Der Traum von neuem Glanz (blink) [abgeschlossen (✔) ]

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  • Der Traum von neuem Glanz (blink) [abgeschlossen (✔) ]

    Grüßt euch!
    Das ist die erste FF, an der ich mich versuche. Alle Anfänge sind schwer, daher seht es mir nach, wenn die ersten Kapitel noch nicht so akkurat geschrieben sind. Trotz allem wünsche ich viel Spaß mit der Geschichte - in der das Präsens auch weichen wird. ^^



    Da diese FanFiction inzwischen sehr weit fortgeschritten ist, habe ich den ersten Arc als Einstieg zusammen gefasst. Vielleicht kann er zum Lesen der restlichen Handlung anregen. :)



    Schnelleinstieg (Kapitel 1-19)
    Die Geschichte beginnt im Sommerdorf, einer komplexen Hotelanlage, die durch Tourismus und Events ihre Einnahmen bezieht. Der Bürgermeister und gleichzeitige Leiter ist der 39-jährige „Deede van Bogar“ – Spitzname: „Sommerbär“ – von dem anfänglich die Geschichte erzählt wird. Eines Nachts kommt er angetrunken in sein Rathaus und notiert Einnahmen, erledigt Büroarbeiten, bis er plötzlich Stimmen von außerhalb vernimmt. Was er hört, ist für den Leser unbekannt, dennoch verängstigt es das Insel-Oberhaupt zutiefst.
    Am nächsten Morgen findet die Sekretärin – in die der Bürgermeister insgeheim verliebt ist – das demolierte Zimmer, man denkt, dass der Bürgermeister ermordet wurde, dennoch stellt sich schnell heraus, dass er im angeheiterten Zustand Radau gemacht hat. Es entstehen Wortspielereien, die der Bürgermeister, wie immer, verliert, was seine Angst vor der Frau begründet, die er jedoch insgeheim leiden kann.
    Ein Running Gag ist, dass der Bürgermeister ständig seine Hosen verliert und meist unten ohne durch die Gegend läuft, was sowohl für Erheiterung, als auch Ekel sorgt.
    Der Bürgermeister, der in der Vornacht die unheimlichen Geschehnisse notierte, veranlasst sein Büro aufräumen zu lassen, wobei die Notiz, die ihn an das Treffen der ominösen Personen erinnern sollte, im Müll landet.
    Gleichzeitig wird ihm erzählt, dass ein Weltaristokrat die Insel besuchen soll, was der Bürgermeister als Anlass sieht, die Preise ordentlich zu erhöhen, um von dessen Besuch zu profitieren.
    ***
    Ein Mann – wie sich später herausstellt der eigentliche Protagonist „Mind“ - findet die Notiz des Bürgermeisters im Abfall und bestätigt so seine Vermutung, dass gewisse Personen, die er sucht, auf dieser Insel sind. Was er genau vorhat, weiß man anfangs nicht.
    ***
    Im größten Hotel der Insel residiert momentan der Geschäftsmann „Johannes Alber“, ein älterer gutmütiger Herr, der mitkriegt, dass ein Aristokrat die Insel betritt. Davon ist er überhaupt nicht angetan, was später in einem Flashback begründet wird.
    ***
    Zugleich erscheint ein weiterer Mann auf der Insel, „Symon Hendrumber“, der sich als Geheimagent der Regierung entpuppt. Er ist auf der Suche nach einem Verbrecher, nur ist dem Leser nicht bekannt, ob er sich damit auf den geheimnisvollen Mind bezieht.
    Symon bietet dem Bürgermeister an, zu ermitteln. Sommerbär, der keinen Verbrecher während der Anwesenheit eines Aristokraten auf seiner Insel gebrauchen kann, nimmt dieses Angebot freudig an, sodass der Regierungsagent auf der Insel patrouilliert.
    ***
    Zusätzlich kommt ein Marinetrupp auf der Insel an, angeführt von „Vizeadmiral Thaddäus“, der seinen Schützling, den 18-jährigen Kapitänsanwärter „Raymond Larner“, mitbringt. Die Marine will sichergehen, dass der bald erscheinende Aristokrat beschützt wird.
    ***
    Während seiner Patroullie begegnet Symon einem Mädchen, „Arina“, auf die ein Kopfgeld von 130 Millionen Berry ausgesetzt ist. Aufgrund einer früheren Beziehung zu dem Mädchen, die für den Frauenschwarm gescheitert ist, und dem hohen Kopfgeld, beschließt der Agent kurzerhand das Mädchen zu eliminieren. Es gelingt ihm auch einen normalerweise tödlichen Treffer zu erzielen, dennoch verschwand das Mädchen spurlos – wie sich später herausstellt wurde sie von Mind gerettet, der Formel-6 Techniken des Agenten kopieren konnte.
    ***
    Arina erholt sich in einem Hotel, in welchem auch der Geschäftsmann Alber anwesend ist. Bei einer Begegnung mit diesem freundet sich das alte Ehepaar mit dem jungen Mädchen an.
    ***
    Mind trifft auf Symon, dessen Tötungsversuch er nicht gutheißen kann. Es kommt zu einem kurzen Schlagabtausch, den Mind dank seiner Teufelskräft – die ihm bis dato nie bewusst war – für sich entscheiden kann. Nach einem Gespräch erkennt der Agent, dass Mind nicht der Verbrecher ist, den er sucht, und lässt ihn ziehen. Er behält dabei recht.
    ***
    Als der Aristokrat „Sankt Nimmerlein“, auf der Insel ankommt, beginnt langsam ein gewisses Chaos auszubrechen.
    ***
    Alber begegnet dem verhassten Adligen und der zuvor erwähnte Flashback setzt ein, in welchem der Aristokrat den Sohn Albers erschoss, weil dieser ihm nicht den gewünschten Respekt entgegenbrachte. Er war jung und wusste noch nicht, wie er sich in Gegenwart eines Adligen „zu verhalten hat“. Ein Mann tauchte plötzlich auf, schickte den geschockten Vater und den angeschossenen Jungen zu einem Arzt und tat das, was zuvor noch kaum ein Mensch gewagt hatte. Er verprügelte den Aristokraten nach Strich und Faden, konnte anschließend auch einem Admiral, sowie einem beorderten Buster Call entkommen.
    Dieser „Held“ hieß Rond Near, und man glaubte, dass er bei dieser Aktion ums Leben gekommen war. Der Konflikt zwischen den Bewohnern der Insel und dem eingebildeten unfreundlichen Adligen spitzt sich unterdessen weiter zu.
    ***
    In einem Zeitungsbericht werden Steckbriefe veröffentlicht, die auf diverse Verbrecher hinweisen, die in der Nähe oder gar auf der Insel selbst ihr Unwesen treiben. Dabei stehen unter anderem Arina, „Pope Lines“ – ein Inquisitor, der im dritten Arc vorkommt -, „Mr. Sir Travers“ – ein Gentleman, der im zweiten Arc vorkommt und eine ungenannte vierte Person, die im gleichen Arc noch auftaucht – es ist „Tiaran, der Grüne“. (Tiaran wurde erst nicht genannt, damit man denken konnte, dass Mind doch ein Verbrecher sei – eine falsche Fährte.)
    ***
    Man erfährt unterdessen, dass Mind auf der Suche nach „etwas bestimmtem“ ist, wozu er ein Museum betritt, in welchem er „Sally“, ein gleichaltriges Mädchen, kennen lernt. Obwohl sie sich erstmals treffen, entsteht eine hohe Sympathie und das erste Mal kommen stärkere Gefühle im sonst so kühlen Mind auf, die er sich aber nicht eindeutig erklären kann.
    **
    Durch Zufall entdeckt er im Museum einen Geheimgang, der sich unter der hosenlosen Statue des Gründers - „Hiroid van Bogar“, dem Großvater und Erbauer der Hotelanlage – befindet. Er verfolgt diesen und landet in einem Tunnel, der in zwei Richtung führt.
    Eine bringt ihn an eine verschlossene Tür, die andere in ein Grabmal, in dem die Urne von Hiroid van Bogar und ein altes Buch, sowie Schmuck und dergleichen anzufinden ist.
    **
    Mind nimmt das Buch an sich und ihn durchströmt eine unerklärliche Kraft, die keine weiteren Auswirkungen zu haben scheint. Der Inhalt des alten Werkes ist in einer ihm unbekannten Sprache verfasst worden.
    **
    Nach einigen Momenten bemerkt Mind, das er verfolgt wird und trifft im gleichen Raum noch auf die „Tiaran-Piratenbande“, bestehend aus dem lustigen „Jackson“, dem mürrischen „Hoyain“, „Captain Tiaran, der Grüne“ und Vize „Maylou“, einem ehemaligen Marinemitglied.
    Diese vier Piraten stehen im Auftrag das geheimnisvolle Buch zu holen, weshalb sie einen Kampf fordern – den jedoch nur zwei von vier Mitgliedern bestreiten.
    Da sie das Buch nicht beschädigen dürfen, war es ihnen nicht möglich, mit voller Kraft zu kämpfen, was letzten Endes zu einer Niederlage führte. Die Tiaran-Piraten sind bei ihrem Vorhaben gescheitert, weshalb eine geheimnisvolle Person per Hologramm erscheint und ihr Versagen tadelt.
    Diese Person, die nur holographisch erscheint, ist die Person gewesen, die Sommerbär im ersten Kapitel gesehen und gehört hat – dies aber am nächsten Tag nicht mehr in Erinnerung rufen konnte.
    **
    Mind kennt den Mann ebenfalls. Er weiß genau, was dieser möchte und ist ihm vor Monaten bereits begegnet. Das Hologramm stellt sich als „der Liebhaber“ vor, begründet es mit der Liebe zum Spiel und lädt Mind dazu ein, an diesem teilzunehmen – ganz unabhängig davon, das seine Teilnahme verpflichtend ist, um eine bestimmte Person zu retten.
    **
    Genau wie Mind, stehen auch die Tiaran-Piraten unter Druck des „Liebhabers“, halten aber nichts von seinen Absichten. Beim Verlassen des Tunnels gelangt Mind durch die zuvor verschlossene Tür wieder an die Oberfläche. Die Tiaran-Piraten, die die verschlossene Tür vorher aufsprengten, wurden verschüttet.
    **
    Mind findet sich an der Oberfläche in einem Kolosseum wieder, welches ebenfalls zum Sommerdorf gehört. Die dort anwesende Marine gleicht ihn mit den zuvor erwähnten Steckbriefen ab, stellt aber fest, dass er kein Verbrecher ist. Sie lassen ihn – wie zuvor Symon – weiterziehen.
    ***
    Mind verlässt das Kolosseum und geht mit dem Buch weiter durch das Dorf. Er kriegt mit, dass Sankt Nimmerlein über einen Lautsprecher ein „besonderes Event“ ankündigt, welches die Hinrichtung von Gefangenen beinhaltet.
    Ray Larner, der Schützling von Vizeadmiral Thaddäus hatte zuvor Sklaven, die auf dem Schiff des Aristokraten waren, geholfen, weshalb er von diesem zu Tode verurteilt wurde.
    Arina hatte ihn angegriffen, als sie Albers Geschichte hörte und die Sklaven auf Nimmerleins Schiff sollten für ihren Ungehorsam bestraft werden. Mithilfe von wilden Tieren will der Aristokrat seine Gefangenen foltern und töten lassen, um zu demonstrieren, dass er unbedingte Verehrung und Achtung verlangt.
    *
    Die Zeit rennt.
    *
    Die Hinrichtung soll im Kolosseum stattfinden. Sowohl Thaddäus, Alber, Mind und Sommerbär eilen zu dem Schauplatz, um diese ohne Erlaubnis geplante „Show“ zu unterbinden und die Gefangenen zu retten. Der Aristokrat ist, laut dem Bürgermeister, nicht dazu befugt, nach eigener Lust heraus, Hinrichtungen zu inszenieren, da auf „seiner Insel“, „seine Gesetze“ herrschen, die das Töten eindeutig verbieten. In der Arena begegnet Mind dem Agenten Symon ein zweites Mal, der ein komisches Gefühl hat.

    Einerseits hatte Arina ihn mit ihrer Abfuhr sehr verletzt, andererseits empfindet er noch Gefühle für sie und kann solche Hinrichtungen ohnehin nicht tatenlos dulden. Mind und Symon beschließen zusammen in die Arena zu gehen, die Tiere zu erledigen, um die Gefangenen vor den überzüchteten Bestien zu retten. In einem Kampf stellt sich heraus, dass manche Tiere mit Teufelsfrüchten gefüttert wurden, was zu einer schwierigeren Aufgabe führt, als zuvor angenommen.
    **
    Sankt Nimmerlein, der in einer Extra-Loge das Geschehen mit Vergnügen beobachtet, hat eine goldene Teleschnecke aus dem Hauptquartier stehlen können, um im Falle einer verpatzten Show die Insel, die ihn erneut, laut seiner Sicht, gedemütigt hätte, zu zerstören.
    Durch ein heroisches Opfer Symons konnten letzten Endes alle gerettet werden, außer eben der Agent selbst, dessen Verbleib danach lange Zeit unbekannt ist.
    **
    Thaddäus ist imstande gewesen, das Auslösen eines Buster Calls zu verhindern und möchte dafür sorgen, dass Nimmerlein für seine Untaten einem Gericht vorgeführt wird.
    ***
    Der Gerichtsprozess und dessen Folgen werden im dritten Arc thematisiert.
    ***
    Thaddäus, der sehr von Minds Engagement angetan ist, sich für einen ihm Unbekannten einzusetzen, fragt seinen Schützling, ob er seinen Retter eine Zeit lang begleiten will, um Erfahrungen auf hoher See sammeln zu können.
    *
    Ray willigt ein und begleitet Mind fortan.
    *
    Die Marine gräbt die verschütteten Tiaran-Piraten aus, wobei Thaddäus sie laufen ließ, da er mit dem Aristokraten und dessen Verhaftung schon genug zu tun hat. Jackson bleibt verschüttet. Er wird später für tot gehalten.
    *
    Später ehrt der Bürgermeister den Verdienst von Symon und Mind, wobei keiner von ihnen bei dieser Ehrung persönlich anwesend ist.
    **
    Mind ist längst zurück auf dem Schiff und Symons Verbleib war im Eifer des Gefechts nicht eindeutig erklärt worden.
    Ein schwarzer Sarg steht neben dem Bürgermeister – in dem Symon vermutet wird. Wie sich später herausstellt ist in dem Sarg nur der Schnapsvorrat des Bürgermeisters gewesen.
    **
    Symon selbst entfernte sich von der Insel, da er nicht den Verbrecher aufspüren konnte, der für den Tod seines Vaters verantwortlich war. Seine rastlose Suche setzt er so fort.
    *
    Mind steuert mit Ray eine neue Insel „Hanten Hill“ an, da er sich dort Antworten über das gefundene Buch erhofft. Mit diesem Wissen will er den Liebhaber in seinem eigenen Spiel schlagen und die Person retten, die von diesem entführt wurde.

    [ Ende Arc I ]


    Prolog

    Erzähler:
    Diese Geschichte spielt in der Zeit, in welcher die Welt noch voller Ambitionen und die Wege, die der Mensch für sich geht, nicht durch äußere Einflüsse, sondern durch Herzenswünsche gestaltet sind. Die Menschen sind zufrieden mit dem, was sie haben. Arbeit und Wohlstand sind für einen beachtlichen Großteil gesichert, sodass die Menschen zufrieden sind mit den Einflüssen, die für sie keine Einflüsse sind, sondern Sicherungen ihres Lebens. Diese aus ihrer Sicht „guten“ Einflüsse, werden seit langer Zeit durch die Weltregierung gewahrt.
    Sie bietet Schutz und für die, die mehr im Leben erreichen wollen, eine große Anzahl an Karrieremöglichkeiten. Die Menschen sehen, dass ihre Existenz gesichert ist, ein ruhiges Leben ist für viele genug, die Karriere, die die Weltregierung anbietet, ist für viele schmeichelhaft, aber zum Leben nicht notwendig.
    In einem kleinen Dorf sieht man, dass die Menschen sehr schlicht und einfach leben. Sie sagen, dass es das ist was sie zum leben brauchen, sie sind vollkommen zufrieden und dieses zufriedene Leben wird auch noch mit allen Mitteln geschützt. Ist es eine utopische Welt, in der die Menschen leben?
    Ein Realist sagt, dass Utopie Wunschdenken ist und in der Realität nicht durchsetzbar ist. Das Wunschdenken stimmt die Menschen auf ihre Umgebung ein, vermittelt ihnen das Gefühl von unbeschwertem Leben, aber trotzdem gibt es Probleme auf der Welt. Ich behaupte, dass Menschen unmöglich das Gute sehen können, wenn sie als Gegenmaß nicht das Schlechte, in Form von Krankheiten, Ungerechtigkeit oder dem Tod selbst, miterleben und erleben. Es ist selbstverständlich, aber selbstverständlich ist nicht alles gut!
    Ob dieser Realist, auch in der großen Anzahl der Zufriedenen ruht, bleibt offen. Was würden die Leute zu diesem sagen und was sieht er als gut und was als schlecht an, wenn ihm die Leute etwas nicht glauben, was sie verständlicherweise nie gesehen haben? Das Leben wird diese Frage beantworten.



    Arc I: Sommerinsel


    Kapitel 1: Eine Veränderung
    Heute war ein schöner Tag, die Sonne schien und der Himmel war frei von jeglichen Wolken. Ein kleines Dorf mit geschätzten 500 Bewohnern begann ihren Tag mit diesem einstimmenden sommerlichen Wetter. Hier lebten die Menschen unter ihrem Vertreter Bürgermeister 'Sommerbär', ein gebräunter großer Mann mit Sonnenbrille und Sombrero. Seinen Spitznamen erhielt er durch seine stark behaarte Brust und seiner Vorliebe für Honig. Seit über 14 Jahren ist er der Bürgermeister des Dorfes, was durch sein andauerndes gutes Wetter schlicht Sommerdorf genannt wurde.
    Es ist ein Dorf, welches durch Hotels und Wirtshäuser reich geworden ist, sodass Sommerbär veranlasste, weitere Inseln zu kaufen, welcher seiner Ansicht nach, ein ebenso begünstigendes Klima haben würden, wie sein eigenes Terrain.
    An diesem Tag, dem Start der Handlung, begann der Holiday Express, ein Ereignis, welches für die Touristen ein besonderes Erlebnis darstellen sollte, da sie über Seezüge auf Nachbarinseln gebracht werden, in denen sie einkaufen und Berge besteigen können, die es im Sommerdorf nicht gab.
    Im Anbruch der Dunkelheit konnten die Gäste ins Sommerdorf zurückkehren und dort den Tag ausklingen lassen, zum Beispiel auf sogenannten „Feeling Events“, was einfache Strandgänge bedeutete, wo man den Tag mit Meeresrauschen und Long Drinks ausklingen lassen konnte. Es braucht nicht erwähnt werden, dass sich dieser Hotelkomplex überaus rentierte, weshalb man auch inoffiziell Paradies zu diesem eins-a Urlaubsort sagen hätten können.
    Am Ende des Tages ging Bürgermeister Sommerbär von einem Feeling Event, in dem er sich hauptsächlich aufgehalten hatte, um die Resonanz der Besucher in Erfahrung zu bringen und inoffiziell viele Long Drinks gratis zu schlürfen, Richtung Domizil. Bevor er nach Hause ging, machte er jedoch noch einen Abstecher ins Rathaus, um letzten Bürokrams zu erledigen. Er geht auf den sauberen und ruhigen Straßen entlang.
    Das Schloss schnellte zurück, als er im Mondlicht auf die Schwelle seiner Rathaustreppe trat und ein schöner Kokosduft schnellte ihm entgegen als die Tür ohne ein Knarren nachgab. In der Eingangshalle des hohen Gebäudes traf er auf seinen Sekretär – ein Mann, der schlichtweg keinen Eigennamen zu besitzen schien - , welcher ihn mit sichtlicher Müdigkeit begrüßte.
    „Guten Abend Herr Bürgermeister. Endlich endet der Arbeitstag für uns! Aber noch ein Hinweis in eigenem Anliegen: Bitte bitte laufen Sie beim nächsten Mal mit einer Hose durch die Straßen, sonst verschrecken Sie die Besucher!“
    Ein Blick nach unten ließ den Bürgermeister aufschrecken. Auch er begann zu gähnen.
    „Mhh, nehmen Sie sich eine Woche frei, ich erledige jetzt den auswertenden Papierkram und geh´ dann nach Hause, bis nächste Woche.“ Der Sekretär lächelte überrascht und verließ das Rathaus. Sommerbär schleppte sich die Treppe nach oben, benebelt durch die Wirkung des Alkohols, und ging den langen Korridor, auf einem roten Teppich, entlang, um zu seinem Büro zu gelangen. An seinem roten Sessel angelangt, setzte er sich rein, lehnte sich zurück und zog einen Stift aus seinem Hemd, griff nach einem Blatt Papier und begann zu schreiben. Er ließ den Tag in Gedanken durchlaufen.
    „Beginn des Holiday Express: 10.00 Uhr, Teilnehmer: 150

    ein Einnahmeplus von 75%
    Er schaute sich den groben Überschlag an, sinnierte und setzte noch weitere Bemerkungen unter das Geschriebene.
    1.) Eine neue Hose kaufen.
    2.) Wie immer ein guter Tag.
    Daraufhin heftete Sommerbär seine Notizen ab und machte sich bereit nach Hause zu gehen. Er zwang sich aus dem gemütlichen Sessel und guckte aus dem Fenster, worauf sein Gesicht kreidebleich anlief.
    Was er draußen sah und hörte, ließ ihn ganz klein werden, nur noch schielend guckte er aus dem Fenster um nicht gesehen zu werden. Dass Mondlicht schien noch immer auf sein Rathaus, was ihm den Schutz, den die Dunkelheit ihm geben sollte, zunichte machte. Er kroch nach einer gefühlten Ewigkeit zurück zu seinem Sessel, weg vom Fenster und der Möglichkeit der Enttarnung, durch das was da draußen vonstatten ging.
    „Wenn ich morgen aufwache, und der Alkohol mich das, was ich gesehen habe, vergessen lässt, dann kann ich mir das nicht verzeihen.“ Er kramte seinen beschriebenen Zettel hervor, strich seinen Punkt 2.) und schrieb eine neue Bemerkung darunter.
    Kapitel 2: Der Beginn der Geschichte

    Inzwischen gingen auch die letzten Besucher des Feeling Events in ihr Hotel zurück, die Stimmung war wie jeden Monat besonders gelockert und entsprechend laut. Die meisten gingen in großen Menschenketten den langen Weg vom Strand ins Dorf, einige stützten sich gegenseitig, andere wiederum hatten in ihrem Gemütszustand neue Freundschaften geschlossen und wollten diese nicht wieder loslassen. Die Rechnungen des Bürgermeisters bewahrheiteten sich, ein Umsatzplus war definitiv eingetreten. Ein paar Besucher glucksten, rülpsten oder fielen auf die Straßen, was für allgemeines Gelächter sorgte.
    Die Rathausuhr verriet nach zehn Minuten den ersten Ankünftlern die momentane Zeit. Es war 6.10 Uhr morgens, die Sonne war schon wieder auf dem Vormarsch und ein neuer Tag auf dem Feriendorf brach heran. Ein paar normale Bewohner hatten ihre Haustüren geöffnet und schauten den wandernden Besucherscharen lächelnd entgegen. Den Besuchern ging es gut, was wiederum hieß, das es dem Dorf auch gut gehe.
    Erzähler: „Das Sommerdorf lebte ausschließlich vom Tourismus und den dadurch entstandenen Einnahmen, die Bewohner arbeiteten für die Touristen und verdienten dadurch ihr Geld, um selbst in diesem Hotel- und Partymonopol zu leben.
    Die Motivation, selbst in den Hotels zu residieren und ihr Leben zu genießen, trieb die Bewohner an, um für den Tourismus zu arbeiten. Dieser Kreislauf war für sie ein perfektes Leben, da Arbeit und die Abwechslung ineinander übergriffen. Doch alles hatte seine Schattenseiten, auch wenn sie fast 15 Jahre ausgeblieben sind. Doch sie werden zurückkehren.“
    [im Rathaus]
    Es klopfte an der Tür von Bürgermeister Sommerbär, aber es kam keine Antwort vom diesem. Die Sekretärin, die ihn heute noch nicht gesehen hatte, vermutete ihn in seinem Büro, sodass sie noch einige Male anklopfte. Sie schaute auf die Uhr, welche über seiner Tür hing.
    „Neun Uhr morgens, aber bei mir hat er sich noch nicht gemeldet..“
    Nach weiteren Versuchen öffnete sie die Tür.
    „Herr Bürgermeister, ich habe geklopft, aber sie haben nicht..ahhhhhhh.“
    Ein entsetzter Schrei weckte inzwischen das ganze Dorf und alle Hotels. Die Sekretärin hatte sich selbst übertroffen, aber es war für sie sehr ernst. „Schrecklich, wie konnte das nur passieren? Nein, dass kann doch nicht passieren, NEIN, NEIN, verdammt NEIN.“
    Sie schaute ins Zimmer des Bürgermeisters und ihr kroch es den Hals hinauf, ein widerliches brechreizerregendes Gefühl. Sie drehte sich panisch im Kreis, bis eine Person hinter ihr erschien.
    „Was ist los? Lassen Sie mich mal sehen... aha, okay ich hole das Reinigungsmittel, dass sollte ich hinkriegen.“
    Der Hausmeister drehte sich von der kreisenden Sekretärin weg und schlurfte den Gang zu seinem Schrank entlang.
    „Hmm, was´n los hier? Guten Morgen Frau Sekretärin, was gucken sie so entgeistert?
    ...
    Ahhhh, hören sie bitte auf sich im Kreis zu drehen, mir wird noch schwindelig!“
    Der Bürgermeister versuchte sich aufzurichten, rutschte aber auf seinem Erbrochenen aus. Sein ganzer Schreibtisch war gefüllt mit Ejakulat und Glasscherben, ein Bücherregal im Raum war umgekippt und angeknackst, die Pflanzen hinüber und die Bilder an der Wand lagen allesamt auf dem Boden. Man konnte behaupten, dass das Zimmer des Bürgermeisters absolut verwüstet wurde.
    Die Sekretärin begann langsam an ihrer Verfassung zu arbeiten, ihre kreisenden Bewegungen beruhigten sich und sie guckte dem Bürgermeister in sein Gesicht.
    „Wieso haben Sie keine Hose an, dass ist absolut inakzeptabel!“
    Sommerbär guckte sich um.
    „Ist mir gestern Abend abhanden gekommen, an Ihrer Stelle würde ich mir den Raum angucken, dass ist viel schlimmer, da muss ich wohl..., ähh der wurde bestimmt von randalierenden Tunichtguten verschandelt.“
    „Herr Bürgermeister haben Sie sich gestern betrunken und anschließend ihren Raum im Rausch zu Kleinholz verarbeitet?“
    Der Bürgermeister fühlte sich ertappt und guckte beschämt zu Boden.
    „Ja, tut mir Leid, ich werde mich in Zukunft zügeln.“
    „Bitte ziehen Sie eine Hose an, dann vergebe ich ihnen. Sie Schwerenöter!“
    „Vielen Dank, Frau Sekretärin, was stört Sie eigentlich an meinem nackten Antlitz?“
    „Sie sind damit durch das ganze Gebiet stolziert, dass wird entweder große Begeisterung oder Entrüstung auslösen. Ansichtssache.“
    Der Hausmeister kam zurück.
    „So hier ist ein Mittel, was den Teppich wohl säubern wird. Die Gemälde und den Schrank können wir wegwerfen, und die Zettel auf ihrem Schreibtisch müssen Sie wohl auch neu schreiben. Das ist alles Unnütz und es riecht!“
    „Ist in Ordnung, Herr Hausmeister, packen Sie die Sachen weg, ich werde den Raum wohl neu dekorieren müssen. Frau Sekretärin, bitte besorgen Sie Kopien meiner Unterlagen, sie liegen im Archiv. Den Bericht von gestern schreibe ich lieber neu, zumindest das, was ich noch in meinem Notizblock habe.“
    Erzähler : „Inzwischen hatte der Hausmeister die Unterlagen entsorgt, auch den Zettel mit Punkt 2.) an den sich der Bürgermeister ohne die Bemerkung nicht mehr erinnern wird. Aber die Geschichte wird dennoch fortgesetzt. Der Bürgermeister wird sie zwar nicht mehr kennen, aber die Information wird einem Mann zugespielt, der damit wesentlich mehr anfangen kann, als der Bürgermeister jemals könnte...“

    Außer der Neustrukturierung des Büros und dessen Aufzeichnungen arbeitete und feierte das Dorf unbeeinflusst weiter. Unwissend von ihrem Schicksal fand ein Mann den Zettel des Bürgermeisters in einer Mülltonne.
    Er war von schlanker, drahtiger Statur mit bräunlich schwarzen Haaren und einem schwarzen Gewand, ähnlich einem Regenmantel. Seine Augen leuchteten, als er Punkt 2.) entziffern konnte.
    „So ist das also...“
    Mit dem Zettel in der Tasche schritt er die Hotelstraße entlang.
    Erzähler: „Dieser Mann heißt Mind und er hat sich soeben das Wissen des Bürgermeisters angeeignet, der hingegen nichts von dem Geschehnissen der Nacht weiß. Das Wissen im Bezug auf jene Nacht hatte einen neuen Besitzer. Es begann hiermit.“
    Kapitel 3: Ein besonderer Gast
    Erzähler: „Es waren nun zwei Tage vergangen, seitdem der Bürgermeister seinen Raum zerlegte, wodurch sich langsam die Reaktion des Dorfes und der Besucher zeigte. Es ist nichts neues, dass etwas zu Bruch geht, wodurch die Allgemeinheit, diesen lustigen und zugleich widerlichen Vorfall mit einem Lächeln begegnete. Einige behaupteten, dass der Bürgermeister einfach eine coole Rampensau ist, andere die ihn zum Beispiel nackt gesehen hatten, fragten sich, wie die Bewohner einen solchen Eklat nur belächeln konnten.
    Zwiespältigkeit machte sich breit, aber die Lage blieb öffentlich auf einer Sparflamme sitzen.“
    Die Geschichte wurde im Rathaus fortgesetzt, in welchem der Bürgermeister inzwischen seinen Raum neu eingerichtet hatte.
    „So, die Bilder hängen, die Pflanzen sind neu und wenn ich Glück habe, wird der Sekretär seinen Schrank nicht vermissen.“
    Der Bürgermeister klopfte sich selbst anerkennend auf die Schultern, weil alles wieder in seinem Rahmen lag. Die Aufzeichnungen der Events hatte er inzwischen erneuert und aktentauglich gemacht, sodass er Punkt 2.) nicht vermisste.
    Die Sekretärin klopfte und hüpfte im Dreieck, als sie mit leuchtenden Augen den neuen aufpolierten Raum erblickte.
    „Herr Bürgermeister, der Raum sieht einfach toll aus, dieser Duft schmeichelt meiner Nase, einfach klasse!“
    Sommerbär, der inzwischen wieder wie ein Mensch aussah, ging einen Schritt auf die Sekretärin zu und legte seinen Arm um ihre Taille.
    „Carry, Sie sind doch nicht hier, um sich einzuschleimen, was wollen Sie denn?“
    Er hauchte ihr mit einer Mischung aus Honig und Kokosnüssen ins Ohr, welches die Sekretärin ganz verlegen machte.
    „Sie Schwerenöter haben es mit dem Körperkontakt wirklich nötig oder nicht?“
    Aus der eben noch freundlichen Sekretärin kam wieder dieses fiese Biest hervor, dass den Bürgermeister innerlich kränkte. Betroffen guckte er auf den Boden und schämte sich. Die Sekretärin hatte wieder einmal gewonnen.
    „Herr Bürgermeister. Sie sollen wissen, dass sich ein höchst wichtiger Gast angekündigt hat, sein Einfluss in der Weltregierung soll enorm sein, also versauen Sie es nicht, sonst können wir alles dicht machen...!“
    Ein warnender Charakter zierte ihre Stimme, sodass der Bürgermeister eine Gänsehaut bekommen konnte. Dieser rang mit sich selber, er verstand die Sekretärin nicht, seiner Meinung nach war sie ein verruchtes Wesen, das alle Männer in ihrer Gewalt hatte.
    Ein Bild eines Ungeheuers erschien in seinem inneren Auge.
    'Niemand versteht sie...absolut NIEMAND', Sommerbär war noch immer in Gedanken versunken.
    „HERR BÜRGERMEISTER, HÖREN SIE MIR ZU?“
    Herausgerissen aus seinem Tagtraum, schreckte Sommerbär auf und seine Aufmerksamkeit begann sich auf die Worte der Sekretärin zu fixieren.
    „Ja, ich habe Ihnen zugehört, wer ist denn dieser hohe Gast, ist es wirklich so schlimm?“
    Die Sekretärin guckte ihm in die Augen, es bildeten sich Schweißperlen auf der Stirn von Sommerbär. Die Sekretärin machte ihm eine heidenangst, er biss sich auf die Lippen und versuchte ihre Antwort zu erahnen.
    „Es ist......
    Es ist.......
    Es ist.“
    Die Sekretärin genoss es ihre Antwort hinauszuzögern. Sie kannte den Bürgermeister und wusste, wie sie ihn quälen konnte. Darin lag ihr Hobby, in dem sie verdammt gut war.
    Nach fünf Minuten sprach sie den Namen des ominösen Besuchers aus, der Bürgermeister war erleichtert darüber, dass die Sekretärin seine psychischen Qualen beendet hatte. Er ließ seine Eindrücke über die Sekretärin in Gedanken durchlaufen.
    'Dieses höllenhafte Weib, sie ist furchtbar, ich schwitze und ringe mit den Tränen, sie hat mich wieder einmal geschafft. Irgendwann werde ich mich wehren, irgendwann werde ich sie auch mal fertigmachen, hahaha, auf zum Angriff.'
    „Frau Sekretärin. Sie sind wirklich eine..“
    Die Sekretärin, die ihn wie ein Buch kannte, konterte seinen kläglichen verbalen Angriffsversuch.
    „Der Gast ist Sankt Nimmerlein, ein Weltaristokrat.“
    Er stoppte.
    „Sie sind wirklich eine... waaaaaas? Ein Aristokrat? Das ist, das ist, das ist wunderbar! Von ihm können wir das Hundertfache verlangen, das wird uns ermöglichen neue Inseln zu kaufen und unser Hotelmonopol auszubauen, vielen Dank Carry.“
    Der Bürgermeister hatte es geschafft. Das erste mal hat er ein deutliches psychisch-verbal gespieltes Unentschieden gegen die Sekretärin erreicht, dass ein Aristokrat kommen wird, war für ihn zweitrangig, denn er hatte sich mit seiner freudigen Antwort vom Würgegriff der Sekretärin befreit. Er versuchte seine Gedanken zu ordnen, was ihm im Moment schwer fiel, die Sekretärin blendete nämlich mit ihrer Art noch immer seinen Verstand.
    Er konnte sich seinen Gefühlen zu ihr kaum noch fernhalten...dieses gedankliche Spiel mit der Sekretärin war für ihn Himmel und Hölle zugleich, einmal ein Hobby und zum anderen ein Schreckensmoment, da er fast immer geschlagen wurde.
    Aber tatsächlich ist der Bürgermeister von ihrer Schönheit betört, er hatte sich wirklich verliebt, was er sich in seiner Ängstlichkeit und seinem widersprüchlichen Machogehabe niemals zu sagen trauen würde.
    Erzähler: „Der Bürgermeister ist wirklich eine seltsame Person, selbst ich werde aus ihm nicht schlau, diese Memme soll mal rangehen und die Braut knacken.“
    Der Erzähler lehnte sich lässig zurück und aß eine Hand voll Popcorn.
    „Carry, bereiten Sie einen Empfang vor, wie ihn nur ein Nachfahre der Regierungsgründer erleben soll. Es soll alles PERFEKT sein!“
    „Geht in Ordnung Herr Bürgermeister. Ich werde die nötigen Leute für die Planung arrangieren, segnen Sie alle Entwürfe und Ausgaben ab, und wir werden in ein paar Tagen einen wahren Boom erleben.“
    Kapitel 4: Schicksalsbegegnung
    Während die Szene das Rathaus verlässt, sehen wir einen Mann in einem Hoteleingang verschwinden. Er kommt von der sauberen Hauptstraße, in welcher das Rathaus liegt und biegt in das größte Hotel der Insel an, welches zugleich auch das Teuerste ist. Das Great Blue Summer Hotel, kurz GB, hat 6 Stockwerke, ist in einem himmelblau gestrichen und hat die beste Qualität die die Insel zu bieten hat. Sowohl Luxus, Essen und Aktivitäten heben es von den anderen Hotel meilenweit ab. Dafür kostet es auch sehr viel mehr und ist mit 200 Millionen Berry pro Nacht ein Hotel, dass laut Bürgermeister einem Weltaristokraten ebenbürtig ist.
    In diesem Hotel klopft ein Mann an die Tür des Zimmers 37.
    Er ist eher klein und rundlich anzusehen, dafür mit einem feinen Anzug und gepflegtem Schnauzer ein scheinbar erfolgreicher Geschäftsmann.„Du darfst hereinkommen Alber.“ Eine freundliche weibliche Stimme bittet den pummeligen Mann herein, er zieht sich die Schuhe aus, legt seinen Anzug ab und setzt sich auf die Bettkante. „Ich komme gerade von einer privaten Inselrundfahrt, es war wirklich sehr spannend, du solltest dies auch mal probieren.“ In Albers Stimme sind Höflichkeit und Freude zu finden, er genießt seinen Urlaub sehr.
    Seine Frau muss ihm allerdings eine Mitteilung machen, die ihn weniger Anlass zur Freude bereitet. „Schatz, ich möchte nicht, dass wir jetzt abreisen, aber du wirst es ohnehin bald erfahren müssen.“ Sie zögert, in ihrer Stimme kommt eine erkenntliche Unsicherheit hindurch. „Alber, der Bürgermeister erwartet einen... Aristokraten.“
    In Alber kommt ein Gefühl hoch, dass ihn traurig macht, die 6 Tage, die er schon im Sommerdorf verbracht hat, waren für ihn und seine Frau eine wahre Erholung. Aber jetzt ist die schöne Zeit vorbei..seine traurige Stimme wird von tröstenden Worten seiner Frau gedämpft.„Rose, ich möchte hier nicht weg, es ist die schönste Zeit, die wir miteinander verbringen können, nach der ganzen Plackerei und dem Stress gönnen wir uns endlich ein paar Wochen wohlverdiente Ruhe, ich genieße sie, du genießt sie.. komm lass uns versuchen die schöne Zeit fortsetzen, auch wenn ein Aristokrat kommt.“
    Albers Trauer schwenkt in Zorn um. „Wie ich sie aus tiefsten Herzen hasse, können die nicht in ihrem Mary Joa bleiben, mit ihren 20 Frauen, tsss diese überheblichen Bastarde werden uns die Zeit nicht vermiesen...“
    Sie bewundert seinen Entschluss und nimmt ihn in den Arm. „Hoffentlich lassen sie deinen Schmerz nicht wieder aufleben, lass sie uns ignorieren und die Wochen friedlich zu Ende bringen.“Alber nickt, er gibt seiner Frau einen Kuss und ein Seufzer verlässt seinen Mund.
    „Meinst du, unser Sohn hat es so gemeint?" Alber erinnert sich an die Worte seines Sohnes:

    "Liebe Eltern...bitte lebt euer Leben weiter, es ist mein Wille euch glücklich zu machen, euer Leben ist voll mit freudigen Erinnerungen, ihr seit herzlich und fürsorglich zu mir gewesen... eure Absichten sind gut... ich liebe euch aus ganzem Herzen.
    Haben seine Worte wirklich beabsichtigt, dass wir hierbleiben? In diesem wunderbaren Ort der Erholung und der inneren Ruhe?“„Ja, Alber ich glaube das seine letzten Worte dies gemeint haben, selbst wenn die Ungerechtigkeit über uns kommt, sollen wir uns dagegen wehren können.."
    Während das Gespräch des geknickten Paares ausklingt, macht sich eine weitere Person auf den Weg, die Straßen vom Sommerdorf zu durchqueren. Er trägt einen Pulli, dessen Ärmel er um seinen Hals geknotet hat, als eine Art Cape. Dazu ein offenes Hawaii Hemd und einen roten Schal. Außerdem eine kurze Kargohose, die ihn insgesamt sehr lässig und stilvoll erscheinen lässt. Seine Haare hat sind kurz und blond, seine Augen schillernd blau.
    „Ein Aristokrat wird kommen, das klingt spannend.“
    Während der lässige Kerl die Straße entlang geht, laufen dutzende Mädchen an ihm vorbei, die ihm schwärmende Blicke zuwerfen. Ein paar mutige Mädchen rufen ihm Sachen zu wie:„Hey Tiger, hast du heut Abend Lust auf ein paar Runden?“ oder hoffnungsvolle Mädchen ein:„Wo ist deine Freundin, du geiler Hengst?“ Er winkt allen Mädchen zu ,grinst und geht die Hauptstraße entlang.
    Er bleibt plötzlich stehen, die Mädchen werden immer hoffnungsvoller. Sie gehen einige Schritte, aber bleiben stehen, als sie den Ernst der Lage auf sich zukommen sehen. Der lässige Kerl starrt auf eine Person die sich langsam auf ihn zubewegt. Die Person guckt ihn jetzt auch an. Stille. Wer von den beiden wird sich als erster aus dieser Starre lösen? Von den Mädchen kommt kein Wort mehr, sie flüstern nur noch mit sehr leiser Stimme: „Wer ist das? ...Wieso starren die sich gegenseitig an?... Das macht mir Angst...“
    Verschiedenste Gefühle der Ahnungslosigkeit über den Lässigen und die zweite Person machen sich breit. Inzwischen kommen immer mehr Leute hinzu, die diese Fragen geradezu angezogen haben.Der lässige Typ macht einen Schritt. Das Publikum ist gespannt und fragt sich, was nun passieren wird. Die Spannung erreicht einen neuen Hochpunkt und ein wildes Geschrei durchströmt die Menschen, sie sind geradezu dem schwärmerischen Wahnsinn verfallen.
    Kapitel 5: Aufeinandertreffen
    Erzähler: „Während der Frauenschwarm und die geheimnisvolle zweite Person sich noch immer wortlos gegenüber stehen, bricht in den Zuschauern der Wahnsinn aus. Die Ausstrahlung ist enorm, es stehen sich wohl 2 der charismatischsten Personen gegenüber die es jemals gegeben hat. Es lässt sich beinahe mit dem ersten Piratenkönig Gol D Roger vergleichen, der ebenfalls auf Freund und Feind eine ungeheuerliche Ausstrahlung bewirkt hat.“
    Die breite Masse tobt und schreit vor Freude, obwohl die Auslöser überhaupt keinen Muskel bewegen. Der Bürgermeister sieht die beiden auf seinen Straßen: „Ist der Weltaristokrat bereits angekommen? Was hat diese verstopfte Straße zu bedeuten? Ich werde wohl nachsehen müssen.“ Sommerbär versucht sich aus dem Sessel zu schälen, fällt heraus und landet vor der Sekretärin, die in gerade über die Lage unterrichten wollte. „Sie Schwerenöter wollen mir unter den Rock schauen? Pfui!“ Beschämt bleibt der Bürgermeister auf dem Boden liegen, auch wenn ihm der Moment mehr als gelegen kam.
    Das Blut, welches droht aus seiner Nase zu schießen, lenkt er geschickt auf den Sekretär um, welcher erholt aus seinem Urlaub in den Raum eintritt. Er verbeugt sich: „Eine etwas merkwürdige Begrüßung.“ Er wischt sich das Blut aus dem Gesicht. Sommerbär weiht ihn ein: „Gut, dass sie hier sind, etwas Großes ist auf den Straßen los und sie sollten davon auch in Kenntnis gesetzt werden.“ Der Bürgermeister und der Sekretär konzentrieren sich nun auf die Sekretärin. „Meine Herren, ich kann sie beruhigen, es ist kein Aristokrat oder Geschäftsmann, es sind lediglich zwei Leute, ein Mann mittleren Alters und eine andere Person, um sie herum eine Menschentraube, die sich , wie sie hören, sehr laut verhält. Allerdings handelt es sich nicht um einen Straßenkampf oder ein Event, welches ich arrangiert habe. Die sind für einen anderen Termin angesetzt.“
    Erleichtert und erstaunt hakt der Bürgermeister nach: „Was machen die Zwei denn, das es viele Leute so brennend zu interessieren scheint?“ Die Sekretärin zögert. „Nun, um die Wahrheit zu sagen, sie tun bisher überhaupt nichts!“„Was, Wie...Nichts? Gar Nichts? Soviel Charisma kann kein Mensch haben, hier gehen Tag ein Tag aus Menschen durch die Straßen und da kommt es vor, das man stehenbleibt, um sich umzusehen oder sonst etwas uninteressantes tut, aber das dann hunderte ausrasten ist völlig... verblüffend.. diese Leute könnten eine Attraktion werden.“ Der Bürgermeister bekommt ein Berry-Zeichen in den Augen.
    Die Sekretärin schüttelt den Kopf. „Ist ihnen aufgefallen, dass die Leute mit den einfachen Dingen die wir ihnen bieten völlig zufrieden sind? Sie sollen doch nicht das Gefühl kriegen, dass wir ihnen das Geld geradezu abwinseln wollen, indem wir alles zur Attraktion machen, was theoretisch auch einen flüchtigen Effekt auf die Leute haben kann. Nein, das ist nun wirklich übertrieben und Menschen darf man so nicht zu Schau stellen, dass ist irgendwo herabwürdigend, wenn sie es doch nicht wollen.“ Der Sekretär nickt zustimmend.
    „Iwo, Frau Sekretärin, die Beiden verdienen sich ´ne Stange Geld dazu, dann sind alle glücklich, besonders wir..“
    Wutentbrannt verlässt die Sekretärin den Raum, der Sekretär schleicht ihr unauffällig hinterher. „Papperlapp, ich gehe die beiden selbst fragen, tun sie ja nichts, um sich dem zu wiedersetzen.“ Sommerbär verlässt sein Rathaus grinsend und zwängt sich durch die horrenden Massen.
    Die Szene schwenkt zu den beiden Kontrahenten.
    Nun beginnt der Lässige Typ zu sprechen: „Ich kenne dich doch irgendwoher, aber ich verbinde damit keinerlei gute Erinnerungen.“ Sein Gegenüber gibt sich ihm zu erkennen, sie ist eine mittelgroße Frau mit langen blonden Haaren und einer roten Totenkopfschleife verziert, aus dessen Mund eine rot-weiß karierte Zuckerstange hervorguckt. Dazu trägt sie ein betontes weißes Top mit tiefem Einblick. Ihre grünen Augen verraten ein Blick des neckischen Vergnügens in der sich in ihre Antwort repräsentiert:
    „Dein Gefühl täuscht dich keineswegs mein hübscher Freund, denn ich bin Arina, die zuckersüße Braut. Auch wenn, wie erwartet viele Leute erschienen sind, macht es mir nichts aus, dich vor ihnen allen zu demütigen. Ich hoffe, dass es deinem Erinnerungsvermögen auf die Sprünge hilft.“
    „Stopp, ein weiterer Schritt und ich greife ein. Zurücktreten, ich bitte euch mich durchzulassen, ich bin Bürgermeister Deede „Sommerbär“ van Bogar und ich möchte keine Eskalationen auf meinen Straßen, daher bitte euch zu einer Unterredung ins Rathaus zu folgen.“
    Die Leute erkannten den Ernst der Lage und das Charisma verflüchtigte sich zunehmend. Sommerbär dankt sich selbst für den gerissenen Schachzug, zum einen hat er die Lage beruhigt und zum anderen die Beiden offiziell von der Straße entfernt, jedoch will er ihnen tatsächlich sein Angebot aufschwatzen ohne das es jeder mitkriegt.
    „Abgelehnt.“Arina wehrt ab, ebenso der Lässige: „Ja, das passt mir nicht, aber danke für die Fürsorge.“ Sommerbär erbleicht, sein schöner Plan kehrt ins Gegenteil um. „So tun sie doch was, schreit plötzlich eine Frau, die beiden sollen nicht kämpfen.“ „Setzen sie sich durch, schreit ein Mann, wir sind hier im Urlaub und sollten nicht bedroht werden.“
    Dem Bürgermeister kommt der Schweiß hoch, seine Autorität untergraben, sein Plan ruiniert und zusätzlich noch ein Konflikt, der vielleicht zu einem Kampf ausartet. Und in ungewisser Zeit noch ein Aristokrat, dem diese Missstände sicher nicht gefallen werden. Das alles wird ihm zu viel, sodass er schlicht in Ohnmacht fällt. Sein bäriger Körper erzeugt einen dumpfen Klang auf dem Boden.
    Der Lässige antwortet: „Tss Arina, ich werde mich weder von ihm ermahnen lassen, noch werde ich dich verschonen, denn niemand behandelt mich wie ein Würstchen.“ Die Mädchen kriegen trotz des Ernstes noch immer romantisches Herzklopfen. „Ohhh, wie cool und süß er ist“, ein Mädchenchor wiederholt diese Freudengesänge, sodass er es sich nicht verkneifen kann, um charmant rüberzulächeln. „Ach Ladys, ihr seit doch ahhhrggg.“
    Er hat einen Schlag von Arina ins Gesicht gekriegt. Blut tröpfelt auf den Boden. „Ohh entschuldigt das ist meins“, sagt der Bürgermeister, der beim Aufprall seinen Kopf gestoßen hat. „Hihihi, duuuu hast nicht aufgepasst, ätsch, na hast du nicht gemerkt, dass ich mich dir genähert habe? Ach ne, dass geht auch nicht, hihihihi.“ „Jetzt reicht es mir mit dir, natürlich merke ich deine Geschwindigkeit, ich bin doch kein Anfänger... und dein Schlag war nur eine Probe für mich, sehr lausig muss ich sagen, aber trotzdem gehst du mir verdammt auf die Nerven, ohne dich...“
    Er verschwindet und erscheint hinter Arina, innerhalb eines Augenschlags hat er sich hinter sie bewegt und holt zum ungehinderten Schlag aus. Zu schnell für die Zuschauer, zu schnell für den aufgestandenen verdutzten Bürgermeister. Seine Hand nähert sich ihrem Rücken, er genießt seine Rache und grinst böse, als sie im nächsten Augenschlag auf dem Boden liegt. Bevor die Zuschauer aufschreien können, verschwindet Arina und der Lässige steht zufrieden auf der Straße.
    „Alles ist in Ordnung Leute; Ladies es ist nicht passiert, alles Show.“ Der Bürgermeister guckt erleichtert, zugleich verdutzt. „Vorhin war hier doch ein Mädchen, wo ist sie und was hat er gemacht außer sie anzuschreien?“ Die Menge dreht sich zu ihm, auch sie wissen nicht was geschehen ist. Es ging zu schnell vonstatten, für ein gewöhnliches Auge kaum wahrzunehmen. Die Menge löst sich nach dem Ende dieser „Show“ auf. „Sehr beeindruckend“ „Wahnsinn, wo ist das Mädel hin?“ , verschiedenste Reaktionen zeichnen sich vom Publikum ab. Aber nach einigen Stunden ist wieder Ruhe eingekehrt.
    Auch Alber hat sich das Spektakel aus seinem Fenster angesehen und berichtet es seiner Frau, die gerade aus der Dusche kommt. „Schatz, es scheint vorbei zu sein, das Mädchen hat eine schwere Wunde auf dem Rücken erhalten, aber es scheint die Leute nicht zu interessieren, ein seltsames Völkchen...“
    Kapitel 6: Ankunft eines Helden
    Erzähler: „Während die Menschen seinen Worten lauschen, beruhigen sie sich langsam wieder. Einige applaudierten noch für die ihnen gebotene Show, die alles andere als auf die leichte Schulter zu nehmen ist. Nur durch ein Wunder konnte Arina verschwinden, was eigentlich unmöglich gewesen ist.“
    Der lässige junge Mann steht nun auf der Straße und wartet bis sich der Trubel aufgelöst hat. Seinen Angriff ließ er sich noch einmal in Gedanken durchgehen: „Verdammt, ich weiß ganz genau, dass ich einen Treffer gelandet habe, für die Menschen hier nicht realisierbar, da es innerhalb von Millisekunden geschehen ist... aber wie konnte sie verschwinden? Es ging selbst für mich ZU schnell, ich habe sie am Rücken getroffen, aber Bruchteile vor ihrem kompletten Aufprall hat sie sich in Luft aufgelöst. Ist es eine Kampftechnik?... Nein, so schnell kann man nicht sein, die Lichtgeschwindigkeit beherrscht nur einer... wenn sie wiederkommt kann sie noch sehr viel Ärger machen, darauf muss ich beim nächsten Mal achten, aber darum zerbrech ich mir später den Kopf..“
    Er dreht sich um, guckt in einige verwinkelte Straßen, ob sie nicht einfach abgehauen ist, auch wenn es unwahrscheinlich ist. Nach einigen Minuten ist er sich sicher, dass sie einfach verschwunden ist, aber wie, das kann er sich nicht erklären. Er guckt sich nochmals um und geht nun zu seinem eigentlichen Zielort.
    Währenddessen hat Alber seiner frischgeduschten Frau die Geschichte erzählt, sie legt ihr Handtuch ab und legt sich auf ihr Bett: „Massier mich Alber, trotz allem sind wir im Urlaub, du sagtest doch das wir ihn uns nicht nehmen lassen“ Ein Lächeln macht sich in ihren Gesichtern bemerkbar, eine tiefe Vertrautheit schwebt durch das Zimmer. „Ja, du hast Recht, warte kurz.“ Er nimmt sich Massageöl von der Anrichte und verreibt es auf den freien Rücken seiner Frau; kreisende Bewegungen befriedigen sie zutiefst. Nach einigen Minuten dreht sie ihren Kopf zu ihm und flüstert ein „und nun die andere Seite“ ins Ohr. Alber ist in seinem Element und vernascht seine Frau nach wenigen Minuten.
    Erzähler: „Der weiß wie es geht, aber jammerschade das es der gute Bürgermeister noch immer nicht auf die Reihe gekriegt hat, die Sekretärin zu „vernaschen“. Der hat inzwischen nicht nur Funkstille mit ihr, sondern empfängt auch noch einen ungeladenen Gast.“
    Im Büro des Bürgermeisters: „Ohne Carry ist es so langweilig hier, keine anstößigen Bemerkungen oder Zankereien, oh man, hätte ich doch auf ihren Rat gehört und mich nicht eingemischt, dann wäre alles okay gewesen...“ Es klopft an der Tür. „Wer ist es, Frau Sekretärin?“ „Dreck, habe ich ganz vergessen, die hasst mich ja, ich bin auch ein Trottel..ähm kommen sie herein, wer immer sie auch sind!“ Als er die Person vor ihm sieht ist er sehr erleichtert, ein Stein löst sich von seinem Herzen. Vielleicht hat er sich auf der Hauptstraße doch nicht so lächerlich gemacht.
    Der lässige Typ steht vor ihm. „Vielleicht nimmt er mein Angebot doch an, das wäre spitze, dann hätte ich das erste mal Recht gehabt, besser als die Sekretärin???“
    „Carryyyyyyy, kommen sie herein, es ist wichtig.“ Eine kurze Ruhe liegt im Raum, keiner der beiden Männer sagt ein Wort, der eine, da er wartet, der andere aus Höflichkeit. Schritte kommen der Tür immer näher, der Türgriff wird heruntergedrückt, und ein Frauenkopf guckt herein. „Ja, was ist denn Herr Bürgermeister, wenn sie wieder Mist bauen, bin ich sofort wieder weg.“ Ihre giftige Stimme treibt Sommerbär zum gefühlten Tausendsten Mal den Schweiß der puren Angst ins Gesicht, dieser erwidert nur kühl: „Sehen sie, wer hier vor mir steht, meinen sie, dass ich mit meinem Angebot so weit daneben liege?
    Einen Bewerber habe ich bereits, alles klappt..“ Ein Grinsen verzieht sein Gesicht zu einer siegreichen Mimik, die vorher noch nie im Gesicht des Bürgermeisters zu sehen war, schon gar nicht für die Sekretärin.
    „Entschuldigen sie Herr Bürgermeister, sagt plötzlich der Typ, ich bin auf keinen Fall hier um für sie die Werbetafel zu spielen, ich will aber trotzdem eine Unterredung, deswegen bin ich hier auf die Insel gekommen!“ Die Sekretärin lacht laut auf: „Ha, gewonnen, wie immer, machen sie es gut sie Scherzkeks.“ Dem Bürgermeister kommen die Tränen und seine nun traurige Stimme fragt den Gast nur noch schwächelnd: „Waas wollen sie noch? Mein Tag ist schon total im ARSCH!!! Ich kriege nichts mehr auf die Reihe...“ Er beginnt zu weinen.
    Da steht der Gast auf und geht auf ihn zu und macht eine merkwürdige Handbewegung, aber dann salutiert er. Mit einvernehmlicher Stimme stellt er sich dem Bürgermeister vor, der daraufhin nur noch Bahnhof versteht.
    „Herr Bürgermeister DARF ich mich ihnen vorstellen. Symon Hendrumber, Geheimagent der Weltregierung. Ich bin hergeschickt worden, um einen geheimen Fall abzuschließen, der frisch aus den Akten gekramt wurde. Es besteht nämlich der Grund zur Annahme das sich ein Verbrecher auf dieser Hotelinsel befindet, welcher einen uns noch unbekannten Plan ausführen will, ob er die gesamte Insel zerstören will, weiß ich nicht, oder ob sie ermordet werden SOLLEN steht auch noch nicht fest, schließlich können sie genauso gut in einem Unfall sterben oder einer qualvollen Krankheit. Haaaahaaaaaahaaaaaaahaaaaaaaa, kleiner Witz am Rande.“
    Hendrumber wischt sich eine Lachträne aus den Augen, der Bürgermeister hingegen wischt sich eine Angstträne aus den Augen. „Ich biete ihnen an, diesen Fall im Auge zu behalten, bis der Verdacht offiziell stillgelegt wird. Sie können sich darauf verlassen, das ich keine Tumulte veranstalten werde. Ihre Besucher sollen nicht unter meiner Arbeit leiden, soviel sei versichert, die Weltregierung lobt nämlich ihre Arbeit, ihr Hotelmonopol auf der Grandline ist wirklich ein wirtschaftlicher Erfolg, und daher wäre es im nicht im Sinne der 5 Weisen, wenn ihre Insel durch einen Fehler meinerseits einen Schaden hinnehmen würde.
    Nehmen sie mein Angebot an? Der Bürgermeister ist beunruhigt, da ein Verbrecher hier sein Unwesen treibt, andererseits ist er erfreut über das Lob der 5 Weisen. „Tja, meine Arbeit hier ist nicht schlecht, ich glaube dass ich diesem Symon vertrauen kann. Er sieht mir wirklich wie ein ziviler Agent aus.“ Nach diesem abwägenden Gedanken gibt er Hendrumber sein Einverständnis und macht sich wieder an seine Arbeit. Dieser verlässt daraufhin das Rathaus, um seine Suche fortzusetzen.
    Erzähler: „Während der Tag unter Symon Hendrumbers wachsamen Augen zu Ende geht, ahnt dieser noch nicht, dass es schwerer wird als er sich erhofft hat. Denn der Fall, den er angenommen hat, lag monatelang im Archiv, bis ein anonymer Tippgeber die 5 Weisen über die Geschehnisse aufklärte, welche sich hier irgendwann abspielen sollen.
    Währenddessen wechselt die Szene zum GB, in welchem eine Männerstimme eine Frau aus dem Schlaf aufweckt. Sie ist voller Gefühl und Ausdruck:
    „Steh auf, ich habe dir ein Tablett ans Bett gestellt, es ist voller Obst und anderen leckeren Dingen, nimm sie zu dir, dann wirst du dich besser fühlen.“ Der Klang der Stimme ist unglaublich beruhigend, sodass sie nicht lange zögern wollte.
    In Bandagen gewickelt griff Arina nach einem Apfel und biss ab.
    Characterguide I
    Übersicht-aktuell Kapitel 1-6
    (wird nach einer bestimmten Anzahl an Kapiteln erneuert) -Zahl in den Klammern= erster Auftritt in Kapitel (x)-
    Wichtige Personen
    Alber, der Geschäftsmann (4)
    Arina, die zuckersüße Braut (4/5)
    Carry (die Sekretärin) (2)
    Deede van Bogar ( Bürgermeister Sommerbär) (1)
    Mind (2)
    Sankt Nimmerlein, der Tenryuubito (erwähnt in Kapitel 3)
    Symon Hendrumber („der Lässige“) (4/6)
    Nebenpersonen:
    Alber´s Frau (4)
    Der Sekretär (1)
    Dorfbewohner/ Besucher (1)
    Wichtige Orte:
    Great Blue Summer Hotel (GB) (4)
    Hauptstraße (1/2)
    Rathaus bzw. Büro des Bürgermeisters (1)
    Sommerdorf (1)
    Strand (1)
    Kapitel 7: Mission des Schützlings
    Erzähler: „Wir befinden uns im Marine Hauptquartier, an einem langen Tisch sitzt Großadmiral Senghok. Neben ihm steht ein Marine im Rang eines Vizeadmirals.“
    „Herr Großadmiral, ich habe ihnen eine wichtige Mitteilung zu machen!“ Der Buddha sitzt nachdenklich am Tisch und geht Berichte durch, um weitere Vorgehensweisen in wichtigen „Missionen“ einleiten zu können.
    „Hmm, was ist denn so wichtig? Sie haben meine Aufmerksamkeit!“ Der Vizeadmiral nickt höflich und beginnt seinen Vortrag: „Nun denn, ein Weltaristokrat hat Mary Joa verlassen, nicht um im naheliegenden Sabaody Archipel ein paar Sklaven einzukaufen, sondern um eine Ferieninsel auf der Grandline zu besuchen, dass sogenannte Sommerdorf, in dem es eine riesige Hotelkette geben soll.
    Nun das Problem ist, dass diese Insel ziemlich weit entfernt ist und seit dem Tumult auf dem Sabaody Archipel durch Strohhut Ruffy ist es vielleicht gar nicht für ihn sicher, wenn er sich zu weit von uns entfernt. Schließlich soll gerade in dieser Woche ein Agent hingeschickt worden sein, um einen Verbrecher auf besagter Insel zu fangen. Meinen sie nicht, dass wir erhöhte Schutzmaßnahmen ergreifen sollten, damit dem Aristokrat nichts passiert?“
    Senghok erhebt sich.
    Seine zahlreichen Abzeichen und Orden blinken und funkeln, seine Ziege mäht, als würde ihr der Vorschlag des Vizeadmirals gefallen. Beide stehen sich nun gegenüber, bis der Buddha seinem Untergebenen seine Hand reicht:
    „Nun, mein Freund, ich bewundere ihre Denkweise zutiefst, natürlich haben sie Recht, wenn der Aristokrat diesem Verbrecher in die Hände fällt, dann wäre es ein Eklat, den die Marine ,als Schutzbeauftragter vieler tausender Menschen, niemals abschütteln könnte. Was würden die einfachen Leute denken, wenn wir nicht einmal die wichtigsten Menschen, die sowieso schon besondere Maßnahmen zum Schutz genießen, beschützen könnten. Die Panik würde uns allen die Schamesröte ins Gesicht treiben. Nun ich werde sofort eine Eskorte zusammenstellen, die sie, wenn sie sich dafür imstande sehen, anführen können.“
    Ein ehrliches Lächeln ziert das Gesicht des Großadmirals, der sich über das Gespräch sehr gefreut hat; tagelang mit seiner Ziege oder mit Garp zu streiten ist für ihn ziemlich langweilig geworden, sodass er sich freut eine neue Mission einleiten zu können.
    Der Vizeadmiral antwortet: „Selbstverständlich nehme ich diese Ehre an, er verbeugt sich, aber eine Bitte habe ich; ein neuer Schüler von mir würde diese Mission sicherlich als eine gute Prüfung dienen, daher würde ich ihn gerne mitnehmen, er ist zwar noch jung, aber dafür sehr lernfreudig. Vielleicht schafft er es dann endlich zum Rang des Kapitäns.“
    Senghok ist erstaunt: „Dieser Junge ist bei ihnen in der Lehrgruppe? Ich wusste bisher nicht, wer ihn ausbildet, aber jetzt muss ich sie wirklich loben, denn der Junge kann wirklich Karriere machen; mit 18 ein Captain der Marine zu werden ist wirklich einzigartig.
    Selbstverständlich kann er mitkommen, das ist ein feiner Kerl, wenn er in ein paar Jahren meinen Platz einnehmen sollte, dann würde ich da nicht wiedersprechen.“ Der Großadmiral beginnt freundlich zu lachen, jetzt fühlt er sich wieder richtig fröhlich und sein Tag hellt sich nach dieser gähnenden Routine auf.
    „Danke, ich fühle mich sehr geehrt, ich werde ihn sofort benachrichtigen, ich werde heute am späten Nachmittag mit ihm und 30 Soldaten aufbrechen. Ich habe hier eine Liste angefertigt und sie müssten sie nur noch absegnen, dann geht die Reise heute noch los!“
    Senghok liest sich die Liste durch: „Hmm, ich denke 30 einfache Soldaten kann ich entbehren, mit ihrem Schützling und sie als Anführer sind es 32 Mannen, als Schutzeinheit sicherlich ausreichend. Ich erfülle ihnen ihren Wunsch, einen schönen Tag und bringen sie mir etwas von dieser Insel mit, sie soll ja atemberaubend sein.“ „Mäh“
    „Natürlich soll meine Ziege auch etwas kriegen, denken sie an uns beide, nun gehen sie und amüsieren sie sich auf der Insel, aber vergessen sie mir den Aristokraten nicht .“ Senghok lacht weiter und stempelt den Zettel des Vizeadmirals ab. Dieser verlässt den Saal und geht eine Etage runter zu seinem Büro.
    Der Vizeadmiral hört die raschelnden Seiten eines Buches, er klopft kurz an und steckt seinen Kopf in seinen Raum: „Ich habe eine gute Nachricht für dich, die nächsten Tage wird eine Prüfung für dich stattfinden, wenn du sie bestehst, hast du gute Aussichten ein Captain zu werden. Wir werden auf einer Ferieninsel patroullieren auf der sich ein Verbrecher befinden soll.“ Der Junge legt sich ein Lesezeichen in sein Buch über „Kampf & Verteidigung“ .Ein strahlendes unschuldiges Lachen ziert sein Gesicht: „Wow, danke, ich habe erst mit einigen Monaten gerechnet, aber wie du mich durchschleust finde ich klasse. Dankeschön.“
    Der Vizeadmiral wird ganz rot im Gesicht: „Natürlich, das mache ich doch gerne für dich, du bist schließlich der beste Schüler, den ich je gehabt habe. Ich mag dich sehr und will das du viel Erfolg bei der Marine haben wirst; sogar der Großadmiral mag dich und kann in dir einen würdigen Nachfolger sehen.“
    Die Beiden haben eine enge Bindung miteinander, denn seit vielen Monaten unterrichtet der Vizeadmiral seinen 11. Schüler und noch nie hat er ein solches Talent vor sich gehabt. Seitdem sein Sohn bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, sucht er in ihm einen neuen Jungen. Er gibt ihm die Kraft als Vater und als Mensch das Leben zu meistern, trotz des kränkenden Schmerzes über seinen toten Sohn.
    „Hast du das Buch denn schon fertig gelesen“, fragt der Vizeadmiral der das neueste Buch auf dem Tisch liegen sieht. „Noch nicht ganz, ich bin auf Seite 306, es sind noch gut 30 Seiten. Nochmals vielen Dank für dein Arrangement.“
    Dem Vizeadmiral kommen Freudentränen in die Augen: „Ach, mein Freund, dass mache ich gerne, aber ich muss dich warnen, es kann auch der Ernstfall in der Prüfung eintreten. Pass immer gut auf dich und deine Mitmenschen auf, je weniger verletzt werden, desto besser ist die Entscheidung die du fällen kannst. Vertrete nicht die absolute Gerechtigkeit, weil nach meiner Meinung ist das keinesfalls der humanste Weg, den du gehen kannst. Du bist noch Prüfling, daher kann dir niemand die absolute Gerechtigkeit abverlangen. Nicht einmal Admiral Sakazuki , für den sie ein Leitspruch darstellt. Ein ernster Rat:
    „Guck lieber was GUT ist, nicht was GERECHT ist, manchmal liegen kilometerweite Differenzen dazwischen. Dann achte lieber auf Gesundheit und Tugend.“ Der Junge begreift schnell: „Ich soll also zur Not einen Verbrecher laufen lassen, um dafür viele Menschenleben zu retten. Denn einen Verbrecher kann man immer wieder fangen. Aber ein Menschenleben dagegen kann man nur einmal haben..“ „Genau... du hast es verstanden, ich habe lange gebraucht um in meiner Laufbahn diesen Weg zu erkennen. Komm lass uns Essen gehen, dann können wir anschließend in ein paar Stunden aufbrechen.“
    Die Beiden verlassen daraufhin das Büro und gehen Essen. Auch Senghok ist fröhlich und tanzt mit seiner Ziege. Es scheint als würden die paar Leute im Marinehauptquartier alle von guter Laune angesteckt worden sein. Eine herzliche Szene blendet langsam aus, und wir bewegen uns zur Ferieninsel zurück in welcher die Ereignisse ihren Lauf nehmen werden.
    Kapitel 8: Das wahre Gesicht des Sekretärs
    Erzähler: „Nachdem wir einen kleinen Abstecher zur Marine gemacht haben , ist es sinnvoll wieder zu unserem allseits geliebten Bürgermeister zurückzukehren. Seit Symon Handrumber´s Besuch ist er sichtlich beunruhigt, schauen wir uns das mal näher an.“ Ein schadenfrohes Grinsen kann sich der Erzähler nicht verkneifen.
    Im Büro des Bürgermeisters: Neben ihm stehen einige leere Long Drinks, die er sich seit 9.00 Uhr morgens, dem Beginn seiner regulären „Arbeitszeit“ ,hinter die Binde gekippt hat. Die schlechten Nachrichten, die er in letzter Zeit ertragen musste, kann er sich nur mit Alkohol aus dem Kopf schlagen, mit Bemerkung 2.) hat es damals auch prima geklappt; auch wenn es nicht beabsichtigt gewesen ist.
    Der Sekretär kommt nach einem Klopfen in seinen Raum; im Gegensatz zur Sekretärin hat er sich schon wieder beruhigt und steht dem Bürgermeister in dieser Zeit beiseite: „Guten Morgen, Herr Bürgermeister, ich habe ihnen ein kleines Frühstück zubereitet. Nämlich einen Obstteller, dass ist Gesund, und wird sie fit machen. Ich habe außerdem ein kleines Wort mit unserer Sekretärin gewechselt, er zwinkert ihm zu, ich glaube, dass sie sich langsam beruhigt und ihnen in nächster Zeit verzeihen wird; das ist es doch, was sie in letzter Zeit so bedrückt oder etwa nicht?“
    Der Bürgermeister blickt auf, sein Gesicht rot und verweint, seine Augen voller Ringe und sein Mund riecht wie eine Mischung aus Asche und Alkohol; ein wirklich schäbiger Anblick, der der Sekretärin, sollte sie hereinkommen, bestimmt nicht gefallen würde.
    Lallend guckt er seinen herausgeputzten Angestellten an, neben ihm sieht Sommerbär wie ein erbärmlicher Penner aus. Der Sekretär in einem feinen Anzug und einer faltenfreien Hose, dazu geputzte Schuhe. Der Bürgermeister hatte ein einfaches weißes, aber verschwitztes, Hemd an, dazu abgelaufene Schuhe. Seine Hose ist durchnässt von „Angstschweiß“. Gegensätzlicher könnten die beiden Herren gar nicht mehr sein.
    „Guten *böööööörp* Morgen, ich danke ihnen meeeeein Freuuuuuund!“ Die Pflanzen, die diese Fahne abgekriegt haben knicken ein und verwelken auf der Stelle, ein kleines Stöhnen war noch zu hören, bevor sie ersetzt werden mussten; auch der Sekretär muss seine Nase rümpfen, um den „Duft der Nacht“ von seiner Nase abzuschütteln. „Hui, das riecht ja außergewöhnlich, essen sie lieber und reden sie weniger, dass würde uns beiden leichter fallen.“Der Bürgermeister nickt und wischt sich ein paar Tränen aus seinem Gesicht. „Nun, ich sehe, dass sie Gefallen an der Sekretärin gefunden haben und möchte ihnen meine Hilfe anbieten.“
    Der Bürgermeister schluckt, bisher hat er seinen Sekretär für einen langweiligen Spießer gehalten, der zwar sehr loyal ist, aber seine Einladungen auf Party bisher IMMER abgelehnt hat. Er kann sich ein Lachen kaum verkneifen: „Siiiiie? Meinen sie, dass sie wirklich ein Casaaanooova sind? Sie waren noch nie mit mir feiereiern, ich erlebe viel, aber siiiie ? Ich denke immer, dass sie nur Krawatten büüüügeln oder ihre Muhtter besuchen, krrrhh.“
    Das Lachen des Bürgermeisters spricht Bände, er weiß in Wirklichkeit nicht viel über seinen Sekretär, und ist immer nur von den abgelehnten Einladung davon ausgegangen, dass er ein Spießer ist. „Haha, ein leichtes Lachen liegt dem Sekretär im Gesicht, dass ich ihre Sauftouren abgelehnt habe, liegt an meiner Beziehung die ich sehr ernst nehme. Ich glaube, dass ich sehr zufrieden mit meiner Freundin sein kann. Sie sehen selbst, dass ihre Party zwar interessant ist, aber ihnen trotzdem keine liebe Frau bringt, die ihnen ein wohles Gefühl im Herzen schenkt.“So hat der Bürgermeister nicht gedacht, er glaubt seinem Sekretär und sieht ihn in einem neuen Licht, aus dem Spießer wird der romantische und glückliche Mann, der mit seinem Leben zufrieden sein kann.
    Er denkt an Carry, seine unerfüllte Liebe, und gesteht sich ein, dass er sie liebt und seine Streitigkeit mit ihr- mehr als nur ein Hobby ist. Er versucht seine Stimme zu beruhigen und spricht mit einer freundlichen Stimme, zu seinem Sekretär: „Ich habe sie bisher falsch eingeschätzt, wenn sie mir helfen können, dann wäre das prima, ich danke ihnen für ihre Hilfe.“ Der Sekretär lächelt und verbeugt sich: „Ich bin nicht nur ihr Angestellter, sondern auch ihr Freund, deswegen helfe ich gerne.“
    Erzähler: „Der Sekretär, der sich als Rosenkavalier herausstellt berät mit dem Bürgermeister über ein weiteres Vorgehen, um das Herz der Sekretärin erobern zu können.
    Während die einen Pläne schmieden, gehen andere ihrer gewohnten Arbeit nach. Symon hat sich auf der Insel umgesehen und sich Notizen gemacht, die für oder gegen einen flüchtigen Verbrecher auf der Insel sprechen:
    „So gesehen, ist bisher nichts auffälliges auf der Insel zu bemerken, es gibt weder Anzeichen von Arina, noch von Verbrechern; hätte ich bloß mehr Informationen beordert, statt mich eines halbherzig recherchierten Berichtes hinzugeben. Ich habe weder Steckbrief, noch Geschlecht des Täters. Und wenn es angenommen nur Arina wäre, wer hat sie dann gerettet? Es wird sie wohl kein Passant in der Geschwindigkeit gerettet haben. Dafür waren sie alle zu aufgeregt und unkonzentriert. Es ist entweder ihr Komplize, der ein schlimmer Finger ist; oder wirklich jemand, der sie aus unerklärlichen Gründen gerettet hat.
    Ich weiß nur, dass der Verbrecher sehr gefährlich sein soll. Arina wird nicht als gefährlich eingestuft, nach der Einstufung würde sie höchstens Stufe 6 entsprechen. Der Revolutionär Dragon hat dagegen vergleichsweise Stufe 15. Die volle Punktzahl. Nein, der Verbrecher muss wohl mindestens Gefahrenstufe 10 haben, um als gefährlich eingestuft zu werden, alles darunter ist mehr oder weniger „nervenaufreibend“. So gesehen gibt es hier mindestens zwei Leute, um die ich mich kümmern muss. Arina, die ich sowieso erledigen will, und ihren Retter. Vielleicht kommen sie in den nächsten Tagen aus ihrem Versteck, sobald der Aristokrat ankommt, das dürfte einen neuen Anstoß für mich geben.“
    Nach diesen Gedankengängen macht Symon erst einmal eine Pause. Außer betrunkenen Besuchern gab es die Tage nichts auffälligeres, was ihm Anlass zum handeln gegeben hätte. Er setzt sich in ein gemütliches Cafe und flirtet aus Spaß mit 7 Mädchen gleichzeitig, die sich sofort an seinen Platz gesetzt haben. Der runde Tisch, an dem er sitzt, biegt sich von dem aufgestützten Gewicht der 14 Arme, die alle einen schönen Mädchenkopf stützen, welcher ihn von allen Seiten interessiert anlächelt. „Ich liebe diese Zeit des Tages“, denkt er sich und beginnt munter mit ihnen zu plaudern.
    Kapitel 9: Der Verbrecher
    Erzähler: „Der Weltaristokrat wird bald erscheinen, wodurch
    das Schicksal der Insel in seinen mächtigen Händen liegen wird. Die
    Marineeinheit unter Leitung des Vizeadmirals hat unterdessen die Verfolgung
    aufgenommen, um dem Aristokraten vor dem Verbrecher zu beschützen, welcher sich
    im Sommerdorf befinden soll.
    Die Ereignisse werden bald alle ineinander münden
    und ein Resultat hervorbringen, welches die Zukunft verändern wird.“
    „Wo, wo bin ich? Wieso habe ich solche Rückenschmerzen?
    Ich kann mich an nichts erinnern.“ Arina ist aufgewacht. Tagelang hat sie im GB
    geschlafen, nachdem sie gerettet wurde. Ihre Wunde am Rücken ist bereits zum
    größten Teil geheilt. Der Raum in dem sie sich befindet ist abgedunkelt. Die
    Fenster sind mit Vorhängen bedeckt worden, der Spalt zwischen sämtlichen Türen
    und dem Fußboden wurden gedämmt, sodass kein Licht mehr in den Raum
    hineingelangen kann.

    Eine beruhigende Stimme kommt von der Richtung in der sich
    die Tür befindet. „Dein gesundheitlicher Zustand hat sich verbessert, von
    kritisch zu stabil, du hast Glück gehabt.“
    Arina versucht die Stimme zu erkennen, ihre Augen sehen nichts, sodass sie sich nur auf ihr Gehör verlassen muss.
    „Was ist mit mir passiert und wo befinde ich mich?“ ihre Stimme klingt fragend.
    Sie hat scheinbar vergessen, dass sie vor Tagen schon einmal geweckt wurde, um
    einen Teller voll Obst zu essen.
    „Wer bist du? Wieso ging es mir denn schlecht?
    Ich habe nur Rückenschmerzen, das nenne ich nicht kritisch..!!!“ Ihre
    Unwissenheit macht ihr Angst, als würde man aus einem Traum aufwachen und sich
    in einem unbekannten Ort befinden, in dem die Sinne einem nicht weiterhelfen.
    „Du braucht dich nicht fürchten, ich habe gut für dich gesorgt ;du kannst dich
    nicht erinnern, weil die Behandlung zu schmerzhaft in den Erinnerung haften
    geblieben wäre. Dieses Leid habe ich dir erspart!“
    „Das klingt nett, aber was Ist überhaupt passiert, dass sowas nötig wäre?“, noch immer liegt eine unbequeme Unwissenheit sehr Nahe.
    „Arina, dein Rückgrat ist beinahe durchgebrochen worden.
    Ich habe dafür gesorgt, dass du in den Tagen die du hier warst keinerlei
    Schmerz gespürt hast, ich habe dafür gesorgt, dass du weiterleben kannst, hätte
    ich nicht eingegriffen, dann wärst du jetzt Tod!“

    Die Stimme klingt noch immer
    ohne Vorwurf, sie klingt glaubwürdig und sanft, sodass Arina nicht anders kann
    als ihrem Retter zu danken. „Kann ich das Licht anmachen, um sie zu sehen? Ich
    möchte ihnen danken und ihnen dabei ins Gesicht sehen. Das ist mein Wunsch.“
    Die Stimme antwortet nur: „Wenn du möchtest; alles was du siehst, darfst du dir
    in Ruhe angucken. Der Lichtschalter befindet sich neben mir.“
    Sie versucht dem Klang der Stimme zu folgen und tastet nach dem Lichtschalter. „Da ich habe
    ihn!“ „Schön, drück ihn ruhig.“ Das lässt sie sich nicht zweimal sagen, sie
    drückt sofort, um ihren Retter in Natura zu sehen. Das Licht geht an.
    „Ich kann es nicht glauben! Ein Date mit Carry, das ist klasse!“ Sommerbär ist völlig aus dem Häuschen, als ihm der Sekretär diese Nachricht verkündet hat.
    „Nun, sie möchte sie zwar noch nicht im Beruf treffen, aber im Alltag würde sie einen stadtlichen und kultivierten Mann durchaus zu einem feinen Essen begleiten.“ Der Sekretär verbeugt sich.
    „Wissen sie schon,was sie ihr schenken wollen?“ Der Bürgermeister überlegt nicht lange: „Das weiß ich, jede süße Frau möchte Honig!“
    „Nein, nein Herr Bürgermeister, so ist das nicht, ihre Vorlieben müssen ihrer nicht ähneln, alternativ sind Rosen ein Muss, oder aber ein riesiger Obstkorb für Zuhause; darüber freut sich jede Dame. Ziehen sie sich ihren blauen Anzug an, kämmen sie sich ihre Haare und
    setzen sie diesen albernden Sombrero ab, eine Hose wäre zur Abwechslung auch
    nicht verkehrt.“ Der Sekretär redet tacheles.

    Im GB in Albers Zimmer.

    „Ich freu mich so, heute war schon
    wieder ein prima Ausflug. Von dieser Insel werde ich freiwillig nicht mehr
    gehen.“ Alber tanzt fröhlich durch sein Zimmer, seine Frau belächelt ihn noch
    immer von der Seite. „Ach, ins Berufsleben zurückkehren wird uns beiden
    schwerfallen, aber wir können auch nicht ewig in diesem Luxushotel wohnen,
    irgendwann werden selbst wir pleite.“
    „Was soll das? Bin ich denn ABSOLUT
    BESCHEUERT?“ eine Stimme hallt durch ihren Raum, Alber stolpert unachtsam über
    einen Pantoffel und fällt auf die Nase.
    „Rose, was war das für ein merkwürdiger Aufschrei?“ „Ich glaube, dass es aus einem Raum kam, der nicht weit von unserem entfernt ist. Lass uns lieber nachsehen, vielleicht ist es ein Konflikt..“

    Rose richtet sich auf und zieht Alber an den Füßen zur Tür. Der Schrei war nicht
    weit entfernt, nicht direkt nebenan, aber doch einschätzbar. Sie laufen den
    eleganten Gang entlang und klopfen an der Tür, von der sie den Ruf wahrgenommen
    hatten. „Bist du wieder da?“ Eine Mädchenstimme erklingt und nach kurzem warten
    wurde die Tür geöffnet. Alber und Rose stehen Arina gegenüber, unter ihren
    Füßen die Isolierung die sie vor dem Öffnen der Tür entfernt hat. Sie zögert
    kurz:
    „Ich.. ich.. weiß nicht wie ich es sagen kann, ich bin hier aufgewacht
    und habe eine Stimme gehört, ich drücke auf den Lichtschalter um ihn zu sehen.
    Und es ist absolut niemand außer mir im Raum..“
    Völlig hysterisch versucht sie den Beiden die Lage zu erklären, die sie verständlicherweise nicht sofort begreifen können. Rose versucht sie zu beruhigen: „Komm in meine Arme, ich
    glaube du hast es die letzten Tage nicht leicht gehabt.. wir haben hier auch unsere Sorgen, nicht wahr Alber?“ Er nickt, bezogen auf den Aristokraten.

    Seine Haltung wird wieder unruhiger als er daran denken muss, dass er bald auf der Insel ankommen wird. Die Drei unterhalten sich über Arina ihre Geschichte, das Ehepaar fühlt mit und erzählt ihnen die Geschichte ihres Sohnes. Schon nach kurzer Dauer verbindet die Drei
    ein tiefes Gefühl.
    Außerhalb des Hotels, auf der Hauptstraße geht er ruhig
    entlang...
    „Ein gutes Werk habe ich getan, ich habe ein weiteres Menschenleben
    gerettet, nun muss ich weitermachen, um die Gerechtigkeit zu erhalten. Egal ob
    Pirat oder nicht, niemand darf sich das Recht nehmen andere Menschen zu töten,
    um sich selbst zu profilieren, ich rede zu euch nach Mary Joa, ihr 5 Weisen...“
    er legt die Teleschnecke auf, die erzürnten Rufe der alten Männer sind nicht
    mehr zu hören.

    „Du rufst in Mary Joa, dem heiligen Land an und redest von
    Gerechtigkeit? Du beleidigst die oberste Instanz der Weltregierung? Ich höre
    nicht Recht! Böse Böse Böse.“ Eine Stimme ertönt hinter seinem Rücken. Eine
    gehässige Stimme, nicht drohend oder böse, aber schon etwas geschüttelt. Symon
    Hendrumber geht einen Schritt auf ihn zu. „Du hast also dieses Mädchen gerettet?
    Sie gepflegt und vor meinen wachsamen Augen versteckt? Also musst du wohl der
    Verbrecher sein, endlich habe ich dich. Ergib dich auf der Stelle!“
    Symons Faust versucht sich in den Rücken des Gegners zu
    bohren. Er will es schnell machen. Aber bevor er sich wie bei Arina, dem Gegner
    von hinten nähern konnte, wurde seine Faust gestoppt.
    „Lass, lass sie los, wie geht das? Diese Schnelligkeit?“
    Symon klingt besorgt, sein schneller Angriff zeigt keine Wirkung wie bei Arina.
    „Zweimal der gleiche Trick ist ziemlich nostalgisch, Symon.“ Wenn die 5 Weisen
    dich aussenden um mich zu fangen, dann wollen sie sich wohl
    nicht die Mühe
    machen, dass finde ich etwas herabwürdigend für mich. Sag ihnen das ich
    Herausforderungen möchte.“
    „Wer, wer bist du?!“ durch Symons Arme strömen jede Menge
    Schmerz, er fällt auf die Knie und versucht verzweifelt seine Hand aus dem
    Griff zu befreien. Seine Hand wird losgelassen. „Du siehst, ich will dich nicht
    verletzen, ich habe nichts gemacht, keinen Muskel habe ich bewegen müssen. Sag
    den 5 Weisen, dass sie entweder aufgeben oder mich ernsthaft fangen wollen, wo
    bleibt sonst der Spaß?“
    „Wer bist du?!“ fragt Symon erneut, seine Hand noch
    immer schmerzend.
    „Wenn du es wissen willst, mein Freund. Die Stimme noch
    immer sympatisch.
    Mein Name ist Mind.“
    Kapitel 10: Zusammenkunft
    Mind greift zu seiner Teleschnecke und wirft sie Symon zu, der sie nur mit Mühe und Not fangen kann. Noch immer schmerzt seine Hand. Er starrt sie an, keine Wunden, nichts gebrochen. Mind hat tatsächlich nicht zugedrückt, aber trotzdem Schmerzen zugefügt. „Ist das eine Technik? Es tut verdammt weh... Mind kann der Verbrecher sein. Habe aber keine Beweise.“ Mind kommt ihm zuvor: „Symon, ich weiß, dass du deinen Job tun willst. Ich bin ein Besucher.. Du kannst hier Urlaub machen und mich in Ruhe lassen; ich will hier keine Menschen verletzen, sonst hätte ich ja wohl keinen Menschen gerettet...ein Kampf ist überflüssig, daher ruf die 5 Weisen an und sag ihnen, dass ich nicht hier bin. Sie wissen, dass es mich gibt, aber nicht wo, das habe ich mit keiner Silbe gesagt.“
    Symon sucht Beweise, um ihn als Verbrecher betiteln zu können: „Sagt er die Wahrheit? Vielleicht bin ich auf dem falschen Dampfer und er hat sie wirklich nur gerettet, um kein Aufsehen zu erregen.. er kann der Verbrecher sein, aber es gibt keine Beweise..kein Bild, keine Gefahrenstufe, kein Name, kein Tatbestand. Er hat jemanden gerettet, aber ob er weiß, dass es eine Piratin war? Sein Anruf kann auch nur eine Provokation sein...“ „Symon, du bist dir unsicher, wie du handeln sollst oder nicht? Ich merke es an deinem Zögern. Überlege gut, denn wenn du mich angreifst, habe ich das Recht mich zu verteidigen.“ Mind lächelt ihn an. Es ist ein herzliches Lachen. „Mind, was hast du vor? Ohne Gewalteinsatz kann man nur suchen, daher denke ich das du etwas suchst, oder nicht?“ Symon fragt ihn interessiert, er erwägt tatsächlich den Gedanken ihn gehen zu lassen. Er hat dem Bürgermeister versprochen kein Aufsehen zu verursachen. „Ich bin mir sicher, dass es hier einen wertvollen Gegenstand gibt. Er wird mir helfen, meine Reise fortzusetzen.“ „Ein gefährlicher Gegenstand?“ „Nein. Keine Waffe!“
    Symon überlegt, gibt sich aber einen Ruck, er hat schließlich keine Indizien und somit keine Wahl: „Du bist mehr als glaubwürdig, ich werde dich gehen lassen, sieh es als Routinebefragung an.“
    Er grinst ihn an und reicht ihm die Hand. Mind nimmt sie an und Symon spürt nun keinerlei Schmerz. Sie klopfen sich auf ihre Schultern und lachen über diese Situation. Er informiert die 5 Weisen darüber, dass er bisher noch keine heiße Spur gefunden hat: „Wir verlassen uns auf sie, diese Insel ist sehr wichtig!“, sagt einer der Weisen zu dem Agenten und verabschiedet sich mit den üblichen Floskeln.
    Symon geht die Hauptstraße entlang und überlegt weiter: „Von ihm scheint wirklich keine Gefahr auszugehen. Das die Weisen ihn kennen liegt vielleicht an der Kritik, die er ihnen an den Kopf geworfen hat. Das ist meiner Meinung nach keine schwere Tat. Moralisch ist es richtig, jemanden kritisieren zu dürfen. Das wird ein schwerer Fall, ich fordere besser mehr Informationen an.
    Erzähler: „Symon hat gerade einen großen Fehler gemacht, wenn er die Informationen erhält, dann wird er sich wundern, was für einen Verbrecher er hat laufen lassen...Mind geht die Hauptstraße weiter, seit Tagen sucht er, aber er hat es noch nicht gefunden, dass was seinen zukünftigen Weg bestimmen kann.“
    Er geht in eine kleine Taverne, um bei einem Bier neue Kraft zu tanken. „ Zum schnaufenden Eber“ heißt die Taverne, in welche er sich an einen kleinen runden Tisch setzt. Es ist Mittag, weshalb sich nur wenige Gäste in der Spelunke herumtreiben. Der Wirt fragt ihn nach seinem Getränk. „Ich nehme eine Flasche Whiskey und eine Zitrone, sagt Mind lächelnd.“
    Er setzt sich an seinen Tisch und lehnt sich zurück. Eine Person muss es doch geben, die ihm weiterhelfen kann. Hinter ihm kommt ein leichtes Glucksen, er dreht sich leicht um und erblickt den Bürgermeister, der gerade einen Schluck Rum zu sich genommen hat. „Huch, wer bist du denn?“ Der Bürgermeister guckt Mind an und fragt ihn, ob er sich nicht zu ihm setzen möchte. „Guten Tag, mein Freund ich bin Deede van Bogar, der Bürgermeister dieses Dorfes und der Besitzer der gesamten Ferienanlage. Darf ich dich auf einen Drink einladen? Es gibt nämlich etwas zu feiern.“
    Mind kann sein Glück nicht fassen, niemand kennt sich besser in dieser Gegend aus, als der Bürgermeister. Der kann ihm sicherlich helfen. „Hallo Herr Bürgermeister, ich bin neu auf dieser Insel und kenne nur wenige Leute, daher würde ich mich freuen ein bisschen von ihnen über diese Anlage zu hören.“ Sommerbär guckt etwas geknickt, schließlich will er seinen Grund zum Feiern bekanntgeben: „Willst du nicht wissen, weshalb ich hier so vergnügt sitze?“
    „Wieso das denn?“ „Ich habe gerade ein Date gehabt, mit einer reizenden Frau, sie heißt Carry.“ „Was ist daraus geworden?“
    Der Bürgermeister kichert nur leise. Mind interessiert es herzlich wenig, was der Bürgermeister privat treibt: „Nun Herr Bürgermeister, ich würde gerne wissen, ob es hier besondere Schauplätze gibt?“ „Hm, mein Freund, da gibt es einiges, der gesamte Strand ist ansehnlich, und auf anderen Inseln gibt es Gebirge zu erkunden, es gibt hier sonst noch Ausstellungsstücke über die vergangenen Jahre, die wir in einer besonderen Halle lagern. Es gibt hier soviel, aber ich habe erstmal das Wichtigste über Erholung, Sport & Kultur erzählt.
    Ich würde jetzt lieber meinen kleinen Erfolg anstoßen, wenn´s genehm ist!“ „Ausstellungsstücke, das klingt vielversprechend.“ Mind hebt seine Flasche Whiskey und stößt sie an das Glas des Bürgermeisters. „Wieso die ganze Flasche?“, gluckst der Bürgermeister. „Nun, mein „Freund“ ich habe bald auch etwas zu feiern, prost!“ Da greift der Bürgermeister auch zu seiner Flasche Rum und beide trinken ohne abzusetzen.
    Während sich der Bürgermeister und Mind vergnügen, kommt ein prächtiges Schiff am Hafen an. Es ist so groß wie ein Kriegsschiff, allerdings mit einem platzeinnehmenden Thron besetzt, die Galleonsfigur ist ein Drache. Auf seiner Stirn das Zeichen der Himmelsdrachen.
    Ein kleiner Mann mit edlen Gewändern steht von diesem Thron auf und schwankt etwas als das Schiff zu fahren aufhört. Auf seinem Kopf ist eine Glaskugel, die einem Goldfischglas ähnelt. Er führt seinen goldenen Stab den Boden entlang und schreitet jede Stufe seines Thrones hinab, nach 2 Minuten ist er unten angekommen und sein Gefolge zieht sich in das Innere des Schiffs zurück, ab jetzt dürfen sie sich nicht mehr mit dem Weltaristokraten sehen lassen, da sie auf normalem Boden seiner nicht mehr würdig wären.
    Er steht auf der Planke, weder auf seinem Schiff noch auf dem Steg, an welchem sein Schiff von Angestellten der Hotelkette festgemacht wurde, der Anker wurde ausgeworfen. Sankt Nimmerlein macht eine kleine Handbewegung, welche bedeutet, dass sich das Personal von ihm entfernen soll.
    „Das ist also das Sommerdorf, vielleicht finde ich hier etwas Vergnügen.“ Er schreitet den Steg entlang und wird schon von Carry, dem Sekretär und dem Hausmeister freundlich im Sommerdorf willkommen geheißen. „Wo ist der Bürgermeister?“ flüstert der Sekretär dem Hausmeister zu. „Wahrscheinlich feiern, er weiß schließlich nicht das der Aristokrat jetzt hier ist, wir wissen es auch nur, weil wir sein Schiff aus der Ferne erkennen konnten!“
    Der Bürgermeister und Mind haben inzwischen ausgetrunken und das Lokal verlassen. Während der Bürgermeister stark schwankt und rülpst, bleibt Mind ganz ruhig, die Hand fest um die Schulter des Sommerbären umschlungen: „Wo ist denn die Ausstellungshalle, Herr Bürgermeister, ich würde mich da jetzt gerne umsehen.“ „Kein Problem, mein Freund, ich habe mich prächtig amüsiert, sie können gerne umsonst rein, dafür kann ich sorgen!“ „Sehr großzügig!“ Die beiden machen sich auf dem Weg zur Ausstellung, da wo Mind einen Hinweis zu finden erhofft.
    Auf der anderen Seite kommt ein echtes Marineschiff an:
    Der Vizeadmiral und seine Truppe sind eingetroffen, dank diversen Strömungen konnten sie das Schiff des Aristokraten einholen und zeitgleich auf der Insel ankommen. Allerdings mussten sie durch die Strömungen, die Rückseite der Insel anfahren. Der Vize läuft an Deck umher und bittet die Soldaten das Schiff zu befestigen, den Anker auszuwerfen und sich am festen Boden der Insel aufzustellen. Er selbst klopft an eine Tür an Deck. Er steckt seinen Kopf hinein und erblickt einen aufgetürmten Bücherstapel, vor diesem liest sein Schützling ein weiteres Buch. „Komm, mein Junge, deine Mission beginnt, sobald du einen Fuß auf die Insel setzt. Wir starten mit einem kleinen Fußmarsch.“
    Er grinst ihn an und er kriegt ein herzliches Lächeln zurück, welches sein Herz zugleich erwärmt. An Land angekommen klärt der Vizeadmiral seine 31 Mann über die Lage auf: „Es wird keine schwere Mission, meist Patroullien, die die Sicherheit des Aristokraten überwachen sollen. Zivilisten sind meistens friedlich, höchstens betrunken , aber dann wäre es auch noch erträglich. Ich erwarte höchste Aufmerksamkeit, sollte es verdächtig erscheinen, keine Panik erzeugen, sondern klären und ruhig agieren. Es soll sich hier keiner zu Tod fürchten, wir sorgen für Sicherheit, nicht für das Gegenteil. Unter meinem Kommando gilt die moralische Gerechtigkeit.“ „Jawohl, Herr Vizeadmiral.“ „Sehr gut, marschieren wir los. Das Ziel Rathaus!“
    Kapitel 11: Tragödie
    Mind hat inzwischen die Ausstellungshalle erreicht und schaut sich in dieser herum. Im Eingangsbereich steht eine Bronzestatue von Hiroid van Boger, einem Vorfahren des Bürgermeisters, der Entdecker dieser Insel und der Gründer des ersten Hotels im Sommerdorf. Ironischerweise hat auch diese Statue keine Hose an, wodurch das Genital durch einen Aufkleber verdeckt wurde.
    Die Leiterin der Einrichtung bemerkt, das diese Statue bereits vor hundert Jahren aufgestellt wurde und bis heute nicht bewegt wurde. Man hat dieses Gebäude um sie herum gebaut, da man diese tonnenschwere Figur nicht besonders bewegen konnte und die Familie van Bogar schon immer sehr ungeschickt gewesen ist. Bei einem Transport wäre diese Statur sicherlich zerstört worden. Der Bürgermeister betrachtet die Figur seines Vorfahren mit Stolz und muss bei dem Aufkleber schmunzeln : „Kurzarbeit“ . Der Bürgermeister versteht die Ironie dieses Aufklebers nicht und will sich auch schon von Mind verabschieden:
    „Mein Freund, ich hoffe das es ihnen auf meiner Insel gefällt und wünsche einen schönen Tag.“
    Die Leiterin bemerkt forsch, das ein großes Schiff angekommen ist: „Sehen sie mal aus dem Fenster, das scheint ein wichtiger Besuch zu werden!“ Der Bürgermeister guckt drucksend aus dem Fenster und sein Gesicht erbleicht schlagartig: „Ahh, der Aristokrat Sankt Nimmerlein, ich habe jetzt sicherlich die Begrüßung verpasst, das wird ihm sicherlich nicht sehr gastfreundlich rüberkommen...“ „Aristokrat? Das kann Ärger geben..“, auch Mind ist überrascht.
    Der Bürgermeister streicht sich über den Anzug und betrachtet seine Schuhe: „Alles noch sauber und fein. Nur meine Trunkenheit muss ich etwas kaschieren. Auf Wiedersehen!“ Sommerbär sprintet den Weg hinunter zum Hafen um den Gast Willkommen zu heißen.
    Der Aristokrat hat sich inzwischen in ein Restaurant begeben, um nach der langen Fahrt erst einmal was Neues in den Magen zu bekommen: „Ich fordere das beste Essen, welches sie zu bieten haben. Geld spielt keine Rolle!“ Die Kellnerin nickt freundlich und geht. Der Hausmeister und der Sekretär setzen sich an einen Tisch neben den Aristokraten, um ihn zu beobachten. „Ich habe noch nie einen gesehen, sie sollen oben auf der Red Line leben und reicher sein als Könige. Das teuerste Essen zu bestellen spricht schon für diesen Punkt.
    Es kostet ein ganzes Monatsgehalt von uns beiden...“ Der Hausmeister nickt und ist beeindruckt über den Reichtum eines Aristokraten. Nach 5 Minuten kehrt die Kellnerin mit einem Tablettwagen zurück, der Duft des Gerichtes lässt den Beobachtern das Wasser im Mund zusammenlaufen. „Hoffentlich mundet es ihnen.“ „Danke und nun hopp“, entgegnet der Aristokrat der sich ein Stück Fleisch abschneidet, er öffnet eine kleine Luke seines Glases und kaut auf seinem Fleisch herum. „Ich sagte UND HOPP, das heißt das sie auf mein Schiff gehen sollen!“Die Kellnerin guckt etwas verdutzt:
    „Wieso soll ich auf ihr Schiff, ich bin doch hier um sie zu bedienen!“ ängstlich versucht sie Lautstärke ihrer Stimme möglichst gering zu halten, um den Aristokraten nicht widersprechend rüberzukommen. „Oh, du bist meine neue Frau, ich finde dich sehr freundlich und hübsch, das gefällt mir, daher werde ich in Zukunft ihre Gesellschaft genießen.“Der Aristokrat lächelt und winkt sie mit einer Hand hinfort. „Mein Herr, ich kenne sie doch noch gar nicht richtig, außerdem habe ich einen Freund, entschuldigen sie aber ich denke, das ich auch ohne ihre Gesellschaft leben kann.“ KLONG. Das Besteck gleitet dem Aristokraten aus der Hand und er guckt sie fragend an: „Wie meinen? Ich glaube, dass sie nicht richtig verstanden haben, ihrem Freund können sie Lebewohl sagen. Dann aber ab auf mein Schiff.“
    Die anderen Besucher des Restaurants gucken nun zu dieser Szene hin und geben der Kellnerin Handzeichen: „Widersprich ihm nicht.“ Die Kellnerin interpretiert diese Zeichen in ihrer Aufregung allerdings falsch und schreit den Aristokraten nun an: „WAS ERLAUBEN SIE SICH EIGENTLICH? IHR VERHALTEN IST SEHR ARROGANT UND HERABWÜRDIGEND FÜR MICH!!! Das lässt sich der Aristokrat nicht bieten. Er zieht eine Pistole und richtet sie auf den Kopf der Kellnerin. „Wenn du nicht mit mir leben willst, dann hast du dir meine Gunst verspielt.“
    „Was soll das denn, du machst mich krank!“ Alber steht in der Tür, hinter ihm seine Frau und Arina. „Wie kannst du es wagen, das leben von dieser Kellnerin beenden zu wollen, du hast dafür keinerlei Privilegien. Komm zu mir, ich rede mit diesem Mistkerl!“ Die Kellnerin nickt ängstlich und stellt sich hinter Alber dem beim Anblick des Aristokraten alles hochkommen könnte. „Ihr Tenryuubito seid wirklich schrecklich, haltet euch für etwas besseres, verfügt über soviel Macht. Diese sollte klugen Menschen zugesprochen werden, die wissen was Gerechtigkeit ist, aber du bist jemand, der von solchen Werten wohl nichts versteht.“ Sankt Nimmerlein guckt ihn nun wütend an: „Wenn alle Leute hier so sind wie ihr, dann werde ich hier sofort verschwinden, allerdings werde ich vorher einen BUSTER CALL anfordern, um euch Schädlinge wegzupusten, dass sollte wohl als Exempel reichen.Wenn ihr mich nicht respektiert dann gibt es Ärger!“
    Er steht auf, schmeißt einen Haufen Geld auf den Tisch und verlässt das Restaurant:
    „Vielleicht gibt es hier Orte, wo ich mit dem nötigen Respekt behandelt werde..!“Die Kellnerin fällt auf die Knie und beginnt zu weinen.
    Auch die Gäste schlucken zutiefst. „Man ist das ein Widerling, meint der Hausmeister, hoffentlich tritt ihm keiner mehr auf den Fuß sonst kann er noch eine Menge Ärger machen!“ Der Sekretär nickt zustimmend. Alber reicht der Kellnerin ein Taschentuch und versucht sie zu beruhigen. „Wieso sind Aristokraten zu grausam?“, sie schluchzt.
    Alber versucht es ihr näherzubringen:
    „Sie sind allesamt größenwahnsinnig, solange die Weltregierung so besteht, wie sie im Moment ist, wird es immer Aristokraten geben, die normale Menschen wie uns tyrannisieren und erniedrigen. Wenn wir sie verärgern, dann rufen sie Admiräle oder einen ganzen Buster Call. Da hat die Marine keine Wahl und zerstört ganze Inseln und viele Menschenleben werden ausgelöscht! Alles damit wir ihnen Respekt zollen und uns unterordnen...“ „Das ist doch nicht gerecht!“ entgegnet die Kellnerin traurig.
    Alber schluckt zutiefst, er kennt diese Ungerechtigkeit nur zu gut: „Weißt du wieso ich diesen Menschen so hasse? Er zögert und überlegt, ob er diese Geschichte erzählen kann, soviele schreckliche Erinnerungen würden damit hochkommen. Alber beschließt sie zu erzählen:
    Er hat meinen Sohn ermordet, völlig ohne Grund. Er war noch klein und wir haben Urlaub gemacht, genau wie jetzt, und da ist Sankt Nimmerlein angekommen und hat seinen Respekt verlangt.
    Mein Sohn war noch klein und wusste nicht sofort, wie er reagieren sollte. Der Aristokrat wartete. 1, 2 , 3 , 4 ... bei 5 hat er seine Waffe gezückt und ihn niedergeschossen, genau wie das Exempel welches er bei dir zeigen wollte. Dann eskalierte die Situation nach einer gewissen Zeit. Es ist ein Mann aufgetaucht, der sich Nimmerlein gekrallt hat und ihn zusammengeschlagen hat. Für mich in dem Moment der aus tiefster Trauer bestand ein kleiner Lichtblick, mein Sohn dem Tode nahe, aber im nächsten Moment die Rache, die mein Herz für einen Moment vom Schmerz befreite.
    Dieser Mann nahm den sterbenden Körper meines Sohnes und reichte ihn mir:
    „Er ist noch nicht Tod, beeilen sie sich und retten sie ihn. Ich hoffe sie empfinden mein Handeln als Gerecht, ich konnte es nicht mit Ansehen wie dieser Bastard auf ihren unschuldigen Sohn geschossen hat.“ Dieser Mann stellte sich mir vor. Sein Name war Rond Near. Ich rannte, um meinen Sohn zu einem Arzt zu bringen, in der Hoffnung ihn retten zu können. Währenddessen hat Nimmerlein einen Admiral beordert um Near zu töten.
    Admiral Brauner Schimmel, benannt nach dem Pferd und dem Element der Erde, kam nach kurzer Zeit an und suchte Near, den er allerdings nicht gefunden hat. Um ihn zu finden, entwarf er einen Plan. Die Insel ließ er evakuieren und beorderte einen Buster Call an. Er wollte die Insel nicht zerstören, sondern Rond Near zu den Rettungsschiffen locken, um ihn dort zu stellen. Sankt Nimmerlein reichte diese Strategie nicht, er wollte den Boden nie wieder betreten an welchem er so verletzt worden ist. Er befahl dem Admiral den Buster Call durchzuführen. Dieser war machtlos und musste den Befehl ausführen, in der Hoffnung das keine Zivilisten gefährdet würden. Allerdings kamen viele Menschen bei diesem Buster Call ums Leben, mein Sohn schaffte es nicht mehr und verstarb.
    Seine letzten Worte sagten mir, dass ich mich auf mein Leben konzentrieren sollte und nicht ewig hinter ihm her trauern soll. Das fällt mir bis heute sehr schwer. Nun verstehen sie, wieso ich die Aristokraten so hasse..“
    Die Kellnerin weint noch immer, auch Arina und Rose kommen ein paar Tränen hoch. Alber hat diese Geschichte lange für sich behalten. Nun hat er sie erzählt und er muss selbst mit den Tränen ringen. Die Kellnerin fragt etwas zögerlich, was aus Rond Near und dem Admiral geworden ist. Alber weiß es nicht, den Admiral hat er auf dem Rettungsschiff noch gesehen, von Rond Near fehlte allerdings jede Spur. Die Insel existiert heute nicht mehr.
    „Wir haben jetzt Glück im Unglück gehabt. Ich hoffe, dass es auf dieser Insel niemanden gibt, der Sankt Nimmerlein zur Weißglut treibt.“ Die Beteiligten haben die Geschichte gehört und sind verstummt, sie haben bis zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung gehabt, von der Ungerechtigkeit die vom Tenryuubito ausgeht. Während die Besucher des Restaurants versuchen wieder von dieser traurigen Stimmung wegzukommen läuft der trunkene Bürgermeister noch immer durch die Gegend, um den Aristokraten zu treffen. Ob das gutgehen kann?
    Kapitel 12: Eine besondere Begegnung
    Der Vizeadmiral hat innerhalb einer Stunde die Insel überquert und steht nun vor dem Rathaus, neben ihm sein Schützling und dahinter 30 Marinesoldaten, die auf den nächsten Befehl warten. Er räuspert seine Stimme und klopft an die Tür des Rathauses.
    „Guten Tag, hier ist Vizeadmiral Thaddäus von der Marine, wir sind hier um den Weltaristokraten Sankt Nimmerlein zu beschützen.“ Die Tür wird ihm daraufhin von der Sekretärin geöffnet. „Hallo, ich habe ihren Anruf erhalten, kommen sie doch herein und wir besprechen die Einzelheiten: Unterkunft, Verpflegung und Zahlung.“ „Zahlung?“, Thaddäus schluckt, da er befürchtet das er auf den Kosten sitzenbleiben wird. Bevor er in das Rathaus eintritt gibt er seinen Männern den Befehl auszuschwärmen, um die Insel zu überwachen. Er stellt 5 Trupps mit jeweils 6 Leuten zusammen. Sein Schützling darf eine Truppe anführen und marschiert daraufhin mit ihnen Richtung Hafen, an welchem das Schiff von Nimmerlein angelegt hat.
    In der Ausstellungshalle schaut sich Mind noch immer um. „Das hilft mir alles nicht weiter, wenn man etwas Geschichte von dieser Insel finden muss, dann hier in einem Museum. Aber hier gibt es nur jede Menge Dokumente und Verträge, die Hiroid mit den Nachbarinseln geschlossen hat. Ich bin mir sicher, dass der Zettel des Bürgermeisters davon berichtet hat. Ein Treffen zwischen zwei Personen, die auf dieser Insel einen Gegenstand vermuten. Wenn der Bürgermeister solche Angst vor solchem hat, dann muss es bedeutsam für diese Insel sein.“
    Er geht zum Eingangsbereich und fragt die Leiterin nach einem Rundgang. „Natürlich kann ich ihnen einen anbieten, der Bürgermeister hat netterweise für sämtliches Programm bezahlt. Ich rufe ihnen einen Führer.“ „Vielen Dank, das wäre hilfreich“, entgegnet Mind freundlich. Vor ihm erscheint eine hübsche Frau, mit blondem Haar und einem hübschen Gesicht.„Ich bin Sally, darf ich sie zu einem Rundgang einladen?“
    Ihre Stimme klingt ebenso freundlich, wie die von Mind , nämlich ungespielt und herzlich. Er fühlt sich nach diesem einen Satz sehr wohl bei ihr und genießt den Rundgang zutiefst. „Kennen sie einen Symon, der sich auf dieser Insel an jede Frau heranmacht?“, fragt ihn Sally plötzlich, während sie einen Korridor zum nächsten Raum entlanggehen. Mind ist überrascht über ihre plötzliche Art über Privates zu reden. „Ja, ich kenne ihn, normalerweise machen sich die Frauen aber an ihn heran oder nicht?“ „Hach ja, stimmt eigentlich, Sally lächelt, er ist hier inzwischen bekannt wie ein bunter Hund, jede Frau redet von ihm und ehrlich gesagt, ist er schon eine Nummer für sich.“ Sie kichert und bleibt stehen.
    „Wissen sie, er hat vor einigen Tagen auch nach einem Rundgang gefragt, normalerweise kommen hier ganze Gruppen von Besuchern her.. ich wundere mich nur, das plötzlich Interesse von einzelnen Personen ausgeht. Gibt es hier denn etwas besonderes?“ „Ja...“ entgegnet Mind leise. „Haben sie etwas gesagt?“, fragt Sally höflich.
    Symon, von dem die beiden die ganze Zeit reden, hat sich inzwischen eine Zeitung gekauft, um ein bisschen mehr von seiner Umgebung zu erfahren. Seit Tagen sitzt er im Sommerdorf, um den Verbrecher zu suchen. Dabei hat er die „Außenwelt“ völlig außer Acht gelassen, er setzt sich auf eine kleine Bank, die sich auf dem Straßenrand befindet. Als er die Zeitung aufgeschlagen hat stutzt er ein wenig. „Marine ins Sommerdorf geschickt- besteht Gefahr auf dem Inselparadies?“ Der Hauptartikel überrascht ihn zutiefst. „Was soll denn die Marine hier? Die Weisen wissen doch, das ich hier bin?! Reiche ich ihnen etwa nicht?“
    Erzähler:„Was Symon nicht weiß ist, das die Marine explizit wegen dem Aristokraten geschickt wurde und nicht wegen dem Verbrecher.“ Beim lesen merkt er nicht, dass sich ein Mann neben ihn gesetzt hat. Er tippt ihn an: „Entschuldigen sie, darf ich einen Teil ihrer Zeitung b-Times haben?“ „Huch, ähh ja natürlich hier ich gebe sie ihnen, bin gerade eh etwas sauer geworden und will sie gar nicht weiterlesen..“ Der Mann nimmt sie dankend an und Symon steht beleidigt auf: „Zweifeln die wirklich an meinen Fähigkeiten, ich bin entsetzt..am besten muntere ich mich mit ein paar Frauen auf."
    Er schnipst in die Hände und die Frauen die an ihm vorbeigehen wollten, gucken ihn aufmerksam an. 3..2..1 und schon schoben sie sich unter seine Arme und begleiten ihn weiter zum Hafen. Der Mann, der noch immer auf der Bank sitzt guckt sich den Artikel auf der Rückseite genauer an.
    „Nach neuesten Erkenntnissen hat die Marine zu besonderer Vorsicht aufgerufen, denn einige Verbrecher sollen wieder aufgetaucht sein und ihr Unwesen treiben. Um sich vor ihnen zu schützen raten sie ihnen, den unbescholtenen Bürgern, sich zu verstecken und uns zu melden wo sie sind.
    Ein anonymer Tippgeber hat erneut einen Hinweis zu diesen Verbrechern gegeben. Zwei Steckbriefe fallen dem Mann entgegen. Captain Pope Lines, der Inquisitor: 285.000.000 Berry Kopfgeld.Das Foto zeigt einen Mann, der zum Himmel schaut. Ein rosa Gewand umhüllt seinen Körper, auf seinem Kopf ein roter Hut. In seinem Mund steckt eine Zigarre und seine Augen sind von einem weißen Stoff überdeckt. Der Mann schmunzelt, als er diesen lustigen Anblick des Inquisitors auf sich Wirken ließ.
    Der zweite Steckbrief wird von ihm betrachtet. Mister Sir Travers, der trügerische Gentleman: Ein feiner Mann, der seinen Zylinder auf seinem Zeigefinger kreisen lässt. Dazu ein Spitzbart und ein Monokel. Tatsächlich sieht er wie ein feiner Mann aus und ganz und gar nicht wie ein Pirat. „Was für beachtliche Kopfgelder“, staunt der Mann.
    Er schaut sich einen dritten Steckbrief an: „Au weia, habe ich den hier nicht bereits gesehen?!?“ Der Schreck lässt den Mann die Zeitung aus der Hand werfen, als wenn sie mit einer ansteckenden Krankheit infiziert worden wäre.
    Ein Mann tritt vor die Zeitung und hebt sie behutsam auf. Es ist ein Marine aus der Truppe vom Vizeadmiral. „Schaut mal hier, er beginnt zu lachen, guckt euch mal dieses paffende rosa Männchen an.“ Er deutet auf Pope Lines, dessen Bild seine Kameraden ebenfalls zu vergnügen scheint.
    „Der Mann ist sehr gefährlich, lacht nicht über ihn, sonst hört er euch vielleicht noch...“ Die Zeitung wird dem Marine aus der Hand genommen. Der Schützling guckt sich das Bild an und muss auch mit einem Lächeln ringen, aber er will autoritär wirken und verkneift es sich daher. „Er sieht schon ulkig aus, aber es gibt einen viel interessanteren Steckbrief, reich mir bitte den Dritten.“ Der Marine blättert kurz und gibt ihm den Steckbrief.
    „Interessant, er hat das höchste Kopfgeld von den ganzen Briefen, die in dieser Zeitung stecken. Und zufällig habe ich ihn heute schon gesehen. Das reizt meinen Ehrgeiz ungemein aus. Wenn ich ihn stelle, dann kann ich möglicherweise 2 Ränge überspringen, das wäre nicht schlecht...“ Er freut sich über diese Herausforderung.
    Der Marine reißt ihn aber sofort aus seinem Tagtraum heraus. „Sir, beim besten Willen, sie sind auf der Marineleiter zwar schon ziemlich hoch, aber mit einem solchen Kaliber würde sich vielleicht sogar ein Admiral bemühen müssen.“ Ein anderer greift ein: „Übertreib´ nicht, ein Admiral würde es hinkriegen, aber ein Konteradmiral könnte dagegen schon Probleme bekommen und der ist sogar noch 3 Ränge über ihnen...Thaddäus würde nicht wollen, dass du dich in eine solche Gefahr begibst, er mag dich sehr und will das du erstmal mit den kleinen Dingen, wie einer Patroullie, zurechtfindest..“
    Die anderen nicken zustimmend, da sie den Schützling insgeheim sehr mögen und ihn nie einer solchen Gefahr aussetzen würden.Er guckt seine Unterstellten an und beginnt langsam zu nicken: „Ihr, ihr habt Recht, ich bin noch nicht soweit, aber ich will doch zeigen, was ich kann..“ Er guckt etwas bestürzt.
    Der Marine klopft ihm auf die Schulter: „Sei nicht enttäuscht, du bist ein prima Kerl und ein kluger Kopf, von denen sich die Marine mehr wünscht. Jeder im Hauptquartier respektiert dich sehr, da du einer der jüngsten Kapitäne sein kannst, die es jemals in der Marinegeschichte gegeben hat.“ Die anderen nicken zustimmend und heben ihn hoch. „Komm wir tragen dich ein bisschen durch die Gegend, für uns bist du jetzt schon ein Held.“
    Laute Jubelrufe hallen nun durch die Straße, die die Passanten sehr verwundern. „Ist jetzt schon das Marinetrupp betrunken?“ tuschelte ein Mann zu seinem Kumpel. „Na, ich glaube sie sind einfach fröhlich, weil auf dieser Insel ist es auch Spitze.“ Er gibt dem Mann ein Kopfnuss und beide beginnen dümmlich zu lachen. Sie laufen nun hinter dem Marinegespann her und pfeiffen ihnen hinterher. Einige weitere Leute ließen sich von der guten Laune anstecken und laufen dem Gespann hinterher.
    Eine wahre Traube eilt jubelnd zum Strand. Dem Schützling gefällt es, seine Stimmung hat sich extrem verbessert und er sieht, das selbst eine solche schlichte Mission zu einem gewaltigen Spaß werden kann.
    Erzähler:"Der Bürgermeister, der sich seltsamerweise nicht in dem Getümmel befindet ist nun einigen Passanten gefolgt, die ihn zum Aristokraten geführt haben. Er richtet sich gerade auf und versucht seinen stolzesten und erhabensten Gang zu gehen." Er schreitet durch die Tür auf den Aristokraten zu und reicht ihm die Hand.
    „Herzlich Willkommen auf meiner bescheidenen Insel dem Sommerdorf, ich begrüße sie herzlich und möchte mich ihnen vorstellen: Deede van Bogar, der Bürgermeister.“ Der Aristokrat guckt ihn musternd an. „Sie knien nicht..!“ Der Bürgermeister versteht und kniet sich vor seinem reichen Gast hin. Sein Kopf gesenkt. „Ja, so ist es besser. Nimmerlein mein Name, ich bin hier noch nich´ lange und möchte ihn ein erstes Resüme geben.“ Der Bürgermeister lauscht aufmerksam. „Nun, ich will es auf den Punkt bringen. Ihre Anlage spricht mich nicht an. Keine Verbeugungen, keine Frauen die mir willenlos gehorchen, und hier gibt es zu wenig Prunk und Pracht. Is´ wohl für die niederen Menschen angelegt, find´ ich persönlich etwas unwürdig für mich.“
    Sommerbär traut seinen Ohren nicht: Sein Gast ist noch kein Tag anwesend, war noch nicht einmal im GB, dem besten Hotel der Grand Line und dem Stolz der Insel.
    Aber ein Urteil kann er sich rasant aus dem Ärmel zaubern. „Ähm, probieren sie das Great Blue Summer Hotel. Dann werden sie ihre Meinung sicherlich ändern.“ Er ist verlegen, alles was er sich in knapp 15 Jahren aufgebaut hat, wurde noch nie so scharf kritisiert. Jeder war bisher zufrieden und würde hier am liebsten Leben wollen. Und dieser Mann schafft es den Glauben an eine SPITZEN- Hotel Kette auf ein kleines Licht herunterzuspielen.
    Sankt Nimmerlein guckt ihn hämisch an: „Ich werde es probieren, aber allzu große Hoffnungen brauchen sie nicht haben..“ Er nimmt eine Hand voll Geld und schmeißt sie durch den ganzen Laden und geht, der Wirt ist sichtlich verärgert und kratzt das Geld mühsam zusammen. Er raunt den Bürgermeister an: „Das Geld ist es nicht wert, um diesen Widerling auf dieser Insel zu haben, er wird noch alle Besucher zur Verzweiflung treiben..“ „Ja, vielleicht haben sie Recht..“ „Gaaanz sicher, Geld ist weniger Wert als Tradition und das gute Gefühl, welches man beim Betreten dieser Insel verspürt. Nimmerlein wird noch jedem Einzelnen diese Freude nehmen, um sich selbst an unserer Demütigung zu laben..“
    Der Wirt klingt noch immer zornig. Der Bürgermeister ist einfach nur enttäuscht von seiner euphorischen Vorstellung vom schnellen Geld und bittet den Wirt um einen Schnaps.
    Im Museum hat Sally die Tour inzwischen beendet und lächelt Mind nun fragend an:
    „Wie hat es dir gefallen?“ Mind denkt noch immer über ein pikantes Detail nach, welches er für seine Suche noch braucht. Er grübelt noch immer nach.
    „Hey, sie drückt seine Hand mit ihren beiden Hände zu, um ihn auf sich aufmerksam zu machen, wie findest du es?“ Er guckt sie lächelnd an und legt seine Hand auf ihren Beiden. Eine Wärme geht von ihnen aus, beide von einer Natürlichkeit die erstaunlich Menschlich ist. Er versucht seine Hände sanft aus ihrem Griff zu befreien und antwortet:„Ich habe gefunden was ich gesucht habe, vielen Dank!“
    Mind versucht einen Schritt von ihr zu gehen. Sie ruft ihm hinterher:
    „Hey, hast du eben diese Wärme gespürt? Ich.. Ich fand es richtig aufregend..“ Sally flüstert ihn glücklich an. Mind entgegnet ihr gutmütig: „Ja, ich habe es auch gespürt, ein Gefühl welches mich mit Freude erfüllt. Wir sehen uns wieder!“, er winkt ihr zu und macht die Anstalt zu gehen. Sie guckt ihm nach und weiß, dass er kein gewöhnlicher Besucher ist. Symon hat bei ihr etwas gesucht, er, Mind,hat hingegen etwas gefunden.
    Sally legt, den ersten Schritt machend,ihre Arme um seinen Hals und verabschiedet sich freundlich. Er macht sich auf den Weg zur Eingangshalle. Weg von Sally, die ihm sehr Nahe gekommen ist. Ein Gedanke befindet sich in diesem Moment in ihren beiden Köpfen.
    „Ist es...“ Sally denkt darüber nach. „Liebe?“ , Mind beendet ihren Gedanken und geht mit einem kribbeln im Bauch Richtung Eingangshalle.
    Characterguide II

    Übersicht-aktuell Kapitel 1-12

    (Aktualisierung alle 6 Kapitel) -Zahl in den Klammern= erster Auftritt in
    Kapitel (x)-
    2. Zahl = Auftritt in der Story/ Bekanntgabe des Namens

    Wichtige Personen
    Alber (4)
    Arina (4/5)
    Deede van Bogar (1)
    Mind (2)
    Sally(12)
    Sankt Nimmerlein (3/10)
    Schützling des Vizeadmirals (Raymond Larner) (7)
    Senghok, der Buddha & seine Ziege(7)
    Symon Hendrumber(4/6)
    Vizeadmiral Thaddäus (7/12)
    5 Weisen (9)

    Nebenpersonen:

    Carry (die Sekretärin) (2)
    Der Sekretär (1)
    Dorfbewohner/Besucher(1)
    Kellnerin (11)
    Leiterin des Museums (Mrs. Strange) (11)
    Marine Soldaten (10)
    Rose (4)

    Erwähnte Personen:
    Admiral brauner Schimmel (Richtiger Name: Maretan)(11)
    Anonymer Tippgeber (6/12)
    Alber´s Sohn (4/11)
    Hiroid van Bogar (11)
    Pope Lines(12)
    Rond Near (11)
    Travers (12)


    Wichtige Orte:
    Great Blue Summer Hotel (GB) (4)
    Hauptstraße(1/2)
    Marine Hauptquartier(7)
    Mary Joa(9)
    Museum (10)
    Rathaus bzw.Büro des Bürgermeisters(1)
    Restaurant in der Nähe des Hafens (11)
    Sommerdorf (1)
    Strand (1)
    schnaufender Eber(Taverne)(11)

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  • Sooo, ich habs dir ja versprochen, dass ich dir nen Commi schreib und nun geht's los:

    Ein etwas größeres Manko sind deine relativ großen Absätze. Bei Lesen hilft es ungemein, wenn bei neuen Sinnesabschnitten ein Ansatz kommt, zudem auch bei Gesprächen immer wenn jemand anderes anfängt zu reden also ungefähr nach diesem schema:
    A:"..."
    B:"..."
    A:"..."
    Nächster Hilfspunkt: Setze deine Kapitelnamen in den Spoilertag und schreib sie nicht drüber. Eigentlich nur wegen der Übersicht hilfreich

    Ein paar kleine Rechtschreibfehler gibt es zwar auch noch, aber die sind zu übergehen. Größeres Manko allerdings ist deine Kommasetzung. Ich weis aus eigener Erfahrung, dass man sie gerne vergisst, deswegen mein Tipp: nochmals durchlesen, bevor man das Kapitel hochstellt. Vermeidet auch Rechtschreibfehler, die leider Gottes oft auftauchen, was vorallem an den relativ schlechten Rechtschreibprogrammen liegt, die Microsoft und OpenOffice verwenden, liegt. Dann geb ich noch einen weiteren Tipp deswegen weiter, den ich von meinem Mentor sirus.0 hab: Versuch immer ein, zwei kapitel vorraus zu sein, bevor du ein neues reinstellst, klappt zwar bei mir nie, aber ist recht nützlich, da du etwas Abstand zu deinem Geschreibsel hast.

    Inhaltlich ist die Geschichte gerade noch etwas monoton, allerdings wenn das ganze etwas übersichtlicher wäre (also mehr Absätze), verschwindet diese garantiert. Was mir gerade noch aufgefallen ist, tu die Klammern raus! sie sind eher störend als hilfreich. Den Inhalt kannst du ruhig als z.B.

    <<"[...]35%....." Der Rest waren eher belanglose Einnahmen, sodass der Bürgermeister schnell bei seinem letzten Staz angekommen war. ".. Ende der Aktion...>>

    kleinen Einschub schreiben wie in voran gegangen Beispiel.

    So zur Handlung kann ich noch nicht viel Sagen, aber ich werd auf jeden Fall wieder lesen, wenn du was neues bringst.

    Ich hoffe, ich höre auch von dir mal wieder etwas..

    Gruß Icedragoon
    Mörderspiel

    Denn du weißt nicht, welche Figur du bist...

    Still in progress...
  • richtig gute geschichte zwar etwas lang für 2 chaps aber trotzdem richtig gut geworden :thumbsup:

    was ich fragen wollte ist dieser Mind die hauptperson oder kommt da noch eine andere person da zu?

    ich freue mich schon auf as nächste chap

    PS: könntest du mir ne PN schreiben wenn das nächste chap draussen ist???
  • Hi-ho!
    Ein neuer Autor ist immer gut.^^

    Also, deine FF ist ja zurzeit noch recht überschaulich, weshalb ich schnell 'nen Kommi schreiben kann.

    Folgendes sollte auf jeden Fall geändert werden:

    1. Gib den Kapiteln direkt einen Namen, also [spoiler=NAME .
    2. Mach weniger Absätze, ehrlich, das stört.
    3. Achte noch etwas mehr auf Grammatik und Rechtschreibung, auch wenns schon ganz gut ist. (kenne viel schlimmere)

    Mach das besser und schon hast du 'ne gute FF, die locker mit anderen Guten mithalten kann - keine Sorge.
    Inhalt ist noch etwas wenig, aber werde mich sicher nochmal melden - so ist das unter Kollegen. ;)

    [font='Georgia, Times New Roman, Times, serif']
    MFG.
    Sephiroth[/font]
    Wolololo.
  • Jetzt äußere ich mich auch gleich mal zu deiner FF^^
    • Supertolle Idee. Die Art deiner FF ist ganz annders als so manche andere. Abwechslung ist immer gut :thumbsup:
    • Witzig, spritzig (hört sich das komisch an?). Deine FF hat einige lustige Stellen
    • gute Namen. Simpel aber gut
    • geiler schreibstiel. is echt lustig geschrieben. we son buch xD
    • Leider (wie von andern schon gesagt) ein paar kleine fehler (die ich aber wirklich für nicht schlimm erachte)
    Und das wars auch wieder. Zum Bemängeln hab ich kaum was gefunden. Die Länge deiner Kapitel find ich super. Meine Kaps will ich demnächst auch wieder länger machen.
    Fazit: Eine tolle FanFic, meiner Meinung nach!
  • So Freunde, das mit den Chaptern habe ich jetzt geändert,auch wenn es etwas mühselig vonstatten ging^^ Jetzt stecke ich ein bisschen in der Zwickmühle, Icedragoon sagt, in Sinnesabschnitte unterteilen,aber Sephiroth sagt,dass die viele Absätze nerven :S
    jetzt weiß ich nicht so recht,wie ich das Mittelmaß finden soll,zuviel ist schlecht, zuwenig auch
    hoffentlich versteht ihr meine Problematik ^^


    so das 5. Chapter ist draußen, viel Spaß beim lesen und ein paar neue Resonanzen würden mich freuen :)
    edit: doppelposts sind zwar doof von mir,aber solange gibt es meine Geschichte auch noch nicht :D
    sodass ich anfangs neu auf darauf hinweisen muss
    Ich werde innerhalb einer Woche wesentlich mehr als ein Chapter bringen, zumindest in der "Aufbauphase"^^
  • Naja, ich würde sagen, tu, was dein Gefühl dir s agt, aber ich finde, so Sinnesabschnitte wären schon ganz gut. Man kann es natürlich nie jedem rechtmachen, deshalb solltest das tun, was du für richtig hältst (Kann natürlich sein, dass ich das in der Story falsch deute und du es schon geändert hast ggg).

    Auf jeden Fall mal ne kurze Kritik: Die Geschichte selbst klingt gut, die Art der Geschichte auch, auch wenn manche Namen ruhig besser klingen könnten (aber das solltest du auch nicht ändern, das ist nämlich auch völlig in Ordnung, will das schließlich nicht schlecht machen). Alles in allem klingts gut, ehrlich.
    Immer schön Smiley bleiben :thumbup: .

    Aktualisierung meiner FF: Missionsbericht 4 - Abschnitt 6 (Stand: 18.07.2015)
  • Schreib jetzt auch mal was über deine Geschichte...
    Ich gliedere mal in Pro & Contra:
    Pro:
    • schöner Schreibstil, zwar ein paar Rechtschreibfehler aber darüber kann man hinwegsehen
    • sehr spannende Geschichte wie z.B der 2. Punkt auf dem Zettel des Bürgermeisters
    • die Kapitel sind mMn genau richtig, nicht zu lang und nicht zu kurz
    • die Charaktere sind schön beschrieben und gut in Szene gesetzt.
    • Insgesamt sind viele lustige Stellen dabei wie z.B. das Verhältnis vom Bürgermeister und der Sekretärin
    Contra:
    • Manche Namen gefallen mir nicht (das ist eigl. keine Kritik, es ist deine Geschichte und du bestimmst die Namen)
    Sonst habe ich eigl. nichts zu bemängeln. Mach weiter so! Freu mich schon auf das nächste Kapitel...
    "A lesson without pain is meaningless, because you can't gain anything without sacrificing something else in return, but once you have overcome it and made it your own ... you will gain an irreplaceable fullmetal heart."

  • Da bin ich wieder.

    Deine Geschichte hat sich ja gut entwickelt seit meinem letzten Beitrag. Du hast meine Vorschläge gut umgesetzt, hast neue Leser bekommen, von daher Hut ab. Etwas kleineres muss ich doch noch bemängeln. Man findet es in beinahe jedem Teil deiner Story, nämlich Bandwurmsätze. Setz bitte, bitte, bitte, bitte.....(das geht noch ne ganze Weile so weiter) mehr Punkte, von mir aus auch Semikolons. Dadurch wird es noch besser zum Lesen.

    Jetzt ist auch das Thema deiner Story klar. Eine Insel, die nur versucht den größten Profit herrauszuschlagen und dabei keinen Ärger verursachen will, was ganz neues. Die Streitigkeiten zwischen Sommerbär und Carry gefallen mir ganz gut.

    Bis dann irgentwann mal.

    Icedragoon
    Mörderspiel

    Denn du weißt nicht, welche Figur du bist...

    Still in progress...
  • Erstmal ein Lob an deinen Charakterguide und deinen Colorspread. Der Guide ist ziemlich nützlich und der Colorspread ist eine lustige Idee. Zu den neuen Kapiteln, allzu viel ist ja nicht passiert. Den Schützling hast du sehr gut eingebaut, seine Identität bleibt noch geheim, was ziemlich spannend ist. Bin sehr gesapnnt welcher Charakter da auf uns zu kommt. Von Kapitel 8 bin ich hingegen ein wenig enttäuscht. Als ich die Überschrift "Das wahre Gesicht des Sekretärs" gelesen habe, dachte ich dass sich herrausstellt dass er ein Spion o.ä der WR wäre, der den Bürgermeister nur belügt.^^War halt eher eines der ruhigen Kapitel, was auch gar nicht schlimm ist mMn.
    Freu mich schon auf das neue Kapitel und noch viel Spaß am schreiben. :D
    "A lesson without pain is meaningless, because you can't gain anything without sacrificing something else in return, but once you have overcome it and made it your own ... you will gain an irreplaceable fullmetal heart."

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yagami ()

  • So, zwei sehr nette neue Kapitel, viel passiert ist ja nicht, aber der Vizeadmiral und sein Schützling
    sind sehr interessant, erinnern mich ein wenig an Smoker und Tashigi.
    Wäre schön ihre Namen zu erfahren, außer wenn das aus Spannungsgründen ungeschickt wäre.

    Allerdings hast du dir in Kapitel 7 ganz oben einen kleinen Schnitzer gegönnt:

    sharinger1713 schrieb:

    Neben ihm steht ein Marine im Rang eines Vizeadmirals, der ihm eine wichtige Meldung machen möchte.“
    „Herr Großadmiral, ich habe ihnen eine wichtige Mitteilung zu machen!“
    Das könntest du schöner ausdrücken, eine der beiden "wichtigen Meldungen" irgendwie umgehen.
    Noch ein kleiner Fehler in Kapitel 6 oben : "Desinteresse" heißt, dass es die Weltregierung
    nicht interessiert, richtig wäre so vielleicht "würde die Weltregierung es nicht gutheißen".


    Insgesamt ist deine Fanfic sehr schön, wunderbarer Schreibstil,
    teilweise sogar witzig.
    Deine Charaktere könnten Odas Feder/Bleistift/Mangakawerkzeug entsprungen sein.
    Teilweise wird viel Spannung aufgebaut( der mysteriöse Punkt 2a).

    Negativ wäre maximal die etwas träge Handlung, aber ich bin sicher, das wird noch :thumbup:

    Zurzeit zusammen mit LaDarques Fanfic auf Platz eins :thumbsup:

    Ach ja, Der Colorspread:
    Sollte man doch eher witzig verstehen, ich hätte mir jetzt keinen der Charaktere so vorgestellt

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Johnny B. Goode ()

  • Jo eine schöne Geschichte bis jetzt, dein Schreibstil erinnert mich an Terry Pratchetts Discworld oder zumindest an die deutsche Übersetzung von ihm. Wenn du ihn noch nicht kennst solltesr du ihn mal lesen, dann kannst du deinen Stil akkurat verfeinern.
    Warte also auf den nächsten Chapter.
    Schönes Chapter 9 und eine angenehme Lesart und teilweise noch anderer Schreibstil. Kommt aber gut rüber. Bin nun mal gespannt wer der Vize ist und sein Schützling, hoffe die kommen on nächsten Chap :thumbsup: :thumbsup:
    A Laser beam of Epicness
  • Schönes Chapter. Dass du mehr Absätze in dein Kapitel gepackt hast, ist auch sehr gut da es sich dadurch leichter lesen lässt. Das Kapitel an sich hat mir super gefallen. Wie du Mind in die Geschichte eingeführt hast war sehr spannend und der Name gefällt mir ohnehin super. Arina ist auch wieder da, mal sehen was sie für eine Rolle im weiteren Storyverlauf haben wird. Ebenso gespannt bin ich, wer der Schützling von dem Vizen sein wird, das werden wir vermutlich auch in den nächsten Kapiteln erfahren. Freu mich aufs nächste Kapitel. :D
    "A lesson without pain is meaningless, because you can't gain anything without sacrificing something else in return, but once you have overcome it and made it your own ... you will gain an irreplaceable fullmetal heart."

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yagami ()

  • Du hast den Aristokrat super umgesetzt.
    das mit der moralischen Gerechtigkeit ist auch ne super Idee.
    Mind bleibt undurchsichtig.
    Ich hab weder Rechtschreib- noch Grammatikfehler entdeckt.
    Und witzig wars auch...

    :thumbsup: Geniale Kapitel :thumbsup:

    Ich hab für Sommerbär gestimmt, stell ich mir einfach lustig vor,
    aber auch Alber und Sankt Nimmerlein (Hier nochmal ein großes Lob für seinen Namen)
    würden mich interessieren.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Johnny B. Goode ()

  • Wow, 2 Klasse Kapitel! Mind führt sein Gespräch mit Symon zu Ende, mal schauen was sich da bei den beiden noch anbahnt, und ob dieser überhaupt böse gesinnt ist. Warum er jetzt mit dem betrunkenen Bürgermeister in die Ausstellungshalle wollte, ist mir noch ein Rätsel. Und dann das "Highlight" der Kapitel. Der schon lang angekündigte Aristokrat Sankt Nimmerlein erreicht endlich die Sommerinsel. Die Szenen in der Bar waren typisch für einen Tenryuubito und vorallem die Reaktionen der Frau haben mir super gefallen. Die tragische Vergangenheit von Alber ähnelt der von Robin und ist sehr emotional. Vlt. tritt Rond Near ja in den nächsten Kapiteln nochmal in Erscheinung, wenn dieser überhaupt noch am Leben ist. Bei der Umfrage habe ich Übrigens für Alber gestimmt, seit dem neuen Kapitel mit seiner Vergangenheit ist er für mich viel interessanter geworden. Also, ich freu mich auf die nächsten Kapitel.
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  • Very funny, besonders die "Kurzarbeit" :D . Selten so gelacht, ich mag diesen Humor. Albers geschichte ist aber sehr traurig und Nimmerlein einechter Kotzbrocken. Hast du gut dargestellt. Mind hat aber auch interessante Kräfte, bin gespannt was er sucht. Ansonsten bitte schnell den nächsten CHap
    A Laser beam of Epicness
  • Deine Kapitel... beknackt geil xD Ziemlich durchgeknallt, aber lustig^^ Nur eine einzige sache hat mich (und tut es noch immer) gestört: Du machst recht wenig Absätze. Ich verrutsche da immer recht leicht. Vielleicht ein bisschen mehr Absätze; das ist einfach leichter zu lesen. Ansonsten: Weiter so!
  • Guten Mittag miteinander,

    ich möchte mich erst einmal über die Kommentare bedanken, die ziemlich positiv gewesen sind.
    Jetzt weiß ich in etwa, wie ich weiterschreiben kann,um euch eine gute Story präsentieren zu können. ;) Dafür schonmal ein Dankeschön.
    Ich hätte gestern schon geantwortet, aber mein Privatleben hat sich dazwischengedrängt, Wochenende eben :) Nun aber zum informellen Teil, wie ihr wisst wird es demnächst wieder Extras geben, die die Story "umschmücken" (oder für neue Leser vereinfacht)
    1.) Die Biographie, die Abstimmung dafür läuft noch,also fragt eure Freunde ob sie auch mal abstimmen,damit "euer" Charakter gewinnt ;) wer weiß, ob beim nächsten Mal,der Name nochmal zur Auswahl steht, lasst euch da überraschen. :whistling:
    2.) Die Charakterguide #2 , es werden die neuen Charaktere aufgelistet,ebenso die Orte.Damit könnt ihr wie bereits erwähnt, bestimmte Passagen einfach noch einmal zum Verständnis lesen :)
    3.) Das neue Chapter wird schon bald rauskommen, die meisten von euch haben ja gesagt, dass ein neues Chapter schnell rauskommen sollte. Dem werde ich nachkommen und vielleicht erwartet euch heute Abend eine kleine "Gute-Nacht-Lektüre" ;) lasst euch da überraschen.

    Bald 1000 Zugriffe, finde ich nicht schlecht für 2 Wochen :)

    Einen schönen Sonntag noch,

    Sharinger :)