"Atem", das Pendant zur "Stimme"

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    • "Atem", das Pendant zur "Stimme"

      Nun kommen wieder ein paar meiner Gedanken die ich euch nicht vorenthalten möchte. Es geht hierbei prinzipiell um Haki, jedoch auch spezieller um etwas das mir schon früher aufgefallen war und dass ich nun zur Ansprache bringen möchte.


      Wer hat Haki?

      Ikki schrieb:

      Rayleigh: Schon gut, Luffy-kun... "Haki" ist eine Kraft,
      die weltweit in jedem Menschen ruht... "Anwesenheit", "Kampfgeist" und "Einschüchterung"...
      Es unterscheidet sich nicht von diesen Sachen, die ein Mensch natürlich fühlen kann!
      Aber die meisten Menschen merken nicht, dass sie diese Kraft haben! Oder...
      ...
      Rayleigh: Obwohl sie es freisetzen wollen, können sie es bis zum Ende ihres Lebens nicht freisetzen...
      "Keine Zweifel zu haben", das ist "Stärke"!!!

      Was ist Haki? Auf diese Frage wissen wir eigentlich noch keine Antwort. Wir haben lediglich von Rayleigh und dem Arzt bei der Marine die Info bekommen, dass jeder Mensch es eigentlich hat, aber nur durch Training wirklich entfalten kann. Rayleigh sagte, dass es sich nicht direkt von dem unterscheidet, was ein Mensch natürlich fühlen kann. Wie dem auch sei, mir geht es hier nicht darum das Geheimnis um Haki zu lüften. Aber mir geht es um einen speziellen Teil des Haki. Etwas das schon des Öfteren zur Sprache kam und zuletzt durch unseren Helden-Opa als eine auf Haki basierende Fähigkeit bestätigt wurde.

      Es geht mir nun erst einmal um die Stimme, um das Wahrnehmen der Stimme.


      Hellsehen?

      Ikki schrieb:

      Schau gut zu...
      Das Haki lässt sich in zwei große Arten unterteilen...
      ...
      Rayleigh: Nur die Ruhe... Der Elefant zielt von rechts mit seinem Rüssel auf meinen Kopf...

      Luffy: Eh...?
      Rayleigh: Die Kraft die "Anwesenheit" des Gegners stärker zu spüren,

      das ist das "Kenbunshoku" Haki!! (TN: Kenbunshoku = "Beobachtungs-artig". ~ Haki eines Beobachters.) Wenn du das beherrscht, kennst du die Position deines Feindes, auch wenn du ihn nicht sehen kannst! Und darüber hinaus kannst du herauslesen, was dein Gegner in diesem Moment vor hat!


      • Aissa konnte es, die vier Priester ebenso, sowie auch Enel und natürlich unser werter Herr Gol D. Rayleigh bestätigte diese Fähigkeit als das Kenbunshoku-Haki, das Haki der Anwesenheit, oder auch Mantora. Man ist dazu fähig „Stimmen“ zu hören, die Lebensenergie Anderer zu spüren, wie es Aissa wohl am auffälligsten beherrschte. So weiß man genau darüber Bescheid wenn ein Leben erlischt oder es Qualen hat. Auf dem Upper Yard wurde dies gut durch den Kampf verdeutlicht, bei dem jede Minute jemand besiegt wurde. Das Problem ist wohl nur, das man diese Stimme nicht direkt ausschalten kann, jedenfalls konnte das Aissa nicht. Bei ihr wurde diese „Gabe“ zu einer Qual, wie selber öfter sagte. Irgendwann ist es klar, dass es einem an die Nerven geht dauernd jemanden sterben zu hören. Auch wenn mich - und viele andere wohl auch - jemand wie Aissa nervt, einfach ihre Figur des nervigen kleinen Mädchens, hatte ich doch immer etwas Mitleid mit ihr wenn sie ihre eigene Fähigkeit in Form von ‚Todesschreien‘ einholte.
      • So gibt es aber noch eine weitere Funktion - die sich aber nicht sehr groß von vorheriger unterscheidet. Rayleigh ging darauf gezielt ein und erklärte es als eine Art Frühwarn- und Ortungssystem in einem. Beherrscht man es, so kann man die Aktionen und Absichten seines Gegners im Voraus sehen und|oder erahnen und diesem quasi einen Schritt voraus sein. Man kann nun rätseln ob Beides das selbe ist oder obb man hier verschiedene Formen dieses Haki hat, doch wir wissen, das Aissa bisher nur das "Stimme hören"-Haki hatte, Enel und die Priester Beides - sowohl Stimmen hören als auch die Fähigkeit die Ray besagte. Ausgehend davon würde ich behaupten, dass die Kleine lediglich das Anfangsstadium dieser Art beherrscht und Mister Blitz und Komparsen eben viel weiter sind, es perfektioniert haben. Sicher ist aber, das es mit der Stimme zu tun hat, die man fühlen oder hören kann.
      • Was war mit Gol D.? Meiner Meinung nach hatte er eine nochmals höhere Stufe. Auf jeden Fall konnte er wohl nicht nur in Lebewesen lesen, ihre Stimme hören, sondern er war auch in der Lage, die 'Stimme' des alten Volkes zu hören und die Porneglyphe zu entziffern. Die Frage die ich mir dabei stelle ist, ob Roger das überhaupt beabsichtigte.
      • Rayleigh selbst sagte das sie eben "nur" Piraten waren und daran garnicht interessiert waren, jedenfalls anfänglich. Dennoch war Roger dazu fähig... Ich kann mir aber nicht vorstellen das er mit Absicht nach irgendetwas "horchte". Er kam nach Sky Island und wollte Spass haben, Abenteuer erleben. Ich stelle mir nur erschwert vor, dass er absichtlich vor das Pornelyph trat und quasi sein 'Haki aktivierte' um seine Neugier zu befriedigen. Ich stelle es mir eher so vor, das er genau wie Aissa es zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht direkt kontrollieren konnte und ihm diese "Stimmen" quasi heimsuchten. Würde auch eher Sinn machen, denn bisher hatte auch keiner der bekannten Piraten das Haki, egal welche Form, vor dem Archipel. Selbst Roger muss mal angefangen haben. Im Grunde ist es aber egal, wie und warum er dazu kam.


      Mant[o]ra?!

      OPWIKI schrieb:

      Jedes Lebewesen besitzt, allein durch seine Existenz, eine versteckte Stimme. Ist man mächtig diese zu hören, kann man die Taten eines jeden Menschen vorausahnen. Je mehr man diesen Sinn schärft, desto größer kann die Entfernung des jeweiligen Lebewesens sein, welches man hören will.
      Satori: Nur der Weise hat die Kraft des Mantra.
      Satori: "MANTRA" is the power gifted only to practioners of the arts.
      Wiper: So your "Mantra" told you that... right?
      Aisa.
      You heard... two...

      Aisa: ...yeah, at the same time... probably Gan Forr...
      And one of the priests...
      ...
      Priest: Satori has fallen... his "Mantra" was disrupted.

      Sanji: Ok then... uh,
      what's the scoop behind this Mantra thing that lets them read our movements ahead of time?

      Gan Forr: The "Mantra"... I cannot use that myself,
      so I can't explain it very well...
      They say the Mantra is the "power to listen"...
      Supposedly, just by living, humans give off voices from their body...

      Sanji: Voices?

      Gan Forr: Yes... and if you hear them, you can tell what others are about to do.
      And if you hone the skill your range of hearing extends further...
      The priests hear all of Upperyard,
      Ener hears all of the entire land.
      That is the range of their powers.
      The nature of this skill is simply unknown to me...



      Jemand der es nicht beherrscht sagt aus, dass jeder Mensch diese eine innere "Stimme" hat. RAyleighsagte etwas ähnliches über das Haki. Eben jenes hat auch jeder Mensch, nur wissen dies nicht alle. Nun komme ich auf den nächsten Punkt. Wäre es möglich, dass das Spüren der Seele, dieses Hören der Stimme nicht sogar die Grundform oder eher die Basis der Herkunft des Haki ist?!

      • Wie gesagt wird Beides, eine Stimme und Haki, jedem Menschen zugeschrieben und wir wissen das das Mantora und das Kenbunshoku dazu da sind, sich dies zu nutze zu machen um eben besagte Fähigkeit zu benutzen. Ich finde es ganz plausibel das die Stimme etwas beschreibt, eine innere Kraft, eine Besonderheit die jeden auszeichnet. Sollte das Haki, das eben auch jeder hat, nun darauf basieren, bedeutet es ebenfalls, dass Haki das "Bemerken" dieser inneren Kraft ist. Wie Satori zB auch sagte, können nur die Weisen, nur die Fachmänner in den Geisteswissenschaften - grob übersetzt - diese Fähigkeit nutzen. Anders ausgedrückt, nur die die davon wissen können es benutzen, recht simpel. So ist es auch um Haki, das mit dem Wissen darüber beginnt und in einem fortwährenden Training entgleitet.
      • Um gleich auf das eigentlich zentrale Thema zu kommen, werde ich Haki nun als "Netzwerk der Seele" bzw als das Spüren dieser, aufnehmen. Es fängt einfach damit an, dass man die Anwesenheit von Lebewesen spüren kann und endet in dem Bosushoku, das dem Benutzer erlaubt, die wahre Gestalt des Gegners zu treffen. Für mich bedeutet Letzteres auch nichts anderes als die "Seele/Stimme" des Gegner zu spühren, zu erfassen. Weshalb ich diesen Punkt nochmals als Bekräftigung für meine Theorie sehe, das das Haki auf dem "Hören/Fühlen der Stimme/Netzwerk der Seelen" basiert und/oder zumindest mit diesem stark in Verbindung steht!



      Nun komme ich zu dem eigentlich Thema. Jeder kennt es, jeder weiß gleich sofort wovon ich rede, wenn ich sage "Schneiden ohne zu Spalten". Sicher, die Rede ist vom Kampf Zorro vs. Daz Bones! Aber keine Angst! Das hier wird nicht in einem Beitrag ausarten der Zorro bereits zu dieser Zeit Haki andichten soll, ich werde etwas weiter ausführen. Mir geht es um die Beschreibung und Bedeutung dieser Fähigkeit, dieses "Schneiden von Nichts", wie es wohl eigentlich heißen sollte. Es geht mir um den "Atem".


      Was meinen Sie Sensei?

      Stephen schrieb:

      Kapitel 194:
      Sensei: You see, there are swordsmen in this world that can cut NOTHING.
      But they can cut steel.
      With the same sword...
      The "Strongest Blade"... has the power to protect what it wants to protect and cut what it wants to cut.
      I believe that a sword that harms whatever it touches... cannot be called a "sword".
      Do you understand?

      Zoro: Hey Sensei!! I'm gonna be a swordsman who can cut anything!!

      Sensei: Were you listening to me, Zoro?!

      Stephen schrieb:

      Kapitel 195:
      Zoro: {First comes the "blade that does not cut".
      Cut NOTHING...!! Cut STEEL!!!
      I don't understand at all!!!}
      To push onward is the essential quality of a master swordsman!!!

      ...

      Zoro: {I dodged... this rock?! ...no. I KNEW... I KNEW the place where it wouldn't fall... My sword... Is under the rock there. I KNOW it...!!!}
      Mr. 1: What ARE you...?!!
      Zoro: {I've had this feeling before... When it's perfectly quiet around me... And my heartbeat becomes impossibly loud... This must be... a "life or death" situation.}

      Zoro: {The falling rock was like a living thing... I felt its presence...
      Not presence... it was stronger than that... just like...
      "BREATH"...
      The breath... of rock....
      Trees have the breath of trees.
      Soil has the breath of...
      Is that what he meant...?}

      <<Sensei: You see, there are swordsmen in this world that can cut NOTHING.

      Zoro: {So does "cutting nothing" mean... to know their "breath"...?!!
      And that is... The power to cut through steel...?!!}




      Bereits im Kindesalter berichtet Zorro's Sensei ihm von den Fähikeiten von den "Großen" Schwertkämpfern dieser Welt. Er führt ihm vor, das mit mit einer bestimmten Technik, einer bestimmten Einstellung, bestimmten kann ob man schneidet oder nicht. Der kleine Zorro ist zu dieser Zeit natürlich überhaupt nicht beeindruckt, ganz im Gegenteil. Wer will schon "Nichts" schneiden können!
      Zurück in der Gegenwart bekommt Zorro 'die' Herausforderung seines Lebens bis dato. Er tritt gegen einen Stahlmann an, der mit Schwertern eben nicht zu verletzten ist. Nicht einmal mit voller Kraft schafft Zorro das, wonach er sich so sehnt: Den Sieg über einen schweren Gegner und das Weiterkommen und Verbessern an sich. Aber er macht berteits das Richtge indem er an eben Jenes Gespräch mit seinem Sensei denkt, an das Schneiden vom Nichts.
      • "Es gibt Schwertkämpfer die können 'Nichts' schneiden, gleichzeitig aber auch Stahl. Beides mit gleicher Kraft." Alleine diese Aussage sagt doch schon aus, das es nicht um die Stärke hinter dem Schlag geht und auch nicht um die Schärfe und Härte der Klinge - was aber bestimmt Beides den Effekt verbessert mMn - sondern eben eine Art Einstellungs- und Konzentrationssache ist. Ebenfalls wird es sich um eine gesonderte technik handeln, dazu später.
      • Die Felsen schlagen herab, doch Zorro weiß instinktiv wohin er zu gehen hat, als ob die Felsen ihm zurufen würden. Er konnte ihre Präsenz spüren, so als ob sie atmen würden, genauso wie die seines Schwertes unter einem Stein, einem von Vielen! So kam er zu der Erkenntnis, dass jedes Objekt, jeder Stein, jeder Baum, einfach alles - Menschen wohl hier ausgeschlossen - einen Atem haben, eine Präsenz, eine Ausstrahlung die man spüren kann.
      • "Heißt das Schneiden von Nichts, das man ihren Atem spüren muss?!" wie genau das alles passiert und funktioniert kann unmöglich jemand erklären, selbst Oda bestimmt nicht. Es ist eben eine Art übernatürliche Fähigkeit, überträgt man dies in die realität. Aber davon gibt es so viel in OP, als das es eben keinen Gegenpunkt bieten kann. Somit ist es schon logisch anzunehmen, dass einfach alle "Dinge" eine bestimmte Präsenz haben, hier als Atem bezeichnet, die man lesen und spüren kann. Kann man diesen Atem spüren, versteht man dies, so ist man dazu fähig eben zB Stahl zu schneiden - wie gesagt, da Schneiden des Stahls an sich ist und wird bestimmt niemals begründet werden, aber es ist in Ordnung so.
      Religion in der Realität?!

      Borsalino schrieb:

      Shintoismus, das ist eine japanische Naturreligion, derzufolge jeder Stein, jeder Baum "lebendig" ist und der Sitz eines sogenannten "Kami" ("Gottheit") sein könnte.
      Nochmal danke für den Hint ;)

      Wiki.

      • Als Beispiel ist hier der Shintoismus in Asien, hauptsächlich Japan, anzuführen. Wie ihr aus dem Zitat ersehen könnt, handelt es sich um eine Religion, die davon ausgeht, das im Grunde 'Alles' im Hier und Jetzt heilig ist. Sicher gibt es noch andere Aspekte dieser Religion, doch diese sind zu vernachlässigen. Wie auch immer, es 'lebt' also wirklich alles. Wenn man nun möchte, so wie ich jetzt, setzt man das in direkten Zusammenhang zu der Lektion in One Piece die Zorro von seinem Sensei bekam.
      • Was ist also wenn es im Speziellen zum Weg des Schwertes, des Schwertkämpfers und Meisters gehört, diesen Zusammenhang, diese Lehre zu erkennen, zu erlernen und umzusetzen. Bewahrung und Vernichtung werden so zu klar definierbaren Größen, zu eindeutig ausführbaren und kontrollierbaren Aktionen! So hat das "Stärkste Schwert", was ich hier interpretiere als, einen Schwertkämpfer der den Sinn hinter allem verstanden hat, eben die Macht das zu beschützen was er eben beschützen will und umgekehrt das zu schneiden was er schneiden will! Das heißt, er ist fähig deutlich zwischen Wahrung und Zerstörung zu unterscheiden, der Weg des Schwertes möglicherweise.



      Worauf ich hinaus möchte ist Folgendes:
      • Ich möchte also darauf hinaus, das der "Atem" in allem, das Pendant zur "Stimme", zum Netzwerk der Seelen, ist! Diese Lehre würde somit etwas eigenes darstellen, etwas wie das Haki, ähnlich aber verschieden. Wäre das möglich das es wirklich etwas gesondertes gibt und ausgerechnet als Lehre unter Schwertkämpfern?! Das ist nun die Frage die ich an euch richte, meint ihr es ist möglich und sinnvoll derartig zu unterscheiden? Ist es überhaupt richtig auf Grund meiner Überlegungen?
      • Das würde bedeuten, dass Zorro niemals das eigentlich Haki beherrschen würde, sondern eben etwas anderes. Wiederum würde es auch bedeuten, dass auch ein Falkenauge nach dieser Lehre lebt und mit dieser eben eigene Formen des Kampfes auf Haki-ähnlicher Ebene hat.
      • ....




      Update hier im Thread:
      -> "Atem", eine Philosophie im Land der Harmonie

      Verwandte Beiträge:


      So, zunächst wieder einmal danke für das Lesen bis hier hin - ist dieses Mal ja nicht so viel. Ich bin gespannt darauf, was ihr zu dieser "Pondon"-Theorie zu sagen habt. Achso, ich kam auf den Gedanken, als naja, mir durch etwas wieder der Begriff Stimme und Atem einfiel. Ich begann neugierig zu werden und als dann Rayleigh das Mantora mit Haki in Verbindung brachte, ergab es wohl eine Art Auslöser.

      Viel Spass noch,
      dD.
      Oda = Gott.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von dDave ()

    • Erstmal danke für diesen gelungenen Beitrag.
      Hatte mir auch schon Gedanken über die "Stimmen" von Gol D. gemacht, hätte es aber nicht besser sagen können als du es jetzt getan hast. :thumbup:

      In Kapitel 544, wo Luffy und Blackbeard sich kurzzeitig schlagen, sagt Blackbeard im nachhinein:
      "You're stronger than I thought... You've raised your spirit since back then, too."
      Ich muss das irgendwie immer damit in Verbindung bringen, dass Blackbeard sowas sagt wie:
      "Dein Haki ist seit damals gestiegen." - auch wenn es dort nicht so steht.
      Wenn er mit spirit aber tatsächlich etwas von Luffy's Haki meint, bedeutet es doch eigendlich, dass Blackbeard Luffy's "Stimme" nicht 'nur' fühlen, hören und orten kann, sondern diese "Stimme" auchnoch in einem bestimmten 'Stärkegrad' definieren kann.
      Wenn das aber überhaupt nichts mit Haki zu tun hat, dann tut es mir leid, überhaupt etwas darüber geschrieben zu haben. :D

      MfG loban

    • Erstmal ein sehr schoener Beitrag, und schoen lang. Zwar habe ich ihn nicht ganz durchgelessen, ich muss gleich weg, trotzdem moechte ich mich dazu aesern.

      Ich glaube das Haki, Aura ist.

      Aura = Praesens

      bez. menschliche Praesens. Jeder Mensch besizt es, die Aura ist in einem und umgibt einem, sie sieht man nicht.

      Bei den unterschiedlichen Hakiarten:

      Kenbunshoku: Derjenige kann das Haki, die Praesens von anderen Menschen hoeren/sehen/fuehlen, so auch wenn die Aura sich bereit macht zum Kampf oder angreift oder wenn sie Qualen hat oder ganz erlischt.


      Haoushoku: Man besietts so ein starkes Haki, das die anderen Auren es nicht aushalten und so sie kolabieren.


      Busoushoku: Das Haki wird nochmal bestimmt nach aussen zu einer Ruestung gemacht/geschoben.


      Zu guter letzt:
      Ich glaube das die Schwertkaempfer die Praesens von Gegenstaenden spueren koennen. Also eine Art Unterstufe, kein richtiges Haki, sie koennen nur das was die Hakibenutzer von koennen, nur eben von Steinen und Stahl und Co., und sie hoeren auch keine Stimmen sondere spuehren nur ihre Praesens oder eben die Aura der Steine, also auch ihr "Atmen".

      ich habe die ganze nochmal bearbeitet. Ich musste es abschicken, weil ich gerade bei meiner Gastfamilie(Nordirland fuer ne Woche) am Computer bin und wir weggegangen sind. Ausserdem ist das ein Englischer Computer und kann so kein oe, ue, ae und sz schreiben.
      Ich liebe es Leute voll zu quatschen.
      -Nur so als Warnung!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tzuki ()

    • Diese Lehre würde somit etwas eigenes darstellen, etwas wie das Haki, ähnlich aber verschieden. Wäre das möglich das es wirklich etwas gesondertes gibt und ausgerechnet als Lehre unter Schwertkämpfern?! Das ist nun die Frage die ich an euch richte, meint ihr es ist möglich und sinnvoll derartig zu unterscheiden? Ist es überhaupt richtig auf Grund meiner Überlegungen?

      Das würde endlich klären, warum Falkenauges Angriff auf Ruffy von Mr. 1 blockiert werden konnte, oder Jozu sich in die Schnittwelle werfen konnte: Die Angriffe waren verstärkt, sie sollten schneiden, aber nur das eigentliche Ziel: Als FA Ruffy angriff, galt der Angriff Ruffy: Und dessen Atem ist der Atem von Gummi. Und wenn FA Gummi schneiden möchte, schneidet er Gummi. Und nicht Stahl. Also kann sich Mr. 1 dazwischen werfen, ohne geschnitten zu werden. Und als FA dann erkennt, dass ihm nun Stahl im Weg steht, schneidet der nächste Angriff Stahl. Und Mr. 1 ist geschnitten. Und zu diesem Zeitpunkt war FA schon ernst am Kämpfen: Warum hätte er dann kein Haki verwendet, um auf jeden Fall sicher zu gehen, dass jeder stirbt, der in die Schnittwelle gerät?

      Oder die gigantische Schnittwelle, die er auf WB abfeuert: Die muss verstärkt worden sein, so viele Muskeln hat der weltbeste nun auch wieder nicht, als dass er die mit purer Kraft alleine abfeuern konnte. Die Schnittwelle war auf WB gezielt, also muss sie wohl auf Whitebeards Atem fokussiert worden sein. Und nicht auf Diamant. Also kann sich Jozu noch dazwischen werfen. Und ohne einen Kratzer davonkommen. Wäre Rüstungshaki im Spiel gewesen, wäre der Kommandant der 3. Division schon sehr früh draufgegangen.

      Dein Gedankengang ist nachvollziehbar und stimmig, mir gefällt die Theorie. :thumbsup:
    • Battlepants schrieb:

      Wäre Rüstungshaki im Spiel gewesen, wäre der Kommandant der 3. Division schon sehr früh draufgegangen.
      Hier übertreibst du etwas, da man in Kapitel 567, genauer gesagt, beim Zusammenprall von Jozu und Aokiji eindeutig sehen kann, dass Aokiji hinterher die Lippe blutet, weshalb ich davon ausgehe, dass auch der Kommandant der dritten Division Whitebeards Haki beherrscht. Ich hatte das Thema bereits vor einigen Tagen im Haki Threat angeschnitten. Um ehrlich zu sein, wäre es auch töricht anzunehmen, dass ein so unglaublich starker und schneller Kämpfer wie Jozu sich einfach mir nichts dir nichts in die Schnittwelle von Falkenauge wirft, ohne sich sicher zu sein, dass ihm nichts dabei geschehen wird, obwohl ich auch anehme, dass Jozu durchaus sein Leben für seinen Vater gegeben hätte.

      Noch ein paar Worte zu der Theorie von dD4ve:
      Ich kann deiner Theorie im Großen und Ganzen zustimmen, da diese endlich einen Mittelweg zwischen einem Falkenauge, der (natürlich) alle Hakiarten beherrscht und einem, der keinerlei Haki beherrscht, darstellt, was ja auch viele User, wie ich auch, glauben. Mir stellte sich nämlich, als klar wurde, dass Zorro bei Falkenauge ins Training gehen würd ein Problem dar: Wenn Falkenauge, wie ich annahm und immernoch annehme, kein Haki beherrscht, wie soll er es dann einem Zorro beibringen. Es war ja klar, dass Zorro eines Tages einfach in der Lage sein muss das Haki zu beherrschen, schon alleine, weil er der zweitstärkste Pirat in Rufi's Truppe war und ist (wie ich hoffe und denke) und diese Crew später mal vom Piratenkönig angeführt werden soll, außerdem wäre es ja einfach lachhaft, wenn Zorro niemals das Haki erlernt, weil der Vize des ersten Piratenkönigs es ja mehr als gut beherscht. Wenn deine Theorie des Schwertkämpfer-exklusiven Hakis, wie ich der Einfachheit einfach mal sage, zustimmt, würde sich so ein guter Weg für Oda anbieten, die individuellen Fähigkeiten eines Zorro, wie auch eines Falkenauge, völlig neuartig darzustellen, weil es einfach bisher nie dazu gekommen ist, außer an einigen wohlbekannten Stellen natürlich, dass ein Logia User oder etwa jemand wie Jaz einfach getroffen wurde. Natürlich stellt sich hier auch das Problem der Begründung dar, aber wie du auch scon angeschnitten hast, ist dies wohl eher nebensächlich und genau so essentiell für den Storyverlauf von One Piece, wie die Frage, ob Ki Zaru sich taaaaaatsächlich mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegt.
    • Zuerst einmal: Großartiger Beitrag, dD4ve, ich ziehe meinen imaginären Hut vor dir. Dir scheint die vierwöchige Pause richtig gut getan zu haben(oder auch nicht, je nachdem wie man es sieht :D ) Damit aber auch schon genug der Lobhudelei...

      Battlepants schrieb:

      Das würde endlich klären, warum Falkenauges Angriff auf Ruffy von Mr. 1 blockiert werden konnte, oder Jozu sich in die Schnittwelle werfen konnte: Die Angriffe waren verstärkt, sie sollten schneiden, aber nur das eigentliche Ziel: Als FA Ruffy angriff, galt der Angriff Ruffy: Und dessen Atem ist der Atem von Gummi. Und wenn FA Gummi schneiden möchte, schneidet er Gummi. Und nicht Stahl. Also kann sich Mr. 1 dazwischen werfen, ohne geschnitten zu werden. Und als FA dann erkennt, dass ihm nun Stahl im Weg steht, schneidet der nächste Angriff Stahl. Und Mr. 1 ist geschnitten. Und zu diesem Zeitpunkt war FA schon ernst am Kämpfen: Warum hätte er dann kein Haki verwendet, um auf jeden Fall sicher zu gehen, dass jeder stirbt, der in die Schnittwelle gerät?

      Oder die gigantische Schnittwelle, die er auf WB abfeuert: Die muss verstärkt worden sein, so viele Muskeln hat der weltbeste nun auch wieder nicht, als dass er die mit purer Kraft alleine abfeuern konnte. Die Schnittwelle war auf WB gezielt, also muss sie wohl auf Whitebeards Atem fokussiert worden sein. Und nicht auf Diamant. Also kann sich Jozu noch dazwischen werfen. Und ohne einen Kratzer davonkommen. Wäre Rüstungshaki im Spiel gewesen, wäre der Kommandant der 3. Division schon sehr früh draufgegangen.



      Deine Beispiele finde ich nicht gerade treffend gewählt. Die Attacken auf Ruffy musste Falkenauge gar nicht mit Haki verstärken, gesetzt dem Fall er besitzt es überhaupt. Er konnte ihn auch so angreifen, ohne irgendwie speziell Gummi schneiden zu wollen. Dass er dann Jazz Boner beim ersten Mal nicht verletzen konnte ist dennoch logisch, da er auf dessen "Atem" nicht konzentriert war. Der Angriff auf Whitebeard sollte sowieso nur ein Test sein, wie weit Falkenauge noch von dessen Stärke entfernt ist. Und um den Körper eines "normalen" Menschen zu zerschneiden muss man dessen "Atem" nicht spüren, das geht auch so. Und nach dD4ves Theorie besitzen Menschen diesen "Atem" gar nicht, und diesen Punkt möchte ich nochmal aufgreifen.

      Zwei verschiedene Situationen, beide mit Falkenauge als Hauptakteur, doch beide Situationen haben einen anderen Ausgang. Die eine Situation könnte man mit dem Beobachtungshaki erklären, doch die zweite macht dies wieder zunichte.

      Situation 1: Don Creek Arc, Falkenauge vs Zorro

      Drei Schwerter gegen einen Dolch, wer glaubt dies sei eine ganz normale Aktion gewesen, der hat wohl schon einiges gesehen...viele werden jetzt schreien: "Ist doch klar, das ist das Beobachtungshaki!" Doch wenn ich Situation 2 erklärt habe erscheint das (hoffentlich) keinem mehr als logisch. Um es jedenfalls schon vorweg zu nehmen, ich glaube Falkenauge hat im Kampf mit Zorro den "Atem" seiner Schwerter gespürt, das heisst er konnte zwar nicht Zorros Vorhaben voraussehen, dafür aber sozusagen das "Vorhaben" der Schwerter.

      Situation 2: Marineford Arc, Falkenauge vs Ruffy

      Hier ist mMn ganz deutlich zu erkennen, dass Falkenauge kein Beobachtungshaki besitzt (und auch kein Rüstungshaki, aber das ist irrelevant) Hier holt Falkenauge nämlich zum Schwerthieb aus, doch Ruffy benutzt Buggy als Schutzschild. Dies hätte Falkenauge erahnen müssen, tat er aber nicht. Also besitzt er das Beobachtungshaki nicht. Und einem Buggy konnte er nichts anhaben, weil er dessen "Atem" nicht spüren konnte und deshalb nicht wusste, wie die Rotnase sich teilen würde.

      Mein Plädoyer ist hiermit abgeschlossen, wer dennoch Logikfehler entdeckt kann mich gerne darauf aufmerksam machen. Ich bin jedenfalls von dD4ves Theorie angetan. Ich hatte zumindest bei Falkenauge immer im Sinn, dass dieser Haki besitzen muss, da die Optionen für manche seiner Aktionen fehlten, was sich hiermit allerdings geändert hat. Danke dafür!
    • "Atem", eine Philosophie im Land der Harmonie

      Grüßt euch,

      dDave schrieb:

      (...)
      Worauf ich hinaus möchte ist Folgendes:
      • Ich möchte also darauf hinaus, das der "Atem" in allem, das Pendant zur "Stimme", zum Netzwerk der Seelen, ist! Diese Lehre würde somit etwas eigenes darstellen, etwas wie das Haki, ähnlich, aber verschieden. Wäre das möglich, dass es wirklich etwas gesondertes gibt und ausgerechnet als Lehre unter Schwertkämpfern?! Das ist nun die Frage die ich an euch richte, meint ihr es ist möglich und sinnvoll derartig zu unterscheiden? Ist es überhaupt richtig auf Grund meiner Überlegungen?
      • Das würde bedeuten, dass Zorro niemals das eigentlich Haki beherrschen würde, sondern eben etwas anderes. Wiederum würde es auch bedeuten, dass auch ein Falkenauge nach dieser Lehre lebt und mit dieser eben eigene Formen des Kampfes auf Haki-ähnlicher Ebene hat.
      (...)

      Ich wollte diesen alten Beitrag mal wieder aus der Mottenkiste kramen um ein paar neue Erkenntnisse bzw. Spekulationen zu ergänzen. Es ist ja schon ein wenig passiert seit dem letzten Mal, welches wohl zum Zeitpunkt des 4-wöchigen Breaks auf Grund des Timeskips angesiedelt war. Mir geht es nun vor allem darum die Theorie um den "Atem" zu erweitern und sie ggf. in einen größeren Kontext zu bringen.

      "Atem", was war das gleich nochmal?
      Oben hatte ich bereits ausformuliert was ich unter dem "Schneiden von Nichts" verstehe. Nur um dies nochmal kurz aufzugreifen... grob gesehen ist das Wissen und der Umgang mit dem "Atem", das Pendant zum Haki, behandelt aber keine lebenden Dinge, sondern Materialien und eben alles was gemein hin nicht lebt. So gesehen hat alles leblose zwar keine Seele im menschlichen Sinne, aber dafür etwas ganz eigenes. Dies ist der Punkt wo die Parallele zum Shintoismus greift, wonach im Grunde doch tatsächlich "alles" lebendig ist - einen "Atem" hat. Und wenn man die bisherigen Theorien um Wano Kuni glauben möchte, dann wird Wano wohl sehr japanisch-traditionell ausgerichtet sein und das Leben und die Philosophien dort auf einem solchen Glauben basieren, was wiederum (u.a.) im "Weg des Schwertes" zu sehen sein mag.

      Was hat sich seit dem TS ergeben?
      Das wird nun keine Überraschung sein, aber mittlerweile ist bestätigt, das FA neben dem "Atem" sehr wohl auch zumindest CoO und CoA beherrschen muss. Zoro ging aus seinem Training immerhin mit beiden Varianten hervor, weswegen per Umkehrschluss auch sein Lehrmeister dazu in der Lage sein sollte. Das bestätigt ebenso, dass wahre Schwertkämpfer, die den Weg des Schwertes gehen, nicht nur das Haki benutzen, sondern dass die Erkenntnis um den "Atem", dem "Schneiden von Nichts", eine zusätzliche Fähigkeit darstellt. Es könnte als eigener Kampfstil verstanden werden oder gar in eine eigene Lebensweise münden - eben jenen Weg des Schwertes.

      Ist OP der "Atem" ausgegangen?
      Das letzte Mal als wir konkret etwas zum "Atem" erfuhren, musste die Erkenntnis darum genutzt werden einen Mann aus Stahl zu schneiden. Seit dieser Zeit war es still um das Thema. Dies sei teilweise wohl der Offenlegung und Verbreitung von Haki geschuldet, mit dem man fortan jeden Gegner zu "treffen" vermochte. Es stellten sich bisher einfach nicht mehr die Fragen wie "Wie treffe ich ihn überhaupt?", "Wie kann man ihn verletzten?" oder "Was ist seine Schwäche?". Ein Typ aus Magma? -> (Stärkeres) Haki! Ein Typ aus heißer Luft? -> Haki! Ein Typ aus Zuckerwatte? -> HAKI! Natürlich sollte Haki immer die Lösung gewesen sein, so war doch jede der seither in Kämpfen eingesetzten Substanzen auf eine Teufelskraft zurückzuführen. Doch was passiert, wenn mal keine Teufelskraft im Spiel ist und dementsprechend auch Haki nicht weiterhilft?

      Als erfrischend sei hierbei nämlich zunächst das Fischmenschenkarate zu nennen, dessen Angriffe direkt auf dem Element Wasser basieren! Haki nützt da nichts! Ein wirkliches Mittel gegen diese Techniken gab es bisher nicht... außer ausweichen, einstecken, abtrocknen. Man kann jetzt natürlich zurecht hinterfragen, "Was soll man dagegen denn auch sonst unternehmen können?" oder "Muss da unbedingt etwas kommen?" Nun, ich stelle mir hier dann einfach zwei Benutzer des FMK in einem Kampf miteinander vor. Neben dem obligatorischen ausweichen oder einstecken hätten diese dann theoretisch noch die Option die Wasserangriffe direkt zu kontern oder nochmals zu manipulieren, einfach mit dem Wasser zu "spielen", was dann doch immense Vorteile in so einem Kampf haben mag möchte ich meinen. Ich frage mich, ob die FM die einzigen sind, die Wasser-basierende Techniken einsetzen können. Zumindest gibt es noch andere Element-Techniken in der OP-Welt.
      Die Minks beispielweise können Elektrizität produzieren und damit angreifen - wobei für mich noch interessant wäre, ob sie diese auch gezielt als Fernangriff ("Blitze") benutzen können. Dann haben wir mit McGuy während des GE jemanden gesehen, der sein Schwert elektrisieren kann. Bei diesen beiden Fraktionen interessiert mich brennend, ob sie das Element auch aktiv steuern können! Sie können ein elektrisches Feld aufbauen und das zum Angriff benutzen, Ja, aber zum Ausmaß der Möglichkeiten verglichen mit dem FMK fehlt mir dann doch noch etwas. Doch hier kommt Fuchsfeuer Kinemon (oder "Kinemon des Fuchsfeuers" laut Wiki!?) ins Spiel. In seiner Technik des Erzeugens und Manipulierens von Feuer (und Explosionen) sehe ich das Äquivalent zum FMK deutlich... und mehr noch...

      Um endlich mal Kreis zu schließen - Nein, der "Atem" ist OP nicht ausgegangen! Ich bin fester Überzeugung, dass die Basis von Kinemons Technik jene Philosophie ist, um die es mir hier geht - der des "Atem". Kinemon ist ein wahrer Schwertkämpfer, jemand der dem Weg des Schwertes folgt und dem das Schneiden von Stahl - also dem Wissen um den "Atem" - nicht fremd ist.

      Nur der Anfang der Lektion?
      So gesehen war Stahl seinerzeit meiner Empfindung nach nur der Anfang der Lektion! Man kann den "Atem" nämlich nicht nur in Steinen, Bäumen und Stahl spüren, sondern bspw. "lebt" auch das Feuer! So wie Kinemon Feuer und Explosionen zerschneiden kann sehe ich definitiv eine Verbindung zu dem was wir damals im Kampf gegen Mr. 1 erlebt haben. Es handelt sich somit um dasselbe Prinzip, nur die (Aggregats-)Zustände unterscheiden sich wenn man so will^^ Zoro hatte bereits angeteasert, dass er an der Technik interessiert ist und ich denke, dass ihm auch keine Wahl bleiben wird diese Technik zumindest im Ansatz zu erlernen - doch dazu später.

      Wenn das Schneiden von Feuer also tatsächlich zu der Philosophie des "Schneidens von Nichts", was Zoros Lehrmeister ja auch mit dem "Wahren aller Dinge" gleichsetzt, gehört und etwas ist, dass die Samurai regelrecht leben werden, dann ist doch eine der naheliegenden Fragen "Was zählt noch dazu?!". Wenn Feuer "lebt", dann muss das doch auch z.B. für die Elektrizität, den Wind und das Wasser gelten! Kostproben gab es dazu aber leider bisher nicht. Aber Hinweise könnten wir bereits dafür bekommen haben, dass sich das Muster fortsetzt.

      Zunächst haben wir für das Wasser das bereits erwähnte FMK, was einfach zeigt, dass die Manipulation von Wasser schon mal existiert und möglich ist. Wer weiß, vllt lässt sich die Funktionsweise sogar übertragen. Wenn ich davon ausgehe, dass wir künftig einen Schwertmeister erleben werden, der Wasser so behandeln kann wie Kinemon das Feuer und dies auf Grund des Wissens um "das Leben/Atem des Wassers" tun kann, dann ist dies vllt gar nicht so weit weg von einem Fischmenschenkaratemeister der "das Herz des Wassers" beeinflussen kann. Beiden Techniken könnte so derselbe Ursprung innewohnen, nur unter anderen Bezeichnungen.

      Dann haben wir inklusive Kinemon drei Charaktere - drei Schwertkämpfer - mit einem bestimmten Beinamen-Schema kennengelernt. Ihr wisst worauf ich hinaus will und dass ich nicht der erste bin, der diese Verbindung vermutet. Die Vermutung besagt, dass Kinemon des Fuchsfeuers (auch "Irrlicht" in der Übersetzung), Jigoroh des Windes und Shiryuu des Regens alle ihre Ursprünge in Wano Kuni haben! Demnach könnten sie alle zu gewissen Häusern/Familien gehören. Nimmt man nun den Zusammenhang zwischen Kinemons Beinamen und Fähigkeiten daher, könnte man diesen theoretisch auch auf die anderen Charaktere übertragen. Demnach hätte Jigoroh als Mitglied des "Hauses des Windes" seine Spezialisierung in dem Beherrschen oder Schneiden des Windes gehabt. Dass er das auf der TB nicht gezeigt hat, hätte schlichtweg darin begründet sein können, dass er im Grunde nicht er selbst war, sondern die Fähigkeiten vom Schatten kamen. Weitergesponnen wäre Shiryuu dann ein Abkömmling des "Hauses des Regens" und könnte so gesehen Wasser manipulieren ähnlich wie das FMK. Wie Jigoroh und Shiryuu aber schließlich da landeten, wo wir sie zuletzt gesehen haben, ist eine andere Geschichte, wie auch die Frage, ob sie abseits ihres Standes doch noch anderes "schneiden" konnten.

      Welche Herausforderungen birgt Wano Kuni schließlich?
      Könnte dies der Fall sein? Verschiedene Häuser, die ihrerseits Element-spezifische Spezialisierungen ausgeprägt haben? Wenn alle Samurai den Weg des Schwertes leben, den ich gleichsetze mit dem Wissen um den "Atem", der Wahrung der Harmonie, wieso haben sich dann solche Differenzen gebildet? Wieso gibt es keinen Samurai oder ein Haus, dass wirklich in "allem" das Leben spüren und beherrschen kann?! Eventuell gibt es dieses Haus! Das Oberhaupt von Wano, der Shogun, gilt höchstwahrscheinlich auch als der stärkste Samurai auf Wano - zumindest wohl seit der Neue unter Kaidou da ist - , deswegen könnte man annehmen, dass er nicht nur physisch und technisch ein Monster von einem Schwertkämpfer sein wird, sondern auch deren Lehren vollends lebt und dadurch so gut wie alle Elemente "schneidet"! Dass das eventuell zu sehr nach Avatar Herr der Elemente klingt, ist finde ich ein fader Beigeschmack, aber es kommt ja immer darauf an, wie Oda es tatsächlich umsetzt.

      Ich sehe in dieser Theorie einiges an Potenzial und da ist Zoro einfach mit einzubeziehen. Es würde berücksichtigen was Zoro noch lernen will und auch, was er noch lernen muss! Er ist definitiv noch nicht am Ende, jetzt mal reduziert auf sein Schwertkämpfer-Dasein. Und daher muss eine große Prüfung auf ihn warten, in welcher er eine komplett neue Lektion lernt! Ohnehin ging er seit dem TS viel zu easy durch seine Gegner, was einerseits cool mit anzusehen war, andererseits aber auch zurecht arg kritisiert wird! Auf Wano wird er eine neue Lektion lernen müssen und das ein ums andere mal mit Sicherheit einen krassen Dämpfer verpasst bekommen! So stelle ich mir einen finalen Fight gegen den derzeitigen Shogun vor, welcher nur so Feuer und andere elementare Angriffe loslässt, gegen die Zoros ganze Kraft (und natürlich Haki) und Coolness, von der wir seit dem TS bis zur Ernüchterung Zeuge wurden, nichts auswirken kann, sodass er sich wieder besinnen und wie damals in sich gehen muss..!


      Man könnte nun noch etwas fragen wie: "Wieso hat Falkenauge ihm denn nicht gezeigt, wie man tatsächlich 'alles' schneidet, der BSW müsste das doch können, oder!?" Ich würde darauf zunächst antworten, dass es bei Zoros erster Begegnung mit dem "Atem" ja auch so ablief. Sein Meister erzählte ihm davon, macht ihn darauf aufmerksam, doch auch die folgenden Jahre "zeigte" er es ihm nicht, bis Zoro es selbst im Kampf gegen Mr. 1 erkannte. Ich denke es wird einfach so etwas sein, dass man einfach selbst erfahren und erlernen muss, wenn es darauf ankommt. Ob FA es nun beherrscht weiß ich nicht, man kann davon ausgehen, es kann aber auch einfach irrelevant sein.
      Auch lasse ich mal dahingestellt, wie z.B. das "schneiden" von Wind des Haus des Windes aussehen würde :D Gewissermaßen kennen wir ja schon Schwertwellen, welche im Grunde als Wind durchgehen...

      Zusammenfassung
      • im " Spüren des Atems/Lebens in allem" sehe ich eine wesentliche Philosophie des Lebens auf Wano Kuni,
        zumindest wenn es um den Weg des Schwertes geht und gipfelt in der Wahrung einer gewissen Harmonie
      • der "Atem" in allem ist das Pendant zum Haki, der "Stimme", dem Netzwerk der Seelen
      • das Nutzen des "Atems" um Stahl zu schneiden war seinerzeit nur der Anfang!
      • der "Atem" kann auch dazu benutzt werden "alles" zu schneiden, wie auch Feuer und andere Elemente (ohne Teufelsfrucht-Hintergrund!)
      • das Wissen um den "Atem" ist essentiell für das Beherrschen von Elementen (insb. Kinemons Feuer-Schwertstil)
      • es gibt Häuser/Familien auf Wano Kuni, die bestimmte Variationen gemeistert haben (Haus des Fuchsfeuers, Haus des Windes, Haus des Regens)
      • der Shogun, das Oberhaupt des Landes, beherrscht als stärkster Krieger alle Ausprägungen der Philosophie und kann sozusagen "alles" schneiden, wie es Zoros Meister prognostizierte;
        doch muss dies nicht ausschließen, dass es auch andere Samurai gibt, die "alles" schneiden können
      • Zoro wird seine nächste Lektion darin finden u.a. Feuer schneiden zu lernen, um dann schließlich wirklich "alles" schneiden zu können;
        (ausgenommen natürlich Diamant^^)
      Was denkt ihr von meiner kurzen Ergänzung? ;D

      much fun,
      dD.
      Oda = Gott.
    • Super Beitrag dDave!

      Da Schwerter ja allgemein was ganz tolles sind und jeder mit genug Y-Chromosomen mehr oder weniger darauf stehen sollte kann ich seit Ewigkeiten den Besuch auf Wano nicht mehr abwarten. Auch erhoffe ich mir endlich mal wieder etwas mehr Details zu den ganzen Schwerterklassen und ein paar weiteren Vertretern zu den jeweiligen Gattungen...Vertiefungen in das Thema sind schon seit Alabasta durch Tashigi mehr als überfällig.

      Interessant ist das ja mit den verschiedenen Häusern im Avatar-Style, auch wenn ich persönlich nicht so der Freund davon bin.

      Möglich wäre es zwar, dass wir zu Feuer, Wind, Wasser und (Erde?) wie in Avatar jeweilige Schulen gezeigt bekommen, jedoch stößt mir der Gedanke übel auf, dass wie in der Serie (lt. einer evtl. Prophezeihung) auf einen legendären Schwertkämpfer/Avatar gewartet wird, welcher alles beherrschen wird und die Stämme anführen soll...In dem Fall womöglich Zorro. Ich hoffe es kommt nicht so, denn ich mag diesen Gedanken warum auch immer nicht.

      Was wäre wenn man den Gedanken von 4 verschiedenen Schulen von Avatar auf Harry Potter übertragen würde? Ich kenne mich da zwar nicht so gut aus in der Materie aber dann würde es vielleicht eine Schule aka Slytherin geben, welche eine dunkleren Weg des Schwertes beschreitet (ggf. die des Regens = Shiryuu) und 3 andere die eher einen neutraleren/positiveren Weg gehen. Ob mir das gefallen würde lass ich mal so stehen. Käme vielleicht darauf an wie ausgefallen man sowas umsetzen würde ^^

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      Um für mich nochmal was zusammenzufassen in der Hoffnung ich hab das verstanden:
      Die Theorie ging ja dahin, dass Zorro den "Atem" der "leblosen Dinge" spürte. Quasi das Pendant zum Observationshaki für die lebenden Dinge oder?


      "Schneiden ohne zu spalten" - Eine Eigeninterpretation:

      Der Wortlaut an sich sagt ja schon aus mit welchen Gefühlen man selbst an die Sache rangeht.

      Spalten setze ich für mich irgendwie in den Kontext roher Gewalt und Kraft. Ich spalte bspw. voller Wucht mit der Axt den Holzscheitel. Mit dieser "gedankenlosen" Kraft treten m.E. Neulinge den Gegner entgegen. Gerade Anfänger die die Schwertkunst erst erlernen oder sich nicht viel damit beschäftigen (0815-Piraten mit Schwertern) setzen einfach auf die rohe Gewalt des "Spaltens". Umso härter der Schwertschlag umso größer der Trefferschaden würde ich jetzt mal plump ausdrücken. Ich denke diese Methode ist für jeden Menschen erstmal leicht zu begreifen und bis zu einem gewissen Grad auch effektiv.

      Nur umso weiter man nicht seinen Tunnelblick des "Spaltens" für das tiefere Verständnis der Schwertkunst öffnet, umso mehr wird man in den eigenen Leistungen stagnieren. Die Steigerung bzw. höhere Fähigkeit der Schwertkunst wäre dann das "Schneiden". Quasi eine intellektuelle Herangehensweise was die Spreu vom Weizen trennt.

      Den Begriff Schneiden als solches verbinde ich in eher in dem Kontext von Anmut, Beharrlichkeit und Eleganz. Ergo das genaue Gegenteil von spalten. M.E. kam Zorro auch deshalb zunächst nicht gegen Jazz Boner an, da Zorro nur mit "spalten" drauflos attackierte. Rohe Gewalt hat ihn durch den East-Blue recht erfolgreich gebracht, doch hier sollte seine persönliche Grenze erreicht werden indem er sich weiterentwickeln musste.

      Somit lässt sich der intellektuelle Begriff "schneiden" auch gut mit den Begriffen "Atem" und das "Fühlen lebloser Dinge" verbinden. Ich hätte auch eher gedacht, dass die letzten beiden Begriffe sich irgendwie gut mit dem Observationshaki in Verbindung bringen lassen. Denn beide Varianten - das Haki und der Atem - gehen ja irgendwie in die Richtung des "Fühlens der Seele". Ob die Seele beim Angriff des Feindes von Hinten gesehen wird oder die Seele des Steins, der auf dem Schwert liegt, liegt womöglich gar nicht so weit auseinander.
      Character-Battle-Kampagnen auf meiner Profilseite

    • Moinsen,

      Klasse Ausführung @En|Rico! Schneiden und Spalten würde ich auch genauso interpretieren! Allerdings muss ich nochmals erwähnen, dass ich denke, dass der "Atem" das Pendant von Haki an sich ist, nicht nur vom CoO. Beim CoA muss man sich ja auch der Seele -wenn man so will- desjenigen bewusst sein, diese spüren, damit man ihn direkt treffen und die TK umgehen kann. CoA und CoO hätten somit in gewissen Ausprägungen dieselbe Basis. Einzig das CoC würde ich anders verstehen, da es darum geht sich selbst, seinen eigenen Geist zu kennen und zu stärken. Zu dieser Kategorie gehört auch der defensive Part des CoA, das Hardening.

      Tja und was die Ähnlichkeiten zu Avatar betrifft, da bin ich wie gesagt auch kein Freund von. Allerdings kenne ich davon auch nur den Namen und den Umstand, dass jemand mit Elemente um sich zaubert xD Es kann ja auch durchaus noch mehr "Häuser" geben, Familien gibt es sicherlich einige, nur eben bestimmte mit einem etwas höheren Stand. Das "Haus des Eisens" wäre ja trotzdem möglich, auch wenn Kinemon bereits zeigte, dass er das ja auch schon schneiden kann.

      Und Jo, dass es unter den friedvollen Samurai "Häusern" auch schwarze Schafe geben könnte läge wahrscheinlich in der Natur der Sache. Der neue Shogun den Kaidou unter sich hat, der muss ja auch irgendwo herkommen! Da finde ich diese Idee schon recht naheliegend, dass es in den eigenen Reihen der Samurai knistert und einer die Gelegenheit beim Haarschopfe packte. Und natürlich ist es naheliegend mit dem Finger auf Shiryuu und sein potenzielles Haus zu zeigen. Ich hoffe wirklich, dass sich sein Background in diese Richtung offenbart, denn es ergäbe einen tollen Kontrast zwischen seiner Herkunft und seinem heutigen Tun.

      dD.
      Oda = Gott.