Gold Rogers Crew

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    • Das neue Kapitel hat mich sehr ins Grübeln gebracht. Mir sind einige Fragen gekommen in Bezug auf den Piratenkönig und seinem freiwilligen Tod.
      Er hat die Welt besegelt und ist in Raftel angekommen und hat die Geheimnisse der Welt gelüftet. Viele, die ihn und Luffy kennen sagen, sie ähneln sich sehr, also wenn Roger eine Ungerechtigkeit auf dieser letzten Insel vernehmen konnte, hätte er doch nie im Leben tatenlos aufgegeben und hätte sich gestellt.
      Dazu kann man dann sagen, ja, er war krank und wäre eh gestorben, aber warum war dann seine Bande 20 Jahre lang ruhig und hat es so hingenommen, wenn doch auch Rayleigh auf Kaiserniveau ist. Wieso haben Shanks oder auch Whitebeard nichts unternommen, die ja auch wissen, was Sache ist?
      Was ich nicht verstehe ist, warum man unbedingt auf Luffy warten muss, damit er die Dinge in die Hand nimmt oder warum man erst ein neues Piratenzeitalter einläuten muss?
      Eine andere Frage ist, was ist in den 800 Jahren passiert seitdem? Es kann ja nicht sein, dass 780 Jahre lang keiner der Weltregierung die Stirn bieten konnte und etwas gegen die dunke Gerechtigkeit machen konnte, aber dann in 20 Jahren 2 Leute erscheinen, die gefährlich sind.
      Was war denn mit den Piratenkönigen vor Roger? Er war doch bestimmt nicht der einzige, der die Grand Line bezwingen konnte in 800 Jahren und dann innerhalb kürzester Zeit soll es sogar ein zweiter schaffen? Vor allem jetzt, wo es schwieriger scheint, als je zuvor.
      Das einzige was mir logisch erscheint dabei ist, dass Roger der Wahrheit ins Auge gesehen hat, dass der Feind etwas in der Hand hat, was es unmöglich macht gegen ihn anzukommen.
      In dem neuen Kapitel sieht man einen Kuma, der sich komplett aufgegeben hat, man sieht das Ende der Grand Line auf dem Thron, kann es vielleicht sein, dass Imu und die Weltregierung die Piratenkönige sammelt, mit irgendeiner Drohung, die diese Leute aufgeben lässt? Ja, das beinhaltet gleichzeitig die Theorie, dass Rogers Tod vorgetäuscht war, was bei Odas faible seine Charakter ungern sterben zu lassen durchaus plausibel sein kann.
      Dazu fällt mir Mihawk ein, der bei dem Anblick des vor ihm bettelnden Zorro ihn zu trainieren sagt, nur ein anderer Mensch kann einen dazu bringen seinen eigenen stolz zu vergessen.
      Was wenn Roger der finale Gegner von Ruffy ist, sein schwerster Gegner, den man bereits schonmal gesehen hat?
    • Wir kennen ja auch noch gar nicht die genauen Umstände, aus denen sich Roger dazu entschied sich zu stellen. Er wird die wahre Geschichte aufgedeckt haben, daraus seine eigenen Schlüsse - wie Rayleigh auf dem Archipel so treffend formulierte (zu finden in Kapitel 507) - gezogen haben und dabei auch zu der Meinung gekommen sein, dass etwas getan werden muss. Dass sich etwas verändern muss. Seine Krankheit ist jedoch bekannt und dürfte dabei für ihn eben das entscheidende Hindernis dargestellt haben, das es ihm schlichtweg unmöglich machte diesen Wandel selbst zu bewirken. Also stellt er sich, richtet seine Worte gezielt und gut durchdacht an die breite Öffentlichkeit. In der Hoffnung damit etwas in den Menschen zu bewegen sich ebenfalls auf die Suche zu begeben, nur eben mit einer bis dato anderen Intention. Er nutzt die menschliche Gier nach Ruhm und Reichtum letztlich aus, um ein neues Zeitalter heraufzubeschwören, aus dem letztlich jemand heraustreten soll, der eben das vollendet, was er begonnen, aber nicht zu Ende bringen konnte.

      Was danach mit seiner Bande geschehen ist wurde auch bereits thematisiert: Sie hat sich aufgelöst. Auf Wunsch Rogers hin (nachzulesen in Kapitel 506). So sind ja bspw. auch Shanks und Buggy fortan getrennte Wege gegangen, um ihre eigenen Banden zu begründen.
      Selber etwas getan haben sie wohl einfach deshalb nicht, weil sie eben doch nur "einfache Leute" waren. Auch hier ließe sich wieder gut das Gespräch mit der SHB und Rayleigh vom Archipel heranziehen. Dabei sprach er - wie oben bereits kurz aufgeführt - ja davon, dass sie nicht so gebildet wie die Archäologen von Ohara waren und damit wohl auch nicht so recht wussten, was sie mit diesem Wissen nun genau anfangen sollten. Ebenso wie er denkt, dass sowohl die Roger Piraten, als auch die Archäologen von Ohara womöglich schlichtweg zu hektisch waren und genau das letztlich auch mit dazu beigetragen hat, dass sie nicht weiter vorstoßen konnten.
      Zumal mit Roger eben auch ihre bedeutendste Stütze weggefallen ist, die die Bande überhaupt zusammengehalten hat ... Man stelle sich mal vor Ruffy stirbt. Die SHB würde sich wohl genauso auflösen, weil der Captain nunmal das Herzstück der jeweiligen Bande ist.
      Letztlich spielt die Stärke der Einzelnen also überhaupt keine Rolle, es fehlte ihnen schlichtweg an Bildung und an Zeit, sowie sie wohl auch nicht einschätzen konnten, ob ihre Betrachtungsweise nun - und damit auch ihre Auffassung der Geschichte - der Wahrheit wirklich entspricht oder eben ggf. etwas von dieser abweicht.

      Es ist alles noch sehr kryptisch gehalten, aber imo wirkt es noch so, als gebe es verschiedene Interpretationsmöglichkeiten der Erkenntnisse, die am Ende auf die SHB warten. Anders als die Roger Piraten hat Ruffy mit Robin allerdings eben genau jene, gebildete Person an Bord, die hier wohl den Schlüssel darstellen dürfte, um sämtliche Geheimnisse letztlich aufzudecken und zu guter Letzt auch einen Blickwinkel für die SHB - und damit auch für uns Leser - bzgl. der Geschichte zu schaffen, der alles ins rechte Licht rückt, zu dem die Roger Piraten aber bekanntlich nicht gelangen konnten. Weil sie eben nur einfache Piraten waren.

      Was die vergangenen 800 Jahre betrifft, so wird die Regierung wohl stets gut darin gewesen sein aufkeimende Gefahren für die Aufdeckung ihrer Geschichte stets im Keim zu ersticken. Wie man es eben auch bei Ohara demonstriert hat. Mit einem Ereignis wie dem großen Piratenzeitalter, das hier von Roger eingeleitet wurde, konnte aber wohl schlichtweg niemand rechnen. Seine öffentliche Hinrichtung sollte vor der Piraterie abschrecken, doch Roger nutzte es als Plattform, um ein gewaltiges Feuer in den Herzen der Menschen zu entfachen. Mit einem derartigen, letzten Paukenschlag des resignierten Piratenkönigs hat einfach niemand rechnen können.

      Don Corleone schrieb:

      Ja, das beinhaltet gleichzeitig die Theorie, dass Rogers Tod vorgetäuscht war, was bei Odas faible seine Charakter ungern sterben zu lassen durchaus plausibel sein kann.
      Oda mag seine Figuren zwar ungern sterben lassen, aber seinen Manga komplett gegen die Wand fahren will und wird er sicherlich auch nicht. Er würde jedoch genau das tun, wenn Roger plötzlich doch noch putzmunter wäre. Und das nicht nur, weil er tödlich erkrankt war, es für ihn keine Heilung gab und er im Jahr seiner Hinrichtung sowieso seiner Krankheit erlegen wäre.
      Rogers letzte Worte an Rayleigh waren zwar auch "I ain't gonna die", allerdings war das wohl eher metaphorisch gemeint. Was er damit wirklich meinte war schlichtweg, dass das Piratenzeitalter sein Erbe für die Welt ist, er durch eben jene weiterleben würde und damit auch essentiellen Anteil daran haben wird, dass die Wahrheit eines Tages ans Licht kommt. Er wird dafür mitverantwortlich sein, auch wenn er zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Jahrzehnte tot ist. Um nichts Anderes geht es Oda bei der Figur von Roger. Nie im Leben wird er uns einen quicklebendigen Roger präsentieren. Das schließe ich - zur Abwechslung - wirklich mal kategorisch aus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von OneBrunou ()

    • Naja, erst mal zum Thema warum ein Whitebeard und Shanks nichts gegen die Weltregierung unternehmen bzw. unternommen haben:
      Die aktuelle Struktur sorgt schon ein Stück weit für Ordnung und den meisten Leuten geht es wohl eher gut unter dem Schutz der Weltregierung. Solange man in einem Königreich lebt wie in Alabasta oder bis zum Sturz von Rikku in Dress Rosa, hat man als Durchschnittsbürger wohl schon eher ein gesichertes Leben. Wenn man aber in Drumm zu Wapol Zeiten gelebt hat, hat man die A***karte gehabt. Ich denke da ist der Einfluß der Weltregierung eher gering.
      Man muss sich also wirklich schon für Politk interessieren um da einen Sturz der Weltregierung an zu zetteln. Da muss man schon bestimmte Ideale haben und das verkörpert für mich eher Dragon mit der Revolutionsarmee. Ein Whitebeard wollte nur eine Familie haben und durch die Meere segeln so wie es ihm passt. Shanks' Ambitionen sind uns noch unklar. Und ich denke auch ein Ruffy wird diesen großen Krieg dadurch herbei rufen, dass bestimmte Umstände ihn dazu bringen z.b. Gefangennahme von Shirahoshi oder anderen Verbündeten. Ruffy hat sich auf seiner Reise mächtige Freunde zu gelegt und ist der Typ, der diesen Freunden in Not hilft. Allerdings sind diese Freunde stark in der aktuellen Machtstruktur verankert und wenn ihnen was passiert, ist Ruffy bereit diese ganze Struktur aus den Fugen zu reißen.

      Zum Thema warum niemand in den 800 Jahren vorher Raftel erreicht hat. Ich glaube einfach Raftel war der ganzen Welt (ausgenommen dem Kouzuki Clan) unbekannt. Roger konnte dank seiner Gabe die "Stimme von Allem" zu hören als Erster nach 800 Jahren Raftel überhaupt entdecken. Davor wird wohl niemand davon gewusst haben. Und da ihm keine Zeit mehr für weitere große Aktionen blieb hat er sich entschieden mit einer List viele Leute zu inspirieren nach genau dieser Insel zu suchen. Erst durch Roger hat die Welt überhaupt von Raftel erfahren.

      Und was genau das One Piece ist und was der Finder damit tut ist halt eine andere Sache. Rayleigh sagte damals zu Robin, dass die Strohhüte mit dem Wissen, welches auf Raftel schlummert eventuell zu einem anderen Schluss kommen als die Roger Piraten.

      Edit: Habe mich natürlich auf Don Corleone bezogen, OneBrunou war schneller... :)
    • Vieles von dem, was du sagst macht Sinn, aber dennoch habe ich mit einigem ein Problem.
      Und zu allererst was Shanks betrifft. Shanks hat Luffy den Strohhut gegeben, nachdem dieser die Worte aussprach, dass er Piratenkönig wird. Demzufolge nehme ich an, dass Roger damals dasselbe auch bei Shanks gemacht hat.
      Jetzt trudelt der bei der Weltregierung ein und die nehmen sich Zeit für ihn und hören ihm zu.
      Ich gehe davon aus, dass Shanks den Traum hatte auch Piratenkönig zu sein, aber wieso hat er ihn niemals vollbracht? Wieso konnte er das Potenzial, dass Roger in ihm gesehen hat nie ausschöpfen?

      Ich denke, dass es daran liegt, dass die Weltregierung doch eine größere Macht ist als wir denken. Ich glaube die Rechnung, Luffy wird Piratenkönig, bezwingt die Weltregierung und erfüllt das One Piece, ja ich glaube auch an die Theorie, dass die Redline samt der Fischmenscheninsel zerstört wird und man in einer gemeinsamen Welt lebt, nicht so einfach aufgehen wird, weil die Weltregierung noch viel mehr in der Hinterhand hat als wir denken.

      Klar kann es auch sein, wie jeder annimmt das Roger das Piratenzeitalter hat anbrechen lassen, damit viele Piraten werden und es einen an der Spitze geben wird, der so viele Piraten und Reiche miteinander verbindet, um dann eben ein ganz großes Ziel zu erreichen. Aber auch Roger wird seine Verbündeten gehabt haben.

      Das Rayleigh sagte, sie konnten nicht alles erfassen, weil sie einfache Piraten waren, das sehe ich auch bisschen anders, denn Roger konnte ja angeblich das Universum hören und auch er hatte Leute auf dem Schiff, die die Zeichen lesen konnten, nämlich Leute von dem Klan direkt, die die Pornegylphen machten.

      Auch wenn es weit hergeholt ist, dass Roger noch lebt und ich auch gerne damit Leben kann, dass es so nicht ist, denke ich liegt in seinem "aufgeben" mehr als wir denken. Ich bin mir sicher, dass das wieder eine Aktion von Oda ist, wo, wenn man dann den Flashback dazu bekommt, Dinge an die Öffentlichkeit kommen, die man so noch nicht kannte oder mit denen man nicht gerechnet hätte.
    • Don Corleone schrieb:

      Demzufolge nehme ich an, dass Roger damals dasselbe auch bei Shanks gemacht hat.
      Und woher kommt diese Annahme? Wir haben doch gar keine Ahnung woher der Strohhut eigentlich kam, ob der auch für Roger etwas derartig Besonderes war oder schlichtweg "nur" seine erste Kopfbedeckung als Kapitän, der er damals erstmal keinen weiteren Nutzen zuwies? Dieser Mehrwert entstand ja erst, als Shanks den Hut weiter an Ruffy reichte, um dessen Feuer zu entfachen. Aus welchem Grund Roger ihn einst Shanks gab? Unbekannt und imo auch schwer zu spekulieren. Was jedoch bekannt ist, ist dass Shanks beim Wiedersehen mit Rayleigh - als er gerade aus dem East Blue kam - von Ruffy dahingehend sprach, dass dieser ihn an Roger erinnerte, nicht an sich selbst. Dass er dieselben Worte sagte, wie es einst ihr Captain getan hatte. Hier wird doch bereits deutlich, dass Shanks ihm den Hut u.A. deswegen anvertraut hat, weil er ihn an den eigentlichen Urheber in seinem Wesen erinnerte und fortan großes Vertrauen in ihn setzte. Shanks hier jetzt eine Intention dahingehend anzudichten, dass er selbst mal Piratenkönig werden wollte, halte ich imo für extrem weit hergeholt und kaum belegbar. Denn defakto gibt es bisher nichts, was auch nur annähernd darauf hinweisen würde. Zumal Shanks den Hut bereits kam, bevor Roger überhaupt Piratenkönig genannt wurde.

      Natürlich ist die Weltregierung extrem mächtig, das gibt der Name alleine ja bereits her. Man muss auch immer bedenken, dass das MHQ - sprich Marineford - hier einen Teil der Dreimacht, ergänzend zu den Yonkou und Shichibukai, bildet. Und die Marine ist letztlich nur ein Teil der Streitmacht, über die die Weltregierung im Gesamten letztlich verfügt. Da braucht es aber keinen zombiehaften Roger, um diese militärische Macht zu demonstrieren. Die erschließt sich bisher eigentlich schon anhand der Komponenten "Marine + CP Einheiten + Pacifista Armee + Streitkräfte aller vereinten Nationen". Und noch wissen wir nicht mal, ob es nicht noch weitere Spezialeinheiten gibt, die der Regierung selbst zugeteilt sind, nicht der Marine.

      Ja, Roger konnte die Stimme von allen Dingen hören und hatte mit Oden jemandem auf dem Schiff, der die Schriftzeichen der alten Sprache beherrschte, das bedeutet aber nicht, dass sowohl er, als auch Oden, dieses Wissen, das auf den Porneglyphen geschrieben stand, auch richtig verstehen konnten. Zwischen der Fähigkeit zu lesen und der zu verstehen, was man da liest, besteht dann doch noch mal ein gewaltiger Unterschied. Und da sehe ich die SHB - mit Robin als Schlüsselfigur - klar in der Poleposition.

      Ich persönlich kann mir halt nicht vorstellen, dass Oda seine mehr als 20-jährige Arbeit so dermaßen gegen die Wand krachen lassen würde. Der Manga arbeitet vielleicht viel mit Mysterien, Geheimnissen und überraschenden Entwicklungen, allerdings weiß Oda auch genau, wo er hier eine stilistische Grenze überschreiten würde und wo nicht. Hier würde er das. Ohne wenn und aber. Er würde sich einer Entwicklung hergeben, die schlichtweg nicht zum Gesamtwerk passt. Wozu das führen kann haben andere Shounen, die bereits abgeschlossen sind, in jüngerer Vergangenheit sehr deutlich gezeigt (I'm looking at you, Naruto). Diesen Fehler wird er seinen Kollegen mit Sicherheit nicht nachmachen.
    • OneBrunou schrieb:

      Don Corleone schrieb:

      Demzufolge nehme ich an, dass Roger damals dasselbe auch bei Shanks gemacht hat.
      Und woher kommt diese Annahme? Wir haben doch gar keine Ahnung woher der Strohhut eigentlich kam, ob der auch für Roger etwas derartig Besonderes war oder schlichtweg "nur" seine erste Kopfbedeckung als Kapitän, der er damals erstmal keinen weiteren Nutzen zuwies? Dieser Mehrwert entstand ja erst, als Shanks den Hut weiter an Ruffy reichte, um dessen Feuer zu entfachen. Aus welchem Grund Roger ihn einst Shanks gab? Unbekannt und imo auch schwer zu spekulieren. Was jedoch bekannt ist, ist dass Shanks beim Wiedersehen mit Rayleigh - als er gerade aus dem East Blue kam - von Ruffy dahingehend sprach, dass dieser ihn an Roger erinnerte, nicht an sich selbst. Dass er dieselben Worte sagte, wie es einst ihr Captain getan hatte. Hier wird doch bereits deutlich, dass Shanks ihm den Hut u.A. deswegen anvertraut hat, weil er ihn an den eigentlichen Urheber in seinem Wesen erinnerte und fortan großes Vertrauen in ihn setzte. Shanks hier jetzt eine Intention dahingehend anzudichten, dass er selbst mal Piratenkönig werden wollte, halte ich imo für extrem weit hergeholt und kaum belegbar. Denn defakto gibt es bisher nichts, was auch nur annähernd darauf hinweisen würde. Zumal Shanks den Hut bereits kam, bevor Roger überhaupt Piratenkönig genannt wurde.
      Natürlich ist die Weltregierung extrem mächtig, das gibt der Name alleine ja bereits her. Man muss auch immer bedenken, dass das MHQ - sprich Marineford - hier einen Teil der Dreimacht, ergänzend zu den Yonkou und Shichibukai, bildet. Und die Marine ist letztlich nur ein Teil der Streitmacht, über die die Weltregierung im Gesamten letztlich verfügt. Da braucht es aber keinen zombiehaften Roger, um diese militärische Macht zu demonstrieren. Die erschließt sich bisher eigentlich schon anhand der Komponenten "Marine + CP Einheiten + Pacifista Armee + Streitkräfte aller vereinten Nationen". Und noch wissen wir nicht mal, ob es nicht noch weitere Spezialeinheiten gibt, die der Regierung selbst zugeteilt sind, nicht der Marine.

      Ja, Roger konnte die Stimme von allen Dingen hören und hatte mit Oden jemandem auf dem Schiff, der die Schriftzeichen der alten Sprache beherrschte, das bedeutet aber nicht, dass sowohl er, als auch Oden, dieses Wissen, das auf den Porneglyphen geschrieben stand, auch richtig verstehen konnten. Zwischen der Fähigkeit zu lesen und der zu verstehen, was man da liest, besteht dann doch noch mal ein gewaltiger Unterschied. Und da sehe ich die SHB - mit Robin als Schlüsselfigur - klar in der Poleposition.

      Ich persönlich kann mir halt nicht vorstellen, dass Oda seine mehr als 20-jährige Arbeit so dermaßen gegen die Wand krachen lassen würde. Der Manga arbeitet vielleicht viel mit Mysterien, Geheimnissen und überraschenden Entwicklungen, allerdings weiß Oda auch genau, wo er hier eine stilistische Grenze überschreiten würde und wo nicht. Hier würde er das. Ohne wenn und aber.
      Ja, es ist eine unbelegbare Aussage, dass er Shanks aus demselben Grund den Hut gab. Aber er wird ihm den Hut ja nicht aus Spaß gegeben haben, sondern wird wohl auch was in Shanks gesehen haben. Gerade für Oda Verhältnisse wäre es doch extrem lahm, wenn da nicht mehr dahintersteckt, dass Shanks den Hut seines Kapitäns bekommen hat.
      Also so weit hergeholt sehe ich die Annahme wirklich nicht, im Gegenteil, liegt eher auf der Hand, aber klar, bisher hat man noch keine Beweise dafür.

      Wenn es Roger aber nicht verstanden hat, mit welcher Intension hat er dann das Piratenzeitalter eingeläutet und woher sollte er dann wissen für welche Aufgabe er einen Nachfolger brauch? Vielleicht hat er es nie seiner Crew erzählt und es für sich behalten oder sonst was, aber er wusste definitiv etwas mit den Informationen anzufangen, da bin ich mir sicher.

      Das einzige Argument, wo ich wiklich sagen kann, bin ich mit Einverstanden ist, dass er wirklich keine Zeit mehr hatte.
    • @Don Corleone: Roger war der erste Piratenkönig. Es gab keine vor ihm.

      Warum Rayleigh, Shanks und WB trotz ihres Wissens nichts ändern? Vlt. fühlen sie sich einfach nicht berufen.

      So wie Oda die Parrallelen zwischen Ruffy und Roger zieht, würde es mich nicht wundern, hätte dieser auch die Gummifrucht gehabt. Und u.a. deswegen fühlen sich die Leute an Roger erinnert. Das würde auch erklären, waum Shanks im East Blue war: er wollte nur die wieder materialisierte Frucht seines Kapitäns als nostalgisches Andenken sichern.
    • Don Corleone schrieb:

      Gerade für Oda Verhältnisse wäre es doch extrem lahm, wenn da nicht mehr dahintersteckt, dass Shanks den Hut seines Kapitäns bekommen hat.
      Und wieso? Muss immer alles gleich unglaublich bedeutungsschwanger sein? Wenn alles bedeutungsschwanger ist, es irgendwann auch nichts mehr.

      Dass Roger es nicht verstanden hat, ist so von mir auch nicht gemeint gewesen. Nur eben, dass er - und seine Crew - ihre eigenen Schlüsse aus dem gezogen haben, was sie erfahren haben und Rayleigh eben deutlich erklärte - und da gibt es eben nichts dran zu rütteln - dass sie womöglich zu hektisch waren und eben auch, dass sie letztlich nur "gewöhnliche Piraten" waren, die eben nicht mit dem Intellekt von Professoren und Doktoren gesegnet waren. Die Geschichte also zu kennen bedeutet nicht sie auch richtig deuten zu können. Das sind zwei paar Schuhe. Und den Roger Piraten schien wohl nur eines davon zu passen. Deswegen gehe ich auch fest davon aus, dass Robin genau das tun wird und damit dann auch, wenngleich die Basis dieselbe ist, zu einer Erkenntnis gelangen wird, die sich noch einmal von der von Roger unterscheiden wird.
      Und genau deswegen wollte er ja auch das Piratenzeitalter hervorrufen. Nur weil er es vielleicht nicht vollständig erfassen konnte bedeutet das ja nicht, dass das keinem anderen Piraten gelingen würde. Immerhin hat Roger damit nicht nur jene erreicht, die sich sowieso schon auf hoher See befanden, sondern hat er auch vor allem die gepackt, die zuvor eben noch ein "einfaches" Leben geführt haben. Da sind die verschiedensten Menschen, mit den verschiedensten Hintergründen, letztlich aufgebrochen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich unter all diesen Leuten jemand befindet, der nicht nur seinen Willen fortführen wird, sondern das tut, was er nicht mehr tun konnte und die Dinge vielleicht auch noch in einem bedeutend größeren Umfang erfassen kann, war da einfach sehr hoch.

      btw. je nach Interpretation könnte man auch meinen, dass die ganze bzw. ein Großteil der Crew über die wahre Geschichte bestens Bescheid weiß. In Kapitel 507 sagt Rayleigh nämlich deutlich "We found out the entire history". Und zumindest von Rayleigh wissen wir sicher, dass er die Geschichte kennt.
      Was passiert ist, wissen sie also. Was aber scheinbar noch unschlüssig war, war der Kontext drumherum. Den wird Robin letztlich wohl entschlüsseln und erfassen.
      Ich muss aber dazu halt auch sagen, dass ich von so "Theorien" wie 'Roger ist der wahre Endgegner von Ruffy' oder 'Shanks ist in Wirklichkeit böse' ohnehin nichts halte. Die sind alle komplett an den Haaren herbeigezogen, passen schlichtweg nicht ins Konstrukt des Mangas und in Oda's Stil, sowie dessen erzählerischen Intentionen, und würden eben auch einen Großteil des Mangas rückwirkend umschreiben, fast schon - sollte die Erklärung nicht wirklich, wirklich, wirklich (!) gut sein - diesen komplett zerstören. Und das wird Oda seinem Lebenswerk bestimmt nicht antun. Die Gefahr an solchen Twists, die die Geschichte eigentlich gar nicht braucht und nur des Twists wegen existieren, zugrunde zu gehen, ist einfach extrem hoch. Und dieses Risiko wird Oda bestimmt nicht eingehen, eben auch mit Blick auf andere Shounen, die "kürzlich" an solchen Versuchen scheiterten und daran kaputt gingen.
    • OneBrunou schrieb:

      Don Corleone schrieb:

      Gerade für Oda Verhältnisse wäre es doch extrem lahm, wenn da nicht mehr dahintersteckt, dass Shanks den Hut seines Kapitäns bekommen hat.
      Und wieso? Muss immer alles gleich unglaublich bedeutungsschwanger sein? Wenn alles bedeutungsschwanger ist, es irgendwann auch nichts mehr.
      Komm schon, denkst du wirklich, es ist Zufall, dass Shanks den Strohhut hatte? Wieso hatte ihn denn nicht beispielsweise Buggy?
    • Von Zufall hab ich auch gar nicht gesprochen, sondern von bedeutungsschwanger. Auch das sind wieder zwei Paar Schuhe.
      Völlig grundlos wird das bestimmt nicht vonstatten gegangen sein. Mit der Intention, dass Shanks Rogers Willen fortführen oder beerben soll - oder gar selbst Piratenkönig werden will/soll - aber wohl auch nicht, weil er den Strohhut eben schon besaß, bevor Roger überhaupt die wahre Geschichte aufdeckte, Piratenkönig wurde und daraus wiederum die Intention schöpfte sich zu stellen und öffentlich hinrichten zu lassen.

      Nächstes Mal bitte erst richtig lesen und dann antworten. Danke.

      PS: Ich bin damit aus dieser Diskussion jetzt übrigens auch raus, weil's allmählich zu sehr abdriftet und zu abstrakt wird. Alles Weitere gerne per PN.
    • Ziemlich sicher, vieles ist darauf zurückzuführen, dass Roger zu seiner Zeit nicht genug "Stärke" ausmachen konnte - in der Zeit wo er etwas darüber machen musste

      Schauen wir uns mal die Gleichung an: Marine + 7 Samurai der Meere = 4 Kaiser. Das bedeutet die vereinigte Stärke der Marine mit den Samurai der Meere ist die selbe wie alle 4 Kaiser. Um die Weltregierung zu stoppen (Marine + 7 Samurai + Cipher Pols) benötigt man jedoch eine Macht auf der Ebene der kombinierten Stärke oder sogar darüber, aller 4 Kaiser. Roger hatte nicht genug Zeit um sich mit allen Kaisern eine Allianz aufzubauen (Kaiser und Piraten waren ja damals noch nicht mal so prominent wie heute) um sie gegen die WR führen zu können. Die Kaiser sind im Endeffekt immer noch Piraten. Sie sind nicht daran gewöhnt mal mit jedem gesellig und Freundschaftlich zu sein. Ich denke das ist ein sehr wichtiger Grund warum Ruffy aber sein Ziel erreichen wird. Er ist jung (Roger war in seinen 50ern und krank), und er macht Verbündete egal wo er hingeht. Er wird in der Lage sein, eine Macht aufzubauen um die WR am ende der Serie auch besiegen zu können. Fakt ist, ich würde nicht überrascht sein wenn die Marine und einige Nationen sich mit Ruffy am Ende verbünden.
    • Bruno schrieb:

      @Don Corleone: Roger war der erste Piratenkönig. Es gab keine vor ihm.

      Warum Rayleigh, Shanks und WB trotz ihres Wissens nichts ändern? Vlt. fühlen sie sich einfach nicht berufen.

      So wie Oda die Parrallelen zwischen Ruffy und Roger zieht, würde es mich nicht wundern, hätte dieser auch die Gummifrucht gehabt. Und u.a. deswegen fühlen sich die Leute an Roger erinnert. Das würde auch erklären, waum Shanks im East Blue war: er wollte nur die wieder materialisierte Frucht seines Kapitäns als nostalgisches Andenken sichern.
      Ganz einfach: Alle drei sind keine D.

      Das mag jetzt erstmal weit hergeholt klingen, aber es muss etwas geben, dass Roger hatte, das Ruffy hat, das den anderen aber fehlt. Und ich bin mir sicher dass am Ende das D. eine wichtige Rolle spielt.
      If I can't even protect my captain's dream, then whatever ambition I have is nothing but just talk!
    • @Rayleigh.

      Wenn dir Marine und die Shichibukai zusammen so stark wären wie alle Yonko zusammen, dann müssten sie sich doch nicht davor fürchten, dass sich zwei Yonko verbünden. Ergo sind die Marine und die Shichibukai stärker als ein Yonko, aber schwächer als zwei Yonko. Dies wird auch durch die Reaktionen der WR auf WBs und Shanks' Treffen bzw. auf die Kontaktaufnahme von BM und Kaido gestützt. Sowie durch den MF Arc.
      Das Gleichgewicht unter den Yonko wird dadurch Aufrecht erhalten, das alle annähernd gleich stark sind. Allerdings verbünden sich die Yonko nicht untereinander, weshalb sie der Marine und den Shichibukai nicht überlegen sind. Auf der anderen Seite greift die Marine die Yonko nicht an, weil sie eben ein solches Bündnis fürchten. So entsteht das Gleichgewicht (diePattsituation) der Dreimacht.
      "Do you know what heroes are? Say there is a chunk of meat. Pirates will have a banquet and eat it. But heroes will share it with other people. I want all the meat!"

      -Monkey D. Ruffy
    • Malakiel schrieb:

      @Rayleigh.

      Wenn dir Marine und die Shichibukai zusammen so stark wären wie alle Yonko zusammen, dann müssten sie sich doch nicht davor fürchten, dass sich zwei Yonko verbünden. Ergo sind die Marine und die Shichibukai stärker als ein Yonko, aber schwächer als zwei Yonko. Dies wird auch durch die Reaktionen der WR auf WBs und Shanks' Treffen bzw. auf die Kontaktaufnahme von BM und Kaido gestützt. Sowie durch den MF Arc.
      Das Gleichgewicht unter den Yonko wird dadurch Aufrecht erhalten, das alle annähernd gleich stark sind. Allerdings verbünden sich die Yonko nicht untereinander, weshalb sie der Marine und den Shichibukai nicht überlegen sind. Auf der anderen Seite greift die Marine die Yonko nicht an, weil sie eben ein solches Bündnis fürchten. So entsteht das Gleichgewicht (diePattsituation) der Dreimacht.
      Nein die Marine + 7 Samurai der Meere = 4 Kaiser, sie sind sich ebenbürtig , was uns als Fakt präsentiert wurde.
      Der Part wo ich nicht zustimme, ist nicht das die WR versucht Allianzen zu verhindern, es ist der Vergleich: Marine + 7 Samurai der Meere < 2 Kaiser, was nicht wahr ist.
      Der Grund warum sich überhaupt zwei Kaiser treffen sollten um eine Allianz zu bilden, ist simpel. Wenn diese nämlich mal wirklich eine Allianz haben sollten, was denkst du würde in der neuen Welt passieren? Denkst du diese zwei Allierten, welche die ganze Zeit in einer Pattsituation leben mussten, weit über 10 Jahre hinaus, weil sie ebenbürtig mit den anderen Kaisern sind, würden die anderen einfach ignorieren? Nein, Teile und Herrsche und zu guter letzt einverleiben
      Und das Endergebnis würde sein, eine einzige Einheit welche alle Kaiserbanden umfasst, möglicherweise sogar alle Kaiser selbst, abhängig davon was diese machen wollen. Kaido z.B er würde sicher nicht aufgeben, BM und ihre Familie aber? Ich kann dieses Szenario definitiv kommen sehen.
      Und dann würdest eine komplette Einheit haben, welche potenziell deine Existenz bedrohen kann, das war was ich versucht habe zu illustrieren in meinem post zuvor.

      Wenn, sagen wir mal die Marine greift einen Kaiser an, dann würden sie entweder eine Armee schicken welche ihnen ebenbürtig ist (ein Admiral, 5-8 Vizeadmiräle, 2-3 Samurai der Meere und eine große Armee) aber sie damit riskieren zu verlieren, und wenn du verlierst, dann endest du unterlegen im Vergleich zu den anderen Kaisern momentan, oder du schickst eine überwältigende Armee (was ungefähr in dem Rahmen einer Marineford Marine Armee wäre, welche die WB Piraten zerstören würden wenn der Kampf fortgelaufen wäre, mit 4 oder 5 Top tier Kämpfern die kaum etwas machten und eben so wenig Mihawk) Du riskierst damit auch überrumpelt zu werden von den anderen, du lässt dich selbst damit offen von allen Seiten. Und auch nur mal theoretisch gesehen, sie brauchen sich nicht mal miteinander zu verbünden, sie brauchen einfach nur die Marine/Weltregierung individuell angreifen, was sie tun würden, wenn die WR diese zuerst angreifen würde. Es ist fast schon so als hat uns der arc versucht zu erzählen (WCI & Marineford), dass die Kaiser gigantische Informationsnetzwerke haben, sie wissen wenn die Kacke am dampfen ist, und eine große Marine Armee grad mobilisiert wird, nun, das wesentliche halt. Also einen Kaiser auszuschalten ist nicht genug, wenn du es wirklich tun willst, dann musst du alle von ihnen beseitigen. Und das ist nicht möglich, oder wenn es möglich wäre, dann kommt es zu einem hohen Preis den keiner bereit ist zu zahlen, denn du würdest damit signifikant riskieren deine Macht zu verlieren und damit einhergehend der Verlust von mehreren sehr starken Kämpfern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rayleigh. ()

    • @Lorenor D. Zorro Vielleicht stimmt das sogar. Ich persönlich bin kein Freund des Umgangs mit den D. Wieso sollten nur die was ändern können und nicht jeder, der das will?
      Ein Corby, der sein Schicksal in die eigenen Hände nihmt ist mir zehnmal lieber als ein Protagonist, der nur durch seinen Namen und vlt. noch eine Prohezeiung das tut, was er tut.
    • Bruno schrieb:

      @Lorenor D. Zorro Vielleicht stimmt das sogar. Ich persönlich bin kein Freund des Umgangs mit den D. Wieso sollten nur die was ändern können und nicht jeder, der das will?
      Ein Corby, der sein Schicksal in die eigenen Hände nihmt ist mir zehnmal lieber als ein Protagonist, der nur durch seinen Namen und vlt. noch eine Prohezeiung das tut, was er tut.
      Ich verstehe, was du meinst. Wenn das stimmen sollte ist es aber umso krasser, was Whitebeard, Shabks, Rayleigh und Co. erreicht haben, ohne das D. zu tragen. Vielleicht wird ja echt Scopper Gaban bald auftauchen und uns aufklären..
      If I can't even protect my captain's dream, then whatever ambition I have is nothing but just talk!