Filmrezensionen

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    • @Baka
      Nee nee mein Freund, hier hab ich eine etwas andere Meinung...
      Der Film dient in erster Linie dazu, Ant-Mans Abstinenz in Infinity War zu erklären. Das tut er. Ich fand den Kniff auch ganz geschickt, dass sie ihn da einfach in die Quantenebene geschickt haben. Ist eine sehr simple Lösung, klar. Aber dennoch bin ich gespannt, wie er dann daraus entkommen wird um in der entscheidenden Schlacht seinen (kleinen) Beitrag zu leisten...
      Die Story ist tatsächlich nicht tiefgründig, aber was will man erwarten, wenn er sich hauptsächlich darum dreht, Mama Pym zu finden? Und die Antagonisten sind genauso oberflächlich wie die meisten im MCU. Aber der Film soll unterhalten und das tut er. Ant-Man lebt von seinen unglaublich sympathischen Charakteren und seinem Humor. Und der hat mir im Gegensatz zu Ragnarok extrem gut gefallen. Es gab kaum eine Szene über die ich nicht lachen konnte und selbst die ständigen Wachs-/Schrumpfintervalle haben mich keinesfalls gelangweilt. Das ist nunmal seine/ihre Fähigkeit. Du sagst ja auch nicht, Tony Stark wäre öde, weil er ständig seine Rüstung trägt.
      Ich will den Film auch nicht in Relation zu Infinity War setzen, denn sie sind grundverschieden und verfolgen unterschiedliche Ziele. Gerade nach der Schwermut und der Bildgewalt von Infinity War kommt die Leichtigkeit von Ant-Man sehr gelegen. Was soll ich sagen, seit dem ersten Teil gehört Scott einfach zu meinen absoluten Lieblingen... Vielleicht seh ich den Film deshalb so positiv. Aber ich bin ins Kino gegangen um unterhalten zu werden und kam unterhalten wieder heraus. Soll erfüllt.
    • @Dr.Honk Einem Plot fehlende Tiefe zu verzeihen, weil er an sich nur aus einem Stilmittel besteht? Dann hätte man die Story einfach anders aufrollen müssen. Wenn die Tatsache, dass das Element finde die Mutter das Ganze zu flach macht, dann fügt man Elemente ein, die das Gesamte aufwerten. Das schützt nicht vor Kritik.
      Ebenso, dass die Antagonisten eine Bande an Pappkameraden sind, tröstet doch nicht mit dem Argument darüber hinweg, weil das MCU schon immer so war und auch das ist nur zur Hälfte Wahrheit, da wir schon öfter einen Gegner hatten der mit Tiefe aufwarten konnte, auch nur durch einen Film. Und wieso sollte man in der Hinsicht nicht mehr erwarten dürfen?
      Die Figuren sind durchaus sympathisch, vor allem Luis, Antman und seine Tochter aber das sind auch schon die Einzigen. Weder Hope noch Michael Douglas oder weitere Nebencharas, Antagonisten inklusive tragen für mich dazu bei. Man kann natürlich nicht von Jedem eine große Charakterstärke erwarten, aber entweder sind sie vollends blass und schlecht ausgearbeitet oder dann gerade Mittelmaß.
      Ich habe auch nicht behauptet, dass mich Antmans Fähigkeit an sich langweilen würde, ganz im Gegenteil ist sie absolut interessant. Aber in dem Spektrum, wie sie im Film inszeniert wurde einfach nur dürftig, das hat der letzte Film allein durch den Zugkampf um Längen besser hinbekommen und blieb damit einfach hinter seinen Möglichkeiten zurück.
      Auch ich setze IW und Antman nicht gleich, dafür ist die Atmosphäre zu grundverschieden, aber da ich auch Infinity War nur als ganz gut bezeichnen würde ist das noch einmal eine andere Geschichte.
      Ich habe das Kino nur für mich persönlich mäßig unterhalten verlassen, im Gegensatz zum ersten Antman, den ich wirklich super fand. Auch wenn ich auch in diesem Film oft gelacht habe, ist das für mich nicht der einzige Unterhaltungswert und wenn es an anderen Stellen so mangelt, komme ich zu so einem Ergebnis.
    • Ich möchte mich heute zu einem Film äußern, auf den ich mich seit Monaten gefreut habe, ihn erst jetzt im Kino schauen konnte:


      Christopher Robin
      Das ist eine Realverfilmung der Welt von Christopher Robin und seinen Freunden rund um den Bären Winnie Puuh.
      Das mag jetzt irgendwie aus dem Rest der bisher hier rezensierten Filme etwas herausfallen, aber vllt. kennt ja der ein oder andere die Geschichten, zumindest bei mir waren sie ein schöner Teil meiner Kindheit :) (auch wenn ich mich zugegebener Maßen mal vor dem einen Hörspiel gegruselt habe).

      Hier ist ein Trailer des Films:



      Zunächst sei gesagt, dass hier keine der bereits existierenden animierten Geschichten neu verfilmt wird. Allerdings basiert der Film trotzdem auf einer Geschichte von Alan A. Milne.

      Früher hat Christopher Robin viel Zeit mit seinen Freunden im Hundertmorgen-Wald verbracht, dann musste er jedoch ins Internat und verlor sie dadurch und durch den zweiten Weltkrieg aus den Augen. Nun ist Christopher Robin erwachsen geworden, hat eine eigene Familie, aber seine Arbeit nimmt ihm jede Lebensfreude und Zeit mit seiner Familie. Dabei trifft er wieder auf Winnie Puuh, den er seit vielen Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat. Dieser sucht seine Freunde (Ferkel, I-Aah (Esel), Tigger (ein Tiger), Rabbit, Eule, Ruh und Kanga (beides Kangurus)), die er im Hundertmorgen-Wald nicht finden konnte. Obwohl Christopher Robin eigentlich keine Zeit hat, hilft er seinem alten Freund und damit beginnt ein lustiges Abenteuer nach dem andere. Der erwachsene Christopher Robin wird übrigens von Ewan McGregor verkörpert.

      Zugegeben, ich kenne Winnie Puuh nur als den lustigen, süßen animierten Bären. Entsprechend gewagt kann eine Realverfilmung sein.
      Und tatsächlich muss man sich etwas daran gewöhnen. Aber ich muss sagen, die realen Abbilder der Tiere ist wirklich toll gelungen, Puuh ist so niedlich geworden, dass ich ihn jedes Mal knuddeln möchte. Tollpatschig ist er und isst gern Honig, hat ein sonniges Gemüt und sorgt sich um seine Freunde. Ferkel ist schreckhaft wie immer und I-Aah depressiv wie eh und je :D

      Der Film hat keine besonders tiefgründige Story. Es geht um einen erwachsenen Mann, welcher das Kind in sich wieder zum Leben erweckt. Aber es ist ein sehr schöner Familienfilm, der zumindest mein Herz erfüllt, auch wenn ich längst kein Kind mehr bin. Wenn ich mich recht entsinne, wurden sogar einige der Original-Synchronstimmen in diesem Film genommen.
      Also falls jemand von euch Winnie Puuh als Kind geschaut hat, dem kann ich den Film nur empfehlen. :)

      Und aus der Erde singt das Kind

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Esper ()