Was gefällt euch nicht an One Piece?

    • Was mich persönlich lange an One Piece genervt hat war die Vorraussehbarkeit, es ist (nach meinem Empfinden) in den letzten Monaten nicht wirklich was Überraschendes passiert, sondern eher alles nach einem bekannten Muster. Damit meine ich nicht das Grundmuster sondern eher - die SHB hat ein Plan, planen alles in kleinste Detail, nichts funktioniert, es wird improvisiert, SHB zieht im letzten Moment den Kopf aus der Schlinge. Ich meine beim DR Arc war es ja noch ganz amüsant mit den Planen und Improvisieren. Aber als sie anfingen den Plan für die Hochzeit aufzustellen, war doch klar das er niemals so umgesetzt werden kann. Von daher war für mich da die Luft raus - allgemein fand ich One Piece in letzter Zeit sehr zäh, da kein (großer) Überraschungsmoment sondern eher alte Szenarien neu aufgelegt vorkamen.

      Mit den jetzigen Spoilern (so Gott bewahre, lass sie wahr sein) gibt das ganze jetzt mal ein neuen Kick in die hoffentlich richtige Richtung.

      Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.
    • Mir geht es ehrlich gesagt genau anders herum. Ich kann Überraschungen und Abweichungen von festen Schemata nicht ausstehen und mag One Piece gerade aufgrund einer bestimmten Berechenbarkeit. Seit dem TS ist Oda von diesem Weg etwas weggekommen, weshalb mein großes Interesse am Manga mittlerweile doch etwas sehr gelitten hat.
    • Mich stört, besonders seit dem Timeskip, dass die Charaktere zu overpowered sind. Klar ist es ein Shonen Manga, aber langsam werden mir die Strohhüte, aber auch ihre Gegner zu stark. Das macht sich besonders bemerkbar wenn man mal wieder ein paar alte Folgen sieht. Auf Alabasta waren die Strohhüte in einem Käfig unter dem Casino eingesperrt, während sich der Raum langsam mit Wasser füllte. Damals musste sich Sanji noch reinschleichen um sie zu befreien. Heute würde Zorro mit einem Schwerthieb nicht nur das Gitter, sondern gleich das ganze Gebäude zerstören...

      Ich bin auch kein großer Fan des Rüstungshakis. Dass man erstmal die Schwächen von Logiafrüchten finden musste, machte die Kämpfe spannender und Logianutzer irgendwie auch gefürchteter. Rüstungshaki macht für mich irgendwie die Logiafrüchte kaputt. Ebenso Kampftechniken wie Ruffys Red Hawk, Sanjis Diable Jamb oder Brooks Eishieb. Wozu überhaupt eine Elementarfrucht essen, wenn es mysteriöserweise auch so geht?
    • @Light1
      Sorry, wenn ich jetzt den Klugscheißer raushängen lassen muss.
      Zorro könnte zwar das Gebäude zerstören, aber den Käfig kann er wahrscheinlich nicht zerstören, denn dieser bestand nämlich aus Seestein.
      Bewirft dich jemand mit Dreck, wirf mit Blumen zurück, aber vergiss die Vase dabei nicht.
    • Light1 schrieb:

      Ich bin auch kein großer Fan des Rüstungshakis. Dass man erstmal die Schwächen von Logiafrüchten finden musste, machte die Kämpfe spannender und Logianutzer irgendwie auch gefürchteter. Rüstungshaki macht für mich irgendwie die Logiafrüchte kaputt.
      Ich sehe das genau andersrum - das Rüstungshaki hat eine Art ''Balance'' in die viel zu mächtigen Logia gebracht. RH macht die Logia nicht weniger gefährlich, aber Sie sind dadurch nicht mehr unantastbar. Es gibt auch nicht für jede Logia eine ''Natürliche-Schwäche'' - zumindest fällt mir zu Kizaru's Frucht keine ein - mach das Licht aus und er wird angreifbar?...(als Witz gemeint)
      Und ein Stück Seestein hat auch nicht jeder dabei, bzw. kann in einem Kampf auch locker aus der Hand geschlagen werden.

      Mfg

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    • @Herbert S. Mendoza
      Guter Punkt, Seestein soll ja sehr stabil sein. Der Käfig auf Alabasta war aber eben nur ein Beispiel, es ändert nichts an der Stärke und den Techniken der Charaktere. Ich bin eben kein großer Fan von diesen übermenschlichen Fähigkeiten, ganz egal ob reine Schlagkraft, brennende Kicks, fliegende Schwerthiebe, Skywalk oder ganz einfach Haki. Die Quelle von außergewöhnlichen Fähigkeiten waren eben immer Teufelsfrüchte und genau dieser Schwerpunkt geht finde ich etwas verloren und macht das Opfer, nicht mehr Schwimmen zu können, fast schon unnötig.
      Warum sollten Ace/Sabo überhaupt noch eine Feuerfrucht essen? Ruffy kann Red Hawk, Sanji Diable Jamb, Zorro hat aus welchen Gründen auch immer Ryuma mit Flammen angegriffen und sogar Daruma von den neuen Fischmenschen Piraten zündet sich einfach mal an um seine Angriffe zu verstärken.

      @Santoryu1080
      Damit hast du nicht ganz Unrecht, Logia wären ohne Haki schon sehr mächtig und am Ende ist das alles Geschmackssache. Die natürliche Schwäche Kizarus wär dann wohl Blackbeards Finsterfrucht. Schwarze Löcher ziehen Licht ja an.
      Ich fands einfach noch spannender, als man die schwäche herausfinden musste. Natürlich macht es auch das Leben von Oda schwerer, wenn er auf solche Dinge achten muss.
      Und wie man bei Ace vs. Smoker auf Alabasta gesehen hat, hat man zusätzlich zur natürlichen Schwäche und einem Seestein auch noch die Möglichkeit Logia gegen Logia.
    • Light1 schrieb:

      Ich bin eben kein großer Fan von diesen übermenschlichen Fähigkeiten, ganz egal ob reine Schlagkraft, brennende Kicks, fliegende Schwerthiebe, Skywalk oder ganz einfach Haki. Die Quelle von außergewöhnlichen Fähigkeiten waren eben immer Teufelsfrüchte
      Sorry, aber dann bist du wohl im falschen Manga. Seit dem ersten Kapitel wurde uns übermenschliche Stärke gezeigt, egal ob mit oder ohne TF. Wie soll man den dann einen TF-Nutzer besiegen, wenn man selbst keine ''übermenschliche'' Stärke erreichen kann? Einen Enel oder gar Kizaru könnte man nie im Leben besiegen, da sich kein gewöhnlich starker Mensch sich mit so einer Geschwindigkeit messen kann. Das du die Red Hawk, DJ etc. nicht magst kann ich sehr gut nachvollziehen, aber sich über die übermenschliche Stärke zu beschweren ist dann doch schon ziemlicher ''nonsense''.

      Mfg
    • @Santoryu1080
      Dass es der falsche Manga für mich wäre, seh ich nicht so. Es gibt ja auch noch die großartige Story, die One Piece für mich so interessant macht.
      Was die Stärke betrifft, hab ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Grundsätzlich hast du schon recht, die übermenschliche Stärke gab es schon immer. Auch im East Blue wurden Gegner durch Wände geprügelt und das fand ich für einen Shonen auch noch ok. Mir geht es eher um die Steigerung der Fähigkeiten. Zunächst wurden die Charaktere einfach stärker und statt der Wand im Arlong Park wurde Crocodile dann eben durch die Decke des Mausoläums geschleudert, immer noch ok. Ab Skypia und Enies Lobby kamen dann aber auch noch fliegende Schwerthiebe und Sanjis Diable Jamb hinzu.
      Das und einige weitere neue Fähigkeiten nach dem Timeskip haben für mich dann aber doch die Grenze von "normaler Shonen-Stärke" überschritten und das stellt eben die Vorteile von Teufelskräften etwas in Frage. Vor allem wenn es absolut keine Erklärung gibt, warum jemand wie aus dem nichts solche Dinge kann.
    • Hallo,

      Für mich ist das aktuelle Kapitel (900) der der Anlass hier etwas zu schreiben, von daher geht es für mich eher darum, was ich im WCI-Arc nicht mag bzw. was das ganze für mich noch schlimmer machen würde.
      Aber da es mit Dinge zu tun hat, die es bereits öfter in OP gab, habe ich mich für diesen Thread entschieden. Nun zum Kapitel ....selbst nach dem ich es einige Zeit auf mich wirken lassen habe, kann ich immer noch nicht sagen, ob ich es gut oder schlecht fand.
      Das einzige was mich wirklich freut, ist das man wirklich das Gefühl hat, dass man es hier mit deutlich erfahrenen Gegnern zu tun hat, als bisher.

      Jedoch war der Zeitpunkt dafür mMn sehr unpassend, schließlich hatte Oda nach der Hochzeit durch die Flucht, das Backen des Kuchens (+Verzehr von diesem) und Ruffys Kampf dafür gesorgt, das man als Leser nun, nach dem all das endlich passiert ist, doch in gewisser Weise in der Luft hängt. In meinem Fall, ist es nicht im positiven Sinne, wo man gespannt ist, wie es aufgelöst wird. Denn mir ist klar, das der Sh nichts passiert und sie die Flucht auch vollziehen werden. Damit hat mir dieses Kapitel im ersten Moment ein Dämpfer verpasst.

      Ich denke, ob ich das Kapitel im Endeffekt gut oder schlecht finde, hängt von dem weitern Verlauf der Handlung ab. Werden die Ereignisse zu weiteren Deus ex Machina führen um die Shb entkommen zu lassen, fände ich das extrem enttäuschend.
      Weil es mMn einfach von vorne herein dumm war, mit nur 6 Leuten ins Totland zu fahren. Denn der Arc hat immer wieder gezeigt, das es die SH nicht aus eigener Kraft geschafft hätten, das Totland wieder zu verlassen. Und das ist das, was mir im WCI-Arc nicht gefällt.

      Und daran ändert es auch nichts, das die Shb bisher oft Glück hatte oder dass Ruffys Reise oft ohne Verbündete bereits längst ihr Ende gefunden hätte.
      Denn die Shb hat hier wissentlich unterbesetzt etwas in Angriff genommen, was klar ihre Kompetenzen übersteigt. Sie scheiterten und ohne Jinbei oder die Spiegelwelt, von deren Anwesenheit bzw Existenz niemand aus der Shb Bescheid wusste, wäre es das gewesen.
      Ich denke, wäre diese beiden Faktoren bereits im Vorfeld im Plan einkalkuliert gewesen, Sanji zu retten, weil bspw jemand die Shb über Brûlée und Jinbei informierte hätte, wäre das ganze tausend mal weniger problematisch für mich.

      Ganz einfach, weil es dann wenigstens einen guten Plan gegeben hätte, der ein Einschleichen möglich gemacht hätte ohne das man einfach der Aussage von Law auf Ph, das man in der Nw nicht mehr einfach so den Kern einer Bande erreichen kann, wissentlich trotzen würde und im Endeffekt trotzdem erfolgreich hatte.
      Es ist nun gekommen wie es eben ist und wenigstens handelt es sich neben der Spiegelwelt nur um eine Handvoll Verbündeter. Und seit der Flucht, hat sich die BMB durchweg als kompetente Bande gezeigt, was das ganze etwas abgemildert hat.

      Das Eingreifen einer weitern Partei würde für mich aber nun endgültig den Rahmen sprengen und mir zu sehr vor Augen führen, dass OP halt einfach nur ein Manga ist, in dem die Shb einfach weil sie die Protagonisten des Mangas sind, alle Widrigkeiten übersteht und nicht weil sie wirklich was auf dem Kasten haben.

      Das ist natürlich nur meine Meinung, aber für mich macht es einen habe nun mal einen großen Unterschied , ob sich die Protagonisten wissentlich oder unwissentlich in eine ausweglose Situation begeben und überstehen.

      In diesem Sinne
      Lysop

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lysop ()

    • @ChopChopChopper
      Solange Oda nicht so austickt wie der Typ von Hunter x Hunter werden ich mich nicht beschweren. Solche Szene wie Von vs Pitou brauche ich. Psychopathen während ihren Rachegelüste zu sehen brauche ich nicht. Brutalität in Maßen und da hat Oda für mich ein perfekten Weg gewählt.

      @Light1
      Was heißt den hier normale Shonen Stärke. Es gibt keine normale Shonen Stärke. Ein Shonen ist eine Zeitschrift für Jugendliche. Dr.Slump ist z.B. auch ein Shonen und da ist kämpfen zweitrangig so weit ich das in Erinnerung habe. Da geht es eher um Abenteuer im Alltag.
      Für die Stärke gibt es keine Shonen Gesetze. Hier hat der Mangaka an sich freie Wahl.

      @Lysop
      Unterhaltungsbranche. Das ist ein Stilmittel das du in fast jeder Geschichte findest. Glück gehört mMn immer dazu. Ist im Sport auch nicht anders. So brauchst du in einem CL Spiel in einem Spiel auf Augenhöhe eine Portion Glück/Zufall um weiter zu kommen.
      Gut in OP artet es jetzt etwas aus....
      :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
    • Von einigen Sachen, die mich in One Piece stören, habe ich ein Hauptproblem.
      Ich weiß zwar nicht ob das mal angesprochen wurde aber mir ist aufgefallen, dass die Strohutbande, die einzigen Piraten der Supernovas sind die auf die Shichibukais getroffen sind und dann gegen sie gekämpft (Kuma, Blackbeard), sie besiegt (Crocodile, Moria, Flamingo) oder sich mit ihnen angefreundet hat (Boa Hancock, Jinbei, Law).
      Bei Mihawk ist es so, dass ich da eine Lehrer-Schüler Bindung zwischen ihm und Zorro sehe. Und so wie wir es alle aufgenommen haben wird Weeble es bald auch auf Ruffy abgesehen haben.

      Zwar hat Law zum Sieg über Flamingo beigetragen aber dies ging auf seine Vergangenheit und mit dieser verbunden Rache zurück. Ruffy hatte keine direkten Verbindungen zu den Shichibukais und konnten alleine dafür sorgen das die Dreimacht an dem Punkt ins Schwanken kommen könnte. Vor allem das Kid vor dem Timeskip ein höheres Kopfgeld als Ruffy ließ mich denken, dass er was angestellt hat, was auch erwähnenswert gewesen wäre.
      Oda hätte den anderen Rookies auch ein bisschen Glänzzeit geben können. Das hätte in Form durch mündliche Überlieferungen von irgendwelchen Personen oder durch Zeitungsberichte.

      Jetzt nach dem TS hat sich das geändert und man merkt das sich die Supernovas versuchen einen Namen zu machen.
      Hier wird es nun spannend was mit ihnen passiert und ob sie wirklich was reißen werden können. Was Kaido mit der Allianz von Kid gemacht hat wurde leider offscreen abgehandelt, was sehr schade gewesen ist. Da hätte ich echt mehr Infos bekommen.

      Ja das ist mein einziger großer Kritikpunkt gewesen und wollte Fragen ,ob ihr das auch so seht oder ihr findet , dass das okay ist

      LG
    • Die Story sollte hin und wieder Tiefpunkte haben. Wie der Streit zwischen Ruffy und Lysop damals. Höhen und Tiefen machen die Story spannend. Außerdem wäre ein Kampf in dem Ruffy ganz gut mithält, aber dann verliert und sich dann aber bspw. nach 100-200 Folgen in einem Rematch rächt, auch mal was interessantes. Damit meine ich nicht gegen einen Gegner wie Sir Crocodile oder blauer Fasan, sondern gegen einen Gegner, der an sich auf der richtigen Seite steht, jedoch ideologisch anders als Ruffy ist. Ähnlich wie damals bei Yugi-Oh als Yugi gegen den blonden Typen mit dem Siegel des Orichalcos kämpfte und verlor.


      Ein über mehrere Folgen hinweg sich sehr langsam verschlimmernder Streit zwischen Zorro und Sanji, der dann in einem ernsten Kampf eskaliert, wäre jedoch storytechnisch mein Favorit, aber dann bitte erst in 1-2 Arcs.
      Es sind nicht die Kämpfe, die Verluste oder die Tränen, die uns zu Piraten machen. Es sind die Träume.










    • @ethel-playa
      Da hast du nicht unrecht, irgendwie müssen sich die Rookies ihre Kopfgelder ja auch verdient haben. Liegt wohl daran, dass die Rookies während der ersten Hälfte der Grand Line noch gar nicht geplant waren. Aber vielleicht kriegen wir ja in Rückblenden noch mehr Infos, was sie so auf der ersten Hälfte getrieben haben.

      @slr
      Natürlich hängt die Stärke der Charaktere immer vom Shonen ab. Aber es muss eben in den Kontext dieser Geschichte/Welt passen. Wenn Goku in Dragonball auf einmal irgendeine neue Attacke auspackt, dann denk ich da einfach gar nicht weiter drüber nach. In Dragonball ist eben alles möglich, da würde es auch noch passen wenn Goku eine Feuerattacke lernt. Aber in One Piece, wo sowas bis zu Enies Lobby eben nur durch Teufelsfrüchte möglich war, wirkt es auf mich wie ein Fremdkörper in der Geschichte wenn zB Sanji plötzlich brennende Kicks hat.