Was gefällt euch nicht an One Piece?

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    • Byron'scher Held schrieb:

      Mich würde ja freuen, wenn es mal wieder einen Arc gäbe, der keinen Einfluss auf die ganze OP-Welt hat. So wie beim Davy Back-Fight, ohne Marine, Weltregierung oder 4 Kaiser.
      Daher liebe ich bis heute noch den Skypia Arc. Es war ein reiner Abenteuer Arc ohne Verpflichtungen. Skypia musste nicht besucht werden um in der Story weiter voran zu kommen. Sie wollten Skypia freiwillig besuchen weil das Abenteuer sie reizte! Aber diese Arcs werden wohl nicht mehr vorkommen, dafür läuft One Piece einfach schon zu lange, als dass sich Oda noch mit Story-irrelevanten Arcs beschäftigen würde.
      science flies you to the moon, religion flies you into buildings.
    • Byron schrieb:

      Kam das schon mal vor?
      Der Jaya & Skypia Arc kommt dem wohl am nächsten. Jaya war bekanntlich eine Pirateninsel, in Skypia stand das Abenteuer & die Schatzsuche mit im Vordergrund, was durchaus für ein gewisses "Piratefeeling" sorgte. Wir werden gewiss nie sehen, wie Ruffy und co. andere Menschen beklauen und ihre Häuser plündern (es sei denn es geht um Essen oder Alkohol), da sie eben letztlich eher die Guten sind, die den Leuten helfen.
      Aber so einen reinen Abenteuerarc - vergleichbar mit Skypia - hätte ich auch gerne mal wieder. Imo ist One Piece einfach enorm groß geworden, was die kommenden Hürden der SHB betrifft. Dass wir diesen Punkt erreichen würden war spätestens beim TS klar, dennoch hätte ich nichts dagegen mal wieder einen Arc mit "kleinerem" Rahmen zu haben. Eben einen, in dem die SHB kein Land vor Unterdrückern befreien muss, wo sie sich nicht mit den Kaisern oder der Marine prügeln müssen. Einen Arc, der gerne etwas kürzer und knackiger sein darf und in dem es nur um das Abenteuer geht, nicht um die Errettung einer ganzen Zivilisation o.Ä.
      Deswegen gefiel mir der Zou Arc in der NW bspw. bisher auch am besten.

      Realistisch betrachtet wird es dazu aber nicht mehr kommen. Der Manga befindet sich - allmählich - auf der Zielgeraden und mit Kaido, Big Mom und Blackbeard stehen noch drei der größten Big Shots auf der To-Do-Liste, die es abzuarbeiten gilt. Raftel muss noch gefunden werden, Elban erforscht und Vegapunk getroffen werden. Die Revolutionären haben ihren Teil auch noch zu leisten.
      Oda hat noch so viele Baustellen offen, dass er sich einen reinen Abenteuerarc, wie es mit Skypia teils der Fall war, wohl einfach nicht mehr erlauben kann. Das finde ich etwas schade, wenn auch irgendwo verkraftbar, weil da auch immer die Frage aufkommen würde wie Oda dort - bei den Spähren, in denen vor allem Ruffy inzwischen angekommen ist - noch für Spannung sorgen sollte.

      Ein bisschen Hoffnung habe ich dennoch noch, da Raftel schließlich eine Insel ist, die noch - so ziemlich - unerforscht ist und wir keine Ahnung haben, was uns hier erwarten könnte. Hier hätte Oda durchaus das Potenzial, um zumindest ein bisschen von diesem Abenteuerfeeling, das es auf Skypia gab, mit einzustreuen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von OneBrunou ()

    • Zeit mir Luft zu verschaffen, da der Kapitelthread im Grunde nicht der Ort für eine Beschreibung der allgmeinen Lage bzgl. des Mangas ist und sich dieser thread wesentlich besser eignet.

      Ich lege mal ganz offen los: Im Moment würde ich definitiv sagen, dass ich den Manga vermutlich nur noch unter dem Aspekt des Hate-Readings verfolge und ganz, ganz, ganz wenige Augenblicke der Sympathie für Story und Charaktere noch aufbringen kann. Die allwöchentliche Lektüre der einzelnen Kapitel entspricht mehr einer lästigen Pflicht, denn einer wirklichen Passion und immer häufiger verspüre ich eigentlich nur noch pure Frustration, wenn ich einzelne Spoiler lese. Bestes Beispiel das aktuelle Kapitel, was mich nun dazu gebracht hat, vorest eine längere Pause mit dem Manga einzulegen. Zu viele Entscheidungen Odas mit denen ich nicht konform gehe, die imo die Story in die falsche Richtung bewegen und damit dem Manga imo langfristig enorm schaden. spreche da nur für meine Empfinungen und erwarte nicht, dass ein Großteil mit dieser Sichtweise konform geht. Wer Spass an der Story hat, soll weiterhin Spass an dieser Story haben - ich fürchte hingegen für mich, dass es schon eine ziemlich enorme erzählerische Wende bedürfe, damit ich mich annähernd wieder so für die Story begeistern werde, wie es einst der Fall war.
      Dafür müsste imo allerdings schon eine Menge geschehen und das traue ich Oda nicht (mehr ) zu. Bedauerlicherweise.
    • Wie soll ich sagen? Nachdem ich mich nach einem fast 5 jährigen Hiatus durch über hundert Kapitel durchgekaut habe...?

      One Piece wird für mich wohl niemals wieder das sein was es noch vor 8 Jahren für mich war. Ich verfolgte diesen Manga beinahe Sieben Jahre wöchentlich, nur um irgendwann während des Dressrosa Arcs von einer Woche auf die nächste komplett damit aufzuhören.

      Zu erst dachte ich das es am Alter liegt, aber heute sehe ich ein das das so nicht stimmt. Es gibt allein in diesem Forum Leser die bis zu zehn Jahre mehr auf dem Buckel haben als ich und den Manga mit über zwanzig beinahe genauso begeistert verfolgt haben wie ich als Teenager und es würde den Rahmen dieses Posts sprengen wenn ich all zu sehr ins Detail gehen würde weshalb das irgendwann nicht mehr der Fall war.

      Heute wünsche ich mir das es so etwas wie die Sieben Kriegsherren der Meere, das Marine Hauptquartier, die Vier Kaiser, oder die Revolutionäre niemals in One Piece gegeben hätte. Das die Strohhut Bande einfach nur von Abenteuer zu Abenteuer segeln würden, ohne lange Vorangekündigte Endgegner, und ohne eine gewaltige Organisation wie die Weltregierung.

      Einfach nur interessante und frische Charaktere, und das nicht nur weil sie irgendeine besondere Stellung innerhalb der One Piece Welt inne haben. Mit aufregenden, neuen Schauplätzen die nicht vor über Hundert Kapitel angekündigt wurden.

      Also im Grunde genommen der Skypia arc. Hätte nicht gedacht das er mir irgendwann einmal derart positiv in Erinnerung bleiben wird. Und das scheint wohl nicht nur mir so zu ergehen.
    • wat? Eine Pause ist ein bisschen übertrieben, oder?
      Mich haben die Spoiler heute auch enttäuscht, wie lange sind wir jetzt im Kaiserarc? Und wie stark ist Luffy im Verhältnis zu den Kaisern?
      Ich würde Oda zu trauen, dass Luffy innerhalb von paar Tagen oder Wochen einen heftigen Powerup bekommt und dass ein zweiter TS gar nicht nötig ist.
      Oda hat es nicht so mit Stärkeverhältnisse, das war schon immer so.
      Beispiele:
      1) SHB vs CP9 sie waren den Agenten so dermaßen unterlegen und nach paar Tagen konnten sie ihnen Paroli bieten.
      2) Sir Crocodile der im MF Arc einen Schlagabtausch mit Akainu, Doffy und Mihawk hatte.
      3) Die Vinsmoke Familie, die für kurzer Zeit die Top Kommandanten einer Kaiserbande aufhalten konnten.

      Was man an Oda vielleicht kritisieren könnte ist, dass er die Stärkeverhältnisse nicht logisch rüber bringt.
    • Ich persönlich muss leider sagen, dass One Piece mich in letzter Zeit auch nicht vom Hocker reißt. Zwar finde ich die Story interessant und auch das ganze drum herum immer noch spektakulär, aber irgendwie kann ich mich mit dem Erscheinungsbild unserer Antagonisten nicht anfreunden. In dem speziellen Fall Big Mom & Kaido.

      Ich fand Big Mom's "Unantastbarkeit" schon übertrieben und nun wird es bei Kaido noch extremer. Mir fehlt diese "menschliche Verwundbarkeit", die bei einem Whitebeard gegeben war. Apropos Whitebeard... Leider Gottes wird durch diese Umstände auch Whitebeards "Legenden-Status" durch den Dreck gezogen. Verglichen mit Big Mom / Kaido wirkt Whitebeard im nachhinein schwach und man kann sich hier durchaus die Frage stellen, wie zur Hölle Whitebeard seinen Status als Kaiser aufrecht erhalten konnte.
      Mein Bauchgefühl sagt mir einfach das ein Kaido / Big Mom alleine im MF-Arc mehr gerissen hätten als die gesamte WB-Bande, was von der Logik her absolut nicht der Fall sein dürfte.


      Ich hoffe einfach das Oda noch das Ruder in die Hand nimmt und nicht gegen die Wand fährt. Leider habe ich , mit Blick auf die Zukunft, ein ungutes Gefühl. Big Mom und Kaido stellen nicht die Endgegner des Mangas dar. Wie wird das ganze noch bei einem Blackbeard, oder auch Im aussehen? Hoffen wir mal, dass Oda sich zusammenreißt und die Kräfteverhältnisse nicht so abstrus wie in Naruto/Fairy Tail etc. werden.
    • Serb schrieb:

      Mir fehlt diese "menschliche Verwundbarkeit", die bei einem Whitebeard gegeben war.
      Es können ja nicht alle so sein, richtig? Whitebeard war verwundbar, Blackbeard ist verwundbar, Shanks ist verwundbar, die meisten anderen top tiers (wie die Admirale) sind verwundbar. 1-2 Charaktere die für momentane Stärkeverhältnisse unverwundbar sind, was ist denn daran so schlimm? Zudem Kaidos Narbe aussagt, dass man ihm mit genug Kraft doch schaden kann und er kein Saitama ist.
    • Muss mich da leider anschließen. Bisher hat mich irgendwie kein arc nach dem TS auch nur ansatzweise vom hocker gehauen ( was vllt auch daran liegt weil ich eine hohe erwartungshaltung habe ). Ich vergleich naruto ganz gerne mit one piece. Bei beiden war es so, dass die anfänge mich immer gefesselt haben aber seit akatsuki in shippuuden ausgelöscht wurde hat der anime stetig nachgelassen. Dieser krieg beispielsweise da hat kishi sich gedacht "hm jetzt hab ich 100.000 zetsus ist dann vllt ein bisschen einseitig wenn nur die in den kampf in den ziehen. AHHH warte mal ich hab ja noch kabuto der jeden verstorbenen charakter wieder zum leben erwecken kann. Ihm dürfte es ja nicht schwer fallen von all den hochkarätern die dna zu sammeln um ein bisschen abwechslung reinzubringen". Von dem talk no jutsu mal ganz zu schweigen. Daran merkt man einfach, dass ihm langsam die ideen ausgehen und das merkt man sofort.

      Und bei one piece zeichnet sich das mittlerweile auch ab. Die arcs sind einfach im vergleich zu den "vor TS" irgendwie belanglos ( zumindest in meinen augen ). Oda hat genau das von bord geschmissen wofür ich ihn vor dem ts so gefeiert habe. Zum einen diese abenteuerlust ( mittlerweile ist es so, dass bestimmte inseln abgeklappert werden weil sich da der nächste schurke befindet ) vor dem ts war es so, dass rein aus neugierde inseln angesteuert wurden wie alabasta , skypea etc. Jetzt weiss man praktisch schon was einen erwartet was die spannung auch wieder halb zu nichte macht. Dann diese vielzahl an charaktäre ( was ja grundsätzlich was gutes ist ) aber da setzt oda meiner meinung eher auf quantität statt qualität. Nehmen wir mal fmi und dressrosa. Von den gegnern ist mir eigentlich nur hody und doffy in erinnerung geblieben. Der rest ist mir ehrlich gesagt total schnuppe. Die hatten einfach keine tiefe. Und bezüglich der vielzahl an charaktären lässt er schon länger die eigentlichen protagonisten völlig aussen vor ( gut ab und zu bringt er sie ins spiel aber auch eher um uns zu zeigen, dass er noch an sie denkt ) .

      Den vogel abgeschossen hat oda mit dem wedding cakiii arc und aktuell wano. Die sind bisher dank dem konfusen storytelling auf platz 1 und 2 der schlechtesten arcs ever.

      Ps: noch ein kritikpunkt. dieser fokus auf die kaiser. Nach dem ts hört man immer nur kaiser kaiser kaiser ( ich hoffe mal oda hat andere gruppierungen nicht vergessen )
    • Vor fast genau acht(!) Jahren, um den 21. Oktober 2010, kam das Kapitel Romance Dawn for the new world heraus. Die Strohhutbande vereinigte sich nach zwei Jahren Trainingszeit wieder auf Sabaody Archipelago, um sich in die Neue Welt aufzumachen. Seither (und vielleicht auch schon ein bisschen vorher) haben in One Piece mehrere Entwicklung begonnen, die mir immer mehr missfallen. Ich werde es hier in vier Punkte aufteilen, die aber durchaus ineinander verwickelt sind.

      1. One Piece besitzt eine ganze Reihe ‚permanenter Nebencharaktere‘, deren Reise und Entwicklung parallel zur Strohhutbande geschieht. Coby, Smoker, Tashigi, Vivi, aber auch Buggy, Mr. 3, Bon-Chan ( ;( ) und einige andere. Diese Charaktere wurden präsentiert, als würden sie parallel zur Strohhutbande wachsen und ihre Darstellung schien zu sagen, dass sie im Endspiel eine mehr oder weniger zentrale Rolle spielen können. Seit dem Time-skip wurden fast alle dieser Charaktere entweder ignoriert (manchmal aus guten Gründen), oder es wurde deutlich, dass sie weder mit den Strohhüten, noch mit der Neuen Welt mithalten können. Die Idee, dass Smoker ‚Ruffy’s Garp‘ sein könnte, ist nach Punk Hazard und der Einführung von Haki und den Gears nur noch schwer vorstellbar; Tashigi scheint meilenweit von Kuinas Ambitionen entfernt; Falkenauge, der als letzte Hürde Zorros vorgestellt wurde, wird nun als Bauernopfer für einen neuen Charakter, Shiliew, spekuliert, dessen grosser Auftritt vermutlich vor dem eigentlichen Finale gegen die Weltregierung und Imu sein wird; usw.
      Diese sorgfältig aufgebauten Charaktere sind in ihrer Entwicklung völlig links liegen gelassen worden zugunsten neuer Charaktere.

      2. Damit komme ich auch gleich zum zweiten Punkt, nämlich den neuen Charakteren. Diese haben heutzutage ihren Auftritt auf ihrer Insel und werden nachher zu ‚Zeitungslesern‘ oder Flottenkommandanten degradiert, die kaum aktiv in die Welt von One Piece eingreifen, um ihre Ziele zu erreichen. Vielmehr als eine Nebenrolle in den finalen Konfrontationen erwarte ich von diesen Figuren nicht (wenn überhaupt). Aufgrund ihrer lokal limitierten Auftritte will ich mich als Leser gar nicht zu sehr auf diese Charaktere einlassen, denn ich werde sie unweigerlich wieder verlieren, bis auf ein-zwei Cameos.
      Aber es ist nicht nur diese Kurzlebigkeit vieler neuer Charaktere (das gab es auch früher), sondern auch die Qualität dieser Charaktere, die mir sauer aufstosst. Den meisten der neuen Charaktere fehlt, was die Personen im Paradies und im East Blue so liebenswert machte. Die meisten neuen sind ein mehr oder weniger gelungenes exotisches Design, zusammen mit einer Charaktermacke. Weit von den Persönlichkeiten entfernt, die Oda im Paradies geschaffen hatte, und für die er sich auch die Zeit genommen hat. Inzwischen verbringt die Handlung mehr Zeit damit, die Charaktere von A nach B rennen zu lassen und wild durcheinander zu mischen, ohne dass wir ihnen dabei irgendwie persönlich näher kommen.
      Man vergleiche zum Beispiel die Samurai, die uns nun seit über zwei Jahren begleiten, mit Vivi. Selbst Kinemon und Momo, die wir am meisten sahen, scheinen mir wesentlich unnahbarer als Vivi, die in kürzester Zeit zu einem Teil der Gruppe wurde, deren Abschied für uns als Leser emotional war. Von den Samurai gelingt es bestenfalls Momo mit seinem Bekenntnis auf Zou, irgendeine charakterliche Tiefe zu zeigen, wie gering sie auch sei. Davon abgesehen scheint es, als wollte Oda sie bloss aus der Handlung heraushalten, bis „ihr Arc“ begonnen hatte (wieder im krassen Gegensatz zu Vivi). Dieser letzte Punkt gilt sogar für Law, der einer der wenigen neuen Charaktere ist, für die Oda sich Zeit zur Entwicklung genommen hat.
      Ähnliches gilt für Charaktere, die nur auf einer Insel auftreten. Viper auf Skypia, auch wenn er sich nicht sehr stark in die Erinnerung gebrannt hat, hat in seinen Momenten einen stärkeren Eindruck hinterlassen als zum Beispiel Kyros, der eine sehr ähnliche Rolle des „starken lokalen Kämpfers mit seinem eigenen Ziel“ einnimmt.
      Es ist also nicht nur, dass Oda seine alten Charaktere nach und nach durch neue ersetzt; die neuen Charaktere erhalten auch nicht die notwendige Entwicklung und allgemeine Qualität, um denselben Stellenwert zu erhalten.

      3. Ein Grund, weshalb die Charaktere nicht mehr die Qualität erhalten können wie früher, scheint mir an der Struktur der neuen Arcs zu liegen. Anstatt die Kämpfe der Charaktere mit ihren skurillen, witzigen und ernsten Momenten zu zeigen, verbringt Oda inzwischen mehr Zeit damit, die Figuren hin und her rennen zu lassen, Kampfpaarungen anzukündigen, nur um die Figuren in der nächsten Szene wieder wild durcheinander zu mischen, und Flashback zu beginnen, um im nächsten Kapitel doch noch einen Rückzieher zu machen (I’m looking at you, Law!). Dadurch verbringt Oda sehr viel Zeit des Mangas mit Dingen, die zumindest mich, als Leser, nicht interessieren und vernachlässigt das, was die Charaktere in One Piece meiner Ansicht nach im Paradies so grossartig machte. Mit diesem Vorgehen unterwandert Oda die Arbeit, die er in den ersten zwölf Jahren von One Piece geleistet hat.


      4. Vielleicht am verheerendsten ist, dass dieser Umstand auch vor der Strohhutbande nicht Halt macht. Seit Punk Hazard ist es immer mehr passiert, dass lokale ‚One-Island‘-Charaktere die bedeutenden Rollen übernahmen, während die Strohhüte - bis auf Ruffy - in den Hintergrund treten mussten. Das kulminierte in der Trennung der Strohhüte für zwei Inseln (und Zou) für über zwei(!) Leserjahre. Selbst auf Wano wirkt die Bande noch weitgehend zerstückelt, während am laufenden Bande neue Charaktere eingeführt (und abserviert) werden. Anstatt dass die Bande durch ihre Teamarbeit, ihr gegenseitiges Vertrauen und ihre speziellen Stärken die oftmals unüberwindbaren Hindernisse überwinden, fällt diese Aufgabe spontan eingeführten Figuren zu, die mir als Leser weniger nahestehen und die sich nicht in derselben Weise der Bande verschrieben haben, wie es jeder Strohhut mehrfach getan hat.
      Man kriegt den Eindruck, dass One Piece zur ‚Ruffy-Show‘ geworden ist. Etwa einmal im Jahr wechselt die Ruffy-Show den Ort und ersetzt dabei sämtliche Charaktere, die Ruffy auf dieser Insel unterstützen und ordentlich Screentime erhalten. Dabei kriegt Ruffy (fast) alle grossen Momente. Die anderen Charaktere dürfen nur als Unterstützung von hinten herhalten (vgl. Nami bei Cracker, oder Law bei Doflamingo). Nicht ohne Grund wünschen sich viele hier auf dem Board mehr Momente für die Strohhüte und es ist sicher kein Zufall, dass die Kapitel auf WCI, in denen Brook, Nami oder Jinbei eine starke Aktion hatten, die meistgelobten Kapitel auf dem Board waren. (Sanji’s Kochaktion lasse ich hier mal aussen vor, denn das Problem mit dieser ist ein anderes, das nur in diesem einen Fall auftrat.)
      Am deutlichsten zeigt sich dieses Problem wahrscheinlich, wenn man Blackbeards Bande betrachtet. Seit langem werden die zehn frühesten Mitglieder von Blackbeards Bande als Gegenstücke zur Strohhutbande gesehen, die Kandidaten für epische Einzelkämpfe wären. Basierend darauf, wie Oda die Kämpfe in den letzten Jahren umgesetzt hat, und basierend darauf, was die Strohhüte in den letzten Jahren gezeigt haben, scheinen mir diese Kämpfe sehr unrealistisch. Auch hier geht ein Setup aus dem Paradies verloren.

      Dieser ungeschickte Umgang mit den Charakteren führt leider dazu, dass One Piece in den letzten acht(!) Jahren oftmals Hoffnungen geweckt und dann enttäuscht hat. Es gibt immer wieder gute Momente (Kaidos Auftritt in den letzten beiden Kapiteln zum Beispiel), aber etwas Wichtiges, was Alabasta, Skypia, Water 7, Enies Lobby und Thrillerbark so toll gemacht hatte, ist verloren gegangen. Das gefällt mir an One Piece - zur Zeit - nicht.
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.
    • Mathematica schrieb:


      Vielen vielen Dank für diese Zusammenfassung. Exakt die gleichen Gedanken habe ich auch zu OP, konnte es nur nie so gut auf den Punkt bringen.

      Die Veränderung des Mangas seit dem TS sind so gravierend, mich wundert es immer wieder wie manche das einfach nicht annähernd nachvollziehen können, das einem das sauer aufstößt.

      Ich hoffe Oda bekommt nochmal die Wende und schafft es, die wirklich wichtigen Charaktere, wieder mehr in den Vordergrund zu bringen und vergisst den ein oder anderen alten Weggefährten dabei nicht.
    • Das Robin Gesicht hat ja mal echt den Vogel abgeschossen, da hat sich Oda wieder mal aufs neuste übertroffen.. ne, aber das hat jetzt das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich bin wirklich (ehrlich) sehr getriggert von Odas Verschandung wie er die göttliche (waifu) Robin porträtiert. Dem Zerhacker Oda entgeht auch nichts!! Wer steht als nächstes auf der Liste... doch nicht etwa.. Na... ?!

      Status: Mein Leben steht Kopf, denke darüber nach One Piece zu droppen.
    • Was gefällt dir nicht an One Piece?

      Ich teile die Meinung einiger. Seit dem One Hit von Kaido gegen Ruffy ist der Bogen überspannt.


      Stärke der Charaktere:
      Das Stärkeverhältnis war schon immer schief ausgelegt.

      Ein Doffy hatte keine Probleme Jozu, einen der Topkommandanten der WBB, am Marineford mit Parasit kampfunfähig zu machen. Auch machte Doffy nicht den Eindruck, als hätte er Respekt von einem der WBs. Dann kam Ruffy mit seinem Gear 4 und machte ihn platt. Mit dieser Form hatte er aber gegen Cracker oder Katakuri ziemliche Probleme.
      Ein Jozu wie auch ein Marco machte auch den Eindruck, dass sie einem Admiral zumindest etwas paroli geben könnten und der Niveau Unterschied sich in Grenzen hält. Und diese zwei (die Nummer wäre vermutlich Thatch gewesen) sollten wiederum der Gegenpart von Katakuri/Cracker/Smoothie bzw. die drei Katastrophen von Kaido sein.
      Nun haben wir unseren Protagonisten soweit, dass er oben mitspielt und er wird einfach weggepustet. Sicherlich sind die Kaiser mit den Admirälen die Elite der Elite, dennoch ist es zu viel des Guten.

      Oda kann die Situation noch halbwegs retten, in dem er der Kaido Keule noch Seestein verpassen würde. Dennoch muss er langsam anfangen, den Unterschied glaubhaft rüberzubringen.


      Kopfgeldjäger:
      In der Welt von One Piece fehlt ein wichtiger Faktor. In meinen Augen sind es die Kopfgeldjäger. Es gibt 0815 Leite die Jagd auf Piraten machen, aber richtige starke Personen fehlen einfach. Ich hatte gehofft, dass ein Mihawk eventuell einer sein könnte. Aber für ihn wurde ein Kopfgeld bestätigt.
      Was bringen eigentlich die Kopfgelder, wenn keiner hinter den Piraten her ist?
    • Neu

      Was mich seit geraumer Zeit an One Piece stört, ich aber aufgrund spannender Story und interessanter Charaktere immer beiseitelegen konnte, in letzter Zeit aber überhand nimmt, kommt allesamt im aktuellen Kapitel vor. Bezeichnend, dass dieses von vielen Seiten als sehr gut erachtet wird (inkl. mir), aber dennoch innerhalb so kurzer Zeit all diese Kritikpunkte meinerseits vereint.

      Dabei sind es nur Nuancen, gar keine großen Veränderungen in Storytelling, Charakterentwicklung oder Umfang, die sich über die Jahre hinweg sicher auch verändert haben.

      Punkt 1: Ruffys naiver Leichtsinn und die damit gepaarte konsequente Ignoranz dem Vernünftigen gegenüber. Er hat ein Ziel vor Augen und sobald sich die geringste scheinbare Gelegenheit bietet, diesem nahezukommen, prescht er drauf los, geht mit dem Kopf durch die Wand (teilweise im wahrsten Sinne), ist nur darauf bedacht, seinen Gegner anzugreifen (ungeachtet dessen Größe und Stärke) und will einfach nur seinen Willen durchsetzen. War dies in früheren OP-Jahren noch ein Zeichen von Ehrgeiz und Stärke (und teilweise auch von Erfolg gekrönt), hätte dies nach dem ersten Rückschlag als Warnung dienen und eine Entwicklung bei Ruffy hervorrufen müssen. Nun jedoch, nachdem ihn dieses Verhalten innerhalb von kürzester Zeit schon zweimal in den Kerker eines Yonko gebracht hat, wird klar, dass der Timeskip vielleicht Ruffys Attacken, Kampfkraft und physischer Stärke gut getan hat, dass er aber im Inneren nach wie vor ein bockiges Kind ist, das nicht zuhört und nur seinen eigenen Scheiß machen will... und das macht den Charakter nicht sympathischer, sondern einfach nur bemitleidenswert schwach... es wäre viel menschlicher gewesen, wenn er eingesehen hätte: "Okay, ich bin nicht die hellste Kerze auf dem Leuchter, ich verlasse mich auf meine Freunde, wenn es darum geht, Pläne zu schmieden. Ich höre auf Leute wie Law oder Kinemon, die Ahnung davon haben, was sie tun und ein großes Ziel verfolgen. Wenn es dann zu einem Kampf kommt, den ich nicht auf Teufelkommraus vom Zaun breche, dann kommt meine Zeit und ich kann meine Stärken ausspielen!"

      Punkt 2: überzeichnete Gesichtszüge... Lysops, Robins und Frankys geschockt-überrascht-angewiderte Faces im letzten Kapitel waren die Krönung einer Entwicklung, die mit besonders auf Dressrosa zu inflationär war... ja, ich weiß, grotesk verzerrte Gesichter und aufgerissene Münder sind ein beliebtes Stilmittel im Manga, aber man kann Emotionen auch anders Ausdrücken, besonders, wenn man ein begabter Zeichner ist... wenn die Augen hervorquellen oder von Tränen zerflossen sind oder die Zunge sich verrenkt ist das weder ein Zeichen von künstlerischer Finesse, noch ist es besonders witzig... in Situationen wie bei Enel gegen Ruffy oder Perona gegen Lysop war es insofern besonders, weil die Charaktere ansonsten nicht durch ungewöhnliche Mimik aufgefallen sind... Ruffy's tonloser Schrei bei Aces Tod war ein ergreifendes Bild, das den Schmerz gut eingefangen hat... aber bis zur Unkenntlichkeit deformierte Masken wie im aktuellen Kapitel oder panelfüllende ach so emotionale Panikfaces auf Dressrosa (Lysop/Sugar, Ruffy beim Anblick von Sabo, Gatz) sind ertragbar, wenn sie alle 200 Kapitel vorkommen. In der Masse leider nicht

      Punkt 3: Jeder Charakter hat seine eigene Lache... das mag vlt ein witziger Einfall gewesen sein, als es noch nicht Dutzende wichtige Charaktere gab. Vlt hat Oda auch nicht damit gerechnet, dass er den Manga tatsächlich 20+ Jahre zeichnen muss ;) aber Bahohoho, Mamamamama, Wororororo, Shurorororo oder Kehihihihi sind keine Lachen... das wirkt einfach nur erzwungen und nervig
    • Neu

      Ich habe mich echt lange dagegen gewehrt den Manga scheiße zu finden, aber ich hab ihn Revue passieren lassen und festgestellt, das hier jetzt, das ist nicht One Piece, wie ich es einst kannte. Diese Erkenntnis hatten viele früher schon, aber wie gesagt, ich habe mich gewehrt.

      Wenn ich in Erinnerungen schwelge, könnten einem fast schon die Tränen kommen, wenn man es mal dramatisiert.

      Wie schön war es als Ruffy Zorro befreit hat aus den Händen Captain Morgans?
      Wie schön war es als Ruffy und Zorro nach dem Kampf gegen Buggy mit dem Hund vor dem verbrannten Haus chillten?
      Wie schön war es als Ruffy, Zorro, Lysop und Nami auf eine lustige Art und Weise Captain Black besiegt haben und das erste mal die Flyin Lamp gesehen betreten haben?
      Wie schön war es als Zorro, Nami und Lysop am Tisch des Baratie saßen und den Küchenjungen Ruffy erblickt haben und als Zorro Ruffy weinend das Versprechen gab eines Tages der stärkste Schwertkämpfer zu sein?
      Wie schön und für mich immernoch einer der epischsten Momente, als Lysop, Sanji und Zorro am Wegrand saßen und Ruffy, nachdem er laut schrie, "Nami, natürlich helfe ich dir." an ihnen vorbei läuft und sie die Fischköpfe verprügelt haben.


      So gerne würde ich die Liste weiter editieren, aber ihr habt verstanden worauf ich hinaus will. Die Momente in denen sie alles als Bande gemeinsam erledigt haben und die epischen Momente kreiert haben.

      Und heute? Scheinen tut nur noch Ruffy, andere Charaktere bekommen mehr Screentime als die Bande selbst, die Interaktionen aller Mitglieder zusammen ist derart dezimiert, dass sie zu Nebengestalten werden.

      Ein Vorschlag wäre gewesen, dass die Strohutbande sich erst die Samurais vorknüpft, mittendrin vielleicht ein wenig die Regierung, dann die Yonkou, dann Endkampf mit der Regierung, jeder einzelne der Strohutbande immer stärker wird und von Kampf zu Kampf neues erlernt, sodass andere Nebenfiguren, Allianzen oder was weiss ich die jetzt mehr Hauptfiguren wurden nicht von Nöten gewesen wären.

      Ich verstehe worauf das hinaus laufen soll. Ich habe ein Bild im Kopf, wo am Ende Ruffy an der Spitze steht, mit all den Leuten, die er zusammengebracht hat und mit denen er an seiner Seite eine bessere Welt erschaffen wird. Seine Bande, seine Flotte, all die Allianzen, die Königreiche, die er gerettet hat und Gott weiss, wer noch alles dazu kommt.
      Wenn dieses Bild am Ende irgendwann zu sehen ist, wird man sich sicherlich auch freuen und denken, darauf wolltest du also hinaus ein Gummischädel "der die Welt vereint".

      Aber in meinen Augen hat dieses große Ziel den sogenannten "it-Factor" aus dieser Geschichte genommen und es zur einer gewöhnlichen gemacht.

      Leider steht es keinem zu Oda vorzuwerfen er hätte es anders machen müssen und diesem Stil treu bleiben müssen, denn er ist Künstler und ein Künstler darf sein Werk gestalten, wie er will.

      Doch ich habe die Wahl zu Entscheiden, ob ich die Werke eines Künstlers noch für gelungen halte.
    • Neu

      Was hat One Piece für mich so toll gemacht:
      - Charaktere wie Shanks Bande und Ruffys Bande
      - Anta s wie Black Crocodile Arlong
      - Diese Momente Ruffys Hut auf Namis Kopf; zorros schneiden
      Ohne Spalten; Sanji Schwarzgurt; Lysop Kiss
      - Eine Welt um die Strohhüte herum

      Was misällt
      - FI hatte evtl einen zu lähmen Antagonisten; War Punk Hazard
      mit den Kindern too much; Hatte DressRosa einfach ein Stück
      Weit too much; war Der Sprung bei WCI zu spät wo dann
      Aufeimal 2 Kommander von Ruffy geplättet wurden

      Ich denke das große Problem vieler hier ist, dass Oda Stärketechnisch sehr lange auf die Bremse gedrückt und das auch immer noch tut. Starkes Indiz hierfür ist für mich dass kurze Zeit nach Doffy schon nach Gear 5 gebrüllt wird...

      Schaue ich also One Piece nur noch weil ich wissen will wie es weiter geht? Ja vielleicht. Ehrlicherweise habe ich aber eben gerade bei Punk Hazard oder DressRosa als es Richtung Ende ging relativ belanglos gelesen. Wäre der WCI Ark nicht gewesen hätten sehr viele mehr Bock auf Wano.

      Also was stört mich, genau 1 Punkt: Dass Oda Charaktere wie Cracker und Katakuri sowie den Ark nur einbaut um Allein Ruffys Stärke zu pushen, nur weil er davor immer auf der Bremse gehängt ist.
    • Neu

      Die Antas sind mMn mit das schlechteste in OP. Bis auf BB, Lucci und Flamingo fand ich alle schlecht. Mir persönlich fehlt ein Freezer oder Orochimaru. Jemand der richtig richtig böse ist und immer weiter killt. Solche Szene wie Freezer gegen Krillin als er sein Horn in Krillin gebohrt hat und dann am Blut geleckt hat. Oder Orochimaru der war bis Sasuke vs Oro einfach nur abartig. Danach wurde die Figur misshandelt. Egal aber bei Oro hat man immer so ein Schaudern bekommen. Katakuri war auch nice. Ein fairer Kämpfer.

      Was mich mittlerweile unnormal stört sind die ganzen Karikaturen in OP. Vom Aussehen her kann man mittlerweile kaum eine Figur ernst sehen. Die Proportionen stimmen auch nicht. So hat man riesen Muskelbergen mit winzig kleinen Köpfen. Bei den Frauen gibt schon Oda Mühe bzw hat er da oft das gleiche Muster. Große Brüste und schönen Hintern. Perfekte Männer sind da eher selten. Zorro hat einen guten Körperbau wo die Proportionen auch stimmen. Lysop und Ruffy auch.
      :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D

      Beitrag von Giorgio ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
    • Neu

      Du willst mir erzählen du fandest:
      - Morgan
      - Black
      - Creek
      - Bellamy
      - Enel
      - Vergo

      Schlecht?
      Die Charaktere sind für mich von Anfang an das beste an One Piece gewesen und das ist immer noch so. Also die Antas sind mit Sicherheit nicht als schlecht anzusehen. Creek Black Vergo wollten allesamt Meucheln ohne Ende. Die gingen definitiv über Leichen. Black wollte Kaya meucheln, Creek hat mit seinem Gas alle umbringen wollen, Vergo wollte Smocker killen. Also die sind definitiv genug BadAss. An den Charakteren selber hatte OP noch nie ein Problem, es gibt so unfassbar viele sehr gute Charaktere, nur leider haben viele eben wenig bis keine Screentime und dafür haben wir zu lange Arks wie Punk Hazard usw. Und sehr viele sind auch verdammt gut gezeichnet. Charaktere und Optik hatte One Piece mMn noch nie ein Problem.
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      Hüstel. Nicht zu vergessen: Arlong & Crocodile. Der Fischmensch, der auf einer Insel ein rassistisches Terrorregime errichtet hatte und auf das hinterhältigste Personen betrog und ermordete und der böse Bube, der mal eben Leute ausdörrte, sie den Krokodilen zum Frass vorwarf, Oasen mit Sandstürmen verwüstete, einen Massenvernichtungswaffe aktivieren wollte, Vivi vom Palastplateau stürzen ließ, Ruffy und Robin aufgespießte, ein ganzes Land ausgebeutet und in einen Bürgerkrieg gestürzt hat und in der Hauptstadt mit einem Bombenattentat ein Blutbad anrichten wollte.

      Ich finde auch eher, dass die gelungenen Hauptantagonisten in der Überzahl sind. Buggy ist ein Streitfall. Der wurde aber auch erst später verhunzt. Ansonsten kann ich nur mit Wapol, Spandam und Moria wenig anfangen. Hody Jones ist zwar ein etwas lahme Arlong-Kopie, aber okay. Caesar gefällt mir als windiger, hinterhältig-skrupellosr Oppertunist. Was ich von Big Mom und Kaidou halten soll, weiß ich bis heute nicht. Unter Strich empfinde ich die Samurai bislang als wesentlich gelungener als die Kaiser. Hier hat Oda mich eher enttäusscht. Es gibt da nur coole, weise, rationale Vatertypen ala Whitebeard & Shanks oder eben absolute Monster ala Big Mom & Kaidou. Oder eine Mischung aus beidem: Blackbeard. Schon etwas eintönig gelöstet.

      Aber unterm Strich sehe ich die Antagonisten eher positiv.
      "Tja, ich bin eine Berümtheit, mein Junge!" :saint:
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      slr schrieb:

      Die Antas sind mMn mit das schlechteste in OP. Bis auf BB, Lucci und Flamingo fand ich alle schlecht. Mir persönlich fehlt ein Freezer oder Orochimaru. Jemand der richtig richtig böse ist und immer weiter killt. Solche Szene wie Freezer gegen Krillin als er sein Horn in Krillin gebohrt hat und dann am Blut geleckt hat. Oder Orochimaru der war bis Sasuke vs Oro einfach nur abartig. Danach wurde die Figur misshandelt. Egal aber bei Oro hat man immer so ein Schaudern bekommen. Katakuri war auch nice. Ein fairer Kämpfer.

      Was mich mittlerweile unnormal stört sind die ganzen Karikaturen in OP. Vom Aussehen her kann man mittlerweile kaum eine Figur ernst sehen. Die Proportionen stimmen auch nicht. So hat man riesen Muskelbergen mit winzig kleinen Köpfen. Bei den Frauen gibt schon Oda Mühe bzw hat er da oft das gleiche Muster. Große Brüste und schönen Hintern. Perfekte Männer sind da eher selten. Zorro hat einen guten Körperbau wo die Proportionen auch stimmen. Lysop und Ruffy auch.
      Ich finde auch das Oda viele Charakter echt Strange zeichnet, aber ich denke das hat einen Grund.... Mal abgesehen davon das Oda echt Fantasie hat, müssen die Charakter sich deutlich unterscheiden, es gibt zu viele Charakter in one piece um diese von einander abzugrenzen zeichnet oda sehr unterschiedliche Figuren mit auffälligen Merkmale.

      Manche Figuren hätte ich auch lieber etwas normaler gezeichnet, aber wenn jeder 3 kämfer einen ideal body hat, gibt es halt nicht viele Unterschiede und man prägt sich die Charakter nicht so gut ein.