Star Wars

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    • Trafalgar D. Water Law schrieb:

      Allerdings weiß ich bis heute nicht, ob das, was du grade beschrieben hast, wirklich von Lucas so gedacht war und er sich die gleichen Gedanken dazu gemacht hat oder, ob es sich hier einfach um einen "Glückstreffer" handelt, den man als geneigter Zuschauer eben so interpretieren kann.
      Inwieweit Lucas das wirklich geplant hat weiß natürlich nur er selbst. Ich mag dem Mann aber auch nicht völlig seine Kompetenz absprechen. Irgendwie hat er es ja trotzdem geschafft 6 Star Wars Filme in die Welt zu blasen und bei 4 davon selbst Regie zu führen.
      Der wird sich schon seine Gedanken gemacht haben. Das Problem das Lucas hat, ist das vieles was er schreibt auf dem Papier gut aussieht, in einem echten Dialog aber absolut gestelzt und merkwürdig rüberkommt („I don’t like sand“, „No one can save you Padme, only my new powers can do that!“).

      Es gibt hier sogar eine Erzählung darüber, das Harrison Ford am Set von Episode 4 Lucas angeschriehen hat „You can type that shit but you can’t read it!“. Es gibt aber auch Interviews mit Lucas in denen er selbst sagt, dass er mit den Prequels zeigen wollte wie die Jedi falsch lagen. Also denke ich schon, dass er die Absicht hatte. Was davon nun wirklich ein „Glückstreffer“ war und was nicht, das werden wir wohl nie erfahren.


      Áyu schrieb:

      Oder von mir aus auch Ying und Yang. Es sind aggressive wenn nicht sogar die aggresivsten Formen von einer Seite die um alles in der Welt die andere Seite vernichten wollen aber dabei stetig vergessen das ohne Licht kein Schatten und umgekehrt. In egal welchem Film, Spiel, Roman, Serie, alltag man sich befindet stellt man immer wieder den Punkt fest das man eigentlich sich in den Grauzonen bewegen sollte und auch mittelwege suchen müsste.

      D schrieb:

      Zu Deinem Text fällt mir etwas ein, was im Trailer zum 8. Teil eine gewisse Anekdote sein könnte und auch in SWTOR vorkommt. Der "Mittelweg".
      Im Game (vielleicht kennt es ja jemand) macht Dein Charakter zum Schluss hin eine Allianz der neutralen Seite. D.h. sowohl Sith als auch Jedi sind Teile dieser Allianz und auch Dein Main-Char wird von den zuvor höchsten Gelehrten der Sith und Jedi in diesem Wege bestärkt. Du hast in Deinen Worten bezüglich Joda und Obi-Wan ähnliches gesagt. Gerade Ersterer könnte auf einen ähnlichen Weg gestoßen sein. Doch was für mich noch interessanter ist/wäre... was wenn Luke im 8. Teil einen ähnlichen Weg geht oder einschlagen will?! Würde ich sehr sehr spannend finden.

      Eure Aussagen gehen für mich in dieselbe Richtung, nämlich den Mittelweg des „grauen Jedi“.
      Ja, ich kenne SWTOR. Und natürlich hat Ayu mit dem recht was er da beschreibt.

      Das ist ja eben auch genau der Grund, warum Luke schon im Trailer zu Episode 8 sagt „It’s time for the Jedi to end“.
      Er wird das ganz einfach mittlerweile verstanden haben. Vermutlich hat er anfangs sogar noch versucht seine neue Jedi Akademie nach den alten Regeln zu errichten. Und was ist dabei rausgekommen? Sie wurde wieder von einem Skywalker auf der dunklen Seite abgefackelt.
      Ich denke Luke hat einfach verstanden, dass die Wege der Jedi vor der Zeit des Imperiums keinen Sinn machen bzw. einfach nicht praktikabel in die Realität umsetzbar sind. Es muss jetzt einen neuen Mittelweg geben, welcher dann vllt auch einfach nicht mehr „Jedi“ heißt, sondern einen neuen Namen bekommt. So oder so hilft das Disney, das Star Wars Franchise zu etwas neuem zu machen. Indem sie den alten Status Quo einreißen, können sie anschließend ihrer Kreativität freien Lauf lassen und die zukünftigen Filme so gestalten wie sie es wollen. Ich erwarte einfach, dass nach Episode 9 der „graue Jedi“ der neue Status Quo ist. Deswegen mag ich auch Qui-Gon Jinn so. Er ist nämlich der einzige in den Prequels der versteht, wie weltfremd die Jedi geworden sind. Deswegen hält der sich auch nicht an die Anweisungen des Rats. Im Ansatz war er schon ein „grauer Jedi“.

      Aber Leute, mal im Ernst, das alles habe ich schon lang und breit in meinem fast 1 stündigen Theorien Video zu Episode 8 erklärt. Ich kann natürlich verstehen das sich das nicht jeder anguckt, nur weil ich das hier rein poste. Trotzdem würde ich es jedem empfehlen der an dem Thema Interesse hat.
      Ich poste das hier jetzt auch nicht nochmal, weil alleine schon die Erwähnung meines eigenen Videos von manchen Usern wahrscheinlich direkt wieder als „schamlose, dreiste Eigenwerbung die verboten gehört“ eingestuft werden würde.
      Es sei nur gesagt: ich mache keinen Cent mit dem was ich auf YouTube mache. Das werde ich auch nie und das ist auch nicht mein Ziel. Ich will einfach über die Themen die mir wichtig sind und mich begeistern mit gleichgesinnten diskutieren. Und wer sich mal ein richtiges Video von mir angesehen hat, der weiß wieviel Arbeit da drinnen steckt. Das ist dann schon frustrierend, wenn man etwas fürs „Allgemeinwohl“ tut, aber niemand es haben will. Überspritzt gesagt könnte ich mich auch in die Fußgängerzone stellen und selbstgebackene Kekse verteilen. Und dann will sie keiner. Uncool.

      Lange Rede kurzer Sinn, ich will hier keine Abos fischen oder sonstigen Mist. Ich möchte einfach das die Diskussion hier im Board mit allen Usern anständig weitergeht und ich glaube die Inhalte in meinem Video können eine gute Diskussionsgrundlage sein. Ich diskutiere gern über solche Themen. Mir macht das Spaß. Und ich weiß euch auch.

      Peace.

      BDO
    • In einer Woche ist es dann endlich geschafft. Ich werde den neuen Star Wars schon mindestens einmal gesehen haben. Ich bin einer der zahlreichen ungeduldigen Menschen, die sich den Film 0:01 ansehen werden. Vor 2 Jahren wurde auch noch vorher ein Gewinnspiel am Alexanderplatz durchgeführt und meine Kumpels und ich waren doch etwas enttäuscht, dass zu diesem Zeitpunkt Menschen im Kino waren, die die Fragen nicht mit Leichtigkeit beantworten konnten.

      Der Anlass warum ich schreibe ist der, dass ein neuer Spot aufgetaucht ist, der wohl einen großen WTF-Moment zeigen soll. Außerdem sollen wohl auch schon erste wichtige Momente im Internet geleakt worden sein. Von daher möchte ich nur eine Warnung aussprechen, sich vielleicht einfach nichts mehr mit Star Wars im Internet anzuschauen. Anfang nächster Woche wird es dann ganz schlimm, da schon die ersten Vorführungen gelaufen sein werden. Ich weiß z.B., dass am Dienstag der Film schon einer Gruppe in Köln gezeigt wird.
      Folgendes geht an alle, die ähnlich wie ich ticken. Sehr gern rational durchs Leben gehen, aber bei Star Wars völlig ausklinken: Widersteht der Versuchung der dunklen Seite und bleibt stark! Es ist nur noch eine Woche!

      edit: Noch ein kleines Detail möchte ich loswerden. Der Hund von Carrie Fisher hat es auch in den Film geschafft.

      edit2: Noch eine kleine Neuigkeit. Die neue Trilogie wird definitiv keine Adaption von KotOR. Rian Johnson ist zwar sehr großer Fan der Spiele, will sie aber nicht verfilmen. Wohin die Reise gehen wird, muss erst noch erarbeitet werden. Prinzipiell finde ich, ist das auch der richtige Weg. Die Geschichte wurde schon erzählt und ist auch super. Aber das Johnson die Spiele mochte, zeigt für mich nur, dass er wirklich an dem ganzen Franchise hängt und ich vertraue darauf, dass er eine gute Geschichte erzählen wird. Und wenn diese am Ende an KotOR oder andere gute Geschichten angelehnt ist, dann sehr gerne her damit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 555Luffy ()

    • So, der Film ist draußen, gerade gesehen ungespoilert, was ich leider von Episode 7 nicht behaupten kann. Das einzige was ich zu dem Film sagen will damit alle anderen die demnächst gehen hoffentlich das selbe erleben ist folgendes:
      Die offiziellen Star Wars Trailer (hab keine specials etc gesehen) waren die besten die ich seit langem gesehen habe.
      Ausführliches überlasse ich all den kompetenteren und passionierteren Fans ;)
    • Ich habe es tatsächlich geschafft den neuen Star Wars bereits 2 mal gesehen zu haben xD

      Erstmal in groben Zügen ohne Spoiler was mir gefiel und was nicht:

      Negativ empfand ich die vielen verschiedenen Schauplätze und die Menge an Charakteren, die alle sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und man keine Chance hat sich mal auf eine kleine Gruppe zu fokussieren und eine Bindung zu diesen aufzubauen.

      Positiv dagegen sehe ich die Handlung im Ganzen, die dem Film den von vielen geforderten eigenständigen Stand im Star Wars Universum ermöglicht. Vieles ist neu und in der Form so noch nicht in Star Wars gewesen, bleibt aber dennoch deutlich als Star Wars Film erkennbar.

      Nun aber im Detail, weiterlesen auf eigene Gefahr:
      Spoiler anzeigen

      Positiv:
      -Die Verbindung zwischen Rey und Ben ist durchaus interessant und neu.
      -Nebenrollen wie die Vizeadmirälin und dem Codeknacker sind sehr lebendig und können trotz geringer Screentime überzeugen (mir fallen gerade ihre Namen nicht mehr ein, aber dennoch waren sie zwei greifbare Charaktere, die glaubhaft handelten und klare Vorstellungen von der Welt haben).
      -Dass man Snoke so einfach entsorgte kam auf jeden Fall überraschend und finde ich auch gut, da Kylo Ren nun eigenverantwortlich handeln kann und stärker zum Hauptantagonisten wird.
      -Auch, dass man darauf verzichtet hat Rey einen besonderen familiären Hintergrund zu geben und eine schnulzige Liebesgeschichte einzubauen.
      -Außerdem sind die Schauspieler sehr stark.
      -Yodas Auftritt kam überraschend und war sehr gelungen, er ist einfach der weiseste in dem Franchise.
      -Einige neue Kreaturen waren lustig und brachten eine gute Stimmung in den Film mit.

      Negativ:
      -Mir persönlich hat diese absolute Dramatik gefehlt. Sei es Finns Sieg über Phasma, das Duell zwischen Kylo und Rey, oder Finns vermeindlicher Selbstmordanschlag. Es gab genügend Potential, das nicht genutzt wurde, da es immer Entscheidungen gab, die die Situation zerstörte. Finn, der Phasma unter komischem Hintergrund den entscheidenden Hieb verpasst, das Duell das unterbrochen wird und der Anschlag, der verhindert wird. Ich war eigentlich nie gefasst, jetzt eine entscheidende Szene in der Trilogie zu sehen.
      -Phasma wurde generell total verschwendet.
      -Lukes Auftritt war zwar episch, wurde aber auch hier abgeschwächt, da er nicht tatsächlich vor Ort war.
      -Leias Aktion im All kam mir leider auch eher merkwürdig vor, und hinter den traurigem Hintergrund wäre es vielleicht besser gewesen Leia hier aus der Geschichte zu schreiben anstatt sie nun Offscreen ableben zu lassen.
      -Die Nebengeschichte von Finn und Rose war absolut irreleveant für die Handlung. Ohne Finn und Rose wäre der gesamte Film exakt gleich verlaufen, nur Phasma wäre am Leben.
      -Genauso zog sich die Flucht meines Erachtens zu lange hin.
      -Zudem gab es zwar schon immer Situationen, die die Helden nicht überleben hätten dürfen es aber taten, aber in diesem Film war das schon etwas zu oft. Poe zu Beginn, Finn bei Phasma und als er Rose einen Kilometer lang vor ein paar neuen AT-ATs unbeschadet wegschleift. Die gesamte Rebellenarmee hätte eigentlich schon lange ausgelöscht werden müssen.
      -Die Dynamik der Hauptcharaktere ist auch eher zweifelhaft, wie gesagt gute Schauspieler, aber die eigentlichen Hauptcharaktere haben untereinander zu wenig bisher zu tun, als dass sie eine gute Dynamik entwickeln konnten und den letzten Film alleine stemmen könnten. Poe und Rey haben sich gerade mal in der letzten Szene kennengelernt, Rey hat auch mit Finn so gut wie keinen Kontakt in diesem Film gehabt. Und zwischen Poe und Finn gab es auch nicht allzu viele Szenen. Stattdessen wird Finn ein neuer Charakter vorgesetzt mit dem eine Dynamik entstehen soll, die ich nicht gefühlt habe und eher gezwungen rüberkam. Der einzige Faden, der alle verbindet ist BB8 und ehrlich gesagt ist das der einzige neue Charakter, der mir richtig am Herzen liegt. Einzig die Schüler-Lehrer-Beziehung war jeweils intensiv (Rey-Luke, Kylo-Snoke und Poe-Leia), von denen aber in Episode 9 keine mehr aufgegriffen werden kann.
      -Der Humor kam gerade am Ende oft zum falschen Zeitpunkt und nahm ernsteren Szenen die Stimmung.

      Das Negative überwiegt zwar, aber der Film ist trotzdem hauptsächlich positiv anzusehen. Als einzelner Film sicherlich super, nur als Star Wars Film hätte ich persönlich andere Dinge erwartet. Generell denke ich, dass jeder der mit Episode 7 zufrieden war, in diesem Film weniger begeistert sein wird und alle, die Episode 7 als Remake wahrgenommen haben hier eher auf ihre Kosten kommen. Beim nächsten Film bin ich gespannt, ob die Charaktere mich wieder mehr mitnehmen können und ich beim Endkampf gefesselter bin.

      Ansonsten noch eine Anmerkung für alle, die bei Episode 7 eine Zusammenfassung geschrieben haben, die mit Episode 4 gleichzusetzen war. Dies könnte man auch hier wieder:
      Der Schüler sucht einen alten Meister auf einem Planeten. Der Meister ist exzentrisch und möchte den Schüler nicht ausbilden. Der Schüler erlebt eine merkwürdige Szene, in der er mehr über sich selbst lernt. Der Meister gibt nach und unterrichtet den Schüler. Ein alter toter Meister überzeugt den noch lebenden, dass der Schüler wichtig ist. Der Schüler hat eine falsche Vorstellung der Macht. Der Schüler hört nicht auf den Meister, dass er noch nicht bereit ist und macht sich auf den Weg seine Freunde zu retten.
      Währenddessen sind zwei Charaktere auf einer Reise, die hauptsächlich dazu dient die zwei Charaktere näher zu bringen. Dabei kommen sie in eine Stadt, die dem Anschein nach wunderschön ist, aber dann doch Gefahren lauern.
      Es kommt zu einem Lichtschwertduell in dem beide überleben und ihre Stellung auf ihren jeweiligen Seiten bestätigen.
      Wenn man nur will, kann man sich solche Vergleiche immer hindrehen ;) .

      Bitte bedenkt, dass das nur meine Meinung ist und meinen persönlichen Eindruck des Films widerspiegelt. Beim zweiten Mal sehen, empfand ich ihn sogar besser, vielleicht gefällt er mir mit der Zeit auch immer besser. Ich bin mir bewusst, dass Star Wars ein sensibles Thema ist und viele es anders sehen werden. Dies soll nur meine Ansicht aufzeigen und niemandem den Film schlechtreden oder überzeugen. Also immer schön locker durch die Hose atmen :)
    • In meiner Rezension hab ich mich ja schon ein bisschen dazu ausgelassen, dort allerdings noch sehr vage, um möglichst spoilerfrei zu bleiben, weswegen ich den Moment hier jetzt einfach mal nutzen will, um mein Hauptproblem mit dem Film näher zu beleuchten.

      Spoiler anzeigen
      Von dem übermäßigen Gebrauch vom Humor - gerade zu Beginn - sowie dem völlig unnötig in die Länge gezogenen Abstecher von Finn und Rose (der aber zumindest für die Zukunft noch mal große Bedeutung haben dürfte / könnte), dem "eigenartigen" Moment von Leia, die man an dieser Stelle ruhig, auch mit Betrachtung von Carries Fisher's Ableben, würdevoll hätte abtreten lassen können, dem flotten Abarbeiten von Snoke ohne das man nun erfahren hat, wer der Kerl war, wo er herkam und woher er so viel über die Macht wusste, sowie der unfassbar schlechten Lösung bzgl. Rey's Eltern, die auf mich so wirkt, als hätte Disney hier extrem Schiss davor gehabt ihren Eltern einen Namen zu geben, mit dem sie die Community spalten könnten (hier muss man allerdings sagen, dass Ben ihr auch nur Scheiße erzählt haben könnte und die wahre Auflösung erst noch in Epi 9 folgen könnte *fingers are crossed*), mal ganz abgesehen ist mein Hauptproblem mit dem Film deutlich zentraler. Er trifft vielmehr den Kern des Films, um nicht sogar zu sagen den Kern des Franchise. Gemeint ist - natürlich - die Macht selbst. Die Balance, die bis heute nie gefunden wurde. Das Brechen mit dem Konzept von "Gut" gegen "Böse". Helle gegen dunkle Seite. Denn: Der Film war lange Zeit bemüht genau darauf hinauszuarbeiten. Ben hätte bekehrt werden können, die Jedi hätten - nachdem es die Sith inzwischen ja, scheinbar, auch nich mehr gibt - abgeschafft werden können, um endlich ein wirkliches Gleichgewicht schaffen zu können. Die Verbrennung der alten Jedi-Schriften und Yodas abschließende Worte machten auch deutlich, dass dies - die Neutralität - eigentlich der ideale Weg für alle sei und erstrebenswert ist. Helle und dunkle Seite, erste Ordnung und Rebellen, das alles müsse weg. Und was bekamen wir am Ende?

      Ben verschreibt sich weiter der dunklen Seite, will einfach alles zerstören, obwohl sich ein Wandel zumindest anfing abzuzeichnen, als er damit zögerte seine Mutter zu töten. Dann begann sein Wandel, der am Ende aber wieder verpuffen sollte. Und Luke stellt sich ihm, wenn auch nur als Holo, und erklärt ihm am Ende, dass er, wenn er stirbt, nicht der letzte Jedi sein würde, was ein entsprechender Verweis auf Rey ist.
      Im Grunde bedeutet das nichts Anderes als: Die Geschichte wiederholt und wiederholt und wiederholt sich. Anscheinend ist in diesem Universum niemand in der Lage wirklich über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und wahrliches Gleichgewicht zu schaffen. Die Seiten verhärten sich gerade zunehmends, alles steuert auf einen letzten, finalen Clash zwischen Rey (helle Seite) und Ben (dunkle Seite) hin. Und das missfällt mir einfach, weil sich an dem grundlegenden System nichts verändert. Das ist ein großes Problem, da die erstrebenswerte Balance so nie erreicht werden kann. Der Film hatte dahingehend echt viele, viele gute Ansätze, ließ sie aber spätestens im Finale des Films - das mir an sich durchaus gefallen hat - aber einfach wieder verpuffen.

      Persönlich hoffe ich daher einfach sehr, dass eben jenes Gleichgewicht in Episode 9 vielleicht doch noch geschaffen werden kann. Oder zumindest mal wirklich konkret angegangen und dann ggf. in der nächsten Trilogie, die ja schon in Planung sein soll, wirklich zentral thematisiert und gen Ende auch verwirklicht wird. Aber mit der aktuellen Ausgangslage des Films, sowie J.J. Abrams auf dem Regisseurstuhl, der bekanntlich lieber plagiiert, als selber etwas Neues zu schaffen, sehe ich in der Hinsicht - für Episode 9 - leider schwarz. Stand jetzt wird es wohl auf den üblichen Konflikt zwischen heller und dunkler Seite hinauslaufen, anstatt dass man sich weiter annähert, um ein Gleichgewicht der Macht zu schaffen. Und das, dieses vergeudete Potenzial, mit dem man dem Franchise einen - eigentlich längst überfälligen - Tapetenwechsel hätte verschaffen können, kotzt mich einfach extrem an. Vor allem weil der Film dahingehend echte Erwartungen bei mir geweckt hat, nur um sie am Ende wieder zu zerstören und doch wieder den bekannten, alten und dadurch leider auch etwas langweiligen Weg zu gehen.

      Meine Meinung muss natürlich niemand hier teilen, aber gerade deswegen gefiel mir Rogue One von den bisherigen Star Wars Filmen durch Disney's Zutun bisher echt am besten: Weil der Film einfach Eier hatte und in diesem Zuge einfach mal seinen gesamten Hauptcast verrecken ließ. Das war, aufgrund der Ausgangslage des Films und mit Blick auf Episode 4, zwar absolut abzusehen, aber den Mut das Ganze tatsächlich Onscreen zu machen, statt sie einfach Offscreen wegfallen zu lassen, muss man eben auch erst mal haben.
      Derartig radikale Schritte habe ich hier gewiss nicht erwartet bzw. erhofft, doch etwas mehr Mut, um das Franchise mal entscheidend weiter zu entwickeln, wäre echt schön gewesen. So bleibt es ein guter Star Wars Film, der sich aber - wie auch schon Episode 7 - absolut nichts traut. Und nach 8 Episoden, bei denen die Rahmenhandlung immer dieselbe bleibt und sich auch im Kern nicht weiterentwickeln zu scheint, nutzt sich dieses Prinzip allmählich einfach ab. Hier finde ich es gleich doppelt hart, weil der Film dahingehend verdammt viele, gute Ansätze hatte. Aber eben keinen davon zu Ende bringen wollte oder konnte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von OneBrunou ()

    • Schreibe auch mal kurz meine Eindrücke zu Episode 8 nieder. Ich muss sagen mir hat der Film echt gut gefallen, auch wenn mir nun, nachdem ich reflektiere, immer mehr Kritikpunkte einfallen. Ich werde im Folgenden aber hin und wieder spoilern, daher mal im Spoilerkasten:

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      Positiv war allein schon die optische Umsetzung, was man bei einem Film solchen Kalibers natürlich aber auch erwarten kann. Hervorheben will ich hier speziell die Szene in der das Rebellenschiff mit Lichtgeschwindigkeit den Sternenzerstörer durchbricht, das war einfach bombastisch inszeniert. Dann gefiel mir auch der Salzplanet am Ende, quasi ein Eisplanet anderer Art, der für einen schönen farblichen Kontrast sorgte mit dem Rot.

      Ebenfalls positiv gefiel mir die Handhabung der Rey/Kylo Storyline. Hier mögen sich die Geister scheiden, allerdings fand ich es super wie man Rey eben keine berühmten Eltern gegeben hat. Nein es sind einfach Nichtsnutze gewesen. Macht das Reys Rolle nicht umso bedeutsamer? Sie hat kein Erbe welches sie antreten muss oder welches sie ausschlagen muss. Sie gehört nicht zu einer Linie Sith oder Jedi. Nein sie ist ein Niemand aber dadurch auch gerade so frei in ihren Entscheidungen. Ich hatte mich kurz vor dem Film an einer Rey Palpatine Theorie erfreut, aber dass sie nun quasi Elternlos ist gefällt mir ebenfalls. Zumal die Zuschauer mit der Machtverbindung zwischen Kylo und Rey wunderbar geködert wurden.
      Mir gefiel auch wie Kylo sich von Snoke gelöst hat und sein eigener Herr wurde, dabei aber immer noch seine ungebändigte Wut beibehielt. Insgesamt ist er für mich der mit Abstand interessanteste und am besten ausgearbeitetste Charakter der neuen Trilogie. Ich konnte mir dennoch den Lacher nicht verkneifen als sein Bodybuilder Körper enthüllt wurde, der mal so gar nicht zu seinem kleinen Kopf passt. Analog zu dem Lacher den man damals in Episode 7 hatte als er erstmals die Maske absetzt.

      Unschlüssig bin ich bei der Snoke Sache. Einerseits gefiel mir wie er ausgeschaltet wurde, andererseits finde ich es abstrus wie dieser übermächtige Charakter einfach aus dem Nichts kam, von vielen anderen Charakteren als selbstverständlich und nicht mysteriös wahrgenommen wurde und nun einfach wieder klanglos verschwindet. WTF? Ich hoffe wir bekommen hier noch mal ein bisschen Hintergrund in Episode 9 oder vielleicht einem der Zusatz Standalonefilme? So wie es jetzt aufgelöst wurde fehlt mir da irgendwie etwas.
      Zumal dieser Charakter auch sehr Sith untypisch gehandelt hat. Als er in Rey diese Wut sieht und spürt, will er sie nichtmals bekehren (eigentlich ein Markenzeichen eines Sith Lords wenn er Potenzial sieht) sondern lacht sie aus/sagt er will sie vernichten. Das fand ich schon echt merkwürdig, also habe ich da noch Erklärungsbedürfnis.

      Der Humor ist ebenfalls eine Sache über die man sich streiten kann. Ich habe wohl so oft gelacht wie noch nie bei einem Star Wars Film, nur ist das auch ein gutes Zeichen? An manchen Stellen hätte es vielleicht ein wenig mehr Ernsthaftigkeit bedurft. Beispielsweise am Ende als Luke die Schüsse der AT-ATs überlebt und sich die Schulter wischt. Oder auch so gut wie jede Finn Szene. Der Charakter und sein Storystrang in Episode 8 waren völlig unnötig. Wie der User der_smutje schon schrieb änderte Finn am Gesamtgeschehen absolut nichts. Auch seine Romanze mit Rose war nicht nur fehl am Platz sondern endete auch noch so, dass der Charakter in Episode 9 wieder bei Null startet. Einzig für die Einführung von Benicio del Toro als "DJ" der Codeknacker war gelungen. Einer der wenigen Charaktere die auch aus dem Gut/Böse Spiel ausbrechen und aufzeigen dass es keinen unterschied macht, sondern man seinen Weg gehen sollte.
      Davon abgesehen fand ich aber viele Gags gelungen auch das neue - offensichtlich auf Merchandise Verkäufe ausgelegte - Maskottchen fand ich sowohl niedlich als auch witzig. Auch lustig war die Szene in der Rey die Macht "spürt" ein Kumpel von mir hatte danach 5 Minuten einen Lachflash.

      Wie die alte Generation gehandhabt wurde war auch so eine Sache. Ich bin noch nicht sicher wie ich Lukes Darstellung finde. Insgesamt wäre es besser gewesen er wäre nicht als Hologramm aufgetaucht sondern hätte sich Kylo wirklich gestellt. Dieses "sich auflösen" finde ich einfach nicht gelungen. Bei Yoda machte es damals Sinn, da er an Altersschwäche gestorben ist, aber bei Luke? Meh. Allerdings fand ich es super wie sein innerer Konflikt bei der Ausbildung von Kylo gezeigt wurde, was zeigt dass Luke auch nachdem er den Versuchungen von Vader und dem Imperator standgehalten hat, immer noch Gewissenskonflikte hat.
      Leia hingegen war wieder irgendwie völlig fehl am Platz. Sie erfüllte eigentlich ihre Funktion als sie am Anfang eine Zielscheibe für Kylo war der davon absah sie zu töten. Danach wurde es merkwürdig. Ich dachte die würde einfach sterben, da Carrie Fisher ja auch im echten Leben bereits tot ist (rip), allerdings scheint man wohl noch mehr mit dem Charakter vorzuhaben, was man daran sieht, dass sie scheinbar aufeinmal ein Gefühl für die Macht entwickelt. Bin echt unschlüssig was daraus werden soll.

      Dann gab es ein Mischmasch von tollen und schrecklichen Charakteren. Super finde ich General Hux, dem man seine eigenen Ambitionen anmerkt. Besonders die Szene als er den toten Snoke und bewusstlosen Kylo auffindet gefiel mir. Der Moment in dem er zögert und Kylo töten will, bis Kylo schließlich aufwacht. Wunderbar subtil gehandhabt. Man merkt sofort dass der Konflikt dort noch fortbesteht. Auch später als Hux Kylos Befehlen widerspricht.

      Unnötig waren wie bereits gesagt Finn und Rose, aber auch Phasma die wie in Episode 7 völlig verschwendet wurde. Poe ist im Grunde der einzige pure Rebellencharakter (wenn man Rey auslässt), der mir sympathisch ist. Er ist ein Hitzkopf mit guten Absichten. Finn ist für mich bislang ein Comic Relief Charakter mit Gerechtigkeitskomplex. Aber naja noch kann er sich ja ein bisschen entwickeln.

      Insgesamt fand ich den Film also dennoch klasse. Würde sogar so weit gehen ihn am besten aus den drei neuen Filme (Episode VII, Rogue One, VIII) zu bewerten. Aber stehe da wohl eher in der Minderheit. Man hätte einiges weglassen und dafür anderes näher beleuchten können aber insgesamt ein guter Blockbuster.



      'To protect the Sheep you gotta catch the wolf, and it takes a wolf to catch a wolf.'
    • Hallo zusammen,

      Grundsätzlich ja kann ich allen zustimmen was gesagt wurde hoffe aber noch auf einiges in Teil 9:

      Spoiler anzeigen

      Also ich hoffe einerseits wirklich dass das sich mit snoke aufklärt also wer das ist und wo der herkommt. So ein machtvollen Charakter so überraschend umzubringen war mein wtf Moment in dem Film hab auch die ganze Zeit gewartet dass der aufsteht

      Zweitens hoffe ich Luke wieder zusehen. Klar ist der Tod aber genauso wie Ben alias obi wan und Yoda verschwunden also Aka in der macht aufgegangen und dadurch theoretisch auch als machtgeist antreffbar. Bin gespannt wie man das mir leia löst bn aber froh dass sie eben nxht gestorben ist eben weil man es erwartet hat. Und dass sie die macht beherrschen würde war ja eig auch klar.

      Kylo super Charakter hab seinen Zwist echt nicht erwartet ubd dass der einfach seine komplette Vergangenheit einfach ungeschehen machen will. Respekt hab eig tatsächlich so ein graues jedi paar schon erwartet.

      Plasma Mega schade. Da hätte exht noch was mit dieser tollen Schauspielerin kommen können.

      Die vizeadmiralin eine meiner Highlights von Anfang bis Ende gehasst. Super gespielt um dann das optische Highlight des Filmes zu setzen. Hötte es mir nur irgendwie nicht erst gewünscht wenn die halbe transporterflotte schon runter geschossen wurde ein wenig ein Timing Problem.

      Und ich fand es schade dass die a Flügeler Piloten am Anfang direkt wieder starb hab eig noch mit einer zweiten gehofft sodass da eher noch was kommt.



      Eine Frage hab ich noch. Ist der commandant hux oder was weiß ich jetzt der hask aus battle Front oder noch mal jemand anderes.. Die ähnlichen Namen sind exht unglücklich oder ist es der selbe. Hab das dlc nixht gesehen bisher.
    • Soeben in Star Wars 8 gewesen. Insgesamt hat mir der Film wirklich gut gefallen, auch wenn einiges zu bemängeln ist.

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      In vielen Augenblicken war der Humor sehr passend, hervorzuheben für mich der Moment in dem Rey die Macht „spürt“ und andere kleine Szenen, doch gerade in einigen actiongeladeneren und ernsthafteren Sequenzen hat es mich zeitweise einfach gestört und die Spannung kam nicht so gut zur Geltung. Dieser Trend ist mir aber in letzter Zeit in vielen Filmen aufgefallen, was ich manchmal wirklich etwas schade finde. Klar ich will unterhalten werden, aber ein guter Film schafft das auch ohne mich 24/7 zum Lachen bringen zu müssen, um das jetzt mal etwas überspitzt auszudrücken. Da würde ich mir in Zukunft einfach etwas weniger wünschen oder eben in den richtigen Situationen.

      Den Konflikt zwischen Rey und Kylo Ren fand ich sehr gut gemacht. Die Momente in denen sie über die Macht miteinander kommuniziert und sich selbst im Anderen gesehen haben etc haben mich begeistert. Vor allem war, wenn auch nur einen winzigen Augenblick lang, die Möglichkeit da, dass Rey sich ihm anschließt oder anders herum. Natürlich hätte ich es auch schön gefunden, wenn die starren Verhältnisse zwischen Gut und Böse noch weiter aufgelöst worden wären, aber irgendwo konnte man auch damit rechnen. Unter welchen Bedingungen sollte man so noch weitere 4 Filme drehen können, wenn es plötzlich kein Gut oder Böse in der Geschichte mehr gibt? An dieser Stelle würde Star Wars enden. Was ich wie geschrieben befürworten würde, aber realistisch betrachtet lässt sich aus der Story für die Macher noch zu viel schöpfen. Generell fände ich es aber super, wenn diese Verbindung zwischen den Beiden in den späteren Filmen noch weiter vertieft wird.

      Snoke… wie oft im Film habe ich mich gefragt „Wo kam der nochmal her? Habe ich das vergessen oder wurde er wirklich so gar nicht als Person aufgebaut?“ Was bitte war Pelpetin für ein gut aufgebauter Charakter und dann tritt ein Snoke, von dem wir so gar nichts wissen, in Erscheinung und verschwindet dann wieder einfach so. Der Film wäre auch sehr gut ohne ihn ausgekommen. Bezüglich Snoke und dem Gerede von „Die Macht muss sich ausgleichen“ kam mir dann auch noch folgende Frage: „Wer ist eigentlich Snokes Gegenpart?“ Wenn er der Meister der dunklen Seite ist, wo ist die der Guten? Erste Möglichkeit wäre hier ganz klar: Luke. Doch Moment, er entsagte der Macht jahrelang und war dahingehend nicht so richtig existent. Über die Frage zerbreche ich mir wirklich den Kopf und falls einer eine Antwort hat auf die ich gerade nicht komme wäre ich sehr dankbar wenn man mich aufklären würde. xD

      KEIN TODESSTERNSZENARIO!!! Yes! Ich glaube hätte ich einen weiteren Versuch einen Todesstern zu zerstören gesehen hätte ich den Film frustriert verlassen. xD Im Allgemeinen hat es mir richtig gut gefallen, dass jede Mission der Rebellen gescheitert ist. Klingt jetzt vielleicht etwas seltsam… Dennoch war der Schluss in der Hinsicht gut gemacht. Die Rebellen wurden zum Schluss von ihren Verbündeten im Stich gelassen und es sind kaum noch welche übrig. Auch wenn ich es etwas unrealistisch fand, dass wohl kaum noch Rebellen übrig sind, diese dann plötzlich die Gräben füllen können. Vielleicht kam es mir aber auch so vor, dass dort viele waren. Außerdem wurde gezeigt, dass die Rebellen zeitweise sehr gespalten und uneinig sind. Kaum ist die gute Leia nicht ansprechbar zerfällt die Einheit der Rebellen (auch hier wieder etwas überspitzt ausgedrückt). Wie das Kriegsschiff dann im Enddefekt zerstört wurde fand ich auch super gelöst. Ich bin sehr gespannt wie die Rebellen sich wieder aufraffen werden.

      Leias mutmaßlicher Todesmoment der dann zu einem absolut seltsamen Moment mutierte und mich richtig aus dem Film gerissen hat. Was war das für eine Szene? Das hat so null gepasst. Klar, es wäre einerseits irgendwie etwas makaber geworden sie im Film sterben zu lassen, aber musste man das so lösen? Ich habe da wirklich nur den Kopf geschüttelt und meinen Nachbarn ging es ähnlich. Sonst fand ich es ganz schön sie nochmal auf der Leinwand sehen können.

      Zu Finn und seiner Herzensdame weiß ich nicht wirklich was zu sagen. Man hätte es sich auch sparen können. Schade eigentlich, da ich ihn zu Beginn wirklich mochte und gehofft hatte, dass er eine sinnvolle Rolle zugeteilt bekommt.

      Der Soundtrack war wie immer bombig, da kann man wirklich nicht meckern und auch einige der Schauplätze waren super. Besonders die Wesen der anderen Planeten (Diese Renntiere, deren Namen ich vergessen habe und die Kristallfüchse) fand ich ganz niedlich. Gut es hätte sie vermutlich nicht gebraucht aber egal. ^^
      Tatsächlich fand ich es gar nicht schlimm, dass Luke nicht im direkten Kampf gestorben ist, sondern sich aufgelöst hat. Er hat im „mentalen“ Kampf all seine Lebensenergie verbraucht und konnte dann friedlich gehen.

      Ist irgendwie mehr geworden als ich dachte. Allgemein finde ich den Film sehr sehenswert und man fühlt sich überwiegend sehr gut unterhalten, trotz der vorhandenen Schwächen.
    • Auch ich war heute im Film:

      Spoiler anzeigen


      Vieles wurde bereits gesagt und ich kann den meisten nur zu stimmen. Kurz um:

      Ein guter Film, aber kein guter Star Wars!

      Die Weltraumflugszene von Lea war extremer Bullshit. Nachdem ja Disney das EU zu Non-Kanon erklärt hat, so hat auch Lea niemals eine Ausbildung zur Jedi genosssen. Also ist diese Machtnutzung schon mal richtiger Mist. Und selbst wenn sie eine Ausbildung genossen hätte, selbst ein Anakin auf seinem Peak könnte nicht im Weltraum einfach so überleben!

      Zu Luke:
      Durch das "Auslöschen" des EUs ist der legendäre Charakter Luke Skywalker ein absoluter Versager geworden, welcher nicht würdig ist Skywalker zu heißen. Sein starkes Blut ist absolut verschwendet. Schade, aber Disney kann mit 2 Filmen dem Luke Skywalker aus dem EU nicht gerecht werden. Und dann lässt man ihn halt einfach sterben... Nicht nur das er auf ganzer Linie versagt hat, das einzig wirklich richtige was er vollbracht hat war eine Machtprojektion auf einen andren Planeten und anschließend stirbt er aufgrund der Erschöpfung? Bravo Disney! Hätte er es überlegt, wäre ich zufrieden gewesen. Aber so nicht!

      Ist eigentlich noch jemanden aufgefallen das Luke durch seine Projektion das falsche Lichtschwert in der Hand hält? Er hält Anakins Schwert in der Hand. Da hätte Kylo erkennen müssen das was nicht stimmt. Luke hat seit Ep. 6 ein neues mit grüner Klinge. Warum sollte er zwischenzeitlich wieder ein neues gebaut haben? Erst recht wenn man im Rückblick sein Schwert aus Ep. 6 noch sieht und im Kampf zwischen Rey und Kylo das Schwert Anakins zerstört wurde..... Mal davon abgesehen das man direkt gezeigt bekommt das Luke keine Fußabdrücke hinterlässt. Für den Zuschauer ist dieses Aufzeigen gut, aber ein Kylo Ren erkennt das nicht mal?! Wie gut das er seinen Lehrer schon niedergesteckt hat. ^^

      Snoke:
      Er hatte wirklich einen tollen Auftritt. Auch seine Machtfähigkeiten und sein Wissen waren beeindruckend, hier hatte ich zum ersten mal wieder richtig geiles Star Wars Feeling wie im EU. Und dann lassen sie ihn einfach direkt sterben. Warum? Kylo Ren kann nix außer wie ein kleines Kind mit dem Schwert herum fuchteln...

      Fazit:

      Für Star Wars Fans, gerade den EU Fans, stellenweise echt ein Tritt ins Gesicht. Für alle Fans der Reihe, welche das EU nicht kennen, sicherlich ein guter Film. Und er war trotz der negativ-genannten Punkte besser als Ep. 7.

    • Ohne Spoiler komme ich leider nicht aus.

      Spoiler anzeigen

      Zuerst gehe ich auf Lukes Handlungsbogen ein, da er mir inhaltlich einige Fragezeichen im Kopf hinterlassen hat.

      Ablauf:
      Er ist auf die Insel gekommen um zu sterben und damit die Ära der Jedi zu beenden. So weigert er sich zuerst Rey zu unterweisen. Als er aber durch R2D2s Trick erkennt, dass er für Rey dieselbe Rolle hat wie Obi-Wan für ihn selbst, entscheidet er sich um. Während der Ausbildung bemerkt Luke Reys übermäßige Stärke (so wie damals bei Kylo Ren). Aus Angst wieder als Lehrer zu versagen, bricht er das Training ab. Er will nun die alten Schriften der Jedi verbrennen und somit das Ende der Jedi einleiten. Yoda erscheint ihm als Machtgeist und bestärkt ihn darin, indem er den Baum mit den Jedischriften in Brand setzt. Später auf dem Schlachtfeld erscheint Luke mit Hilfe der Macht als Illusion und stellt sich Kylo Ren. Er macht ihm klar, dass Rey nun die letzte Jedi sei. Danach stirbt Luke und wird eins mit der Macht.

      Warum hinterlässt das Fragezeichen in meinem Kopf? Der ganze Verlauf deutete darauf hin, dass die Ära der Jedi beendet wird. Stattdessen wird Rey nun doch eine Jedi und Luke erkennt sie als Jedi an. Warum ist Luke so inkonsequent? Als Yoda und Luke vor dem brennenden Baum standen, dachte ich wirklich: Sehr gut! Das ganze "Gut vs Böse/Jedi vs Sith" ist damit vorbei. Stattdessen haben wir nun wieder eine junge Jedi, die die letzte Hoffnung für die Galaxis darstellt. Ich bin deshalb so enttäuscht, weil Lukes Charakterentwicklung eine lange Zeit in die von mir gewünschte Richtung ging, am Ende aber einfach beendet wurde. Und jede Chance, dass sich das ändert, ist verpufft als Luke gestorben ist. Das empfinde ich als höchst unzufriedenstellend.

      Nun zum Handlungsbogen von Kylo Ren:

      Ablauf:
      Ren stellt sich Snoke, der an seinen Fähigkeiten zweifelt, da er eine herbe Niederlage gegen Rey einstecken musste. Ren zerstört in der Wut seinen Helm. Bei einem Angriff auf das Rebellen-Hauptschiff entscheidet sich Ren dagegen, die Brücke, auf der sich Leia befindet, zu beschießen. Über die gesamte Zeit bauen Ren und Rey eine gedankliche Verbindung zueinander auf und kommunizieren laufend. Ren erklärt ihr, was zwischen ihm und Luke damals vorgefallen war. Durch die Verbindung ist Rey der Überzeugung, Ren zur hellen Seite der Macht bekehren zu können. So kann Ren sie fangen und zu Snoke bringen. Snoke versucht Rey auf die dunkle Seite zu ziehen. Dabei erklärt er, dass er für die Verbindung zwischen den beiden verantwortlich war. Er wollte testen, ob Ren die Seiten wechseln würde. Er ist sich sicher, dass er nicht auf die helle Seite wechselt. In dem Moment aktiviert Ren das Lichtschwert neben Snoke und halbiert ihn damit. Ren bietet Rey an gemeinsam über die Galaxis zu herrschen. Sie widersetzt sich diesem Gedanken, sodass beide um das Lichtschwert kämpfen, wobei es zerbricht. Ren ist nun der neue oberste Anführer. Er stellt sich Luke und versucht alles ihn zu töten. Da Luke allerdings nur eine Illusion war, gelingt ihm dies nicht.

      Der Ablauf lässt auch hier darauf schließen, dass Ren den "typischen Weg" zur dunklen Seite verlässt. Seine Zweifel haben in mir die Hoffnung geweckt, dass auch er erkennt, dass weder Gut noch Böse dauerhaft erfolgreich existieren kann. Nach dem Tod von Snoke habe ich gehofft, dass sich Ren und Rey annähern. Stattdessen geht Ren nun doch wieder den typischen Weg des Sith: Der Schüler tötet seinen Meister. Er ist nun der Hauptantagonist. Und es gibt niemanden um ihm herum, der annähernd eine ähnliche Bedrohung werden könnte.

      Warum enttäuscht mich der Film? Ich habe auf eine Weiterentwicklung von Star Wars gehofft. Stattdessen bekomme ich dasselbe Szenario wie immer: Die Guten (Jedi) kämpfen gegen die Bösen (Sith). Die Guten werden gewinnen. Und wenn es ganz dicke kommt - und damit rechne ich nach diesem Film umso mehr - dann werden Rey und Ren am Ende ein Paar. Natürlich nachdem sie ihn bekehrt hat. Mir fehlt nach Teil 8 einfach die Möglichkeit eines offenen Verlaufs. Große/Einflussreiche Charaktere sind ab Episode 9 rar. Snoke fällt weg. Luke auch. Mit Leia ist nicht mehr zu rechnen. Han Solo ist seit Episode 7 tot. Captain Phasma ist tot, sodass auch Finns Bestimmung bereits erfüllt ist. Finn kümmert sich jetzt um seine Liebesbeziehung zu einem 0815-Charakter, der einfach so eingeführt wurde.* Poe Dameron wird nun der (taktische) Anführer des Widerstands sein. Auf der Seite der Bösen existiert nur noch Hux neben Ren. Hux ist allerdings keine ernstzunehmende Bedrohung.

      *Die gesamte Handlung, die Poe, Finn und Rose durchgemacht haben war sinnlos. Hätten sie nicht versucht den Codeknacker zu finden und Poes zum Scheitern verurteilten Plan durchzuführen, wäre der Film genauso verlaufen. Wir hätten kein künstlich erzeugtes Drama um die Vize Holdo gehabt. Dieser Charakter kommt mir auch so auferzwungen an. Mir ging es so durch den Kopf: "Man möchte, dass jemanden den klassischen Heldentod stirbt, aber dafür keinen wichtigen Charakter opfern. Also schreiben wir jemanden rein."

      Jetzt habe ich wirklich viel Negatives über den Film geschrieben. Aber ich empfinde eben genau diese negativen Punkte als diskussionswürdig. Es gibt natürlich auch einige positive Aspekte. So gefiel mir z.B. dass Rey keine Verwandtschaft zu anderen Charakteren bekommen hat. Und der Auftritt von Yoda war natürlich klasse. Ich liebe unseren kleinen grünen Freund.


      Eventuell kann jemand, der den Film gelungen fand, mir seine Sicht der Dinge erklären. Insbesondere was die Storyentwicklung angeht. Vielleicht habe ich einige Elemente nicht als wichtig genug empfunden, die einiges in ein besseres Licht rücken. Dazu wäre zu sagen, dass ich in einer Woche erneut in den Film gehe. Ich hoffe, dass es beim 2. mal besser ist. :)
    • Star Wars 8

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      Tja. Unterm Strich ist es eben doch eine sehr menschliche und bodenständige Geschichte, die mich persönlich sehr melancholisch stimmt, da ich der klassische Episode 4-6 Fan bin. Da haben die alten Helden alles gegeben, nur um am Ende an all ihren hochfliegenden Plänen zu scheitern. Der abgehalfterte Gauner Han Solo ist als alter abgehalfterter Gauner durch die Hand seines eigenen Sohnes gestorben. Luke Skywalker versagte an seiner Aufgabe den Jedi-Orden neu aufzubauen und landete als verbitterter und enttäuschter Eremit in der Einöde. Und Leia Organa hat letztendlich auch alle ihre politischen Ziele verfehlt und steht am Ende ihres Weges mit leeren Händen da. Die hatten sich ihre Lebensläufe sicher ganz anders vorgestellt. Also kein Happy End. Letztendlich ist es eben doch nur ein Stilmittel, dass die alten Helden den neuen Helden einen Anstoß zum Handeln geben und dann einfach ausscheiden. War ja schon bei Obiwan Kenobi so.

      Sehr gefallen hat mir Meister Yodas kleiner großer Auftritt. Die beste computeranimierte Muppet-Puppe die man jemals gesehen hat. Sein schelmisches und geheimnisvolles Verhalten Luke gegenüber hat mir schon ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert. Hat mich sehr an ihre gemeinsame Zeit auch Dagobah erinnert. Und Lukes letzter Kampf in der Salzwüste war auch nicht ohne gewissen Zauber. Da konnte er noch einmal ein bisschen zeigen, was er drauf hatte. Er erinnerte mich da ein wenig an den guten alten Morpheus aus The Matrix. Auch hat mir das gigantische Schlachtschiff ganz gut gefallen. Eine Schiffs-Klasse, die man so bisher zwar immer erwartet, aber noch nie zu sehen bekommen hat. Am interessantesten fand ich allerdings die Erkenntnis die Finn und Rose in der Kasino-Stadt gemacht haben, dass es im Hintergrund eben die verschwiegenen kapitalistischen Mächte gibt, die von dem Konflikt zwischen Allianz/Wiederstand und Imperium/Erste Ordnung profitieren und diesen ewig andauernden Krieg wohl gar nicht beendet haben wollen. Vielleicht wird dieses sehr zeitgenössische und tagesaktuelle Thema ja im nächsten Film behandelt.

      Nicht gefallen haben mir diese komischen Pinguin-Hamster. Ganz ohne blöde nervige Viecher geht es eben wohl nicht. Auch finde ich diesen Hux total plumpem. Wer hat diesen naiven Schreihals nur zum General ernannt? Ich vermisse irgendwie diese kühlen durchtriebenen und gnadenlosen Männer wie Tarkin oder Veers.
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      OneBrunou schrieb:

      mal ganz abgesehen ist mein Hauptproblem mit dem Film deutlich zentraler. Er trifft vielmehr den Kern des Films, um nicht sogar zu sagen den Kern des Franchise. Gemeint ist - natürlich - die Macht selbst. Die Balance, die bis heute nie gefunden wurde. Das Brechen mit dem Konzept von "Gut" gegen "Böse". Helle gegen dunkle Seite. Denn: Der Film war lange Zeit bemüht genau darauf hinauszuarbeiten. Ben hätte bekehrt werden können, die Jedi hätten - nachdem es die Sith inzwischen ja, scheinbar, auch nich mehr gibt - abgeschafft werden können, um endlich ein wirkliches Gleichgewicht schaffen zu können. Die Verbrennung der alten Jedi-Schriften und Yodas abschließende Worte machten auch deutlich, dass dies - die Neutralität - eigentlich der ideale Weg für alle sei und erstrebenswert ist. Helle und dunkle Seite, erste Ordnung und Rebellen, das alles müsse weg. Und was bekamen wir am Ende?
      Das ganze Problem geht sogar noch viel weiter! kurz vor ende des Films sieht man, dass Rey die alten Schriften entwendet hat! Ich glaube in der Letzten Szene öffnet Fin eine Schublade im Millenium Falken und man erkennt ganz klar die Jedi schriften! Bezüglich dieser Problematik von Gut und Böse bin ich voll auf deiner Seite und habe ja die Hoffnung, dass Episode 9 da doch noch in die Richtung geht, weil ich finde Rey wurde keineswegs richtig in den Lehren der Jedi ausgebildet und schafft es vielleicht deshalb über den Tellerrand zu schauen. Ich bin echt gespannt.
    • Hallo zusammen :) ich will nicht noch eine weitere komplette Rezension schreiben, nur auf ein paar Kleinigkeiten eingehen.

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      Ganz zu Beginn der Kritikpunkt, dass die Story um Finn und Rose keine Auswirkungen auf die restliche Handlung hatten. Das stimmt nicht ganz: hätten die beiden nicht den Typ, der nicht „der Codeknacker“ sondern „ein Codeknacker“ ist, aufgesammelt, dann hätte die erste Ordnung nicht erfahren, dass die Rebellen heimlich in Transportern fliehen. Es wäre (voraussichtlich) nicht zu den kompletten letzten Szenen gekommen. Außerdem war die Schlussszene mit dem machtsensitiven Stallburschen mMn ein eindeutiges Foreshadowing bezüglich New Generation pipapo und von daher werden die Auswirkungen ihres Besuches im Casino höchstwahrscheinlich erst in Teil 9 gänzlich nachvollziehbar.


      Zum Thema Humor: ich hatte vorab mehrfach gehört der Film sei deutlich zu lustig, allerdings hatte ich diesen Eindruck gar nicht. Klar, im Vergleich zu den alten Filmen gab es mehr Jokes etc aber ich fand es ehrlich gesagt gar nicht übertrieben. Bei Thor 3 war es mir einen Tick zu viel, bei EP 8 allerdings fand ich es gut eingesetzt und es half angenehm gegen die zwischenzeitlich doch spürbare Langatmigkeit des Films.

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      Zuletzt noch: Snokes Char war wirklich absolut wasted. Die Idee wie sein Tod inszeniert wurde hat mir gefallen, wäre es ein General Hux (oder so ähnlich) gewesen und nicht der übermächtig präsentierte Overlord.


      Jetzt aber wirklich zuletzt: es ist mir und meinemKumpel mit dem ich drin war wieder extrem aufgefallen, wie sehr gerade der weibliche Gesamtcast im Vergleich zu früher aufgestockt wurde, wirkte auf mich fast schon ein wenig krampfhaft.

      P.S.: ein geniales Detail war die Szene mit dem Bügeleisen, das kurz wie ein landendes Schiff inszeniert wurde.

      Mir hat der Film insgesamt gut gefallen, aber ich bin auch kein Megafan. Denn die haben ihn laut Internet wohl ziemlich zerrissen. Aber um einen Kumpel zu zitieren:
      „Niemand hasst Star Wars so sehr wie Star Wars Fanboys.“
    • Also als ich aus dem Kino kam fand ich den Film zwar auch sehr zwiegespalten jedoch durchaus noch positiv. Nur jetzt mehr als 24h später stören mich unglaublich viele Faktoren.

      Ein wichtiger ist sicherlich jener das Disney keinen Mut findet für die Geschichte der Jedi und der Sith. Ein nie endender Kreis von gleichen Abläufen zwischen diesen beiden Fraktionen. Ich gehe nicht einmal hin und bewerte zwischen gut und böse denn schlussendlich sind beide Fraktionen lediglich Religionen oder sekten welche einem Glauben nacheifern und dabei in aggressiver Haltung keine weitere Sichten zulassen.

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      In WOW gab es ein ähnliches Szenarion in welchem das Ganze schlussendlich durchbrochen wurde.


      Aber auch sonst hat der Film trotz starken Bildern viele Punkte die mich stören und je länger ich darüber nachdenke fast schon lächerlich finde resp. das ständige kopieren der Thematik satt habe.
      Sie sind vielleicht nicht mehr ganz Chronologisch
      • Warum zur Hölle hat die 1. Ordnung nur noch 1 grosses Schiff? Wir hatten schon in the Fast and Furios die längste Landebahn der Geschichte und nun haben wir dank Star Wars die längste Verfolgungsjagd in der Geschichte der Menscheit
        • Warum fliegen beide Schiffe gleich schnell? Warum hat dieses gigantische Schiff keine Möglichkeiten schneller zu fliegen? Die Erklärung ist so stump
        • Warum hat die 1. Ordnung keine Verstärkung? Ist diese Verein von diletantischen Idioten unfähig "Hilfe einzufordern"? Ist diese verdammte Galaxie gerade so beschäftigt das man weder der 1. Ordnung noch den Rebellen (die suchen ja auch nach Hilfe) zur Hilfe eillt? Ist gerade Sonntagsverkauf oder was? Es ist eigentlich unglaublich das man den Zuschauer für so naiv hält. Während etlichen Stunde trifft kein 2. Schiff ein
        • Auch stellt sich die Frage hat dieses gigantische Schiff keine kleineren schnellere Schiffe? Das kleine Schiff von Kylo Renn konnte die ganze Brücke wegsprengen. Warum schicke ich also nicht die Klonarme der 23748623. Divison los mit den Klonen 1-99 sowie 200-45008 und "opfere" diese für den pragmatischen Sieg? Die Verluste an Personal schmerzt die Rebellion - nicht aber die 1. Ordnung welche scheinbar unendliche Ressourcen besitzt. Man müsste also nur tausende Abfangjäger losschicken und darauf warten das einer Treffen wird da die "Armee" der Rebellen" doch nur noch ein Hühnerschiss ist.
        • Auch das mit der Tarntechnologie. Jeder gute Anführer würde so ein Gerät am besten so einstellen das dieses permanent scannt. Ich meine es SOLL SCHIFFE ENTTARNEN also hätte ich doch ein gigantisch grosses Interesse daran das kleine Schiffe nicht unter Radar oder eben in Tarnung an mein Schiff herankommen. Es macht eifnach aus sicht von "Führen" keinen Sinn so was nicht zu nutzen. Aber ich kann es verstehen - braucht sicher total viel Energie die man in den Antrieb steckt um auf Kurs zu bleiben.
      • Dann diese Szene vor dem Casino - Klar diese 2 Tollpatsche sind im Stress und wollen schnellst möglich den Codeknacker finden. Aber warum kann man nicht ganz normal auf dem Fucking Parkplatz sein Schiff hinstellen wo jedes andere auch hingehört. Warum knallt das Ding auf den strand und in einer Art und Weise wo man glaubt es kommt eh nicht mehr hoch....... Gescheiterte Komik oder was?
      • Oder auch schon davor mit der Rettungskapsel - Was genau wollte Finn erreichen? Den Peilsender vom Schiff tragen? Ja ok und dann? Wir erfahren später das sie noch kA 12,..15,..20h? (weis den wert nicht mehr) Treibstoff haben ehe sie definitiv am arsch sind. Wie wollte er in so kurzer Zeit etwas erreichen und wo hätte er mit der Rettungskapsel hinwollen? Auf das Schiff von Snoke? Da war doch rund herum kein Planet? Und so ein Teil hat keinen Hypersprung. Wie also hätte der Junge erfolg haben können bei seinem Plan? Nähmlich Gar nicht. Klonkrieger scheinen hinsichtlich Intelligenz nicht zu den Spitzenreiter zu gehören.
      • Dann die Szenerie bei Snoke - Was ein verschwendeter Charakter // So viel Potential das verschwendet wurde. Sein Tod war gelungen aber die Diskussionen darum herum "Schau dir deine Rebellen an wie sie vernichtet werden. Schau Luke, sie werden verlieren..........oh wait........du bist gar nicht Luke..........sind wir nicht bei Teil 6? NEIN HERGOTT!!! Wir sind bei Teil 8 und es könnten doch bitte, bitte mal neue Dialoge kommen..........
        • Auch der Dialog danach zwischen Kylo Renn und der guten Dame. Ich dachte ich spinn. Schon wieder ein Déjà-Vù
        • Oder diese roten Männer // Stellt euch vor. Ihr seid angestellt um Snoke zu beschützen. Dieser wurde aber gerade von Jemand über den Haufen geworfen und nun ist man ARBEITSLOS weil ja niemand da ist der mein Sold zahlt. Warum also opfere ich mein Leben? Rational denken müsste man sich doch sagen "Der Imperator ist tod, lang lebe der Imperator - Heil Kylo Renn" -

          Nein - Ich heisse Hollywood und brauche im Film noch eine Lichtschwertszene weil wir noch keine hatten darum stell dich ihm und stirb!
      • Oder das mit den Büchern. Es wird so stimmig erklärt, das die Jedi am Ende sind und etwas neues am besten kommen soll. Man soll damit aufhören was war und nach vorne blicken und am schluss siehst du die Bücher auf dem Schiff in einer Schublade. Der Stinkefinger par excellence des Regisseur welcher dir sagt: "Dachtest wir gehen den Weg? Ha! Pech gehabt machen wir nicht!"
      • Oder dieses ganze "hologram-projektions-zeug" das plötzlich sowohl Sith als auch Jedis können. Warum können 2 Charaktere plötzlich so miteinander kommunizieren. Warum konnten die alten Jedis so was scheinbar nicht oder warum kann ein Luke das? Keine Detailerklärung. Als Zuschauer wirst du vor vollendete Tatsachen gestellt und die Begründung dazu ist. "Ist einfach so - sie können es - deal with it". Und das ist schade weil es wiederum kein Mut von Disney ist Dinge zu erklären. Als hätte man Angst auf den Shitstorm wenn man etwas falsch machen könnte. Bei den Avengers etc. wird oftmals auch vieles erklärt oder man geht in die Tiefe. Man versucht es zumidnest in vielen Punkten - nicht allen aber in vielen.
        Aber bei Star Wars will man einfach nicht scheitern und das verkrampft
      • Und allesamt der Humor - er war zu viel.


      Ja

      Alles in allem hat der Film so viele Problemstellungen für mich. Man stellt den Zuschauer auf die Bank eines Idioten in der Hoffnung das er den Film so akzeptiert wie er ist und man ihn abfeiert. Das tut man anfänglich sicher jedoch wenn man versucht die Szenerie rational zu verstehen stellt man eigentlich fest wie unglaublich Blöde diese teilweise sind . Er hat so viel Potential das man verschwendet und nicht nutzt aufgrund fehlendem Mut.
    • Áyu schrieb:


      • Wir hatten schon in the Fast and Furios die längste Landebahn der Geschichte und nun haben wir dank Star Wars die längste Verfolgungsjagd in der Geschichte der Menscheit
      Also ich fand es auf jeden Fall interessant, den Film so aufzuziehen - leider auf Kosten der Logik, so musste manches daran angepassst werden,wie du auch geschrieben hast (beide Schiffe mit gleicher Geschwindigkeit, keine Verstärkung etc.).

      • Dann diese Szene vor dem Casino - Klar diese 2 Tollpatsche sind im Stress und wollen schnellst möglich den Codeknacker finden. Aber warum kann man nicht ganz normal auf dem Fucking Parkplatz sein Schiff hinstellen wo jedes andere auch hingehört. Warum knallt das Ding auf den strand und in einer Art und Weise wo man glaubt es kommt eh nicht mehr hoch....... Gescheiterte Komik oder was?
      Dass sie das Schiff nur schnell "in den Sand gesetzt haben" fand ich nachvollziehbar, wahrscheinlich dachten/wussten sie auch nicht, dass das verboten ist - woher auch?

      • Oder auch schon davor mit der Rettungskapsel - Was genau wollte Finn erreichen? Den Peilsender vom Schiff tragen? Ja ok und dann? Wir erfahren später das sie noch kA 12,..15,..20h? (weis den wert nicht mehr) Treibstoff haben ehe sie definitiv am arsch sind. Wie wollte er in so kurzer Zeit etwas erreichen und wo hätte er mit der Rettungskapsel hinwollen? Auf das Schiff von Snoke? Da war doch rund herum kein Planet? Und so ein Teil hat keinen Hypersprung. Wie also hätte der Junge erfolg haben können bei seinem Plan? Nähmlich Gar nicht. Klonkrieger scheinen hinsichtlich Intelligenz nicht zu den Spitzenreiter zu gehören
      Wie ich das verstanden habe,wollte Finn nur fliehen - und wurde von Rose durchschaut und aufgehalten. Er war anfangs noch ein Feigling, der aus seiner Sicht zu Unrecht als Held der Rebellen gefeiert wurde. Fand es in dem Zusammenhang übrigens lustig, das er "Möge die Macht mit dir sein" gesagt hat - er selbst kann mit dem Satz offensichtlich nichts anfangen, aber meint wohl, das wäre die Standard-Floskel bei den Rebellen. Also einfach mal raushauen. :D

      • Oder dieses ganze "hologram-projektions-zeug" das plötzlich sowohl Sith als auch Jedis können. Warum können 2 Charaktere plötzlich so miteinander kommunizieren. Warum konnten die alten Jedis so was scheinbar nicht oder warum kann ein Luke das? Keine Detailerklärung. Als Zuschauer wirst du vor vollendete Tatsachen gestellt und die Begründung dazu ist. "Ist einfach so - sie können es - deal with it". Und das ist schade weil es wiederum kein Mut von Disney ist Dinge zu erklären. Als hätte man Angst auf den Shitstorm wenn man etwas falsch machen könnte. Bei den Avengers etc. wird oftmals auch vieles erklärt oder man geht in die Tiefe. Man versucht es zumidnest in vielen Punkten - nicht allen aber in vielen.

      Fand ich nicht so wild, gerade die "Macht" muss für mich nicht komplett entmystifiziert werden, andererseites sollen Jedi und Sith natürlich nicht alles damit machen können (gerade im SW Universum brauche ich keinen Deus Ex Machina).
      Das zu den Punkten, wo ich es anders sehe. Dem ganzen Rest kann ich aber voll zustimmen, Ayu!
      Fand den Film unterhaltsam, aber irgendwie auch lang und konfus und nicht immer stimmig. Eher underwhelming und macht mir so auch wenig Lust auf Episode 9...
      SHUT UP, CRIME!
    • Áyu schrieb:


      • Oder diese roten Männer // Stellt euch vor. Ihr seid angestellt um Snoke zu beschützen. Dieser wurde aber gerade von Jemand über den Haufen geworfen und nun ist man ARBEITSLOS weil ja niemand da ist der mein Sold zahlt. Warum also opfere ich mein Leben? Rational denken müsste man sich doch sagen "Der Imperator ist tod, lang lebe der Imperator - Heil Kylo Renn" -

        Nein - Ich heisse Hollywood und brauche im Film noch eine Lichtschwertszene weil wir noch keine hatten darum stell dich ihm und stirb!

      Ich gehe mit vielen Punkten konform die von dir dargelegt wurden, widerspreche dir aber in dem oben zitierten. Wenn du dich ein wenig intensiver mit dem Hintergrund von Star Wars auseinandersetzt, dann wirst du ziemlich schnell herausfinden, dass diese roten Wächter ein enorm intensives Training hinter sich haben und einen Schwur leisten, dem einen "obersten Herrscher" (In diesem Fall Snoke) auf ewig treu zu sein. Als beispielsweise der Imperator starb sind die roten Wächter danach nicht tatenlos rumgesessen. Es gibt in den Büchern bzw. Comics Hinweise darauf, dass diese beispielsweise selbst nach dem Tod auf eigene Faust gegen die Rebellen gekämpft haben, um den Imperator zu rächen. Ein paar andere hingegen haben Selbstmord begangen, weil Ihnen durch den Tod des Imperators Ihre einzige Aufgabe genommen wurde. Ich kann hier selbstverständlich nicht zu 100% sagen, dass Johnson bewusst an diesen Hintergrund gedacht hat und womöglich wollte man tatsächlich nur einen Lichtschwertkampf. Nichtsdestotrotz ist das Verhalten der roten Wachen vollkommen legitim und ich persönlich habe mich gefreut, diese auch einmal in Aktion zu erleben. Ich werde mich noch detaillierter zum Film äußern, sofern ich Zeit dazu finden.

      lg

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Vivalakid ()

    • Das ist natürlich absolut Interessant und hatte mir auch schon StringGreen erklärt. Nur der normale Besucher sieht das ja nicht ausser einer Leibwache. Warum also diese nicht in das ganze irgendwie in die Story bringen? Snoke hätte aufzeigen können, das selbst wenn man ihn besiegt man immer noch diese Wachen ausschalten müssen weil sie einem Suchen bis man Tod ist etc. Möglichkeiten wären da gewesen und damit hätte man das ganze mehr in die Tiefe bringen können.
    • Nachdem die EU mit all ihrem Material gekippt wurde und 30 Jahre seit Episode 6 vergangen sind, dachte ich dass mit Episode 8 ein paar Fragen geklärt werden. Also mehr , als nur einfach ein Casino und animierte Viecher zu präsentieren..
      Was soll ich sagen? Ich habe keine Ahnung was abgeht und fürchte mich irgendwie vor Episode 9.

      -Wer oder was ist Snoke?
      -Hätte Palpatine im Wissen über Snoke und seine Fähigkeiten, solch einen Konkurrenten der dunklen Seite nicht eher fürchten sollen?
      -Was ist in den unbekannten Regionen, nachdem Thrawn sie doch erkundet hat?
      -Wie hängt das alles mit Palpatines Plänen zusammen?
      -Was ist nach der Zerstörung des Hosnian-Systems der Status Quo in der Galaxie?
      -Wie groß ist die Streitmacht der Ersten Ordnung?
      -Findet während Episode 8 überhaupt eine großangelegte Invasion statt?
      -Was ist mit den Rittern von Ren?
      -Warum Teufel ist Luke so dumm wie Meister Windu muss erstmal ausholen mit denn Lichtschwert das man natürlich mit ein Gegenangriff rechnen muss!!!!!! Einfach nur Ekelhaft wie die Macher immer und immer wieder Star Wars in denn Dreck ziehen...
    • Versagen ist der größte Lehrer

      So, nun habe ich es auch endlich geschafft Episode 8 im Kino zu sehen. Viel zu spät eigentlich und das Warten hätte mich wohl auch beinahe umgebracht.
      Erstmal muss ich aber sagen, es war echt ein Kampf sich von etwaigen Spoilern fernzuhalten. Die letzten Wochen war ja nicht nur der Star-Wars-Thread hier im Board fast die ganze Zeit auf der Startseite, sondern auch YouTube wurde langsam von Reviews und Theorienvideos überschwemmt. Gestern Morgen war dann auch meine Firefox-Startseite endgültig zugemüllt mit Artikeln über Star Wars 8. Gegen Abend habe ich sogar mein Handy in den Flugmodus gestellt, aus Angst irgendwelche Spoiler aus Facebook-Chats mitzukriegen. Trotzdem ist es mir gelungen, und darauf bin ich auch irgendwie ein bisschen stolz, ungespoilert in den Film zu gehen. So, nun aber zum eigentlichen Film.

      Versagen ist der größte Lehrer:
      Der ganze Film steht unter dem Motto: "Versagen ist der größte Lehrer." Und nicht nur Luke Skywalker lernt im Laufe des Films aus seinen Versagen bei der Ausbildung von Ben Solo, auch Rey, Finn und Poe lernen aus ihrem Versagen.
      Rey versagt bei der Rettung von Ben Solo, Finn und Poe versagen bei ihrer heldenhaften Rettung des Widerstandes. Der Einzige der nicht versagt ist Kylo Ren. Er tötet Snoke und auch sein ehemaliger Meister Luke opfert sich im Kampf gegen ihn. Die Vergangenheit ist fast begraben und es ist Zeit für etwas neues.

      Rey:

      Reys Eltern waren in Episode 7 noch ein echtes Mysterium und was habe ich im Kino die Luft angehalten, als sie in der dunklen Höhle auf den Spiegelstein zuging und die beiden Personen zu einer wurden. Mir bangte es schon Ewan McGregor zu sehen, umso erleichterter war ich, als man Rey sah. Die abschließende Auflösung des Mysteriums seitens Kylo Ren ("Deine Eltern waren Schrotthändler und haben dich verkauft um ihren Suff zu finanzieren") war einfach nur großartig. Oft genug hat man diesen Auserwählten-Schwachsinn gesehen. Daran sind auch schon die Episoden I bis III gescheitert. Rey glaubt die ganze Zeit, sie wäre etwas besonderes, weil ihre Eltern etwas besonderes waren (z.B. Han Solo, Leia Organa oder Luke Skywalker), aber in Wahrheit waren ihre Eltern nichts besonderes und sie ist nur etwas besonderes, weil sie besonderes tut. Es ist keine Leistung das Kind seiner Eltern zu sein und es ist schön, dass man Abstand nimmt von dieser Blutsverwandtschaft des Auserwähltseins.

      Finn und Poe:
      Die beiden Helden des Widerstands starten auf eigene Faust eine tollkühne Rettungsaktion. Was ich von dieser Aktion allgemein halte werde ich später noch verraten, aber auch die beiden Draufgänger scheitern in diesen Film. Die Rettungsaktion schlägt fehl und führt am Ende sogar dazu, dass der Plan von Leia/Holdo fehlschlägt und die dunkelste Stunde des Widerstands eingeleitet wird. Draufgänger gewinnen keine Schlachten und es ist schön zu sehen, dass diese halsbrecherischen Aktionen endlich mal zum verdienten Ende kommen: Nämlich der Niederlage.

      Allgemein lässt sich sagen, dass die drei guten Protagonisten in dieser Episode eine massive Niederlage einstecken müssen. Da fühlt sich sehr gut an. Happy Ends gab es genug.

      Kylo Ren:
      Das Lehrer-Schüler-Verhältnis von Kylo Ren und Snoke bzw. Luke Skywalker und Ben Solo war in diesem Film echt klasse insziniert und mir hat es echt Spaß gemacht, dass zu sehen. Umso überraschter war ich, dass Kylo Ren am Ende zum Hauptantagonisten aufgestiegen ist, wobei das im Nachhinein eigentlich logisch war. Die einzig andere Alternative wäre, dass er wie Darth Vader bekehrt werden würde. Allgemein finde ich Kylo Ren als Antagonist richtig gut gelungen. Er ist ein würdiger Nachfolger von Darth Vader, wie Snoke schmerzhaft lernen musste. Auch die Entstehungsgeschichte von Kylo Ren war einfach nur richtig klasse. Luke Skywalker hat nur einen Moment der Schwäche gezeigt und damit die Galaxis verdammt. Und damit meine ich nicht sein Ausholen mit den Laserschwert, sondern die Aktivierung des Laserschwerts zum Versuch Kylo zu töten. Von seinen Meister verraten wandte er sich der Dunklen Seite zu. So etwas hätte ich mir in Episode III auch gewünscht...

      Snoke:

      Mächtig, geheimnisvoll und tot... Der Oberste Anführer der Ersten Ordnung hat sein überraschendes Ende gefunden und Platz für den wahren Antagonisten gemacht. Das fand ich nur gut. Snoke ist ein machthungriger, arroganter, narzisstischer Palpatine-Fanboy, der aber nichts von dessen Macht und Gefährlichkeit an sich hatte. Palpatine ist und bleibt der Oberbösewicht in Star Wars und das ist auch gut so.
      Meiner Meinung nach hat das Ableben von Snoke in Verbindung mit der letzten Szene des Film (der machtsensitive Junge) auch alle Fragen beantwortet: Snoke ist war ein machtsensitives Mitglied einer langlebigen humanoiden Spezies. Er brachte sich selbst den Umgang mit der Macht bei und verfiel der dunklen Seite. Seine Narben hat er von den anderen Mitgliedern seiner Spezies bekommen, die ihn verachtet haben. Snoke sah den Aufstieg und Fall des Imperiums und beschloss, sein eigenes Reich aus der Asche des Imperiums zu erschaffen und darüber wie sein Vorbild (Darth Sidious) zu herrschen. Snoke ist kein Niemand, war aber auch nie wirklich wichtig. Er ist nicht Darth Plagueis, ein Klon von Palpatine oder der erste Machtnutzer der Dunklen Seite. Was bin ich froh darüber. Dieses immer mächtiger. immer größer und immer böser hängt mit zum Hals hinaus.

      Was lässt sich noch positives sagen? Mark Hamill als Luke Skywalker ist richtig klasse. Meiner Meinung nach ist das schon Oscar-würdig.

      Nun aber zum negativen, denn davon ist der Film auch nicht frei:
      -Der Humor ist echt zu albern und zu krass. Besonders am Anfang des Film stockte mit kurz der Atem deshalb. Die Porks und Luke Skywalker allerdings waren ziemlich in Ordnung. Es hätte den Film aber echt keinen Abbruch getan, sich ein wenig ernster zu nehmen.
      -Die Szene, wie Leia die Macht einsetzt war ja wohl der größte Unfug überhaupt. Allein schon wegen des Machtgebrauchs der Prinzessin, von der Physik mal ganz zu schweigen. Man hätte sie hier einfach sterben lassen können. Auch wenn sie später noch eine Rolle spielt. Das hätte auch Kylos Entwicklung noch besser dargestellt (Seine Mutter wird dann sozusagen von Snoke getötet, weil er sie nicht töten konnte. Das würde seinen Hass auf Snoke noch mehr nähren)
      -Wieso kann Yoda als Machtgeist einen Blitz "beschwören"? Sein Erscheinen war vollkommen in Ordnung, aber das war echt Mist.
      -Die Rettungsaktion von Finn und Rose war mal richtig konstruiert. Sie war auf keinen Fall irrelevant, weil sie die Charakterentwicklung der beiden richtig gut vorangetrieben hat und sie sah auch gut aus, aber sie war einfach nur konstruiert. Umso glücklicher bin ich darüber, dass sie nicht nur fehlgeschlagen ist, sondern letztendlich auch der Grund war, warum die Flucht des Widerstands aufgeflogen ist.
      -Die Handlung war allgemein teilweise viel zu schnell, wenn man bedenkt, was für Zeit vergangen ist. Wie lange war der Widerstand auf der Flucht? Und wieviel hat Rey in dieser Zeit gelernt? Und Dazwischen sind Finn und Rose auf einen Planeten geflogen, haben ein Abenteuer erlebt und sind zurückgekehrt?
      -Vizeadmiral Holdo. Ich fand sie nicht schlecht, aber ihre Intention Poe nichts von ihrem Plan zu verraten hätte man näher beleuchten können/müssen. Z.B. hätte sie ganz offen Poe gegenüber ihr Misstrauen aussprechen können. Das wäre durchaus gerechtfertigt gewesen.
      -Leia zu Luke über Ben Solo: "Ich weiß, dass mein Sohn nicht mehr da ist." Ich glaube ich spinne. Welche Mutter würde den soetwas sagen? Nehmt auch mal ein Beispiel an Cersei Lannister!!! Das ist eine richtige Mutter!!!

      Fazit:
      Star Wars: Die letzten Jedi ist wirklich ein guter Film. Aber auch ein guter Star-Wars-Film? Ich weiß es nicht. Vieles ist zwar neu und kreativ, aber es fühlt sich irgendwie im gesamten nicht nach Star Wars an. Der Film funktioniert, aber irgendetwas überzeugt mich nicht ganz. Star Wars 8 ist zwar nicht so grottig wie die Prequels, aber auch bei weitem nicht so gut wie die Originale und Star Wars 7. Ich bin mal echt gespannt auf Star Wars 9. Der Film wird über die Zukunft von Star Wars entscheiden...

      Das Gleichgewicht:
      Es gab ja die Theorie, dass Luke ein grauer Jedi geworden ist und Rey am Ende auch eine graue Jedi wird und versucht Kylo davon zu überzeugen. Ich fand diese Theorie schon immer *******! Erstmal weiß der normale Kinobesucher nicht was ein Grauer Jedi ist und zweitens: Was ist das den bitte für eine Botschaft? Es muss ein Gleichgewicht zwischen Krieg und Frieden, Gut und Böse, Licht und Schatten geben? Vielleicht gibt es eine natürliche Ordnung. Aber es ist nicht und sollte auch nicht Aufgabe des Menschen sein, dieses Gleichgewicht, diese Ordnung, zu wahren. Der Mensch soll sich zu einer Seite bekennen und nicht versuchen zu vermitteln. Und er soll sich zu guten Seite bekennen. Über diesen ganzen Gleichgewichts-Schwachsinn sind schon die Prequels gestolpert, umso besser finde ich es, dass man hier klar Stellung bezieht. Die Botschaft des Films lautet nicht, sucht den Mittelweg zwischen Gut und Böse, sondern sie lautet, seid die Guten!!!
      "Do you know what heroes are? Say there is a chunk of meat. Pirates will have a banquet and eat it. But heroes will share it with other people. I want all the meat!"

      -Monkey D. Ruffy
    • @Malakiel

      Bei deiner Aussage zum Thema Gleichgewicht muss ich schon mit der Stirn runzeln.
      Einmal ist es vollkommen egal ob der Zuschauer was mit einem 'Grauen Jedi' anzufangen weiß oder nicht, wenn man sich eines einfachen Tricks bedient: erzähl eine verdammte Geschichte! Schneid die ganze Verfolgungsszenerie auf das nötige Minimum herunter und setz deinen Fokus auf das Thema warum die Jedi in dieser Form nicht zurückkehren sollten.

      Und was das für eine Botschaft ist Gleichgewicht anzustreben? Schon mal was von Karma und Nirvana gehört? Sowohl schlechtes als auch gutes Karma halten den Kreislauf der Wiedergeburt am Laufen und verhindern somit den Eintritt ins Nirvana. Wer absolut ausgeglichenes Karma oder im Umkehrschluss keines besitzt kann sich aus diesem Kreislauf entfernen.
      Und das sich die dunkle und helle Seite der Macht in einem nicht enden wollendem Kreislauf befinden, sollte nach 8 Filmen jedem klar sein. Wenn also wirklich angestrebt wird diesen Kreislauf, der viele Welten und deren Bewohner immer und immer wieder leiden lässt, zu entkommen müssen beide Seiten fallen.

      Nicht zu vergessen, dass das Verkaufsargument des Films Lukes Aussage war, die Jedi müssten enden. Davon war im eigentlichen Film leider nicht mehr viel zu spüren und das bisschen was es auf die Leinwand geschafft hat litt darunter, dass man nicht den Arsch in der Hose hatte um was Neues zu probieren.
      Sowohl das Imperium/die Order als auch die Rebellen sind daran gescheitert Ihre Ziele wirklich zu erreichen und an der Stelle ist es nur logisch nach Alternativen zu suchen.

      Wenn du vor eine Wahl gestellt wirst ist es auch nicht verwerflich sich für Option C zu entscheiden. Dieses Schwarz/Weiß-Denken und seine Makel sind bekannt und gerade in der Fiktion sind Graustufen mehr als willkommen. Man muss sich ja nur mal One Piece anschauen.
      Zudem ist das Stars Wars Publikum über die Jahrzehnte auch erwachsener geworden und sollte mit etwas komplexeren Themen umgehen können. Junge Zuschauer werden ebenfalls nicht überfordert wenn alles ordentlich aufgebaut ist und nachvollziehbar bleibt. Episode 7 baut die Schwarz/Weiß-Dynamik auf, Episode 8 setzt den Bruch an und Episode 9 schafft etwas neues.

      Ich kann daran kein wirkliches Problem erkennen außer wenn man persönlich nichts mit dieser Art des Storytellings anfangen kann, aber das ist eben Geschmackssache.

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