Attack on Titan

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    • Das Chapter ist ein einziges Mindgame von Eren zu Zeke mit Jojo Ausmaßen.

      Zeke: Now we will eradicate all Eldians!
      Eren: Ha sike, you thought, bro!
      Zeke: I knew this would happen. I will turn your mind around *pulls Uno reverse card*
      Eren: No I will turn YOUR mind around! *pulls uno reverse card*
      Zeke: Goddamnit!

      Dass Ymir nur eine Marionette für die Königslinie ist kommt doch überraschend, wo man dachte als göttliches Wesen hätte die die Macht. Was muss sie sich in den Arsch gebissen haben während Erens Training, oder während dem Kampf auf Marley, wenn sie zeitlich Jahre braucht einen Titanen hochzuziehen.

      Auch Erens neue Art unverhohlen Sarkasmus rauszuhauen, während das Schicksal ganzer Völker auf dem Spiel steht weiß sehr zu gefallen.
      Man kann sich nur auf das neue Chapter freuen, bei diesem immer weiter steigenden Niveau. Ein Manga, der kaum Absacker hatte.
    • Chapter 120 - Instant


      Also Eren hat wirklich seinen Kopf verloren und wäre gestorben. Nichts mit den den vielen Theorien, die zuvor gesponnen wurden, wie er das überlebt haben soll.

      Jedoch konnte Zeke Erens Kopf auffangen. Da Eren in der Sekunde noch lebte, konnte die Kraft des Founding Titan aktiviert werden.

      Zeke und Eren befinden sich nun in der Quelle des Coordinate, wo alle Erinnerungen aller Eldians zusammenlaufen.

      Zeke ist sichtlich gealtert und sitzt angekettet auf dem Boden. Scheinbar wartet er schon eine kleine Ewigkeit auf Eren.
      Zeit spielt hier keine Rolle mehr.

      Dann taucht eine Gestalt auf, die laut Zeke Ymir ist.
      Eren zeigt nun seine wahren Absichten und sagt Zeke, dass er seinen Plan niemals verfolgen würde und etwas anderes vor hat.
      Eren verlangt nun von der Ymir, dass sie ihm seine Kraft leiht. Jedoch ignoriert die Gestalt ihn und bewegt sich auf Zeke zu.
      Leider kommt hier nicht raus, was Eren nun wirklich vor hatte.

      Zeke ist enttäuscht und traurig, da Eren auf die Lügen und schlechten Einfluss ihres Vater rein gefallen ist.
      Er zerstört seine Ketten und sagt, dass lediglich Eldian mit königlichen Blut über Ymirs Kraft verfügen können.
      Zeke verfügt nun über die Founder-Power und könnte eigentlich ohne Eren die Kraft nutzen.
      Jedoch will er seinen kleinen Bruder nicht aufgeben und nutzt die Kraft um in Grishas Erinnerungen einzudringen.

      Er will Eren deutlich machen wie skrupellos ihr Vater war und wie er Eren manipuliert hat. Jedoch stellen sich Zekes Erwartungen als falsch heraus.
      Grisha war ein liebevoller Vater und hat Eren geliebt. Auch hat er die Position des Königs auswendig gemacht schon Jahre bevor er ihn gefressen hat.

      Grisha hat sich jedoch dagegen entschieden um bei seiner Familie zu bleiben.
      Auch macht er sich Schuldvorwürfe, wie er seinen ersten Sohn behandelt hat. Auch hegte er keinen Groll gegen ihn für seinen Verrat.

      Nun fordert Eren Zeke auf weiter in den Erinnerungen zu gehen.

      Theorie:
      Ich glaube Grisha hat seinen Plan völlig verworfen gehabt den Founding Titan zu konsumieren.
      Es scheint als wollte er einfach mit seiner Familie zusammen leben.

      Ich nehme an, dass er den Plan am Ende doch noch verfolgte, lag an dem Angriff Bertholds auf die Mauer und sich seine Leben den Ende näherte.

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    • Kapitel 120 - Instant

      Mein lieber Schwan, einige Momente in diesem Kapitel waren echt nervenaufreibend, vor allem, was die Schlussszene anbelangt, als Eren die Tür geöffnet hat. Da dachte man sich 'oh mein Gott, was für ein Twist wird nun schon wieder rausgehauen!?', nur um dann feststellen zu müssen, dass das Kapitel hier einfach beendet wurde. Die Action, die in den letzten Monaten aufgebaut wurde, wurde mit diesem Kapitel stark ausgebremst, ich kann verstehen, wenn man von diesem Kapitel nicht so viel Positives abgewinnen kann. Ich persönlich fand dieses Kapitel extrem stark, was auf die Interaktion zwischen Eren und Zeke zurückzuführen ist, denn diese hat mir in diesem Kapitel unglaublich gut gefallen. Man merkt und man sieht auch, dass ein gegenseitiges Achten gegeben ist, gleichzeitig beruht dieses Verhältnis auf so einer hinterhältigen Art und Weise, beide nutzen sich gegenseitig aus, um ihr Ziel zu erreichen. Zu sehen, wie ein Twist nach dem anderen kam, das fand ich so spannend und so faszinierend. :D:D

      Bei Zeke wurde hier einmal mehr bzw. fast schon erschreckend deutlich gemacht, wie verbittert er eigentlich tatsächlich ist, was unter anderem auch mit seiner visuellen Darstellung in diesem Kapitel zusammenhängt. Er war in diesem Kapitel ein verbitterter alter Mann, der von diesem Trauma, den sein Vater verursacht hat, überhaupt nicht losgekommen ist, im Gegenteil, er hat sogar wieder einmal versucht, Eren davon zu überzeugen, dass deren Vater ein absoluter Tyrann ist, der sich einen Dreck um seine Kinder schert. Zeke ist, wie viele andere Charakter auch, ein Opfer der Gesellschaft, der sich aufgrund seines Traumas so entwickelt hat, wie wir ihn jetzt sehen. Das Problem bei ihm jedoch ist, dass er in der Vergangenheit lebt, er beißt sich an diesem Groll gegenüber Grisha so fest, dass er all jene Tätigkeiten, die sein Vater vollbracht hat, mit schlechten bzw. selbstsüchtigen Absichten sieht. Dass Grisha bspw. Arzt geworden ist, um den Menschen zu helfen, das kommt für Zeke überhaupt nicht in Frage, er sieht das, was er sehen will und das ist ein Grisha, der Arzt geworden ist, nur um sich den einflussreichen Menschen innerhalb der Mauern nähern zu können. Deshalb ist der letzte Abschnitt des Kapitels auch so verdammt gut gemacht: Er sieht erst einmal, dass Grisha Carla und Eren wahrhaft geliebt hat, was für ihn zunächst zwar überraschend war, er es aber sofort wieder verteufelt hat, in dem er die Ähnlichkeiten zwischen Eren und Grisha aufgewiesen hat. Und im direkt nächsten Moment entschuldigt sich Grisha bei Zeke, was ihn eine komplette Schockstarre versetzt hat, da Zeke hier eine Perspektive von seinem Vater vor die Augen geführt bekommen hat, die für ihn vorher unvorstellbar waren. Dieses ganze Bild, die Zeke sein komplettes Leben von seinem Vater hatte, wird in diesem Moment komplett auf den Kopf gestellt und ich bin absolut gespannt, wie Zeke damit umgehen wird.

      Schön zu sehen, wie Eren zum Schluss als eine Art Mediator fungiert, in dem er Zeke deutlich machen möchte, dass Grisha ganz sicher nicht der Teufel in Person ist, wie Zeke ständig behauptet. Dabei nimmt er seinen Vater nicht mal wirklich in Schutz, sondern er lässt sich die ganze zweite Hälfte auf Zekes Geschwätz ein, schmeißt herrlich amüsante sarkastische Sprüche raus, nur um dann noch mal den ganzen Spieß umzudrehen. Anders als Zeke, der von seinem Hass überstülpt wird und zum Schluss ins Schwanken gerät, wirkt Eren hier total souverän, komplett standhaft, als hätte er die ganze Zeit über die Dinge in der Hand gehabt, obwohl er derjenige ist, der in diese 'Erinnerungsreise' gedrängt wurde.

      Das ganze Kapitel über gab es zwischen Eren und Zeke ein Katz-und-Maus-Spiel, beide haben sich gegenseitig in eine unvorhersehbare Situation gebracht, was das Ganze so aufregend gemacht hat. Als Eren Zeke offenbart hat, dass er so einen Plan niemals unterstützen würde… das war ein Moment, der zu erwarten war, weshalb das auch keine große Überraschung darstellt, aber für mich persönlich war das ein so schöner und ein starker Moment von Eren. Damals im TrostArc, als Eren das Tor mit dem Felsen gestopft hat und man die inneren Monologe von ihm gelesen hat, da gab es eine Stelle, in der er gemeint hat, dass die Menschen, seit dem diese geboren worden sind, frei sind. Im Uprising Arc hat Carla zu Keith Shadis gesagt, dass Eren etwas Besonderes ist, weil er in diese Welt geboren wurde. Und das sind die zwei Szenen, an die ich direkt denken musste, als Eren zu Zeke gemeint hat, dass er das nicht unterstützen kann, weil er in diese Welt geboren worden ist. Zeke will die Geburten der Eldians abschaffen und Eren nennt genau das als Begründung dafür, warum er strikt dagegen ist. Zeke wird das mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit nicht verstanden haben, aber wir wissen, wie wertvoll es für Eren ist, auf der Welt zu sein. Unabhängig von den Umständen, die ihm oder vielen anderen Charakteren widerfahren sind, das Existieren, das Leben auf der Welt ist für ihn die Definition von Freiheit. Dementsprechend hat dieser Moment in Kombination mit den Momenten, die wir in den letzten Jahren sehen durften, für mich persönlich ein noch größeres Gewicht erhalten, als es sowieso der Fall war. Zeke wusste zwar, dass Eren wahrscheinlich nicht mit ins Boot steigen wird und hat auch dementsprechend reagiert, aber das ändert Erens Aussage trotzdem nicht.

      Zu Ymir Fritz haben meine Vorposter schon weitestgehend alles gesagt, die Situation, die sie 'erlebt' ist durchaus traurig und auch mich hat es extrem überrascht, dass sie ebenfalls als Sklave von der Königsfamilie herhalten 'muss', was man von einem übermenschlichen Wesen überhaupt nicht erwartet. Man hatte ein wenig den Eindruck, dass Eren durch die Tatsache, dass sie stets alleine ist und eine Ewigkeit an diesem Ort festgesetzt ist, ein wenig Mitleid mit ihr verspürt und ich kann mir vorstellen, dass er sie durchaus aus dieser Misere befreien möchte. In diesem Zusammenhang frage ich mich ja grundsätzlich, warum Zeke so lange da drinnen verweilen durfte? Wahrscheinlich wird es mit seiner Nahtoderfahrung vor einigen Kapiteln zusammenhängen, aber wie kommt es, dass er weiterhin dort seine Zeit verbringen musste, während er in den aktuellen Geschehnissen ebenfalls sein Unwesen treiben durfte? Vielleicht habe ich da irgendetwas übersehen, ich finde das Ganze ein wenig verwirrend.

      Viel mehr gibt es nicht zu sagen: Scheinbar ist Eren tatsächlich gestorben, was ich echt heftig finde. Da werden gefühlt zigtausend Theorien darüber, wie Eren hier nun doch überlebt hat, in die Welt gesetzt, nur um im direkt nächsten Kapitel erfahren zu müssen, dass er schon das Zeitliche gesegnet hat. Ich glaube immer noch fest daran, dass dennoch irgendwas in Richtung 'Eren hat überlebt' kommen wird, auch wenn der Manga scheinbar im nächsten Jahr wirklich beendet wird. Toi, toi, toi.

      Insofern: Ich freue mich auf das nächste Kapitel, ich glaube, dass es eine Gefühlsachterbahn sein wird. Bis dahin! :D:D
    • Ranya schrieb:

      In diesem Zusammenhang frage ich mich ja grundsätzlich, warum Zeke so lange da drinnen verweilen durfte? Wahrscheinlich wird es mit seiner Nahtoderfahrung vor einigen Kapiteln zusammenhängen, aber wie kommt es, dass er weiterhin dort seine Zeit verbringen musste, während er in den aktuellen Geschehnissen ebenfalls sein Unwesen treiben durfte? Vielleicht habe ich da irgendetwas übersehen, ich finde das Ganze ein wenig verwirrend.

      Viel mehr gibt es nicht zu sagen: Scheinbar ist Eren tatsächlich gestorben, was ich echt heftig finde. Da werden gefühlt zigtausend Theorien darüber, wie Eren hier nun doch überlebt hat, in die Welt gesetzt, nur um im direkt nächsten Kapitel erfahren zu müssen, dass er schon das Zeitliche gesegnet hat. Ich glaube immer noch fest daran, dass dennoch irgendwas in Richtung 'Eren hat überlebt' kommen wird, auch wenn der Manga scheinbar im nächsten Jahr wirklich beendet wird. Toi, toi, toi.
      Ich denke mal, dass in der realen Welt keine Zeit vergangen ist. Sie sind quasi in einem "zeitlosem" Ort. Zeke ist dort auch erst seit er Erens Kopf gefangen hat - nur kam er aus einfach "früher" an. Er hätte ja dort gar nicht bei seiner Nahtoderfahrung ankommen können, da er die Kraft des Founding Titanen nicht hatte.

      Und ich denke das Eren noch lebt in der realen Welt/Zeit. Zwar ist er kopflos und hat nur noch wenige Sekunden zu leben, aber er lebt NOCH und die Kraft des Founding Titanen ist aktiviert.
      Sprich --> Alles ist möglich.
      Ymir hat ja schon Zekes Körper geheilt (und er wäre damals gestorben), als dürfte es mit ihrer Kraft ein Kinderspiel sein Eren zu heilen.

      Ich spinne mir dieses Mal keine Theorien mehr zusammen, da ich mit dieser Auflösung von der Situation aus dem letzten Kapitel nicht gerechnet hab.

      Und ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die Geschichte in dieser Welt schon endet. Ich denke es wird noch einen Kampf in der realen Welt geben. Und das mit Eren.
    • Evangelion und Code Geass können ihre Sachen packen, das hier ist Next Level Meta Shit.
      Der Attack Titan hat also die Fähigkeit in die Zukunft zu sehen, indem er anderen AT-Shiftern Erinnerungen zeigt, oder sie direkt beeinflusst. So viel fügt sich zusammen.

      Die Eule hatte Wissen von Mikasa und Armin, wie er es erwähnte kurz bevor Grisha ihn fraß. Grisha tat vieles auf Erens Zuspruch, aber Eren hat nie sich selbst beeinflusst, er sagt es selbst er war schon immer so, noch vor der Aufnahme des AT, wenn ihm jemand seine Freiheit nehmen will, nimmt er ihre, dies zeigte sich als erstes an der Tötung der Menschenhändler.

      Dabei hört es da nicht auf, Eren hatte nicht nur in den letzten zwei Generationen seine Finger im Spiel, sondern wahrscheinlich bis zum Ursprung des ersten AT vor 2.000 Jahren. Warum sonst trug das allererste Kapitel den Titel „An dich in 2.000 Jahren von jetzt an“. Es ist der erste AT-Shifter der zu Eren spricht, er würde bereits von ihm beeinflusst. Dabei unterlagen wir wohl alle einem Fehler. Der AT hat die Eigenschaft zur Verfolgung der absoluten Freiheit, das ist aber kein Resulat des AT‘s an sich, sondern eine Folge von Eren‘s Manipulation. Eren machte genau an diesem Punkt in den Pfaden den AT zu dem was er ist. Was für eine Ironie, dass er Freiheit erreichen will, indem er anderen seinen Willen aufzwingt. Er hat auch nur so großen Einfluss, da er der letzte Shifter ist. Damit war es auch indirekt, vielleicht auch direkt Eren, der als der „Teufel“,dem ersten AT, den Pakt mit Ymir schloss für die Titanenkräfte.

      Damit ist er der ursprüngliche Puppenspieler, was auch seine starke Charakteränderung erklärt, nachdem er mit Historia in Berührung kam und seine eigene Zukunft gesehen hat und auch alle menschlichen Grenzen überschreitet. Er macht weder vor Kindern oder seinem Vater halt und festigt damit die Zukunft. Dabei scheint die Zukunft unabänderbar, was wohl der Theorie der kausalen Zeitschleife entspricht.

      Dabei stellt sich nun noch eine wichtige Frage. Eren hat Grisha beeinflusst Frieda und den Rest zu töten (nur am Rande versucht Frieda ihre Kontrollkraft auf Eren/Grisha anzuwenden, muss aber entsetzt feststellen, dass es nicht funktioniert, wohl eine Folge von Erens manifestierten Willen, der es damit blockiert). Als Folge sieht Grisha die Zukunft und auch das Ergebnis Erens Feldzuges und versucht Zeke dazu zu bringen ihn aufzuhalten. Nun die Frage: Wenn Grisha sich gegen das Ergebnis sträubte, was brachte ihn dann trotzdem dazu sich Eren zum Fraß vorzuwerfen danach?
      Es ist klar, dass Eren auch hier seine Finger im Spiel hatte, aber welche Erinnerung wird Grisha gezeigt das durchzuziehen. Es ist wohl auch noch wichtiger Bestandteil, da Eren es noch einmal zusätzlich erwähnt.

      Die Zukunft steht aber wohl trotzdem fest, Eren hat sie jedoch noch nicht gesehen, sondern nur bis zum Pfadpunkt in den er eintaucht, also die letzten vier Jahre, ab dem Kontakt mit Historia. Deswegen bricht bei ihm immer noch Panik aus, als sich Ymir bewegt, aber ich denke die Fähigkeit des AT kommt auch hier wieder zum Tragen.

      Ich kann nicht umhin und SnK nun als meinen Favoriten unter den Erscheinungen der letzten Jahre. Der Wandel eines einfachen Überlebenskampfes zur einer hochkomplexen Geschichte, in einem Clash aus Ideologien, Rassismus und Manipulation, die seinesgleichen sucht.
      Besonders auffällig auch in diesem Kapitel sind die Detailverliebtheit und Gegensätze. Rod, die feige Sau, der sich eine halbe Meile hinter seinen Kindern versteckt. Grisha der sich in die Hand sticht, mit welcher er Freya in die Marleyan Zone führte. Die Oppositionen der Titan Fähigkeiten von Founding und Attack, der eine kann die Vergangenheit sehen lassen und diese beeinflusst Menschen, der andere lässt die Zukunft sehen und hat auch damit Einfluss.
      Ich weiß, dass ich in jedem meiner Beiträge diesen Manga in den Himmel lobe, aber wie könnte ich nicht, bei der Welle die er nach oben reitet.

      Ich bin gespannt, wie es weiter geht nur kann man wohl jetzt nach diesem Kapitel sagen: Eren ist zwar der Protagonist, aber sicher nicht der Held.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Baka ()

    • Baka schrieb:



      Dabei hört es da nicht auf, Eren hatte nicht nur in den letzten zwei Generationen seine Finger im Spiel, sondern wahrscheinlich bis zum Ursprung des ersten AT vor 2.000 Jahren. Warum sonst trug das allererste Kapitel den Titel „An dich in 2.000 Jahren von jetzt an“. Es ist der erste AT-Shifter der zu Eren spricht, er würde bereits von ihm beeinflusst.
      Ich habe mir anhand dieser Bemerkung noch einmal das erste Kapital angesehen...ab Seite 15 ist das hier ganz interessant...

      Mikasa: See You Later....Eren...
      Mikasa:....Eren...Eren!...Wake Up!
      Mikasa: It'll get dark if we don't go home now...

      Eren:....?...Huh...?
      Eren: Mikasa...Aww...When did your hair get so long...?

      Mikasa: Were your really so sound asleep that you were still dreaming when you woke up?....

      Eren: No...but I feel like I just had the longest dream..What was it? Now I can't remember...

      Mikasa: Eren...? Why....are you crying?

      Eren: ...Hm...? Huh?....


      Scheint als würde dieser Dialog, nach nun mehr als 120 Kapiteln, eine Bedeutung zu teil...?
    • Baka schrieb:

      ...

      Dabei stellt sich nun noch eine wichtige Frage. Eren hat Grisha beeinflusst Frieda und den Rest zu töten (nur am Rande versucht Frieda ihre Kontrollkraft auf Eren/Grisha anzuwenden, muss aber entsetzt feststellen, dass es nicht funktioniert, wohl eine Folge von Erens manifestierten Willen, der es damit blockiert). Als Folge sieht Grisha die Zukunft und auch das Ergebnis Erens Feldzuges und versucht Zeke dazu zu bringen ihn aufzuhalten. Nun die Frage: Wenn Grisha sich gegen das Ergebnis sträubte, was brachte ihn dann trotzdem dazu sich Eren zum Fraß vorzuwerfen danach?
      Es ist klar, dass Eren auch hier seine Finger im Spiel hatte, aber welche Erinnerung wird Grisha gezeigt das durchzuziehen. Es ist wohl auch noch wichtiger Bestandteil, da Eren es noch einmal zusätzlich erwähnt.


      ....
      Erstmal schön zusammengefasst! Gibt wirklich nicht mehr viel hinzuzufügen.

      Wir/Ich habe Grisha Jahre lang zu unrecht als schlechten Vater gesehen. Ich hab immer gedacht, wie grausam es von ihm war Eren die Titanenkraft zu geben.
      Nun kommt raus, dass er das alles gar nicht wollte. Eren hat ihn dazu getrieben. Eren hat Grisha wohl auch dazu gebracht sich von ihm fressen zu lassen. Wird zumindest durch Erens Aussage sich den Tag anzusehen impliziert.
      Zwar bittet Grisha Zeke Eren aufzuhalten, aber wie du erwähnst hat er ja dennoch die Titanenkraft an Eren weitergegeben.
      Sehe da 3 Möglichkeiten warum. Entweder hat Eren ihn dazu getrieben, Grisha hat seine Meinung doch noch geändert oder er war emotional so gebrochen nach dem Ereignis und nachdem er vom Tod seiner Frau gehört hat, dass es ihm schließlich egal war.

      Am Rande wird auch nochmal erwähnt, dass Eren zu Zeke gesagt hatte, dass er von Grisha enttäuscht gewesen ist an diesem Tag. Nun kommt auch raus warum er enttäuscht war. Nicht etwa weil er die Reiss-Famiele getötete oder den Founding Titanen konsumiert hat und an Eren weitergegeben hat, sondern weil er zögerte und seinen Notfall-Plan nicht umsetzten wollte!

      Streng genommen existiert der "alte" Eren seit dem Tag an dem er Historias Hand berührte nicht mehr. Er hat nur noch daraufhin gearbeitet an den Punkt zu gelangen an dem er jetzt angekommen ist.
      Auch erwähnenswert wert ist, dass der Attack-Titan-Benutzer zwar Erinnerungen von zukünftigen Besitzer sehen kann, aber wohl nicht seine eigene Erinnerungen von der Zukunft. Eren hat gesagt, er hat seine Zukunft durch die Erinnerungen von Grisha gesehen..

      Jetzt bleibt die große Frage was Eren nun vor hat?

      Edit:
      Loben muss man den Manga wirklich nicht mehr. Ich finde ihn ziemlich genial. Ich hatte jedoch die letzten Monate etwas Angst, dass es zu einem abrupten oder unbefriedigenden Ende ala Bleach, Gantz oder Tokyo Ghoul kommen könnte.
      Nachdem Kapitel ist die Angst verflogen und es scheint sich zwar kein Happy Ending abzuzeichnen (war eigentlich ziemlich klar), jedoch wohl ein geniales Ende ala Code Geass.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von berbo ()

    • Ich habe nach einer neuen Serie gesucht die ich auf Netflix schauen wollte und Attack on Titan steht schon lange auf meiner Liste. Leider gibt es nur die erste Staffel auf Netflix, aber für den Anfang okay. Ich möchte lieber den Anime sehen statt den Manga zu lesen, deswegen sorry wenn vielleicht manches Filler sind oder nicht. Ich finde die Geschichte wirklich cool und ich bin sehr gespannt wie es weiter geht.

      Der japanische Synchronsprecher von Levi kam mir sofort bekannt vor, wusste aber am Anfang nicht woher. Zuerst dachte ich an Sasuke aus Naruto, aber ich musste dann doch googeln. Am Ende war es Law aus One Piece ... Mensch, wie kann ich das übersehen :D Ich habe mich schon in der einen oder anderen Szene spoilern lassen, was aber für mich absolut okay ist und ihr dürft keine Rücksicht auf mich nehmen. Der Kampf Levi gegen den Tiertitan war absolut badass ... aber schon in der ersten Staffel war Levi einer meiner Lieblingscharaktere. In welcher Beziehung er zu Mikasa steht würde ich auch gern wissen ... aber ich glaube die sind keine Geschwister oder so, sondern nur im weiteren Sinne verwandt.

      ich weiß noch nicht so genau was die Menschen mit den Titanen vorhaben, aber ich weiß dass es da eine Königsfamilie gab die an allem Schuld ist. Weiß vielleicht einer wo ich Staffel 2 im Internet anschauen kann? Bitte auf japanisch mit deutschen Untertiteln, wobei englische Untertitel auch okay wären. Ich habe gehört Netflix wird Ende dieses Jahres Staffel 2 veröffentlichen, will darauf aber nicht warten. Dafür gefällt mir die Serie einfach zu gut!

    • Kapitel 121 - Future Memories

      Baka schrieb:

      Ich weiß, dass ich in jedem meiner Beiträge diesen Manga in den Himmel lobe, aber wie könnte ich nicht, bei der Welle die er nach oben reitet.
      Das sehe ich genauso und dabei möchte man das eigentlich weitestgehend vermeiden, weil man zum einen seine Erwartungen nicht allzu sehr hochschrauben möchte und es zum anderen viele Leser da draußen gibt, die stark davon abgeneigt sind, wenn ein Werk zu sehr in den Himmel gelobt wird, gerade dann, wenn man sowas immer und immer wieder von derselben Person hören bzw. lesen darf. Ich finde jedoch, wenn ein Werk es verdient hat, positive Resonanzen zu erhalten, dann ist es auch vollkommen legitim, das auch so nach außen zu tragen. Und Shingeki No Kyojin gehört derzeit einfach zu den Werken, die diese enorm hohe Wertschätzung verdient hat.

      Ich meine, wir reden hier jetzt nicht über eine Zeitspanne von ein paar Monaten, bei dem das Storytelling auf dieses extrem hohe Niveau gesetzt wurde. Hier ist ein Zustand gegeben, der sich über die Jahre, primär seit dem Shiganshina Arc, erstreckt hat und im Laufe der Zeit ist dieses Niveau auch nicht abgeflacht. Im Gegenteil, Isayama hat es geschafft, dieses Niveau immer weiter nach oben zu setzen. Dieser Manga ist mittlerweile in seiner Endphase und dementsprechend fügt sich alles zusammen, aber trotz allem gewinnt dieses Werk mit jeder Offenbarung immer mehr an Komplexität. Und das so vor die Augen geführt zu bekommen, wie es auch nun mit diesem Kapitel der Fall war… das ist dermaßen beeindruckend und verdient den größten Respekt.

      Für mich war dieses Kapitel mit eines der stärksten Kapitel in diesem Manga. Wahrscheinlich werden einige jetzt denken, dass ich hiermit nicht allzu sehr übertreiben sollte, weil es in diesem Manga schon dutzende Kapitel gab, in denen deutlich mehr und vor allem spannendere Dinge passiert sind. Was ich an diesem Kapitel jedoch liebe ist nicht nur das, was in diesem Kapitel passiert ist, sondern hauptsächlich das, was dieses Kapitel mit diesem Manga gemacht hat.

      Als damals der Flashback über die ganze Geschichte, über die ganze Wahrheit von Marley und Grisha aufkam, konnte man als Leser diesen Manga nicht mehr so betrachten, wie es vor der Enthüllung der Fall war. Man hat eine komplett andere Perspektive über sämtliche Handlungsstränge erhalten und auch die Rollen von Reiner, Annie und Berholdt wurden dadurch in ein neues Licht gerückt.
      Und genau dieser Effekt ist hier wieder eingetreten. Dieses Kapitel hat unseren Blickwinkel auf dieses Werk und vor allem auf den Protagonisten, auf Eren, komplett verändert. Meine Vorposter haben es auch schon angesprochen, allein das erste Kapitel kann man nicht mehr so betrachten, wie es vor diesem Kapitel der Fall war. Man wird immer im Hinterkopf haben, dass sämtliche Ereignisse nicht einfach so entstanden sind, sondern, dass diese [eventuell] so zurechtgebogen worden sind, wie es für Eren 'am passendsten' war. Das zu schaffen, ohne dass es forciert wirkt, ohne dass man den Eindruck erhält, dass diese Idee erst mit den letzten Kapiteln aufgekommen ist… das ist so unfassbar gut. Das ist vom Storytelling her so unfassbar gut gemacht und es macht mich ein wenig sprachlos, wie unglaublich detailliert Isayama arbeitet.

      Allein die Szene darüber, als Grisha mit Eren geredet und seinen Schlüssel gezeigt hat. Vor diesem Kapitel hätte man diese Szene in Kapitel 1 als ganz normale Konversation zwischen Klein-Eren und Grisha betrachtet. Man hat nicht mal ansatzweise darüber nachgedacht, warum Grisha nach draußen geschaut hat, man hat es wahrscheinlich auch nicht mal so richtig wahrgenommen. Das hat sich nun mit diesem Kapitel geändert und es beeindruckt mich zutiefst, wie eine Szene, die so einfach und fast schon unscheinbar erschien, nach zehn Jahren noch mal ein Bestandteil der Handlung wird und dadurch so eine Wichtigkeit erhält. Das hat Isayama im Laufe der Jahre schon mehrfach getan und man fragt sich dadurch erneut, ob Isayama das schon von Anfang an auf die Weise geplant hat, oder nicht. Wenn er das tatsächlich von Anfang an geplant hat, dann zeigt es nochmal zusätzlich, wie heftig die Vorausdeutungen in diesem Manga tatsächlich sind und dass Isayama noch genialer ist, als er es sowieso schon ist. Und wenn er das nicht von Anfang an geplant hat, dann ändert das nichts an der Tatsache, dass sämtliche Ereignisse, sämtliche Charaktere, die eher in Vergessenheit geraten sind, nochmal an Bedeutung gewonnen haben. Wie man es auch sehen mag, ob oder ob nicht, solche Momente heben für mich persönlich die Schönheit von diesem Werk noch mal hervor.

      Zu Eren selbst möchte ich ebenfalls ein paar Worte schreiben, da er so ziemlich der Zentralpunkt in diesem Kapitel war. Nach dem Zeitsprung habe ich in den letzten Jahren ausschließlich Positives über diesen Charakter geschrieben und im Laufe der Zeit hat er sich immer mehr und mehr zu meinem absoluten Lieblingscharakter entwickelt. Es war so interessant zu sehen, wie er durch seine Erfahrungen, durch seine Tiefschläge, durch die Offenbarungen vom Basement, usw. so eine wahnsinnige Entwicklung hingelegt hat. Zumindest dachte man das, bevor dieses Kapitel passiert ist.
      Ich möchte die genannten Dinge auch überhaupt nicht absprechen, ich glaube durchaus, dass sämtliche Ereignisse mit dazu beigetragen haben, warum er sich in diese Richtung entwickelt hat. Dass er aber damals schon vor vier Jahren so eine gewaltige Einsicht in all jene Geschehnisse hatte und dadurch so eine Wende aufgekommen ist… eine Wende darüber, dass er [mit] dafür verantwortlich ist, warum sämtliche Ereignisse geschehen sind, wie sie geschehen sind… damit wird wahrscheinlich niemand gerechnet haben. Man hat zwar erahnen können, dass Eren Zeke eine Seite von seinem Vater präsentieren wird, bei der Zeke feststellen wird, dass sein Vater kein absoluter Tyrann war. Dass Eren sich jedoch hier als eine Art Puppenspieler herauskristallisiert, der den wunden Punkt von Grisha treffen konnte, ihn dadurch so manipuliert und so gesteuert hat, wie er es haben wollte… das war ein Moment, an dem ich gedacht habe: das kann nicht sein.
      Eren ist durch dieses Kapitel nicht zwangsläufig sympathischer geworden, dafür aber umso interessanter und faszinierender, weil hiermit gezeigt wurde, dass sich hinter Eren ein so komplexer Charakter verbirgt, der weitaus mehr mit sich bringt, als man eigentlich erwartet hatte. Sein Plan mag moralisch gesehen nicht das Goldene vom Ei sein, aber man will es trotzdem sehen, um erfahren zu dürfen, welche Auswirkungen dies auf seine Mitmenschen und vor allem auf ihn selbst haben wird. Diese Kraft und diese Macht, die er mit sich bringt, lassen ihn ein wenig beängstigend erscheinen, aber er hat nach wie vor eine Seite an sich, die seine Menschlichkeit bzw. seine Zerbrechlichkeit zum Vorschein bringt. Das hat man in der Szene zwischen ihm und Mikasa gesehen und ich fand diesen Moment so schön, weil es nochmal deutlich gemacht hat, dass ihn diese aktuellen Geschehnisse nicht ganz kalt lassen.

      In diesem Sinne bin ich so darauf gespannt zu sehen, welchen Weg Isayama ab diesem Punkt mit diesem Charakter einschlagen wird.

      Ich liebe dieses Kapitel. Ich liebe diesen Manga. Worte, die in diesem Thread noch ein paar Mal von meiner Seite aufkommen werden. Bis zum nächsten Monat! :D:D
    • Melissa schrieb:

      Ich habe nach einer neuen Serie gesucht die ich auf Netflix schauen wollte und Attack on Titan steht schon lange auf meiner Liste. Leider gibt es nur die erste Staffel auf Netflix, aber für den Anfang okay. Ich möchte lieber den Anime sehen statt den Manga zu lesen, deswegen sorry wenn vielleicht manches Filler sind oder nicht. Ich finde die Geschichte wirklich cool und ich bin sehr gespannt wie es weiter geht.

      Der japanische Synchronsprecher von Levi kam mir sofort bekannt vor, wusste aber am Anfang nicht woher. Zuerst dachte ich an Sasuke aus Naruto, aber ich musste dann doch googeln. Am Ende war es Law aus One Piece ... Mensch, wie kann ich das übersehen :D Ich habe mich schon in der einen oder anderen Szene spoilern lassen, was aber für mich absolut okay ist und ihr dürft keine Rücksicht auf mich nehmen. Der Kampf Levi gegen den Tiertitan war absolut badass ... aber schon in der ersten Staffel war Levi einer meiner Lieblingscharaktere. In welcher Beziehung er zu Mikasa steht würde ich auch gern wissen ... aber ich glaube die sind keine Geschwister oder so, sondern nur im weiteren Sinne verwandt.

      ich weiß noch nicht so genau was die Menschen mit den Titanen vorhaben, aber ich weiß dass es da eine Königsfamilie gab die an allem Schuld ist. Weiß vielleicht einer wo ich Staffel 2 im Internet anschauen kann? Bitte auf japanisch mit deutschen Untertiteln, wobei englische Untertitel auch okay wären. Ich habe gehört Netflix wird Ende dieses Jahres Staffel 2 veröffentlichen, will darauf aber nicht warten. Dafür gefällt mir die Serie einfach zu gut!


      1)
      Eigentlich müssen wir uns entschuldigen, da hier ohne Spoilerwarnung über aktuellste Kapitel diskutiert wird.
      Aber hier das Forum ist halt für OP und nicht AOT.
      Würde dir auch empfehlen hier gar nicht mitzulesen. Aber bis der Anime auf den aktuellen stand ist, wird es wohl noch paar Jahre dauern. Der Anime hat nämlich keine Filler, darum pausiert er bis genug Material für die nächste Staffel vorhanden ist.

      Du machst mit dem Anime nichts verkehrt. Habe zwar nur erste Staffel gesehen, aber es ist zu 95% 1 zu 1 Manga-Umsetzung ohne Filler in Top-Qualität!

      2) Mikasa und Levi Beziehung pack ich mal in Spoiler, falls du es dir anders überlegst
      Spoiler anzeigen

      Sie stehen in keiner besonderen Beziehung zueinander. Wahrscheinlich sind sie zwar entfernter miteinander verwandt, aber ob oder wie genau, kommt nicht raus und ist auch nicht relevant. Die Ackerman stammen von einem anderen Volk als die restlichen Bewohner innerhalb der Mauer ab. Woher genau sie kommen oder was eventuell besonders an ihnen ist, sage ich nicht.


      3)
      Was die Menschen mit den Titanen vorhaben.. Dafür bräuchte ich ne halbe Stunde. =D
      Schaue einfach den Anime und lass dich überraschen!

      4)
      Wo man legal OmU schauen kann, weiß ich leider auch nicht. Illegal findet man ganz sicher was auf englisch oder mit englischen Untertitel.. Aber das macht man ja nicht xD

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    • @Ranya: Du hast es geschafft, dass ich doch noch mal Bock bekommen habe, mich zu diesem Kapitel zu äußern. :D Vieles wurde ja schon gesagt und ich stimme dir absolut zu, dass dieses Kapitel den Manga auf eine ähnliche Weise transformiert hat, wie der Basement Reveal und auch für mich ist es eines der stärksten der gesamten Story. Wie Isayama es schafft, nach über 10 Jahren Laufzeit den kleinsten Panels vom Beginn der Story eine derart gewaltige Bedeutung zu verleihen bzw. diese in ein völlig neues Licht zu rücken, ist einfach nur wahnsinnig beeindruckend. Ich glaube, ich habe überhaupt selten eine Story gelesen, deren Plot so brilliant geplant und ausgearbeitet ist. Denn ich habe keinen Zweifel, dass Isayama all diese Dinge oder zumindest das meiste von dem was wir gerade sehen, von Beginn an geplant hat. Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, wie es möglich ist, dass sich bei solchen Twists, die die gesamte Story und alles was wir glaubten zu wissen, auf so fundamentaler Ebene verändern, jedes noch so kleine Detail so perfekt ineinander fügt.

      Vor allem aber hat mich an diesem Kapitel beeindruckt, wie es auch Eren als Protagonisten völlig verändert hat. Er war ja schon lange nicht mehr der "Held" der Geschichte, nach allem was er getan hat, auch wenn er immer noch der Hauptcharakter ist. Aber die Rolle, die Isayama ihm mit diesem Kapitel verleiht, ist einfach der Wahnsinn. Er macht ihn zum Puppenspieler, auf dessen Wirken so vieles, was in der Story passiert ist, ist nun zurückzuführen ist. Wenn ich darüber nachdenke, dass Eren Rod Reiss nur am Leben gelassen hat, damit später der ganze Plot um Historia passieren und er durch die Berührung ihrer Hand die Einblicke erhalten konnte, die sein späteres Handeln überhaupt erst in Gang setzen würden... das ist einfach unfassbar. Überhaupt. Erens Charakterentwicklung war ja ohnehin schon faszinierend genug, aber mit diesem Kapitel erfahren wir nun auch endlich den Grund dafür. Bisher musste man ja annehmen, dass er sich in seiner Verzweiflung einfach dazu entschlossen hatte, zu tun, was immer er für nötig hält, um die Menschen, die er liebt, zu beschützen. Nun haben wir tatsächlich eine Erklärung, wann und wie er plötzlich derart hart und gnadenlos werden konnte.

      Was ich daran aber am bemerkenswertesten finde, ist die Tatsache, dass, so sehr uns Erens charakterlicher Wandel auch schockiert hat, Isayama uns hier vor Augen führt, dass Eren im Herzen eigentlich schon immer so war, wie wir ihn jetzt sehen und das Potenzial für ein solch grausames Handeln schon immer in sich trug. Wunderbar illustriert am Beispiel der Menschenhändler, die er als Kind getötet hat. Versucht jemand, ihm oder Menschen die ihm wichtig sind, ihre Freiheit zu nehmen, nimmt er ihnen ihre. In diesem Fall eben indem er ihnen das Leben nimmt. In einem solchen Fall interessiert ihn das Leben Außenstehender überhaupt nicht. Das oberste Gut, das Eren am allermeisten schätzt, ist Freiheit. Und um diese zu erlangen, wird er vor nichts zurückschrecken. Diese thematische Geschlossenheit beim Protagonisten dieses Werkes, diese unglaubliche Entschlossenheit die Eren an den Tag legt, um sein eines, über allem stehendes Ideal zu verwirklichen, finde ich unfassbar beeindruckend und das macht Eren für mich zu einem der besten Mangaprotagonisten überhaupt.

      Gleichzeitig wird Grischa durch dieses Kapitel zu einer der tragischsten Figuren der gesamten Story. Erst die stirbt seine Schwester aufgrund seines Fehlers einen grausamen Tod, dann verrät sein Sohn Zeke ihn, was zum Tod seiner Frau führt und nun zwingt ihn sein zweiter Sohn, bei dem er doch extra darauf geachtet hatte, dieselben Fehler, die er beim ersten begangen hatte, nicht zu wiederholen, dazu eine ganze Familie samt Kinder umzubringen.
      Zusätzlich dau bekommt er von seinem Sohn eine grausame Zukunft gezeigt, für die er sich nun mit verantwortlich fühlt. Ich glaube, dass das was Grischa gesehen hat, unausweichlich ist und dass es sich dabei um das Rumbling gehandelt hat. Dass Eren also am Ende sämtliche in den Mauern befindliche Titanen auf die Welt loslässt, um Paradis zu beschützen. Somit entsteht am Ende also genau die Situation, von der man am Beginn der Story noch geglaubt hatte, dass sie der Ist-Zustand sei. Nämlich dass die Menschen innerhalb der Mauern die einzigen Überlebenden in einer Welt sind, die von Titanen beherrscht wird.

      Dieses Kapitel war meiner Meinung nach auch enorm stark illustriert. Erens hasserfüllte Gesichtsausdrücke, als Grischa einen Rückzieher machen und die Reiss Familie am Leben lassen wollte, waren unglaublich eindringlich und der Moment, als er Grischa dann zwingt, sich in die Hand zu stechen (genau die mir der er seine Schwester in die marleysche Zone geführt hatte!) plus dessen Gesichtsausdruck dabei und dann die Doppelseite mit den Leichen der Reiss Familie - das war ganz großes Kino. Gerade Gesichter waren früher einmal eine Schwäche Isayamas und in diesem Bereich hat er sich wirklich enorm verbessert.

      Ich bin unfassbar gespannt wie es weitergeht und ich bin mir sicher, Isayama wird nicht enttäuschen. Das Niveau dieses Manga ist nun schon seit einiger Zeit unglaublich hoch und wenn er das bis zum Ende halten kann, könnte er tatsächlich die Bezeichnung Meisterwerk verdienen.

    • Nur ganz kurz, ich meine Anime on Demand hat AOT im Simulcast zumindest habe ich den Anime dort geguckt. Der Anime an sich ist das perfekte Paradebeispiel wie ein Anime zu sein hat. Er vergeudet seine Zeit nicht mit Fillern und wartet lieber bis genug da ist um die Geschichte fortzuführen und auch die Animation ist sehr sehr gut und nicht so schlecht wie etwa von One Piece. (Zumindest meine Ansicht verfolge den Anime aber auch schon seit dem Fischmenschen Arc nicht mehr.)

      Zum Manga muss man eigentlich nur sagen das es in meinen Augen genau richtig ist nur Kapitel im Monatsabschnitt zu veröffentlichen, ich finde gerade bei so lang laufenden Mangas verrennt man sich schnell mal und dann wieder in den richtigen Rhythmus und besonders die richtige Richtung zu finden ist ziemlich schwer wie man es zum beispiel bei Naruto gesehen hat. Auch One Piece oder Bleach haben sich an manchen Stellen schon gut verlaufen
    • Melissa schrieb:

      Ich habe nach einer neuen Serie gesucht die ich auf Netflix schauen wollte und Attack on Titan steht schon lange auf meiner Liste. Leider gibt es nur die erste Staffel auf Netflix, aber für den Anfang okay. Ich möchte lieber den Anime sehen statt den Manga zu lesen, deswegen sorry wenn vielleicht manches Filler sind oder nicht. Ich finde die Geschichte wirklich cool und ich bin sehr gespannt wie es weiter geht.

      Der japanische Synchronsprecher von Levi kam mir sofort bekannt vor, wusste aber am Anfang nicht woher. Zuerst dachte ich an Sasuke aus Naruto, aber ich musste dann doch googeln. Am Ende war es Law aus One Piece ... Mensch, wie kann ich das übersehen :D Ich habe mich schon in der einen oder anderen Szene spoilern lassen, was aber für mich absolut okay ist und ihr dürft keine Rücksicht auf mich nehmen. Der Kampf Levi gegen den Tiertitan war absolut badass ... aber schon in der ersten Staffel war Levi einer meiner Lieblingscharaktere. In welcher Beziehung er zu Mikasa steht würde ich auch gern wissen ... aber ich glaube die sind keine Geschwister oder so, sondern nur im weiteren Sinne verwandt.

      ich weiß noch nicht so genau was die Menschen mit den Titanen vorhaben, aber ich weiß dass es da eine Königsfamilie gab die an allem Schuld ist. Weiß vielleicht einer wo ich Staffel 2 im Internet anschauen kann? Bitte auf japanisch mit deutschen Untertiteln, wobei englische Untertitel auch okay wären. Ich habe gehört Netflix wird Ende dieses Jahres Staffel 2 veröffentlichen, will darauf aber nicht warten. Dafür gefällt mir die Serie einfach zu gut!



      Ich hab jetzt die ersten zwei Staffeln gesehen. Attack on Titan war lange auf meiner Liste und durch Netflix habe ich mich entschlossen anzufangen.
      Finde das Intro von der ersten Staffel genial :thumbsup:


      Endlich ist jemand nicht so weit :D
    • Bin diesen Sommer endlich mal dazugekommen einige Anime-Serien auf Netflix zu sehen, um auf die vorhergangenen Posts einzugehen. Darunter eben auch Attack on Titan.
      Bisher war mir die Handlung lose bekannt und ich wurde dann durch die wirklich komplexe Story positiv überrascht. Insbesondere nach der dritten Staffel war der Funke vollkommen übergesprungen.
      Dazu dann parallel den Manga angefangen und nach dem aktuellen Kapitel, welches ich ebenfalls hervorragend finde, kann ich den nächsten Monat kaum erwarten. Insbesondere die verhältnismäßíg große Seitenzahl gefällt mir gut. Während ich bei One Piece oder anderen Shonen immer ein kleines Häppchen bekomme, welches nicht zwingend die Story beschleunigt, wird hier gleich der Hauptgang serviert. Monat für Monat.
      Auch die Stimmung im Anime, gepaart mit einem wirklich epischen Score (Vogel im Käfig, Apple Seed etc.), überzeugt durchgehend. Wobei meine ursprüngliche Befürchtung, dass das ganze etwas Gore lastig wird, sich nicht bestätigt hat. Viel mehr wirkt die praktizierte Gewalt absolut passend und das Narrativ von Überleben, Krieg und Hoffnung zieht sich konsequent durch die schwarz-weiße Erzählung. Für mich ein hervorragendes Beispiel, dass sich das Format Anime auch für ein erwachsenes (westliches) Publikum eignet und eine ganz eigene Dynamik entwickelt. Alleine die faszinierenden Charaktere bieten genügend Tiefgang bzw. Identifikationspotenzial, um mit aktuellen TV-Produktionen mitzuhalten. Zumindest zähle ich, nur um ein paar zu nennen, Levi, Zeke, Reiner oder auch Armin zu sehr gutgeschriebenen Figuren. Ihre Handlungen, Zweifel und Ziele sind verständlich und beinahe wird mir flau im Magen, wenn ich daran denke, dass viele dieser Träume scheitern werden. Für mich ein wesentliches Merkmal, dass die Story auch eine Verbindung zum Leser herstellt. Man wünscht sich beinahe ein heilendes Licht in dieser feindseligen und dunklen Welt, die trotz grober Gewalt stets von ihren Dialogen lebt.
      Wie man dieser kleiner persönlichen Note entnehmen kann, bin ich ebenfalls sehr von Attack von Titan angetan. Jeder sollte sich zumindest mal die Zeit nehmen die ersten Folgen (Persönlich finde ich den Stil im Manga am Anfang etwas spartanisch, während die aktuellen Kapitel visuell mehr mein Fall sind. Und mir daher der Anime als passenderer Einstieg erscheint) zu sehen, wobei die dritte Staffel durchaus einen Gamechanger darstellt und man sich erst danach ein einigermaßen vollständiges Bild über die Handlung machen kann.