Medienboard

    • Die Gewaltsamen Krawalle haben mit der Demonstration an sich nur den Ort gemein, denn niemand würde den friedlichen Protestierenden unterstellen vermummt durch die Straßen zu laufen und alles zu zerstören, das nicht von selbst wegläuft.

      Aber mal ein anderer Gedanke dazu: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass auch nur einer der betroffenen Menschen, deren halbe Existenz da abfackelt, jemals auf irgendeinen der Demonstranten zugehen würde, um seine Meinung zu hören. Kannst du dir das vorstellen? Das Feuer wurde einseitig eröffnet, ohne Vorwarnung. Also anders als in deinem oben geschilderten Beispiel ist die Eskalation bereits passiert.
    • Áyu schrieb:

      So nach dem Motto:

      pr0gramm.com/top/2021561

      Ich hab jetzt Glas auf Polizisten geworfen. "Schaut her Politiker ich habe Polizisten verletzt - har har - die Hölle die ihr entfacht".

      Oder wie hier:

      pr0gramm.com/top/2022335


      Einen Journalisten aus den USA von hinten niederschlagen und auf Nazigegner machen? Dumm wie Brot aber hauptsache zerstören.
      Heieiei, noch ein pr0grammer :P
      Dort wird ja gerade quasi alles mit den Videos aus Hamburg überflutet und es schockiert mich ebenfalls, was da abgeht. Das erinnert schon fast an Bürgerkrieg, nur frage ich mich, aus welchem Grund?
      Wenn man die Videos anschaut, erkennt man: Aus garkeinem wirklichen Grund, das ist einfach blinde Wut und Hass auf alles und jeden, unter dem Vorwand, man täte etwas gutes, schließlich kann man ja immer mit dem Finger auf die pösen Nazis zeigen, denn die sind ja noch viel schlimmer!
      Das mit dem Journalisten hatte ich heute Mittag auch schon gesehen und dachte mir: Was hat das noch mit dem Thema Anti-G20-Demonstration zu tun? Rein garnichts, das sind einfach linksextreme Affen, die genau so auf Gewalt aus sind, wie das rechtsextreme Milieu. Ich dachte, die haben Parolen gegen den Gipfel auf Lager, aber nein, es geht malwieder nur um Antifaschismus, Randale und Gewalt.
      Da fehlen einem echt die Worte, bei aller berechtigten Kritik am Gipfel(die hierbei komplett untergeht), das da ist einfach nur ein primitives Affentheater. Will garnicht wissen, wie viele extra dahinfahren, nur um mal, vermutlich unbestraft, so richtig die Sau rauszulassen, scheiss auf die Gesetze, scheiss auf die Geschädigten, scheiss auf alles...
      Und vermutlich werden solche Leute hintenrum auch noch z.T. mit Steuergeldern für den "Kampf gegen Rassismus" finanziert, da wird einem echt schlecht.
    • @Sombatezib Eine gute Frage. Ich bin da tatsächlich optimistisch. Warum? Weil es nach den ersten Attentaten in Paris Menschen gab, die offen bekundeten, dass sie sich weigerten, die Täter zu hassen. Weil während des zweiten Weltkrieges japanische US-Bürger ihrer Rechte beraubt und in Internierungscamps verfrachtet wurden, doch als die USA mehr Soldaten benötigte, kämpften diese Menschen trotzdem für ihre Heimat (die USA).
      Es gibt viele Beispiele in der Geschichte, wo Menschen über Hass und Rache hinauswuchsen. Und ich glaube, dass wir auch heute wieder dazu in der Lage sind. Persönlich finde ich das eine der faszinierendsten Eigenschaften und eine der grössten Stärken des Menschen.
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.
    • Heldenruf! Rettung von Animes

      Hallo liebe Community

      heute erfuhr ich eine Schreckliche Nachricht, die die ganze DEUTSCHE anime Community den Kopf abschneidet. Seit April circa gibt es ein neues Streaming Gesetz in Deutschland, dass uns Animes schauer, den Atem raubt. Im neuen gesetzt EUGH (C-527/15) wurde die uns bekannte "Grauzone" entfernt und somit wurden bekannte Streaming Seiten, die ich aus rechtlichen Gründen nicht nennen darf, ab sofort illegal. Aber das Problem daran ist. dass wir theoretisch NICHTS tun können, da die neuen Animes nicht lizensiert sind und somit sind die, egal was wir tun illegal. Spricht die neuen One piece folgen/manga schauen wir illegal an, da sie nicht in Deutschland lizensiert wurden.

      Daher rufe ich jeden 2. Weltler... ähm Anime Freund sich gegen das Gesetz zu protestieren. WIR sind eine Community. Wir sind eine GEMEINSCHAFT, welches Deutschland vernichten möchte aber lass dies nicht soweit kommen. Wir müssen zurückschlagen und uns Verteidigen. Sie denken, nur weil wir Otakus sind können wir nichts aussrichten und wollen die nicht lizensiert animes verbieten, die aber die Community erst groß gemacht haben in Deutschland. Ohne sie, gäbe es keine große Anime Community in Deutschland.

      Das lizensierte Animes streamen illegal sind, kann man nachvollziehen, da man sie kaufen KANN aber bei nicht lizensierte Animes, gibt es keine Möglichkeit, sie anzuschauen, außer sie illegal anzuschauen und 2-3 Jahre warten ist zu viel, bzw viele Animes werden nicht mal in Deutschland lizensiert = Wir bekommen SIE NIE zu sehen. So was ist dann eine Frechheit und ein Angriff auf die Deutsche Community.

      Also müssen wir eine Petition gegen das Gesetz einreichen, um die deutsche anime Community zu schützen. Wir müssen dafür sorgen, dass nicht lizensierte Animes streamen okay sind. Wenn sie lizensiert werden, können die Anbieter der Streaming Seiten, sie entfernen. Damit wären beide Parteien zufrieden, jedenfalls ich würde das so stehen lassen und als gerecht sehen.

      Die Regierung will stress, dann bekommen sie es. Sie nehmen uns unsere Lebenskraft (animes) die für uns eine Zuflucht wurde, da wir in diese Gesellschaft nur ausgegrenzt werden. Animes kaufen ist die eine Sache aber wie soll man was kaufen, wenn man es nicht kaufen kann ? dann sollte man wenigsten die Möglichkeit haben, sie wo anders anzuschauen, solange sie man nicht kaufen kann. Also erhebt eure Waffen und auf in den Krieg. Für die Freiheit der Anime Welt !!!

      Lasst nicht zu, dass Anime Liebhaber in Deutschland zu einer bedrohten Art werden, wie zu aussterbende Tierarten. Genau so was sind wir in Deutschland. Streaming Seiten ist so gesehen unser Regenwald.

      Helden, folgt meinen Ruf und rettet die Animes. Wir zählen auf euch. Lasst dies nicht der Untergang der Welt von animes sein.
      In welche Welt lebst du ? Entscheide dich.

      ----->FF Geschichte: Die Zwei Welten-Theorie Die Zwei Welten-Theorie (Shadowman D. clasio)
    • Habe zwar schon weit über 100 Animes hinter mir, bin aber trotzdem kein Otaku! :D

      Generell kann man eigentlich (leider) sagen, das eine Petition absolut nichts bringt. Auch wenn alle Anime-Fans in Deutschland unterschreiben würden, wäre der Effekt meiner Meinung nach ziemlich gering, außer das in den Medien die News kommen wird "Anime Freaks machen sich stark für illegales Streaming"

      Jedoch werden heutzutage eigentlich recht schnell alle aktuellen Animes ( Die meisten ) lizenziert und die sind auch ziemlich schnell nach Japan Ausstrahlung im Internet ( Crunchyroll, Anime-On-Demand etc.). Da hat man dann halt 2-3 Abos für 20€ Monatlich. Also Möglichkeiten gibt es für gefühlt alle Animes die im Westen gut ankommen genüge. Wem jedoch sein Hobby keine 20€-30€ im Monat Wert ist sollte sich wohl ein anderes Hobby suchen, da er das wohl nicht so sehr mag dass das bisschen Geld dafür zu viel ist. Das diese lizenzierten Animes illegal sind ist mir auch reichlich egal bzw sollte ja auch so sein.

      Einige wenige (heutzutage sind das wirklich wenige) Animes werden jedoch nicht lizenziert. Klar kann man sich über die Sinnhaftigkeit streiten wieso das Illegal ist, vor allem da keine legale Möglichkeit in DE geboten ist die zu gucken. Jedoch ist auch das Eigentum anderer und der Rechenschaft Bürger muss halt auf die dann verzichten. Für alle anderen dürfte so ein Gesetz jedoch ziemlich egal sein, ich persönlich habe noch von keinem Fall gehört in dem eines der Japan-Studios außerhalb Japans rechtlich dagegen vorgegangen ist. Auch ist die Verfolgung bei nur streamen sehr schwer, weswegen sich das überhaupt nicht lohnt, da in DE eine max. Strafe von ca. 300€ auf sowas fallen kann.
      ワンピース
    • Immer locker bleiben

      Shadowman D. clasio schrieb:

      Im neuen gesetzt EUGH (C-527/15)
      1. Das ist kein Gesetz sondern ein Urteil des Europäischen Gerichtshof. Das ist aber kein Gesetz
      2. Das Urteil betrifft in erster Linie den Anbieter der Streaming Box filmspeler mit welcher man eine vorkonfigurierte Box kaufen konnte womit man illegale Inhalte Anschauen konnte. Das Gericht urteilt in ihrer Begründung das jeder der dieses Gerät gekauft hatte, wisse worauf er sich einlässt und dies somit unter iSv Art 3 Abs 1 Info-Richtlinie und eine Urheberrechtsverletzung im sinne der öffentlichen Wiedergabe darstelle
      3. Kinox.to oder sonstigen seiten sind immer noch in der Grauzone weil das Urteil sie wie in Punkt 2 nur auf filmspeler bezieht.
      4. Einige Juristen glauben aber das dieses Urteil sich auch auf Internetseiten in Form eines Referenzfalles beziehen könnte als Grundlage für ein weiteres Urteil. Dazu müsste aber erst jemand klagen und jemand einen Prozess gewinnen. Solange ist man auf der sicheren seite.
      5. Dein Restlicher Post ist mehr als lächerlich und man kann das kaum ernst nehmen.


      Btw. eine petition gegen ein Urteil ist sinnvoll. Die machen das bestimmt Rückgängig, wirklich!!!
    • Áyu schrieb:

      Dein Restlicher Post ist mehr als lächerlich und man kann das kaum ernst nehmen.
      Eigentlich sollte dieser Post im Spam Bereich erscheinen aber wurde dann irgendwie verschoben. Habe da extra etwas humor rein gesteckt :D dachte zuerst der Beitrag wurde erst gar nicht erstellt.

      Wenn ich mal auf ein Video in YT verweisen darf, sagte der das auch uns, die Zuschauer strafen drohen.

      In welche Welt lebst du ? Entscheide dich.

      ----->FF Geschichte: Die Zwei Welten-Theorie Die Zwei Welten-Theorie (Shadowman D. clasio)
    • Ich habe gerade einen super Artikel über die Probleme mit der Hektik in der heutigen Welt gefunden. Der Artikel ist aus der Perspektive der Wissenschaft geschrieben, wo wir uns mit immer mehr Publikationen und Erfindungen überschlagen, aber kaum revolutionäre neue Gedanken hervorkommen. Sehr lesenswert, weil diese Entwicklung unser aller Leben betrifft und sich auf viele Alltagssituationen übertragen lässt.

      ethz.ch/de/news-und-veranstalt…s-aus-dem-Hamsterrad.html
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.
    • @Mathemagica: Der Artikel ist sehr gut und sehr humorvoll geschrieben, keine Frage, jedoch finde ich, ist es nicht damit getan, wenn man die Hektik in der heutigen Welt nur auf unsere technologischen Errungenschaften beschränkt.

      Für mich gibt es noch eine weitere Ursache daran, dass es in der heutigen Welt so hektisch zugeht: Wir leben in einem Wirtschaftssystem, das die Reichen noch reicher macht und die Mittelschicht immer weiter verschwinden lässt. Heutzutage muss fast jeder in der Familie einen Job haben, damit sie überhaupt noch über die Runden kommen. (Inflation, Steuererhöhungen, usw..)
      Jedoch bleibt mir eins zu sagen: Katakuri, du bist eine geniale Sau, einer der charismatischsten Persönlichkeiten dieser Welt. Denn du hast sehr wertvolle Menschen, die dich lieben. Und ich hoffe, dass diese Menschen dich eines Tages noch mehr wertschätzen werden, als sie es schon bereits tun.
      Und ich hoffe, dass du bei deinem nächsten Auftritt zusammen mit Brülee kommst und die Gegner, die euch im Wege stehen, zerstören wirst.
    • Ein guter Punkt. Wenn im Artikel von verstärktem Wettbewerb um Grants, Publikationen etc. gesprochen wird, dann spielt das auch dort eine starke Rolle, denn Arbeitsstellen sind nicht so sicher wie es uns angenehm wäre und gerade hochkarätische Jobs sind extrem wechselhaft, wenn man sich nicht an der Spitze einnisten kann. Ich würde aber tiefe Löhne und den Geiz der Oberschicht stärker hervorheben als die Ursachen, die du genannt hast. Grundsätzlich ist das Geld durchaus vorhanden. Es verrottet einfach auf Bankkonten, anstatt durch viele Hände zu fliessen. Dadurch wird der Wirtschaft das Geld entzogen, das bei der gegebenen Produktivität der Bevölkerung da sein sollte. Also ja, wirtschaftliche Probleme haben ebenfalls viel mit der heutigen Hektik zu tun. Früher hätte sich das vielleicht anders entladen als heute.
      ______

      Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob das sehr bekannt ist, aber gestern war anscheinend der Tag des Ozons. Im Zukunftsblog der ETH war deshalb ein Artikel darüber, welchen Erfolg das globale Abkommen bezüglich des Ozonloches hatte und weshalb es trotzdem kritisiert wird.

      ethz.ch/de/news-und-veranstalt…montrealer-protokoll.html


      Die Kritik baut auf ziemlich haltlosen und zynischen Behauptungen auf und wünscht sich letztendlich eine einfachere Welt, die es schlicht und einfach nicht gibt. Es ist auch unübersehbar, wie dieses Abkommen als Vorbild für ein funktionierendes Klimaabkommen dienen könnte.

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      Und gleich noch ein weiterer Artikel, diesmal über Sport und Gesetzgebung im internationalen Sport. Die Universität Zürich hat sich mit Verantwortlichen des olympischen Komitees und Japanern zusammengetan, um bessere rechtliche und ethische Massstäbe zu diskutieren. Dabei ist interessanterweise das Schweizer Recht von besonderer Bedeutung, weil viele internationale Sportvereine (bekanntestes Beispiel: FIFA) in der Schweiz stationiert sind und dem Schweizer Recht unterliegen.

      news.uzh.ch/de/articles/2017/sportrecht.html

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      Wie führt man gute, aber politisch unbeliebte Reformen ein? Der folgende Blogeintrag befasst sich mit dieser Frage speziell im Fall der Subventionen von Fossil-Energie. Die zentrale Idee ist, aus der besseren Alternative eine Chance für mehr Leute zu machen (in diesem Beispiel eine Chance für unabhängige Anbieter nachhaltiger Energiequellen). Dadurch verändert sich das Machtgefüge und die Reform wird mehrheitsfähig. Ein besonderer Kniff liegt darin, den Wandel für die betroffenen Konsumierenden tragbar zu machen (Kostenpunkt). Das Prinzip liesse sich an vielen Orten anwenden, von Energiepolitik bis zu einem Rauchverbot.

      Link




      Der türkische Schriftsteller Ahmet Altan ist zur Zeit wegen Kritik an der Regierung in einem Hochsicherheitsgefängnis in der Türkei. Er hat einen Brief aus dem Gefängnis herausschmuggeln können, in dem er erklärt, weshalb ihn das Gefängnis nicht halten kann. Die NZZ hat eine Übersetzung des Briefes veröffentlicht. Unten ist der Link, der hoffentlich funktioniert.

      Artikel





      Was unser Verhalten auf Foren über uns aussagen kann und wie die Kombination der Spuren, die wir auf dem Internet hinterlassen, tiefe Einblicke in unsere Privatsphäre ermöglicht. Im Link findet ihr einen Artikel zum Thema mit Andeutungen zu den Rechtsfragen, die damit verbunden sind. Gerade die Rechtsfragen müssen wir unbedingt in naher Zukunft klären, wenn wir noch irgendwo für irgendetwas einstehen wollen.

      news.uzh.ch/de/articles/2017/Digitaltag-R.-Algesheimer.html
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.

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    • Servus leute,

      ich wusste nicht wohin damit, deshalb habe ich es hierhin geschrieben.

      Und zwar wollte ich fragen ob jemand gut in Mathe erklären ist?

      Ich bräuchte Hilfe bei der Kurvendiskussion einer ln- und e-Funktion.

      Könnte einer von euch in der hinsicht praktisch mir einen Grundkurs beibringen, wo ich dann wenigstens die Basics draufhabe?

      Mit freundlichen Grüßen

      DB Generation
      Diese Leute, sei es nun Max Gieriger, Tim Bendzko, Glasperlenspiel und wie sie alle heißen, sind nichts weiter als Auswurfprodukte einer riesigen Industrie. Das hat nichts mit "echter" Musik zu tun, sondern ist einfach nur berechneter Scheiß, der auf einer Stufe mit so einem Schwachsinn wie Helene Fischer und Andreas Gabalier steht. Musik, die nichts zu sagen hat, nicht weiter weh tun will und auch sonst nichts Bleibendes hinterlässt.
    • In letzter Zeit bin ich das ein oder andere Mal über ein Thema gestolpert, das sicher großes Diskussionspotenzial birgt: Roboterethik, insbesondere die Frage, ob Roboter Rechte haben sollten. Mit der Anerkennung einer 'elektronischen Person' neben der natürlichen und der juristischen Person wird sich auf europäischer Ebene bereits auseinandergesetzt.

      Grundsätzlich halte ich es für logisch, derartige Erwägungen anzustellen. Vor dem Hintergrund stetig klüger werdender künstlicher Intelligenzen und der wachsenden Einbeziehung dieser in alltägliches Geschehen ist es durchaus nachvollziehbar, sie rechtlich zu berücksichtigen.
      Allerdings bin ich unsicher, ob ich einen gesonderten Rechtsstatus für Roboter oder KIs gut finden soll. Sind also programmiertes menschliches Verhalten, programmierte Intelligenz oder das Einnehmen einer Rolle im Alltagsverkehr als Anknüpfungspunkt für Rechte ausreichend? Oder sollte man nicht lieber auf die Qualität des Menschseins abstellen?
      Was ich mich frage, ist, warum das ganze? Mir erschließt sich nicht die Notwendigkeit, Siri mit Meinungsfreiheit auszustatten oder einen Roboter selbst verwaltetes Vermögen anhäufen zu lassen. Begründet wird das stellenweise damit, dass es wohl versicherungsrechtlich sinnvoll wäre, wenn denn eigenständige, hochintelligente KIs auch selbst versichert wären. Dagegen wird dann beispielsweise eingewandt, der Mensch bringe sich gegenüber dem Roboter selbst in die Defensive, weil er nach der Zubilligung von gewissen Rechten begründen müsse, warum Roboter bestimmte Rechte nicht haben.

      Es lassen sich auf einschlägigen Seiten noch andere vermeintliche Vorteile finden, für mich persönlich bleibt aber das vorläufige Fazit, dass das nach einer romantisierten Vorstellung vom Zusammenleben von Mensch und Roboter riecht. Vielleicht ist es die berüchtigte Angst vor dem Unbekannten, die sich hier niederschlägt, aber so richtig anfreunden kann ich mich mit der Entwicklung nicht.
      Allerdings komme ich mir bei dem ganzen Thema auch recht unbeholfen vor, weil ich über Robotik und Derartiges einfach viel zu wenig weiß. Mich würde auf jeden Fall interessieren, ob sich hier im Forum schon mal jemand Gedanken darüber gemacht hat und was er von einer elektronischen Person oder dem Roboter als Rechtssubjekt hält. Wer sich informieren möchte, findet bei der Suche nach offensichtlichen Schlagworten ohne Probleme etliche Berichte und Ähnliches.
    • Ich habe mich zum Thema Roboterethik vor allem in einem Bereich beschäftigt, dem Autonohmen fahren. Im letzten Jahr bin ich bei Spiegelonline auf den folgende Umfrage des MITs gekommen: moralmachine.mit.edu/hl/de in der es überspitzt darum geht, welche Person wichtiger ist, nicht überfahren zu werden, bzw ob die Fahrgäste wichtiger sind als die Menschen auf der Straße.

      Gleichzeitig zeigt es mir auch ein anderes Problemfeld auf. Wer haftet, wenn der KI etwas nicht legales macht. Ihr habt vielleicht die Nachricht gesehen, dass microsoft seinen KI abschalten musste, weil er anstatt vernünftig zu schreiben nurnoch hate-speech benutzt hat. Stellt euch vor, da würde jemand aufs schärfste Beledigt werden von so einem KI. Wer stände dann in der Verantwortung? Der Programierer des KI? Die Firma die die KI ins Netzt gestellt hat? Niemand, da es ja nur eine KI war? Ist es erlaubt die KI dann sofort wieder aus dem Netz zu nehmen oder nicht, da es ja ein eigenes "Wesen" ist, wie man auch Tiere nicht sofort töten darf, nur weil sie mal einen Fehler gemacht haben. Wie viele Fehler sind den KIs erlaubt? Ein Mensch kann von einer Geldstrafe bis zu einer langen Gefängnisstrafe bestraft werden. Was wären ähnliche Strafbreiten für eine KI? Außer ausschalten fällt mir da nichts ein.
      Anderes Beispiel ist ja die Abschaltung des Chatbotts von Facebook, da dieser seine eigene Sprache entwickelt haben soll.

      Ich bin da gespannt, was da alles passieren wird.
      DIE GUMMIENTENFLOTTE
    • Ein sehr interessantes Thema. Ich finde die Idee, einer KI Rechte zu geben, die mit Menschen- oder Tierrechten vergleichbar sind, sehr problematisch. Dazu muss man sich mal überlegen, wozu wir eigentlich Maschinen bauen. Sie sollen für uns bestimmte Aufgaben erfüllen. Sie werden ganz gezielt dazu erschaffen, die Aufgaben von Sklaven und Dienern in der Antike zu erfüllen. Es macht für uns einerseits wenig Sinn, Maschinen zu schaffen, die Lebensformen derart nahe sind, dass man sich die ethische Frage nach solchen Rechten überhaupt überlegen muss; andererseits geht der Sinn und Zweck von Maschinen, selbst hochentwickelten Maschinen verloren, wenn sie Rechte haben, die sie mit Menschen, oder bereits anderen Tieren auf dieselbe Ebene stellen.
      Letztendlich geht es hier um die Frage, ob Maschinen unsere Werkzeuge sind (und bleiben), oder nicht. Ich sehe nicht, weshalb wir solche Maschinen erschaffen sollten (abgesehen von kurzzeitigen, kontrollierten Experimenten).
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.
    • Ich finde man sollte Maschinen keine Rechte geben.
      Es wäre unnötig, Roboter haben keinen eigenen Wille keine Gefühle sie haben nur eine künstliche Intelligenz.
      Sie brauchen keine Rechte wenn man sie nicht pflegt dann gehen sie kaputt; Das reicht.
      Selbst wenn Roboter in Zukunft Androiden wären, sie wären trotzdem nur Sklaven und abgesehen von Filmen können Roboter keinen eigenen Willen o. Ä. entwickeln aber wenn sie es sollten dann hätten sie Rechte verdient.
      Aber Roboter werden denke ich für immer willenlose Sklaven bleiben.
      Das wäre für mich genauso wie wenn ich meinen Kühlschrank jeden Tag nur 8 Stunden anlassen.
      Macht bei Love&Loath mit und bewertet und kritisiert eure Lieblingscharakter.
      Ist echt spaßig!
    • Erpel schrieb:

      Ich habe mich zum Thema Roboterethik vor allem in einem Bereich beschäftigt, dem Autonohmen fahren. Im letzten Jahr bin ich bei Spiegelonline auf den folgende Umfrage des MITs gekommen: moralmachine.mit.edu/hl/de in der es überspitzt darum geht, welche Person wichtiger ist, nicht überfahren zu werden, bzw ob die Fahrgäste wichtiger sind als die Menschen auf der Straße.
      Zu diesem Thema hatte ich mich schon 2016 geäussert. Das MIT sammelt weiterhin Daten weil sie auch die Jährliche Unterschiede verstehen möchte. Es ist ein an sich notwendiges übel das wir als Menschheit durchführen müssen um zu verstehen wie wir autonomes Fahren bewerkstelligen sollen. Juristisch ist das thema noch nicht mal wirklich initialisiert.


      Fedora Jamie schrieb:

      Ich finde man sollte Maschinen keine Rechte geben.
      Es wäre unnötig, Roboter haben keinen eigenen Wille keine Gefühle sie haben nur eine künstliche Intelligenz.
      Sie brauchen keine Rechte wenn man sie nicht pflegt dann gehen sie kaputt; Das reicht.
      Selbst wenn Roboter in Zukunft Androiden wären, sie wären trotzdem nur Sklaven und abgesehen von Filmen können Roboter keinen eigenen Willen o. Ä. entwickeln aber wenn sie es sollten dann hätten sie Rechte verdient.
      Aber Roboter werden denke ich für immer willenlose Sklaven bleiben.
      Das wäre für mich genauso wie wenn ich meinen Kühlschrank jeden Tag nur 8 Stunden anlassen.

      Nun,........ eine ziemlich einseitige und fast schon naive Sichtweise zu diesem Thema. Vor allem schätzt du scheinbar noch nicht einmal das Materielle vor dir. Wir Menschen sind heute schon von den Maschinen abhängig und das mehr als wir wollen. Praktisch unser ganzes Leben wird von Maschinen oder besser gesagt Mathematischen Algorithmen bestimmt. Ein Roboter ist nur ein Tool das wir schlussendlich nutzen. Dabei ist es eigentlich egal ob wir dies nun als Wesenähnlichen Roboter sehen oder als ein iPhone, Apple Watch oder dergleichen Technologien.

      Überall wo der Mensch das Leben effizienter Machen kann wird man Roboter einsetzen und obwohl wir vielleicht die Herrschaft haben zeigt sich im kleinen Video im Link das wir aber eigentlich schon längst die Sklaven sind.
      welt.de/kmpkt/article167102506…rache-entwickelt-hat.html

      Wir gehen hin und verbinden alles möglichen mit allem, wir erfassen daten und optimieren. Wir gucken und analysieren bald ob Schüler einen Text verstanden hat, wir lassen bewerbungen von Algorithmen prüfen als das wir einen Mensch sie lesen lassen. Maschinen entscheiden wann wir sport machen, was wir essen sollen, wann wir optimal zu bett oder aufstehen. Wir werden durch daten gedrillt. Und selbst Facebook (link oben) musste ein AI programm einstellen weil dieses scheinbar eine eigene Sprache entwickelt hat.

      Das Bild hier zeigt es sehr deutlich:



      Und bitte komm jetzt nicht mit dem Argument, das du die Ausnahme bist, denn das ist schön und gut......nur die Menschheit ist auf dem Weg des Bildes oben. Wir sind abhängig von den Geräten über kurz/lang. Ein Kollege von mir hört nur noch via Alexa Musik und seine Befehle sind Sätze wie "Alexa spiel gute Laune Musik". Er kennt weder Interpret noch Sänger, noch das lied selbst. Es ist für ihn "Musik zum Sport machen" ........."Gute Laune Musik". "Musik zum Entspannen"....was genau,........kA tut ja die Maschine.

      Aber es ist nicht nur das. Es gibt auch Firmen die sich darauf spezialisieren Robotern Gefühle beizubringen.
      hansonrobotics.com/about/company/
      ze.tt/zum-ersten-mal-hat-ein-r…n-konferenz-teilgenommen/

      faz.net/aktuell/wirtschaft/net…uehle-haben-14667496.html


      Jetzt stellt sich die Frage nach dem übergeordneten.
      Was definiert den Gefühle haben und diese zeigen zu können? Worauf kommt es an? Ist dies etwas was uns Menschen vorbehalten ist oder hat das jedes Lebewesen? Auch Tiere, Katzen und Hunde können sehr gut Gefühle zeigen weshalb also nicht auch eine Maschine? Schlussendlich sind es nur Variabeln in einer Gleichung die etwas zum Ausdruck bringen wie Wut, Zorn, Glückseligkeit. Dies hängt von vielen Faktoren ab und diese kann man sicherlich Ordnen und Strukturieren. Und wenn ich etwas strukturieren kann lässt es sich auch programmieren. Am Anfang sicherlich nicht leicht aber stück für Stück kommt man schlussendlich zum Ziel.

      Und deswegen müssen in Zukunft sicherlich auch Rechte von Maschinen spezieller Typen gewahrt werden. Dies ist dann eine Weiterentwicklung der Menschheit, denn es ist der gleiche Prozess wie mit den Frauenrechten oder den Rechten der Schwarzen in den USA oder Südafrika. Es gibt daraus auch wieder eine neue Ordnung etc.

      Bekanntlich ist der Mensch träge und unfähig das zu sehen und zu kapieren.........auf die schnelle. Es dauer wie immer Jahre (hat man beim Frauenwahlrecht gesehen in der schweiz *hust*). Aber schlussendlich wird es kommen.
      Ich Áyu akzeptiere, dass es durchaus möglich ist den Shonen typischen Aufbau eines Arcs zu hinterfragen und ein Antagonist nicht zwingend in jenem Arc fallen muss wo er die Hauptperson ist
    • Heute wird die US-Botschaft in Jerusalem eröffnet.

      Dabei kam und kommt es zu großen Protesten von den Palästinern im Gazastreifen, mit einem traurigen Ergebnis von derzeit 37 Toten.


      Hier die Quelle:
      spiegel.de/politik/ausland/gaz…-verletzte-a-1207646.html

      Ich bin sehr gespannt, wie ihr zur Entscheidung des US-Präsidenten steht, die Botschaft von Tel-Aviv nach Jerusalem zu verlegen.
      Jedoch bleibt mir eins zu sagen: Katakuri, du bist eine geniale Sau, einer der charismatischsten Persönlichkeiten dieser Welt. Denn du hast sehr wertvolle Menschen, die dich lieben. Und ich hoffe, dass diese Menschen dich eines Tages noch mehr wertschätzen werden, als sie es schon bereits tun.
      Und ich hoffe, dass du bei deinem nächsten Auftritt zusammen mit Brülee kommst und die Gegner, die euch im Wege stehen, zerstören wirst.
    • An der ganzen Sache gibt es schon einen Vorteil für die USA. Die USA sind ein Land, welches ihren Bürgern und den Ländern die es militärisch "schützt", die Freiheiten und den Wohlstand bietet, den sie haben (also auch uns), in dem man mit Angriffskriegen, Unterdrückung (früher auch Sklaverei im eigenen Land, heute in anderen) und Manipulation die Welt zu kontrollieren versucht. Diese offensichtliche Provokation nutzt man nun, wie oft schon getan, um eine Kettenreaktion auszulösen, die letzendlich zum Sturz von Staatsführern der Zielstaaten (Irak, Afghanistan, Jemen, Libyen jetzt dem Iran) führt. Das Ziel ist eine Staatsführung zu installieren, die der "Westlichen Welt" treu ist. Diktatoren und Könige eignen sich zum Beispiel gut. So entnimmt man dem dortigen Volk die Kontrolle und behält sie in Washington.
      Was ich sagen will: Der Zug ist sehr gut durchdacht und nur ein kleiner Dominostein, welcher so auch unter Obama, Bush oder Clinton gelegt und angestupst worden wäre und kommt nicht zufälligerweise zur selben Zeit wie der Iran Atomdeal Ausstieg, dem Skripal Anschlag, dem Syrien Krieg, kurz nach einer Wirtschaftskrise und eventuell auch kurz vor einer neuen Wirtschaftskrise. Die USA und wir Menschen im allgemeinen fürchten sich vor Kontrollverlust und sind gierig, was Leute wie Putin, Assad, Rohani, Xi Jinping und Erdogan (der zurzeit Innenpolitisch Farm der Tiere nachspielt...) zu potentiellen Zielen macht.
    • Erstmal kurz allgemein zum Nahostkonflikt:

      Ich sympathisiere grundsätzlich mit beiden Seiten, verteidige etwa auch Israels Atomwaffenprogramm, das wenn wir uns die Lage Israels ansehen als theoretische Abschreckung völlig unverzichtbar ist und bin generell der Meinung, dass ein wenig Militarismus bedingt durch die geopolitische Lage von seiten Israels nur angebracht ist. In Hinblick auf die Shoa kann auch die Existenz des Staates Israel als wertvoller, schützenswerter Teil der Weltgemeinschaft nicht wirklich zur Frage stehen. Gleichzeitig möchte ich aber auch klar die Siedlungspolitik im Westjordanland kritisieren, aus der heraus ich auch mit den Palästinensern mitfühlen kann. Es handelt sich um ein Volk, dessen Siedlungsgebiet unter Androhung militärischer Gewalt nach und nach weiter eingeschränkt wird, während seine Einwohner grundsätzlich kein Anrecht auf eine israelische Staatsbürgerschaft haben, bzw. nur Palästinenser die bereits in Israel leben und einige wenige andere Ausnahmen. Und das ist das ganze Problem mit der israelischen Expansion: Trotz signifikanter muslimischer Minderheit bleibt Israel das Land der Israelis. Kein gemeinsames Land für beide Völker, nicht wirklich, sonst gäbe es legale Migration vom Gazastreifen und Westjordanland und die Nachkommen palästinensischer Flüchtlinge hätten dasselbe Rückkehrrecht wie Juden außerhalb Israels. Würde die Ausdehnung Israels eine Einbürgerung der Palästinenser innerhalb des Westjordanlandes mit sich führen, würde es international keine so scharfe Kritik nach sich ziehen und es wäre auch moralisch deutlich vertretbarer.

      Die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem ist das Paradebeispiel sinnloser Symbolpolitik, die letztlich nur dazu führt, dass verschiedene Seiten gegeneinander aufgestachelt werden und die Gewalt hier erneut zunimmt, ohne dass tatsächlich irgendetwas erreicht wird. Dass dies wieder sinnlose (bzw. vermeidbare) Tode nach sich ziehen würde war an sich so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich finde es auch schade, wie kühl mit politischen Todesopfern zuweilen umgegangen wird, Randnotizen, keine Tragödien, da es schließlich auch Menschen waren, mit Familie, Freunden, Liebsten usw. Jeder Amokläufer wird als der Mörder bezeichnet, der er ist, aber Politiker die den Tod von unschuldigen Menschen in Kauf nehmen, bleiben gewöhnlicherweise völlig frei von diesem "Mörder"-Stigma. Vielleicht sollte man als Gesellschaft das zumindest mal überdenken.

      Ein Schritt de facto innenpolitischer Propaganda, der die USA und auch das verbündete Israel außenpolitisch lediglich schwächt, da sie sich plump gesagt unbeliebt machen, ohne dabei irgendetwas konkret zu erreichen. Es nützt niemandem, außer am Ehesten noch Trumps Wiederwahl, da man halt innenpolitisch den starken Mann markieren kann, was bei Teilen der Wählerschaft gut ankommen dürfte. Manchmal bin ich echt nur froh und dankbar, dass wir in Europa grundsätzlich etwas weiter sind und Populisten die die Welt einfach in Gut und Böse teilen und verbal auf den Tisch hauen normalerweise keine Chance mehr haben.

      @Kepler Natürlich zeigen die USA seit dem Kalten Krieg ein ernsthaftes Streben nach weltweiter Hegemonie, trotzdem sehe ich nicht wirklich den Zusammenhang zwischen der US-Einflusssphäre und dieser Botschaftsverlegung, Rohani ist so oder so im Fadenkreuz ein neuer Gaddafi zu werden wenn die Umstände passen, auch ohne hier die Palästinenser noch unnötig zu provozieren. Sorry aber mir fehlt da ein bisschen der Rote Faden, um nachvollziehen zu können, welcher Dominostein der Zug denn nun deiner Meinung nach ist bzw. was man damit ganz konkret bewirken möchte. Grundsätzlich kann ich dir aber nicht wirklich widersprechen, wie jede Weltmacht handelt die USA wie ein Imperium, mit dem Ziel, ihren Einfluss immer weiter auszubauen. Dass du einen Punkt hast wäre auch anhand dutzender Stellvertreterkriege, unterstützter Diktaturen, nachgewiesenermaßen veranlasster Putsche etc. im 20. und 21. Jahrhundert belegbar.


      @Kepler Zuzutrauen ist ihnen diese Art von Vorgehen ja allemal und falls es zu einer Eskalation mit dem Iran kommt wäre natürlich immer praktisch, wenn man es als Verteidigungsfall darstellen kann. Ich will mich jetzt nicht festlegen, da diese Art von Theorie immer ein gewisses spekulatives Element enthält (Wer von uns kann schon genau vorraussagen, wer nun was vor hat?) aber kann auf jeden Fall besser verstehen, was genau du meinst.

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    • @Alphonse
      ich persönlich ziehe den roten Faden durch die Botschftsverlegung so:
      Bei den zwei Entscheidungen der USA, die Botschaft zu verlegen und aus dem Iran Deal auszusteigen sind durch die Reaktion, die vollkommen ohne Sanktionen von anderen Ländern folgt eine Bestätigung für die eigene Stellung. Nun versucht man die Palästinenser, die schon länger an den Zäunen stehen zu provozieren, und ein militärisches Eingreifen Israels gegen die Hamas und "palästinensiche Terroristen" zu triggern. (siehe Artikel in Welt, Bild, Focus und wahrscheinlich in vielen vielen anderen häufig gelesenen westlichen Medien, ein heute in irgendeiner Art und Weise oft benutzter Ausdruck - Beispiel: "Palästinensische Terrordrachen" in der Welt) Die Angriffe gegen die Hamas haben ja schon begonnen und 52 palästinensische Demonstranten schon tot. Man muss ja seine ständig nach vorn gezogenen Grenzen schützen.
      In den nächsten Tagen werden bestimmt Meldungen auftauchen, wie der Iran die Hamas unterstützt, ein bis zwei Granaten in Isralischem Gebiet landen und die Schuld wird an den Iran gebunden. Das Ziel ist wahrscheinlich den Iran zu einem militärischen Schlag gegen Israel zu bewegen. Ich würde mich nicht mal über einen Anschlag auf Assad wundern. Die Welt wird wahrscheinlich zuschauen und meckern, oder zustimmen. Aber ich bin echt gespannt wie die USA so ein Ding, bei dem Informationsfluss heutzutage, auf die alte Leier durchziehen will. Vielleicht ist es ja heutzutage sogar einfacher mit dem Fluss...