Persönliche Bewertung des Dress Rosa Arcs

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    • Persönliche Bewertung des Dress Rosa Arcs

      Wie fandet ihr den Dress Rosa Arc? 90
      1.  
        Zum Kreischen wie ein (grünhaariger) Fanboy (14) 16%
      2.  
        Gut - Da ist das "G"! (41) 46%
      3.  
        Zwiespältig wie mit einer gespaltenen Persönlichkeit (29) 32%
      4.  
        So schlecht wie Zorro's Orientierungssinn (1) 1%
      5.  
        Ich sollte One Piece weiter schreiben!!!11elf (5) 6%

      Der Dress Rosa Arc neigt sich nun ja seinem Ende zu, weswegen ich denke, dass ein Bewertungsthread an diesem Punkt durchaus Sinn machen würde.

      Dress Rosa war ein Arc, wie es ihn im Manga wohl nur selten gab ... Oda hat einige seiner alten Vorgehensweisen gelockert, teils sogar massiv aufgebrochen, aber vieles eben auch beibehalten.
      Was diesen Arc aber wohl so besonders gemacht hat ist die Art und Weise wie er auf die Fancommunity gewirkt hat. Denn auf diese hatte er einen ganz besonderen Einfluss ... Ich für meinen Teil bin nun bald sieben Jahre hier im Board und habe vergleichbares noch nie zuvor hier erlebt. Weder als stiller Teilnehmer, noch als Eigenbetroffener. Verdammt, nicht mal der oft kritisierte und als zu langweilig abgestempelte FMI-Arc sorgte für so viel Aufregung wie es Dress Rosa nun getan hat!
      Es war kaum zu übersehen, dass Oda die Community mit diesem Arc, ab einem bestimmten Punkt, in zwei Lager gespaltet hatte. Höchstwahrscheinlich eher unfreiwillig, was aber letztlich auch nicht viel zur Sache tut. Und zwar in diejenigen, die dem Arc stets positiv gegenüber standen, sich neuen Stilmitteln offen zeigten und sich in Geduld übten und diejenigen, denen der Arc ab einem bestimmten Punkt einfach zuwider wurde. Aus vielerlei Gründen.
      Ich persönlich habe mich irgendwann eher zu letzterer Sparte gezählt. Wenngleich sich mein Unmut, nachdem alles verdaut ist und noch einmal nachträglich betrachtet wurde, mittlerweile bereits stark gelegt hat.

      Zähes Pacing vs. Charaktertiefe
      Einer der Hauptgründe ist aber das äußerst zähe Pacing, mit dem Oda hier stellenweise gearbeitet hat. Streckenweise zog sich das gesamte Geschehen wie ein Kaugummi bis ins Unendliche. Alleine die bisherige Kapitelanzahl des Arcs (und ganz am Ende sind wir nun mal noch nicht) ist erschreckend, machte Dress Rosa damit mal eben 1/8 des gesamten Mangas aus!
      Ein Beispiel für das langsame Pacing, das mir dazu auf Anhieb einfällt, ist vor allem die kontroverse Tunnel-Szene. Viele werden sich erinnern ... Ruffy fällt auf eine List von Kelly Funk herein, gerät mit Wasser in Kontakt und ist dem anrückenden Faden-Klon von Doffy folglich vollkommen ausgeliefert. Mit diesem Kapitel hatte ich so manche Probleme, denn weder wurde in dieser kurzen Konversation etwas angesprochen, was wirklich wichtig für die weitere Handlung war, noch brachte uns dieses Kapitel auf eine andere Weise irgendwie weiter ... Es war einfach nur eine Sackgasse, in die Ruffy manöviert ist und dafür sorgte, dass die Geschichte für ein volles Kapitel nicht wirklich vorwärts kam. Dies ist auch nur ein Beispiel, das mir gerade auf Anhieb einfällt. Selbstverständlich hat dieses Kapitel auch noch etwas anderes gezeigt: Nämlich, dass Ruffy auf seine Alliierten jederzeit bauen kann, wenn es darauf ankommt. Immerhin ist es Jeet und Abdullah zu verdanken, dass er da noch einmal heil herausgekommen ist. Ebenso hat es gezeigt, dass Ruffy nicht einfach blindlinks jedem vertrauen sollte, der behauptet er wolle ihm helfen. Mit der List von Kelly Funk hat Oda nämlich ebenso gezeigt, dass nicht jeder von Ruffys natürlicher Gabe beeinflussbar ist, sofern ihm andere Ideale, wie in diesem Falle wohl das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld durch Doffy, wichtiger ist. Man sieht also: Eine Medaille hat immer zwei Seiten. Auf der einen Seite stand das etwas zähe Pacing, das Oda allerdings bereitwillig in Kauf genommen hat, um eben noch etwas verstärkter aufs Zwischenmenschliche einzugehen und einigen der vielen Nebencharaktere auch etwas mehr Tiefgang zu verschaffen, ohne sich gleich wieder einen neuen Flashback dafür aus den Fingern saugen zu müssen (dazu später mehr). Auf der anderen Seite, wie erwähnt, das konkrete Beleuchten der Alliierten.
      Letzten Endes ist dieser Punkt, meines Empfindens nach, eine reine Ansichtssache. Auch ich gehöre zu denen, die es lieber gehabt hätten, wenn der Arc etwas zügiger über die Bühne gegangen wäre, denke aber, so wie ich es schon von Beginn des Arcs vermutet hatte, dass Oda damit eine ganz bestimmte Intention verfolgt hat … Dress Rosa ist, bzw. war, ein Wendepunkt in der Welt von One Piece. Das ist unverkennbar.
      Wir haben Ruffy, den künftigen König der Piraten, der sich hier eine immense Scharr an Verbündeten aufbauen konnte, und wir hatten Doffy, der seine gierigen Finger nahezu überall im Spiel hatte. Der als Ex-Himmelsdrache und Shichibukai die Marine nach Belieben verarschen konnte, ein ganzes Land unter seine Kontrolle bringen konnte und zeitgleich, als Boss der Unterwelter, Kontakt zu diversen düsteren Gestalten pflegte. Alleine zwei seiner Kontakte gehören dabei den Yonkou an: Kaidou, bedarf keiner großartigen Worte, sowie Big Mom, die damals auf PH, während der Übertragung von Shinokuni, durch Pekoms und Tamago indirekt vertreten war. Mit Burgess wurde gleichzeitig eine, zugegeben noch immer unbestätigte, Verbindung zu Blackbeard offen gelegt.
      Wenn jemand mit einem solchen Stellenwert fällt, dann folgen die Konsequenzen auf dem Fuße … Und genau hier kommen jetzt nämlich die bisher gesammelten Alliierten ins Spiel: Bei dem, was der SHB in absehbarer Zeit bevorstehen wird, werden sie einfach Unterstützung benötigen! Oda zieht allmählich alle Register, ruft die gefährlichsten Charaktere seiner gewaltigen Geschichte, in Form der Yonkou, auf den Plan und baut diese, Stück für Stück, als letzte Hürde für Ruffy auf. War es auf der FMI noch eine verbale Kriegsansage an Big Mom sowie auf PH die verbale Aussage er wolle alle von ihnen besiegen, so hat er jetzt, mit dem Besiegen von Doffy, einen weiteren Kaiser an der Backe … Kaidou! Denjenigen, der als mächtigste Kreatur der Welt bekannt ist.
      Oda nahm das langsame Pacing also billigend in Kauf, um die Alliierten ausreichend ausarbeiten zu können. Uns ihre Fähigkeiten näher zu bringen, aber ebenso ihre Charaktere, damit diese für uns auch einfach greifbarer werden. Weil wir sie noch öfter zu Gesicht bekommen werden!
      Ich denke dies war mit ein Grund, aus welchem Oda sich für Passagen wie die Tunnel-Szene entschieden hat, in der auf dem ersten Blick eigentlich nichts Nennenswertes passiert ist, sie aber dennoch ihren ganz und gar eigenen Wert für die weitere Handlung hatte. Gerade das genauere Präsentieren der Alliierten bringt mich jetzt (leider) zu meinem zweiten, und wohl auch größten, Kritikpunkt …

      SHP vs. Alliierten
      Ich muss leider sagen, dass ich es Oda auch jetzt noch, knapp 1 ½ Jahre danach, übel nehme, dass er die Sunny Crew aus der aktiven Handlung rundum Dress Rosa geschrieben hat. Ausgerechnet Sanji, Nami, Chopper und Brook, die seit dem TS bisher sowieso nicht viel gerissen haben, was vor allem bei Sanji extrem auffällt, mussten hier kürzer treten, damit Oda sich verstärkt auf die Alliierten konzentrieren konnte.
      Rückblickend betrachtet finde ich diesen Schritt aber durchaus nachvollziehbar, auch wenn er mir nicht gefallen hat. Bedenkt man, dass Oda auch noch vier weiteren Protagonisten in diesem Hammer-Arc hätte gerecht werden müssen, dann würden wir imo vermutlich noch immer in der heißen Phase des Arcs stecken, da jeder irgendwie glänzen müsste. Dass dies kaum machbar ist sollte klar sein. Mittlerweile stört mich auch nicht mehr so wirklich, dass er einen Teil seiner Protagonisten, zu einem höheren Zweck, aus der Handlung herausschreiben musste, sondern dass es ausgerechnet die Vier waren, die eben schon seit der Wiedervereinigung kaum nennenswert in Erscheinung getreten sind.
      Auch wenn ich mir mit dem Folgenden eventuell einige Aufrufe der Fans aufbrumme, aber ich hätte es bevorzugt, wenn Zorro stattdessen an Bord der Sunny gewesen und an seiner Stelle Sanji auf DR gewesen wäre.
      Blickt man nämlich mal zurück, dann wird eines doch schnell klar: Während Zorro von Oda immer dominanter präsentiert wird rutscht Sanji scheinbar immer weiter ab. Schienen sie auf dem SA, nach dem TS, noch irgendwo gleichauf zu sein, als sie den Parcifista zerlegten, fing Oda auf der FMI damit an den Unterschied zwischen ihnen weiter hervorzuheben … Das fing mit Sanji’s Nasenbluten an, endete dann damit, dass er seinen Gegner in Kombination mit Jimbei bekämpfte, Zorro seinen jedoch alleine abfrühstückte. Auf PH gab es für Sanji auch nicht allzu viel zu lachen (außer als er in Nami’s Körper steckte ^^). Gegen Vergo schien er nur mäßige Chancen zu haben, knackste sich sein Bein an diesem leicht an, ehe der Kampf unterbrochen wurde. Auf DR folgte dann die eindeutige Niederlage durch Doffy. Und Zorro? Zorro zerlegt einen Logianutzer, ohne diesen überhaupt erst zu treffen, und zersäbelt einen riesigen Steingolem, der Inbegriff war die gesamte Hauptstadt von Dress Rosa zu zerstören.
      Ebenso zeigte er zweimal, dass er einem Admiral zumindest nicht vollkommen schutzlos ausgeliefert ist und diesem durchaus etwas entgegen zu setzen hat. Wenngleich Issho dabei stets dominant wirkte, und es gewiss auch war.
      Ich weiß, die Gegner und Situationen lassen sich nur schwer vergleichen, aber um einen Stärkevergleich als solchen geht es auch überhaupt nicht ... Es geht um die jeweilige Präsentation des Charakters und da macht Sanji, bis auf einige wenige Ausnahmen, bisher eigentlich noch keine allzu gute Figur.

      Worauf will ich also hinaus? Ganz einfach, statt Zorro weiter zu pushen hätte Oda bspw. auch Sanji wieder etwas „rehabilitieren“ können, in dem er diesen auf Dress Rosa gelassen hätte, statt Zorro.
      Das soll auch nur eine aufgezeigte Möglichkeit sein, aber ich denke es ist klar worauf ich hinaus will … Mich stört es etwas, dass gerade die vier SHP hier kürzer treten mussten, zum Wohle der vielen neuen Verbündeten, die sowieso schon länger nicht mehr glänzen durften. Hier baue ich jetzt ganz stark auf Zou, wo diese vier sich hoffentlich mal wieder richtig beweisen dürfen!
      Es gibt aber noch einen dritten, für mich recht großen, Kritikpunkt und das wäre …

      Die Übermacht mancher Teufelsfrucht!
      Für meinen Geschmack hat es Oda hier an gewissen Stellen etwas zu bunt getrieben … Genau genommen bei zwei Früchten. Der Übersicht halber, und um das Ganze etwas abzukürzen, liste ich diese einfach nur kurz mittels Bullet Points auf, mit einigen gekürzten Gedanken meinerseits dazu:
      • Sugar: Für meinen Geschmack konnte ihre Frucht einfach zu viel auf einmal. Sie konnte die Leute in Spielzeuge verwandeln (mittels einer einzigen Berührung!), konnte diese mit einem einzigen Satz versklaven und löschte ihre Opfer gleichzeitig aus den Erinnerungen aller Menschen … Das ist einfach eine Spur zu heftig gewesen, mMn. Persönlich hätte ich es bevorzugt, wenn die Verwandlung, und meinetwegen noch die Versklavung, ihren Fähigkeiten entsprungen wären, der Gedächtnisverlust jedoch auf eine separate Fähigkeit gesplittet worden wäre … Auch wenn dies, zugegeben, wohl recht schwer in der Umsetzung gewesen wäre. So bleibt hier jedoch ein, für mich, bitterer Nachgeschmack bestehen.
      • Doffy: Um es zu konkretisieren, denn tatsächlich geht es mir hier nur um eine einzige Technik von ihm: Der Birdcage!
        Auch hier ist mir diese Übermacht, die dieser Käfig scheinbar besaß, einfach zu groß gewesen. Unzerstörbare Fäden, die sich zusammen ziehen und alles drohen zu zerschneiden. Prinzipiell musste ein derartiges Stilmittel noch her, um die Notlage noch in ein minimales Zeitfenster zu verfrachten (ähnlich der Bombe auf Alabasta, dem Gewitter auf Skypia oder dem Buster Call auf Enies Lobby), allerdings war der Preis dafür extrem hoch … Mit Leuten wie Issho oder Sabo vor Ort hätte es mindestens zwei Personen gegeben, die diesen Käfig zerstören können müssen! Wieso Issho nicht gehandelt hat ist bekannt (wenngleich dies doch extrem fahrlässig von ihm war), doch bei Sabo steht dies noch etwas offen im Raum, soll hier jetzt aber auch gar nicht zur Debatte stehen.
        Für meinen Geschmack hatte sich Oda hier in ein kleines Dilemma manövriert, aus dem er so ganz sauber nicht mehr herausgekommen ist. Zumindest eine offizielle Erklärung wieso dieser Käfig undurchdringbar ist, und noch dazu, durch das Zutun sämtlicher Alliierten und anderen Anwesenden (selbst Issho!), lediglich verlangsamt werden konnte, hätte ich mir doch gewünscht …
      Grundsätzlich gebe es da auch noch die Ope Ope no Mi von Law, die ich mittlerweile für etwas zu gehyped und schon beinahe übermächtig halte, allerdings hält sich das bei dieser noch, irgendwo, in Grenzen mMn.

      So viel mich aber auch an dem Arc gestört hat, so fand ich daneben aber auch einiges wiederum absolut genial! Da wären zum Einen …

      Die Flashbacks!
      Ich hatte es vorhin ja schon einmal kurz angesprochen, möchte dies aber gerne noch etwas konkretisieren … Ich kann mich an keinen bisherigen Arc erinnern, der mit einer solchen Fülle an Flashbacks aufwarten konnte! Sei es jetzt der von Bartolomeo, in dem dessen immenses Interesse an der SHB erläutert wird, der von Don Chinjao, in dem wir erfahren haben wieso er einen solchen Groll gegen Garp und dessen Blutlinie hegte, der von Baby 5, der ihre persönliche Macke erklärte, der von Sabo, in welchem die Gründe seiner Nichtanwesenheit beim GE aufgedeckt wurden, oder auch der von Senor Pink, in dem wir erfahren haben wieso er seit einigen Jahren schon wie ein überdimensionales Baby durch die Gegend stolziert.

      Zwei Flashbacks sind hier natürlich besonders zu erwähnen … Einmal der der Riku Familie und natürlich der, der für viele Fans, mich eingeschlossen, als der bis dato wohl ergreifendste Flashback in die Geschichte des Mangas eingegangen ist … Der von Law, Corazon und Doffy!
      Auch hier hat sich stellenweise gezeigt, dass sich Oda neuen Erzählstilen annähern wollte … So erhielten wir die Rückblende zur Riku Familie aus drei unterschiedlichen Perspektiven präsentiert: Dem von Riku, wie er, unter der Kontrolle von Doffy, unschuldige Zivilisten abschlachtete, dem von Kyros, der dies aus der Ferne beobachtete und versuchte das Land zu retten (+ Vorgeschichte seiner eigenen Person) und schließlich dem von Rebecca, deren Erinnerungsvermögen aber, durch Sugars Teufelskräfte, gelitten hatte.
      Für manche mag Oda hier etwas zu dick aufgetragen haben, was die Familiengeschichte betrifft, aber ich persönlich habe diesen Flashback wirklich gerne gelesen, wenngleich mir die vielen Wiederholungen bestimmter Passagen ihrer gemeinsamen Hintergrundgeschichte auch auf Dauer ziemlich auf die Nerven gegangen sind. Die Verzweiflung und die Hoffnungslosigkeit wurden hier aber unglaublich authentisch rübergebracht und sorgten über weite Strecken dafür, dass ich richtige Sympathien für diese drei Charaktere entwickeln konnte.
      Zwar schwanden diese mit der Zeit wieder etwas, aus vielerlei Gründen, deren Nennung ich mir an dieser Stelle einfach mal sparen möchte, allerdings bleibt mir der Flashback der Riku Familie doch als eines der dramaturgischen Highlights des Arcs in Erinnerung! Natürlich neben dem von Law, Corazon und Doffy.

      Denn hier hat sich Oda, für mein Empfinden, definitiv selbst übertroffen. Der kleine Law, psychisch völlig kaputt durch das, was in Flevance geschehen ist, trifft auf die Doffy Familie, lernt durch diese schließlich Corazon kennen, der ein reges Interesse an dem kleinen Law entwickelt und letztlich alles dafür riskiert, um diesen vor seinem sicheren Tod zu bewahren … Gerade Corazon stach hier ganz besonders heraus. Ein Charakter, der nicht nur eine unheimlich witzige Macke hatte, sondern vor allem durch sein Mitgefühl und sein großes Herz zu überzeugen wusste und einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat! Und zwar nicht nur bei Law, sondern auch bei den Fans!
      An dieser Stelle sei noch einmal das aktuelle Gespräch zwischen Law und Sengoku erwähnt, das mir einfach nur unfassbar gut gefallen hat. Weil der FB damit seinen völlig verdienten runden Abschluss erhalten hat, Law ein neues Ziel erhalten haben könnte, und auch Sengoku endlich etwas Tiefgang erhalten hat. Etwas, was eigentlich schon längst überfällig gewesen ist.

      Die Eindrücke aus dem frühen Leben von Doffy, und wie er die Dinge erlebt hat, waren natürlich ebenso bemerkenswert. Denn dieses Mal hat Oda uns doch tatsächlich einen Antagonisten präsentiert, dessen Handlungen man zumindest irgendwo verstehen konnte. Einfach weil man erfahren hat wie er zu dem wurde, der er heute ist. Aufgewachsen in Mary Joa, um seiner eigentlichen Machtposition bestens informiert, behagt er auf seine Privilegien, erhält diese jedoch nicht. Stattdessen erntet er puren Hass und Ablehnung der Menschen, die ihn und seine Familie beinahe töten. Durch den negativen Einfluss, den anschließend insbesondere Trebol auf ihn ausgeübt hat („Do you want the power for revange?“), entwickelte er sich mehr und mehr zu dem verblendeten und hasserfüllten Sadisten, den wir auf Dress Rosa in Aktion erlebt haben.
      Natürlich rechtfertigt es seine Taten nicht, doch haben wir anhand seiner Hintergrundgeschichte zumindest erfahren wie er zu dem wurde, der er jetzt ist … Was wäre bspw. gewesen, wenn er nicht auf Trebol gestoßen wäre, sondern mit seinem Bruder zur Marine gegangen wäre? In welche Richtung hätte er sich wohl entwickelt? Hätte er an seinen eingebildeten Rechten als (Ex-)Himmelsdrache weiter festgehalten oder hätte er sich gefügt, sich verändert und einen anderen, einen besseren, Weg gewählt? Wir wissen es nicht.
      All dies macht Doffy für mich zum bisher besten Villian, den Oda jemals zu Papier gebracht hat. Sein gemeinsamer Flashback mit Corazon und Law hat viel zu diesem Eindruck beigetragen.

      Die Charaktere
      Auch wenn mir, wie oben angeführt, das Herausschreiben von einigen SHP sehr missfallen hat, so muss man Oda einfach nur ein ganz großes Lob für die vielen unterschiedlichen Charaktere aussprechen, die er hier erschaffen hat … Was die Fülle und Einzigartigkeit dieser Figuren betrifft hat er sich abermals selbst übertroffen.
      Da wären zum einen natürlich diverse neue Charaktere wie Cavendish, der eine gespaltene Persönlichkeit besitzt, anfangs noch einen Groll gegen sämtliche SN der „Worst Generation“ hegt, schließlich jedoch für Ruffy und Law kämpft, Bartolomeo, der sich in nur einem Arc zu einem der beliebtesten Charaktere des ganzen Mangas gemausert hat oder Issho, der uns einen ersten Vorgeschmack auf die neue Admiralitätsgewalt der Marine gegeben hat. Nicht zu vergessen die CP-0, wenngleich diese bisher noch sehr (seeeeehr) flach daher kommt, aufgrund der äußerst mageren Screentime, die diese Geheimorganisation bisher erhalten hat.
      Natürlich darf hier die Flamingo Familie nicht unerwähnt bleiben, von denen einer einzigartiger und gleichzeitig auch skurriler als der andere war … Ein Koloss von Mann mit einer Piepsstimme, ein Schleimbolzen, dessen Nase immer läuft und der sich hinter seiner Schicht versteckt hielt, einen alten Knacker mit Lesebrille, der das „G“ in jedem Wort gerne extra betont hat usw.
      Die Zahl der neuen, einprägsamen, Charaktere ist so riesig wie noch nie zuvor gewesen … Sowohl auf Seiten der Antagonisten, als aber auch auf Seiten der Alliierten und anderen Beteiligten (insbesondere der Marine und der Revos).
      Aber auch einige altbekannte Charaktere wie Bellamy, Burgess, Koala und natürlich Sabo durften ihr Comeback feiern. Manch einer erfolgreicher als der andere, und doch hatte jeder seine ganz und gar eigene Rolle.
      Bellamy, der als letzter Impuls für Ruffy herhalten durfte, damit dessen Zorn auf Doffy ins Unermessliche steigen konnte, Burgess, der uns Einblicke in die aktuell laufende TF-Jagd der BBB geliefert hat, Koala, die fleißig Spionage betrieben hat und Sabo, der den Willen von Ace, in Form der Feuerfrucht, geerbt und seinem kleinen Bruder die nötige Rückendeckung verschaffte, damit dieser Doffy ungehindert besiegen konnte!
      Jeder hat seine Rolle zu spielen gehabt, wenngleich manch eine, zumindest für den Moment, noch etwas kleiner erscheint als manch andere. Doch, davon bin ich überzeugt, wir werden von jedem von diesen Charakteren in naher Zukunft noch wesentlich mehr zu sehen kriegen … Worauf ich mich schon sehr freue!

      Die Nachwellen
      Die bisherigen Nachwellen, die wir gesehen haben, hatten es mal wieder echt in sich … Da wäre zum einen die Kid-Allianz, die ihr Ziel, namens Shanks, den Lesern gegenüber publik gemacht hat, die anderen SN, die die Nachrichten verfolgen und/oder ihren eigenen Abenteuern nachgehen, die belieferten Kriegsgebiete von Doffy, die sich zur Aufgabe gezwungen sahen und, wie könnte man ihn vergessen, Kaidou, der zum ersten Mal erschienen ist und in diesem Zuge gleich mal den Jahrhundertkrieg verkündet hat, den er zu bestreiten gedenkt!
      Natürlich dürfen Vizeadmirälin Tsuru und Ex-Flottenadmiral Sengoku (dessen Auftritt mich einfach nur unfassbar geflasht hat ^^) bei dieser Aufzählung nicht fehlen!
      Vermutlich sind wir mit den Nachwellen auch noch nicht am Ende, da ich schon annehme, dass eine Kopfgelderhöhung für manche SHP und damit einhergehende Impressionen von uns bekannten alten Personen (wie bspw. auch Shanks und Dragon) noch bevorstehen werden. Aus diesem Grund schließe ich diesen Unterpunkt meiner Bewertung vorübergehend erst einmal ab und ergänze diesen bei Zeiten ggf. noch einmal.

      Natürlich gibt es noch einige andere Dinge, von denen der Arc gelebt hat ... Allen voran natürlich die vielen Kämpfe, die uns seit dem Colosseum zu Beginn eigentlich rund um die Uhr begleitet haben!
      Gear 4, Sabo's Drachenattacken, das Kenpo der Chinjao Familie, Hakuba, Lysops Erweckung des OH, die Kontroverse bezüglich Issho, ob dessen Teufelskräfte nun tatsächlich in seinem Schwert schlummern oder ihm dieses nur als Katalysator dient usw.
      Es würde zu lange dauern dies alles jetzt auch noch hier aufzulisten ... Der Arc war so gigantisch wie noch kein anderer Arc zuvor und vor allem die vielen neuen Techniken, die wir zu sehen bekommen haben, weisen einen immensen Facettenreichtum auf! Einen so gewaltigen, wie wir ihn noch in keinem anderen Arc zuvor zusehen bekommen haben, mMn.

      Fazit
      Dress Rosa war der längste Arc der One Piece Geschichte, der gleichzeitig auch für die größten und intensivsten kontroversen Diskussionen gesorgt hat. Es war ein Arc, der in seiner Form einzigartig war und uns teils einen ganz neuen Erzählweg, für One Piece Verhältnisse, vermittelt hat. Ein Arc, der zwar mit Problemen zu kämpfen hatte, diese aber auch bereitwillig in Kauf genommen hat, um etwas Größeres vorzubereiten … Etwas derartig Gewaltiges, das wir uns diesen bevorstehenden Krieg, in dem wohl auch vor allem Kaidou eine immens große Rolle spielen wird, noch nicht einmal in unseren kühnsten Vorstellungen richtig ausmalen könnten!
      Man muss Dress Rosa schließlich einfach als das ansehen, was es wirklich war … Kein Alabasta 2.0., kein Arc, der etwas beenden sollte, nein! Es war ein Arc, der etwas vorbereiten, etwas ankündigen, sollte! Dress Rosa war ein Wendepunkt in der Geschichte von One Piece – Ähnlich dem GE. Doch statt eine neue Ära einzuleiten scheint das Ende von Dress Rosa es eher darauf abgesehen zu haben, dass die aktuelle Ära in einem tosenden Feuerball verbrennen wird … Aus deren Asche sich schließlich der Mann erheben wird, der am Ende der König der Piraten werden wird!

      Auch wenn ich über weite Strecken unzufrieden mit den Geschehnissen auf DR war, so endet mein Resümee, mit dem Blick nach vorne, über diesen Arc doch durchaus positiv! Denn, rückblickend betrachtet, hätte ich an Oda’s Stelle wohl nur wenig anders gemacht … Im Hinblick auf das, was uns in absehbarer Zeit wohl noch erwarten wird – Und wofür die Ereignisse von Dress Rosa nun mal der ausschlaggebende Tropfen sein werden, um das Fass zum Überlaufen zu bringen!

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    • Mein Fazit zu diesem Arc in kurz und knapp: Story genial und aber viel viel viel zu lang, Charaktere zum abgewöhnen und liebhaben

      Story: wie Brunou schon erzählt hat war das pacing ein Katastrophe, es war schlichtweg teilweise überhaupt nicht da oder lief nur zäh am Rande irgenwo mit. Die Gründe liegen hierbei durchaus bei der schieren Zahl an Charakteren, wo gefühlt alle mit einem Flashback ausgerüstet wurden, die kaum jemand interessiert haben. Die Runnings chapter trugen auch ein Teil dazu bei, hier wurden die Gruppen der SHB wild durcheinander gemischt um auf die jeweiligen Storyparts hinzuarbeiten. Da wurde ein SOP Plan bis ins äußerste vorgestellt, der sowieso in die Hose ging und es schier Glück war das Lyssop Sugar besiegte, eine Rebecca gezeigt die Oda regelrecht in die chapter kopiert hat. Die Wiederholungen an sich waren ebenfalls sehr störend. Insgesamt hätte der ein oder andere part sehr viel kürzer ausfallen können und ganz weggelassen werden können

      Charaktere: hier gab es wirklich geniale Schöpfungen wie Bartolomeo, Fanboy no 1 und wenn man ihn nicht gehabt hätte wäre dieser zähe Arc manchmal nicht erträglich gewesen. Cavendish, gewöhnungsbedürftig aber mit seiner schrägen Art wusste er später zu überzeugen. Sabo, der wahrgewordene Aprilscherz hat sich Ace TF geschnappt und diente der Geschichte als Deux ex Machine gleich 3 mal. Koala die Unerwartete war sehr gut in ihrem Part. Aber es gab auch Tröten wie Rebecca, die fürchterlich genervt haben umso mehr weil Oda sie die ganze Zeit mitgeschleppt hat, aber kaum eine Entwicklung bei ihr zeigte. Viola wurde schön die Story geschrieben, blieb aber ebenso blass nachher und spezialisierte sich auf fernsehen und Berichterstattung. Der Rest war pure Massenware und für ne Allianz zwar tauglich, aber mehr dann auch nicht.

      Flashbacks: normal ist es für einen Autor wenn er einen Flashback bringt um der Story mehr Tiefe zu geben und der Leser manche Zusammenhänge versteht und als solches hätte mir Kyros/Beccas Geschichte als auch der genialste FB überhaupt von Cora/Law auch genügt. Oda hat es aber hier mal locker übertrieben und ständig nicht nur diese zwei FB wiederholt, sondern es kamen auch noch seitenlange andere hinzu, die es echt nicht gebraucht hätte, es sei denn man war nun ein Fan von Pink oder B5. Insgesamt hätten diese nicht sein müssen

      Fights: Nun Oda mag keine Fights und hält sie gottseidank auch in Grenzen anders als in DB wo ein Fight über 4 oder 5 Bände ging, die meisten Fights gingen in Ordnung, leider war Robin außenvor und durfte Babysitter spielen und das wo die Hälfte der SHB fehlte und eh schon wenig Screentime für die SHB da war. Luffys 10 Minuten Pause war allerdings unnötig besonders weil man 20 minuten geskipt hat aus einem Endfight. Da hätte Oda mehr draus machen können. LAws Szenen waren genial aber als Costar mussten seinen Attacken diesmal scheitern

      SHB:
      - Franky hat mir eigentlich nur am Anfang gefallen, der Kampf mit Senor Pink war so affig und oberpeinlich, einfach schlimm, Note befriedigend aber auch nur weil er Anfang spitze war
      - Usopp war im Rahmen seiner Möglichkeiten eingestzt worden, auch wenn schon wieder ein Riese bei ihm Schicksal gespielt hat wie immer bei ihm, über Sugar kann man sich streiten ob das überhaupt ein Kampf war aber egal. Das er Haki entwickelt hat im zweiten Part gegen Sugar hebt die peinliche Szene dann ein wenig wieder auf. Note gut
      - Robin hatte wenig Text, keinen ordentlichen fight, nix, schade Note befriedigend
      - Zoro, der Part mit Pika dauerte für uns ein schiere Ewigkeit und wurde über ganze 50 chapter gezogen, ein no go und dann war Pika noch nichtmal einer der Zoro hätte ins schwitzen bringen können. Schade das Oda ihm nicht mal nen ordentlichen Schwertkämpfer spendiert hat. Note gut
      - Luffy war wieder in seinem Element und teilweise störte es das er nach wie vor blindes Vertrauen aufbaut und so die ganze Tunnelszene entstanden ist, eine völlig unnötige Aktion. G4 war okay, aber der Endfight so lala bis auf den finisher natürlich, Note gut
      - Chopper, Nami und Brook, Note ungenügend weil schlicht überfordert mit nur einem minion
      - Sanji, Note berfriedigend, viel war er nicht im Arc aber er hatte gute Szenen

      Verbündete:
      - Law, genial, Note sehr gut
      - Barto, fanboyisch, Note sehr gut
      - Cavendish, gewöhnungsbedüftig, Note gut
      - Collosseum Fighters, nix besonderes dabei, man könnte Sai erwähnen, muss man aber nicht, insgesamt Note befriedigend
      - Sabo, Note sehr gut
      - Koala , Note sehr gut

      Doffy + Co
      Doffy, Note sehr gut, ich mag ihn zwar nicht, aber seine Rolle spielte er formvollendet böse
      alle anderen haben mich aus seiner Bande schlicht nicht interessiert, viele waren und hatten TF similar zu Crocodiles Mafia, wie Miss Valintine und machvise, Mr 5 und Gladius, Robin und Viola, Miss Goldenweek und die Art Lady, Jazz Boner und B5. Ich fand sie weder besonders interessant, noch konnte ich mich für einen begeistern, höchstens für das Char Design eines Gladius; Note befriedigend
      Sugar, möchte ich hier noch mal aufgreifen, das man Spielzeug vergisst okay, jeder der erwachsen wird vergisst seine Spielsachen schlicht und einfach und das ist wohl der Hintergrund der TF, dennoch wurde kaum daraus etwas daraus gemacht bisher. Welche starken Typen hat sie noch vergessen lassen? Diesen Aspekt hat Oda bisher nie aufgegriffen und es wäre genial wenn diesen Umstand nutzen würde

      Insgesamt hat man viele Parallelen gesehen zur Schwester Arc Alabaster, nicht nur die schon angesprochenen Minions der Antagonisten und ihre Kräfte, nein man darf nun spekulieren in wie weit sich Crocodile und Doflamingo ähneln, beide wollten die WG stürzen, okay Doffy noch ein wenig mehr, Croco suchte eine antike Waffe dafür, Doffy weiß vielleicht wo eine liegt, zumindest aber ein Schatz der Tenryubuito. da freut man sich doch das Crocodile noch mal richtig dicke rauskommen wird, denn auf den FB bin ich auch gespannt
      A Laser beam of Epicness
    • Dann äußere ich mich auch mal,ja auch DR hat bei mir gemischte Gefühle hinterlassen,es gab einige schöne Momente und manche waren einfach nur nervig,ich nehme mal 3 Oberpunkte heraus :

      1.) Charaktere
      Oda bewies auch hier wieder das Talent zahlreiche unterschiedliche Charaktere einzuführen,einer skurriler als der andere und doch zu faszinieren.Wir hatten zudem echt viele Flashbacks in dem Arc,aber ich muss gestehen jeder Flashback hat mir gefallen.
      Und doch haben diese vielen neuen Charaktere,von denen auch viele durch Doflamingo Schreckliches erleiden mussten,dafür gesorgt,dass die Strohhutbande getrennt wurde.
      Mich stört es bis heute noch,dass von diesen 2,5 Jahren seit dem der Arc läuft 1,5 Jahre lang wir nichts von Sanji und Co gehört haben,grade bei Sanji wünsche ich mir wieder mehr Push.
      Dennoch der Arc stand eben unter dem Zeichen der Verbündeten und zukünftigen Allianzen,es war notwendig um später diese nicht nochmal extra einzuführen.
      Etwas was ich recht schade finde,ist Rebecca - Oda hat mir hier zu viel Potential verschwendet,ich hatte schon geglaubt,dass Rebecca irgendwann nochmal mehr aus sich herauskommt bzw im Kampf gegen Diamante zumindest um ihren Papa zu beschützen,kämpfen wird.
      Aber irgendwie wollte das Oda nicht,und ließ immer wieder Leute zu ihrem Schutze reinspringen,und Papa Kyros am Ende verlauten,dass Rebecca nie wieder kämpfen soll - was soll man daraus denn lernen? Rebecca muss irgendwann auch mal unabhängiger werden,aber durch diese ständige Bevormundung der Familie wird das nicht.
      Trotz der Überladung dieser Charaktere gab es aber Momente,die einfach klasse waren,zb Gatz der Typ war mir mega unsympathisch,aber das er plötzlich nochmal ins Spiel kommt und Ruffy Zeit verschafft und seinen Sieg Colosseum typisch ankündigt/bestätigt ist einfach gut dargestellt worden.

      2.) Teufelskräfte
      Eins meiner größten Probleme in diesem Arc,ich kann bis heute btw Sugar nicht leiden.
      Wenn sie nicht in ihrer Kindergestalt wäre,hätte ich mir gewünscht,dass Robin oder so ihre Arme und Beine brechen und dann ins Meer werfen.
      Doc Bader sagte einst,dass ein Mensch erst dann stirbt,wenn er vergessen wird - das wird besonders auf DR deutlich.
      Dieses Mädel ist der Grund von 10 Jahre Unterjochung und Dunkelheit,einfach pervers diese Form von Versklavung.
      Aber nicht nur das,Sugar kriegt durch die Hobby Frucht einfach mal die Fähigkeit durch eine Berührung Person X in ein Spielzeug zu verwandeln und dieser wird vergessen,selbst bei 2 Protagonisten wie Robin und Lysop,die ein starkes Band verbindet,klappte dies.
      Und dann kann sie jene auch noch kontrollieren,absoluter Overkill - dass sie dafür dann die Kindergestalt bekommt ,macht sie kampfuntauglich,aber in einem solchen Manga kann man auch nicht damit rechnen,dass sie vernünftig besiegt wird....
      Dann haben mich noch so andere Punkte gestört,wie zb das manche TFs gar nicht erläutert worden sind.
      Anscheinend besaß Machvise eine TF,aber hat keine Erwägung gefunden und zu Doflamingos TF sage ich nochmal gesondert was.
      Und was mir auch nicht ganz gefällt,Sabo und die Feuerfrucht,ich finde es langweilig,dass Sabo diese Frucht bekam.
      Ja der Typ ist ein cooler Charakter,und wird wohl die wahre Kraft der Feuerlogia zeigen,dennoch bin ich unzufrieden.

      3.) Doflamingo
      Ich finde Doflamingo vom Aufbau genial,für mich wäre er eines der Endantagonisten schlechthin gewesen.
      Sein Flashback,seine Motivation,das Bild beim Pizzaessen mit seiner Familie ...einfach alles Oda typisch perfekt ausgearbeitet.Und doch wird er eben jetzt aus dem Spiel genommen.
      Einerseits gerechtfertigt,dass ausgerechnet derjenige,der von der neuen Ära sprach,von dieser Welle als einer der ersten mitgerissen wird und doch schade eben.
      Mir missfällt aber dabei die Darstellung,für mich war Doflamingo allein durch seine Taten und Aktionen in DR einfach nah an einem Kaiser/Admiral ran.Man muss wirklich sagen hier wurde seine Kräfte wirklich stark overhypt.Das mag normal sein in einem Shonen,aber ein Vogelkäfig,der so gut wie allem stand hält?Die Kontrolle von mehreren Menschen unabhängig ihrer Stärke?Fädendoppelgänger?
      Bis heute haben wir keine genaue Erklärung für seine TF bekommen,außer eben das sie erwacht ist,aber das war es dann auch - schade Oda,hier hast du wichtige Infos vergessen....
      Hier aber kommt aber die Tatsache ins Spiel,dass Doflamingo keinen wirklichen Stich gegen Ruffys G4 sah,ich weiß aber nicht inwiefern der Gammaknife ihn beeinträchtigt hat bzw die vorherigen Treffer.
      Und ja mir ist bewusst,dass Mingo gewonnen hätte,hätte Ruffy keine Hilfe bekommen,dennoch habe ich mir mehr von diesem Kampf erhofft.
      Hier war Doflamingo letzten Endes nur die Vorstufe zum Kaiser/Admiral,und solangsam mache ich mir Sorgen,dass wir bald Dragonball Kräfteverhältnisse haben.
      Jedenfalls bleibt mein Alltime Favorit Kampf Ruffy vs Lucci,dachte Mingo vs Ruffy würde den ablösen.
      Was mich ebenso stört,ich hätte gerne eine Reaktion von Doflamino auf seine Niederlage erlebt,und eventuell sogar noch ein kurzes Gespräch zwischen Law und ihm,wenn nicht sogar ein mentaler Zusammebruch von Doflamingo,wenn die Brille zerbricht.Bin mal gespannt in welcher Form der Mann wieder auftaucht.

      Fazit:
      Ein Arc mit Höhen und Tiefen,ich habe mir von DR mehr erwartet,einfach weil ich schon PH nicht so toll fand -habe es aber akzeptiert,weil ich dachte,das ist die Vorbereitung.
      Mittlerweile glaube ich,dass DR die Vorstufe für die Neue Welt ist,jetzt wurde der Stein ins Rollen gebracht und hier hoffe ich demnächst auf kürzere,weniger überladene Arcs.
      Oda soll die SHB in den Fokus rücken und endlich zeigen,was diese draufhat -Zorro soll endlich mal wieder bluten,Sanji zeigen warum er MrPrince ist,Robin wieso sie ein Teufelsmädchen ist usw
      Insgesamt betrachtet finde ich aber DR voll in Ordnung,wenn man sich das alles mal in einem Guss durchließt,dann wirkt es schon um einiges stimmiger.
      Ich freue mich aber auf jeden Fall drauf,von DR wegzukommen ,wir sind da schon zu lange mit ca 100 Kapiteln,wird echt mal Zeit für einen Taptenwechsel. :)

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