One Piece: Rise of Ann (Rudi D(as) Rudas)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen zum Einsatz von Cookies
    Beachten Sie zudem unsere Datenschutzerklärung: Pirateboard.net - Datenschutzerklärung

    • One Piece: Rise of Ann (Rudi D(as) Rudas)

      Diese Geschichte spielt zur selben zeit wie Ruffy's Abenteuer. Ist aber vollkommen von der Haupthandlung abgegrenzt, wird aber immer mal erwähnt zur groben zeit Übersicht. evtl. werde ich einige Verbindungen bzw. Charaktere von one piece verwenden.
      Ps. Ich würde das schon ganz gerne im Vorfeld gesagt haben. Ann hat nichts mit Gol D. Roger, Puma D. Ace, Monkey D. Ruffy oder sonst wenn zu tun der in der Haupthandlung vor kommt. Der Name hat mir einfach gefallen ;). Also dann viel spaß beim lesen.

      Prolog
      Es war einer der schlimmsten Stürme die er je erlebt hatte. Erpel war nicht mehr der jüngste und seine Frau auch nicht, doch konnten beide sich nicht an so einen gewaltigen Sturm erinnern, der schlimmste aller Zeiten heißt es später.
      "Schatz hast du auch alles fest gemacht, nicht das wir ohne Dach dastehen und uns der regnen auf den Kopf fällt."
      "Ja habe ich mein Liebling und keine Sorge wenn, der regen durch das Dach kommt brauchen wir heute nicht mehr zu duschen. HAHAHA"
      Er hatte eine merkwürdige Art, von Humor dachte sich Ernie. Irgendwie schon komisch, aber in der Situation na ja.
      "Lass die blöden Witze. Ich meine es ernst."
      "Du brauchst keine Angst zu haben, es ist alles sicher."
      Er beruhigte seine Frau, die er über alles liebte. Sie hatte alles in ihren leben, nur Kinder, Kinder waren ihnen beiden verwehrt geblieben. Sie hatten kein Glück gehabt, erst starb ihr Sohn bei der Geburt und ihre Tochter ist durch ein Fieber gestorben. Da hatten sie beschlossen keine Kinder mehr zu haben, der Schmerz war zu groß, doch auch ohne ein Kind waren sie glücklich.
      Er schaute aus dem Fenster und beobachtete denn Sturm. Es war immer spannend zu sehen, wie die Blitze einschlugen.
      Plötzlich er könnte schwören er hätte was gehört.
      "Liebling hast du das gehört." "Denn Donner? Ja denn höre ich." "Nein nicht denn Donner. Ich dachte eben ich hätte ein Kind schreien gehört."
      "Ein Kind. Du machst wohl Witze. Hör endlich, damit auf sonst fängst du dir noch nen paar ohrfeigen mein Schatz."
      "Ich mache keine Witze. Da war wirklich ein schreien."
      DONNER!!! Geschrei!!!
      "Hörst du das nicht. Da war es schon wieder.""nein ich höre nur denn Donner."
      DONNER!!! Geschrei!!!
      "So das reicht.""was hast du vor"
      Er ging seine Jacke holen und zog sich seine stiefel an.
      "Na was glaubst du wohl, ich gehe nachschauen. Ich bin doch nicht verrückt."
      "Doch das bist du, wenn du da rausgehst!"
      Als sie das sagte, war er schon bei der Tür
      "Ich muss einfach nachsehen, um sicherzugehen."
      und er war durch die Tür verschwunden.
      "Wenn du nicht schnell zurückkommst, kannst du was erleben mein Freund."
      Sie setzte sich auf einem Stuhl neben dem Kamin und betet darum das er bald zurückkommt.
      Der Wind war Stark und er konnte durch den regen fast nichts sehen. Doch zog es ihm aus irgendeinem Grund weiter runter zur Küste. Der Weg war nicht weit nur ein paar Minuten zu Fuß bei guten wetter. Aber bei diesem Sturm es fühlte sich an wie stunden, dennoch ging er weiter, denn das Geschrei war immer deutlicher.
      Und dann sah er es ein Kind in einem Körbchen. Er ging drauf zu und hielt sich schützend vor dem Korb. Er schaute sich um, ob jemand bei dem Körbchen war. Niemand da.
      Smaragd Grüne Augen schauten ihn an.
      "Na wer bist denn du? Bei diesem Sturm ganz alleine hier draußen zu sein. Du kommst erst mal mit. Bei Mir und meiner Frau bist du sicher und morgen suchen wir deine Eltern."
      Es war schon fast eine Stunde vergangen als ihr Mann rausging und so langsam machte sie sich Sorgen um ihn. Doch da ging plötzlich die Tür auf und er trat ein.
      "Was hat da solange gedauert." Sagte sie. Doch da erblickte sie das Körbchen, was er trug.
      "Sei nicht böse. Ich habe hier jemanden mitgebracht"
      Sie ging zu ihm und nahm ihm das Körbchen ab. Und da sah sie die Smaragdgrünen Augen.
      "Ich habe es gefunden, unten am Strand. Die Eltern waren nirgends zu sehen."
      "Oh mein Gott. Was glaubst, du ist passiert.""Ich weiß es nicht, morgen mache ich mich auf die Suche nach ihnen."
      "Mhm. Schau mal da ist noch was drin. Ein Brief und ..." Sie konnte es nicht fassen, als sie das zweite rausholte"... Dolche. Wer tut denn bitte zwei Dolche zu einem Baby. Na, wenn ich die Eltern sehen, dann." Sie konnte sich kaum beruhigen.
      Er nahm denn Brief und lass ihn. "Für meine kleine Ann, ein andenken an unsere erste Reise als Familie. So wie es Brauch ist bei uns."
      Ann hieß die kleine also und die Dolche waren bei ihnen brauch. Und was für eine Reise? Wenn er richtig vermutete dann würde er ihre Eltern morgen nicht finden.
      Am nächsten Morgen
      Der Sturm war vorbei. Er durchsuchte die gesamte Gegend. Nichts von ihren Eltern zu sehen. Er ging auch in die Stadt und fragte die Leute und suchte auch da alles ab. Nichts.
      Gegen Abend kam er erschöpft nachhause.
      "Nicht's, gar nichts. Ich habe alles abgesucht und jeden gefragt. Alles umsonst, Verdammt!"
      "Bist du ruhig. Sie ist gerade eingeschlafen."
      "Tschuldige, ich wollte nicht laut sein. Aber was machen wir jetzt."
      "Na ja...""du denkst doch hoffentlich nicht das, was ich denke."
      "Also..." "Hast du denn verstand verloren!Wir sind viel zu alt für ein Baby."
      "Ich habe gesagt du sollst hier nicht rumschreien. Und wer hat hier denn verstand verloren, Herr ich gehe in den Sturm."
      "Das war was anderes." "Sie sieh dir an, sie sieht so schön aus."
      "Ernie. Sie kann unsere Kinder nicht ersetzten." "Sie soll sie nicht ersetzten, niemals, aber weggeben kann ich sie auch nicht mehr."
      Er ging zu seiner Frau und dem Kind. Er sah beide an und da ein Lächeln war auf dem schlafenden Gesicht zu sehen und das machte ihn glücklich.
      "Wir behalten sie. Aber wenn ihre Eltern doch noch auftauchen sollten, müssen wir sie zurückgeben." "Ja natürlich"
      Und so verstrich die Zeit. Ann's Eltern tauchten niemals auf und so zogen die beiden Ann auf wie ihre eigene Tochter.

      18 Jahre später....
      Ann saß an der stelle, die ihr am liebsten war, auf den Dach ihres Zuhauses, indem sie die letzten 18 Jahre lebte, wo sie immer wieder zurückkehren konnte, wenn sie mal wieder was angestellt hatte. Sie war ein stürmisches Kind gewesen, sagte ihre Mutter immer, genau wie der Sturm, in dem sie sie gefunden hatten, sagte ihr Vater dann. Ann musste lächeln an den Gedanken ihrer Eltern, eigentlich ihrer Zieheltern aber das war ihr egal. Sie waren immer nett zu ihr gewesen, haben geschipft wenn sie wieder mal was Dummes gemacht hat, haben angst gehabt als sie krank war und haben sie beschützt, wenn es nötig war. Sie waren gute Eltern gewesen dachte sich Ann an diesen Tag, doch gegen das altern kann man nix machen. Sie war traurig gewesen, als ihr Vater vor einem Jahr starb und ihre Mutter ist ihm vor ein paar Tagen gefolgt. Aber geweint hat sie nicht, niemals. Ihr Vater hat immer gesagt nicht weinen, denn dein Lächeln ist viel schöner. Eigentlich macht sich Ann nichts aus ihrem aussehen, sie war nicht der Typ für sowas. Einmal wollte ihre Mutter sie in ein Kleid zwängen, aber sie lief weg, dumm nur das sie dabei vergessen hatte sich was anzuziehen, peinlich mit 12 Jahren. Sie trug nun mal ungern sowas sinnloses wie ein Kleid, warum auch Hosen sind viel besser zum Laufen geeignet.
      Ann saß auf dem Dach und erinnerte sich an die lustigen Sachen, die sie hier erlebt hatte. Der Wind strich ihr, durch die dunklen haare und der Duft des Meeres kroch ihr in die Nase. Sie wird die Insel bestimmt vermissen, wenn sie ging.
      Eigentlich wollte sie heimlich in der Nacht los, damit niemand etwas merkt, aber Keith ihr Freund kannte sie gut genug, um zu wissen was sie vorhat.
      "Du willst also wirklich losziehen und mich alleine zurücklassen."
      Sie sah nach unten da stand er so gut aussehend wie immer. Sie waren jetzt beinahe 2 Jahre zusammen, aber keiner wusste es. Dachte sie jedenfalls, in Wirklichkeit haben es alle gewusst, die ganze Stadt wusste es. Keith war zwei Jahre älter als sie und hat sie immer als Kind geärgert, bis sie ihn einmal richtig vermöbelt hatte, damals war sie 8.
      Sie sprang vom Dach und landete sicher auf ihren Füßen, direkt vor ihm.
      "Ja ich gehe und du wirst mich nicht aufhalten verstanden, mich hält hier nichts mehr."
      "Und was ist mit uns?" Fragte er schon beinahe wütend.
      "Mit uns? Was soll mit uns sein?"
      "Was mit uns sein soll, fragst du das im Ernst, oder soll ich dich daran Erinnern, das wir zusammen sind."
      "Nein das weiß ich auch so, aber ich werde gehen und du wirst hier bleibe, du hast Verpflichtungen in der Stadt und ich nicht."
      Keith war nicht nur ein normaler Junge gewesen, er war der Sohn des Bürgermeisters und wenn die nächste Wahl klappen sollte würde er denn posten übernehmen. Da wollte Ann nicht dazwischen stehen.
      "Das ist mir egal." "Sollte es aber nicht." Sie stritten mal wieder.
      Warum war sie nicht gleich abgefahren.
      "Ich gehe jetzt zu deinem Boot und zerschlage es."
      "Oh nein das wirst du nicht."
      Ann versuchte ihn fest zuhalten aber er konnte sich befreien, dann macht Ann das was sie immer tat, um die Leute mal ein bisschen auf den Boden der Tatsachen zurückzuführen.
      Sie ergriff seinen Arm und verdrehte ihn auf seinen rücken und stieß ihn zu Boden, mit dem Gesicht als Bremse versteht sich.
      "Ah bist du verrückt. Das tut doch weh." Keith konnte es immer noch nicht fassen nach all denn Jahren war sie immer noch die stärkste. Er war nicht gerade ein Kämpfer gewesen, aber immerhin konnte er mit den besten Kämpfern der Stadt locker mit halten, aber Ann, Ann konnte keiner besiegen, ja nicht einmal die besten konnten ihr was anhaben.
      "Selber Schuld. Warum hörst du ja nie auf mich."
      "Als ob ich das jemals tun würde. Und jetzt lass mich los!"
      "Zwing mich doch dazu." Ann lächelte, denn sie wusste, er würde es nie schaffen sich zu befreien.
      Nach ein paar kläglichen Versuchen ließ sie ihn los.
      "Man du bist echt verrückt, weißt du das."
      "Danke." konnte sie nur erwidern denn es war Tatsache. Nicht so verrückt, wie man vielleicht denken mag aber dennoch, na ja jedenfalls nicht normal.
      "Ich will nicht, das du gehst.", sagte Keith mit einem flehen in der stimme wie Ann es noch nie leiden konnte.
      "Das ist mir klar, aber ich muss und ich will und werde auch gehen und du kommst nicht mit."
      "Aber warum? Warum so plötzlich du hättest hier ein gutes zu Hause wärst sicher hast hier deine Freunde und meine Eltern lieben dich, auch das weiß ich."
      Ja das waren alles sehr gute Gründe um zu bleiben, dachte sich Ann, aber dennoch ihr weg denn sie gewählt hatte war beschlossen, schon vor Monaten, im geheimen natürlich.
      "Ich will raus hier, ich will die Welt sehen und Abenteuer erleben, ich will wissen, woher ich komme und ich will kein sicheres leben. Verstehst du."
      "Nein, tu ich nicht."
      "Dann ist das dein Problem. Ich werde jetzt los segeln."
      Mit diesen Worten ging Ann los runter zur Küste, wo ihr Boot lag, Schiff konnte man es einfach nicht nennen.
      "Warte, halt!", schrie er ihr nach und rannte ihr hinterher.
      Als er sie eingeholt hatte und fest hielt, platzte ihr der Geduldsfaden. Sie stieß sich von ihm los und schlug ihn mitten in die Fresse.
      "Wenn du das nochmal macht, werde ich richtig sauer."
      "Ich glaube, du hast mir die Nase gebrochen, verrücktes Weib."
      "Sei froh, dass du noch eine Nase hast, beim nächsten mal nehme ich einen meiner Dolche, verstanden."
      "Ja ich habe es verstanden aber, das heißt nicht, das ich es auch akzeptieren muss."
      "Wie gesagt das ist dann dein Problem."
      "OK schon gut aber beantworte mir noch die eine frage. Wann kommst du wieder?"
      Ann wusste die Antwort bereits, sie würde niemals wieder kommen, aber das konnte sie ihm nicht sagen.
      "Ähm nun weißt du, ich weiß es noch nicht, das Meer ist groß und meine Reise wird lange dauern, aber ich denke in 2 vielleicht 3 Jahren, bin ich wieder hier." log sie
      "Lügnerin!" schrie Keith. Sie war eine schlechte Lügnerin, das hatte man ihr schon oft gesagt "Du kommst nicht wieder, habe ich recht."
      "Ja du hast recht. Jetzt zufrieden."
      Mit diesen Worten ging Ann weiter.
      "Ich glaube, das du sehr bald wieder hier sein wirst."
      "Glaub was du willst."
      "Wollen wir wetten, dein Proviant ist noch hier." Er lächelte.
      Ann blieb stehen und kalter schweiß war auf ihrem Gesicht zu sehen. Manchmal war sie zu vergesslich gewesen.
      "Ähm nun ja..."
      Sie ging und holte ihren Proviant. Plötzlich stellte er sich wieder vor ihr. OK, wenn er wieder mit seinem Gesicht im Matsch liegen will kein Problem.
      Er breitet seine arme aus und dann, sie konnte es nicht fassen er umarmte sie.
      "Ich werde dich vermissen, sehr sogar, auch wenn wir uns meistens gestritten haben, selbst das werde ich vermissen."
      Er ließ sie los und ohne ein Wort zu sagen, standen sie, da bis Ann ihren Proviant nahm und losgehen wollte.
      "Du gehst also wirklich, ohne was zu sagen, ich dachte nicht das ich dir sowenig bedeute."
      "Ich bin nun mal kein so emotionaler Mensch wie du und natürlich hast du mir was bedeutet, aber mein Entschluss steht fest."
      Sie ging zu ihm rüber, küsste ihn auf die Wange und ging. Sie ging Richtung Meer an die Küste, wo ihr Boot lag. Sie stieg ein und setzte die Segel. Eigentlich wollte sie sich nicht umdrehen aber noch einmal wollte sie die Insel sehen, die Insel der ihr zu Hause war, die Insel, von der sie jetzt abschied, nehmen musste.
      Sie drehte sich um und sah die Insel noch mal genau an und sie sah zu ihrem zu Hause auf der Klippe und zu Keith der immer noch da stand, nur war Keith nicht mehr alleine. Ihre ganzen Freunde aus der Stadt waren da. Sie schrien ihr hinterher und winkten ihr zum Abschied noch einmal zu.
      Sie stand auf und schrie und winkte zurück, eigentlich wollte sie weinen, aber ihr Vater sagte immer Weine nicht denn, wenn du lächelst, bist du viel schöner. Und das tat sie , sie lächelte.
      Der Wind trug sie schnell aufs offene Meer und schon bald war ihre Heimat nicht mehr zu sehen. Nur noch das Krächzen der Möwen deutete eine Insel an, die Insel die sie verlassen hat.
      Ann Setzte sich wieder hin und schaute, sie schaute in die Zukunft, in die unbekannte Zukunft, der sie entgegen Fuhr und sie schrie zu sich selbst.
      "Warte nur Welt jetzt komme ich, mach dich auf was gefasst. Ich kann es gar nicht abwarten HAHA."
      Knurrrrr
      "Oh aber erstmal was essen."
      Und somit beginnt Anns Abenteuer.

      Kapitel 1 Der Meister und sein Schüler

      Mehrere Tage sind nach dem Aufbruch von ihrem zu Hause vergangen und Ann verfluchte sich selber. Sie war halt manchmal ziemlich dumm, hatte sie doch gedacht das die nächste Insel bestimmt nicht soweit sein kann, aber jetzt schon 3 Tage ohne Land in Sicht. Sie schaute noch mal auf die Karte in ihrer Hand, Fragezeichen stiegen ihr in den Kopf. 'Das war doch eben noch ganz anders', dachte sich Ann. Sie war halt kein Navigator und konnte nur mäßig die Karten lesen, die sie hatte. 'Egal', dachte sich Ann, 'dann halt wieder Richtung süden', sie ist ja schon eine ganze weile Richtung norden gefahren. Aber bald sollte eine Insel auftauchen ihre Vorräte waren schon am zweiten Tag weggefuttert und Trinkwasser hatte sie seit ein paar Stunden auch nicht mehr. Ann verfluchte die Sonne, die schon seit Tagen brannte und die Hitze war extrem."Verdammte Sonne kannst du nicht einfach mal weggehen. Na ja wenigstens ist heute ein bisschen mehr Wind, da ist es auszuhalten." Ann schloss die Augen, um den Wind zu genießen.
      Donner!!!
      "Verdammt, was war das." Blitz/Donner "Wie jetzt es war doch gerade eben noch alles klar am Himmel." Ann geriet in einen Sturm auf offener See."Das ist nicht gut, gar nicht gut."Ann refte die Segel und ging zum Ruder und fluchte über ihre Dummheit "Verdammte Scheiße aber auch, ich muss hier raus, mein Boot hält das nicht aus." Wellen schaukelten das kleine Boot hin und her. Ann riss sich zusammen, aber dann war es wohl doch zuviel."Mua mua" "Verflucht nochmal ich muss hier raus, das halte ich nicht durch. Ooohhh Scheiße, was ist das!" Eine riesige Welle kam auf sie zu und brachte das kleine Boot zum Kentern.
      Es war schon später Nachmittag an diesen Tag und die Sonne schien wieder über die Insel, vor nicht mal ein paar stunden war noch ein heftiger Sturm vom Meer über das Land gezogen. Ganz normal für diese Jahreszeit.
      Meister Dan ging zum Strand, wie er es jeden Tag tat, um den Wellen zu lauschen und um ruhe zu finden von seinen nervigen Schülern, er liebte sie, aber sie konnten schon nerven, vor allem Hawk. Hawk war sein talentiertester Schüler ohne Zweifel, aber auch der nervigste. Sein Selbstvertrauen in allen Ehren, aber wenn er nicht trainiert, wird er immer auf denselben Level bleiben, wie er jetzt ist und das nervte ihn so sehr, das er die Pause dringend brauchte. Er lief am Strand entlang und sah ein kleines Boot. Er ging auf es zu, bis er bemerkte das jemand unter dem Boot lag. Er griff zu seinem Schwert, was er immer mit sich führte, so wie jeder gute Schwertmeister es machen sollte, denn es waren, eine menge Banditen auf der Insel, zu viele für seinen Geschmack. Er ging langsam auf das Boot zu und schaute sich immer wieder um, nicht das er in einen Hinterhalt lief. Als er am Boot war, sah er die Hand, die darunter lag. Er ergriff mit einer Hand die Seite des Bootes und die andere hielt das Schwert, immer bereit zuzuschlagen. Doch zu seinen Erstauen waren es keine Banditen, die dadrunter lagen, es war ein Mädchen oder viel mehr eine junge Frau. Er betrachtete die Frau, die vor ihm lag, überprüfte ihren Atem und Puls. Als er feststellte, dass sie nur ohnmächtig war, packte er sein Schwert wieder zurück in die Scheide, nahm die junge Frau und ging zurück zu seinen Dojo. Sie musste umgehend hier weg, denn die Banditen würden nicht lange brauchen, um sie zu finden und dann weiß niemand was aus ihr wird.
      Ann öffnete langsam die Augen, ein Lichtschein von einer Öllampe blendete sie leicht. 'Ich lebe noch. So ein Glück,' waren ihre ersten Gedanken."Ah du bist aufgewacht, wurde auch langsam Zeit." Ann sah zu der Stimme, die anscheinend zu ihr sprach. Sie sah einen jungen Mann. Er trug traditionelle Kendo Kleidung und ein Schwert an der Hüfte und seine Haare waren blau 'blau, echt jetzt? Warum blau?' dachte sie sich. "Wo bin ich." "In meinem Dojo. Du warst unten am Strand angespült worden." Langsam konnte sie sich wieder erinnern, sie war in einen Sturm geraten und gekentert. "Ja ich erinnere mich langsam wieder, der Sturm und dann verdammt, was ist mit meinem Boot?" "Nicht mehr seetüchtig oder besser gesagt vollkommen zerstört." "Oh man wie soll ich jetzt wieder segel setzten." "Ist das alles was dich interessiert, wie du wieder Segel setzten kannst, du hättest beinahe dein Leben verloren." "Na ja aber ich lebe ja noch, wie man sieht." "Du könntest dich ja wenigstens dafür bedanken dafür das man dich hier hergebracht hat." "Ach ja das sollte ich wirklich tun. Danke dass du mich hier hergebracht hast." "Er war das nicht, sondern ich." Meister Dan kam gerade in die Kammer. "Und es ist auch nicht sein Dojo, sondern meins, nicht war Hawk." "Nur solange ich es noch nicht übernommen habe, alter Mann."
      Dong
      Der Meister schlug seinen Schüler auf den Kopf, sodass Hawk eine Beule bekam. "Wie geht es dir." Der Meister ging auf Ann zu und setzte sich neben sie. "Danke ganz gut." Sie schaute sich denn alten Mann an, der sich neben sie gesetzt hatte. Ein mittel langer weißer Bart, aber nicht zu lang, dass er ihn bei einem Kampf behindern würde, auch hatte er schon beinahe weiße haare nur eine Stelle blieb schwarz und die falten in seinem Gesicht waren tief, er sollte so um die 60 vielleicht schon 70 Jahre alt sein. Das lächeln, dass er hatte, war warm und freundlich, sie mochte ihn, beschloss sie.
      "Ich bin Ann und wer bist du?" "Mein Name ich Dan ich bin der Meister dieses Dojo's, ich lehre meinen Schülern die Kunst des Schwertes." Als er das sagte, blickte er zu Hawk rüber und seufzte verzweifelt. "Oder besser gesagt ich versuche es." Als Hawk das hörte, blickte er finster drein. Dan schaute sich Ann jetzt genau an. Sie müsste um die 18 vielleicht 19 Jahre alt sein. Sie trug eine einfache schwarze Lederhose und ein weißes Hemd ohne Verzierungen, 'ziemlich schlicht für ihr alter' dachte er, auch ihre Schuhe, einfache Stiefel, die man an jeder ecke hätte kaufen können. Am meisten von ihr fasziniert war er aber von ihren Augen. Diese Smaragdgrünen Augen und wenn sie einen mit diesen Augen ansah, dachte man, sie sieht einem in die Seele. "Also kleine Ann was führt dich auf die Insel der Stürme?" "Insel der Stürme, nie gehört. Ich bin einfach losgesegelt, ohne ein bestimmtes Ziel zu folgen." "Das ist, aber nicht besonders klug von dir, jeder sollte ein ziel haben und in dem was du tust sollte ein Weg entstehen, auf dem du Wandern kannst." "Was soll ich sagen ich bin nun mal so." Sie lachte. "OK meinet wegen, aber du solltest dich noch etwas erholen. Du hattest bestimmt einen schlimmen Tag." "Mir geht es gut. Ja wirklich.""Keine Widerrede junges Fräulein, mein Dojo meine Regeln. Du legst dich noch nen bisschen hin. In ein paar Stunden geht die Sonne auf und dann sehen wir weiter."
      Während er das sagte, machte Ann Anstalten sich zu erheben, aber es nützte nichts, sie war wirklich erschöpft und ihr Körper schmerzte tierisch, also beschloss sie noch ein bisschen zu schlafen. Als der Meister aus den zimmer ging, hörte er noch ein leises, Danke, dass aus ihrer Richtung kam und er musste wieder lächeln. "Meister ist das wirklich klug sie hier zu lassen, sie könnte auch eine Banditin sein die nur was vorspielt." "Mach dir darüber keine Gedanken Hawk ich habe eine Nase für so etwas und etwas sagt mir, das dieses Mädchen keine Gefahr für uns darstellt." "Aber Meister die Dolche, die sie bei sich hatte, so etwas habe ich noch nie gesehen" Als Hawk diese Dolche zum ersten mal sah, wusste er sofort Bescheid. 'Dies konnten keine gewöhnlichen Dolche sein' dachte er damals. Die schwarzen Klingen, ja schon beinahe finster, beinahe so finster wie sein eigenes Schwert und der Griff, nichts zum abblocken daran, es war einfach nur ein Griff mit irgendeinem roten Leder überzogen. Eigentlich sahen sie wie ganz normale Dolche aus, aber von ihnen kam eine Aura, die nicht normal war. "Die Dolche sind gut verschlossen keine Angst und wenn du dir tatsächlich Sorgen machen solltest, kannst du ja Wache halten, draußen versteht sich." Hawk beschloss, dass er sich keine Gedanken mehr machte, warum auch sie war ja nur ein Mädchen, zugegeben eine Schönheit vor allem diese Augen diese Smaragdgrünen Augen, die ihn durchbohrt hatten wie ein Blitz, aber dennoch nur ein Mädchen was konnte sie ihm oder seinen Meister schon anhaben.
      Am Morgen erwachte Hawk gerade zur richtigen Zeit, denn es war Frühstück und wer zu spät kam, bekam nichts mehr zu essen. Er wusch sein Gesicht, zog sich an, schnallte sein Schwert um und ging Richtung Speisesaal. Da fällt, ihm ein das ihr Neuankömmling ja nichts über das Dojo wusste. 'Ach was solls wenn sie Hunger hat, wird sie sich schon irgendwie bemerkbar machen,' dachte er. Als er in den Saal kam, staunte er nicht schlecht. Alle Schüler des Meisters waren schon da, aber nicht zum Essen wie es aussah, nein sie standen alle in einem Kreis und schauten auf etwas. Hawk ging auf den Kreis zu und blickte über die Schultern der anderen und was er sah schockierte ihn zutiefst. Ann saß in der mitten des Kreises und aß, aber nicht nur das, sie hatte 5 komplette Portionen verdrückt und da standen noch 5 rum. Erstaunt darüber, was die Kleine alles verputzten konnte, bemerkte er erst jetzt das etwas nicht stimmt, sie saß da halb nackt nur mit einer Unterhose und einem BH und aß, er kippte beinahe um vor Schreck. Noch nie hatte er eine so schöne Frau halb nackt gesehen und seine Kameraden auch nicht. Deshalb standen sie um sie herum und begafften sie beim Essen. Das konnte Hawk nicht akzeptieren. Er drängte sich durch die Masse und stellte sich vor Ann.
      "Hey was soll das." "Das sollte ich euch fragen, habt ihr nichts Besseres zu tun als ein halb nacktes Mädchen zu begaffen, verschwindet jetzt oder ich werde richtig sauer." Die Menge stand noch da und schaute zwischen Hawk und Ann hin und her als, ob sie nicht wüssten, was sie tun sollten. Hawk griff zu seinem Schwert"Wird es bald ihr Penner!" Die Menge zerstreute sich denn alle wussten, wenn Hawk ernst macht, dann hätten sie keine Chance gegen ihn, noch nicht mal alle zusammen, nur der Meister kann etwas ausrichten gegen ihn. "Das wäre nicht nötig gewesen sie haben mich nicht gestört." "Du, was bist du nur für ein Mädchen. Sitzt hier halb nackt rum und isst seelenruhig und alle starren dich an und dir macht das nichts aus." "Ersteinmal ich bin kein kleines Mädchen klar, ich bin 18 Jahre und weiß was ich tue und zweitens schrei mir nicht ins Ohr das mag ich überhaupt nicht." Als sie das sagte, fehlten ihm die Worte, wie kann ein Mädchen nein eine junge Frau so etwas egal sein und das schlimmste sie ignorierte ihn schon bei nahe.
      Zum Glück kam gerade der Meister herein." Was ist das hier für ein Lärm, so früh am Morgen." Als er Ann halb nackt beim Essen sah viel er beinahe in Ohnmacht. "Ann was soll das bitte?""Ah guten morgen Meister haben sie gut geschlafen ich habe geschlafen wie ein Stein." "Das glaube ich dir, aber warum sitzt du bitte schön halb nackt im Esssaal und isst?" "Weil ich Hunger hatte." "Nein ich meine Halb nackt." "Ach so das ja, meine Klamotten sind noch nass von gestern und ich habe nichts anderes gefunden bis auf das." "Ja ich verstehe. Moment mal soll das heißen du bist mit deinen nassen Sachen hier herumgewandert und hast dir neue Sachen gesucht ohne das es jemand bemerkt hat." "Nein natürlich nicht. Die nassen Sachen habe ich vorher Aufgehangen." Als sie das hörten, kippten Hawk und der Meister wieder um. Diese junge Frau ist nackt durch sein Dojo spaziert ohne das es jemand bemerkt hatte. Im zweiten Moment begriff er erst, wie erstaunlich das war, er war immer sehr gut darin bei dem geringsten Geräusch aufzuwachen und bei Hawk war das ebenso, aber auch er hat nichts bemerkt, erstaunlich die Kleine. "OK das mal beiseite und wo hast du die Sachen gefunden." "Unter irgendeinem Bett, ich weiß nicht mehr genau wo, ich wollte sie mir nur ausleihen, bis meine Sachen trocken sind, dann hätte ich sie zurückgebracht ohne das es jemand merkt." "OK aber so kannst du nicht rumlaufen, Hawk gib ihr wenigstens deine Jacke, das müsste passen."
      Hawk konnte sich immer noch nicht rühren so verpeilt war er schon von dem, was sie sagte. Nie im Leben hätte er damit gerechnet das eine junge Frau nackt im Dojo rumläuft und dabei kein einziges Geräusch macht und am schlimmste war, das es sie kein bisschen störte. "Hier zieh das an." "Oh danke du kannst doch ganz nett sein." sie zog die Jacke über und aß weiter, als ob nichts gewesen war, nach der 10 Schüssel Reis war sie satt. "Puh. Das hat gut getan, ich dachte schon, ich würde verhungern Hahaha." Der Meister und Hawk saßen ihr gegenüber und staunten nicht schlecht ,was Ann alles gegessen hatte. "Nur mal so nebenbei ich vermisse meine Dolche, habt ihr sie gesehen." Jetzt wurde Hawk hellwach und sagte mit zusammen gekniffen Augen "Nein haben wir nicht tut mir leid." "So ein Mist hoffentlich liegen sie am Strand. Wenn ich sie im Meer verloren haben sollte, wäre das eine Katastrophe."
      Hawk und sein Meister schauten sich an und dann sagte der Meister "Was willst du eigentlich mit diesen Dolchen? Die sind kein Spielzeug junge Dame." "Ja ich weiß, aber sie sind der einzige Hinweis, denn ich habe um meinen Geburtsort zu finden, na ja die Dolche und der Brief, der bei ihnen war." Ah ha sie sucht also ihre Heimat, das ist also schon mal ihr Ziel und die Dolche haben irgendeine Verbindung zu diesem Ort. "Hawk hol die Dolche sie liegen unter der losen Bodendiele im Trainingsraum." "Aber Meister" "Keine Widerworte los jetzt und hol sie." "Sofort" "Ihr habt mich angelogen. Ihr hatten sie also doch." "Nein meine liebe. Hawk hat dich angelogen, ich habe nichts dazu gesagt." als er das sagte, grinste er leicht. "Ja aber, ach na gut. Hauptsache ich bekomme sie wieder." "Du musst wissen junges Fräulein wir haben hier seit ein paar Jahren eine Räuberbande in der Gegend und die würden alles tun um mich loszuwerden." "Was? Wieso wollen die euch loswerden und warum habt ihr sie nicht vertrieben?" "Weißt du, ich bin noch der einzige Meister auf der Insel der letzte, wenn man das so sagen kann und diese Banditen wollen mein Dojo, um hier weitere Banditen auszubilden und sie dann überall auf dem gesamten East Blue zu schicken." "Das ist ja heftig und wer sind diese Banditen und woher kommen sie." "Woher sie kommen kann ich dir nicht sagen. Sie sind vor ein paar Jahren aufgetaucht und wer sie sind, das werde ich dir nicht sagen, du hast damit nichts zu tun, das ist unsere Sache." "Mag ja sein aber so kann ich meine Schuld dir gegenüber begleichen du hast mich immerhin hierher geholt und einfach so zugehen finde ich doof. Also will ich euch helfen."
      "Du uns helfen, das soll wohl ein Witz sein. hahaha." Hawk kam gerade wieder herein mit ihren Dolchen, als er das hörte und er konnte es sich nicht verkneifen. Ann schaute hinüber zu Hawk ihre Augen wurden schmal und eine Art Aura stieg aus hier. Da bemerkte der Meister es, diese junge Frau war stark, sehr stark, so stak wie Hawk, nein beinahe so stark wie er, in seinen besten Jahren. Erstaunlich dachte er.
      Ann ging auf Hawk zu, direkt auf ihn und stellte sich vor ihm. "Meine Dolche bitte.", sagte sie ganz freundlich, zu freundlich für ihren Geschmack, aber so war sie nun mal, wenn sie nicht vorgehabt hätte ihn, sobald sie die Dolche wieder hat, eine reinzuhauen, hätte man glatt annehmen können sie meinte es ernst. Hawk reichte ihr die Dolche hin, als sie zugreifen wollte, zog er sie wieder weg. Ann war sauer, richtig sauer, aber sie beherrschte sich, immerhin wohnt hier Dan, dem sie einen gefallen schuldete und sie würde sich hüten das Gebäude einzureißen in dem dieser Mann wohnt. "Was soll das?" "Haha kleine Mädchen wie du, sollten nicht mit so gefährlich Waffen spielen und dann auch noch behaupten sie könnten gegen die Räuber kämpfen gegen die bis jetzt nur ich und der Meister eine Chance hatten." Das reicht, das war zu viel, jetzt platzte ihr endgültig der Geduldsfaden mit diesem Kerl. Sie ballte ihre Faust und wollte ihm ins Gesicht schlagen, aber ihre Faust wurde aufgehalten von dem Meister dieses Ortes. Obwohl er so alt war, war er erstaunlich schnell, das musste man zugeben. Er stoppte ihre Faust gerade so vor Hawks Nase und dann sagte er "Hier wird sich nicht wild rumgeprügelt ist das klar, wenn ihr Kämpfen wollt, macht das im Kampfbereich mit vernünftigen Regeln, verstanden." "Aber Meister, das kann doch nicht ihr ernst sein." "Doch mir ist das ernst und du wirst dich dem beugen ist das klar und gib ihr ihre Dolche zurück." Hawk gab die Dolche wie befohlen Ann zurück und ging. "Tut mir leid, dass du das Sehen musstest. Er hat nun mal keine Erfahrung mit Frauen, die kämpfen können." "Ist schon gut, aber warum habt ihr mich aufgehalten. Ich hätte ihm eine verpasst und gut wäre es gewesen." "Wie ich eben sagte, in meinen Dojo wird sich nicht wild geprügelt. Klärt das im Kampfbereich mit Regeln." "Na gut und was sind das für Regeln?" Der Meister erklärte ihr die Regeln und Ann sah nicht besonders glücklich darüber aus.
      Als Ann im Kampfbereich angekommen war stand Hawk schon da, die Arme verschränkt und wartete auf sie. Eine menge von Schülern hat sich ihm angeschlossen, diese standen ebenso da wie Hawk nur mit dem Blick nach unten. Ann hatte sich wieder ihre trockenen Sachen angezogen, damit konnte sie besser kämpfen als in dieser komischen Unterwäsche. In der Masse würde leise geflüstert, ob sie das ernst meinte und das wird ein kurzer Kampf und noch mehr Macho Bullshit. 'Ja' dachte sich Ann 'das wird ein kurzer Kampf aber nicht für ihn nur für sie' und sie lächelte mal wieder, wie immer vor einem Kampf.
      Der Meister trat kurz nach ihr ein und ging zu seinem Platz. Als er sich hinsetzte, setzten sich alle bis auf Hawk und Ann. "Ihr beide kennt die Regeln, niemand wird getötet und es wird, bis aufs erste Blut gekämpft die anderen Regeln erspar ich mir, da das kein offizieller Wettkampf unter Schülern ist." "Einfache Regeln, das ist gut so kann ich mich freier bewegen." meinte dieser blau haarige Idiot nur. Ann sagte nichts dazu, ihre Augen waren schmal und sie grinste wie immer vor einen Kampf. "Das ist Hawk's 899 Wettkampf und er hat 899 siege errungen..." Bei der zahl staunte Ann doch nicht schlecht vielleicht wird der Kampf ja doch interessanter als sie dachte "...bis zum 1000. Sieg für Hawk ist es nicht mehr weit, aber vergessen wir nicht, er darf nicht verlieren sonst beginnt er wieder bei 0." Als sie das hörte, verstand sie es nicht, nur das der Bastard wieder bei null anfangen muss, wenn er verliert, das reicht ihr zu wissen. "Also dann sind die Kämpfer bereit..." Ann nickte und Hawk, er stand nur da und sprach "Bist du dir wirklich sicher, ich meine man darf nicht getötet werden, aber eine Narbe auf diesem hübschen Gesicht wäre eine Schande." Ann antwortete nicht, sondern ging in Stellung ihre beiden Dolche je in einer Hand, der eine richtig rum, der andere verkehrt mit der spitze zum Ellenbogen. "Na gut wie du meinst." Er ging in Stellung ,legte die Hand auf das Schwert, bereit zu ziehen, wenn es losging, er wollte es schnell beenden.
      "... Also dann fangt an!" Und es ging los. Sofort zog er sein Schwert so schnell, dass es kaum jemand gesehen hat und dabei einen so starken Windschnitt entstand, dass es, die wand vor ihm zersäbelte. Staub wirbelte auf und er konnte Ann darin nicht sehen "Upps, war wohl ein wenig zu doll, hoffentlich lebt sie noch." Als der Staub sich legte, stauten alle nicht schlecht Ann war verschwunden, das kann nicht sein.
      "Hui der Schnitt war ja richtig stark, wäre ich nicht ausgewichen hätte es mich schwer verletzten können." Hawk konnte es nicht glauben er drehte sich um und da stand sie direkt hinter ihm, ihr Gesicht so nahe, das er es beinahe spüren konnte und sie schaute in Richtung seines Hiebes. Ihm blieb der Mund offen stehen, riss sich aber dann zusammen und sprang von ihr weg.
      Ann blieb stehen der Alte hatte also Tatsache nicht gelogen, als er sagte, das Hawk stark war und sie ihn besser nicht unterschätzten sollte. Eigentlich wollte sie denn Hieb frontal abwehren, aber das wäre zu riskant gewesen, das hat sie sofort bemerkt, also wich sie ihm aus, stellte sich direkt hinter diesen Typen, damit er nicht gleich wieder so eine Attacke brachte. "Also wollen wir weiter machen", sagte sie zu Hawk.
      Hawk konnte es immer noch nicht glauben noch nie hatte jemand diesen Hieb ausweichen können, na ja niemand außer dem Meister natürlich, aber dieses kleine Mädchen schaffte es und das ohne Probleme er konnte das immer noch nicht glauben, niemals und das schlimmste war, er hat ihre Bewegung nicht gesehen. Er war immer stolz auf seine Augen gewesen und die Reflexe, die er hatte, aber in nur einer Bewegung hat sie es geschafft beides zunichte zumachen. Er schüttelte mit dem Kopf "Nein niemals das muss ein Trick gewesen sein." Er konzentrierte sich wieder und ließ sie nicht mehr aus den Augen."Was ist los? Na komm doch, ich denke, das wird ein kurzer Kampf, nachdem was deine Kameraden sagten, ich bin bereit." Hat sie das im ernst gesagt, was ist das nur für eine Frau. Diese Beleidigung wird ihr teuer zustehen bekommen. Hawk machte sich bereit, für den Angriff. Er rannte auf sie zu und sein Schwert sauste von oben auf sie herab. Ann blockte denn Angriff mit ihrem Dolch in der linken Hand, der Dolch, der verkehrt herumgeführt wird. Ann sah eine Lücke und sie schlug blitzschnell zu, aber nur mit der Faust und dann auch nur auf den Körper und nicht ins Gesicht. Trotzdem wurde er nach hinten gestoßen bestimmt 2m weit. 'Was für ein Schlag' dachte er sich, 'wenn er noch mehr davon abbekam, wird es eng werden.' "Wow du stehst noch, die meisten fallen um, nach diesen schlag, aber du bist ganz schön zäh." War das ihr ernst? War sie wirklich so von sich überzeugt? Das kann nicht ihr ernst sein. Hawk machte sich wieder bereit loszuschlagen und griff Ann mit einer schnellen Abfolge von Hieben an. Ann parierte alle Angriffe oder sie wich aus, die Menge staunte nicht schlecht darüber, niemand von ihnen hat das ganze ernst genommen, aber jetzt waren sie sprachlos, diese hübsche junge Frau weicht allen Angriffen von Hawk aus oder parierte sie, das hat niemand von ihnen je geschafft.
      Der Meister beobachtete alles ganz genau und war erstaunt, was Ann da machte und er wusste sofort Ann würde diesen Kampf gewinnen, denn sie benutzte etwas, was er nicht konnte, aber kannte, sie benutzt, die kraft die Haki genannt wurde, genauer gesagt das sogenannte Observationshaki(OH). Damit kann, sie alle Angriffe von Hawk abwehren oder ausweichen, weil sie es vorher sah.Hawk hatte keine Chance gegen sie, wenn er so weiter machte. Aus irgendeinem Grund musste er lächeln.
      Hawk fasste es nicht, alle Angriffe, die er versuchte gingen ins Leere oder wurden abgeblockt. Das hat er noch nie erlebt, selbst gegen seinen Meister hat er hin und wieder ein paar Treffer landen können, aber gegen sie, nichts funktionierte es war frustrierend und peinlich zu gleich, er der beste im gesamten Dojo wurde vorgeführt von einem kleinen Mädchen. Er schrie "NIEMALS!!!!" und rannte wieder auf sie zu. Natürlich wollte er sie nicht töten, aber er war so wütend, er konnte sich kaum noch beherrschen.
      Als Ann das sah, sagte sie "OK wird Zeit es zu beenden" Sie rannte ebenfalls auf ihn zu. Das Schwert sauste wieder von oben auf sie herab, aber diesmal wird sie nicht blocken nein, sie machte das, was sie immer tat damit die Leute mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Sie wich dem Schlag geschickt aus, ließ einen ihrer Dolche fallen und packte sich den Schwertarm von Hawk und drehte ihn, auf den Rücken, dabei stellte sie ihm ein Bein, sodass er mit dem Gesicht auf dem Boden laden musste und das passierte auch. Hawk ließ sein Schwert fallen und krachte mit dem Gesicht zuerst auf dem Boden. Ann saß auf ihm drauf und er konnte sich nicht mehr bewegen, wie demütigend, er konnte nichts mehr machen. "Na gibst du auf?" "Niemals!", schrie er zurück. Da zog Ann an dem Arm, denn sie hatte und er schrie, aber das machte ihn noch stärker mit seiner anderen Hand versucht er sich aufzustemmen. "Huch was ist denn jetzt los?" Ann glaubte es kaum, noch nie hat jemand, aus reiner Willenskraft versucht, aus diesem Griff zukommen und dabei soweit zu kommen. Er war beinahe wieder auf allen vieren, da trat sie ihm gegen den Arm, der seine Stütze war und zog noch stärker an dem Arm auf seinem Rücken. Sie war beeindruckt. Aber loslassen wird sie nicht. "Na gibst du jetzt auf oder sollen wir von vorne beginnen."
      "Leck mich!" "Na na jetzt werd nicht gleich so wütend. Das steht dir nicht." Er versuchte es nochmal und Ann trat wieder gegen den Arm, aber diesmal hielt er stand, da beschloss sie diesen Kampf anders zu gewinnen. Sie ließ ihn los und sprang von seinem Rücken. Als er oben war und sein Schwert wieder hatte, griff sie an, ihr erster richtiger Angriff in diesem Duell, sie rannte so schnell wie sie konnte auf ihn zu, sie wusste er würde sie nicht kommen sehen und schnitt ihm in die Wange.
      Ende des Kapitels.

      Kapitel 2 Der Fehler des Meisters

      Blut tropft auf den Boden von Ann's klinge, der Kampf war vorbei, bis zum ersten Blut heißt es. Ann wollte Hawk nicht aufgeben lassen, das wäre eine zu große Demütigung für ihn und das wollte sie nicht, also hat sie beschlossen den Plan zu ändern. Sie schaute auf den Meister, er war glücklich, das reichte ihr. Ihre Schuld war wohl damit beglichen. Der Meister erhob sich und sprach "Der Kampf ist vorbei. Die Siegerin ist Ann."

      Dan ging auf Ann zu "Bist du in Ordnung Ann, alles OK bei dir?"meinte er besorgt. "Ja mir geht es gut, aber er sieht erbärmlich aus.", antwortete sie ihm und wischte dabei einige Schweißperlen, die auf ihrer Stirn waren weg und zeigte auf Hawk."Mach dir darüber keine Gedanken, ich kümmere mich gleich um ihn. Du jedoch solltest dich erstmal waschen und ein neues Hemd anziehen." Er hatte recht, sie war vollkommen verschwitzt von dem Kampf, aber wieso ein neues Hemd? Ann schaute runter und da sah sie es. Hawk hatte ihr Hemd zerschnitten genau in der Mitte und jetzt war, da ein riss von oben bis unten. Sie hatte es nicht bemerkt, sie überlegte wann das passiert ist. 'Das muss wohl bei meinem Ausweichmanöver passiert sein, bevor ich ihn in den Griff nahm.' dachte sie. Erst jetzt bemerkte Ann das, durch den Riss, beinahe ihre Brüste freigelegt wurden und das schweißnasse Hemd Tat sein übriges. Sie packte sich die zwei Hälften und hielt sie zusammen. Sie hatte kein Problem in Unterwäsche herumzulaufen oder nackt, wenn sie sicher war, dass keiner sie beobachtete, aber so das war ihr dann doch peinlich. Ihr Blick wanderte, mit rotem Gesicht, in Richtung der Schüler, die immer noch da saßen und sie jetzt erst recht begaffen würden, aber zu ihrem Erstauen haben alle den Blick nach unten gerichtet. 'Warum das auf einmal' fragte sie sich und war aber auch dankbar dafür.

      "Ihr zwei, nah los, geht und heizt das Bad an.", sagte der Meister in seinem Befehlston. Zwei seiner Schüler erhoben sich und verbeugten sich vor ihrem Meister und ihr, den Blick immer nach unten gerichtet. "Und du..." er zeigte wieder auf einen seiner Schüler "Du gehst und besorgst neue Sachen für sie, die Größe ist etwas kleiner als die von Hawk, verstanden." Der Schüler erhob sich blieb aber stehen "Hast du fragen?" "Meister soll ich auch Unterwäsche für sie besorgen?" Fragte er schüchtern. 'Das muss er also sein, der die Unterwäsche im Dojo versteckt hat,' dachte sich Dan. Als dieser schon was sagen wollte, meldete sich Ann plötzlich "Ich trage meist nur ein Höschen, ein BH engt mich zu sehr ein." sagte sie mehr ihm Scherz. Als sie das hörten, bekamen alle Jungs, die hier waren plötzlich Nasenbluten und Ann lachte los. Der Schüler verbeugte sich und ging los um ihr neue Sachen zu besorgen. "Also Ann, war das jetzt wirklich nötig." Ann steckte die Zunge raus und zwinkerte, 'Ja, das war es.HAHA' dachte sie. "Das Bad ist in ein paar Minuten warm. Du solltest dich hier ja bereits auskennen. Ich muss erstmal mit Hawk reden. Wir werden dann später miteinander sprechen, beim Abendessen, im Saal und entscheiden wie es weiter gehen soll."sagte der alte Mann zu ihr. "Ist gut" Ann ging los, holte ihren zweiten Dolch und ging Richtung Bad, wie sie hoffte.

      Hawk war am Boden zerstört, er sank kurz, nachdem Ann ihn getroffen hatte aus Verzweiflung zu Boden. 'Er hatte verloren, wie kann das sein, bis auf sein Meister war er doch der beste.' dachte er. Nun musste er wieder von vorne beginnen um den Fluch, der auf ihm lastet loszuwerden. "VERDAMMT! VERDAMMT!! VERDAAAAMMMT!!!! Wieso nur?" während er schrie, schlug er mehrmals mit den Fäusten auf den Holzboden. "Liegst du hier noch lange auf den Boden oder stehst du langsam mal auf und hörst auf zu heulen wie ein kleines Kind." Sein Meister stand hinter ihm, er konnte den Blick des alten Mannes regelrecht spüren. "Alle raus und wenn ich merke, dass einer uns belauscht bekommt er eine Strafe, die sich gewaschen hat.", befahl der Meister. Alle Schüler, die noch im Kampfbereich waren, verschwanden sofort. Als alle weg waren, stellte Dan sich zu Hawk und setzte sich neben ihn. Hawk setzte sich auf, den Blick nach unten gerichtet. "Hebe deinen Blick, zwischen uns hat sich nichts geändert." Er erhob die Augen zu seinem Lehrer und sah ein Lächeln in seinem Gesicht. "Meister warum lächelt ihr? Ich habe doch verloren." fragte er und sah verwirrt aus. "Ja, das hast du, aber nicht gegen sie, sondern nur gegen dich selbst.", sagte dieser mit ruhiger Stimme."Das verstehe ich nicht Meister." antwortete Hawk verwirrt. "Du hast aufgehört zu trainieren und bist immer selbstbewusster geworden, zu viel Selbstbewusstsein trügt den Verstand, man muss seine grenzen kennen. Du warst blind und hast nicht auf dein Schwert gehört, was es dir sagt. Du warst blind und taub." meinte der alte Mann ruhig. Hawk verstand immer noch nicht, was sein Meister damit meinte. Was soll das heißen auf das Schwert hören, er versteht es nicht.

      "Du hast geglaubt der Stärkste zu sein oder das du es bald sein wirst, durch die Kraft deines Katanas, aber das stimmt nicht. Du selbst musst stark werden damit dein Schwerst es werden kann, ansonsten reißt es dich in den Tod. Das weißt du, das habe ich dir schon von Anfang an erzählt." sprach Dan ruhig zu seinem Schüler. "Ich habe dir gesagt, wenn du 1000 Siege gegen starke Gegner gewinnst, seist du bereit. Bereit den Fluch zu lösen, der auf dir liegt. Heute glaube ich, das war ein Fehler von mir." sprach der Alte weiter. Hawk konnte es nicht fassen, es war eine lügen mit den 1000 Siegen, warum zum Teufel hatte er sich so angestrengt. Gerade als er was sagen wollte ergriff sein Meister wieder das Wort."Ich weiß, dass du jetzt sauer auf mich bist." 'Sauer, sauer war gar kein Ausdruck' dachte sich Hawk und ballte die Fäuste zusammen. "Ich hatte keine Wahl, du wolltest einfach nicht kämpfen, aber du musstest, du musstest einfach stärker werden." gab der Meister von sich und sprach weiter. "Heute glaube ich, das es ein Fehler war.", sagte der Alte Mann und schloss die Augen und seufzte. 'Irgendwas verheimlicht mir der alte Sack' dachte sich Hawk und war beinahe soweit loszuschreien. Bis sein Meister wieder das Wort an ihm richtete.
      Dan atmete, einige male tief ein und aus, es sah aus, als ob er mit sich rang. "Hör zu," setzte er an "damit der Fluch sich lösen kann, musst du ein bestimmtes Schwert finden, das Schwert der Reinheit, es hat die Macht, die du brauchst um dem Fluch zu lösen. Wo es liegt, kann ich dir nicht sagen, denn ich weiß es ebenso nicht, niemand weiß das. Eines jedoch ist sicher, ohne es wirst du niemals den Fluch brechen können." sprach er mit ruhigen, aber mit unsicheren Ton. "Meister soll das heißen, ich habe hier meine Zeit verschwendet, wo ich das Schwert hätte suchen können?!", schrie Hawk ihn beinahe wütend an. "Schrei nicht so rum.", entgegnete Dan und erhob die Stimme, wurde aber im selben Moment wieder ruhig. "Es war zu deinem besten. Ich verstehe ja das du wütend bist, das glaube mir, aber du warst noch nicht bereit zu gehen, dir fehlte noch etwas." "Was? Was hat mir noch gefehlt!?" fragte Hawk im Zorn und erhob sich dabei und stellte sich neben ihn. Dan jedoch bewegte sich nicht und schaute ihn nur kurz an und schloss wieder die Augen. "Die Erkenntnis, das du nicht der stärkste bist, deine Hochnäsigkeit war deine größte Schwäche, deshalb habe ich Ann gebeten sie dir aus zutreiben.", antwortete er seinem Schüler ohne Rücksicht und ohne Bedauern zu.

      Hawk konnte es nicht fassen, dieser ganze Kampf war eine Farce gewesen und er hat es nicht bemerkt, scheiße. "Wie konntet ihr das nur tun? Ich habe euch vertraut." sagte Hawk mit einer stimme, die schon beinahe weinerlich wirkte."Du kannst mir glauben ich tat es zu deinem besten. Du wurdest faul und hochnäsig, irgendjemand musste dir deine grenzen zeigen und das hat Ann getan. Wenn du nicht weiter an deiner Stärke feilst, hättest du irgendwann verloren und wenn dein Schwert dabei zerbricht, wirst auch du dein Leben verlieren." entgegnete ihm Dan und Hawk wusste, er sagte die Wahrheit. "Meister ich…" "Ich will dir mal was erzählen mein Junge." unterbrach der alte Mann ihn schnell. "Diesen Plan hatte ich schon lange, aber jetzt war der richtige Zeitpunkt dafür." Hawk konnte es immer noch nicht glauben, er wollte schon gehen, aber der Meister hielt ihn auf. "Warte bitte. Ich muss dir noch was erzählen." sprach Dan schnell, bevor er den Kampfbereich verließ. "Na schön, aber macht schnell. Ich will hier weg." antwortete Hawk und schien ziemlich angepisst zu sein. "Erinnerst du dich, als ich vor ein paar Jahren bei meinem Freund war." Ja daran konnte sich Hawk gut erinnern. Ein anderer Meister, auf einer anderen Insel den Namen wusste er nicht mehr. Das einzige was er wusste war, das dieser Meister eine Tochter hatte, die bei einem Unfall gestorben ist. "Als ich meinen Freund besuchte, traf ich einen jungen Mann mit grünen Haaren und drei Schwertern, mein Freund sagte zu mir, er ist der beste Schüler, den er hat und er hätte das Potenzial irgendwann der beste Schwertkämpfer der Welt zu werden." Hawk hörte weiter zu. "Als der junge Mann mich sah, bat er mich um einen Kampf und ich nahm ihn an. Es war ein guter Kampf gewesen und er hat ihn letztlich gewonnen." Hawk konnte das nicht glauben. Jemand war stärker als sein Meister, niemals. "Als der Kampf vorbei war, fragte ich ihn, was er als Nächstes tun wolle und was er dann sagte, war erstaunlich. "Ich gehe trainieren und dann gehe ich, auf die Suche nach dem besten Schwertkämpfer der Welt und besiege ihn." Das hat mir die Sprache verschlagen" Er fing langsam an zu verstehen, was der Meister damit sagen wollte, wenn es solche Typen gab, die so stark waren und immer noch weiter trainierten, wo würde er dann jetzt stehen. Ziemlich weit unten nahm er an. Bevor Hawk ging, sagte er noch zu seinem Lehrer. "Ich verstehe nun, was du mir sagen willst und ich brauche Zeit darüber nachzudenken, ich bitte hiermit um eine Aussetzung meiner Pflichten, damit ich nachdenken kann." und verbeugte sich dabei. "Es sei dir gewährt. Du hast viel zu überdenken und es freut mich, das du es verstanden hast." Als er diese Worte hörte, ging Hawk raus, er ging zu dem Ort wo er sich am besten entspannte und am besten nachdenken konnte.

      Während Hawk ging, erhob sich Dan langsam, er war ziemlich alt geworden, stellte er fest und während er den Kampf Bereich verließ, sprach er mehr zu sich selbst. "Denke gut nach, was du jetzt tun willst, es ist eine schwierige Entscheidung." Plötzlich fiel ihm ein, wo Hawk immer hinging zum Nachdenken, er lächelte, zuckte mit den Schultern, und sagte "Es wird schon nicht schlimm werden. HAHA."

      Nach dem Kampf gegen Ann und dem Gespräch zwischen ihm und seinem Meister ging Hawk zur Feuerstelle des Bades, um es weiter anzufeuern, dies wurde, aber bereits erledigt stellte er fest. 'Hat der Meister das befohlen, nach dem Kampf.' Der Alte wusste, wohin er ging, um nachzudenken, ins Bad bei völliger Ruhe, das brauchte er jetzt, Ruhe. Er ging zum Eingang, zog sich aus und wickelte das Handtuch um seine Hüfte, wusch sich gründlich ab und ging zum Becken. Es war ein großes Becken, beinahe so groß wie eine heiße Quelle, die einfachen Holzwände bestanden mehr aus Fenstern und die Decke war komplett aus Glas. Gespeist wurde es von einem kleinen Bach, der von einem Berg, in der Nähe, entsprang. Nur erhitzten musste man es, aber das war kein Problem, Rohre mit Wasser, das von der Feuerstelle erhitzt wurde, verteilten die Wärme sehr gut. Der Boden selbst ist mit Sand und Kies überzogen, um die Hitze besser zu speichern, wenn Winter war, konnte man sogar einige Ventile öffnen und die Wärme verteilte sich im ganzen Komplex.

      Er spürte schon den warmen Dampf auf seinem Körper und entspannte sich sofort und schloss die Augen. Er stieg in das Becken und wollte gerade zu seinem Lieblingsplatz, ganz hinten, wo einige Felsen und Steine lagen, wo es am tiefsten war. Da sah er eine Silhouette im Wasser sitzen. 'Ein Schüler' dachte sich Hawk und wurde beinahe zornig, 'Warum ist er nicht beim Training? Dem werde ich Beine machen' waren seine Gedanken und trat langsam näher und verengte die Augen. Als er in der Nähe des vermeintlichen Schülers war und ihn gerade ansprechen wollte erkannte er, dass es keiner seiner Mitschüler ist. Nein, es war Ann, sie saß da und entspannte sich. Sie hatte die Augen geschlossen und ihre kurzen Schwarzen Haare klebten förmlich an ihrem Kopf. Das Handtuch was sie eigentlich tragen sollte lag auf dem Stein, gegen den sie sich lehnte. Als Hawk das sah, schlug sein Puls höher und sein Gesicht wurde so rot, das man meinen könnte er hätte Fieber. Er wollte sich gerade umdrehen und wieder gehen, als sie ihn ansprach. "Ah Hawk du bist es. Willst du schon gehen?" 'Verdammt, was tu ich jetzt nur?' dachte er und begann nicht nur von der Hitze zu schwitzen. "Entschuldige bitte. Ich habe nicht gewusst das du hier drin bist. Ich werde sofort gehen." gab er, als Antwort auf ihre Frage zurück. "Für mich ist das kein Problem. Man kann fast nichts erkennen, also komm doch rüber." sagte Ann gelassen. Er fasste es nicht, was er gerade gehört hatte. "Meinst du das ernst?" "Natürlich, sonst hätte ich gesagt das du verschwinden sollst und dich rausgeprügelt.", antwortete sie ihm und lachte dabei. Hawk zögerte, denn er wusste nicht recht, was er machen sollte, er beschloss, sich hinzusetzten, genau ihr gegenüber, aber immer den Blick gesengt. Er wollte nicht sehen, was er nicht durfte und sie hat ihn schließlich in einen Kampf besiegt und er konnte ihr nicht mehr in die Augen schauen. "Warum um alles in der Welt senkt jeder seinen Blick, wenn ich zu nahe komme? Vor einer Stunde haben die anderen mich noch begafft wie gutes Steak." sagte Ann beinahe erbost. "Entschuldige dafür, sie werden es in Zukunft lassen, das schwöre ich dir." gab er als Antwort zurück. "Ist schon OK solange sie nichts Dummes anstellen ist mir das Wurst, aber jetzt senkst du den Blick auch vor mir. Ist dir das wirklich peinlich mit einer Frau zu baden?" fragte sie und starrte ihn an. Ja und wie peinlich es für ihn war, immerhin kannte er kaum Frauen, natürlich waren, da die Mädels im Dorf, aber für die hatte er kein Interesse gezeigt. Und da war ja noch, dass sie ihn geschlagen hatte und er sie beleidigt hat, da konnte er sie nicht direkt ansehen. "Du hast mich geschlagen, in einen Kampf und bei uns ist das nun mal so, wenn jemand besiegt worden ist, hat man dem Sieger nicht mehr in die Augen zu sehen, um zu zeigen, das man verloren hat.", antwortete er verlegen und versuchte dabei zu vermeiden ihr in die Augen zu blicken. "Ah ha und wie kann man das wieder rückgängig machen?", fragte Ann locker, die jetzt ihre Arme hinter dem Kopf verschränkte. 'Rückgängig wieso, wieso fragt sie das, er hat doch verloren und verdient nichts anders,' aber er musste antworten. "Es gibt zwei Möglichkeiten, die eine ist, du forderst dem Sieger wieder heraus und gewinnst oder der Sieger gibt es frei und erlaubt dem besiegten die Augen zu heben."

      Ann Staunte nicht schlecht, was er gerade gesagt hatte. Hier in diesem Dojo herrschten viele Regeln und Gesetze und sie alle hielten sich daran, sie war wirklich beeindruckt. Von Hawk diesem Mistkerl hätte sie das nicht gedacht. Sie hätte vermutet, dass er sowas sagt wie "Ich habe sie gewinnen lassen, weil sie ein Mädchen ist" oder "ich habe nicht meine voll kraft gezeigt" irgend ein Macho scheiß halt, aber sowas wäre ihr nicht in den Sinn gekommen und er hat die Niederlage akzeptiert. Als Ann so darüber nachdachte stand Hawk plötzlich auf und verbeugte sich vor ihr, die Augen geschlossen und sagte "Es tut mir leid, was ich zu dir gesagt habe und bitte um Entschuldigung, wenn du irgendwas willst oder wenn ich etwas tun kann, um es wieder gutzumachen, sag es mir." Jetzt war Ann wirklich überrascht noch nie hat sich jemand so bei ihr Entschuldigt, das hätte sie ihm nicht zugetraut vielleicht war er ja kein so übler Kerl wie sie gedacht hat. "Wenn du es wieder gut machen willst, dann senke nicht den Blick vor mir und könntest du dich bitte wieder hinsetzten , ich sehe, da etwas was ich nicht sehen sollte." Hawk öffnete die Augen und bemerkte das sein Handtuch runtergerutscht war. Peinlich. Er setzte sich so schnell, dass er Wellen schlug und sein Kopf wurde wieder rot. Ann lachte bei dem Anblick, ein halber roter Kopf guckte aus dem Wasser und blassen stiegen auf. Sie konnte nicht mehr vor lachen. "Was ist daran bitte witzig?", fragte Hawk sie und klang dabei schon fast wütend. "Das sah ebend ziemlich komisch aus mit deinem Kopf so halb unter Wasser und den blasen HAHAHAHA!" "Du. Was bist du nur für eine Frau!" schrie der blauhaarige Mistkerl sie an, aber das beruhigte sie auch. "AH da ist er wieder der alte Hawk. Das gefällt mir schon besser." sagte Ann und hörte auf mit lachen. "Hä wie meinst du das?", fragte er verwirrt. "Du hast ebend ziemlich verkrampft gewirkt und das steht dir nicht besonders gut."

      Er konnte sich kaum beruhigen, als sie das sagte, aber irgendwie war es auch erleichternd, er entspannte sich immer mehr und mehr. "Hat der Meister mit dir geredet Hawk." gab sie ruhig von sich. "Ja, das hat er. Ich bin hier hergekommen, um nachzudenken und um zu entscheiden, wie es weiter gehen soll." "Dann hast du eine schwierige Entscheidung zutreffen, also denke gut nach." "Was weißt du schon davon oder musstest du auch so eine Entscheidung fällen." patzte er sie an.

      Da war sie wieder, diese Überheblichkeit, die sie hasste wie die Pest, wenn keiner sie ernst nahm. "Jetzt halt mal die Luft an klar! Auch ich habe es mir nicht leicht gemacht zu gehen! Es hat Wochen gebraucht, um mich zu entscheiden, aber ich habe meine Entscheidung getroffen und ich bereue nichts, nie habe ich eine Entscheidung bereut!" sagte sie ihm und war dabei Fuchsteufels wild.

      Hawk könnte sich ohrfeigen für das, was er ebend gesagt hatte. "Ich kann dir nur einen Rat geben, wenn du dich entscheidest dann so, das du nichts zu bereuen hast. Niemals." gab sie noch an und stand Ann auf. Er wollte schon wegsehen sah, aber das sie gar nicht nackt war, sie trug einen Bikini, woher hatte sie ihn bloß wieder. "Na beruhigt, dass ich den angezogen habe?" "Woher hast du denn schon wieder?" "Einer der Schüler hat ihn mir gebracht, ich weiß nicht mehr welcher und er meinte es wäre besser, wenn ich denn anziehen würde, ich wusste nicht, was er meinte, aber ich glaube er hat schon geahnt das du herkommen würdest." 'Das konnte wirklich jeder sein' alle wussten das Hawk nach einem Kampf immer baden geht. Na ja auch egal. "Hör zu Hawk, mein Vater sagte immer zu mir..." plötzlich unterbrach sie sich selbst, ihr Mund blieb offen stehen und weitete die Augen. Ihr Gesicht wurde starr. 'Was hat sie denn jetzt' dachte sich Hawk und war verwirrt. Als er schon was sagen wollte, begann sie plötzlich zu reden. "Hawk das wichtig. Habt ihr noch andere Sachen von mir hier?" fragte sie und schien plötzlich ziemlich nervös zu sein. "Nein alles was bei dir war, waren deine Klamotten und die Dolche." gab er als Antwort zurück. "Oh Scheiße, verdammter Mist!", schrie sie. "Wo habt ihr das Boot gefunden? Weist du, ob es noch, da ist?" fragte sie ihn und wurde immer nervöser. "Keine Ahnung, ob es noch da ist, aber es lag am Strand, nicht weit von hier." als er das gesagt hatte, rannte sie raus und verschwand. 'Was war das den Bitte' dachte er sich und beschloss nicht weiter darüber nachzudenken, denn er hatte selber genug, worüber er nachdenken musste und das konnte er jetzt auch.

      Nach dem Bad mit Hawk rannte Ann runter zum Strand und suchte ihr Boot. Sie war halt manchmal ziemlich vergesslich. Sie rannte und suchte den gesamten Strand ab. Als sie es gefunden hat, war sie ziemlich erleichtert. Sie ging auf es zu und sah es genau an. Es lag auf der Seite und die Segel waren zerrissen, der Mast selbst war auch in der Mitte gebrochen und überall konnte sie Löcher erkennen. 'Das kann ich unmöglich reparieren' dachte sie. Sie ging um das kleine Boot herum und suchte was, sie suchte was ganz bestimmtes. "Wo ist sie, wo kann sie nur sein?" gab sie besorgt von sich. Sie suchte ihre Tasche, denn darin waren einige Sachen, die sie wohl noch brauchen würde. "Verdammt ich kann sie nicht finden." und gerade als sie aufgeben wollte, entdeckte Ann sie. "Da ist sie ja, Glück gehabt." gab sie fröhlich und erleichtert von sich. Ann öffnete die Tasche, um zu überprüfen, ob noch alles da war. Sie holte den Brief heraus, der bei den Dolchen lag und war froh, dass er es überlebt hat. Auch die Wurfmesser, die sie von ihrem Vater geschenkt bekommen hat, waren da. Sie musste grinsen und erinnerte sich kurz an das Training mit ihm zurück, was er ihr gab, um mit ihnen umzugehen. Es waren besondere Messer, extra für sie angefertigt. Das Metall stammt aus ihrem zu Hause und die Einkerbung an jeden einzelnen von ihnen diente einen bestimmten Zweck, genauso wie die Fäden, die sie hatten. Sie kramte weiter und fand auch das kleine Medaillon ihrer Mutter, das sie immer dabei hatte. Sie klappte es auf und schaute in die Gesichter der zwei. Nachdem sie sicher war, das es nicht beschädigt ist, steckte sie wieder rein. Sie trug es nicht gerne, generell trug sie keinen Schmuck, aber das Medaillon und die Wurfmesser, waren ihre Erinnerungsstücke an die zwei und sie hätte sich selbst nie verziehen, wenn sie die beiden verloren hätte.

      Ann machte sich auf den Rückweg zum Dojo. Sie genoss gerade den frischen Wind, der vom Meer aufzog und spürte den leichten Salzgeruch in ihrer Nase. Während sie ging, kamen ihr zwei Typen entgegen, aus der Richtung des Dojos. Die waren ihr nicht ganz geheuer. Der Meister sagte ja das es hier Banditen gab und für Ann sahen sie genau danach aus. Ihre Kleidung in einem dunklen braun Ton gehalten und sie waren mehr als genug bewaffnet, aber was sie am meisten störte, waren die zwei roten Bänder, die der eine an seinem linken Arm trug, sie wusste nur nicht, warum? Als die zwei näher kamen, sprachen sie sie an. "Hallo junge Dame können wir dir beim Tragen helfen?" "Ja lass uns dir helfen, das sieht schwer aus, für so eine zarte Frau wie dich.", sagten die beiden in einem zwielichtigen Ton. "Nein Danke ich bekomme das schon hin." gab Ann als Antwort und ging zwischen den beiden durch und als der eine Anstalten machte sie zu berühren, drehte sie sich in einer, schnelle Bewegung um und zertrümmerte ihm die Nase mit der Faust. "AAAHHH!!! Du Miststück das wirst du bereuen. Du hast mir die Nase gebrochen!"schrie er sie wütend an. "Selbst schuld. Ich mache euch einen Vorschlag, wenn ihr euch verpisst, dann werde ich euch in Ruhe lassen." Die beiden Räuber schauten sich an und lachten, bis der eine sagte, dem sie nicht die Nase gebrochen hatte. "Ja klar, in welcher Welt lebst du denn?" Ann rannte auf ihn zu, so das er sie nicht sehen konnte und antwortete "In meiner Welt." Sie grinste dabei und traf genau mit dem Ellenbogen seine Schläfe.

      Der Bandit mit der gebrochenen Nase und den Armbändern traute seinen Augen nicht, irgendwoher kannte er diese Frau, er wusste nur nicht mehr woher. Dann sah er ihre Augen. 'Das kann nicht sein. Smaragdgrün genau wie damals vor drei Jahren.' dachte er überrascht. "Na warte, du Schlampe dir werde ich es zeigen" als der Bandit, der an der Schläfe getroffen wurde, gerade eine Waffe ziehen wollte , hielt sein Kamerad ihn auf. "Lass Stecken wir verschwinden von hier.", sagte er ruhig. "Was wieso?", fragte der zweite verwirrt. "Weil ich es sage du Idiot und du wirst machen, was ich sage, Neuling." Mit diesen Worten gingen sie zurück, zurück zu ihrem Lager im Wald, wo ihr Boss schon auf neue Information wartet und wenn er sich nicht irrte, dann hatte er Informationen für ihn, beschissene Informationen.

      Ann blickte den Banditen noch eine weile nach und als sie sicher war das sie weg sind ging sie wieder Richtung Dojo. Das würde den Meister interessieren, in welche Richtung sie gegangen sind.

      Kapitel 3 Angriff der Banditen
      Er saß auf seinem Stuhl und hörte den beiden Kundschaftern zu, was diese Berichteten. Einige Männer lachten über die zwei, als sie sagten, sie wurden von einer Frau verprügelt. "Das ist ja peinlich!" johlten seine Männer, aber er nicht, er nahm die Information sehr ernst. "Beschreib die Frau. Wie hat sie ausgesehen?" befahl er mit seiner tiefen dunklen Stimme. "Sie war etwa 1,70 groß und hatte kurze schwarze Haare. Keine besondere Kleidung. Auch kein Schmuck oder ähnliches, aber ..." der Kundschafter unterbrach sich selbst und überlegte, was er wohl sagen sollte. "Macht, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit.", befahl er seinen Spähern erneut. "Entschuldige bitte Boss. Der Grund warum wir bzw. ich gesagt habe, das wir gehen war, das ich ihre Augen gesehen habe. Smaragdgrün, genau wie damals vor 3 Jahren."

      Gor war der Anführer der Banditen und wusste natürlich, was vor drei Jahren passiert ist. Er lehnte sich auf seinem Stuhl zurück, hob die Hand an seine Stirn und erinnerte sich kurz.

      Vor 3 Jahren

      Es ist Nacht und die Leute waren in heller Panik, den Feuer brannte überall. Das Feuer wurde von ihnen gelegt und nun brachen sie in die Stadt ein. Die kleine Stadt Hanna war schon immer berühmt für ihre hervorragenden arbeiten. Sie stellten Sachen aus einem seltenen Metall her, das wie man sagt, sogar Berge teilen könnte. Titanum. Das wollten sie haben und so warteten sie, bis die richtige Zeit da war, für einen Angriff. Es war gar nicht mal so leicht, denn die Bewohner wurden gut beschützt von der Stadtgarde. Sie waren ihnen zwar zahlenmäßig überlegen, aber diese Leute waren hervorragend ausgebildet, nach über einem Jahr hatten sie es nicht geschafft einzudringen, also hat ihr Boss befohlen Leute einzuschleichen und Feuer zu legen. Sie waren gerade dabei zu plündern und zum Rathaus zu gelangen, um es zu besetzen, als ihnen eine alte Frau gegenübertrat und sie voll meckerte. Die Alte war nichts Besonderes. Klein, Kopftuch, Schürze und nur ein Medaillon. Als der Boss genug hatte, schlug er die Vettel einfach mit dem Handrücken, damit sie zur Seite ging. Was danach passierte würde er nie vergessen. Ein junges Mädchen vielleicht 15 Jahre alt trat vor sie und war wütend. Was dieses Mädchen dann sagte, würde auf ewig in seiner Erinnerung bleiben. "Lasst meine Mutter in Ruhe, ihr Schweine oder ich mach euch alle Kalt!", sagte dieses junge Ding und zog zwei Dolche. Sie alle lachten, aber als sie sahen, dass sie schon zwei ihrer besten Männer blitzschnell erledigt hatte, beschloss ihr damaliger Boss selbst gegen sie zu Kämpfen und verlor den Kampf. Er, als sein Stellvertreter, befiel daraufhin den Rückzug und schwor sich zurückzukommen und vergaß niemals die Augen des Mädchens, was seinem Boss, ihm und die Bande aufgehalten hat. Smaragdgrün.

      Zurück in der Gegenwart

      Gor nahm die Hand von seiner Stirn und schaute sich um. Er betrachtete das Lager, was sie schon seit 3 langen Jahren ihre Heimat nannten. Bis auf einige Zelte und viele kleine Feuer war nichts besonderes vorhanden, aber dennoch ließ es sich aushalten, für den Winter zogen sie in ein nahe gelegenes Gebäude, aber als sie einmal praktisch überfallen wurden, beschlossen sie hier in dem dichten Wald zu bleiben. Er schaute sich weiter um und blickte nun zu seinen Männern. Sie waren keine große Bande mehr, vor 3 Jahren waren sie groß, weit über 100 Mann stark, aber jetzt waren sie gerade mal so 20 und ihre Bewaffnung war eher mittelmäßig als gut. Sie waren aber schon mal schlechter dran, denn als sie vor 3 Jahren hier ankamen, hatten sie nichts und auch ihre Zahl war bedeutend kleiner gewesen.

      Gor stand auf und drehte sich zu seinem Stellvertreter und sprach. "Mach die Männer bereit. Wir greifen heute Nacht an." "Wirklich?", fragte sein Gegenüber besorgt. "Sollten wir nicht warten, bis diese Frau weg ist, Vater?" Gor hasste es, wenn ihm Widersprochen wurde und nur bei seinem Sohn würde er keine Strafe verhängen, die tödlich wäre. Er schlug ihn mit den Handrücken genau auf die Wange. "Mach was ich dir Befehle!", schrie er ihn wütend an. Sein Sohn nickte darauf und hielt sich die schmerzende Seite seines Gesichtes. Er musste nachdenken und verzog sich in sein Zelt.

      Gorgus hasste seinen Vater Abgrund tief, seit er erfahren hatte, was mit seiner Mutter geschah oder besser gesagt was er mit ihr gemacht hatte. Noch war er nicht stark genug um seinem Vater die Stirn zu bieten, aber bald schon und dann würde er denn alten Drecksack fertig machen das schwor er, bei dem Grab seiner Mutter. "Ihr habt denn Boss gehört alle bereit machen für das Gefecht, wir brechen heute Nacht auf." Aber keiner rührte sich, denn niemand hatte Respekt vor dem Sohn des Bosses, alle waren überzeugt das er nur, die Stelle hatte, weil er der Sohn war und aussah, als könnte er keiner Fliege etwas anhaben. Gorgus hatte nicht so viele Muskeln wie die anderen, dennoch hatte er seinen Verstand und seine Schnelligkeit und natürlich seine Teufelskräfte, die jedoch würde er nicht vor seinem Vater oder den Leuten hier zeigen.

      Einer der Baniten kam auf ihn zu und sagte "Wieso sollten wir auf dich hören kleiner Mann. Du bist nicht unser Boss, verstanden." sprach dieser ihn einem Ton der Gorgus gar nicht gefällt."Nein, das bin ich nicht, aber sein Stellvertreter wie du weißt, also habt ihr mir zu gehorchen." gab er ruhig, aber vorsichtig zurück und verschränkte die Arme. "Ein Stellvertreter das ich nicht lache ha. Du bist nur Stellvertreter, weil du sein Sohn bist und nichts mehr und mir reicht das langsam." Gorgus beobachtete den Typ wie er langsam um ihn herum Tigerte. 'Deine Überheblichkeit wird noch teuer werden' dachte er sich nun und sprach ruhig weiter. "Was willst du damit sagen?" "Mhm ich weiß nicht. Vielleicht ist es an der Zeit einen neuen Stellvertreter zu wählen." sagte der Idiot mit einer gehörigen Portion Arroganz. 'Darauf wollte er hinaus, na gut, wenn der Idiot es gerne wünscht OK.' "Soll, das heißen du forderst mich zum Kampf heraus?", fragte Gorgus und ließ seine Arme wieder hängen, denn er war sich sicher was jetzt kommen würde. "Ja, das heißt es.", antwortete der Bandit und Gorgus reagierte schnell. "Ich nehme an." Im selben Moment schlug er die Faust in den Magen des Mannes der jetzt vor ihm stand und ließ dann seine Klingen los, Klingen, die an seinem Unterarm versteckt waren und durch einen Federmechanismus rausspringen, wenn er das will. Er durchbohrte den Typen, der jetzt ein Gesicht machte, als hätte er Geister gesehen. Gorgus trat zur Seite und sein Untergebener fiel tot um. Er war einer der neuen, die keine Ahnung hatten, was er alles drauf hatte, denn Gorgus hatte immerhin 2 ältere Bruder, die sich ihm nicht widersetzten, weil er sie schon fertig gemacht hat, natürlich lebten sie noch, schließlich waren es seine Brüder, aber die ein oder andere Hand oder die Zunge fehlten ihnen. Nach dieser dummen Tat, schaute er auf die Mannschaft und sagte "Wenn noch einer was gegen mich hat, soll er vortreten und wenn nicht macht euch endlich bereit ihr Hunde!" Alle machten sich ans Werk, keiner hatte mehr was zu sagen. "Was ist denn hier draußen los, du solltest doch die Männer bereit machen!", schrie sein Vater nun aus seinem Zelt. "Habe ich gerade getan, Vater.", entgegnete er ruhig. "Ah ja und was ist das da bitte schön?" Gor zeigte auf den Mann, der sich gegen Gorgus gestellt hatte. "Nichts weiter. Ich lasse denn Dreck später wegräumen." "Dann ist es ja gut. Mach dich auch endlich fertig." sagte sein Vater nur und verschwand wieder im Zelt. Gorgus hasste seinen Vater wirklich, er hatte alles mit bekommen und kein Wort gesagt bis er fertig war. "Irgendwann alter Mann bist du dran." sprach er leise vor sich hin.

      Beim Abendessen hatte Ann Dan alles erzählt, er war beruhigt, dass es ihr gut ging. Für die Nacht stellte er Wachen auf und die jüngeren Schüler sollten sich zurückziehen und sich versteckt halten. Er rechnete mit einem Angriff, denn die zwei Banditen, die Ann begegnet sind, waren bestimmt Kundschafter gewesen. "Ann du hast gesagt sie kommen dir bekannt vor, wie hast du das gemeint?", fragte er sie. "Ich weiß nicht. Ich habe das Gefühl, das ich sie schon mal gesehen habe, kann mich aber nicht so gut daran erinnern." antwortete sie ihm und versuchte sich zu erinnern. "Mhm OK, das nützt uns wenig, schade aber nun gut." Dan zuckte mit den Schultern und sah enttäuscht aus.

      "Wenn es zu einem Angriff kommen sollte, werde ich mit kämpfen.", sagte Ann entschlossen. Sie kannte sich hier bereits gut genug aus, um zu wissen, wo wohl die beste Möglichkeit war Anzugreifen. 'Das Tor' dachte sie sich, als sie das Gelände erkundigt hat. Es bot die beste Möglichkeit. Das Gelände war mit einer Mauer umrundet und das Haupthaus, wo sich der Speisesaal und die Schlafräume befanden, stand sehr zentral, das Bad und die Trainingshalle mit dem Kampfbereich waren etwas abgelegen. 'Wenn sie nicht ganz dumm sind, dann kommen sie durch das Tor und versuchen direkt reinzukommen, als über diese Mauer zu klettern.' dachte sie sich. "Das kann ich dir nicht abverlangen, du hast deine Schuld mir gegenüber bereits beglichen, auch wenn ich es nie als Schuld angesehen habe.", antwortete der alte Mann ihr. "Das ist mir egal." und sie winkte seine Bemerkung einfach weg.

      "Na gut, du kannst tun, was immer du tun willst." Irgendwie beruhigte es ihn, wenn Ann da war und mit kämpfte, da standen ihre Chancen viel höher zu gewinnen und die Räuber endlich zu vertreiben, aber auch wenn sie mit Kämpft sind sie zahlenmäßig weit unterlegen. Nach seiner Einschätzung müssten die Banditen so um die 20–30 Mann stark sein und sie sind gerade einmal 5. Ihn, Ann und Hawk mit gerechnet. Die jüngeren wollte er nicht kämpfen lassen das wäre zu viel des guten. Er wusste ebenso wenig über ihren Anführer Bescheid, nur das die anderen auf der Insel von ihm geschlagen wurden und das machte ihm doch sorgen.

      Hawk stand am Tor und hielt Wache, als Ann dazu kam und sich zu ihm stellte. "Na was denkst du? Werden sie heute Nacht angreifen?" fragte sie ihn plötzlich und lehnte sich gegen das Tor und verschränkte die Arme vor der Brust. "Ich weiß es nicht, aber das Gefühl was der Meister hat, ist schon berechtigt und das Problem bei der Sache ist, er liegt meistens richtig mit seinen Gefühlen.", antwortete Hawk ruhig und sah sie an. "Das heißt also, wir sollten vorsichtig sein." "Ganz genau."

      Ann schaute sich noch einmal um. Vor dem Tor war kein kleiner Hang, nicht sehr steil und es führte auch kein richtiger Weg, sondern nur ein fest getretener Pfad nach oben. Was ihr am meisten sorgen machte, war die kleine Baumreihe, die unten, einiger Meter vom Hang weg begann. Diese könnte denn Banditen Schutz bieten.

      Einige Zeit später....

      Sie nährten sich vorsichtig im Schutze der Dunkelheit, damit sie niemand sah. Der beinahe volle Mond wurde langsam weniger, denn er wurde von dicken, schon beinahe schwarzen Wolken verhangen. Genau das brauchten sie jetzt Dunkelheit. Die Bäume boten ihnen zusätzlichen Schutz, den Gor wollte nicht das man sie vorher sah. Der Meister dieses Dojo war klug, er hat Wachen postiert, aber mit dem was die Späher endlich herausgefunden hatten, rechnete niemand, da war sich Gor ganz sicher. Vor ein paar Stunden schickte er zwei seiner besten Leute zu einem kleinen Bach, ganz in der Nähe der Dojo's. Dieser fließt genau in das Dojo, um genauer zu sein ins Bad. Sie sollten Unmengen an Öl in den Bach kippen und dann anzünden. Dadurch würde ein Chaos entstehen, das sie ausnutzen würden, um zuzuschlagen. Bald sollte es soweit sein. Ja da konnte er schon den Feuerschweif sehen, der sich langsam zum Dojo vorschob.

      Ann und Hawk waren immer noch vor den Toren, als sie die Glocke hörten. "Feuer!!! Feuer macht schnell, es brennt!" rief einer der Schüler in heller Panik. 'Wie jetzt es brennt wir haben doch gar nichts gesehen', dachte sich Ann und rannte zusammen mit Hawk zu dem Feuer. Als sie die Flammen sah, erinnerte sie sich wieder. Sie weitete die Augen und ihr Gesicht wurde starr. Ihre Heimatstadt Hanna wurde genau so angegriffen. Zuerst Verwirrung wegen des Feuers und dann der Banditenangriff. Ann wusste, was zu tun war. Sie schnappte sich Hawk am Kragen und eilte wie verrückt zum Tor zurück. "Hey was soll das? Wir müssen das Feuer löschen Ann!" schrie er sie an. "Das ist ein Ablenkungsmanöver. Es soll uns ins Chaos stürzen und während wir löschen greifen sie an." sagte Ann und keuchte leicht.

      Hawk wusste nicht, woher sie, das wusste, aber Sinn machte es, er rannte, so schnell er konnte, mit Ann zum Tor zurück und ein Glück die Banditen waren noch nicht ganz drin. Er zog sein Schwert und entfesselte seinen Windschnitt um die Angreifer wieder zurückzuschlagen, die bereits eingedrungen waren. Ein Teil der Mauer und des Tores wurde dabei zerstört.

      'Verdammt, was war das denn für ein Schlag?' dachte sich Gor als er die Männer, die Eingedrungen waren, wieder herausfliegen sah. 'Das muss dieser elendige Hawk sein, von dem er gehört hatte, er war also nicht auf seinen kleinen Trick reingefallen. Na ja wie auch immer ein Mann alleine wird nicht genügen, um seine Männer aufzuhalten.' "Gorgus nimm dir zwei Männer und geh über die Mauer und schnapp dir den alten Mann." "OK, aber das wird schwierig werden und braucht Zeit." meinte sein Sohn ruhig. "Die bekommst du. Ich werde mich mit den beiden da oben befassen." Gor sah jetzt das da nicht nur Hawk stand, sondern auch dieses verfluchte Mädchen. Gorgus schaute die beiden ebenfalls an und er musste zugeben das die beiden sehr stark aussahen, vielleicht so stark sein Vater. "OK ich mache es. Ihr zwei kommt mit und zwar leise und so das es keiner mitbekommt." und damit war er weg. 'Glück gehabt' dachte er sich. Der Banditen Anführer schrie zu seinen Männern "Männer. Derjenige der mir die Köpfe, von den beiden bringt, bekommt 1.000.000 Berry." Die Männer johlten los und rannten auf die zwei zu. Diejenigen die Pistolen und Gewehre hatten, schossen auf sie.

      Ann und Hawk wichen den Kugeln geschickt aus und griffen an. Zuerst fegten sie die Männer weg, die auf sie zu liefen und dann die Schützen. Beide blieben stehen als sie alle, die auf sie zukamen, erledigt hatten, aber keiner wurde getötet. Das wollte der Meister nicht. Jetzt standen sie genau vor dem Anführer. Ann sah sich den Typen genau an und erkannte ihn sofort. Er war der damalige Stellvertreter des Bosses gewesen. Die langen Schwarzen Haare, die zu einem Zopf geflochten waren, die Narbe die vom rechten Auge bis zum Mundwinkel verlief und vor allem die 5 roten Armbänder, die er trug, alles erkannte sie.

      "Ist das alles was du zu bieten hast, dann verschwinde lieber von hier!", schrie das Mädchen zu ihm und das machte ihn wütend. "Ich kenne dich. Du warst das Mädchen, das damals unseren Anführer fertig gemacht hat, als wir die Stadt Hanna angegriffen haben vor 3 Jahren. Habe ich recht?" sprach er dennoch ruhig. "Ja die bin ich. Ich habe mich an euch Hunde erinnert, nachdem ich das Feuer gesehen habe. Genauso habt ihr versucht meine Heimat zu erobern. Also jetzt mal im Ernst habt ihr nichts Besseres drauf, als das hier." antwortete ihm die Kleine und klang schon beinahe gelangweilt dabei.

      "Na na jetzt werde mal nicht frech Kleine.", sagte dieser Typ zu ihr und sie zuckte mit einem Auge, als sie das hörte. "Das war nur eine Ablenkung die besten Tricks, sind nun mal die Alten. Ich muss dir im Übrigen danken. Ohne dich wäre ich nicht Anführer geworden." gab dieser Mistkerl von sich. "Dafür brauchst du dich nicht zu bedanken, ich werde dich genau so erledigen wie den Alten." sprach Ann und verengte die Augen und lächelte ihn an. "Ach ist das so? Na, das will ich sehen." Er breitete die Arme aus und verwandelte sich. Überall auf seinem Körper wuchsen Haare und seine Extremitäten wurden großer und kräftiger. Auch er selbst wurde größer. "Was zum Teufel ist das!", schrie Ann, panisch los. "Das ist die Kraft einer Teufelsfrucht!", antwortete Hawk und war genauso erstaunt wie sie. "Scheiße, das wird lästig. Ann kümmer du dich um die da hinten. Sie dürfen nicht ins Dojo. Ich werde mich um ihn hier kümmern." sagte Hawk zu ihr und ging in Stellung. "Jetzt Warte mal, was soll das heißen?" als sie das sagte, drehte sie sich um und sah, dass die Leute, die sie eben fertig gemacht haben wieder standen. 'Wie war das möglich'. Sie schaute zu Hawk und sah seinen Blick und sie beschloss, dem zu folgen was er gesagt hat und rannte los um die Typen wieder in das Reich der Träume zu schicken. Ann hatte erkannt das Hawk entschlossen war es zu beenden, aber ob er das konnte, das wusste sie nicht, der Bärtyp war Stark.

      "Jahahahaha!!! Sieh gut her. Das ist die Kraft der Kuma Kuma no mi. Durch sie kann ich mich in einen Bären verwandeln und meine Männer haben von Pilzen gegessen. Sie sind wie in Trachse, sie spüren keine Schmerzen, man kann sie nicht aufhalten, außer wenn sie Sterben. Jahahaha. Ihr habt keine Chance zu gewinnen." sagte Gor zu dem Blauhaarigen und stellte sich ihm gegenüber.

      Hawk zitterte am ganzen Körper, noch nie hatte er so eine Tötungsabsicht gespürt. Er musste zugeben er hatte Angst, Angst sein Leben zu verlieren, aber jetzt wegzurennen wäre eine Schande, die er nie wieder gut machen konnte. Hawk sah den Typen genau an. Der Kerl war eine Wucht. Er hat sich in einen Grizzlybären verwandelt, na ja halb Bär, halb Mensch. Seine Arme und Beine sahen aus wie von einem Bären und die großen Pranken waren jetzt wohl seine Hände, der Rest sah beinahe noch menschlich aus, nur die Größe, die war fast nicht zu glauben. Er überragte ihn locker um einen Meter. 'Das war also der Grund warum alle Leute dieser Insel verloren haben.' dachte sich Hawk. 'Aber dieses mal nicht, dieses Dojo würde er nicht bekommen.' Er brachte sich in Stellung, beide Hände am Griff seines Katanas. Er rannte auf den Bären zu, bereit zuzuschlagen.

      Ann machte sich an die Arbeit alle, die wieder auferstanden sind, erneut KO zuschlagen, aber sie standen immer wieder auf 'wie war das möglich.' Am Ende hatte sie keine Wahl mehr gehabt, sie zog einen ihrer Dolche und zerschnitt die Achillessehnen, damit konnten sie nicht mehr laufen. Als sie damit fertig war, wischte sie sich mit dem Handrücken über die Stirn und atmete deutlich aus. "Man sind die Typen lästig." gab sie genervt von sich.

      Sie wollte jetzt zu Hawk, um ihn zu helfen. Als sie sich umdrehte, sah sie es und ihr blieb der Mund, vor Schreck, offen stehen. Ihr Freund lag am Boden. Überall waren wunden zu sehen. Eine davon mitten auf seinem Oberkörper, quer über der Brust. 'Wenn er in getötet hat, werde ich...' waren ihre Gedanken bei diesem Anblick. Jetzt stand der Bärmensch genau über ihm und wollte zum Finalenschlag ausholen. 'Das werde ich nicht zu lassen.' Sie griff mit der freien Hand eines ihrer Wurfmesser und schleuderte es genau auf den Bärmensch zu. "Ahhh!!!" hörte sie den Bärtypenschrein. Ann traf den Typen genau am Auge, aber die Klinge flog knapp vorbei, sodass es nur eine Schnittwunde war und sich nicht in den Kopf bohrte.

      Sie rannte runter zu Hawk, kniete sich schnell neben ihn und hob seinen Kopf an um zu sehen, ob er noch atmete. 'Glück gehabt er lebt' sagte sie erleichtert zu sich selbst. Er sah nicht gut aus, überall Wunden und Prellungen von den Schlägen. Ob er sich was gebrochen hat, konnte sie nicht sagen, sie war nie gut darin. "Jahahahaha der Bursche war gut. Der beste bisher, hier schau," sprach das Arschloch jetzt zu ihr und zeigte einen seiner Arme "er hat mir sogar eine Wunde zugefügt, aber auch er hat keine Chance gegen mich. So, was wirst du jetzt machen Kleine?" Da war es schon wieder. Ann konnte es nicht leiden, wenn einer "Kleine" zu ihr sagte. Sie legte Hawk wieder hin, ganz vorsichtig, stand auf und blickte dem Anführer der Banditen genau in die Augen. Sie war wütend.
      Ihr blick mit diesen Smaragdgrünen Augen durch bohrte ihn, wie die Dolche es tun würden. Der Blick denn sie hatte, war schmal und die Zähne, die sie zeigte, waren so fest zusammen gepresst, dass Gor schwören könnte, er hätte was brechen gehört.' Sie sieht wie ein Dämon aus, wenn sie einen so anstarrte und was ist das um sie herum?' dachte sich Gor, doch einschüchtern ließ er sich nicht 'Was konnte ihm ein kleines Mädchen schon tun.' dachte sich der Anführer weiter, als er die Kleine ansah. Vor 3 Jahren als er noch nicht von der Teufelsfrucht gegessen hatte, da hätte er gesagt, das er angst gehabt hätte, jetzt aber nicht mehr.

      Ann war wütenden, sehr wütend. Sie steckte den Dolch, denn sie in der Hand trug in den Mund und biss zu, genau auf die Klinge. Mit den Händen griff sie an ihre Hüften und zog je 4 Wurfmesser aus dem Schaft, kreuzte dann die Arme vor sich und machte sich bereit anzugreifen. Sie wollte keinen langatmigen Kampf, sie wollte nicht, das er glaubte, eine Chance zu haben, sie wollte nicht ihm die Möglichkeit geben zu fliehen. Sie wollte nur eins. Ihn fertig machen und das ein für alle mal. Der Bär wartete nicht bis sie Angriff und stürmte auf sie zu, doch Ann sprang hoch in die Luft, wo er sie nicht erreichen würde und warf eines ihrer Messer, genau auf ihn zu. Es zeigte keine Wirkung. 'Das Fell und die Haut müssen unglaublich dick sein' dachte sie und so war es auch, den als sie landete und das zweite Messer warf und es wieder keine Wirkung zeigte, war sie sich sicher. 'OK, wenn direkte Angriffe nichts bringen, dann halt so', dachte sie sich.

      Sie grinste, sie grinste ihn an, irgendwie machte ihn das wütend. Er wollte die Kleine treffen, aber sie wich allen Angriffen mit Leichtigkeit aus. 'Nur ein Treffer und du bist platt' dachte er. Er konnte versuchen, was er wollte, er traf nicht und sie warf immer noch mit ihren Messern nach ihm, aber traf selbst nie. "Was soll das werden?", fragte er sie mit einem Zorn in der Stimme, den so manchen Mann zum Bibbern bringen konnte. Doch sie antwortete ihm nicht, sondern warf immer weiter. Er griff immer weiter an und sie warf immer weiter ihre Klingen bis zur letzten, wie er dachte. 'Jetzt hat sie ihr letztes Messer verbraucht, Gut.' dachte sich Gor und würde nun voll zuschlagen. Er wollte gerade auf sie zu rennen, als er sah, wie das Mädchen ihre beiden Hände zusammen führte und die eine Hand über die andere strich. Fragezeichen standen ihm im Kopf. Sie griff wieder an die Hüfte und holte noch eines dieser nutzlosen Dinger heraus. 'Pah sie sollte doch wissen, dass es nichts bringt.' Doch da sah er das sie etwas daran befestigte. 'Was hat sie nur vor?'

      'Er hat keine Ahnung, gut.' dachte sich Ann und befestigte die Fäden an ihren letzten Wurfmesser. Sie sah gerade rechtzeitig, dass der Mistkerl sie wieder anzugreifen versucht. 'Das kannst du vergessen' sagte sie zu sich selbst und drehte sich um und warf ihr Messer ein paar Meter hinter sich und so kräftig, dass es sich im Boden verankerte und nur schwer wieder zu lösen war. Das wusste sie aus eigenen bitteren Erfahrungen. Sie drehte sich wieder um und blieb einfach stehen und der Typ Stand jetzt ebenfalls nur da, die Pranke zum Schlag gehoben. Er konnte sich nicht mehr rühren. "Was? Was ist das? Was hast du gemacht Weibsstück?!" schrie der Anführer sie an. "Ich habe nur Messer geworfen an denen Fäden gebunden sind. Starke Fäden, die nicht so leicht reißen können. Durch deine ständigen angriffe haben sich die Fäden in dein Fell und um den Körper gewickelt, ohne das du es bemerkt hast. Die Messer haben sich im Übrigen an den Bäumen verankert und im Boden, die wirst du so schnell auch nicht los bekommen. Du kannst dich nicht mehr bewegen, habe ich recht?"

      So war es. Er konnte sich nicht mehr rühren. Er versuchte es aber die Fäden waren einfach zu stabil und was die Messer anbelangt, da hat sie anscheinend auch nicht gelogen. Er saß vollkommen in der Falle. 'Verflucht er wurde von einem kleinen Mädchen ausgetrickst genau wie sein Vorgänger, aber er hatte ja zum Glück die Kraft der Kuma Kuma no mi. Sie wird niemals durch seine Haut und Fell kommen.' dachte er sich. 'Vielleicht verliere ich ein Auge oder sogar beide, aber niemals denn Krieg.' und sah wie sie sich jetzt in Bewegung versetzte.

      Ann ging um den Bärmensch herum und kletterte auf seinen Rücken. 'Wenn er sich verwandelt ist er nur ein Mensch mit einer menschlichen Haut' dachte sie. Irgendwie hoffte sie, das er den Versuch wagen würde, aber sie musste zugeben er war nicht dumm oder er hoffte das ihre Dolche, ihn nicht verletzten konnten. 'Naja dann halt mit Kraft.'

      Kapitel 4 Der Fluch des Dark Blade
      Als Ann auf seinem Rücken war, fragte dieser Mistkerl verzweifelt "Warte was hast du vor?" Sie nahm den Dolch, den sie während des Kampfes im Mund hatte und führte ihn, mit beiden Händen, über ihren Kopf. "Warte. Warte ich will nicht sterben." flehte der Anführer sie verzweifelt an und schien nun doch besorgt, das er endgültig den Löffel abgab. "Ich werde dich nicht töten, das will der Meister nicht, aber er hat nichts gesagt das du," Ann überlegte kurz wie sie dem Arschloch, das sagen konnte, was sie vorhat. "Naja sagen wir mal einfach. Das Laufen wird dir schwerfallen." und mit diesen Worten schoss der Dolch in ihren Händen genau auf die Wirbelsäule zu, mitten ins untere Rückenmark.

      "Ahhhh!!!", schrie Gor, der Schmerz war extrem. Dieses Miststück hatte ihm die Wirbelsäule zerschnitten. 'Scheiße, das war es wohl dann, er war erledigt und wenn sie es nicht tat, dann wer anderes.'

      Ann sprang von dem Typen runter. "Puh das war ganz schön anstrengend. Aber jetzt muss ich mich erstmal um Hawk kümmern." Sie wischte den Schweiß, der sich auf ihrer Stirn sammelte weg und steckte den Dolch wieder zurück. Als sie gerade zu ihrem Freund gehen wollte, um ihm zu helfen, sah sie es. "Huch er steht ja schon wieder." stellte sie verdutzt fest. "Hey Hawk alles OK bei dir?" rief sie ihm zu, doch er antwortete nicht. Ann sah ihn an und war verwirrt, 'Warum antwortet er nicht, Mistkerl?'

      "Steh auf, du musst aufstehen, du musst weiter kämpfen, damit ich stärker werden kann." Hawk hörte eine Stimme. Er wusste nicht, was es für eine Stimme war oder wo er überhaupt ist, alles um ihn herum war schwarz. Hatte er nicht gerade noch gegen den Typen gekämpft, der sich in einen Bären verwandelt hat. Ja das hat er, er konnte sich deutlich an alles erinnern und auch an seine Niederlage. "Schwach. Du bist zu Schwach." Da war sie schon wieder, 'Was ist das für eine Stimme' dachte er sich. "Stehe auf. Stehe auf und kämpfe." "Wer spricht da, wer bist du und wo bin ich?!", schrie Hawk in seiner Verzweiflung in die weite schwarze Leere. "Das solltest du wissen und jetzt steh auf und kämpfe." Das Schwert in Hawks Hand begann plötzlich ein Licht abzugeben. 'Wo kommt das auf einmal her', er verstand nichts mehr.

      Ann stampfe wild auf Hawk zu, der wieder auf den Beinen war. "Hey was ist los mit dir? Kannst du mich hören oder bist du taub geworden?!" schrie sie zu ihm, doch er reagierte wieder nicht. 'Irgendwas stimmt hier nicht,' dachte sich Ann. "Bleib weg von ihm!" Sie hörte den Ruf des Meisters, aber sie wusste nicht, was er meinte, warum sollte sie weg von ihm.

      Meister Dan stand bei den Toren und beobachtete den Kampf. Um das Feuer würden sich seine Schüler schon kümmern, da hatte er keine Zweifel. Er sah, wie Ann jeden Angriff dieses Bärenmenschen auswich und immer wieder Messer warf und er sah wie sie ihn besiegte. Er hatte den ganzen Kampf von ihr gesehen und war mehr als beeindruckt von ihr. 'Das Mädchen ist sogar besser, als ich angenommen hatte.' dachte er. Als Ann fertig war, schwenkte sein Blick zu Hawk, der übel zugerichtet wurde, aber er sah jetzt auch das etwas mit ihm nicht stimmte. Die Klinge in seiner Hand gab auf einmal eine dunkle Aura von sich ab und er wusste, dass das nichts Gutes zu bedeuten hatte. 'Das Schwert' dachte er sich und war entsetzt. 'Das verfluchte Schwert 'Dark Blade, mit seiner verfluchten Klinge. Es versuchte ihn zu übernehmen, seinen Körper in Besitz zunehmen.' Er sah, wie Hawk sich dem Fluch des Schwertes beugte. 'Verdammt das ist eine Katastrophe' sagte er leise zu sich in Gedanken. "Ann hör zu du musst weg von ihm, hast du mich verstanden!" versuchte er Ann zu warnen. "Ich verstehe nicht, warum?!", schrie die Frau verwirrt. "Der Fluch ist aktiv, er wird dich als Feind sehen!" "Wie bitte? Ich habe sie nicht verstanden!" rief Ann ihm zu aber es war zu spät.

      Aus dem nichts griff Hawk Ann an, aber sie konnte gerade so ausweichen."Bist du irre? Was soll das?" fragte sie und sprang dabei weiter zurück. 'Sein Aussehen hat sich verändert' stellte sie überrascht fest, während der blauhaarige Mistkerl sie immer wieder angriff. Seine Augen sind blau geworden, schon beinahe Saphierblau. Seine Haare kurzen blauen Haare, sind länger geworden und auf seinem Gesicht, spiegelte sich blanker Zorn und von dem Schwert in seiner Hand schien ein merkwürdiges dunkelblaues Licht zukommen, das die ganze Klinge umhüllte.

      Er war auch schneller und Stärker als sonst, das spürte sie sofort. Sie wich allen Angriffen weiter aus, aber es wurde eng. Die Kämpferin in ihr wollte schon zu den Dolchen greifen, aber irgendwas sagte ihr, das es die Sache nur schlimmer machen würde.

      "Na gut wie du willst, dann halt so.", rief sie ihren Freund entschlossen zu. Sie machte sich bereit und als der nächste Angriff kam, machte sie das, was sie immer tat, um die Leute mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuschicken. Sie ergriff seinen Arm mit dem Schwert mit beiden Händen, stellte ihm ein Bein, damit er zu Boden fällt. Er landete mit dem Gesicht im Schlamm. Versuchte aber gleich wieder hoch zukommen. "Nein mein Freund, das wirst du nicht!", rief sie und setzte sich gleich auf seinen Rücken, mit einem Knie in seinem Nacken und bog den Arm, denn sie hatte so das Hawk ihn nicht mehr Bewegen konnte. Noch bevor er versuchen konnte sich mit dem andern Arm aufzustützen, kickte sie ihn mit einer Bewegung so hin das er ausgestreckt neben ihm lag und verlagerte ein Teil ihres Gewichtes darauf. Sie hatte ihn, egal ob er nun stärker war als sie oder nicht, so konnte er keine Kraft mehr aufbauen, ja selbst das Atmen muss ihm schwerfallen. Das wusste sie aus eigenen Erfahrungen mit diesem Trick.

      Hawk konnte sich nicht mehr bewegen, aber er wollte. Er wollte diese Frau töten, er wusste nur nicht wieso, wieso sollte er sie töten wollen. Er kämpfte gegen das Gefühl an, aber er war zu schwach um es zu unterdrücken. "Hawk hörst du mich?! Du musst dich beruhigen." Er hörte eine Stimme. Eine Stimme, die ihm vertraut war. Wem gehört diese Stimme? Er wusste es nicht mehr, aber dennoch kannte er sie. "Hawk werd wieder normal! Ich kann das nicht mehr lange durchhalten!" Jetzt erkannte er die Stimme. Es war Ann ihre, die Frau, die ihn besiegt hatte, nein die Frau, die ihn gerettet hatte, jetzt erinnerte er sich wieder. Mit letzter Kraft kämpfte er, gegen das Verlangen an was sich in ihm ausbreitete.

      "Töte. Du musst Töten." schallte es wieder zu ihm. "Nein ich werde sie nicht töten!", rief er zu der dunklen Stimme des Dark Blade. "Ich werde mich dir nicht beugen. Ich werde dir nicht meinen Körper geben. Ich werde nicht zulassen, dass du sie Tötest!" schrie er noch einmal und die Stimmer verebbte, aber sie sagte vorher noch "Ich werde wieder kommen, immer wieder bis ich alles von dir habe." und damit verschwand sie, aber nicht auf ewig, das wusste er.

      Ann saß weiter auf Hawk, sie brauchte ihre ganze Kraft um ihn festzuhalten. Doch auf einmal hörte sie "Könntest du endlich von mir runtergehen. Du dumme Kuh!" schrie Hawk sie an. "Nicht bevor du dich beruhigt hast!", schrie sie zurück und hielt ihn immer noch fest. "Ich bin ganz ruhig, aber wenn du so weiter macht, brichst du mir denn Arm!" Erst jetzt bemerkte Ann das Hawk wieder ganz normal ist. Sie ließ ihn los und rollte sich von seinen Rücken runter.
      Er setzte sich auf. Wischte sich denn Match aus dem Gesicht und schrie die Ann an. "Wieso hast du das getan? Wolltest du mich umbringen!?" "Nein, das wollte ich nicht, aber du bist vollkommen durchgedreht, da musste ich was machen!", erwidere Ann ihm. Er fasste sich mit der Hand an die Stirn, sein Blick zeigte entsetzten. "Ich kann mich nicht erinnern. Da war, plötzlich diese stimme und dann. Ich weiß nicht mehr."

      Ann schaute ihn an und war verwirrt, aber egal Hauptsache ist, er war wieder normal. "Was ist mit dem Kampf und dem Bären geworden?"fragte Hawkauf einmal, seine Augen wieder auf sie gerichtet. Ann zeigte auf Gor, der immer noch in ihren Fäden Hang. Er hatte sich inzwischen zurückverwandelt und war bewusstlos geworden. Als Hawk das sah, war er beruhigt und atmete deutlich aus. Da kam auf einmal ein junger Mann, wie sie vermuteten, denn er hatte eine Kapuze und einen langen dunklen Mantel an und zog den Anführer der Banditen aus den Schlingen. "Hey was soll das!", schrie Ann zu dem Fremden. "Ich halte nur die Abmachung ein, die ich mit eurem Meister getroffen habe.", antwortete dieser kalt. 'Abmachung? Welche Abmachung?' Ann schaute zu Hawk der nur genau so verwirrt wie sie aussah und nur mit den Schultern zuckte. Der Fremde warf eine Rauchkugel auf den Boden und verschwand mit dem Anführer. "Was war denn das bitte schön?" schrie sie. "Ich weiß es nicht, aber wir müssen hinterher." und als die beiden gerade aufstehen wollten, kam der Meister zu ihnen. "Ihr zwei braucht euch keine Sorgen machen, wegen dem was gerade geschah."

      Dan erzählte alles. Als die beiden das hörten, waren sie erstaunt. Der junge Mann, der plötzlich auftauchte, war der Sohn des Banditenanführers gewesen und wurde ausgeschickt um ihn zu töten, aber er Tötete seine zwei Kameraden und sprach mit dem Meister über alles. "Na ein Glück, dann ist es jetzt wenigstens vorbei.", sagte Ann. Hawk jedoch hegte Zweifel an diesem abkommen und schaute seinen Meister an. "Was guckst du denn so Hawk? Hast du was zu sagen?" "Meister ich, ich weiß nicht wie ich das aufnehmen soll?", fragte dieser verwirrt. "Gar nicht. Vergiss es einfach" meinte der alte Mann dazu und wedelte mit der Hand in der Luft herum. "Und jetzt gehen wir, ich bin alt und müde und ihr müsst erschöpft sein." Beide nickten und als Hawk aufstehen wollte kippte er um und verlor das Bewusstsein.

      Gorgus war gerade wieder im Lager angekommen als sein Vater erwachte. Er lehnte ihn an einen Baum und gng einige schritte zurück.
      "Scheiße, was ist passiert?" fragte Gor immer noch ein wenig abwesend. "Wir haben den Kampf verloren. Alle deine Leute sind geschlagen worden und du auch." antwortete sein Sohn ihm. Langsam konnte Gor sich erinnern. Er hatte gegen dieses Miststück verloren, das schon sein Vorgänger fertig gemacht hatte. "Scheiße verdammt, wir müssen hier verschwinden und die Bande wieder neu aufbauen. Na los, komm." Als er aufstehen wollte, konnte er seine Beine nicht bewegen. 'Was war da los?' "Du kannst deine Beine nicht mehr bewegen, habe ich recht?", sagte sein Stellvertreter kalt. "Sieht wohl so aus, was hat die Schlampe gemacht?", entgegnete er. "Ganz einfach sie hat deine Wirbelsäule erwischt, damit du nicht wieder Laufen kannst.", sagte sein Stellvertreten immernoch kalt. "Scheiße was mach ich jetzt bloß?" "Das kann ich dir auch sagen."

      Gorgus ging auf seinen Vater zu. "Was hast du vor?" wollte Gor wissen und verengte dabei seine Augen. "Etwas was ich schon lange machen wollte." Er ließ seine Klingen los und griff seinen Vater an. Er zerschnitt ihm die Kehle. Ein leises aber dennoch deutliches Röcheln war zu hören und sein Vater fiel vor ihm um. "Das war für meine Mutter." Mit diesen Worten ging Gorgus zu dem kleinen Strand, nahe ihres Lagers, wo ihre beiden Boote lagen, die sie vor 3 Jahren hierher brachten, ohne sich dabei umzudrehen oder noch einen Blick für seinen verhassten Vater zu verschwenden.

      Gegen Mittag erwachte Hawk in seiner Kammer die Verletzungen, die er hatte, waren erstaunlich schnell verheilt, was ihn wunderte. "Na verwundert, dass du dich schon wieder bewegen kannst." drang eine Stimme zu ihm. "Meister? Ihr hier?" fragte er verwirrt. "Ja natürlich, warum denn auch nicht? Das deinen Wunden so schnell heilen liegt an deinem Schwert, weist du." sagte sein Meister zu ihm. "An meinem Schwert?", fragte er und schien noch verwirrter zu sein, als er schon war. "Ja das bedeutet, du hast die nächste Stufe erreicht, also sag mir was passiert ist." Hawk erzählt alles, was er noch wusste. "Hmm das ist nicht gut und auch nicht schlecht.", erwiderte sein Meister darauf hin. "Jedenfalls ist das eine neue Kraft deines Schwertes." "Meister ich will alles wissen, was sie über das Schwert wissen.", rief er. "Na gut. Ich denke, du bist jetzt soweit alles zu erfahren."

      Dan setzte sich auf den Boden und begann zu erzählen. "Ich weiß wirklich nicht viel, das meiste musst du selbst herausfinden, aber was ich dir sagen kann ist. Dein Schwert ist vergleichbar mit den 21 Königsschwertern, es gehört offiziell nicht dazu, aber ist vergleichbar mit ihnen. Während des Schmiedens wurde es von irgendjemanden verflucht. Seit dem lebt ein Dämon darin. Es heißt, wer immer dieses Schwert hält, würde irgendwann von dem Dämon in Besitz genommen. Du weißt das du an ihn gebunden bist solange du es nicht reinigst. Wie du es kannst, weist du bereits." "Das Schwert der Reinheit.", antwortete Hawk ihm, der jetzt nur starr nach vorne schaute. "Genau. Das Dark Blade kann dir große Macht verleihen, aber dir auch alles nehmen. Seine Karft ist deine Kraft. Die Fähigkeit dich zu heilen und auch die Kraft deines ersten Schlages, sind Fähigkeiten von ihm, auch das du es nie richtig abnehmen kannst gehört dazu." eklärte Dan weiter ruhig.

      Hawk wusste, was er meinte, als er 10 Jahre alt war und es zufällig berührte und so den Fluch bekam, wollte er es immer wieder loswerden. Er hat es vergraben, ins Meer geworfen und was man sich noch alles denken konnte, doch es kam immer wieder zurück, es war zum verrückt werden.

      Dan erhob sich. "Das ist alles was ich dir sagen kann.", sagte er noch und drehte sich zum Gehen um. Als er bei der Tür war, hörte er Hawk wohl das erste mal in seinen Leben "Danke" sagen und er meinte es auch so.

      Hawk wartete, bis sein Meister fort war und er ihn nicht mehr hören konnte. Er stand auf, zog sich seine Klamotten an und ging raus. Er hatte was zu erledigen und das musste schnell passieren. Hawk ging zum Trainingsbereich, wo die anderen Schüler sein sollten, er hatte Fragen und wenn er nicht die Antwort bekam, die er wollte, würde er durch Drehen.

      Ann lag im Gras in der Sonne, sie genoss es den leichten Wind zu spüren. Wie sollte sie nur hier wegkommen, ihr Boot war vollkommen zerstört, durch den Sturm. Sie lag, schon eine ganze weile da und überlegte, bis Hawk auftauchte. Sie schaute auf ihn, er trug jetzt einen blauen Yukata mit streifen an der Seite. Das Dark Blade an seiner rechten Seite und weiße dicke Socken mit Stroh als Sohle. "Willst du hier noch lange rumliegen und nichts tun?", fragte er sie und klang dabei schon wieder arrogant. "Was soll ich denn tun? Ich bin gerade am überlegen, wie ich hier wegkomme. Wie du ja weißt, ist mein Boot vollkommen zerstört worden." erwiderte sie ihm bloß. Es freute Ann das er wieder auf den Beinen war, doch es war unheimlich, dass es so schnell ging. Sie hatte alles von dem Meister gehört und die Kraft die Hawk durch das Schwert hatte, aber der Preis schien ihr mehr als zu teuer dafür zu sein. Beinahe tat er ihr Leid, aber nur beinahe, denn wenn er so drauf war, hätte sie ihm gleich wieder eine verpassen können. "Komm mit ich muss dir was zeigen.", sagte der Mistkerl in seiner Arroganten Art. Ann wollte nicht, nicht wenn er so drauf war. "Lass mich in Ruhe. Ich denke gerade nach und da brauch ich meine Ruhe." sie drehte sich auf die Seite um zu zeigen das er verschwinden soll. "Du solltest wirklich mitkommen und denk nicht zu viel nach, denn das passt nicht zu dir." Das reicht. Sie stand auf und wollte ihm wieder eine verpassen, doch er grinste nur. "Ich denke, du willst wieder zurück aufs Meer und ich kann dir zeigen, wie es geht." sprach der Typ mit seinem grinsen im Gesicht. "Ist das dein Ernst? Wie soll ich denn hier wegkommen?" gab Ann verwirrt zurück. "Ich sagte es doch, denken passt nicht zu dir. Überlege doch mal, wie die Banditen hier vor 3 Jahren angekommen sind, wenn sie zuerst bei euch waren." Er hatte recht verdammt, daran hatte sie wirklich nicht gedacht. Sie schnappte sich ihre Sachen und sie gingen Richtung Wald zum Lager der Banditen.

      Hawk wusste ungefähr, wo das Lager lag. Nach dem Kampf hatte der Meister Schüler in den Wald geschickt um nachzuschauen, ob noch einer da war und wo das Lager direkt ist. Nach einer Weile zu Fuß waren sie angekommen. Keiner war zu sehen, nur einige Zelte und ausgebrannte Feuer. Sie gingen durch das Lager und da sahen sie einen kleinen Strand, der von einigen Felsen im Meer um ringt war. Nur eine kleine Öffnung gab es und durch sie konnte man mit kleinen Booten fahren, Schiffe würden niemals dadurch passen.

      Die beiden gingen nun zu dem Strand und als sie näher waren, sahen sie es. Ein Boot, etwa so groß wie ihres aber immer noch kein richtiges Schiff. Es hatte ein segel und ein kleines Zeltdach auf dem Deck. Es war, in einen guten zustand für die Zeit, wo es an Land war, keine Risse oder Löcher, selbst das Segel war in Schuss geblieben. "Das ist ja toll, es sieht gut aus." Als Ann das sagte bemerkte Hawk eine Spur im Sand. "Sieh mal, was kann das sein?" Ann sah auf die Spur. Es sah so aus, als ob jemand ein zweites Boot Richtung Meer gezogen hätte. Die beiden sahen sich an und dachten gleich an den Typen den sie gestern gesehen haben. Sie beschlossen sich nicht weiter darum zu kümmern. "Na los, hilf mir mal.", sagte Hawk schließlich zu ihr. Sie war verwirrt. "Was wird das, wenn es fertig wird?" fragte sie nach und verschränkte die Arme. "Nach was sieht es denn aus. Ich will das Boot fertig machen, damit wir lossegeln können." antwortete er ihr und wollte das Boot ins Wasser Schieben. "Wir? Hast du gerade wir gesagt?" fragte sie noch einmal. "Ja habe ich und keine Diskussion darüber, ich werde dich begleiten." "Nein, das will ich nicht." gab sie empört zurück. "Du hast keine Wahl. Du hast mir geholfen und meinem Meister, als dank werde ich dir helfen und ich werde dabei mein eigenes Ziel verfolgen." gab Hawk ihr zu verstehen. Ann wusste nicht recht, was sie davon halten soll, aber abhalten konnte sie ihn nicht, das spürte sie und 'zu zweit war es bestimmt lustiger' dachte sie. Also beschloss sie es gut sein zu lassen und half ihm das Boot ins Wasser zu bekommen. "Damit eins klar ist.", sagte sie noch, "Ich bin der Käpt'n und du musst auf das Hören, was ich sage, klar?" "Na, wenn es weiter nichts ist. Dass du der Käpt'n bist, stört mich nicht und das mit auf dich hören, werde ich mir überlegen." gab ihr neuer Begleiter locker zurück. Ann schlug ihn auf den Kopf. "AH! Ist ja gut. Ich mache es." Ann grinste als sie das hörte. "Na siehst du, es geht doch. Also los gehts schaffen wir das Ding ins Wasser." Sie schoben das kleine Boot ins Meer und sprangen auf, setzten die Segel und fuhren los.

      Meister Dan wollte gerade in seine Kammer gehen, als ein Schüler angerannt kam. "Meister wir können Hawk nicht finden, er ist wie vom Erdboden verschwunden." Der Meister hatte schon so eine Ahnung. "Geh und sucht weiter." Dan ging in seine Kammer und sah einen Brief auf dem Tisch liegen, er nahm ihn und lass ihn durch.

      "Meister ich habe meine Entscheidung getroffen und werde Ann begleiten. Ich glaube, das ist der richtige Weg für mich. Ich weiß nicht, wann ich zurückkehren werde. Falls wir uns nicht wieder sehen sollten DANKE, Danke für alles was sie für mich gemacht haben. Hawk"
      Er legte denn Brief beiseite und ging zum Fenster, er schaute aufs Meer hinaus. "Endlich bist du bereit, bereit für deine Reise, aber gib acht das du dich nicht verirrst. Also geh deinen eigenen Weg und du wirst schaffen was Generationen nicht geschafft haben. Du wirst es finden, da bin ich mir sicher." Mit diesen Worten drehte er sich um und ging, er ging zum Strand, um ruhe zu finden, ruhe vor diesen nervigen Schülern, aber nicht mehr von Hawk, denn dieser hatte seinen Weg gefunden.

      Ann und Hawk waren gerade einmal ein paar Stunden auf See. Der Wind stand günstig für sie und das kleine Boot machte, gute Fahrt. Doch sie fingen wieder an zu streiten. "Wie kann man nur denn Proviant vergessen? Ich fasse es nicht." rief er zu ihr und war sichtlich sauer. "Du hast aber auch nicht daran gedacht, Hawk." Ann war ebenfalls wütend, dass er sie jetzt beschuldigte. "Ich dachte, du hättest was dabei." "Nein habe ich nicht, wie man sieht." "Na toll und was machen wir jetzt?", fragte er nur. "Wir könnten zurücksegeln und welchen holen." gab Ann ihm als Antwort. Doch das wollte er nicht. "Kommt nicht infrage!", schrie Hawk zu seinem Käpt'n.

      Ann war verwirrt und fragte. "Hä? Wieso nicht?" "Der Meister weiß nicht das ich weg bin.", sagte er verlegen und schaute . "Wie jetzt? Du hast ihm nichts gesagt. Dann müssen wir erst recht umdrehen." sprach sie und war entsetzt . "Ich habe nein gesagt. Ich habe ihm einen Brief geschrieben das reicht." "Wie soll das reichen?" "Er wird schon darüber hinwegkommen." gab ihr neuer Freund und Reise Begleiter nur an. Ann überlegte kurz. Nach kurzer Zeit gab sie ihm nach und sagte dann "Na gut, aber was machen wir jetzt? Ich habe Hunger!"

      Kapitel 5 Trollinsel

      Das Meer war ruhig und die Sonne schien am Himmel, nur einige kleine Wolken waren zu sehen. Ann und Hawk waren bereits seit einigen Tagen auf hoher See, sie machten gute Fahrt, mit ihrem kleinen Boot. Der Wind blies ständig gegen das Segel. Nur ein Schrei durchdrang die Stille. "Ich habe Hunger!!!!!", schrie Ann in die Leere des Meeres. Sie hing mit ihren Armen über der Reling, das Kinn auf einen ihrer Arme gestützt. Mit dem anderen Hand hielt sie ein Messer mit den Faden ins Meer und versuchte etwas zu Angeln. "Warum hast du den Fisch, denn wir gestern gefangen haben, komplett aufgegessen? Der hätte für 2 Tage halten sollen." Meckerte Hawk sie an, der im Schneidersitz mit verschränkten Armen auf der anderen Seite des Bootes saß und ziemlich sauer aussah. "Was soll ich sagen?", antwortete Ann mit einem Schulterzucken. "Ich hatte nun mal Hunger und wer Hunger hat, soll was Essen.", sagte sie weiter und sah dabei ziemlich deprimiert aus. "Essen? Ich glaube das nicht. Du isst nicht, sondern Verschlingst. Wo geht das ganze eigentlich bei dir hin?" motze ihr Begleiter. "Ich habe nun mal eine gute Verbrennung." gab Ann zurück und schien total entkräftet zu wirken. "Wenn du nicht aufpasst, wirst du noch fett." "Hast du mich gerade Fett genannt?!", schrie sie, stand auf und zeigte auf den blauhaarigen Mistkerl und sah jetzt ziemlich angepisst aus. "Ich habe nicht gesagt, das du Fett bist!", erwiderte Hawk ihr und stand ebenfalls auf. "Ich sagte, wenn du nicht aufpasst, wirst du Fett! Du dumme Kuh!" schrie er zurück und stellte sich ihr, mit verschränkten Armen, gegenüber. "Ich habe es genau gehört. Du sagtest Fett und Kuh! Das mag ich nicht." knirschte sie. "Ist mir doch egal, was du magst oder nicht! Es ist die Wahrheit!" "Willst du streit?!", schrie Ann zu ihrem Begleiter. "Denn haben wir schon!", schrie dieser zurück und beiden fingen eine Prügelei an. Doch nach kurzer Zeit sanken beiden erschöpft auf den Boden des Decks und ihre Mägen knurrten gewaltig. "Wir müssen unbedingt die nächste Insel erreichen.", sagte Hawk schließlich. "Laut Karte sollten wir bald da sein. Die Trollinsel, wenn ich richtig sehe." antwortete Ann ihm und sah erneut auf ihre Karte.

      Auf der Trollinsel, Trollstadt.

      Er ging durch die Straßen seiner Heimatstadt. Es war eine kleine Stadt, auf einer kleinen Insel. Hauptsächlich waren die Leute hier Fischer oder handeln mit Holz bzw. Sachen, die aus Holz hergestellt wurden. Doug selber war Bootsbauer und reparierte meistens nur die kleinen Fischerboote, selten war mal ein Schiff dabei, aber er mochte seine Arbeit. Seine Eltern hatten ihm alles beigebracht, was er wusste. Nach seiner Abschlussprüfung, wie sein Vater es nannte, sind die beiden aufs Meer gefahren, um neue Techniken zu erlernen, die für den Schiffsbau nötig waren. Sie wollten nach Water Seven, auf die Grand Linie, um dort alles was es gibt zu erlernen, denn ihr Traum war es, eines Tages hier eine richtige Werft zu haben und die besten Schiffe des East Blue zu bauen. Das war jetzt sieben Jahre her und Doug machte sich Sorgen. Er war kein kleines Kind mehr, dennoch nach sieben Jahren ohne eine Meldung, machte er sich Sorgen. Doug selbst wollte schon nach ihnen Suchen, aber vor etwa einem Jahr kamen diese Söldner und mit ihnen die Probleme. Der neue Bürgermeister hatte sie angeworben, um die Wahl zu manipulieren. Diese Schweine hatten alle anderen Kandidaten bedroht. Er und die Stadtbewohner wollten sich das nicht gefallen lassen und haben die Söldner angegriffen, doch sie hatten keine Chance. Seitdem herrschten hier raue Sitten. Die Söldner benahmen sich wie die Axt im Walde, zogen überhöhte Steuern ein und nahmen sich einfach alles, was sie wollten, aber der Bürgermeister, diese kleine Ratte, wie er nur genannt wird, war noch schlimmer. Erst hatte er sich, durch Gesetzesbeschluss, die gesamte Fischerei, sozusagen, zu seinem Eigentum gemacht und damit die Nahrungsgrundlage der Stadt, dann ließ er ein Gesetzt in Kraft treten, dass das Holzfällen im Wald verbot, außer man hatte eine Genehmigung. Es war zum verrückt werden.

      Doug ging gerade durch die lange Hauptstraße und zog seinen Karren hinterher. 'Das alte Holzteil machte es wohl nicht mehr lange', dachte er sich, als er das Ächzen und Knacken hörte, das sein Wagen von sich gab. Die Stadt selber war ruhiger als sonst, die Söldner waren ausnahmsweise heute mal nicht da und die Stadtleute schienen froh darüber zu sein. Er schaute sich immer wieder um und grüßte einige seiner Bekannten und gab ihnen ein schwaches Lächeln. Die Stadt war wirklich ein Scheiß Ort geworden. Die kleinen Läden, die etwas zu verkaufen hatten, waren mehr mit leeren Regalen gefüllt als mit Essen und diejenigen die Sachen aus Holz herstellten, waren so gut wie zu. Es gab nur eine Möglichkeit, um gut Geld zu verdienen, damit es ausreicht, um zu Überleben, man musste für den Bürgermeister arbeiten. Die meisten Menschen hier taten das auch, aber es gab auch einige, wie ihn, die sich weigerten. Er ging weiter, sein Ziel war klar, er wollte zum Holzdepot. Es war noch die einzige Möglichkeit um an Holz zukommen. Er brauchte das Holz dringend, denn er hatte einen Auftrag bekommen, der nicht warten konnte. Als Doug am Depot angekommen war, riss er vor Schreck die Augen weit auf. Das Depot war umzäumt worden und Wachen standen vor dem Eingang. Normalerweise war das Holz für jedermann zugänglich. Doug konnte das nicht glauben. Er ließ seinen Karren los und ging, Schnurstracks auf die Wachen zu. "Was ist hier los? Was soll das alles hier?" schrie er die Söldner an, doch diese blieben unbeeindruckt.

      Einer der Wachen am Depot sah, wie eine hünenhafte Gestalt auf ihn zukam. Er erkannte ihn sofort, allein die Größe reichte dafür schon aus, aber da war noch mehr. Lange schwarze Haare, gebräunte Haut, ein graues Baumwollhemd und braune Hosen. Doug der Troll war zum Depot gekommen und schrie sie jetzt an. "Neue Anordnung des Bürgermeisters, Doug. Niemand bekommt mehr Holz aus dem Depot, ohne das er sich angemeldet hat." sagte er nur und versuchte dabei nicht zu zeigen, dass er sich beinahe in die Hose machte. Der Kerl der vor ihm stand und aussah als würde er gleich vor Wut explodieren war nicht ohne. Als sie sich gegen die Stadt Leute verteidigen mussten, war er einer der Anführer gewesen und auch einer der besten Kämpfer. 10 Leute hatte er ins reich der Träume geschickt, bevor sie ihn gefangen nehmen konnten. Eigentlich wollten sie ihn gleich Töten, aber der Bürgermeister meinte, dass es noch nicht an der Zeit dafür wäre und sie in lieber gehen lassen sollten. Warum verstand er nicht, aber die kleine Ratte hatte für solche Sachen einfach eine Nase, das mussten sie alle zugeben, auch wenn sie ihn nicht leiden konnten.

      Doug kochte vor Wut und griff schon in die Tasche seiner Hose um den Schlagring, denn er immer mit sich führte, seit diese Typen hier waren, herauszuholen. Da hörte er eine Stimme hinter sich. "Lass das mal lieber, Doug. Du willst doch nicht das hier ein Unglück geschieht." Doug drehte sich langsam zu der Stimme um und sah einen kleinen Mann in einen dunkelblauen Anzug und Krawatte. Der Bürgermeister stand jetzt vor ihm. Die kleinen Knopfaugen und die lange Spitzzulaufende Nase auf ihn gerichtet. "Herr Bürgermeister, was machen sie hier?", fragte Doug nur und schien nun doch besorgt zu sein. Er hatte keine Angst vor der kleinen Ratte, aber wenn er hier wahr, waren seine Leibwächter es auch und die konnte er alleine nicht ausschalten. "Was ich hier mache, fragst du. Das ist meine Stadt und in der kann ich tun und lassen was ich will. Verstanden Troll?" antwortete der Scheißkerl ihm gelassen.

      Der Bürgermeister hasste Doug abgrundtief. Er war es, der die Bürger aufgebracht hat und sie überredete seine Söldner anzugreifen, das wusste er oder ahnte es jedenfalls. Dennoch, auch wenn er ihn lieber tot sehen will, musste er sagen das dieser riesenhafte Typ am Leben bleiben soll, wenn er, dass nicht getan hätte, wären die Leute noch wütender geworden und das konnte er nicht riskieren, denn wer soll sonst für ihn arbeiten, wenn keiner mehr da war, aber bald würde ihn zur Strecke bringen, das war sicher. Er ging nun um diesen Berg von Mann herum und stellte sich bewusst vor den Eingang des Depots, genau zwischen die Wachen und sprach dann weiter zu Doug. "Um deine Frage zu beantworten Doug", sagte er gelassen. "Ich bin hier um zu schauen, ob meine Anweisungen, das Depot zu umzäunen und Wachen zu postieren auch ausgeführt worden sind."

      "Warum haben sie das Depot einzäunen lassen? Haben sie nicht schon genug? Zuerst die Fischerei und den Wald und jetzt das." gab Doug an und versuchte dabei so ruhig wie möglich zu wirken, aber innerlich kochte er immer noch. "Ich habe meine Gründe. Vor kurzem ist ein Boot ohne Genehmigung aufs Meer gefahren und es war keines meiner Boote. Jemand hat es gebaut und wollte wohl damit zu einer anderen Insel fahren. Wie du ja weist, ist das verboten worden. Zum Glück haben meine Männer diesen Typen rechtzeitig erwischt, bevor er zu weit weg war." Doug konnte kaum glauben, was er gerade hörte. Die Stadtbewohner hatten einen geheimen Plan geschmiedet, um die nächste Marinebasis zu erreichen, er hatte das Boot gestellt und einer der Männer sollte lossegeln. 'Verdammte scheiße' dachte er sich und biss die Zähne zusammen. "Du siehst aber nicht gut aus mein lieber.", sagte der Bürgermeister jetzt zu ihm und klang dabei ziemlich hochnäsig. "Ich kann dir sagen, Doug, das er noch nichts gesagt hat, aber das wird er bald, darauf kannst du wetten und wenn ich herausfinde, wer das geplant hat und von wem er das Boot hat, dann wird es hier übel." sprach die kleine Ratte weiter zu ihm und er war sich sicher, dass der Bürgermeister schon genau wusste, was hier los war. Er umfasste wieder seinen Schlagring in der Tasche und wollte wenigstens diese Ratte vorher erledigen, als er bemerkte, dass er umstellt war und auch einige Leute aus der Stadt hochgekommen waren, wenn er jetzt einen Aufruhr veranstaltete würde er dem Bürgermeister nur in die Karten spielen. Doug atmete lange aus, um sich zu beruhigen, nahm die Hand aus der Tasche und drehte sich zum Gehen um. Er nahm seinen Karren und wollte gerade verschwinden, als der Bürgermeister noch einmal zu ihm sprach. "Hast du mir nichts zu sagen, Troll?", fragte dieser. "Ich habe ihnen nur eins zu sagen.", antwortete Doug gelassen. "Also dann ich höre." 'Fick dich ins Knie, kleine Ratte' dachte er, aber das konnte er nicht sagen. "Sie sollten immer schön ihre Leibwächter mit sich führen, nicht das Jemand Ihnen etwas antun." "Das hört sich beinahe wie eine Drohung an, aber ich will das mal überhört haben.", antworte die kleine Ratte ihm und damit Verschwand Doug, er ging nach Hause auf die andere Seite der Insel.

      "Warum haben sie ihm nicht gesagt, das wir wissen, dass das Boot von ihm ist?", fragte einer der Wachen den Bürgermeister. "Da sieht man mal, das keiner von euch Typen ein Hirn hat. Außer eurem Boss seit ihr alle unterbelichtet." gab dieser nur genervt von sich und verschwand ebenfalls, in Richtung Rathaus.
      Einige Zeit später.Trollinsel, Dougs Haus

      Doug kam gerade an seinem kleinen Haus an. Es war kein besonders großes Haus und es war auch nicht beeindruckend. Strohdach, Wände aus Holz und einige Fenster. Er sah, dass der Kamin zu brennen schien, denn Rauch kommt aus dem kleinen Schornstein. Sein Besucher musste inzwischen wach sein. Doug ging nun Richtung Haus, aber vorher wollte er noch zu dem kleinen Boot, was er Reparieren wollte. Es war ein kleiner Kahn, zwar größer als die Fischerboote hier, aber immer noch kein richtiges Schiff. Das einfache Segel war zerrissen, genau wie das Zeltdach und in der Seite war ein großes Loch zu sehen. 'Wie zum Teufel hat der Typ das geschafft' dachte er sich und war ziemlich sauer auf seinen Besucher gewesen, als er ihn gestern fand. Er streifte mit einer Hand den Holzrumpf des Bootes ab und sprach leise. "Leider kann ich dir noch nicht helfen, aber mir wird schon was einfallen." Mit diesen Worten kehrte er dem Boot den Rücken zu und ging zum Haus. Er öffnete die Tür und sah seinen Besucher am Tisch sitzen. "Bist also endlich aus dem Koma erwacht?", fragte er und schloss dabei die Tür. "Das kannst du Laut sagen, mein Freund. Das Zeug, das du mir gestern gegeben hast, war klasse. Hat mich richtig fertig gemacht." antwortete sein neuer Freund schließlich und lachte dabei. "Ach komm, das waren nur 5 Flaschen meines selbst gebrannten Rums. Ich habe nicht mal einen Kater." gab Doug freundlich zurück. Als er den Mann gefunden hatte, war sein Boot Leck geschlagen und schon dabei zu versinken, warum er nicht ins Wasser gesprungen ist und an Land schwamm, war ihm ein Rätsel, es war gar nicht soweit zu schwimmen. Doug sah ihn zum Glück und konnte ihm helfen. "Also was ist jetzt mit meinem Boot, kannst du es Reparieren?", fragte sein Saufkumpane von gestern schließlich. Doug sah denn Mann genau an. Etwa 1.79 m, braune kurze Haare und einen Schwarzen Umhang mit Kapuze. Er musste so um die 21 Jahre sein, stellte er gestern schon fest. "Nein ich kann es nicht Reparieren, mir fehlt das Holz.", antwortete er niedergeschlagen. "Ich dachte, du wolltest etwas holen? Brauchst du Geld dafür, ich habe ja gesagt das ich für alles Zahle, aber du wolltest nicht." "Daran liegt es nicht, Idiot. Zahlen musst du nicht. Ich bekomme einfach kein Holz mehr. Der Bürgermeister, die kleine Ratte, hat das Depot unter seiner Kontrolle und im Wald kann ich nicht hin, es ist verboten Bäume zu fällen, außer man hat eine Genehmigung und die habe ich auch nicht." gab Doug nun von sich und sein neuer Freund schien ziemlich erschrocken über die Zustände hier zu sein. "Das ist doch Scheiße, Doug!", schrie er los und stand auf. "Ja ich weiß Gorgus, also Schrei hier nicht rum. Mir wird schon was einfallen." sagte er ruhig und setzte sich.

      Als Gorgus Doug das erste mal sah, dachte er, er wäre ein Riese. Dieser Typ war weit über 2m groß, vielleicht sogar 3m und seine Statur, Oberarme dicker als Oberschenkel, sein Rücken so breit, das er sich dahinter verstecken konnte, die Beine konnte man mit der dicke von Bäumen vergleichen. Kurz gesagt der Typ war ein Gigant. Er dagegen war zwar nicht klein, aber schmächtig. Was ihn aber am meisten an Doug gefiel, war seine Gastfreundlichkeit. Er, der daran nicht gewöhnt ist, nett behandelt zu werden, wurde freundlich von ihm aufgenommen, auch wenn es nur für ein oder zwei Tage sein sollte. "Hast du keine Angst einen Fremden in dein Haus zu lassen? Ich könnte ein Mörder oder der Sohn eines Banditen sein." hatte er damals gefragt, aber Doug antwortete ihm nur das ihm das egal wäre. Also kam er in sein Haus und wurde gut behandelt, nach kurzer Zeit freundeten sie sich an und haben getrunken bis die Sonne aufgeht. Das sein neuer Freund jetzt so deprimiert aussah, machte ihm wirklich zu schaffen und er beschloss etwas zu unternehmen. Doug hatte ihn gestern von den Söldnern erzählt und was hier los war. Gorgus ging zur Tür und wollte gerade gehen, als Doug zu ihm sprach. "Wohin willst du?", fragte er ihn. "Muss nur denn Kater loswerden und Pissen, bin gleich wieder da." gab er nur als Antwort und verschwand durch die Tür.

      Jetzt saß Doug alleine in seinem Haus. Er wusste das Gorgus gelogen hatte, das spürte er einfach. "Pass ja auf dich auf. Ich weiß genau wer du bist. Du redest im Schlaf, weist du." sagte er zu sich selbst und versuchte gar nicht erst daran zu denken was alles passieren konnte.
      Später Nachmittag, Trollstadt Hafen

      "Jaaaa!!! Endlich da!" schrie Ann als sie den Hafen der kleinen Insel erreichten. Sie sprang von Bord des Bootes und machte es fest, als ein Mann auf sie zukam und ansprach. "Schönen guten Tag die Dame. Ich bin der Hafenmeister. Willkommen auf der Trollinsel." sagte dieser zu ihr und schien ein gezwungenes Lächeln zu haben. Ann war das nicht geheuer, aber antwortete ihm freundlich zurück. "Guten Tag ebenfalls. Was möchten sie von uns?" fragte sie schließlich und stellte sich jetzt direkt vor dem Hafenmeister. "Ganz einfach für das Anlegen in diesen Hafen muss eine Gebühr entrichtet werden und das bei mir." Ann war verwirrt. Sie wusste, dass man in einigen Häfen eine Gebühr zahlen musste, aber in so einer kleinen Stadt, das war merkwürdig. "Und wie hoch ist die Gebühr?", fragte sie wieder und verschränkte ihre Arme vor der Brust. "10.000 Berry pro Tag." "Waaaass!!!! Das ist ja Wucher!" schrie sie den Mann an.

      "Was schreist du so Ann?", fragte Hawk der jetzt ebenfalls vom Boot sprang und hinter ihr Auftauchte. "Dieser Typ will 10.000 Berry von uns, nur damit wir hier anlegen dürfen.", sagte sie ihm und zeigte auf den Hafenmeister. Hawk schaute sich den Mann an. Er war einfach nur ein Bürger, der seine Arbeit macht, stellte er fest, nicht besonders halt. "Naja da kann man halt nichts machen, auch wenn die Preise ziemlich Überteuert sind.", sagte er ruhig und zuckte mit den Schultern, bevor er die Arme verschränkte. "Ist das wirklich dein Ernst Hawk?", sagte Ann zu ihm. "Ja, das ist mein Ernst.", antwortete er und zeigte mit einer kurzen Kopfbewegung in Richtung einiger Wachen. Er hat sie sofort bemerkt.

      Ann sah jetzt ebenfalls die Wachen. 'Wo kamen die auf einmal her' dachte sie. Es waren nicht viele und zur Not konnte sie die Wachen alleine besiegen, aber sie wollte keinen Ärger machen. Sie wollten ja nur was Essen und einige Vorräte kaufen. Ann griff in ihre Tasche und bezahlte den Hafenmeister, der darauf hin zufrieden nickte. "Danke die Dame, ich hoffe sie haben einen angenehmen Aufenthalt hier." Irgendwie bezweifelte Ann das. Sie wollten gerade in die Stadt gehen, als der Hafenmeister noch etwas sagte. "Bevor ich es vergesse. Waffen sind bei uns Verboten." und deutete auf Hawk's Schwert. "Sie können ja versuchen es mir abzunehmen.", erwiderte ihr Freund bloß und verengte seine Augen. "Ach, ich glaube, das wird nicht nötig sein.", antwortete der Hafenmeister und verschwand auf der Stelle. Die Wachen machten auch nicht denn Eindruck, als das sie Eingreifen wollten. 'Egal' dachte sich Ann und die beiden gingen Richtung Stadt, um Einkaufen zu gehen.

      Die Beiden waren auf der Hauptstraße des Ortes. Na ja Straße konnte man es wohl kaum nennen. Mehr festgetreten Erde als Steine. Die Häuser hier waren ebenfalls ziemlich einfach gehalten. Hauptsächlich waren sie aus billigen Stein und Holz gebaut und die Dächer allesamt mit Stroh bedeckt. Nur wenige hatten richtige Ziegel und die Leute hier schienen nicht besonders Glücklich zu wirken. Alle hatten ein Merkwürdiges falsches Lächeln aufgesetzt, so als, wenn sie vor irgendjemanden Angst haben. Sie erreichten einen kleinen Marktplatz, wo Geschäfte hier eigentlich noch geöffnet haben sollten. Die meisten waren aber zu und mit Brettern vernagelt. Hawk entdeckte eines der Gebäude, was noch offen war und die beiden gingen drauf zu. Als Ann plötzlich einen Schrei hörte. "Ahhhh!!!! Lass mich los du Schwein." Ann schaute, woher der Schrei kam und Biss die Zähne zusammen. Sie sah gerade einen Mann, der eine Frau am Arm gepackt hatte und sie jetzt ziemlich heftig hinterher ziehen wollte. Das konnte Ann nicht durch Gehen lassen.

      "Du wirst jetzt mit mir kommen, Weib. Du hast keine Steuern bezahlt, aber zu deinem Glück bin ich freundlich, du kannst sie anderweitig abarbeiten." sagte der Schweinehund und hatte ein mieses Grinsen aufgesetzt. "Nein ich will nicht! Lass mich los du Drecksack!" schrie die Frau weiter, aber niemand schien sich darum zu kümmern, niemand außer Ann. Ann packte denn Typen schnell am Handgelenk und befreite die Frau und verdrehte, dem Dreckskerl, den Arm auf den Rücken. "Ah was soll das du Miststück! Lass mich los oder du wirst es bereuen!" schrie der Mistkerl sie jetzt an und Ann ließ ihn wirklich daraufhin los und er drehte sich zur ihr um. Ann sah, dass er genauso angezogen war wie die Wachen am Hafen. Ein Überhang mit Schwarz, roten Muster und ein einfaches Schwert, mehr brauchte sie nicht um zu erkennen, dass die Typen Söldner waren und keine Stadtwachen. "Du Schlampe dir werd ich jetzt Manieren beibringen!", schrie der Söldner sie an und zog sein Schwert und rannte auf Ann zu. Diese jedoch blockte ohne Mühe den Angriff ab und verpasste dem Söldner einen Schlag mit der Faust genau auf die Nase. Blut strömte aus der Nase und dieser Typ, heulte auf einmal wie ein Baby. "Wenn du nicht mehr zu bieten hast, dann verschwinde oder ich schneide dir deine wichtigsten Teile ab.", sagte sie und blickte auf den Schweinehund herab. Dieser stand jetzt ruhig auf und hielt seine Nase zu und verschwand, aber vorher sagte er noch. "Das wirst du bereuen, das Schwöre ich." 'Was ist hier los? Niemand wollte der Frau helfen und alle tun so als, ob sie nichts gesehen hätten' dachte sich Ann und schaute sich um.

      Hawk kam zu ihr und hatte bereits eine Hand auf das Schwert gelegt, falls etwas unvorhersehbaren passieren sollte. "Mir gefällt es hier nicht, Ann.", sagte er schließlich. "Mir auch nicht, Hawk.", antwortete diese nur. "Wir sollten hier schnell verschwinden." "Ja du hast recht. Wir sollten unseren Proviant auffüllen und verschwinden." antworte Hawk. Als Jemand mit schwarzer Kapuze an ihnen vorbeiging und etwas zu ihnen sagte. "Verschwindet lieber. Das wäre für alle das Beste." gab dieser von sich ohne stehen zubleiben und verschwand plötzlich, vor seinen Augen. "Was war das?", fragte Hawk erschrocken. "Keine Ahnung Hawk. Ich weiß es nicht."

      Gorgus war in die Stadt gegangen. Er brauchte Informationen, so viele wie er beschaffen konnte. Doch kurz bevor er sein Ziel erreichen konnte hörte er Geschrei und versteckte sich schnell in einer dunklen Gasse, um zu schauen, was hier los war. Irgendein Typ wollte gerade eine Frau verschleppen und er war kurz davor einzugreifen, als er im letzten Moment sah, dass es gar nicht mehr nötig war. Eine weitere Frau kam zur Hilfe und er erkannte sie. Es war die junge Frau von der Insel der Stürme, die seinen Vater besiegt hatte und bei ihr war auch dieser Hawk. 'Verdammt. Was machen die hier? Suchen die mich etwa? Nein unmöglich, aber die Insel liegt abseits der normalen Seeroute, es konnte nur so sein' dachte er und spielte schon mit dem Gedanken zu verschwinden und dieser Insel den Rücken zuzukehren, aber da dachte er wieder an Doug und auch daran was er hier eigentlich wollte. Er konnte jetzt nicht abhauen. Also beschloss er es darauf ankommen zu lassen. Er nutzte seine Teufelskräfte, um an ihnen vorbeizukommen oder besser gesagt sie abzulenken. Er setzte seine Kapuze auf und ging an den beiden vorbei und sprach schnell "Verschwindet lieber. Das wäre für alle das Beste." und verschwand plötzlich. Alles hatte perfekt geklappt und jetzt hatte er was zu erledigen, etwas Dringendes.

      Kapitel 6 Hector und Kami

      Trollstadt, Rathaus (außen)

      Gorgus stand vor dem Rathaus und überlegte, wie er wohl am besten reinkommen konnte. Er betrachtete das Gelände genau und versuchte dabei nicht erkannte zu werden. 'Das Teil ist, wie eine Festung' dachte er. Ein dreistöckiges Gebäude, ein riesiger Garten und ein beinahe 3m hoher Eisenzaun. 'Das könnte schwerer werden, als gedacht' kam ihm in den Sinn, aber jede Festung hat einen Schwachpunkt und er würde ihn finden. Er umkreiste das Gebäude und sah eine Lücke, durch die er hindurch Schlüpfen konnte. Was ihn wirklich verwunderte war, das es kein Anzeichen von Wachen gab, weder vor dem Tor, noch im Garten, aber das war auch gut für ihn, so konnte er unbemerkt Eindringen. Er rannte durch den Garten und versuchte möglichst nicht aufzufallen. Als er endlich am Haus war, versteckte er sich unter einem Fenster und Späte hinein. Nichts, der Raum, vordem er sich befand, war leer. Er ließ eine seiner Klingen los und versuchte das Fenster zu öffnen. Gerade als er damit fertig war, hörte er Schritte. Einige dieser Söldner kamen gerade um die Ecke, er musste schnell verschwinden, aber nicht durch das Fenster. Er schaute sich schnell um und sah nur eine Möglichkeit und setzte seine Teufelskräfte ein um die Wachen zu täuschen und um sich Zeit zu verschaffen.

      Der stille Alarm wurde ausgelöst und die beiden Söldner wurden ausgeschickt um zu schauen, was los war. Sie kamen gerade um die Ecke, als sie eine Fremde Gestalt in einem Umhang sahen. "Halt stehen geblieben. Das ist Privatbesitz!" schrie der eine und sah jetzt das die Person versuchte zu fliehen. Sie rannten hinterher und schrien ständig, aber es nützte nichts. Die in einen Umhang gehüllte Person wollte einfach nicht stehen bleiben. Also beschlossen sie das Feuer zu eröffnen. Sie trafen den Fremden genau in den Rücken und was sie dann sahen, schockierte sie. Die Gestalt verschwand plötzlich vor ihren Augen. "Was war das?", fragte der eine. "Ich habe keine Ahnung, aber der Boss wird nicht glücklich sein.", antwortete der zweite.

      Gorgus hing an dem Fallrohr für Regenwasser und versuchte so auf das Dach zukommen. Die Fenster konnte er sich wohl Schenken. Er hat einen seiner Doppelgänger als Ablenkung da gelassen, um sich Zeit zu verschaffen. Es war ein mühsamer Aufstieg und als er spürte wie sein Doppelgänger erledigt wurde, wusste er, das mit diesen Typen nicht zu spaßen ist. Er beeilte sich und erreichte endlich das Dach. Gorgus legte sich auf die Ziegel und versuchte so leise wie es ihm Möglich war voran zukommen. Er suchte eine Möglichkeit einzusteigen und sah ein kleines Dachfenster, durch das er passen konnte. Langsam, aber sicher kroch er darauf zu und warf einen Blick hinein. Er beobachtete einen Typen der mit einer, doch recht attraktiven Frau sprach. Jetzt sah er auch, wie ein kleiner Mann dazu stieß. 'Jetzt heißt es wohl warten' dachte er und versuchte nicht dabei erwischt zu werden wie er durch das Fenster späte.

      Rathaus (innen), zur gleichen Zeit

      Kami ging durch die Flure des Rathauses. Sie könnte sich beinahe daran gewöhnen hier zu leben. Die Gemütlichkeit eines weichen Bettes und der Luxus einer eigenen Dusche empfand sie als sehr angenehm, aber am besten fand sie die Sachen, die sie trug. Heute war es ein langes schwarzes Kleid, ohne Ärmel und einem Einriss, der eines ihrer Langen Beine freigab, bei jeden Schritt denn sie machte. Auch ihre schwarzen Stöckelschuhe wollte sie nicht mehr aufgeben, genauso wenig wie den ganzen Schmuck. Ringe, Ketten und eine Brosche in ihren dunklen Haaren zierten sie heute. Nein um nichts in dieser Welt würde sie das hier aufgeben wollen. Sie war wie die meisten hier auch eine Söldnerin und kannte nur das raue Leben auf der Straße. Sie mochte das Leben als Söldnerin eigentlich, sie liebte das Kämpfen und sie hatte gute Gründe hier zu sein. Ihr Boss und Liebhaber hatte diesen Auftrag nur ihretwegen angenommen, denn sie war davon überzeugt, dass hier auf der Insel, der Weg war um dieses Leben weiter zuführen und endlich nach knapp einem Jahr hatte sie den Beweis in der Hand. Ihr Schritt war schnell, aber grazil, sie beeilte sich, denn sie wollte nicht länger als notwendig warten. Sie ging zielstrebig auf eine Tür zu, die im obersten Stockwerk und am Ende des Flures lag. Das Zimmer des Bosses. Vor der Tür blieb sie stehen und richtete sich die Haare und ihr Kleid, bevor sie anklopfte. "Herein" dröhnte es von drinnen. Sie öffnete die Tür und sah ihren Liebsten am Schreibtisch sitzen, der sich jetzt zu ihr umdrehte. Er war ein gut aussehender Typ, kurz geschnittene blonde Haare, einen 3 Tage Bart und Muskeln, aber nicht zu viele. Was sie aber mehr bewunderte als das war seine Schwertkunst und seine Grausamkeit, dafür liebte sie ihn. "Hector ich habe gute Nachrichten für uns.", sagte sie und schloss die Tür.

      Hector war der Anführer der Söldnerbande und auch der beste Kämpfer der Truppe. Er sah jetzt seine Geliebte und Stellvertreterin in aller Pracht vor sich. Diese Frau hat ihm vom ersten Moment umgehauen und auch jetzt noch würde er alles für sie tun. Denn mit Kami war nicht zu spaßen, sie war nicht ohne Grund die Nummer zwei seiner Bande. Ihre Teufelskräfte und ihre Grausamkeit, die seinem in keinster weise hinterher hingen, bewunderte er. Als sie vor knapp einem Jahr ankam und ihm von dem Auftrag erzählte, wollte er ablehnen, aber sie hatte es geschafft ihn zu überzeugen. Sie hatte einen Plan um stinkreich zu werden und alles was er dafür tun musste war, eine Stadt zu beherrschen, die so gut wie keine Verteidigung hatte. Nur eines Störte ihn, der Bürgermeister, aber es war noch nicht soweit ihn auszuschalten, den noch konnte man nicht sagen, wie sich das hier entwickelt. "Also was sind das für gute Nachrichten, Kami?", fragte er und hoffte diesmal wirklich, dass sie was Gutes hatte. Er beobachte, wie sie zwei Fläschchen hervorholte und auf den kleinen Schreibtisch stellte. Er nahm eines dieser Dinger und sah eine grau, grüne Flüssigkeit darin. "Ist es das?", fragte er weiter und betrachtete das Fläschchen in seiner Hand. "Ja, wir haben es geschafft. Die Mixtur ist fertig, nur die Dauer der Wirkung und die Nebenwirkung muss noch optimiert werden." antwortete sie und hatte dabei ein Lächeln aufgesetzt das jeden andern Mann die Adern zufrieren ließ. "Wie habt ihr es getestet?" wollte er wissen. "Der Mann, den wir neulich gefangen haben, hat sich sozusagen bereitwillig erklärt. Wir mussten ihn danach Töten, aber es hat sich gelohnt." sprach sie eiskalt. "Perfekt." gab er nur von sich und grinste.

      Nach einer Weile wollte Kami wissen wie es jetzt weiter geht. "Als Erstes werden wir, die kleine Ratte los und kümmern uns um die Massen Produktion, der Substanz.", antwortete ihr Liebster und das gefiel ihr. Die kleine Ratte konnte sie nie Leiden, der einzige Grund, warum er noch lebte war, dass sie ihn brauchten, als Rückendeckung gegen die Marine. Falls es Hart auf Hart kam, würde er als Sündenbock dastehen und sie hätten versucht ihre Köpfe aus der Schlinge zuziehen. Dies war aber nun nicht mehr nötig. Als sie ihm schon antworten wollte, hörte sie die Stimme der kleinen Ratte durch das Gebäude schreien. Er suchte sie und ihren Boss. Sie sah gerade das Hector die Fläschchen versteckte, als die Tür aufsprang und der Bürgermeister eintrat. "Hector, ich rufe dich schon seit gut 5 Minuten, warum zum Teufel antwortest du nicht?" sprach jetzt die Ratte und war komplett außer Atem.

      Hector hasste diesen Typen wirklich, benahm sich, als ob er hier der Boss wäre und noch schlimmer, er dachte wirklich, er würde ihm gegenüber Loyal sein. 'Nicht mehr lange und du bist tot' dachte er und erhob sich von seinem Stuhl und verbeugte sich. "Ich entschuldige mich.", sagte er schließlich, "Ich muss sie nicht gehört haben. Meine Stellvertreterin und ich haben gerade einige Dinge besprochen." "Und was sind das für Dinge?" wollte die kleine Ratte wissen. "Nichts Wichtiges, nur die Geschehnisse des Tages." log er. "Ah ja dann ist ja gut. Hör zu" setzte der Bürgermeister nun an. "Du gehst heute Nacht zu dem Troll und holst ihn hierher verstanden. Ich will das er vor mir niederkniet. Er soll endlich erkennt, wer hier das sagen hat. Mir egal wie du es anstellst, aber es muss heute sein. Habe ich mich klar ausgedrückt?" "Ganz klar. Ich werde einige Männer damit beauftragen." antwortete Hector. "Nein du gehst, Persönlich. Verstanden?!" schrie er ihn jetzt an und Hector war kurz davor diesen Pisser umzubringen. Er ballte die Fäuste und riss sich zusammen. "Ich habe verstanden, Herr Bürgermeister." gab er nur als Antwort und verbeugte sich wieder "Sehr schön." antwortete die Ratte und ging wieder aus dem Zimmer und schloss die Tür. Als er sicher war, dass der Bürgermeister weit genug weg ist, platze Hector der Kragen. Er drehte sich zu seinem Schreibtisch um und schlug den Stapel Papiere runter. "Wie kann er es wagen mir einen Befehl zu geben. Na warte, es wird nicht mehr lange Dauer und dann wirst du vor mir niederknien." sprach er voller Zorn und verließ gemeinsam mit Kami das Zimmer.

      Gorgus hatte alles mit angesehen, leider konnte er nichts hören. Als er sicher war, das keiner mehr da ist, öffnete er die Dachluke und stieg ein. Er landete vorsichtig auf dem Boden des Zimmers und versuchte sowenig Geräusche wie nur möglich zu machen. Er durchkämmte sämtliche Papiere, nach hinweisen. Was er suchte, fand sich schnell, Truppenanzahl, Ausrüstung usw. alles was er brauchte. Zu guter Letzt wollte er noch die Fläschchen mitnehmen und Doug zeigen. Doch er hörte die Schritte von Absätzen näher kommen und hatte jetzt keine Zeit mehr. Er kletterte auf dem Schreibtisch und sprang zum Fenster und zog sich hoch, gerade rechtzeitig, bevor die Tür aufging.

      "Was ist den los Kami?!", schrie Hector vom anderen Ende des Flures. Kami die dachte, dass sie was gehört hatte, eilte schnell zurück zum Büro um sicher zugehen. Doch da war nichts, aber etwas stimmte hier nicht. Sie ging zum Schreibtisch und holte die Fläschchen raus und nahm sie mit. 'Sicher ist sicher' dachte sie und wollte gerade gehen, als sie einen Luftzug spürte und dann das offene Fenster im Dach sah. "Scheiße, jemand ist hier eingebrochen.", sagte sie leise zu sich und ging schnell zu Hector um ihn darüber zu informieren.

      Trollstadt, Ann und Hawk

      Ann und Hawk befanden sich auf dem Weg zum Hafen. Sie hatten alles besorgt, was sie brauchten, leider war es viel weniger, als sie wollten. Die Läden waren beinahe vollkommen leer und für die Lebensmittel, die da waren, musste man überzogene Preise zahlen. Mit ihrem restlichen Berrys konnten sie sich gerade so Trockenfisch und Wasser leisten. Eigentlich wollten die zwei Jagen, aber ein Ladenbesitzer erzählte ihnen das es verboten war. Während sie weiter gingen, beobachte Ann immer wieder die Leute, sie hatte ein wirklich schlechtes Gefühl in dieser Stadt. "Mich würde ja interessieren was hier los ist.", sagte sie schließlich zu Hawk und schaute sich dabei weiter um. "Denk nicht weiter darüber nach, Ann. Wenn wir hier weg sind, geben wir der nächsten Marine Einheit Bescheid. Die regeln sowas." antwortete ihr Begleiter trocken, aber sie sah seinen Blick. 'Er will auch wissen, was hier los ist.' dachte sie. Sie gingen weiter und gerade als sie am Hafen waren, entdeckte Ann, eine Meute von Söldner, die bei ihrem Boot standen. Es mussten gut 20 Leute sein. 'Das Riecht nach Ärger.' Sie gingen weiter, ohne auf die Söldner zu achten bis einer vor ihnen Stand und sie ansprach. "Halt!", schrie er und hielt eine Hand nach oben um zu zeigen, dass sie stehen bleiben sollten. "Gehört ihnen das Boot?", fragte der Typ und zeigte jetzt mit dem Daumen über seine Schulter. "Ja das ist unser Boot. Warum wollen sie das wissen?" antwortete Ann und hatte ein merkwürdiges Gefühl bei der Sache. "Sie haben die Hafengebühr nicht gezahlt, deshalb sind wir hier.", sagte der Mann der vor ihr stand auf einmal. "Sie sollten wissen, wer hier anlegt, muss eine Gebühr bezahlen, da sie das nicht getan haben, müssen wir jetzt leider einen Versäumniszuschlag berechnen."

      Ann konnte nicht glauben, was sie hörte und sah den Mann an. Er war nicht wie die restlichen Söldner. Der Typ war bei weitem besser Bewaffnet und auch sein Auftreten kam den eines Hauptmannes gleich, aber er wäre kein Gegner für sie, wenn es darauf ankommen sollte. "Wir haben bezahlt." gab sie nur schroff zurück und verengte ihre Augen. "Wir haben die Gebühr bei dem Hafenmeister beglichen." sprach Hawk weiter und schien ebenfalls, wie Ann zu spüren das hier Dreck am Stecken war. "Hafenmeister? Der Hafenmeister bin ich." antwortete ihr gegenüber und ließ ein Grinsen von sich ab, dass Ann gar nicht gefällt. 'Abzocke' dachte sie 'Da spiel ich nicht mit.' "Sie sind wohl auf einen Betrüger reingefallen. Habe sie eine Quittung bekommen?" sprach der Hauptmann weiter. "Nein haben wir nicht.", antwortete sie und versuchte zumindest nicht gleich loszubrüllen. "Dann haben wir ein Problem. In meinen Unterlagen, steht leider nichts." sprach der Typ vor ihr und schaute dabei auf einen Zettel in seiner Hand. "Also ich denke sie haben illegal angelegt und wollen nun die Zeche prellen, aber nicht mit uns. Das macht dann 10.000 Berry fürs Anlegen und nochmal 10.000 Berry Versäumniszuschlag. Also zusammen 20.000 Berry wenn ich bitten darf." sprach der Mann weiter und Ann reichte es Langsam und griff schon hinter ihren Rücken um einen ihrer Dolche zu ziehen, doch Hawk hielt sie auf. "Warte Ann, wenn du jetzt Ärger anfängst, wird es übel.", sagte er leise zu ihr ins Ohr und zeigte wieder mit einer Kopfbewegung zu den Söldner, die dazu gekommen sind. Ann versuchte sich zu beruhigen und atmete einige Male tief durch und fragte dann, viel freundlicher als sie eigentlich wollte. "Und was ist, wenn wir nicht Zahlen können?" "Dann muss ich sie bitten mit mir zukommen und ich stelle ihnen den Bürgermeister vor. Der wird entscheiden, was zu tun ist." antwortete der Hauptmann trocken. 'Ja von wegen' dachte sich Ann und hatte nun endgültig genug. Sie griff hinter sich und zog nun einen ihrer Dolche und sprach zu dem Dreckskerl "Ihr könnt ja gerne versuchen uns mit zunehmen, aber ich rate euch, lasst bloß die Finger von uns!" und führte den Dolch, auf die Höhe ihres Gesichtes. Auch Hawk musste genug haben und zog langsam sein Dark Blade aus der Scheide. "Ihr habt euch die falschen Opfer für eure Abzocke ausgesucht und mir reicht es langsam. Mit euch Typen werden wir locker fertig." sprach er endlich und stellte sich hinter Ann. Rücken an Rücken und machte sich bereit für den Kampf. "Sie wollen es wohl nicht anders. Sie sind verhaftet. Männer festnehmen!" schrie der Hauptmann zu seinen Männern und holte eine große Keule hervor. Doch bevor der Kampf richtig anfing, kam von irgendwo, Rauchkugeln geflogen und vernebelten den Söldnern die Sicht. Nur Ann und Hawk waren nicht eingenebelt und da hörten sie den Ruf eines Mannes. "Hier rüber, schnell." Ann sah zu der Stimme und sah denn Kapuzen Träger von vorhin und auch das er auf was zeigte. Es waren noch mehr Söldner unterwegs und Ann musste zugeben das es wohl besser wäre erst einmal denn Rückzug anzutreten. Sie schaute zu Hawk und er schaute zu ihr. Beide nickten und rannten auf den Fremden zu. Irgendwie kam ihr die Stimme, des Fremden bekannt vor.

      Gorgus wollte auf dem schnellsten weg zurück zu Doug. Er hatte miese Informationen. Was er herausgefunden hatte, zeigte deutlich, wie unterlegen sie waren. Über 100 Söldner waren hier und das verdammt gut ausgebildet, zudem auch noch sehr gut bewaffnet. Pistolen, Gewehre, Schwerter usw. Das alles hatte er herausbekommen und er hatte absolut keine Idee, wie er es schaffen sollte, die Söldner zu vertreiben. Nach einiger Zeit war er am Hafen angekommen und wollte gerade zu Doug seinem Haus abbiegen, als er wieder die Beiden sah. Die Frau mit dem Smaragdgrünen Augen und diesen blauhaarigen Hawk. Sie hatten schon wieder ärger, aber das kümmerte ihm nicht, nein er musste sich einen Plan ausdenken und das schnell, als ihm was einfiel. 'Ja, das könnte klappen' dachte er und machte schnell kehrt und eielte zurück. Er sah jetzt, dass die Frau ein ihrer Dolche zog und das dieser Hawk sich hinter sie stellte, mit dem Rücken zu ihr und sein Schwert dabei zog. 'Verdammt, können die beiden nicht mal ohne Kämpfen.' waren seine Gedanken und sah gerade rechtzeitig, das Verstärkung von der Stadt kam und das war seine Chance. Er nahm einige seiner Rauchkugel und warf sie gegen die Söldner und versuchte dabei nicht die zwei zutreffen und schrie. "Hier rüber, schnell" und zeigte auf die Verstärkung. Als er sah, dass die beiden auf ihn zu rannten, machte er sich selbst auf den Weg. Sie mussten hier weg und er wusste genau, wohin er wollte. In den Wald zu einer kleinen Höhle, die er gut kannte. "Los folgt mir.", sagte er noch und rannte los.

      Trollstadt, Rathaus

      Hector durchsuchte sein gesamtes Büro, doch er konnte einfach nicht feststellen, was fehlte. Alle Unterlagen waren da und auch sein Privatvermögen ist nicht angerührt worden. "Verdammte Scheiße!", schrie er, als ihm ein Licht aufging. Der Typ wollte kein Geld oder Unterlagen, er wollte einfach Informationen und die hatte er jetzt wohl und wenn Kami nicht so schnell reagiert hätte, wären wohl auch die Fläschchen weg gewesen. Er schlug mit der Faust auf den Tisch und war wütend, als der Bürgermeister eintrat, um sich über den Lärm zu beschweren. "Was ist hier los? Was machst du für ein Krach? Ich will meine Ruhe." sagte dieser zu ihm und jedes Wort war beinahe eine Beleidigung in seinen Ohren. Er konnte nicht mehr, er konnte das nicht mehr ertragen und drehte sich um und schrie der Ratte entgegen. "Halt's Maul, du Ratte. Ich habe genug!" "Wie redest du mit mir? Du hast wohl vergessen, wer hier der Boss ist? Ich bezahle euch, für das was ihr hier tut." sagte dieser entsetzt.

      Kami kam gerade hinzu als sie Hector und die Ratte beim streiten erwischte und fragte "Was ist hier los?" "Nichts worüber du dir Gedanken machen musst Liebes. Ich will nur der Ratte zeigen, wer hier wirklich das sagen hat." antwortete ihr Liebster. "Kami verhafte diesen Typen. Er widersetzt sich meinen Befehl!" schrie die Ratte, zu ihr. "Hector könntest du es bitte kurz machen. Ich habe keine Lust länger mit dieser Ratte zusammen zu wohnen." sagte sie und wollte nun an die Seite ihres Bosses. Doch bevor sie ihn erreichen konnte hielt der Bürgermeister sie am Handgelenk fest und zog eine Pistole hervor. "Ihr denkt doch nicht wirklich, dass ich euch blind vertraue.", sagte er und hielt nun den Lauf auf sie gerichtet. "An deiner Stelle Arschloch, würde ich sie lieber loslassen oder du wirst es bereuen.", sagte Hector nur und verschränkte die Arme. "Ach ja was willst du jetzt machen. Ich habe deine Liebste und wenn du dich bewegst, ist sie tot." antworte der Bürgermeister. "Wie kannst du es wagen mich zu berühren und eine Pistole auf mich zu richten, du kleine Ratte." zischte Kami hervor und hatte dabei einen eiskalten Blick. Sie nutzte ihre Teufelskräfte, um den Bürgermeister zu entwaffnen und um ihn am Hals zu würgen. "Was? Was ist das?" keuchte dieser und bekam kaum noch Luft. Überall waren jetzt Haare von ihr. Um seinen Hals, an den Handgelenken und seinen Knöchel. "Ich habe von der Kami Kami no mi gegessen. Durch meine Teufelskräfte kann ich meine Haare Kontrollieren, wie ich will." erklärte sie dem langsam blau anlaufendem Gesicht, der kleinen Ratte und ließ ihn nun los und stellte sich zu Hector.

      "Ich habe dich gewarnt, Mist Ratte.", sagte Hector nur und legte nun ein Arm um die Hüfte seiner Liebsten. "Wenn ich dich jetzt bitten dürfte. Ich habe keine Lust mehr diesen Nager zu sehen, Hector." sprach Kami zu ihm. "Alles was du willst meine Liebe.", antwortete er und zog sein Schwert und schlug mit einem Hieb dem Bürgermeister den Kopf ab. "Endlich ruhe vor der Ratte. Also was machen wir jetzt?" fragte sie und stemmte die Arme in die Hüfte. "Jetzt kümmere ich mich um diesen Doug, der ist mir schon lange ein Dorn im Auge und morgen fangen wir mit der Produktion an.", antwortete er und steckte das Schwert weg. "Sehr schön.", antwortete Kami und ging wieder an seine Seite, denn leblosen Körper des ehemaligen Bürgermeisters ignorierend und küsste ihn.

      Trollinsel Wald in einer kleinen Höhle

      Ann, Hawk und der Fremde waren gerade rechtzeitig in der Höhle angekommen, den ein Regenschauer brach plötzlich herein. Die spuren, die sie hinterlassen würden, wären selbst für diese Lahmärsche sichtbar gewesen. Ann betrachtete die Höhle genau. Sie war klein und die Decke war vermutlich keine 3m hoch. Lang und breit war sie auch nicht, aber die kleinen Büsche vor dem Eingang verdeckten alles sehr gut. Hier konnten sie in Ruhe abwarten, bis der Regenguss vorüber war. Ann sah jetzt zu dem Fremden Mann, der ihnen geholfen hatte und sie hatte immer noch das Gefühl, das sie ihn kannte. Sie sah, dass er jetzt vor etwas stand, denn Blick gesenkt, wie es den Anschein machte. Nachdem sie etwas zur Seite gegangen war, erkannte sie, das es sich um ein Grab handelte. Die Stille, die hier herrschte, machte sie beinahe wahnsinnig, also beschloss sie etwas dagegen zu unternehmen und sprach. "Danke, das du uns geholfen hast, aber ich würde doch gerne wissen, wer du bist?", fragte sie und verschränkte die Arme vor der Brust. "Ja, das würde ich auch gerne wissen." gab Hawk ihr recht und stellte sich neben sie.

      Gorgus, der immer noch seine Kapuze trug, wusste nicht Recht, was er jetzt machen sollte oder was er sagen konnte. Er hatte die gesamte Sache mal wieder nicht komplett zu Ende gedacht. Natürlich musste er ihnen Zeigen, wer er war. Er griff mit beiden Händen die Seiten seiner Kopfbedeckung und drehte sich um und zog die Kapuze herunter. "Jetzt sagt bloß, ihr habt mich schon vergessen. Na ja beim letzten mal habt ihr mein Gesicht nicht gesehen, oder?"

      Ann erkannte ihn sofort und auch Hawk wusste gleich, wer er ist. Nur denn Namen kannten sie nicht. Sie wussten, das er der Sohn des Banditenanführers, von der Insel der Stürme, war. Hawk griff zu seinem Schwert und wollte es ziehen, aber Ann hielt ihn auf und sprach "Bist du hier für alles Verantwortlich?" und der Typ antworte ihr mit ruhiger Stimme. "Wenn ich das wäre, hätte ich euch nicht geholfen, Süße." Ann zucke unweigerlich mit einem Auge, als sie das hörte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von Rudi D(as) Rudas () aus folgendem Grund: Kapitel 6

    • So Leute mein erstes Kapitel ist draußen. Nach Stunden der Korrektur und mehreren optimierungen, was Grammatik betrifft bin ich endlich soweit.
      Spart nicht mit Kritiken, Meinungen und und und.
      Hoffe es wird euch gefallen.
      Ps. Falls einer ein gutes Rechtschreib Programm kennt, würde ich sehr freuen davon zu hören. Ich schreibe momentan nur auf WordPad, da ich kein MWord habe.
      Nutze daher das internet. Um genau zu sein Rechtschreibprüfung24.de. bin aber nicht zufriden da ich selbst immer noch einiges an fehlern entdeckt habe

      Mfg Rudi D(as) Rudas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rudi D(as) Rudas ()

    • So nun komme ich endlich dazu auch zu diesem neuen Projekt meinen Senf dazuzugeben. Wie schon bei Monkey D. Tyson erwähnt, liegen meine stärken eher im Bereich des Inhaltlichen und der Spekulation über den weiteren Verlauf und weniger in den anderen Bereichen, aber das wirst du sicher schon gelesen haben.

      Wie wir im neusten Kapitel erfahren haben, möchte deine Protagonistin nicht nur die Welt entdecken, sondern sofern es ihr möglich ist, nebenbei auch mehr über ihre Herkunft in Erfahrung bringen. In wieweit sie sich dabei in eine der Gruppierungen einordnen wird, steht zwar noch nicht fest, aber aufgrund ihrer anscheinend etwas kurzen Zündschnur bleibt eigentlich fast nur die Piratenlaufbahn oder Kopfgeldjäger, sofern sie nicht bald mit einem nervigen Marineangehörigen aneinandergerät, was ist fast schon für den nächsten Arc erwarten würde. Irgendwie haben mich ihre Probleme am Anfang einfach zu sehr an Luffy erinnert.^^

      Aber zuerst noch etwas kurz zum schreibtechnischen, wobei du anscheinend schon den einen oder anderen Punkt, welchen ich bei Monkey angesprochen habe, schon mit berücksichtigt hast, weswegen ich das weitgehend auslassen werde.
      Während mich im Prolog die Setzung deiner Zeilensprünge und Absätze noch ziemlich irritiert haben, ist dies im ersten Kapitel meiner Wahrnehmung nach schon um eines besser, fast sogar schon zu wenig. Allerdings würde ich dir auf jeden Fall Empfehlen Orts und Zeitsprünge durch Absätze mit Leerzeilen deutlich zu machen.

      Deine zwischenmenschlichen Interaktionen wirken auf mich noch etwas holprig, besonders zwischen Ann und Keith ist es mir teilweise etwas schwergefallen den Sinn der Unterhaltung zu folgen, aber zu Inhalt gleich mehr. Gefühlt war es im Dojo schon etwas besser, aber es fehlt trotzdem immer noch etwas Dynamik bzw auch etwas die Zuordnung. Dies kann man unter anderem dadurch erreichen, dass man genauer definiert, wie etwas gesagt wurde. Ich habe jetzt mal auf die Schnelle eine deiner längeren Unterhaltungen in diese Richtung ergänzt, wobei dies nur als eine grobe Richtung anzusehen ist. Für bessere Inspirationen bieten sich immer die Kapitel der Veteranen an. Auch kann man die Unterhaltung mit dazwischen geschobenen Handlungen, wie aufsetzen, umsehen usw, sicher noch weiter Auflockern mit leben füllen.
      >>Ann öffnete langsam die Augen, ein Lichtschein von einer Öllampe blendete sie leicht. 'Ich lebe noch. So ein Glück,' waren ihre ersten Gedanken."Ah du bist aufgewacht, wurde auch langsam Zeit." Ann sah zu der Stimme, die anscheinend zu ihr sprach. Sie sah einen jungen Mann. Er trug traditionelle Kendo Kleidung und ein Schwert an der Hüfte und seine Haare waren blau 'blau, echt jetzt? Warum blau?' dachte sie sich. "Wo bin ich." murmelte sie "In meinem Dojo. Du warst unten am Strand angespült worden." lautete die Antwort. Langsam konnte Ann sich wieder erinnern, sie war in einen Sturm geraten und gekentert. "Ja ich erinnere mich langsam wieder, der Sturm und dann verdammt, was ist mit meinem Boot?" fragte Ann"Nicht mehr seetüchtig oder besser gesagt vollkommen zerstört."antwortete ihr Gegenüber "Oh man wie soll ich jetzt wieder segel setzten." stöhnte Ann "Ist das alles was dich interessiert, wie du wieder Segel setzten kannst, du hättest beinahe dein Leben verloren."fragte/erwiderte der Blauhaarige erstaunt/irritiert "Na ja aber ich lebe ja noch, wie man sieht." antwortete Ann schnippisch "Du könntest dich ja wenigstens dafür bedanken dafür das man dich hier hergebracht hat." erwiderte der Schwertkämpfer "Ach ja das sollte ich wirklich tun.“ überlegte Ann laut „ Danke dass du mich hier hergebracht hast." "Er war das nicht, sondern ich."ertönte die Stimme eines alten Mannes. Meister Dan kam gerade in die Kammer. "Und es ist auch nicht sein Dojo, sondern meins, nicht war Hawk." "Nur solange ich es noch nicht übernommen habe, alter Mann." erwiderte Hawk. <<

      Auch sonst lässt sich sicher, dass eine oder andere sprachlich verbessern, aber das wird auch mit der Zeit kommen. Wie ich bereits bei Monkey erwähnt habe, bin ich hier mittlerweile ein sehr hohes Niveau gewohnt, welches ein neu eingestiegener Autor eigentlich gar nicht erreichen kann. Dies entwickelt sich erst mit der Zeit. Gleiches gilt auch dafür wie deine Charaktere Untereinader und mit ihrer Umwelt interagieren. Sowohl Autor als auch Leser müssen sie erst kennenlernen.

      Übrigens kannst du den Titel des Kapitels ruhig mit in die Spoilerzeile setzen und musst nicht unbedingt am Ende schreiben, dass das Kapitel zu Ende ist. Das merkt man auch so ^^.

      Damit komme ich auch endlich mehr zum eigentlichen Inhalt der Kapitel.
      Auch wenn ich über die eine oder andere Formulierung in der ersten Hälfte des Prologes gestolpert bin, war er nicht schlecht. Wir haben erfahren wie Ann gefunden und aufgenommen wurde, sowie sehr kurz ihre Eltern kennengelernt. Da sie schon im nächsten Abschnitt nicht mehr am Leben waren, erübrigt sich eine weitere Beschäftigung mit ihnen. Allerdings muss ich doch eine Kleinigkeit ansprechen, welche mir im Bereich der Logik negativ aufgefallen ist. Dabei handelt es sich um die Stunde, welche Erpel draußen war um Ann zu finden. Beim größten Sturm seit langem ist es ohnehin schwer etwas zu hören und selbst wenn die Windrichtung gerade passend ist, um das Geschrei genau zum Haus zu tragen ist eine Stunde Weg selbst mir Gegenwind etwas zu viel. >Er war schon viel zu lange weg< hätte ich in diesem Zusammenhang für besser befunden, aber das ist nur meine Wahrnehmung.

      Größere Probleme habe ich da schon mit dem zweiten Teil des Prologs bzw. mir erschließt sich noch nicht so ganz der Sinn von diesem. Warum wird Keith als ihr Freund/Partner vorgestellt, wenn dies nach dem jetzigen Stand der Andeutungen überhaupt keinen Einfluss auf die weitere Geschichte haben wird. Sofern ihn seine Liebe nicht in näherer Zukunft doch noch aufs Meer treibt, sehe ich persönlich einfach keinen Sinn in dieser. Zumindest denke ich, dass du es auch anders hättest darstellen können, dass Ann gut in die dortige Dorfgemeinschaft integriert ist und einen festen Platz hat, aber ihr drang nach Abenteuern und Freiheit sie trotzdem von dort forttreibt. Ein Teil meines Problems ergibt sich dabei aber sich auch aus der schon angesprochenen etwas sehr holprigen Interaktion der beiden, welche mich mit Keith bzw. der Situation in der die beiden Stecken einfach nicht hat warm werden lassen.

      Das neue Kapitel wirkt im Gegensatz zum Prolog an vielen Stellen schon viel Runder und wie erwähnt, scheinst du schon das eine oder andere von meinem anderen Kommentar mit verarbeitet zu haben. Es ist zumindest für mich um einiges angenehmer zu lesen, auch wenn es noch den einen oder anderen Stolperstein gibt, bis du auf einen sehr guten Weg.

      Deswegen werde ich mich auch hier mehr auf den eigentlichen Inhalt beschränken. Zunächst ist mir im Besonderen aufgefallen, was für ein Naturtalent Ann zu sein scheint. Im Prolog wurde beispielsweise nicht angedeutet, dass sie irgendein spezielles Training durchlaufen oder von einem Meister gelernt hat. Alles was sie kann scheint sie sich bisher selbst beigebracht zu haben, während sie als wildes Mädchen über ihre Heimatinsel Tobte und Söhne von Bürgermeistern vermöbelte. Auch wenn solche Fähigkeiten/Entwicklungen in Manags nicht selten sind, ist es doch auffällig wie sehr sie Dan beeindruckt und mit Hawk fast zu spielen scheint, welche für ihr Können (unter Anleitung) ziemlich trainiert haben müssten.

      Dabei steht für mich auch schon ziemlich sicher fest, dass Hawk sie am Ende auf ihrer Reise begleiten wird. Dies liegt nicht nur daran, dass du die beiden so viel in leichter/freundlicher Feindschaft miteinander interagieren und kämpfen lässt, was noch Manga/Anime erster Arc Logik fast schon zwingend zu einer Freundschaft führt. Nein, viel eher ziehe ich meine Gewissheit aus der Tatsache, dass Hawk ihre Dolche mit seinem (besonderen) schwarzen Schwert vergleicht und der Tatsache, das Hawk von bzw. beim Meister nichts mehr lernen kann/will.

      Der Kampf zwischen den Beiden hast du übrigens schon ziemlich gut choreografiert. Dabei ist Anns Überlegenheit ziemlich gut rübergekommen, aber auch sodass auch Hawk nicht allzu schlecht wirkte bzw sie überraschen konnte.

      Zum Schluss kann ich mir aber die Bemerkung nicht verkneifen, dass sich weder Hawk noch Dan darüber zu wundern scheinen, dass jemand in diesem Männerdojo Frauenunterwäsche unter seinem Bett versteckt hat oder sind sie sogar selbst die Übeltäter? ;) Wobei Übeltäter… wahrscheinlich war es doch ganz gut so, sonst hätten die Schüler vielleicht noch mehr zu starren gehabt und sie wären an Blutarmut verreckt.^^ Übrigens würde ich vermuten, dass Hawk nach dem 1000 Sieg das Dojo hätte übernehmen dürfen.

      Noch zwei letzte Bemerkung. >>Der Meister schlug seinen Schüler auf den Kopf, sodass Hawk eine Beule bekam.<< ist ein Manga/Anime Witz, welcher meiner Meinung nach nicht unbedingt zu einem geschriebenen Text passt.
      Zweitens, könnte es sein, dass du manchmal zwischen den Zeitformen springst? Wie erwähnt bin ich im Bereich der Grammatik und Rechtschreibung eine echte Niete und würde da selber regelmäßig Fehler machen bzw. nicht sagen können, was richtig ist. Aber irgendwie hatte ich ein paar mal das Gefühl, dass nicht alles stimmig ist.

      Damit bin ich nun endgültig am Ende dieses Kommentars angekommen. Deine Geschichte nimmt einen interessanten Weg und als nächstes dürfte sich Ann in Begleitung von Hawk mit der Banditenplage auseinandersetzen. Ich bin schon gespannt darauf wie es weitergeht.
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Danke für denn Kommentar. Ich werde mir die Tipps auf jedenfall merken und versuchen es im nächsten Kapitel um zu setzten.
      Was Anns Fähigkeiten angeht werde ich dazu nichts sagen. Lass dich einfach überraschen, die Reise ist lang ;) Das war noch lange nicht alles.
      Was Hawk angeht :whistling: lass dich überraschen :)
      Was Keith angeht kann ich gleich sagen das er keine große Rolle mehr spielen wird. Er sollte einfach nur verdeutlichen wie groß Anns drang war fort zugehen.
      Ich wollte nicht einfach "nur" den besten Freund oder Freundin haben. Sondern jemanden zeigen der sie wirklich liebt.
      Zu den Banditin, weiß ich nicht was ich dazu schreiben soll ihm moment, da ich vermutlich zu viel spiolern würde.
      Ein Punkt noch zu deiner Vermutung wegen Pirat oder Kopfgeldjäger. Du hast Abenteurer vergessen =O , aber was sie nun wird werde ich nicht sagen, das stand bei mir schon immer fest. Aber keine Sorge zur Marine geht sie nicht :)
      Was die Zeitformen angeht kann ich nur sagen.
      Ich war schon immer schlecht in sowas und versuche mich zu bessern.
      Es liegt eine Härte arbeit vor mir merke ich jedenfalls nochmal Danke für die Tipps und sei gespannt wie es weiter geht.

      So wie schon angekündigt Kapitel 2 ist da.
      Es ist wieder etwas länger geworden als eigentlich geplant, bekomme es aber irgendwie nicht kürzer. :-D
      Mache mich dann an die Bearbeitung von Kapitel 3.
      Ps keine sorge das mir die Kapitel ausgehen (momentan 17 Stück sozusagen in roh Fassung ohne Bearbeitung).
      Also viel spaß beim lesen.
    • Kapitel 2 - Der Fehler des Meisters

      Neues Kapitel, neuer Kommentar und damit auch die Gelegenheit ein paar weitere Gepflogenheiten anzusprechen, welche sich im FF-Bereich eingebürgert haben, aber nicht unbedingt Pflicht sind.

      Beginnen wir mit denFanFiction – Aktualisierungs-Thread, da Vexor darin auch schon etwas geschrieben hat. Dieser Thread stammt aus der kurzen Zeit, als im FF-Bereich so viel los war, dass die >Letzten 6 Beiträge< auf der Startseite häufig nur durch FFs belegt waren. Da die Moderation entschieden hat, dass die FFs zwar ein wichtiger, aber nicht der Hauptteil des Forums sein sollen, wurden die FFs aus der Anzeige herausgenommen. Damit aber trotzdem neue Kapitel einfacher bekannt gemacht werden konnten, wurde dieser Thread eingeführt. Nachdem es (leider) wieder ruhiger im FF-Bereich geworden ist, wurden dieser Schritt rückgängig gemacht und der Aktualisierung-Thread obsolet.

      Um über das Erscheinen neuer Kapitel zu informieren haben es sich die meisten FF-Autoren angewöhnt, im selben Zug auch auf die Kommentare zum vorangegangenen Kapitel zu antworten. Dabei ist es natürlich wichtig auch nicht zu viel zu verraten bzw. auf die Meisten meiner Spekulationen erwarte ich keine klare Antwort^^. Besonders am Anfang eines Projekts lässt sich nur sehr offen, weiträumig und wild spekulieren und zu klare Antworten würden denn ganzen Spaß ruinieren.
      Wenn du etwas Inspiration suchst, wie dies möglich ist, kannst du gerne bei den Veteranen spinksen, wir haben da eine sehr schöne Ebene der (nicht) Bestätigung von Vermutungen und Spekulationen gefunden. Aber all das wird sich noch mit der Zeit entwickeln und ergeben, auch dort war nicht von Anfang an alles so, wie es jetzt nach 140+ Kapiteln ist. :)

      Ansonsten hast du natürlich recht, dass es auch einfach nur den Abenteurer geben kann, aber der wird schnell zum gesuchten „Piraten“ bzw Steckbriefinhaber, sobald die Zündschnur bei/durch/vor einem höherrangigen Marineangehörigen durchgebrannt ist. ^^

      OK, sofern ich es richtig verstanden habe, brauchte Hawk die 1000 Siege ohne Niederlage, da ihm Dan erzählt hatte, er könne so den Fluch brechen, der auf ihn lastet. Dabei stellt sich natürlich zunächst die Frage, was für ein Fluch dies ist. Sofern ich es ganz am Ende des Gespräches richtig verstanden habe, besteht der Fluch darin, dass Hawks Leben mit der Unversehrtheit seines Schwertes verbunden ist. Allerdings klingt die Formulierung ziemlich danach, dass dieses Zerbrechen mit einer Niederlage verbunden sein muss, was aber zunächst einmal zweitrangig ist. Viel interessanter fände ich die eventuell noch folgende Information, wie er sich den Fluch eingefangen hat, warum alle davon wissen und warum er nicht einfach das Schwerkämpfen mit dem Schwert an den Nagel hängt bzw einfach ein anders Schwert benutzt. Solange das Schwert nämlich heil bleibt, besteht für ihn keine Gefahr, zumindest wurde es so ausgedrückt.
      Ja ich weiß ist gemein, aber wenn ich ein Logikloch finde, kann ich es mir einfach nicht verkneifen es anzusprechen, aber zur Not würde mir die Begründung >iss so< reichen ;)

      Die 1000 Siege waren aber nur eine Lüge von Dan um Hawk… ja was denn eigentlich. Zumindest mir wird nicht hundertprozentig klar, wann und warum er die Lüge erzählt hat. Denn zunächst klingt es so, als wäre Hwak durch seine 899 Siege faul und überheblich geworden, weswegen Dan Ann bat ihn zu besiegen. Im weiteren aber hört es sich dann aber auch mal so an, als hätte Dan die 1000 Siege erfunden damit er wieder Trainieren geht und sich verbessert. Es wird also irgendwie nicht ganz klar, wann und warum genau Dan dies erzählt hat bzw. warum er Hawk aufgenommen hat. Wenn Hawk schon verflucht war, ist es schon etwas seltsam, wenn er ihm erst nach sagen wir mal einem Jahr erzählt hat, dass er 1000 Siege braucht um den Fluch zu lösen. Wenn Dan Hawk es von Anfang an erzählt hat, warum hat er ihn dann wirklich ohne Grund angelogen. Es sei denn natürlich Hawk hat sich den Fluch erst im Dojo eingefangen und das Schwer wurde dort aufbewahrt/versteckt.

      Weiterhin stellt sich mir die Frage, ob das Schwert der Reinheit ebenfalls eine Lüge ist, denn noch kann ich mir nicht vorstellen, wie der Besitzt eines zweiten Schwertes den Fluch des ersten aufhaben soll. Aber da lasse ich mich (in ferner Zukunft) gerne eines Besseren belehren.;)

      Als letztes verstehe ich auch nicht, warum Hawk den Kampf gegen Ann als eine >Farce< bezeichnet. Ganz egal ob Dan Ann jetzt gebeten hat ihn zu besiegen oder nicht, es war ein richtiger Kampf und Hawk hat ihn aufgrund von kämpferischer Unterlegenheit verloren. Eine Farce wäre es für mich gewesen, wenn Ann absichtlich verloren hätte. Übrigens Zorro hast du sehr interessant und gut in deine Geschichte einfließen lassen.

      Der nächste Block beschäftigt sich mit dem Bad und wir stellen fest, dass das ganze Dojo einen ziemlichen Spaß daran zu haben scheint Hawk in eine solche Situation zu bringen. Schon mal was von Schild oder Türsteher gehört? ^^

      Die Unterhaltung zwischen den beiden hast du ziemlich gut hinbekommen. Meiner Wahrnehmung nach, gab es zwar noch ein paar Ecken und Kanten, die man etwas anders sicher besser hätte Darstellen/Kenntlich machen können, aber niemand ist von Anfang an perfekt. Inhaltlich gab es ein paar Informationen zu den Regeln des Dojo, aber der Hauptgrund/Inhalt dürfte wohl gewesen sein, dass sich die beiden etwas besser kennenlernen bzw. jeweils etwas über die Hintergründe erfahren, was die Chancen einer gemeinsamen Reise weiter erhört.

      Warum du Ann als etwas verplant/vergesslich darstellst, wird sich sicher noch zeigen, aber wenn sie das erste Mal ihren Proviant und das zweite Mal wichtige Erinnerungsstücke vergisst, könnte sich da noch was Interessantes ergeben. Hawk wird dabei sicher recht hilfreich werden. Allerdings wundert es mich im ersten Moment doch etwas, dass sie sich ziemlich direkt an ihre Dolche aber nicht an die Tasche erinnert. Dabei erfahren wir auch, dass Anns Vater sie zumindest im Umgang mit Wurfmessern trainiert hat, wobei die Dolche trotzdem ihre Hauptwaffe zu sein scheinen.

      Auf dem Rückweg läuft Ann zwei vermeintlichen Banditen in die Arme und macht mit ihnen eigentlich kurzen Prozess oder würde dies weiter machen, wenn einer der beiden nicht zum Rückzug blasen würde. Dies begründet sich in Anns Ähnlichkeit zu einer anderen Person auf die der Bandit vor drei Jahren getroffen ist. Mal schauen, ob dies schon der erste Brotkrumen auf dem Weg zu Anns Herkunft ist.

      Als letztes noch eine Bemerkung zu >HAHA< . Dies ist, glaube ich, nicht üblich oder sagen wir besser es irritiert mich sehr bei Lesen. Schau mal, ob du da andere Möglichkeiten der Darstellung findest.

      Damit wäre ich mal wieder am Ende meines Kommentars angelangt und warte gespannt auf das nächste Kapitel. Übrigens wenn du zu jedem Kapitel einen extra Kommentar haben möchtest, gibt mir bitte immer grob eine Woche Zeit, bevor du das nächste veröffentlichst.
      In diesem Sinne bis zum nächsten Mal. :-D
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Abend
      also ich muss dir meine dank ausdrücken ich finde die geschichte intressant auch wenn es wie mein vorredner sagte manchmal bisschen schwer zu lesen war was nicht schlimm ist , es ist ja noch kein meister vom himmel gefallen ^^

      aber mach weiter so und ich freue mich schon wie es weiter geht und bin gespannt wohin die reise führt auch schön wie das mit zorro eingebaut wurde da musste ich kurz schmunzeln ^^ und für ne nachtschicht ist das echt guter lesestoff wenn auf arbeit nicht viel zu tun ist suche ich immer was gutes zum lesen und die geschichte gehört dazu ,

      also mach weiterso und bin gespannt wie es weiter geht , leider habe ich keine tipps wie du es besser machen kannst vllt fragst du mal per pn die leute die viele erfahrung haben darin ^^ aber bleibe aufjedenfall dran an der sache ^^
    • So heute gibt es gleich zwei Kapitel, Grund. Ich habe nächste Woche leider Keine Zeit wegen Arbeit.
      Kapitel 5 wird wohl auch erst anfang Februar so gegen den 7./8. raus kommen. Ich will praktisch nochmal neu anfangen mit schreiben. Wie es qoii geraten hatte, habe ich mir mal die FF der 'alten Veteranen' nicht nur angeschaut, sondern bin regelrecht am verschlingen.( Bin noch nicht durch, dann wird erst Kommentiert ;) ), außerdem habe ich mir einige meiner Bücher und LN's sozusagen geschnappt und mich versucht weiterzubilden. Ganz treu den Worten von Stephen King "Um gut zu schreiben, muss man nur zwei Dinge tun: Viel lesen und viel Schreiben." und genau das werde ich auch machen um wenigstens ein bisschen näher an das Niveau herranzukommen, was hier vorherrscht. :-D
      Keine Ahnung ob ich das schaffe, aber ich gebe mein bestes. :thumbup:
      qoii
      wie immer danke für denn Komm. Habe bemerkt dass das Thema geschlossen wurde, begründung stand ja auch dabei. :-D
      Eine kleine Erklärung zu Hawk seinem Schwert gibt es in Kapitel 4 und auch warum er es benutzt. :) Das mit denn 1000 Siegen sollte eigentlch die Lüge sein und das er dann bereit wre denn Fluch zu brechen. Vllt habe ich das falsch formuliert, genau wie die "Farce". Muss halt noch an sowas arbeiten.
      ZU der aussage das ich Ann einwenig verpeilt/Vergesslich darstelle, sage ich nur. "No Body is perfect." Ich wollte das sie doch schon wenigsten am anfang einige Schwächen hat. Ähnlich wie Zorro und das ganze verirren. :-D
      Natürlich will ich immer ein Komm von dir :-D . meine Veröffentlichungen gehen ja jetzt auch zurück da ich beschlossen habe nochmal neu zu schreiben und nicht nur zu bearbeten wie die letzten Kapitel.
      Kleine Ergänzung noch( glaube das ich damit nicht zuviel vorweg nehme) Die Dolche und die Wurfmesser sind praktisch im moment Gleichwertig. Die Dolche sollen ihren Nahkampf zeigen und die Wurfmesser Fernkampf. Wie es sich darstellt wird klar wenn sie Kämpft ;) . Vllt haben ja beide ein geheimniss. Die Dolche auf jedenfall =O .

      M D David
      Danke für deinen Komm. Freue mich sehr darüber. Werde natürlich versuchen mich weiter zu verbessern.

      M D Tyson
      Auch be dir Danke für denn Komm. Wie ich schon ganz oben im Kopf sagte ist diie Geschichte komplett von der Haupthandlung abgegrenzt. d.h. ich versuche sowenig wie möglich einzugreifen, Gesichter bzw. Personen Tiere die sich nicht vermeiden lassen das man sie erwähnt z.B. Laboom, Krokus, müssen halt dabei sein. Ansonsten werden auch nur einige Hinweise für die Zeitliche darstellung gegeben. :-D


      Kapitel 5 ist da.
      So mit einer kleinen Verspätung, ist mein neues Kapitel draußen. Ich entschuldige mich das es doch etwas später wurde als geplant, aber Arbeit geht vor.
      Ich hoffe ihr werdet mir verzeihen. :-D
      Zum Kapitel.
      Ich habe versucht es besser zu machen wie die letzten, die wie ich gesagt habe nur bearbeitet wurden und nicht nicht wie dieses neu geschrieben.
      Der Inhalt ist soweit gleich geblieben, habe aber versucht neue Dinge mit einfließen zulassen. Weiß nicht ob es mir gelungen ist. ||
      Ich denke, ich brauche einfach viel mehr Übung. Hoffe dennoch das es euch gefällt.

      Spoiler zu Kapitel 6 werde ich im laufe der Woche hier Einfügen. Denke so gegen Dienstag. Neues Kapitel wird wohl erst gegen 16./17. rauskommen.

      Also seit gespannt wie es mit Ann weiter gehen wird und viel Spaß beim lesen.
      Spoiler Kap 6

      "Hector, ich rufe dich schon seit gut 5 minuten...." Bürgermeister
      "Wir haben die Gebühr bei dem Hafenmeister beglichen." Hawk
      "Halt's Maul, du Ratte. Ich habe genug!" Hector
      "Wie kannst du es wagen mich zu berühren..." Kami
      "Danke das du uns geholfen hast, aber ich würde doch gerne wissen, wer du bist?" Ann

      Wer ist Hector? Wer hat Ann und Hawk geholfen? Wie wird die Geschichte weiter gehen?
      Lest alles im neuen Kapitel von One Piece: Rise of Ann Kapitel 6 Hector und Kami

      "Jetzt sagt bloss ihr habt mich schon vergessen?...." Gorgus

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Rudi D(as) Rudas ()

    • Kapitel 3 bis 5

      Neu

      Da bin ich wieder mal zu spät um vor dem neuen Kapitel fertig zu sein und das trotz ungefährer Ankündigung des Autors plus Verspätung. Relativ viel Zeit zu haben bis der Kommentar fertig sein "muss" tut meiner Disziplin einfach nicht gut.^^

      OK die Banditen sind also nicht einer Verwandten von Ann, sondern ihr höchst selbst über den Weg gelaufen. Hatte überhaupt nicht auf den Schirm, dass die Banditen erst vor gut drei Jahren dort angekommen sind. Der tiefere Sinn des Familienzwist innerhalb der Banditen erschließt sich mir nicht so ganz, da besonders die erwähnten Brüder keinen weiteren Auftritt haben. Wahrscheinlich sollte es der Bande etwas mehr tiefe geben, hätte aber meiner Meinung nach auch einfach weggelassen werden können. Allgemein werde ich mit der ganzen Gruppe nicht wirklich warm, aber dies ist nicht weiter tragisch, wichtig sind sie als Gruppe nämlich nicht. Sie sollen mehr oder weniger einen bedrohlichen Rahmen schaffen, der sich bei mir aber auch nicht wirklich einstellen will oder sagen wir besser, bei mir kam kein Gefühl von Gefahr für die Kampfschule auf bzw. die Situation wirkte auf mich für die Schule nicht wirklich gefährlich… nein das ist es auch nicht ganz.
      Versuchen wir es mal so, die Entscheidung des Meisters, die jüngeren Schüler nicht kämpfen zu lassen, hat zumindest bei mir ein Gefühl ausgelöst, als wären die Banditen keine wirkliche Bedrohung. Zwar wurden Wachen aufgestellt, aber kurz darauf heißt es, dass sich die jüngeren Schüler alle Verstecken sollten, sodass nur fünf Kämpfer bleiben und am Ende scheinen nur Ann und Hawk zu kämpfen. Zwar muss auch jemand das Feuer Löschen, aber allgemein scheinen die beiden keine Probleme gegen die Bande zu haben, welche eigentlich vorher als eine große Gefahr dargestellt wurde. Immerhin schien es für die Insel und besonders für das Dojo um alles oder nicht zu gehen und dann sollen nur fünf Kämpfer bleiben.

      Als einzige Gefahr und das wirkliche Problem bleibt nur Gor, dem du einen ziemlich guten Kampf spendierst, aber mehr bleibt von der ganzen Banditenbande nicht übrig. Besonders da Gorgus dann noch eben einen Deal mit dem Meister aushandelt. Ich will Partu nicht sagen, dass es schlecht war, aber die aufgebaute Gefahr für das Dojo wirkte um einiges größer, als es eigentlich war. Gefühlt hätte ohne Gor Hawk mit allem alleine Fertig werden können. Außerhalb von Gor kam zumindest bei mir während des ganzen Angriffs keine Spannung auf. Zwar ist in OP auch die Marine bis auf die jeweiligen anwesenden Köpfe immer nur dazu da durch die Gegend geschleudert zu werden, aber dort wird sie auch nie wirklich als Gefahr für die jeweiligen Piraten aufgebaut. Einfach gesagt ein bisschen mehr aktive Kämpfer aufseiten des Dojo hätten meiner Meinung nach der Sache gutgetan.

      Dafür war wie bereist erwähnt der Kampf gegen Gor ziemlich gut dargestellt bzw die Gefahr welche von ihm ausgeht. Als Nutzer der Kuma Kuma no mi scheint er kaum Probleme zu haben gehen Hawk zu bestehen, der wahrscheinlich bisher ausschließlich Übungsschwertkämpfe bestritten und uns so kaum Erfahrungen gegen andere Arten von Kämpfer hat, was sich schon leicht bei seinem Kampf gegen Ann zeigte. Dies sieht bei Ann anders aus, die nicht nur ziemlich schnell ihren Nachteil erkannt, sondern auch sofort eine Gegenstrategie entwickelt. Die Idee ihn mit den Fäden und Wurfmessern einzufangen gefällt mir ziemlich gut. Allerdings ist mir nicht ganz klar, wie Gor bis zum letzten Wurf die Fäden A) nicht bemerkt hat bzw sie keinen Effekt auf ihn hatten und B) die Wurfmesser so fest im Boden und Bäumen Stecken, dass er sie als Bär nicht herausreißen kann. Wie gesagt gute Grundidee, allerdings hapert es nach meiner Wahrnehmung etwas an der logischen Umsetzung, aber da wirst du sicher noch besser werden.

      Viel interessanter sind da die Informationen zu Hawk und seinem Schwert. Zum einen ist es von einem Dämon besessen und im Weiteren ist es an seinen Träger gebunden und kommt immer wieder. Eine zufriedenstellende Erklärung für meine im letzten Kapitel aufgezählten Punkte.

      Letztendlich begeben sich die beiden wie schon erwartet zusammen auf die weitere Reise, dabei vergessen beide Proviant mitzunehmen. Dabei sehe ich diesmal aber die "Schuld" bei Hawk, da dieser Ann mit dem Aufbruch ziemlich überrumpelt hat. Na ich hoffe sie hat wenigstens an ihre Tasche gedacht.^^ Ansonsten bleibt noch zu bemerken, das wir in Zukunft wahrscheinlich wieder auf Gorgus treffen werden. Immerhin wurde bei ihm eine interessante Teufelsfrucht versprochen.

      Allgemein waren die beiden Kapitel nicht Schlecht, allerdings auch nicht wirklich Rund, aber dies könnte sich auch zum großen Teil damit Erklären, dass du sie "nur" überarbeitet hast und sie somit nicht ganz aus einem Guss sind. Deswegen habe ich mich auch entschlossen hier für das neue Kapitel einen Schnitt zu machen und dies erst nach dem Schreiben des ersten Teils des Kommentars zu lesen.



      Das neue Kapitel ist nach meiner Wahrnehmung um einiges besser und runder als die letzten beiden, wobei man hinterher nie wirklich sagen kann, ob man diesen Eindruck nur hat, weil man weiß, dass dies neu Geschrieben wurde. Jedenfalls hatte eine viel schnellere Verbindung zu Doug und seiner Situation als es bisher der fall gewesen ist. Abgesehen vielleicht von der einen Situation wo Ann genüsslich spachtelnd in Speiseraum sitzt. Auch die Ratte und die von ihr geschaffene Situation hat jetzt schon mehr gefühlte tiefe als die gesamte Situation rund um die Banditenbande. Also in diese Richtung schon mal ein großes Lob an dich.

      Allgemein haben wir hier eine der üblichen Situationen. Irgendwer hat sich über Gewalt, Angst und Manipulation zum Herrscher eines Ortes oder Insel aufgeschwungen und unterdrückt die Bevölkerung. Interessant ist hierbei besonders, dass nicht nur unsere Protagonisten als mögliche Retter infrage kommen, sondern auch Gorgus schon wider in deiner Geschichte aktiv ist. Dabei wirkt er bis jetzt auch weniger wie der bisherige Antagonist, sondern scheint zumindest gegenüber seinem Retter Doug sehr freundlich gesinnt zu sein. Zwar kann er auch nur behaupten ihn später für seine Arbeit zu bezahlen, aber grundsätzlich scheint er es schon ernst zu meinen. Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte man in nach seiner Interaktion mit Doug fast für einen völlig anderen Menschen halten, als er bisher dargestellt wurde. Er regt sich über Dinge, auf die er vorher sicher gerne selbst so umgesetzt hätte. Allerdings scheinen sich "böse" Menschen häufiger über schlechtes aufzuregen, wenn es ihnen zugefügt wird und nicht wenn sie es zufügen. ^^
      Seine Teufelskraft könnte übrigens etwas mit verbergen, Formveränderung oder Beeinflussung der Wahrnehmung zu tun haben, da er weder von Ann noch von Hawk erkannt wird. Selbst wenn sie ihn kaum kennen, deutet das drumherum doch mehr auf die Wirkung von Teufelskräften hin, als ein einfaches nicht erkennen hin.
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Neu

      Sie wie es angekündigt habe. Kapitel 6 ist online.

      neue Teufelskräfte erst nach kapitel lesen
      Gorgus = kann doppelgänger erschaffen. Anzahl unbekannt. Art der Doppelgänger Unbekannt. Stärke der Dobbelgäner unbekannt. Name der TF unbekannt.
      Kami = Kami Kami no mi, (bei dem namen bin ich mir nicht sicher, bei google stand das es Haare bedeutet, auf japanisch, habe aber auch etwas gefunden das mit Religion oder Name einer Gottheit zu tun hat. Habe mich aber lieber für Haare entschieden )
      Durch die Tf kann man seine Haare kontrolliren wie man will. Wachtum, Bewegung, usw.)


      MD Tyson

      Danke für den Kom
      Was mich betrifft sage ich nur. Kindisch, Vielleicht. Unnötig, meinetwegen, aber ich find es klasse. Muss ja nicht immer alles Tod. Trauer und verderben herrschen. :-D Was mir da wichtig ist, einen kleinen Einblick, mit dem Leben an Deck und als Start fand ich ganz Ok. Keine Sorge es gibt noch genug. Tod, Trauer und Verderben. Vllt nicht in diesem Abenteuer oder im Nächsten, aber irgendwann wird es kommen. Ich spiele da mit einigen Gedanken ;) .
      Mfg Rudi D(as) Rudas

      qoii

      Danke für dein Kom. Wie jedesmal sehr lang und ausführlich, das hilft mir am besten :thumbsup: . Darauf wartet man auch gerne.
      Kapitel 3/4
      Dieser Familie Zwist, sollte nur denn Zweck Dienen zu Zeigen das Gorgus seinen Vater hasst. Warum steht ja auch da. Vllt fehlt noch was und mal sehen was es ist. :whistling:
      Um auf die Räber zukommen, haste recht und ich gestehe ein dass ich mich sehr um sie gekümmert habe. Kanonenfutter halt. Auch das man mit ihnen nicht warm wird, war mir beinahe bewusst. Ich wollte einfach nicht, am anfang eine große Sache daraus machen. (Weis nicht wie ich sagen soll)
      Zu der Gefahr die die Räuberbande ausstrahlt würden jetzt viele 'Was wäre, wenn' fragen kommen. Ich stelle nur eine Frage. Was wäre wenn Ann nicht zufällig auf der Insel gelandet wäre? =O Nur 4 Kämpfer auf der Seite des Dojos, einschließlich Meister und Hawk. Hawk unterlag Gor und der Meister war nicht mal geplant zu kämpfen :-D . Das Feuer hätte verwirrung gestiftet. Die Banditen wären ohne große Probleme in das Dojo eingedrungen, usw. :)
      Gegen ann stellten die Typen halt keine Gefahr da. :-D
      Ich binfroh das die Fäden gut angekommen sind, habe mir echt denn Kopf zerbrochen darüber ob die Ankommen oder nicht.
      Was die Messer als Anker angeht, kann ich sagen, versuch du mal 8 Messer de im Boden stecken gleichzeitig Rauszuziehen und das nur an einem Dünnen Faden. Das tut weh :-D
      Warum Gor die Fäden nicht bemerkt hat? Vielleichtweil sein unglaublich dickes Fell, ihn einfach nicht gelassen hat :) . Die Fäden sind dünner als angelschnürre, und stabiler.
      Eine genau Erklärung von Messer und Fäden wird es noch geben. Wann genau, Kp. Wird aber wohl im nächsten abenteur (das 3.) kommen.
      Was Ann und ihre Tasche betrifft. 8| Sie nahm ihre sachen mit. Steht auch da. :-D


      Kapitel 5

      hier werde ich mich kurz fassen und nur was zu Gorgus sagen. Seine TK, habe ich absichlich so dargestellt. Du liegst vollkommen daneben. (Vllt wusste ich auch nicht wie ich es schreiben soll :whistling: ohne zuviel zu verraten :whistling: ) Die TK wirste aber schon in Kapitel 6 Kennenlernen. Was seinen Charakter betrifft. Er ist normaler weise ziemlich nett. Nur das er halt einen Plan hatte oder Ziel und das war seinen Vater töten um jeden Preis. Das kann ich glaube ich erwähnen. Er kann aber auch gnadenlos sein. Das steht fest. Mehr will ich gar nicht sagen.

      Mfg Rudi D(as) Rudas

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Rudi D(as) Rudas ()