Sexualität

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      Sexualität
      Schlüssel zum Zusammenleben von Menschen, der Gleichheit jedens und der Toleranz

      Vor noch hundert Jahren wäre so ein Thema unmöglich zur Diskussion gewesen, und das nicht, weil es noch kein Internet gab, sondern weil alles klar geregelt war. Jede andere Art die vom Standard abwich, war in den meisten Staaten verboten. Männer mussten Frauen lieben und umgekehrt genauso. Wobei, dass war nicht mal Bedingung. Ohne Liebe waren Hochzeiten auch üblich, einfach um sich gesellschaftlich oben zu halten. Zum Glück, für manche Organisationen die sich auf dne Verkauf von Lebensstilen ausgerichtet haben, dabei aber ein sehr kleines Sortiment anbieten ist es wohl eher Pech, hat sich das über die Jahre alles sehr liberalisiert. Ich werde hier auf verschiedene Sexuelle Orientierungen eingehen, diese versuchen zu erklären, euch mit ellenlangen Texten langweilen und den einen oder anderen aufklären. Zugleich werde ich auch andere, nahverwandte Themen kurz ansprechen.

      Heterosexualität
      Fragt man einen Menschen nach der normalen sexuellen Orietierung, so wird dieser wohl mit Heterosexualität antworten, die gegengeschlechtliche Liebe, Frau->Mann, Mann->Frau. Ob diese nun Normal ist, was Normal ist, dass ist sicher sehr subjektiv.
      Es ist nichtmal genaustens klar, was Heterosexualität bezeichnet. Manche definieren die auschließliche sexuelle oder romantische Vorliebe des anderen Geschlechts als Heterosexualität. Für andere ist hetero die sexuelle Handlung zwischen verschiedenen Geschlechtern, unabhängig von der Orientierung der Beteiligten.
      Dagegen kann man wohl kaum abstreiten, dass Heterosexualität lebensnotwendig ist; nicht für das Individuum, aber für das Kollegium. Bei fast allen animalischen Lebewesen ist der heterosexuelle Verkehr der Weg zur Fortpflanzung, der Grund, warum es beim Menschen wohl immer akzeptiert war, wenn auch sehr restriktiert. So war damals, im katholischen Europa des Mittelalters und der frühen Neuzeit jede Ausübung von Geschlechtsverkehr an die Ehe gebunden, um tolleriert, aber nicht akzeptiert zu werden. Sex gehörte ins Schlafzimmer, darüber gesprochen wurde nicht. Genuss war ebenso verpöhnt, vor allem für den weiblichen Part. Natürlich, jede Regulierung durch Kirche und Gesellschaft konnte nicht alles zurückdrängen. Prostitution, Untreue und Orgien waren üblich, aber verborgen. Noch früher, im römischen Reich oder bei den Griechen war beides präsenter.
      Heute ist Heterosexualität immer noch "das Normale", in jeder Kultur vorhanden und wenn nicht ist die Kultur bald nicht mehr vorhanden. Durch die doch liberale Gesellschaft sind offene Liebeshandlungen, wie das Küssen oder das Händchen-halten vollkommen akzeptiert. Auch sexuelle Darstellungen und Andeutungen ebendieser sind in der Öffentlichkeit zu finden.
      Die Emanzipation bewirkte eine gesellschaftliche Gleichstellung beider Beteiligten, die Frau ist dem Mann im Sex nicht mehr untergeordnet. Ausnahmen gibt es natürlich immer noch, vorallem in konservativen Schichten und Familien.

      Bisexualität
      Wissenschaftlich gesehen, zumindest wenn man den Menschen betrachtet, ist wohl die Bisexualität "das Normale". Die moderne Anthropologie geht von einem bisexuellen Menschen aus, einem Menschen, der von Natur aus beide Geschlechter anziehend findet. Das würde Hetero- und Homosexualität als Randgruppen hinstellen.
      Bisexualität war im alten Rom und im antiken Griechenland die universelle Gesellschaftliche Norm. Es war normal für einen Mann, neben einer Frau auch noch einen Jüngling zu haben (siehe weiter unten "Päderastie"). Heute ist genau diese Orientierung aber sehr unbekannt. Frauen neigen eher zu einer Klassifizierung zur Bisexualität als Männer. Viele Menschen kennen nur die Unterscheidung Hetero-Homo, wobei jeder solange als Hetero gilt, bis er eindeutig homosexuell ist. Einmal homosexuell dargestellt, wird er diesen Ruf auch kaum wieder los.
      Doch nicht nur beim Menschen ist die Bisexualität präsent. Die Bonobos sind vollkommen bisexuell. Ähnlich wie beim Menschen geht man bei den Bonobos von verschiedenen Funktionen der Sexualität aus: Fortpflanzung, Spaß, soziale Interaktion, je nach Funktion unterscheidet sich der Sexualpartner.

      Homosexualität
      Ja, das Tabuthema schlechthin. Und hartnäckig wie Ratten. Dutzende Verbote, in Deutschland bis 1994 verboten (zumindest unter Männern), im Bundestag waren die Worte schwul, lesbisch, Homosexualität verboten, obwohl bereits 1985 erste homosexuelle Abgeordnete im Parlament saßen. Von der Kirche gehasst und verbrannt, im Islam aufgehangen und im Judentum gesteinigt. In Japan dagegen durch die Ären mehr oder weniger akzeptiert, sowie in China. Und doch immer im Kampf um Gleichberechtigung verwickelt.
      Homosexualität setzt sich aus den Begriffen griech. homos (Gleich) und lat. sexus (das männliche und das weibliche Geschlecht) zusammen. Oft wird homo aber als das lateinische homo gesehen, was Mensch oder Mann bedeutet, weshalb mit Homosexualität oft die männliche Homosexualität bezeichnet wird.
      Die Liebe und sexuelle Präferenz des eigenen Geschlechts (Frau->Frau, Mann->Mann) wird in Statistiken mit Werten zwischen 5% bis 10% angegeben. Zu erwähnen ist, dass bei Sexualumfragen alles sehr kritisch zu sehen ist: Umso intimer die Fragen, umso gelogener die Antworten.
      Die weibliche Homosexualität wird mit lesbisch bezeichnet. Eher maskuline Lesben neigen dazu sich Butches zu nennen, wobei auch Kampflesbe ein Begriff ist. Die feminineren bezeichnen sich eher als Femmes. Beide Begriffe werden zunehmen abgelehnt. Höflicher gilt der Begriff Lesbierin. Die weibliche Homosexualität ist weitgehend akzeptiert. Selbst in Heteroerotik ist sie gängig geworden. Romantische Interaktionen zwischen Frauen gelten vorallem in der heutigen Jugend als üblich.
      In der männlichen Homosexualität ist der Begriff schwul gängig. Damals abwertend ist er heute durchaus gesellschaftsfähig. Für maskuline Schwule gibt es keinen gängigen Begriff, feminine neigen dazu sich Schwuchteln oder Tunten zu nennen, sehen diese aber als Beleidigungen an, wenn sie von Nichtschwulen benutzt werden. Anders als weibliche Homosexualität haben es die Männer deutlich schwieriger. Für Weiblich und Männlich gilt aber die Akzeptanztreppe Stadt-Dorf.
      Vorallem Männliche Homosexualität ist mit vielen Vorurteilen verbunden. Promiskuität, das heißt, der schnelle Wechsel von Sexualpartnern, feminines Verhalten. Zwar haben Schwule öfter neue Partner als Heteros, doch der Drang ist bei Hetero- und Homosexuellen gleich groß, traut man den Studien. Bei Heterosexuellen findet der Partnerwechsel nicht so schnell statt, da die Frau neigt den Mann an sich zu binden. Daneben gilt AIDS als typische Schwulenkrankheit, da sie sich unter Homosexuellen deutlich schneller verbreitet. Dies ist aber ebenfalls durch das promiske Verhalten zu erklären.
      Trotzallem gibt es langjährige Beziehungen, die einer Ehe gleichen. In vielen liberalen Staaten ist heute eine gleichgeschlechtliche Ehe möglich, so in Schweden und Norwegen, Spanien und den Beneluxländern und auch Kanada. Diese Homoehe ist der Heteroehe gleichgestellt. Adoptionsrecht gehört ebenfalls dazu. In Deutschland, Frankreich und Großbritannien ist die eingetragene Partnerschaft zugänglich, die eine Sparversion der Ehe dargestellt wird und von vielen Homosexuellen deshalb abgelehnt wird.

      Asexualität
      Asexualität bezeichnet das Nichtvorhandensein an sexuellen Interaktionen. Abzugrenzen vom Zölibat oder anderen freiwilligen Verzichten der Sexualität.
      Einem Asexuellen fehlt je nach Definition jede Art von Sexualität oder der Drang nach Ausleben dieser. Allerhöchstens ist die Masturbation eine Auslebung von Sexualität.

      Pädophilie
      Als pädophil wird bezeichnet, wer sexuelles Interesse an präpubertären Kindern zeigt, selten auch an pubertären Kindern. Üblicherweise werden als pädophil nur Männer bezeichnet, auch wenn feminine Pädophilie durchaus existent ist. Pädophilie ist in der heutigen Zeit sehr verpöhnt und von der klassischen Päderastie abzugrenzen. Pädophile unterscheiden weniger zwischen Geschlechtern, das Alter ist entscheidend. Da vorallem Kinder das Interesse anziehen und Kinder noch kein ausgeprägtes Sexualverhalten zeigen und jede Art von sexueller Interaktion daher eher erzwungen ist, ist Kinderschänder ein gängiger Begriff. In den meisten Staaten ist diese Art der "Liebe" verboten. Pädophilie wird nicht zwingend als Orientierung angesehen.

      Päderastie
      Unter Päderastie versteht man in der Regel die Beziehung zwischen einem erwachsenen Mann und einem Jüngling, oft im Alter zwischen 15 und 19. Theoretisch könnte aber selbes auf Frauen oder gemischte Beziehungen angewandt werden.
      Bei den Griechen war die Päderastie üblich. Ein Mann wies einem Jugendlichen so langsam in das Sexualleben ein. Die Rollenverteilung war daher klar, der Mann beschenkte den Jüngling. Sexuelles Interesse stand dabei idealerweise im Hintergrund, auch wenn es tatsächlich wohl kaum so war. Der Jugendliche sollte dringend nicht weiblich eingeordnet werden, was durch manche sexuelle Praktik der Fall wäre. Ähnlich war es bei den Römern. Berühmt waren Kaiser Hadrian und sein Liebhaber Antinous für ihre päderastische Beziehung. Beide, der Mann und der Jüngling, erhielten gesellschaftliche Achtung im Falle einer solchen Beziehung.
      Auch heute ist diese wieder sehr aufkommend in der Schwulen Szene.

      Sexualität und Beruf
      Obwohl Frauen und Männer gleichberechtigt im Recht sind, ist dies gesellschaftlich noch nicht der Fall. Zu beobachten ist das in der Berufswelt, in der sich bis heute männliche und weibliche Berufe halten. Zu den Männlichen gehören zum Beispiel Werkzeugmacher, KFZ-Mechatroniker, Bergarbeiter und militärische Berufe; eher weiblich sind dagegen Kosmetikerin, Friseurin und Kindergärtnerin. Bei manchen Berufe ist die Spezialisierung ausschlaggebend. So ist Grundschullehrer eher ein weiblicher Beruf, während Gymnasiallehrer männlich ist.
      Durch den Einstieg in einer Beruf, der dem Geschlecht widerspricht, wird in der Gesellschaft oft ein Indiz für womögliche Homosexualität gesehen, das gilt vorallem für Männer. Bei Frauen wird es als Emanzipation geduldet und oft auch gut geheißen.

      MSM/FSF
      Männer, die Sex mit Männern haben (MSM) und Frauen, die Sex mit Frauen haben (FSM), sind zwei Begriffe, die nicht mit Homo- oder Bisexualität gleichgesetzt werden dürfen. Sexuelle Interaktionen kommen eher durch Notsituationen oder Partnermangel zustande. Beispiele wären der heterosexuelle "Stricher", der Geld braucht und deshalb mit Männern verkehrt, allgemein pubertierende Jugendliche oder strafgefangene Heterosexuelle. Ein Beispiel für FSM wäre die betrogene Ehefrau, die Trost bei einer Frau sucht. Häufig sind auch solche Interaktionen bei Fernbeziehungen, da sie nicht als so großer Vertrauensbruch angesehen werden, da der Sexualpartner des eigenen Geschlechts ist.

      Diskussion
      Zum einen habe ich die Umfrage hinzugefügt, in der ihr eure Sexualität angeben könnt. Dies ist natürlich geheim und dient zu einem kleinen Überblick.
      Zum anderen dient dies eurer Meinungskundgabe von eurer Akzeptanz und Toleranz, Fragen oder auch "Outings". Bei manchen Themen, wie der Pädophilie ist Diskussionsstoff ohne Ende gegeben. Have Fun and Post
      Фуранти | フランティ | 려구샤 | Φυραντη | ჰურანტი | פוּראָנתאִ‎‎‎‎ | Furanty
    • Zuerst einmal, Klasse Thema.
      Wunderbar, das du mit diesem ein Theam ansprichst, das heute leider noch häufig überschwiegen wird. Ich selber behaupte von mir, bisexuell zu sein, aber ich muss zugeben, das ich eher stark zum eigenen Geschlecht tendiere. Ich möchte mich da noch nicht so festlegen, ich bin noch Jung, aber bei mir fängt man vermutlich schon an von "Homosexualität" zu sprechen. Ich habe mich bisher nur in Frauen verliebt, ich finde diese sexuell gesehen attraktiv, während ich von Männer eher abgeneigt bin.

      Da du noch nicht so sehr darauf eingegangen bist, möchte ich etwas über das Coming Out erzählen.
      Zuerst einmal die graue Theorie.
      Das Cominng Out verläuft in insgesamt drei Phasen.
      Die erste Phase nennt man inneres Coming Out, diese kann über Monate oder Jahre hinweg dauern, manche schließen diese Phase leider nie ab. Vom inneren Coming Out spricht man während der Zeit, in der der Homosxuelle / Bisexuelle / Whatever beginnt sich mit seinen Emotionen auseinanderzusetzen und sich selber einzugestehen anders zu sein. Meiner Meinung nach die schwierigste Hürde, denn der Gedanke anders zu sein, ist schlimm, Worte wie "Du Schwuchtel", "Du bist vom anderen ufer" etc. will niemand hören, es verletzt, und die Angst davor ist so groß, das sich manche nie eingestehen, auf das eigene Geschlecht zu stehen. Hat man es dennoch geschafft, zu sich selber zu stehen, sich gegenüber seinem Spiegelbild zu outen, dann geht man über in die zweite Phase.
      Das äußere Coming out beginnt in dem Moment, in dem sich der homosexuelle einer anderen Person anvertraut. In den meisten Fällen sind dies Freunde, dicht gefolgt von Eltern, dannach Geschwister, häufig outet man sich aber auch lieber Anonym im Internet oder bei Beratungstellen.
      Sollte jemals jemand sich an euch wenden um sich zu outen, seit Stolz darauf, ihr seit die erste Person auf dieser Welt, die dieses Geheimnis erfährt, udn das zeugt von grenzemlosen Vertrauen, denn mit jemanden über etwas zu sprechen, was man lange Zeit sich nicht einmal selber eingestehen konnte, erfordert sehr viel Mut.
      Die letzte Phase ist das gesellschaftliche Coming Out. Dieses Outing geht nicht von dem Homosexuellen selber aus, sonder von seiner Umgebung. All die Menschen, die jetzt plötzlich mit einem Schlag davon erfahren haben, müssen mit dieser Nachricht, mit der der Homosexuelle selber Monate gekämpft hat, aufeinmal klar kommen. Keine leichte Aufgabe, wird das perfekte Bild von den Medien doch ganz anders geprägt. Eltern fragen sich häufig Dinge wie "Haben wir etwas in der Erziehung falsch gemacht?" und Freunde denken, dass das Outing Einfluss auf die bisherige Beziehung zwischen ihnen haben könnte. Das ist lächerlich, Homosexualität wird weder anerzogen noch wird man sich aufeinmal nach dem Outing in den besten Freund verlieben.

      Das war die graue Theorie, als Beispiel dazu werde ich von meinem Eigenen Outing erzählen, denn ich denke, das so eine Wikipedia reife Erklärung etwas dürftig ist.
      Mein inneres Coming Out begann als ich in die Pupertät kam. Davor ist die "Jungs sind doof" Phase ja etwas vollkommen normales, aber wenn plötzlich die ganzen Freundinnen anfangen über irgendwelche Jungen zu schwärmen, man aber selber damit gar nichts anfangen kann, macht das schon einen stutzig. Da sagte ich mir halt noch sowas wie, "Spätzünder" oder "das ist nur eine Phase, das geht vorbei", ich habe den Gedanken einfach verdrängt. Aber diese Abneigung gegenüber des Männlichen Geschlechts ging nicht weg, darum habe ich angefangen mich über die eventuelle Tatsache, lesbisch zu sein, zu informieren, Ich habe Bücher gelesen, Artikel in Zeitschriften und im Internet durchforstet. Überall stand das gleiche, das am Anfang der Pupertät eine Orientierungsphase stattfindet, und das man solche Sachen nicht ernst nehmen müsste. Aber ich konnte nicht glaube, das diese Phase doch tatsächlich schon seit fast 4 Jahren anhielt, vorallem, weil ich zu dem Zeitpunkt in eine Klassenkameradin verliebt war, und nachts geheult habe, weil ich wusste das sie sich niemals für mich interessieren würde.
      Dann, als ich 14 war, lief ihm Fernsehr ein Bericht über das Coming Out. Die Dinge die dort gesagt wurden haben mit Mut gegeben, und noch am selben Abend habe ich mit meiner Mutter über meine Gefühle geredet. Obwohl ich von anfang an wusste, das meine Mutter sehr tolerant ist und sicher kein problem damit hat, hatte ich panische Angst, ich habe gestottert und angefangen zu weinen. Nachdem es dann aber draußen war, fühlte ich mich unglaublich erleichtert, meine Mutter hat gelacht und sagte, daran erinner ich mich noch genau: "Und ich dachte schon, das du mir was schlimmes zu erzählen hsat, das du schwanger bist oder so, weil du so ein ernstes Gesicht gemacht hast!" Ich glaube noch nie haben mich Worte so glücklich gemacht.
      Einen Tag später habe ich dann auch mit meinem Vater und meinem Bruder, kurz darauf mit meinen Freunden gesprochen. Alle haben das zum Glück ziemlich locker aufgenommen, an unserer Beziehung zueinander hat das nichts geändert, außer das meine Freunde mich nicht mehr mit Typen, sondern mit Mädchen verkuppeln wollen ;D
      Übrigens hat meine Mutter mir vor einigen Wochen anvertraut, das sie damals ehrlich gesagt schon etwas geschockt war.

      Leider verläuft das Outing nicht immer so wie bei mir. Ein guter Freund von mir wurde von seinen Eltern rausgeschmissen, nachdem er sich als schwul geoutet hat. Wirklich traurig, sollte man doch meinen, das man in einem ach so toleranten Zeitalter doch wenigstens zu seiner Liebe stehen kann.
      Noch dazu ist man als Homosexueller auch sonst benachteiligt. Es fämgt schon damit an, das ich von allen Seiten dumm angestarrt werde, wenn ich meine Freundin küsse, und endet damit, das ich meinen Wunsch, ein Kind zu adoptieren, evtl nie erfüllen kann, denn hierzulande dürfen immer noch nur Heterosexuelle Pärchen Kinder adoptieren, es sein denn man hat Promistatus.
      Mobbíng und Ausgrenzung ist auch ein ernsten Problem, mit dem viele zu kämpfen haben. Ich jetzt nicht soviel wie diverse Freunde von mir, aber auch ich hatte so meine Probleme. Nach meinem Outing wurden mir fast Täglich von anderen Sprüche wie "Scheiß Lesbe" hinterher geworfen, ich hatte gute Freunde, und konnte sowas getrost ignoriere (oder mit coolen Sprüchen wie "Der Sex mit deiner Freundin gestern war aber auch gut" kontern), aber ich glaube ohne diese kratzt das selbst am stärksten Selbstbewusstsein. Fragen wie "Wie machen es eigentlich Lesben?" kamen auch immer wieder, fragt man das aus neugier, geht es ja noch, aber die meisten wollen sich daran aufgeilen oder sich darüber lustig machen.
      Dazu sage ich nur eins: Wie lieben uns. Wie wir das machen, ist doch vollkommen egal.

      So, das wars, danke fürs lesen ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Keks ()

    • Weisst du, Keks, mir ging es ähnlich, so bis ich 18 war, hatt ich nicht viel für Männer übrig.. Irgendwie hat mir die Vorstellung nicht gefallen.
      Und Männer fand ich eher unschön. Ich hatte auch meinen ersten Kuss nicht mit einem.
      Ich glaube in der Jugend muss man sich erstmal orientieren, da sollte man sich nicht festlegen. Ich bin im übrigen sowieso kein Fan von Sparten und Erwartungen denen man beikommen soll. Solange man nicht weiss was einem gefällt, muss man es eben testen.
      Ich kann nichts kennen, was ich nicht ausprobiert habe.
      Wir sind in der Hinsicht leider immer noch im Mittelalter, jeder sollte lieben wen er will, zumindest es probieren dürfen. Zugegeben, find ich das nicht so toll wenn Männer miteinander rummachen, aber das find ich bei Heten auch nicht so toll. Ich mach das in der Öffentlichkeit ja auch nicht. Egal. sollte nicht das Thema sein.
      Solange man keinem Schadet soll jeder leben wie es einem passt, sicher habe ich von Bekannten mitbekommen, dass zum Beispiel Homosexuelle Beziehungen nicht so einfach sind, da ist hin und wieder schon ein rechter Wechsel....bei Heten natürlich auch...Aber nichts ist einfach, wenn das Umfeld immer reinredet oder mitmischt..
      Nunja, am wichtigsten ist, dass man sich selbst gegenüber ehrlich ist, nur wer sich selbst lieben lernt, kann andere lieben. Kling stark nach Klischee, ist aber nicht unwahr.
      Ich bin besser! in was? ALLEM!
    • interessantes Thema^^.

      Also bei mir ist es so, dass ich bis etwa 13, vom tuten und blasen keine Ahnung hatte (nicht wörtlich nehmen :)). Ich hatte mich bis dato nie für Sex oder Frauen interessiert, es kam mir nichtmal in den Sinn darüber nachzudenken. Für mich war das Thema überhaupt nicht existent, da ich andere Sachen getan habe die mich beschäftigten, hobby mäßig. Auch als wir in der 4. Klasse so einen Aufklärungstrickfilm geschaut haben, war mir total langweilig da ich überhaupt nicht wusste was die jetzt von mir wollen xD. Demzufolge war ich ein echter Spätzünder und Dumbatz^^.
      Angfangen mich für Frauen zu interessieren, habe ich dann nach meinem 13. Lebensjahr, wo dann auch die Mädchen angefangen haben sich zu schminken :love:. Finden junge Kerle ja besonders gut^^. Ok einige habens dann auch etwas übertrieben und demzufolge nicht Beachtung geerntet^^.

      Mit 14 glaube ich, hatte es mich das erste mal richtig erwischt, hatte Herzklopfen und alles drum und dran. Da ich generell sehr schüchtern bin in solchen Sachen und nie über meine Gefühle rede (zumindest nicht direkt zu Personen), hatte ich mich entschlossen einen Liebesbrief zu schreiben, jedoch vorerst ohne meine Identität preiszugeben. Nun hab dann regelmäßig mehr geschrieben bis ich letztendlich meinen Namen preisgab und dann ne Antwort kam die mich total erschüttert hat: "Hey bekloppter...". Naja das der Rest nicht nett war kann man sich denken. Hab daraufhin den coolen gespielt um keine Schwäche zu zeigen, da ein Kumpel von mir diesen Brief auch gelesen hatte. Innerlich jedoch hats mich schon hart getroffen. In der Klasse sprach sich das natürlich rum und wurde dann auch ein paar mal gemobbt deswegen, da ich nie sehr beliebt, oder "cool" war, hatten die natürlich ein gutes Opfer gefunden^^. Trotz alledem habe ich immer sogetan als ob es mich total kalt lassen würde. Hat am Ende auch geholfen, schliesslich haben sie irgendwann aufgehört. Danach war erstmal Flaute in Sachen Liebesleben.

      Das nächste mal war dann auch erst mit 17, wenn ich mich recht erinnere. Ich spielte zu der Zeit Go auf KGS bzw. fing damit an und hatte auch gleich nen Sensei gefunden die mir so die Grundlagen beigebracht hatte und auch so ein paar Tricks und Kniffe naja. Irgendwann hab ich mich dann in sie verliebt und es ihr auch übers internet gestanden, daraufhin war sie erstmal sprachlos. Naja das Ende vom Lied ist, wir kamen mehr oder weniger zusammen, zumindest offiziell. Soll heißen, ich war verlieb,t sie aber nicht, sondern spielte mir nur was vor um mich nicht zu verletzen. Als ich das dann rausbekam war der Schock natürlich doppelt so groß. Rauszubekommen das mich wieder eine Frau, oder besser ein Mädchen, abweist war zu viel für mich und verfiel in eine Depression die ich etwa eine Woche lang hatte. Nunja mitleriweile sind wir wieder gute Freunde und ich seh das nicht mehr so eng.
      Gut ab da war's das für mich mit der Liebe, da ich wusste das keine Frau mich jemals haben wollen würde, hab ich mir zumindest eingeredet. Da ich trotzem aber einmal die freuden des Sexes erleben wollte, ging ich mit 18 wohin... Den Rest kann man sich denken^^''. War irgendwie komisch, aber nichts weltbewegendes dachte ich mir. Dafür das das die schönste Nebensache der Welt sein soll, war es eher ernüchternd. Kann aber auch sein das es daran lag das keine Liebe im Spiel war. Naja wie dem auch sei.

      Bis ich dann 19 wurde habe ich mein Leben gelebt, wie ich es wollte und war glücklich wie es war. Bis sich auf einmal ein Mädchen für mich interessierte, hatte zumindest den anschein. Aus unserer Klique hatte sich eine an mich rangemacht, zuerst habe ich gedacht das ich da zu viel hinein interpretiere und sie überhaupt nichts von mir will. Naja letztendlich hatte sie mir nach einer Woche gestanden das sie mich liebt. Ich war erstmal total baff und alles, konnte es gar nicht glauben das sich jemand in mich langweiler verliebte! Haben dann gesagt das wir es probieren können, da ich mir selber nicht sicher war. Letztendlich sind wir dann zusammengekommen jedoch war das keine schöne Beziehung. Ich hatte ständig nur Phasenweise Gefühle für sie, quasi nach der Eroberung kam die Flaute... Auch der Sex hats nicht besser gemacht, dieser für mich eh keinen großen Stellenwert hat. Irgendwann habe ich dann Schluss gemacht. Sie hatte um mich gekämpft und ich habe dann schliesslich nachgegeben, was ein großer Fehler war... Diese Szenario wiederholte sich noch glaube 3 Mal beim 4ten mal habe ich es ganz gelassen. Ich hatte ständig Schuldgefühle, weil ich sie nicht richtig liebte und wir haben uns oft gestritten. Sie hatte mir anfangs überhaupt nicht vertraut, sodass ich den Kontakt zu allen meinen weiblichen Freundinnen abbrach (auch wenn das überschaulich war). Nun ja hatte auch oft kleinere Depressionen deswegen, sie war stets misstrauisch, obwohl ich nie was gemacht habe bzw. gemacht hätte. Wäre mir nie im Sinn gekommen.
      Wie dem auch sei. Wir sind jetzt seit fast 2 Monaten auseinander und fühle mich besser denn je. Ich kann machen was ich will, ich lass mir nichts mehr vorschreiben und vorallem mich nicht mehr kontrollieren. Baue wieder Kontakte zu meinen weiblichen Freunden auf und alles ist schön :D

      In Zukunft will ich auch keine Beziehung mehr, da ich denke das ich nicht weiss was wahre Liebe ist und das ich kein Mensch bin der lange Liebe empfindet. Zudem habe ich gemerkt das ich meine Freiheit brauch und mich nicht gerne einengen lasse. Jedoch mag ich flirten gerne, wer also Lust hat :love:.
      Sex hat wie gesagt, nie einen hohen Stellenwert gehabt und wird ihn auch nie haben, dazu gibts einfach andere Sachen die mir persöhnlich wichtiger sind wie Reisen, Wandern, One Piece^^, oder anderes^^. Jedoch bin ich dem Sex auch nicht unbedingt abgeneigt :D.
      Wie man daraus entnehmen kann, bin ich also Hetero, aber habe absolut nichts gegen anders gerichtete sexuelle Vorlieben, sondern beführworte das. Wäre ja auch langweilig wenn jeder gleich ticken würde^^. Danke fürs lesen^^.

      MFG

      Torajiro

      Habe noch etliche Rechtschreib- und Grammtikfehler ausgemerzt, war ja schrecklich das zu lesen^^. Naja sicher auch wieder einige reingebracht xD. Seis wies sei bin kein Deutsch Profi^^, aber denke das man es so nun besser lesen kann.
      ♫ ♪ Madao for life ♪♫

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von torajiro ()

    • Ich würde gerne einen Beitrag zur Homosexualtät verfassen:

      Vorweg: Bis 1992 führte die WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) Homosexualität auf ihrer Liste der Geisteskrankheiten.

      Das wirft die Frage auf: Ist ein Homosexueller geistig verwirrt oder ist er "normal"?
      Im Tierreich gibt unter einigen Spezies vermehrten gleichgeschlechtliches Coitus, wie zB bei Giraffen (über 70 Prozent der Akte).
      Warum? Basiert Sexualtrieb nicht eigentlich auf Pheromonen und sontigen chemischen Bindungen?
      Das Beispiel dient nicht dazu, Schwule als Tiere zu diffamieren sondern einen Vergleich anhand von Säugetieren zu finden.
      In meinen Augen stellt sich Homosexualität gegen die Evolution (keine Geburten mehr), könnte jedoch auch ein Produkt der Evolution sein.
      Schon in der Bibel gibt es Stellen an denen gleichgeschlechtliche Kontakte als schlecht dargestellt werden. Die Prämisse: Homosexueller
      Coitus ist bereits bekannt...ausgedacht hat sich das bestimmt keiner. Auch im alten Griechenland ist schon von den Knabenliebhabern die Rede.

      Unser Gehirn registriert Reize, die vom anderen Geschlecht ausgestrahlt werden. Manche Männer springen auf pralle Hintern, manche auf große Brüste
      oder auf schöne Füße (!?) an. Homosexuelle können meist keinem des anderen Geschlechts Attraktivität abgewinnen. Dafür können sie nichts, es ist einfach so.
      Man kann niemanden zwingen etwas zu mögen. Doch gerade diese Endgültigkeit, nicht entscheiden zu können, macht Homosexualität für mich zu einer geistigen Verwirrung.

      Das heisst aber nicht, dass ich es als Krankheit, Leiden oder als Behinderung sehe! In unserer Toleranzgesellschaft, darf man ja gegen Nichts mehr etwas haben, sondern muss (vor allem in Deutschland)
      Alles und Jeden liebhaben. Ich kann und will meine Gedankengänge nicht zu präzise hier ausführen (würde nur langweilen) aber ich hoffe ihr versteht was ich meine.
      Für mich gibt es aber ein kleines Paradoxon: Es gibt komischerweise 2 "Arten" von homosexuellen Männern: den Homosexuellen und die Schwuchtel.
      Gegen ersteren habe ich nichts. Gegen den zweiten schon eher. In meiner Schule hatten wir gleich 2 Schwuchteln. Beide mussten ständig damit prahlen was für tolle Designerklamotten sie doch
      hätten (hatten sie nicht) und mit wie vielen Kerlen sei gebumst hätten und was für Schlampen sie seien. Eine wahre Geschichte: Auf der Klassenfahrt überboten sich 2 Schwuchteln im Bus mit Geschichten,
      wie krass sie doch schon (pardon) gef**** wurden. Muss das sein? Kann man nicht so diskret schwul sein, so wie jeder Andere diskret hetero ist? Muss man das JEDEM unter die Nase reiben?
      Klar, Opportunismus und Konformität stinken, aber wie gesagt: Es muss nicht sein.

      PS: Ist keine wissenschaftliche Abhandlung/Doktorarbeit, sondern nur ein profaner Gedankengang von mir und meine Meinung zu einem Thema, das in meinen Augen sich selbst zu wichtig nimmt.


      A twist of fate makes life worthwile...you are gold...and silver :)
    • Naja, ich sehe mich ja als tolerante person und ich hab auch nichts gegen homosexuelle. Ich selbst könnte mir zwar nie vorstellen mich in ein anderes mädchen zu verlieben, für mich gehören kerle einfach dazu, aber ich glaube, diese sexuelle orientierung kann man in dem sinne eh nicht wirklich steuern.
      Und mMn ist es sowieso jedem selbst überlassen, wen sie lieben, da sollte die gesellschaft eig nicht viel zu melden haben. Hat sie aber leider, aufgehetzt durch religion und gottgläubigen.
      und ich meine, es gibt wirklich leute die sich nach so etwas richten. In der bibel steht ja, das homosexuelle 'vom rechten wege abgekommen' sind. Und sogar das frauen den männern 'untergeordnet' sind. Und von leuten, die noch im 21. jahrhundert an so etwas glauben, kann man ja nichts anders erwarten, als eine veralterte einstellung zu solchen dingen zu haben.
      außerdem könnte man es auch so sehen wie Billy joe Armstrong von der Band Green Day. Der behauptet, der Mensch sei von Anfang an bisexuell, wäre aber von Gesellschaft und medien her dazu gezwungen, das andere geschlecht zu lieben.
      außerdem sind drei meiner freundinnen bi. Soll ich die deshalb nicht mehr mögen? Deren sexuelles interesse geht mich ehrlich gesagt nichts an und mir ist es auch ziemlich egal. Ich finde, jeder sollte den lieben, den er oder sie lieben will, solange man die andere person nicht verletzt.
    • @ Fu - das hast du schön ausgearbeitet, ist gut zu lesen und neutral gehalten, ein top Eingangs-Beitrag und insgesamt ein gutes und interessantes Thema

      Ich sehe das hier genauso, wie ihr es schon beschrieben habt.
      Man sollte keinem Menschen für sein mehr oder weniger schimpfliches Tun verurteilen (Ausnahme: Pädophilie).
      Ich persönlich ordne mich hetero ein, auch wenn ich derzeit keine Freundin habe.
      In meinem Freundeskreis sind keine homosexuellen, aber ein paar bisexuelle, aber das finde ich nicht schlimm, wie gesagt.

      Ehrlich gesagt sind mir die homosexuellen Leute oft lieber als manch Hetero. Die zwei, die ich in meinem Leben kennengelernt habe, muss ich sagen, fand ich echt in Ordnung. Der eine hat mir sogar Komplimente gemacht, das fand' ich dann nicht mehr schön, aber an sich habe ich überhaupt nichts gegen solche Leute. Ehrlichgesagt finde ich es sogar sehr mutig so offen mit sowas umzugehen.
      Was ich aber ebenfalls nicht mag, sind die 'Schwuchteln' unter den homosexuellen, die tragen einfach viel zu dick auf. Ist ja schön dass man es offen zugibt, aber doch nicht jeden mit Gewalt darauf hinweisen.

      Im Biologie-Unterricht (12te glaube ich), da hatten wir das Thema 'Hormone'. Und ein kleiner Ausschnitt des Stoffgebietes hat sich eben damit befasst, wie es eben zu den 'Wirrungen' kommt. Das hängt wohl offenbar mit den beiden Hormonen Testosteron und Östrogen zusammen. Von vornherein wächst jeder Mensch zunächst mit einem weiblichen Körper auf (deswegen haben Männer ja auch noch Brustwarzen), weil für die Körperbildung zunächst vordergründig das X-Chromosom zuständig ist. Später dann, greift man auf das Y-Chromosom zurück (falls es ein männlicher Nachkomme wird) und bildet dann die typisch männlichen Eigenschaften heraus. Zu diesem Zeitpunkt weicht bei manchen aber etwas vom 'Normalfall' ab. So kommt es dass bei manchen Männern eben zu wenig Testosteron gebildet wird, wodurch quasi ein Mensch heranwächst, welches zwar äußerlich ein Mann zu sein scheint, aber aufgrund des Testosteron-Mangels sich das Gehirn nicht genug umstrukturieren konnte und sich dieser eben als Frau fühlt. Wenn es arg zu wenig Testosteron-Produktion gab, kann es sogar vorkommen, dass ein, wie sagt man, mir fällt es nicht ein das Wort .. da gibt es ein Wort dafür, aber wie war es noch? .. zwei-geschlechtlicher Mensch entsteht. Aber es kann auch sein, dass eben soooo wenig produziert wird, dass nicht mal der Körper umstrukturiert wird, da dieser Mensch aber trotzdem ein Y-Chromosom aufweist, ist 'er' quasi ein 'Mann im Frauenkörper'. Auch wenn man sich dann nicht zwangsläufig umpolen lassen wöllte, außerdem gibt es ja noch mindestens 100 andere Möglichkeiten einer anderen Entwicklung, kann es dann eben sein, dass man sich dann für/auf/an/... das 'eigene' Geschlecht angezogen fühlt.

      Ok, aber bitte verurteilt mich jetzt nicht wieder, wegen irgendeiner engstirnigen Meinung. Das mag vielleicht bei manchem zutreffen, aber dennoch ist es nur das Lehrbuch-Parade-Beispiel. Wie immer und überall gibt es noch unzählige andere Faktoren, sodass der genetische nicht zwangsläufig bestimmend wirkt (ich habe sowas wie >20%ige Festlegung dadurch< in Erinnerung, kann mich da aber jetzt auch täuschen). Genauso wie das, zählen auch eigenes Umfeld und die 'frühkindlichen Erfahrungen' (wie man immer so schön sagt) und noch vieles mehr mitbestimmend.
      Trotz dieser eventuell nur 'zufälligen' Entwicklung des Lebens sollte man sich trotzdem kein Urteil erlauben und versuchen etwas in Schubladen zu sortieren. Selbst wenn wir die 'Mehrheit' (hetero) als normal bezeichnen würden, gibt es unter den 'Anderen' noch genügend Unterschiede, um sie nicht über einen Kamm scheren zu können.


      Pädophilie hingegen ist wieder sowas, was ich nicht einfach hinnehmen kann. Ich mein es gibt 'Totschlag', 'Mord', 'Serienmord' und 'Vergewaltigung' und noch mehr, aber Pädophilie ist die abart des Abartigen. Auch wenn diese Menschen auch Rechte haben, sie haben jedoch kein Recht darauf mit ihren Opfern das zu tun, was sie zu tun gedenken. Es kam schon vor, dass solche nach ihrer Strafe wieder rückfällig wurden, was soll man denn da tun? Sch***z abschneiden/abhacken ist bestimmt keine Lösung, aber man kann doch da nicht einfach drüberwegschauen.
      Das selbe der Umgang mit den Opfern. Man hört oft genug davon, dass die eigentlichen Opfer als die Täter dargestellt wurden, auch wenn es nur der Strafverteidiger war. Als wie wenn der Täter das Opfer wäre. Auch was die Medien praktizieren finde ich nicht in Ordnung. Bestes Beispiel: Natasha Kampusch, 8 Jahre wurde sie festgehalten. Das ist doch unsittlich das dann noch über Monate in den Medien breitzutreten. Wenn die schockierende Nachricht um die Welt geht, in Ordnung, ich mein das ist wirklich heftig, aber es dann noch ewig lang durch den Kakao ziehen? Da muss man doch etwas Rücksicht zeigen, oder nicht? Das man dann überall damit konfrontiert wird und immer von jedem schief angeschaut wird (es weiß ja jeder, wer man dann ist und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man dann angestarrt wird), dass hilft denke ich nicht das ganze aufzuarbeiten und zu versuchen ein neues und normales Leben zu beginnen.
      Meiner Meinung nach müssten alle die, die sowas und ähnliches auf dem Gewissen haben, nicht nur weggesperrt werden, sondern alle auf eine Insel, wo sie nicht mehr wegkommen. Serienmörder und rückfällige Wiederholungstäter und alles was dazu gehört auf die Insel und dann können sie dort ihre Gedanken untereinander ausleben, dass stört mich dann nichtmehr. Wenn man mal einen solchen Fehler macht und es dann aber wirklich bereut und nicht wieder tut, ok, dann hat auch diesem Mensch eine zweite Chance zuzustehen, aber das ist eben kein Garant für irgendetwas. Alle die dann noch rückfällig werden, obwohl sie von der Konsequenz wissen, die sollen weg. Nicht zum Tode verurteilen, aber weg. Ich persönlich vertrete die Meinung, dass jeder der einen Mörder zum Tode verurteilt auch selbst zum Mörder wird, aber das kann man doch nicht einfach so zulassen ohne Konsquenzen. Obwohl ich mir sagen lassen habe, dass solche (also Pädophile) selbst im Gefängnis kein leichtes Leben haben, weil sie selbst von Mördern und solchen Leuten als Abschaum betrachtet werden.

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    • naja es gibt auch im Bezug auf Sexualität den begriff Normal .
      Damit unterscheide ich jedoch nicht zwischen Hetro und Homo sondern eher , das Thema Pädophilie .
      Und hier will ich keine hetze machen , es geht nur darum das hier diskriminiert werden muss weil der Wunsch des Pädophilen nach sexueller Selbstbestimmung und seines Sexualpartners nach einem normalen Leben gegenläufig sind und die Normalität den Ausschlag gibt wieso die rechte der Heranwachsenden mehr gelten .
      Selbiges gilt auch für stark dominant oder devote Menschen ....
      Sollange alle beteiligten ihr handeln überblicken können , und keiner zu schaden kommt und es alle wollen sollte es keinen andern was angehen wer wann mit wem was macht .
      wieso schreibe ich diesen bulshit ganz einfach weil ich das Thema ansich gut finde jedoch solche Foren auch eine gewisse Gefahr in sich bergen , den hier treffen leute aufeinander die sich nicht sehen und oder persönlich kennen und schnell freundet man sich an weil man der selben Meinung ist das selbe hobby hat etc nur wenn der eine eigentlich kinder bzw jugentliche sexualpartner sucht und selbst schon erwachsen ist so ist dies zu unterbinden und auf die Gefahr hinzuweisen . Auch wurden schon oft genug Programme getauscht über die man Kameras etc Fernschalten kann .also obacht . wer eine kamera in seinem laptop eingebaut hat also sie nicht extra einstecken muss sollte diese immer zukleben bzw verdecken solange wie er sie nicht aktiv nutzt .
      also vorsicht auch rate ich immer abstrackt an ein solches thema ran zugehen nicht zu persönlich werden .
    • Genau da liegt aber das Problem.
      Kinder haben bis zu einem bestimmten Alter einfach eine eingeschränkte Selbstbestimmung, wenn du auf einen Achtjährigen lange genug einredest, tut er was du willst.
      Pädophilien kann man ihre sexuellen Wünsche zwar nicht vorwerfen, wäre ja Quatsch, dann könnte man sogut einen Stiefelfetischisten diskremminieren. Es kommt darauf an wie man das ganze auslebt. Wenn ein 40jähriger Mann mit einem minderjährigen Mädchen schläft, kann er nacher sagen das sie es auch wollte, aber man weiss nicht wie ob er ihr gedroht hat/Ihr Geschenke versprochen hat hat oder ähnliches. Die Gesetzte sind so schon richtig, wie sie sind.
      Durch den aktiven Vorgang gegen Kinderpornographie, was natürlich richtig ist im Grunde, wurde den Betroffenen Menschen noch ein Mittel genommen, ihre Sexuallität auszuleben. Versteht mich bitte nicht falsch, ich will Kinderpornographie nicht irrgentwie gutheißen oder sowas, aber es wäre zumindest eine Möglichkeit für Phädophilie sich sexuell zubefriedigen, ohne das sie sich an einem Kind vergreifen müssen. Es muss ja nicht gleich ein Hardcore Porno sein, "harmlose!" Aktbilder reichen völlig aus.
      Das in Foren und Chatrooms die Gefahr besteht als Kind oder Jugendlicher auf einen älteren zutreffen der mehr als nur schreiben will, ist klar. Aber hier sollte man auch von den Betroffenen erwarten können das sie sich diesem eben nicht beugen und nach seiner Pfeife tanzen.
      Leider sind grade in der Pupertät viele sehr naiv, was Sex angeht.
      In dieser Zeit sammelt man einfach seine ersten Erfahrungen und ist anfällig was sowas angeht. Es sollte zwar klar sein, das man Sachen wie Adressen im Internet nicht rausgibt, sich nicht vor der Webcam für einen Fremden auszieht oder ein erotischen Gespräch mit ihm/ihr führt, aber die Pupertät sorgt dafür das man Sachen tut die man eigentlich nie tuen würde. Das weiss ich aus eigener Erfahrung.

      Nun zumir, klar ich bin erst 14, und habe meine Ganzen Erfahrungen noch vor mir, aber, bis jetzt, würde ich mich als Hetero einordnen. Grade in diesem Alter macht man sich viele Gedanken über sowas. Ich finde Jungs weder attraktiv noch charakterlich ansprechend, wenn ich ehrlich bin, waren alle Jungs die ich bis jetzt kennen lernen musste, auf irrgenteine Weise Idioten. Ich fühle mich sowohl körperlich als auch geistig zum anderen Geschlecht hingezogen.

      Zum Thema Homosexuelle wurde denke ich schon genug gesagt.
      Das einzige was ich dazu noch sagen kann ist, das Toleranz in der heutigen Zeit eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.
      Dies gilt genau so für Phädophilie oder andere Leute die sexuell vielleicht eher "anstößige" Wünsche haben(Ich meine sowas wie Schläge ect. was ich mir so garnicht vorstellen will).
      Niemand kann etwas dafür, auf was er steht, es kommt wie ich eben schon geschrieben habe, darauf an wie man es Auslebt, und ob man Anderen damit Schaden zufügt.
      Es ist klar, das es nicht gedultet wird das man ein Kind vergewaltigt oder seinen Patner beim Sex halbtot prügelt.

      lg
      Marcifee
      Falcon Punch! Yes! Ugh! Falcon Kick! Show me your moves!
    • Ich finde Pädophile sollten alle kastriert werden und den Penis abgeschnitten werden. Wie Ihr seht ich hasse diese Menschen, ist der grösste Abschaum der Gesellschaft, tiefer kann man nicht sinken, dann finde ich sogar Jugendliche die Leute spitalreif prügeln weniger schlimm.
      Was für ein kranker Mensch muss man sein um kleine Kinder zu sexuellen Handlungen zu zwingen!
      Diese armen Kinder sind für den Rest Ihres Leben gestraft und haben meistens psychische Probleme.
      @Marcifee
      Bist du irgendwie verwirrt? Aber wirklich harmlose Aktbilder für Pädophile klar...
      Vor Allem diese Bilder sind nie harmlos, ein Kind lässt sich ohne Gewalt oder Geschenke nicht nackt fotografieren.
      Das wäre dann genauso sexuelle Ausbeutung eines Kindes.

      Gegen schwule habe ich nichts, habe auch viele Freunde die Homo-/Bisexuell sind.
      Jedoch habe ich ein Problem mit Schwulen die mich anmachen und das passiert leider genug oft-.-'
    • Urouge the allmighty schrieb:

      Ich finde Pädophile sollten alle kastriert werden und den Penis abgeschnitten werden. Wie Ihr seht ich hasse diese Menschen, ist der grösste Abschaum der Gesellschaft, tiefer kann man nicht sinken, dann finde ich sogar Jugendliche die Leute spitalreif prügeln weniger schlimm.
      Was für ein kranker Mensch muss man sein um kleine Kinder zu sexuellen Handlungen zu zwingen!
      Diese armen Kinder sind für den Rest Ihres Leben gestraft und haben meistens psychische Probleme.
      @Marcifee
      Bist du irgendwie verwirrt? Aber wirklich harmlose Aktbilder für Pädophile klar...
      Vor Allem diese Bilder sind nie harmlos, ein Kind lässt sich ohne Gewalt oder Geschenke nicht nackt fotografieren.
      Das wäre dann genauso sexuelle Ausbeutung eines Kindes.
      Also verzeih mir, aber von deiner ersten Aussage halte ich garnichts.
      Wie kannst du sagen das man jemanden denn Penis abschneiden soll der nichts, aber auch garnichts für seine Vorlieben kann?! Man kann sich doch nicht aussuchen warauf man steht. Wie ich grade schon gesagt habe kommt es nur darauf an wie man damit umgeht. Ein Pädophilier der nie ein Kind angerührt hat ist trotzdem einer. Soll diesem dann etwa auch der Penis abgeschnitten werden?! Das wäre nichts Anderes als wenn man dir den Penis abschneiden würde weil du auf Frauen stehst...

      Ich meinte lediglig, das Pädopile, wenn sie sich wenigstens Fotos angucken könnten, warscheinlich besser mit ihrem Problem umgehen könnten. Wenn jemand dadurch seine Triebe besser im Griff hat und sich nicht wirklich an einem Kind vergreift ist es das wert. Außerdem ist das nicht zwangläufig ausbeutung. Soweit ich weiss gibt es sogar einen berühmten Fotograf der legal Akt Fotos von Kindern macht...Wobei ich von Kindern die modeln auch nichts halte, aber das ist ein anderes Thema. Das ganze war sowieso eher speculativ, da ich ja auch sagte das ich das ganze nicht befürworte.
      Falcon Punch! Yes! Ugh! Falcon Kick! Show me your moves!
    • Ich habe mich falsch ausgedrückt ich meinte nicht das man jedem Pädophilen den Penis abschneiden soll, sondern sobald er sich an einem Kind vergreift, vorher natürlich nicht, aber dann wurde eben wieder ein Kind missbraucht.

      Und ich denke nicht das Aktbilder für Pädophile gut ist, den das wird dann zu einer Sucht irgendwann wollen sie mehr Bilder und härteres Material, wie das halt auch mit Pornos ist.
    • Kommt bitte wieder auf die Main-Schiene. Es sollte hier nicht zum Hauptthema werden, irgendjemandem den Penis anzuschneiden! Zuaml das nichts hilft, Sexualität findet im Kopf statt. Sexualverbrecher ohne Penis nehmen anstelle ihres Gliedes dann einen Stock oder einen Dildo, damit sich ihre Phantasien ausleben. Penis ab ist eine veraltete Methode, die niemandem nutzt.

      BTT please...
    • naja es gibt auch im Bezug auf Sexualität den begriff Normal .
      Damit unterscheide ich jedoch nicht zwischen Hetro und Homo sondern eher , das Thema Pädophilie .
      Und hier will ich keine hetze machen , es geht nur darum das hier diskriminiert werden muss weil der Wunsch des Pädophilen nach sexueller Selbstbestimmung und seines Sexualpartners nach einem normalen Leben gegenläufig sind und die Normalität den Ausschlag gibt wieso die rechte der Heranwachsenden mehr gelten .
      Selbiges gilt auch für stark dominant oder devote Menschen ....
      Sollange alle beteiligten ihr handeln überblicken können , und keiner zu schaden kommt und es alle wollen sollte es keinen andern was angehen wer wann mit wem was macht .
      wieso schreibe ich diesen bulshit ganz einfach weil ich das Thema ansich gut finde jedoch solche Foren auch eine gewisse Gefahr in sich bergen , den hier treffen leute aufeinander die sich nicht sehen und oder persönlich kennen und schnell freundet man sich an weil man der selben Meinung ist das selbe hobby hat etc nur wenn der eine eigentlich kinder bzw jugentliche sexualpartner sucht und selbst schon erwachsen ist so ist dies zu unterbinden und auf die Gefahr hinzuweisen . Auch wurden schon oft genug Programme getauscht über die man Kameras etc Fernschalten kann .also obacht . wer eine kamera in seinem laptop eingebaut hat also sie nicht extra einstecken muss sollte diese immer zukleben bzw verdecken solange wie er sie nicht aktiv nutzt .
      also vorsicht auch rate ich immer abstrackt an ein solches thema ran zugehen nicht zu persönlich werden .
    • Jaja die Sexualität...

      Gerade in der heutigen Zeit ist Sexualität nicht das einfachste Thema. Zwar wird Niemand mehr öffentlich verfolgt, weil er anders ist, aber dafür scheint mittlerweile jedes Kind im Alter von 13-14 Jahren einen inneren Konflikt zu erleben, für welche Seite es sich nun entscheiden soll:

      Hetero oder Schwul?... ja meine Lieben, das ist mittlerweil die Frage!

      Das lustige ist heutezutage scheint sie meist so beantwortet zu werden: BEIDES! Ja "Bi" ist cool und hip, aber in meinen Augen leider auch eine Modeerscheinung. Ich mag jetzt vlt vielen Menschen unrecht tun, aber ich selbst habe auch eine kleine Schwester, die im (wirklich schwierigen) Alter von 14 Jahren ist und was in diesem Alter heutzutage gang und gebe ist zieht mir fast die Schuhe aus. Meine Schwester, die selbst hetero ist, kennt nicht 1 oder 2 oder 3 Mädchen die in ihrem Jahrgang sind und angeben "Bi" zu sein, NEIN sie kennt 16. 16?! Ich bin zwar mittlerweile schon gut 19 Jahre alt und vlt kann ich mich nicht mehr an alles in diesem Alter erinnern, aber bei einem bin ich mir sicher, als ich 14 war kannte ich nicht 1 bisexuelle Person und ich war auf 2 verschiedenen Schulen in meinem bisherigen Werdegang. Auch in meinem jetzigen Alter kenne ich keine gleichaltrige, die diesem ZUstand verfallen zu sein scheint, sondern nur diejenigen in besagtem Alter von 14 bzw. 15 Jahren. Auch meine etwas jüngeren Freunde(17-18), die ich bewusst auf dieses Thema mal angesprochen habe kennen Niemanden in ihrem Alter der so orientiert ist. Dies lässt mich deshalb die "Bisexualität" auch ein bisschen anzweifeln. Aber das muss ja jeder für sich entscheiden, was mir jedoch zu diesem Thema von meiner schon erwähnten Schwester noch erzählt wurde ist, dass diese 16 Mädchen bisher auch nur einen männlichen Freund hatten und trotzdem steif behaupten sie sind 100% "Bi". Mir persönlich ist es eigentlich egal für welche Ausrichtung man sich entscheidet, wenn ich nicht iwie betroffen werde, aber das man sich mittlerweile die Sexualität auch aufgrund des coolness Faktors aussucht bereitet mir doch ein wenig Kopfschmerzen^^.

      Nun aber weg vom "Bi" und hin zu den beiden anderen, "beglaubichten" Ausrichtungen. Von vorn herein weg, ich selbst bin hetero und das schon mein Leben lang. Ich habe mich ehrlich gesagt nie fragen müssen, was nun das richtige für mich ist, dass war mir in dem Moment klar als ich mich das erstemal ein bisschen verknallt habe. Da ich außerdem noch relativ katholisch bin hat sich diese Frage für mich sowiso erübrigt. Meine persönliche Meinung jedoch ist, dass jeder für sich selbst entscheiden sollte welchen Weg er wählt, auch wenn ich den meinen als den richtigen sehe. Das schonmal hier angesprochene Argument, dass bei gleichgeschlechtlicher Ausrichtung keine Nachkommen mehr entstehen hat das "schwul-sein" für mich zwar immer ad absurdum geführt, aber das würde jetzt zu weitführen. Fest steht, dass ich persönlich nichts gegen Lesben oder Schwule im allgemeinen habe. Es gibt jedoch unter ihnen zwei "Fraktionen" mit denen ich persönlich nicht besonders viel anfangen kann. Das wären zum einen die "Überschwulen bzw. Schwuchteln" und zum anderen die "Kampflesben":

      Mit Schwuchteln habe ich ein echtes Problem und auch einen gewissen Abneigung, da ich leider absolut nichts mit weinerlichen Heulsusen anfangen kann, die engere Hosen tragen als meine Freundin und mir als Lieblingsgespräch immer vorhalten müssen, wie sehr sie doch diskriminiert werden und Leiden und mir im selben Atemzug erzählen wie gerne sie Sch***e lutschen und danach schlucken. So etwas möchte ich einfach nicht wissen! Auch ihre Art jemandem entgegenzutreten oder jemandem die Hand zu geben zeugt bei mir von Respektlosigkeit. Sie sind nicht in der Lage ihre eigenen Gefühle zurück zu halten und sich in der Gruppe "normal" zu verhalten sondern müssen jedem in ihrer Umgebung ihre Gefühlswelt solang um die Ohren hauen bis es kracht. Und das hat es schon, soviel soll gesagt sein. Mit einem "normalen" Schwulen habe ich keinerlei Probleme, noch nie gehabt. Aber mir geht es auf die Nerven, das einige das "Schwul-sein" scheinbar als Rechtfertigung sehen um jedem in ihrem Umfeld auf den Sack zu gehen und sich alles erlauben zu können.

      Nun zur zweiten Fraktion, den Kampflesben. Mit diesen habe ich weniger Probleme als mit den Schwuchteln, aber auch hier stellt sich mir die Frage, warum übertreiben es diese so mit ihrer Sexualität? Warum scheint bei ihnen die Erkenntnis, dass sie lesbisch sind, was ja überhaupt nicht schlimm ist, einherzugehen mit ihrer "Verwandlung" zum Kerl? Auch wenn man lesbisch bist braucht man sich nicht wie ein asozialer Bauerarbeiter zu benehmen, der den ganzen Tag nur Mädels hinterher gafft. Das mache ich als Mann ja auch nicht! Wie auch mit normalen Schwulen habe ich auch mit normalen Lesben garkein Problem, im gegenteil ich mag Lesben, ich steh schließlich auch auf Frauen ;).

      So noch ein kurzes Schlusswort zum Thema Pädophilie:
      Das ist meiner Meinung nach keine sexuelle Ausrichtung sondern eine Krankheit. Pädophilie ist für mich wirklich das aller Letzte und ich kann mit solchen Menschen nicht zusammen in einem Raum sein. Menschen die darunter Leiden, sollten in Therapie gehen und wenn dies nicht hilft zum Wohle der Anderen freiwillig wegsperren lassen. Das klingt zwar ziemlich hard, aber meine Beziehung zu solchen Personen ist etwas vorbelastet. Leider gibt es nämlich in dem Dorf in dem ich aufgewachesen bin einen mittlerweile über 50 Jahre alten Mann der an dieser "Krankheit" leidet und der es gewagt hat, in der Kirche mit seinem Handy ein Bild vom Hintern meiner damals 11 jährigen, kleinen Schwester zu machen. Als mein Vater, der normal die Ruhe in Person ist dies erfahren hat, hat er sich den Kerl geschnappt und im "deutlich" klargemacht, dass so etwas nicht geht und auch ich habe den besagten Herrn mit ein paar Freunden zusammen nocheinmal "gesprochen". Für mich persönlich gibt es keine Entschuldigung für Pädophile die unter normalen Menschen leben, da irgendwann sowiso der Zeitpunkt kommt an dem sie ihre perversen Neigungen nicht mehr im griff haben. Bei Kinderschändern selbst bin ich jedoch auch der Meinung, dass Penis ab nicht viel bringt. Ich bin da eher für Kopf ab!

      Das war mal meine Meinung zu diesem Thema, die natürlich Niemand teilen muss.

      Lg Azrael

    • RichardThePony schrieb:

      Kommt bitte wieder auf die Main-Schiene. Es sollte hier nicht zum Hauptthema werden, irgendjemandem den Penis anzuschneiden! Zuaml das nichts hilft, Sexualität findet im Kopf statt. Sexualverbrecher ohne Penis nehmen anstelle ihres Gliedes dann einen Stock oder einen Dildo, damit sich ihre Phantasien ausleben. Penis ab ist eine veraltete Methode, die niemandem nutzt.

      BTT please...

      Sehr geehrter Herr RichardTheAngryMangaReadingAndChildMolestingPony, ich muss ihnen in dieser Hinsicht teilweise widersprechen. Ich bin nämlich der Meinung, dass sie schlichtweg Angst vor solch einer Massnahme haben und deshalb so tuen als würde sie nichts bringen. Natürlich findet Sexualität grösstenteils im Kopf stat, doch nicht nur, oder sind sie in dieser Hinsicht ein Speziallfall? Aber glücklicherweise Leben wir alle im 21. Jahrhundert und in einem Rechtsstaat, also müssen sie sich nicht vor solchen Massnahmen fürchten.

      //edit by Pony
      Ich werde hier nicht meine Neigungen als satanistischer Sadist zu kleinen dicken Jungen offenbaren, das schadet doch meiner Integrität. Solange sie nicht überleben, kann auch niemand mir was nachweisen....


      BTT: Leider feht bei der Abstimmung die Urophilie, sonst hätte ich dafür abgestimmt, also musste ich für anderes oder Hetero stimmen. Da hab ich mich für Hetero entschieden, da ich in der Urophilie und Sexuell allgemein die Frauen ganz klar bevorzuge.
      Einge in meinem Umfeld machen sich manchmal zwar darüber lustig, aber die meisten haben es positiv aufgenommen und einige sogar haben danach zugegeben dass sie auch auf Natursekt-Spiele stehen, sich aber dafür geschämt haben. Dem grössten Teil, der es ausprobiert hat, hats eigentlich gefallen, also seid nicht prüde und probiert es aus! Tut es!
      alle male aqua maler
    • Bazil schrieb:

      Ich würde gerne einen Beitrag zur Homosexualtät verfassen:

      Das heisst aber nicht, dass ich es als Krankheit, Leiden oder als Behinderung sehe! In unserer Toleranzgesellschaft, darf man ja gegen Nichts mehr etwas haben, sondern muss (vor allem in Deutschland)
      Alles und Jeden liebhaben.[/edit]


      Toleranz heißt nicht alles und jeden lieb haben zu müssen! Du darfst Homosexuelle natürlich hassen oder was auch immer. Meine ehrliche Meinung. Und ich bin schwul.



      Bazil schrieb:


      Für mich gibt es aber ein kleines Paradoxon: Es gibt komischerweise 2 "Arten" von homosexuellen Männern: den Homosexuellen und die Schwuchtel.
      Gegen ersteren habe ich nichts. Gegen den zweiten schon eher. In meiner Schule hatten wir gleich 2 Schwuchteln. Beide mussten ständig damit prahlen was für tolle Designerklamotten sie doch
      hätten (hatten sie nicht) und mit wie vielen Kerlen sei gebumst hätten und was für Schlampen sie seien. Eine wahre Geschichte: Auf der Klassenfahrt überboten sich 2 Schwuchteln im Bus mit Geschichten,
      wie krass sie doch schon (pardon) gef**** wurden. Muss das sein? Kann man nicht so diskret schwul sein, so wie jeder Andere diskret hetero ist? Muss man das JEDEM unter die Nase reiben?
      Klar, Opportunismus und Konformität stinken, aber wie gesagt: Es muss nicht sein.[/edit]


      Ach es gibt 2 Arten? ^^ Das ist aber wirklich praktisch, dass man homosexuelle (iwie ist hier immer nur die Rede von Männer und nie von Frauen :rolleyes: ) so einfach in 2 Sparten einteilen kann! ;)
      Wenn homosexuelle Männer über ihre Sexerfahrungen oder so reden, sind sie Schwuchteln, wenn Frauen das machen sind sie.. kA... Schlampen oder so. Aber wenn heterosexuelle KERLE ;D das machen sind sie männlich und cool. Hängt also anscheinend vom Standpunkt des Betrachters ab.
      "Es muss nicht sein." ist auch kein tolles Argument oder? Wenn Heterosexuelle ihre Sexualität von Anfang an immer offen ausleben dürfen, dürfen Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung doch auch. Vorallem wenn sie sich vorher jahrelang verstecken mussten.
    • Was mich hier ja doch verwundert ist, dass auch hier viele Versuchen Menschen zu kategorisieren und dabei Modell Schwarz-Weiß nehmen. Man kann Menschen nicht in zwei Gruppen aufteilen, dafür sind sie zu vielschichtig. Genauso wie es tuntige Schwule gibt, gibt es gleiche auch unter Heterosexuellen (nennt man dann aber metrosexuell >_>).

      Was das Auftreten von Bisexuellen angeht: Dass das vorwiegend bei jungen Mädchen beobachtet wird ist je nach Definition sicher auch Modeerscheinung zu nennen. Das ist aber nicht unbedingt schlecht oder falsch. Allgemein wird Frauen heute eine größere Palette von sozialen Rollen zugestanden. So können Frauen sowohl Hose als auch Rock tragen, während es bei Männern beschränkter ist. Frauen dürfen sowohl kalt und unnahbar, als auch Gefühle zeigen. Das lässt ihnen Spielraum. Um jetzt aber zum Punkt zu kommen: In der Pubertät findet eine Phase der sexuellen Selbstbestimmung und Orientierung statt. Bei Jungen ist diese durch gesellschaftlichen Druck schon enger angesetzt und findet vor allem im Kopf statt, bei Mädchen kann diese aber auch praktisch stattfinden, was vor allem, wenn es mal einige gemacht haben, sich rasant ausbreitet.
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      Ich habe da auch ein Paar Erfahrungen von denen ich berichten kann

      Also zu erst einmal ich Habe Grundsätzlich Nichts gegen andere Sexuelle Richtungen (wobei ich Hetero orientiert bin) den ich bin der Meinung das ich es mir nicht schwerer machen sollten als es ist und andere so akzeptieren sollte wie sie sind.

      Womit ich aber Probleme habe sind z.b Sexuelle Übergriffe von Männern da mir der Gedanke an Jeglichen Homosexuellen Aktivitäten einen Kalten Schauer über den Rücken Fahren lässt. Dazu habe ich eine kleine Story die ich mal erlebt habe ich war mit Meiner Freundin in einer Disko als sie mall auf Toilette musste habe ich an der Tanz Fläche auf sie gewartet und nach 2-3 Minuten hab ich auf einmal bemerkt das eine Person von Hinten auf mich zu kam und mich umarmt hatte ich dachte natürlich das das meine Freundin wäre aber als diese Person mir in den Schritt gefast hat und ich die Maskulinen Hände gesehen habe , hab ich mich umgedreht und auf das was ich getan habe bin ich nicht wirklich stolz und ich schäme mich auch dafür also als ich mich umgedreht habe war der Erste Reflex den der mich Überkam ihn erstmal von mir weg zu stoßen mit einer Handballen Technik Eigentlich nichts gefährliches aber ich hab ihn Dummerweise direkt in den Solar Plexus getroffen ( weil's halt an Trainiert ist ) worauf hin er in die nächste Wand gelandet ist ( 4 Meter hinter ihm ) und dann ist er zusammen gebrochen dann tat er mir irgendwie leid weil ich in dieser Situation meine Kraft nicht unter Kontrolle hatte und 1 Meter auch gereicht hätte dann kam auch schon meine Freundin und hat gleich den nächsten Security rann geholt der gleich gefragt hat was Passiert ist und dann hat der den Kranken Wagen geholt der Sanitäter hat mir versichert das ich nichts zu befürchten hätte da das Reine Selbstverteidigung gewesen wäre.

      soviel dazu natürlich habe ich auch von Positiven Erlebnissen zu berichten, eine Meiner Besten Freundinnen ist ist Lesbisch und für mich ist sie der Beste Kumpel diese Freundschaft ähnelt einer Männerfreundschaft nur mit dem unterschied das ich mit ihr über alles reden kann (was ja bei Männern unter sich nicht üblich ist) und wir leihen uns immer gegenseitig eine Schulter zum ausheulen wenn einer von uns Beziehungsprobleme hat.
      Wir haben, da ja nicht jeder weis das sie Lesbisch ist uns schon so einige Späße erlaubt zum Beispiel beim Letzten Trainingslager ging es gerade darum das sich die Leute einen Zimmer Partner aus suchen sollten und da wir uns ja schon ne Ewigkeit kennen stand das schon fest. und uns konnte zum Glück keiner reinreden da wir schon Volljährig sind. Der Grund warum uns ein Paar Tage Später am Nächsten morgen alle Komisch angeguckt haben ist das das Bett in dem ich geschlafen hab nicht grad Stabil war und als ich mich rein Krachen wollte ist es zusamen gebrochen was natürlich einen riesen Krach verursacht hat am nächsten Morgen hat unserer Trainier am Frühstückstisch zur rede gestellt was den da los gewesen wäre und ich hab ihn die Wahrheit gesagt was er mir irgendwie nicht glauben wollte dann habe ich zu ihm gesagt " wissen sie was ich und meine Kumpeline hier haben was gemeinsam wir stehen beide auf das weibliche Geschlecht :D " da hat er dann recht Dumm aus der Wäsche geschaut und und seine Andeutungen Zurück genommen.

      Ich habe da noch etwas was ich gerne Loswerden will uns zwar ist es auch schon vor gekommen das ich mit Meiner Kumpeline auf ner Party war ( wo alles gemischt war ) und sie Zwei Kerle Angemacht haben dagegen hab ich ja Nichts sollen sie es Ruhig versuchen, aber sie haben sich dann nicht abwimmeln lassen und sind immer aufdringlicher geworden ( die hatten wohl schon was getrunken oder so ) auf jeden Fall bin ich dann Rüber gegangen und hab ihnen Klar gemacht das sie jetzt gehen können natürlich in einem Ruhigen Ton und sie sind gleich gegangen. Und genau deswegen verstehen wir uns so gut weil wir für einander da sind ich ich ihr Jeder zeit helfen würde und sie mir.

      Was ich damit sagen will ist das es bei den Ganzen Sexuellen Orientierungen sehr leicht auch mall zu Missverständnissen kommen kann egal ob jetzt ein Homosexueller Mann denkt ein anderer wäre auch Homosexuell oder das einem Man und einer Frau vorgeworfen wird sie hätten Sex gehabt, oder das Männer denken das eine Frau zu haben wäre. sowas kann immer mall vorkommen aber wir sollten uns nicht Verrückt machen.

      Achja zum Thema Päderastie fällt mir ein Welt Berühmtes Beispiel ein ihr kennt ihn alle denk ich mal, er ist Mittlerweile um die 70 seine Freundinnen Seine Freundinnen ca 25 und sein Marken Zeichen ist ein Bunny ?( Viel Spaß beim Ratten. ( und nein es ist nicht Urouge :pinch: )

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    • @IEdwardnewIigateI:Ohhh,ohhhh ich weiß es!Hugh Heffnar(weiß net wie der geschrieben wird)!



      Ich oute mich als Heterosexuell,da ich schon vergeben bin. Ich habe mit
      Homos und so keine Probleme.Ich respektiere es,wenn sich Leute zu
      eigenen Geschlecht hingezogen fühlen.Immerhin sind das auch nur
      Menschen.Ich verstehe daher nicht.wieso sich manche Leute über diese
      Personenlustigmachen und die mobben.

      Naja wenn ich aber manche schwulen Männer sehe,läft es mir eisklat den Rücken runter.



      Ich kann ja mal erzählen wie ich meine Freundin getroffen habe:Das war in der Schule.Die kam neu in meine Klasse.Ich dachte zuesrt"Ok sieht gut aus!"aber darauf kommt es ja net an.Ich hab die dann mal angeredet und wir haben uns dann unterhalten.Die gab mir ihre Nummer und ich meine.Im I-net haben wir immer gechattet.Die Gefühle kamen und schwupps.Eines Tages hab ich sie gefragt und......naja der Rest ist ja klar!Das gute ist,was auch so sein sollte,wir helfen einander aus der Klemme und sowas.Man kann sich gegenseitig vertrauen.Und darum geht es ja eigetlich in einer Beziehung.

      Beim Vertrauen komm ich noch auf was neues.Bei Prosieben läuft sowad von Taff wo Frauen ihre Mäner im Urlaub beschatten.Ich find dass echt unmöglich(auch wenns 100prozentig gestellt ist) dass manche sich einfach net gegenseitig vertrauen in einer Beziehung,oder wenn welche andere einfach nur ausnutzen damit die cool sind.Sowas hasse ich ganz ehrlich.

      Mist,ich glaub jetzt bin ich ein bisschen vom Thema gekommen! :D

      In Sachen Homoexualität und anderes sollte man ein bisschen Toleranz zeigen.Die sind ja imernoch normale Menschen wie du und ich.Ich hoffe jedenfalls,dass sowas bald aufhört.(gegen Homos zusein)
    • Nettes Thema über das man schon mal ein wenig diskutieren kann.

      Ich gebe offen zu, dass ich lesbisch bin und es sich auch nicht ändern wird. Ich hab es erst nach und nach wirklich zugelassen und ich bin froh, dass ich es nicht mehr "leugne". Ich selbst merke, dass es immer besser aufgenommen wird, jedenfalls an den Orten wo ich immer mal mit meiner Freundin unterwegs bin. Man wird zwar manchmal auf offener Straße angesprochen, aber nie wirklich blöd angemacht. Vielleicht treffen wir auch eher auf die richtigen Leute, kenne natürlich auch das Gegenteil aus Erzählungen. Da hört man oft, dass besonders Frauen ständig an den Kopf geworfen wird, sie hätten ja noch nie mit nem "richtigen" Kerl gevögelt. Als ob das der Punkt ist.

      Wie gesagt, gibt es auch negative Beispiele. Ich finds nämlich bescheuert, wenn ein Mann Angst hat sich mit einem Schwulen abzugeben, weil der ihn ja anmachen/überfallen könnte. Ist besonders bei der Polizei der Fall, die haben meist Angst mit Homos auf Streife zu gehen. Ist generell bescheuert. Ich meine, seit wann steht jeder Mann auf jede Frau oder umgekehrt? Man könnte dann genauso gut sagen, dass eine Frau und ein Mann nicht zusammen im gleichen Zimmer sein dürften, weil da auch einer den anderen überfallen könnte. Manchmal sind die Leute so dermaßen beschränkt, dass es schon abnormal ist.

      Was mich am meisten stört, ist diese derzeitige Modeerscheinung der kleinen Mädchen. Die outen sich ständig als Bi, aber hatten noch nie wirklich ein Erlebnis wo man davon ausgehen könnte. Seine beste Freundin bei der Begrüßung auf den Mund zu küssen ist nicht gerade ein "Beweis". Diese Leuten machen es für jene, die es wirklich sind, überhaupt nicht einfacher, im Gegenteil. Viele, die sich zwar als bi, homosexuell outen, aber noch keinerlei Erfahrungen haben, werden von vielen schon gar nicht mehr wirklich ernst genommen, was eigentlich auch erschreckend ist.

      War mal ein wenig von mir zu diesem Thema. ^^
    • Ist der Mensch nicht von Natur aus bisexuell. Egal, soll jeder Mensch die Sexualität haben, die er für richtig hält und andere nicht seine aufzwingen. Jede Form von Diskriminierung ist schlecht, aber vielleicht bin ich es auch. Nun, ich bin hetero, aber ich würde nie jemanden verurteilen weil er homosexuell ist. Nur manchmal kan am es auch übertreiben, wenn man sich zu tuntig aufzeigt. Aber ich habe mir geschworen tolerant zu bleiben, obwohl es oft schwieriger ist als man glaubt.