Cold-Blooded (D. Draig) [Pausiert]

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    • Cold-Blooded (D. Draig) [Pausiert]

      Halli Hallo
      Nach dieser Welle von neuen FF hier im Board hab ich mir den Mut genommen um meine eigene FF zuschreiben, von stillen Leser zum Autoren :D . Vor erst viel ich nur ein paar Sachen sagen, erstens ich bin mir noch nicht sicher ob es sich dabei um eine kürzere oder längere FF handeln wird ?( , zweitens werde ich es aufgrund von Schule und Arbeit wohl nicht schaffen in jeder Woche ein neues Kapitel zu veröffentlichen X/ und drittens hab ich so meine Schwierigkeiten mit Zeitformen (Deutsch ist nicht meine Muttersprache), also habt bitte etwas Nachsicht ;(
      Also genug gesagt beginnen wir mit meiner FF

      Der Prolog:
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      Feuer. Ein Meer aus Flammen erstreckt sich über die Stadt. Von den hintersten Winkeln und Gassen dieser einstmals prächtigen Stadt bis zum Hafen, wo die Flammen nahe dem Meer sind, um sich mit diesem zu duellieren. Die Straßen, getränkt in tiefstes Scharlachrot, der Himmel durch den Rauch zur Nacht verdunkelt und die Luft geschwängert von Schreien und Wehklagen von Männern, die sich mit lautem, hasserfülltem Gebrüll in den Kampf stürzen, weinenden Müttern, die versuchen, sich und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen, und von den Kleinen, die ziellos umherwandern und ihre Eltern suchen. In diesem Albtraum haften Inferno durchstreifen monströse Bestien die blutgetränkten Straßen, die auf der Jagd sind und sich nach Menschenfleisch verzerren. Kreaturen, wie sie nur ein Priester aus seiner Predigt über die Hölle kennt, mit Klauen so scharf, dass sie mit einem einzigen Schwung ihrer Pranke einem Erwachsenen den Bauch aufschlitzt und gleichzeitig die Eingeweide mitreißt, seelenlose geschlitzte Pupillen, die Ausschau nach allem halten, was sich bewegt und dessen Körper überzogen sind mit einem harten Schuppenpanzer, der jede Klinge blockt und jede Kugel aufhält. Dieses infernalische Schauspiel sichtlich genießend, beobachtend steht ein Mann, in reines schneeweiß gekleidet, aber mit Haaren, dessen Strähnen in allen bekannten Farben kontrastieren, mit Augen, die Freude ausstrahlen, wie es nur ein Kind vermocht, wenn es ein Spielzeug geschenkt bekommt. Doch unter dieser Freude lauern der endlose Wahnsinn und Kälte.


      Arc I: Ein Unglück nach den anderen
      Kapitel 1 - Von Pech verfolgt
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      1995 Anno Maris

      Hauptstadt des Goa Königreichs, East Blue

      Die Sonne strahlt hoch oben zur Mittagsstunde auf die hart arbeitenden Händler, die versuchen ihre Produkte an den Mann zubringen, den Arbeitern die schwere Kisten um herschleppen und kurz vor einen Bandscheibenvorfall sind und den Pflichtbewussten Stadtwächtern die die Ordnung bewahren und sich vergewissern das alles seinen rechten gang hat. Nur ein junger Bursche von gerade mal 18 Jahren streift durch die Straßen mit den Händen in den Hosentaschen und einen mürrischen, genervten Blick. Mit wilden zerzausten pechschwarzen Haaren, die wohl noch nie einen Kamm gespürt haben, der abgetragenen schwarzen Lederjacke, einfachen Sportschuhen, den zerrissenen Blauen Jeans, die mit einen einfachen alten Gürtel fixiert sind und an den ein Dolch samt Scheide befestigt ist, ein dreckiges rotes T-Shirt, auf der das Wort BADASS fett in gelb gedruckt ist und den silbernen Ohrring am linken Ohr stellt der Knabe das dar was man unter einen Punk, einen Nichtsnutz und Tagelöhner versteht.

      Wie ein Löwe auf der Pirsch durchstreift der Schwarzhaarige die Straßen auf der such nach seinen nächsten Beute, die er ausrauben kann und mit den Geld sich eine warme Mahlzeit zukaufen oder eine halbwegs warme und trockene Unterkunft für eine Nacht zu mieten. Nach einiger zeit suchen fand er schon sein ideales Opfer, ein schwer beleibter Herr gekleidet in einen dicken Pelzmantel, edlen Hut und an jeden Finger ein goldener Ring mit einen Edelstein versehrt. Der dickliche Geldsack ging mit seinen Hund spazieren und hinter ihm nährte sich der Tunichtgut, bereit den reichen Sparschwein ein paar schwere Berry zu erleichtern. Als der Bursche seinen Opfer nach genug war fiel ein Blumentopf von Himmel auf den Schädel das Schwarzhaarigen. Mit starken schmerzen im Schädel versuchte er es nochmal, diesmal rutschte er auf einer Bananenschalle aus und krachte mit voller Kanne auf den rücken und sein Hinterkopf küsste den Gepflasterten Boden. Mit schmerzen in Leib gab er auf zog sich zurück, das nicht was schlimmeres Passiert.

      ~ * ~

      In einer Gasse sitzend dachte der Junge Bursche nach.
      Schon wieder, Schon wieder, verdammte scheiße schon WIEDER! Seit ich diese verdammte Frucht gegessen haben Passiert mir ein Unglück nach den anderen. Ich war zwar nie richtig von Glück gesegnet gewesen aber DAS!? Wieso habe ich ausgerechnet nur diese Teufelsfrucht geklaut, da waren doch dutzend andere Sachen die ich mir unter den Nadel reisen konnte, aber nein ich wollte ja eine Teufelskraft haben um so ein besserer Dieb zu werden. Ich wette das dieser komischer Händler es mir mit Absicht so leicht gemacht hat diese Frucht zu stellen, da er sie unbedingt los werden wollte.
      Die Gedanken des Jungen wurden abrupt unterbrochen von einen zwielichtigen Kerl im Anzug und zwei Katanas die an seiner linken Seite befestigt sind. Der fremde ist doppelt so groß wie der Junge, hat ein Überbiss mit gelben Zähnen, was drauf schließen lässt das dieser ein Raucher ist oder war, aber das auffälligste des glatzköpfigen Fremden war seine Narbe die sich senkrecht in der Mitte seines Gesichtes, von Scheitel bis zum Kinn erstreckte.
      Das Narbengesicht spricht:
      „Hab deine Vorstellung gesehen, war zum schießen!“ ein dreckiges Grinsen zierte das Gesicht der Glatze. „Ich wette mit dir um einen Berry das du mit soviel Pech nicht mal einen Baby den Lutscher wegnehmen kannst, Kuhahahaha“.
      „Ich hab wirklich keine Zeit und kein Bock mich von einen Glatzköpfigen Freak verarschen zulassen, verpiss dich!“ kam es aus ihm heraus.
      „Bist wohl ein ganz harter, was? Ich mach dir ein Angebot bei dem du ein ein Haufen Kohle machen kannst! Was sagst du?“
      Der Schwarzhaarige denkt nach und fragt: „Was ist das für ein Angebot?“
      „Es ist nichts schwieriges, am Haffen steht ein Karavelle mit einen Drachenkopf als Galionsfigur aus dessen Maul eine Kanone ragt. Auf diesen Schiff befinden sich drei Leute, Freunde von mir, und ich möchte das du auf ihr kommst und ein kleines Päckchen versteckst, soll eine Überraschung sein. Was sagst du dazu?“
      „Wie viel?“
      „10.000.000. Berry“
      „10 Mios?“
      „Genau“
      Unsicher sagt er: „OK, aber ich möchte erst einen Vorschuss!“
      „Gut, Gut die Hälfte jetzt und die andere wenn du wieder zurück bist“
      „Wo treffen wir uns?“
      „Im Pub zur faulen Möwe, so neben bei wie heißt du?“
      Lion Jinx und du?“
      „Nenn mich einfach Mr.Critters, also vergiss nicht Heute Nacht soll das Päckchen auf den Schiff sein, OK.“
      „OK.“

      ~ Hafen, Nacht ~

      Es ist tiefste Nacht. Der Hafen ist still und keine Menschenseele befindet sich dort, jedenfalls keine nüchterne. Im Dunkeln wandert eine dunkle gestallt auf allen Vieren, mit Grünen wilden Augen springt diese Gestalt umher, elegant von einer Pfote auf die andere bis die Kreatur das Ziel ihrer suche gefunden hat, eine Karavelle mit den Kopf eines Drachen aus dessen Maul eine Kanone ragt, die nur drauf wartet ein feindliches Schiff zu versenken.

      Mit katzenhafter Leichtigkeit sprang Lion auf das Schiff und schlich sich unters Deck um das Päckchen zu verstecken. Mit den Glauben das er Heute leicht verdientes Geld machen würde bemerkte er nicht wie eine Gestalt sich im langsam nährt, bewaffnet mit 2 Kukri Messer nährte sich diese Person Jinx. Dieser bemerkte noch rechtzeitig die seltsame Person, die einen schweren brauen Ledermantel geschlossen trug, mit schweren Handschuhen und Stiefel sind die enden seiner Glieder verdenkt, um dem Hals ein Blauer Schal gewickelt und auf den Kopf ein Cowboy-Hut. Doch das auffälligste war die Maske die der Angreifer trug, es ist eine einfache graue Metallmaske die mit mehreren Löchern versehen war und den Träger ein Bizarres Aussehen gab, das einzige was vom Angreifer nicht verdeckt ist sind die langen, wilden, blonden Haare.
      Und die Gedanken von Jinx waren einfach nur: „Noch so ein Freak, ein VERDAMMTES Unglück nach den anderen.“

      ~ Stadt, Nacht ~

      In den Straßen Goas wandern zwei gestalten umher auf der such nach einer Bar um in der dortigen Atmosphäre sich zu betrinken, zu entspannen und den alltäglichen Sorgen zu vergessen. Jedenfalls einer von den beiden.
      Ronin“ rief der größere von beiden, ein Mann mit grünen schulterlangen Haaren und einer Brille mit runden Gläsern, seinen Kumpanen zu.
      „Verdammt noch mal Ronin hörst du mir zu!?“
      „Ich höre dich schon, meine Güte entspann dich mal Lärad, es ist das erste mal seit einer verfluchten Ewigkeit das wir mal verschnaufen können.“ Sagte der Mann mit den schwarzen Haar samt Kinnbart und Katana zu seinen gerade mal 5 cm größeren und etwas älteren Kumpel.
      „Ich weiß. Aber ist es in Ordnung Kira ganz allein auf den Schiff zulassen? Du weißt doch wie dieser Spatzenhirn ist? Die 'Wyrm' könnte jetzt bestimmt schon abgefackelt sein oder am Hafen versinken während wir uns gerade Unterhalten!“ Sagte der grün haarige mit einen entsetzen im Gesicht.
      „Hab mal etwas vertrauen in Kira. OK es ist schon ein-, zweimal passiert, aber das war nicht mit Absicht. Glaub ich.“ Sagte Ronin gewitzt mit einen schmunzeln ins Gesicht und fügte hinzu: „ Und selbst dann hätten wir einen unendlichen Vorrat an Holz um die 'Wyrm' zu reparieren oder vielleicht ein größeres besseres Schiff zu bauen, Kukukuku“.
      „Du bist wirklich ein eiskalter Schweinehund, weißt du das? Nicht nur das du so was über unser treues Schiff sagst, das uns öfters den Arsch gerettet hat als ich zählen kann, sondern mich auch noch als Holzdepot missbrauchst!“
      „Schön von mir aus gehen wir zurück, aber ich sag dir es ist alles in Ordnung“. Antwortete der schwarzhaarige Schwertkämpfer völlig genervt.

      ~ Hafen, die 'Wyrm' ~

      Jinx versucht den Angriffen seines Widersachers auszuweichen, mit gezielten Backflips und akrobatischen Bewegungen kann er den Kukri-Klingen knapp ausweichen. Der Maskierte greift weiter ohne Rücksicht den Eindringling an und zerstört die ganze Einrichtung. Die Kukri zerschneiden alles was ihnen in die Quere kommt ohne Gnade. Jinx kann kaum noch richtig ausweichen und versucht ein verzweifelten angriff von hinten. Das Gesicht von Lion verwandelt sich zu einer Mischung aus katzenhaften und menschlichen Gesichtszügen, seiner Haut entsprießt schwarzes Fell, die Hände werden zu Klauen, ihm wächst ein langer schwarzer Katzenschwanz aus dem Gesäß und die Pupillen sind nun Geschlitzt. Die Maske war kurz überrascht über das Zwitterwesen aber hörte mit den Angriffen nicht auf. Mit neu gewogener kraft sprang Jinx auch zur Decke der Kabine von da aus zur Rückseite des Feindes und rammte seinen Dolch in den Rücken.
      „Was zum Teufel!?“ rief der Katzenmensch als sein Dolch zerbrach und plötzlich eine feminine Stimme erklang: „Sorry Mister Pussy Mann aber meine Haut ist härter als Stahl.“

      Kapitel 2 - Katze und Echse
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      „B-Bist du auch ein Teufelsfruchtnutzer und wieso Pussy Mann?“ stammelte Jinx der Maskierten Frau entgegen.
      Auf dessen Frage folgte ein simples „Nein und nun ja“ versuchte die Blonde ihre Worte vorsichtig abzuwägen, „Pussy ist doch ein anderer Ausdruck für eine Katze, oder nicht?“ Kamm es ihn einen überraschenden Naiven und zu gleich unschuldigen Ton von der geheimnisvoll Maskierten.
      „Ja, aber für eine weibliche Katze!“ Schrie Jinx perplex.
      „Hört sich aber besser an als Kater“ erwiderte sie, sichtlich ein Kichern unterdrückend.
      „Willst du mich verarschen?!“ Kam es den Katzenmenschen geschossen und griff zugleich mit seinen Krallen die Frau, nur um wenige Augenblicke den schlag eines geschuppten Schweifs am Kopf getroffen zu werden und so durch die Wand der Kajüte fliegt am Hafen landet.
      Von Schmerzen benebelt schrie Jinx laute Schmerzensschreie von sich. Er versucht sich wieder aufzurappeln als er die Maske bemerkt, die er noch erreichen konnte bevor sie im aus den Schiff schleuderte.

      Kaum wieder auf den Beinen sah er SIE kommen, ohne Maske und mit den Hauptmast des Schiffes auf ihrer Schulter tragend.
      „Scheiße, scheiße, VERDAMMTE SCHEIßE!!!“ schrie Jinx vollkommen im Panik geraten als er ihr Gesicht erblickte und erkannte was sie war.
      D-das kann doch nicht wahr sein, warum ausgerechnet eins von diesen Monstern, konnte sie kein Fischmensch oder Mink sein, das hätte wenigstens diese absurde Stärke erklärt. Aber bitte kein verdammter Lizard.
      Die unmaskierte Widersacherin nährte sich immer näher ihren Hilflosen Opfer. Das Gesicht dieser Kreatur wies Starke menschliche Züge einer Frau aus, aber auch starke animalische Züge, die gespitzten Zähne eines Raubtiers, goldene Augen mit geschlitzten Pupillen die nur halb geöffnet sind, die obere Hälfte des Gesicht, von der Stirn bis zum Nasenrücken, war mit smaragdgrünen Schuppen bedeckt, während die untere Hälfte mit porzellanweißen Schuppen bedeckt ist, die Ohren sind spitz und sehen aus wie Elfen, die man aus den Geschichten kennt.
      Die erbarmungslose Chimäre aus Frau und Echse kam mit einen angsteinflößenden Gesicht und Mordlust in den Augen auf Jinx zu. Auf den Schultern balanciert sie das frisch herausgerissene Hauptmast der 'Wyrm' mit der Absicht den Eindringling eine Lektion fürs Leben zu erteilen.
      „Du hast meine Lieblings Maske entnommen und mit deinen Krallen zerkratzt, das gehört sich nicht“ sagte sie in einen ruhigen und monotonen Ton.
      „Weißt du was man mit solchen diebischen Katzen macht?“
      „S-sie g-gehen lassen wenn sie sich aufrichtig e-entschuldigen?“ versuchte Jinx die Lizard-Frau zu schlichten.
      „Nein, die werden betraft“ erwiderte sie mit einen sadistischen Lächeln auf den Lippen.
      Jinx versuchte noch mit letzter Kraft zu entkommen und zog aus seiner Lederjacke eine Baseball große Bombe und warf auf den Lizard der sich im nähert. In einer lauten Explosion wurde der Hafen, an der die 'Wyrm' Voranker lag, im dichten, schwarzen Nebel umhüllt und gab Jinx die Möglichkeit zur flucht.
      Doch das kurze Gefühl von Sicherheit wahr nicht von Dauer als die Lizard-Frau den Mast über sich, mit beiden Händen, so stark drehte, das ein Wind erzeugt wurde der den Nebel weg wehte.
      „Mit so einem billigen Trick wirst du mir nicht entkommen!“ kam es aus dem schuppigen Mund der Blonden.

      ~ Pub zur faulen Möwe ~

      „Ich versteh das nicht Boss, warum schickst du einen zehnklassigen Dieb anstatt einen Profi zu engagieren?“ fragt ein hagerer Mann mit Hasenzähnen und zusammengewachsenen Augenbrauen.
      „Einfach es ist billiger und außerdem ist Ronin, oder wie er auch sich jetzt nennt, kein Kaltblütiger Killer der alles und jedem abschlachtet.“ Sagt Critters, sichtlich genervt von seinen Untergebenen.
      „Verstehe ich nicht?“ kam plump aus dem Mund des Gehilfen.
      „Was gibs da nicht zu begreifen, Ronin würde denken er sei ein einfacher Dieb, er lässt seine Deckung fallen und Boom! Das Päckchen explodiert und mit ihm Masamune!“ kam es grinsend vom dem Narbengesicht.

      ~ Hafen ~

      Als der Lizard dabei war ihren hilflosen Opfer mit dem Mast zu erschlagen, kamen plötzlich Wurzeln angeschossen die sich wie Schlangen um die beide Kontrahenten wickelten und sie bewegungsfähig macht. Dabei erblickte Jinx ein weiteres Mischwesen aus Baum und Mann bevor er aus lauter Erschöpfung das Bewusstsein verliert.
      „Sie mal an wenn wir da haben? Einen Katzenjungen!“ flötete Ronin und vor fort „was hat den der Kleine gemacht das du ihm so zusetzen musst, Kira?“
      Kira erwiderte „Er ist in auf unser Schiff eingebrochen, hat meine Lieblingsmaske zerkratz und er wollte dieses Päckchen unterm Deck verstecken“.
      „Dafür musste ihm aber nicht gleich halbtot schlagen, hab ich recht Lärad! Lärad?“
      Der Grünhaarige starte mit bleichen Gesicht und weit aufgerissenen Mund der zerstörten 'Wyrm' entgegen, unfähig eine Antwort von sich zugeben.
      „Wie dem auch sei“ fuhr der Schwertkämpfer fort „zeig mir mal das Päckchen“
      Kira überreicht Ronin das Päckchen. Und als dieser das Paket öffnete, explodierte diese vor dem Schwarzhaarigen.
      „Ronin!“ schrie Kira laut auf.
      Als sich der Rauch der Explosion verzog stand Ronin umhüllt im tiefsten schwarz seines Rüstungshakis mit zerfetzten Kleidung da, husten und etwas angeschlagen ging dieser auf die Knie. „Hgh, verdammte scheiße das war knapp.“
      „Ich werde das verdammte Katzenvieh im Meer ersaufen!“ kam es Zornig aus Kira heraus.
      „Warte!“ schrie Lärad, der wieder bei sinnen war. „Wir sollten nicht so schnell voreilig Handel, der Knirps scheint nur ein gewöhnlicher Straßendieb zu sein.“
      „Und?“ fragte Kira nach.
      „Ganz einfach, warum sollte ein klein Ganove sich in ein fremdes Schiff schleichen und eine Bombe zu verstecken?“ fragte Ronin rhetorisch.
      „Weil er ein kleiner Psycho ist der fremde Leute gern terrorisiert?“ antwortete Kira, sichtlich ihre Wut unterdrückend.
      „Vielleicht oder er wurde von jemanden bezahlt damit dieser es tut. Deshalb sollten wir den kleinen fürs erste mal versorgen und wenn er wieder Wach ist befragen wir ihm zu seinen Auftraggeber. Klar?“ sagte Lärad.

      ~ ein paar Stunden später ~

      Jinx erwacht plötzlich im einem warmen Bett auf, mit Bandagen über den ganzen Körper gewickelt, in einer zerstörten Kajüte. Voller schock realisierte Lion, es ist DIE zerstörte Kajüte wo er gegen diese Lizard-Frau gekämpft hatte.
      Als er aufstehen wollte erklang eine Männer stimme:
      „Du bist noch schwer verwundet, bleib lieber noch liegen“
      „Wer bist du?“ fragte Jinx.
      „Das sollte ich lieber dich fragen, du bist derjenige der ohne Erlaubnis auf unser Schiff gekommen bist und du bist auch derjenige der Kira provoziert hat, also bist selber Schuld das du dich verletzt hast, sei froh das ich und mein Kumpel noch rechtzeitig zurückgekommen sind, sonst würdest die Radieschen von betrachten.“ Sagte der Schwarzhaarige mit leichten Grinsen im Gesicht.
      „Kira?“ fragte der Junge perplex.
      „Die Lizard-Frau, also dürfte ich deinen Namen erfahren und wieso du auf unseren Schiff“ Antwortete der Fremde.
      „Mein Name ist Lion Jinx, ein einfacher Taschendieb“
      „Und was veranlasst einen einfachen Taschendieb in ein Schiff einzubrechen,mit der Absicht eine verdammte Bombe zu verstecken“ fragte der Mann weiter nach, sichtlich verärgert.
      „Da war so ein komischer Typ mit senkrechter Narbe in der Mitte seines Gesichts. Er sagte mir ich soll ein Päckchen auf diesen Schiff verstecken“ sagte der Junge die Wahrheit.
      „Hieß dieser Mann zufällig Critters“
      „Ja“
      Mit einen leichten Seufzer lehnte sich der schwarzhaarige Mann an seinen Stuhl zurück.
      „Kleiner du wurdest reingelegt, der Typ hätte dir eine Kugel in den Schädel gejagt wenn du zum ihm zurückgegangen wärst“
      Stillschweigend nickte der Bursche, der sich anschließend wieder ins Bett fallen ließ.
      „Ist der Katzenjunge schon auf?“ fragte eine weibliche Stimme, die Jinx vertraut anhörte.
      Aus der Türe der Kajüte kommt Kira herein mit einen freundlichen lächeln auf den Lippen und einer verdeckten Schüssel in den mit Krallen überzogenen, smaragdgrünen geschuppten Händen.
      Vor Angst gelähmt starrte Jinx seine Widersacherin der vergangenen Nacht an wie sie immer näher und näher zum ihm schritt.
      „Also stelle ich mich mal vor, man nennt mich schlicht und einfach Ronin, ein bescheidener Söldner auf der Durchreise und der gewillt ist für jeden zahlungsfähigen Kunden zu kämpfen.“ mit einen leichten Kopfnicken zur Seite deutet er zu der gerade herein gekommenen Frau: „Das ist Kira, ihr habt euch gestern Nacht ja kennengelernt, wie man deutlichen sehen kann gehörte sie zu den gefürchteten Lizard-Stamm, aber keine sorge sie isst keine Menschen, jedenfalls habe ich sie nie dabei Beobachtet.“
      Ronin stand auf und jinx konnte so einen besseren Blick auf den fremden werfen. Ronin trug eine einfache schwarze Stoffhose, abgenutzte Stiefel, eine rote Schärpe an der ein Schwert, mit schwarzer Scheide und kreuzförmigen Tsuba, und ein lila Hemd, die schwarzen Haare sind lose zu einen Pferdeschwanz zusammengefunden und ein gestutzter Kinnbart zierte das Kinn.
      „Ich gehe mal raus und helfe Lärad den Mast wieder zu befestigen, ihr beide bleibt hier und lernt euch noch etwas besser kennen.“ Mit einen lauten lachen verließ Ronin das Zimmer und ließ das ungleiche Paar zurück.

      In der Kajüte ist es still, weder Jinx noch Kira geben einen laut von sich, die Luft ist so dick, dass man sie mit einer Katana verschneiden könnte.
      Die stille legte als die junge Lizard-Dame das Wort erhob und den bettlägrigen Patienten ein Frage stellt:
      „Bist wohl den ein oder anderen unterfreundlichen Lizard begegnet, was? Oder kennst du uns nur von diesen alten Geschichten über den South Blue Conquest oder von den Rassen Krieg auf Totland?“
      Nervös und bedacht antwortet der Junge: „N-nur aus Hörensagen, Büchern und Bildern aus der Zeit. Du bist der erste Lizard den ich persönlich begegnet bin.“
      „Lass mich raten“ sprach Kira
      „Lizards sind diabolische Kreaturen die aus der Hölle entstiegen, seelenlose Killermaschinen die Menschen fressen und widernatürlich sind.“
      „So in etwa“ antworte Jinx nervös.
      „Wir sind nicht diabolisch, aber leicht reizbar, wir sind keine Menschen fressen, aber wir sind dennoch Carnivore, verstanden!“ klärt Kira den jungen Jinx über ihre Spezies aus.
      „Aber“ kam seufzend aus den Mund der Eidechsenfrau „wir sind eine künstlich erschaffene Rasse die für Kriegszwecke gezüchtet wurden und als Sklaven-Krieger in den Krieg ziehen mussten.“

      Kapitel 3 - Im Pub zur faulen Möwe
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      Auf dem Deck der 'Wyrm' konnte man ein seltsames Schauspiel aus Wurzel und Ästen erkennen, die mit einer präzisen Choreografie die Überreste des zerstörten Hauptmastes sanft entfernte, ohne dem Schiff weitere Schäden zuzufügen. Der Verantwortliche dieses befremdlichen Anblicks ist ein relativ großgewachsener Mann mit schulterlangen, laubgrünen Haaren und einer Brille mit runden Gläsern. Gekleidet war dieser in einem schlichten Leinenhemd, einer erdbraunen Weste, simplen grauen Hosen und einen paar von schweren, schwarzen Stiefeln. Die Beine umhüllt von Wurzeln am Schiffsdeck verwurzelt, um einen besseren halt zu haben. Aus dem Rücken des Grünhaarigen ragen Äste aus, die die Überreste des zerstörten Masten umschlagen, während dieser mit seinen hölzernen Armen es heraus zieht.
      „Soll ich dir zu Hand gehen?“ erklang eine im zu altbekannte Stimme.
      „Wir wissen beide das du es nicht tun wirst.“ Erklang es von Lärad.
      „Wollte nur nett sein.“ Grinste der Schwertkämpfer.
      „Dein „nett sein“ kann mich mal! Hat der Knirps ein paar wichtige Informationen preisgegeben?“ fragte Lärad genervt Ronin.
      „Yep, er wurde von Critters geschickt.“ Sagte Ronin.
      „Critters? War das nicht einer von deinem Clan.“ Fragte Lärad nach.
      „Es war nie mein Clan und ich hab mich nie mit diesen Leuten identifiziert!“ Kam es wütend von Ronin.
      „Wirst du dich um ihm kümmern?“
      „Ich werde da weiter machen wo ich vor 5 Jahren aufgehört habe.“ Sagte Ronin
      „Und was machen wir mit dem kleinen, er hat das wichtigste gesagt?“ Fragte der Brillenträger über ihren unfreiwilligen Gast.
      „Wir kümmern uns um ihm später. Ich gehe erst mal zu dieser billigen Spelunke, wo Critters sich oft aufhält. So neben bei was hast denn heute zum Frühstück gemacht?“ Fragte Ronin seinen hölzernen Kollegen.
      „Frühstück? Wann soll ich das gemacht haben? Ich habe den ganzen Morgen damit verbracht genug Holz zu produzieren und zu bearbeiten, damit ich die Schäden reparieren kann.“ Mit dem Daumen deutete Lärad auf einen riesigen Stapel Bräter die auf dem Dock bereit lagen.
      „Aber Kira hat einen Teller mit Ess-“ bevor Ronin seinen Satz beenden konnte realisierten beide das schlimmst mögliche Szenario. Kira hat gekocht.
      Beide rannten panische zur Kajüte wo Jinx und Kira waren. Als sie die Tür aufrissen sahen sie den Katzenjunge bewusstlos auf dem Bett lägen und nur das weiße im seinen Augen war zu erkennen.
      „Verdammte Scheiße Kira, du wolltest ihm wohl den Rest geben!“ Schrie Lärad Kira an, wie ein Vater der seine Tochter bei einen bösen Streich erwischt hat.
      „Ich hab nichts gemacht! Der Katzenjunge hat den Deckel von Teller genommen und ist allein von Geruch Bewusstlos geworden!“ Verteidigte sich die junge Lizard-Frau.
      „Wie oft hab ich dir gesagt das du dich von der Kombüse verhalten sollst!“ Schrie Lärad.
      „Ich wollte doch nur freundlich sein und außerdem ist nichts abgebrannt wie bei letzten male.“ Kam es von Kira.
      „Ein Monat kein Rotes Fleisch!“ mit einen einen strengen Blick maßregelte Lärad die weinende Kira die ihm anfleht die Strafe auf nur eine Woche zu reduzieren.
      „Ich schätze mal du wirst alles unter Kontrolle haben. Ich gehe mal los und besuche Critters.“ mit diesen Worten verließ der schwarzhaarige Schwertkämpfer die Kajüte durch das weit aufgerissene Loch an der Schiffswand.

      ~ Wenig später, Pub zur faulen Möwe ~

      Ronin trat durch die quietschende Tür des Pubs in das Innere, wo sich alle Abschaum von Kleinkriminellen der Hauptstadt sich versammelte. Die Spelunke hatte einen riesigen Salon mit mehreren Tischen und Stühlen die notdürftig zusammengeflickt waren, auf diesen hocken die verschiedensten Leute. Von Mafia-Mitgliedern, und Mördern bis zu Betrügern und Dieben konnte man ein weites Spektrum der Verkommenheit des Goa Königreichs erkennen. Das einzige wirklich ansehnliche war die Bar, eine riesiger Theke aus massiven Eichenholz und da hinter eine gewaltige Sammlung von Spirituosenflaschen. Der Barkeeper, ein durchschnittlicher Mann, mittleren Alters und einem Allerweltsgesicht stand hinter Theke säuberte ein Glas mit einen einfachen weißen Tuch sauber. Ronin nährte sich mit ruhigen schritten der Theke.
      „Ich suche einen Mann namens Critters. Großer hagerer Typ mit Glatze und Überbiss. Er soll sich öfters hier aufhalten.“ Kam es kalt vom Schwertkämpfer.
      Stumm verwies ihm der Barkeeper mit einen Fingerzeig nach ganz hinten der Bar.
      Bedankend ging Ronin mit festen sicheren schritt weiter nach hinten bis er ein ihm bekannten Hinterkopf erblickte. Ruhig nährte sich der Schwertkämpfer Critters und belauschte das Gespräch der kleinen Gruppe.
      Das Gespräch der Gruppe bestand überwiegend aus besoffen Geschichten über nie stattgefundene Liebesnächte und übertriebenen Erzählung von heldenhaften Aktionen die nur ihn ihren Träumen stattfanden.
      Nur nach wenigen Minuten des Zuhörens verließ die Geduld Ronin und offenbarte sich vor Critters und seinen Schlägern.
      „M-masamune, lang ist es her. Wie geht's so?“ stotterte Critters bleich, überrascht von auftauchen des Schwertkämpfers.
      „Ronin. Und mir geht’s beschissen!“ kam es verärgert vom schwarzhaarigen Schwertkämpfer.
      „Wie so den das.“ fragte Critters so falsch wie eine Schlange.
      „Hör auf mit dem Spielchen! Du weißt warum ich hier bin. Also hat dich mein Onkel geschickt oder machst du das aus eigenen Antrieb?“ fragte Ronin sichtlich die geduld verlierend.
      „Ich arbeite nicht mehr für den Oicho-Clan. Ich war es leid befehle von einen feigen, manipulativen Fettsack und von einen Krüppel zu erhalten. Bin selbstständig geworden“ grinste das Narbengesicht.
      „Ich hoffe für dich du meinst mit Krüppel nicht Mura.“ der Blick von Ronin verfinsterte sich.
      „Und wenn das so wäre? Der Clan, deine Familie war ab dem Tag von Muramasas Geburt verflucht! Dein Vater, Meister Kabu, war ein starker und grausamer Mann, den ich stets bewunderte habe und noch tue. Aber ich und die meisten anderen im Clan konnten, wollten keine befehle von eine Krüppel oder von dir, einem billigen Ersatz, annehmen. Vor allem nach deinem Verrat, sowie von dieser Schlampe, haben ihr übriges getan.“ schwafelte Critters vor sich her, ohne zu bemerken das er sein Todesurteil gerade unterzeichnet hatte.
      Mit einen schnellen, einzigen Schwung seines Schwertes trennte Ronin den Kopf des Glatzkopfes von Hals und das heraus spritzende Blut Critters färbte die Ecke scharlachrot.
      Critters Schläger war für den starr von Angst bis wenige Sekunden sich zusammen reißen konnten, griffen sie Ronin an. Dieser stand da, seelenruhig und bewegte sich keinen Zentimeter. Bevor ihm eine Klinge überhaupt berührte kam aus Ronin eine starke Aura, die seine Opponenten traf und diese mit Schaum vor Mund zusammenbrachen.
      „Pff, Amateure.“ Ronin ging seelenruhig zum Ausgang der Bar und gab dem Barkeeper etwas Geld, als Entschädigung für die Sauerei.

      ~ East Blue, eine gewisse Insel ~

      Eine dunkle Gewitterwolke schwebte über einen gewaltigen aber verwahrlosten Palast mitten im einem Wald aus Kirschblütenbäumen. Dieses einstmals so prächtige Gebäude versprüht immer noch eine gewisse Anmut und Macht. Dennoch war der Verfall nicht zu übersehen. Die meisten Fenster sind eingeschlagen, die Wände sind von rissen gezeichnet und aus dem Inneren erkennt man nur schwaches Licht die von Kerzen stammen. Aus dem alten Palast hörte man laute schreie, Schimpftiraden und Flüche.
      „Hast du den verstand verloren?!!! Willst du uns endgültig ruinieren?!!!“ brüllte ein korpulenter Herr mit Halbglatze und roter Schnapsnase unter dem ein gewaltiger und eindrucksvoller Schnauzer sprießte.
      „Noch nicht ganz, Onkel“ sagte eine ruhige stimme, „Du hast doch selber gesagt wir bräuchten mehr Männer.“
      „Aber das sollte nicht heißen das du diese Typen engagieren sollst!“ sagte der ältere von Beiden.
      „Warum nicht? Sie gehören zur Besten Söldnertruppe im East Blue.“ sagte der jüngere Mann mit dem Vollbart.
      „Und sie Kosten uns alles was wir noch haben!!.“ schrie der Dicke.
      „Wenn du willst kann ich dir gern ihren Wert unter Beweis stellen. Panic!Claw! Scortch!“ rief der jüngere „Zeigt meinen Onkel bitte was ihr zu bieten habt“ lächelte der Vollbärtige.

      Kapitel 4 - Interview
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      Mit den Händen in den Taschen ging Ronin langsamen Schreitens zurück zum Hafen und dachte über das geschehene nach.
      Warum musste das passieren? Konnte er es einfach nicht darauf beruhen lassen? Ich sollte mir keinen Kopf drüber machen, es war seine eigene Schuld. Er hätte einfach die Sache vergessen sollen. Gut die Narbe im Gesicht, die er von mir erhielt, war nicht gerade klein und bestimmt hat Critters sich jedes mal an den diesen verfluchten Tag erinnert als Vater durch meine Hand fiel und dieses Massaker der den Clan beinahe zu einer Blutigen Außenadersetzung mit dem Naomasa Clan geführt. Nur weil ich und Shion...
      Die Gedanken des Schwertkämpfers wurden unterbrochen als er an einer lauten Menschenmenge vorbei kommt die gespannt auf die gespannt auf ein riesigen Bildschirm starren, der normalerweise für Ansprachen und besonderen Ereignissen genutzt wird. Neugierig stellt kam er der menge näher und fragte einen der Zuschauer was es den besonderes gibt.
      „Hast du es nicht gehört? Heute wird eine neue bahnbrechende Erfindung der
      Blue Stars Corp. Vorgestellt!“ klärte ihm euphorisch der Zuschauer über das kommende Ereignis auf.
      „Blue Stars Cop.“ flüsterte Ronin leise und dachte über diese Firma nach.
      Blue Stars Cop. ist doch wenn ich mich recht erinnere einer der führenden Firmen in Sachen von Medizinischen- und Tuchnischenentwicklung. Sie war einer der Organisationen die Waffen und Medizin für alle Truppen und Nationen die in den Weltweiten Lizard Krieg beteiligt waren zur Verfügung gestellt. Auch dank ihnen konnte die Technische Entwicklung sich wieder erholen und sich sogar Weiterentwickeln konnte, nach dem Zeitalter der Inquisition vor 200 Jahren wo Wissenschaftler und alle andersdenkende gejagt und getötet wurden. Die wissenschaftlichen Errungenschaften von dem berüchtigten Vegapunk, sowie vom Germa Königreich wurden fast alle vernichtet. Und erst später, lange nach der Inquisition, wurden langsam aber sicher alle damaligen Errungenschaften wieder neuentdeckt.
      „Jetzt kommt es!“ schrie einer aus der Masse und alle starren auf die Leinwand.
      Auf der Leinwand erschien ein großer hellblauer Stern mit den Buchstaben BSC unten stehend. Dann sah man einen Mann mit gebräunter Haut, feuerroten, zurückgekämmten Haaren, stechenden Violetten Augen und gekleidet im einen dunklen, simplen aber edlen Anzug.
      „Meine Damen und Herren mit voller Freude darf ich,
      Enrico Mars derzeitiger CEO der Blue Star Corp., die neueste Errungenschaft unserer bescheidenen Firma vorstellen!“
      Das Bild das man sehen konnte zeigte blaue Objekte die wie Innereien aussahen in Behälter gefüllt mit einer durchsichtigen Flüssigkeit.
      Das was sie hier sehen sind künstliche Organe die wir kurz AOR nennen, mit diesen können Menschen die eine dringende Organspende benötigen und es keinen passenden Spender finden ihr leben retten. Dabei ist es egal ob Lunge, Leber, Niere oder Herz! Wir können jedes Organ künstlich herstellen und dabei können sie immer noch ganz Mensch bleiben! Anders als beim herkömmlichen Cyborg, sind diese Ersatzteile aus einen Organischen Material hergestellt und funktionieren wie die echten, nur besser!“ euphorisch und selbstverliebt hielt der Rotschopf seine Ansprache über sein Produkt und die Masse hing an seinen Lippen.
      Wenig beeindruckt ging Ronin weiter und versank wieder in seinen Gedanken.

      Künstliche Organe, huh? Naja das ich an Organ versagen sterbe wäre meine geringste Sorge. Aber wäre vielleicht etwas für Ian, der alten Sack ist mit seinen 78 auch nicht mehr der jüngste. Ein Wunder das der Kerl bei den ganzen Whisky und den Zigarren die er sich jeden Tag rein pfeffert nicht krepiert. Die Idee mag zwar gut und Nobel sein, aber von dieser Firma würde Ich lieber nichts kaufen. Illegale Drogen, Waffenverkäufe auf dem Schwarzmarkt, Menschen Experimente, Künstliche Teufelsfrüchte, Close...
      Diese Typen haben viel Dreck anstecken.

      ~ Wenig Später, die 'Wyrm' ~


      Als Ronin zurückkam sah er die Wyrm fast völlig Repariert. Mit einen beeindruckenden Sprung kam der Schwertkämpfer mit wenig auffand auf das Deck des Schiffes. Dort erblickte er Kira, wieder mit Maske und Hut, die den jungen, schwarzhaarigen Jinx bewachte, der auf einen Stuhl gefesselt ist und der Mund vernebelt.
      „Ist das notwendig?“ fragte Ronin skeptisch Kira.
      „Natürlich! Du sagst doch immer wir müssen vorsichtig sein!“ antwortete die Lizard-Frau.
      „Wir müssen uns mal wieder über Grenzen unterhalten. Wo ist den Lärad?“ erkundigte sich der Schwertkämpfer über seinen Teamkollegen.
      „Er telefoniert mit Ian, wir sollten ja Gestern wieder in der Basis sein und Lärad Informiert ihm über die derzeitige Gegebenheit.“ sagte Kira.
      Einen lauten Seufzer gebend sagte Ronin einfach OK zu der Sache.
      „Sag mal, was sollen wir jetzt mit dem Katzenjungen machen“ fragte die Blonde.
      Kurz überlegend stand Ronin dar und schaute Jinx intensiv an. Der Schwertkämpfer kam immer näher zum gefesselten Gast, entfernte das Seil das um seinen Mund gewickelt war.
      „Was hast du vor?“ kam es fast schreiend aus Jinx.
      „Ich stell hier die fragen.“ sagte Ronin kalt und ging auf Augenhöhe und griff seine Handgelenke. „Wir werden einen kleinen Lügendetektortest machen, wenn du mich anlügst merke ich das an deinen Pupillen, Herzschlag und wenn du anfängst zu schwitzen.“
      „Und wenn ich Lüge?“ fragte Jinx
      „Dann schmeiße ich dich ins Meer wo du elendiglich ersäufst, Klar?“ sagte Ronin
      Mit einen einfachen Kopfnicken bestätigte Jinx das er es verstanden hat.
      „Gut die erste Frage. Deine Name ist wirklich Lion Jinx?“
      „Ja“
      „Dein Alter?“
      „18“
      „Familie und Freunde?“
      „Weder noch, bin Waise und nicht sonderlich beliebt“
      „Lebst du auf der Straße oder hast du eine Unterkunft?“
      „Lebe auf der Straße, bin mit 15 aus dem Waisenhaus abgehauen.“
      „Wo hast du die Kleidung her?“
      „Gestohlen, gefunden und Geschenkt bekommen aus Mitleid.“
      „Wie hast du die Zeit auf der Straße allein überlebt?
      „Durch das stellen von Geldbörsen, aber vor allem durch Almosen“
      „Hast du gewusst dass das Päckchen eine Bombe ist?“
      „Ich hab so was ähnliches geahnt.“
      „Und trotzdem hast du es durchgezogen. Warum?“
      „Weil ich das Geld brauche um zu überleben! Du hast doch selber gesagt das du Söldner bist, also kannst du doch meine Beweggründe verstehen oder?“
      „Ja, das kann ich“ antwortete Ronin mit einen schwachen lächeln auf den Lippen.
      „Gut die letzte Frage, bist du bereit“ sagte Ronin
      Mit einen lauten schlucken antwortete Jinx: „Ja, das bin ich.“
      „Gut, also bist du …..“ zögerte Ronin die Frage auf.
      „Jaaa“ wartete Jinx ungeduldig.
      „Noch eine Jungfrau“ kam es grinsend von Schwertkämpfer.
      „Was das für eine bescheuerte Frage soll das sein!!!“ schrie der Taschendieb mit einen kirschroten Kopf. Im Hintergrund hörte man die bis dato stillschweigende Kira laut lachen.
      „Oi Kira, lachen den kleinen nicht aus. Du bist selber noch eine Jungfrau.“ verteidigte Ronin Jinx vor Kiras Gelächter. „Heeeyyyy!!!“ Mit geröteten Gesicht warf die Lizard-Dame eins ihrer beiden Kukri-Messer auf Ronin, welcher gekonnt diesem auswich und das Messer nur knapp an Jinx vorbei flog.
      „Was soll dieser Lärm?“ fragte Lärad, der gerade wieder ans Deck gekommen ist.
      „Nichts besonderes, hab nur ein kleines Vorstellungsgespräch mit Jinx gehalten.“ sagte Ronin nonchalant.
      „Vorstellungsgespräch?“ kam es fragend aus Lärads, Kiras und Jinxs Mund.
      „Hab mich entschlossen den Bengel aufzunehmen.“ sagte Ronin.
      „Was zum Teufel! Ich hab nicht darum gebeten und außerdem warum sollte ich Söldner werden?“ schrie der gefesselte laut.
      „Warum nicht? Du bekommst einen angemessenen Lohn, freies Essen und ein Bett zum schlaffen.“ sagte der Schwertkämpfer es mit einen freundlichen, willkommen heißenden Lächeln.
      „Aber..“ kam es aus Jinx.
      „Kein Aber! Entweder du Tritts bei oder schläfst bei den Fischen!“
      Völlig perplex saß der gefesselte Jinx still da und versuchte die Situation zu begreifen.
      „Also Lärad, was gibs neues?“ fragte Ronin.
      „Nichts neues. Ian ist wiedermal total angepisst und möchte das wir sofort zurück zur Basis kommen.“ Kam es genervt von Lärad.
      „Worauf wartest du noch? Schalt die Getriebe ein oder willst du das der alte Sack an Altersschwäche stirbt bevor wir ankommen?“ sagte Ronin.
      „Bezweifle ich. Der Typ wird uns alle noch Überleben.“ sagte Lärad in einen sarkastischen Ton.




      Arc II: H.Q.
      Kapitel 5 - Willkommen
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      Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit schwamm der hölzerner Drache durch das Meer. Wie ein Schwert das ein Stück Papier leicht halbierte, so teilte die Wyrm das Wasser vorne in zwei. Ohne Rücksicht auf die schwärme von Fischen die sie verscheucht und direkt auf das gewünschte Ziel der kleinen Crew. Am hinteren des kleinen Schiffes erkannte man ganz deutlich Blasen und man sah wie das Wasser auf aufgewirbelt wird.
      „Sind wir bald da?“ rief Ronin gelangweilt Lärad zu, der gerade am Steuer stand und das Schiff lenkte.
      „Zum tausendsten mal wir kommen erst Abends an!“ schrie der grünhaarige vollkommen genervt von der kindischen Ungeduld seines Kameraden.
      „Du musst mich ja nicht gleich anschreien.“ entgegnete der Schwertkämpfer.
      Mit ein deutlich hörbaren Zähneknirschen konzentrierte sich Lärad auf das steuern der Wyrm und versuchte sich nicht von Ronin zu provozieren zulassen.
      „Sagt da ich ja jetzt ein Mitglied eurer Truppe bin könntest du mir vielleicht einen gefallen tun?“ fragte Jinx dem Schwertkämpfer.
      „Was für einen gefallen soll ich dir den erfüllen?“ fragte Ronin schmunzelnd den Neuen.
      „Ach ich weiß nicht, vielleicht könntest du die VERDAMMTEN FESSELN ENTFERNEN!“ schrie Jinx, der immer noch auf dem Stuhl gefesselt ist, Ronin entgegen.
      „Wenn wir auf der Basis sind. Bis dahin versuch es auszuhalten und dich nicht in die Hose zumachen. Wenn du Hunger hast kann dich ja Kira füttern.“ antworte Ronin Jinx sichtlich amüsiert von der ganzen Situation. “Sie mag zwar etwas schuppig und flachbrüstig sein, aber dennoch sieht sie doch halbwegs gut aus. Oder bevorzugst du lieber eine vollbusige, Menschliche Frau, Meerjungfrau oder eine Katzen-Mink Frau.“
      „Du hast mich wohl nur „Rekrutiert“ damit jemanden die ganze Zeit verarschen kannst?“ fragte der Katzenjunge.
      „Das war zu 99,9 % der Grund und zu einem sah ich in dir Potential.“ antwortete lächelnd der Schwertkämpfer und fügte hinzu: „Außerdem ist unsere Organisation klein und daher sind wir stehst auf der suche nach neuen, potentiellen Rekruten die unsere Truppe verstärken.“
      „Und wie viele habt ihr jetzt?“ fragte Jinx neugierig.
      „Mal schauen da wären Ich, Lärad, Kira, Ian, Camo, Hella,Thalassa, Sunny, der Doc und Blaise. Mit dir wären wir also insgesamt 11 Leute.“
      „Was nur 11 Leute!?“ kam es aus dem Schwarzhaarigen jungen.
      „Ja ich weiß. Es ist schwer kompetente Leute zu finden, die Stark, Loyal und einen nicht auf die nerven gehen.“ Kam es seufzend von Ronin.
      „Was sind das alles für Leute die zu euch gehören?“ fragte Jinx weiter nach.
      „Sie wie wir! Ein wilder Haufen von durchgeknallten Typen die keiner will und versuchen in der Welt ein Platz zu finden, oder besser gesagt zu erkämpfen! So neben bei unsere kleine Truppe heißt „Wild Bunch“ damit du nur Bescheid weißt. “ sagte der Schwertkämpfer es euphorisch mit einen leichten, traurigen Lächeln.
      Jinx nickte einfach, nicht wissend wie er zu der Aussage von Ronin stehen soll.
      „Aber du wirst ja heute Abend oder spätestens Morgen die Chance haben die anderen kennen zu lernen.“

      ~ Abends, Kumate Island ~

      Es ist Nacht und am Himmel erkennt man deutlich die Sterne und den Halbmond die auf die Insel, mit den 4 prominent hervorstehenden Bergen am Rand, und das umgebende Meer schwach beleuchten. Um die Insel herum fährt die Wyrm.
      „Können wir uns beeilen bitte, es wird mir langsam zu Kalt.“ flehte Kira, die ihren schweren Ledermantel anhat und denn warmen, blauen Schall um ihren Hals gewickelt, Lärad an.
      „Wenn es dir zu Kalt ist kannst ja wieder ins Schiff gehen.“ Antwortete Lärad.
      „Ist sie so anfällig für Kälte?“ fragte Jinx höhst interessiert.
      „Wusstest du das Nicht? Lizards sind wie alle anderen Reptilien Poikilotherm.“ antwortete Lärad Jinxs frage.
      „Die sind Poiki-was?“
      „Wechselwarm. Ihre Körpertemperatur ist gleich ihrer Umgebung. Also wenn es schön Warm ist sind sie weit aus aktiver, bei Kälte wiederum weniger. Im schlimmsten Fall kann es sogar zum Tod bei ihnen führen.“ erklärte Lärad Jinx die Physiologie der Lizards. „Es ist einer ihrer wenigen schwächen. Trotz ihren dicken und festen Schuppen, bei der normale Kugel und Klingen keine Wirkung haben, sowie die spezielle Fähigkeit der Minks, Elektro, die eine geringe Wirkung auf ihnen hat, sind die Lizards dennoch höchst anfällig auf Kälte. Dies war auch einer der Gründe warum größtenteils nur Sommer- und Frühlingsinsel angriffen wurden oder auch warum sie die südlichen Meere und Insel erobern wollten.“
      „Also wenn ich es schaffe Kira in Gefriertruhe zustecken kann ich sie also besiegen, huh? Kam es aus Jinx Mund der ein böses Grinsen trug.
      „DENK. NICHT. MAL. DRAN.!!“ schrie die Lizarddame die das Gespräch mitverfolgte.
      Das Schiff nährte sich einen der Berge und blieb stehen. Lärad ging an die Teleschnecke und machte einen Anruf.
      „Wir sind es. Mach das Tor auf.“ sagte Lärad in die Teleschnecke.
      Plötzlich öffnete sich die Mauer vor ihnen auf und man konnte einen Tunnel erkennen, der in das innere des Berges führte.

      ~ Im Berg, ein Arbeitszimmer ~

      In einen dunklen, schwach beleuchteten Arbeitszimmer, in der Unmengen an leeren Flaschen stehen, die decke des Zimmers im Zigarrenrauch gehüllt ist und der Boden mit zerrissenen und zerknüllten Dokumenten bedeckt ist, Sitz ein älterer Mann mit bis zu den Schultern reichenden, grauen Haaren, einem Slawenhaken der mit seinen Koteletten verbunden ist. Der ältere Herr trägt ein ein einfaches, dunkles T-Shirt mit kurzen Ärmeln, die einen Blick auf seine kräftigen Oberarmen bietet, aber auch auf seine Ellbogen die in Mechanisch zu sein scheinen. Der Raum ist vollkommen still, das einzige was man hört ist das murmeln des Mannes und das rascheln der Blätter in seiner Hand, bis ein klopfen an der Tür zuhören ist.
      „Was ist?“ kam es grob von der rauchigen Stimme.
      Die Tür ging auf und eine junge, wunderschöne Frau mit silbernen weißen Haaren, die geflochten sind und über ihrer linken Schulter hingen, an der rechten Seite ihrer Frisur war eine Schneerose befestigt. Die junge Dame in Dienstmädchenkleidung kam elegant ins stickige Zimmer und sprach: „Entschuldigt die Störung Meister Burnside, aber Meister Ronin und die anderen sind gerade eingetroffen, zusammen mit den neuen Rekruten.“
      „Danke Hella, ich komme sofort runter und werde diese Idioten begrüßen.“ sprach der Ältere. Mit einen leichten Knicks verließ die Maid das Zimmer.
      „Mal schon was seine Ausrede er wieder für parat hat.“ sprach der Heer mit sich selbst während er gleichzeitig seine Fingerknochen knacksen ließ.

      ~ Im Berg, geheimer Hafen ~

      Die Wyrm lag am Hafen, das ins innere des Berges geschlagen wurde sacht da. Die Crew des kleinen, hölzernen Schiffes stieg aus und wollten weitere ins innere des Berges, mit ihnen Jinx, als plötzlich eine fremde Stimme ertönte und die frisch angekommenen begrüßte.
      „Willkommen zurück! Ihr habt euch mal wieder Zeit gelassen. Hab von der Sache mit dem Goa Prinzen gehört. Das wahr fahrlässig!“ sprach die Stimme die augenscheinlich aus dem nichts kam.
      „Als hättest du das besser gemacht Camo!“ antwortete Kira genervt.
      „Mit Sicherheit!“ sprach Camo, dessen Aufenthalt man noch nicht Lokalisieren konnte.
      „Camo, hör mit dem Versteckspiel auf und begrüß viel lieber unseren neuen Kameraden, Leon Jinx.“ sprach Ronin.
      „Es heißt Lion Jinx“ korrigierte der Schwarzhaarige den Schwertkämpfer.
      Plötzlich bemerkte Jinx hinter sich etwas großes, etwas Schuppiges. Als er sich umdrehte sah er einen gewaltigen, muskulösen Chamäleon, auf Zweibeinen, gekleidet nur in einer hellgrauen Hose. Der Kopf dieser Kreatur hatte leichte menschliche Züge, aber dennoch war es mehr Biest als Mann, auf dessen Kopf konnte man pinkes, struppiges Haar erkennen und die Chamäleon Augen waren auf im gerichtet. Jinx vollkommen bleich von Schock als dieser dieses Mischeinwesen vor ihm da stand.
      „Das ist Camo, ein Lizard von Typ Chamäleon und Kiras älterer Bruder.“ stellte Lärad den Lizard Jinx vor.
      „Kiras Bruder? Sie sehen sich nicht besonders ähnlich.“ stellte Jinx völlig perplex das offensichtliche hervor.
      „Es ist so ähnlich wie bei Fischmenschen, Meermenschen oder bei den Minks, jedes Individuum stellt eine andere Spezies der selben Gattung dar. So in diesen Beispiel ist Camo ein Chamäleon-Lizard und Kira ist ein Smaragdeidechsen-Lizard.“ erklärte Lärad.
      „Ach ja, Ian kommt gleich. Habt ihr euer Testament gemacht?“ kam es gewitzt von Camo.

      Kapitel 6 - Der Vorfall
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      ~ Ein paar Tage zuvor, am Hafen eines verlassenen Dorfes ~

      Ein hölzernes Schiff mit den Kopf eines Drachen lag am verfallenen Hafen eines Dorfes, das von ein paar alten Windmühlen umgeben ist, vor Anker. Auf diesen Schiff befinden sich drei gestalten die sich mit einander unterhalten.
      „OK Leute, ihr kennt ja den Plan“ sagte Lärad nüchtern zu seinen zwei Weggefährten. „Die Soldaten des Königs werden die Banditen, die den Prinzen entführt haben, von der anderen Seite des Mt. Colubo angreifen und so diese ablenken, während wir von dieser Seite aus uns anschleichen, die übrigen Wachen ausschalten und den kleinen Königsspross sicher vom Versteck der Banditen wieder in die Obhut seines Vaters bringen. Noch fragen?“ sagte der Grünhaarige.

      „Langweilig.“ sagte Kira frech, bewusst provozierend.
      „Es ist eine Befreiungsaktion und kein Ausflug in ein Freizeitpark!“ schrie Lärad mit dicken Adern an seiner Stirn.
      „Ich gib Kira recht, es ist Langweilig und seien wir mal realistisch es würde auch nicht so leicht klappen.“ kommentierte Ronin mit einen leichten Grinsen in Gesicht.
      „Ich weiß das es nicht so einfach ist, aber lasst uns versuchen das ganze so schnell und sicher wie möglich zumachen, damit den kleinen, königlichen Hosenscheißer nichts passiert und unsere Bezahlung nicht darunter leidet.“ erwiderte Lärad genervt. „Ich schätze mal du willst wirklich gegen diesen Esuriit Maw kämpfen oder nicht?“
      „Er ist ein ehemaliger General des Goa Königreichs und der stärkste dazu. Und ich würde liebend gern gegen ihn kämpfen.“ lächelte Ronin böse.
      „Und ich möchte gern meine neuen Kukri-Messer ausprobieren.“ fügte die Lizarddame hinzu.
      „Du und dein Klingen-Fetisch, hast du nicht letzte Woche ein Shotel gekauft? Was machst du eigentlich mit den ganzen Messern und Schwertern?“ fragte der Brillenträger kurios.
      „Nun ja...“ erwiderte die Blonde mit erröteten Wangen.
      „Weißt du was, ich will es lieber nicht wissen! Mit reicht schon der Teufel in Dienstmädchenkleid und Ophelias Literaturgeschmack aus, dass ich kaum noch schlafen kann. Von Thalassa will ich gar nicht erst anfangen. “ erwiderte Lärad mit einen deprimierten Gesicht.
      „Nur weil du nicht auf BL Romane stehst musst du den Doc ja nicht gleich verurteilen und Thalassa ist doch nur sehr Kontakt freudig. Außerdem hat unser Blondschopf hier mit Hella am aller schwersten. Hab ich recht Kira. Kira?“ suchend wendete sich Ronin zu Kira die sich an eine Ecke des Decks zurück gezogen hat und kauernd mit den Gesicht zur Ecke blickend und unverständliches zeug brabbelte.
      „Zurück zum Thema, ihn einer Stunde beginnt die Operation, macht euch bereit und passt auf das Prinz Mec nichts passiert. Verstanden!“ fuhr Lärad fort.
      „Verstanden, Verstanden“ antworte Ronin, mit den kleinen Finger im Ohr.
      „V-Verstanden“ kam es aus der immer noch verstörten Kira.
      Während sich die Söldner vorbereiteten Klingelte die Baby-Teleschnecke von Lärad.
      „Lärad hier, was gibt es?“ antwortete Lärad auf den Anruf.
      „Hier ist Hauptmann Ignaz Smith“ ertönte eine jugendliche Stimme „Ich soll sie informieren das es eine Planänderung gibt.“
      „Was wurde geändert?“ seufzte Lärad.
      „Der König befahl das die drei Generäle Wilder, Knox und Sanders sich nicht am Kampf beteiligen, sondern im Schloss bleiben um dieses und dem König selber zu beschützen.“ informierte der junge Hauptmann den Söldner.
      „Soll das ein Witz sein?! Was denkt sich der König dabei?!“ schrie der Grünhaarige in die Baby-Teleschnecke.
      „Es tut mir leid. Ich hoffe er könnt euch an die neue Situation anpassen.“ kam es enttäuschend von Ignaz.
      „Wir werden es versuchen.“ antwortete Lärad.
      „Wie es scheint wird es wohl nichts mit anschleichen mehr.“ kommentierte Ronin die neue Situation.
      „OK, Plan B“ kam es aus Lärad.

      ~Mt. Colubo, Versteck der Banditen~

      Eine unscheinbare Höhle im tiefen Wald, die von zwei muskulösen Wachen bewacht wird, erklangen schreie, schreie eines kleinen Kindes das um Hilfe ruft. „Stopft endlich jemand das Maul dieser Rotznase, ich krieg schon eine Migräne!“ befahl eine tiefe, furchterregende Stimme einen Untergebenen den gefesselten Knaben das Maul zu knebeln. Ein großer Mann, gekleidet in einer bizarren, rotten Rüstung die von Stacheln und Zacken nur so übersät
      war, saß auf einer Kiste gegenüber den kleinen Prinzen der versucht weiterhin zuschreien. Das Gesicht dieser angsteinflößenden Figur war vollkommen von seinem roten Helm bedeckt, das einzige was man erkennen konnte waren die Haselnussbraunen Augen die man durch das Maul förmige Visier erkennen konnte, aber das auffälligste war seine rechte Hand. Diese Hand war keine Hand, sondern eine rotes, metallisches Gebiss das aus dem Arm ragte, wartend begierig auf das Fleisch ihres nächsten Opfers. „Dein Vater, dieser Schwachkopf, ist genau so nervig wie du. Er wird als großer, weißer König und genialen Strategen bezeichnet, obwohl er in seinen ganzen Leben noch nie auf ein Schlachtfeld war, geschweige den sich jemals geprügelt. Und wir, seinen treuen Soldaten ziehen in den Krieg, nur weil er sich von einen anderen König gekränkt fühlt. Wir sind diejenigen die ihr Leben hingeben , Kameraden, Freunde verlieren und unser Familien zurücklassen während er in seinen prächtigen Schloss sitzt und sich vollstopft!“ kam es aus Esuritt hasserfüllt heraus.
      „Boss Maw!“ schrie einer der Banditen als er zu Esuritt lief.
      „Was ist? Sind König Faux's Truppen da mit dem Lösegeld?“ fragte der Anführer grimmig.
      „Seine Truppen sind da! Aber ohne Lösegeld und in großer Anzahl!“ antworte der Handlanger schwitzend.
      „Wer führt die Soldaten an? Ist es Wilder? Knox? Oder Sanders?“ fragte Maw nach dem General der diese Streitkraft anführt.
      „Weder noch. Sie werden von Hauptmann Ignaz Smith angeführt!“ informierte er seinen Boss.
      „Ignaz? Ich verstehe. Sag Krüger er soll mit einer Hälfte die ankommenden Truppen aufhalten, sie sollen die neue Waffen benutzen die wie im Schwarzmarkt erworben haben. Der Rest bleibt hier bei mir und passt auf den Wicht hier auf. Das ist eindeutig eine Falle um mich und die meisten von uns herauszulocken damit sie leichter den kleinen Prinz befreien können!“ befahl der Krieger in Rot.
      „Zu Befehl“ salutierte der Handlanger.

      ~Grey Terminal, am Fuße des Mt. Colubo~

      Eine kleine Armee aus Fußsoldaten, bewaffnet mit Gewehren und Schwertern, marschiert hinauf dem Berg, hinter ihnen sind die dampfenden Müllberge des Grey Terminals, wo man Müll und Abschaum gleichermaßen finden kann. An der spitze dieser Streitmacht befindet sich ein junger Mann mit mit orangen Haaren, die wie Flamen nach oben stehen und den Eindruck erwecken sein Kopf stehe im Flammen, dieser gekleidet in einer einfachen, leichten Rüstung und mit einen eindrucksvollen Kriegshammer bewaffnet, führt dieser seine Männer den Berg hinauf, mit dem Ziel den Sohn ihres Königs aus den Fängen des Verräters zu befreien. Die tapferen und loyalen Männer erklimmen den Berg unerbittlich mit den Blick nach vorn, bereit in
      den Kampf zuziehen, als sie plötzlich von einer Meute von Banditen aufgehalten werden, an deren spitze sich ein älterer Krieger mit Glatze und Augenklappe über den rechten Auge aufhielten, bewaffnet mit zwei Äxten.
      „Hauptmann Cedrick Krüger! Nein, ehemaliger Hauptmann und Verräter Cedrick Krüger! Ihr und eure Männer sollt euch ergeben und Prinz Mec wieder frei geben! Wenn ihr kooperiert werdet ihr und die anderen von der Todesstrafe erspart und müsst nur eine Lebenslagenhaft ertragen!“ schrie der junge Hauptmann bestimmt.
      „Von wegen! Lieber sterbe ich auf dem Schlachtfeld als für immer in einer dunklen Zelle zu vermodern! Es ist nichts persönliches Ignaz aber du musst jetzt sterben!“ mit einen grauenhaften Kriegsschrei stürmte der von leben gezeichnete Krieger auf Ignaz mit dem Ziel diesen mit einen schlag seiner Axt zu töten. Doch dieser werte den Angriff von Cedrick mit seinen gewaltigen Kriegshammer ab und versuchte einen Konterangriff zu starten. Gleichzeitig starteten die Truppen des Königs und die Banditen den Kampf mit den Ziel zu gewinnen und zu überleben.

      ~Mt. Colubo, in der nähe des Banditen Versteckes~

      Eine Gruppe von vier Banditen durchstreifen die Umgebung auf der suche nach Eindringlinge die zu König Faux gehören und diese zu eliminieren. Als plötzlich ein gewaltiger Radau zu hören war.
      „Was zur Hölle ist das?“ fragte einer der vier.
      „Keine Ahnung, wir sollten vielleicht sollten wir den Boss Anrufen und um Versterckung fordern.“ erwiderte der
      andere. Als plötzlich der Krach immer lauter wird und viele Tiere in die entgegengesetzte Richtung flohen, flohen von der Quelle dieses Lärm. Die Banditen versuchten den Tieren auszuweichen , um nicht von diesen Überrannt zu werden, als plötzlich ein gewaltige, hölzerne Kreatur auftauchte, mit den Kopf eines Drachen und sechs Gliedmaßen die gewaltigen Wurzel ähnelten, über sie rannte und die vier unglücklichen Banditen unter seinen Gewicht zerquetschte. „Hey Lärad, ich glaube du hast ein paar von diesen Banditen erwischt!“ schrie Kira.
      „Je weniger Feinde desto Besser“ kam es von einer holzähnlichen Kreatur dessen Wurzeln sich über das ganze Schiff erstrecken und sich scheinbar symbiotisch mit den Holzbrettern verbunden hat.




      Kapital 7 - Plan B
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      Laute schreie und Schüsse von Gewehren ertönten den sonst so friedlichen Berg Mt. Colubo. In der Hitze des Gefechts duelliert sich ein junger, rothaariger Soldat bewaffnet mit einen gewaltigen und eindrucksvollen Kriegshammer mit einem älteren Krieger, dessen Gesicht von Alter und Narben gezeichnet ist. Der Kriegshammer des Feuerroten Jünglings und die Äxte des Veteranen trafen sich gnadenlos mit dem Ziel einen entschiedenen Treffer zu landen und so den Gegner außer Gefecht zusetzen und gleichzeitig sich vor dem nächsten Schlag zu schützen. Im Hintergrund bekämpfen sich die Soldaten Goas und die Banditen, die einst selber Stolze Soldaten waren, gegenseitig. Jeder Sieg und jede Niederlage hinterließ einen bitteren Beigeschmack und im Herzen eines einzelnen Trauer und Hass. Es bekämpfen sich in dieser blutigen Schlacht keine fremden sondern ehemalige Kameraden und Freunde die man Jahre lang kannte, mit dem man Trainierte, Seite an Seite kämpfte und mit denen man durch die Hölle und zurück ging. Der Kampf zwischen Ignaz und Krüger schien bald zu ende zu gehen, Krüger war ein erfahrener Veteran der viele Kämpfe hinter sich hatte und jede menge Erfahrung davon zog, aber dennoch ist ein Körper in den Jahren schwächer geworden, sein Körper konnte nicht mehr das tun was es früher konnte. Auf der anderen Seite befindet sich ein unerfahrener, aber talentierter Soldat der noch die Kraft und die Jugend hat weiter zu kämpfen, für seine Ideale und seine liebe zu seinem Heimatland.
      „Ach, bist ziemlich gut geworden Ignaz. Ich wünschte ich wäre ein paar Jahre jünger, da könnte ich es mehr genießen und dir ein besseren Kampf liefern.“ kam aus dem alten Soldaten.
      „Was redest du denn da?! Du bist so stark wie eh und je! Und ich bin nur Stark geworden durch dein und Maws Training!“ erwidert der junge Rotschopf.
      „Kukukuku“ lachte Krüger „Dich mit einem Bambusschwert grün und blau zu verprügeln würde ich nicht gerade als Training bezeichnen!“
      „Dennoch stehe ich hier jetzt da, führe eine eigene Streitmacht an im Dienste Goas!“ schrie Ignaz.
      „Nicht im Dienste des Volkes, sondern im Dienste von Faux! Jener König welcher seine eigenen Soldaten um deren Lohn betrog, Geld das unsere Familien brauchen um zu Überleben! Ignaz ich weiß das du deine Ideale hast, genau wie dein Vater, aber kämpfe lieber auf unserer Seite! Die Seite die für das
      richtige Kämpft!“ schrie der Veteran den jungen Rotschopf an in der Hoffnung im auf seine Seite zu kriegen.
      „Bedaure Cedrick. Aber meine Loyalität gehört Goa.“ mit diesen Worte holte Ignaz zum schlag aus, sein gewaltiger Kriegshammer hüllte sich im tiefste schwarz. Cedrick hüllte ebenfalls seine beiden Äxte und sein Brustkopf im Rüstungshaki, um dem Schlag zu blocken. Als der nachtschwarze Hammerkopf auf die Äxte traf konnte diese den Angriff für einen Moment blocken, gaben dann aber schließlich nach und der Hammer raste auf dem Brustkorb Krügers hin und traf ihm mitleidlos. Die Wucht des Schlages schleuderte Krügers Körper durch die Luft und durch die nahe liegenden Bäume bis dieser aufprallte und nichts weiter als eine gewaltige Staubwolke hinterließ.
      „Es tut mir leid Cedrick, so leid.“ kam es vom Siegreich stehenden Ignaz mit einem melancholischen Gesichtsausdruck. Die übrig gebliebenen Banditen flohen nach dem Krüger besiegt wurde.
      „Hauptmann Ignaz, alle übriggebliebenen Banditen sind geflüchtet! Wie sind ihre weiteren Befehle“ fragte ein Soldat nach.
      „Lass sie fliehen. Unser Auftrag ist es diese nur abzulenken, während Mister Ronin und seine Begleiter den Prinzen befreien.“ Als Ignaz gerade seinen Satz beendete kam ein gewaltiger Krach aus der Richtung wo sich das Banditenversteck befand.

      ~ Kurz zuvor, Versteck der Banditen ~

      „Was ist das für ein Lärm?!“ Schrie Maw.
      „Sir, wir konnten ein Monster erspähen das sich in unsere Richtung bewegt.“ berichtete der Handlanger über die Herkunft des Lärms, sowie deren derzeitigen Situation.
      „Was stehst dann hier so dumm herum?! Versammle alle Männer bis auf ein dutzend, diese sollen auf den Prinzen aufpassen. Ich komme auch raus und kümmere mich das Monster.“ befahl der Anführer der Banditen.

      ~ Die 'Wyrm' ~

      „Wir nähren uns dem Banditenversteck!“ schrie Ronin als dieser das Versteck mit einem Fernglas erspähen konnte. „Kira, du springst ab und kommst von der Seite. Während Ich mich mit dem ehemaligen General anläge und Lärad sich um die restlichen Banditen kümmert, schleichst du dich in die höhle und holst den Prinzen da raus. Pass aber auf, da könnten sich Fallen befinden und vermutlich noch ein paar Wachen.“ erläuterte Ronin nochmals Plan B. „Vergiss nicht deine Maske! Wenn die Rotznase dein beschupptes Gesicht und die scharfen Zähne sieht, macht er sich bestimmt in die Hose und verliert das Bewusstsein. Nichts für ungut, aber du weißt ja was beim letzten mal passiert ist.“
      Mit einem genervten Augenrollen griff Kira nach ihrer Maske und dem Cowboyhut, zog sich rasch die dicken Handschuhe und Schuhe drüber, um ihre mit robusten schuppen und Krallen versehenen Hände und Füße zu verdecken, und zog schließlich den alten, braunen Ledermantel zu, um endgültig ihren geschuppten Körper zu verdecken. Mit einem Sprung von der Wyrm, die gerade dabei ist dem Berg zu erklimmen, verschwand die Lizarddame im Wald des Mt. Colubo.

      ~ Banditenversteck ~

      Maw und seine Männer standen draußen, wartend auf das Ungetüm das mit rasanten Tempo auf dem Weg zu ihnen ist. Sie stellten sich im Position mit ihren Gewehren, geduldig zielten sie nach vorne und warten bis sie die Monstrosität erblicken und diese ihn einem gewaltigen Kugelhagel willkommen zu heißen. Neben der aufgestellten Linie von Schützen stand Esuriit, geduldig wartend auf die Bestie die im Begriff war hier aufzutauchen, bereit dem Befehl zum Kugelhagel zu geben um dieses zu töten. Dabei kam im ehemaligen General ein Nostalgisches Gefühl auf, dieses im zurück in eine Zeit versetzte als er noch jünger, idealistischer und Naiver war. Das laute Geräusch kam immer näher und als sie das angebliche Ungeheuer erblickten erstaunten sie vor dem Anblick dieser Kreatur, die kein Lebewesen war sondern Schiff, ein Schiff das sich auf sechs, gewaltigen, wurzelähnlichen Beinen sich vorwärts bewegte. Die ganze Situation immer noch verarbeitend trat Maw an die Front und richtete sein rechten Arm nach vorne. Das metallische Maul der Prothese öffnete sich weit und ein leuchten war zuerkennen das aus dem inneren kommt. An bestimmten stellen des Armes konnte man ein leuchten erkennen und das Metall das die Prothese umhüllte glühte und dampfte bis es schließlich einen gewaltigen Lichtstrahl entließ das auf das hölzerne Ungetüm zuflog. Doch dieses konnte überraschen für seine ausweichen. Es so aus als würde sich diese starre Kreatur verbiegen, ohne das Holz zu bersten, die Bewegungen erzeugten das Gefühl es ein richtiges Lebewesen.
      Verdammte Scheiße! Scheiße! Scheiße! Eine Stunde bis ich den Laser wieder Verwenden kann! Ich bezweifle stark das meine Männer das Ding für eine geschlagene Stunde aufhalten können. Denk nach Esu. Das Ding ist kein Lebewesen. Eine Maschine scheint es auch nicht zu sein, wäre das erste mal das ich eine Kriegsmaschine ganz aus Holz bestehend sehe. Das aller wahrscheinlichste ist es das es sich um einen Teufelsfruchtnutzer handelt. Diese Wurzel, die das Schiff wie Adern überzieht müssen von Nutzer sein. Wenn ich auf das Schiff schaffe könnte das Arschloch direkt angreife und den verdammten scheiß hinter mir bringe.
      Als Esuriit sich bereit zum Angriff war, stoppte das Ungetüm vor dem Banditen und eine fremde Männerstimme erklang.
      „General Esuriit Maw! In Namen von König Faux, den Herrscher Goas und den Vater des Hosenscheißers, den ihr entführt habt, ergibt euch gibt den Jungen Frei! Wenn ihr es tut werdet ihr schnell und schmerzlos Hingerichtet! Wenn nicht werdet ihr von uns getötet. Und glaubt mir das wird weder schnell, geschweige den Schmerzlos sein!“ erläuterte Ronin den Banditen ihr zwei einzigen Optionen in dieser Situation.
      „Söldner. Seid ihr von Circus Macabre?“ fragte Maws grimmig und vollkommen angepisst.
      „Sehe ich wie ein verdammter Clown aus? Nein! Faux war zu geizig um diese Freaks zu engagieren! Ich bin Ronin der Anführer von Wild Bunch!“ entgegnete Ronin
      „Wild Bunch? Ach ja diese kleine Truppe die aus Psychopathen und Monstern besteht!“ sagte Maws.
      „Monster? Musst du gerade sagen, du und deine komische Wichshand.“ erwiderte Ronin gelassen. „Lass wir mal das plappern sein und kommen wir zum geschäftlichen. Du und Ich. Mann gegen Mann. Lass uns etwas weiter in den Wald gehen wo wir uns ungestört die Schädeleinschlagen können. Unsere Untergeben können ja solange Miteinander ewas „Spielen“. Ok?“ schlug Ronin den ehemaligen General vor, dieser grummte zustimmend und die beiden verschwanden im Wald.
      „Nun gut die Herren, wer möchte zu es ins Grass beißen.“ ertönte Lärads Stimme von der Wyrm aus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von D. Draig ()

    • Ist ja schon ein bisschen leer hier. Finde ich schade, denn niemand sollte hier kommentarlos darstehen. Hast wohl nur etwas Pech, dass hier im FF-Bereich gerade ein solcher Boom herrscht, dass es ziemlich unmöglich erscheint, sich um alles zu kümmern. So wollte ich eigentlich auch schon eher kommentieren, aber man ist dann faul, hat was anderes zu tun und schon ist es vergessen und in den Tiefen des FF-Bereichs verschwunden.

      Gut, fangen wir mal an.
      Ob es kürzer oder länger ist, sollte ja nicht so wichtig sein, denn wie ich aus eigener Erfahrung weiß, muss man sehen, ob Ideen und Spaß da sind. Genauso ist es mit der Regelmäßigkeit hier auch nicht immer zum Besten bestellt, von daher ist das nicht so schlimm. Man sollte natürlich schon versuchen, nicht zu sehr zu schwanken, aber das passt schon.

      Als nächstes kommt das Sprachliche. Da du schon sagst, dass Deutsch nicht deine Muttersprache ist, finde ich die Entscheidung hier zu veröffentlichen noch mutiger/bewundernswerter. Damit einher geht dann aber auch eine gewisse Fehleranfälligkeit. Die beschränkt sich, leider, nicht nur auf Zeitformen, sondern reicht von vergessenen Leerzeichen über Rechtschreibung zu Grammatik. Da stellt sich die Frage, wo du deinen Text schreibst. Denn üblicherweise sollte man irgendeine Form der Rechtschreibprüfung besitzen. Diese beschwert sich dann über vieles, was einfach zu vermeiden ist. Z.B. fehlende Leerzeichen und Rechtschreibung. Zumindestens in Word kann man dann ein korrigiertes Wort auswählen, was bedeutet, dass du nicht immer alles nachschauen musst. Das Ganze ist natürlich ein gewisser Aufwand, aber als Leser ist es schon erfreulich, wenn man sich nicht immer mit einfachen und vermeidbaren Fehlern konfrontiert sieht. Letztlich ist das Schreiben eben nicht nur der Inhalt, sondern auch die Form. Ist diese dauerhaft unterdurchschnittlich und zu fehlerbehaftet, dann macht es auch keinen Spaß, zu lesen. Mit einer Rechtschreibprüfung solltest du, bis auf die Zeitformen, fast alles an Fehlern aussortieren und verbessern können. Was die Zeit angeht, so bin ich hier nicht der Deutschfachmann, sondern eben nur Muttersprachler, aber was wirklich relevant ist, ist eine einheitliche Zeit. Schreibst du in der Vergangenheit (was normal ist und meines Erachtens auch empfehlenswert), dann bleibst du in dieser. Ausnahme ist wörtliche Rede. Keine Ahnung, ob es da Webseiten oder Bücher giubt, die da mehr zum Thema sagen können, vielleicht weiß das ja jemand anderes.
      Was das Atmosphärische angeht (also im Prinzip alles außerhalb der Korrektheit der Sprache), so zeigst du da schon Potential. Viele Beschreibungen, auch oft mit gewählteren Ausdrücken. Dabei bleibt alles nicht zu ausladend. Auch wenn es insgesamt eben an den Fehlern leidet, gefällt mir das stellenweise richtig gut. Zwar bin ich kein blink oder Bo, die dazu wirklich begründet und kompetent Stellung nehmen können, aber da ist - insbesondere als Anfänger und Nicht-Muttersprachler - alles in Ordnung.

      Genug zum Sprachlichen, denn man kann hier inhaltlich trotzdem was mitbekommen.
      Der Prolog beschreibt den Angriff geschuppter Wesen auf eine Stadt. Sinn und Zweck des Ganzen sind nicht ersichtlich, aber das sollte ein Prolog ja auch nicht leisten. Ein im krassen Gegensatz zum blutigen Massaker in Weiß gekleideter Mann mit Regenbogenhaaren beobachtet das Schauspiel. Man könnte darüber spekulieren, dass er der Auslöser ist. Mit dem Wissen aus weiteren Kapiteln, sprich Kapitel 2, scheinen die Angreifer die "Lizards" zu sein. Eine von dir erdachte Rasse von Kriegern. Ursprünglich als Sklaven gezüchtet, zeigt Kira, dass sie jetzt auch frei sein können. Diese Rasse steht vermutlich im Mittelpunkt deiner FF. Der Fokus könnte auf den Hintergründen der Erschaffung liegen, aber wer weiß. Immerhin hat deine Grupe ja auch andere Mitglieder. Der Hintergedanke war bei mir der Titel, der ja ein Hinweis auf Reptilien, sprich die Echsen, ist. Da in OP es logisch ist, sich eine Armee zu züchten (siehe Kaidos Zoannutzer und Big Moms Riesenexperimente oder auch die PX der Weltregierung), macht die Idee schon mal Sinn. Besitzt mit Sicherheit Potential, auch wenn bisher die Geschichte im Wesentlcihen von kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt ist. Etwas mehr Story würde mit Sicherheit gut tun, aber da ich vermute, dass der Anfang im Wesentlichen dazu dient, die Protgonisten vorzustellen, sowie deren Kräfte, gehe ich davon aus, dass das bald eintreten wird.

      Was mir noch auffällt, ist eine gewisse Ähnlichkeit zu "Menschenjagd". Auch hier gibt es einen jungen, kämpferisch nicht völlig unbegabten, Protagonisten, der eine Teufelsfrucht geegssen hat. Er trifft auf eine Gruppe, die Stärke in rauen Mengen besitzt und zerstört deren Schiff. Naja, da wird es sich bald mit Sicherheit unterscheiden, Stichwort Lizards.

      Feststellen kann man, dass du ein Fan von Teufelsfrüchten bist, da du bereits zwei neue Früchte eingeführt hast. Zudem magst du Action und starke Charaktere, etwas was mir auch zusagt :D
      Bleibt noch die Frage, wann die Geschichte spielt. Ist zwar nicht übermäßig wichtig, aber trotzdem nett zu wissen.
      Okay, sorry, lesen hilft da weiter xD

      Ich hoffe, du nimmst dir den Kommentarmangel nicht zu sehr zu Herzen und verlierst nicht den Mut.
      "The chains of fear are easily broken with the blade of courage."
      Meine FF: Erlebnisse eines Meisterdiebes (abgeschlossen)
      Chainbreaker (laufend)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Eldrail ()

    • Was?! Ist mir Eldrail jetzt doch tatsächlich zuvor gekommen? Sauerei ... xD
      Wie versprochen habe ich mir jetzt mal deine FF zur Brust genommen und werde dir nun, wie angekündigt, meine Meinung um die Ohren pfeffern! Vorab will ich aber noch angemerkt haben, dass ich mich dabei maßgeblich auf die Stilistik konzentrieren werde, da ich diese als ausschlaggebenden Faktor dafür sehe, dass es hier bis dato noch so ruhig ist, trotz des enormen Booms des FF-Bereichs.

      Denn - so muss man festhalten - man merkt, dass die deutsche Sprache nicht deine Muttersprache ist. Die Fehlerrate ist enorm hoch, was schon dabei anfängt, dass oftmals einfach auch das Leerzeichen fehlt, um einzelne Wörter voneinander zu trennen. So kam es mehr als nur einmal vor, dass ich manchen Satz zwei- oder gar dreimal lesen musste, um ihn zu verstehen. Rechtschreib- und Grammatikfehler, aber ebenso die teils falsche Zeichensetzung kommen noch erschwerend hinzu. Dies alles gestaltet es sehr schwer deinen Text aufmerksam zu lesen.
      Auf der einen Seite zeugt dies natürlich - wie von Eldrail bereits angemerkt - von einer ordentlichen Portion Mut, wenn man, trotz des Wissens, dass man sprachlich nicht allzu sehr bewandert ist - sich dazu entscheidet eine FF zu schreiben: Und diese auch noch zu veröffentlichen. Vor allem hier, im Pirateboard, das einen extrem hohen Standard hat, was die Sprache betrifft. Nicht nur hier, sondern auch in allen anderen Bereichen des Boards. Meinen tiefsten Respekt dafür!

      Nichtsdestotrotz würde ich dir empfehlen, zumindest für den Anfang, mit einem Beta-Leser zu arbeiten, der deine Texte vor dem Abschicken noch mal zur Probe liest und dich auf Fehler aufmerksam macht. Das wäre nicht nur für potenzielle Leser hilfreich, um sich besser in deine Geschichte hinein versetzen zu können, sondern wäre es auch für dich selbst von Vorteil, da dies unweigerlich zu einem Lernprozess führen würde. Wird man auf Fehler explizit hingewiesen, so kann man diese ausbessern. Bessert man denselben Fehler, ein-, zwei- oder dreimal aus, legt sich im Gehirn irgendwann ein Schalter um, der dich vor diesem Fehler warnt und dafür sorgt, dass du ihn nicht mehr begehst. Ich glaube ein Beta-Leser wäre hier in beiderseitigem Interesse, der dich natürlich nicht nur auf die sprachlichen Fehler, sondern ggf. auch auf die Mängel in der Erzählstruktur deiner Geschichte hinweisen könnte. Denn auch an dieser hapert es noch an einigen Stellen. So wird man bspw. durch deine Dialoge regelrecht gehetzt, da diese nicht unterbrochen werden, um die äußeren Gegebenheiten etwas näher zu schildern. Seien es nun Reaktionen der einzelnen Charaktere, veränderte Wetterbedingungen o.Ä. Da ließe sich viel mit der Sprache spielen, um eine dichtere Atmosphäre zu kreieren und besser in deine Geschichte eintauchen zu können.
      Auch hier könnte ein geeigneter Beta-Leser dich darauf hinweisen, schreiben müsstest du es natürlich selbst. Als Empfehlung kann ich dir da bspw. noch das Lesen anderer Geschichten empfehlen, um daraus Inspiration für eigene Beschreibungsmöglichkeiten zu schöpfen. Seien es nun andere Fanfictions hier im Board oder eben auch irgendwelche Romane, deren Themen dich reizen. Es heißt ja nicht grundlos: Lesen bildet. Das tut es wirklich, insbesondere von man als (Hobby-)Autor tätig sein möchte.

      Abschließend möchte ich dich nur bitten diesen Kommentar von mir nicht als vernichtende Kritik zu betrachten. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der Anfang extrem schwer sein kann. Ich z.B. habe vor knapp sieben Jahren damit angefangen regelmäßig zu schreiben - die Anfänge lassen sich sogar noch hier im Board durchwühlen xD - doch bin ich erst jetzt an einem Punkt angelangt, wo ich mit meinem Schreibstil wirklich im Reinen bin. Dieser Kommentar dient ausschließlich dazu dir dabei zu helfen dich selbst zu verbessern und letztlich eine Geschichte schreiben zu können, die nicht nur dir gefällt, sondern auch deine Leser zu unterhalten weiß!

      Was den Beta-Leser betrifft, so kann dies jemand sein, den du aus deinem privaten Umfeld kennst, aber ebenso natürlich auch jemand hier im Board, sollte jemand sich dafür zur Verfügung stellen. Diesbezüglich kannst du auch diesen Thread nutzen, um nach einem Beta-Leser öffentlich zu suchen. Wäre ich zeitlich nicht so eingespannt, wie etwa in den nächsten Monaten mit meinen Abschlussprüfungen, dann würde ich mich dafür auch selbst zur Verfügung stellen, nur ist dies - wie gesagt - derzeit leider nicht drin.

      Ich hoffe ich habe dich jetzt nicht entmutigt, hoffe, dass du dran bleibst und werde ebenso versuchen bei deiner FF dran zu bleiben! Auch wenn ich für regelmäßige Kommentare aktuell (noch) nicht garantieren kann ;)
    • So nachdem ich bei den Anderen aufgeholt und auch noch Zeit habe, kann ich mich endlich deinem FF zuwenden. Ein kleiner Tipp am Rande, die beste Möglichkeit weitere Kommentatoren zu gewinnen ist, selber bei anderen zu Kommentieren. Eine Zeit lang warst du doch auch bei Bo aktiv, nimm das doch einfach wieder auf, zusammen mit zwei/drei anderen der kürzlich gestarteten FFs und schon dürfte sich die Zahl deiner Kommentatoren drastisch erhöhen. :)

      Da ich der Dritte geworden bin, komme ich auch darum herum, dich auf die gehäuft auftretenden (Recht-)Schreibfehler anzusprechen. Wie meine beiden Vorkommentatoren bereits geschrieben haben, dürften hier Rechtschreibprüfung und Betaleser die gröbsten Probleme beseitigen. Trotzdem einen riesen Respekt dafür, dass du dem Mut gefunden hast hier eine eigenen Geschichte zu starten. :thumbup:

      In deinen Prolog bekommen wir eine brennende Stadt zu Gesicht und eine Person, die dies beobachtet. Von der weißen Kleidung her, erinnert sie mich sehr an die Agenten der CP-0, während es sich bei den Monstern um die Lizard handeln dürfte, aber zu ihnen später mehr.

      Deine Geschichte beginnst du mit einer Jahresangabe 1995, also 473 Jahre nach dem Start von One Piece und ich weiß nicht, ob du dir damit einen Gefallen getan hast. Denn in all diesen Jahres scheint es keine wirkliche technische Weiterentwicklung gegeben zu haben. Bisher scheint das hölzerne Segelschiff immer noch die erste Wahl zu sein und die Waffen sind (bis jetzt) auch nur die altbekannten Schwerter und Körperkraft. Auch sonst haben wir noch keinen Blick auf etwas Neues werfen können. Für einen Zeitsprung von 473 Jahre erscheint mir das einfach nicht logisch, besonders wenn man bedenkt, wie viele moderne Elemente im Original schon eingeflochten wurden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du dir schon etwas bei der Wahl des Datums gedacht hast, aber einen so großen Zeitsprung muss man meiner Meinung nach, auch in der Geschichte oder besser gesagt in der verwendeten Technik wiederfinden.

      Der einzige Punkt, welcher wirklich auf eine länger vergangene Zeit hindeutete, sind die Lizards. Laut den Inforationen aus dem zweiten Kapitel, sind sie künstlich als Soldaten erschaffen worden und haben einen sehr grausamen Ruf. Allerdings scheinen sie sich derzeit relativ Frei bewegen zu können, bzw. ein Teil der Gesellschaft zu sein, wenn auch kein gern gesehener, ähnlich den Fischmenschen im Original. Es muss also einiges an Zeit vergangenen sein, um diesem Volk eine Historie zu geben, wozu auch der South Blue Conquest oder von den Rassen Krieg auf Totland gehören dürften. Mit deiner Eigenkreation, den Lizards, deutet sich ein Handlungsstrang an, mit dem ein Spekulator wie ich, sich sicher meine Freude haben wird. Ich bin jedenfalls schon auf weitere Hintergründe zu ihnen und ihrer Geschichte sehr gespannt. :)

      Bei der ersten Beschreibung der Lizards musste ich an die Echsenmenschen/ Reptiloiden denken. Wem das nichts sagt, googelt es und verzweifelt an den Ideen von Verschwörungstheoretikern. Weiterhin sind sie die konsequente weiterführen der Idee hinter den Fischmenschen(Meeresbewohnern) und den Minks (Säugetier) las Lizards (Echsen/Reptilien/Kaltblüter), würden also nur noch die Insekten und die Vögel fehlen. ;)

      Dein FF beginnt Goa Königreich, Luffys Heimat. Dies, in Verbindung mit einem langen Zeitsprung und einer relativen Ähnlichkeit der Frisuren, stellt die Möglichkeit in den Raum, dass es sich bei Lion Jinx um einen Nachfahren einer uns sehr gut bekannten Person handeln könnte. Jinx ist kein sehr erfolgreicher Taschendieb, was in Verbindung mit seiner TK, zumindest für Kenner der japanischen Symbolik/Zuschreibungen nochmal lustiger ist. Er lässt sich von einem zwielichtigen Fremden dazu anheuern, ein Päckchen auf ein Schiff zu bringen, welches angeblich Freuden gehört. Wer bei der Erklärung plus Belohnung nicht misstrauisch wird, ist entweder sehr blauäugig oder es ist ihm egal.

      Dieses Schiff, die Wyrm, gehört einer Gruppe von Söldnern, Namentlich Ronin, Lärad und Kria. Ronin ist anscheinend der Anführer der Gruppe und ein Schwertkämpfer. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber bei Masamune, welches Mr.Critters zerstören will, könnte es sich um sein Schwert handeln, auch wenn Wikipedia bei diesem Namen einen Schwertschmied ausspuckt. Das nächste Mitglied ist Lärad, Teufelsfruchtnutzer und unerschöpfliche Quelle für Reparaturmaterialien für die Wyrm. Er scheint von der Baum oder Holzfrucht gegessen und eine sehr enge Verbindung zur Wyrm zu haben. Dies kann man aber auch sicher erwarten, da ein großer Teil ihres Holzes von ihm zu stammen scheint^^. Die letzte im Bund ist Kira, eine Lizard-Frau, die anscheinend sehr schnell in die Luft geht und ohne Rücksicht auf eigene Verluste kämpft, wenn ihr einmal die Sicherungen durchgebrannt ist. Dies kann man an den Zerstörungen auf der Wyrm sehen und aus den Unterhaltungen ihrer Teamkollegen schließen. Wie Eldrail erinnert mich diese kleine Truppe zusammen mit Jinx, schon an Cal und Co. aus Menschenjagd, auch wenn sie dem Leben gegenüber etwas positiver eingestellt zu sein scheinen. ;)

      Allgemein lässt dein FF schon jetzt viel Potenzial erkennen, auch auf der sprachlichen und bildlichen Ebene. Das einzige Problem ist noch die Rechtschreibung, was das Lesen derzeit noch etwas anstrengend macht.
      Ansonsten bis du auf einem sehr guten Weg. :thumbsup:
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von qoii () aus folgendem Grund: Fehler Korrigiert, Kleinigkeiten ergänzt.

    • Vielen Dank für eure Kommentare und eure Räte bezüglich meiner Grammatik Mängel :) . Ich werde mein bestes versuchen diese zu verbessern. :)
      Also hier ist Kapitel 3 - Im zur faulen Möwe
      Und die Antworten:

      Eldrain
      Spoiler anzeigen

      Eldrail schrieb:

      Genug zum Sprachlichen, denn man kann hier inhaltlich trotzdem was mitbekommen.
      Der Prolog beschreibt den Angriff geschuppter Wesen auf eine Stadt. Sinn und Zweck des Ganzen sind nicht ersichtlich, aber das sollte ein Prolog ja auch nicht leisten. Ein im krassen Gegensatz zum blutigen Massaker in Weiß gekleideter Mann mit Regenbogenhaaren beobachtet das Schauspiel. Man könnte darüber spekulieren, dass er der Auslöser ist. Mit dem Wissen aus weiteren Kapiteln, sprich Kapitel 2, scheinen die Angreifer die "Lizards" zu sein. Eine von dir erdachte Rasse von Kriegern. Ursprünglich als Sklaven gezüchtet, zeigt Kira, dass sie jetzt auch frei sein können. Diese Rasse steht vermutlich im Mittelpunkt deiner FF. Der Fokus könnte auf den Hintergründen der Erschaffung liegen, aber wer weiß. Immerhin hat deine Grupe ja auch andere Mitglieder. Der Hintergedanke war bei mir der Titel, der ja ein Hinweis auf Reptilien, sprich die Echsen, ist. Da in OP es logisch ist, sich eine Armee zu züchten (siehe Kaidos Zoannutzer und Big Moms Riesenexperimente oder auch die PX der Weltregierung), macht die Idee schon mal Sinn. Besitzt mit Sicherheit Potential, auch wenn bisher die Geschichte im Wesentlcihen von kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt ist. Etwas mehr Story würde mit Sicherheit gut tun, aber da ich vermute, dass der Anfang im Wesentlichen dazu dient, die Protgonisten vorzustellen, sowie deren Kräfte, gehe ich davon aus, dass das bald eintreten wird.
      Genau. Im Prolog handelt es um die Lizards und der Mann im Weiß spielt eine Wichtige Rolle.
      Es kommt schon noch genug Story, keine sorge ;)

      Eldrail schrieb:

      Was mir noch auffällt, ist eine gewisse Ähnlichkeit zu "Menschenjagd". Auch hier gibt es einen jungen, kämpferisch nicht völlig unbegabten, Protagonisten, der eine Teufelsfrucht geegssen hat. Er trifft auf eine Gruppe, die Stärke in rauen Mengen besitzt und zerstört deren Schiff. Naja, da wird es sich bald mit Sicherheit unterscheiden, Stichwort Lizards.
      Ja das ist am Anfang eine gewisse Ähnlichkeit, aber das legt sich. :whistling:




      Eldrail schrieb:

      Feststellen kann man, dass du ein Fan von Teufelsfrüchten bist, da du bereits zwei neue Früchte eingeführt hast. Zudem magst du Action und starke Charaktere, etwas was mir auch zusagt
      Ich sag nur wer mag keine starke Charaktere und Action. Und bei den TF versuche mal ein paar Ideen zu realisieren und auch TF einfüge die ich nur zu gern in One Piece gesehen hätte 8-)


      OneBrunou:
      Spoiler anzeigen
      Ich versuche mich hier mal kurz zu fassen. Ich danke viel malz für deine Kritik und ich versuch natürlich meine Grammatik so gut wie es mir geht zu verbessern, damit es für die Leser einfacher ist und diese meine Story mögen :saint:


      qoii:
      Spoiler anzeigen

      qoii schrieb:

      Da ich der Dritte geworden bin, komme ich auch darum herum, dich auf die gehäuft auftretenden (Recht-)Schreibfehler anzusprechen. Wie meine beiden Vorkommentatoren bereits geschrieben haben, dürften hier Rechtschreibprüfung und Betaleser die gröbsten Probleme beseitigen. Trotzdem einen riesen Respekt dafür, dass du dem Mut gefunden hast hier eine eigenen Geschichte zu starten.
      Danke sehr :D

      qoii schrieb:

      In deinen Prolog bekommen wir eine brennende Stadt zu Gesicht und eine Person, die dies beobachtet. Von der weißen Kleidung her, erinnert sie mich sehr an die Agenten der CP-0, während es sich bei den Monstern um die Lizard handeln dürfte, aber zu ihnen später mehr.
      Die Monster sind in der tat die Lizards und nein der Mann ist nicht von der CP-0

      qoii schrieb:

      Deine Geschichte beginnst du mit einer Jahresangabe 1995, also 473 Jahre nach dem Start von One Piece und ich weiß nicht, ob du dir damit einen Gefallen getan hast. Denn in all diesen Jahres scheint es keine wirkliche technische Weiterentwicklung gegeben zu haben. Bisher scheint das hölzerne Segelschiff immer noch die erste Wahl zu sein und die Waffen sind (bis jetzt) auch nur die altbekannten Schwerter und Körperkraft. Auch sonst haben wir noch keinen Blick auf etwas Neues werfen können. Für einen Zeitsprung von 473 Jahre erscheint mir das einfach nicht logisch, besonders wenn man bedenkt, wie viele moderne Elemente im Original schon eingeflochten wurden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du dir schon etwas bei der Wahl des Datums gedacht hast, aber einen so großen Zeitsprung muss man meiner Meinung nach, auch in der Geschichte oder besser gesagt in der verwendeten Technik wiederfinden.
      Ich sag mal so es hat einen Grund warum Ronin und Co. ein Holz-Schiff benutzen ;) . Von technischen Prozess der Welt werde ich den kommenden Kapitel mehr dazu zeigen. Denn es sind ja fast 500 Jahre zwischen den Beginn von One Piece und meiner FF, dann konnte vieles passieren. Aber wie gesagt dazu äußere ich mich in den nächsten Kapiteln.

      qoii schrieb:

      Der einzige Punkt, welcher wirklich auf eine länger vergangene Zeit hindeutete, sind die Lizards. Laut den Inforationen aus dem zweiten Kapitel, sind sie künstlich als Soldaten erschaffen worden und haben einen sehr grausamen Ruf. Allerdings scheinen sie sich derzeit relativ Frei bewegen zu können, bzw. ein Teil der Gesellschaft zu sein, wenn auch kein gern gesehener, ähnlich den Fischmenschen im Original. Es muss also einiges an Zeit vergangenen sein, um diesem Volk eine Historie zu geben, wozu auch der South Blue Conquest oder von den Rassen Krieg auf Totland gehören dürften. Mit deiner Eigenkreation, den Lizards, deutet sich ein Handlungsstrang an, mit dem ein Spekulator wie ich, sich sicher meine Freude haben wird. Ich bin jedenfalls schon auf weitere Hintergründe zu ihnen und ihrer Geschichte sehr gespannt.
      Das Ende des Krieges war vor
      Spoiler anzeigen
      50 Jahren
      , also sind die "Wunden" der Gesellschaft sind noch frisch.

      qoii schrieb:

      Bei der ersten Beschreibung der Lizards musste ich an die Echsenmenschen/ Reptiloiden denken. Wem das nichts sagt, googelt es und verzweifelt an den Ideen von Verschwörungstheoretikern. Weiterhin sind sie die konsequente weiterführen der Idee hinter den Fischmenschen(Meeresbewohnern) und den Minks (Säugetier) las Lizards (Echsen/Reptilien/Kaltblüter), würden also nur noch die Insekten und die Vögel fehlen.
      Ich hab mich bei den Lizards an die Lizardman aus Fantasy Games orientiert.

      qoii schrieb:

      Dein FF beginnt Goa Königreich, Luffys Heimat. Dies, in Verbindung mit einem langen Zeitsprung und einer relativen Ähnlichkeit der Frisuren, stellt die Möglichkeit in den Raum, dass es sich bei Lion Jinx um einen Nachfahren einer uns sehr gut bekannten Person handeln könnte. Jinx ist kein sehr erfolgreicher Taschendieb, was in Verbindung mit seiner TK, zumindest für Kenner der japanischen Symbolik/Zuschreibungen nochmal lustiger ist. Er lässt sich von einem zwielichtigen Fremden dazu anheuern, ein Päckchen auf ein Schiff zu bringen, welches angeblich Freuden gehört. Wer bei der Erklärung plus Belohnung nicht misstrauisch wird, ist entweder sehr blauäugig oder es ist ihm egal.
      Ja Jinxs vorfahre ist niemand anderes als der berühmte und berüchtigte
      Spoiler anzeigen
      Marine Soldat Urraki (dt. Unvorsichtig) :thumbsup:
      . Im war das egal, wenn man sich jeden Tag ums überleben auf der Straße kennt und keine Zuversicht hat das etwas besser wird macht mal fehler und lässt sich zwielichtigen Leuten ein.

      qoii schrieb:

      Dieses Schiff, die Wyrm, gehört einer Gruppe von Söldnern, Namentlich Ronin, Lärad und Kria. Ronin ist anscheinend der Anführer der Gruppe und ein Schwertkämpfer. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber bei Masamune, welches Mr.Critters zerstören will, könnte es sich um sein Schwert handeln, auch wenn Wikipedia bei diesem Namen einen Schwertschmied ausspuckt. Das nächste Mitglied ist Lärad, Teufelsfruchtnutzer und unerschöpfliche Quelle für Reparaturmaterialien für die Wyrm. Er scheint von der Baum oder Holzfrucht gegessen und eine sehr enge Verbindung zur Wyrm zu haben. Dies kann man aber auch sicher erwarten, da ein großer Teil ihres Holzes von ihm zu stammen scheint^^. Die letzte im Bund ist Kira, eine Lizard-Frau, die anscheinend sehr schnell in die Luft geht und ohne Rücksicht auf eigene Verluste kämpft, wenn ihr einmal die Sicherungen durchgebrannt ist. Dies kann man an den Zerstörungen auf der Wyrm sehen und aus den Unterhaltungen ihrer Teamkollegen schließen. Wie Eldrail erinnert mich diese kleine Truppe zusammen mit Jinx, schon an Cal und Co. aus Menschenjagd, auch wenn sie dem Leben gegenüber etwas positiver eingestellt zu sein scheinen.
      Ronin: Nein sein Schwert hat einen anderen Name. Das Rätsel mit Masamune löst sich im aktuellen Kapitel
      Lärad: Der Vernünftigste der Truppe. Und zugleich Schiffszimmermann, Navigator, Steuermann und Koch der Truppe (ohne im sind Ronin und Kira aufgeschmissen ^.^ )
      Kira: Kira ist emotional und Psychisch eher unstabil, plus mit der natürlichen Aggressionen der Lizards ist sie ziemlich gefährlich wenn man sie reizt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von D. Draig ()

    • Kapitel 3 - Im Pub zur faulen Möwe

      So wird endlich Zeit, auch mal hier den nächsten Kommentar zu hinterlassen. :)

      Deine Rechtschreibung scheint schon etwas besser geworden zu sein, zumindest ist mir weniger aufgefallen. Allerdings muss das bei mir nichts heißen, da ich selber auch immer mit dieser auf dem Kriegsfuß stehe und sehr viel einfach überlese. Ich lese mehr überfliegend und aus dem Zusammenhang heraus interpretierend, als wirklich immer jeden Wort.

      Allerdings hat dich das Rechtschreibprüfungsprogramm zumindest einmal ziemlich an der Nase herumgeführt. Das ist ein Bräter und auch ein Haufen davon, wird nicht helfen, ein Holzschiff zu reparieren. Das richtige Wort wäre Bretter. ;)


      Das noch etwas moderneres kommen könnte, hatte ich durchaus für möglich gehalten, aber die komplette Abwesenheit bisher war mit einfach zu auffällig. Die Söldnertruppe wird das Holzschiff sicher vor allem deswegen benutzen, da es für sie einfacher zu reparieren ist. Trotzdem, falls die anderen Schiffe aus Metall sind und etwas Richtung Motoren haben, dürfte ein hölzernes Segelschiff, trotz dieses Reparaturvorteils, zu sehr im Nachteil sein. Aber ich lasse mich gerne von Gegenteil überzeugen. :)

      Ich habe Mitleid mit der armen Kira, sie hat es doch nur gut gemeint und wollte Jinx etwas gutes tun. Was kann sie den dafür, dass seine Katzennase so empfindlich ist und ihn schon alleine der Geruch umhaut und auch sonst jeder (menschliche) Magen mit ihrem Essen überfordert ist. Weiterhin sind ihre Kochkünste doch ganz praktisch, wenn die Söldner mal einen Assassinen Auftrag bekommen oder größere Gruppen von Gegnern vor dem Kampf ausschalten wollen, müssen sie Kira nur in die gegnerische Küche schicken. :P

      Weiterhin erfahren wir auch etwas zu Ronins Hintergrund. Mir ist es schon das letzte mal aufgefallen, aber mit den neuen Informationen steht die Verbindung einfach fest. Ronin war im alten Japan die Bezeichnung für einen herrenlosen Samurai und so etwas scheint dein Ronin auch zu sein. Er war Angehöriger des Oicho-Clans, den er aus irgendwelchen Gründen verlassen hat und somit Herrenlos geworden ist, weswegen er den (passenden) Namen Ronin wählte. Sein früherer Name war Masamune und wie ich bereits erwähnt habe, ist dies der Name einen sehr bekannten japanischen Schwertschmiedes. Auch Muramasa war ein/e japanischer Schwertschmied(-familie), deren Schwerter aber verflucht sein sollen, genauso wie der Oicho-Clan verflucht war, nachdem jemand dieses Namens in ihn hineingeboren wurde. Ich würde mich nicht wundern, wenn auch noch die Namen Yukimitsu, und Norishige eine Rolle spielen. Wie auch immer, Muramasa scheint der derzeitige Anführer des Clans zu sein und ist anscheinend Verkrüppelt (worden). Da Critter erwähnt, dass Ronis Vater der vorherige Anführer war, würde ich vermuten, dass Ronin/ Masamune und Muramasa Geschwister sind. Wobei Ronin anscheinend irgendeinen anderen Makel hat, da er als >billiger Ersatz< bezeichnet wird. Aus irgendwelchen Gründen hat Ronin etwas getan, was als Verrat gewertet wurde und hier habe ich etwas Probleme, den entsprechenden Satz zu interpretieren. Entweder hat er diesen Verrat zusammen mit einer Frau begannen, die Critters als Schlampe bezeichnet oder diese Frau hat zusätzlich einen eigenen Verrat begannen und dem Clan ansehen damit weiter geschadet. Ronin ist über die Wortwahl von Critters nicht sehr erfreut, weswegen er ihn erledigt und seine untergebenen mittels KH ausschaltet.

      Im letzten Abschnitt lernen wir dann die wahrscheinlich ersten Gegner unserer kleinen Söldnertruppe kennen. Auch und bevor ich es vergesse, ich denke, das Kiras Name aus "Death Note" entnommen ist.

      Inhaltlich fand ich das Kapitel wieder sehr interessant, besonders da es zu Ronin und seiner Herkunft einiges zu Schlussfolgern gab. Hier möchte ich auch einmal kurz Wikipedia für die Lieferung der Namenshintergründe danken ;) .
      Ich freue mich jedenfalls darauf zu erfahren, wie es weitergeht. ^.^
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von qoii () aus folgendem Grund: Ein >s< und ein >m< statt >n<, waren im ersten Absatz noch sinnvoll gewesen. ;)

    • Hallo alle zusammen. Sorry das es solange gedauert hat ;( . Hier ist Kapitel 4 -Interview

      qoii:
      Spoiler anzeigen

      qoii schrieb:

      Allerdings hat dich das Rechtschreibprüfungsprogramm zumindest einmal ziemlich an der Nase herumgeführt. Das ist ein Bräter und auch ein Haufen davon, wird nicht helfen, ein Holzschiff zu reparieren. Das richtige Wort wäre Bretter.
      Danke sehr, werde das nächste mal besser aufpassen.

      qoii schrieb:

      Das noch etwas moderneres kommen könnte, hatte ich durchaus für möglich gehalten, aber die komplette Abwesenheit bisher war mit einfach zu auffällig. Die Söldnertruppe wird das Holzschiff sicher vor allem deswegen benutzen, da es für sie einfacher zu reparieren ist. Trotzdem, falls die anderen Schiffe aus Metall sind und etwas Richtung Motoren haben, dürfte ein hölzernes Segelschiff, trotz dieses Reparaturvorteils, zu sehr im Nachteil sein. Aber ich lasse mich gerne von Gegenteil überzeugen.
      Lies das neueste Kapitel da erfährst du mehr
      :)

      qoii schrieb:

      Ich habe Mitleid mit der armen Kira, sie hat es doch nur gut gemeint und wollte Jinx etwas gutes tun. Was kann sie den dafür, dass seine Katzennase so empfindlich ist und ihn schon alleine der Geruch umhaut und auch sonst jeder (menschliche) Magen mit ihrem Essen überfordert ist. Weiterhin sind ihre Kochkünste doch ganz praktisch, wenn die Söldner mal einen Assassinen Auftrag bekommen oder größere Gruppen von Gegnern vor dem Kampf ausschalten wollen, müssen sie Kira nur in die gegnerische Küche schicken.
      Wie gesagt Lizards sind reine Fleischfresser. Fleischfresser haben gerade mal 1/25 - 1/50 an Geschmacksnerven in vergleich zu Allesfresser (Bsp. Menschen).

      qoii schrieb:

      Weiterhin erfahren wir auch etwas zu Ronins Hintergrund. Mir ist es schon das letzte mal aufgefallen, aber mit den neuen Informationen steht die Verbindung einfach fest. Ronin war im alten Japan die Bezeichnung für einen herrenlosen Samurai und so etwas scheint dein Ronin auch zu sein. Er war Angehöriger des Oicho-Clans, den er aus irgendwelchen Gründen verlassen hat und somit Herrenlos geworden ist, weswegen er den (passenden) Namen Ronin wählte.
      Es gibt schon vor verlassen des Clans Interne Schwierigkeiten

      qoii schrieb:

      Sein früherer Name war Masamune und wie ich bereits erwähnt habe, ist dies der Name einen sehr bekannten japanischen Schwertschmiedes. Auch Muramasa war ein/e japanischer Schwertschmied(-familie), deren Schwerter aber verflucht sein sollen, genauso wie der Oicho-Clan verflucht war, nachdem jemand dieses Namens in ihn hineingeboren wurde. Ich würde mich nicht wundern, wenn auch noch die Namen Yukimitsu, und Norishige eine Rolle spielen.
      Ich hab mich von diesem hier Inspirieren lassen:
      There are several alternate legends. In some Masamune's sword heals the leaves cut by Muramasa's sword. In other legends both blades cut leaves but the leaves cut by Masamune's blade reform or they split evenly and drift away while Muramasa's sword causes the leaves to just split apart and not reform or the leaves stick to Muramasa's katana. In all accounts Masamune's blades are considered superior not in sharpness or durability, but in control. Masamune's blades are holy and do not cut that which is not evil, while Muramasa's blades will cut anything.

      qoii schrieb:

      Wie auch immer, Muramasa scheint der derzeitige Anführer des Clans zu sein und ist anscheinend Verkrüppelt (worden).
      Ich sag mal so Ich hab mich bei Muramasa von Ivan den Schrecklichen oder auch bekannt als Ivan den Knochenlosen Inspirieren lassen. :P

      qoii schrieb:

      Da Critter erwähnt, dass Ronis Vater der vorherige Anführer war, würde ich vermuten, dass Ronin/ Masamune und Muramasa Geschwister sind. Wobei Ronin anscheinend irgendeinen anderen Makel hat, da er als >billiger Ersatz< bezeichnet wird.
      Muramsa ist der Ältere und beide sind sowas ähnliches wie Brüder. ;)

      qoii schrieb:

      Aus irgendwelchen Gründen hat Ronin etwas getan, was als Verrat gewertet wurde und hier habe ich etwas Probleme, den entsprechenden Satz zu interpretieren. Entweder hat er diesen Verrat zusammen mit einer Frau begannen, die Critters als Schlampe bezeichnet oder diese Frau hat zusätzlich einen eigenen Verrat begannen und dem Clan ansehen damit weiter geschadet. Ronin ist über die Wortwahl von Critters nicht sehr erfreut, weswegen er ihn erledigt und seine untergebenen mittels KH ausschaltet.
      Patricide. Später mehr in weiteren Kapiteln

      qoii schrieb:

      Im letzten Abschnitt lernen wir dann die wahrscheinlich ersten Gegner unserer kleinen Söldnertruppe kennen. Auch und bevor ich es vergesse, ich denke, das Kiras Name aus "Death Note" entnommen ist.
      Ja. Und Kiras Name leitet sich von Kyra die Weibliche Version von Kyros. Also ihr Name bedeutet dann sowas wie 'Herrin/Herrscherin'.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von D. Draig ()

    • Kapitel 4 - Interview

      Da denke ich mir, dass es langsam mal wieder Zeit für ein neues Kapitel wird, dabei habe ich selbst noch keinen Kommentar geschrieben. :whistling:

      Bei der Frau, die Critter im letzten Kapitel so schmeichelhaft als Schlampe bezeichnet hat, wird es sich höchstwahrscheinlich um Shion handeln. Aus den bisherigen Andeutungen würde ich schließen, dass sie die Tochter des anderen Clanführers war und sich diese beiden Clans nicht sehr gut leiden konnten. Ronin und Shion scheinen eine Beziehung eingegangen zu sein, die wahrscheinlich sehr intim wurde und darüber waren ihre Eltern nicht begeistert, sodass es letztendlich zu einen ehrebedingten Clankrieg kam. In diesem tötete Ronin seinen Vater und es kamen noch eine ganze Reihe anderer Clanmitglieder ums Leben, dies führte letztendlich dazu, dass Ronin seinen Clan verließ, der aber auch so an Macht, Mitgliedern und Ansehen ziemlich viel verloren hat. Was aus Shion geworden ist, bleibt noch abzuwarten.

      Für den kaum noch vorhandenen Fortschritt ist also die Inquisition verantwortlich, die bis vor 200 Jahren alles technische vernichtet hat. Die Erklärung ist bis jetzt ganz gut, aber ich bin schon gespannt darauf, wie und ob du diese auch innerhalb deines FFs weiter beleuchtest. Zwar sollten alle, die ein wenig Ahnung von Geschichte haben, etwas mit diesem Begriff anfangen können, aber es wird interessant sein, wie du sie verarbeiten willst. Die Inquisition kommt/ist aus dem lateinischen inquirere für >untersuchen< abgeleitet und bezeichnet eine Institution/Machtinstrument der katholischen Kirche besonders im Mittelalter und der Neuzeit, die ketzerischen Verhalten untersucht und bestraft sollte. Besonders interessant ist dabei, dass sie nur gegen getaufte Christen vorgehen konnte, wenn du einer anderen Glaubensrichtung angehört hast und nie getauft wurdest, hattest du von ihr "nichts" zu befürchten.

      Eine der wichtigsten Stützen der technischen Wieder- und Weiterentdeckung ist die Blue Stars Corp. Blue Star, wie der blaue Stern von Franky. Diese Firma hat ein "SUPER!" Geschäftsmodell, sie macht Geschäft mit jedem, ;P egal zu welcher Seite er gehört. Weiterhin scheint sie bei ihren Forschungen und sonstigem Handeln keine ethischen Grenzen zu kennen. Besonders interessant finde ich irgendwie, dass Enrico Mars so betont, dass man mit den neuen künstlichen Organen sich nicht mehr zu einen Cyborg umbauen lassen muss, wenn man neue Organe braucht. Anscheinend sind also künstliche, technische Organe schon ziemlich normal, auch wenn es so wirkt, als wären diese Menschen nicht gerade sehr beliebt, da das normale Mensch bleiben so betont wird.

      Zu guter Letzt, erfahren wir noch den Namen von Ronins derzeitigem Boss. Ian scheint nicht der gesündeste und auch nicht der Geduldigste zu sein. Weiterhin wurde Jinx zwangsrekrutiert, mal schauen ab wann er sich für die Truppe nützlich machen kann.

      Alles im allen wieder ein sehr interessantes Kapitel. Die eine oder andere grammatikalische oder sprachliche Ungereimtheit ist mir zwar wieder aufgefallen, aber sonst war es wieder eine runde Sache. :thumbup:
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
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    • Kapitel 5 - Willkommen ist draußen, viel Spaß beim Lesen.

      qoii schrieb:

      Da denke ich mir, dass es langsam mal wieder Zeit für ein neues Kapitel wird, dabei habe ich selbst noch keinen Kommentar geschrieben.
      Kein Kommentar

      qoii schrieb:

      Bei der Frau, die Critter im letzten Kapitel so schmeichelhaft als Schlampe bezeichnet hat, wird es sich höchstwahrscheinlich um Shion handeln. Aus den bisherigen Andeutungen würde ich schließen, dass sie die Tochter des anderen Clanführers war und sich diese beiden Clans nicht sehr gut leiden konnten. Ronin und Shion scheinen eine Beziehung eingegangen zu sein, die wahrscheinlich sehr intim wurde und darüber waren ihre Eltern nicht begeistert, sodass es letztendlich zu einen ehrebedingten Clankrieg kam. In diesem tötete Ronin seinen Vater und es kamen noch eine ganze Reihe anderer Clanmitglieder ums Leben, dies führte letztendlich dazu, dass Ronin seinen Clan verließ, der aber auch so an Macht, Mitgliedern und Ansehen ziemlich viel verloren hat. Was aus Shion geworden ist, bleibt noch abzuwarten.
      Ja diese Schlampe ist Shion, aber sie ist nicht die Tochter des Rivalisierenden Clananführers. Wir werden sie aber in Zukunft noch treffen keine sorge ;)

      qoii schrieb:

      Für den kaum noch vorhandenen Fortschritt ist also die Inquisition verantwortlich, die bis vor 200 Jahren alles technische vernichtet hat. Die Erklärung ist bis jetzt ganz gut, aber ich bin schon gespannt darauf, wie und ob du diese auch innerhalb deines FFs weiter beleuchtest. Zwar sollten alle, die ein wenig Ahnung von Geschichte haben, etwas mit diesem Begriff anfangen können, aber es wird interessant sein, wie du sie verarbeiten willst. Die Inquisition kommt/ist aus dem lateinischen inquirere für >untersuchen< abgeleitet und bezeichnet eine Institution/Machtinstrument der katholischen Kirche besonders im Mittelalter und der Neuzeit, die ketzerischen Verhalten untersucht und bestraft sollte. Besonders interessant ist dabei, dass sie nur gegen getaufte Christen vorgehen konnte, wenn du einer anderen Glaubensrichtung angehört hast und nie getauft wurdest, hattest du von ihr "nichts" zu befürchten.
      Es ist alles Miteinander Verbunden, nur Geduld. :P

      qoii schrieb:

      Eine der wichtigsten Stützen der technischen Wieder- und Weiterentdeckung ist die Blue Stars Corp. Blue Star, wie der blaue Stern von Franky. Diese Firma hat ein "SUPER!" Geschäftsmodell, sie macht Geschäft mit jedem, ;P egal zu welcher Seite er gehört. Weiterhin scheint sie bei ihren Forschungen und sonstigem Handeln keine ethischen Grenzen zu kennen. Besonders interessant finde ich irgendwie, dass Enrico Mars so betont, dass man mit den neuen künstlichen Organen sich nicht mehr zu einen Cyborg umbauen lassen muss, wenn man neue Organe braucht. Anscheinend sind also künstliche, technische Organe schon ziemlich normal, auch wenn es so wirkt, als wären diese Menschen nicht gerade sehr beliebt, da das normale Mensch bleiben so betont wird.
      Genau diese Organisation ist SUPER zwielichtig und hat seine Finger überall drin wo man Profit gewinnen kann. Ich sag mal so trotz des wieder aufkommenden Fortschritts sind die normalen Bürger noch von der "Kirche" geprägt. :pinch:

      qoii schrieb:

      Zu guter Letzt, erfahren wir noch den Namen von Ronins derzeitigem Boss. Ian scheint nicht der gesündeste und auch nicht der Geduldigste zu sein. Weiterhin wurde Jinx zwangsrekrutiert, mal schauen ab wann er sich für die Truppe nützlich machen kann.
      Mehr oder weniger. Ian hat Autorität und Respekt, sowie ein Haufen Erfahrung aber ist nicht direkt der Boss.
      ^.^

      qoii schrieb:

      Alles im allen wieder ein sehr interessantes Kapitel. Die eine oder andere grammatikalische oder sprachliche Ungereimtheit ist mir zwar wieder aufgefallen, aber sonst war es wieder eine runde Sache.
      Danke sehr :)
    • Kapitel 5 - Willkommen

      Hmmm es dauert definitiv zu lange, bis ich auf deine Kapitel antworte. Aber ich habe eine gute Ausrede, die sich Arbeit und RL nennt, ganz abgesehen von den anderen FFs, die derzeit meistens noch einen kleinen Vorrang vor deinem FF haben.

      Im aktuellen Kapitel, bekommen wir ein paar Informationen über die kleine Söldnertruppe, der Lion sich angeschlossen wurde. (Grammatikalisch/Sprachlich richtig wäre hier >>hat<<. Aber da er dazu gezwungen wurde und eigentlich keine Wahl hatte, habe ich >>wurde<< genommen. Ist eine Art Wortspiel, also nicht verwirren lassen.).

      Es handelt sich um elf, jetzt zwölf Leute, die, wie es sich gehört, derzeit noch etwas seltsam erscheinen.
      Hella, läuft in Dienstmädchenkleidung durch die Basis und scheint ihrem aussehen entsprechende Aufgaben zu übernehmen. Momentan den Mann darüber zu informieren, dass Ronim und Co. zurück sind. Auch ihre Sprache und Ausdrucksweise scheint derzeit ihrem Aussehen zu entsprechen. Allerdings habe ich genug Animes und Mangas gesehen, um zu wissen, dass solche Personen sehr gefährlich sein können, besonders wenn man sie reizt oder ihrer "Meister" angreift. ;)
      Bei dem Mann mit Ellbogenprothese dürfe es sich im Ian handeln, da er viel Alkflaschen in seinem verrauchten Büro hat. Auch wenn er, wie du sagst, nicht ihr Anführer ist, scheint der doch einen großen Teil der Leitungsaufgaben/des Papierkrams zu übernehmen. Auch sonst wird er als >der, der das sagen hat< aufgebaut.
      Die dritte Person die wir kennenlernen ist Camo, Kiras Bruder, dessen Name schon seine Fähigkeiten verrät, er kann sich unsichtbar machen bzw., die Farbe des Hintergrundes annehmen. Die beschriebene schwäche und die Besonderheiten der Lizards ist logisch und so etwas ähnliches habe ich erwartet.

      Zuletzt bleibt noch zu bemerken, dass die Basis der Söldner ziemlich gut für so eine kleine Truppe ist. Sie ist sehr gut versteckt und gut technisieren. Weswegen ich vermuten würde, dass sie diese nicht selber gebaut, sondern übernommen haben.

      Nun noch zu etwas Namen = Fähigkeiten/Art/Herkunft raten, nachdem du mit Camo und Ronin gute Beispiel gegeben hast.
      Da Thalassa,der Name einer altgrischischen Meeresgottheit bzw. eines bestimmten Teil des Meeres ist, könnte es sich bei ihr um eine Meerjungfrau handeln. Um dann noch alle Rassen von One Piece voll zu bekommen, würde noch ein Mink fehlen, wobei ich hier am ehesten Sunny in verdacht habe. Warum? Irgendwie lässt mich der Name an eine Katze denken, auch wenn dies durch Lion (Löwe) schon abgedeckt wäre. Allerdings wird Ronin bei seinem "Scherz" schon ziemlich konkret. >>Sie mag zwar etwas schuppig und flachbrüstig sein, aber dennoch sieht sie doch halbwegs gut aus. Oder bevorzugst du lieber eine vollbusige, Menschliche Frau, Meerjungfrau oder eine Katzen-Mink Frau. << Deswegen vermute ich, dass seine Gruppierung genau diese Personen auch im Angebot hat.

      In diesem Sinne bis zum nächsten Kapitel und wenn ich getroffen habe, ärgere dich nicht zu sehr, dieses Problem haben auch die anderen Autoren bei mir. Letztens besonders Carrot. ^.^
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
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      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
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    • Kapitel 6 - Der Vorfall

      Da bin ich mal wieder da mit einen neuen Kapitel und muss mich eindeutig für die Verspätung entschuldigen.


      Spoiler anzeigen


      Keine Problem ;)

      qoii schrieb:

      Es handelt sich um elf, jetzt zwölf Leute, die, wie es sich gehört, derzeit noch etwas seltsam erscheinen.
      Hella, läuft in Dienstmädchenkleidung durch die Basis und scheint ihrem aussehen entsprechende Aufgaben zu übernehmen. Momentan den Mann darüber zu informieren, dass Ronim und Co. zurück sind. Auch ihre Sprache und Ausdrucksweise scheint derzeit ihrem Aussehen zu entsprechen. Allerdings habe ich genug Animes und Mangas gesehen, um zu wissen, dass solche Personen sehr gefährlich sein können, besonders wenn man sie reizt oder ihrer "Meister" angreift.
      Ach ja Hella, sie ist das Sorgenkind der Truppe wegen ihrer "Neigungen" (keine sorge sie hat nicht die selbe Neigung wie Baby 5) aber auch die gefährlichste wenn man sie genug reizt. =O

      qoii schrieb:

      Bei dem Mann mit Ellbogenprothese dürfe es sich im Ian handeln, da er viel Alkflaschen in seinem verrauchten Büro hat. Auch wenn er, wie du sagst, nicht ihr Anführer ist, scheint der doch einen großen Teil der Leitungsaufgaben/des Papierkrams zu übernehmen. Auch sonst wird er als >der, der das sagen hat< aufgebaut.
      Wie gesagt Ronin ist OFFIZIEL der Anführer aber der gute Herr Ian Burnside hat auch was zusagen.

      qoii schrieb:

      Die dritte Person die wir kennenlernen ist Camo, Kiras Bruder, dessen Name schon seine Fähigkeiten verrät, er kann sich unsichtbar machen bzw., die Farbe des Hintergrundes annehmen. Die beschriebene schwäche und die Besonderheiten der Lizards ist logisch und so etwas ähnliches habe ich erwartet.
      Genau trotz seiner doch muskulösen und nicht übersehbaren Statur ist Camo dank seiner Fähigkeit mehr für Spionage und Überwachung geeignet. Es heißt aber nicht das er körperlich schwächer als die anderen.

      qoii schrieb:

      Zuletzt bleibt noch zu bemerken, dass die Basis der Söldner ziemlich gut für so eine kleine Truppe ist. Sie ist sehr gut versteckt und gut technisieren. Weswegen ich vermuten würde, dass sie diese nicht selber gebaut, sondern übernommen haben.
      Ihr Versteck war eine ehemalige militärische Geheimbasis diese mit der Hilfe von Blaise etwas renoviert haben.

      qoii schrieb:

      Nun noch zu etwas Namen = Fähigkeiten/Art/Herkunft raten, nachdem du mit Camo und Ronin gute Beispiel gegeben hast.
      Da Thalassa,der Name einer altgrischischen Meeresgottheit bzw. eines bestimmten Teil des Meeres ist, könnte es sich bei ihr um eine Meerjungfrau handeln. Um dann noch alle Rassen von One Piece voll zu bekommen, würde noch ein Mink fehlen, wobei ich hier am ehesten Sunny in verdacht habe. Warum? Irgendwie lässt mich der Name an eine Katze denken, auch wenn dies durch Lion (Löwe) schon abgedeckt wäre. Allerdings wird Ronin bei seinem "Scherz" schon ziemlich konkret. >>Sie mag zwar etwas schuppig und flachbrüstig sein, aber dennoch sieht sie doch halbwegs gut aus. Oder bevorzugst du lieber eine vollbusige, Menschliche Frau, Meerjungfrau oder eine Katzen-Mink Frau. << Deswegen vermute ich, dass seine Gruppierung genau diese Personen auch im Angebot hat.
      Sunny ist ein Mann und der Name ist nur ein (im ungeliebter) Spitzname von Ronin. Derzeitig gibt keinen Mink oder Meerjungfrau in der Truppe (jedenfalls kein Vollblut) und Ronin bezog sich mit seinen Witz eher auf ein amüsier Etablissement das aber in einen späteren Arc von Bedeutung ist. :whistling:

      qoii schrieb:

      In diesem Sinne bis zum nächsten Kapitel und wenn ich getroffen habe, ärgere dich nicht zu sehr, dieses Problem haben auch die anderen Autoren bei mir. Letztens besonders Carrot.
      Wie gesagt kein Problem ^.^


      Halli Hallo Kapitel 7 - Plan B ist draußen und ihr könnt es an alter stelle lesen ^.^
    • Kapitel 6 - Der Vorfall & Kapital 7 - Plan B

      In der Hoffnung den Schwung vom Kommentar bei Bos FF von gestern mitzunehmen, nun ein (wahrscheinlich kürzerer) Kommentar zu deinen Kapitel, bevor ich mich mir Blinks "Dschungel" auseinandersetze.

      In den letzten beiden Kapiteln erfahren wir, was während Ronin, Lärd und Kira letzter Mission passiert ist, die sie abgeschlossen haben, bevor sie auf Lion getroffen sind oder wohl eher er auf sie. Dachte ich am Ende des letzten Kapitels noch, dass Camo sie nur wegen ihrer Verspätung auf ihr Testament angesprochen hat, halte ich es nun für wahrscheinlicher, dass beim Plan B etwas schiefgelaufen ist. Wobei es sich dabei nicht unbedingt um direkte Probleme bei der Mission handeln muss, wie z.B. zu viel Terraforming oder der Verwundung/Ableben des Prinzen. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass Ronin einiges zum König gesagt haben könnte, was diesen nicht gefallen hat, als sie den Prinzen im Palast abliefern. Wenn ich da so an seine Äußerungen rund um den königlichen Hosenscheißer und den General denke.

      Bei den Entführern handelt es sich also um ehemalige Mitglieder des Inselmilitärs, die nicht mehr für ihren (selbstsüchtigen) König kämpfen und sterben wollen. Zwar haben wir bis jetzt nichts von diesem gesehen und kaum etwas erfahren, aber ich bin derzeit geneigt eher den Banditen glauben, was den Charakter des Königs angeht. Immerhin befielt er den drei Generälen ihn im Schloss zu beschützen und schickt sie nicht, wie ursprünglich geplant, zur Rettung seines Sohnes.
      Aus dem Aufeinandertreffen der Soldaten und der Deserteure speißt sich ein großer Teil der Kapitel, da sie sich gegenseitig Verrat bzw. Blindheit vorwerfen und nur Aufgrund ihrer Ehere/ Überzeugungen oder wie man es auch immer genau Bezeichnen möchte, gegeneinander Kämpfen müssen. Immerhin haben sie den Großteil ihres Lebens gemeinsam gekämpft und voneinander gelernt. Wer von beiden jetzt mehr im Recht ist bzw. auf der richtigeren Seite steht, liegt nur im Auge des Betrachters.


      Auf Seiten der Protagonisten wird zunächst einmal betont, dass jeder einen ziemlich... eigenwilligen Geschmack bzw. vorlieben hat, was sicher noch sehr interessant wird, sobald Lion auf sie trifft. Während Kira sich immer freut, wenn sie ihre neun Klingen ausprobieren kann, zeigt Lärd wie verbunden er mit ihrem Schiff ist. Er lässt es nicht einfach am Hafen zurück, sondern verbindet sich mit ihm um gemeinsam in den Kampf zu ziehen. Alleine der Anblick dürfte reichen viele Gegner in die Flucht zu schlagen.^^ Ronin bekommt seinen gewünschten Kampf mit dem Genaral, während dessen Untergebenen gegen die Lärd-Wyrm untergehen dürfen. Irgendwie halte ich es Taktisch für keine gute Entscheidung des Generals, seine Untergeben mit diesem etwas alleine zu lassen, während er sich in einen Zweikampf begibt. Andererseits bleibt ihm kaum etwas anders übrig, da er gegen das Zwei bzw. Dreigespann auch keine Chance haben dürfte. Das einzig was ihm bleibt ist Ronin möglichst schnell zu erledigen und dann seinen Untergeben zu Hilfe zu eilen oder zu hoffen, dass seine anderen Kumpane möglichst schnell von ihrem Treffen mit den ehemaligen Kameraden zurückkommen.

      Zu Bemerken ist vielleicht noch, dass es sich bei dem Dorf am Anfang um Luffys Heimatdorf handeln könnte und auch sonst werden einige uns bekannte Orte genannt.
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
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      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
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    • Kapitel 8 - Schon Wieder
      Spoiler anzeigen

      ~ Kiras Perspektive ~

      Durch das Gestrüpp des Waldes von Mt. Colubo durchstreifte eine maskierte Gestalt in rasanten Tempo mit klaren blick auf ein bestimmtes Ziel. Kira versuchte so leise und gleichzeitig so schnell wie möglich durch den Wald zu kommen, ohne die Aufmerksamkeit von jemanden auf sich zuziehen, besonders nicht von den Feinden. Bis sie das Versteck der Banditen fand und sich mit langsamen schritten den Eingang nähert, geschützt durch den natürlichen Schutzes des Waldes, dessen hohen Gräser und Gebüsche, den Bäume und deren Astwerk, aber vor allem mit der Hilfe der Wyrm, die die Banditen nur allzu gut ablenkte damit sie sich hinter ihnen durch schleichen kann und ins Versteck gelang.
      Wäre Lärad nicht so ein verkorkster Spießer, könnte er zu den Besten der Besten gehören. Tja leider ist ein verkorkster Spießer den ich nur all zu gern ärgere und auf die Palme bringe. Dachte sich die junge Lizarddame, ein böses lachen unterdrückend, als sie durch die höhle schlich, auf der suche nach dem entführten Prinz. Die Gänge der höhle waren verzweigt und nur schwach beleuchtet, durch alte Laternen, auf dem Boden konnte man alte Schienen erkennen, die darauf schließen das es hier früher Rohstoffe abgebaut wurden.
      Mmh. Welchen Weg soll ich nehmen. Ich wünschte ich hätte dieses Observationshaki Ding oder zumindest eine verdammte Taschenlampe. Ich konnte nie so gut im dunkeln sehen. Kira stand vor einer Abzweigung, bei der die beiden Wege, die zur Auswahl standen, weiter ins dunkle innere dieser Höhle sowie dieses Berges führte. „Dann mal auf gut Glück“ sagte Kira und bewegte den Zeigefinger ihrer rechten Hand hin und her zwischen den möglichen Wege: „Ene mene mis-te, es rappelt in der Kis-te, ene mene mek, und du bist weg“ und der Finger zeigte auf den linken weg. Als die maskierte den linken weg nehmen wollte hörte sie plötzlich Geräusche aus dem rechten weg und ging zur Quelle des Lärms. Dabei realisierte sie etwas.
      Was mache ich da?! Ene mene miste? Ich muss mich zusammen reisen und die Sache ernst nehmen. Wäre Camo oder der Alte hier würden sie mich ausschimpfen und sagen das ich mich wie eine 20 jährige benehmen soll und nicht wie ein Kleinkind. Selbstkritisch nähert sich Kira mit leisem Schrittes der Quelle des Lärm. Sie sah eine Gruppe von zehn Mann, schwer bewaffnet, die einen kleinen, dicklichen Jungen mit übertrieben dicken Lippen und dicken, lockigen, braunen Haaren. Gekleidet war dieser Bursche in extravaganten Kleidung mit vielen Röschen.
      Bingo! Da ist ja der kleine Prinz. Der sieht seinen Vater zum verwechseln ähnlich aus. Ich weiß man darf das zu Kindern nicht sagen, aber verdammt ist der kleine hässlich.
      Kira zog die dicken Handschuhe und Stiefel aus und kletterte der Höhlenwand hinauf auf die Decke und schlich sich den Kidnappern von oben heran. Ihr erstes Opfer stand etwas außerhalb der Gruppe. Sie ließ ihren smaragdgrünen Schweif hinunter und wickelte ihm blitzschnell um den Hals des Banditen, bevor dieser rechtzeitig reagieren konnte. Der kräftige Schweif des Lizards würgte den Banditen und schnitt im die Luft ab und drückte im auch die Stimmbänder zusammen damit keine schreie oder Hilferufe zuhören waren. Kira würgte das Opfer mit ihren Schweif solange bis dieser nicht mehr ankämpfte und das Bewusstsein verlor, schließlich ließ sie den Körper langsam nach unten senken und grabbelte von der Decke aus weiter zu ihren nächsten Opfer. Die restlichen Banditen hielten sich nicht weit weg von Prinzen, was ein heimliches reduzieren der Feinde verhindert. Dies bewusst sprang Kira von der Höhlendecke nach unten auf einem der Entführer, mit dem Beinen voran auf dessen Kopf gerichtet. Mit einem lauten knall wurde der Kopf des Banditen unter Kiras beschuppten, grünen und mit Klauen versehenen Beinen, die glatt von einem Raubsaurier stammen könnten, in den Boden gerammt. Die restlichen Banditen waren kurz perplex aber haben sich schnell wieder eingefunden und richteten ihre Waffen auf die blonde Maskierte. Hinter ihr war ein großer, durchtrainiert Mann der die Lizarddame mit seinen gewaltigen Händen packte, dies beeindruckte Kira allerdings nicht und mit einen gezielten tritt nach oben, gegen das Kiefer des Molochs, befreite sie sich relativ einfach. Sie zückte ihre Kukri-Messer hervor und trat vor den übrigen sieben Banditen. Diese zielten mit ihren gewähren auf dem Eindringling und schossen. Kira wich den Kugeln aus und bemerkte das die Munition glatt durch die feste Höhlenwand ging.
      Das ist nicht gut! Vollmantelgeschosse! Wenn ich nicht aufpasse werde ich noch zu Schweizer käse. Wo haben sie diese Munition her? Etwa vom Schwarzmarkt? Dachte Kira nach, bewusst das diese Vollmantelgeschosse ihre robuste Haut leicht durchdringen können und sie ernsthaft verletzen kann. Mit schnellen Schrittes näherte sie sich dem Feind, mit ihren Kukri-Klingen schnitt sie im blitzschnell die Hände ab, mit ihren Schweif packte sie den Gegner neben ihr am Nacken und drehte im gefährlich um 180 Grad. Sie packte die beiden schwerverletzten und nutzte sie als lebendige Schutzschilde als die restlichen Banditen auf sie zielte. Die Kugeln durchbohrten die Leiber der menschlichen Schilde ohne Probleme als wäre da nichts, die Kugeln verfehlten Kira nur knapp als sie mit ihren unfreiwilligen schildern nach vorne stürmte, davor griff sie mit ihrem Schweif nach einem dieser gewähre, bis sie die Chance war nahm und ihre Gegner mit den eigenen Waffen nieder streckte. Sie konnte zwei der übrigen fünf Banditen nieder schießen, einem dritten schlug sie mit dem ende des Gewehrs K.O.. Mit einem kräftigen Sprung nach oben zur Decke und von dort aus nach vorne zu den letzten zwei Entführern, mit jeweils einem Kukri in der Hand haltend flog der Lizard nach vorne und trennte dabei die Häupter vom Leib. Etwas erschöpft zog die Lizarddame die Handschuhe und Schuhe wieder an und ging mit ruhigen Schrittes nach vorne zum entführten Prinzen.
      „Alles in Ordnung? Bist du verletzt? Kannst du laufen oder soll ich dich tragen?“ fragte Kira nach dem zustand von Prinz Mec und ob dieser die Kraft hat selber zugehen.
      „W-Wer bist?“ fragte der verängstigte junge.
      „Ich bin eine Söldnerin. Dein Vater schickte mich und meine Freunde um dich zu retten. Also nochmals bist du verletzt.“ sagte Kira in einem freundlichen ton.
      „Ich kann selber gehen. Vielen dank!“ sagte der Prinz.
      „Bedanken kannst du dich wenn wir in Sicherheit sind.“ erwiderte die Maskierte und lief mit dem dem gelockten Prinz zum Ausgang als plötzlich die höhle bebte und Felsen von der Decke fielen. „Was zum Teufel?! Bitte sag mir nicht er hat schon wieder...“ kaum hatte Kira ihren Satz beendet war die Höhle im Begriff einzustürzen.

      ~ Lärads Perspektive ~

      Die Banditen standen vor einem hölzernen Ungetüm das den Kopf eines Drachen hat, sich aber auf sechs Beinen wie ein Insekt bewegte, nicht wissend was sie machen sollten.
      „Was zur Hölle sollen wir machen?!“ schrie einer der Banditen.
      „Wir müssen die Bestie solange hinhalten bis der General zurück kommt oder die anderen zurück sind!“ erwiderte ein anderer.
      Während sich die Banditen versuchten sich zusammen zureisen war Lärad im Gedanken versunken.
      Ronin dieser Arsch. Lässt mich allein gegen eine über zahl an Banditen Kämpfen und so die Drecksarbeit zumachen, während dieser selbstsüchtige Idiot sich mit dem General amüsiert. Und warum musste er sich wieder als der Große Boss aufführen und mich als einen einfachen Untergebenen bezeichnen. Wenn er wieder zurück kommt verpasse ich ihm einem mit meinem Holzhammer. Die Gedanke wieder zurück zur eigentlichen Situation machte Lärad den ersten schritt und griff die Banditen mit seinen hölzernen Ranken an. Er konnte einige direkt erwischen und fuhr mit den Angriff fort. Die Ranken schlugen auf die Banditen wie peitschen an und einige haben schon das Bewusstsein verloren während die anderen gegen die Schmerzen ankämpfen. Die versuchten die Ranken mit ihren Schwertern und Äxten abzutrennen, aber jedes mal wenn sie diese verletzen kommt eine braune, klebrige Flüssigkeit, die die Wunden abdecken und die Ranken wieder heilen. Einige versuchen nach vorne zu stürmen und auf die 'Wyrm' zu gelangen und den Feind der für diese Situation verantwortlich ist zu besiegen. Als nur noch eine Handvoll Banditen auf den Beinen stand beschloss Lärad das ganze zu Beenden. Die Wurzel der 'Wyrm', die als Beine fungierten drangen ins Erdreich ein und eine gewaltiges Beben entstand. Als der Erde drangen Plötzlich riesige Bäume, die nah bei einander langen und so die Banditen in einen Ring aus Bäumen gefangen hielt. Vom Schiff sprang ein Mischwesen aus Baum und Mensch herunter und stand vor den Banditen. Das Wesen hatte eine humanoide Gestalt, dessen Haut der Borke eines Baumes ähnelte, die Haare waren Blätter die Hinunter bis zur Hüfte rangen, die Hände und Füße der Gestalt waren gewaltig und ähnelten Wurzeln. Der Baummann nährte sich den verängstigten Banditen, bereit diese in die nächste Welt zuschicken, als einer der Banditen auf zu lief und sein Schwert gegen Lärad. Das Schwert steckte in Lärads linken Arm und der Angreifer wurde von Lärads rechten Hand gepackt.
      „Bedaure, aber so was bringt nichts gegen mich. Ich habe von der Baum-Frucht gegessen. Mein Körper wurde zum Baum, das heißt ich hab eine dickere und robustere Haut, Fotosynthese, Baumharz das Klebt und mich heilt, sowie andere Sachen die Bäume können. Aber auch Wurzeln. Diese können Wasser und Nährstoffe aus der Erde absorbieren. Natürlich kann ich diese auch von anderen Quellen entziehen.“ als Lärad seinen Satz beendete, wickelten sich seine Wurzel um den unglücklichen Banditen. Diese drangen in seinen Mund ein oder öffneten unsanft Wunden am Leib des Deserteurs und drangen ein. Der Bandit schrie vor schmerzen und verwelkte langsam als die Wurzeln im jegliche Körperflüssigkeit entzogen. Als das Opfer kein Lebenszeichen von sich gab, warf Lärad diesen zu Seite und widmete den anderen zu.
      „Wenn ihr euch nicht wert mache ich es kurz und schmerzlos wie versprochen.“
      Plötzlich hörte Lärad und die Banditen ein lautes Geräusch aus der Richtung wo Ronin und der General gegangen sind. Eine gewaltige Schnittwelle kam aus der Richtung und traf die Höhle, die jetzt zum einstürzten drohte.
      Wirklich?! Schon Wieder?! Er hat es wohl wieder übertrieben. Auch du scheiße Kira ist ja noch drin! Geschockt drehte Lärad sich zur Richtung der Höhle, die jeden Moment einstürzten kann.


      Kapitel 9 - Trickster Ronin
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      ~ Ronins Perspektive ~

      Der schwarzhaarige Schwertkämpfer und der ehemalige General in rot gingen mit ruhigen schritten tiefer in den Wald und ließen ihre Untergebenen zurück, damit die beiden Kontrahenten in ruhe, ohne den eingreifen ihrer Gefolgsleute, sich bekämpfen können. Beiden ist Bewusst das es nur einen Sieger gegeben kann und das einer sterben muss.
      „Sag ist es war?“ fragte der General den Schwertkämpfer beiläufig, um seine Neugier zu befriedigen.
      „Was denn? Wie ich meinen netten Beinamen „Trickster“ bekommen habe? Den Mord meines ach so grausamen Vaters, Oicho Kabu, den Anführer des Oicho-Clans, der mehrere Städte und Dörfer unter seiner Kontrolle hatte, und zudem einer der einflussreichsten Personen der Unterwelt des East Blues war. Oder den tragischen ableben der Tochter vom Anführer des Naomasa-Clans, die ich Heiraten sollte um eine Allianz zwischen beiden Organisationen zu bilden?“ erwähnte Ronin das alles ohne eine Spur von Trauer oder Reue.
      „Ich beziehe mich nicht auf deine Taten, sondern viel mehr auf das was du bist.“ verschärfte Maw seine Frage.
      „Was ich bin? Ich bin ein Mensch genau wie du, na ja abgesehen von den Ding den du Arm nennst.“ erwiderte Ronin nonchalant.
      „Du weißt was ich meine! Du bist nichts anderes als ein Mensch zweiter Klasse. Ein verdammter...“
      „Das reicht jetzt! Willst du weiter quatschen oder sollen wir gleich zur Sache kommen!“ unterbrach Ronin wütend den General und griff den Krieger in rot mit seinen Schwert an ab dieser blockte den Angriff mit seinen mechanischen Arm.
      „Hab wohl ein Nerv getroffen.“ kam es von Esuriit und mit seiner linken Hand zur Faust gewallt, flog in Ronins Magengegend und schickt diesen ein paar Meter weiter weg von seiner eigenen Position. Blut spuckend richtete sich der Schwertkämpfer wieder auf und versuchte erneut einen Angriff auf dem General, diesmal mit geschwärzter Klinge. Der General versuchte die Klinge mit seinem metallenen Maul, seiner rechten Hand abzufangen, doch der schwarzhaarige sprang hoch und kam drehend wie eine Kreissäge auf dem General zu. Dieser richtete seine beiden Arme schützend vor seinen Kopf und hüllte diese im Haki. Die menschliche Kreissäge traf auf dem Sporaden Schutz des Generals und die Konfrontation beider lies eine starke Schockwelle entstehen, die den Staub und Dreck um sie herum aufwirbelte. „Nicht schlecht. Aber da gehört schon einiges mehr um mich auf die Knie zubringen.“ lobte der ehemalige General den schwarzhaarigen Schwertkämpfer. Beide Kontrahenten trennten sich durch einen kräftigen Sprung von einander, um nur wieder aufeinander loszugehen. Maw versuchte mit seinem metallenen Hand seinen Widersacher zugreifen und teile seines Fleisches abzureißen. Dieser bückte sich rechtzeitig und versuchte dabei mit einen gezielten tritt gegen die Beine des Generals, diesen aus dem Gleichgewicht zubringen. Dieser merkte es allerdings rechtzeitig und mit einem überraschenden Rückwärtssalto konnte der General dies verhindern. „Bist ziemlich Flink, trotz dieser übertrieben, grotesken Rüstung.“ lobte Ronin seinen Gegner für seine überraschenden Agilität. Dieser ließ sich nicht beirren und setzte zum nächsten Angriff gegen den Kopf von Ronin. Ronin hüllte seine linken Arm in Rüstungshaki und fing die Attacke des Generals ab. Das Metallgebiss versuchte sich in Ronins Arm zu bohren, doch das Haki des Schwertkämpfers war stärker und konnte Zähnen unter großer Anstrengungen widerstehen. Ronin nutze den Augenblick und drehte sein Schwert um, das die Klinge nach unten zeigte, und versuchte mit einen gezielten schlag den Kopf des Generals abzutrennen. Doch Maw reagierte schnell und konnte hieb des Schwertes ausweichen, nur sein Helm wurde getroffen und fort geschleudert. Das Gesicht des Generals war durch unzählige Kriege und den Alter gezeichnet, die Haare sind ergraut und nur noch an den Seiten vorhanden, die Halbglatze selber hatte keine Haarsträhne mehr darauf und war völlig blank, das Gesicht wies viele Falten aber auch viele Narben auf, vor allem eine sehr große Narbe die sich auf der rechten Seite Gesichtes, von dem Mundwinkel bis zum Ohr, erstreckte.
      „Wir sollten es zu ende Bringen. Ich kann meine Leute nicht noch länger warten lassen.“
      sagte der ehemalige General.
      „Jetzt schon? Das war doch kein richtiger Kampf! Nur ein paar kleine Hiebe hier und da. Sag bist du etwa schon Müde? Die Zeit ist wirklich grausam, je älter wir werden desto Schwächer werden wir. Wobei es gibt immer mal wieder Ausnahmen.“ mit einen leichten Grinsen bereitete sich Ronin auf das Ende des Kampfes vor. Der General umhüllte seinen Körper in Rüstungshaki und stürmte auf Ronin zu, dieser schloss seine Augen und konzentrierte sich. Ronin nahm die Welt also nicht mehr als solche war, sondern sah nur Auren der Lebewesen die ihm Umgeben und hörte das Atmen alles Seins. Die Zeit schien für verlangsamt und mit einem hieb, seines geschwärzten Schwertes, entsandt Ronin eine alles zerschneidende Schnittwelle, den General traf und diesen halbierte, die gewaltige Schnittwelle flog weiter, alles zerschneidend, bis diese das Versteck der Banditen traf. Ronin öffnete die Augen und sah denn halbierten Leib des ehemaligen Generals vor im liegen. Der Schwertkämpfer nährte sich dem verstorbenen verbeugte sich kurz und ließ ein leises Gebet von sich, um den Toten zu ehren. Als Ronin seine blick nach vorne richtete und die Zerstörung sah dachte sich dieser: „Oh Scheiße! Ich hab es wieder übertrieben. Ich hoffe es geht Lärad und Kira gut. Wenn etwas passiert wird Ian mir alle Knochen brechen oder mich bei lebendigen Leib häuten.“
      Sorgend lief Ronin zurück zum Versteck der Banditen, doch bevor dies ging er zu Maws Leichnam und schnitt dieser den mechanischen Arm ab und nahm es mit.

      ~ Mt. Colubo, Wald ~

      Die übrig gebliebenen Banditen durchstreiften den Wald, mit dem Ziel sich ihn Sicherheit zubringen als diese von einer seltsamen Gestalt auf gehalten wurden.
      „Guten Tag die Herren, ich bin Argento Mercury. Bitte nennt mich Argento.“ stellte sich der Fremde vor. Argento war ein normal großer Mann mit wilden, silbernen Haaren die Aussahen als wäre er sein ganzen Leben lang gelaufen. Ertrug auf dem Makellosen Gesicht mit dem großen, breiten Grinsen eine einfache Fliegerbrille mit dunkel blauen Gläsern. Zudem trug er eine einfache, braune Fliegerjacke, eine graue Hose und feste braune Stiefel Das Auffälligste war aber war sein silberner Stab den er in der rechten Hand hielt und dieser mit zwei silbernen Flügeln verziert sind und die Federn lang und Spitz sind.
      „Zu wem gehörst du? Was willst du von uns?“ fragte einer der Banditen, mit dem Gewehr auf dem Fremden gerichtet.
      „Ich bin nur ein Bote der Numen,der hier her geschickt wurde um eure Schulden einzusammeln. Nicht mehr und nicht weniger.“ antwortete Argento in einen freundlichen Ton.
      „Wir haben das Geld noch nicht! Gib uns noch mehr Zeit. Bitte!“ flehte einer der Banditen, in der Hoffnung noch mehr Zeit herauszuschlagen.
      „Bedaure das kann ich nicht entscheiden. Wenn ihr nicht mit Geld bezahlen könnt dann bezahlt mit euren Leben.“ als der Silberhaarige seinen Satz beendete kamen silberne, metallische Schlangen aus seiner Jacke, die die Banditen Angriffen und man hörte laute Schmerzensschreie durch den Wald.

      ~ Eingang zum Versteck der Banditen ~

      Die Hohle der Banditen stand kurz davor einzustürzen und alle die sich im inneren befinden lebendig zu begraben. Davor stand der Baummann Lärad mit einen besorgten Gesichtsausdruck. Dieser ließ die übriggebliebenen Deserteure fliehen, da er sich wichtigere Dingen widmen musste, und zwar den versuch die Höhle vom Einsturz zu bewahren, um so seine Kameradin und den kleinen Prinzen zu retten. Lärad schlug die Beine in die Erde um einen besseren halt zuhaben. Die hölzernen Arme des Baummannes richteten sich zur linken und rechten Seite des Einganges. Die kräftigen Wurzeln des hölzernen erstreckten an der Decke, den Wenden und dem Boden der Höhle, um diese solang wie möglich zu stabilisieren. Unter großer Anstrengung versuchte Lärad die Stellung zuhalten um Kira eine Fluchtmöglichkeit zu bieten,. Als dieser Schritte hörte rief er: „Beeil dich Kira! Ich kann den Ausgang nicht mehr lange stabil halten!“ Kira lief mit den Prinzen auf dem Rücken zu Lärad. Mit einen kräftigen Sprung nach vorne, der sie und den Prinzen Mec zum rollen brachte, konnte sie entkommen. Lärad wendete sich von dem Höhleneingang ab und lies diesen nun endlich einstürzen. Der Grünhaarige hat sich zurück in seine menschliche Form begeben ging zur Kira und Mec zu, um vergewissern das es beiden gut geht und keine Verletzungen davon getragen haben.
      „Geht es euch beiden gut?“ fragte Lärad.
      „Mehr oder weniger. Bitte sag mir nicht es war wieder Ronin der es übertrieben hat.“ erwiderte die Lizardfrau.
      „Drei mal darfst du raten. Ich werde im Später verprügeln, aber das Wichtigste ist das du und der Prinz in Ordnung seid.“ sagte Lärad und richtete seinen Blick auf Prinz Mec der Bewusstlos da liegt.
      „Er ist bewusstlos.“ sagte der Brillenträger.
      „Das ist aber nicht meine Schuld.“ verteidigte sich die Maskierte.
      „Das hab ich ja auch nicht behauptet.“
      „Ich glaub das war wohl meine Schuld. Sorry.“ kam es Ronin der gerade zurück gekommen ist. Kiras und Lärads Blick richtete sich in Richtung des Schwertkämpfers der sich mit einen verschmitzten lächeln sich entschuldigte. Bevor es sich versieht kam eine hölzerne und geschuppte Faust in seine Richtung. Seine beiden Kameraden ging auf ihm los und prügelten im Vernunft ein.
      „Au. Das reicht! Das reicht schon! Ich hab mich doch entschuldigt!“ schrie Ronin aus dem schon geschwollenen Gesicht.
      „Hast recht, fürs erste reicht es. Nach dem wir den kleinen bei seinen Vater abgeliefert haben werden wir uns mal lange und intensiv unterhalten.“ erwiderte Lärad der dabei seine Fingerknöcheln knackste.

      Kapitel 10 - Papa?
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      ~ Wald, Mt. Colubo ~

      Auf dem blutgetränkten Boden lagen die Leiber der Banditen, die versuchten zu fliehen als sie von diesen mysteriösen Mann gestoppt wurden. Der silberhaarige Mann stand still da mit einem breiten Grinsen auf den Lippen als die silberne Schlangen, die die Banditen angriff, sich wieder zurückzogen. Zufrieden mit seinem Werk zog Argento eine Mini-Teleschnecke aus seiner braunen Jacke und tätigte einen Anruf.
      „Hier ist Argento, ich habe unsere zahlungsunfähigen Klienten gefunden. Jedenfalls die die noch am leben sind. Informiere bitte Mars darüber das ich die Klienten nicht getötet habe und diese sich sicher als gute „Probanden“ eignen.“
      „Zu Befehl Herr Mercury.“ kam es aus der Mini-Teleschnecke.
      „Und nenne mich Argento. Sei bitte nicht immer so Formel, das mag ich nicht.“

      ~ Später, Hauptstadt des Goa Königreichs, das Schloss von König Faux ~

      Das Dreiergespann, das aus Ronin, Lärad und der immer noch maskierten Kira bestand, betraten das Schloss im Schlepptau den jungen Prinzen Mec, der einige kleine schrammen abbekommen hatte als dieser mit Kira von der einstürzenden Höhle flohen. Die Söldner gingen durch den prachtvoll eingerichteten Flur, das mit gewaltigen Gemälden von vergangene Königen und antiken Möbeln, die nur zum ansehen dienten, geziert war in Richtung des Thronsaales. Dabei begegneten die kleine Truppe mehrere Bedienstete, die sich höflich verbeugten und sich dann wieder weiter ihrer Tätigkeiten widmeten. Dabei viel auf das jeder Butler und jedes Dienstmädchen genau gleich ausschauten. Dabei lag es nicht an nur der Kleidung die sie trugen, sondern jedes Dienstmädchen hatte die selbe Frisur, die selbe Haarfarbe, die gleichen Augen, die gleichen Gesichtszüge, dies galt auch für die Butler, die sich alle gleichen.
      „Das ist ziemlich unheimlich. Die sehen alle gleich aus und habe alle diesen Blick, das aussieht als wären sie innerlich Tod“ flüsterte Kira zu ihren beiden Begleitern.
      „Was erwartest du denn auch? Es ist allgemein bekannt das viele in der Elite gerne Klone als Personal beschäftigen, da diese gehorsamer sind und man diese nicht bezahlen muss. Vor allem kam man diese leichter ersetzen falls etwas mit diesem passiert.“ erklärte Lärad der Blonden über die zweifelhaften Vorzüge des Klon-Personals.
      „Das tollste ist du kannst diese töten, vergewaltigen und verstümmeln und keine Sau interessiert es, da Klone ja minderwertiger sind als „Echte“ Menschen.“ ergänzte Ronin sarkastisch und offensichtlich angewidert.
      „Tut mir leid das ich das zur Sprache gebracht habe. Ich wollte dir nicht zu nah treten.“ entschuldigte sich die maskierte aufrichtig als sie auf das unangenehme Thema kam und sah wie es dem Schwertkämpfer unangenehmen darüber zureden.
      „Du brauchst dich nicht zu entschuldigen.“ erwiderte Ronin „Mit dem Blick hast du recht, Faux ist dafür bekannt gern seine „fehlerhaften“ Diener für den kleinsten Fehler zu beseitigen und diese dann durch einen anderen Ersetzten. Viele von den haben wohl ihr Schicksal akzeptiert und auf das einzige was sie hoffen können ist ein schneller Tod.“
      „Unter diesen Umständen wäre der Tod wirklich das Beste.“ ergänzte Lärad.
      Das Gespräch beendete als sie vor einer großen Tür standen, die rot bemalt war und mit Gold verziert wurde. Davor stand ein großer, schlanker Mann, mit Blonden Haaren die an den Seiten abrasiert wurden und nach hinten zurück gekämmt war. Der Blonde trug einen langen roten Mantel, weiße Handschuhe, polierte schwarze Schuhe. Sein rechtes Auge war ein mechanisch und leuchtete gefährlich in einem dunklem rot.
      „Seit gegrüßt, ich bin Samuel Sanders einer der Generäle des großartigen Goa Königreichs und persönlicher Berater des Königs“ stellte sich der General vor als dieser, bevor er weiter fortfahren kann von Ronin unterbrochen wurde.
      „So du bist also sein Berater? Wieso hast du ihm nicht gesagt das er dich und die anderen zwei Generäle schicken soll oder was das etwa deine geniale Idee.“ sprach Ronin ohne ein Blatt vor dem Mund zunehmen. Lärad und Kira standen nur da und beobachten wie der Schwertkämpfer seiner Meinung freien lauf ließ, ihnen war diese Eigenschaft von Ronin bewusst und konnten im niemals davon hindern diese auch kundzutun.
      „Der König ist ein sehr durchsetzungsfähiger Mann und bestand darauf das wir, die Generäle hier in der Hauptstadt belieben und diese vor einen hinterhältigen Angriff von Feinden bewahren.“ erklärte Sanders.
      „Bist wohl auch nur sein Arschkriecher der alles tut was man im sagt und zu allem nur Ja sagt. Sag wie ist es so für ein paar extra Berry denn Schwanz deines Königs zu lutschen?“
      Mit pulsierenden Venen an der Stirn vor der General fort: „Wie dem auch sei, bitte nimmt hier den Koffer, das drin ist eure Bezahlung. Natürlich mussten wir etwas abziehen da der Prinz nicht ganz unbeschadet davon gekommen ist.“
      „Was zum Teufel?! Der kleine hat nur ein paar schrammen! Lass mich zu Faux! Ich möchte mich gern mit ihm unterhalten.“
      „Der König ist gerade verhindert. Er hat wichtige politische Gespräche am laufen.“ versuchte Sanders den Schwertkämpfer mit Worten davon abzuhalten den König zusehen.
      „Bestimmt vögelt er gerade eine Nutte oder einer der Dienstmädchen!“ erwiderte Ronin
      „Ronin beruhigt dich, das ist es nicht wert. Lass uns das Geld nehmen und da weg von hier. Ich habe Ian schon einen Bericht erstattet und er war nicht so begeistert das Kira bei nahe lebendig begraben wurde.“
      Mit einem wütenden Blick nahm Ronin den Koffer mit dem Geld und Verlies zusammen mit den anderen das Schloss.
      „Weißt du was? Ian wird so oder so wütend sein. Lass uns ein paar Tage hier ausruhen und Abends die Bars hier in der Stadt ausprobieren.“ Versuchte Ronin Lärad für einen ein paar Erholungstage zu überzeugen
      „Nicht dein Ernst?“ erwiderte Lärad

      ~ Gegenwart, Kumate Island ~

      Ian, ein alter Veteran der in seinen 78 Jahren vieles erlebt und überlebt hat, Feinde niederstreckte und gleichzeitig Freunde verlor, durch die Hölle ging und wieder zurück, ohne sich einmal umzudrehen, gingen mit voller Wut durch den futuristischen Flur zum Tor, zur inneren Hafen führte. Mit den geballten Fäusten durch schritt Ian das Tor und traff auf Ronin und die anderen, sowie einem fremden Jungen mit schwarzen Haaren.
      „So wer möchte als erstes Daddys Gürtel auf dem Hintern spüren.“ kommentierte Camo schadenfroh.
      „Was hast du zu deiner Verteidigung zusagen Masamune!“ Schrie der Alte.
      „Was schon? Solche passieren! Du weißt es ja am besten!.“ versuchte sich Ronin zu verteidigen, als plötzlich Ians Faust auf Ronins Gesicht flog und diesem ein paar Meter gegen die Wand flog, welch beim Aufprall zertrümmerte. Lion beobachtete die Aktion schweigend und gleichzeitig geschockt von dem Gesehenen. Er sah wie der Alte Mann mit den komischen Ellbogen sich den Trümmern nähert und erkannte das etwas metallisches auf seiner Wirbelsäule war.
      „Solche Sachen Passieren dir aber viel zu oft! Lerne endlich dich zurückzuhalten, sonst bringst weiterhin alle um dich herum in Gefahr, du verdammter Idiot!“ schrie Ian Ronin an.
      Blut spuckend erhob sich Ronin aus den Trümmern und klopfte sich den Staub von der Kleidung.
      „Bist nur sauer weil ich deine geliebte Tochter in Gefahr gebracht habe. Du kannst mir nichts vor machen, ich kann dich verstehen, du bist nur ein Vater der ich um sein Kind sorgen macht. Aber verdammt noch mal sie ist erwachsen und weiß das dieser Job riskant ist!“ schrie Ronin.
      „Du kleiner mieser...“ Ian versuchte zum nächsten Schlag auszuholen und Ronin einen weiteren Denkzettel zu verpassen, als plötzlich Kira davor sprang und versuchte Ian aufzuhalten.
      „Kira geh zu Seite.“ versuchte Ian in einem ruhigeren Ton die Lizarddame zu bitten zu Seite zu treten.
      „Nein, das reicht jetzt! Ich möchte nicht das du dich ständig aufregst wenn etwas passiert. Hab endlich mal etwas mehr vertrauen in mir Papa!“ schrie Kira mit Tränen in den gelben Augen.
      Papa?“dachte sich Jinx fragend als sich das Schauspiel betrachtete.
      „Meinetwegen, für erste lass ich es mal ruhen. Masamune wir werden unser Gespräch auf ein andermal verschieben.“ sagte Ian mit einem strengen Blick in Richtung Ronins.
      „Ja ein andermal.“ erwiderte Ronin.
      Der Veteran richtete seinen Blick nun zu Jinx der die ganze Aktion schweigend mit verfolgte und sprach: „Und wer ist der Knirps da?“
      „Ich bin Lion, Lion Jinx und ich bin mehr oder weniger der Gruppe beigeträten.“ stellte sich Jinx unter den strengen Blick Ians vor.
      „Sag Lion, was kannst du, welche Fähigkeiten hast du?“ fragte Ian weiter nach.
      „Ich war bis vor kurzen ein Straßendieb und hab von einer Zoan-Frucht gegessen.“
      „Frucht und Modell.“
      „Die Katzen-Frucht und Modell, ich denke normale Katze oder so was.“
      „Bist dir nicht sicher? Schon gut wir werden deine Kraft schon identifizieren und das Beste draus machen. Also willkommen hier bei uns und versuch solange wie möglich am leben zubleiben.“ heißte im Ian in der Gruppe willkommen.
      „Wo bin ich da rein geraten.“ sprach Jinx seinen Gedanken laut aus.

      Kapitel 11 - F*ck
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      Jinx stand da wie angewurzelt, noch immer verwirrt über das geschehene. Vor einen Augenblick haben sich der alte Mann und Ronin gestritten und dabei kam es zu Handgreiflichkeiten, aber jetzt stehen sie da und Reden ganz normal miteinander als wäre nichts gewesen.
      „Das ist der alltägliche Wahnsinn hier“ Ries im eine stimme aus seinen Gedanken. Diese Stimme gehört den gewaltigen Lizard Chamäleon, den Jinx auf gute 3 Meter schätzte.
      „Ronin und Ian streiten sich die meiste Zeit und so fast jeden zweiten Tag gehen sie sich dann an die Gurgel. Meistens wegen so Kleinigkeiten. Es hätte fast den Schein als würden sich Vater und Sohn streiten. Da werde ich ja glatt eifersüchtig, Cahahahha.“ lachte camo seltsam.
      „Stimmt dass das der Alte dein und Kiras Vater ist?“ fragte Lion neugierig.
      „Genau genommen ist er unser Adoptivvater. Unsere leiblichen Eltern sind zusammen mit den anderen unseres Heimatdorfes umgekommen. Das war vor circa 15 Jahren. Es waren einige korrupte Crusader die unser Dorf angriffen, ich konnte mich und mein Schwesterherz dank meiner Tarnfähigkeit retten.“ erzählte Camo seine Lebensgeschichte kurz.
      „Mein Beileid.“ sprach Jinx aufrichtig.
      „Hey Ronin! Was Dagegen wenn ich den Neuen etwas Herumführe.“ wandte sich Camo in Ronins Richtung und fragte um Erlaubnis.
      „Sicher, viel Spaß, aber geh vorher ins Schiff, dort habe ich ein Souvenir von der Mission Mitgebracht, es ist so ein Cyborg Arm. Bring es in die Werkstatt wenn ihr dran vorbei geht.“ stimmte der Schwerkämpfer zu.

      Camo ging gemütlich durch die Flure ihres Versteckes mit einem komischen roten, metallene Arm in der Hand, sowie Jinx der im wie ein Schatten hinterher folgte.
      „Habt ihr das alles Gebaut?“ fragte Jinx. Die Augen des Chamäleon drehten sich nach hinten und blickten auf den schwarzhaarigen Jungen, der etwas zusammen zuckte.
      „Nö, das war ein ehemalige Geheimbasis der damaligen Marine, davor war die Insel die Heimat eines Kannibalen Stammes, die aber zum Glück ausgerottet wurde. Wir konnten einige Blau Pausen und die Informationen über den Aufenthalt durch den Schwarzmarkt erkaufen. Hat gedauert die Bude wieder auf Vordermann zubringen, aber dank Blaise konnte wir dies in weniger als einen Monat alles richten.“ erklärte Camo Jinx ausführlich über ihr versteck.
      „Blaise?“ fragte Jinx.
      „Keine sorge du wirst ihm und die anderen schon kennenlernen. Nur zu Info Blaise ist ein verrückter Wissenschaftler der für die Blue Stars Corp. gearbeitet hat, seine, nennen wir es mal, Partnerin Thalassa ist eines seiner Kreationen und diese ist, leider Gottes, sehr Kontaktfreudig.“ ein leichtes zittern ging durch Camo als er über die Angewohnheit seiner Kameradin sprach. „Dann wäre da noch Ophelia, sie ist der Doktor hier, sie ist weit aus verrückter und exozentrischer als Blaise. Dann wäre noch Hella, sie ist eine atemberaubende Schönheit, sie kann kochen, sie putzt, serviert Tee und kann in Ärsche treten wie kein zweiter. Dumm nur das sie nicht auf Männer steht und eine Schraube locker hat.“ die Enttäuschung des Lizards konnte man nicht übersehen. „Sie gehört mal der Bodyguard Agentur Grady & Godfrey an, wurde aber „gefeuert“ als sie sich an der Tochter eines Klienten vergangen hat. Wobei ich nicht weiß ob es wirklich erzwungen oder doch einvernehmlich war, das Mädel war in Bondage-Style ans Bett gefesselt und ihr Mund war geknebelt. Hella behauptet es war einvernehmlich, aber dennoch ich hab schon aus erster Hand gesehen das sie sehr Aggressiv sein kann.“
      Mit bleichen Gesicht sprach Lion: „Also ein verrückter Wissenschaftler, eine noch verrücktere Ärztin und eine vermutlich lesbische Vergewaltigerin. Wo gabelt ihr solche Leute auf? “
      „Hier und dort. Ach ja, da ist noch Sundance oder kurz Sunny, wenn du im ärgern willst, er ist unser Attentäter hier und kann mit jeder Schusswaffe um gehen. Nur leider hat er ein sehr schwierigen Charakter.“ ergänzte Camo.
      Jinx nickte nur und dachte sich das Schlimmste, als sie an einer Tür vorbeikommen dessen ein Warnschild zierte. Camo trat vor die Tür und klopfte an. Tür öffnete sich und eine hellblaue, transparente, Gelatineartige Substanz bewegte auf sie zu und blieb vor Camo stehen. „Thalassa bevor du dich auf mich stürzt, das hier ist Lion, er ist unser neuer Rekrut. Kannst ruhig im zuerst begrüßen.“
      Jinx war verwirrt als er sah wie Camo mit dem blauen Schleim sprach, als plötzlich dieses in seine Richtung bewegte. Lion vollkommen verängstigt versuchte den Schleim aus zu weichen, als dieser plötzlich größer wurde und eine Humanoide Gestalt an nahm. Der Schleim formte sich in die Gestalt einer jungen Frau mit einem eindrucksvollen Busen und dunkel blauen schleimartigen Haaren, die nicht wie von dieser Welt glichen. Das Wesen beobachtete den verstörten Jungen mit ihren ebenfalls dunkel Blauen Augen und lächelte leicht. Thalassa stürzte sich auf Jinx und umarmte diesen, Jinx versuchte sie weg zudrücken aber konnte es nicht, da seine Hände durch Thalassa hin durch gingen. Lions Kopf versank im Körper des Humanoiden Schleims und drohte zu ertrinken.
      „Thalassa das reicht jetzt.“ erklang eine fremde Stimme und Thalassa tat was ihr befohlen wurde und lies Jinx los. Dieser schnappte nach Luft und war vollkommen verschleimt.
      „Was zur Hölle war das?! Ich wäre beinahe abgekratzt!“ schrie der verschleimte Jinx.
      „Es tut mir. Thalassa ist sehr extrovertiert und grüßt gern andere durch eine Umarmung. Ich darf dir versichern da war keine böswillige Absicht im Spiel.“ erklärte der gerade hereingetretene Mann. Dieser war in einen komischen, braunen Schutzanzug gekleidet der den ganzer Körper bedeckte, darüber trug er eine Art schwarzen Mantel der im bis zu den Sohlen reichte, man konnte erkennen das er dunkle, schwere Stiefel trug. Auf dem Anzug und dem Mantel befanden sich mehrere Schläuche die nach hinten, zum rücken der Person führen, dieser treckt einen komischen Kasten mit verschiedenen Anzeigen, die durch zwei gürte übereinander auf seiner Brust befestigt war. Das Gesicht war vollkommen verdeckt, man konnte nichts erkennen, die Augen waren durch dunkle runde Linsen verdeckt und vor dem Mund und der Nase befand sich so was wie ein Atemgerät die durch zwei Schläuchen nachen zum Kasten führten. „Darf ich mich vorstellen, ich bin Blaise und fungiere hier als technischer Support.“ Stellte sich die komische Gestalt vor.
      „Es ist witzig Anzusehen wie Thalassa jemanden voll schleimt, vor allem wenn man nicht selber die besagte Person ist. Cahahahaha.“ lachte der Lizardmann über die Misere des Neulings.
      „Was bereitet mir die Ehre eurer Anwesenheit.“ fragte Blaise.
      „Das hier.“ hob Camo seine Hand mit dem metallenen Arm vor Blaises Gesicht.
      Dankend nahm der Wissenschaftler den Arm an sich und zog zusammen mit der Schleimfrau wieder zurück in den Raum.

      Immer noch nass von Schleim Thalassas ging Jinx Camo hinterher stellte weiter unzählige Fragen über das seltsame Paar das sie gerade begegneten.
      „Blaise hat Thalassa durch die Hilfe einer künstlichen Mensch-Mensch-Frucht erschaffen. So weit ich gehört habe hat er die DNS einer im geliebten Person genommen, die in sterben lag und daraus die besagte Frucht erschaffen und dann in eine komische gelartige Substanz übertragen.“ erklärte Camo.
      „Wäre ein Klon nicht einfacher gewesen.“
      „Vielleicht. Er hatte wohl seine Gründe.“ Camo ergänzte noch „Ach ja, wenn du dich wunderst warum er diesen Aufzug trug, Blaise soll eine Immunerkrankung haben und ist auf diesen Schutzanzug angewiesen wenn er sich frei bewegen will.“
      Die Führung durch das Versteck ging weiter bis sie zum Krankenzimmer ankamen, wo eine junge Frau, mit Türkisen, gewellten Haaren, die ihr rechtes Auge verdeckt, und einen weißen Mundschutz trug, saß und in aller ruhe in einem Buch lass mit dem Titel „Der Paladin der weißen Rose“. Sie trug ein einfaches weinrotes Top, darüber ein weißen Arztkittel, schwarzen Minirock, dunklen Strümpfen und roten Highheels.
      „Ophelia. Ophelia. Hey, Ophelia!“ schrie Camo langsam ungeduldig.
      Die Ärztin richtet ihre müden stahlgrauen Augen, die leichte Augenringe hatten, auf Camo und Jinx.
      „Oh. Camo was brauchst du? Bist du verletzt? Wer ist der Junge? Ist der verletzt?“ fragte Ophelia in einen monotonen Ton.
      „Nein, ich bin nur hier um den Jungen, er heißt übrigens Lion, das Hauptquartier zu zeigen und im die anderen vorzustellen.“ erklärte Camo.
      „Freut mich, ich bin Doktor Ophelia Joy und dies ist mein bescheidenes Refugium wo ich mit meinen Patienten interagiere und ihnen Helfe. Tut mir leid das ich euch nicht gleich begrüßt habe. Ich war zu sehr in mein Buch vertieft, die Geschichte war sehr rührend und romantisch. Das Leben eines Krieges des Glaubens der zu ersten mal der Sünde verfiel und eine heiße, leidenschaftliche Affäre mit einem jüngeren Soldaten begann, dabei sich trotz aller Widrigkeiten und Vorurteilen zu einander finden.“ erklärte die Ärztin kurz den Inhalt ihres Buches.
      „So genau will das keiner wissen. Schön das dir das Buch gefällt.“ erwiderte der Lizardmann „wenn wir schon mal hier sind, kannst du mal den neuen hier durchchecken, OK.“
      „Sicher doch.“ Ophelia holte ein Klemmbrett und Stift aus dem Schreibtisch und winkte sich den schwarzhaarigen zu sich und zog den Vorhang zu damit keine neugierigen Personen sie beobachteten.
      „Bitte ziehe deine Sachen aus.“ sagte die Ärztin.
      „Eh?“ kam es aus Lion.
      „Sei nicht schüchtern. Ich bin Ärztin und hab schon einiges gesehen.“ Jinx zog langsam und gehemmt seine Kleidung aus bis auf die löchrige alte Unterhose.
      „Das reicht schon. Stell dich bitte auf die Waage.“
      „Ich sehe. 52 Kg, bist für deine Größe Untergewichtig. Stell dich mal ganz gerade hin, ich will mal deine Körperhöhe mäßen.“ Ophelia misst die genaue Größe Lions. „175 cm. Gut weiter im Programm. Bitte ziehe jetzt auch deine Unterhose aus.“ fuhr die Ärztin fort.
      Jinx zog knallroten Kopf die Unterhose nervös runter bis er vollkommen nackt vor Ophelia stand. Diese beobachtet im Oben nach unten und schrieb etwas auf ihr Klemmbrett.
      „Gewicht 52 Kg, Körpergröße 1.75m, Untergewicht, einige Prellungen am Rücken und den rechten Arm...“ murmelte die Ärztin vor sich hin. Dann richtete sie ihren blick auf Jinx Intimbereich „Größe: Klein.“
      „Es ist Kalt hier drin!“ schrie der Patient mit den Händen sein „Schwert“ verdeckend.

      Einigen Untersuchungen und Peinlichkeiten später fuhr Jinx den Rundgang mit Camo fort, mit dem nerven am Ende. Von einem lebenden Schleim belästigt und von einer seltsamen Ärztin erniedrigt hoffte Jinx auf halbwegs ruhe. Camo bemerkte das der Junge ganz erschöpft war und brachte im in ein leeres Zimmer wo ein einfaches Bett stand.
      „Hier das ist ab jetzt dein Zimmer. Geh schlaffen, Morgen wird ein noch längerer und härterer Tag. Da wirst du alle deine Kraft brauchen um es zu überstehen.“
      Mit den Nerven völlig am Ende ließ sich Lion in das Bett fallen und dachte über seine ganze Situation nach.
      Wie lange ist es her das ich das letzte mal in einen echten Bett lag? Ich weiß nicht was ich machen soll? Soll ich versuchen zu fliehen? Wenn ja, wie und wohin? Ich kann weder ein Schiff steuern, noch hab ich nirgendwo ein richtiges zuhause. Vielleicht gebe ich diesen ganzen Söldner Ding eine Chance. Bislang waren alle irgendwie in Ordnung, mehr oder weniger, ist vielleicht besser als ständig auf der Straße zu leben und auf das Mitleid anderer angewiesen zu sein. Jinx schlief friedlich ein und versank in seinen Träumen.

      ~ Am nächsten Morgen ~
      „Guten Morgen. Zeit zum Aufstehen“ erklang eine fremde feminine Stimme und Jinx öffnete langsam die Augen. Und das aller erste was er erblickte war ein prachtvoller Dekoltee der im direkt ins Auge sprang. Mit geröteten Gesicht sprang der Schwarzhaarige auf und erblickte eine hübsche junge Frau mit silbern weißen, geflochtenen Haaren, gekleidet in einen einfachen blauen Dienstmädchenkleid. Das Gesicht der Frau war so weiß wie Porzellan, die Augen waren wie Silbermünzen die im entgegen strahlten und die vollen Lippen waren zu einen leichten Lächeln geformt.
      „Ich hoffe sie hatten einen angenehmen Schlaff. Ich möchte mich gern vorstellen, ich bin Helena Borus, aber nennen sich mich einfach Hella. Sie sind Lion Jinx, Meister Ronin hat mich schon über sie informiert.“ stellte sich das Dienstmädchen vor.
      „Freud mich deine Bekanntschaft zumachen.“ sagte jinx
      „Die Freude ist ganz meiner seits. Es ist wunderbar neue Leute kennen zu lernen und so neue Freundschaften zu schließen. Jedenfalls sollte ich sie informieren das es jetzt Frühstück gibt. Wenn sie sich also bitte fertig machen könnten werde ich sie zur Kantine führen, wo sich gerade die anderen befinden und dinieren. Hier haben sie einige frische Kleidung, ich hoffe sie entsprechen halbwegs ihrer Größe.“ sprach Hella Formel zu Jinx und überreichte im die Kleidung.
      „Danke sehr.“
      Sie wirkt auf mich ziemlich Normal, vielleicht etwas zu Formel, aber sonst scheint sie bislang die netteste zu sein. Und ich muss gestehen sie hat geile Melonen. Da hat Camo gar nicht übertrieben als er meinte sie sei eine Schönheit.Dachte sich Jinx als Hella noch was ergänzte: „Ich hab natürlich gehört das es zu einer Konfrontation mit Kira kam, als ihr euch das erste mal begegneten. Ich hoffe doch sehr das sie keinen Groll gegen sie hegen und auf Rache aus seit.“
      „N-nein, natürlich nicht, so was solltest du nicht sagen.“ verteidigte sich Jinx.
      „Das ist ja hervorragend! Dann besteht für mich ja nicht die Notwendigkeit sie zu verstümmeln.“ sagte die Silberhaarige mit einen freundlichen lächeln.
      „Sicher es besteht kein Grund um Mi-“ stockte Jinx „Mich Was?!“ schrie er.
      „Nun sehen sie ich liebe Kira, aber leider sind diese Gefühle nur einseitig. Bis sie meine Gefühle erwidert werde ich sie solange Beschützen. Egal ob es ein Feind ist der ihr Wehtun will oder jemanden der sie mir wegnehmen will. Ich werde diese Person mit meinen bloßen Händen beseitigen.“ erklärte Hella ihre Gefühle über die Lizarddame.
      „O-OK.“ stotterte Jinx vollkommen baff.
      „Ich werde draußen vor der Tür warten bis sie fertig sind.“ mit einer leichten Verbeugung ging das silberhaarige Dienstmädchen raus.
      Jinx blieb vollkommen blass im Zimmer zurück.
      Fuck. Eine Psycho Lesbe. Camo hat ja gesagt das sie einen an der Waffel hat.

      Kapitel 12 - Ein ganz normaler Morgen
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      Geduldig wartend stand Hella vor einer metallenen Tür, wartend das Jinx sich fertig umgezogen hat. Als sich die Tür endlich öffnete trat der junge Schwarzhaarige gehemmt aus seinem neuen Zimmer, dieser trug einfache Turnschuhe, eine hellblaue Jeans und ein weißes T-Shirt mit dem Gesicht einer schwarzen Cartoon Katze drauf.
      „Habt ihr kein weniger peinliches T-Shirt? Das sieht doch lächerlich aus.“ sagte Jinx mit geröteten Wangen.
      „Meister Ronin hat mir gesagt ich soll ihnen das geben, weil es zu ihnen passen würde. Persönlich finde ich die Katze drauf kein Stück lächerlich sondern es sieht sehr niedlich aus.“ erwiderte Hella mit einen freundlichen, engelsgleichen Lächeln. „Wenn sie mir bitte folgen würden, ich bringe sieh direkt zur Kantine.“ Mit einen zögerlichen nicken folgte Lion dem Dienstmädchen dem Flur entlang.

      Nach einigen Minuten des Herum gehen standen die beiden vor einer großen Doppeltür aus denen man laute stimmen hörte. Hella öffnete Tür und hielt diese auf. Sie bat Jinx herein, als dieser hindurch ging erblickte er eine große Halle mit mehreren Tischen und Stühlen, er sah wie fast alle Mitglieder der Truppe an einen Tisch saßen, abgesehen von Blaise und Thalassa waren alle da dir er bis jetzt kennen gelernt hatte, sowie eine Fremde Person mit dunkel braunen Haaren. Jinx sah den Schwertkämpfer und Ian wie sie mit einander heftig und laut am diskutieren waren, dabei hatte Ronin den Mundvoll mit mit Reis und Ian der schon der Früh sich mit Whisky anfühlte. Dabei leerte die Flasche mit einem Zug und entließ einen brennenden Rülpse gleich darauf.
      „Verdammte scheiße! Willst du hier alles abfackeln?! Wenn du schon Rülpst halt deine Hand davor!“ wies Ronin Ian zurecht, dabei spuckte er einige Reiskörner aus dem Mund.
      „Willst DU mir etwas über Tischmanieren beibringen! Lerne erst mal selber nicht mit vollen Mund zureden, verdammter Idiot!“ schrie Ian zu Ronin.
      „Ihr seid beide Schweine. Damit hast sich die Sache erledigt, verstanden? Ich möchte auch mal gern ruhe essen.“ kommentierte Lärad als dieser gerade im begriff war in ein mit roter Marmelade beschmiertes Brötchen zu beißen. Kira knabberte mit einen deprimierten Blick auf einen kleinen gegrillten Fisch, während sie beobachtet wie ihr Bruder genüsslich gebratenen Speck mit Spiegeleiern zu sich nahm. Ophelia lass tief versunken in ihren Buch und trank dabei schwarzen Kaffee, dabei hatte sie den weiße Mundschutz hat runter getan, vor ihr war ein Teller mit einen Croissants, das mit Tomaten und Mozzarella belegt war. Die fremde Person saß vor einen leeren Teller, auf dem sich nur noch Krümeln befanden. Dieser wandte seinen Blick zu Jinx und starrte im an, das auffälligste neben seinem Biker-outfit waren die kleinen weißen Flügel die aus seinen Rücken sprossen. Die Person stand ruckartig auf und ging auf Jinx zu und blieb nur wenige Zentimeter vor im stehen, dieser war ein Kopf größer als Jinx, und starrte auf im hinab.
      „So du bist also der neue hier. Ich bin Sundance und dein Senior. Wenn du mit mir redest, dann erwarte ich das du mich mit Sir ansprichst. Hast du mich verstanden?“ stellte sich Sundance aggressiv vor, dieser trug eine geschlossene Lederjacke, sowie eine Lederhose die mit einen, mit Nieten versehenen, Gürtel befestigt war, auf dem Kopf trug er ein rotes Stirnband mit weißen Sternen darauf. Jinx nickte nur dabei eingeschüchtert, Sundance ergänzte noch:
      „Wenn du hier überleben willst musst du dein Arsch aufreißen und beweisen das du von Wert bist.“ und verließ die Kantine ohne weitere Worte und ohne ein Blick zurück.
      „Nimm es nicht persönlich Pussymann. Sunny ist immer so darauf und ist zu jedem ein totaler Arsch.“ sagte Kira.
      „Bitte nenne mich nicht Pussymann. Ich hab auch einen Namen.“ erwiderte Lion.
      „Mir gefällt Pussymann besser. Da warst bis vor kurzen nur ein Streuner, bis wir so herzensgut waren und dich aufnahmen. Und wenn man ein Haustier aufnimmt gibt man diesen auch einen Namen.“ erklärte Kira.
      „Ich bin aber ein Mensch und kein Haustier!“ schrie Jinx.
      „Beruhigt dich gefälligst Pussymann. Kira macht nur Spaß, setzt dich auf dein Hintern und iss was.“ forderte Ian denn Jungen auf.
      „Ich bringe sofort das Essen für Meister Pussymann.“ sagte Hella und ging in die Küche.
      Ein Paar Minuten später kam sie zurück mit einen großen Tablett, auf dem eine ein großer Teller mit gebratenen Speck und Würsten, Rührei und gebackenen Bohnen belegt war, sowie eine kleine Schüssel mit heißer Gemüsesuppe. Sie stellte es auf dem Tisch vor Jinx und dieser starrte ungläubig mit leicht sabbernd.
      „Ist das wirklich alles für mich?.“ fragte Jinx
      „Natürlich! Beginn aber zuerst mit der Suppe, du bist unterernährt, wenn du zu schnell und zu schweres isst bekommst du noch Magenkrämpfe und eventuell eine Magenblutung.“ erklärte Ronin mit einem freundlichen lächeln. Mit leichten Tränen in den Augen stürzte sich Jinx auf die erste richtige, warme Mahlzeit seit Jahren. Kira blickte eifersüchtig auf Jinx, da dieser rotes Fleisch essen durfte und sie es für ein Monat nicht durfte. Sie versuchte heimlich mit ihren Schweif ein kleinen happen zu stehlen. Jinx bemerkte den Versuch der Lizardfrau, er rammte mit seiner linken Hand die Gabel auf dem Tisch, nur wenige Millimeter von der Schwanzspitze Kiras entfernt und gab ihr ein bösen Blick, wie ein Raubtier der seine frisch erlegte Beute vor anderen Fressfeinden beschützen wollte. Plötzlich spürte Jinx zwei zarte, aber starke Hände auf seinen Schultern. Als er zurück blickte sah er wie Hella mit ihren üblich freundlichen lächeln, aber mit angsteinflößenden Augen auf ihm Blickte. Er bekam plötzlich Gänsehaut und hörte mit dem Essen auf.
      „Aber nicht doch Meister Pussymann, man darf nicht so gierig sein. Sie sollten vielleicht lieber mit Kira ihr Essen teilen.“ sagte das angsteinflößende Dienstmädchen und wandte ihren Blick zur Blonden, die sich vor Angst zusammenzuckte.
      „Wenn du fertig bist Junge, möchte ich das du mich in mein Büro begleitest.“ sagte Ian
      „Warum das?“ fragte Jinx
      „Stell keine Fragen, mach es einfach.“ erwidert der Alte griesgrämig.

      Auf dem futuristischen Flur ging Sundance mit den Händen in den Taschen seiner schwarzen, geschlossenen Lederjacke entlang. Das Gesicht war grimmig und die Augen waren rot unterlaufen. „Verdammter Idiot.“ flüsterte der Himmelsmensch und wütend schlug er seine linke Faust gegen die Wand zu seiner rechten und hinterließ einen Faust Abdruck darauf.
      Wieso? Wieso kann ich mich nicht mit anderen normal unterhalten? Ich wollte mich nur vorstellen und auf eine gute Zusammenarbeit wünschen. Ich plane immer im vor aus wie ich mit anderen Unterhalten soll. Aber kaum öffne ich den Mund, werde ich nervös und beginne mich wie ein verdammtes Arschloch zu benehmen und vergraule die Leute um mich herum. Was stimmt nur nicht mit mir?
      In seinen Gedanken versunken bemerkte Sundance nicht wie sich eine seltsame Kreatur sich im nährte. Bevor er es sich versah stand Thalassa in ihrer humanoiden Form vor ihm mit einen verschlagenen lächeln.
      „Was willst du?“ sagte Sunny. Thalassa schwieg und starte im an. Sundace fühlte sich in ihrer Gegenwart unwohl, da er nie wusste was sie dachte, sie hat bis lang noch nie geredet und hatte stets dieses dubiose lächeln auf dem Lippen. Thalassa nährte sich Sunny immer näher und blieb vor im stehen. Beide starten sich gegenseitig an und Sunny begann vor Nervosität an leicht zu schwitzen. Thalassa hob ihren rechten arm und legte ihre Hand auf Sunnys Kopf. Sie tätschelte seinen Kopf mit der schleimigen Hand und ging dann weiter in Richtung der Kantine.
      Das Schleimmädel ist mir echt zu unheimlich. Gegen sie ist Hella noch ein reiner Unschuldsengel. Sie und Blaise waren mir schon immer Suspekt. Wenn ich so darüber nachdenke, bin ich glaub ich auch nicht besser als die beiden. Sundance fasste sich dabei an sein Haupt und spürte das sein Kopf vollkommen nass und klebrig ist. Na toll, ab unter die Dusche.
      Thalassa kam gerade durch Tür in die Kantine als Jinx gerade fertig war mit dem essen.
      „Ah, Thalassa bis hier um das Essen für dich und Blaise abzuholen, nicht war?“ fragte Lärad die gerade angekommene Schleimfrau. Thalassa nickte nur. „Es steht in der Küche. Tue es für circa 2 bis 3 Minuten in die Mikrowelle und natürlich habe ich ein drei Liter Becher Soda für dich bereitgestellt.“ Thalassa ging auf den 2 Meter großen Lärad zu, den sie gerade mal zur Brust reichte und umarmte diesen. „S-schon gut. D-das ist wirklich nicht nötig.“ sagte Lärad der die freundlichen gemeinten schleimig, klebrigen Umarmungen Thalassa nicht mochte. „Was macht eigentlich Blaise?“ erkundigte sich der Grünhaarige nach dem Wissenschaftler. Thalassa legte ihre Hände zusammen und lag sie unter ihre Wange.“Ist er wieder die ganze Nacht auf gewesen?“ Thalassa nickte wieder und ging in die Küche.
      „Kann sie nicht Sprechen oder was?“ sagte Jinx, der das erste mal seit langer Zeit gesättigt war.
      „Wissen wir nicht. Vielleicht kann sie wirklich nicht sprechen oder sie möchte es einfach nicht.“ sagte Kira.

      ~ Später, Ians Büro ~

      Ian saß hinter seinem Schreibtisch mitten im dunklen Büro wo sich unzählige Schnapsflaschen angesammelt haben, vor sich ein dicke, alte Enzyklopädie über Teufelsfrüchte. Ronin stand hinter im um einen guten Blick auf das dicke Nachschlagewerk zu haben. Jinx stand vor dem Schreibtisch und fühlte sich unwohl im diesen dunklen Raum das nach alten Zigarren stank.
      „Also beschreibe bitte wie die Frucht ausgesehen hat, die du gegessen hast.“ sagte Ian.
      „Sie sah aus wie eine übergroße, weiße Zitrone mit einen gewirbelten Stiel.“
      „Gut das wird glaub ich reichen. Normaler weiße ist etwas schwieriger, da manche Früchte identisch ausschauen und man nie zu 100 Prozent sicher sein kann das es die richtige Frucht ist. Dabei können die Farben und Muster sich nur minimal unterscheiden. Aber da wir wissen das eine Katzen-Zoan ist wird es um einiges einfacher sein diese zu Identifizieren. Sei mal so nett und verwandle dich bitte in deine Tierform.“ forderte der Alte Jinx auf sich zu verwandeln. Jinx machte es und ging in seine volle Tiergestalt. Diese sah wie eine normale Katze aus, die fast komplett Schwarz war, bis auf einen weißen Fleck auf der Brust, die von seiner Kleidung bedeckt war, dazu war die Katzengestalt vergleichsweise zwei bis drei mal größer als eine normale Hauskatze.
      „Gut wie ich das sehe können wir eine Antike Zoan ausschließen. Dableiben nur noch die Normalen und die Mythischen übrig.“ sagte Ian. Dieser blätterte im Buch herum bis er zur Seite mit den Modellen der Katzen-Frucht kam. Dieser lass die Seiten genau durch und schaute des öfteren zu Jinx herüber um dessen Tiergestalt mit den Beschreibungen im Buch zu vergleichen. Nach einiger Zeit des Blätterns und des Lesens wandte sich Ian zu Jinx und sagte: „Wie es ausschaut ist es wohl keine Normale Zoan. Du Glückspilz hast wohl da mit aller Wahrscheinlichkeit eine Mythische vernascht.“
      „Bis lang hat mir aber die Kraft kein so großes Glück gebracht. Eher im Gegenteil, ich hatte bis lang nur Pech.“ erwiderte Jinx.
      „Vielleicht liegt das nicht an der Kraft selber, sondern ist alles nur in deinen Kopf. In Manchen Kulturen sind Schwarze Katze Unglücksbringer und Zeichen für ein böses Omen, ihn anderen wiederum sollen diese Glück bringen und Menschen, sowie deren Haushalt, segnen.“ Kommentierte Ronin. Während dessen Blätterte Ian weiter im Buch herum bis er an einer bestimmte Seite stehen blieb.
      „Ich glaub ich hab deine Frucht gefunden.“ sagte Ian.
      „Und was das für eine Kraft?“ fragte Jinx.
      „Wie es scheint hast du von der Katzen-Frucht, Modell: Cait Sithgegessen.“
      „Was soll das sein?“ fragte Jinx weiter nach.
      „Ein Cait Sith, oder in unserer Sprache Katzenfee, ist ein mythisches Wesen das Menschen verfluchen oder segnen kann, und die Seelen von Toten stehlt bevor diese ins Totenreich gehen.“ erklärte Ian.
      „Seelen von Toten stehlen? Soll das ein Witz sein?“ argumentierte Jinx.
      „Das sind nur die Volkslegenden. Kommen wir zur eigentlichen Kraft. Die Beeinflussung von Glück und Unglück scheint eher eine Passive Fähigkeit zu sein die von emotionalen zustand des Nutzers abhängt. Einfach gesagt bist du Froh bringst du Glück für dich und alle um dich herum, aber wenn nicht dann bringst du Unglück, vor allem für dich selber, dabei kann es jede negative Emotion sein, sowie selbst zweifel. Die andere Wichtigere Fähigkeit, abgesehen vom Verwandeln, das du aktiv steuern solltest wäre das „Seelen“ absorbieren.“ erklärte Ian.
      „Warte, das ist mir gerade etwas Zuviel. Es ist also meine Schuld das ich ständig Pech hab weil ich nicht an Regenbögen, Einhörner und solchen fröhlichen Scheiß denke?“ kam es vom perplexen Jinx.
      „Genau. Halt jetzt die Klappe und hör zu, ich bin noch nicht fertig!“ schrie Ian „Gut, also dieses sogenannte Seelen absorbieren ist ähnlich der Kraft der Seelen-Frucht, nur musst das Opfer in einen sehr geschwächten Zustand sein damit es klappt, also dem Tode nahe, dabei kannst du maximal 8 Seelen absorbieren. Du nimmst aber nur die Lebenszeit auf, aber nicht deren Fähigkeiten oder Erinnerungen, und im falle einer gefährlichen Situation in der du Sterben könntest, übernehmen sie deinen Platz. So hättest du mit dir selbst 9 Leben. Wenn die 8 verbraucht sind und du ein neuntes mal zu sterben drohst, stirbst du einfach ganz Normal. Musst dann halt aufpassen das du nicht alle deine Leben auf einmal verschwendest, aber keine sorge du kannst das Verlorene Leben durch eine neue Seele ersetzen.“
      „Mir fehlen gerade die Worte. Ich muss mal kurz raus.“ sagte Jinx in seiner Katzen Gestalt.
      „Sicher. Nimm dir die Zeit um das alles zu verarbeiten.“ Sagte Ronin. Jinx ging durch die Tür hinaus in seiner animalischen Form ohne ein Wort zu sagen.
      „Also was denkst du Ronin?“ fragte der Ältere dem Jüngeren.
      „Das wir jemanden mit viel Potential mit ins Boot geholt haben. Was ist mit dir?“
      „Damit er das volle Potential nutzen kann reicht ein normales Training nicht aus. Wir müssten ihm geistig sowie seelisch auch aufbauen. Wobei ich mich frage ob er es in Zukunft schafft diese Kraft zu erwecken. Zum Thema erwachen steht hier drin leider nichts, hat wohl keiner die erwachte Form bislang gesehen, dokumentiert oder die Nutzer haben nicht lang genug gelebt, bzw. überlebt um dies zu erreichen.“
      „Ich habe vertrauen in den kleinen das er das schafft.“ erwiderte Ronin.
      „Woher willst du das wissen?“ fragte der Alte griesgrämig.
      „Ist nur so ein Bauchgefühl und mein Bauch hat sich nie geirrt.“ lächelte Ronin.

      Jinx irrte durch die Gänge auf der Suche nach einen Ausgang nach draußen, um frische Luft zu holen. Am ende eines Ganges stand er vor einer Tür auf der Treppengeschoss stand und die Zahl 2. Der Kater ging rein und sah ein Schild wo die einzelnen Stockwerke verzeichnet waren. Ganz oben stand Aussichtsplattform drauf und ging die Treppe hinauf. Nach minutenlangen anstrengenden Treppensteigens erreichte Jinx in seiner Katzengestalt das Ende und ging raus. Die Aussichtsplattform entpuppte sich als die großflächige, abgeflachte Spitze des Berges, der als die Basis der Söldner bildete. Die Sonne stand hoch am Kobaltblauen Himmeln, das durch vereinzelte Wolken geziert waren und ein kühler Wind wehte. Der schwarze Kater nährte sich dem Rand der Plattform und starrte nach unten zur spärlich, mit Pflanzen bewachsen Insel und das Meer darüber Hinaus und versank in seinen Gedanken.
      Wenn ich Glücklich bin oder positive Emotionen haben soll ich Glück haben. Das Leben hat mir nie viel gutes beschert worüber ich Glücklich oder froh sein kann. Keine Familie, keine Freunde, kein richtiges Zuhause. Niemanden den ich mich jemals anvertrauen konnte, niemand hat sich je für mich interessiert. Abgesehen von ihr. Ich frag mich was sie macht und wie es ihr geht. Schwester Walburga. Sie war für mich das nächste was einer Familie gleichkam, sieh war für mich wie eine große Schwester. Aber das ist auch schon lange her.
      Jinx schloss die grünen Augen und erinnerte sich an sein große Schwester Figur, ihren langen goldenen Haare, den saphirblauen Augen und ihr lächeln das einer Heiligen glich. Bis er plötzlich mit seinen Katzenohren etwas hörte. Jinx drehte um sich herum um die Quelle des Geräusches ausfindig zumachen, bis er ein Klappliegestuhl fand auf der eine Person gerade ein gemütliches Sonnenbad gönnte. Jinx schleichte sich mit leisen schritten an und entdeckte Kira, die ein einfaches weißes Tank Top trug, der einen guten Blick auf ihren flachen Bauch und den Bauchmuskeln, dieser war genau wie der groß teil ihres Gesichtes und der Vorderseite ihres Halses mit porzellanfarbenen, feinen Schuppen bedeckt, sowie eine zerrissene Jeans, die kurze Blicke auf die smaragdgrünen Beine gab. Sie schien zu schlaffen und murmelte dabei etwas unverständliches. Neben ihr auf dem Boden lag ein Skizzenbuch und ein paar Stifte. Neugierig öffnete Jinx das Buch mit seiner Pfote und erblickte viele Zeichnungen und Skizzen von verschiedenen Personen, unterschiedlicher Rassen, sowie von verschiedenen Ortschaften. Das letzte Bild im Buch zeigte ein Windmüllendorf mit einen großen Berg dahinter, dem Jinx irgendwie bekannt vorkam. Während dessen wachte die blonde Lizarddame auf, noch immer im halbschlaff bemerkte sie den Kater und nahm diesen in die Arme. „Das ist ja eine süße Katze, aber ziemlich groß.“ sagte die noch müde Blondine und kuschelte mit dem Kater. „So flauschig.“ Mit Jinx, der viel zu spät realisierte das er noch in seiner Tiergestalt war, in den Armen gegen ihre Brust pressend, schlief Kira wieder ein.
      Was mach ich jetzt? Hat sie mich nicht erkannt? War sie nicht ganz wach? Scheiße, ich will gar nicht wissen was passiert wenn sie ganz aufgewacht ist und realisiert das mein Gesicht gegen ihre Brust gedrückt wird. Fuck! Noch schlimmer wird es wenn die Psycho Lesbe uns sieht. Vielleicht sollte ich wirklich bald mit diesen Seelen absobierungs Kram beginnen, bevor Hella mich noch umbringt. Ich glaube wirklich ein Leben ist nicht genug wenn ich es hier überleben will.

      Kapitel 13 - Ein Angebot
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      Noch immer lag Jinx zwischen den Armen der schlafenden Kira, die seinen Kopf unbewusst gegen ihren bescheidenen Busen presste. Die Wangen des Katers waren errötet und dieser fühlte sich sichtlich nicht vollkommen unwohl in seiner Situation.
      Ich muss gestehen es ist gar nicht mal so unbequem. Stopp! Konzentriere dich Lion, dass ist nicht der richtige Moment für so was. Ich darf nicht vergessen das ist die Frau die mich mit einen Gott verdammten Mast erschlagen wollte und mich beinahe mit ihren Essen vergiftet hätte. Jinx versuchte rauf zu blicken, auf das Gesicht der Frau die im mal am Rande des Todes brachte, diese drückte im aber fester an ihre Brust.
      Es wird langsam wirklich eng, mir fällt schon das Atmen schwer. Ich Probiere mal mich zu befreien.Der Katzenjunge versuchte mit seinen Pfoten auf der Brust der Schlafende sich abzustützen und so seinen Kopf raus zuziehen. Während des Befreiungsversuches stöhnte die Lizarddame etwas und drehte sich, zusammen mit Lion auf die andere Seite, nicht locker lassend vom dem Kater. Dieser realisierte das er sich nicht befreien konnte ohne die schlafende Kira aufzuwecken, er nahm sein Schicksal an und versuchte wenigstens die ganze Situation zu genießen, bevor diese aufwacht und im die Hölle heiß macht.

      Während dessen nährte sich ein lebender klumpen Schleimes, das zwei böse auf blinzelnde Augen hatte, den Klappliegestuhl mit einen bösen Grinsen der nichts gutes im Schilde führte. Thalassa nährte sich immer schneller den beiden, wie eine Löwin die versucht ihre Beute zu fangen und diese mit einen kräftigen Biss zu erledigen, mit einen angesetzten Sprung nach oben, über den Liegestuhl viel der Schleimklumpen wieder, genau auf die schlafende Kira und Jinx in den Armen. Ein lautes knallen war zuhören und darauf die schreie der überraschenden Lizarddame die die Schleimfrau über all auf ihren ganzen Körper spürte. Thalassa blieb aber nicht einfach so liegen sondern bewegte sich, wendete sich und verformte ihren Körper. Dabei wurden weder Kira, noch Jinx verschont und sind am ende beide vollgeschleimt und klebrig. Dabei hatte Thalassa es geschafft die Kleidung von Jinx auszuziehen und somit war dieser vollkommen nackt in seiner Tiergestalt.
      „Thalassa! Wie oft hab ich dir gesagt das du es nicht machen sollst wenn ich mein Mittagsschlaf mache!“ schrie die völlig verschleimte Kira. Thalassa, die wieder eine humanoide Form angenommen, kippte ihren Kopf zur Seite und lächelte nur. Kira seufzte nur und bemerkte die große schwarze Katzen neben ihr. Sie ging in die Hocke und schaute den Kater in die grünen Augen.
      „War doch kein Traum. Hier ist doch eine Katze. Moment mal, bis du das Pussymann?“ fragte Kira die Katze
      „Meow“ kam es von Jinx und schnurrte als Kira seinen Kopf streichelte.
      Ich hoffe sie kauft mir das ab. Das könnte meine Chance sein unversehrt aus dieser Situation raus zukommen. Dachte sich Lion.
      „Bist also eine ganz normale Katze. Eine Wildkatze vielleicht? Hab aber noch nie eine Wildkatze auf der Insel gesehen. Vielleicht haben wir von Goa einen Streuner aus versehen mitgenommen, beziehungsweise einen zweiten Streuner.“ Ein leichtes Lachen unterdrückend dachte die Blonde an Jinx.
      Zum Glück ist sie wohl nicht die hellste. Oder ist sie einfach nur Naive? Das wichtigste ist aber das ich wohl fürs erste sicher bin.Lion atmete vor Erleichterung auf, bis er spürte wie Kira im hochhebt und wieder in die Arme nahm.
      „Bist wohl auch ganz verschleimt und klebrig. Komm, ich nimm dich mit ins Bad, dann mich ich dich dort auch sauber.“ Kira lächelte freundlich und ging wieder durch die Tür hinein. Jinx hingegen war geschockt, das er von Regen in die Traufe geraten ist. Thalassa blieb oben allein zurück mit einen schelmischen Lächeln, als wüsste sie was passieren würde mit Kira und der schwarzen Katze.

      ~ Damenbad ~

      Jinx saß einfach da mitten im Damenbad, während Kira unter der Dusche stand und sich dem Schleim von Thalassa abwaschte. Raus konnte er nicht unbemerkt da die Blonde die Tür zugesperrt hat, damit sie nicht von einer bestimmten Person gestört wird. Lion versuchte seine Nerven zu beruhigen, die Hitze schoss im in den Kopf und versuchte nicht auf Kira zu schauen die sich unter der Dusche einseifte und sich jeden Zentimeter ihres schlanken, trainierten Körpers wusch.
      Ich weiß nicht ob ich das aushalte. Das mir doch etwas zu Intensiv, ich habe zuvor noch nie eine nackte Frau in echt gesehen. Aber warum muss es unbedingt sie sein. Gut abgesehen davon das ihr ganzer Körper mit schuppen bedeckt ist, sie unglaublich scharfe Klauen und einen Schweif hat, ist sie recht niedlich. Ich muss auf andere Gedanken kommen, es ist der falsche Zeitpunkt mit den Schwanz zu denken, leider.
      Die Dusche ging aus und Kira kann erfrischt daraus, die sonst so wilden blonden Haaren waren glatt, Wassertropfen glänzten auf den smaradggrünen und porzellanweißen Schuppen. Jinx hatte einen wunderbaren Blick auf den Körper der Lizarddame, vor allem schaute er auf ihren kleinen aber formschönen Busen, bei den die hell pinken Knospen hart waren, und ihren Venushügel, auf dem sich kein einziges Schamhaar befand. Sie hatte breite Hüften und eine schmale Taille, die Schultern waren auch recht schmal und der Hals war dünn und lang. Bei dem Anblick dachte sich Jinx, wenn Kira ein Mensch gewesen wäre hätte sie locker als Modell arbeiten können und hätte viele Verehrer. Kira ging auf dem schwarzen Kater zu mit einer Shampooflasche in der Hand.
      „Na dann Kätzchen, zeit das du auch sauber wirst.“ mit einen Lächeln auf dem Lippen begann die Blonde den Kater mit den Duschkopf nasszumachen und spritze etwas von Shampoo auf ihre Hand. Das Shampoo verteilte sie auf beiden Händen und begann dann Jinx mit diesem ein zu schäumen, dabei lies sie keine stelle aus. Vom Kopf bis zur Schweif, jede einzelne Pfote, den langen Katzenrücken und den flauschigen Bauch, sowie die Intimsphäre des Katers.
      Verdammt muss sie das machen?! Jeden verdammten Fleck! Muss sie mich wirklich auch hier unten Waschen?! Denk an etwas Asexuelles! An etwas Asexuelles! Asexuelles!
      „Und gefällt das dem Kätzchen? Ich mache es ganz vorsichtig, keine sorge. Leider sind meine Klauen im weg, es ist leider des öfteren passiert das ich jemanden aus versehen damit Verletzt habe.“ Kira schaute dabei etwas traurig. „Aber bei dir gebe ich mir extra mühe. Vor allem da ich flauschige Tiere mag, ganz speziell Katzen. Aber behalte das für dich, klar.“ mit einen lachen zwinkerte sie den Kater zu.
      Sie scheint wirklich nett zu sein. Na ja, abgesehen davon das sie schnell in die Luft gehen kann.
      Kira nahm wieder denn Duschkopf und wusch denn restlichen Schaum von Jinx ab. Als sie fertig war nahm sie ein Föhn und trocknete Jinx Fell damit und später ihren langen Haaren, und trocknete ihren Körper ab.

      Im Bademantel ging Kira mit Jinx in den Armen raus, stetig vergewisserte sie sich das eine bestimmtes Dienstmädchen nicht in ihrer näher war und ging mit schnellen Schritten in Richtung ihres Zimmers um sich neue frische Kleider anzuziehen.
      „Hey Kira!“ schrie eine männliche stimme und die Lizarddame drehte sich erschrocken um.
      „Hast du Thalassa gesehen, sie hat wieder die Küche in ein Saustall verwandelt und drückt sich davor alles wieder aufzuräumen.“ sagte Ronin der gerade ankam.
      „Ich hab sie zuletzt oben gesehen, an der Aussichtsplattform. Hat mich wieder beim schlaffen erwischt.“ sagte Kira und drehte sich nervös hin und her.
      „Keine sorge Hella ist zusammen mit Lärad in der Küche und macht dort sauber. Danke.“ Ronin wollte wieder gehen, aber ergänzte noch: „Ach, ja! Es ist schön zusehen das du dich mit Jinx jetzt gut verstehst. Ich dachte schon ihr würdet euch noch irgendwann an die Gurgel gehen.“
      „Wie meinen?“ fragte Kira zu Ronin, der aber wieder weg war. Kira war perplex und überlegte was er damit meinte. Dann blickte sie in ihre Arme wo sie den Kater hielt und realisierte das der Kater wirklich Jinx war. „Du mieser kleiner Perversling“ sagte Kira und ließ Jinx los. „Was hast du zu deiner Verteidigung zusagen, Jinx.“ Mordlust brannte in den Augen des Lizards und richtete ihre Klauen in Richtung des Katers.
      „Nur ruhig mit den jungen Pferden! Ich, Ich kann das alles erklären! Also bitte beruhige dich und hör mir zu!“ versuchte Jinx sich herauszureden.
      „Du hast mich Nackt gesehen!“ schrie Kira mit einen knallroten Kopf. „Ich werde dein Gott verdammten Schwanz abschneiden!“ Jinx zögerte nicht lange und lief weg, um sich vor ihren Zorn zu verstecken. „Wo willst du hin! Bleib hier und nimm deine Bestrafung wie ein Mann!“ mit diesen Satz lief Kira ihm hinter her. Lion versuchte zu fliehen, um so ein grausames Schicksal zu entgehen, aber der Lizard lies sich nicht so einfach abhängen und kam ihm immer näher. Mit einen Sprung nach vorn überwältigte sie Jinx, dieser versuchte sich zu wehren. Er schaffte es nicht in dieser Form und versuchte deshalb in seine Menschengestalt zu wechseln. Die plötzliche Verwandlung von Tier zu Mensch hat Kira, die auf ihm drauf lag, nach hinten geschmissen auf den Rücken. Sie konnte dabei noch Lion, in seiner Menschenform, mit ihren Schweif greifen und mit sich ziehen. Jinx lag über ihr, in Adamskostüm und die Lizarddame konnte jeden Millimeter seines Körpers sehen.
      „KYAAA! Zieh dir was an, du perverses Schwein!“ schrie Kira und hielt ihre Hände vor ihren, kirschrot gewordenen Gesicht.
      „Ich hab keine verdammte Kleidung zur Hand! Und Schrei nicht so herum! Willst du das uns die anderen so sehen!“ kam es vom nackten Lion.
      „Was geht den hier vor, verdammte Scheiße!“ kam es von einer rauchigen Stimme eines älteren Herren, der gerade gekommen ist.
      „E-es ist nicht das wonach es aussieht.“ versuchte Jinx die Situation zu erklären.
      „Also liegst du nicht splitterfasernackt auf meiner Tochter, die gerade mal nur einen Bademantel an hat?!“ stellte Ian die rhetorische Frage. Kira schubste den nackten Jungen runter von sich und versteckte sich hinter ihren Ziehvater.
      „Nicht nur das Pa, der perverse Kater hat mich nackt unter der Dusche beobachtet.“ sagte Kira.
      „ER HAT WAS?!“ schrie Ian wütend.
      „Das war nicht freiwillig! Sie war diejenige die mich mit in die Dusche zerrte und meinen ganzen Körper gewaschen hatte, jede verdammte Stelle!“ verteidigte sich Jinx. Ian schaute geschockt zu Kira, die knall rot wurde. „Ich schwöre bei Gott! Es hat mir kein Stück gefallen, es war total unangenehm!“ log Jinx.
      „Oh bitte lüg nicht so scheinheilig! Ich habe gespürt wie du unten hart wurdest!“ schrie Kira wütend, bevor ihr bewusst wurde das Ian noch immer perplex dastand.
      „Also stimmt das.“ kam es von blassen Ian leise.
      „Er, er war in seiner Katzengestalt und ich dachte er sei eine ganz normale Miezekatze.“ verteidigte sich Kira.
      „Zieht euch gefälligst an, ich möchte mit euch beiden in aller ruhe und intensiv unterhalten.“ der Veteran hatte ein angsteinflößenden Blick.

      ~ etwas später, Ians Büro ~

      Jinx stand nervös in Büro von Ian und fürchtete sich was dieser mit ihm anstellen würde. Er konnte sich einen grauen Hoodie organisieren, der im ein paar nummern zu groß war, eine einfache Jogginghose und ein paar Hausschuhe. Als sich die Tür öffnete, drehte sich Lion um und sah wie Ronin und Camo reinkamen.
      „Na du alter Schwerenöter. Hattest wohl dein Spaß mit Kira unter der Dusche, Kukukuku“ begrüßte im der Schwertkämpfer und lies ein lautes Lachen heraus.
      „In so einer Situation müsste ich, als ihr großer Bruder, normalerweise den kleinen Perversling, der sie beim Duschen beobachtet, die Scheiße aus dem Leib prügeln, Cahahahahaha.“ sagte der Lizard.
      „Wieso machst du es dann nicht?“ fragte Ronin mit eine verschmitzten lächeln.
      „Ich könnte. Ich sollte. Aber dann wäre ich ein absoluter Heuchler.“ erklärte Camo.
      „Nur weil du dich öfters selber in die Damendusche schleichst, um so Hella und den Doc nackt beobachten kannst. Wie oft hat Hella schon deinen Kopf in die Wand, beziehungsweise in den Boden gerammt?“ fragte Ronin.
      „42 mal, denke ich. Und Ophelia hat mich circa 23 mal mit ihren Karate Ding aus geknockt, ich muss aber gestehen es hatte was entspannendes wenn mal 24 Stunden lang nur dar steht und keinen Muskeln bewegen kann. Ich konnte über so vieles nachdenken.“ sagte Camo.
      „Bestimmt wie du dich besser in die Dusche schleichst ohne das sie dich hören. Ein kleiner Tipp, wenn du schon dort dir einen runter holst versuche nicht so laut zu keuchen.“ riet im Ronin.
      „Warum seit ihr gekommen?“ fragte Jinx.
      „Was soll die Frage? Ich bin immer noch der Chef hier, der Big Boss, und Camo ist der Bruder des armen Mädels, das du belästigt hast.“ erklärte der Schwertkämpfer. Jinx war nicht sonderlich begeistert darüber das die beiden hier waren und stellte sich vor wie die beiden hinter Ian stehen und sich ins Fäustchen lachen, während der Alte im zu Sau machen würde. Die Tür ging ein weiteres mal und Jinx sah wie Kira rein kam, sie trug ein blaues Hemd und hellblaue Jeans. Sie ging zu denn dreien herüber und guckte Jinx für einen Moment Böse an, sie wandte sich von ihm ab und setzte sich dann stillschweigend auf ein Stuhl.
      „Wow, ist sie sauer.“ kommentierte Ronin.
      „War nett deine Bekanntschaft zu machen, ich werde bei deiner Beerdigung versuchen ein paar nette Worte zusagen.“ kam es von Camo.
      Tür wurde ein weiteres mal weit aufgerissen und Ian kam herein mit einer Schrottflinte in der Hand. Alle beteiligten waren still und richteten ihren Blick auf den Veteran wie er nach vorne zu ihnen ging.
      „Bitte erschieße mich nicht!“ flehte Jinx
      „Ian willst du im wirklich mit der Schrottflinte erschießen? Das geht doch etwas zu weit! Klar wir machen zwar Witze darüber, das du den kleinen das Fell über die Ohren ziehen wirst. Aber im gleich wirklich umzubringen ist eine andere Sache.“ versuchte Ronin Ian Vernunft einzureden.
      „Ronin hat recht! Eine einfache Bestrafung reicht vollkommen aus! Also bitte, stecke die Flinte weg Pa.“ sagte Camo.
      „Ich hab nichts dagegen. Kannst ihm ruhig erschießen Papa.“ sagte Kira vollkommen selbstgerecht.
      „DU BIST KEINE HILFE!“ schrien die drei zur Lizarddame.
      „Ich werde im nicht erschießen, jedenfalls nicht wenn er mein Angebot annimmt.“ sagte Ian vollkommen ruhig.
      „Was ist das für ein Angebot?“ fragte Jinx.
      „Ganz einfach, in meiner alten Heimat im West Blue war es gang und gebe wenn ein Jüngling erwischt wurde wie er es mit der Tochter tue, wurde dieser zur Ehe mit besagten Mädel gezwungen.“ erklärte er ruhig und richtete seine Flinte in Jinx Richtung.
      „WAS?!“ schrien die Anwesenden.
      „Aber ich habe nicht mit ihr geschlafen! Guter Gott, ich habe in meinen ganzen leben noch nicht mal ein Mädchen geküsst!“ schrie Jinx.
      „Warum zum Teufel sollen ich diesen perversen Kater heiraten! Hast du wieder zu viel gesoffen oder was?! Auf gar keinen Fall!“ schrie die Blonde.
      „Soll das eine Art „Shotgun Wedding“ sein? Machst du jetzt einen aufHinterwäldler?“ kam es von Ronin.
      „Wie kommst du auf diese Schnapsidee!“ schrie Camo.
      „Camo, Ronin kommt her.“ rief der Alte die beiden zu sich und flüsterte mit ihnen.

      „Das ist billig.“ sagte Ronin
      „Sollten wir ihnen nicht erst mal Zeit gegeben sich zu beruhigen und sich besser kennen zu lernen?“ sagte Camo.
      „Diese ganze kennen lernen und sich mit der Zeit langsam zu verlieben, wird überbewertet. Ich kenne Paare die nach all den Jahren noch glücklich verheiratet sind, trotz einer „Shotgun Wedding“.“ sagte Ian.
      „Dennoch gib ihnen mindestens ein Jahr.“ sagte Camo.
      „Von mir aus! Ein Jahr und dann werdet ihr beiden Heiraten und eine Familie gründen, mit einen Haufen Hybridkindern, ich möchte sobald wie möglich endlich Enkelkinder haben bevor ich abkratze.“ sagte Ian.
      „Hab ich dazu etwa nichts zu sagen?! Wer sagt das ich mich darauf einlasse!“ schrie Kira.
      „Gleich falls! Ich hab kein Interesse zwangsverheiratet zu werden!“ schrie ebenfalls Jinx.
      Ian nahm die geladene Flinte und richtete sie ihn Jinx Richtung, mit dem Zeigefinger am Abzug. „Hör mir zu du kleiner Scheißer! Das ist das beste was dir in deinen jämmerlichen Leben passieren wird, also nimm es dankend an! Ich gebe euch ein verdammtes Jahr, nutzt die Chance. Dabei werde ich dich persönlich trainieren, dass aus dir was halbwegs anständiges wird und du selbstständig Kämpfen und Geld verdienen kannst. Und nicht bei deinen ersten Kampf abkratzt.“ erklärte Ian. Kira verließ wütend den Raum ohne sich einmal umzudrehen und die Tür hinter sich krachen, daraufhin verließ auch Lion den Raum und ging in sein Zimmer.
      „Wie es scheint sind Kira und Jinx nicht so sehr begeistert.“ stellte Ronin das offensichtliche fest.
      „Sie wird sich schon einkriegen. Das ist das Beste für sie.“ sagte Ian.
      „Du meinst das Beste für dich.“ kommentierte Camo.
      „Sie soll lieber Heiraten und Kinder kriegen, als auf dem Schlachtfeld für ein paar mickrige Berry zu sterben. Frauen gehören generell nicht vorne an die Front, sondern zuhause wo es sicher ist.“ erklärte Ian sein Weltbild.
      „Mir es auch lieber wenn sie ein normales Leben führen würde, aber du weist ja wie Dickköpfig sie sein kann. Sie aber zu einer Heirat zu zwingen empfinde ich nicht gerade als richtig, vor allem nicht mit einen Fremden den wir kaum kennen.“ sagte Camo.
      „Lion wirkt auf mich harmlos, außerdem ist er schwächer als sie. Daher mach ich mir keine sorgen um Kira das er etwas an tut.“ erwiderte der Alte.
      „Meinst du?“ kam es von Camo.
      „Ja da bin ich mir sicher.“ antworte Ian.
      „Gut dann ist es geregelt, Jinx und Kira werden gegebenenfalls in einen Jahr Heiraten, natürlich soweit fern nichts passiert. Und ich werde der Trauzeuge sein.“ sagte Ronin mit einen breiten grinsen.
      „Warum wirst du der Trauzeuge? Was ist mit mir?“ fragte Camo.
      „Du bringst natürlich deine Schwester zum Altar. Ich glaub kaum das der Alte gleichzeitig Kira zum Altar bringen und die geladene Schrottflinte auf Jinx richten kann.“ antwortete der Schwertkämpfer. „Wobei ich muss gestehen ich hab so manch schlechte Erfahrung mit Zwangsehen gemacht.“ ergänzte Ronin.
      „Keine sorge, Ich bezweifle das eine verrückte Liebhaberin die Braut umbringt.“ sagte Ian.
      „Nein, aber ich mach mir Sorgen das eine verrückte Stalkerin den Bräutigam umbringt.“ erklärte Ronin seine Sorge.
      „Behaltet das dann für euch und sagt um Gottes willen Hella nichts davon. Jedenfalls nicht jetzt. Sie soll im heute Nacht heimlich ein paar Fingernägel abschneiden, damit wir für im eine Vivre Card erstellen können.“ befahl Ian.

      ~ Krankenzimmer ~

      „Maximal 13 Jahre.“ erklang eine feminine Stimme. In dem leeren Krankenstation des Versteckes saß Doktor Ophelia Joy vor ihren Schreibtisch, auf dem sich mehrere Patientenakten befanden. Vor ihr saß Blaise mit verschränkten Armen.
      „Und das nur wenn sich sein Zustand in den nächsten Tagen, Wochen, Monate nicht verschlechtert. Selbst mit der heutigen Medizin sind 13 Jahre das Maximum.“ Erklärte Ophelia ihren Kameraden über den Zustand ihres Patienten. „Da er ja kein normaler Mensch ist und
      ich mich in diesen Fachbereich nicht auskenne würde ich gern deine Meinung dazu hören und Vorschläge wie man den Verfall verlangsamen kann.“
      Blaise saß da und überlegte stumm was er der Ärztin und langjährigen Freundin sagen könnte. „Selbst wenn ich ihm „Modifizieren“ würde, kann es seinen Tod nicht verhindern. Wir würden vielleicht 1 bis 2 Jahre mehr rausschlagen, aber wie gesagt der langsame Verfall ist am ganzen Körper. Ich könnte ein Großteil seiner lebenswichtigen Organe mit AOR ersetzen, aber leider nicht sein Gehirn. Er würde zwar dann Leben, aber er wäre nur eine leere Hülle.“ erklärte Blaise.
      „Ich habe mir so was schon Gedacht. Habe aber gehofft es gäbe eine Möglichkeit ihm zu helfen. Wenigstens ein kleines Wunder.“ sagte die Ärztin.
      „Es ist ein Wunder das er überhaupt noch solange gelebt hat. Sag wie hat er die Nachricht Aufgenommen, also du es im Gestern Nacht gesagt hast?“ fragte der Wissenschaftler.
      „Überraschend ruhig. Zu ruhig.“ erzählte die Türkishaarige.
      „Er konnte schon immer gut seine wahren Gefühle und Gedanken verstecken.“ ergänzte Blaise.
      „Er sagte es gibt noch einige Sachen die er unbedingt erledigen will. Ich ahne nur schlimmes dabei.“ sorgte sich Ophelia.

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von D. Draig ()

    • Mit etwas Verspätung kommt hier das neueste Kapitel. Kapitel 8 - Schon wieder
      qoii
      Spoiler anzeigen

      qoii schrieb:

      In den letzten beiden Kapiteln erfahren wir, was während Ronin, Lärd und Kira letzter Mission passiert ist, die sie abgeschlossen haben, bevor sie auf Lion getroffen sind oder wohl eher er auf sie. Dachte ich am Ende des letzten Kapitels noch, dass Camo sie nur wegen ihrer Verspätung auf ihr Testament angesprochen hat, halte ich es nun für wahrscheinlicher, dass beim Plan B etwas schiefgelaufen ist. Wobei es sich dabei nicht unbedingt um direkte Probleme bei der Mission handeln muss, wie z.B. zu viel Terraforming oder der Verwundung/Ableben des Prinzen. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass Ronin einiges zum König gesagt haben könnte, was diesen nicht gefallen hat, als sie den Prinzen im Palast abliefern. Wenn ich da so an seine Äußerungen rund um den königlichen Hosenscheißer und den General denke.
      Ein bisschen von allen würde ich mal sagen. Wobei was König am meisten störte lasse ich mal aus.

      qoii schrieb:

      Bei den Entführern handelt es sich also um ehemalige Mitglieder des Inselmilitärs, die nicht mehr für ihren (selbstsüchtigen) König kämpfen und sterben wollen. Zwar haben wir bis jetzt nichts von diesem gesehen und kaum etwas erfahren, aber ich bin derzeit geneigt eher den Banditen glauben, was den Charakter des Königs angeht. Immerhin befielt er den drei Generälen ihn im Schloss zu beschützen und schickt sie nicht, wie ursprünglich geplant, zur Rettung seines Sohnes.
      Seine Taten sagen doch schon einiges über seinen Charakter aus.

      qoii schrieb:

      Aus dem Aufeinandertreffen der Soldaten und der Deserteure speißt sich ein großer Teil der Kapitel, da sie sich gegenseitig Verrat bzw. Blindheit vorwerfen und nur Aufgrund ihrer Ehere/ Überzeugungen oder wie man es auch immer genau Bezeichnen möchte, gegeneinander Kämpfen müssen. Immerhin haben sie den Großteil ihres Lebens gemeinsam gekämpft und voneinander gelernt. Wer von beiden jetzt mehr im Recht ist bzw. auf der richtigeren Seite steht, liegt nur im Auge des Betrachters.
      Beide Parteien sind recht, aber auch im unrecht. Ist halt eine Ansichtssache

      qoii schrieb:

      Auf Seiten der Protagonisten wird zunächst einmal betont, dass jeder einen ziemlich... eigenwilligen Geschmack bzw. vorlieben hat, was sicher noch sehr interessant wird, sobald Lion auf sie trifft. Während Kira sich immer freut, wenn sie ihre neun Klingen ausprobieren kann, zeigt Lärd wie verbunden er mit ihrem Schiff ist. Er lässt es nicht einfach am Hafen zurück, sondern verbindet sich mit ihm um gemeinsam in den Kampf zu ziehen. Alleine der Anblick dürfte reichen viele Gegner in die Flucht zu schlagen.^^ Ronin bekommt seinen gewünschten Kampf mit dem Genaral, während dessen Untergebenen gegen die Lärd-Wyrm untergehen dürfen. Irgendwie halte ich es Taktisch für keine gute Entscheidung des Generals, seine Untergeben mit diesem etwas alleine zu lassen, während er sich in einen Zweikampf begibt. Andererseits bleibt ihm kaum etwas anders übrig, da er gegen das Zwei bzw. Dreigespann auch keine Chance haben dürfte. Das einzig was ihm bleibt ist Ronin möglichst schnell zu erledigen und dann seinen Untergeben zu Hilfe zu eilen oder zu hoffen, dass seine anderen Kumpane möglichst schnell von ihrem Treffen mit den ehemaligen Kameraden zurückkommen.
      Der arme Lion. Der wird so manches erleben und überleben.

      qoii schrieb:

      Zu Bemerken ist vielleicht noch, dass es sich bei dem Dorf am Anfang um Luffys Heimatdorf handeln könnte und auch sonst werden einige uns bekannte Orte genannt.
      Genau, eine kleiner Easter Egg wenn man so es bezeichnen kann.


      Kapitel 9 ist draußen mit den Titel "Trickster Ronin". Viel Spaß beim Lesen :)
    • Kapitel 8 - Schon Wieder bis Kapitel 10 - Papa?

      Da sind es doch glatt drei Kapitel geworden, irgendwie hat sich da eins eingeschlichen von dem ich nichts mitbekommen habe. :whistling:

      Insgesamt bekommen zu jedem der drei erste (kleine) Einblicke in ihre Kampfstiele und Fertigkeiten, denn seine wir ehrlich, der gefährlichste Moment für alle war, als Ronin >mal wieder übertrieben< hat.^^

      Kaiser hat kein großes Problem sich in die Höhle einzuschleichen und die letzten anwesenden Wachen auszuschalten. Dabei lässt du sie auf sehr gut Weise ihre reptilischen Eigenschaften, Fähigkeiten und natürlichen Waffen nutzen. Auch ihr manchmal leicht kindlicher Charakter gefällt mir bisher sehr gut. Aber seinen wir ehrlich, bis jetzt hat mir, in jedem FF, fast jeder weiblich, kämpferisch begabte Charakter gefallen, was die Äußerungen zu deine Kira aber nicht schmälern sollen, ist mir nur aufgefallen. :-D

      Lärad nutzt auf interessante weise seine Teufelsfrucht in Verbindung mit der Wyrm. Dabei wir auch nochmal schön deutlich gemacht, dass diese Kampftechnik zwar sehr gut gegen Redshirts wirkt, aber sobald stärkere Gegner kommen, es auch gefährlich werden kann. Im direkten Einzelkampf ist Lärad auch nicht schlecht und hätte sicher auch gute Chancen gegen der General gehabt, wenn Ronin ihm den Spaß gegönnt hätte.

      Ronin ist bis jetzt mehr oder minder ein guter mächtiger Schwertkämpfer, der auf jeden Fall RH und OH besitzt, ansonsten gibt es zu seinem Kampf eher weniger Auffälliges zu berichten. Trotzdem hat mir auch dieser (,für den Anfang deines FFs) ziemlich gut gefallen

      Am wichtigsten ist aber, was ich glaube über Ronin herausgefunden zu haben. Er ist mir hoher Wahrscheinlichkeit ein Klon von Muramasa. Dies würde erklären, dass sie nicht wirklich Geschwister sind, warum er als billiger Ersatz bezeichnet wurde, warum er so empfindlich auf die Klone im Palast reagiert und auch was Esuriit mit >ein Mensch zweiter Klasse< meint. Ich würde weiterhin vermuten, dass von Muramasa ein Klon erschaffen wurde, weil er verkrüppelt ist und somit kein guter kämpfender Anführer werden konnte. Ob diese Verkrüppelung durch einen Unfall oder einen Fehler bei der Geburt zu Stande kam ist dabei eher zweitrangig. Ronin/Masamune scheint bis er seinen Vater ermordet hat, mehr als Nachfolger aufgebaut zu worden sein, als Muramasa. Immerhin sollte Ronin für eine Allianz verheiratet werden und häufig werden bei besonders wichtigen Allianzen die beiden Erben verheiratet.

      Die Numen sind eine Gruppierung, die sich in vielen Gegebenheiten an die alten römischen Götter anlehnen. Mercury → Merkur → griechisch Hermes, ist der Götterbote und somit als Bote der Numen, die in der römischen Religion auch etwas göttliches beschreiben, sehr passend. Weiterhin besitzt er eine Art Hermesstab und auch seine Kleidung stimmt. Auch wenn sie mehr zu einen moderneren fliegenden Boten (mit Flugzeug), als dem klassischen Hermes gehören. Sein Kollege ist Mars der Kriegsgott griechisch Ares.

      Ansonsten war es eigentlich fast schon klar, dass die drei nicht die volle Bezahlung bekommen würden, auch wenn sie eigentlich die ganze Arbeit gemacht haben und der König ist mir noch etwas unsympathischer geworden.

      Interessant ist vielleicht noch, das Ian Kira als seine (Adoptiv-)Tochter betrachtet und Camo somit als sein Sohn gelten dürfte. Womit sich die Frage stellen würde, ob Kira und Camo blutsverwandt sind oder nicht. Weiterhin ließ mich die Bemerkung Aufhorchen, dass Lion nicht genau weiß, was für ein Modell er gegessen hat, sodass sich darauf auch noch etwas interessantes ergeben könnte. Ian scheint jedenfalls viel über TF zu wissen.

      Wieder drei sehr interessante Kapitel, die mir gut gefallen haben, bin schon gespannt wie es weitergeht. ^.^
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Kapitel 11 - F*ck

      Hier es frühzeitig ein neues Kapitel mit dem einfachen Titel F*ck.
      Viel Spaß beim Lesen :)

      qoii
      Spoiler anzeigen


      qoii schrieb:

      Insgesamt bekommen zu jedem der drei erste (kleine) Einblicke in ihre Kampfstiele und Fertigkeiten, denn seine wir ehrlich, der gefährlichste Moment für alle war, als Ronin >mal wieder übertrieben< hat.^^
      Ronin gibt gern 120 %, daher kommt es hin und wieder zu kleinen Unfällen ^^

      qoii schrieb:

      Kaiser hat kein großes Problem sich in die Höhle einzuschleichen und die letzten anwesenden Wachen auszuschalten. Dabei lässt du sie auf sehr gut Weise ihre reptilischen Eigenschaften, Fähigkeiten und natürlichen Waffen nutzen. Auch ihr manchmal leicht kindlicher Charakter gefällt mir bisher sehr gut. Aber seinen wir ehrlich, bis jetzt hat mir, in jedem FF, fast jeder weiblich, kämpferisch begabte Charakter gefallen, was die Äußerungen zu deine Kira aber nicht schmälern sollen, ist mir nur aufgefallen.
      Danke sehr. Ich versuche Kiras und allen anderen Lizards deren natürlichen Fähigkeiten gut nutzen und dabei so realistisch wie möglich zu bleiben, was bei einer FF über eine Welt mit Teufelsfrüchten, Cyborgs und anderen, nicht gerade viel bedeutet. Wobei ich zu ihren Charakter sagen muss das sie in der Truppe bis jetzt noch die unschuldigste ist, mal abgesehen von ihren Temperament, was aber manch mal den Wutausbruch eines Kleinkindes ähneln kann.

      qoii schrieb:

      Lärad nutzt auf interessante weise seine Teufelsfrucht in Verbindung mit der Wyrm. Dabei wir auch nochmal schön deutlich gemacht, dass diese Kampftechnik zwar sehr gut gegen Redshirts wirkt, aber sobald stärkere Gegner kommen, es auch gefährlich werden kann. Im direkten Einzelkampf ist Lärad auch nicht schlecht und hätte sicher auch gute Chancen gegen der General gehabt, wenn Ronin ihm den Spaß gegönnt hätte.
      Lärad ist ein Pragmatischer Kämpfer und macht gern einen schnellen, kurzen Prozess mit seinen Gegnern.

      qoii schrieb:

      Ronin ist bis jetzt mehr oder minder ein guter mächtiger Schwertkämpfer, der auf jeden Fall RH und OH besitzt, ansonsten gibt es zu seinem Kampf eher weniger Auffälliges zu berichten. Trotzdem hat mir auch dieser (,für den Anfang deines FFs) ziemlich gut gefallen
      Ronin ist ein "klassischer" Schwertkämpfer, der schon mit einen relativ jungen Alter der weg des Schwertes beigebracht wurde, unter andern auch die verschiedenen Haki formen, bis auf das KH, das hat er erst vor relativ kurzer Zeit erweckt, während eines bestimmten Ereignisses.

      qoii schrieb:

      Am wichtigsten ist aber, was ich glaube über Ronin herausgefunden zu haben. Er ist mir hoher Wahrscheinlichkeit ein Klon von Muramasa. Dies würde erklären, dass sie nicht wirklich Geschwister sind, warum er als billiger Ersatz bezeichnet wurde, warum er so empfindlich auf die Klone im Palast reagiert und auch was Esuriit mit >ein Mensch zweiter Klasse< meint. Ich würde weiterhin vermuten, dass von Muramasa ein Klon erschaffen wurde, weil er verkrüppelt ist und somit kein guter kämpfender Anführer werden konnte. Ob diese Verkrüppelung durch einen Unfall oder einen Fehler bei der Geburt zu Stande kam ist dabei eher zweitrangig. Ronin/Masamune scheint bis er seinen Vater ermordet hat, mehr als Nachfolger aufgebaut zu worden sein, als Muramasa. Immerhin sollte Ronin für eine Allianz verheiratet werden und häufig werden bei besonders wichtigen Allianzen die beiden Erben verheiratet.
      Genau :thumbup: Masamune alias Ronin ist ein Klon von Muremasa. Er macht daraus kein Geheimnis aber dennoch redet er auch nicht wirklich gern darüber. Die Umstände für die ganze Situation um die Allianz, Muremasa und den Vatermord werden später in Flashbacks erläutert.

      qoii schrieb:

      Die Numen sind eine Gruppierung, die sich in vielen Gegebenheiten an die alten römischen Götter anlehnen. Mercury → Merkur → griechisch Hermes, ist der Götterbote und somit als Bote der Numen, die in der römischen Religion auch etwas göttliches beschreiben, sehr passend. Weiterhin besitzt er eine Art Hermesstab und auch seine Kleidung stimmt. Auch wenn sie mehr zu einen moderneren fliegenden Boten (mit Flugzeug), als dem klassischen Hermes gehören. Sein Kollege ist Mars der Kriegsgott griechisch Ares.
      Die Numen sind eine kleine Gruppe von Personen die später eine Wichtige Rolle spielen werden. Dabei Sind Mercury und Mars nur sowas wie extrem Loyale Handlager und keine direkten Mitglieder.

      qoii schrieb:

      Ansonsten war es eigentlich fast schon klar, dass die drei nicht die volle Bezahlung bekommen würden, auch wenn sie eigentlich die ganze Arbeit gemacht haben und der König ist mir noch etwas unsympathischer geworden
      Ein Unsympathischer und Hassenswerter Charakter von dem du nie was gesehen hast, aber so einiges von ihm Gehört. Ich bin zufrieden. :whistling:

      qoii schrieb:

      Interessant ist vielleicht noch, das Ian Kira als seine (Adoptiv-)Tochter betrachtet und Camo somit als sein Sohn gelten dürfte. Womit sich die Frage stellen würde, ob Kira und Camo blutsverwandt sind oder nicht. Weiterhin ließ mich die Bemerkung Aufhorchen, dass Lion nicht genau weiß, was für ein Modell er gegessen hat, sodass sich darauf auch noch etwas interessantes ergeben könnte. Ian scheint jedenfalls viel über TF zu wissen.
      Die Familiäre Verhältnisse zwischen Ian, Camo und Kira werden im jetzigen Kapitel etwas näher beleuchtet. Tja was für eine Frucht hat der gute Jinx? Ist es eine mächtige und gefährliche Frucht der Mytischen Zoan Klasse oder doch nur eine normale Schmusekatze die rein zufällig Schwarz ist und diese ganze Unglücks Sache nur in Lions Kopf ist? ?(
    • Kapitel 11 - F*ck bis Kapitel 13 - Ein Angebot

      Und da waren es schon wieder drei Kapitel, wie die Zeit vergeht.^^

      Eine wirklich schräge Truppe die du da zusammengebracht hast, bei der man sich die Frage stellen könnte, was sie eigentlich zusammenhält. Gemeinsam scheinen sie bis jetzt nur zu haben, dass sie alle ziemlich schräge Charaktere sind und wahrscheinlich bei ihrer alten Heimat/Organisation oder wie man es auch immer bezeichnen möchte, nicht mehr bleiben konnten oder wollten. Alle haben Fähigkeiten, die eine Söldnertruppe gut gebrauchen kann, um all die möglichen Aufträge zu erledigen.

      Blaise ist ein Wissenschaftler der früher für die Blue Stars Corp. gearbeitet hat und nachdem was wir bisher von ihnen erfahren haben, dürfte sich ein verrückter Wissenschaftler dort eigentlich sehr wohlfühlen bzw. gerne gesehen sein. Zumindest ist die Blue Stars Corp., wie du bereits gesagt hast, suuuuper zwielichtig und dürfte deswegen eigentlich keine moralischen Gründe haben, Blaise rauszuwerfen. Im Gegenteil, über den Erfolg seiner Forschungen bei denen Thalassa herausgekommen ist, dürften sie eher begeistert gewesen sein. Aber vielleicht ist die auch der Grund, dass er dort weg ist. Immerhin wird sie hier als Partnerin/Assistentin eingeführt, während die für Blue Star sicher nur ein Interessantes Experiment/Forschungsobjekt gewesen sein dürfte. Ein weiterer möglicher Grund für Blais Abgang könnte aber auch seine (angebliche) Krankheit sein. Wir wissen nicht wo oder woher sie kommt, bzw. ob er wirklich eine hat und seinen Anzug nicht aus anderen Gründen trägt.

      Thalassa der zum Leben erweckte Schleim, mit einem sehr großen Bedürfnis nach Körperkontakt. Ich könnte jetzt mal Fragen, aus welcher Ecke deiner Fantasie sie hervorgekrochen ist, aber ist lasse es mal besser.^^ Jedenfalls könnte sie noch für eine menge an glibbrigen Situationen sorgen. Interessant ist eher ihr Charakter bzw ihre Herkunft. Sie enthält Teile der DNA eines Menschen, der Blaise sehr wichtig gewesen ist, hat sie deswegen auch Teile des Charakters dieser Person. Kommt ihr Berührungsdrang daher oder ist dies eine Kompensation/Bedürfnis, da sie keinen eigenen festen Körper hat. Ähnliches gilt auch für ihr nicht reden, kann sie nicht reden, will sie nicht reden, vielleicht weil ihre Stimme so schrecklich ist oder hat sie schon immer nicht geredet. Die wichtigste Frage wäre aber, warum Blaise sie so erschaffen und nicht einfach die wichtige Person geklont hat. Ich würde derzeit davon ausgehen, dass diese Person ebenfalls ein einer Krankheit litt und daran gestorben ist/ zustreben drohte, womit ein einfache Klon sinnlos gewesen wäre. Damit wären wir auch wieder bei Blaise eigener Krankheit, ist es vielleicht die Gleiche bzw beide wurden dem gleichen Ereignis ausgesetzt und Blaise hat es körperlich nur etwas besser verkraftet. Hat er Thalassa vielleicht sogar erst erschaffen, nachdem er Blue Star verlassen hat.

      Meine ersten Vermutungen zum mörderischen Dienstmädchen Hella gingen schon in die richtige Richtung. Sie ist ein gutes und kompetentes Dienstmädchen, welches sich um alles kümmert, jeden zuvorkommend behandelt, aber wenn man etwas ganz bestimmtes Falsch macht, wird es sehr gefährlich. Zwar gingen meine Vermutungen eher in die Richtung, dass sie einen Ordnungsfimmle hat oder ein ganz bestimmtes Verhalten nicht leiden kann, aber ihre Obsession für Kria ist da fast noch besser^^. Besonders im Licht der neusten Entwicklungen und Krias fest schon panischer Angst vor ihr. XD

      Zu Ophelia will mir noch nicht so viel Konkretes einfallen, außer dass sie mit ihrer Yaoi Begeisterung so ziemlich das Gegenteit von Yuri Hella ist. Dürfte für die männlichen Teile der Belegschaft in ihrer nähe sicher nicht sehr einfach sein.

      Ähnliches gilt für Sundance bzw. Sunny, der Attentäter Rocker, mit dem Kontaktproblem.Ja wenn man in die Leute hineinschauen könnte, würde man viele ganz anders wahrnehmen. Hier bleibt wohl einfach abzuwarten, wie er sich weiter entwickelt.

      Jinx ist wie du bereits angedeutet hast, keine normale Katze sondern eine Feenkatze, die sich und anderen Glück bringt, wenn es ihr gutgeht und wenn nicht, dann haben alle Pech. Da fragt man sich doch gleich, was dies letztendlich für die Söldner bedeutet, denn bis jetzt würde ich nicht wirklich davon sprechen, dass Jinx glücklich ist. Weiterhin kann er sich immer wieder neun Leben sammeln, wozu er allerdings seine Opfer letztendlich umbringen muss, indem er ihnen ihre Seele entzieht. Bei den seinen zukünftigen Aktionen mit den Söldnern dürfte er aber sicher auf genug im Sterben liegende Personen treffen, dessen Seelenentzug ihm kein allzu schlechtes Gewissen bereiten dürfte.

      Kira scheint ihr Sonnenbad sehr zu genießen, da hat sie etwas mit ihren tierischen Verwandten gemeinsam, auch mag sie sehr gerne Katzen, zum streichen nicht zum Essen. ;) Weiterhin scheint sie eine ziemlich gute Zeichnerin zu sein.

      Jinx versuch unbeschadet aus der Nummer auf dem Dach herauszukommen, bringt ihn noch mehr Probleme. Er befürchtet schon auf dem Dach von Kira ziemlich schwer bestraft zu werden, auch wenn Kira da die Frage noch ziemlich neutral gestellt hat. Zumindest schien sie da noch nicht sehr aufgebracht zu sein, weil sie wahrscheinlich nicht realisiert hat, wo sie Jnix im Schlaf gegen gepresst hat. Thalassa hingegen scheint ganz genau gewusst zu haben, was sie macht bzw vorhat, denn das entfernen der Kleidung war sicher kein Zufall. Sie scheint doch hinterhältiger zu sein, als sie sonst erscheint.

      Jedenfalls landet Jinx immer tiefer in der Traufe. Nicht nur, dass er keine Chance bekommt Kria zu entkommen, bevor sie bemerkt wer er ist. Nein Ian kommt auch noch im falschen Moment um die Ecke und will die beiden nun Verheiraten. Die Aktion kommt einem zwar etwas übertrieben vor, aber die Unterhaltung zwischen der Ärztin und dem Wissenschaftler gibt dem ganzen nochmal ein etwas anderes Licht. Ich gehe davon aus, dass sie sich über Ian unterhalten und dieser von seiner (sehr) begrenzten Zeit weiß. Bevor er stirbt will er ersten seine Tochter noch unter die Haube bekommen und zweiten Enkelkinder und die Situation kam ihm da gerade Recht, besonders wenn die Beiden wirklich in einem ähnlichen Alter sind. Wobei es auch so klingt, als könnte da noch etwas anderes dahinterstecken, immerhin sind Camo und Ronin nach der geflüsterten Unterhaltung mehr oder minder einverstanden.

      Weiterhin Erfahren wir auch etwa weiteres zu Ronins Hintergrund. Er sollte auch Zwangsverheiratet werden, mit der Tochter dieses anderen Clanführers. Allerdings hat Ronins Freundin dazwischengefunkt und die Braut umgebracht. Bei dieser Freundin dürfte es sich dann um Shion handeln. Jetzt läuft es andersherum und der Bräutigam ist das wahrscheinlichste Opfer.

      Die Kapitel haben mir wieder gut gefallen, mal schauen wie es mit dem unfreiwilligen Traumpaar weitergeht. :-D
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Hier ist Kapitel 14 - Gespräche frühzeitig hier, plus einen Extra. Ich möchte noch an dieser stell bescheid sagen das für nächste Woche kein Kapitel rauskommt. Ansonsten viel Spaß beim Lesen.


      qoii:
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      qoii schrieb:

      Eine wirklich schräge Truppe die du da zusammengebracht hast, bei der man sich die Frage stellen könnte, was sie eigentlich zusammenhält. Gemeinsam scheinen sie bis jetzt nur zu haben, dass sie alle ziemlich schräge Charaktere sind und wahrscheinlich bei ihrer alten Heimat/Organisation oder wie man es auch immer bezeichnen möchte, nicht mehr bleiben konnten oder wollten. Alle haben Fähigkeiten, die eine Söldnertruppe gut gebrauchen kann, um all die möglichen Aufträge zu erledigen.
      Das frage ich mich auch ^^. Es liegt größten teils daran das Ronin sie alle so akzeptiert wie sind: Vollkommen Durchgeknallt.

      qoii schrieb:

      Blaise ist ein Wissenschaftler der früher für die Blue Stars Corp. gearbeitet hat und nachdem was wir bisher von ihnen erfahren haben, dürfte sich ein verrückter Wissenschaftler dort eigentlich sehr wohlfühlen bzw. gerne gesehen sein. Zumindest ist die Blue Stars Corp., wie du bereits gesagt hast, suuuuper zwielichtig und dürfte deswegen eigentlich keine moralischen Gründe haben, Blaise rauszuwerfen. Im Gegenteil, über den Erfolg seiner Forschungen bei denen Thalassa herausgekommen ist, dürften sie eher begeistert gewesen sein. Aber vielleicht ist die auch der Grund, dass er dort weg ist. Immerhin wird sie hier als Partnerin/Assistentin eingeführt, während die für Blue Star sicher nur ein Interessantes Experiment/Forschungsobjekt gewesen sein dürfte. Ein weiterer möglicher Grund für Blais Abgang könnte aber auch seine (angebliche) Krankheit sein. Wir wissen nicht wo oder woher sie kommt, bzw. ob er wirklich eine hat und seinen Anzug nicht aus anderen Gründen trägt.
      Blaise Hintergrund ist einer der tragischsten meiner FF und wird später einen Bestimmten Arc weiter erleuchtet.

      qoii schrieb:

      Thalassa der zum Leben erweckte Schleim, mit einem sehr großen Bedürfnis nach Körperkontakt. Ich könnte jetzt mal Fragen, aus welcher Ecke deiner Fantasie sie hervorgekrochen ist, aber ist lasse es mal besser.^^ Jedenfalls könnte sie noch für eine menge an glibbrigen Situationen sorgen. Interessant ist eher ihr Charakter bzw ihre Herkunft. Sie enthält Teile der DNA eines Menschen, der Blaise sehr wichtig gewesen ist, hat sie deswegen auch Teile des Charakters dieser Person. Kommt ihr Berührungsdrang daher oder ist dies eine Kompensation/Bedürfnis, da sie keinen eigenen festen Körper hat. Ähnliches gilt auch für ihr nicht reden, kann sie nicht reden, will sie nicht reden, vielleicht weil ihre Stimme so schrecklich ist oder hat sie schon immer nicht geredet. Die wichtigste Frage wäre aber, warum Blaise sie so erschaffen und nicht einfach die wichtige Person geklont hat. Ich würde derzeit davon ausgehen, dass diese Person ebenfalls ein einer Krankheit litt und daran gestorben ist/ zustreben drohte, womit ein einfache Klon sinnlos gewesen wäre. Damit wären wir auch wieder bei Blaise eigener Krankheit, ist es vielleicht die Gleiche bzw beide wurden dem gleichen Ereignis ausgesetzt und Blaise hat es körperlich nur etwas besser verkraftet. Hat er Thalassa vielleicht sogar erst erschaffen, nachdem er Blue Star verlassen hat.
      Das Umarmen von Leuten hatte auch die echte "Thalassa" als Angewohnheit. Ansonsten hat sie viele Charaktereigenschaften ihres Originals, halt nur unterschiedlich ausgeprägt. Das mit den Reden bleibt ein Geheimnis.
      Bezüglich der Inspiration zu ihr, sie hier:
      Spoiler anzeigen

      Der Moment in der du realisierst das eine Banane ein besseres Leben hat als du :pinch:

      Das Bild steht dir zur freien Verfügung :whistling:

      qoii schrieb:

      Meine ersten Vermutungen zum mörderischen Dienstmädchen Hella gingen schon in die richtige Richtung. Sie ist ein gutes und kompetentes Dienstmädchen, welches sich um alles kümmert, jeden zuvorkommend behandelt, aber wenn man etwas ganz bestimmtes Falsch macht, wird es sehr gefährlich. Zwar gingen meine Vermutungen eher in die Richtung, dass sie einen Ordnungsfimmle hat oder ein ganz bestimmtes Verhalten nicht leiden kann, aber ihre Obsession für Kria ist da fast noch besser^^. Besonders im Licht der neusten Entwicklungen und Krias fest schon panischer Angst vor ihr. XD
      Glaub mir die Situation zwischen Kira, Jinx und Hella wird noch ziemlich "Interessant" (MUHAHAHAHAHA)

      qoii schrieb:

      Zu Ophelia will mir noch nicht so viel Konkretes einfallen, außer dass sie mit ihrer Yaoi Begeisterung so ziemlich das Gegenteit von Yuri Hella ist. Dürfte für die männlichen Teile der Belegschaft in ihrer nähe sicher nicht sehr einfach sein.
      Sie nervt die männliche Belegschaft sehr damit, vor allem das sie selber gerne eigene Yaoi Geschichten schreibt mit den beteiligten Herren aus der Gruppe. Einzig allein Blaise und Ronin stört es nicht. Blaise und Ophelia kennen sich am längsten und dieser hat sich dran gewöhnt und Ronin stört es nicht, solange er der Dominante in den Geschichten ist.

      qoii schrieb:

      Ähnliches gilt für Sundance bzw. Sunny, der Attentäter Rocker, mit dem Kontaktproblem.Ja wenn man in die Leute hineinschauen könnte, würde man viele ganz anders wahrnehmen. Hier bleibt wohl einfach abzuwarten, wie er sich weiter entwickelt.
      Er ist ein komplizierte und Missverstandener Mann. Kein Witz wirklich.

      qoii schrieb:

      Jinx ist wie du bereits angedeutet hast, keine normale Katze sondern eine Feenkatze, die sich und anderen Glück bringt, wenn es ihr gutgeht und wenn nicht, dann haben alle Pech. Da fragt man sich doch gleich, was dies letztendlich für die Söldner bedeutet, denn bis jetzt würde ich nicht wirklich davon sprechen, dass Jinx glücklich ist. Weiterhin kann er sich immer wieder neun Leben sammeln, wozu er allerdings seine Opfer letztendlich umbringen muss, indem er ihnen ihre Seele entzieht. Bei den seinen zukünftigen Aktionen mit den Söldnern dürfte er aber sicher auf genug im Sterben liegende Personen treffen, dessen Seelenentzug ihm kein allzu schlechtes Gewissen bereiten dürfte.
      Es braut sich schon ein Sturm zusammen, keine Sorge es wird sehr spannend mit den kleinen Unglücksmagneten.

      qoii schrieb:

      Kira scheint ihr Sonnenbad sehr zu genießen, da hat sie etwas mit ihren tierischen Verwandten gemeinsam, auch mag sie sehr gerne Katzen, zum streichen nicht zum Essen. Weiterhin scheint sie eine ziemlich gute Zeichnerin zu sein.
      Sie zeichnet so gut wie sie schlecht kocht. Also sehr, sehr gut, vor allem kann sie gut Profilbilder von Leuten erstellen.

      qoii schrieb:

      Jinx versuch unbeschadet aus der Nummer auf dem Dach herauszukommen, bringt ihn noch mehr Probleme. Er befürchtet schon auf dem Dach von Kira ziemlich schwer bestraft zu werden, auch wenn Kira da die Frage noch ziemlich neutral gestellt hat. Zumindest schien sie da noch nicht sehr aufgebracht zu sein, weil sie wahrscheinlich nicht realisiert hat, wo sie Jnix im Schlaf gegen gepresst hat. Thalassa hingegen scheint ganz genau gewusst zu haben, was sie macht bzw vorhat, denn das entfernen der Kleidung war sicher kein Zufall. Sie scheint doch hinterhältiger zu sein, als sie sonst erscheint.
      Thalassa ex Machina :-D

      qoii schrieb:

      Jedenfalls landet Jinx immer tiefer in der Traufe. Nicht nur, dass er keine Chance bekommt Kria zu entkommen, bevor sie bemerkt wer er ist. Nein Ian kommt auch noch im falschen Moment um die Ecke und will die beiden nun Verheiraten. Die Aktion kommt einem zwar etwas übertrieben vor, aber die Unterhaltung zwischen der Ärztin und dem Wissenschaftler gibt dem ganzen nochmal ein etwas anderes Licht. Ich gehe davon aus, dass sie sich über Ian unterhalten und dieser von seiner (sehr) begrenzten Zeit weiß. Bevor er stirbt will er ersten seine Tochter noch unter die Haube bekommen und zweiten Enkelkinder und die Situation kam ihm da gerade Recht, besonders wenn die Beiden wirklich in einem ähnlichen Alter sind. Wobei es auch so klingt, als könnte da noch etwas anderes dahinterstecken, immerhin sind Camo und Ronin nach der geflüsterten Unterhaltung mehr oder minder einverstanden.
      Von Alter her gibt es keine wirklichen Probleme und seien wir ehrlich in dieser Situation ist es wirklich das kleinste Problem.
      Hier noch das Alter der Truppe:
      Oicho Masamune alias Ronin: 28
      Lärad Holt: 30
      Kira Buné: 20
      Lion Jinx: 18
      Camo Buné: 25
      Ian Burnside: 78
      Alonzo "Sunny" Sundance: 23
      Helena "Hella" Borus: 26
      Ophelia Joy: 32
      Blaise V.: 32
      "Thalassa das Schleimmädchen": 7

      qoii schrieb:

      Weiterhin Erfahren wir auch etwa weiteres zu Ronins Hintergrund. Er sollte auch Zwangsverheiratet werden, mit der Tochter dieses anderen Clanführers. Allerdings hat Ronins Freundin dazwischengefunkt und die Braut umgebracht. Bei dieser Freundin dürfte es sich dann um Shion handeln. Jetzt läuft es andersherum und der Bräutigam ist das wahrscheinlichste Opfer.
      Seine Geschichte ist auch sehr traurig und werde versuchen diese so gut wie es geht dar zustellen.


      Hier noch das Extra für Heute, Informationen über die Lizards:
      Spoiler anzeigen


      Der Lizard-Stamm
      Name:Lizard-Stamm oder kurz Lizards
      Tiere die sie repräsentieren:
      • Brückenechsen
      • Schuppenkriechtiere
        • Echsen allgemein
          • Geckoartige
          • Leguanartige
          • Skinkartige
          • Schleichartige
        • Schlangen (selten)


      • Krokodile & Alligatoren
      Die Schlangen-Lizards sind selten und werden innerhalb der Lizardgesellschaft hochangesehen. Dabei werden diese oft als eine Art Sub-Spezies betrachtet und als „Lamia“ betitelt, besonders ist das es überwiegend mehr weibliche als männliche Schlangen-Lizards gibt.


      Aussehen: Das Aussehen variiert und hängt meisten von der Spezies des Individuums ab. Generell haben Lizards einen Kopf, zwei Arme und Beine sowie einen Schweif. Ausgenommen die Schlangen-Lizards, die habe statt Beine und einen Schweif, das untere ende einer Schlange. Die Körperbehaarung der Lizards ist meistens nur auf die Kopfhaare beschränkt, sowie Gesichtsbehaarung bei den Männer, ansonsten haben sie keine Haare. Dabei ist zu bemerken das die Ohren der Weibchen länger und spitzer sind als die von den Männchen.

      Biologie: Trotz ihres reptilischen Erscheinungsbildes sind sie Säugetiere und bringen ihre Jungen lebend zur Welt, also sie lägen keine Eier. Sie Schuppen sich einmal im Jahr (hängt von der Tierspezies ab) , dabei wird es meistens als peinlich empfunden es in der Öffentlichkeit zu tun, weshalb sie sich während dieses Prozess gern zurück ziehen. Die Schuppen sind sehr hart und sehr widerstandsfähig, aber dennoch sind sie nicht unverwundbar. Harte Materialien wie Seestein kann sie verletzten, sowie ein starkes Rüstungshaki, auch manche spezielle Waffen und Munition sind in der Lage ihre Haut zu verletzen. Je höher der Testosteron-Spiegel ist desto animalischer ist ihr Erscheinungsbild. Sie sind in der Lage sich mit anderen Rassen fortzupflanzen, dabei sind ihre Gene sehr Dominant und man konnte beobachten das Kinder bis zur 4. Generation noch alle Eigenschaften und Charakteristiken haben wie Vollblut Lizards, ohne Abschwächung. Die Hybridkinder haben in den meisten fällen die gleiche Tierspezies wie das Elternteil, aber natürlich gibt es da Ausnahmen. Der Durchschnittliche Lizard ist 10 bis 20 mal so stark wie ein normaler Mensch. Mit ihren robusten Schuppen, den scharfen Klauen und spitzen Zähnen sind Lizards von Natur aus zum Kämpfen geboren und können sich wie die Minks, von jungen Jahren bis zu hohen alter selbst verteidigen. Sie haben von Natur aus eine hohen Metabolismus, einige können ihre Schwänze abtrennen, welche nach circa einer wieder Nachwächst. Ihre Geheimwaffe ist das sie in laufe eines Kampfes in Blutrausch geraten, was sie als Berserker-Modus bezeichnen, das empfinden von Schmerzen wird verringert. Unter anderen können sie, ähnlich dem Eisenpanzers der Formel 6, die Muskeln unter ihrer schon so starken Haut fester machen, was ihren natürliche Verteidigung aber auch Angriff erhöht.

      Ernährung: Generell sind sie Fleischfresser, wobei sie rotes Fleisch am meisten bevorzugen. Aber auch Eier und Milch-Produkte werden verzerrt.

      (Soziales-)Verhalten: Sie sind trotz ihrer Kaltblütigkeit sehr emotional und leidenschaftlich. Sie haben Generell nichts gegen andere Rassen, aber bevorzugen lieber unter sich zubleiben. Die Ältere Generation, die an den Kriegen beteiligt waren, haben heute noch starke Schuldgefühle und versuchen von Menschen fernzubleiben, dagegen versuchen die jüngere Generation mehr Kontakte mit anderen Rassen zu haben. Innerhalb der Lizard Gesellschaft gibt es eine einfache Hierarchie, die Stärksten sind die Anführer und die älteren werden hochangesehen. Der Anführer eines „Stammes“, das meist aus 100 bis 200 Lizards besteht, wird als „Warleader“ bezeichnet und die älteren und weiseren dienen meistens als Berater. Die Position des „Warleaders“ kann angefochten werden, was meistens in einen Duell zwischen den aktuellen Anführer und dem Herausforderer endet, dabei sind die Kämpfe selten tödlich. In manchen fällen sind die Anführer nicht die stärksten, aber die Intelligentesten. Lizards haben nichts gegen Liebesbezeigungen zwischen ihres gleichen und Menschen, da für sie eine Vielfalt an Genen besser ist als Generationen langer Inzucht. Die Lizards und Minks scheinen aus irgendeinen Grund eine starke Rivalität zu haben.

      Lebensräume: Bevorzugt werden meistens ein warmes und trockenes Klima. Deshalb sind Sommer- und Frühlingsinsel sehr beliebt. Herbstinsel können sie zu einen gewissen Grad tolerieren und Winterinsel werden, wenn es geht, gemieden.

      Gerüchte/Mythen: Das bekannteste und weit verbreitetste Gerücht ist das die Lizards auf eine natürliche Rasse basiert die vor langer Zeit ausstarb. Es heißt das ihr „Schöpfer“ die Überreste einiger dieser Ausgestorbenen Rasse einst gefunden hat und mit deren DNA, sowie einigen unfreiwilligen Versuchspersonen, die heutigen Lizards erschuf.

      Trivia:
      • Aktuell gibt es nur 4 Generationen an Lizards:
        • Die erste Generation sind die die am Krieg vor 50 Jahren beteiligt waren.
        • Die 2. Generation sind die die während und direkt nach dem Krieg geboren sind.
        • Zur 3. Generation gehören Camo (25) und Kira (20).
        • Die 4. Generation sind alles noch Kinder oder noch ungeboren.


      • Die Lebensspanne der Lizards ist die selbe wie bei Menschen.
      • Die Familiennamen beziehen sich meistens auf den Namen, Beinamen, Position oder Merkmale und Eigenschaften des (Groß)vaters aus der ersten Generation. Im Fall von Camo und Kira ist deren Familienname der Name ihres Großvaters väterlicherseits, nämlich Buné.
      • Anders als Minks die keine Tiere essen die auch ein Fell haben, essen Lizards auch andere Reptilien. Sie essen im Grunde jedes Tier das nicht sprechen kann.
      • Trotz ihrer Vorliebe für heiße Orte, müssen sie sich regelmäßig etwas abkühlen da sonst ihre Körpertemperatur durch die Hitze weiter ansteigt.
      • Sie können nicht schwitzen.
      • Für Lizards ist sich zu Schuppen weit aus peinlicher als Nackt gesehen zu werden, vor allem für die Weibchen.
      • Es hält sich hartnäckig das Gerücht das die Schwanzspitze der Lizards eine Erogene Zone für sie ist, was nicht stimmt.
    • Kapitel 14 - Gespräche
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      ~East Blue, irgendwo auf dem Meer ~

      Mitten im Meer segelte eine kleine Nussschale von Schiff durch die See. Dieser dunkelblaue Einmaster hatte keine Galionsfigur sondern eine alte Laterne, das Steuerrad war vorne und nur sehr notdürftig zusammen geflickt und auf dem Segel stand im Großbuchstaben „GABRIEL“. Aus dem inneren hörte man das wirre Gerede eines einzelnen Mannes, der im einen Moment fröhlich, dann traurig, wütend und wieder fröhlich war. Dieses bizarre Gerede kam von einen schlanken Lulatsch, mit dunkelblauen, gewellten Haaren, die gerade nach oben standen wie ein Turm, sein linkes Auge war grün und das rechte war golden, neben den falten um seine Augen und denn breiten, lächelnden Mund mit den weißen Zähnen, hatte er drei Muttermale, jeweils eins direkt unter seinen Auge und das dritte mitten auf der Stirn. Dieser trug ein weinrotes Gewand das geschlossen war und schwarze Handschuhe. Der Blauhaarige schien sich intensiv mit seinen Spiegelbild zu unterhalten und gleichzeitig kam eine mechanische Teekanne mit vier spinnenartigen Metallbeinen zu ihm und schenkte ihm etwas Tee in eine zerbrochene Teetasse ein.
      „Nein! Hör mir zu, das ist der Sinn der Sache!“ sprach der Mann zum Spiegelbild.
      „Natürlich weiß ich dass, aber es bringt nichts diese Teufelsfrüchte für mich allein zu behalten oder sie einfach zu verkaufen.“
      „Ich verschenke sie nicht so einfach. Ich lass die Entscheidung wer diese bekommt den Teufeln, die in den Früchten schlummern, und wenn sie jemanden gefunden haben den sie mögen halte ich sie nicht auf.“ erklärte er es seinen Spiegelbild.
      „Welche Früchte ich schon hergegeben habe? Mal sehen, die Golem-Frucht in North Blue vor drei Jahren, die Fantasie-Frucht in West Blue vor zwei Jahren, die Dampf-Frucht in South Blue letzten Jahr und vor zwei Monaten die Katzen-Frucht; Modell: Cait Sith in Goa. Der letzte hat die Frucht einfach genommen und ist weggelaufen, noch bevor ich ihm die Kraft erklären konnte. Die einzige Frucht die wir noch haben ist diese.“ der seltsame Mann griff in den Spiegel hinein und holte eine sonderbare Frucht heraus, die wie eine grüne Banane aussah das ein mit gezwirbeltes Muster darauf hatte. „Diese hat noch niemanden gefunden den sie mag, also las uns auf die Grand Line segeln um für diesen Topf den passenden Deckel zu finden.“ sagte der Blauhaarige mit einen breiten Grinsen, als plötzlich die Teleschnecke, mit dem ebenfalls dunkelblauen Gehäuse, erklang. Der Mann nahm den Hörer ab und Antwortete: „Hier ist Gabriel, mit wem habe ich das vergnügen?“
      „Meister Gabriel es schon solange her, hier ist Argento.“ erklang die bekannte Stimme.
      „Argento?“ kam es fragend von Gabriel.
      „Haben sie es wirklich schon wieder vergessen?“ sagte die Stimme enttäuscht „Emeth XI = MERCURY, sie haben mir den Namen Argento gegeben, das war die größte Ehre die mir jemals zuteil gekommen war.“ erklärte Argento.
      „Ach ja, Argento mein Junge was gibt es denn? Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor als wir das letzte mal geredet haben. Wie geht es dir überhaupt und wie geht es meinen Brüdern?“ quasselte Gabriel.
      „Mir geht es gut, danke der nachfrage. Ihren Brüdern geht es auch soweit gut, sie sind halt sehr beschäftigt. Aber als einer der Numen wissen sie ja das.“ erwiderte Argento.
      „Darum bin ich auch keiner mehr. Die Art und Weise wie es Michael und die anderen am großen Plan arbeiten gefällt mir nicht. Zu viele Intrigen, zu viele Lügen und immer dieses „Buisness“ Gerede. Das hat sich Abgott N sicherlich nicht gewünscht. Dieser hatte keine Geheimnisse und tat alles in seiner Macht um der Menschheit zu helfen, um sich zu entwickeln und stärker zu werden. Gegen die Gesetze des Dominus und seinen Obersten Orden hat er alles getan und alles aufgegeben, um die Welt von diesen Übel zu befreien das nur den einen Sinn hatte alles Wissen zu vernichten und zu unterdrücken.“ erzählte Gabriel euphorisch über diesen Abgott N.
      „Aber ihr seid nicht Abgott N, dieser Starb vor 50 Jahren.“ erwiderte Argento.
      „Nein, wir sind sein göttlicher Wille, der selbst nach seinem Tode besteht und das wir das große Ziel in seinen Namen erreichen werden.“ sagte Gabriel
      „Sie scheinen sich aber immer noch als einen der Numen zusehen.“ stellte Gabriel fest.
      „Ich folge ja auch noch immer den willen von N, aber halt auf meine Weise.“ erwiderte Gabriel und stellte noch die beiläufige frage wo er die Nummer her hatte.
      „Ich war vor kurzen in Goa unterwegs und habe gehört das ein seltsamer Händler dort war, der auf ihre Beschreibung zutraf. Sie haben wohl einigen Kunden wohl ihre Nummer gegeben und ich habe diese höflichst darum gebeten mir diese weiter zugeben.“ erklärte Argento.
      „Also willst du mich überreden? Willst du das ich zurückkomme oder ist es was anderes?“ fragte Gabriel misstrauisch.
      „Nichts dergleichen, ich möchte einfach nur mit ihnen reden.“ sagte die Stimme.

      ~Kumate Island ~

      Mitten auf der Insel stand ein Mann mit kleinen weißen Flügel auf den Rücken und einen griesgrämigen Gesicht da und schoss wild mit seinen beiden modernen Pistolen auf verschiedene Ziele. Die Pistolen waren aus reinen, dunklen Metall und auf den Läufen stand D.E.A.D., bei jeden Schuss kam ein grelles Licht hervor das alle in der nähe leicht blenden konnte. Sundance, der gerade seine Schießübungen machte, hatte eine dunkle Sonnenbrille getragen, der seine Augen vor dem grellen Licht schützte. Als dieser fertig war ging er zu den Zielen und schaute die Einschusslöcher an.
      Nicht ganz mittig. Die neuen Pistolen sind gut, aber sie sind etwas zu schwer und der Rückstoß ist zu stark. Mit beiden Händen an einer Pistole ist kein Problem, aber mit jeweils einer in der Hand würde die Genauigkeit leiden. Ich könnte Blaise ja fragen ob er diese etwas leichter machen würde, aber ich traue mich nicht. Wenn ich im das sagen würde, würde ich bestimmt so was wie „Mach die Pistolen Leichter Freakshow“ sagen. Vielleicht sollte ich lieber etwas mehr trainieren damit ich beide jeweils in einer Hand halten kann. Das Blitzlicht der Licht-Diale ist nützlich um Feinde zu blenden und mit den cleveren Einsatz des Eisen-Dials werden automatisch neue Kugeln geformt, also besteht nicht mehr die Notwendigkeit des Nachladens. Ich muss gestehen das der Typ wirklich ein verdammtes Genie ist. Ich freue mich schon auf das neue Schützengewehr, mit dem alten Gewehr konnte ich ein Ziel aus 5 km Entfernung treffen. Mit einen zufriedenen Lächeln ging der braunhaarige Himmelsmensch wieder zurück ins Versteck um die Arme zu trainieren. „Ich frage mich was eigentlich Ian mit meiner alten Flinte wollte, ich habe in doch gesagt das der Abzug nicht mehr Funktioniert und es noch repariert werden soll.“ Mit den Schultern zuckend ging Sundance wieder rein.

      ~ Krankenstation ~

      „Ansonsten sind deine Werte stabil, also beseht kein Grund zur sorge.“ sagte Ophelia zu Blaise, der immer noch vor ihr saß mit verschränkten Armen.
      „Das gut zu wissen.“
      „Ich wünschte ich könnte sehen ob du dich wirklich freust oder nicht. Ich hab mich immer noch nicht daran gewöhnt dich in diesen seltsamen Anzug zu sehen.“ sagte die Ärztin.
      „Persönlich würde auch darauf verzichten, aber es dient halt zum Schutz.“ erwiderte Blaise.
      „Zu deinen oder unseren Schutz?“ fragte Ophelia.
      „Für uns alle.“
      „Weist du noch damals an unsere Zeit an der Universität, da waren du, ich und Umi unzertrennlich gewesen. Sie war damals die einzige die dich wirklich zum lachen gebracht hatte, meistens weil sie ein ziemlicher Tollpatsch war. Vor allem an den Tag als du um ihre Hand anhieltest und sie vor lauter Nervosität stolperte, und eure Köpfe gegen einander gestoßen habt.“ sprach die Ärztin nostalgisch über ihre gemeinsame Vergangenheit.
      „Das waren noch andere Zeiten, andere Umstände. Warum fängst du damit wieder eigentlich an? Lassen wir bitte die Vergangenheit ruhen.“ sagte Blaise betrübt.
      „Tut mir leid. Es ist nur, wenn ich „Thalassa“ sehe...“
      „Thalassa ist Thalassa. Und Umi ist Umi. Es war ein Fehler meiner seits, weil ich glaubte ich könnte das unvermeidbare vermeiden.“ unterbrach der Wissenschaftler leicht wütend seine alte Freundin. Als sich die Tür öffnete kam Kira mit Tränen in den Augen herein.
      „Was ist los Kira? Warum weinst du?“ fragte Ophelia wie ein große Schwester die sich um das Wohlergehen ihrer kleinen Schwester kümmerte.
      „Ich würde gern mit dir reden. Wenn es geht bitte allein.“ sagte die Blonde. Blaise stand auf ging aus dem Raum um den beiden ihr Frauengespräch zu gönnen. Als der Wissenschaftler das Zimmer verließ setzten sich Ophelia und Kira auf eine kleine Coach hin, die Blonde lag ihren Kopf auf dem Schoß der Ärztin und diese ging sanft durch die wilde blonde Mähne der Lizarddame, die das Geschehene ihr erzählt.

      „Eine Zwangsehe? Das hätte ich nicht gedacht das Ian so was machen würde. Vor allem wegen so was kleinen. Dein Bruder macht das auch ständig und wir prügeln im auch ständig Vernunft ein.“ sagte Ophelia monoton.
      „Was denkst der Alte nur dabei? Ich möchte nicht Heiraten, vor allem nicht einen Perversling!“ sagte Kira wütend.
      „Ich weiß das eine Zwangsehe nicht das richtige ist, aber du musst es auch aus seiner Warte aus betrachten.“ erklärte die Türkishaarige.
      „Und die wäre?“ fragte Kira.
      „Ian ist 78 und nicht mehr der jüngste, dass er jetzt ein Cyborg ist hilft im ja auch nicht wirklich weiter. Er kann jeder Zeit sterben, vor allem als Söldner kann jeder Auftrag der letzte sein und er möchte das seine geliebte Tochter ein glückliches, normales Leben führt.“ versuchte Ophelia Ians verhalten zu erklären.
      „Ich weiß das er sich um mich und auch um Camo kümmert, wobei er das oft auf seltsame Art und Weise zeigt.“
      „Du musst wissen Ian war mal verheiratet. Er und seine Frau wollten eigene Kinder haben, aber es ging nicht für lange Zeit. Seine Frau hatte zwei Fehlgeburten gehabt und der Sohn ,der aus der dritten Schwangerschaft hervor ging, wurde genau wie Ian auch ein Crusader, aber starb im Kampf. Seine Frau beginn nach dem Ableben ihres Sohnes Selbstmord und Ian verkroch sich in einer Whiskyflasche. Er war nur noch verbittert und depressiv gewesen bis er euch beide gefunden habt und als eine zweite Chance für eine eigene Familie sah.“ erzählte Ophelia.
      „Hat er dir das alles wirklich erzählt?“ fragte Kira.
      „Er war damals ziemlich betrunken und da ist er ja wie du weist sehr Gesprächig. Und so nebenbei versuche Lion auch eine Chance zu gegeben, ich weiß der erste Eindruck ist nicht immer der beste, aber dennoch ihr habt ein Jahr Zeit, vielleicht ist er ja der richtige für dich und wenn nicht kann man ja noch mit Ian darüber reden.“ sagte Ophelia.
      „Ich bin mir da nicht so sicher.“ sagte die Blonde.
      „Du hast mir ja gar nicht gesagt wie es dazu gekommen ist das du und Lion zusammen unter der Dusche gekommen bist.“ kam es so nebenbei von der Ärztin.
      „Ach das, ich bin beim Sonnenbaden eingeschlafen als Thalassa sich auf mich stürzte und mich vollschleimte, sie hatte wohl dabei auch Jinx erwischt, denn ich für eine normale Katze gehalten habe.“ erzählte Kira.
      „Ich verstehe.“ sagte Ophelia nur und dachte sich: „Oh Umi, du änderst dich wohl nie. Schon damals hast du dich für die größte Couplerin gehalten. Schön zu sehen das sich deine Persönlichkeit nicht verändert hat.“

      ~ Flur ~

      Auf dem Flur ging Hella, erschöpft von ganzen sauber machen und aufräumen in der Küche, in Richtung ihres Zimmers und dort sich das schmutzig gewordene Kleid zu wechseln.
      Bin ich müde. Warum musste Thalassa so einen Saustall anrichten? Am liebsten würde ich mich jetzt in Kiras Bett neben ihr liegen und mit ihr ein paar „Spiele“ spielen. Beim dem Gedanken lächelte das Dienstmädchen leicht böse. „Leider hat Meister Blaise die Türen zu ihren Zimmer verstärkt und ohne Schlüssel komme ich auch nicht hinein. Ich würde mich gern mal wieder etwas entspannen und einen klaren Kopf bekommen. Selbst wenn ich einkaufen gehe kann ich nicht ungestört jemanden Suchen mit dem ich meine Frustration rauslassen kann ohne von Meister Camo gestört zu werden. Meister Ronin selber sagte das ich mich an den Feinden austoben darf, aber nicht an Zivilisten. Vielleicht gönne ich mir meinen Spaß mit Meister Pussymann, der hatte so einen niedlichen Gesichtsausdruck als er heute morgen in meinen Ausschnitt schaute. Hella kicherte leise und leckte sich leicht über ihre vollen Lippen, als sie dran dachte was sie mit Jinx alles anstellen könnte, bis Ronin zu ihr kam.
      „Hey Hella, würdest du mir einen Gefallen tun?“ fragte Ronin.
      „Sicher Meister Ronin, was soll ich für sie tun?“
      „Schneide heute Nacht ein paar Fingernägel von Jinx heimlich ab, während er schläft.“ sagte der Schwertkämpfer.
      „Sicher doch, werde ich mit vergnügen machen.“ sagte Hella freundlich und äußert froh das sie die Möglichkeit hat heute Nacht Jinx „näher kennen zu lernen“.
      „So nebenbei, ich weiß ja das du, abgesehen von deiner Obsession von Kira, auf jüngere, schwächere und tollpatschige Mädchen und Jungen stehst, und Jinx ist alles davon.“ sagte Ronin.
      „Ja, was ist damit?“ fragte das Dienstmädchen.
      „Nun ich sage es mal direkt, wenn du den kleinen irgendwo anfasst wo du nicht solltest, im zu sexuellen Handlungen erzwingen willst oder im auch nur ein Haar krümmst, vergesse ich mich selbst.“ drohte Ronin mit der Hand an seinen Schwert.
      „Keine Sorge, ich werde mich zusammen reisen und meine Arbeit zuverlässig erledigen.“ sagte Hella. Nicht wirklich überzeugt ging Ronin wieder und lies das Dienstmädchen alleine im Flur zurück.
      Wie es ausschaut habe ich die Möglichkeit etwas Zeit mit Meister Pussymann zu verbringen. Vielleicht nimm ich etwas Chloroform mit für alle fälle.“

      ~ Eine bestimmte Insel im East Blue ~

      „Meister Muramasa! Meister Muramasa! Wir haben den Aufenthalt von Masamune herausgefunden. Wir können jederzeit Truppen hinschicken und seinen Kopf holen.“ sagte eine dunkelhaariger Mann im Anzug.
      „Das ist hervorragend, gib die Information an den dreien von Circus Macabre weiter. Sie sollen losfahren und mir den Kopf meines Bruders bringen.“ sagte ein Mann mit Vollbart der auf einen Rollstuhl saß. „Sie sollen im auch noch ausrichten das sein „Original“ im grüßen lässt.“ ergänzte der Mann.
      „Zu Befehl!“ sagte der Anzug träger.

      Kapitel 15 - Obsession
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      Auf dem Hafen einer Insel, auf der unzählige Kirschblütenbäume sprossen, warten drei seltsame Gestalten vor einen großen lilafarbenen Schiff mit einen Elefantenkopf als Galionsfigur. Einer war ein riesiger brauner Bär, mit einer viel zu kleinen roten Weste, einen ebenfalls zu kleinen und roten Fes auf den Kopf, beige Hose, der andere hatte eine dunkelgrüne Maske an, die einer Gasmaske ähnelte, zwei Schläuche an den Seiten führten zu einen großen, ebenfalls dunkelgrünen Zylinder, das mit einer Kette am rücken des Mannes befestigt war, dieser war ungewöhnlicher weise blau am ganzen Oberkörper, die Hände waren von dunkelgrünen Panzerhandschuhen bedeckt, er trug eine schwarze Hose und schwere Stiefel und hatte eine Art Flammenwerfer in den Händen, der durch einen weiteren Schlauch nach hinten zum Zylinder verbunden war. Der letzte der drei war ein hochgewachsener, schlanker Mann mit wilden, langen orangen Haaren, die bis zum Hintern reichten, er hatte sich ein breites Grinsen in rot auf seinen Mund tätowiert, seine ganze Erscheinung erinnerte die eines Horror Clowns, der aus dem Alptraum eines Kindes entsprungen ist.
      „Wie lange noch? Ich kann es nicht mehr aushalten! Ich möchte endlich wieder etwas verbrennen! Gibt mir irgendwas was ich abfackeln kann! IRGENDWAS!“ schrie der Mann hinter der grünen Maske, als er seinen Flammenwerfer nach oben hielt und eine Gewaltige Flamme abschoss.
      „Nur Geduld Scortch, du hast doch vor kurzen den Fettsack abgefackelt. Nicht mehr lange dann können wir uns wieder austoben, wenn der Krüppel uns endlich ein Ziel gibt.“ sagte der gewaltige Bär, mit seiner tiefen Stimme und zuckte seine Klauen, bei der einige elektrische Funken erschienen.
      „Ich gäbe Claw recht, nicht mehr lange dann kannst alle Feinde verbrennen, vor allem nach dem wir ihnen die Hölle auf Erden zeigten und ihre panischen Schreie verstummen und ich ihre Gliedmaßen so verdreht habe das sie nicht mehr wissen wo oben und wo unten ist! KOHOHOHOHOHO“ lachte der alptraumhafte Clown mit den schneeweißen Handschuhen. Als ein Anzugträger vorbei kam.
      „Entschuldigt das lange warten, es hatte gedauert bis wir die Zielperson Lokalisieren konnten. Hier auf dem Blatt steht der Aufenthaltsort der Person, ich muss sie aber warnen das Masamune ein sehr gefährlicher Mann ist und im besitzt eines Meito Replikats ist.“ erklärte der Mann.
      „Warum soll an einen Replikat so besonders sein.“ fragte der Bär.
      „Nun ja, das echte Meito war ein Meisterschwert, man hat die Zerstörten Überreste dieses eingeschmolzen und neue geschmiedet, es hat die gleichen Attribute wie das ursprüngliche, nur Besser. Die Qualität entspricht daher eines Königsschwert.“ erklärte der Anzugträger.
      „Ich habe ja gehört das der Oicho-Clan ursprüngliche eine Familie von Meisterschmieden war, aber das sie so gut sein könnten. INTERESSANT. KOHOHOHOHOH“ lachte der Clown.
      „Daher, wenn es geht, könntet ihr das Schwert bitte zurückbringen. Das Schwert ist seit über 400 Jahren im Besitzt des Oicho-Clans, als die Familie von Wano zum East Blue floh.“ fragte der Anzug träger.
      „Meinetwegen. Gibt es noch was?“ fragte Claw.
      „Ach ja, bevor ich es nicht vergesse. Meister Muramasa wollte noch das ihr Masamune sagen sollt das sein „Original“ euch geschickt hat.“ sagte der Anzugträger.

      ~ Kumate Island ~

      Sundance ging durch den futuristischen Flur des Versteckes in Richtung des Trainingsraumes, um seine Arme etwas zu trainieren als er Lion sah sah, der mies gelaunt, mit den Händen im grauen Hoodie ging. Dabei dachte er sich das dieser im beim Gewichte heben helfen könnte und überlegte sich wie er diesen Ansprechen könnte.
      „Hey knirps! Komm mal mit.“ sagte Sunny und griff Jinx am Hoodie und zog diesen mit.
      „Was zum Teufel soll das?!“ schrie Jinx.
      „Halt die Klappe und stell keine blöden Fragen!“ erwiderte Sunny. Mit Jinx im Schlepptau ging Sundance den Flur entlang bis er auf halber strecke auf Hella traf.
      „Meister Sundance was haben sie den mit Meister Pussymann vor?“ fragte das Dienstmädchen.
      „Meister Pussymann? Ich habe vor zu trainieren und der kleine wird mir Helfen.“ erklärte der Himmelmensch.
      „Werden sie im als lebendige Zielscheibe verwenden? Oder im vielleicht wie ein Tier Jagen, bis er vollkommen erschöpft ist und im dann, Hilflos wie er ist, niederstrecken?“ fragte Hella neugierig mit einen leichten Lächeln.
      „Bitte sag mir du hast das nicht vor!“ schrie Jinx.
      „Wie krank ist das denn?! Anders als du, du Psycho Schlampe, geht mir keine ab wenn ich andere Quelle! Was ist überhaupt den Problem?!“ schrie Sundance das Dienstmädchen an.
      „Sagte der Mann, der nicht weiß wie man mit anderen Leuten redet. Anders als sie beleidige ich nicht ständig die Menschen um mich herum nur weil ich unsicher bin. Weshalb sich ihre Familie und Freunde von ihnen abgewannt haben, weil sie ihr Verhalten nicht mehr ertrugen.“ erwiderte Hella „Also bitte lass sie das meine Sache sein, bei was mir einer abgeht und was nicht.“
      „Du verdammte...“ kam es wütend vom Schützen.
      „Beruhigt euch doch mal!“ kam es überraschend von Lion, der sich das Gezanke mit anhören musste. „Ihr seid doch Kameraden und man sollte sich doch verstehen und mit einander gut auskommen.“ sagte Jinx blauäugig.
      „Da hat Meister Pussymann recht. Ich sollte mich bei ihnen, Meister Sundance, entschuldigen. Mein Verhalten war ungebührlich.“ entschuldigte sich Hella.
      „Was auch immer.“ kam es genervt von Sunny und ging mit Lion wieder weiter. Hella machte sich auch auf dem Weg.
      Das war überraschend von Meister Pussymann, das er mutig genug ist zwischen uns zu gehen. Er hat aber recht, das Verhalten von Meister Sundance und das von mir war unangebracht. Wir sind im selben Team und müssen mit einander auskommen. Wenn ich heute Nacht bei Meister Pussymann bin, werde ich mich natürlich beim erkenntlich zeigen, das er mich erinnert hat was richtig ist. Ich lasse im zu erst etwas Spaß haben, bevor ich mit meinen Spielen mit ihm beginne, mal schauen ob er da noch mutig sein kann.“ Mit einen sadistischen Lächeln ging Hella in ihr Zimmer.

      Im Fitnessraum angekommen, zog sich Sundance die Lederjacke aus und legte sie zur Seite und suchte sich ein paar Gewichte für die Hantelbank.
      „Sag mal kleiner, warum nannte dich die Irre Pussymann?“ fragte Sunny Jinx.
      „So nennt mich Kira die ganze Zeit. Ich habe von einer Katzen-Zoan gegessen und deshalb nennt sie mich Pussymann.“ als Jinx für den Grund des Spitznamen nannte, verwandelte sich dieser in seine Zwischenform.
      „Ich sehe, passe aber besser auf das du der Blondine nicht zu nah kommst, sonst wird dich Hella noch langsam und qualvoll umbringen.“ sagte Sunny. Jinx dachte dabei wie sie darauf reagieren würde wenn sie von seiner und Kiras arrangierten Zwangsheirat erfahren würde und wurde dabei Blass im Gesicht.
      „Sie sagt selber das sie Kira liebt, aber ich konnte heute morgen sehen das sie panische Angst vor Hella hatte.“ erwiderte der Schwarzhaarige.
      „Hella nennt es Liebe, jeder normale Mensch würde es als eine krankhafte Obsession bezeichnen. Sie „liebt“ Kira wohl nur weil sie sie nicht kriegen kann.“ erklärte der Schütze. „Wobei hier ist noch ein gut gemeinter Rat, schlaffe stets mit einer Waffe unter dem Kopfkissen, damit du etwas zur Verteidigung hast wenn Hella versucht dich zu vergewaltigen. Am besten etwas aus Seestein, frag Blaise der müsste die ein oder andere Seesteinwaffe haben.“
      „Mich zu vergewaltigen? Ist sie nicht eine Lesbe? Und warum Seestein?“ fragte Jinx.
      „Nö, sie ist Bisexuell, sie steht vor allem auf jüngere und schwächere, die sie als niedlich empfindet. Wenn man bedenkt das sie offen zugibt selber gern der „Meister“ in in ihrer Freizeit zu sein, was auch immer das bedeutet. Im Grunde genommen ist es ihre Sache und ich verurteile so was nicht, soweit fern es von beiden Partnern einverstanden ist. Dumm nur das sie nicht nach dem Einverständnis fragt, sondern gleich ihr Ding durchzieht.“ erzählte Sunny. „Ronin lässt sie ihren Spaß an unseren Gegner und Feinden ausüben. Aber nicht bei Zivilisten, damit auch wirklich nichts passiert begleitet Camo sie immer wenn sie einkaufen geht, damit sie sich wirklich an niemanden vergeht. Bezüglich zum Seestein, sie hat eine ziemlich tödliche Teufelskraft und ich würde an deiner Stelle aufpassen. Ich frag mich wirklich was Ronin sich dabei gedacht hat, als er ihr diese Teufelsfrucht gegeben hat.“ Jinx stand sprachlos dar und verarbeitet die Informationen die er gerade über die Silberhaarige erfahren hat.
      „Gut, hab alles hergerichtet. Stell dich hier her, wenn ich es sage hilfst du mir die Gewichte hoch zu heben wenn ich nicht mehr kann. Wenn ich fertig bin tauschen wir und dann fängst auch mal an ein paar Muskeln aufzubauen, verstanden.“ sagte Sunny und jinx nickte nur.

      ~ Hellas Zimmer ~

      Hellas Zimmer war ein großer Raum, auf der rechten Seite stand ein normales Bett mit blauen Deckenbezug und selbst genähten Dakimakura, auf dem Kira drauf war. Über dem Bett war eine silberne, einschneidige Axt mit einen langen metallen Stil, das mit einer Spirale die von Schneideblatt bis zum Stielende zierte, angebracht. Links stand ein kleiner Tisch mit einigen Alben drauf und gleich daneben ein gewaltiger Kleiderschrank. Hella stand mitten im Raum als ihr ganzer Körper, ausgenommen die Kleidung die sie trug, sich in ein flüssiges, silbernes Metall verwandelte. Die Kleidung die sie trug fiel zu Boden und die metallische Substanz floss zum Schrank, vor dem es wieder die humanoide Gestalt Hellas annahm. Diese stand nun nackt vor dem gewaltigen Kleiderschrank. Ihre blasse, porzellanfarbene Haut reflektierte das Licht etwas, ihr Busen war üppig und die Knospen rosafarbend, auf dem Bauch zeichneten sich die Bauchmuskeln stark ab, der Hinter war Apfel förmig und die Beine lang und schlank. Dennoch war die fast makellose Haut von vielen kleinen Narben gezeichnet, die sich von oben nach unten erstreckten. Sie öffnete den Schrank um sich ein neues Kleid anzuziehen, der Schrank war voll mit den verschiedensten Dienstmädchenkleidern und nur wenige Kleidungsstücke waren Zivil. Hella suchte sich ein schwarzes Kleid aus, das ihr bis zu den knien geht, ein paar weiße Strümpfe und ebenfalls weiße Unterwäsche. Sie nahm sich noch schwarze Pumps die zum Kleid passen. Als sie sich Anzug überlegte sie sich was sie heute Nacht alles machen würde.
      Ich wünschte Meister Blaise hätte Kiras Zimmertüren nicht mit Seestein verstärkt, nicht mal Thalassa kommt durch die Ritzen hindurch, das verdammte Schloss ist auch aus Seestein. Sei es drum, dann wird Meister Pussymann für mein vergnügen herhalten müssen, Meister Ronin wird bestimmt Meister Camo oder Thalassa hinter mir herschicken damit nichts passiert. Zum Glück konnte ich noch eine Flasche Chloroform aus der Krankenstation mitnehmen. Bei Meister Camo dürfte es funktionieren, bei Thalassa muss ich es riskieren. Ich frag mich soll ich auch den kleinen Lion betäuben, ich möchte so gern seinen Gesichtsausdruck sehen, sein Stöhnen hören, ihm einfach nur Dominieren. Aber ich darf das nicht, besser ist es wenn er davon nichts mitbekommt. Wie ich das hasse. Ich hasse mich so sehr. Meister Sundance hat recht, ich bin wirklich eine Psycho Schlampe die sich nicht kontrollieren kann. Ich wünschte einfach nur das ich mich kontrollieren könnte, ich möchte Lion nichts tun, im zu nichts zwingen was er nicht will und möchte auch nicht das er vor mir angst hat, mich hasst wie Kira. Hella saß auf ihren Bett, die Beine unter ihr Kinn und begann leise zu weinen, über ihre Unfähigkeit zur Selbstbeherrschung und die Angst einen weiteren Menschen zu verschrecken, weiter in Einsamkeit zu leben, versteckt hinter einer lächelnden Maske und weiter mit der Angst zu leben zu einen Monster zu werden.

      ~ Flur ~

      Ronin ging durch den Flur, mit den Händen in Hosentaschen und einen grimmigen Gesicht.
      Habe ich es vielleicht etwas übertrieben, sonst bin ich nicht so zu ihr. Kamen mir alte Gefühle und Erinnerungen wieder hoch. Ich muss gestehen die ganze Situation erinnert mich an damals mit mir, Shion und der armen Akiko. Shion und Hella sind auch in gewisser weißer ähnlich, nur mit den unterschied das Hella ihr gestörtes Verhalten bewusst ist und sie versucht sich Unterkontrolle zuhalten, aber Shion, sie war längst verloren. Es war meine Schuld das ich es nicht erkannt habe, nicht erkennen wollte, durch meine große Schuld habe ich Vater, Akiko und Shion das Leben genommen.
      „Ronin?“ erklang eine vertraute Stimme.
      „Mhm, was?“ fragte der Schwertkämpfer, der gerade aus seinen Gedanken gerissen wurde, und sah Lärad wie dieser neben im stand.
      „Ist alles in Ordnung? Ist lange her das ich dich so gesehen habe, tief versunken in deinen Gedanken.“ fragte Lärad.
      „Es nichts, das bildest du dir ein.“ verteidigte sich der Schwarzhaarige.
      „Wir kennen uns schon seit 20 Jahren, du kannst mir nichts vor machen. Du hast an Shion gedacht, nicht war? Wie lange willst du noch dir die Schuld geben?“ kam es vom Grünhaarigen.
      „Verdammt ich bin durchschaubar geworden.“ witzelte Ronin. „Hast recht hab an sie gedacht. Aber nur das sie und Hella sich in gewissen Punkten ähnlich sind.“
      „Das ist mir schon lange bewusst, das ist der einzige Grund warum sie wirklich hier ist, du denkst du könntest sie von sich selber retten und das es nicht wie bei Shion und Akiko endet.“ erklärte Lärad.
      „Ich weiß das ich sie nicht retten kann, dazu bin ich nicht der richtige, vielleicht ein guter Psychiater oder wenigstens eine Person der wirklich zu ihr durchdringt. Das mit Shion und Akiko war tragisch und Vater war damals in recht, ich wollte es aber nicht wahrhaben. Ich war Blind.“ sagte Ronin melancholisch.
      „Was damals wirklich zwischen dir und Meister Kabu geschehen war, wusste nur Critters, nicht war?“ fragte Lärad.
      „Ich habe im damals gedroht das ich im den Kopf abschneide wenn er es Muramasa erzählt, wenn er erzählt was wirklich geschah.“ erklärte Ronin.
      „Ich verstehe. Sag du hast mir nie gesagt warum du Hella diese Kraft gegeben hast? Die Kraft deiner geliebten „Silber Kunoichi“ Shion.“ fragte der größere der beiden.
      „Hatte keinen besonderen Grund. Es wäre eine Verschwendung gewesen die Frucht in einer Kiste verstauben zu lassen, außerdem finde ich das die Quecksilber-Frucht doch gut zu Hella passt. Sie hat die Fähigkeit ziemlich gut in einen Jahr gemeistert, vor allem ihr Zusammenspiel mit ihrer Axt ist wirklich beeindruckend. Wobei Shion die Kraft mit Ninjutsus kombiniert hat, das war wirklich Cool.“ erwiderte Ronin.
      „Bitte erinnere mich nicht an ihre „Silberversteck-Jutsus“, ich wäre damals des öfteren beinahe an einer Quecksilbervergiftung krepiert.“ versuchte Lärad die Erinnerungen an die exzentrischen Ninjatechniken der Silber Kunoichi zu verdrängen. Dabei merkte der Grünhaarige wie Ronin leicht aus der Nase blutete.
      „Du hast wieder Nasenbluten.“ wies Lärad Ronin hin, dieser wischte sich das Blut unter Nase weg und sagte: „Bestimmt liegt es daran das Ian mir gestern eine verpasst hat.“ dabei lachte der Schwertkämpfer. Lärad, nicht zufrieden mit der Erklärung Ronins, fragte weiter nach. „Warst du gestern bei Ophelia wie ich es dir gesagt habe? Was war ihre Diagnose? Du hast in letzter Zeit häufiger Nasenbluten und was ist mit den Kopfschmerzen über der dich schon öfters beklagt hast?“
      „Ja ich war bei Ophelia.“ sagte Ronin genervt. „Bist du jetzt meine Mutter oder was? Sie sagte es ist alles in Ordnung. Ich soll mich mehr ausruhen, mal des öfteren ausschlafen und nicht mehr so oft eins die Fresse bekommen, das wars.“
      „Das Kaufe ich dir nicht ab. Ich weiß wann du mich anlügst. Sag mir die Wahrheit.“ forderte Lärad Ronin auf, während er diesen in den Schwitzkasten nahm.
      „OK! OK! Ich sag dir was los ist.“ gab der Schwertkämpfer nach.

      ~ Eine bestimmte Insel, East Blue ~

      Muramasa schaute durch das Fenster hinaus zum Hinterhof des verkommenen Palastes zu einer verstümmelten und verbrannten Gestalt, dessen verkohlten Gliedmaßen unnatürlich verdreht waren und der Torso durch tiefe Schnittwunden von Klauen gekennzeichnet waren. Muramasa saß in einen modernen elektrischen Rollstuhl, die Beine waren von einer dunkelblauen Decke verdeckt, dieser trug einen grauen schlichten Kimono. Er sah, bis auf dem dicken Vollbart und den kurzgeschorenen Haaren, Indentisch aus wie Ronin.
      „Meister Muramasa die drei sind los Gesegelt zum Aufenthaltsort von Masamune.“ berichte der Anzugträger mit den kurzen dunklen Haaren und kreuzförmigen Narbe auf der Stirn.
      „Danke Yamada, bevor du gehst schick ein paar Leute hin die die Überreste meines Onkels entfernen.“ sagte Muramasa.
      „Ich heiße Yamaguchi und sollen wir die Überreste von Meister Fuda neben euren Vater begraben?“ fragte dieser.
      „Nein, schmeißt diese ins Meer. Er und Vater konnten sich nie leiden, ich möchte das Vater in Frieden ruhen kann.“ erwiderte der Kumicho.
      „Verstanden.“ sagte der Oyabun und ging fort.
      Muramasa blickte wieder nach draußen und erinnerte sich seine Kindheit mit Masamune, Shion und einen grünhaarigen Jungen mit großer Brille.
      Ob die drei es schaffen meinen Bruder zu besiegen. Er hat in den letzten fünf Jahren, neben Lärad, auch einige andere starke Untergebene angesammelt. Wenn sie es nicht schaffen werde ich mich persönlich um ihm Kümmern müssen. Ich habe für alles gesorgt damit ich gegen Mune ankommen kann, nur hab ich es noch nicht in einen richtigen Kampf ausprobiert. Er wird dafür bezahlen was er Vater und Shion angetan hat, für den Fall unseres Clans im Ansehen als einer der Vier Yakuza-Clans des Ostens. Auch wenn es das letzte ist was ich tue, ich werde im umbringen und so Rechenschaft ziehen.

      Kapitel 16 - Lion und Kira
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      Durch den metallischen Flur ihres Versteckes ging die blonde Lizarddama in Richtung des Fitnessraumes, um ihre Frustration an einen bedauernswerten Boxsackes auszuleben. Als Kira in den Raum eintrat sah sie zwei bekannte Gesichter. Jinx der auf der Bank lag und die schweren Gewichte von 80 Kg hoch Hub, mit einen knallroten Gesicht, sowie Sunny der den Scharzhaarigen wie ein Fitnesstrainer motivierte weiter zumachen.
      „Sei kein Waschlappen! Das sind mickrige 80 Kilo! Sogar Ophelia kann 80 Kg ohne Mühe hoch stemmen und sie ist nicht mal der Kämpfertyp!“ feuerte Sunny Jinx an. Dieser biss die Zähne zusammen schaffte den letzten Satz unter großer mühe.
      „Geht doch, aus dir wird vielleicht noch was.“ kommentierte der Rocker mit den Kontaktproblemen. „Als Zoan-nutzer hast den Vorteil das du schneller Muskelmasse aufbauen kannst in einer relativ kurzen Zeit. Sei froh viele Kampfkünstler sehnen sich förmlich nach einer echten Zoanfrucht, um ihre ach so geschätzten Techniken zu verbessern und stärker zu werden.“
      „Ich mach mir nicht viel aus Karate oder Kung-fu. Solange ich meinen Gegenüber besiege und halbwegs lebendig aus der Nummer wieder rauskomme, Kämpfe ich mit Fäusten, Tritten, Krallen und mit allen was mir zur Verfügung steht.“ kommentierte Jinx nüchtern.
      „Hast voll Erfahrung darin?“ fragte Sunny.
      „Straßenprügeleien um Geld und Essen. Meisten gewinne ich die Kämpfe in dem ich schmutzig Kämpfe, sowie die Tatsache das es auch meistens nur normale Menschen sind. Gegenüber Fischmenschen, Minks und dergleichen war ich leider unterlegen, natürlich war das bevor ich von der Teufelsfrucht gegessen habe.“ erzählte der ehemalige Straßendieb.
      „Und trotz deiner neu gewonnen Kräfte hast du dir bei unseren Kampf fast in die Hosen gemacht.“ erklang eine feminine Stimme. Die beiden drehten sich in die Richtung der Tür und erblickten Kira die gerade reingekommen ist. Jinx reagiert nüchtern und zugleich genervt: „Du wolltest mich ja auch mit einen verdammten Mast erschlagen, nur weil ich deine Lieblings Maske zerkratz habe, was übrigens ein hässliches teil ist.“ sagte Jinx mutig.
      „Dir sind wohl Eier gewachsen? Diese hässliche Maske ist die einzige mit der ich richtig Atmen kann, mit den anderen Masken kriege ich auf Dauer nicht richtig Luft. Nur zur Info ich habe dir dein Geld genommen als du bewusstlos warst, damit ich mir eine neue Kaufen kann.“ sagte Kira mit einen bösen Grinsen.
      „Mich bestehlen als ich bewusstlos war? Nicht mal ich mache das! Ich habe noch genug Anstand und stehle es wenn die Leute noch beim Bewusstsein sind und ihre rücken zu mir gedreht haben.“ sagte Jinx.
      „Seit ihr fertig mit den herum gezicke, das geht mir auf den Sack wenn ihr euch wirklich gern auf die Gurgel gehen wollt, macht das verdammt noch mal draußen, ich hab kein Bock hier alles sauber zumachen wenn ihr euch gegenseitig zerfleischt.“ genervt nahm Sundance die beiden Streithähne und schmiss sie raus. Kira und Jinx saßen dar vor der Tür und schwiegen ohne einen Blick auf den anderen zuwerfen. Das schweigen hielt für eine kurze weile bis Lion dieses unterbrach: „Es, Es tut mir leid.“
      „Was den? Die Sache mit der Maske oder der Vorfall in der Dusche?“ fragte Kira.
      „Das mit der Dusche. Ich hatte wirklich keine zwielichtige Absicht gehabt, ich gäb zu es war meine Schuld weil ich nicht mein Maul aufgemacht habe und es tut mir wirklich leid.“ entschuldigte sich Jinx aufrichtig. Kira sah das er es aufrichtig mit der Entschuldigung meint. „Reden wir nicht drüber, lassen wir es fürs erste beruhen. Ich will dich nur etwas fragen.“ sagte die Blonde.
      „Was willst du mich fragen?“
      „Was denkst du über unsere Situation? Diese, nennen wir es mal, Verlobung?“ fragte Kira.
      „Nichts gegen dich, aber es ist beschissen. Jemanden fremdes zu heiraten weil dessen Vater einen mit einer Schrottflinte bedroht.“ antwortete Lion offen.
      „Meine rede, Papa versucht damit mich nur aus den Söldnergeschäft zu bringen, weil er der Meinung ist Frauen gehören zuhause hinter den Herd und nicht auf den Schlachtfeld.“
      „Warum bist du eigentlich Söldnerin geworden?“ fragte der Schwarzhaarige.
      „Ich eifere meinen echten Vater nach, der hat mit jungen Jahren sein Heimatdorf verlassen um gegen starke Leute zu kämpfen, sei es bei einen Krieg, einen Turnier oder ein einfacher zwei Kampf. Er wollte der Welt beweisen das Lizards keine hirnlosen Killermaschinen sind, sondern ehrenhafte Krieger. Er hat mir und Camo oft Geschichten über seine Abenteuer erzählt, was unserer Mutter nicht sonderlich gefiel wenn er es tat.“
      „Ich verstehe, du möchtest wohl deiner Familie und deinen Volk mit ehre dienen oder so was ähnliches. Aber warum die Maske, die Leute würden dich nicht auf Anhieb als Lizard erkennen.“ bemerkte Jinx.
      „Ich trage die Maske nur weil die Leute mich immer mit Angst in den Augen anstarren, mit der Maske starren sie mich zwar immer noch an, aber nicht aus Angst. Selbst wenn ich unter anderen Lizards bin, ich werde dann ständig von irgendwelchen Typen, die mehr Muskeln als Hirnschmalz haben, angemacht. Wie ich das hasse, ich möchte nur einmal mal unter anderen Leute gehen, ohne das mich jemand komisch anschaut, sei es wegen Angst, Kuriosität oder weil er mich Ficken will.“ erklärte Kira genervt.
      „Hörst sich vollkommen beschissen an. Wobei selbst wenn du ein Mensch wärst, der letzte Punkt würde noch bestehen.“ sagte Lion.
      „Soll das aus ein Kompliment oder billige anmache sein?“ fragte die Lizarddame.
      „Es war ein Kompliment. Bist auch nicht nicht gerade ein gottloses, menschenfressendes Monster aus der Hölle, wie man hört. Bist ziemlich nett, wenn du nicht gerade in die Luft gehst, man könnte sogar sagen das du recht niedlich bist.“ sagte Jinx unbekümmert, während Kiras Gesicht rot wird als dieser sie als niedlich bezeichnete.
      „D-danke, bist auch nicht gerade hässlich.“ kommentierte Kira nervös und dachte sich das es das erste mal war das jemand, außerhalb ihrer Familie, sie als niedlich bezeichnete und sie nicht so in die Kiste zubekommen.
      „Bist du jetzt nervös? Nur weil ich dich niedlich genannt habe? Ich sage nur meine Meinung, das ist alles.“ kam es von Schwarzhaarigen. Kira schaute Jinx von der Seite an und lächelte leicht. „Bist in Ordnung Pussymann. Wir haben ein Jahr Zeit bevor Papa dich mit einer Schrottflinte zum Altar bringt oder dich erschießt, nutzen wir die Zeit um uns besser kennen zu lernen. Schaden würde es nicht.“ sagte sie unbekümmert.
      „Würde wirklich nicht schaden, damit wenigsten so was wie ein Fundament einer Beziehung entsteht oder wie man so was nennt. Und nenne mich nicht immer Pussymann, ich hab einen Namen. “ sagte Lion und ergänzte: „Wir sollten das solange für uns behalten, bevor nicht Hella davon was mitkriegt. Soviel ich mitbekommen habe ist sie wohl Psychisch nicht die stabilste.“ Kira nickte nur einverständlich und bat Jinx mit ihr zugehen.

      ~ Goa Königreich ~

      Am Rande der Hauptstadt Goas, an der großen Mauer die die Stadt und den Grey Terminal abtrennte, befand sich ein altes Waisenhaus in der normalerweise viele Kinder sein sollten, die miteinander spielen sollten und viel Lärm machen. Doch es erklang kein laut, keine Kinder die miteinander spielen, es herrschte eine bedrückende Stille. Im inneren des alten Gemäuers versteckten sich die Kinder in ihren Zimmern und wagten es nicht raus zukommen. Der Grund dafür eine seltsame Gestalt im schwarzen Umhang und einer Rabenmaske, die die Maske eines Pestdoktors ähnelte, und mit schwarzen Federn geschmückt war, die so gestaltet waren das sie als Frisur dienen. Die schwarze Gestalt ging den alten Flur entlang und bei jeden schritt erklang das Echo der schweren Schuhe. Als die Rabenmaske vor einer Tür stehen blieb, klopfte sie daran. Als nur leises Geflüster zuhören war und die Tür sich nicht öffnete, trat die fremde Gestalt die Tür ein und ein lautes krachen war zuhören. Der Störenfried trat herein und fand eine kleine Gruppe von Nonnen vor, die älteste der Nonnen trat hervor sichtlich verängstigt und mit einen alten Gewehr bewaffnet vor der maskierten Person.
      „Ich weiß warum du gekommen bist.“ sagte die Nonne. „Er ist nicht hier, es tut mir leid das wir es vor dreien nicht gemeldet haben. Wir hatten angst die Gunst des Kardinals zu verlieren und haben es deshalb verschwiegen. Wenn du jemanden bestrafen musst, dann bitte nur mich und nicht die anderen.“ sagte die alte Frau und richtete das Gewehr auf die maskierte Person. Diese zog ein einfaches Schwert aus dem Umhang, die Katana hatte einen einfachen schwarzen Griff und kein Stichblatt, mit einen einfach hieb teilte die Rabenmaske die Nonne sauber in zwei, zusammen mit der Schusswaffe, und wendete sich zu den anderen Nonnen die verängstigt aufschrien. Die blutbeschmierte Rabenmaske trat näher und sagte mit einer jungen weiblichen Stimme: „Es besteht kein Grund zur sorge ich bin nicht wütend, so wie auch der Kardinal. Aber dennoch ist eine Bestrafung von Nöten, ihr versteht es hoffentlich. Der Junge der vor drei Jahren weglief sollte heute von mir abgeholt werden und zu einen von uns gemacht werden, damit dieser den Dominus und unseren Orden dienen kann. Er wurde von mir vorgeschlagen, das er in unsere Ränge kommt und ein Waffe des Obersten Ordens wird. Wie dem auch sei das einzige was ich noch sagen kann ist das ich es so schnell und schmerzlos machen werde wie es kann.“ als die maskierte Frau ihren Satz beendete begann das abschlachten der verstörten Nonnen. Blutspritze und Gedärme befanden sich außerhalb des Körpers. Die schreie der verzweifelten Frauen waren im gesamten Gebäude zuhören, bis sie nach den ganzen Martyrium verstummten. Mit ihren tun zufrieden ging die Maskierte zur blutbeschmierten Teleschnecke, die sich im Raum befand und wählte eine Nummer. Nach einer Minute erklang die Stimme eines alten Mannes.
      „Hier ist Walburga. Ich bin im Waisenhaus des St. Leonards in Goa.“ sagte die Maskierte.
      „Hast du den Jungen, den unbedingt holen wolltest?“ fragte die Stimme.
      „Nein, wie es scheint ist er vor drei Jahren weggelaufen und die Oberen hat es die ganze Zeit verheimlicht.“ antwortete Walburga.
      „Sei es drum. Es gibt bessere Kandidaten die in unseren Reihen dienen können. Ich habe einzig allein nur zugestimmt das er zu uns kann, weil du mich damit die ganze Zeit auf den Ohren lagst.“ sagte der alte Mann genervt.
      „Ich verstehe. Ich danke ihnen dennoch das sie mir die Chancen gegeben haben im zu holen oder wenigsten nach acht Jahren wieder zusehen.“ sagte Walburga betrübt.
      „Komm schnell möglichst zurück. Es gibt wichtige Sachen zu besprechen.“ sagte die Stimme und legte wieder auf.

      ~ Kumate Island ~

      Jinx stand zusammen neben Kira vor einen schweren, massiven Tür. Die Lizarddame holte einen Schlüssel aus ihrer Hosentasche und öffnete die schwere Tür auf.
      „Vorsicht die Tür besteht aus Seestein.“ warnte Kira Jinx und ging in ihr Zimmer und dieser folgte ihr. Lion schaute sich um und sah ein großes Bett mit Felldecke, einigen Skizzen von Landschaften die auf den Wänden hingen, sowie mehrere Klingen die die Wände zierten, ein einfacher Kleiderschrank und ein Zeichentisch befanden sich im Zimmer. „Du stehst wohl auf Schwerter.“ Kommentierte Lion.
      „Jupp, normale Schwerter und Klingen verletzen mich nicht, dennoch empfinde ich das Gefühl der blanken Klinge auf meiner Haut als angenehm. Ich hab so mit circa 15 angefangen Schwerter zu sammeln.“ erzählte die Blonde Jinx über ihr seltsames Hobby. Kira durchwühlte ihre Schublade, während Lion die handgezeichneten Bilder anschaute.
      „Habs endlich.“ sagte Kira fröhlich und holte zwei Flaschen Bier heraus.
      „Das wolltest du mir zeigen?“
      „Hier für dich, sieh das als Friedensangebot an. Das ist Carling-Bier, aus dem West Blue importiert, hab von Pa zwei Flaschen stibitzt.“ sagte die Blonde es freundlich mit einen lächeln. Jinx nahm die Flaschen an und war von der plötzlichen Freundlichkeit Kiras überrascht. „Wo ist der Hacken? Du bist auf einmal zu nett. Normalerweise wäre es meine Aufgabe mit einen Friedensangebot zu kommen.“ sagte Lion misstrauisch.
      „So wenig vertrauen. Ich wollte einfach nur freundlich sein, einfach von vorne beginnen und alle unschönen Geschehnisse vergessen.“ sagte Kira betrübt über das Misstrauen des Schwarzhaarigen. Lion schaute auf das Bier hinab und überlegte kurz, bis er eine Flasche Kira gab. „Gut dann lassen wir uns auf den neu beginn Anstoßen.“ sagte Lion mit einen schwachen Lächeln. Kira grinste nur und nickte. Die Bierflaschen wurden aufgemacht und das ungleiche Paar stoß auf das weitere was kommen mag an.

      Nach paar schlucken Bier taumelte die Lizarddame schon etwas und setzte sich auf ihr Bett. Jinx setzte sich neben ihr und lachte leise.
      „Verträgst wohl kein Alkohol. Es hat gerade mal 5% Alkoholgehalt.“ sagte Lion gewitzt.
      „~Hic~ Dennoch ~Hic~ vertrage ich mehr als Ronin ~Hic~. Der Typ ~Hic~ ist schon ~Hic~ nach einen Schluck ~Hic~ vollkommen besoffen ~Hic~.“ lallte Kira angetrunken und fiel aufs Bett. Lion saß neben ihr und schaute auf die tief und fest schlafende Lizarddame, er ließ einen genervten Seufzer aus und packte die Blonde richtig aufs Bett und deckte sie zu. Als er rausging und die Tür hinter sich schloss, suchte er den Weg zu seinen Zimmer, um mal etwas ruhe zubekommen.
      Zum Glück steh ich mit Kira jetzt auf einen grünen Zweig, sonst wäre alles noch komplizierter und beschissener geworden, als es jetzt schon ist. Ich bin wirklich überrascht das sie jetzt so freundlich ist, was ist wohl in sie gefahren. Ich mein so plötzlicher Sinneswandel passiert nicht einfach so. Anderseits ist es jetzt so besser, ich überlege mal wie mich erkenntlich zeigen kann.

      ~ Kranken Station ~

      Ophelia saß vor ihren Schreibtisch und lass ihr neues Buch, das ihr Ronin geschenkt hat, in aller ruhe, dabei dachte sie ob Kira ihren Rat befolgt hat und Lion eine Chance gibt, sowie was man machen kann um den Schwertkämpfer zu helfen. Bei den Gedanken über das Ableben Ronins kam der Ärztin die Tränen, sie versuchte sich zusammen zureisen und wischte sich diese weg. Sie ertrug den Gedanken nicht eine weitere Person zu verlieren die sie mochte, für diese Gefühle hat und wollte ihre Emotion unter ihren stoischen Maske verbergen, wie sie es schon immer tat.

      Kapitel 17 - Das Waisenhaus
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      ~ 27.10.1977; Waisenhaus des St. Leonards; Goa Königreich ~

      In einer stürmischen Nacht, in der es wie aus Eimern regnete, lag vor einem alten Gemäuer, das als Waisenhaus diente, ein Korb. In diesen Korb lag ein Säugling, nicht älter als zwei Monate, und schrie sich die kleinen Lungen aus dem Leib, bis sich die alte Tür öffnete und eine junge Nonne mit Sommersprossen auf dem Gesicht heraustrat und den Kleinen Jungen herein, ins trockene, holte.
      „Nah, nah beruhige dich mein Kind.“ sagte die Nonne liebevoll, während sie den durchnässten Säugling in den Armen hielt. Die liebevolle Nonne durchsuche den Korb des Jungen, ob ein Zettel mit einen Namen für den kleinen darin lag. Sie wurde schließlich fündig: „Der Zettel ist total durchnässt und die Tinte verschmiert. Ich weiß nicht ob da Leon oder Lion steht, und der Nachname ist vollkommen unleserlich.“ sagte die Nonne im Selbstgespräch. „Am besten bringe ich den Zettel zur Oberen und dich mit kleiner werde ich sofort abtrocknen und in eine trockene Wiege legen.“ sagte die Nonne mit den Sommersprossen zum kleinen Säugling.

      Auf dem Flur des Waisenhauses im ersten Stock stand eine alte Nonne mit grimmigen Gesicht, die auf ein junges, blondes Mädchen schaute, das gerade mal 8 Jahre alt war, und sie lauthals ausschimpfte.
      „Wie oft habe dir gesagt das du die anderen nicht schlagen darfst?!“ schrie die Alte.
      „Aber Laura hat meine Puppe weggenommen und sie wollte es mir nicht mehr zurückgeben. Ich habe sogar bitte gesagt aber sie wollte nicht.“ sagte das Mädchen mit den großen Saphir blauen Augen.
      „Dennoch ist es kein Grund ihr die Nase zu brechen!“
      „Ich habe mich doch schon entschuldigt und gesagt das es nie wieder vorkommt.“ sagte das Kind.
      „Das sagst du ständig! Du denkst du könntest mit deinen großen blauen Augen einfach paar mal zwinkern und man würde dir Vergeben! Aber nicht mit mir! Als straffe wirst du Schwester Claudia beim den Säuglingen und Kleinkindern aushelfen! Und wehe es passiert was!“ schimpfte die Oberen schickte das junge Mädel ins Bett.
      „Oberen Angelika wir haben heute Nacht wieder ein Kind vor unser Tür gehabt.“ sagte die sommersprossige Nonne und ergänzte: „Geht es ihnen gut? Sie sind ganz rot im Gesicht. Sagen bitte nicht das dass Mädchen wieder was angestellt hat.“
      „Claudia, mein liebes Kind, ich weiß einfach nicht mehr weiter, Walburga macht in letzter Zeit nur noch mehr Schwierigkeiten. Nach außen gibt sie sich als Unschuldsengel, aber im inneren ist sie ein gewalttätiges Gör, das die andern Kinder weh tut. Alle haben Angst vor ihr.“ klagte Angelika.
      „Sie hat ein wildes Temperament und vor allem wenn man den Umständen bedenkt wie sie zur Waisen wurde.“ verteidigte Claudia das verhalten von Walburga.
      „Wie dem auch sei, war eine Nachricht beim Kind?“ fragte die Oberen.
      „Ja, aber es wurde durch den Regen vollkommen unleserlich, höchsten den Vornamen kann man halb Wegs Lesen. Und selbst da bin ich mir nicht sicher.“ sagte Claudia und übergab der Oberen den Zettel.
      „Nennen wir das Kind Lion. Wir haben schon 4 Leons und 3 Leonards hier.“ sagte Angelika nüchtern.

      ~ Der nächste Morgen ~
      Walburga war früh aufgewacht, da sie Schwester Claudia bei dem Säuglingen helfen sollte. Walburga mochte es nicht bei den Babys zu sein, da sie ständig schrien und sie lautes schreien gehasst hat. Es befanden sich aktuell nur 4 Säuglinge im ganzen Waisenhaus, Eli, Zeke, Nobel und der neueste Lion. Das blonde Mädchen selber mochte Schwester Claudia von den Nonnen am meisten und war halbwegs erleichtert das sie mit ihr war. Als Walburga in das Zimmer kam, wo die vier schliefen, erklang schon das laute schreien der kleinen und das Waisenmädchen hielt sich genervt die Ohren zu.
      „Da bist du ja Walburga! Es freut mich das du hier bist und mir mit den kleinen hier hilfst.“ begrüßte Claudia das Mädchen.
      „Ich helfe ihnen ja gern, Schwester Claudia, aber ich bin nicht so gut mit Babys. Immer wenn ich Eli, Zeke oder Nobel in die Arme nehme schreien und brüllen sie herum. Sie mögen mich wie die anderen nicht.“ sagte Walburga mit traurigen Gesicht.
      „Sie sind ja auch noch ganz klein und es ja auch normal das Babys schreien. Das hat sicher nichts mit dir zu tun. Nimm mal kurz unseren neuesten Spross hier, er heißt Lion.“ kam es von der Nonne mit einen freundlichen lächeln und gab den schreienden Jinx Walburga in die Arme. Als sie diesen in den Arm nahm schaute er sie an und hörte mit den Weinen auf, der kleine Lion lachte sogar.
      „Siehst du, Lion mag dich sogar sehr. Kuck wie er lacht, vielleicht hält er dich für seine große Schwester.“ sagte Claudia lachend.
      „Große Schwester? Ich wollte schon immer ein kleinen Bruder haben mit dem ich spielen kann.“ grinste Walburga als sie Lion in den Armen hielt.

      ~ 1981 ~

      Die 12 Jährige Walburga saß auf dem Fensterbrett ihres Zimmers, das sie mit drei anderen Mädchen teilte, und las ihn aller ruhe ein Kinderbuch und genoss die Stille und Einsamkeit. Die Stille wurde aber von einen kleinen, 4 Jährigen, Jungen mit schwarzen zottigen Haaren unterbrochen, der mit Tränen in den Augen ins Zimmer kam.
      „Stimmt was nicht Lion? Warum weinst du? Haben die anderen dich wieder gehänselt?“ fragte die Blonde und nahm den Jungen in die Arme.
      „S-sie sagen das ich nur Pech bringe. Das ich ein Nichtsnutz bin, nur weil ich oft was fallen lasse und stolpere. Sie nennen mich Jinx. Was ist Jinx überhaupt?“ kam es von weinenden Lion. Walburga streichelte über das Haut des Jungen und versuchte im zu trösten. „Jinx bedeutet soviel wie verflucht oder das jemand nur Unglück bringt. Aber du darfst nicht den Kopf hängen lassen und dich nicht provozieren lassen. Weißt was ich dazu glaube?“ fragte Walburga und Lion schüttelte den Kopf. „Ich finde das Jinx zu dir passt, aber nicht weil du verflucht bist, sondern weil du die anderen verfluchen wirst, denn du wirst ihnen zeigen was du kannst und das lachen wird ihn ihren Hals stecken bleiben.“ ermunterte die Blonde ihm. „Sag wer hat dich den wieder geärgert?“
      „Es waren Eli, Zeke und Paul.“ antwortete Lion.
      „Ich verstehe, ich werde mich mit den dreien Unterhalten. Also wisch dir die Tränen weg und lache wieder, geh spiele mit Nobel etwas, aber ihr sollt nicht wieder irgendwelche Rauchbomben basteln.“ kam es von Walburga.

      „Mit 18 Jahren wird Walburga in den 13. Orden aufgenommen, das ist der Wunsch des Bishops und ich stimme nur zu, wir haben sogar eine Bestätigung des Kardinals.“ sagte die Oberen Angelika.
      „Ist das wirklich gut, der 13. Orden sind eine Sondereinheit der Inquisitoren, sie sollen ihre Mitgliedern mit Drogen aufpumpen um sie stärker und gehorsamer zumachen.“ sagte Claudia besorgt.
      „Das ist das Beste für sie, so kann man ihre Gewalttätige Natur besser für das Allgemeinwohl nutzen, sie mag zwar ruhiger geworden sein, aber das auch nur bei Lion.“ sagte Angelika.

      ~ 1985 ~

      „Sag Walli, warum bist du als einer der Schwestern verkleidet?“ fragte Lion der neben einen anderen kleinen Jungen mit braunen Haar und Brille stand.
      „Ich hab mich nicht verkleidet, ich bin jetzt auch eine Schwester. Daher wer es besser wenn du mich nicht mehr Walli sondern als Schwester Walburga ansprichst. Natürlich aber nur von den anderen, Privat darfst du mich immer noch Walli nennen.“ sagte Walburga mit einen lächeln und tätschelte Lions Kopf.
      „Ich schätze mal der Grund weil sie eine der Nonnen geworden ist , ist wohl das sie sich mit der Tatsache abgefunden hat das sie keinen Typen findet.“ kommentierte der Junge mit der Brille.
      „Deine Scherze sind wie immer ziemlich verletzend, Nobel.“ sagte Walburga und setzte ein verkrampftes Lächeln auf.
      „Und dein aufgesetztes lächeln ist wie immer Unheimlich, Schwester Walburga.“ erwiderte dieser.

      ~ 1987 ~

      Lion saß wütend auf seinen Bett und ärgerte sich, als ein klopfen an der Tür zu hören war. Die Tür öffnete sich und Schwester Walburga trat ins Zimmer herein, um nach den kleinen Lion zu sehen, doch dieser rannte aus dem Zimmer hinaus. Lion rannte und rannte bis er das Waisenhaus verließ und auf der Straße Goas gelangte und dort herum irrte.

      Während dessen gingen drei seltsame Gestalten durch die Gassen Goas. Einer war ein mittel großer Mann mit schwarzen Haaren, in einen locker sitzenden Anzug und Schwert, der größte der drei hatte mittellanges grünes Haar, eine Brille mit runden Gläsern und trug einen billigen Anzug mit dunkelgrüner Krawatte, unter ihnen war eine blasse Frau, die schwarzen Lippenstift trug, mit Lederjacke und -hose, einfachen dunklen Schuhen, ihre langen, schwarzen Haare waren zu einen Pferdeschwanz zusammengebunden.
      „Wäre es nicht besser wenn wir auf der Hauptstraße geblieben wären, in solchen Gassen wimmelt es nur von zwielichtigen Typen.“ merkte der Grünhaarige an.
      „Ich gebe Lärad recht, wenn auch nur diese eine mal, es können sich überall Attentäter aufhalten die dir ans Leder wollen.“ stimmte die Frau zu.
      „Lärad, Shion kommt mal runter, es wird schon nichts passieren. Es besteht wirklich kein die ganze Paranoid zu sein. Auf der Hauptstraße sieht man die ganze Scheinheiligkeit der Stadt und nicht ihren waren Kern.“ ergänzte der Schwertträger. Shion rückte dem Schwertkämpfer etwas näher und hielt sich an seinen rechten Arm. „Musstest du denn Holzklotz mitnehmen, ohne ihm wäre es ein schönes Date, nur wir zwei ganz alleine, vielleicht in einen netten Motel, mit einer Flasche Wein.“ brabbelte Shion verträumt.
      „Ich wäre auch lieber Zuhause geblieben und hätte weiter an meinen entwürfen gearbeitet. Wie so musstest du mich mitschleppen, Mune?“ klagte Lärad.
      „Weil ich deine Gesellschaft lieber mag als diese Penetranten Leibwächter von dieser mehr als verstörenden „Agentur“. Außerdem können wir später zu diesem netten kleinen Càfe gehen, ich hab doch gesehen du der brünetten Bedienung dort schöne Augen gemacht hast.“ lachte Masamune. „Als ob dieser Hobby-Modellbauer jemals so eine kriegt.“ kommentierte Shion giftig.
      „Was hast du gesagt? Ich hab dich mit Munes Schwanz im Maul nicht verstanden, du selbsternannte pseudo-Kunoichi.“ erwiderte Lärad.
      „Bist du neidisch weil du niemanden hast.“ sagte Shion und streckte Lärad ihre zu Quecksilber verwandelten Zunge heraus.
      „Was ihr habt ist nur eine kurzweilige Affäre und keine richtige Beziehung. Komm wieder wenn es was ernsthaftes ist.“ als Lärad seinen Satz beendete warf Shion zwei Shuriken aus Silber auf Lärad die im nur knapp verfehlten. Wütend verwandelte sich Lärad in seine humanoide Baumgestalt, aber auch Shion wartete nicht lange und formte ihrer, zur Quecksilber verwandelten, Hand in eine scharfe Klinge. Beide standen sich gegenüber und waren bereit aufeinander loszugehen, als plötzlich beide jeweils eine schwarze Faust auf dem Kopf traf. Die Hakiverstärkten Fäusten gehörten Masamune, der die Streitereien von zwei ihm nahe stehenden Personen, nicht mehr aus hielt. „Könnte ihr euch beide für fünf Minuten lang nicht streiten, ich krieg davon nur eine verdammte Migräne!“ schrie Masamune genervt. „Tut mir leid Mune, als Entschuldigung las uns heute Nacht was ganz besonderes machen, kleiner Tipp es hat etwas mit mir, dir und, wenn ich die Drogen die ich dabei habe richtig dosiere, der netten Brünetten aus dem Càfe zu tun.“ entschuldigte sich Shion und warf Lärad bösen Blick zu, was aber durch eine weiteren Kopfnuss des Schwertkämpfers endete. „Lass uns weiter gehen, wie sollten in ein paar Stunden bei Faux sein und ein paar wichtige Sachen mit ihm besprechen. Ich habe wirklich keinen Bock drauf, weder haben wir die Zeit hier die guten Bars ein Besuch zu erstatten oder auf diesen General Maw zu treffen von den ich so viel Gehört habe. Bedauerlich das er gerade in einen Auslandseinsatz ist.“ beklagte Masamune seine Situation. Plötzlich kam ein schwarzhaariger Junge angerannt der von einen großen Hund gejagt wird. Der Junge stoß auf Masamune und fiel auf dem Hintern hin, dieser richtete einen kurzen Blick auf den Jungen und dann schaute er auf den großen Hund, der den Jungen gerade noch gejagt hatte. Masamune starte intensiv in die Augen des Hundes, bis schließlich der Vierbeiner vor Angst weglief. Masamune beugte sich zum Jungen hin und sagte: „Pass besser auf wo du langläufst, sonst verletzt du dich noch.“ sprach dieser und half den schwarzhaarigen Jungen wieder auf. Plötzlich erklang eine weibliche Stimme und das dreier Gespann sah wie eine junge Nonne auf sie zu rannte. Sie wurde langsamer und blieb vor Lion stehen. „Laufe nicht alleine hier in den Gossen herum, hier wimmelt es nur vor gefährlichen Menschen, die dir etwas antun könnten!“ schimpfte die Nonne.
      „Sie müssen besser aufpassen, sonst wäre der kleine hier noch wortwörtlich zu Hundefutter geworden, hätte ich den Köter, der ihm gejagt hat, nicht vertrieben.“ sagte der Schwertkämpfer.
      „Vielen dank das sie den Jungen gerettet haben. Ich wüsste nicht was ich machen würde wenn ihm etwas passiert wäre.“ bedankte sich Walburga aufrichtig.
      „Kein Problem, ist keine große Sache. Dennoch es ist wirklich eine gefährliche Ecke hier und nicht besonders sicher für Frauen und Kinder. Wenn sie wollen begleite ich sie gern, bis wir irgendwo sicheres sind.“ bat Masamune seinen Schutz an.
      „Vielen dank, aber nein danke. Ich bin in der Lage mich und meinen kleinen Schützling selber zu verteidigen.“ lehnte die Nonne höflich ab und verabschiedete sich von den dreien.
      „Mune?“ kam es von Shion.
      „Ja, was gibs Shion?“ fragte Masamune.
      „Hast du etwa mit der Schlampe da geflirtet?!“ kam es lauthals von der Kunoichi.
      „Natürlich nicht! Ich war nur höflich, tief drinnen bin ich ein Gentleman. Vor allem ist sie eine Nonne, sie dürfen ja keine Beziehungen haben, glaub ich.“ verteidigte sich der Schwertkämpfer.
      „Dennoch hat diese kleine Nonne ein hübsches Gesicht und ich konnte leicht unter den Roben erkennen das sie eine gute Figur hat.“ erwiderte sie.
      „Ich schwöre beim leben meines Vaters, ich habe nicht mit ihr geflirtet. Lärad sag ihr das ich von ihr nichts wollte.“ verteidigte sich Masamune weiter.
      „Zieh mich bitte nicht da mit hinein.“ sagte Lärad nüchtern.

      Walburga ging die Gasse hinab in Richtung des Waisenhauses und hielt Lion an der Hand. „Bitte mach das nie wieder. Ich hab mir große sorgen gemacht, ich will mir gar nicht erst vorstellen was passiert hätte wenn du unter die falschen Leute gekommen wärst.“ sie drückte dabei seine kleine Hand fester. „Ich weiß das du aufgebracht bist, nach dem Nobel weg ist und ich Morgen auch gehe, wirst du hier ziemlich einsam sein. Aber ich verspreche dir das wird nicht lange dauern.“ Walburga blieb stehen und ging die Hocke, um mit Lion auf Augenhöhe zu sein. Sie streckte den kleinen Finger aus für ein versprechen. „Ich verspreche dir das ich so schnell wie es geht zurückkomme und dich mitnehme. Dann können wir gemeinsam als richtige Familie zusammenleben.“ Lion krümmte seinen kleinen Finger über ihren.

      Am nächsten Tag verabschiedete sich das gesamte Waisenhaus von Walburger. Sie stand draußen mit einen schweren Koffer, während sich die ganze Belegschaft und die Waisenkinder vor ihr standen und sich gebührlich von ihr zu verabschieden. Sie umarmte jede einzelne der Schwestern und den kleinen Lion, zum Schluss umarmte sie die Oberen Angelika und flüsterte ihr etwas ins Ohr: „Wenn Lion irgendwas passiert schlitze ich dir deinen Bach auf.“ Angelika wurde kreidebleich im Gesicht. Und Walburga verabschiedete sich mit einen breiten Grinsen.

      ~ 1992 ~

      Der 15 Jähriger Lion befand sich mitten in einer Prügelei mit einen großen Typen mit fetter Wanze, dieser Prügelte auf den Schwarzhaarigen ein, dieser schützte seinen Kopf gegen die Schläge des Fettsackes und wartete auf seine Gelegenheit zu kontern. Die hiebe des Kolosses war so stark, das es für Jinx so anfühlte als würden seine Arme jeden Moment brechen. Als der Fette kurz einhielt nutzte Lion die Chance und rannte auf ihm zu, mit kräftigen tritt gegen die Weichteile seines Gegenübers brachte er diesen auf die Knie. Lion packte ihm am Kragen und verpasste ihm eine harte Kopfnuss, so das sein Gegner Bewusstlos umfiel, wie ein gerade gefällter Baum. Jinx stand triumphierend, aber schwer verletzt über den fetten Wanzen und begann ihm nach Geld und schmuck zu durchsuchen. Seine Beute fiel dabei recht mager aus und als er im begriff war zu gehen kamen einige Freunde des Bewusstlosen auf ihm zu und griffen ihm an. Lion war selber zu verletzt und zu erschöpft um alle zu besiegen, deshalb holte er aus seiner Jacke eine selbstgebastelte Rauchbombe heraus und warf sie auf den Boden. Die Sicht der Feinde war blockiert und Lion nutzte die Chance zu fliehen. Jinx versteckte sich in einer engen Gasse zwischen Müll und dachte über seine Situation nach. Vor einen Monat lebte er noch noch im Waisenhaus und jetzt kämpfte er auf der Straße um sein Überleben. Er floh weil er mitbekommen hat das es geplant war, das dieser ein Mitglied eines Ordens werden sollte. Jinx selber war nicht begeistert und wollte nicht ihn Zölibat leben und vor allem nicht unter den strengen Regeln einer Religion die ihm nicht Interessierte. Lion pfiff auf die Kirche, auf den Kardinalen des Ostens, den Dominus und er gab vor allem ein Scheißdreck auf den Propheten, Gott Lysop, im war das alles egal.

      ~ Gegenwart; das Waisenhaus; Goa Königreich ~

      Die maskierte Walburga ging durch die Flure des Waisenhauses, in der sie Aufwuchs, und erinnerte sich an ihre Kindheit und vor allem an die einzige Person die sie als eine Familie ansah. Sie hörte plötzlich ein leises Geräusch aus einem der Zimmer. Eine Stimme. Aber die Stimme gehört nicht einen Kind, sie gehörte einer erwachsenen Frau. Walburga öffnete unsanft die Tür und fand eine ältere Nonne mit Sommersprossen und Falten um die Augen- und Mundwinkel. Walburga erkannte sie sofort und kam langsam zu ihr und lag ihre Hand sanft auf die Wange der verängstigten Nonne. „Lange nicht gesehen Schwester Claudia, schön zu sehen das es ihnen gut geht.“ sagte Walburga freundlich.
      „Wer sind sie? Was wollen sie?“ stotterte Claudia.
      „Haben sie mich etwa vergessen? Stimmt ja wir haben uns fast ein Jahrzehnt nicht mehr gesehen. Sie waren stets meine Lieblings Schwester.“ mit diesen Worten wante sich Walburga von Claudia ab und verließ das Zimmer und schließlich das Gebäude und hinterließ hinter ihr ein Blutbad.
      "Walburga?" sagte die verängstigte Nonne leise.

      Kapitel 18 - Lion und Helena
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      Jinx lief durch die Flure des Versteckes, auf der Suche nach seinen Zimmer, doch erfand dieses nicht. Orientierungslos ging er jeden weg und nahm jede Abzweigung, doch sein vorhaben blieb fruchtlos und Lion hoffte nur noch jemanden zu finden der sich hier halbwegs auskennt, bis er schließlich an einen Wegende gelang. Als er gerade im begriff war wieder in die andere Richtung zugehen, fiel ein kalter Tropfen, einer seltsam klebrigen Flüssigkeit auf seinen Nacken. Jinx blickte rauf und sah einen großen Schleimklumpen auf der Decke der im anstarrte. Jinx schluckte nervös und begrüßte Thalassa die nach unten fiel, vor die Füße des Katzenjungen und nahm eine menschliche Gestalt. Der Körperbau war zwar Menschlich, aber sie bestand nur aus einer durchsichtigen, hellblauen Substanz.
      „Sag mal, die kennst dich doch hier aus, oder nicht?“ fragte der Junge nervös und Thalassa nickte nur.
      „Könntest du mir den weg zu meinen Zimmer zeigen, natürlich wenn du weißt wo es liegt.“ Thalassa schaute Lion an und zuckte mit den Schultern.
      „Du weißt es auch nicht. Stimmt woher auch, aber du könntest mich vielleicht zu diesen Blaise bringen, ich hätte eine frage an ihm.“ Die Schleimfrau nickte mit einen freundlichen lächeln und griff Lion an der Hand und zerrte im hinter ihr her. Nach einigen Minuten des herum ziehen durch Thalassa kamen sie an der schweren Tür der Werkstatt an. Thalassa kroch durch die Schlitze der Tür und öffnete diese von ihnen heraus. Lion tratt in die Domäne des Wissenschaftlers ein, wo an neuen Waffen und Gimmicks arbeitet, die entweder dazu dienen Feinde effizient auszuschalten oder den Alltag der Söldner zu vereinfachen. In der Werkstatt fand er verschiedene Waffen, von einfachen Schusswaffen bis zu seltsamen Rüstungsteilen, sowie auch Mechanische teile von Cyborgs die abgeschlachtet wurden und schweren Ketten hingen. Jinx bestaunte die vielfallt der Werkstatt und war zudem neugierig was all diese Waffen können. Thalassa führte den Schwarzhaarigen zu Blaise, der gerade dabei ist einen roten Cyborgarm auseinander zunehmen. Lion räusperte sich laut um auf sich aufmerksam zumachen. Blaise trähte sich um und sah den Neuling. „Kann ich dir helfen?“ fragte der Wissenschaftler.
      „Ich hätte eine Frage. Hast du zufällig eine Waffe aus Seestein?“ kam es von Lion.
      „Mal schauen. Bevorzugst du lieber eine Schusswaffe mit Seesteinkugel oder eher etwas in Richtung hieb und Stich Waffe?“ fragte Blaise.
      „Willst du nicht wissen wo für?“
      „Brauch ich nicht, ich kann mir schon denken wo für. Auf dem Schlachtfeld triefst du viele starke Gegner, einige haben Teufelskräfte und wenn du viel Pech hast, handelt es sich um einen Logianutzer. Soweit ich das einschätzen kann bist du noch nicht in der Lage Rüstungshaki einzusetzen, deshalb wäre eine Seesteinwaffe vorerst eine gute Alternative, aber vor allem denke ich mal das du dich vor Hella schützen willst, hab ich recht oder hab ich recht?“ fragte Blaise rhetorisch und Lion nickte nur. „Also was darf es sein?“
      „Ich hab keine Erfahrung mit Schusswaffen, vielleicht so was wie ein Dolch, das man gut unter dem Kopfkissen, aber auch unter der Kleidung verstecken kann.“ beschrieb Lion seine bevorzugte Waffe, da er als Straßendieb selber einen Dolch besaß und eine gewisse Grunderfahrung mit so einen hat. Blaise durchsuchte einen gewaltigen Metallschrank mit vielen Schubladen und holte so was wie ein Dolch heraus, dieser hatte eine schlanke, sehr dünne und spitze Klinge, die einen dreieckigen Querschnitt, der Griff und die Parierstange bildeten ein Kreuz und am ende des Griffes war eine dunkelgrüner Schmuckstein. Blaise überreichte den Gnadengeber an Jinx und erklärte: „Das hier ist ein Stilett, eine einfache Stichwaffe die man gut unter der Kleidung verstecken kann, nur die Klinge ist aus Seestein, der Rest nicht. Es ist sehr leicht, handlich und richtig eingesetzt kann man damit einen Menschen schnell und unbemerkt Meucheln.“ Lion nahm die Waffe in die Hand und teste aus wie es in dieser lag. Zufrieden mit seiner neuen Waffe bedankte er sich bei Blaise und verabschiedete sich, dabei konnte er nur knapp einer Abschiedsumarmung von Thalassa entgehen.

      Der restliche Tag verging ansonsten recht schnell, nach dem Mittagessen gab es einen Drill von Ian der den Jungen mit seinen harten Trainingsstil die Hölle heiß machte und ihm mit einigen blauen Flecken und einer fast ausgekugelten Schulter zu Ophelia schickte. Am ende des Tages ging Jinx in seinen Zimmer, der es durch die Hilfe von Camo fand und versuchte sich den Weg besser einzuprägen, dort viel er auf sein Bett. Jede Faser seines Körpers schmerzte und er war einfach nur noch fertig von Ians Höllentraining, das aus 3 mal 200 Sit Ups, 3 mal 200 Liegestütze, 3 mal 100 Klimmzüge, einen 40 km Sprint mehrmals um die Insel herum bestand und einigen Techniken zur Selbstverteidigung beinhaltete. Lion zog sich die verschwitzten Kleider von Leib und verkroch sich unter der Decke, dabei versteckte er sein Stilett unter dem Kopfkissen, wo er erschöpft einschliff. Mitten in der Nacht wo alle tief und fest schliefen, kam eine metallische Flüssigkeit durch die Ritzen der Tür, dieses flüssige Silber nahm ohne laut die Gestalt Hellas an. Das Dienstmädchen nährte sich leise den schlafenden Lion und nahm sacht seine Hand unter der Decke heraus. Sie verwandelte ihren Zeige- und Mittelfinger in eine Schere und stutze seine Fingernägel, dann kam die andere Hand dran. Die abgeschnittenen Fingernägel tat Hella in eine kleine, verschließbare Plastiktüte und steckte diese ein. Hella saß auf dem Bett von Lion und sah im an, sie überlegte sich ob sie gehen sollte oder doch ihren Bedürfnis folgen sollte, sie strich mit ihrer zarten Hand einige Strähnen von Lion aus dem Gesicht. „Er hat ein niedliches Gesicht, ich würde nur zu gern sehen wie er rot und nervös wird wie heute Morgen. Meister Camo schläft tief und fest, zum Glück habe ich mit ihm und Meister Burnside ein kleines Trinkspiel gemacht, als dürfte er für eine weile außer Gefecht sein, und Thalassa ist bei Meister Blaise, all die anderen sollten auch tief und fest schlafen, ich sollte vielleicht die Chance nutzen.“
      Hella schüttelte Lion leicht und weckte ihm dabei auf. „Was ist?“ fragte Lion noch schlaftrunken und bemerkte Hella die vor ihm auf dem Bett saß. „Es tut mir leid das ich dich so spät in der Nacht wecke, aber es gibt da was, was ich ich von dir möchte.“ sagte Hella. Lion war perplex und fragte sich was sie von ihm wollte. „Was möchtest du von mir?“ fragte er. Hella beugte sich nach vorn zu Jinx und flüsterte sinnlich in sein Ohr: „Dich.“ Lion wurde knallrot im Gesicht und öffnete seinen Mund ungläubig.
      „M-mich? I-ist das dein ernst?“ stotterte Lion nervös und Hella kicherte leise.
      „Du musst wissen es schon lange her das ich das letzte mal mit jemanden geschlafen habe, da stauen sich die Gefühle auf und es wächst mit der Zeit das Bedürfnis nach Intimität.“ sprach Hella verführerisch und lies dabei auf der Brust Lions ihren Zeige- und Mittelfinger spielerisch nach unten gehen.
      „Aber, aber du hast doch gesagt die liebst Kira. Würdest du keine Schuldgefühle bekommen wenn du sie betrügst.“ versuchte Lion Hella zu überzeugen ihr treiben zu beenden.
      „Hast recht, ich würde sie betrügen. Ich wäre damit ein sehr böses Mädchen das man bestrafen müsste.“ zwinkerte Hella mit einen schelmischen lächeln auf dem Lippen, während der Schwarzhaarige versuchte seine Erregung zu unterdrücken, nahm sie Lions rechte Hand und führte diese auf ihre Brust, das Blut Lions schoss von seinen Kopf zu seinen Intimbereich, wo sich in der Unterhose eine große Beule bildete, als er die großen, weichen Brüste Hellas ertastete. Hella entging das nicht und faste ohne zu zögern an die Beule und umgriff das erregte Glied unter dem Stoff. „Musst nicht nervös sein und dich auch nicht schämen, es ist alles natürlich. Du hast mich und Meister Sundance wegen unseren Streit in der früh ja zurecht gewiesen, ich sollte mich wirklich erkenntlich zeigen das du mich auf mein falsches Verhalten hingewiesen hast.“ kaum hatte sie den Satz beendet gab sie Lion einen sinnlich Zungenkuss, den dieser automatisch erwiderte, dabei griff sie unter die Boxershorts Lions und begann seinen erregten Glied zu massieren. Die zarte Hand des Dienstmädchens hatte den Phallus fest in ihren griff und bewegte diese langsam rauf und runter, bis sie fertig war mit ihren intensiven Kuss mit Lion. Dieser war vollkommen sprachlos und konnte kurz keinen klaren Gedanken fassen. „Wie sehe bist du noch eine Jungfrau heh. Ich wäre nur all zu gern behilflich diesen Zustand zu beenden und dich zu einen Mann zu machen.“ Hella stand auf und zog langsam ihre Kleidung aus, bis auf die weißen Strumpfhalter und Strümpfe, war Helena vollkommen nackt, sie öffnete dabei ihre sonst zu einen Zopf geflochtene Frisur, ihre langen, silbrig weißen Haare ging ihr fast bis zum wohlgeformten Hintern, die Brüste waren groß, mit hellrosafarbenen Nippel, und waren zugleich stramm. Sie setzte sich wieder aufs Bett und griff Lions erregten Schwanz, sie zog langsam die Vorhaut zurück und bewegte ihre Hand zuerst langsam, dann aber immer schnell auf und ab. Lion stöhnte nur und konnte nicht glauben was gerade passiert, das so eine atemberaubende und zugleich wahnsinnige Frau ihm mit ihrer Hand befriedigte, dabei schaute er tief in die silbernen Augen Hellas, die nur Lust und Gier ausstrahlten. Einige Minuten später kam es zum Höhepunkt und Lion entlud seinen Samen.
      „Ich hoffe doch sehr dieses kleine Vorspiel hat dir gefallen.“ sagte Hella mit einen frechen Lächeln auf den Lippen. Lion atmete etwas schwer, er war überrascht und konnte es noch nicht verarbeiten. Hella drückte Lion aufs Bett und erhob sich über ihm wie ein Sukkubus, der bereit ist die Lebenskraft eines Mannes über den Koitus zu entziehen.
      „Beginnen wir jetzt mit den richtigen Spaß, wenn du brav mitmachst und dich nicht wehrst wird es nicht wehtun, vielleicht ein bisschen aber mehr auch nicht.“ sprach der silberhaarige Sukkubus. Lion der zwar erregt war, aber nicht bereit diesen schritt zugehen, da diesem in den Sinn kam was passieren würde wenn Kira und die anderen etwas davon erfahren würden. Der Katzenjunge griff unter seinen Kissen und holte die Stichwaffe heraus, ergriff Helena an die Schulter und tauschte so die Positionen wo er oben lag und das Dienstmädchen unten, dabei drückte er die Spitze an ihre Halsschlagader, nicht zu fest um sie verletzen aber nah genug damit sie ihre Teufelskräfte nicht nutzen konnte.
      „Oh mei, du willst also lieber oben sein? Das gefällt mir nicht, ich bin lieber die Dominate, ich liege Oben.“ sprach Helena mit einen befehlenden Ton.
      „Ist mir egal was du willst, das ist jetzt genug. Geh einfach.“ befahl Lion.
      „Warum? Hat es dir nicht gefallen oder liegt es an mir. Hasst du mich etwa?“ fragte Hella traurig. Lion ging von ihr runter und seufzte leicht. „Nein ich hasse dich nicht und na ja es hat mir gefallen, dennoch sollten wir nicht weiter gehen. Ich hab schon so ein schlechtes Gewissen nach dem du mir einen runtergeholt hast.“ sagte Lion.
      „Wieso hast du ein schlechtes Gewissen? Hast du etwa eine Freundin oder jemanden in den du verliebt bist?“ fragte Helena.
      „Es ist kompliziert. Es ist wirklich nichts persönliches, unter anderen Umständen hätte ich ja nur all zu gern weiter gemacht, aber du solltest wirklich gehen.“ sagte Lion mit seinen Blick nach unten. Hella fast mit ihren beiden Händen sanft das Gesicht des Schwarzhaarigen und Küsste ihm wieder auf dem Mund. Geschockt packte Lion mit seiner linken Hand Hellas beide Hände und drückte sie wieder aufs Bett und das Stilett in seiner rechten drückte er es wieder an ihre Kehle. Das Dienstmädchen lag mit erröteten Wangen und liebevollen lächeln einfach nur da.
      „Ich hab doch gesagt das du aufhören sollst.“ kam es von Jinx verärgert.
      „Ich muss gestehen es gefällt mir irgendwie.“ sagte Hella erregt.
      „Was denn?“ fragte er nach.
      „Das du gerade der Dominante bist. Das ist wirklich das erste mal das mir so was gefällt, wo ich nicht die Dominate bin, sondern die Dominierte.“ kicherte Hella. Lion war verwirrt und fragte sich was mit ihr nicht stimmte, sie lag unter ihm vollkommen hilflos und nackt, doch das beunruhigendste war, das es ihm gefiel. Im gefiel es über ihr zu sein, er war in seinen ganzen Leben ganz unten, fast alle Menschen die er begegnete haben auf ihm herab geschaut, doch diesmal schaute er herab. Herab auf das wunderschöne Gesicht Hellas, ihren vollen Lippen, das silberne weiße Haar, die Augen die ihm entgegen strahlten wie Silbermünzen. Er lies ihre Hände los und legte seine Waffe zur Seite, Lion wollte nicht mehr dagegen ankämpfen und küsste Hella, sowie sie es bei ihm tat. Er gab sich ihr hin, mit ihrer freien Hand führte Hella Lions erregtes Glied ihn ihre Lustgrotte. In diesen Moment wurde aus dem Jungen ein Mann. Lion spürte wie sein Körper ganz heiß wurde, Schweißperlen tropften von seinen rücken herab, sein Atem war schwer und heiß, Hella hatte mit ihren Armen und Beinen Lion umklammert und beide stöhnte leise und gaben sich hin und gaben sich des öfteren einen Zungenkuss der nur vor Lust trotzte. Beide verloren jegliches Zeitgefühl, für sie war jede Sekunde wie eine Stunde, jede Stunde war wie eine Sekunde. Das Liebesspiel kam bald zu ihren Höhepunkt, als beide zum erlösenden Orgasmus kamen, dabei zog Lion seinen Phallus heraus und entlud seinen weißen Lebenssaft über Hella. Er sackte zusammen und lag neben Helena, die ihm anlächelte.
      „Für dein erstes mal warst du ziemlich gut. Es ist schon lange her als ich das letzte mal gekommen bin, ständig zu Masturbieren ist auch nicht das wahre.“ sagte die Silberhaarige und strich liebevoll über das Gesicht von Lion, der zu dieser Nacht zum Mann wurde.
      „Es war für mich auch wunderbar, aber wir sollten das lieber für uns behalten, das soll bitte unser Geheimnis bleiben.“ sagte Jinx.
      „Hört sich wie eine Affäre an, natürlich werde ich das für mich behalten, aber nur wenn du mir einen Gefallen tust.“ sagte Hella.
      „Was für ein gefallen wäre das?“ fragte er.
      „Ich möchte dich als meinen Liebhaber, du wirst hin und wieder meine Bedürfnisse erfüllen, dabei kann ich dir einige Tricks und Techniken beibringen, wenn nicht werde ich natürlich jeden davon erzählen, ganz besonders Kira.“ sagte Hella mit einen finsteren Lächeln, dabei wurde Lion ganz blass im Gesicht.
      „Kira? Wieso ausgerechnet ihr?“ stellte sich Lion dumm.
      „Meister Burnside redet wenn er seinen Rausch ausschläft, ich konnte so erfahren das du und sie Zwangs verlobt seit.“ erklärte Hella.
      „Was hast du jetzt vor?“ fragte Lion nervös. Hella rückte an Lion etwas näher und gab ihm einen leichten Kuss auf dem Mund. „Nichts. Ich sag mal so, du gefällst mir und mir gefällt vor allem Kira, warum soll ich mich nur für eine Person interessieren, ich wollte schon immer ein Harem haben.“ sagte das Dienstmädchen mit ein verschwitzten Grinsen.
      „Ein Harem? Davon träumen meistens 12 bis 14 Jährige Jungs die keine echten Mädchen kennen und zu schüchtern sind mit welchen zu reden.“ kommentierte der Schwarzhaarige, dabei zwirbelte Hella verärgert Lions Nippel. „Ich bin bereit Kira zuteilen, du kannst sie Heiraten, aber ich möchte das du mich auch ehelichst.“ erwiderte Helena.
      „Was zum Teufel! Nicht dein ernst? Polygamie? Wie kommst du drauf?“ stellte Lion die berechtigte frage.
      „Wenn kümmerst, technisch gesehen sind wir ja Gesetzlose, da ist es doch egal ob wir in Monogamie oder in Polygamie leben. Außerdem kann ich so in der nähe Kiras sein und wer weiß vielleicht teils du das Bett mit zwei Frauen statt nur mit einer jetzt. Natürlich kann ich dich dazu zwingen, denkst du wirklich das ich schwächer bin als du, ich hab mich die ganze Zeit zurückgehalten, mehr nicht. Du magst diesen netten kleinen Dolch haben, aber das reicht bei weiten nicht.“ sagte Helena und stand auf um sich wieder anzuziehen. „Ich erwarte deine Antwort morgen, überlege es dir gut.“ als sie fertig angezogen war ging sie durch Tür und sagte zum Schluss: „Gute Nacht Lion oder soll ich dich vielleicht Liebster nennen.“
      Lion starrte nur gegen die Tür und dachte sich einfach nur was für eine verfluchte Scheiße das war. An einen Tag war er ein gewöhnlicher Straßendieb, am nächsten Tag ist er ein Söldner im Ausbildung mit zwei, nicht zu verachtenden aber gefährlichen, Frauen die er Heiraten soll. Er lag einfach nur da und lies das Liebesspiel mit Hella in seinen inneren Auge abspielen. Er wusste nicht ob Hella wirklich eine Liebeskranke Frau war, die jedes Mittel recht ist um an die Person ihrer Begierde zukommen, oder doch nur ein Dämon in Menschengestalt, die mit den Leben und Herzen von anderen herumspielt. Dabei spürte ein leichtes stechen im Herzen als an Kira dachte, er wunderte sich ob es Schuldgefühle sind die ihm schmerzten.
      Während dessen lehnte sich Helena, mit erröteten Wangen, auf der anderen Seite gegen die Tür und fasste sich an die Brust. Sie wunderte sich warum ihr Herz so schnell schlug, der Moment als Lion über ihr lag begann ihr Herz zurasen, so wie damals als sie Kira das erste mal begegnete und sich in sie verliebte. Doch sie konnte nicht weiter darüber nachdenken als eine laute Explosion zuhören war und das ganze Versteck bebte.

      Kapitel 19 - Hat es dir gefallen?
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      ~ kurz zuvor ~

      Kira lag im ihren Zimmer und wälzte sich in ihren Bett herum, Decke und Kissen flogen vom Bett, ihr Schweif schwang sie unkontrolliert herum, dabei traf sie ein Nodachi das an der Wand hing und dieses fiel herunter. Sie wachte leicht geschockt von Lärm auf und faste sich am Kopf, da sie einen Kater hatte.
      „Scheiße tut mir mein Schädel weh.“ jammerte die Blonde „Nie wieder. Ich schwöre nie wieder werde ich trinken.“ schwor Kira, bewusst das sie das jedes mal sagt, sich aber nicht dran hält. Mit einen schweren Kopf stand sie auf und ging aus ihren Zimmer in Richtung Küche um etwas zu naschen. Dabei dachte sie über Lion nach mit dem sie Angestoßen hatte:
      Lion scheint wirklich nett zu sein, wobei er wirkt auf mich so als sei er die ganze Zeit Niedergeschlagen. Er hatte wohl auch kein so leichtes Leben, vielleicht sollte ich ihm ein kleinen Besuch erstatten und etwas aufmuntern. Ich will ihm mal richtig fröhlich und lachend sehen und nicht ständig so grimmig.“ Sie erinnerte sich wie Lion sie als niedlich bezeichnete und mit ihr gemeinsam trank, dabei schlug ihr Herz schneller, sie wusste nicht warum. Als sie bei Lions Zimmer ankam hörte Kira eine feminine Stimme mit ihm reden und sie öffnete die Tür heimlich einen Spalt, um zusehen mit wem er sich so spät unterhielt. Sie war geschockt als sie sah wie die nackte Helena über Lion lag, bereit zum Koitus. Kira dachte sich dass das Dienstmädchen versuchte sich Lion aufzuzwingen und wollte eingreifen, doch dies war nicht notwendig, Lion schaffte die Kontrolle zu übernehmen und diesmal lag er oben. Die Lizarddame war überrascht: „Es ist das erste mal das ich Hella nicht oben liegen sehe, diese Nymphomanin hat es immer geschafft die Kontrolle zu behalten und war stets die Dominante.“ Sie verfolgte das kurze Gespräch heimlich mit.
      „Ist mir egal was du willst, das ist jetzt genug. Geh einfach.“ befahl Lion.
      „Warum? Hat es dir nicht gefallen oder liegt es an mir. Hasst du mich etwa?“ fragte Hella traurig. Lion ging von ihr runter und seufzte leicht. „Nein ich hasse dich nicht und na ja es hat mir gefallen, dennoch sollten wir nicht weiter gehen. Ich hab schon so ein schlechtes Gewissen nach dem du mir einen runtergeholt hast.“ sagte Lion.
      „Wieso hast du ein schlechtes Gewissen? Hast du etwa eine Freundin oder jemanden in den du verliebt bist?“ fragte Helena.
      Kira war überrascht, hatte sich Lion wirklich in sie verliebt, sie wusste nicht was sie davon halten sollte, ihr Herz raste und das Blut schoss ihr in den Kopf.
      Fuck. Fuck. Fuck. Hat er sich wirklich im mich verknallt, schön er hat mich nackt gesehen, aber im Vergleich zu Hella bin ich gerade mal die zweite Wahl und wir kennen uns nicht mal richtig.“ Sie beobachtete die beiden ihn aller ruhe weiter, sie sah wie Hella im küsste und dieser sie aufs Bett drückte mit seinen Dolch in der Hand, an ihrer Kehle. Bis es schließlich zum Liebesakt zwischen den Schwarzhaarigen und der Silberhaarigen kam. Kira beobachtete das ganze, sie wich keinen Sekunde von diesen Schauspiel ab, die Blonde konnte sich nicht helfen, sie Genoss diesen Anblick. Kira fühlte weder Wut noch Neid, nur das starke verlangen mitzumachen, sie konnte zwar einen ausgebildeten Soldaten, der schwerbewaffnet ist, ohne zu zögern entwaffnen und Kampfunfähig machen, ohne eine Spur von Angst, aber wenn es um Liebe ging, den Akt zwischen zwei Erwachsenen, da wurde sie wieder zum unerfahrenen, schüchternen Teenager. Kira wurde durch das Treiben der beiden erregt und konnte sich nicht helfen, sie saß vor der Tür, die gerade mal ein paar Zentimeter offen war, starrte auf Lion mit lüsternen Augen, wie er in Hella ein drang, sie leckte sich ihre Lippen mit ihrer langen, gespaltenen Zunge und ihre Hand tauchte in ihre Feuchtgebiete hinab. Sie machte ihm keinen Vorwurf, auch sie war mal von den silberhaarigen Sukkubus verführt worden, doch ihr Kontrollzwang, ihre Obsession, das ständige stalken und ihre unkontrollierbare Eifersucht schreckte die Lizarddame ab, sie entwickelte eine starke Angst vor ihr, da Helenas Temperament unberechenbar war und sie wusste nur all zu gut wozu sie fähig ist. Kira beobachte das Paar bis zum Höhenpunkt, sie musste dabei die ganze Zeit aufpassen das sie keinen laut von sich gibt, sie wäre am liebsten reingegangen und hätte mit gemacht, aber sie konnte nicht, sie war viel zu sehr gehemmt, zum Schluss war es auch für sie soweit, sie kam selber zum Höhenpunkt und musste sich auf die Lippen beißen um keinen laut von sich zugeben. Erschöpft stand die Blonde auf und ging heimlich wieder in ihr Zimmer, hoffend selber eine Gelegenheit zuhaben um mit ihren Verlobten in spe etwas Zeit zu verbringen.

      ~ Gegenwart ~

      Die Explosion war im ganz Versteck zuhören und riss dabei jeden schlafenden Söldner aus seiner Traumwelt. Lion zog sich schnell an und packte seine Waffe, er öffnete die Tür hektisch, nicht bewusst das Hella davor stand. Die aufreißende Tür quetschte sie gegen die Wand, wo sie sich instinktiv in ein Flüssigessmetall verwandelte, um keinen schaden davon zutragen. „Lion passe besser auf, du könntest noch jemanden verletzen.“ sagte Hella in ihrer elementaren Gestalt. „Was zum?! Bist du das Hella?“ fragte Lion, er erinnert sich das sie von eine gefährliche Teufelsfrucht gegessen haben soll. „Hast du etwa von einer Logiafrucht gegessen?“
      „Natürlich, hat man es dir nicht gesagt? Ich habe von der Quecksilber-Frucht gegessen und bin dadurch ein Quecksilbermensch geworden, es war ein Geschenk von Meister Ronin.“ erklärte das Dienstmädchen als sie wieder zum Menschen wurde.
      „Man hat mir nur gesagt das du eine tödliche Teufelskraft hast, nicht das es sich dabei um eine Logia handelt.“ sagte Jinx.
      „Keine sorge, es ist nur gefährlich wenn du zu lange im Kontakt mit meinen Silber kommst, ich kann meine Finger in Scheren verwandeln und so dir ganz schnell Fingernägel und die Haare Schneiden ohne die Gefahr einer Quecksilber-Vergiftung. Wobei die Dämpfe die ich abgäbe kann ich nicht kontrollieren, musst dann viel Abstand halten und die Luft anhalten.“ warnte im Hella „Aber genug mit den Small-Talk, gehen wir lieber schnell zu Meister Burnsides Büro, wenn ein Angriff stattfindet sollen wir uns immer bei seinen Büro treffen.“ sprach Hella und lief mit Jinx zu Ians Büro.

      ~ Draußen ~

      Draußen auf dem Festland versammelte sich eine kleine, bizarre Armee, einige trugen bunte Kleidung andere wiederum waren im Gesicht wie Clowns geschminkt. An der Spitze dieser Armee befanden sich Claw, Scorch und Panic, die sie Anführten.
      „Feuert weitere Panzerfäuste ab! Feuer! Feuer! FEUER!“ schrie Scortch lauthals und erfreute sich an den Explosionen und den Flammen, während seine untergebene weitere Panzerfäuste auf den geheimen Eingang feuerten. Als die Tür schließlich offen gesprengt war gingen Scorch und Claw, mit einen Großteil ihrer Truppen in den Berg. Panic blieb mit den Rest draußen um jeden der fliehen will abzufangen.

      ~ Ians Büro ~

      Die ganze Truppe hatte sich in Büro versammelt und schaute auf eine Leinwand, wo man durch die Videoüberwachungsteleschnecken die Eindringlinge sieht. Bis auf Camo der noch einen starken Kater hatte, besprachen sie die Verteidigung.
      „Das sind doch diese Freaks von Circus Macabre, oder nicht? Was wollen diese Arschgeigen von uns?.“ fragte Sundance.
      „Weiß nicht, versucht ein paar am Leben zulassen, damit wir sie später Ausquetschen können.“ sagte Ian mit einer Zigarre im Mund.
      „Wie ich das Beurteilen kann gehen einige von diesen Störendfriede in Richtung meiner Werkstatt. Wenn ihr mich entschuldigt, ich gehe dort hin und halte sie auf, bevor sie nicht an die Waffen kommen, die dort noch liegen. Ich werde Thalassa als Verstärkung mitnehmen.“ kaum war Blaise fertig, ging er schon mit dem lebenden Schleim im Gepäck.
      „Gut. Opehlia ich möchte gern das du das Schiff von ihnen Kaperst, die meisten sind wahrscheinlich auf den Festland und hier im Gebäude, das heißt es werden nicht sehr viele ihr Schiff hüten.“ sprach Ian und Opehlia nickte nur. „Lärad du übernimmst diejenigen die draußen wache halten.“ befahl der Alte.
      „Verstanden.“ sagte der Grünhaarige.
      „Camo. Camo!“ schrie Ian.
      „J-ja.“ hielt sich der verkaterte Lizard seinen Schädel.
      „Sie haben einen riesigen Bären mit sich, entweder ein Zoan oder ein Mink. Du übernimmst ihm, falls der da wirklich ein Mink ist wärst du der ideale Gegner, falls er eine Zoan-Kraft hat ist es auch in Ordnung.“ sagte Ian zu seinen Ziehsohn.
      „Wird gemacht, aber schreie nicht so herum, mir platzt der Schädel.“ sprach Camo leise und Ian ignoriert es einfach.
      „Die anderen verteilen sich auf den Fluren, wenn etwas schief geht oder es ein Problem besteht kontaktiert ihr mich sofort. Wobei, Lion du begleitest Kira, halte dich an sie und es wird alles gut gehen. Bedaure das dein erster, vielleicht auch letzter Kampf, schon so früh beginnt.“ entschuldigte sich Ian sarkastisch bei Jinx.
      „Sehr motivierend.“ kommentierter dieser.
      „Gut Leute, lasst uns in ein paar weißgeschminkte Ärsche treten!“ kam es euphorisch von Ronin.
      „Du nicht! Du bleibst hier und hältst die Stellung. Wenn du los lägst müssen wir uns eine neue Unterkunft suchen.“ sagte Ian genervt.
      „Wie meinen? Sogar Jinx zieht in den Kampf, und der hat so gut wie keine Erfahrung im Kampf gegen Soldaten.“
      „Darum soll er auch Kira begleiten, damit er Erfahrung sammeln kann. Also benimm dich nicht wie großes Kind und behalte die Monitore im Auge.“ befahl der Alte und verließ mit den anderen das Büro und ließ Ronin schmollend zurück.

      Lion war mit Kira unterwegs, weder schaute er ihr in die Augen und noch redete er ein Wort mir. Selbst jetzt hatte er Schuldgefühle, die er nicht unterdrücken konnte.
      „Ist was Pussymann? Siehst ein wenig bedrückt aus. Hast du etwa Angst?“ fragte Kira.
      „Es ist nichts, bin halt etwas Nervös. Ist das erste mal das ich gegen richtige Soldaten kämpfe, es ist was anderes als gegen Punks und Straßenschläger zu kämpfen.“ erwiderte Lion.
      „Keine sorge, ich passe schon auf das du nicht krepierst.“ grinste Kira freundlich ihn Jinxs Richtung, dieser wunderte sich wie sie so locker sein konnte, in so einer Situation. Sie gingen den Flur entlang bis sie auf die Feinde trafen und sie sofort angriffen. Kira wich den Schüssen gekonnt aus und stürmte auf die Angreifer unbewaffnet los. Sie legt ihren Zeige- und Mittelfinger, sowie ihren Ring- und kleine Finger zusammen und formte eine Klaue. Mt dieser Klaue griff sie den weißgeschminkten Kopf eines Eindringlings und brach ihm Schädel als sie seinen Schädel zusammenpresste. Den Leblosen Leib warf sie mit voller Kraft auf die anderen und schickte welche davon fliegen. Sie packte wieder einen anderen, diesmal am Hals und würgte ihm, dabei schlug sie einen Angreifer hinter ihr mit ihren Schweif gegen sein Gesicht, es brachen einige Zähne aus dem Mund , und schleuderte im gegen die Wand. Jinx stand da und beobachte wie Kira die Männer die Seele aus dem Leib prügelte und sie hatte sogar ihren Spaß dabei, sie lachte, aber nicht wie ein manischer Berserker, es war viel mehr wie das lachen eines Kindes das gerade ein lustiges Spiel spielte. Lion beobachtete das blutige Schauspiel, bis einige von den Männern ihm angriffen, er verwandelte sich in seine Zwischenform und wich geschickt ihren Schwerthieben aus und Kratzte dabei ihnen ins Gesicht, wurde dann aber von einen anderen mitten ins Gesicht geschlagen und flog ein paar Meter zurück. Jinx versuchte sich wieder auf zu rappeln als einer von den Angreifer versuchte im mit seinen Schwert zu töten, Lion zückte sein Stilett und fing den Schwerthieb ab. Er konnte den Angriff aufhalten, auf den Boden liegend trat er dem Mann zwischen den Beinen und stand auf. Mit einer schnellen Bewegung rammte er seinen Dolch ins Auge des Angreifers, dieser schrie auf und Jinx drückte seine Waffe tiefer ein bis die Schreie verstummten. Lion zog sein blutiges Stilett aus der Augenhöhle und lief auf einen Mann zu der Kira von hinten angreifen wollte, er packte im mit dem Arm am Hals von hinten und rammte das Stilett mehrmals in die Nieren, als er diesen losließ fiel der verletzte wie ein nasser Sack zu Boden.

      Während dessen Bekämpfen Ian und Sundace eine andere Gruppe des Circus Macabre die sie antrafen. Ian führte in jeder Hand eine brennende Tonfaklinge mit sich, mit den er die Freaks tiefe Schnittwunden zuführte und gleichzeitig in Brand steckte. Einige feuerten ihre Pistolen auf ihm ab, aber diese prahlten von der verstärkten Haut des Cyborgs ab und hinterließen einzig nur Einschusslöcher auf seinen abgetragenen schwarzen T-Shirt. Sundace sprang über die Angreifer und Kopfüber schoss der Himmelsmensch auf seine Feinde mit seinen modifizierten Pistolen. Jeder Schuss traf sein Ziel perfekt zwischen den Augen, die Kugel selber flog zielstrebig durch die Schädel hindurch zum nächsten Ziel und stoppten erst beim dritten bedauernswerten Clownsoldaten der in Linie stand.
      „Tsk. Beste Söldnertruppe am Arsch.“ spottete Ian.
      „Sind nur ein Haufen von Psychos im Schminke die noch nie einen Richtigen Kampf hatten.“ kommentierte Sunny.
      „Erledigen wie diese Plagegeister so schnell wie möglich, ich möchte endlich wieder in ruhe pennen gehen.“ sagte Ian.
      „Kannst ruhig gehen, ich kann mich selber um alle Kümmern. Ich weiß doch das Senioren viel Schlaf brauchen, also hol dir ein Glas warme Milch und geh ins Bett, alter Sack.“ sprach der Rocker.
      „Soll ich dich auch aufschlitzen Rotznase!“ schrie Ian wütend.
      „Belaste nicht zu sehr dein Kreuz, sonst müssen wir einige Ersatzteile aus der nächst besten Mülldeponie holen.“ erwiderte Sunny und Ian knirschte nur wütend mit den Zähnen, als er einen weiteren Feind kaltblütig niederstreckte.

      Die Auseinandersetzung ging noch eine kurze Zeit weiter, dabei er litt der Schwarzhaarige mehrere Schläge und Tritte, sowie Schnittwunden, aber nichts ernsthaftes. Lion und Kira standen vorerst siegreich da, doch da stimmte was nicht, Lion fühlte keine Angst, sein Puls raste nichtig, sein Herz schlug normal. Das einzige was er fühlte war Freude, Freude daran die Männer besiegt zuhaben, deren Leben zu beenden und ihr Blut an seinen Händen zuhaben. Dabei sah Lion wie einer der Männer versuchte mit letzter Kraft hin wegzukriechen, doch Lion ließ es nicht zu. Er wollte etwas versuchen und verwandelte sich in seine volle Katzengestalt, er stieg auf dem Leib des verwundeten Mannes und schaute ihm an, er konzentrierte sich für eine weile.
      „Was machst du da?“ fragte Kira, doch Lion antwortete nicht, bis etwas aus dem Mund des Mannes kam, es war eine seltsame grüne Energiesubstanz, diese wanderte von Verletzten zu Jinx, der diese Energie in den Mund nahm und runter schluckte.
      „Was war das?!“ schrie Kira verwirrt.
      „Ich schätze mal ich habe gerade seine Seele „gegessen“.“ kam es von Lion, Kira verstand nicht. „Ich hab von einer Mythischen-Zoan gegessen, die mich in so etwas wie eine Seelen essende Katze verwandelt.“ erklärt Jinx in einfachen Worten seine Kraft.
      „Wow, das ist Cool! Von einer Seelen essende Katze habe ich noch nie gehört!“ kam es von überraschten Kira deren Augen funkelten. Lion verwandelte sich wieder in seine menschliche Gestalt und wollte weiter gehen als Kira von hinten ihre Arme um ihm legte und ins Ohr flüsterte: „Hat es dir gefallen?“ flüsterte Kira.
      „W-was denn?“ stotterte Lion.
      „Hat es dir gefallen als du einige der Männer umgebracht hast und als du dem armen Kerl seine Seele verschlungen hast.“ ergänzte Kira
      „Wenn ich ehrlich bin, es hat mir irgendwie gefallen. Es hatte was befriedigendes, etwas befreiendes.“ erwiderte Lion.
      „Ich habs gesehen. Ich konnte sehen wie du gelächelt hast, als du deinen Dolch in ihr Fleisch rammtest, mit deinen Klauen ihre Gesichter zerkratztest. Ich muss gestehen es hat mir gefallen dich so zusehen, ganz wild und ungehemmt, dich mal fröhlich zu erleben und nicht immer so grimmig.“ Lion lächelte nur, er konnte es nicht bestreiten es hat im wirklich gefallen und Kira flüsterte weiter: „Ich frag mich wie sehr es dir gefallen hat?“
      „Ziemlich.“ sagte der Schwarzhaarige.
      „Wirklich? Noch mehr als dein Fick mit Hella, du kleiner perverser Kater.“ flüsterte Kira mit einen bösen Lächeln. Lion wurde blass, sein Herz blieb vor Angst kurz stehen und kein laut kam aus seinem Mund.
      „Ich hab euch beide heimlich beobachtet. Ich bin doch etwas enttäuscht das du mich, deine Verlobte, betrogen hast. Wie es scheint muss ich dich später richtig bestrafen.“ flüsterte Kira verführerisch in Lions Ohr. „Du hast uns die ganze Zeit Beobachtet und nichts gesagt, du wolltest wohl nicht dazwischen funken und die Show genießen?“ sagte Lion plötzlich frech. „Genau, es hat mich angetörnt als du es ihr besorgt hast, auch hatte es mir gefallen wie du die Kerle fertig gemacht hast, es war so als wärst du dafür geboren worden, vielleicht liegt dir es sogar im Blut.“ Kira drückte Jinx fester an sich. „Ich kann mich schon langsam mit den Gedanken anfreunden dich zu Heiraten, vielleicht sollten wir auf ein richtiges Date gehen. Ich würde sehr gern mehr über dich erfahren, mehr von deiner wilden Seite sehen.“
      „Es ist ein seltsamer Zeitpunkt um jemanden um ein Date zu bitten, meinst du nicht? Außerdem warst du nicht ziemlich angepisst als ich dich nackt gesehen habe?“ fragte Jinx.
      „Da warst du auch noch ein fremder, ein kleiner Junge den wir von der Straße aufgelesen haben. Aber jetzt bist du ja kein fremder, du bist mein zukünftiger Ehemann, und kein Junge mehr sondern ein richtiger Mann, der psychopathische Dienstmädchen fickt und ausgebildete Söldner auf blutige Art umlegen kann.“ sagte die Blonde und gab Lion einen Kuss auf die Wange. „Das heißt aber nicht das du mit mir auch schlafen kannst, das musst du dir erst verdienen.“ sagte Kira und lies Jinx wieder los. „Genug geredet Lion, ist gibt noch jede menge Störenfriede hier, die nur drauf warten das wir ihnen in den Arsch treten.“

      Ronin saß im Büro und beobachtete das Treiben seiner Kameraden mit neidischen Blick. Er wollte selber beim Spaß dabei sein und einigen Typen mit seinen Schwert aufschlitzen. Doch dann kam die Kopfschmerzen wieder, es fühlte sich für im an als würde man sein Gehirn mit einen rostigen Messer tranchieren. Er blieb auf dem Stuhl sitzen und massierte sich die Schläfen, dabei beobachtete in einer Ecke das Bildschirms Lion und Kira und war verwundert warum diese im Umarmte.
      Bilde ich mir Sachen ein oder warum umarmt Kira ihm? Noch zu Mittag wollte sie Jinx umbringen und jetzt umarmt sie ihm? Ist was zwischen den beiden vorgefallen oder was ist los? Aber dennoch es ist vielleicht besser so wenn sie sich verstehen. Egal was passiert ist, solange sie da durch gut miteinander auskommen ist es mir recht. Wenn ich so darüber nachdenke, wieso hab ich das Gefühl das ich irgendwas vergessen hab, irgendwas das mit Jinx Zutun hatte. Egal, wenn ich es vergessen hab war es bestimmt nicht so wichtig.“[i]

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