Bundestagwahl 2013

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen zum Einsatz von Cookies
Beachten Sie zudem unsere Datenschutzerklärung: Pirateboard.net - Datenschutzerklärung

  • Bundestagwahl 2013

    Wen würdet ihr wählen? 123
    1.  
      CDU/CSU (19) 15%
    2.  
      AfD (12) 10%
    3.  
      SPD (32) 26%
    4.  
      FDP (5) 4%
    5.  
      Grüne (11) 9%
    6.  
      DIE LINKE (13) 11%
    7.  
      PIRATENPARTEI (18) 15%
    8.  
      Andere (6) 5%
    9.  
      Nicht wählen (7) 6%
    In gut einer Woche ist es so weit. In Deutschland stehen wieder die Bundestagswahlen an. Wie vor 4 Jahren ist auch dieser Wahlkampf nicht sonderlich spannend, bis auf eine Neuerung -> die Alternative für Deutschland, welche bei einem Einzug in den Bundestag die Parteienlandschaft im Bundestag kräftig aufmischen könnte. Meinungsforscher sahen die AfD erst bei 3% jetzt bei 4% räumen aber ein dass sie deutlich mehr Stimmen bekommen könnte. Wen würdet ihr bei der Bundestagswahl wählen? Zur Wahl stehen alle Parteien die eine gute Chance haben in den Bundestag einzuziehen, die PIRATEN habe ich aufgelistet, da sie im Pirateboard womöglich eine größere Wählerschar als 5% haben.

    AfD:
    CDU:
    SPD:
    Bündnis 90/Die Grünen:
    FDP:
    DIE LINKE:
    PIRATENPARTEI:

    Reicht es für Schwarz/Gelb?
    Wird es die AfD in den Bundestag schaffen?
    Gibt es am Ende doch wieder die große Koalition?
    Buggy for Shichibukai
  • Es gibt eigentlich nur 2 Möglichkeiten: Entweder setzt sich schwarz-gelb durch oder es gibt eine große Koalition. Alles andere wurde bereits ausgeschlossen. Für rot-grün wird es nicht langen. Wenn die AfD und/oder die Piraten reinkommen, gibt es fast zu 100% eine große Koalition.

    Ich hoffe mal, dass die Piraten es nicht schaffen, obwohl wir hier im Pirateboard unterwegs sind. Die AfD muss auch nicht sein, erscheint aber auf jeden Fall seriöser. Die anderen 5 werden höchstwahrscheinlich alle einziehen. Die FDP liegt zwar in den Umfragen an der 5%-Grenze, wird aber einiges an Zweitstimmen von den Wählern der CDU erhalten und so auch den Sprung in den Bundestag schaffen (wahrscheinlich wird es so unglaublich knapp gar nicht werden).

    Inhaltlich möchte ich allerdings gar nicht über die Parteien bzw. deren Positionen diskutieren. Das ist im Internet leider oftmals nicht möglich, da ein sachlicher und offener Austausch hier in der Regel nicht stattfindet. Solltet ihr mich eines beseren belehren, bin ich für 'ne Diskussion natürlich gerne zu haben. Ich muss jedoch aus eigener Erfahrung sagen, dass so etwas (leider) schnell ins Populistische abdriftet.

    Edit: Ich wurde binnen 6 Minuten voll und ganz bestätigt. Traurig.

    Kleine Pirateboard-Prognose: Klare Mehrheit des linken Lagers (SPD, Grüne, Linke, Piraten). Dazu noch paar mal AfD. Kaum FDP und Union.

    Noch ein kleiner Aufruf: Geht wählen. Sonst werdet ihr am Ende von Menschen regiert, die noch dümmer sind als ihr. Dass er bei dem großen Spektrum an Parteien und verschiedenen Standpunkten nichts findet, kann mir keiner erzählen. Natürlich gibt es keine Partei, die 1 zu 1 eure Meinung widerspiegelt (höchstwahrscheinlich zumindest), aber das sollte kein Grund sein einfach nicht teilzunehmen. Bzw. wenn man nicht wählen geht, kann man sich am Ende kaum beschweren, dass doch "alles Scheiße ist, was Politiker so machen".
    Bundesliga Tippspiel: #11 (11/12), #3 (12/13), #3 (13/14), #4 (14/15), #2 (15/16), #3 (16/17), #13 (17/18), #4(18/19)
    EM/WM Tippspiel: #4 (2014), #40 (2016), #2 (2018)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kendrick ()

  • Ja... dieses Jahr die AFD und nächstes Mal dann die NPD... Rechts wird in Deutschland endlich wieder wählbar :rolleyes:

    Ich hoffe auf einen Einzug der Piraten, damit es dort ein bisschen Krach gibt. Ändern wird sich in jedweder Besetzung nichts zum Guten, da muss man sich keinen Illusionen hingeben. Aber vllt schafft es eine kleine Partei, dort mal wenigstens als Contra-Besetzung etwas Krach zu machen und Deutschland etwas aufzurütteln. Wenn man sieht, wie viele Politikskandale dem "Durchschnittsbürger" am Arsch vorbei gehen, dann ist das doch eher traurig... etwas mehr Sensibilisierung wäre da schon mal ein großer Schritt. Da hier für mich weder AFD noch der Rest wirklich in Frage kommt, bleibt die Hoffnung bei den Piraten...

    Am Ende wird es eh unsere "Wir müssen eine gemeinsame Lösung finden"-Angie schaffen und insgesamt tippe ich auf die große Koalition. 4 weitere Jahre Sillstand und falsche Reformen. Yeah =)
  • Kendrick schrieb:

    Inhaltlich möchte ich allerdings gar nicht über die Parteien bzw. deren Positionen diskutieren. Das ist im Internet leider oftmals nicht möglich, da ein sachlicher und offener Austausch hier in der Regel nicht stattfindet. Solltet ihr mich eines beseren belehren, bin ich für 'ne Diskussion natürlich gerne zu haben. Ich muss jedoch aus eigener Erfahrung sagen, dass so etwas (leider) schnell ins Populistische abdriftet.

    Edit: Ich wurde binnen 6 Minuten voll und ganz bestätigt. Traurig.

    Tja, sowas lässt sich wohl kaum vermeiden, da der Populismus zur politischen Debatte doch irgendwie dazu gehört. Von daher...

    Ich bin diesmal echt gespannt. Und das liegt nicht am Wahlausgang, sondern vielmehr daran, wie sich unser Bundestag nach der Wahl zusammensetzt. Einerseits gibt es die AfD, die in den Bundestag will und die Umfragen-Verdrängung quasi auf die Spitze treibt. Auf der anderen Seite steht imo der mögliche Mega-Bundestag, der uns dank dem tollen neuen Wahlrecht bevorstehen kann. Ich find es krass, dass durch den Ausgleich der Überhangsmandate uns ein Parlament mit 650 Abgeordneten blühen kann, was erhebliche Mehrausgaben mit sich bringt. Wahnsinn, dass wir uns sowas leisten. Aber gut, da greift wohl jeder irgendwo was ab.

    Was meine Wahl angeht, ich hab mich noch nicht entschlossen. Keine Partei überzeugt mich wirklich, was zu Teilen den Wahlprogrammen, teilweise auch den Führungsköpfen geschulten ist. Sei es die in meinen Augen deutlich überzogenen Forderungen der Linken, die Grünen, die einfach zuviel machen wollen und damit zwangsläufig in einen Zielkonflikt kommen, die SPD, die keinen wirklichen Elan fürs Kanzleramt haben, die CDU, die meint, man brauch nur Mutti und es ist alles tutti im Land (ja, klar :rolleyes: und morgen kommt der Osterhase und bringt die Weihnachtsgeschenke), der Lobbyisten-Verein namens FDP oder die AfD, die doch ein paar fragwürdige Gestalten in ihrem Führungspersonal hat; nirgends passt es. Sowohl der Wahlomat als auch das Projekt Parteienavi.de der Uni Konstanz (sehr empfehlenswert, da es im Gegensatz zum Wahlomat auf den Wahlprogrammen fusst und nicht auf den auf Anfrage gegebenen Statements der Parteien) haben mich zwar wieder in die Nähe der Grünen geschickt, doch nach den Erfahrungen, die ich bei mir im Land mit denen gemacht habe, bin ich da einfach vorsichtiger geworden. Zweite Alternative wären für mich die Piraten, die mich auch gut ansprechen, aber die Erfolgsaussichten scheinen da doch um einiges geringer als bei den Grünen. Außerdem will ich mich die kommenden vier Jahre wieder über meine Wahl ärgern können. :D

    Zu guter Letzt will ich mich aber auch dem Aufruf Kendrick's anschließen: Geht wählen, den es ist eure einzige Chance in ganzen vier Jahren, wenigstens ein bisschen was zu verändern, wenn ihr nicht selber politisch aktiv werden wollt. Es gibt durchaus Probleme in unserem Land, die auch uns junge Erwachsene betreffen, gerade wenn es um den demografischen Wandel geht (achja, für die, die in BaWü leben: kriegt mal ganz schnell viele Kinder, dann können wir den Spieß wieder umdrehen). Es ist einfach so, dass wir in den nächsten Jahren vor Herausforderungen stehen, die es zu bewätigen geht. Jede Partei hat da mehr oder weniger Konzepte, wählt einfach diejenige, deren Pläne euch da am besten gefällt. Und wenn alles scheiße ist, gibt es immer noch die PARTEI.

    Gruß ID
    Mörderspiel

    Denn du weißt nicht, welche Figur du bist...

    Still in progress...
  • Also ich bin mir noch nicht sicher, aber ich denke ich wähle Die PARTEI.

    Alternativ dazu habe ich entweder FDP, Linke oder Piraten als Alternative.

    Ich hoffe nur, das die AfD nicht die 5% Hürde schafft, ansonst armes Deutschland, wenn wir eine rechtspopulistische
    Partei im Bundestag sitzen haben.
  • Kendrick schrieb:

    Edit: Ich wurde binnen 6 Minuten voll und ganz bestätigt. Traurig.
    Da du ja augenscheinlich mich meinst: Wir können uns über die AFD auch gerne auf inhaltlicherem Niveau unterhalten. Ich kann dir gerne sagen, dass ich viele der Aussagen für richtig, die angestrebte Lösung aber oft für falsch haltei. Gerade mit so mancher populistischer Aussage haben sie aber natürlich Recht, die gehen den meisten wohl öfter durch den Kopf, wenn griechische Banken erneut Geld erhalten. Auch der Erhalt des dreigliedrigen Schulsystems ist für mich ein Pluspunkt, ihre damalige Rede zur EU-Schuld war auch gut und richtig. In dieser Hinsicht macht die AFD einiges richtig und gut!

    Die AFD ist relativ still und heimlich in einigen Punkten auch an den Piraten und einigen kleinen Parteien vorbeigezogen. Ihr Parteiprogramm liest sich (zumindestens von den reinen Zielen her) nicht schlecht, auch wenn es immer Punkte gibt, die mich stören. Einerseits zu sagen, wir achten die Grundsätze der Demokratie (Trennung von Kirche und Staat!), sind aber gegen einen Eintritt der Türkei in die EU, weil die nicht ins abendländische Bild passen... das ist mMn schon hart an der Grenze. Die Partei hat durchaus den Mut Sachen auszusprechen, die man sich gerade oft selbst denkt und nicht laut ausspricht. Beim 10.000 Hartz IV Schmarotzer hat sich glaube ich jeder schon mal erwischt, In manchen Punkten ist das gut so, bei anderen Punkten ist mir das zu verallgemeinert, aber positiv ist sicherlich, dass man es überhaupt tut. Bis zu diesem Punkt hier könnte man mitnicken und sagen "Okay, ihr habt echt gute Ansätze!".

    Die AFD ist sicherlich auch nicht vollends rechts wie die NPD. Aber die AFD zeigt rechtspopulistische Ansätze und die AFD zeigt Ansätze, die teilweise auch in einer Demokratie nichts verloren haben. Alleine die Aussage, man möchte den "unteren Klassen" das "passive Wahlrecht" entziehen. Das widerspricht dem Verständnis der Demokratie - Die Herrschaft des Volkes und zwar des ganzen Volkes. Wenn sich die AFD nun in NRW hinstellt und als Wahlkampfversprechen angibt, die linken Vereinigungen zu verbieten, damit der Straßenkampf auf Deutschlands Straßen aufhört. Bitte was? Es gibt mit Sicherheit (!) genug linke Chaoten, aber ein Generalverbot ist da keine Lösung, schon gar nicht, wenn dadurch einzig und alleine die rechten Interessengrupen profitieren.

    Die Erziehung der Kinder wieder als "Kernaufgabe der Familie" zu fördern, damit "vom Staat kontrollierte" Kitas und Schulen dies nur noch "sinnvoll ergänzen sollten", ist auch eine Forderung, die für mich gerade in der heutigen Arbeitssituation gar nicht mehr durchführbar ist. Die Idee, dass Hartz IV-Empfänger ihre Organe verkaufen können sollen, um ihr Einkommen aufzubessern - bitte was? Ich habe die AFD zuerst sehr positiv aufgenommen, auch weil sich die Piraten eher negativ entwickelt haben und in internen Kleinkriegen aufreiben. Irgendwann kamen beim Lesen all dieserKleinigkeiten dann aber auch Zweifel durch und man hat sich die AFD und vorallem die Leute "dahinter" etwas genauer angeschaut und wo sie vorher so ihr "politisches Unwesen" getrieben haben: konservativ, rechtskonservativ, "Bund freier Bürger" (durchaus rechtspopulistisch), neoliberal, "Pro Köln", "Netzwerk neue Rechte", "Partei der Vernunft". NEIN, nicht alle Leute in dieser Partei sind schlecht und das würde ich auch nie behaupten, aber im bisherigen politischen Leben der Spitze findest du auch folgendes: "Mehrklassenwahlrecht", "Justiz privatisieren", "Leugnung des Klimawandels", "Sozialstaat abschaffen", "Rückkehr zur preußischen Kriegsdoktrin". Auch hier wieder, das sind nicht alle und auch bei jedem ist nicht unbedingt alles schlecht, aber so ein Mensch ändert sich nicht von gestern auf heute, weil er die Partei wechselt. Und mit Leuten, die für solche Sachen in ihrer bisherigen politischen Karriere einstanden, kann und will ich mich nicht identifizieren.


    Die AFD ist nicht rechts - NEIN. Aber die AFD zeigt rechtspopulistische Züge und in ihrer Ideologie durchaus gefährliche Auswüchse. Die Partei schafft es, die verschiedensten Interessengruppen unter dem Leitthema "Böser Euro" (was nach Griechenland auch sehr gut zieht) zu vereinen und damit andere Punkte in den Hintergrund rücken zu lassen. Auch haben sie, wie oben erwähnt, durchaus starke Themen, Ideen, bei denen sich eine Umsetzung lohnen würde und auch einiges an Inhalt, der deutlich nichts rechts ist und gerne auch zum Entkräften der Vorwürfe genutzt wird. Die AFD bietet aber rechten Ideen eine Bühne, fischt ihre Stimmen auch am stark rechten Rand und hat eben Leute mit in der Führung/Unterstützung, die mehr auf die eigentliche Parteiideologie schließen lassen, als ein 3seitiger Wahlflyer. Klar, jede Partei hat ihre schwarzen Schaafe, aber wenn gefühlt die Hälfte der Spitzenmänner aus dem ehemals klar rechten Bereich kommen, dann zeigt dies schon eine Tendenz, die mir in der Partei nicht gefallen will.

    Die AFD selbst spricht nichts Rechts aus, eine AFD mit mehr als 5% wird auch nicht den deutschen Neonazi-Anteil verdoppeln oder direkt zum Untergang der Demokratie führen. Aber die AFD schafft Plattformen für Themen, die gar nicht diskussionswürdig sein sollten. Die AFD gibt Leuten eine Bühne, die für ewig im Hintergrund versauern sollten. Und die AFD zeigt den Menschen, dass man sich nicht dafür schämen muss, zuerst an sich und Deutschland zu denken. Das mag soweit auch bis zu einer gewissen Grenze stimmen (!), aber diese wird nun mal nicht gezogen. Man ist (mMn) irgendwo Mitte-leichtRechts, lässt aber eigentlich den rechten Flügel komplett offen, falls da noch wer kommen will. Und ja, dass eindeutig rechte Themen wie ein Mehrklassenwahlrecht wieder wählbar werden, ist eine Entwicklung, die mir nicht gefällt!

    Ansonsten kann ich aber vorallem dem letzten Teil deines Postings zustimmen: Egal welche Partei und welche Ziele. Wählen gehen (und sei es nur, um den Wahlzettel ungültig zu machen!) ist Pflicht. Sorry, dass es etwas länger wurde, aber im Internet gehts nun mal leider nicht anders...
  • FYI:
    Bayern hat ja heute bereits gewählt, und auch wenn Bayern wohl das Bundesland mit dem schlechtesten Foreshadowing ist, sind die Ergebnisse doch schon aussagend und wichtig:
    Die CSU hat mit Seehofer tatsächlich dei Absolute Mehrheit geschafft (48.7%) und ist damit alleine regierend.
    SPD hält sich bei 20%, Grüne erreichen nur 8.5%, genau wie die Freien Wähler.
    NICHT geschafft haben es die FDP (3.2%), die Linke (2,1%), die Piraten (1,8%) und der Rest.
    Die FDP hat übrigens etwa 5% verloren, genau die 5%, die dei CSU mehr hat...
    Gibt also erstmal starken Egoboost für Schwarz, Grüne und FDP erhalten bisserl Panik, aber wirklich interessant wirds ja erst nächste Woche (auch wenn schon fast sicher ist, dass Merkel Kanzlerin bleibt, FDP und Linke rein kommen)
  • Er: " Die Zeit für den Werbespot ist fast um, oder?"
    Sie:" Die der schwarz-gelben Koalition hoffentlich auch!"

    Einen so schönen Dialog habe ich schon lange nicht mehr gehört. Ich will damit nun nicht sagen, dass ich die Grünen als Zweitstimme wähle und mit diesem Satz auch nicht das Gegenteil behaupten :P Doch dieser Sateldz nennt meine Position ganz klar. Ich hab kein Bock mehr auf die Bienen-Koalition.Zu viele Menschen wurden von ihr gestochen und die Schwellung wird Jahre brauchen bis sie verschwindet. Das Gift der Biene beinhaltet das Betreuungsgeld, die Fratzen 100%-iger kapitalistischer FDP-Geldsäcke, Merkelsalways-same Pose und das NICHTS-Tun dieser Biene nach dem Stechen. Das Gift wird sich schon verbreiten und den Mittelstand ausbeuten, den Armen noch mehr nehmen, zivilisierte gebildete Migranten alles erschweren und zu Guter letzt die Reichen entlasten. Ich bin jedes mal kurz vor`m Übergeben, wenn ich Rösler im TV sehe bzw. in der Zeitung.

    Ich möchte keineswegs sagen, dass ihr nicht CDU und FDP wählen sollt. Ich würde es gerne sagen, doch hat jeder seine Meinung. Ein passender Wahlspruch zur CDU wäre: Rassismus und Ausbeutung- So bleibt Deutschland stark. Ich persönlich würde selbst als mehrfacher Millionär nicht die FDP wählen. Ich muss dch sowas wie ein Herz geben. Soziale Werte und ein bisschen an die Filialgeneration denken und nicht immer an sich. Dann zahle ich halt eine erhöhte Reichensteuer von 49%. Es ist zwar quasi die Hälfte deines Gehalts aber ab einem bestimmten Gehalt, schmerzt dies kaum. Natürlich muss die Jacht dann evtl einen Monat warten, aber dafür sammeln hoffentlich weniger Rentner Pfandflaschen. Es werden immer mehr verarmte Rentner; sogar schon Jugendiche und alleinziehende Mütter sieht man immer öfters. Ich bin KEIN Linker, doch kann ich diese ausgeklappte Schere zwischen arm und reich nicht mehr sehen. Diese Schere neigt sich immer mehr dem Halbkreis und das kann ich einfach nicht mehr sehen. Diese Politik für die Reichen gegen Ausländer und Mittelstand/Arm muss enden. Wir brauchen einen Wechsel zu etwas sozialerem.

    Da es schon leider sehr spät ist, muss ich meinen Beitrag kürzen und daher widme ich mich der dümmsten Erfindung seit der Privatisierung von Frischluft in Gagabugu(Fiktionaler Staat) bzw. der Legalisierung vom Gebrauch der allwissenden Uchiha-Tafel beim Lottospiel, worin jedes Spiel schon notiert ist, obwol diese noch garnicht stattfanden(flame flame flame gegen Kishi 8o ).....ja ich widme mich dem Betreuungsgeld. Lange habe ich nicht mehr so einen Blödsinn gesehen. Nicht nur erhöht man Studiengebühren und kürzt Kitaplätze, sondern nun führt man auch dies ein, welches ein trick der NPD hätte sein können. Aber kurz zu Stdiengebühren. Die CDU provoziert mich und sicher viele andere Stundenten, dass wir einfach Mama anbetteln müssen,nebenbei arbeiten nur um unserStudium zu finanzieren. Müssen wir villt sogar ein Studienkredit aufmachen und dürfen den dann erstmal Abzahlen diese mehrere Tausend-Euro, wenn wir fertig studiert haben und im festen Job sind. Diese Schweine wollen doch, dass nur Kinder von reichen Eltern es sich leisten können und inruhe studieren. Der Rest darf sich zu Tode schufften,einen Kredit aufnehmen oder Bafög und sich ggf. noch einen Nebenjob suchen um die Lebenshaltungskosten auch komplett decken zu können.Man will bzw. muss sich ja auch mal in den Jahren paar neue Schuhe kaufen etc, aber daran denkt dein FDP`ler, da die bereits ihre KOhle haben und dies wie ein Golfclub der High-Society ist. Dreckspack..aber echt!
    Will ich nun aber zurück zum Betreungsgeld kommen und die daraus resultieren Verkettung von Scheiße( verzeiht mir meinen Ton an dieser Stelle).
    Eine Geschihte:Eine türkische Mutter, die mit ihren Kindern vor wenigen Jahren nach Deutschland zog. Sie selbst spricht kaum deutsch und ihr Mann kam nun letztes Jahr nach Deutschland und arbeitet in Schichten. Die Familie bezieht Hartz 4. NUn haben sie die Wahl ihre Tochter in die Kita zu schicken, da es aber immer weniger Plätze gibt und daher das Angebot niedrig ist,steigt der Preis. Eine verlockende Alternative hat uns aber die leicht ausländerfeindliche CDU serviert, das Betreuungsgeld. So kann unsere Tochter zuhause bleiben und kommt nicht mit der "dreckigen" westlichen Welt in Berphrun und alles was mit USA zu tun hat. Das die Tochter Zuhause kein Deutsch lernt, geht Merkel am Arsch vorbei [bzw. das gehört doch dazu]. Nun sind einige Jahre vergangen und die in Neukölln lebende Familie schult die Tochter ein an einer inkludierten Schule. Sie spricht kein/kaum deutsch, doch muss an die Schule.70% der Kinder, hat auch so gut wie keine Deutschkenntnisse und so muss die Lehreren die ersten 2 Jahre den KIndern deutsch beibringen und versuchen so viel wie möglich vom Lehrplan aber zu schaffen. Selbstverständlich werden die wenigen Deutschen in der Klasse runtergezogen vom Niveau. Die Eltern der Kinder wissen selbstverständlich wer Schuld ist und suchen die Lehreren auf. Es hieß sie ist nich fähig als Lehrerin und solle wieder wo anders arbeiten. Die deutschen Kinder wechseln nun in eine Schule im Stadtteil Wilmersdorf, wo die KInder deutsch können. Die Lehrererin/Lehrer selbst kann nichts dafür, denn es ist ihre Pflicht allen Schülern zu helfen und zu unterrichten. Die Grundschullehrerin ist Jahrgang 91-94.Sie machte ihr Abi im Jahre 2011-2013 und bekam mit, wie das Betreuungsgeld erfunden wurde. Nach dem Studium konnte man aber erst die Folgen von diesem fatalen Müll sehen. Die Lehreren kündigte ihre Stelle an der Neuköllner Schule, da sie keine Dolmetscherin sei und kein türkisch. Heute arbeitet sie an einer Schule im Stadtteil Marzahn-Hellersdorf, wo vor einem Monat ein Asylanteheim aufgemacht wurde, wo desöfteren Ausländer beschimpft werden und auch mehr. Dies ist aber eine andere Geschichte dieser beschissenen Politik der schwarz-gelben Koalition....ENDE"
    Ich hoffe, dass diese Geschichte euch auch etwas bedeutet und ihr mitfühlen. Ich für meinen Teil will Lehrer werden, zwar Lehramt an Gymnasien, doch meine zukünftigen Kollegen an den grundschulen tun mir wirklich leid an manchen Bezirken. Ich finde, dass es so nicht weitergehen kann. Eine Politik des Herumsitzens und des Viel-Sagen und Nichts-Tun. Eine Politik, wo es gebildete Migranten schwieriger haben anerkannt zu werden, die nicht heiraten dürfen, weil sie aus einem Land kommen, wo Bürgerkrieg war[Unter Rot-grün ging das].Ich finde, dass man wirklich überlegen sollte...wen man seine Stimme und wen verdammt nochmal NICHT!

    Nun will ich aber doch sagen, was ich wähle: Ich war, bin und bleibe für die SPD als Erststimme und die Grünen als Zweitstimme!

    Einen schönen Abend euch allen und bitte geht wählen!Wählt von mir aus auch die Piraten oder die LInke, doch beendet die Politik, die uns Studenten,Mittelstand,Migranten den Boden von den Füßen entzieht. Wählt, damit Deutschland auch mal wieder etwas mehr an seine Bürger denkt.....an uns denkt.Bye :)
    Zoro doesn't need a devil fruit. The Devil needs a zoro fruit - Pedrohks Kinoshy



    Sexuelle Erregung nur zwei Klicks entfernt:

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Pater Sanctus Pedroius ()

  • Totenkopfgitarrist schrieb:

    Ja... dieses Jahr die AFD und nächstes Mal dann die NPD... Rechts wird in Deutschland endlich wieder wählbar :rolleyes:

    Doom1491 schrieb:

    Ich hoffe nur, das die AfD nicht die 5% Hürde schafft, ansonst armes Deutschland, wenn wir eine rechtspopulistische
    Partei im Bundestag sitzen haben.


    Um dies klar zu stellen die AfD ist keine rechtspopulistische Partei, sondern grenzt sich seit ihrer Gründung von diesen ab. Dass eine Partei, welche eine Negative Einstellung zur Euro-Politik hat, (im Gegensatz zu den Bundestagsparteien,) sehr rechte Personen anzieht ist verständlich und die AfD musste schon einige Mitglieder, welche ihre ehemalige Mitgliedschaft, in solchen Parteien nicht angaben, rauswerfen. Ich sehe die Lösung der Euro-Krise weder in einer europäischen Schuldenunion (Euro-Bonds) unter den linken Parteien, noch bei immer weiteren Hilfpaketen die nur bei Banken und nicht beim Bürger landen, welche die Schulden auf den Steuerzahler umlegen. Nur verschieben die Bundestagsparteien dieses Thema auf die Zeit nach den Wahlkampf. Die Wirtschaft Griechenlands ist in den letzten Jahren mit den Hilfspaketen um 20% gesunken und die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 60%. Griechenland ist mit dem Euro nicht mehr Wettbewerbsfähig und hällt nur an ihm fest dank der Milliardenhilfen die sie jährlich erhalten. Es gibt zur Zeit kein wichtigeres Thema und daher ist es wichtig, dass eine Partei in den Bundestag einzieht, die eine Alternative zu Milliardenpaketen bietet, welche nur Zeit schinden und nicht dass Problem bekämpfen.
    Buggy for Shichibukai
  • Wer hat diesen Thread zugelassen? Erinnert ihr euch noch an den Thread namens "Medienboard"? Auch wenn hier ausdrücklich für antipolemische Diskussionen geworben wurde, kann man an den letzten Threads erkennen, dass das nichts wird. Zitar: "Ein passender Wahlspruch zur CDU wäre: Rassismus und Ausbeutung- So bleibt Deutschland stark". Schön. Jetzt wissen wir, dass du offensichtlich weder FDP noch CDU/CSU wählst. Und was trägt das zur Diskussion bei? Eure subjektiven Hirngespinste könnt ihr euch sparen, es geht hier darum, den Wahlkampf und die Wahl selbst zu thematisieren, und nicht welche Partei ihr wählt oder auch nicht.
  • Totenkopfgitarrist schrieb:

    Die AFD ist nicht rechts - NEIN. Aber die AFD zeigt rechtspopulistische Züge und in ihrer Ideologie durchaus gefährliche Auswüchse. Die Partei schafft es, die verschiedensten Interessengruppen unter dem Leitthema "Böser Euro" (was nach Griechenland auch sehr gut zieht) zu vereinen und damit andere Punkte in den Hintergrund rücken zu lassen. Auch haben sie, wie oben erwähnt, durchaus starke Themen, Ideen, bei denen sich eine Umsetzung lohnen würde und auch einiges an Inhalt, der deutlich nichts rechts ist und gerne auch zum Entkräften der Vorwürfe genutzt wird. Die AFD bietet aber rechten Ideen eine Bühne, fischt ihre Stimmen auch am stark rechten Rand und hat eben Leute mit in der Führung/Unterstützung, die mehr auf die eigentliche Parteiideologie schließen lassen, als ein 3seitiger Wahlflyer. Klar, jede Partei hat ihre schwarzen Schaafe, aber wenn gefühlt die Hälfte der Spitzenmänner aus dem ehemals klar rechten Bereich kommen, dann zeigt dies schon eine Tendenz, die mir in der Partei nicht gefallen will.


    Dazu möchte ich mich auch mal äußern:
    Ich stimme dir da voll und ganz zu, ich gehe jetzt noch etwas weiter und betitele die AfD als populistische Gefahr für den Wohlstand in Deutschland. Sicher, es hört sich verlockend an: Kein Geld mehr nach Griechenland, das Geld können wir ab sofort benutzen. Was die Leute da teilweise nicht verstehen ist, dass wir mit den Milliarden im Euro-Rettungsschirm die Sicherheit unseres relativ hohen Wohlstands erkaufen. Kommt mir jetzt nicht damit, dass es in Deutschland teilweise auch nicht besser aussieht als in Krisenländern (Anspielung auf einige Problemviertel der Großstädte); in Spanien oder Griechenland sieht es fast flächendeckend so aus: absurde Arbeitslosenquote und noch höhere Jugendarbeitslosigkeit. Frau Merkel versucht hier, den Euro stabil zu halten. Sollte nur eins der Länder in der Euro-Zone pleite gehen, werden sich Investoren weltweit denken : "Oh, der Euro ist weder stabil noch krisensicher". Nicht unbedingt der Gedanke, den sich Investoren wünschen, oder? Die Wirtschaft des Euro-Raumes hängt massiv von der Stabilität des Euros ab. Und die können wir nur erhalten, wenn wir sicher gehen, dass die Staaten gesund bleiben. "Kein Geld mehr nach Griechenland" ist nur eine populistische Wahlkampagne, deren Chancen, umgesetzt zu werden, verschwindend gering seien dürften, denn ich denke kaum, dass ein Abgeordneter, der sich der Lage bewusst ist, für so einen Beschluss stimmt.

    Zudem sollte man sich mal die Aufstellung der AfD ansehen. Da sind gefühlt 50% der Spitze Altfaschisten. Einige der absurden Ideen (Organe gegen Geld, Kinder sollen großteils von der Familie erzogen werden) könnt ihr ja in den vorhergehenden Posts nachlesen. Sicher, sie geben nicht zu, dass das, was sie da versprechen, einen rechten Hintergrund hat (Reaktion wäre etwa "iiiih nazis"), aber den hat es nunmal. Linke Gruppen verbieten? Was? Warum nicht gleich die Rechten mit? Ach ja. *Hust*

    Meine Stimme gehört der CDU, was den einfachen Grund hat, dass Merkel in meinen Augen gute Politik macht und die SPD keinen gescheiten Kanzlerkandidaten hat und auch sonst kein sonderbar einheitliches Bild nach außen zeigt (Man erinnere sich an die "Kanzler-Gehalt"-Debatte oder die "Tempolimit auf Autobahnen"-Debatte, in denen sich die Spitzenkandidaten gegenseitig an den Hals gesprungen sind).

    Überraschend: FDP nicht im Bayrischen Landtag, CSU hat die absolute Mehrheit und die Grünen haben nur etwa 8%. Schade, dass man Bayern nicht als Indikator für die Bundestagswahl nehmen kann.


    . Es gibt zur Zeit kein wichtigeres Thema und daher ist es wichtig, dass eine Partei in den Bundestag einzieht, die eine Alternative zu Milliardenpaketen bietet, welche nur Zeit schinden und nicht dass Problem bekämpfen.

    Sie bieten eine Alternative. Ob das, was sie sich da vorstellen, umsetzbar ist, steht noch in den Sternen. Die Linken werben auch mit 800€ Rente. Wir müssen da erstmal klären, wie wir bei der aktuellen demographischen Entwicklung die Rente für die nächste Generation finanzieren wollen.
    Fav: Berserk, Claymore, Battle Angel Alita, Vagabond, Feng Shen Ji. MIURA, MOVE, GODDAMMIT! :cursing:
  • Zur Frage des Threads: Im Augenblick habe ich keinen Plan, was draus wird.

    Diesmal haben es alle relevanten Parteien geschafft, die mir wichtigen Themen überhaupt nicht anzusprechen. Zumal ich im Zuge der Dinge, die da aktuell passieren, recht hin- und hergerissen bin: Die Politik lügt offen über die gesamte NSA-Affäre, aber eigentlich kann die Politik auch nicht alles zu dem Thema wissen, nur: Dann sollen sie das auch so sagen. Derart dreiste Unehrlichkeit gegenüber den Bürgern ist kein Pappenstiel. Die nächste Sache ist die Euro- und Wirtschafts-Krise, die in meinen Augen keineswegs vom Tisch ist, nur eine klare Positionierung seitens der Parteien vor der Sommerpause sah ich nicht - kA, ob sich da etwas geändert hat.

    Alles in Allem: Das ist dieses Jahr eine BundestagsQuahl.
  • MonkeyDRuffy schrieb:

    Um dies klar zu stellen die AfD ist keine rechtspopulistische Partei, sondern grenzt sich seit ihrer Gründung von diesen ab.
    Das stimmt durchaus, allerdings hast du ohne solche Aussagen heute als kleine Partei auch keine Chance. Ich persönlich finde die politische Vergangenheit der Parteispitze dann eben doch aussagekräftiger oder die "kleinen Punkte", die am Ende negativ herausstechen.

    Du hast aber sicherlich recht, dass die AFD nicht "offen rechtspopulistisch" ist. In meiner Einzeiler-Aussage steckt dementsprechend auch genug Polemik drin. Für die Begründung, warum die AFD "verdeckt rechtspopulistisch" und für mich selbst unwählbar ist, verweise ich auf den ewig langen Text. Das Blöde bei Politikdiskussionen im Internet - entweder Polemik oder Romane, an denen man ewig sitzt^^
  • Oh, so war das wirklich nicht gemeint. Ich bezog mich zwar auf dich, aber es ist doch vollkommen okay, dass du AFD wählst. Ich würde dich auch nicht kritisieren wenn du NPD willst. Wäre zwar fragwürdig für mich, aber ich schreibe niemandem vor was er zu wählen hat.

    EDIT: Hab mich verlesen. Du schreibst von den Piraten. Ändert, aber an der Gesamtaussage nichts. Ist einfach deine Sache.

    Ich bezog mich auf:
    "Ändern wird sich in jedweder Besetzung nichts zum Guten, da muss man sich keinen Illusionen hingeben."
    und
    "4 weitere Jahre Sillstand und falsche Reformen."

    Ich hasse sowas. Das ist erstens inhaltlich einfach Mist und zweitens komplett unbegründet. Egal wie man politisch steht. Wenn eh alles schlecht ist, sollte man sich A.) selbst politisch engagieren, um das zu ändern oder B.) irgendwo hinziehen wo es besser ist. Letzterss wird übrigens recht schwer werden, da es den meisten Deutschen und Deutschland generell sehr gut geht.
    Und wieso sollte es per se "4 weitere Jahre Sillstand und falsche Reformen" geben? Eine groKo wäre ja sogar ein Regierungswechsel. Es würden also neue Ideen eingebracht (unabhängig davon wie man zu denen steht).

    Das sind eher Stammtischparolen à la "Die da oben versauen es sowieso! Alle unwählbar!". Und sowas finde ich nicht gut.


    Zur AfD: Ich halte die Partei für keinesfalls rechtsextremistisch oder ähnliches. Nur zieht sie eben viele Wähler der NPD etc. an, da diese auch gegen den Euro sind. Alles in allem glaube ich, dass die AfD eigentlich ganz brauchbare und auch realistische Konzepte vorlegt, was den Euro angeht, nur natürlich ist so eine europaweite Umstrukturierung nicht einfach und die Folgen sind kaum absehbar. Wenn man mal den Wahl-o-Mat bemüht (der bestenfalls ein Indikator und eine Informationsquelle ist) wird man feststellen, dass sich die AfD in vielen Punkten mit der CDU/CSU und der FDP deckt.
    Dazu kann ich nur sagen, dass es eigentlich etwas schade ist vom politischen Programm der AFD (abseits des allgegenwärtigen EURO-Themas) nur auf diese Weise zu erfahren. Entsprechend würde ich auf die dort angegeben Positionen auch nicht allzu viel geben. In einem Wahlprogramm sind die nämlich meines Wissens nach nicht verankert.
    Die AfD ist ohnehin noch in der Findungsphase. Wie sollte es auch anders sein. Die Partei ist ja noch sehr jung. Für mich ist sie noch keine "Alternative", um mal den Parteinamen aufzugreifen, aber ich bin gespannt auf ihre Entwicklung. Sie erscheint auf jeden Fall seriöser als die Piratenpartei und kann hoffentlichg ihr Themenspektrum in der nächsten Zeit (öffentlichkeitswirksam) ausbauen.

    @ Icedragoon: Mit populistisch meinte ich so etwas wie die eben angesprochen "Stammtischparolen". Ganz nach dem Motto: "Die FDP scheißt auf alle, die nicht Unternehmer sind" und "Alles was links der CDU ist, ist Kommunismus". Natürlich ist eine Diskussion auch immer irgenwo Meinungsmache, aber sowas muss echt nicht sein und ist auch einfach nicht konstruktiv.
    Bundesliga Tippspiel: #11 (11/12), #3 (12/13), #3 (13/14), #4 (14/15), #2 (15/16), #3 (16/17), #13 (17/18), #4(18/19)
    EM/WM Tippspiel: #4 (2014), #40 (2016), #2 (2018)

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kendrick ()

  • Ich wähle doch nicht AFD O.o ^^
    Das war mehr ein Ausdruck von Sarkasmus/Trauer darüber, dass eine derart am rechten Rand positionierte Partei derzeit so einen Hype erfährt. Seriöser als die Piraten wirkt sie auf jeden Fall, wobei das bei all der Transparenz in der Piratenpartei nicht weiter schwer ist. Groß Hoffnungen hab ich ob der Namen und der genannten Gründe eben nicht...


    Die von dir zitierten Sätze sind sicherlich negativ vorbelastet, aber sie entsprechen nun mal auch der Erfahrung. Ob nun Rot-Grün, Schwarz-Gelb oder Rot-Schwarz, was hat sich denn wirklich geändert? Da werden Rot-Grün nach der Ära Kohl gewählt, um die Probleme dieser Ära zu beheben und dann vertiefen sie die noch. Die CDU gleichzeitig verschuldet uns gegenüber Europa um 100e von Milliarden Euro...

    Unsere Politik - egal wer gerade an der Macht ist - dreht und wendet sich mit dem Wind. Und eben gelenkt vom Kapitalismus. Man muss sich doch keine Illusionen machen, dass es mit einem Wechsel zu welcher Partei auch besser wird. Die Geldmittel (und darauf kommt es am Ende an) liegen doch in den gleichen Händen, das System an sich wird auch weiter (dank Zins und Zinseszins) nicht funktionieren. Der Euro ist als Währung stabiler, als es die DM je war. Beginnen wir nun, den Euro nach und nach zur nationalen Währung zurückzubauen, so schadet dies am Ende dem Euro und damit Deutschland selbst.

    Wer kauft denn die deutschen Produkte? Eben die Südländer, die wir jetzt so gar nicht haben wollen. Die deutschen Gelder, die nach Griechenland geflossen sind, sind doch direkt zurück nach Deutschland geflossen, um die Lieferung zweier dringend benötigter U-Boote zu finanzieren. Anstatt man Griechenland also wirklich hilft, leiht man denen Geld, damit sie bei uns einkaufen können und später noch die Zinsen draufzahlen dürfen. So siehts nämlich aus.

    Die in der Schweiz illegal angelegten Gelder würden reichen, um Deutschland auf einen Schlag nahezu schuldenfrei zu machen. Die Deutschen unterstützen jede mögliche Kriegsbemühung im Nahen Osten, schließlich müssen wir unsere Waffen dahin verkaufen. Geld regiert die Welt und dies wird keine Partei der Welt ändern können und dementsprechend wird sich auch die Politik nicht ändern. Unsere Probleme rühren eben weniger von schlechten Politikern sondern vom System selber her.

    Da leugnet die CDU bis heute die Zusammenarbeit von BND und NSA, die von beiden Seiten längst bestätigt worden ist. Und wird dafür von der SPD angegriffen, die diese Zusammenarbeit damals erst ermöglicht hat. Beide Parteien arbeiten im gleichen System und so lange das System das eigentliche Problem darstellt, wird sich an den Grundzügen der Politik nichts ändern.

    Und eine große Koalition wird wie die letzte auch nicht durch Innovation auftrumpfen, sondern eben vorallem auf Stillstand aufbauen. Man wird wochen- und monatelang um den heißen Brei herumreden, sich am Ende auf ein Minimum an Überschneidung einigen und diese "Reform" dann mehr schlecht als recht auf den Weg bringen. Schließlich geht es heute in der Politik weit weniger um Inhalte, als um den Schein. Da stellen die Piraten einen Antrag, der von allen Parteien für gut befunden wird, der aber nicht angenommen wird, weil SPD und Linke den gleichen Antrag unter ihrem Namen stellen. Der Beschluss der Piraten geht nicht durch, weil SPD und Linke nicht mitspielen und die beiden Anderen scheitern ebenfalls, weil die Linke gegen den (inhaltlich gleichen!) Beschluss der SPD und die SPD gegen den der Linken ist. So geschehen erst vor ein paar Wochen. DAS ist Politik. Gut ist nur, wenn der eigene Name drauf steht und so funktioniert das System. Am Ende wurde der Antrag, der inhaltlich von der Mehrheit befürwortet wurde, nicht angenommen, weil man sich nicht einigen konnte, welcher Name ganz oben drauf stehen soll. Parteitreu statt Inhalt, Stillstand statt Innovation. Änderungen sind derzeit doch sowieso nur dann möglich, wenn du als Partei die absolute Mehrheit hast... alles andere endet mittlerweile nur noch in Stückwerk.

    Zudem werden gefühlt 80% der Wahlversprechen (am Ende wahrscheinlich sogar deutlich mehr^^) sowieso nicht eingehalten. Ich sehe da keinen Grund, wieso das ausgerechnet diese Wahl sich ändern soll. Wenn sich dann Angie im Werbespot hinstellt und "Alles wird gut!" sagt, dann ist das schlicht und ergreifend eine Illusion, die so nicht eintreten wird. Die Probleme sind weder in 1 noch 2 noch 4 Jahren zu lösen und diesen Illusionen muss man sich gar nicht hingeben. Egal ob SPD, CDU, Linke, FDP oder Grüne - all diese Parteien haben in der näheren Vergangenheit Teile und Hauptpunkte ihres Wahl- und/oder Parteiprogramms übergangen oder gar gegenteiligen Beschlüssen zugestimmt.


    Das Ganze mag sich nach Stammtisch und Politikverdrossenheit anhören, ist aber letztendlich nun mal die (traurige) Realität. Ob nun Rot-Grün, Schwarz-Gelb oder Schwarz-Rot an die Macht kommen - die Probleme dieses Landes werden sich dadurch nicht mindern. Ja, man sollte sich engagieren und dementsprechend bin ich auch genügend auf Demonstrationen und im offenen Dunstkreis der Berliner Piraten zu finden, aber große Illusionen muss man sich da trotzdem nicht machen. In den letzten Jahren wurde unter den verschiedensten Koalitionen verschiedenste Politik betrieben - was hatten alle gemeinsam? Die Situation der Mittel- und Unterschicht ist schlimmer geworden, die Situation der reichen "Elite" hat sich verbessert. Und das wird sich jetzt auch nicht postwendend ändern, schließlich wird Politik für das Geld und nicht für die Menschen gemacht.

    Und ja, uns geht es hier besser, aber gerade dieses "Dann geh woanders hin!" ist der komplett falsche Ansatz. Nur weil es uns hier besser geht, als den Griechen heißt das nicht, dass ich mit der Situation zufrieden sein muss. Mit der Argumentation kann ich den NSA-Skandal abwinken mit Verweis auf China, irgendwelche Sozialprogramme kürzen mit Verweis auf Afrika und die Demokratie einschränken mit Verweis auf Russland. Und genau das ist der falsche Weg. Nur weil es uns hier gut geht, heißt das nicht, dass man sich damit zufrieden geben sollte. Nur weil es den Griechen (auch dank uns!) schlechter geht als uns, ist das kein Grund, nicht weiterhin auch das Optimum zu wollen und zu suchen. Warum sollte man sich in Deutschland mit einer Politik zufrieden geben, die 90% der Bevölkerung zu Gunsten der reichen Elite bewusst benachteiligt?


    Ein Großteil der deutschen Bürger ist mittlerweile politikverdrossen. Wo im Punkte NSA das Land aufschreien müsste, gehen in ganz Deutschland nicht so viele Menschen auf die Strasse, wie sie alleine hier in Berlin hingehört hätten. Wir sind alle am Murren, aber die nächste Demo gegen das nächste unsinnige Gesetz oder die nächste Bankenrettung erreicht dann nicht mal vierstellige Teilnehmerzahlen - in einer Millionenstadt. Oder man schaue sich die Wahlbeteiligung generell an. Eben deswegen wie gesagt, würde ich mir wünschen, dass es die Piraten über die 5% schaffen und vielleicht zumindestens kleinere Teile dann mal aufwecken, was die ganzen Skandale der letzten (und vorallem kommenden!) Jahre betrifft. So viel du dich als Einzelperson auch engagierst, ohne Geld kommst du nicht weit. Und die Leute, die das Geld haben, die wollen nicht, dass sich etwas verändert. Es ist doch schon traurig genug, dass man als deutscher Kabarettist nur noch die Beschlüsse der Bundesregierung nacheinander aufzählen muss und damit einen Lacher nach dem nächsten kassiert. Die tägliche Politik liefert die besten Gründe warum wir auf dieselbe nicht mehr hoffen sollten.

    Das sind alles keine Gründe, nicht wählen zu gehen oder sich nicht zu engagieren. Aber zumindestens ich mache mir keine großen Hoffnungen/Illusionen, was das Ergebnis betreffen wird... denn an Wunder glaube ich leider nicht mehr. Außer im Manga :D
  • Hab mich bezüglich der AfD verlesen. Du schreibst von den Piraten. Ändert, aber an der Gesamtaussage nichts. Ist einfach deine Sache, was du wählst.

    Für den Bürger verändert sich spürbr schon etwas je nachdem wer regiert. Am konkretesten wird das wenn es ums Geld geht, ergo um Steuern und Abgaben bzw. um staatl. Zuschüsse.
    Von der Bundespolitik ansonsten bekommt man natürlich nicht so viel zu spüren, da der Maßstab einfach größer ist als auf beispielswese kommunaler Ebene. Von der Europapolitik bekommt man z. B. konkret überhaupt nichts mit. Man liegt allerdings ziemlich daneben wenn man denkt, dass sich da nichts tut. Zudem gibt es gerade im wirtschaftlichen und sozialen ereich ERHEBLICHE Unterschiede zw. den Parteien bzw den 2 politischen Lagern, die aktuell im Bundestag vertreten sind. Es ist nicht so, dass sich da nie was ändert. Nur ist eben vieles nicht bzw. nur schwer oder selten direkt wahrnehmbar.

    Wo muss sich denn deiner Meinung konkret etwas ändern?

    Zur Kapitalismuskritik: Am Kapitalismus an sich wird man kaum rüteln können, da er einfach unser Wirtschaftssystem ist. Die soziale MW ist Kapitalismus. Sicherlich nicht komplett perfekt, aber genauso sicher dem gescheiterten Gegenpol vorzuziehen.
    Bundesliga Tippspiel: #11 (11/12), #3 (12/13), #3 (13/14), #4 (14/15), #2 (15/16), #3 (16/17), #13 (17/18), #4(18/19)
    EM/WM Tippspiel: #4 (2014), #40 (2016), #2 (2018)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kendrick ()

  • Kendrick schrieb:

    Wo muss sich denn deiner Meinung konkret etwas ändern?
    Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht! Es gibt kein Allheilmittel, da wir weder perfekte Menschen noch eine perfekte Welt haben.
    Wir können nicht gleichzeitig Griechenland helfen und weiterhin reicht bleiben, wir können nicht gleichzeitig Wirtschaftsaufschwung und Frieden in Nah-Ost haben, wir können nicht gleichzeitig der USA in den Ar.sch kriechen aber China für das gleiche Vorgehen verurteilen.

    Damit sich wirklich was ändern kann, müsste auch die breite Masse des deutschen Volks aufwachen und sich integrieren/engagieren. So lange es aber die Bevölkerung nicht interessiert, wenn 90% zu Gunsten der Reichen vernachlässigt werden, dann kann und wird sich auch nichts ändern. Eben deswegen wähle ich Piraten. Nicht weil ich denke, dass diese konzeptionell irgendwas ändern werden können - aber eben vielleicht, weil sie ein bisschen Lärm und Aufregung erzeugen können.

    Wir sind mittlerweile in so nem Trott drin. Wählen, 4 Jahre meckern, Wählen, 4 Jahre meckern und kaum jemand engagiert sich. Vllt mal im Kabarett über die Politiker lachen oder am Stammtisch fluchen, aber sonst? Mit der "Herrschaft des Volkes" will das Volk selbst teilweise ja gar nichts mehr zu tun haben. Zwar durchaus verständlicherweise, aber trotzdem nicht gut zu heißen...

    Was sich konkret ändern muss? Investition in die Bildung/Erziehung, gerechtes Arbeitslosengeldsystem, durchaus in Verbindung mit einem Mindestlohn, Änderung der Energiepolitik/subvention, bessere Integrationspolitik, Rettungspolitik zu Gunsten der Bürger statt der Banken und und und und... da kann man aufzählen, bis man schwarz wird und das meiste wird sich nie ändern. Die Welt funktioniert, wie sie funktioniert. Eben deswegen bleibe ich jetzt mal bei den einfachsten - durchaus umsetzbaren - Punkten.

    Würde ich es einfach formulieren müssen: Ich wünsche mir eine Politik fürs Volk und keine Politik fürs Geld. Und gebe mich dann mit den kleinsten Änderungen zufrieden...
  • Ich halte die AfD für den Ausdruck einer negativen Entwicklung, die in ganz Europa statt findet. Überall ziehen rechtspopulistische Parteien in die Parlamente ein, weil sie vermeintlich einfache Lösungen bieten.

    Zunächst mal: Ja ich halte die AfD für rechts. (Bitte unterscheiden zwischen Rechts, Rechtsradikal und Neonazistisch). Den Grund dafür liefert sie eigentlich ziemlich oberflächlich. Einige Gründe wurden hier ja schon genannt. Sie kombiniert neoliberale & elitäre Themen (der FDP) mit bürgerlichen, nationalistischen & fremdenfeindlichen Themen (Union bis NPD). Dazu versucht sie sich als rebellisch und revolutionär zu präsentieren und verpackt das ganze noch mit einem Hauch von Verschwörungstheorie (Umfragefälschung, linke Medien, linker Terror etc.) . So zieht sie sowohl Wähler von allen klassischen rechten Parteien und spricht zudem unzufriedene Wähler an, die ansonsten überhaupt nicht oder Protest-wählen würden.

    Das Thema Euro hat sich dafür aktuell natürlich angeboten, da in der Medienlandschaft eine enorm polemische Debatte statt gefunden hat, die sich perfekt für populistische Stimmungsmache geeignet hat. Andere Parteien in anderen europäischen Ländern haben das ja ebenfalls für sich entdeckt.

    Inhaltlich ist es natürlich erst einmal korrekt, dass die "Eurorettung" der EU so nicht laufen kann. Griechenland wird herunter gewirtschaftet und besser wird die Situation dadurch sicher nicht werden. Das Hauptproblem ist für mich aber, dass in den deutschen Medien immer der Anschein erweckt wurde "unsere" Steuergelder werden "den Griechen" geschenkt. Dafür wurden Klischees vom faulen Südeuropäer und vom fleißigen Deutschen heraufbeschworen. Dazu dann noch diese geheuchelte europäische Freundschaft. Was natürlich völliger Unsinn ist. Der größte Teil der Griechen wird von den Steuergeldern (die im übrigen aus ganz Europa kommen und nicht nur aus der BRD) nie auch nur einen Cent sehen. Die Kohle fließt bekannter Maßen ja direkt wieder zurück zu den Banken und Kreditinstituten (u.a. in Deutschland), bei denen der griechische Staat verschuldet ist. Reines Eigeninteresse der deutschen Bundes-Lobby also.

    Den Köpfen der AfD dürfte das soweit bewusst sein. Dennoch fischen sie mit - auf intellektuell getrimmten - Stammtischparolen nach Menschen, die einfach nur nach einem Erlöser suchen, der sie aus der Krise führt.

    Dummerweise lassen sich die Leute von dumpfen BILD-Hetzartikeln sehr beeinflussen und fühlen sich von Statements wie "Raus mit den Pleite-Griechen" angesprochen. Das läuft darauf hinaus, dass die Leute, die noch etwas Vermögen haben Angst bekommen, dass damit griechische "Luxus-Renten" finanziert werden. Was den Aufstieg einer Partei, die sich die Rettung des deutschen Spießbürgertums zur Aufgabe gemacht hat natürlich enorm begünstigt.

    Schließlich sichert sich die AfD mit Verschwörungstheorien gegen jeden Gegenwind ab. Wenn die Medien etwas gegen sie schreiben, dann sind das die "links-grünen Gutmenschen", die nichts anderes zum Ziel haben, als die restlose Vernichtung der deutschen Sparbücher. Logisch, da Springer und Bertelsmann allen voran selbstverständlich im Herzen immer Hippies waren... Wenn sie bei Umfragen nur auf zwei Prozent kommen, dann sind die natürlich gefälscht. Praktisch, denn wenn man dann tatsächlich nur auf zwei Prozent bei der Wahl kommt, weiß man gleich warum. Wahlbetrug! So bleiben die eigenen Leute schön auf Linie und in ihrer Überzeugung gefestigt. Wenn man doch ein gutes Ergebnis einfährt, dann hat die "Medienhetze" keine Wirkung gehabt. Wie auch immer es kommt, man wird sich bestätigt sehen. So etwas halte ich für sehr gefährlich.

    Wen wählen?

    Ich persönlich halte nicht viel der deutschen parlamentarischen "Demokratie", da das Wort Demokratie in einer kapitalistischen Gesellschaft jeglichen Wert verliert. Es gibt zu viele Faktoren, die eine freie Wahl verhindern. Lobbyismus, gewinnorientierte Medien, die Abgabe der Mitbestimmungsrechte für die Zeit einer Wahlperiode. Die Tatsache, dass die NATO seit den 70er Jahren militärisch vorgesorgt hat, dass missliebige Regierungen weg geputscht werden können. Dazu noch die herrschende Vorstellung, dass sich Demokratie allein auf das Wählen einer Regierung beschränken würde und die Bürger ansonsten lieber arbeiten und nicht zu viel über die Welt nachdenken sollen.

    Ich bin auch kein fundamentaler Kommunist oder Sozialist aber einige Grundzüge der marxistischen Idee sind auch heute noch aktueller denn je. (Sidefact: Schon die Ur-Christen forderten die Vergesellschaftung von Land und Boden, liebe CDU/CSU.;))

    Meine Stimme werde ich dennoch der Linkspartei geben, auch wenn ich nicht mit allen ihren Forderungen übereinstimmen kann. Ich denke aber, dass es wichtig ist eine starke (echte) Opposition zu haben. Zudem tut mir der Gysi immer wahnsinnig Leid, wenn er sich in irgendwelchen TV-Duellen mit schwarz-gelben Lügnern und rot-grünen Heuchlern, die ohnehin nur ihre Standardphrasen herunterleiern, herum schlagen muss, um dann am Wahlabend dennoch zittern zu müssen.
  • Schwarz-Gelb hat sich nicht durch Visionen und großen Änderungen hervorgetan, aber die Politik von Schwarz-Gelb hat schlicht und ergreifend funktioniert und das ist der Grund warum sie wohl weiter regieren werden. Die Ziele von Schwarz-Gelb und von Rot-Grün sind letztlich die selben nur erreicht Schwarz-Gelb diese ohne Änderungen (wenn auch vlt langsamer) und damit ohne sich dem Risiko auszusetzen unser Land in den Dreck zu fahren wie es Hollande in Frankreich tut.
  • @ Totenkopfgittarist: Ich fasse zusammen: Du weißt nicht, was sich ändern soll bzw. nicht wie, aber findest alles scheiße. Super. 0 konstruktiv, hauptsache dagegen. Das ist keine politische Position, dass ist einfach 'ne verbitterte Einstellung.

    @Whitebeer. Du weißt OFFENSICHTLICH nicht was Lobbyismus ist. Das was du da erzählst, ist es jedenfalls nicht. Lobbyismus heißt Interessenvertretung, Jeder Politiker ist von Beruf aus Lobbyist.
    "Reines Eigeninteresse der deutschen Bundes-Lobby also." Komplett sinnloser Satz.

    Genau das meinte ich in meinem ersten Post. Total verdrehte Weltbilder von irgendwelchen "Lobbyverschwörungen", die dann mit stumpfen unbegründeten Parolen wie schlecht doch alles ist und dass sich eh nichts ändert und dass alle korrupt sind etc. gestützt werden.
    Ich bin mal raus hier. Wie erwartet keine wirkliche Diskussion möglich. Meinung setzt immer auch ein bisschen Ahnung voraus.
    Bundesliga Tippspiel: #11 (11/12), #3 (12/13), #3 (13/14), #4 (14/15), #2 (15/16), #3 (16/17), #13 (17/18), #4(18/19)
    EM/WM Tippspiel: #4 (2014), #40 (2016), #2 (2018)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kendrick ()