Star Wars

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    • Genso schrieb:

      Das ist richtig, allerdings bin ich auch davon ausgegangen, dass wenn man über den Film so diskutiert, dann hat man allgemein ein stärkeres Interesse, als der durchschnittliche Star Wars-Fan. Vielleicht habe ich das falsch verstanden und wenn ja, dann tut es mir leid.
      Allerdings verstehe ich diese Einstellung nicht, weil man dadurch soviele richtig gute Geschichten verpasst und gerade hier hat Disney nicht nur mit der Einrichtung der 'Story Group' und dem dadurch entstandenen Canon wirklich mal Ordnung geschaffen, sondern sie arbeiten daran die Leute abseits von den Filmen auf die zusätzlichen Werke aufmerksam zu machen.

      Das Beste Beispiel dafür sind dafür ja die 'Journey to The Force Awakens' und die 'Journey to The Last Jedi'.

      Ich verstehe, woher deine Erwartung kommt, aber selbst der 'durchschnittliche' Kinobesucher bildet sich eine Meinung, ob sich der Kinobesuch gelohnt hat, und mag diese manchmal melden. Gerade hier, wo wir nicht auf einem Star Wars-Forum sind, ist es leicht kurz in eine solche Diskussion zu geraten, selbst wenn man nicht so viel mit Star Wars am Hut hat.
      Auch auf Star Wars-Foren findet man öfters mal Neulinge, die die Filme noch nicht gesehen haben und die unterschiedlich tief in die Marke hineingehen werden. Die meisten Leute sind (meiner Erfahrung nach) auch dankbar, wenn man Sie auf Zusatzinformationen aus Büchern etc. hinweisen kann; voraussetzen würde ich dieses Wissen aber nicht.

      Dann will ich noch auf deinen zweiten Punkt eingehen. Wieso zieht man sich nicht die ganzen anderen Star Wars-Medien rein? Dazu gibt es sehr viele unterschiedliche Gründe, die ich hier kurz erwähnen möchte.
      • Man ist vielleicht Kinogänger, hat aber mit Comics oder Büchern nichts am Hut. Ich selber kann zum Beispiel fast gar nichts mit Filmen anfangen. Mich wird Star Wars interessieren, wenn sie wieder ein gutes Videospiel rausbringen.
      • Die Qualität dieser zusätzlichen Geschichten und Infobücher ist trotz der Story Group nicht gesichert. Ich habe als Kind bedingungslos jedes Buch aus dem EU gelesen, bis die Yuuzhan Vong einfach zu schlimm wurden. Wenn ich mich umhöre, scheint auch das neue EU seine besseren und schlechteren Büchern zu haben. Die Leute wissen, welches die Hauptwerke sind, die die grösste Qualitätskontrolle kriegen. Beim Rest wird man vorsichtiger.
      • Die reine Mass an Zusatzmaterial kann auch überfordernd wirken. Wenn ich sieben Filme geschaut habe, und du mir mit 50 Zusatzwerken in Form von Büchern und Comic kommst, dann ist das ein bisschen wie die Realisierung eines Gen-1ers, dass es über 800 Pokémon gibt. Zu viel Information auf einmal. Da findet man sich nicht so leicht zurecht und selbst wenn die Story Group versucht, Ordnung und Aufmerksamkeit zu schaffen, ich wusste bis zu deinem Post nichts von 'Journey to <Filmtitel>'.
      • Nicht jeder will diesen stetig wachsenden Geldbetrag in eine Marke investieren. Star Wars mag einiges an guter Unterhaltung produzieren; manchen Leuten reicht die Unterhaltung von einem Film alle paar Jahre, während sie sonst lieber Simbabwesische Märchen lesen. Für so eine Person gibt es keinen Grund, sich in ein oberflächliches Hobby zu investieren. Da wird deren Geld (und viel wichtiger: deren Zeit) in etwas anderes fliessen.


      Du siehst also, dass es verschiedenste Gründe gibt, eine Meinung zu Star Wars zu haben, aber nicht so vertieft darin zu sein. Bereits das Filmmaterial wird in den nächsten Jahren derart explodieren, dass es Star Wars Fans geben wird, die nicht alle (live-action) Filme gesehen haben. Das gehört bei einer grossen Marke einfach dazu. Star Wars ist sehr gross und Disney wird dafür sorgen, dass es in den nächsten Jahren noch viel weiter wächst. Den Kern werden aber wohl immer die nummerierten Filme ausmachen.


      Edit: Ok, ich denke, ich weiss jetzt, was du meinst, @Genso. Ich würde dem Zusatzmaterial eine niedrigere Priorität zuordnen als den Filmen selbst. Ich finde es gut, dass Leute - in diesem Falle du - es einbringen. (Die Canon Solo-Kampagne ist übrigens der Hauptgrund, weshalb ich mir den Kauf eines Battlefronts vor der Veröffentlichung von Episode IX erwäge. Sonst würde ich warten, bis wir alle neuen Welten und Raumschiffe in einem neuen Battlefront haben können.) Es reicht mir einfach nicht, um Gegenargumente komplett aufzuwiegen, die direkt aus den Filmen und ihrer Darstellung kommen (in diesem Fall jetzt die Parallelen zwischen Jakku und Tatooine).
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.

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    • Bacon D. Orian schrieb:

      Also doch, George Lucas allein ist daran schuld, das neuere Generationen niemals die wirkliche Ur-Fassung sehen werden. Er hat sie für spätere Generationen zerstört und ihnen die Chance gestohlen, sie überhaupt vernünftig zu sehen.
      Selbst wenn das tatsächlich so ist und keine Kopie dieser Filme mehr existiert, stellt sich die Frage inwieweit denn bei zukünftigen Generationen die Nachfrage nach eben diesen Filmen besteht.

      Wir sind noch zu Zeiten aufgewachsen, wo ich durchaus behaupten würde, dass die Effekte in Star Wars 4-6 für einen 6-jährigen absolut beeindruckend sind. Das ist heute allerdings nicht mehr der Fall, wenn ich sehe, dass Kinder im Alter von 4 Jahren bereits wissen, wie man ein Iphone bedient. Diese wachsen einfach mit einer gänzlich anderen Wahrnehmung bereits auf, wodurch die alte Trilogie für sie einfach nicht mehr zeitgemäß aussehen könnte beziehungsweise "billig" wirkt. Mir ging es beispielsweise einmal auch so, als ich mit meinem Opa in meiner Jugend einen Film mit einem Mann in einem Gorillakostüm geguckt habe. Er fand den Film klasse, ich hatte da doch eher gemischte Gefühle.

      So wichtig die Urtrilogie letztendlich auch ist und so sehr ich sie liebe, auf Dauer glaube ich nicht, dass sie alleine die nächsten Generationen derart fesseln könnte, so wie sie es mit der Generation vor uns und unserer Generation getan hat. Daher sehe ich Lucas' Veränderungswahn für mich persönlich auch nicht so dramatisch an, da ich mich eben nicht an diese neuen Filme halten muss.

      Dazu möchte ich allerdings noch gerne generell etwas zum Thema Veränderungen an "Kunstwerken" sagen. Ist einfach gang und gebe, dass man als Künstler, sei es nun Filmemacher oder in meinem Fall Musiker, seine eigenen Werke in der Regel sehr kritisch sieht. Dazu gehört auch, dass man sie eben nicht nur in der End-Version sieht sondern Wochen, Monate, Jahre an einer Sache arbeitet. Und dann, wenn sie endlich fertig ist, gibt es vielleicht eine Stelle im Machwerk, die man so oft gehört/gesehen hat, dass sie einem selber nicht mehr gefällt, dass man sie wieder ändern bzw. weiterentwickeln will. Ich sehe das selber bei mir, dass ich bei älteren Songs von mir den Drang habe sie nachzubessern, zu perfektionieren. Ich muss mich dann selber dazu zwingen, eben genau das, nicht zu tun, weil ich mir dann sage ich habe das damals so aufgenommen und so sollte es damals sein und so bleibt es dann auch. Das hätte sich Lucas' natürlich auch mal sagen sollen, denn letztendlich gibt es zu seinen großen Änderungen nur zwei Meinungen: Ablehnung oder Egal-Haltung. Besonders viel Lob dafür habe ich nicht mitbekommen (man darf mich gerne korrigieren). Ich will mit diesem Absatz Lucas' Vorgehen nicht rechtfertigen, sondern eher ein Bewusstsein dafür schaffen, wie es manchen Künstlern mit ihren "Baby's" geht und dass es nicht immer leicht ist zu sagen, "so, das bleibt jetzt für immer und alle Zeiten so."

      Bacon D. Orian schrieb:

      Star Wars Raumschiffe, die Planeten, der gesamte Kosmos fühlt sich echt an, weil er dreckig ist. Wir brauchen keine mit Chrom glasierten Raumschiffe, nur weil das „total futuristisch“ aussieht.
      Genau das sehe ich eben wieder anders. Ja das dreckige gehört zu 100% zu Episode 4-6 und auch noch in die nach-Imperiums-Zeit in der erstmal wieder ein geregeltes System aufgebaut werden und Unterdrückung wieder abgebaut werden muss. Das geht in einer ganzen Galaxie ja schlecht von heute auf Morgen. Aber ich finde dieses teilweise auf hochglanzpolierte hat zur Prequel-Trilogie gut gepasst einfach um direkt äußerlich darzustellen, dass es sich hierbei noch um eine bessere Zeit handelt bzw. das ein Königreich wie Naboo im Vergleich zur Rebellenallianz aus Episode 4 eben eher in der Lage ist sich neue Raumschiffe zu besorgen als die. Natürlich müssen die Schiffe der Rebellion alt und verkratzt aussehen. Da kann man nicht permanent Geld aus dem nichts holen, sondern da wird noch selber repariert. Von daher finde ich diesen Stilbruch überhaupt nicht schlimm, sondern sogar passend. Man bekommt, zumindest habe ich das Empfinden, einfach ein besseres Gefühl dafür, wie es mit der Galaxis bergab ging. Darüberhinaus waren die Pod-Racer auf Tatooine ja auch nicht verchromt und nagelneu, sondern eher an die ärrmliche Region angepasst.

      Bacon D. Orian schrieb:

      Die Wahl zwischen tot oder „mach etwas was dir nicht sonderlich gefällt aber lebe“, ist eben keine richtige „Wahl“. <- vielleicht etwas überdramatisiert xD
      Haha :-D Ne, das passt schon ganz gut^^ aber dann stellt sich hier auch wieder die Frage inwiefern es notwendig ist etwas am Leben zu erhalten, wenn es nur durch die immer gleiche Leier möglich ist (nein das ist noch keine Kritik an Episode 8, ausschließlich Episode7!)? Dann muss ich ganz ehrlich sagen, dass das Franchise lieber sterben soll. Wehe jetzt will mir jemand unterstellen, wegen dieser Aussage wäre ich kein echter Star Wars Fan :-D . Ich will auch nicht, dass One Piece noch 60 Jahre geht, wenn das bedeuten würde, dass Ruffy immer wieder neue Samurai besiegen muss. Und man kann natürlich die Prämisse, dass Disney keine Wahl gehabt hat, wie sie diesen Film angehen, aber Disney hatte sehr wohl eine Wahl überhaupt die Rechte an Star Wars zu kaufen. Dazu hat sie niemand gezwungen. Und letztendlich bin ich da ganz bei @Mathemagica, dass ich einen Film als Zuschauer nicht danach beurteile, welche "Wahl" ein Studio hatte, sondern was ich letztendlich sehe.

      Ich stimme zu, dass aus rein wirtschaftlichem Sinne dieser Film die sinnvollste Variante gewesen ist. Aber aus künstlerischem Sinne bleibe ich nach wie vor bei meiner Ausgangsaussage, dass ich enttäuscht bin. Damit will ich sagen, ich verstehe durchaus, wieso sie diesen Film derart gestaltet haben, aber das war mir auch schon vor dieser Diskussion hier klar. Ich beschäftige mich auch nicht erst seit gestern mit Episode 7, aber da ich selbst kein Anteilseigner an Disney bin und Star Wars nicht nach seinem finanziellen Einkommen betrachte ändert das nunmal auch im Nachinein nicht meine Erwartung an Episode 7.

      Bacon D. Orian schrieb:

      Dann schreib das doch auch bitte so xD Weil wie gesagt, wenn da eine Aussage kommt „der Film war völlig enttäuschend!“ dann generiert das nur (ungewollt) negative Meinungen zu dem Film.
      Naja, ich habe jetzt nicht die Muße jedes Mal zu schreiben, wenn etwas für mich enttäuschend war, wieso genau das so war. Das wirst du sicherlich auch verstehen :-D . Was dann letztendlich da reininterpretiert wird ist auch deiner Erwartungshaltung geschuldet beziehungsweise, was du in diesem Film siehst. Es gibt schließlich sehr viele verschiedene Möglichkeiten wovon man genau enttäuscht ist und ich denke mittlerweile sollte klar sein, was ich mit meiner ursprünglichen Aussage auf Seite 12 gemeint habe.

      StringGreen schrieb:

      Ich hoffe doch sehr, dass dieser Eindruck trübt und nur der Enttäuschung von Episode 7 geschuldet ist.
      Das war meine ursprüngliche Aussage und von dieser Weiche ich auch nach wie vor nicht einen Millimeter ab. Ich weiß ja nicht mit was für Leuten du bisher diskutieren musstest, dass dich diese Aussage so dermaßen getriggert hat, aber das nächste mal vielleicht einfach erstmal nachfragen, warum es enttäuschend war :-D . Das ist auch gar nicht böse gemeint, nur dann werden direkt solche Missverständnisse, wie dass ich mich von angegriffen gefühlt habe, direkt außen vor gelassen. Ich sehe nämlich absolut nichts verwerfliches in dieser Aussage, sondern sie sogar mit meiner Sichtweise und meinen Argumenten durchaus gerechtfertigt. Ich will dich auch gar nicht überzeugen, dass ebenso sehen zu müssen, jeder hat schließlich seinen eigenen Maßstab, ich poche ja auch auf meinen, ich will dir nur darlegen, wieso ich eben der Meinung bin, dass diese Meinung und auch dieses Gefühl der Enttäuschung für mich persönlich gerechtfertigt ist. ;)

      Über alles andere, wie Lucas' Veränderungen oder auch dem Design der Filme oder welche Nachspeise die Beste ist, lässt sich natürlich freilich diskutieren, aber ich denke das haben wir nun auch zur Genüge getan und unsere jeweiligen Sichtweisen hinreichend dargelegt :-D .

      PS: Lass dir den Wackelpudding schmecken :-D Den esse ich übrigens auch gerne, aber nur mit Vanillesoße :-D
    • @Mathemagica Sorry, aber ich denke hier haben wir aneinander vorbei geredet. Ich habe keinesfalls diese Wissen vorausgesetzt, sondern ich war lediglich der Annahme, dass man ein gesteigertes Interesse, auch in andere Medien, für STAR WARS hat. Der gemeine Kinogänger wird sich vermutlich nicht damit auseinander setzten, allerdings verstehe ich dann nicht, warum diese Person nicht seine Meinung auf gängigen Filmforen oder auf Seiten wie Letterbox'd oder IMDB zum Ausdruck bringt. Natürlich kann diese Person auch hier seine Meinung kundtun oder auf einem STAR WARS Forum, aber dann muss man sich eben auf starke Gegenargumente einstellen. Wäre doch das Gleiche, wenn ich mich hier registrieren würde, nur um zu sagen das One Piece mir nicht gefallen hat. Wenn mir etwas nicht gefallen hat, warum suche ich dann ein Forum auf? Naja, vielleicht sehe ich das Ganze auch zu verbissen.

      Jedenfalls schreibe ich gerne dazu, woher ich meine Informationen habe, quasi als Quellenangabe, was es nun einmal ist und gerade STAR WARS hat soviel mehr zu bieten als die Kinofilme und darauf möchte ich hinweisen. Übrigens, die neue STAR WARS Battlefront II Single Player Campaigne wird CANON sein. Deshalb werde ich auch vor dem Release den Roman zur Vorgeschichte lesen, welcher am 21. Oktober 2017 erscheint.

      Ich habe jetzt meine Trailer-Analyse abgeschlossen und ich war wirklich selbst überrascht, zu welchen Erkenntnissen ich gekommen bin.



      Es wäre toll, wenn Ihr mir etwas Feedback geben könntet. Ich habe diese mal wirklich viel Zeit und Arbeit hineingesteckt und das erste Mal mit Sony Vegas gearbeitet. Wenn man bedenkt, dass ich heute etwa 7 Stunden dafür gebraucht habe, mit der Aufnahme, dem Schneiden des Videos und dem Hochladen auf Youtube, wäre es echt toll ein paar Meinungen oder Verbesserungsvorschläge zu hören.


      In jedem Fall, auch wenn ich mir den Trailer nun über 30x gesehen habe, bin ich immer noch extrem gehypt! :D
    • Weil es von allgemeinem Interesse sein könnte, und sich der ein oder andere User eben nicht unbedingt in meinen kleinen Furz-Thread verirrt, verlagere ich die anschließende Diskussion mal in den entsprechenden Star Wars Thread.

      @Joyboy bezieht sich hier auf mein neues Star Wars Video, in dem ich euch grob (also vermutlich) die Hälfte des Films spoilere.



      Joyboy schrieb:


      Zwei Fragen hätte ich jetzt aber noch zu zwei deiner Theorien, vorsichtshalber im Spoilerkasten.
      Spoiler anzeigen

      Wenn Kylo Ren tatsächlich einen Teil des Lichtschwertes von Darth Vader hat und die Klinge deswegen instabil ist (weiß nicht ob das schon irgendwo feststeht dass es D.V. Kristall ist) was würde Ihm dann der restliche Teil bringen? Der Kristall bleibt ja kaputt, sein Laserschwert also auch instabil? Abgesehen davon, dass es so vieeeel cooler aussieht

      Spoiler anzeigen

      Das einzige was bestätigt ist, ist das sein Lichtschwertkristall gebrochen ist bzw. ein Stück „fehlt“. Das es sich hier um den Rest vom Kristall von Darth Vader handelt ist bloß meine Idee, das ist wiederum nicht bestätigt.
      Lichtschwertkristalle „leben“ und sind selbst Macht-Empfindlich. Im neuen Disney-Canon wird ein Kyber-Kristall nur dann rot, wenn er durch einen dunklen Machtnutzer zum „bluten“ gebracht wird. Ein natürliches Vorkommen an roten Lichtschwertkristallen gibt es also nicht. Einen roten Kristall kann man „heilen“ oder „säubern“ mit der hellen Seite. Dadurch wird der Kristall dann aber farblos bzw. weiß. Ashoka Tano hat z.B. solche Kristalle.



      Wenn die Kristalle also schon halb „am Leben“ sind, könnte ich mir gut vorstellen das man diese durch die Macht auch wieder dazu bringen kann, dass die Teile zusammenwachsen bzw. verheilen.
      Außerdem sind unterschiedliche Gegenstände die von einem Machtnutzer über lange Zeit genutzt wurden selbst kleine Quellen der Macht. Die Macht des ursprünglichen Nutzers bleibt quasi einfach daran kleben oder nistet sich zu einem gewissen Teil ein. Kurzum, ein berühmter oder geschichtsträchtiger Kyber-Kristall ist einfach „besser“. Ansonsten ist es emotional gesehen der Lichtschwertkristall von seinem Opa, den er ja verehrt und versucht zu imitieren. Er ist da einfach der Mega-Fanboy :D

      Joyboy schrieb:


      Spoiler anzeigen

      Selbst wenn Luke wie du und Disney angedeutet hast ein grauer Jedi geworden ist, warum sollte er dann ein rotes Lichtschwert haben? Rot steht doch seit jeher für böse, warum nicht Lila wie Mace Windu, der als einziger in den Filmen bisher keine Standardfarbe hatte, oder eine andere Farbe (Silber fänd ich super)
      Spoiler anzeigen

      Wie oben bereits geschrieben speichern diese Kristalle die Macht auf eine gewisse Art und Weise. Ggf. nutzt er den Kristall von Darth Vader, weil es ihm ermöglicht die dunkle Seite besser für sich zu nutzen. Wie ein elektrischer Leiter kann die dunkle Seite einfach besser dadurch fließen. Ich gehe ja davon aus das er die dunkle Seite nutzt, weil er meint das er im finalen Kampf des Films sonst keine Chance gegen Snoke hat. Vllt gibt es auf Snokes Fähigkeiten wiederum auch nur den Konter mit einer dunklen Machtfähigkeit. In One Piece kannst du ja auch Haki nur effektiv mit Haki kontern.
      Außerdem löst es halt einfach einen Schockmoment beim Zuschauer aus. „Was!? Rote Klinge!? Aber das haben doch nur die bösen! OHA! WAS DA LOS!?“
      Ich gehe aber auch davon aus, dass Luke dann in Episode 9 den Kristall von Vader ebenso „reinigen“ wird wie Ashoka Tano (siehe oben). Dann hätte er am Ende ein weißes Lichtschwert, ein farbloses, was für den „grauen Jedi“ steht. Ashoka ist im aktuellen Canon nach ihrer offiziellen Definition her auch eine „graue Jedi“. Sie selbst nutzt die weißen Kristalle um ihre Nicht-Zugehörigkeit zum Jedi-Orden zu zeigen. Sie möchte sich da einfach emanzipieren. Luke könnte später genauso ein weißes Lichtschwert nutzen, um zu zeigen das er kein traditioneller Jedi mehr ist. Du bekommst also vielleicht deinen Willen mit einem „silbernen“ Lichtschwert.

      BDO

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bacon D. Orian ()

    • Das nächste Spin Off ist abgedreht und auch der offizielle Titel wurde nun verkündet.



      Ich bin heilfroh, dass sie ihn nicht Han Solo genannt haben, sondern einfach nur Solo. Gefällt mir ehrlich gesagt ganz gut, wenn gleich ich merke, dass ich nicht 100% zufrieden bin. Was mich stört kann ich allerdings gar nicht wirklich selber erfassen. Da es aber nunmal die Geschichte von Han Solo erzählt wäre ein anderer Titel vermutlich auch nur verwirrender als hilfreicher für die Allgemeinheit.
    • Diese ganze 'Grauer Jedi' Theorien werden mir inzwischen etwas zu viel, zu mal es so etwas gar nicht gibt. Es wird irgendwo erwähnt oder ähnliches. Es gibt mit dem Bendu ganz genau einen Charakter, welcher sich als Neutral bezeichnet und selbst der Bendu ergreift Partei, wenn er überzeugt ist das richtige zu tun.

      Es gibt zur Zeit viele Charaktere im Star Wars Universum, welche keine Affinität zu den Jedi oder Sith zeigen, bzw. gezeigt haben. Kylo Ren und Snoke sind bisher nur dunkle Macht Nutzer. Ashoka ist eine helle Macht Nutzerin, zeigt aber auch Ansätze der dunklen Seite und trotzdem ergreift sie direkt Partei.

      Luke Skywalker ist ein Jedi, es gibt nichts was dies widerlegt und sein ganzer Werdegang nach Episode IV baut darauf auf, dass er ein Jedi wird und man wirft nicht auf einmal alles über den Haufen.
    • Gebe ich Dir Recht @Genso, doch besteht ja auch die Möglichkeit, dass sich Disney etwas von den ganzen Spielen abgeschaut hat. Dort gab es beispielsweise einen Charakter, welchen Du sicherlich kennen wirst. Revan.
      Ich meine aufgrund der aktuellen Trailer kann man nur Spekulieren, doch wäre es durchaus möglich, sowohl die dunkle als auch die helle Seite der Macht zu nutzen und aus seiner Persönlichkeit den Mittelweg versuchen zu gehen. Er hatte es sowohl den Jedi, als auch den Sith vorgemacht.
      Ebenso war seine einstige Meisterin eine graue Jedi :)

      Greetz,
      D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von D'Grafunder ()

    • @D'Grafunder Es gibt auch einen "Starkiller" und die Lucas Storygroup (nicht Disney!) hat ihn noch nicht eingebaut, obwohl ja alle davon ausgegangen sind, dass es mit Ezra Brigder stattfindet. Okay, kann natürlich alles noch passieren oder halt eben noch nicht. Ich habe hier meine ganz eigene Theorie, wobei ich hier nicht alleine stehe, aber vielleicht auch nur eine Momentaufnahme ist.

      Was ich eigentlich sagen möchte ist, dass zwar die Möglichkeit besteht die Charaktere aus Legends zu übernehmen, aber auf der anderen Seite möchte man auch neue Charaktere entwickeln und nicht immer nur den alten Brei aufwärmen. Bekanntestes Beispiel ist Ashoka Tano und wer die Comics kennt und auch ein etwas aktuelleres Beispiel ist Doctor Aphra.
    • Disney hat eine neue Star Wars Trilogie angekündigt, die von Rian Johnson, dem Regisseur von Episode VIII geleitet werden soll. Die Trilogie soll "neue Charaktere aus unerkundeten Ecken der Galaxis einführen". In der Meldung preisen sie ausserdem Rian Johnson und wie angenehm es sei, mit ihm zusammenzuarbeiten.

      starwars.com/news/rian-johnson…all-new-star-wars-trilogy

      Kathleen Kennedy und ihre Leute müssen Episode VIII und Rian Johnson wirklich mögen. Noch ist unklar, wie das Publikum auf seinen Film reagieren wird und trotzdem geben sie ihm die Führung über eine ganze neue Trilogie und kündigen das auch noch an, bevor sein Film draussen ist. Strategisch gesehen hat man den Druck auf Rian Johnson jetzt maximiert. Wenn der Film nicht liefert, wird ihn dieser "Fehlschlag" vermutlich für sein Leben begleiten (wie es vielen anderen Künstlern ging, wenn sie zu früh in den Himmel gelobt wurden).

      Grundsätzlich klingt es spannend, aber ich bin sehr irritiert ab dem Zeitpunkt, wo diese Meldung rauskommt. Ich bin immer noch ein wenig in dem Modus, dass ich das ganze für einen Witz halte.
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.
    • Mathemagica schrieb:

      Grundsätzlich klingt es spannend, aber ich bin sehr irritiert ab dem Zeitpunkt, wo diese Meldung rauskommt. Ich bin immer noch ein wenig in dem Modus, dass ich das ganze für einen Witz halte.
      Wie du selber schon sagst, das erhöht den „Druck“.



      Ich glaube Disney möchte hier einfach noch einmal die Werbetrommel für Episode 8 anschlagen. So nach dem Motto:“ Guckt mal! Der Typ, der den neuen Film gemacht hat der in einem Monat rauskommt, ja genau der, den finden wir hier bei Disney alle SO GUT, das wir dem direkt die Verantwortung für die nächste Trilogie geben! Na? Da muss Episode 8 doch echt mega sein und ihr wollt ihn doch bestimmt möglichst schnell sehen, was? Immerhin finden wir selber den ja gut! Naaaaaaa????“.



      Die realisieren hierbei wohl einfach nicht, dass deren internen und persönlichen Meinungen dem Publikum scheißegal sind. Düdüm.

      Ich finde den Zeitpunkt auch sehr fragwürdig. Das hätte ich mir wohl für den Januar aufgehoben. Aber gut.



      Das jetzt noch eine weitere Trilogie kommt, ist nun wirklich nicht überraschend. Immerhin hat Disney schon sehr früh gesagt, dass sie neue Star Wars Filme machen solange die Leute sie auch sehen wollen.

      Wenn es eine Spin-Off Trilogie wird, kann ich damit wohl auch leben. Wenn sie so kurz nach der dann erschienenen Episode 9 schon Episode 10-12 ankündigen würde, wäre das für meinen Geschmack zu hastig.



      Es wäre ja auch möglich, das man hier weit in die Zukunft oder weit in die Vergangenheit geht. Vielleicht die alte Republik? Die „Mandalorianischen Kriege“? Darth Revan? Exar Kun?!

      Hier gibt es jede Menge Möglichkeiten.



      Viel interessanter finde ich aber etwas, was du jetzt noch gar nicht erwähnt hast. Zusätzlich zu der neuen-neuen Trilogie, soll auch eine Star Wars Real-Serie produziert werden. Diese soll dann auf Disneys neuem Streaming Service veröffentlicht werden. Dieses „Disneyflix“ ist ja schon lange in Planung. Eine exklusive Star Wars Serie könnte der nötige Anreiz für viele Abos sein. Schon lange war eine Star Wars Serie geplant, sogar von Lucas selbst, aber früher waren die Kosten für so eine Serie einfach immer zu hoch. Seit Game Of Thrones schauen allerlei Investoren aber wohl anders auf Serien und sind deutlich spendabler. Die aktuelle „Star Wars Rebels“-Serie sollte damals eigentlich die Real-Serie werden, die Lucas sich vorgestellt hatte. Und die Serie ist, wie ich finde, auch recht gut nur wird sie von vielen Leuten nicht geschaut, weil sie aufgrund ihres Stils als „dummer Cartoon“ oder „Kinderkacke“ abgetan wird. Das wird Disney dann jetzt wohl langsam auch mal gelernt haben.



      Bleibt abzuwarten ob sich die neue Real-Serie dann auch an der ganz neuen Trilogie orientiert oder ob sie sich doch wieder im Skywalker-Zyklus einordnet. Ich bin im Moment zwar gespannt, habe auch aber auch Bedenken, dass das in Zukunft dann vielleicht doch „zu viel des Guten“ werden könnte.



      Aber einfach mal abwarten.


      BDO
    • Der aktuelle Termin für die Veröffentlichung ist natürlich Promo für TLJ. Der Film ist fertig, demzufolge lastet da auch überhaupt kein Druck auf Johnson. Ich finde es vor allem gut, dass sie sich von der Skywalker-Saga lossagen und die neue Trilogie etwas neues werden wird.

      Gerade das alte EU bietet ja wirklich viel interessanten Stoff, den man neu interpretieren kann oder an dem man sich orientieren kann. Bacon hat ja schon einige Beispiele genannt. Spannend wäre natürlich auch eine Saga um Darth Bane und die Neuausrichtung des Sith-Ordens. Oder generell die Anfänge der Sith durch die Abspaltung der dunklen Jedi (wird ja auch etwas bei Episode II erwähnt). Generell kann man durch diese enorme Zeitspanne tolle Geschichten erzählen und auch immer wieder Querverweise einbauen. Da gab es durchaus tolle Erzählungen im alten EU. Gerade durch die Holocrons konnten alte Sithgeister eingebaut werden.
      Auch wenn ich da eher einer Minderheit angehöre, so fand ich auch die Geschichte um die Yuuzhan Vong sehr interessant. Vor allem, da es auch da einen Verweis zur Zeit von Revan (Die Ebon Hawk hatte Kontakt zu einem Kundschafterschiff) gab und auch noch zu einer Zeit, die zwischen EP I und II lag (der lebende Planet, Zonama Sekot).

      Ich hoffe, dass sie wirklich etwas in dieser Richtung machen werden und nicht in der schon bekannten Zeitlinie etwas verfilmen. Bei Star Wars ist es bei fast egal, weil da bei mir das Gehirn aussetzt und ich mir dann doch alles anschauen werde, auch wenn es sich am Ende dann doch nur um Thrawn, Obi-Wan (nicht falsch verstehen, ich liebe Kenobi und würde gerne einen Spin-Off mit McGregor sehen), Boba Fett oder Palpatine dreht.

      Meiner Meinung nach kann es am Ende nicht zu viel Star Wars geben. Am Ende kann ja jede Person für sich selbst entscheiden, was man sich anschaut. Wichtig wird es am Ende eben nur sein, dass man sich genügend Zeit für die Geschichten nimmt. Das ist dann eher meine Befürchtung, dass aufgrund von straffen Zeitplänen die Erzählweise leidet und am Ende dann nur mittlerer Inhalt generiert wird (Quasi viel im Bereich von 5/10- max. 7/10 +1 eben als Star Wars Bonus).

      Ab jetzt heißt es: Erst mal TLJ sehen (nur noch 33 Tage) und dann mal schauen, wann es neue Nachrichten zu der neuen Trilogie geben wird.
    • Tja Disney will die Star Wars Sau melken bis zum letzten Tropfen!

      Jetzt sollen also noch Episode 10-12 in den nächsten Jahren folgen ... ich finde man riskiert dieses Meisterwerk von G. Lucas zu zerstören indem man nun plant neue Welten - Kreaturen - historische Ereignisse mit einzubauen.

      Ich bin zwar kein Hardcore SW Fan aber ich finde nach der Original Saga 1-6 hätte Schluss sein können.
      Klar war Episode 7 - Das Erwachen der Macht ein guter Neustart einer neuen Trilogie aber gleich zu versuchen eine komplett neue Saga zu erschaffen? Ohne G. Lucas? Ich bin skeptisch.

      Gut die ganzen Star Wars Comics - Animationsserien etc. bieten vielleicht genügend "Vorlage-Stoff" für zukünftige Werke aber man muss auch mal wissen wann Schluss ist!

      Fand schon Rouge One eher mäßig - fast schon zu langweilig - und mit dem 2018 folgenden Han Solo Film wagt man wieder etwas großes. Zumal Harrison Ford als Han Solo absoluten Kultstatus genießt und sein verjüngtes Nachfolger-Ich schone extrem gut überzeugen müsste.

      Disney muss aufpassen, nicht das gesamte Star Wars Universum in den Sand zu fahren nur weil man $$$$$$ sieht anstatt dieses Meisterwerk von G.L. würdevoll fortzusetzen ohne "Skandale".
    • Mir persönlich gefällt das richtig gut. Bin absoluter Star Wars Fan und hoffe das der gute Herr Johnson mit Episode 8 zeigen kann, dass er auch dieses Universum verstanden hat und dann wird meine Vorfreude auf die neue Trilogie nicht zu bremsen sein. Wie meine Vorredner bereits erwähnten, gibt es so viele sehenswerte Geschichten im alten EU, dass ich mich freuen würde, wenn Johnson es schafft diese entsprechend auf der Leinwand abzubilden. Ja von gut gemachten Star war kann ich nicht genug bekommen. Hoffen wir auf Ableger, wie The Old Republic, Kotor, Bane oder eine abgewandelte Version der Vungzahn Vong Kriege vielleicht auf Geschichten zwischen den Episoden, obwohl da die Serie wahrscheinlich besser wäre. Da fallen mir ganz schnell Sachen wie das Labyrinth des Bösen ein von Luceno oder eine Geschichte über die Überlebenden der Order 66 ähnlich dem Spiel The Force Unleashed. Bitte Johnson zeig mit Episode 8 was du kannst und erfülle mir dann meinen Traum eines filmisch umgesetzten EUs :-D
    • Ja, das Timing ist wohl einfach ein hype-Erzeuger. Das kommt mir wie ein sehr hoher Poker vor. Wenn der Film scheitert, wird Rian Johnson die ganze Trilogie mit dem Gegenwind machen müssen, den George Lucas bei den Prequels ziemlich bald hatte. Das ist nicht angenehm. Deshalb bin ich etwas überrascht, dass Rian Johnson sich bereits jetzt auf diesen Deal eingelassen hat.


      Weil hier einige die alte Republik angesprochen haben, will ich da auch meinen Senf dazu geben. Ich habe Knights of the old Republic und KOTOR 2 als Kind wieder und wieder durchgespielt. Das Gameplay beider Spiele und die Themen (und einige Charaktere) des zweiten Spiels üben bis heute einen Reiz auf mich aus. Allerdings fand ich die Story - ganz besonders des ersten Spiels - nicht so toll. Letztendlich leidet die Story des Spiels unter demselben Problem wie TFA, zu viel Kopie von der ersten Trilogie. Später habe ich auch (viel zu lange) das Nachfolger-MMO gespielt, von dem hoffentlich nur ganz wenig jemals in irgendeiner Form Kanon wird (*hustSchreckensmeisterhustZiffer9hust*).
      Aus diesen Gründen wünsche ich mir ehrlich gesagt keine Verfilmung dieser Spiele, sondern einen kompletten Reset der Ära. Die Ära hat unglaublich viel Potential und man könnte unglaublich spannende Sachen machen, wenn man sich die Freiheit nimmt, nur die Elemente zu übernehmen, die man für wirklich gelungen erachtet (wie Rebels z.B. Thrawn zu Kanon gemacht hat). Wenn ich schon eine solche Wunschliste aufstelle, dann gehe ich gleich ganz weit. Ich möchte das ganze nicht in Film-, sondern in Videospielform. Das Medium gefällt mir viel besser, bietet sich für Star Wars sehr gut an und hat bei der Ära eine gewisse Tradition. Leider sieht das im Moment sehr unwahrscheinlich aus (wie einige kürzlich hier auf dem Board schon besprochen haben).
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.
    • Chaos Maniac schrieb:

      Tja Disney will die Star Wars Sau melken bis zum letzten Tropfen!

      Jetzt sollen also noch Episode 10-12 in den nächsten Jahren folgen ... ich finde man riskiert dieses Meisterwerk von G. Lucas zu zerstören indem man nun plant neue Welten - Kreaturen - historische Ereignisse mit einzubauen.

      Ich bin zwar kein Hardcore SW Fan aber ich finde nach der Original Saga 1-6 hätte Schluss sein können.
      Klar war Episode 7 - Das Erwachen der Macht ein guter Neustart einer neuen Trilogie aber gleich zu versuchen eine komplett neue Saga zu erschaffen? Ohne G. Lucas? Ich bin skeptisch.

      Also zunächst mal war nur von einer "neuen Trilogie" die Rede, nicht von Episode 10-12 ;)
      Weiterhin wurde dieses "Meisterwerk von G. Lucas" zu großen Teilen bereits von G. Lucas selbst "zerstört" (die ganzen Überarbeitungen der Ursprungs-Trilogie) und an den Filmen, die als am besten gelten (Episode 5) und in denen tatsächlich mal erklärt wird, wie die Macht funktioniert, was ein Jedi ist und welche Philosophie dahinter steckt... an diesem Film hat er selbst am wenigsten Anteil (wenn ich mich recht erinnere heißen die Personen, die damit am meisten zu tun haben Ian Kirschner und Lawrence Kasdan). Lucas selbst bezeichnet Episode 5 als den schlechtesten der Trilogie.

      Und weil er selbst diese Jedi-Philosophie bis heute nicht verstanden hat, sind die Prequels auch so wie sie sind. Midichloreaner, die Jedi selbst verhalten sich keineswegs wie "Hüter von Frieden und Gerechtigkeit" und die Handlung der Prequels widerspricht in vielen Teilen den Informationen, die wir in 4-6 über die Vergangenheit erfahren hatten.

      Das, was Disney gemacht hat war, einen Film von Fans der Originaltrilogie für eben jene Fans zu drehen. Und wenn man sich Episode 7 und Rogue One ansieht, dann muss man zugeben, dass da eine ganze Menge Herz und Detailtreue in diesen Filmen steckt und es den Leuten dahinter nicht NUR ums Geld mit dem Namen Star Wars geht.

      Daher bin ich was das angeht bisher ziemlich zuversichtlich, dass da weiterhin gute Filme bei rauskommen werden. Von mir aus kann Disney auch Episode 1-3 aus dem Canon streichen und eben jene Filme neu drehen. Diesmal aber so, dass man die Informationen aus 4-6 nimmt und auf dieser Basis dann eine widerspruchsfreie Vorgeschichte kreiert (mit einem Anakin Skywalker, der ein so guter Mensch ist, wie er auch beschrieben wurde und nicht von vornherein ein Arschloch ^^). Das wäre meiner Meinung nach extrem mutig und sinnvoll.
      Achtung:

      In Spoilerthreads (und für gewöhnlich generell) schreibe ich immer auf Basis des aktuellen Informationsstands wohl wissend, dass ein Sachverhalt mit Erscheinen des ganzen Kapitels schon wieder ganz anders aussehen kann.

      Ich habe jedoch keine Lust, mich deshalb anderthalb Tage der Diskussion fernzuhalten. Wenn mir etwas erwähnenswertes auffällt, dann erwähne ich das auch.
    • Trafalgar D. Water Law schrieb:

      Und weil er selbst diese Jedi-Philosophie bis heute nicht verstanden hat, sind die Prequels auch so wie sie sind. Midichloreaner, die Jedi selbst verhalten sich keineswegs wie "Hüter von Frieden und Gerechtigkeit" und die Handlung der Prequels widerspricht in vielen Teilen den Informationen, die wir in 4-6 über die Vergangenheit erfahren hatten.
      Jain. Du hast insofern recht, das man George Lucas definitiv nicht übermäßig romantisieren sollte, sondern ihn vielmehr als den Stoffel sehen sollte, der er tatsächlich ist.
      Ich möchte jetzt aber nicht schon wieder Lucas bashen.

      Deine andere Aussage ist aber so nicht ganz richtig. Faktisch schon, klar widersprechen die Jedi in den Prequels sich selbst. Sie handeln, wie du selber schon sagst, eben NICHT wie die „Hüter von Frieden und Gerechtigkeit“. Genau das ist aber der springende Punkt. Das ist der gesamte Sinn der Prequel Trilogie. Lucas wollte hier zeigen, wie Darth Vaders (trauriges) Schicksal zu Stande gekommen ist. Die Jedi sind eine Bande von arroganten Heuchlern. An Stelle davon Anakin das von ihnen selbst propagierte Mitgefühl entgegen zu bringen und ihn versuchen zu verstehen, lassen sie ihn nur weiter wegtreiben. Das beste Beispiel ist Obi-Wan. Wie cool und beliebt er auch ist, Obi-Wan ist KEIN guter Lehrer. Das mag damit zusammenhängen, dass er nach Qui-Gons Tod schon viel zu früh einen eigenen Padawan bekommen hat, aber Fakt ist Obi-Wan ist zu einem Großteil an Anakins Verrat schuld. Das wird in den Romanversionen der Filme auch etwas deutlicher. Es läuft aber auf folgendes hinaus: Obi-Wan hätte versuchen sollen sich in Anakin hineinzuversetzen und seine Gefühle zu verstehen. Dann hätten sie eine Lösung gefunden. Stattdessen haben er und der Rat Anakin bei jedem Furz maßgeregelt und sind ihm mit den Doktrinen der Jedi gekommen.

      Man vergleiche das mit einem angehenden Mönch in einem Kloster, der Probleme damit hat bestimmte Regeln der Bibel einzuhalten. An Stelle davon, dass die anderen Mönche mit ihm reden lassen sie ihn allein und maulen ihn damit an, dass er seine Antworten gefälligst in der Bibel finden soll.
      Wenn man jetzt auch noch von allen als der „große Auserwählte“ angesehen wird, dann ist der Druck diesen weltfremden Regeln gerecht zu werden nur noch höher. Da kann man als einzelner eigentlich nur verlieren, vor allem wenn man dann rausfindet das die Leute, die einem seit Jahren einbläuen sich an diese Regeln zu halten, sie im Zweifelsfall selbst missachten.

      Der Moment in dem Anakin zur dunklen Seite wechselt ist der, in dem er sieht das Mace Windu, der Vorsitzende des Rats, der Typ der ihn immer am meisten zurechtgewiesen hat, seine eigenen Regeln nicht befolgt.

      Für mich das beste Beispiel aus dem Endkampf von Episode 3:



      „Anakin Kanzler Palpatine ist das Böse, das musst du doch sehen!“
      „Für mich sind die Jedi das Böse!“
      „Dann bist du verloren!“

      Obi-Wan hätte Anakin hier in ein Gespräch verwickeln können. Der hatte hier schon fast angebissen. Aber an Stelle davon das Obi-Wan so etwas sagt wie:

      „Anakin, Kanzler Palpatine hat dich manipuliert. Er hat dich mit Lügen gefüttert. Lass uns darüber reden! Was auch immer er die versprochen hat, er wird dich letztlich nur benutzen. Du hast es vorher bei Count Dooku gesehen. Wie hat der Kanzler dich dazu gebracht das hier zu tun?“,

      stürmmt Obi-Wan lieber weiter auf Anakin zu und drischt mit dem Lichtschwert auf ihn ein.

      THIS IS BAD PARENTING xD

      Für Anakin sind die Jedi einfach miese Heuchler, was zu einem gewissen Teil auch stimmt.
      Yoda und Obi-Wan verstehen das am Ende, und gehen deswegen ins Exil. Nicht nur um Kräfte zu sammeln, sondern um die Lehren der Jedi und sich selbst zu überdenken.

      Wenn man die Prequels unter diesem Gesichtspunkt schaut, das die Jedi nicht die „guten“ sind, sondern auch einfach nur eine Fraktion in diesem Krieg und das Qui-Gon Jinn, der einzige war der den guten Mittelweg gegangen ist, dann werden die Prequels deutlich besser.
      Zumindest hat mir das jeder bestätigt, dem ich das vorher so vorgeschlagen habe. Vielleicht macht das ja dem ein oder anderen hier die Prequels auch schmackhafter.

      Das ist wirklich ein Glanzstück was Lucas da gelungen ist. Von vielen wird das aber leider nicht wahrgenommen. Ich will jetzt aber Lucas auch nicht in Schutz nehmen. Ja, das ist ein Glanzstück, aber es ist auch das einzige. Fast alles andere an den Prequels ist … … nennen wird es „schwierig.“ xD

      BDO

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bacon D. Orian ()

    • Aber das ist ja überall immer so. Es ist dabei Egal ob man jetzt die Jedi/Sith als Beispiel hat oder in World Of Warcraft die Naaru und die Voidlords etc. Oder von mir aus auch Ying und Yang. Es sind aggressive wenn nicht sogar die aggresivsten Formen von einer Seite die um alles in der Welt die andere Seite vernichten wollen aber dabei stetig vergessen das ohne Licht kein Schatten und umgekehrt. In egal welchem Film, Spiel, Roman, Serie, alltag man sich befindet stellt man immer wieder den Punkt fest das man eigentlich sich in den Grauzonen bewegen sollte und auch mittelwege suchen müsste. Nur das wäre der Alltag und die Realität und damit scheisse in einem Film. Im Film bleibt man dann eben auf diesen aggresiven Wegen und verharrt auf den Positionen was eben Episode 3 so deutlich gezeigt hat. Man glaubt an die Doktrin, der Prophezeiung etc. unfähig zu erkennen das man selbst an der falschen Position steht.

      Und warum?

      Weil es schon immer so war, früher war es gut, heute ist es gut und morgen wird das auch noch gut sein und selbst wenn die Welt am Abgrund steht beharrt man weiterhin darauf das es so hätte sein müssen.

      Das ist Naiv und Rückständig und das waren die Jedis. Heute würde man sagen, die Anzeichen waren da, der Kollaps war vorhersehbar und man hätte es verhindern können.
    • @Bacon D. Orian
      Das hast du schön gesagt und ja diesen Aspekt kenne ich tatsächlich auch. Allerdings weiß ich bis heute nicht, ob das, was du grade beschrieben hast, wirklich von Lucas so gedacht war und er sich die gleichen Gedanken dazu gemacht hat oder, ob es sich hier einfach um einen "Glückstreffer" handelt, den man als geneigter Zuschauer eben so interpretieren kann. Ich bin mir da selbst ebenfalls unsicher.

      Da aber eben große andere Teile der Filme oder auch die Dialoge so "schwierig" sind, fällt es mir eben schwer, diese tiefgründige Erklärung, die tatsächlich Sinn ergibt und die Filme durchaus besser machen würde, als wirklich so gewollt zu akzeptieren. Wenn ich im Gegensatz dazu sehe, wie unlogisch die Handlung teilweise durchdacht ist und wie dumm sich die Charaktere da verhalten, damit der Plot die gewünschte Richtung nimmt... oder wie charmant und gar nicht wie ein Psycho sich Anakin in Episode 2 verhält und, dass Padmé sich trotzdem kein Bisschen nachvollziehbar in ihn verliebt (vielleicht mag sie selbst ja einfach auch keinen Sand), dann erscheint mir deine Erklärung in diesem Kontext eher so, als wären dies weitere "Fehler" von Lucas gewesen, die man eben rein zufällig zu einer schlüssigen Erklärung zusammenbasteln kann.

      Ändert aber nichts daran, dass du im Kern damit schon recht hast und man zumindest diesen Punkt anders interpretieren kann. Dadurch werden die Filme zwar auch noch lange nicht grandios, aber auf jeden Fall deutlich besser.

      EDIT: Achja ich hab btw. das Buch zu Episode 3 auch gelesen sowie zwei-drei andere Bücher zu Zeiten der Prequels. Und die Erklärungen dort gehen schon etwas in deine Richtung, wobei man das dort aber auch deutlicher hätte ausdrücken können.
      Achtung:

      In Spoilerthreads (und für gewöhnlich generell) schreibe ich immer auf Basis des aktuellen Informationsstands wohl wissend, dass ein Sachverhalt mit Erscheinen des ganzen Kapitels schon wieder ganz anders aussehen kann.

      Ich habe jedoch keine Lust, mich deshalb anderthalb Tage der Diskussion fernzuhalten. Wenn mir etwas erwähnenswertes auffällt, dann erwähne ich das auch.
    • @Bacon D. Orian

      Zu Deinem Text fällt mir etwas ein, was im Trailer zum 8. Teil eine gewisse Anekdote sein könnte und auch in SWTOR vorkommt. Der "Mittelweg".
      Im Game (vielleicht kennt es ja jemand) macht Dein Charakter zum Schluss hin eine Allianz der neutralen Seite. D.h. sowohl Sith als auch Jedi sind Teile dieser Allianz und auch Dein Main-Char wird von den zuvor höchsten Gelehrten der Sith und Jedi in diesem Wege bestärkt. Du hast in Deinen Worten bezüglich Joda und Obi-Wan ähnliches gesagt. Gerade Ersterer könnte auf einen ähnlichen Weg gestoßen sein. Doch was für mich noch interessanter ist/wäre... was wenn Luke im 8. Teil einen ähnlichen Weg geht oder einschlagen will?! Würde ich sehr sehr spannend finden.

      Greetz,
      D