Kapitel 913 - "Kranich erwidert einen Gefallen"

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    • @Kojiki - Nihon Shoki

      Wenn sich Oda keine großen Mühen in Sache Charakterentwicklung gibt, wer dann? Na klar kann man in Mangas Charaktere erwähnen, die sich weiter entwickelt haben, ob nun bei MHA ein paar/diverse Charaktere oder zum Beispiel in Naruto: Sasuke und Naruto. Aber Oda hat es schon desöfteren gebracht Charaktere während eines Arcs oder durch ganz One Piece zu verändern. Allein schon große Charaktere wie Crocodile sind ein gutes Beispiel dafür. Wer hätte gedacht, dass jener noch in der neuen Welt auftauchen wird oder bei der Rettung von Ace und danach Ruffy mitgeholfen hat? Man muss auch mal schauen wie lange OP schon geht und wie viele Charaktere uns schon vorgestellt wurden. Das muss mal ein Mangaka nachmachen. Es ist so viel Charaktertiefe vorhanden, dass ich sogar genug hab und wünschen würde, dass Oda mal auf die Bremse drückt oder besser gesagt der Story Spur folgt.

      Personen wie Judge zu erwähnen, der noch nicht mal als abgeschlossen gilt, weil er zu jeder Zeit noch auftauchen könnte, ist auch leicht gesagt. Auch wenn ich zustimmen würde, dass er eine absolute Katastrophe im WCI Arc war, so hat selbst er nen, wenn auch kleinen, Wandel erlebt.

      Zum einen, wer will denn bitteschön bei jedem zweiten Charakter eine Wandel sehen? Ich wäre nicht froh, wenn Hawkins auf einmal nett wäre. Ob der Feind nun Kaido ist oder nicht, eine Alianz (wie bei Bege) würde ich mir zwischen ihm und Ruffy nicht wünschen. Lieber sollte Oda jenen anders aufbauen, als er es mit Bege gemacht hat. Würde mir eher passen. Aber das ist auch nur meine Meinung ^^. Denke aber das ist nicht der richtige Thread, um über Charaktertiefe in One Piece zu diskutieren.

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      Falls der letzte Absatz nicht reichen sollte, würde ich noch was kleines zum Kapitel sagen. Mir gefiel die Darstellung von Hawkins und bin beeindruckt von seinen Fähigkeiten. Auch wenn es absehbar war, dass Oda wie fast immer einen Kampf nur bei einem Schlagabtausch belässt, so hat mir die Demonstration richtig gefallen. Allerdings bin ich nicht erfreut über den letzten Teil des Kapitels. Zwar ist es gut, dass die Handlung mit O-tama schnell abgehandelt wird, wo ich mich frage, wieso Oda jetzt ein paar Kapitel/Panels dafür "verschwendet" aber bin dann irgendwie dann doch verwundert, wieso es so schnell ging. Mir solls Recht sein ^^.

      Ganz gutes Kapitel und bin echt heiß darauf, wie der Wano Kuni Arc abgehen wird bzw. enden wird.

      Mfg
    • OneBrunou schrieb:

      Ungeachtet dessen, was meine beiden Vorredner schon ganz treffend formuliert haben: Erinnert sich noch jemand an Squardo? Dessen gesamte Mannschaft wurde vom 'Heilsbringer' Roger einst komplett ausgelöscht, bevor er sich Whitebeard angeschlossen hat. Eine Tat, die von ihrer bisherigen Umschreibung her, in etwa dem gleichkommt, was Moria einst gegen Kaido widerfahren ist.

      Ich denke es dürfte klar sein, worauf ich hinaus will.
      Ja das stimmt, ich möchte noch mehr zu Roger hinzufügen. Roger ist durch und durch aufrichtig, aber genauso gnadenlos seinen Feinden gegenüber - und dieses Prinzip verfolgt er wie ein eisernes Gesetz auf den Weltmeeren. Man kann Rogers Charakter, denke ich gut mit Ruffys oder Shanks Charakter vergleichen in dem Sinne. Wobei es sich bei dem Piratenkönig sicher noch mal um den höchsten Titel handelt, was Rogers Handeln umso mehr verdeutlicht. Im Endeffekt sind wir hier im Piratenzeitalter, wo Roger und Shanks schon nicht vor etwas zurückschrecken, auch Ruffy ist ein Pirat, es geht hier immerhin grausam und rau zu, Leuten werden leider, aus welchen Gründen auch immer, gnadenlos abgeschlachtet. Ruffy sagte selber mal, dass er bzw. Piraten keine Helden sind - in dem Kontext, dass sie mit niemandem was teilen müssen. Vielleicht wird es irgendwann sogar Charakterwendungen richtung Ruffy geben, die ihn nochmal etwas ernster bzw. kälter wirken lassen. Im Grunde hat dieser Prozess auch angefangen, da er bei Pedros Tod z.B sofort den Ernst der Lage erkannt hat, der Tod hat ihn irgendwo leider kalt gelassen, aber das schien ihm seit dem Training mit Rayleigh die ganze Zeit bewusst gewesen zu sein, auf was er sich insbesondere in der neuen Welt einlassen wird, und das es viele Opfer geben kann, die er in Kauf nimmt. In der neuen Welt lauert überall Gefahr und der Tod hinter jeder Ecke, wir sind hier quasi im hintersten Ghetto in One Piece angekommen (grade durch Orte wie Phunk Hazard, Wano, WCI die verschiedenen Broker, Untergrund), welches von den mächtigsten beherrscht wird. Wo man nur überleben kann in dem man sich unterordnet oder selbst gegen das Machtgefüge vorgeht, was an sich russisches Roulette ist. Die Zusammenarbeit mit Capone zeigt auch die Richtung und den Ton an, welche die neue Welt vorgibt. Wie Kaido es schon formulierte, die Piratenspielchen sind vorbei. Hinter all dem bunten und lustigen, steckt doch der Teufel subtil im Detail.

      Das OPWiki beschreibt es sehr gut:

      OPWiki schrieb:

      Auch wenn er einer Armee gegenüberstand, die er nicht besiegen konnte, wäre er nicht geflohen: Der Schutz seiner Freunde und die Gefahr, jene könnten verfolgt werden, ließen ihn nie vor einem Feind fliehen. Dieser Charakterzug begleitete ihn soweit, dass er nicht davor halt machte, eine Streitmacht einer ganzen Nation zu zerstören, nur weil jemand einen seiner Freunde beleidigte.[7] Diese Gnadenlosigkeit erfuhr auch Squardo, dessen gesamte Mannschaft Roger aus unbekannten Gründen vernichtete. [8] So charakterisierte Garp ihn als gewalttätig, leicht reizbar und egozentrisch, sobald er wütend wurde. Jedoch im seinem Herzen war er stets aufrichtig.[7]

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Rayleigh. ()

    • Man braucht gar nicht zurück bis zu Roger gehen, es reicht doch schon die Szene ganz am Anfang von OnePiece mit den Bergbanditen.
      Die Banditen haben zuerst auf dicke Hose gemacht, was Shanks und Co nicht sonderlich intressiert hat, als sie dann aber Ruffy geschnappt hatten hat Lucky Lou keine Sekunde gezögert und den Banditen niedergeschossen der Shanks mit der Pistole bedroht hat und sagte dann selbst noch

      Hört zu, Bergräuber!
      Ob ihr Bier auf mich schüttet oder auf mich spuckt,
      darüber kann ich lachen.
      Aber welchen Grund ihr auch habt,
      ich lasse nicht zu,
      dass ihr meinem Freund etwas antut!
      Zuvor Beckmann das sie nicht gegen Heilige Männer kämpfen.

      Piraten sind halt Piraten und machen Piratensachen.
      Jeder folgt seinem Kredo und der Zweck wird die Mittel heiligen.
    • Die Stroh-Stroh Frucht ist interessant. ich finde allerdings, dass man Hawkins nicht zu sehr schwarz sehen sollte, nur weil seine Kraft die Wunden auf seine Männer überträgt. Anders herum kann man eventuell auch annehmen, dass sich seine Leute aus Zuneigung zu ihm opfern. Und auch, dass es eventuell eine Grundvoraussetzung ist um der Bande beizutreten. Auch die Germa hat ihre eigenen "Klone" als Schutzschilde benutzt und war am Ende doch gar nicht so unsympathisch. Oda beherrscht es ganz gut, den Feinden der SHB einen Sinneswandel zu ermöglichen und zu begründen. Deswegen kann ich Hawkins (und weil ich ihn mag!) auch noch nicht als wirklichen und infinitiven äGegner der SHB sehen. Allerdings ist auch der Grund für die Niederlage von Kidd, nochnicht geklärt, der ja mit Hawkins verbündet war. Hier steckt für mich jede Menge Potential für Überraschungen. Von daher sehe ich Hawkins eher noch neutral. Ausserdem hat Hawkins bereits einmal die Seiten gewechselt und sich einem Stärkeren untergeordnet. Was hält ihn davon ab, erneut die Seiten zu wechseln wenn die Karten ihm den Untergang von Kaidoo zeigen?


      Was nun die neuen Charaktere angeht, würde ich zur Geschmeidigkeit raten, denn nach diesen wenigen Bildern, ist noch gar nichts zu bewerten ausser der Vorstellung und die scheint noch nicht einmal vollendet zu sein. Oda muss aber diese Charaktere auch nicht gleich bei ihrer Einführung voll ausmalen oder erklären. Falls diese Charaktere eine grössere Rolle spielen, ist das nicht nötig und die explizite Nennung im Kapitlthread legt Das auch ein wenig nahe, finde ich.
      Früher war ich jünger!
    • Kojiki - Nihon Shoki schrieb:

      DaRusty schrieb:

      Ich finde das in OP es leider zu wenige gibt die einen wirklich extremen Charakterwandel haben wie bei Bege. Ich finde das macht die Story immer mal wieder erneut emotional.
      Bezüglich Charakterentwicklung gibt sich Oda auch keine großen mühen
      Der Mangaka von Boku No Hero hat hingegen Charakterentwicklung mit Enji Todoriki mehr gezeigt als Oda mit Bege oder sonst einen OP-Charakter.
      Bis Heute sind mir Charaktere wie Judge wegen fehlender Tiefe fremd.
      Die Wahrheit liegt in der Mitte. Kishi war und ist z.B. ein Genie gewesen was Charaktertiefe angeht wobei das irgendwann einfach zuviel wurde. Jeder Noname hat eine background und FB bekommen. Brauche ich nicht. Wenn jeder in Op Tiefe bekommen würde, dann wäre man heuer vermutlich nicht so weit. Die Schiene die Oda fährt ist gut.
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    • Okay.......


      Dann werde ich mich noch ein letztes Mal dazu äußern.
      Nach dem Timeskip haben mich keine OP Charakter mehr interessiert.
      Der Mangaka von One Piece macht zurzeit eine Rückentwicklung durch.
      Er versucht eine Story zu erzählen und lässt dabei jeden Charakter so
      wirken als wäre sie so belanglos wie eine heiße Kartoffel.
      Einmal gegessen und man erinnert sich nicht mehr an dem Geschmack.
      Manga Figuren wie Rebecca ,Violet,Jugde, Nekomamushi, Bege und die
      restlichen Charaktere aus Whole Cake Island werde ich mich nicht
      zurück erinnern. Die bisherigen Charaktere in OP nach dem Timeskip, kann
      man gut mit Fairy Tail vergleichen. Sie dienen nur als Output um Ruffy
      größer Darzustellen und was alles durch die Macht der Freundschaft
      schaffbar ist.


      Hätte Oda nicht so eine Klasse Vorarbeit geleistet, hätte ich nachdem Whole Cake Island Arc, One Piece den Rücken zugekehrt.
      ´
    • Das was du aber verlangst ist Utopie. Die einen beschweren sich doch jetzt schon über das zähe Tempo, wenn Oda jetzt jedem Noname Tiefe verleiht und eine Seite dafür verschwendet, dann sind wir noch im Dress Rosa Arc. Guck dir Mal die Charakterflut an die Oda seit dem TS eingebaut hat, da kann man nicht jedem Tiefe geben. FT hatte soweit ich gelesen haben(war nicht viel, lasse mich gerne korrigieren) nicht so eine Fülle an Charaktere und Naruto z.B. auch nicht.
      :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
    • Anfangs dachte ich mir noch, dass Hawkins irgendwie gar nicht in diesen Arc passt, wo ja alles so traditionell japanisch ist. Das änderte sich jedoch, als er diese riesige Strohpuppe erschuf, die doch sehr an Geister oder Dämonen der japanischen Mythologie erinnert. Wäre schon cool, wenn auch Yōkai in diesem Arc ihren Platz haben. Da gäbe es für Oda an kreativen Ideen kein Ende.

      Kojiki - Nihon Shoki schrieb:

      Nach dem Timeskip haben mich keine OP Charakter mehr interessiert.

      Der Mangaka von One Piece macht zurzeit eine Rückentwicklung durch.
      Er versucht eine Story zu erzählen und lässt dabei jeden Charakter so
      wirken als wäre sie so belanglos wie eine heiße Kartoffel.
      Einmal gegessen und man erinnert sich nicht mehr an dem Geschmack.
      Manga Figuren wie Rebecca ,Violet,Jugde, Nekomamushi, Bege und die
      restlichen Charaktere aus Whole Cake Island werde ich mich nicht
      zurück erinnern. Die bisherigen Charaktere in OP nach dem Timeskip, kann
      man gut mit Fairy Tail vergleichen. Sie dienen nur als Output um Ruffy
      größer Darzustellen und was alles durch die Macht der Freundschaft
      schaffbar ist.
      Charaktere, die für mich eher die Bezeichnung "belanglos" verdient hätten, wären Conis und Papaya, da die Story auf Skypia problemlos ohne die beiden funktioniert hätte. Naja, nicht ganz, denn mit irgendwem müssen die Strohhüte sich anfangs ja immer anfreunden. Aber okay, ist Ansichtssache. Aber auch Charaktere wie Monet, Ceasar, Pudding, Big Mom, Bartolomeo, die Germa 66 oder Kaido sind oder waren für mich alles andere als uninteressant. Und ich kann mich spontan an keinen Arc mit so vielen Charakterentwicklungen erinnern, wie bei Whole Cake Island (Katakuri, Pudding, Sanji und ansatzweise auch Judge).

      Und sowas wie dort, wo eine Vielzahl an neuen Charakteren gezeigt wurde, die unmöglich alle detailliert (samt Hintergrundgeschichte) vorgestellt werden können, hatten wir auch schon auf Marineford. Oda hat sich schon was dabei gedacht, dass er Compote und Snack nur angeteasert hat und uns nur einen Bruchteil von Smoothies Kräften präsentierte. Er will das ganze Pulver nicht auf einmal verschießen, weil die Big Mom-Piraten noch eine wichtige Rolle spielen werden und dementsprechend Zeit bekommen.
    • Man kann den Arcs nach dem Timeskip vieles vorwerfen, aber im Vergleich zum Teil vorher ist die Charaktertiefe nicht wirklich weniger geworden. Es mag mehr Charaktere geben, dafür wird aber auch mehr Fokus auf die Nebencharaktere gelegt, was man z.B. auf Dress Rosa beobachten kann. Zudem gab es offensichtlich auch in den alten Teilen Leute wie Papaya, Genbo, Marimo usw. Andere Nebencharaktere hatten die Chance, sich durch den Manga hindurch immer wieder zu zeigen, was neuere Charaktere aber noch gar nicht konnten. Ich persönlich sehe keinen Grund, wenn man die Gesamtsituation miteinbezieht, den neueren Nebencharaktere fehlende Tiefe und ähnliches vorzuwerfen.
      Tomato Gang