Star Wars

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    • Disney hat eine neue Star Wars Trilogie angekündigt, die von Rian Johnson, dem Regisseur von Episode VIII geleitet werden soll. Die Trilogie soll "neue Charaktere aus unerkundeten Ecken der Galaxis einführen". In der Meldung preisen sie ausserdem Rian Johnson und wie angenehm es sei, mit ihm zusammenzuarbeiten.

      starwars.com/news/rian-johnson…all-new-star-wars-trilogy

      Kathleen Kennedy und ihre Leute müssen Episode VIII und Rian Johnson wirklich mögen. Noch ist unklar, wie das Publikum auf seinen Film reagieren wird und trotzdem geben sie ihm die Führung über eine ganze neue Trilogie und kündigen das auch noch an, bevor sein Film draussen ist. Strategisch gesehen hat man den Druck auf Rian Johnson jetzt maximiert. Wenn der Film nicht liefert, wird ihn dieser "Fehlschlag" vermutlich für sein Leben begleiten (wie es vielen anderen Künstlern ging, wenn sie zu früh in den Himmel gelobt wurden).

      Grundsätzlich klingt es spannend, aber ich bin sehr irritiert ab dem Zeitpunkt, wo diese Meldung rauskommt. Ich bin immer noch ein wenig in dem Modus, dass ich das ganze für einen Witz halte.
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.
    • Mathemagica schrieb:

      Grundsätzlich klingt es spannend, aber ich bin sehr irritiert ab dem Zeitpunkt, wo diese Meldung rauskommt. Ich bin immer noch ein wenig in dem Modus, dass ich das ganze für einen Witz halte.
      Wie du selber schon sagst, das erhöht den „Druck“.



      Ich glaube Disney möchte hier einfach noch einmal die Werbetrommel für Episode 8 anschlagen. So nach dem Motto:“ Guckt mal! Der Typ, der den neuen Film gemacht hat der in einem Monat rauskommt, ja genau der, den finden wir hier bei Disney alle SO GUT, das wir dem direkt die Verantwortung für die nächste Trilogie geben! Na? Da muss Episode 8 doch echt mega sein und ihr wollt ihn doch bestimmt möglichst schnell sehen, was? Immerhin finden wir selber den ja gut! Naaaaaaa????“.



      Die realisieren hierbei wohl einfach nicht, dass deren internen und persönlichen Meinungen dem Publikum scheißegal sind. Düdüm.

      Ich finde den Zeitpunkt auch sehr fragwürdig. Das hätte ich mir wohl für den Januar aufgehoben. Aber gut.



      Das jetzt noch eine weitere Trilogie kommt, ist nun wirklich nicht überraschend. Immerhin hat Disney schon sehr früh gesagt, dass sie neue Star Wars Filme machen solange die Leute sie auch sehen wollen.

      Wenn es eine Spin-Off Trilogie wird, kann ich damit wohl auch leben. Wenn sie so kurz nach der dann erschienenen Episode 9 schon Episode 10-12 ankündigen würde, wäre das für meinen Geschmack zu hastig.



      Es wäre ja auch möglich, das man hier weit in die Zukunft oder weit in die Vergangenheit geht. Vielleicht die alte Republik? Die „Mandalorianischen Kriege“? Darth Revan? Exar Kun?!

      Hier gibt es jede Menge Möglichkeiten.



      Viel interessanter finde ich aber etwas, was du jetzt noch gar nicht erwähnt hast. Zusätzlich zu der neuen-neuen Trilogie, soll auch eine Star Wars Real-Serie produziert werden. Diese soll dann auf Disneys neuem Streaming Service veröffentlicht werden. Dieses „Disneyflix“ ist ja schon lange in Planung. Eine exklusive Star Wars Serie könnte der nötige Anreiz für viele Abos sein. Schon lange war eine Star Wars Serie geplant, sogar von Lucas selbst, aber früher waren die Kosten für so eine Serie einfach immer zu hoch. Seit Game Of Thrones schauen allerlei Investoren aber wohl anders auf Serien und sind deutlich spendabler. Die aktuelle „Star Wars Rebels“-Serie sollte damals eigentlich die Real-Serie werden, die Lucas sich vorgestellt hatte. Und die Serie ist, wie ich finde, auch recht gut nur wird sie von vielen Leuten nicht geschaut, weil sie aufgrund ihres Stils als „dummer Cartoon“ oder „Kinderkacke“ abgetan wird. Das wird Disney dann jetzt wohl langsam auch mal gelernt haben.



      Bleibt abzuwarten ob sich die neue Real-Serie dann auch an der ganz neuen Trilogie orientiert oder ob sie sich doch wieder im Skywalker-Zyklus einordnet. Ich bin im Moment zwar gespannt, habe auch aber auch Bedenken, dass das in Zukunft dann vielleicht doch „zu viel des Guten“ werden könnte.



      Aber einfach mal abwarten.


      BDO
    • Der aktuelle Termin für die Veröffentlichung ist natürlich Promo für TLJ. Der Film ist fertig, demzufolge lastet da auch überhaupt kein Druck auf Johnson. Ich finde es vor allem gut, dass sie sich von der Skywalker-Saga lossagen und die neue Trilogie etwas neues werden wird.

      Gerade das alte EU bietet ja wirklich viel interessanten Stoff, den man neu interpretieren kann oder an dem man sich orientieren kann. Bacon hat ja schon einige Beispiele genannt. Spannend wäre natürlich auch eine Saga um Darth Bane und die Neuausrichtung des Sith-Ordens. Oder generell die Anfänge der Sith durch die Abspaltung der dunklen Jedi (wird ja auch etwas bei Episode II erwähnt). Generell kann man durch diese enorme Zeitspanne tolle Geschichten erzählen und auch immer wieder Querverweise einbauen. Da gab es durchaus tolle Erzählungen im alten EU. Gerade durch die Holocrons konnten alte Sithgeister eingebaut werden.
      Auch wenn ich da eher einer Minderheit angehöre, so fand ich auch die Geschichte um die Yuuzhan Vong sehr interessant. Vor allem, da es auch da einen Verweis zur Zeit von Revan (Die Ebon Hawk hatte Kontakt zu einem Kundschafterschiff) gab und auch noch zu einer Zeit, die zwischen EP I und II lag (der lebende Planet, Zonama Sekot).

      Ich hoffe, dass sie wirklich etwas in dieser Richtung machen werden und nicht in der schon bekannten Zeitlinie etwas verfilmen. Bei Star Wars ist es bei fast egal, weil da bei mir das Gehirn aussetzt und ich mir dann doch alles anschauen werde, auch wenn es sich am Ende dann doch nur um Thrawn, Obi-Wan (nicht falsch verstehen, ich liebe Kenobi und würde gerne einen Spin-Off mit McGregor sehen), Boba Fett oder Palpatine dreht.

      Meiner Meinung nach kann es am Ende nicht zu viel Star Wars geben. Am Ende kann ja jede Person für sich selbst entscheiden, was man sich anschaut. Wichtig wird es am Ende eben nur sein, dass man sich genügend Zeit für die Geschichten nimmt. Das ist dann eher meine Befürchtung, dass aufgrund von straffen Zeitplänen die Erzählweise leidet und am Ende dann nur mittlerer Inhalt generiert wird (Quasi viel im Bereich von 5/10- max. 7/10 +1 eben als Star Wars Bonus).

      Ab jetzt heißt es: Erst mal TLJ sehen (nur noch 33 Tage) und dann mal schauen, wann es neue Nachrichten zu der neuen Trilogie geben wird.
    • Tja Disney will die Star Wars Sau melken bis zum letzten Tropfen!

      Jetzt sollen also noch Episode 10-12 in den nächsten Jahren folgen ... ich finde man riskiert dieses Meisterwerk von G. Lucas zu zerstören indem man nun plant neue Welten - Kreaturen - historische Ereignisse mit einzubauen.

      Ich bin zwar kein Hardcore SW Fan aber ich finde nach der Original Saga 1-6 hätte Schluss sein können.
      Klar war Episode 7 - Das Erwachen der Macht ein guter Neustart einer neuen Trilogie aber gleich zu versuchen eine komplett neue Saga zu erschaffen? Ohne G. Lucas? Ich bin skeptisch.

      Gut die ganzen Star Wars Comics - Animationsserien etc. bieten vielleicht genügend "Vorlage-Stoff" für zukünftige Werke aber man muss auch mal wissen wann Schluss ist!

      Fand schon Rouge One eher mäßig - fast schon zu langweilig - und mit dem 2018 folgenden Han Solo Film wagt man wieder etwas großes. Zumal Harrison Ford als Han Solo absoluten Kultstatus genießt und sein verjüngtes Nachfolger-Ich schone extrem gut überzeugen müsste.

      Disney muss aufpassen, nicht das gesamte Star Wars Universum in den Sand zu fahren nur weil man $$$$$$ sieht anstatt dieses Meisterwerk von G.L. würdevoll fortzusetzen ohne "Skandale".
      "Der Knabe nennt sich Randall Flagg, der in Wirklichkeit ein Abtrünniger aus der Hölle ist."
    • Mir persönlich gefällt das richtig gut. Bin absoluter Star Wars Fan und hoffe das der gute Herr Johnson mit Episode 8 zeigen kann, dass er auch dieses Universum verstanden hat und dann wird meine Vorfreude auf die neue Trilogie nicht zu bremsen sein. Wie meine Vorredner bereits erwähnten, gibt es so viele sehenswerte Geschichten im alten EU, dass ich mich freuen würde, wenn Johnson es schafft diese entsprechend auf der Leinwand abzubilden. Ja von gut gemachten Star war kann ich nicht genug bekommen. Hoffen wir auf Ableger, wie The Old Republic, Kotor, Bane oder eine abgewandelte Version der Vungzahn Vong Kriege vielleicht auf Geschichten zwischen den Episoden, obwohl da die Serie wahrscheinlich besser wäre. Da fallen mir ganz schnell Sachen wie das Labyrinth des Bösen ein von Luceno oder eine Geschichte über die Überlebenden der Order 66 ähnlich dem Spiel The Force Unleashed. Bitte Johnson zeig mit Episode 8 was du kannst und erfülle mir dann meinen Traum eines filmisch umgesetzten EUs :-D
    • Ja, das Timing ist wohl einfach ein hype-Erzeuger. Das kommt mir wie ein sehr hoher Poker vor. Wenn der Film scheitert, wird Rian Johnson die ganze Trilogie mit dem Gegenwind machen müssen, den George Lucas bei den Prequels ziemlich bald hatte. Das ist nicht angenehm. Deshalb bin ich etwas überrascht, dass Rian Johnson sich bereits jetzt auf diesen Deal eingelassen hat.


      Weil hier einige die alte Republik angesprochen haben, will ich da auch meinen Senf dazu geben. Ich habe Knights of the old Republic und KOTOR 2 als Kind wieder und wieder durchgespielt. Das Gameplay beider Spiele und die Themen (und einige Charaktere) des zweiten Spiels üben bis heute einen Reiz auf mich aus. Allerdings fand ich die Story - ganz besonders des ersten Spiels - nicht so toll. Letztendlich leidet die Story des Spiels unter demselben Problem wie TFA, zu viel Kopie von der ersten Trilogie. Später habe ich auch (viel zu lange) das Nachfolger-MMO gespielt, von dem hoffentlich nur ganz wenig jemals in irgendeiner Form Kanon wird (*hustSchreckensmeisterhustZiffer9hust*).
      Aus diesen Gründen wünsche ich mir ehrlich gesagt keine Verfilmung dieser Spiele, sondern einen kompletten Reset der Ära. Die Ära hat unglaublich viel Potential und man könnte unglaublich spannende Sachen machen, wenn man sich die Freiheit nimmt, nur die Elemente zu übernehmen, die man für wirklich gelungen erachtet (wie Rebels z.B. Thrawn zu Kanon gemacht hat). Wenn ich schon eine solche Wunschliste aufstelle, dann gehe ich gleich ganz weit. Ich möchte das ganze nicht in Film-, sondern in Videospielform. Das Medium gefällt mir viel besser, bietet sich für Star Wars sehr gut an und hat bei der Ära eine gewisse Tradition. Leider sieht das im Moment sehr unwahrscheinlich aus (wie einige kürzlich hier auf dem Board schon besprochen haben).
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.
    • Chaos Maniac schrieb:

      Tja Disney will die Star Wars Sau melken bis zum letzten Tropfen!

      Jetzt sollen also noch Episode 10-12 in den nächsten Jahren folgen ... ich finde man riskiert dieses Meisterwerk von G. Lucas zu zerstören indem man nun plant neue Welten - Kreaturen - historische Ereignisse mit einzubauen.

      Ich bin zwar kein Hardcore SW Fan aber ich finde nach der Original Saga 1-6 hätte Schluss sein können.
      Klar war Episode 7 - Das Erwachen der Macht ein guter Neustart einer neuen Trilogie aber gleich zu versuchen eine komplett neue Saga zu erschaffen? Ohne G. Lucas? Ich bin skeptisch.

      Also zunächst mal war nur von einer "neuen Trilogie" die Rede, nicht von Episode 10-12 ;)
      Weiterhin wurde dieses "Meisterwerk von G. Lucas" zu großen Teilen bereits von G. Lucas selbst "zerstört" (die ganzen Überarbeitungen der Ursprungs-Trilogie) und an den Filmen, die als am besten gelten (Episode 5) und in denen tatsächlich mal erklärt wird, wie die Macht funktioniert, was ein Jedi ist und welche Philosophie dahinter steckt... an diesem Film hat er selbst am wenigsten Anteil (wenn ich mich recht erinnere heißen die Personen, die damit am meisten zu tun haben Ian Kirschner und Lawrence Kasdan). Lucas selbst bezeichnet Episode 5 als den schlechtesten der Trilogie.

      Und weil er selbst diese Jedi-Philosophie bis heute nicht verstanden hat, sind die Prequels auch so wie sie sind. Midichloreaner, die Jedi selbst verhalten sich keineswegs wie "Hüter von Frieden und Gerechtigkeit" und die Handlung der Prequels widerspricht in vielen Teilen den Informationen, die wir in 4-6 über die Vergangenheit erfahren hatten.

      Das, was Disney gemacht hat war, einen Film von Fans der Originaltrilogie für eben jene Fans zu drehen. Und wenn man sich Episode 7 und Rogue One ansieht, dann muss man zugeben, dass da eine ganze Menge Herz und Detailtreue in diesen Filmen steckt und es den Leuten dahinter nicht NUR ums Geld mit dem Namen Star Wars geht.

      Daher bin ich was das angeht bisher ziemlich zuversichtlich, dass da weiterhin gute Filme bei rauskommen werden. Von mir aus kann Disney auch Episode 1-3 aus dem Canon streichen und eben jene Filme neu drehen. Diesmal aber so, dass man die Informationen aus 4-6 nimmt und auf dieser Basis dann eine widerspruchsfreie Vorgeschichte kreiert (mit einem Anakin Skywalker, der ein so guter Mensch ist, wie er auch beschrieben wurde und nicht von vornherein ein Arschloch ^^). Das wäre meiner Meinung nach extrem mutig und sinnvoll.
      Forscher vergleichen erstmals erfolgreich Äpfel mit Birnen:

      der-postillon.com/2017/05/aepfel-birnen.html

      (um mal einen weiteren zu oft genutzten Satz zu entlarven ;) )
    • Trafalgar D. Water Law schrieb:

      Und weil er selbst diese Jedi-Philosophie bis heute nicht verstanden hat, sind die Prequels auch so wie sie sind. Midichloreaner, die Jedi selbst verhalten sich keineswegs wie "Hüter von Frieden und Gerechtigkeit" und die Handlung der Prequels widerspricht in vielen Teilen den Informationen, die wir in 4-6 über die Vergangenheit erfahren hatten.
      Jain. Du hast insofern recht, das man George Lucas definitiv nicht übermäßig romantisieren sollte, sondern ihn vielmehr als den Stoffel sehen sollte, der er tatsächlich ist.
      Ich möchte jetzt aber nicht schon wieder Lucas bashen.

      Deine andere Aussage ist aber so nicht ganz richtig. Faktisch schon, klar widersprechen die Jedi in den Prequels sich selbst. Sie handeln, wie du selber schon sagst, eben NICHT wie die „Hüter von Frieden und Gerechtigkeit“. Genau das ist aber der springende Punkt. Das ist der gesamte Sinn der Prequel Trilogie. Lucas wollte hier zeigen, wie Darth Vaders (trauriges) Schicksal zu Stande gekommen ist. Die Jedi sind eine Bande von arroganten Heuchlern. An Stelle davon Anakin das von ihnen selbst propagierte Mitgefühl entgegen zu bringen und ihn versuchen zu verstehen, lassen sie ihn nur weiter wegtreiben. Das beste Beispiel ist Obi-Wan. Wie cool und beliebt er auch ist, Obi-Wan ist KEIN guter Lehrer. Das mag damit zusammenhängen, dass er nach Qui-Gons Tod schon viel zu früh einen eigenen Padawan bekommen hat, aber Fakt ist Obi-Wan ist zu einem Großteil an Anakins Verrat schuld. Das wird in den Romanversionen der Filme auch etwas deutlicher. Es läuft aber auf folgendes hinaus: Obi-Wan hätte versuchen sollen sich in Anakin hineinzuversetzen und seine Gefühle zu verstehen. Dann hätten sie eine Lösung gefunden. Stattdessen haben er und der Rat Anakin bei jedem Furz maßgeregelt und sind ihm mit den Doktrinen der Jedi gekommen.

      Man vergleiche das mit einem angehenden Mönch in einem Kloster, der Probleme damit hat bestimmte Regeln der Bibel einzuhalten. An Stelle davon, dass die anderen Mönche mit ihm reden lassen sie ihn allein und maulen ihn damit an, dass er seine Antworten gefälligst in der Bibel finden soll.
      Wenn man jetzt auch noch von allen als der „große Auserwählte“ angesehen wird, dann ist der Druck diesen weltfremden Regeln gerecht zu werden nur noch höher. Da kann man als einzelner eigentlich nur verlieren, vor allem wenn man dann rausfindet das die Leute, die einem seit Jahren einbläuen sich an diese Regeln zu halten, sie im Zweifelsfall selbst missachten.

      Der Moment in dem Anakin zur dunklen Seite wechselt ist der, in dem er sieht das Mace Windu, der Vorsitzende des Rats, der Typ der ihn immer am meisten zurechtgewiesen hat, seine eigenen Regeln nicht befolgt.

      Für mich das beste Beispiel aus dem Endkampf von Episode 3:



      „Anakin Kanzler Palpatine ist das Böse, das musst du doch sehen!“
      „Für mich sind die Jedi das Böse!“
      „Dann bist du verloren!“

      Obi-Wan hätte Anakin hier in ein Gespräch verwickeln können. Der hatte hier schon fast angebissen. Aber an Stelle davon das Obi-Wan so etwas sagt wie:

      „Anakin, Kanzler Palpatine hat dich manipuliert. Er hat dich mit Lügen gefüttert. Lass uns darüber reden! Was auch immer er die versprochen hat, er wird dich letztlich nur benutzen. Du hast es vorher bei Count Dooku gesehen. Wie hat der Kanzler dich dazu gebracht das hier zu tun?“,

      stürmmt Obi-Wan lieber weiter auf Anakin zu und drischt mit dem Lichtschwert auf ihn ein.

      THIS IS BAD PARENTING xD

      Für Anakin sind die Jedi einfach miese Heuchler, was zu einem gewissen Teil auch stimmt.
      Yoda und Obi-Wan verstehen das am Ende, und gehen deswegen ins Exil. Nicht nur um Kräfte zu sammeln, sondern um die Lehren der Jedi und sich selbst zu überdenken.

      Wenn man die Prequels unter diesem Gesichtspunkt schaut, das die Jedi nicht die „guten“ sind, sondern auch einfach nur eine Fraktion in diesem Krieg und das Qui-Gon Jinn, der einzige war der den guten Mittelweg gegangen ist, dann werden die Prequels deutlich besser.
      Zumindest hat mir das jeder bestätigt, dem ich das vorher so vorgeschlagen habe. Vielleicht macht das ja dem ein oder anderen hier die Prequels auch schmackhafter.

      Das ist wirklich ein Glanzstück was Lucas da gelungen ist. Von vielen wird das aber leider nicht wahrgenommen. Ich will jetzt aber Lucas auch nicht in Schutz nehmen. Ja, das ist ein Glanzstück, aber es ist auch das einzige. Fast alles andere an den Prequels ist … … nennen wird es „schwierig.“ xD

      BDO

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bacon D. Orian ()

    • Aber das ist ja überall immer so. Es ist dabei Egal ob man jetzt die Jedi/Sith als Beispiel hat oder in World Of Warcraft die Naaru und die Voidlords etc. Oder von mir aus auch Ying und Yang. Es sind aggressive wenn nicht sogar die aggresivsten Formen von einer Seite die um alles in der Welt die andere Seite vernichten wollen aber dabei stetig vergessen das ohne Licht kein Schatten und umgekehrt. In egal welchem Film, Spiel, Roman, Serie, alltag man sich befindet stellt man immer wieder den Punkt fest das man eigentlich sich in den Grauzonen bewegen sollte und auch mittelwege suchen müsste. Nur das wäre der Alltag und die Realität und damit scheisse in einem Film. Im Film bleibt man dann eben auf diesen aggresiven Wegen und verharrt auf den Positionen was eben Episode 3 so deutlich gezeigt hat. Man glaubt an die Doktrin, der Prophezeiung etc. unfähig zu erkennen das man selbst an der falschen Position steht.

      Und warum?

      Weil es schon immer so war, früher war es gut, heute ist es gut und morgen wird das auch noch gut sein und selbst wenn die Welt am Abgrund steht beharrt man weiterhin darauf das es so hätte sein müssen.

      Das ist Naiv und Rückständig und das waren die Jedis. Heute würde man sagen, die Anzeichen waren da, der Kollaps war vorhersehbar und man hätte es verhindern können.
    • @Bacon D. Orian
      Das hast du schön gesagt und ja diesen Aspekt kenne ich tatsächlich auch. Allerdings weiß ich bis heute nicht, ob das, was du grade beschrieben hast, wirklich von Lucas so gedacht war und er sich die gleichen Gedanken dazu gemacht hat oder, ob es sich hier einfach um einen "Glückstreffer" handelt, den man als geneigter Zuschauer eben so interpretieren kann. Ich bin mir da selbst ebenfalls unsicher.

      Da aber eben große andere Teile der Filme oder auch die Dialoge so "schwierig" sind, fällt es mir eben schwer, diese tiefgründige Erklärung, die tatsächlich Sinn ergibt und die Filme durchaus besser machen würde, als wirklich so gewollt zu akzeptieren. Wenn ich im Gegensatz dazu sehe, wie unlogisch die Handlung teilweise durchdacht ist und wie dumm sich die Charaktere da verhalten, damit der Plot die gewünschte Richtung nimmt... oder wie charmant und gar nicht wie ein Psycho sich Anakin in Episode 2 verhält und, dass Padmé sich trotzdem kein Bisschen nachvollziehbar in ihn verliebt (vielleicht mag sie selbst ja einfach auch keinen Sand), dann erscheint mir deine Erklärung in diesem Kontext eher so, als wären dies weitere "Fehler" von Lucas gewesen, die man eben rein zufällig zu einer schlüssigen Erklärung zusammenbasteln kann.

      Ändert aber nichts daran, dass du im Kern damit schon recht hast und man zumindest diesen Punkt anders interpretieren kann. Dadurch werden die Filme zwar auch noch lange nicht grandios, aber auf jeden Fall deutlich besser.

      EDIT: Achja ich hab btw. das Buch zu Episode 3 auch gelesen sowie zwei-drei andere Bücher zu Zeiten der Prequels. Und die Erklärungen dort gehen schon etwas in deine Richtung, wobei man das dort aber auch deutlicher hätte ausdrücken können.
      Forscher vergleichen erstmals erfolgreich Äpfel mit Birnen:

      der-postillon.com/2017/05/aepfel-birnen.html

      (um mal einen weiteren zu oft genutzten Satz zu entlarven ;) )
    • @Bacon D. Orian

      Zu Deinem Text fällt mir etwas ein, was im Trailer zum 8. Teil eine gewisse Anekdote sein könnte und auch in SWTOR vorkommt. Der "Mittelweg".
      Im Game (vielleicht kennt es ja jemand) macht Dein Charakter zum Schluss hin eine Allianz der neutralen Seite. D.h. sowohl Sith als auch Jedi sind Teile dieser Allianz und auch Dein Main-Char wird von den zuvor höchsten Gelehrten der Sith und Jedi in diesem Wege bestärkt. Du hast in Deinen Worten bezüglich Joda und Obi-Wan ähnliches gesagt. Gerade Ersterer könnte auf einen ähnlichen Weg gestoßen sein. Doch was für mich noch interessanter ist/wäre... was wenn Luke im 8. Teil einen ähnlichen Weg geht oder einschlagen will?! Würde ich sehr sehr spannend finden.

      Greetz,
      D
    • Trafalgar D. Water Law schrieb:

      Allerdings weiß ich bis heute nicht, ob das, was du grade beschrieben hast, wirklich von Lucas so gedacht war und er sich die gleichen Gedanken dazu gemacht hat oder, ob es sich hier einfach um einen "Glückstreffer" handelt, den man als geneigter Zuschauer eben so interpretieren kann.
      Inwieweit Lucas das wirklich geplant hat weiß natürlich nur er selbst. Ich mag dem Mann aber auch nicht völlig seine Kompetenz absprechen. Irgendwie hat er es ja trotzdem geschafft 6 Star Wars Filme in die Welt zu blasen und bei 4 davon selbst Regie zu führen.
      Der wird sich schon seine Gedanken gemacht haben. Das Problem das Lucas hat, ist das vieles was er schreibt auf dem Papier gut aussieht, in einem echten Dialog aber absolut gestelzt und merkwürdig rüberkommt („I don’t like sand“, „No one can save you Padme, only my new powers can do that!“).

      Es gibt hier sogar eine Erzählung darüber, das Harrison Ford am Set von Episode 4 Lucas angeschriehen hat „You can type that shit but you can’t read it!“. Es gibt aber auch Interviews mit Lucas in denen er selbst sagt, dass er mit den Prequels zeigen wollte wie die Jedi falsch lagen. Also denke ich schon, dass er die Absicht hatte. Was davon nun wirklich ein „Glückstreffer“ war und was nicht, das werden wir wohl nie erfahren.


      Áyu schrieb:

      Oder von mir aus auch Ying und Yang. Es sind aggressive wenn nicht sogar die aggresivsten Formen von einer Seite die um alles in der Welt die andere Seite vernichten wollen aber dabei stetig vergessen das ohne Licht kein Schatten und umgekehrt. In egal welchem Film, Spiel, Roman, Serie, alltag man sich befindet stellt man immer wieder den Punkt fest das man eigentlich sich in den Grauzonen bewegen sollte und auch mittelwege suchen müsste.

      D schrieb:

      Zu Deinem Text fällt mir etwas ein, was im Trailer zum 8. Teil eine gewisse Anekdote sein könnte und auch in SWTOR vorkommt. Der "Mittelweg".
      Im Game (vielleicht kennt es ja jemand) macht Dein Charakter zum Schluss hin eine Allianz der neutralen Seite. D.h. sowohl Sith als auch Jedi sind Teile dieser Allianz und auch Dein Main-Char wird von den zuvor höchsten Gelehrten der Sith und Jedi in diesem Wege bestärkt. Du hast in Deinen Worten bezüglich Joda und Obi-Wan ähnliches gesagt. Gerade Ersterer könnte auf einen ähnlichen Weg gestoßen sein. Doch was für mich noch interessanter ist/wäre... was wenn Luke im 8. Teil einen ähnlichen Weg geht oder einschlagen will?! Würde ich sehr sehr spannend finden.

      Eure Aussagen gehen für mich in dieselbe Richtung, nämlich den Mittelweg des „grauen Jedi“.
      Ja, ich kenne SWTOR. Und natürlich hat Ayu mit dem recht was er da beschreibt.

      Das ist ja eben auch genau der Grund, warum Luke schon im Trailer zu Episode 8 sagt „It’s time for the Jedi to end“.
      Er wird das ganz einfach mittlerweile verstanden haben. Vermutlich hat er anfangs sogar noch versucht seine neue Jedi Akademie nach den alten Regeln zu errichten. Und was ist dabei rausgekommen? Sie wurde wieder von einem Skywalker auf der dunklen Seite abgefackelt.
      Ich denke Luke hat einfach verstanden, dass die Wege der Jedi vor der Zeit des Imperiums keinen Sinn machen bzw. einfach nicht praktikabel in die Realität umsetzbar sind. Es muss jetzt einen neuen Mittelweg geben, welcher dann vllt auch einfach nicht mehr „Jedi“ heißt, sondern einen neuen Namen bekommt. So oder so hilft das Disney, das Star Wars Franchise zu etwas neuem zu machen. Indem sie den alten Status Quo einreißen, können sie anschließend ihrer Kreativität freien Lauf lassen und die zukünftigen Filme so gestalten wie sie es wollen. Ich erwarte einfach, dass nach Episode 9 der „graue Jedi“ der neue Status Quo ist. Deswegen mag ich auch Qui-Gon Jinn so. Er ist nämlich der einzige in den Prequels der versteht, wie weltfremd die Jedi geworden sind. Deswegen hält der sich auch nicht an die Anweisungen des Rats. Im Ansatz war er schon ein „grauer Jedi“.

      Aber Leute, mal im Ernst, das alles habe ich schon lang und breit in meinem fast 1 stündigen Theorien Video zu Episode 8 erklärt. Ich kann natürlich verstehen das sich das nicht jeder anguckt, nur weil ich das hier rein poste. Trotzdem würde ich es jedem empfehlen der an dem Thema Interesse hat.
      Ich poste das hier jetzt auch nicht nochmal, weil alleine schon die Erwähnung meines eigenen Videos von manchen Usern wahrscheinlich direkt wieder als „schamlose, dreiste Eigenwerbung die verboten gehört“ eingestuft werden würde.
      Es sei nur gesagt: ich mache keinen Cent mit dem was ich auf YouTube mache. Das werde ich auch nie und das ist auch nicht mein Ziel. Ich will einfach über die Themen die mir wichtig sind und mich begeistern mit gleichgesinnten diskutieren. Und wer sich mal ein richtiges Video von mir angesehen hat, der weiß wieviel Arbeit da drinnen steckt. Das ist dann schon frustrierend, wenn man etwas fürs „Allgemeinwohl“ tut, aber niemand es haben will. Überspritzt gesagt könnte ich mich auch in die Fußgängerzone stellen und selbstgebackene Kekse verteilen. Und dann will sie keiner. Uncool.

      Lange Rede kurzer Sinn, ich will hier keine Abos fischen oder sonstigen Mist. Ich möchte einfach das die Diskussion hier im Board mit allen Usern anständig weitergeht und ich glaube die Inhalte in meinem Video können eine gute Diskussionsgrundlage sein. Ich diskutiere gern über solche Themen. Mir macht das Spaß. Und ich weiß euch auch.

      Peace.

      BDO
    • In einer Woche ist es dann endlich geschafft. Ich werde den neuen Star Wars schon mindestens einmal gesehen haben. Ich bin einer der zahlreichen ungeduldigen Menschen, die sich den Film 0:01 ansehen werden. Vor 2 Jahren wurde auch noch vorher ein Gewinnspiel am Alexanderplatz durchgeführt und meine Kumpels und ich waren doch etwas enttäuscht, dass zu diesem Zeitpunkt Menschen im Kino waren, die die Fragen nicht mit Leichtigkeit beantworten konnten.

      Der Anlass warum ich schreibe ist der, dass ein neuer Spot aufgetaucht ist, der wohl einen großen WTF-Moment zeigen soll. Außerdem sollen wohl auch schon erste wichtige Momente im Internet geleakt worden sein. Von daher möchte ich nur eine Warnung aussprechen, sich vielleicht einfach nichts mehr mit Star Wars im Internet anzuschauen. Anfang nächster Woche wird es dann ganz schlimm, da schon die ersten Vorführungen gelaufen sein werden. Ich weiß z.B., dass am Dienstag der Film schon einer Gruppe in Köln gezeigt wird.
      Folgendes geht an alle, die ähnlich wie ich ticken. Sehr gern rational durchs Leben gehen, aber bei Star Wars völlig ausklinken: Widersteht der Versuchung der dunklen Seite und bleibt stark! Es ist nur noch eine Woche!

      edit: Noch ein kleines Detail möchte ich loswerden. Der Hund von Carrie Fisher hat es auch in den Film geschafft.

      edit2: Noch eine kleine Neuigkeit. Die neue Trilogie wird definitiv keine Adaption von KotOR. Rian Johnson ist zwar sehr großer Fan der Spiele, will sie aber nicht verfilmen. Wohin die Reise gehen wird, muss erst noch erarbeitet werden. Prinzipiell finde ich, ist das auch der richtige Weg. Die Geschichte wurde schon erzählt und ist auch super. Aber das Johnson die Spiele mochte, zeigt für mich nur, dass er wirklich an dem ganzen Franchise hängt und ich vertraue darauf, dass er eine gute Geschichte erzählen wird. Und wenn diese am Ende an KotOR oder andere gute Geschichten angelehnt ist, dann sehr gerne her damit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 555Luffy ()

    • So, der Film ist draußen, gerade gesehen ungespoilert, was ich leider von Episode 7 nicht behaupten kann. Das einzige was ich zu dem Film sagen will damit alle anderen die demnächst gehen hoffentlich das selbe erleben ist folgendes:
      Die offiziellen Star Wars Trailer (hab keine specials etc gesehen) waren die besten die ich seit langem gesehen habe.
      Ausführliches überlasse ich all den kompetenteren und passionierteren Fans ;)
    • Ich habe es tatsächlich geschafft den neuen Star Wars bereits 2 mal gesehen zu haben xD

      Erstmal in groben Zügen ohne Spoiler was mir gefiel und was nicht:

      Negativ empfand ich die vielen verschiedenen Schauplätze und die Menge an Charakteren, die alle sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und man keine Chance hat sich mal auf eine kleine Gruppe zu fokussieren und eine Bindung zu diesen aufzubauen.

      Positiv dagegen sehe ich die Handlung im Ganzen, die dem Film den von vielen geforderten eigenständigen Stand im Star Wars Universum ermöglicht. Vieles ist neu und in der Form so noch nicht in Star Wars gewesen, bleibt aber dennoch deutlich als Star Wars Film erkennbar.

      Nun aber im Detail, weiterlesen auf eigene Gefahr:
      Spoiler anzeigen

      Positiv:
      -Die Verbindung zwischen Rey und Ben ist durchaus interessant und neu.
      -Nebenrollen wie die Vizeadmirälin und dem Codeknacker sind sehr lebendig und können trotz geringer Screentime überzeugen (mir fallen gerade ihre Namen nicht mehr ein, aber dennoch waren sie zwei greifbare Charaktere, die glaubhaft handelten und klare Vorstellungen von der Welt haben).
      -Dass man Snoke so einfach entsorgte kam auf jeden Fall überraschend und finde ich auch gut, da Kylo Ren nun eigenverantwortlich handeln kann und stärker zum Hauptantagonisten wird.
      -Auch, dass man darauf verzichtet hat Rey einen besonderen familiären Hintergrund zu geben und eine schnulzige Liebesgeschichte einzubauen.
      -Außerdem sind die Schauspieler sehr stark.
      -Yodas Auftritt kam überraschend und war sehr gelungen, er ist einfach der weiseste in dem Franchise.
      -Einige neue Kreaturen waren lustig und brachten eine gute Stimmung in den Film mit.

      Negativ:
      -Mir persönlich hat diese absolute Dramatik gefehlt. Sei es Finns Sieg über Phasma, das Duell zwischen Kylo und Rey, oder Finns vermeindlicher Selbstmordanschlag. Es gab genügend Potential, das nicht genutzt wurde, da es immer Entscheidungen gab, die die Situation zerstörte. Finn, der Phasma unter komischem Hintergrund den entscheidenden Hieb verpasst, das Duell das unterbrochen wird und der Anschlag, der verhindert wird. Ich war eigentlich nie gefasst, jetzt eine entscheidende Szene in der Trilogie zu sehen.
      -Phasma wurde generell total verschwendet.
      -Lukes Auftritt war zwar episch, wurde aber auch hier abgeschwächt, da er nicht tatsächlich vor Ort war.
      -Leias Aktion im All kam mir leider auch eher merkwürdig vor, und hinter den traurigem Hintergrund wäre es vielleicht besser gewesen Leia hier aus der Geschichte zu schreiben anstatt sie nun Offscreen ableben zu lassen.
      -Die Nebengeschichte von Finn und Rose war absolut irreleveant für die Handlung. Ohne Finn und Rose wäre der gesamte Film exakt gleich verlaufen, nur Phasma wäre am Leben.
      -Genauso zog sich die Flucht meines Erachtens zu lange hin.
      -Zudem gab es zwar schon immer Situationen, die die Helden nicht überleben hätten dürfen es aber taten, aber in diesem Film war das schon etwas zu oft. Poe zu Beginn, Finn bei Phasma und als er Rose einen Kilometer lang vor ein paar neuen AT-ATs unbeschadet wegschleift. Die gesamte Rebellenarmee hätte eigentlich schon lange ausgelöscht werden müssen.
      -Die Dynamik der Hauptcharaktere ist auch eher zweifelhaft, wie gesagt gute Schauspieler, aber die eigentlichen Hauptcharaktere haben untereinander zu wenig bisher zu tun, als dass sie eine gute Dynamik entwickeln konnten und den letzten Film alleine stemmen könnten. Poe und Rey haben sich gerade mal in der letzten Szene kennengelernt, Rey hat auch mit Finn so gut wie keinen Kontakt in diesem Film gehabt. Und zwischen Poe und Finn gab es auch nicht allzu viele Szenen. Stattdessen wird Finn ein neuer Charakter vorgesetzt mit dem eine Dynamik entstehen soll, die ich nicht gefühlt habe und eher gezwungen rüberkam. Der einzige Faden, der alle verbindet ist BB8 und ehrlich gesagt ist das der einzige neue Charakter, der mir richtig am Herzen liegt. Einzig die Schüler-Lehrer-Beziehung war jeweils intensiv (Rey-Luke, Kylo-Snoke und Poe-Leia), von denen aber in Episode 9 keine mehr aufgegriffen werden kann.
      -Der Humor kam gerade am Ende oft zum falschen Zeitpunkt und nahm ernsteren Szenen die Stimmung.

      Das Negative überwiegt zwar, aber der Film ist trotzdem hauptsächlich positiv anzusehen. Als einzelner Film sicherlich super, nur als Star Wars Film hätte ich persönlich andere Dinge erwartet. Generell denke ich, dass jeder der mit Episode 7 zufrieden war, in diesem Film weniger begeistert sein wird und alle, die Episode 7 als Remake wahrgenommen haben hier eher auf ihre Kosten kommen. Beim nächsten Film bin ich gespannt, ob die Charaktere mich wieder mehr mitnehmen können und ich beim Endkampf gefesselter bin.

      Ansonsten noch eine Anmerkung für alle, die bei Episode 7 eine Zusammenfassung geschrieben haben, die mit Episode 4 gleichzusetzen war. Dies könnte man auch hier wieder:
      Der Schüler sucht einen alten Meister auf einem Planeten. Der Meister ist exzentrisch und möchte den Schüler nicht ausbilden. Der Schüler erlebt eine merkwürdige Szene, in der er mehr über sich selbst lernt. Der Meister gibt nach und unterrichtet den Schüler. Ein alter toter Meister überzeugt den noch lebenden, dass der Schüler wichtig ist. Der Schüler hat eine falsche Vorstellung der Macht. Der Schüler hört nicht auf den Meister, dass er noch nicht bereit ist und macht sich auf den Weg seine Freunde zu retten.
      Währenddessen sind zwei Charaktere auf einer Reise, die hauptsächlich dazu dient die zwei Charaktere näher zu bringen. Dabei kommen sie in eine Stadt, die dem Anschein nach wunderschön ist, aber dann doch Gefahren lauern.
      Es kommt zu einem Lichtschwertduell in dem beide überleben und ihre Stellung auf ihren jeweiligen Seiten bestätigen.
      Wenn man nur will, kann man sich solche Vergleiche immer hindrehen ;) .

      Bitte bedenkt, dass das nur meine Meinung ist und meinen persönlichen Eindruck des Films widerspiegelt. Beim zweiten Mal sehen, empfand ich ihn sogar besser, vielleicht gefällt er mir mit der Zeit auch immer besser. Ich bin mir bewusst, dass Star Wars ein sensibles Thema ist und viele es anders sehen werden. Dies soll nur meine Ansicht aufzeigen und niemandem den Film schlechtreden oder überzeugen. Also immer schön locker durch die Hose atmen :)
    • In meiner Rezension hab ich mich ja schon ein bisschen dazu ausgelassen, dort allerdings noch sehr vage, um möglichst spoilerfrei zu bleiben, weswegen ich den Moment hier jetzt einfach mal nutzen will, um mein Hauptproblem mit dem Film näher zu beleuchten.

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      Von dem übermäßigen Gebrauch vom Humor - gerade zu Beginn - sowie dem völlig unnötig in die Länge gezogenen Abstecher von Finn und Rose (der aber zumindest für die Zukunft noch mal große Bedeutung haben dürfte / könnte), dem "eigenartigen" Moment von Leia, die man an dieser Stelle ruhig, auch mit Betrachtung von Carries Fisher's Ableben, würdevoll hätte abtreten lassen können, dem flotten Abarbeiten von Snoke ohne das man nun erfahren hat, wer der Kerl war, wo er herkam und woher er so viel über die Macht wusste, sowie der unfassbar schlechten Lösung bzgl. Rey's Eltern, die auf mich so wirkt, als hätte Disney hier extrem Schiss davor gehabt ihren Eltern einen Namen zu geben, mit dem sie die Community spalten könnten (hier muss man allerdings sagen, dass Ben ihr auch nur Scheiße erzählt haben könnte und die wahre Auflösung erst noch in Epi 9 folgen könnte *fingers are crossed*), mal ganz abgesehen ist mein Hauptproblem mit dem Film deutlich zentraler. Er trifft vielmehr den Kern des Films, um nicht sogar zu sagen den Kern des Franchise. Gemeint ist - natürlich - die Macht selbst. Die Balance, die bis heute nie gefunden wurde. Das Brechen mit dem Konzept von "Gut" gegen "Böse". Helle gegen dunkle Seite. Denn: Der Film war lange Zeit bemüht genau darauf hinauszuarbeiten. Ben hätte bekehrt werden können, die Jedi hätten - nachdem es die Sith inzwischen ja, scheinbar, auch nich mehr gibt - abgeschafft werden können, um endlich ein wirkliches Gleichgewicht schaffen zu können. Die Verbrennung der alten Jedi-Schriften und Yodas abschließende Worte machten auch deutlich, dass dies - die Neutralität - eigentlich der ideale Weg für alle sei und erstrebenswert ist. Helle und dunkle Seite, erste Ordnung und Rebellen, das alles müsse weg. Und was bekamen wir am Ende?

      Ben verschreibt sich weiter der dunklen Seite, will einfach alles zerstören, obwohl sich ein Wandel zumindest anfing abzuzeichnen, als er damit zögerte seine Mutter zu töten. Dann begann sein Wandel, der am Ende aber wieder verpuffen sollte. Und Luke stellt sich ihm, wenn auch nur als Holo, und erklärt ihm am Ende, dass er, wenn er stirbt, nicht der letzte Jedi sein würde, was ein entsprechender Verweis auf Rey ist.
      Im Grunde bedeutet das nichts Anderes als: Die Geschichte wiederholt und wiederholt und wiederholt sich. Anscheinend ist in diesem Universum niemand in der Lage wirklich über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und wahrliches Gleichgewicht zu schaffen. Die Seiten verhärten sich gerade zunehmends, alles steuert auf einen letzten, finalen Clash zwischen Rey (helle Seite) und Ben (dunkle Seite) hin. Und das missfällt mir einfach, weil sich an dem grundlegenden System nichts verändert. Das ist ein großes Problem, da die erstrebenswerte Balance so nie erreicht werden kann. Der Film hatte dahingehend echt viele, viele gute Ansätze, ließ sie aber spätestens im Finale des Films - das mir an sich durchaus gefallen hat - aber einfach wieder verpuffen.

      Persönlich hoffe ich daher einfach sehr, dass eben jenes Gleichgewicht in Episode 9 vielleicht doch noch geschaffen werden kann. Oder zumindest mal wirklich konkret angegangen und dann ggf. in der nächsten Trilogie, die ja schon in Planung sein soll, wirklich zentral thematisiert und gen Ende auch verwirklicht wird. Aber mit der aktuellen Ausgangslage des Films, sowie J.J. Abrams auf dem Regisseurstuhl, der bekanntlich lieber plagiiert, als selber etwas Neues zu schaffen, sehe ich in der Hinsicht - für Episode 9 - leider schwarz. Stand jetzt wird es wohl auf den üblichen Konflikt zwischen heller und dunkler Seite hinauslaufen, anstatt dass man sich weiter annähert, um ein Gleichgewicht der Macht zu schaffen. Und das, dieses vergeudete Potenzial, mit dem man dem Franchise einen - eigentlich längst überfälligen - Tapetenwechsel hätte verschaffen können, kotzt mich einfach extrem an. Vor allem weil der Film dahingehend echte Erwartungen bei mir geweckt hat, nur um sie am Ende wieder zu zerstören und doch wieder den bekannten, alten und dadurch leider auch etwas langweiligen Weg zu gehen.

      Meine Meinung muss natürlich niemand hier teilen, aber gerade deswegen gefiel mir Rogue One von den bisherigen Star Wars Filmen durch Disney's Zutun bisher echt am besten: Weil der Film einfach Eier hatte und in diesem Zuge einfach mal seinen gesamten Hauptcast verrecken ließ. Das war, aufgrund der Ausgangslage des Films und mit Blick auf Episode 4, zwar absolut abzusehen, aber den Mut das Ganze tatsächlich Onscreen zu machen, statt sie einfach Offscreen wegfallen zu lassen, muss man eben auch erst mal haben.
      Derartig radikale Schritte habe ich hier gewiss nicht erwartet bzw. erhofft, doch etwas mehr Mut, um das Franchise mal entscheidend weiter zu entwickeln, wäre echt schön gewesen. So bleibt es ein guter Star Wars Film, der sich aber - wie auch schon Episode 7 - absolut nichts traut. Und nach 8 Episoden, bei denen die Rahmenhandlung immer dieselbe bleibt und sich auch im Kern nicht weiterentwickeln zu scheint, nutzt sich dieses Prinzip allmählich einfach ab. Hier finde ich es gleich doppelt hart, weil der Film dahingehend verdammt viele, gute Ansätze hatte. Aber eben keinen davon zu Ende bringen wollte oder konnte.

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    • Schreibe auch mal kurz meine Eindrücke zu Episode 8 nieder. Ich muss sagen mir hat der Film echt gut gefallen, auch wenn mir nun, nachdem ich reflektiere, immer mehr Kritikpunkte einfallen. Ich werde im Folgenden aber hin und wieder spoilern, daher mal im Spoilerkasten:

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      Positiv war allein schon die optische Umsetzung, was man bei einem Film solchen Kalibers natürlich aber auch erwarten kann. Hervorheben will ich hier speziell die Szene in der das Rebellenschiff mit Lichtgeschwindigkeit den Sternenzerstörer durchbricht, das war einfach bombastisch inszeniert. Dann gefiel mir auch der Salzplanet am Ende, quasi ein Eisplanet anderer Art, der für einen schönen farblichen Kontrast sorgte mit dem Rot.

      Ebenfalls positiv gefiel mir die Handhabung der Rey/Kylo Storyline. Hier mögen sich die Geister scheiden, allerdings fand ich es super wie man Rey eben keine berühmten Eltern gegeben hat. Nein es sind einfach Nichtsnutze gewesen. Macht das Reys Rolle nicht umso bedeutsamer? Sie hat kein Erbe welches sie antreten muss oder welches sie ausschlagen muss. Sie gehört nicht zu einer Linie Sith oder Jedi. Nein sie ist ein Niemand aber dadurch auch gerade so frei in ihren Entscheidungen. Ich hatte mich kurz vor dem Film an einer Rey Palpatine Theorie erfreut, aber dass sie nun quasi Elternlos ist gefällt mir ebenfalls. Zumal die Zuschauer mit der Machtverbindung zwischen Kylo und Rey wunderbar geködert wurden.
      Mir gefiel auch wie Kylo sich von Snoke gelöst hat und sein eigener Herr wurde, dabei aber immer noch seine ungebändigte Wut beibehielt. Insgesamt ist er für mich der mit Abstand interessanteste und am besten ausgearbeitetste Charakter der neuen Trilogie. Ich konnte mir dennoch den Lacher nicht verkneifen als sein Bodybuilder Körper enthüllt wurde, der mal so gar nicht zu seinem kleinen Kopf passt. Analog zu dem Lacher den man damals in Episode 7 hatte als er erstmals die Maske absetzt.

      Unschlüssig bin ich bei der Snoke Sache. Einerseits gefiel mir wie er ausgeschaltet wurde, andererseits finde ich es abstrus wie dieser übermächtige Charakter einfach aus dem Nichts kam, von vielen anderen Charakteren als selbstverständlich und nicht mysteriös wahrgenommen wurde und nun einfach wieder klanglos verschwindet. WTF? Ich hoffe wir bekommen hier noch mal ein bisschen Hintergrund in Episode 9 oder vielleicht einem der Zusatz Standalonefilme? So wie es jetzt aufgelöst wurde fehlt mir da irgendwie etwas.
      Zumal dieser Charakter auch sehr Sith untypisch gehandelt hat. Als er in Rey diese Wut sieht und spürt, will er sie nichtmals bekehren (eigentlich ein Markenzeichen eines Sith Lords wenn er Potenzial sieht) sondern lacht sie aus/sagt er will sie vernichten. Das fand ich schon echt merkwürdig, also habe ich da noch Erklärungsbedürfnis.

      Der Humor ist ebenfalls eine Sache über die man sich streiten kann. Ich habe wohl so oft gelacht wie noch nie bei einem Star Wars Film, nur ist das auch ein gutes Zeichen? An manchen Stellen hätte es vielleicht ein wenig mehr Ernsthaftigkeit bedurft. Beispielsweise am Ende als Luke die Schüsse der AT-ATs überlebt und sich die Schulter wischt. Oder auch so gut wie jede Finn Szene. Der Charakter und sein Storystrang in Episode 8 waren völlig unnötig. Wie der User der_smutje schon schrieb änderte Finn am Gesamtgeschehen absolut nichts. Auch seine Romanze mit Rose war nicht nur fehl am Platz sondern endete auch noch so, dass der Charakter in Episode 9 wieder bei Null startet. Einzig für die Einführung von Benicio del Toro als "DJ" der Codeknacker war gelungen. Einer der wenigen Charaktere die auch aus dem Gut/Böse Spiel ausbrechen und aufzeigen dass es keinen unterschied macht, sondern man seinen Weg gehen sollte.
      Davon abgesehen fand ich aber viele Gags gelungen auch das neue - offensichtlich auf Merchandise Verkäufe ausgelegte - Maskottchen fand ich sowohl niedlich als auch witzig. Auch lustig war die Szene in der Rey die Macht "spürt" ein Kumpel von mir hatte danach 5 Minuten einen Lachflash.

      Wie die alte Generation gehandhabt wurde war auch so eine Sache. Ich bin noch nicht sicher wie ich Lukes Darstellung finde. Insgesamt wäre es besser gewesen er wäre nicht als Hologramm aufgetaucht sondern hätte sich Kylo wirklich gestellt. Dieses "sich auflösen" finde ich einfach nicht gelungen. Bei Yoda machte es damals Sinn, da er an Altersschwäche gestorben ist, aber bei Luke? Meh. Allerdings fand ich es super wie sein innerer Konflikt bei der Ausbildung von Kylo gezeigt wurde, was zeigt dass Luke auch nachdem er den Versuchungen von Vader und dem Imperator standgehalten hat, immer noch Gewissenskonflikte hat.
      Leia hingegen war wieder irgendwie völlig fehl am Platz. Sie erfüllte eigentlich ihre Funktion als sie am Anfang eine Zielscheibe für Kylo war der davon absah sie zu töten. Danach wurde es merkwürdig. Ich dachte die würde einfach sterben, da Carrie Fisher ja auch im echten Leben bereits tot ist (rip), allerdings scheint man wohl noch mehr mit dem Charakter vorzuhaben, was man daran sieht, dass sie scheinbar aufeinmal ein Gefühl für die Macht entwickelt. Bin echt unschlüssig was daraus werden soll.

      Dann gab es ein Mischmasch von tollen und schrecklichen Charakteren. Super finde ich General Hux, dem man seine eigenen Ambitionen anmerkt. Besonders die Szene als er den toten Snoke und bewusstlosen Kylo auffindet gefiel mir. Der Moment in dem er zögert und Kylo töten will, bis Kylo schließlich aufwacht. Wunderbar subtil gehandhabt. Man merkt sofort dass der Konflikt dort noch fortbesteht. Auch später als Hux Kylos Befehlen widerspricht.

      Unnötig waren wie bereits gesagt Finn und Rose, aber auch Phasma die wie in Episode 7 völlig verschwendet wurde. Poe ist im Grunde der einzige pure Rebellencharakter (wenn man Rey auslässt), der mir sympathisch ist. Er ist ein Hitzkopf mit guten Absichten. Finn ist für mich bislang ein Comic Relief Charakter mit Gerechtigkeitskomplex. Aber naja noch kann er sich ja ein bisschen entwickeln.

      Insgesamt fand ich den Film also dennoch klasse. Würde sogar so weit gehen ihn am besten aus den drei neuen Filme (Episode VII, Rogue One, VIII) zu bewerten. Aber stehe da wohl eher in der Minderheit. Man hätte einiges weglassen und dafür anderes näher beleuchten können aber insgesamt ein guter Blockbuster.



      'To protect the Sheep you gotta catch the wolf, and it takes a wolf to catch a wolf.'
    • Hallo zusammen,

      Grundsätzlich ja kann ich allen zustimmen was gesagt wurde hoffe aber noch auf einiges in Teil 9:

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      Also ich hoffe einerseits wirklich dass das sich mit snoke aufklärt also wer das ist und wo der herkommt. So ein machtvollen Charakter so überraschend umzubringen war mein wtf Moment in dem Film hab auch die ganze Zeit gewartet dass der aufsteht

      Zweitens hoffe ich Luke wieder zusehen. Klar ist der Tod aber genauso wie Ben alias obi wan und Yoda verschwunden also Aka in der macht aufgegangen und dadurch theoretisch auch als machtgeist antreffbar. Bin gespannt wie man das mir leia löst bn aber froh dass sie eben nxht gestorben ist eben weil man es erwartet hat. Und dass sie die macht beherrschen würde war ja eig auch klar.

      Kylo super Charakter hab seinen Zwist echt nicht erwartet ubd dass der einfach seine komplette Vergangenheit einfach ungeschehen machen will. Respekt hab eig tatsächlich so ein graues jedi paar schon erwartet.

      Plasma Mega schade. Da hätte exht noch was mit dieser tollen Schauspielerin kommen können.

      Die vizeadmiralin eine meiner Highlights von Anfang bis Ende gehasst. Super gespielt um dann das optische Highlight des Filmes zu setzen. Hötte es mir nur irgendwie nicht erst gewünscht wenn die halbe transporterflotte schon runter geschossen wurde ein wenig ein Timing Problem.

      Und ich fand es schade dass die a Flügeler Piloten am Anfang direkt wieder starb hab eig noch mit einer zweiten gehofft sodass da eher noch was kommt.



      Eine Frage hab ich noch. Ist der commandant hux oder was weiß ich jetzt der hask aus battle Front oder noch mal jemand anderes.. Die ähnlichen Namen sind exht unglücklich oder ist es der selbe. Hab das dlc nixht gesehen bisher.
    • Soeben in Star Wars 8 gewesen. Insgesamt hat mir der Film wirklich gut gefallen, auch wenn einiges zu bemängeln ist.

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      In vielen Augenblicken war der Humor sehr passend, hervorzuheben für mich der Moment in dem Rey die Macht „spürt“ und andere kleine Szenen, doch gerade in einigen actiongeladeneren und ernsthafteren Sequenzen hat es mich zeitweise einfach gestört und die Spannung kam nicht so gut zur Geltung. Dieser Trend ist mir aber in letzter Zeit in vielen Filmen aufgefallen, was ich manchmal wirklich etwas schade finde. Klar ich will unterhalten werden, aber ein guter Film schafft das auch ohne mich 24/7 zum Lachen bringen zu müssen, um das jetzt mal etwas überspitzt auszudrücken. Da würde ich mir in Zukunft einfach etwas weniger wünschen oder eben in den richtigen Situationen.

      Den Konflikt zwischen Rey und Kylo Ren fand ich sehr gut gemacht. Die Momente in denen sie über die Macht miteinander kommuniziert und sich selbst im Anderen gesehen haben etc haben mich begeistert. Vor allem war, wenn auch nur einen winzigen Augenblick lang, die Möglichkeit da, dass Rey sich ihm anschließt oder anders herum. Natürlich hätte ich es auch schön gefunden, wenn die starren Verhältnisse zwischen Gut und Böse noch weiter aufgelöst worden wären, aber irgendwo konnte man auch damit rechnen. Unter welchen Bedingungen sollte man so noch weitere 4 Filme drehen können, wenn es plötzlich kein Gut oder Böse in der Geschichte mehr gibt? An dieser Stelle würde Star Wars enden. Was ich wie geschrieben befürworten würde, aber realistisch betrachtet lässt sich aus der Story für die Macher noch zu viel schöpfen. Generell fände ich es aber super, wenn diese Verbindung zwischen den Beiden in den späteren Filmen noch weiter vertieft wird.

      Snoke… wie oft im Film habe ich mich gefragt „Wo kam der nochmal her? Habe ich das vergessen oder wurde er wirklich so gar nicht als Person aufgebaut?“ Was bitte war Pelpetin für ein gut aufgebauter Charakter und dann tritt ein Snoke, von dem wir so gar nichts wissen, in Erscheinung und verschwindet dann wieder einfach so. Der Film wäre auch sehr gut ohne ihn ausgekommen. Bezüglich Snoke und dem Gerede von „Die Macht muss sich ausgleichen“ kam mir dann auch noch folgende Frage: „Wer ist eigentlich Snokes Gegenpart?“ Wenn er der Meister der dunklen Seite ist, wo ist die der Guten? Erste Möglichkeit wäre hier ganz klar: Luke. Doch Moment, er entsagte der Macht jahrelang und war dahingehend nicht so richtig existent. Über die Frage zerbreche ich mir wirklich den Kopf und falls einer eine Antwort hat auf die ich gerade nicht komme wäre ich sehr dankbar wenn man mich aufklären würde. xD

      KEIN TODESSTERNSZENARIO!!! Yes! Ich glaube hätte ich einen weiteren Versuch einen Todesstern zu zerstören gesehen hätte ich den Film frustriert verlassen. xD Im Allgemeinen hat es mir richtig gut gefallen, dass jede Mission der Rebellen gescheitert ist. Klingt jetzt vielleicht etwas seltsam… Dennoch war der Schluss in der Hinsicht gut gemacht. Die Rebellen wurden zum Schluss von ihren Verbündeten im Stich gelassen und es sind kaum noch welche übrig. Auch wenn ich es etwas unrealistisch fand, dass wohl kaum noch Rebellen übrig sind, diese dann plötzlich die Gräben füllen können. Vielleicht kam es mir aber auch so vor, dass dort viele waren. Außerdem wurde gezeigt, dass die Rebellen zeitweise sehr gespalten und uneinig sind. Kaum ist die gute Leia nicht ansprechbar zerfällt die Einheit der Rebellen (auch hier wieder etwas überspitzt ausgedrückt). Wie das Kriegsschiff dann im Enddefekt zerstört wurde fand ich auch super gelöst. Ich bin sehr gespannt wie die Rebellen sich wieder aufraffen werden.

      Leias mutmaßlicher Todesmoment der dann zu einem absolut seltsamen Moment mutierte und mich richtig aus dem Film gerissen hat. Was war das für eine Szene? Das hat so null gepasst. Klar, es wäre einerseits irgendwie etwas makaber geworden sie im Film sterben zu lassen, aber musste man das so lösen? Ich habe da wirklich nur den Kopf geschüttelt und meinen Nachbarn ging es ähnlich. Sonst fand ich es ganz schön sie nochmal auf der Leinwand sehen können.

      Zu Finn und seiner Herzensdame weiß ich nicht wirklich was zu sagen. Man hätte es sich auch sparen können. Schade eigentlich, da ich ihn zu Beginn wirklich mochte und gehofft hatte, dass er eine sinnvolle Rolle zugeteilt bekommt.

      Der Soundtrack war wie immer bombig, da kann man wirklich nicht meckern und auch einige der Schauplätze waren super. Besonders die Wesen der anderen Planeten (Diese Renntiere, deren Namen ich vergessen habe und die Kristallfüchse) fand ich ganz niedlich. Gut es hätte sie vermutlich nicht gebraucht aber egal. ^^
      Tatsächlich fand ich es gar nicht schlimm, dass Luke nicht im direkten Kampf gestorben ist, sondern sich aufgelöst hat. Er hat im „mentalen“ Kampf all seine Lebensenergie verbraucht und konnte dann friedlich gehen.

      Ist irgendwie mehr geworden als ich dachte. Allgemein finde ich den Film sehr sehenswert und man fühlt sich überwiegend sehr gut unterhalten, trotz der vorhandenen Schwächen.
    • Auch ich war heute im Film:

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      Vieles wurde bereits gesagt und ich kann den meisten nur zu stimmen. Kurz um:

      Ein guter Film, aber kein guter Star Wars!

      Die Weltraumflugszene von Lea war extremer Bullshit. Nachdem ja Disney das EU zu Non-Kanon erklärt hat, so hat auch Lea niemals eine Ausbildung zur Jedi genosssen. Also ist diese Machtnutzung schon mal richtiger Mist. Und selbst wenn sie eine Ausbildung genossen hätte, selbst ein Anakin auf seinem Peak könnte nicht im Weltraum einfach so überleben!

      Zu Luke:
      Durch das "Auslöschen" des EUs ist der legendäre Charakter Luke Skywalker ein absoluter Versager geworden, welcher nicht würdig ist Skywalker zu heißen. Sein starkes Blut ist absolut verschwendet. Schade, aber Disney kann mit 2 Filmen dem Luke Skywalker aus dem EU nicht gerecht werden. Und dann lässt man ihn halt einfach sterben... Nicht nur das er auf ganzer Linie versagt hat, das einzig wirklich richtige was er vollbracht hat war eine Machtprojektion auf einen andren Planeten und anschließend stirbt er aufgrund der Erschöpfung? Bravo Disney! Hätte er es überlegt, wäre ich zufrieden gewesen. Aber so nicht!

      Ist eigentlich noch jemanden aufgefallen das Luke durch seine Projektion das falsche Lichtschwert in der Hand hält? Er hält Anakins Schwert in der Hand. Da hätte Kylo erkennen müssen das was nicht stimmt. Luke hat seit Ep. 6 ein neues mit grüner Klinge. Warum sollte er zwischenzeitlich wieder ein neues gebaut haben? Erst recht wenn man im Rückblick sein Schwert aus Ep. 6 noch sieht und im Kampf zwischen Rey und Kylo das Schwert Anakins zerstört wurde..... Mal davon abgesehen das man direkt gezeigt bekommt das Luke keine Fußabdrücke hinterlässt. Für den Zuschauer ist dieses Aufzeigen gut, aber ein Kylo Ren erkennt das nicht mal?! Wie gut das er seinen Lehrer schon niedergesteckt hat. ^^

      Snoke:
      Er hatte wirklich einen tollen Auftritt. Auch seine Machtfähigkeiten und sein Wissen waren beeindruckend, hier hatte ich zum ersten mal wieder richtig geiles Star Wars Feeling wie im EU. Und dann lassen sie ihn einfach direkt sterben. Warum? Kylo Ren kann nix außer wie ein kleines Kind mit dem Schwert herum fuchteln...

      Fazit:

      Für Star Wars Fans, gerade den EU Fans, stellenweise echt ein Tritt ins Gesicht. Für alle Fans der Reihe, welche das EU nicht kennen, sicherlich ein guter Film. Und er war trotz der negativ-genannten Punkte besser als Ep. 7.

    • Ohne Spoiler komme ich leider nicht aus.

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      Zuerst gehe ich auf Lukes Handlungsbogen ein, da er mir inhaltlich einige Fragezeichen im Kopf hinterlassen hat.

      Ablauf:
      Er ist auf die Insel gekommen um zu sterben und damit die Ära der Jedi zu beenden. So weigert er sich zuerst Rey zu unterweisen. Als er aber durch R2D2s Trick erkennt, dass er für Rey dieselbe Rolle hat wie Obi-Wan für ihn selbst, entscheidet er sich um. Während der Ausbildung bemerkt Luke Reys übermäßige Stärke (so wie damals bei Kylo Ren). Aus Angst wieder als Lehrer zu versagen, bricht er das Training ab. Er will nun die alten Schriften der Jedi verbrennen und somit das Ende der Jedi einleiten. Yoda erscheint ihm als Machtgeist und bestärkt ihn darin, indem er den Baum mit den Jedischriften in Brand setzt. Später auf dem Schlachtfeld erscheint Luke mit Hilfe der Macht als Illusion und stellt sich Kylo Ren. Er macht ihm klar, dass Rey nun die letzte Jedi sei. Danach stirbt Luke und wird eins mit der Macht.

      Warum hinterlässt das Fragezeichen in meinem Kopf? Der ganze Verlauf deutete darauf hin, dass die Ära der Jedi beendet wird. Stattdessen wird Rey nun doch eine Jedi und Luke erkennt sie als Jedi an. Warum ist Luke so inkonsequent? Als Yoda und Luke vor dem brennenden Baum standen, dachte ich wirklich: Sehr gut! Das ganze "Gut vs Böse/Jedi vs Sith" ist damit vorbei. Stattdessen haben wir nun wieder eine junge Jedi, die die letzte Hoffnung für die Galaxis darstellt. Ich bin deshalb so enttäuscht, weil Lukes Charakterentwicklung eine lange Zeit in die von mir gewünschte Richtung ging, am Ende aber einfach beendet wurde. Und jede Chance, dass sich das ändert, ist verpufft als Luke gestorben ist. Das empfinde ich als höchst unzufriedenstellend.

      Nun zum Handlungsbogen von Kylo Ren:

      Ablauf:
      Ren stellt sich Snoke, der an seinen Fähigkeiten zweifelt, da er eine herbe Niederlage gegen Rey einstecken musste. Ren zerstört in der Wut seinen Helm. Bei einem Angriff auf das Rebellen-Hauptschiff entscheidet sich Ren dagegen, die Brücke, auf der sich Leia befindet, zu beschießen. Über die gesamte Zeit bauen Ren und Rey eine gedankliche Verbindung zueinander auf und kommunizieren laufend. Ren erklärt ihr, was zwischen ihm und Luke damals vorgefallen war. Durch die Verbindung ist Rey der Überzeugung, Ren zur hellen Seite der Macht bekehren zu können. So kann Ren sie fangen und zu Snoke bringen. Snoke versucht Rey auf die dunkle Seite zu ziehen. Dabei erklärt er, dass er für die Verbindung zwischen den beiden verantwortlich war. Er wollte testen, ob Ren die Seiten wechseln würde. Er ist sich sicher, dass er nicht auf die helle Seite wechselt. In dem Moment aktiviert Ren das Lichtschwert neben Snoke und halbiert ihn damit. Ren bietet Rey an gemeinsam über die Galaxis zu herrschen. Sie widersetzt sich diesem Gedanken, sodass beide um das Lichtschwert kämpfen, wobei es zerbricht. Ren ist nun der neue oberste Anführer. Er stellt sich Luke und versucht alles ihn zu töten. Da Luke allerdings nur eine Illusion war, gelingt ihm dies nicht.

      Der Ablauf lässt auch hier darauf schließen, dass Ren den "typischen Weg" zur dunklen Seite verlässt. Seine Zweifel haben in mir die Hoffnung geweckt, dass auch er erkennt, dass weder Gut noch Böse dauerhaft erfolgreich existieren kann. Nach dem Tod von Snoke habe ich gehofft, dass sich Ren und Rey annähern. Stattdessen geht Ren nun doch wieder den typischen Weg des Sith: Der Schüler tötet seinen Meister. Er ist nun der Hauptantagonist. Und es gibt niemanden um ihm herum, der annähernd eine ähnliche Bedrohung werden könnte.

      Warum enttäuscht mich der Film? Ich habe auf eine Weiterentwicklung von Star Wars gehofft. Stattdessen bekomme ich dasselbe Szenario wie immer: Die Guten (Jedi) kämpfen gegen die Bösen (Sith). Die Guten werden gewinnen. Und wenn es ganz dicke kommt - und damit rechne ich nach diesem Film umso mehr - dann werden Rey und Ren am Ende ein Paar. Natürlich nachdem sie ihn bekehrt hat. Mir fehlt nach Teil 8 einfach die Möglichkeit eines offenen Verlaufs. Große/Einflussreiche Charaktere sind ab Episode 9 rar. Snoke fällt weg. Luke auch. Mit Leia ist nicht mehr zu rechnen. Han Solo ist seit Episode 7 tot. Captain Phasma ist tot, sodass auch Finns Bestimmung bereits erfüllt ist. Finn kümmert sich jetzt um seine Liebesbeziehung zu einem 0815-Charakter, der einfach so eingeführt wurde.* Poe Dameron wird nun der (taktische) Anführer des Widerstands sein. Auf der Seite der Bösen existiert nur noch Hux neben Ren. Hux ist allerdings keine ernstzunehmende Bedrohung.

      *Die gesamte Handlung, die Poe, Finn und Rose durchgemacht haben war sinnlos. Hätten sie nicht versucht den Codeknacker zu finden und Poes zum Scheitern verurteilten Plan durchzuführen, wäre der Film genauso verlaufen. Wir hätten kein künstlich erzeugtes Drama um die Vize Holdo gehabt. Dieser Charakter kommt mir auch so auferzwungen an. Mir ging es so durch den Kopf: "Man möchte, dass jemanden den klassischen Heldentod stirbt, aber dafür keinen wichtigen Charakter opfern. Also schreiben wir jemanden rein."

      Jetzt habe ich wirklich viel Negatives über den Film geschrieben. Aber ich empfinde eben genau diese negativen Punkte als diskussionswürdig. Es gibt natürlich auch einige positive Aspekte. So gefiel mir z.B. dass Rey keine Verwandtschaft zu anderen Charakteren bekommen hat. Und der Auftritt von Yoda war natürlich klasse. Ich liebe unseren kleinen grünen Freund.


      Eventuell kann jemand, der den Film gelungen fand, mir seine Sicht der Dinge erklären. Insbesondere was die Storyentwicklung angeht. Vielleicht habe ich einige Elemente nicht als wichtig genug empfunden, die einiges in ein besseres Licht rücken. Dazu wäre zu sagen, dass ich in einer Woche erneut in den Film gehe. Ich hoffe, dass es beim 2. mal besser ist. :)