Me and the Devil Blues

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    • Me and the Devil Blues


      Early this mornin', when you knocked upon my door
      Early this mornin', oooh, when you knocked upon my door
      And I said, "Hello, Satan, I believe it’s time to go"

      Das sind die einleitenden Worte der ersten Strophe vom Song Me and the Devil Blues der Blues-Legende Robert Johnson. Auf Grundlage dieses Meilensteins der Musikgeschichte kreierte Hiramoto Akira ab Anfang 2004 ein kleines Manga-Juwel, welches nachfolgend kurz vorgestellt werden soll. (Zur Feier meines 1.000. Posts im PB, da wollte ich doch etwas Stimmungsvolles und qualitativ Hochwertiges, also entschied ich mich für einen Serienthread. Danach zermaterte ich mir mein Hirn, welcher Manga es wert wäre und meine Wahl fiel also schließlich auf diesen Titel.)

      Über den Autor:
      Der Mann hinter dem Werk nennt sich Hiramoto Akira, wahrscheinlich den wenigsten Usern hier im Board ein Begriff und ich muss einräumen, dass auch ich nur vergleichsweise wenig zu ihm sagen kann, da er sich vorzugsweise bedeckt hält. Im Jahr 1995 gab er sein Debüt im Weekly Young Magazine von Kodansha mit der Kurzgeschichte Sono tomodachi ni gimon ari.
      Drei Jahre später gelang Hiramoto dann sein großer Wurf und er kreierte einen 32 Taschenbücher umfassenden, über 11 Jahre laufenden Gag-Titel der Extraklasse: Agonashi Gen to ore monogatari (dt. Die Erzählung vom kinnlosen Gen und mir). Die Abenteuer des kinnlosen Gen oder wie die Japaner es auch in Kurzform nannten AgoGen waren Hiramotos großer Durchbruch und er machte sich durchaus einen Namen. 2009 endete AgoGen.
      Im Jahr 2004 erschien in der Februar-Ausgabe der Monthly Afternoon der Titel, um den es in diesem Thread gehen soll. Von 2007-2008 schuf Hiramoto den humorlastigen Erotiktitel Yarisugi Companion to atashi monogatari (Dt. Die Erzählung der Hostess, die es stets übertreibt und mir), der ebenfalls wieder im angestammten Young Magazine erschien. Dort veröffentlicht Hiramoto seit Anfang diesen Jahres auch seine neueste Serie Prison School.


      Allgemeine Informationen:
      • Serie: Me and the Devil Blues (von Hiramoto Akira)
      • Genre: Drama, Historie, Übernatürliches, Musik, Philosophie
      • Magazin: Monthly Afternoon (2004-2008*)
      • Status: 4 Bände in Japan erschienen; Scanlations 100%
      • Anmerkung: Der Manga erschien in den Jahren 2004 bis 2008 in der Afternoon. Aufgrund Hiramotos parallelen Arbeitens an diversen Projekten und einem persönlichen "Krea-Tief" litten die Erscheinungsintervalle von der Serie sehr und ab der April-Ausgabe pausierte der Manga schließlich. Interessant ist nun, dass ab der Juli-Ausgabe der Hinweis auf die Pause des Manga ausbleiben sollte und auch seither keine Neuigkeiten zu diesem Punkt kamen. Es existiert kein offizielles Statement über ein Ende oder den Verbleib der Serie. Manche denken, sie wurde abgesägt, andere spekulieren auf einen unbefristeten Hiatus. Vergangenes Jahr kamen Gerüchte über eine Fortführung der Serie auf, bisher blieben es jedoch nur Gerüchte…

      Story
      Handlungsort sind die Staaten der späten 1920er, der Sezessionskrieg des 19. Jahrhunderts mag einige Jahrzehnte zurückliegen, doch von einer wirklichen Emanzipation der schwarzen Bevölkerungsschicht ist man noch weit entfernt. Allgemeine Segregation und Lynchjustiz bestimmen das Bild der Zeit.
      Hauptperson der Geschichte ist der junge RJ, ein Afroamerikaner, der den ganzen Tag nichts anderes tut als auf dem Feld zu schuften, um des Abends in seine kleine Hütte, die er mit seiner schwangeren Gattin Virginia bewohnt, zurückzukehren. Des Wochenendes geht es schließlich in die Kirche und der Zyklus beginnt zum Wochenanfang von vorne. Die einzige Freude, die RJ in diesem harten und monotonen Alltag bleibt, sind die Besuche des Juke Joints, der lokalen Kneipe für die schwarze Gemeinde, in der Musik, Alkohol und Tanz regieren.
      RJs größter Wunsch ist es Blues-Musiker zu werden. Doch gibt es da mehr als bloß ein Problem. Manch einer möchte dies als mangelndes Talent bezeichnen, andere hingegen mit der simplen Tatsache, dass RJ den Blues nicht lebt oder gar versteht.

      Es existiert jedoch eine Legende, die besagt, dass man einen Pakt mit dem Teufel eingehen kann, wenn man auf einer Straßenkreuzung ein Lied auf seiner Gitarre spielt. Wie es der Zufall so will – war es wirklich Zufall oder doch eher Schicksal? –, findet sich RJ nach einer durchzechten Nacht auf einer Kreuzung wieder und spielt… was einige schwerwiegende Folgen haben soll!


      Artwork – 10/10 Punkte:
      Es fehlen mir eigentlich die Worte, um das Artwork dieses Titels zu beschreiben. Es ist einfach verdammt genial und technisch auf irrsinnig hohem Niveau. Selbst in die kleinsten Panels quetscht Hiramoto noch soviel Details und arbeitet sie so fabelhaft aus, dass man eigentlich nicht anders kann, als seinen Hut zu ziehen. Die Zeichnungen wirken realistisch und stimmungsvoll, besonders sei hierbei die Atmosphäre hervorgehoben. Es mag viele Zeichner geben, die bestimmte Emotionen und Eindrücke gut umzusetzen wissen (Tragik, Düsterkeit, Badassery, Dynamik, etc.), Hiramoto kann all das und zu weiten Teilen besser als manch einer seiner Kollegen sich nur erträumen lassen kann. Gleichzeitig ist das Artwork nicht stereotyp oder ekelhafter Mainstream-Käse, nein, der Zeichner kann auch expressiv und experimentell arbeiten und er tut das, wenn ihm danach steht und es die Situation verlangt.
      Ich kann wenig schlechte Worte über den optischen Aspekt, quasi die Verpackung der Geschichte, verlieren – kleine Kritik ist vielleicht, dass man in ein paar wenigen der düsteren Szenen Probleme haben könnte, alle Details im Bild zu erfassen –, darum werde ich wie immer lieber die Bilder sprechen lassen. Absolut willkürlich ausgewählt, glaubt mir, wenn ihr einen Manga mit durchweg hohem künstlerischen Niveau lesen wollt, dann gehört dieses Werk zu meinen Top-10-Empfehlungen an euch.



      Plot – 9/10 Punkte:
      Es ist schwierig den Plot den Manga groß zu bewerten, da die Geschichte auf Metaebene eigentlich noch im Anfangsstadium steckt, d.h. der Hauptplot ist weit davon entfernt aufgelöst zu sein. Es bleiben uns also nur die einzelnen kleinen Kapitel und Arcs, die trotz allem zu gefallen wissen und auch für ein großes Maß an Spannung sorgen.
      Im Zentrum der Geschichte bewegt sich, wie angefügt, RJ. Nicht zuletzt der Titel verrät, dass es sich bei diesem um eine Anlehnung an den großen Robert Johnson handelt, dessen Biographie und Karriere mehr als nur ein paar Fragen aufwirft und von Mysterien und Mythen umrankt wird. Selbstverständlich sind Johnson und RJ nicht deckungsgleich, Hiramoto bewegt sich durchaus von der Vorlage weg und lässt seine Figur für sich agieren. Nicht zuletzt das übernatürliche Moment des Manga kommt hier zum Tragen.
      Doch ist RJ nicht Alleinunterhalter und einzige Reflexionsfigur des Lesers. So steht ein Zeitgenosse von Robert Johnson ebenfalls im Zentrum der Geschichte: Clyde Barrow! (Japp, der legendäre Ganove mit seiner besseren Hälfte Bonnie.) Und auch dessen Biographie wird von Hiramoto neu geschrieben und so kommt es schließlich zum Aufeinandertreffen des gesellschaftlich geächteten RJ und des abgebrannten Kriminellen Clyde.

      Was mir bei der Geschichte seiner Zeit Probleme bereitet hat, war die Chronologie des Geschehenen bzw. auch die Handlungsebenen. Dies fiel mir auch wieder ins Auge als ich den Manga nochmals für diesen Thread überblättert habe. Ein paar Beispiele hierfür finden sich m.E. vorwiegend in Band 1: RJs Hintergrundgeschichte (vom Lümmel zur Legende, was dauerte wie lange? Welche Szene sind Einbildung und Alkohol-Phantasien?) sowie die Einführungsszene von Bonnie und Clyde (Erwähnung von RJ?) seien als Exempel angefügt.
      Vielleicht möchte sich der ein oder andere ja an einer Interpretation und Aufwicklung der Handlungs- und Zeitebenen versuchen. Ich wäre gleichermaßen gespannt und dankbar!


      Charaktere – 9/10 Punkte:
      Ein Großteil der Figuren, besonders im ersten Band der Geschichte, dienen als Stützpfeiler der Handlung. Es handelt sich hierbei also tatsächlich weniger um echte Charaktere als um Typen. Wir haben um den Hauptcharakter eine Traube an solchen Figuren geschart. Trotz allem sind die Figuren nicht langweilig, im Gegenteil, und zudem besitzen viele von ihnen eine erfrischende Glaubhaftigkeit in all ihrer Einseitigkeit (ein Paradebeispiel wären Bessie und ihr Ehemann).
      Darüber hinaus werden die tragenden Figuren der Geschichte auch entsprechend ausgearbeitet. Faszinierend ist hierbei wie wenig Zeit Hiramoto dafür benötigt. Ich weiß nicht, ob es am Artwork liegt (dass man beispielsweise allein in den Gesichtern der Charaktere einen Teil ihrer Lebensgeschichte ablesen kann), aber Figuren wie Sheriff und Gefolgschaft hatten binnen kürzester Zeit ein Wesen, durch das man sie einschätzen wusste. Insbesondere gilt es zwei Figuren hervorzuheben, die es mir besonders angetan haben: Clyde und Mr. McDonald.

      Zu ersterem will ich noch ein paar Worte verlieren, quasi als Heißmacher: Clyde ist die coolste Sau in diesem Manga und auch einer der interessanteren Charaktere, die ich in den letzten paar Jahren erlebt habe. Irgendwo zur Halbzeit des Manga hin stiehlt er RJ ganz einfach die Show und etabliert sich zur primären handlungstreibenden Kraft. Er wandelt dabei zwischen Extremen und Gegensätzen, bleibt sich im Grunde jedoch durchaus treu. Auf der einen Seite cholerische, psychopathische Drecksau und doch hat er durchaus seine ehrenvollen Momente. (Auch wenn er dies als Bedachtsein auf den eigenen Vorteil verpacken mag.)


      Themen und Motive – 8/10:
      Wie auch schon bei meinem Thread zu Cesare muss ich diesen Abschnitt mit einer Frage einleiten, weil sich das Hauptthema des Manga mE in den ersten vier Bänden noch nicht in all seiner Klarheit erkennen lässt. Was also könnte es sein? Ich möchte diese Frage jeden für sich entscheiden lassen und picke mir daher ein paar der wichtigsten Aspekte und Hintergründe heraus:

      Sehr schön finde ich von vornherein schon einmal das Setting der Geschichte. Es ist faszinierend, was für ein – so denke ich zumindest, wenn ich mein Wissen über Zeit/Land heranziehe – authentisches und stimmiges Bild der Autor geschaffen hat. Nicht nur optisch (Personen, Kleidung/Mode/Accessoires, etc.), sondern auch inhaltlich hat Hiramoto hier wirklich seine Hausaufgaben wirklich gemacht! Glaubhafte Dialoge und ein akkurates Bild der Mentalität verschiedenster Bevölkerungsteile (Rassismus, Religion und Religiösität, damit verbunden die Prohibition in weiten Teilen der USA in dem Zeitrahmen), all dies tut sein übriges.
      Daran anknüpfend selbstverständlich überhaupt die tolle und abwechslungsreiche Idee a) einen Manga über Blues (dessen Prinzipien und Philosophie) im Allgemeinen, aber natürlich auch b) der Versuch der tragenden Figur des Delta-Blues’ einen kleinen Denkstein zu setzen und dessen mysteriöse Biographie unter die Lupe zu nehmen und wenn nötig auszuschmücken. Auch wenn sich der Autor seine Freiheiten genommen hat, so steht dieses Anliegen wohl zweifelsohne im Zentrum seines Werks. Hieran angeschlossen sei erwähnt, dass Hiramoto hier nicht einfach eigene, freie Umsetzung von Originalstoff liefert. Er hat sich mit Nagai "Hotoke" Takashi einen Experten zur Seite geholt, der zu den prägendsten Köpfen der japanischen Blues-Szene gehört und seit knapp 40 Jahren aktiv Blues spielt. Und gleichzeitig hat Hiramoto hier diverse Versatzstücke gesammelt und auf interessante Weise zusammengesetzt: so existieren über Johnsons Werdegang als Musiker tatsächlich Theorien und die abenteuerlichste spekuliert tatsächlich über einen Teufelspakt. Darüber hinaus spielen sowohl die Songs Me and the Devil Blues als auch Crossroad in diesem Manga eine Rolle wie sich schnell erkennen lässt.


      Der größte Wermutstropfen liegt bei diesem Manga zweifelsohne in seinem unschönen Ende, welches den Leser irgendwo zwischen Hunger auf mehr und dicken Fragezeichen des Ungewissen zurücklässt. Wird die Geschichte je fortgesetzt? Oder müssen wir uns doch mit diesem Abschluss zufrieden geben? Fakt ist: je mehr Zeit vergeht, desto unwahrscheinlich wird eine Fortsetzung. Hoffnungsschimmer ist, dass Hiramoto nach wie vor an Kodansha gebunden bleibt und seine aktive Karriere noch nicht beendet hat…

      Trotz allem handelt es sich hier um einen äußerst gelungenen Manga mit einem atemberaubenden und stimmungsreichen Artwork. Da ich immer so viele Klagerufe höre, dass die Leute nicht zu lange Serien lesen wollen, sollte dieser Titel mit seinen vorerst vier Bänden auch für jene Kandidaten im Rahmen des Möglichen sein.
    • Draußen ist es dunkel, die Uhrzeit zeigt 04:25 an, ich spüre noch einen gewissen Restalkohol im Blut, bin hundemüde und einfach nur erschöpft von dem vergangenen Abend. Aus dem Kopfhörer ertönt leise „Slow Blues“ von James Cotton. Langsam nimmt die Mundharmonika Geschwindigkeit an. Möglicherweise eine unpassende Ausgangssituation, um ein angemesseneres Resümee zu diesem wunderbaren Manga zu verfassen, aber die Idee reizt mich enorm, vielleicht kommt etwas Konstruktives bei rum.

      Wie tritt man nun am besten an ein derartiges Werk heran? Gerade als es anfängt in Fahrt zu kommen ist es schon vorbei. Dabei hat Akira doch alles richtig gemacht, was in seiner Macht stand, Handlung, Artwork und Thema passen wunderbar zusammen, harmonieren miteinander. Ich hoffe, dass er aus der Schaffenskrise herauskommt, wenn er es nicht schon geschafft hat und sich daran erinnert, dieses Werk einen weiteren, würdigen Verlauf zu geben und nicht die Fans vor unvollendeten Tatsachen stehen zu lassen. Ich werde beten….

      Me and the Devil Blues. Als ich diesen Titel hörte war ich sofort aufmerksam und gespannt auf den Thread. Es schien um Blues zu gehen und da ich ein großer Fan dieses Genres bin, hegte ich innerlich hohe Erwartungen an den Manga und seinen Inhalt. Die ersten Seiten machten diesen eindrucksvoll klar: Der Blues selbst erzählt seine Geschichte, seine Anfänge, sein Werdegang und eben auch seine Begegnung mit dem jungen Mann Robert Johnson, kurz RJ, um den sich der Manga dreht. Neben dem Artwork und dem Plot, hat mich vor allem das Setting zum Lesen animiert. Ich war schon immer ein begeisterter Verehrer der 20iger Jahre, ihrer Musik, ihrer Kultur und nicht zuletzt ihrer schicken Hüten. In diesem Bereich konnte der Manga bei mir punkten und das Flair dieses Jahrzehnts glaubwürdig verkaufen.

      Die Handlung lässt einen sehr im unklaren, in welche Richtung sie sich wenden möchte. Anfangs noch verwirrend, schlägt sie später eine sehr durch Rassismus und das Recht des Stärkeren geprägte Richtung ein. Während Clyde seine persönlichen Ziele verfolgt, sich versucht am Eigentum anderer zu bereichern, verbringt RJ seine Zeit - für ein Verbrechen, welches Clyde begangen hatte - im Gefängnis und grübelt über sein Leben nach. Später wird er zwar befreit und eine wilde Hetzjagd beginnt, aber gerade hier, am Scheideweg der Möglichkeiten, ist die Geschichte schon zu Ende und leider lassen sich dabei keinerlei Hinweise entdecken, die noch folgende Handlung schließen lassen würden. Werden Clyde und RJ sicher entkommen? Bekommt Mr. McDonald seine verdiente Strafe? Was wird aus RJs Hand und seinem Traum Blues Musiker zu werden? Was aus seiner Frau? Wie geht es weiter mit Clyde? … Ich könnte ewig so weiter machen, leider lässt sich keine dieser Fragen beantworten. Ich stehe vor der Handlung mit einem unzufriedenen Gefühl, tausenden von Fragen und keiner Möglichkeit dieses Gefühl zu befriedigen. Die bisherige Handlung war trotz alledem ausgezeichnet und passte durch die realistischen Elemente (Rassismus, Psychopathie) in mein Metier.

      Der nächste Punkt des Manga ist das Artwork. Mir fallen nur wenige Worte ein um es zu beschreiben. Trifft es das Wort genial vielleicht? Oder sollte ich schon von meisterlich reden? Man kann eigentlich immer etwas findet, was einem nicht gefällt, aber bei diesem Titel wird es richtig schwer. Die Arbeit ist sehr detailverliebt, düster und in einigen Panels wirkt die Arbeit unnatürlich herausragend und schemenhaft. Allen voran die Panel, in denen RJ Gitarre spielt haben es mir angetan. Neben der Ausarbeitung und künstlerischen Leistung fürs menschliche Auge, nimmt das Artwork auch eine entscheidende Rolle zur Atmosphäre ein. Eine ganz große Stärke des Manga sehe ich außerdem in der Einteilung der Panels. Akira schafft es dabei, ohne zusätzliche Mittel eine enorme Spannung zu erzeugen, innerhalb von kürzester Zeit.

      Nun gehe ich zu dem von PP genannten Punkt über, die angesprochene Chronologie. Ich werde nun mal versuchen, es in eine vernünftige Reihenfolge zu bringen, wenn etwas nicht ganz stimmt, vergesst nicht wie Spät es mittlerweile ist. ;)

      [Kapitel 1] Er tätigt den Handel an der Kreuzung – Der Teufel taucht wohlgemerkt nicht auf – und es gibt ein sehr interessantes Panel, auf dem er von einem wilden Hund träumt. Mir sticht dabei besonders die Ähnlichkeit zu Golem, einem der drei Hunde von Mr. McDonald, ins Auge. Zufall, oder ein Hinweis auf die noch folgende Handlung? An Zufälle glaube ich nicht, von daher wird diese Ähnlichkeit mMn keins gewesen sein, obwohl ich mir keinen Reim darauf machen kann wofür die Stelle dienen soll. Alleine zum Spannung aufbauen reicht mir als Erklärung nicht und wäre eine ziemlich unzufriedene Auflösung. [Kapitel 2] Er ist wieder Zuhause angekommen und benimmt sich so, als wäre nichts passiert. Er möchte immer noch wissen was Blues genau ist, bekommt darauf aber nur schwammige, für ihn unzufrieden stellende, Antworten. Hier befindet sich ein zeitlicher Sprung, der aber erst im nächsten Kapitel erläutert wird. RJ kommt in die Bar und kann alle anwesenden mit seinem Spiel begeistern. [Kapitel 3] Ihm wird bewusst, wie lange er weg war und dass ihm an der Kreuzung sehr wohl der Teufel begegnet sei. Was heißt das nun auf den Inhalt von Kapitel 2? Kann dieses Kapitel so in der Wirklichkeit des Manga passiert sein? In Kapitel 1 begegnete er dem Teufel, in Kapitel 3 kehrt er zurück. Den Teil dazwischen sehe ich als eine Art „Lehrstunde“ für ihn, die so nie passiert ist, aber vom Teufel in sein Gedächtnis eingepflanzt wurde.

      Der nächste Punkt, der mir Kopfzerbrechen bereitet ist die Vorstellung von Bonnie und Clyde, da nicht eindeutig geklärt wurde wo man sie in den Manga einordnen muss. Im späteren Verlauf erwähnt Clyde Bonnie erneut, aber ohne einen Hinweis auf ihre Verfassung zu geben. Ist sie tot? Lebt sie noch? Ist die Stelle gar noch nicht passiert und ähnlich wie der Hund eine Vorahnung auf die darauf folgenden Kapiteln?
      Vielleicht liegt es nur an mir, oder an der Uhrzeit, aber ist die Person, die sich von außen an Clydes Wagen klammert, während der ersten Begegnung von ihm und RJ, nicht der Grundbesitzer die sie später gemeinsam ausrauben? Es scheint also zeitlich nicht zusammen zu passen. Aktuell habe ich dafür keine Erklärung. Wenn mir etwas einfällt, werde ich mich erneut zu diesem tollen Werk melden.

      Abschließend möchte ich nicht nur jedem den Manga ans Herz legen, der genauso wie ich eine Menge mit der Zeit anfangen kann, sondern auch all jenen, die ihren Horizont um einen weiteren tollen Titel erweitern wollen. Aber Vorsicht, der Manga wird nichts für jedermann sein.

      Die Musik ist mit mittlerweile verstummt, der Wiederholungsknopf wurde zu häufig gedrückt, als dass sich ein weiteres Mal lohnen würde. Im Haus ist es still, in ein paar Stunden wird die Sonne aufgehen, Zeit fürs Bett, sich von dem anstrengenden Abend zu erholen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Shogun () aus folgendem Grund: "Fehler" der vergangenen Nacht ausgebügelt

    • Und nachdem ich heute nun wie so viele den ganzen Tag mehr oder weniger vor dem PC verbracht habe, habe ich eben dann doch mal Me and the Devil Blues beendet. Wahnsinn. Das ist so ein Stück Literatur, dass man einfach im Regal stehen haben möchte, was ja auch relativ einfach möglich sein dürfte.

      Ich tanze jetzt aus der Reihe, wenn ich zugebe, mich bisher rein gar nicht mit Blues beschäftigt zu haben und den Namen Robert Johnson höchstens mal gehört habe. Ich konnte den Manga aber trotzdem mehr als genießen, da (imo) kein Insiderwissen abgefragt wird und der Blues - zumindest die Musik - keinen derart großen Stellenwert einnimmt.

      Zum Artwork ist eigentlich alles gesagt, meine beiden Vorgänger und die Bilder sprechen für sich. Erwähnen könnte ich noch, dass die Beispielbilder im Zusammenhang, in dem sie auftauchen, nochmal um ein Vielfaches intensiver wirken, wie ich überhaupt das gesamte Artwork noch am ehesten mit dem Adjektiv "intensiv" beschreiben würde. Und auf die tollen Perspektiven möchte ich noch hinweisen, also es gibt M.C. Escher-artige Kugelspiegelungen an Türknäufen, Fischaugenoptik, den Blickwinkel aus dem Mund eines Sprechers heraus(!), es gibt Panelwechsel von jemandem, der eine Gabel vor sein Sehfeld hält, hin zu den Gitterstäben einer Gefängniszelle... also Hiramoto arbeitet wirklich wie ein Meister. Jetzt aber wirklich genug zum Artwork von mir.

      Die Geschichte selbst finde ich einerseits interessant gestrickt, andererseits irgendwie brüchig. Das liegt vor allem am schon erwähnten Clyde, der mehr und mehr zur Hauptperson mutiert, weil RJ in der Zelle versauert. Zum Ende hin nimmt die Geschichte aber wieder ihren ursprünglicheren Kurs auf.
      Das führt mich zur Frage, ob Hiramoto mittlerweile den Manga an diesem Punkt vielleicht einfach als beendeet ansieht. Ich hätte gern noch RJs Auftritt in der Hütte gesehen, aber wir wissen, wie göttlich oder wie teuflisch er das Haus rocken wird. Selbst wenn er nicht will oder glaubt, es nicht zu können, wird es unvergesslich werden, das hat sein plötzliches Country-Spiel beim ersten gemeinsamen Coup mit Clyde genauso gezeigt wie der Bonnie-Song innerhalb von nur 2 Stunden (in der Nacht darauf am Lagerfeuer). RJ wird (laut englischer Wiki) nach einem vagabundierenden Leben zuerst 1933 wieder "gesichtet". Und da Clyde schon Bonnie kennt, sie aber noch im Knast sitzt, muss die Geschichte mit Clyde und RJ zwischen 1930 und 1932 spielen. Ab 1932 haben Bonnie und Clyde genug eigene Abentuer zu erleben, bis sie 1934 sterben.

      Womit ich auch beim Thema Chronologie angelangt wäre. Die ersten Kapitel kann ich auch nicht besser erklären. Besonders der erste Teil von Kapitel 2 scheint einfach nicht zu passen, denn niemand behandelt RJ merkwürdig und danach wird wieder zur nächtlichen Szenerie auf dem Friedhof geblendet. Vielleicht wirklich eine Art letzte Vision aus der Zeit, als sein Leben noch normal war.
      Bonnie & Clyde: Ich habe extra nach Beweisen gesucht (Einschusslöcher auf der Fahrerseite, auf Wiki gibts sogar ein altes Video), aber Hiramoto gibt uns sogar ein Datum habe ich danach gesehen. 23. Mai 1934 ist tatsächlich ihr Todestag, weshalb die beiden auch zusammen sind und Clyde unseren RJ bereits kennt. Dass aber RJs thumb-pick seinen Abzug blockiert (vielleicht eine Vorsichtsmaßnahme RJs gegenüber Clyde?) widerspricht meiner Theorie, dass nach der Hütte Schluss mit dem gemeinsamen Herumvagabundieren war...
      Dann zurück zu 1932(?), Clyde stößt einen dicken alten Mann von der Seite des Autos weg. Der stirbt dabei und wie sich später rausstellt, war es der Schwiegersohn von McDonald (Clyde erkennt ihn auf Fotos als er bei McDonald übernachtet). Anschließend raubt er als ersten gemeinsamen Coup mit RJ die Villa von "Papa" aus, den ich auch erst mit dem vorherigen Typen verwechselte, aber es müssen zwei verschiedene dicke alte Männer sein. Der Rest läuft ja linear ab.

      Zum Schluss habe ich auch noch ein paar Theorien, die vielleicht den einen oder anderen zur Für oder Widerrede anregen. Zunächst ist der Titel in der Übersetzung mehrdeutig. Wie sieht das im Japanischen aus? Ich könnte ihn sowohl als Der Bluessong mit Namen "Ich und der Teufel" lesen als auch als Ich und der Teufel (genannt) "Blues".

      In der ersten Lesart des Titels ist der Blues eher eine Genre-Einordnung in die uns erwartende Musik oder in das zu erwartende Leben RJs. Hier sehe ich RJ, der im Laufe der Handlung mit verschiedenen Teufels-Figuren in Konkakt kommt - mal ganz abgesehen davon, dass er selbst immer mehr Mr. Spock ähnelt. Das ist aber alles wenig durchdacht und hat einige Lücken.
      Zuerst taucht da plötzlich Ike auf, der nie direkt darauf reagiert, wenn er als Teufel/Beelzebub bezeichnet wird, andererseits bleibt unklar, ob er wirklich existiert oder nicht. Manche sehen ihn, manche nicht, er scheint Sachen bewegen zu können (Gitarre, Messer) und eventuell Kippen zu hinterlassen. Ike verschwindet in dem Moment, in dem Clyde auftaucht, imo als eine Art Ersatzteufel-Figur. Und er taucht zwischendrin wieder auf, genau in dem Moment, in dem Clyde den (auch zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr ganz harmlos scheinenden) McDonalds als perversen Creep entlarvt.
      Und falls es mehr als reine Einbildung war, wessen Hand lag dann auf Tobys Rücken, als er als McDonalds "Auge" die Finger RJs zählen sollte? Sowohl Clyde als auch McDonalds standen etwas hinter ihm. Aber spätestens ab der Szene im Keller ist McDonald der dominante Teufel in RJs Lebens-Blues, wohingegen Clyde mehr und mehr zur helfenden Hand wird. Ganz zum Schluss könnte man nochmal den Hund Golem als Teufels-Figur bezeichnen, die dann sogar von RJ "besiegt" wird. Zusammen mit der Hütte voller blueslüsterner Schwarzer am Schluss könnte man es so verstehen, dass RJ von nun an sein Schicksal/sein Unglück selbst in die Hand nimmt.

      In der anderen Lesart habe ich zuerst an die Einleitung gedacht. In der Einleitung spricht ein Etwas, das so alt wie die Menschheit ist, später nennt es sich selbst Blues - und da es kurz zuvor "einen Mann getroffen hat", kann der danach erwähnte "engste Freund" in diesem Dreieck nur der Teufel sein. Ist der Blues also allgemein "das Unglück" oder "die (erfolgreiche) Versuchung", welche den Menschen befällt, seit er aus dem Paradies ausgestoßen wurde? Somit wäre "Blues" nicht nur als Musikbezeichnung zu verstehen wie z. B. in Dylans Song Talking World War III Blues, sondern als ein Etwas. Dieses Etwas ist auf jeden Fall negativ, also ist der Teufel nicht weit. Für RJ könnte der Blues dann eben sogar selbst der Teufel sein, denn die Versuchung nach ihm hat ihn alles gekostet, was ihm lieb war.

      Inzwischen hab ich mir die Bände zugelegt und verliere dazu nochmal zwei, drei Zeilen. Huch, und da sind sie mir auch schon... jaja, der alte Helge Schneider Witz, der kann gar nicht schal werden.
      Jedenfalls, die 4 Bände sind in zwei Bände zusammengefasst. Sie sind beide knapp so dick wie ein Telefonbuch und ungefähr A5, also schön groß, ungefähr so, wie die Taniguchi-Bände. Der Taschenbucheinband ist sehr dünn für so eine Dicke, keine schicke Klappenbroschur, deswegen wabbelt es ein bisschen in der Hand, aber man soll Bücher ja nicht in der Hand halten, sondern Lesen oder ins Regal stellen. Es ist nichts zu dicht an der Falz gedruckt, sodass man wegen der Klebebindung das Buch gar nicht allzu weit aufklappen muss.
      Leider gibt es innen keine Farbseiten, aber das ist ok für die paar am Anfang, allein auf dem Ölbild gleich am Anfang "It's me ... I'm here for you" erkennt man praktisch nichts - aber dafür hat man dann eben den Sicherheitskopiescan auf dem Rechner. Das Papier ist so wie üblich ein ganz bisschen grau, aber das tut imo nichts weiter.
      Die Übersetzung ist eine eigene (d.h. die Scans stammen nicht von dieser Ausgabe, sondern sind wohl selbst übersetzt) und sie fängt ganz genauso die Slang-Sprache ein, für mich als Nicht-Muttersprachler klingt es alles sehr gelungen. Die Soundeffekte sind noch die japanischen mit dezent den englischen Wörtern dazu, was auch eine sehr gute Lösung ist. Ganz am Schluss der beiden Bände steht ein Nachwort von Band 1: Takashi "Hotoke" Nagai und Makoto Ayukawa und Band 2: Mitsuyoshi Azuma und Reichi Nakaido, allesamt Musiker von Beruf.
      Insgesamt kann man sich die Teile auf jeden Fall zulegen, da steht wirklich ein bisschen Kultur im Regal, bei der man sogar darüber nachdenken kann, die mal einem Menschen auszuborgen, der sonst gar nichts mit Manga am Hut hat.
      Ein Klavier, ein Klavier!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cailon ()

    • Samstag Abend, 23:19 Uhr. Die Nachtschwärmer gehen in die Disko und feiern sich den Trübsinn weg. Andere sitzten nach einem langen Tag zuhause, ihnen fallen fast die Augen zu, weil sie schon die vergange Nacht mit anderen Dingen zugebracht haben als mit Schlafen. Aus dem Lautsprecher klingt Musik, drei, vier Bands wechseln sich immer wieder ab, Deutsch-Rock, Punk Rock, A Cappella, nur kein Blues. Den ich und der teuflische Blues, wir sind uns fremd.

      Ich mag Blues als Musikrichtung nicht so sehr, ab und an, wenn ich es mal bei Bekannten hör, dann lausch ich dem Klang der Gitarren, aber immer muss ich diese Musik nicht um mir haben. Dementsprechend klein ist mein Wissen um den Musikstil, den Namen Robert Johnson kenne ich zwar, hab vermutlich auch schon ein paar Lieder von ihm gehört, wüsste jetzt aber nicht auf Anhieb, welches Stück von ihm stammt.

      Ohne Vorwissen also ging ich an das Werk heran, was, so viel kann ich nach dem Lesen der vier Bände sagen, ein wahrliches Meisterwerk ist. Es ist nicht so, dass man den Manga, trotz des Startpunkts, dem Lied von Robert Johnson und eine Abwandlung seines Lebens. Er liest sich flüssig, packend und mitreissend, was ich beim Lesen selbst gemerkt habe. Ursprünglich wollte ich mir nur zwei Bände heute Abend durchlesen und mir den Rest für morgen aufheben, dass dieser Plan zum Scheitern verurteilt war, merkt man jetzt ja daran, dass ich diesen Beitrag verfasse. Das Artwork hat daran sicherlich einen großen Anteil, ich habe selten ein so detailreiches, lebhaftes und anziehendes Artwork gesehen, was nicht an eine Computerarbeit erinnerte. Das macht den Charme aus, den jedes einezelne Panel vermittelt, man wird die ganze Zeit bei Stange gehalten. Aber genug Artwork, kommen wir zu anderen Themen.

      Neben RJ, dem Protagonisten gibt es ja noch zwei weitere Charaktere, auf denen bisher der Fokus lag, obwohl auch viele Nebendarsteller ihr eigenes Profil bekommen haben. McDonaldson, der bisher die Rolle des Antagonisten einnimmt, wird als christlich-konservativer Gutsbesitzer(???) eingeführt, der scheinbar hinter dieser Fassade ganz und gar unchristlichen Praktiken nachzugehen schein. Hofft man am Anfang auf Pädophilie, so ist man dann nach den ersten Aufklärungsversuchen enttäuscht, trotzdem nimmt er eine sehr interessante Rolle ein, als Charakter, als Persönlichkeit, als Wolf im Schafspelz.
      Clyde dagegen ist ein coller Typ, der stets nach einer Möglichkeit sucht, sein Leben zu verbessern, was auch mit ein Grund ist, weshalb er RJ aufgabelt, um sich mit ihm den Eintritt in die reichen Häuser zu verschaffen. Über weite Teile der Geschichte ist er der Protagonist, selbst in späteren Kapitel ist er der Anführer, obwohl RJ eigentlich auch seine Rolle einnehmen könnte. Das Wechselspiel zwischen den beiden Charakteren finde ich mitunter am Gelungensten, von einseitiiger Verachtung bis hin zur gegenseitigen Unterstützung spielen sie die komplette Bandbreite einer Zwangspartnerschaft durch, ich bin gespannt, wie die eventuell stattfindende Trennung zwischen den Beiden ablaufen wird. Wer weiß, ob wir diese je erleben dürfen.

      Die Handlung bisher erscheint mir sehr Fragmentartig, gerade in den ersten zwei Bänden, bis zum Aufeinandertreffen von Clyde und RJ eigentlich. Dadurch wirkt gerade der Inhalt des ersten Bandes sehr undurchsichtig, man hatte nicht zu jedem Zeitpunkt einen Plan, was da jetzt eigentlich genau passiert. Insgeheim hab ich das unbestimmte Gefühl, dass Robert Johnson nur eine Rückblende erlebt bzw. sein bisheriges Leben reflektiert, das ganze allerdings als Traum erlebt, gerade so, wie der Manga begonnen hat. Und sobald er aufwacht, schreibt er das Lied 'Me and the Devil Blues', um diese teilweise von der Wirklichkeit abweichenden Eindrücke zu verarbeiten. Diese Theorie ist für mich eine Möglichkeit, mit der ich mir diese Unordnung zu Beginn erklären kann.

      Zu guter Schluss: Me and the Devil Blues kann ich jedem empfehlen, dieser Manga verdient das Prädikat: Wertvoll. Schaut's euch an, viel Zeit muss man bei den vier Bänden nicht mitbringen (gut, 3 Stunden vllt schon) und seid begeistert

      Gruß ID
      Mörderspiel

      Denn du weißt nicht, welche Figur du bist...

      Still in progress...
    • Wohl die besten News des Tages:
      Me and the devil Blues wird ab dem 5. September im neuen Ableger-Magazin von Kodansha "Young Magazin The Third" fortgesetzt

      Newsmangajapon schrieb:

      Me and the Devil blues d’Akira Hiramoto va reprendre! Reprise prévue le 5/09 dans le 1er numéro du Young Magazine The Third.
      Quelle