Star Trek

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    • Eisbaer schrieb:

      Das mag für dich zutreffen, aber die meisten Leute finden sowas langweilig. Ich schaue z.B. sehr viele Serien mit meiner Frau und merke sehr schnell wie ihre Aufmerksamkeitsspanne irgendwann nachlässt, während ich noch gespannt vor dem Fernseher sitze. Keine Ahnung, warum das bei den meisten Leuten heute so ist, aber es ist bei jungen Leuten viel schlimmer als z.B. bei älteren Menschen.
      Es ist einfach ein Ding unserer Zeit. Ich hab mir nach TTs Post mal Gedanken zu den alten Serien gemacht. Und alle die mir eingafallen sind früher hatten das selbe Muster. Egal ob wir von Star Trek, Stargate, die alte Galactica, Knight Rider, A-Team, Herkules, Xenia, Andromeda. All diese Serien aus den 90iger/00er Jahre hatten das Schema.

      <Insert Antagonist> geht irgendwo hin und findet <Insert Grund>. Dabei trifft er auf <Insert Folgen-Antagonist> und <Bekommt auf die Fresse> und/oder <wird gefangen genommen>. <Motivierte Leute> helfen und <Folgen Antagonist> wird besiegt. <Protagonist zieht weiter>. Oftmals hatten die Serien nur selten einen übergeordneten Zusammenhang oder aber die "Story" um die es eigentlich geht kristallisierte sich auf Mid-season FInale und Staffelfinale. In seltenen Momente war sie omnipräsent. Sie war ein Sidekick der ab und zu genährt wurde.

      Dieses Storytelling hat sich dann aber in den 2000er Jahren gewandelt und es gibt immer mehr auf - sagen wir "aktive Story". Bei Sitcoms waren dies dann so Scrubs und Malcom Mittendrin etc. und weiteres folgte und damit hat sich auch das Bewusstsein der Zuschauer gewandelt und die neue generation welche um die Zeit auch gebohren wurde kannte dann auch eher diese Storylastigen Geschichten die selten Filler haben (oder eben heute gar keine mehr).

      Die Gründe können sich einerseits sich änderndes Konsumverhalten sein aber es kann auch einfach sein das Infolge besserer Vernetzung (Hallo Internet) und besseren/effizienteren Arbeitsmöglichkeiten sowie besseren Budgets bei den Serien selbst der Anspruch gewachsen ist solche Storys zu vermitteln.

      Und ja, als jüngere Person liebte ich diese serien auch und wie ein Poster vorher wollte ich auch mal wieder Stargate schauen,.......jedoch graust es mich vor den ganzen Bullshit-folgen die nicht sein müssten.

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      Was ich TT zustimmen muss ist. Der Punkt, dass man Star Trek auf der menschlichen Ebene nun zurück entwickelt und scheinbar wieder stärker innenpolitische Themen hat missfällt mir auch. Früher war es stärker auf diese Phase der Menschheit ausgerichtet, dass sich die Menschen weiter entwickelt hätten und sich losgesagt haben von solchen lokalen, irdischen Problemen. Man muss hier aber trotzdem zugute halten, dass Star Trekt in seinem Ursprung in der Hippie Zeit hat oder zumindest der Kernzeit/Ihrem Zenit. Und da war diese bestrebung sicherlich auch da diese Freiheit etc. zu haben. Aber kA wie Gene Roddenberry gepolt war.

      Auf alle Fälle ja, bischen mehr Erkunden und weniger auf lokale irdischen Probleme zu fokusieren wäre sicher wünschenswert - over all in star Trek
    • Ich gucke num jede Woche eine Folge Star Trek: Picard und bin mal wieder fasziniert von der Serie. Klare Bilder und auch einige Handlungen, die man nicht erwarten würde. Der Auftritt, eines beliebten Charakteres aus einer älteren Serie hat mich überrascht und auch sehr gefreut. Ich weiß noch nicht, was die Romulaner mit dem Kubus wollen. Kann mir abet auch vorstellen, dass die Borg doch nicht so "leblos" sind, wie sie scheinen.

      Zum Ende der ersten Staffel habe ich den Gedanken, dass das derzeitige Schiff von Picard zerstört wird und sich alle auf eine abgewrackte Enterprise retten, die "zufällig" in der Nähe ist. Das wäre der Hammer.

      Ich hoffe auch, im Laufe der Serie noch mehr altbekannte Characktere zu treffen.

      Ich bin voll von der Serie überzeugt.
      <3
    • jackthekeule schrieb:

      Ich gucke num jede Woche eine Folge Star Trek: Picard und bin mal wieder fasziniert von der Serie. Klare Bilder und auch einige Handlungen, die man nicht erwarten würde. Der Auftritt, eines beliebten Charakteres aus einer älteren Serie hat mich überrascht und auch sehr gefreut. Ich weiß noch nicht, was die Romulaner mit dem Kubus wollen. Kann mir abet auch vorstellen, dass die Borg doch nicht so "leblos" sind, wie sie scheinen.
      Ganz ehrlich

      Je länger ich die Serie schaue empfinde ich sie als lange Fan von Star Trek ein riesen grosser Rotz. Die serie mag als "irgend-ein-rotz-sci-fi" noch toll sein aber mit dem Star Trek von früher hat das nichts am Hut.

      Nach 6 Episoden und 4 übrig begegnen sich Picard und Sotchi endlich. Das war eine lange zeit für die man eigentlich nichts erlebt hat. Und selbst das hat nur sehr beiläufig am ende der Episode stattgefunden.

      Ich meine in der "over all" story haben wir praktisch keinen Fortschritt. Es gibt höchsten sau viele Theorien was sein könnte. Ist Sotchi eine zukünftige Borg Königing etc.?


      Und dann diese Dinge die mich stören. Picard ist so naiv. Er glaubt ihr einfach, dass es innere blutungen waren die dazu führten, dass der ole Arzt, von dem ich nicht mal den Name mehr kenne gestorben ist. Picard ist fast schon dumm.

      Ich meine in der letzten Folge. Seven nine - erst hält Picard sie davon ab diese tussie da zu töten und auf dem Schiff fragt Seven Nine, ob sie paar Waffen mitnehmen könnte und Picard,....."sure,. do it" und sie tötet die Tussie dann doch...........bow das ist so schlechtes Storytelling.

      Ich mag gar nicht darüber reden. Die ganze Serie ist so grottig, wenn man es im Rahmen des Star Trek von früher versucht zu aktzeptieren.

      Alles ist so Game of Thrones mässig. Alles muss verstörend und zerstörend sein und alles muss intrigant etc. sein. Das war aber Star Trek nie. Keine der Charaktere hat mehr eine Tiefe oder so.



      Ansonsten hier: The Dave cullen show hat dazu sehr gute erläuterungen. Zu allen Folgen.



      Es ist einfach perfekt in der Beschreibung.

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      Wie gesagt. Star Trek ist das für mich keines mehr. Es ist nette, einfache Sci-fi Kost aber es ist kein Star Trek im klassischen Sinne mehr. Man könnte es viel mehr umbenennen in sonst was. Es ist nicht schlecht. Es ist nur Niveaulos aber angepasst auf das, was Leute heute scheinbar gerne schauen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Áyu ()

    • Sheer f***ing hubris!

      Auch ein schöner Kanal in der Hinsicht ist Major Grin (übrigens empfohlen von Dave Cullen), wo einfach Zusammenschnitte aus modernem und klassischen Star Trek gepostet werden, die deutlich den Kontrast und die Widersprüche zwischen diesen Werken zeigen.

      Hier ein Beispiel mit einem Interview mit Jeri Ryan aus der Zeit zu Voyager, wo sie erklärt, warum Star Trek aus ihrer Sicht so erfolgreich ist:

      Achtung: sehr grafische Bilder ab 0:43!





      Und das bringt es auch schön auf den Punkt. Star Trek: Picard hat nur noch herzlich wenig mit der optimistischen und utopischen Vision von Gene Roddenberry gemeinsam und liefert anstatt dessen eine trost- und hoffnungslose Dystopie, wo einfach alles und jeder verkommen ist und wo wir quasi nur unsere heutige Zeit mit besserer "Technologie" haben, damit sich das narzisstische und aufgeweckte Instagram-Publikum von heute auch gut mit allem identifizieren kann. Und das, während bekannte Charaktere bei lebendigem Leibe auseinandergenommen werden als wäre dies die zwanzigste Fortsetzung von SAW, nur um möglichst noch einen Schockfaktor zu bieten. Dass Star Trek vielleicht auch von Kindern geschaut wird, will ja keiner.

      Star Trek: Picard ist für mich das Schlimmste, was modernes Star Trek bislang hervorgezaubert hat. Das soll jetzt nicht heißen, dass die drei Kelvin-Filme und Discovery nun groß besser waren, denn das sind sie nicht, aber zumindest konnte ich bei all dem für mich noch eine gewisse Distanz bewahren und das hirnlose Popcorn-Kino hinnehmen für das, was es war...

      Bei Star Trek: Picard geht das einfach nicht mehr, eben weil man die alten Gesichter hat wie Patrick Stewart oder Jeri Ryan hier vermeintlich in ihre alten Rollen schlüpfen. Vermeintlich, da ihre Charaktere quasi nichts mehr mit den Originalen gemeinsam haben. Seven of Nine ist jetzt eine krasse Terminator-Kampflesbe, die einen auf Samus Aran macht und Bourbon hinterkippt als gehöre sie zum Cast von Vampire Diaries. (Im Übrigen hat sie in Voyager aufgrund ihrer Borg-Physiologie nicht mal ein Glas holografischen Sekt vertragen können... Aber jetzt ist sie halt die coolste Sau.)

      Und wie Picard inzwischen drauf ist, hat @Áyu über mir bereits gut erfasst, der ist einfach nur noch verbittert, naiv und hohl. Und dann wird er, wo es nur geht, herabgewürdigt und herumgeschubst. Der Mann hat die Menschheit vor der Ausrottung durch die Borg bewahrt, aber wird erst im Sternenflotten-Hauptquartier nicht erkannt und bekommt dann für sein Anliegen Folgendes an den Kopf geworfen:

      "Sheer fucking hubris!"

      Geht's eigentlich noch? Das Einzige, was hier anmaßend ist, sind die Autoren. Klar, 20 Jahre sind eine lange Zeit und in der Zeit kann sich viel ändern, aber dass sich alles so zum Negativen wandeln musste, ist als Fan einfach nicht zu ertragen.

      Der Rest vom Cast macht die Sache nicht besser. Während die Menschen im klassischen Star Trek den Konsum von Tabak oder das Benutzen von Schimpfwörtern noch als befremdlich und archaisch empfunden haben, ist hier jeder am rauchen und fluchen, weil man muss ja möglichst cool und edgy sein. Und Kapitän Rios ist sogar so dermaßen narzisstisch, dass er sich eine Crew aus Notfall-Hologrammen von sich selber geschaffen hat, die er dann alle ganz schrecklich findet.

      Wahrscheinlich sollte das aber wohl witzig sein, genau wie der romulanische Elfenjunge, dessen ganze Einbindung in die Handlung genauso sinnvoll erscheint wie mit einem Schwert gegen Phaser zu kämpfen. Zum einem pocht Picard darauf, wie sehr die Zeit doch drängt, aber dann macht er einen riesigen Umweg, nur um sich die Unterstützung von romulanischen Kampfnonnen (!!!) zu holen und das obwohl er bereits zwei erfahrene, ehemalige Tal Shiar-Agenten bei sich auf der Farm wohnen hat, die problemlos einen ganzen Squadron an Killern ausschalten können. Ähm, ja...

      Und all das, damit sich der Junge dann ein paar Romulanern in den Weg stellen kann, während Picard durch ein Raumfaltungsportal flüchtet, welches die Borg natürlich nur nutzen, um ihre Königin in Sicherheit zu bringen... Wartet, da gibt es auch ein passendes Video von Major Grin:



      Und es ist keineswegs so, dass klassisches Star Trek frei von Widersprüchen und Fehlern war, aber Star Trek: Picard hangelt sich geradeso nur von einem Widerspruch zum Nächsten. Man wirft mit Namen und Begriffen aus den alten Serien um sich, um so zu tun, als hätte man sich mit der Materie befasst, aber das ist alles nur unfassbar oberflächlich und mit geringem Respekt für das Originalwerk.

      Das fängt schon bei der Basis an mit der berüchtigten Gerichts-Episode aus The Next Generation, "Measure of a Man", wo Bruce Maddox Data auseinanderbauen wollte, um ihn massenhaft zu reproduzieren. Damals hat Picard noch davor gewarnt, mit Androiden quasi eine Rasse zu erschaffen, wo sich der Mensch in deren Behandlung widerspiegeln wird. Wirklich fantastische Rede.

      Und was in Star Trek: Picard? Man hat ganze Androiden-Armeen als Sklavenarbeiter, die verhöhnt und diskriminiert werden. Schön... Da hat man wirklich zugehört. Und genauso, wie da zugehört wurde, habe ich noch weiter Lust, die Serie zu schauen....

      PS: Kann ich jetzt einfach bitte Star Trek: Pike haben? Aber wahrscheinlich schaffen sie es auch das am Ende komplett gegen die Wand zu fahren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TourianTourist ()

    • Der ganze Plot ist im Grunde ein Mischmasch aus Blade Runner (was die dystopische Welt und die Rechte einer künstlich geschaffenen "Lebensform" betrifft) Guardians of the Galaxy und Winter Soldier. Mich hat die Serie quasi in dem Moment verloren als Picard bei den romulanischen Assasinennonnen (in f*n Star Trek!) vorbei schauen musste, um seinen "Drax" oder Space Legolas für sich abzuholen, der sich seiner kleinen Crew anschließt. Ist jemandem eigentlich aufgefallen, dass die 1. Staffel vom Aufbau her sogar ungemein viel Ähnlichkeit mit One Piece hat? Nicht weil irritierenderweise eine der Hauptfiguren ständig Ruffy genannt wird (was mich wirklich extrem genervt hat mit der Zeit), sondern weil sich im Grunde jede Folge erstmal darum dreht, wer sich noch gerade Picards neuer Crew anschließt. Jeder von denen hat eine tragische Vergangenheit, eine Macke, ist für sich ein Aussenseiter, hat eine besondere Rolle und besondere Fertigkeiten, die für die Crew von Nutzen sind. Picards Nakama. Es fehlt eigentlich nur noch ein schwerer , muskelbepacktes Alien, das sich nur rudimentär verständigen kann, aber ein Super-Ingenieur, Steuermann, etc. ist und die Crew kann loslegen und das Space One Piece oder was auch immer finden.

      Denn worum geht es jetzt eigentlich genau in Picard? So viel konnte ich mir jetzt inzwischen zusammenreimen: Das romulanische Space Hydra hat die Sternenflotte unterwandert, die - wie die Marine/Weltregierung von One Piece - ein Haufen korrupter und verkommener Eliten ist, die beschließen, welche Gesellschaften Recht auf Hilfe zusteht und welche nicht. Manche Systeme werden ganz sich selbst überlassen, weil die Föderation keinen Bock hat, dort zu helfen (*Hust* New World *Hust*) und manche gar feindlich betrachtet. Während der letzten 20 Jahre muss zudem die Gesellschaft wieder komplett in den Lokus gegangen sein, weil Drogensucht scheinbar wieder Gang und Gebe ist, Leute auf ihren Raumschiffen mit Spam-Werbung zugeballert werden und Reisen in den Weltraum als komplette Höllentrips dargestellt werden. Star Trek! Yay? Und die Haupthandlung dreht sich jetzt darum, dass Picard Datas Tochter finden will, die nicht mal weiß, dass sie ein Android ist und Androiden eh komplett verboten wurden inzwischen, weil ein Haufen von ihnen mal die Order 66 bekommen und den Mars zu Kingslanding II gemacht haben.

      Problem: I don't care! Mich interessiert Datas Tochter nicht, mich interessiert ihre Beziehung zu Romu Jamie nicht, mich interessiert dessen angedeutete Beziehung zu seiner Schwester Romu Cersei nicht und mich interessiert der ganze Verschwörungsplot um Androiden nicht. Und ganz besonders interessiert mich bisher kein einziger Nebencharakter. Picard selbst ist auch nur Staffage und narratives Druckmittel um von Punkt A nach Punkt B zu kommen, wirkt dabei fast teilnahmslos passiv, was um ihn herum so geschieht.

      Das, was mich aber am Meisten stört, sind die Dialoge, die man teilweise vorgesetzt bekommt. In Folge 5 od. 6 sagt eine hochdekorierte Ärztin den Satz: " Fehler bei Leuten und Dingen erkennen zu können, ist meine Superkraft". Im 24. Jahrhundert. In einer Star Trek-Serie. Gott hilf. <X

      Wenn das Ganze ein eigenständiges Projekt wäre ohne größere Connections zu den 90er-Serien und Filmen, hätte ich weniger Probleme damit, aber die Serie knüpft ja daran an und schreibt deren Geschichten weiter. Und dafür hat man, so Leid es mir tut, einen ziemlich miesen Job hingelegt, weil Sinn und Gefühl von Star Trek nicht eingefangen wurden und das Worldbuilding komplett gegen die Wand gefahren wurde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Triple_D_Sixx ()

    • Hatte das folgende zwar gerade eben schon gebracht, aber halt nochmal.

      Ich bin gerade auf was gekommen. Ist schon ne weile her, seit ich drauf gestoßen bin, aber jetzt will ich es nicht mehr zurückhalten, Im folgenden Link werden mehrere Artikel gelistet, die sich mit der Manipulation hinter Star Trek (darf man eigentlich hier Star Dreck sagen, oder fliegt man dafür?) befassen:

      morgenwacht.wordpress.com/2016…ikeluebersicht-zum-thema/

      Mit Star Trek hatte ich in der Gesamtheit nicht groß zu tun., weswegen ich dem ganzen nicht ausgesetzt war. Aktuell läuft ja u.a. Next Generation auf Tele 5. Ein paar Folgen habe ich mal nebenbei laufen lassen. Und bei dem was, ich mitbekam, fällt sofort was auf, was auch in einem der Artikel steht: Sowohl die Aliens, als auch das Superwesen Q reden nie von "der Föderation", sondern von "den Menschen".

      In einer Folge, wo zwei Alienrassen, die sich unter einander hassen, mitgenommen werden, weil die der Föderation beitreten wollen (die vertragen sich am Ende auch nicht, weswegen es ein unnötiges Risiko ist, die gleichzeitig mitzunehmen) kommt bei einem Gespräch zur Sprache, dass "die Menschen" Fleisch essen, worauf ein Vertreter von einem der Aliens "die Menschen" als Barbaren abstempelt.

      In einer Q-Folge (ist wohl die 10. und die zweite Q-Folge) meint dieser über das klingonische Reich, dass dieses von "den Menschen" besiegt wurde, nicht von "der Föderation".

      Ja, wieso immer dieses "die Menschen" Gedöns? Was ist mit den ganzen Aliens? Die Föderation ist doch ein Multikulti-Verein!
    • Neu

      Nachdem ich durch 9 Folgen gequält habe sehe ich, neben weiteren zusammengeflickten Teilaspekten aus diversen Franchises, überdeutlich schlecht kopierte Plot Points aus Mass Effect und The Orville.

      Eine uralte Botschaft die ein wildes Bilder-Wirrwar ist und erst "entschlüsselt" werden muss, aus einem grün leutenden Artefakt stammt und Informationen über eine übermächtige Fraktion von Maschinenwesen enthält, mit denen sich die Androiden verbünden wollen.
      Und die ganze Zeit geht es darum schneller als die anderen zu sein.
      Eine Liebesgeschichte zwischen einem Menschen (das sind keine Romulaner, sondern nurnoch Menschen mit Gummimasken) und dem Androiden der entscheidend dafür sein wird dass es keine totale Vernichtung gibt.
      Der in Ungnade gefallene Protagonist kommt durch eine Frau wieder zu einem Kommando und später wird klar dass Liebe im Spiel ist.
      Sowas hab ich ja noch nie zuvor gesehen!

      Die Crew ist so schlecht dass ich mir nicht sicher bin ob das nicht doch Originale sind, könnten aber auch echt absolut unterirdische Kopien von den Crews aus Firefly und the Expanse sein.
      -

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Trafalgar D. Robin () aus folgendem Grund: kleine Korrektur

    • Neu

      ArcXXX schrieb:

      Hatte das folgende zwar gerade eben schon gebracht, aber halt nochmal.

      Ich bin gerade auf was gekommen. Ist schon ne weile her, seit ich drauf gestoßen bin, aber jetzt will ich es nicht mehr zurückhalten, Im folgenden Link werden mehrere Artikel gelistet, die sich mit der Manipulation hinter Star Trek (darf man eigentlich hier Star Dreck sagen, oder fliegt man dafür?) befassen:

      morgenwacht.wordpress.com/2016…ikeluebersicht-zum-thema/

      Mit Star Trek hatte ich in der Gesamtheit nicht groß zu tun., weswegen ich dem ganzen nicht ausgesetzt war. Aktuell läuft ja u.a. Next Generation auf Tele 5. Ein paar Folgen habe ich mal nebenbei laufen lassen. Und bei dem was, ich mitbekam, fällt sofort was auf, was auch in einem der Artikel steht: Sowohl die Aliens, als auch das Superwesen Q reden nie von "der Föderation", sondern von "den Menschen".

      In einer Folge, wo zwei Alienrassen, die sich unter einander hassen, mitgenommen werden, weil die der Föderation beitreten wollen (die vertragen sich am Ende auch nicht, weswegen es ein unnötiges Risiko ist, die gleichzeitig mitzunehmen) kommt bei einem Gespräch zur Sprache, dass "die Menschen" Fleisch essen, worauf ein Vertreter von einem der Aliens "die Menschen" als Barbaren abstempelt.

      In einer Q-Folge (ist wohl die 10. und die zweite Q-Folge) meint dieser über das klingonische Reich, dass dieses von "den Menschen" besiegt wurde, nicht von "der Föderation".

      Ja, wieso immer dieses "die Menschen" Gedöns? Was ist mit den ganzen Aliens? Die Föderation ist doch ein Multikulti-Verein!
      Das Q kontinuum zeigt spezielles Interesse an den Menschen da sie sehr schnell lernen und viele interessante Wesensaspekte haben.
      Der Q der die ganze zeit die Menschen nervt ist dabei ein wenig forsch. Er hat quasi eine obsession was das angeht, weil er glaubt dass die Menschen zu großem fähig sind und in entfernter Zukunft den Q gleich ziehen könnten.
      Darum testet er sie auf seine Weiße. Anfangs um ihren charakter zu und in der letzten Folge von the next generation, um ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber anderen aber auch gegenüber von Raum und Zeit zu testen.

      Alles in allem steht den Menschen wohl im Star trek Universum eine blumige Zukunft bereit. Unabhängig davon ob sie auf ewig in der Föderation bleiben oder nicht.
    • Et in Arcadia Ego

      Neu

      Die erste Staffel von Star Trek: Picard ist vorbei und ich weiß ehrlich nicht, was ich jetzt nun von dem Staffelfinale halten sein... Gewisse positive Aspekte waren hier sicherlich vorhanden, wie der Abschied von Data, aber vor allem sind mir ein paar Aussagen in Erinnerung geblieben, die in meinen Augen die Probleme mit der Serie gut wiederspiegeln und die ich hier mal grob zitieren will...

      "Why not just put a phaser to my head and be done with it?"

      Ich denke mal, dasselbe haben sich viele Zuschauer beim Schauen der Serie gedacht... Aber was hier aus Seven of Nine, einer meiner absoluten Lieblingscharaktere aus den Originalserien, gemacht wurde, ist einfach nur eine Vergewaltigung. Dabei schaut Jeri Ryan immer noch super attraktiv aus und hätte sicherlich ihrem Charakter den speziellen Charme zurückgeben können, den er mal hatte, aber das wollte man halt nicht. Das ist jetzt eben das neue Star Trek, wo einfach alles negativ und edgy sein muss. Wo man alles Positive aus den Charakteren und dem gesamten Universum gekonnt ausgesaugt hat, bis alles nur noch verkommen und trostlos ist.

      Und so schön ich das Wiedersehen mit Riker und Troi fand, so wenig darf es denen natürlich gut gehen. Die müssen halt ein verstorbenes Kind haben, was sie jetzt für immer zeichnet, denn alles andere wäre ja nicht Drama genug. Es wäre ja schlimm, wenn irgendwer einfach ein Happy End genießen könnte. Und natürlich steht das auch noch in Zusammenhang mit dem Bann von Androiden, wo ansonsten ihr Kind hätte (aufgrund völlig unsinniger Gründe) leben können. Meine Güte...

      Wenigstens sind die beiden aber noch ein klassisches Liebespaar und nicht irgendeine der spontanen Beziehungskisten, die völlig aus dem Nichts kommen und die sich die Autoren wohl von The Walking Dead abgeschaut haben. Dass Jurati und Rios mal eben rummachen, war schön höchst unpassend, aber warum da nun am Ende der Folge Seven und Raffi Händchen halten müssen, entzieht sich mir völlig. Die beiden haben keine Zeile miteinander gehabt, aber auf einmal haben sie Gefühle füreinander? Ja, super. Hauptsache divers...! Ich habe nicht einmal ein Problem damit, dass Seven jetzt auf einmal bisexuell oder gar lesbisch sein soll (wobei mich schon interessieren würde, was aus Chakotay geworden ist), aber doch bitte nicht so aufgezwungen, nur weil man es kann.


      "How does this work? It doesn't make any sense."

      Die Aussage kann man bei so ziemlich allem, was die Serie an Gadgets oder technologischen Neuerungen ausgepackt hat, anwenden. Wirklich allem. Der Zauberstab, der die eigenen Vorstellungen wahr werden lässt, inklusive einer ganzen Flotte an Phantomschiffen, war da nur Höhepunkt der ausgemachten Dummheit. Es ist natürlich zu erwarten, dass die Androiden in ihrer technologischen Entwicklung den Menschen schnell voraus sein werden, aber das war dann doch zu viel des Guten. Vor allem war es vollkommen unnötig, diesen Zauberstab einzubauen, da weder das kurze Ablenkungsmanöver, noch die magischen Reparaturen in irgendeiner Weise für die Handlung wichtig waren. Das hat man einfach auch nur gemacht, weil man es kann und wahrscheinlich voll clever fand.

      Von den Killer-Orchideen im Weltraum fange ich mal gar nicht erst an... Wobei es zumindest positiv war, dass sich die Weltraumschlacht am Ende auf diese begrenzt hat. Als da die riesigen Flotten aufgepoppt sind, hatte ich schon Böses geahnt, wo mir der übertriebene Warp-Effekt von plötzlich aufblitzenden Schiffen bereits gereicht hat. Eine fürchterliche CGI-Schlacht wie am Ende von Discovery, Staffel 2, wo sich jetzt zwei riesige Flotten wegen dem einen Dorf komplett zerfetzen, hätte mir dann den Rest gegeben. Schlimm genug, dass man nicht mal einen guten Blick auf Rikers ach so tolles Schiff werfen konnte. Das war halt alles Pixelmatsche.

      So war es aber zumindest schön, dass der Konflikt wirklich mal diplomatisch gelöst wurde, wobei mir das alles dann doch zu einfach erschien. Erst wird die Föderation als massiv zurückhaltend und abschottend dargestellt und jetzt ist sie auf einmal der Retter in der Not, der ohne zu zögern nach Picards Worten eine gigantonische Flotte mit den besten Schiffen der Sterneflotte bereitstellt. Erst werden die Romulaner mit einer tiefgehenden und mythologisch verwurzelten Angst vor künstlichem Leben dargestellt (was so nie in Star Trek der Fall war) und dann rücken sie ohne größere Einwände ab, weil einer der Androiden dann doch die Übertragung abgebrochen hat...

      Inkonsequenter geht es nicht und wer sagt denn, dass nicht einer der anderen Androiden genau wie Golden Sexbot Soji auf einmal einen Hass gegen organisches Leben entwickelt und dann doch wieder Wächter-Tentakel aus der Höllen-Matrix beschwört? Dies kann ja durchaus passieren, aber man belässt es dabei und zieht mit der ebenfalls absolut gigantonischen Flotte einfach so wieder ab.

      Apropos, es ist ja echt schön, dass das Romulanische Sternenimperium wieder als solches dargestellt wurde, aber das passt eben wieder null zu der Darstellung als hilflose Flüchtlinge, die auf Picards alleinige Hilfe angewiesen sind, um ihre von der ach so überraschenden Supernova betroffenen Sternensysteme zu evakuieren... Man darf hier echt nicht sein Hirn einschalten und mal über etwas aus der Handlung nachdenken, genau wie auch bei den drei neuen Star Trek-Filmen oder Discovery.


      "You didn't make me immortal, now did you?"

      Nein, das sicherlich nicht. Wenn überhaupt hat Star Trek: Picard tiefgehend dazu beigetragen, das Vermächtnis von The Next Generation in den Dreck zu ziehen, hin zu einem Punkt, wo ich mir wünschte, Picard wäre am Ende des Finales wirklich gestorben und die Serie wäre damit vorbei. Vielleicht bessert sich ja irgendetwas mit der zweiten Staffel, aber das bezweifel ich mal stark...


      EditEin unterhaltsames Review zu Star Trek: Picard, was eigentlich das meiste gut zusammenfasst:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TourianTourist ()

    • Neu

      Nach 10 Folgen Picard besteht zumindest eine Chance dass Star Trek wieder echtes Star Trek wird:

      Alles vom 2009er Film bis hin zu Folge 10 von Picard wurde praktisch nach der Viacom-Spaltung (in Viacom, wo auch Paramount dann hingehörte, und CBS, die dann die ST-Rechte hatten) unter der damaligen CBS-Spitze (mit Leslie Moonves ganz oben) auf den Weg gebracht, diese Leitung zeichnet dafür Verantwortlich dass Bad Robot (J.J. Abrahams) und Secret Hideout (Alex Kurtzman) an Star Trek rumpfuschen durften.
      Moonves ist über eigenes Fehlverhalten (Meetoo) gestolpert und schon länger weg, Viacom und CBS wurden zu Viacomcbs wiedervereint.

      Gerüchte besagen nun dass sowohl die erste Staffel Picard als auch Discovery bis einschließlich Staffel 3 aus Verträgen hervorgehen die noch unter Moonves zustande kamen und die Führung des wiedervereinten Viacomcbs alles andere als zufrieden damit ist wie das aktuelle Star Trek perfomt.Es würde jetzt in dieses Bild passen wenn alles was Kurtzman jetzt noch über Discovery Staffel 3 hinaus noch vorbringt von Viacomcbs abgeschmettert wird und einfach gewartet wird bis alle Verträge mit Secret Hideout auslaufen.

      Es sind natürlich nur Gerüchte, da derartige Insiderinfos natürlich nicht offiziell veröffentlicht werden, aber mit Viacomcbs als wiedervereintes Viacom und ohne Alex Kurtzman (oder sein "Secret Hideout") wäre der Weg frei für eine Rückkehr zu echtem Star Trek.
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