshalb die Filme so schlechte Kritik bekommen das wir nach-dreharbeiten tätigen müssen :D

      Wir reden hier von einem Teaser, einem leckerbissen der lust auf mehr machen soll. Vader ist für mich eine Person die man erst im letzten Trailer und wenn auch nur sehr kurz sehen wird. So zumindest deute ich das jetzt einmal. Disney verballert in der Regel das pulver nicht in den Trailern.
      Ich Áyu akzeptiere, dass es durchaus möglich ist den Shonen typischen Aufbau eines Arcs zu hinterfragen und ein Antagonist nicht zwingend in jenem Arc fallen muss wo er die Hauptperson ist