Vinland Saga

    • Spoiler

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    • Naja, der Farmland-Saga Arc war jetzt nicht mit den vorhergegangenen Arcs zu vergleichen, was die Anzahl der Kämpfe oder ähnliches angeht. Ich denke der Arc hat etwas sehr sehr wichtiges gebracht: Charakterentwicklung für Thorfinn.
      Schaut euch mal an:
      - Er hat in Einar einen Freund gefunden
      - Er sorgt sich zum ersten mal um jemanden (derzeit wohl am meisten Arneis, davor hat er schon mal Einar vor der Schlägerei gewarnt, er hat sich also um die Folgen gesorgt), ist das vorher schonmal passiert? denke nicht.
      - Er scheint seinem Vater immer näher zu kommen, was die Vorstellung eines wahren Kriegers angeht (Vorher hat er ja schließlich alles aufgeschlitzt, was nicht bei 3 aufm Baum war)

      Allerdings kann ich mir derzeit nicht vorstellen, wie man eine ewige Reise über Nordkanada nach Vinland (bzw. Neufundland) als Manga darstellen will.
      Fav: Berserk, Claymore, Battle Angel Alita, Vagabond, Feng Shen Ji. MIURA, MOVE, GODDAMMIT! :cursing:
    • Naja wenn manche wirklich meinen, dass Thorfinns Charakterentwicklung in eine negative Richtung geht oder einfach als schlecht empfinden, sollten diese vielleicht mal überdenken ob sie das Konzept des Mangas überhaupt verstanden haben. Spätestens seit Einbindung von Thorfinns Vater in die Story war eigentlich klar in welche Richtung der Manga gehen wird. Genauso klar wie, dass Thorfinn nie seine Rache bekommen wird, was ansonsten das ganze Konzept des Mangas komplett über den Haufen geworfen hätte. Ich muss, wenn ich ehrlich bin, auch sagen, dass Thorfinn mir charakterlich am Anfang sehr unsymphatisch war. Er war so von seinem Hass verblendet, dass er gar nicht einmal merkte, wie widersprüchlich er doch selber die ganze Zeit handelte. Er brachte aberhunderte von Menschen um, die er größtenteils gar nicht kannte, nur um den Mann zu töten, der sein Vater umgebracht hatte. Als dann Askeladd starb und Thorfinn gleichsam alles verlor wofür er gelebt und gekämpft hatte, fängt Vinland Saga eigentlich erst an! In der Zeit wo er am absoluten Tiefpunkt seines Lebens stand und als Sklave auf der Farm arbeitete, erfindet Thorfinn sich neu und beginnt den selben Weg einzuschlagen wie sein Vater, nämlich den des wahren Kriegers. Er bereut seine Schandtaten die er gemacht hatte und beginnt den "Kampf" gegen die Welt der Gewalt und des Krieges, was in der mittelalterlichen Zeit der Wikinger alles andere als einfach ist. Ich frage mich ja, wie lange er seine Ideologie des gewaltfreien Lebens, ohne zu jemanden zu töten, durchhalten wird, ohne dabei zu enden wie sein Vater und wann seine Flucht/Reise in Richtung Nordamerika endlich beginnen wird.
      Ich muss ja zugeben, das Pacing zieht sich seit der Farmland Saga schon etwas, vielleicht kommt es mir auch nur so vor, weil der Manga nur monatlich raus kommt. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu ungeduldig^^
    • Vinland Saga Chpater 93 - Birth of a warrior

      Ein wirklich starkes und grandioses Kapitel, auf das man lange gewartet hat! Endlich wrd die Quintessenz dieses langen Arcs verkündet und auch gleichzeitig dessen Beendigung eingeläutet! Der Angriff von Ketil und seinen Männern auf Knut ging dank der Unterstützung der Joms Vikinger auf Seiten des Königs sehr schnell zuende. Die Überlebenden flüchten vom Schlachtfeld und Arneis, die mit Thorfinn, Einar, Leif und seinem Sohn auf der Flucht sind, liegt in ihren letzten Atemzügen. Dies ist der Punkt an dem Thorfinn als Wahrer Krieger geboren wird.
      Arneis die all ihren Lebensmut verloren hat und keine Freude mehr im Leben sieht, wählt den Tod, was Parallelen zu der Situation von Thorfinns Verhalten nach der Ermordung Askaladds aufzeigt. "What good will come from living longer". Ein Satz der eigentlich pure Verzweiflung beinhaltet, Verzweiflung einer gebrochenen Frau, die in der letzten Zeit so viel verloren hat. "Why must I keep living?", ist eine Frage auf die Thorfinn noch keine genaue Antwort geben kann, weshalb er auch mit seinen Gedanken schwieg. Dennoch versucht er sie wiederzubeleben, jedoch erfolglos. Daraufhin erzählt er Einar von Vinland und dass sie alle zusammen dort hingehen und ein Land ohne Krieg und Hass aufbauen wollen.
      Als dann Snake mit Ketil dazukommt, rastet Einar aus und geht bar jeder Sinne auf seinen ehemaligen Master los, wird jedoch von Thorfinn gestoppt. Hier zeigt sich dass er seine Lektion vollends gelernt hat und von dem spricht was auch Knut immer wieder heimsucht. Die Rede Thorfinns nach der Beerdigung von Arneis, war durchaus beeindruckend und prägend, auf den weiteren Verlauf können wir gespannt sein, dann wird wohl recht bald der dritte Teil der Saga eingeläutet: Die Besiedlung Vinlands, aber sicher nicht bevor Thofinn nochmal auf Knut getroffen ist - hoffe ich zumindest. Die Raws des nächsten Kapitels lassen zumindest am Ende ein zögern des Aufbruches vernehmen.

      torajiro =)
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    • Habe gerade die erste Seite von Chap 94 (oder welche Seite es jetzt auch immer war... ich bin verwirrt) gesehen, auf der Canute auf einer "Straße" von Leichen entlanggeht und zu lesen ist "continue to kill until the corpses reach the door to paradise".

      Ich kenne mich da nicht so sehr aus aber für mich wirkt das, als sei diese Szen 1 zu 1 von Berserk übernommen. Dort ist Griffith ja ebenfall in der Situation, dass er sich seinen Weg mit Leichen pflastern muss um das metaphorische Schloß zu erreichen.
      Gewisse Parallelen in den Charakteren Canute=Griffith & Thorfinn=Guts sind ja definitiv vorhanden.

      Ist das eine Homage, eine dreiste Abkupferung oder verstehe ich das komplett falsch?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Whitebeer ()

    • Whitebeer schrieb:

      Habe gerade die erste Seite von Chap 94 gesehen, auf der Canute auf einer "Straße" von Leichen entlanggeht und zu lesen ist "continue to kill until the corpses reach the door to paradise".
      Ich kenne mich da nicht so sehr aus aber für mich wirkt das, als sei diese Szen 1 zu 1 von Berserk übernommen. Dort ist Griffith ja ebenfall in der Situation, dass er sich seinen Weg mit Leichen pflastern muss um das metaphorische Schloß zu erreichen.
      Gewisse Parallelen in den Charakteren Canute=Griffith & Thorfinn=Guts sind ja definitiv vorhanden.

      Ist das eine Homage, eine dreiste Abkupferung oder verstehe ich das komplett falsch?

      Ja dieser Vergleich von Griffith mit Knut kam mir auch^^. Dein Vergleich von Thorfinn und Guts sehe ich jedoch nicht, da Thorfinn das genaue Gegenteil von Guts geworden ist. Ich denke nicht das es "geklaut" ist, beide Mangas beschäftigen sich mit den gleichen Themen und Metaphern, weshalb es durchaus zu Überschneidungen kommen kann. Ausserdem war der Grundton von Sven - der diese Metapher als Hirngespinst, Knut nahebrachte, eher sarkastisch bzw, zynisch gemeint und sollte ihm den falschen Weg zeigen, den Weg den Sven einst ging und den Knut eigentlich früher ablehnte und nun selbst immer weiter schreitet. Kurzum ist er von seinen Idealen abgekommen und geht nun in sein Verderben. Bei Griffith und generell im Berserk Universum, ist die Metapher durchaus ernstgemeint und in dem Zusammenhang auch logisch, denn um König zu werden muss man entweder als solcher geboren worden sein, oder aber die Macht mit Gewalt an sich reissen. Griffith hatte sich das von vornherein ausgesucht und wusste was er tut, auch wenn er es innerlich hier und da vielleicht bereut hat. Knut hingegen wurde unfreiwillig in die Situation hineingeworfen genau wie Thorfinn als Kind. Von der Warte her gibt es durchaus Parallelen zu Berserk, jedoch keine 1:1 Handlungsübertragung, weshalb ich denke dass es entweder als eine Homage oder einfach nur als Metapher zu sehen ist. Ich hoffe das das nächste Chap bald in Gänze hochgeladen wird und die 5 Seiten da schnell verschwinden (zumal sie auch völlig durcheinander sind).

      torajiro =)
      ♫ ♪ Madao for life ♪♫
    • Ich glaube auch nicht, dass es geklaut ist aber die Parallele in dem Bild und der Atmospäre ist glaube ich eindeutig. Die Mangakas werden die Werke der anderen wohl auch so gut kennen, dass es nicht zufällig zu solchen Ähnlichkeiten kommt. Eine bewusste Anlehnung an den Weg von Griffith würde ich demnach für wahrscheinlich halten. Auch, wenn sie aus unterschiedlciher Motivation handeln.

      Die Ähnlichkeit von Guts und Thorfinn sehe ich im Gegenteil dazu. Beide haben eine ähnliche Kindheit gehabt und immer mal wieder alles, womit sie sich langsam anfreundeten verloren. Jedoch richten sich ihre Handlungen schlussendlich in eine endgegen gesetzte Richtung. (Guts wendet sich seinem Hass freien Lauf zu lassen, während Thorfinn den Weg des Pazifisten wählt.

      @Conan: Ich sehe nicht, inwiefern das meiner Aussage wiederspricht. Es geht mir nur darum, dass es gewisse Ähnlichkeiten in der (nennen wir es lieber mal) Jugend von Thorfinn und Guts gibt. Beide sind bereits im jungen Alter mit Kriegern von Schlacht zu Schlacht gezogen. Dass es auch wirklich deutliche Unterschiede gibt will ich überhaupt nicht verneinen. Ich will mich auch gar nicht daran aufhängen, da es mir primär um den Vergleich von Canute und Griffith ging, die bildlich gesprochen "über Leichen gehen" um an ihr Ziel (?) zu gelangen.

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    • Whitebeer schrieb:

      Ich glaube auch nicht, dass es geklaut ist aber die Parallele in dem Bild und der Atmospäre ist glaube ich eindeutig. Die Mangakas werden die Werke der anderen wohl auch so gut kennen, dass es nicht zufällig zu solchen Ähnlichkeiten kommt. Eine bewusste Anlehnung an den Weg von Griffith würde ich demnach für wahrscheinlich halten. Auch, wenn sie aus unterschiedlciher Motivation handeln.

      Die Ähnlichkeit von Guts und Thorfinn sehe ich im Gegenteil dazu. Beide haben eine ähnliche Kindheit gehabt und immer mal wieder alles, was ihnen wichtig war verloren. Jedoch richten sich ihre Handlungen schlussendlich in eine endgegen gesetzte Richtung. (Guts wendet sich seinem Hass freien Lauf zu lassen, während Thorfinn den Weg des Pazifisten wählt.


      Überhaupt nicht. Die Vergangenheit von Guts und Thorfinn ist komplett verschieden. Guts wurde mehr oder weniger auf dem Schlachtfeld geboren, während seine Mutter an einem Baum hängend schon längst tot war. Seine Ziehmutter ist ein paar Jahre später an der Pest gestorben und er selbst verbring seine Kindheit auf einem Schlachtfeld umringt von Leuten, die ihn zu Beginn nur als Dreck sehen. Thorfinn dahingegen hatte die ersten sechs Jahre eine wohlbehütete Kindheit, bis zu dem Tag als er Rache geschworen hat. Die persönliche Motive, die beide leiten unterscheiden sich ein wenig, auch wenn ihnen Haß und Rache zum Teil gemeinsam ist. Guts war sehr viel älter am Ende des "Goldenen Zeitalter Arcs" und außerdem ist er hin und her gerissen zwischen Rache und Verantwortlichkeit für den Schutz Kjaskars, während die kleine Kackbratze Thorfinn lediglich von blinder Rache bis zum Zeitsprung getrieben wird. Außerdem, Rache ist eines der ältesten literarischen Motive und darüber Gemeinsamkeiten im Sinne von, der eine würde beim anderen sich inspirieren lassen, ist für meine Begriffe ein wenig kurzsichtig. Die Parallele zwischen beiden Charakteren liegt wenn in der nordischen Literatur: Guts ist inspiriert von den beiden nordischen Göttern Odin und Tyr. Während Tyr einen Arm gegen den Wolf Fenrir verlor, hat Odin sein Auge geopfert um Weisheit zu erlangen. Und nicht zuletzt ist Guts, wie der Titel schon andeutet ein Berserker, was ein nordisches Wort ist, und diese als Söhne des Odin betrachtet wurden. Über Thorfinn als Wikinger brauche ich wohl nichts sagen

      Meines Erachtens, sind effektiv weniger Parallelen vorhanden, als man vermuten möchte. Man sollte beachten, dass beiden Werken norische Literatur zu Grunde liegt; bei dem einem Werk mehr bei anderen weniger
    • Also irgendwie sind mir die letzten Kapitel doch ein wenig unsympathisch und zu sehr mit Pathos bestückt. Zwar zeigt es Thorfinns neugewonnene Überzeugung und stellt den ersten Schritt zu einem Leben ohne Gewalt dar, dennoch wirkte es auch irgendwie Albern 1,5 Kapitel mit den Schlägen auf ihn zu verwenden und am Ende von Chap 96 den Cliffhanger einzubauen, ihn zu Knut bringen zu lassen. Vom pace her gehts noch immer recht bescheiden voran...
      Ich hak sein Verhalten mal als Geburtswehen ab und hoffe dass er noch auf andere Lösungen kommt. Schließlich hat selbst Thors auf Verteidigung zurückgegriffen und seine Angreifer verletzt, jedoch nicht getötet um letztlich auch NICHT als Punching Ball zu enden. Ob Thorfinn die Haltung seines Vaters nun weiterentwickelt oder es letztlich auch darauf hinausläuft wird sich zeigen. Zwar verteidigte Thors damals andere als sich, und hier müsste Thorfinn nur sich selbst aus dem Dreck ziehen, aber damals bei dem kurzen Konflikt mit Snake, bezüglich Gardar ging es ja auch anders. Trotzalledem bin ich gespannt wie es nun (nach gefühlten 100 Chaps) mit dem Treffen von Knut und Thorfinn weitergeht. Ich denke nicht das seine Reden viel bewirken werden, vielmehr werden wohl die Fronten geklärt werden. Fraglich ist dann für mich ob die beiden sich noch mal widersehen werden und inwiefern Knut weiter seinen Weg geht. Ich kenn die richtigen historischen Fakten (noch) nicht, aber ich hab mir die Vinland Saga zugelegt, die allerdings erst am Ende des Buches mit noch mehr Sagas steht^^. Kommt Zeit kommt Rat.

      torajiro =)
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    • Kapitel 98 - The two Paradises

      Hmm, Canute hat sich also von Thorfinn überzeugen lassen, sich die Farm nicht einzuverleiben. Die Argumentationsweise kann man jetzt als selten dämlich oder sehr gewitzt ansehen. Und vor dem Kapitel hätte ich geschworen, dass Canute niemals auf Verhandlungen eingehen wird, da er ja in den letzten Kapiteln gezeigt wurde, wie er mehr und mehr von der Krone korrumpiert wurde. Die Szene hier am Strand ist die erste, in der der König lacht und auch die erste, in der er nicht wie sein Vater handelt. Yukimura ist ja immer gut für phiolosophische Ansätze, hier überrascht er aber doch. Klar hat sich Canute überzeugen lassen, dass Thorfinn einfach seinen Weg mitgeht, indem er ihm aus dem Weg geht, aber nichtsdestotrotz hat Canute grad erst seinen Bruder gekillt, der zwar vor dem Tod Svens als machtgieriger Arsch dargestellt wurde, aber als man ihn kennenlernte, wurde er immer menschlicher und Canute der Arsch.

      Es ist schon schön, dass sich Canute doch noch ein wenig der Krone widersetzt, aber seine Taten lasten schon schwer und werden ohne Leute wie Thorfinn eher noch öfter vorkommen. Denn vor Thorfinn hat er nur Svens Kopf zugehört, dieses eine Mal hörte er auf Thorfinn, was aber auch nicht mehr passiert. Ohne jemanden an der Seite wie Thorfinn oder Askeladd. Vielleicht hält seine Erkenntnis noch eine Weile an, schließlich sah er doch wieder viel fröhlicher und erleichterter aus zum Ende des Kapitels.

      Kapitel 99 - Setting Sail

      Wir haben hier einen echten Abschluss der Geschichte rund um die Farm und auch um den König Canute, was ich nicht gedacht hätte. Anscheinend wird es ab jetzt nur noch um Thorfinn gehen. Ich hatte gedacht, die politischen und kriegerischen Aktionen Canutes würden beiläufig behandelt, dem scheint aber nicht so. Canute ist wirklich von Thorfinn berührt worden und zieht nun eine Politik vor, die nicht mehr auf Expansion baut, osndern auf die Gestaltung friedlicher BEziehungen zu den bereits eingenommenen Gebieten. dass das klappt, wurde ja direkt gesagt. Und weil eben schon zukünftige Ereignisse erwähnt wurden, bin ich mir sicher, dass sowohl von Canute als auch von der Farm nichts mehr kommt. Denn auch da ist alles abgeschlossen. Auch hier mit einem guten Ende, der misratene Sohn ist geläutert, die arroganten Wachen sind ebenfalls gezüchigt und machen mehr oder weniger enthusiastisch die ihnen aufgetragene Arbeit. Ein Abschluss.

      Thorfinn segelt jetzt erstmal nach Island, wo er nochmal seine Schwester und Mutter trifft. Imo wird das keine lange Geschichte werden, sondern einfach ein Abschluss dieses Stranges. Denn er ist von dort einfach als Kind weg und muss sich nun als Erwachsener, der seinem Vater sehr ähnelt, präsentieren, damit sich Helga und Ylfa keine Sorgen um ihn machen. Und dann wollen Leif und er ein Land gründen, was sich Leif großzügig an die eigene Backe schmiert^^. DESHALB also spricht die echte Geschichtsschreibung nur von Leif und nicht von Anderen XD.

      Kann es eigentlich auch sein, dass Vinland Saga so endet? Also jetzt. Wenn Thorfinn Vinland erreicht? Somit wäre das Ziel erreicht, er selbst ist schon die beste Version seiner Selbst und es wäre ein Ende, dass zufrieden stellt...
    • Leider bisher nur Raws, daher eventuell nicht 100% korrekt ^^

      Thorfinn, Leif und der Rest, der auf dem Boot Richtung Grönland unterwegs ist kommen an. Zuerst bekommt Thorfinn mal von Ylfa eine Abreibung, sieht so aus als würde sie ihm nicht glauben dass er ihr Bruder sei. Weiter geht's zu Helga, die ihn sofort erkennt und auch die einzige zu sein scheint, die seine Veränderung (charakterlich) bemerkt (Sie sieht sofort ein Bild von Thors neben ihm, als sie ihn erblickt). Dann kommt Ylfa nach Hause und merkt, das das ihr richtiger Bruder vor ihr ist. Aus der Umarmung zwischen Bruder und Schwester wird eine noch viel heftigere Abreibung :D

      Alles in allem ein wirklich schönes Kapitel, die Szene mit Ylfa war wirklich wirklich herrlich :D Gegen das Rageface sieht sogar Nami alt aus :D
      Fav: Berserk, Claymore, Battle Angel Alita, Vagabond, Feng Shen Ji. MIURA, MOVE, GODDAMMIT! :cursing:
    • Hallo Zusammen

      Ich habe auch schon ein paar Einblicke im neuem Kapitel gehabt und muss sagen ein echt schönes Kaiptel. Er kann entlich wieder seine Mutter und Schwester treffen, was für ein schönes wiedersehen aber omg, Ylfa hat schön ein Zahn zugelegt mit den Kindern, bin nicht überrascht in dieser Zeit :) . Ich bin gespannt wie es mit Thorfinn weiter geht,ob er wirklich jetzt das gelobte Vinland sucht und ein neues Leben anfängt? Oder gibt es noch eine letzte Saga um Vinland? wäre schon cool, ich lass mich mal überraschen. :)
    • Kapitel 101

      Keine Ahnung, warum das so lange gedauert hat, bis das Kapitel endlich übersetzt zu lesen war.

      Aber gut, dass es da ist^^. Es scheint, dass die Geschichte doch voran getrieben wird. Yukimura hat nur das Problem, dass er Thorfinn zum Anführer einer friedliebenden Gemeinschaft gemacht hat. Und ich befürchte, dass sich die Geschichten nun wiederholen werden. Thorfinn will alles friedlich regeln, wie jetzt mit Haafdan, und trifft auf einen Wikinger, der Probleme lieber mit mindestens den Fäusten regelt. Das war ja auf der Plantage ziemlich gut so, da der Kontrast vom Käpfer Thorfinn zum Pazifisten Thorfinn sehr gut verdeutlicht wurde. Nur wird es immer Leute geben, die Schwierigkeiten machen. Jetzt haben wir den Schurken Haafdan (zumindest wurde er so genannt), der die Überfahrt nach Vinland und die Gründung eines friedlichen Landes finanzieren soll. Er scheint sehr authoritär zu sein, sein Sohn hat auf jeden Fall die Hosen voll. Aber wie ein Schurke kam er mir in den ersten Panels nicht vor. Eher wie ein mürrischer Patriarch, der ebenfalls (wie es Yukimura nunmal liebt) philosophische Denkansätze hegt. Würde ein Schurke darauf bedacht sein, niemanden über den Tisch zu ziehen oder zu etwas zu zwingen? Dass er aber gefährlich sein muss, ist allein aus der Reaktion des Sohnes erkennbar.
      Vielleicht sieht er sich als altersschwachen Vogel, der es nicht mehr in die warmen Gefilde schafft. In seinem Fall wären das die neugewonnenen Lande, die sein Sohn erobert hat. Vielleicht wartet er nur auf eine Gelegenheit, sich abzusetzen und in Ruhe zu altern. Er verschenkt ja jetzt schon die neuen Landen, also schehren ihn diese Besitztümer nicht mehr.
      Imo wird Thorfinn ihn schon überzeugen, mitzukommen und das Unterfangen zu finanzieren. Ob er sich vorher nochmal windelweich prügeln lassen muss, bleibt abzuwarten. Ich hoffe aber, Yukimura lässt Thorfinn nicht jedesmal die "Gegner" auf diese Weise überzeugen. Er muss einen Weg für Thorfinn finden, der nicht immer der des Prügelknaben ist. Oder eben den Manga mit Erreichen Vinlands beenden.

      P.s.: Und dann ein neues PlanetES machen ^^
    • Dem aktuellen Kapitel 104 zum Anlass, sowie dem gerade erschienenen 10. Band auf Deutsch widme ich mal wieder einen meiner Beiträge diesem wunderschönen Manga! Zuerst einmal wird auch so langsam deutlich, wozu der Farmland-Arc noch genutzt wurde. Nicht nur um Thorfinn eine Wandlung durchgehen zu lassen, sondern ebenso um ihn das Kultivieren von Land beizubringen, was er für sein Leben auf/in Vinland dringend benötigen wird.
      Interessant ist auch, dass Haalfdan gar nicht so "böse" ist, wie es den Anschein gemacht hatte. Im Gegenteil. Ich denke dass es irgendeinen Zwischenfall in seinem Leben gab der ihn so kühl machte. Das wird besonders deutlich, also Haalfdan mit seiner Frau Asrid über Gudrid geredet hat. Er hatte sie damals geehelicht, weil er sie vermutlich wirklich liebte und nicht - wie jetzt - aus "Blut-Banden"-technischen Gründen. Mir fällt gerade keine bessere Formulierung ein, aber ich wisst was ich meine^^. Kurzum, der Schluss liegt nahe, dass er einst hintergangen wurde, vermutlich jemanden sehr vertraut hat und dadurch zu dem geworden ist was er ist; um sich davor zu schützen. Da im Zusammenhang mit dem Farmer Harald auch, der Stolz bzw. hier wörtlich die Selbstüberschätzung angeprochen wurde, könnte man diese beiden Eigenschaften auch damit in Verbindung bringen. Er ist im Laufe also kühler, aber auch rationaler geworden, allerdings auch ein fairer Geschäftsmann, wie mir scheint. Zumindest sehen die Bauern bei ihm alle recht glücklich aus, auch wenn sie keinen eigenen Hof mehr haben.
      Zudem will er scheinbar unbedingt jemanden aus Leifs Gefolge in die Familie holen, ungeachtet des Faktes, dass Gudrid als Hausfrau überhaupt nicht geeignet ist. Wo wir auch schon bei der Hauptperson des Arcs wären. Ich kann mir nicht helfen, aber sie erinnert mich stark an den jungen Thorfinn. Ob diese Parallele nun absichtlich von Yukimura gesetzt wurde oder nur beiläufig ist ja ansich irrelevant. Zudem zeigt sie einen ziemlich ausgeprägten Sinn für ihre Verbissenheit (schneidet sich den Zopf ab), um endlich mit Leif loszusegeln. Ich gehe jede Wette ein, dass sie, samt Haalfdans Sohn mit nach Vinland gehen, alleine schon darum, das Haalfdan jemanden hat der dem ganzen Spass beiwohnt und ihm anschließend berichten kann. Der Kredit wird nun also an Thorfinn gehen, was ich interessant finde. Eigentlich dachte ich Leif würde den Vertrag unterschreiben, da er die Erfahrung hat. Dennoch bleibt die Frage im Raum stehen: Wie wird Thorfinn Haalfdan entschädigen im Falle einer gescheiterten Kolonialisierung. Ich kenne mich mit den historischen Fakten nicht so aus, aber im Laufe des elften Jahrhunderts muss es ja zu einem Rückzug der Wikinger gekommen sein, sonst wären sie vermutlich noch heute da oder zumindest noch zu Zeiten Columbus'. Demzufolge gehe ich mal von einem Scheitern aus, weswegen die Antwort umso zentraler ist.
      Da zudem auch der Kampf gegen die Ureinwohner angesprochen wurde, wird hier erneut eine Quintessenz aus dem Farmland-Arc hervorgepickt, nämlich Thorfinns Pazifisten-Einstellung. Nach der Sache mit Knut hatte ich eigentlich gedacht, dass die Sache gegessen sei, da ihnen auf den Weg nach Vinland wohl kein Krieg mehr begegnen würde, aber hier könnte es sich allerdings wirklich als wichtig erweisen. Jedoch ist es von der Inszenierung schon komisch, da solche Momente stark aufgebaut wurden (er lässt sich zwei Kapitel lang von Knuts Mannen Windelweich schlagen) und Thorfinns Überzeugung eher bei großen Schlachten unter Beweis gestellt werden müsste, als in kleineren Auseinandersetzungen mit den Einheimischen. Mir ist schon klar, dass diese sehr stark und in der Masse sehr fähig sind, aber irgendwie wirkt es auf mich wie einer leichte herabwürdigung von Thorfinns innerer Einstellung, wenn es nicht bei was 'großem' zur Probe gestellt wird. Andersrum gehts hier aber auch um sehr viel, und die Antwort auf Haalfdans Frage kann dabei ebenso entscheidend sein, bzw. eine Motivation darstellen, der Sache vehement zu folgen und Thorfinns ganzes diplomatischen Können abzuverlangen und ihn so in die Prüfung zu schicken. Die Frage bleibt dann natürlich, wie sie kommunizieren wollen. Auch dass die Einheimischen den Wikingern durch zurückliegende Erfahrungen mit Sicherheit nicht gleich freundlich gesinnt sein werden, kann man sich vorstellen. Sollte es gleich am Anfang zu einem Kampf kommen wäre eine Analoge Szene zum Überfall Askeladds auf Thors sehr geil und würde die Parallele zwischen Vater und Sohn deutlicher machen.

      Alles in allem: Klasse Kapitel! Der Island-Arc bisher gefällt mir sehr gut und bin gespannt wie es weiter geht. Ab diesem Zeitpunkt kann man dann auch wohl wirklich mal sagen: Möge Vinland Saga beginnen, da dieses Kapitel wohl als Wendepunkt gesehen werden kann und den inoffiziellen Prolog abschließt.

      torajiro =)
      ♫ ♪ Madao for life ♪♫
    • Interview Yukimura

      In der englischen Version von Vinland Saga (Kodansha Comics) im Omnibus Band 3 ist ein Interview mit Yukimura, das ausschließlich für die englische Leserschaft gedacht ist und nicht einmal in Japan erhältlich ist. Habe es mir erlaubt kurz einzuscannen, weil es recht aufschlussreich ist.




      Insgesamt kann ich jedem nur empfehlen zur englischen Version zu wechseln: Hardcover, Stephen Paul ist Übersetzer, aufschlussreiche Translator Notes am Ende, Farbseiten, jeder Doppelband beinhaltet wertvolle Extras, und sie sind günstig. Carlsen kann sich hier wirklich eine Scheibe abschneiden.
    • Kapitel 105 - The Fettered Tern (5)

      Nach Sailormoons informativem Einwurf komme ich mal wieder auf die aktuellen Geschehnisse zu sprechen. Das Kapitel ist schon seit über einer Woche raus, aber irgendwie hab ich das verpennt. Torajiro hat ja zu den vorherigen Ereignissen schon alles gesagt, weshalb ich mich hier auch nur auf das neue Chapter beziehe.

      Als erstes haben wir mit der Schwalbe eine schöne Interpretationsvorlage. Man kann die Szene durchaus bildlich für Gudrid sehen. Eine Schwalbe, die für ihren Schwarm zu schwach war und vermeintlich sterben würde, wenn man sie frei ließe. Also lässt sie Haafdan lieber in Gefangenschaft, um ihr Überleben zu sichern. Thorfinn hingegen will sie selbst entscheiden lassen, woraufhin die Schwalbe das Futter und die (ihr nicht bewusste Gefangenschaft) verschmäht und ihrem Trieb folgt, auch wenn sie das töten könnte. Den selben Trieb hat eben auch Gudrid und Thorfinn will sie auch lieber selbst entscheiden lassen, was Haafdan nicht wirklich so sieht. Aber er war sich ja schon mit Thors nie einig.

      Die Schuhleckszene soll wohl ein Test sein. Thorfinn kennt aber für sich keine solche Schmach und zeigte dies so offen, dass sich Haafdan wohl für diese versuchte Demütigung schämte. Und das wird dann auch dazu führen, dass Haafdan Thorfinn und die Expedition finanziert. Die Narwalhörner sind wohl nur unter speziellen Leuten begehrt und das wohl auch eher im Süden. Ich kann mir also vorstellen, dass es erstmal nochmal nach London oder Dänemark geht, um mit den Hörnern die Reise zu finanzieren. Und irgendwie wird sich Gudrid wieder auf das Schiff schleichen. Oder sie wird die Hochzeit platzen lassen, was sicher Haafdan, Sigurd und Leif nicht so sehr passen wird. Aber unser Thorfinn ist ja recht emanzipiert und wird sich in dem Fall natürlich für Gudrid einsetzen. Wie es auch kommt, sie wird die Gruppe begleiten, das sollte klar sein.
    • Oha! Da dachte ich noch bis vor kurzem, dass es jetzt auf nach Vinland geht und dann überrascht uns Yukimura mit einer Reise nach Griechenland und zwar durch ganz Europa :D. Eine Reise die bis zu einem Jahr dauern könnte, allein um hinzugelangen. Das klingt erstmal nach Filler (nur um ein paar Narwal Hörner zu verkaufen), aber dennoch bin ich gespannt wie die Reise vonstatten gehen wird. Hatte ich mich zum Anfang des Kapitels noch gefragt woher Leif den Kiev kenne (als er Gudrud die Handelsbeziehungen mit Europa erklärte), wurde es nun deutlich. Scheinbar wurde diese Route schon öfter gefahren. So sehen wir auf jeden Fall mehr vom Mittelalter Europas worauf ich mich tierisch freue. Zwar wird dann die Reise nach Vinland vorerst ausgesetzt, aber immerhin besser als wenn das Ende des Manga schon in Sicht stünde :D. Ich hoffe auch, dass es nicht nen Timeskip geben wird (wenn auch nur in Teilen), sondern wir die gesamte Fahrt zu sehen bekommen, immerhin wird Gudrid dabei sein, soviel steht ja schonmal fest. Ich bin zwar der Meinung das man die Hörnchen sicher auch anderswo teuer verkaufen könnte und vielleicht nur die Hälfte der Strecke zurücklegen müsste, aber mal schauen was unseren Freunden alles wiederfährt. Wenn ich richtig in der Annahme gehe, dann müssten sie auch in Joms vorbeikommen. Vielleicht gibts sogar ein erneutes Treffen mit Knut. Auf etwaige Piraten und Banditen bin ich natürlich ebenso gespannt. Ich hoffe ja insgeheim auf eine ähnliche Szene wie zum Beginn, als Thors sich und seine Mannschaft gegen Askeladd verteidigte (nur ohne das ableben Thorfins^^). Aber zumindest könnte es dort (auch mit den Jomsvikingern) erneut Probleme geben und da bin ich gespannt wie Thorfin diese löst. Die Frage stand bei Abreise nach Island sowieso im Raum, da er auf dem Weg nach Vinland wohl kaum irgendwelchen Schergen begegnen würde, die ihn auf die Probe stellen. Man darf gespannt sein.
      Geil war auch die Szene mit dem vergoldeten Horn, hätte mich ja fast totgelacht xD.

      torajiro =)
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    • Nur kurz mein Senf, ich fand es schade, dass sowohl in den Dialogen, als auch auf der Karte die Nordsee als Nordsee bezeichnet wurde, was historisch falsch ist, da sie damals nicht so hieß. Diesen Namen hat erst die Hanse erfunden, also viele Jahrhunderte später, als sprachliche Vereinfachung und Äquivalent zur Ostsee, was dann durch weitreichende Handelskontakte in allen angrenzenden Ländern übernommen wurde. Korrekt hätte es heißen müssen Deutsche(s)/Germanische(s) Meer/See. Naja, Korinthenkackerbeschwerden.
      Nun also Händlerdasein. Glaube der Mangaka will alle Aspekte einmal abarbeiten (Bauer, Vikingkrieger, Sklave, Bauer, nun Händler). Aber gut, die Grenzen zwischen Länder/Städte überfallen und Handel treiben waren damals sowieso fließend. Teilweise war es damals vorstellbar, dass das nordische Handelsschiff welches gestern zum Waren austauschen in deiner Stadt war, heute abend wieder kommt, mit den selben Leuten, um zu plündern. Irgendwie fehlt aber in dem Manga noch der Priatenaspekt, weil vom ersten Kapitel abgesehen wurde nicht so richtig geplündert, denn als volle Armee ein Land überfallen dort plündern, rauben, vergewaltigen, morden ist eher Krieg als Piraterie. Und selbst das erste Kapitel war eher Krieg als reine unverfälschte Seeräuberei.
      Irgendwie ist mMn ja auch der Krieg irgendwie viel zu apprupt zu Ende gegangen.
      Spoiler anzeigen
      Was noch fehlt ist die Vierteilung Englands und die Etablierung einer dänischenglischen Oberschicht in England zu Herscherzwecken durch Knut, Hochzeit mit Emma von der Normandie, großangelegte Exekutionen "verdächtiger" englischer Adliger, die Entlassung fast seines gesammten Wikingerheeres samt den dazugehörigen Problemen, ein niedergeschlagener Aufstand in Dänemark mit großer Schiffsschlacht, eine Seeschlacht mit "Piraten" 1018, ein großer Feldzug gegen die Wenden, der Aufstieg englischer Adliger unter Knut als seine Machtstütze, die Entehrung Thorkells durch seine Frau 1021, möglicherweise ein Feldzug gegen Joms, die Schlacht an der Helgea 1025/26, Krieg gegen Schweden mit großer Seeschlacht, Ärger in Norwegen, Knuts Reise nach Rom, etc
      Hatte
      ich mich zum Anfang des Kapitels noch gefragt woher Leif den Kiev kenne
      (als er Gudrud die Handelsbeziehungen mit Europa erklärte), wurde es
      nun deutlich. Scheinbar wurde diese Route schon öfter gefahren.
      Kiev war bedeutender Handelsstützpunkt der Wikinger und Zwischenstadion nach Griechenland. Sowohl in Kiew, als auch in Konstantinopel (Miklagard) sind Warräger anzutreffen, auf die freu ich mich besonders.
      Auch No-Names haben ein Recht zu leben! :D
    • Kapitel 107 - The Fettered Tern (7)

      Pünktlich zum September kommt eine frühe Version von Vinland Saga, hoffentlich folgt Claymore schnell nach!

      Aber bleiben wir bei Yukimuras Titel: Ach, diese Gudrid. Jeder ist auf ihrer Seite^^, weil sie gegen ihren Willen vermählt und zu einer guten Hausfrau gemacht werden soll. Ich mag eigentlich solche Typen nicht so sehr, aber sie hat es mir schon angetan, auch wenn sie bockig und stur ist. Weil sie an sich ja recht hat. Und es braucht eine recht dramatische Aktion, um Leif zu zwingen, Gudrid mitzunehmen. Nachdem sie ja ohne Nachzudenken ihren künftigen Mann mit dem Messer attackiert hat, obwohl ihre Gedanken sich mit ihrer Rolle abgefunden haben, muss Leif sie ja mitnehmen Und im Endeffekt wird sie doch noch ein Teil der Expedition nach Vinland (irgendwann).
      Tja, an sich zieht sich das Thema mit Gudrid und der Rollenverteilung der Frau. Sie sagt ja selbst, ihr Geist akzeptiert diese Gegebenheiten, nur ihr Körper nicht, was dann auch zu der Attacke führte. Klar ist das wichtig, um sie als künftiges Mitglied der kleinen Expeditionstruppe vorzustellen, aber irgendwie gänge das auch kürzer, vor allem, wenn man bedenkt, dass immer ein Monat vergeht, bevor es weitergeht^^. Im Oktober kommt dann wohl die überstürzte Flucht von Leif, Thorfinn und Gudrid Richtung Griechenland, denn so ein Affront wird sich Haafdan wohl nicht bieten lassen. Und bevor die guten Hörner wieder eingezogen werden, muss Leif los. Und um Gudrids Leben zu schonen, muss er sie eben mitnehmen. Anders wirds wohl nicht gehen... oder es gibt noch ein Jahr lang gequälte Gespräche und Urteilssprüche, bis alle mehr oder weniger zufrieden sind. Ich hoffe dann doch auf Ersteres und einen raschen Fortgang Richtung Griechenland.
    • Ich finde es etwas schade, wie inaktiv dieser Thread ist und das, obwohl ich auf Vinland Saga durch das OP Forum gestoßen bin. Ich glaube vor über 5! Jahren.
      Ich vermute, dass der monatliche Release dran Schuld ist. Kann ich absolut verstehen, da wartet man vier Wochen auf ein neues Kapitel und liest es in fünf Minuten durch. Viele vergessen dann den Manga oder haben keine Lust mehr, ihn zu verfolgen.

      Wie dem auch sei, gehört er zu meinen absoluten Lieblingswerken. Als Geschichts- und Wikinger-Fan ein Muss für mich. :D Sehr schön finde ich auch die realitätsnahe geschichtliche Darstellung der Charaktere und das Aufgreifen einer relativ unberührten Thematik. Wikingerserien und -filme kennt man, aber eine Wikingerstory, wo es um das Schaffen einer friedlichen und gar utopischen Welt geht, das ist schon Kunst. Man verfolgt den Protagonisten durch seine charakterliche Entwicklung und die gelingt dem Mangaka fabelhaft. Einerseits genießt man die brutalen und spannenden Wikingerkämpfe,-massaker, -schlachten, aber andererseits wünscht man sich auch, dass Thorfinn endlich seinen Frieden auf dieser Welt wieder findet und sich vom grausamen Morden abwendet.
      Mir gefällt die Entwicklung der Story, auch wenn die 'Askeladd- Zeiten' legendär waren und kaum zu toppen sind. Eine Entwicklung musste früher oder später her, auch wenn der Manga für viele zu langsam geworden ist.

      So finde ich es interessant, wie Thorfinn nicht ganz unversehrt davonkommt, sondern sich seiner Vergangenheit stellen muss. Ich bin echt gespannt, wie es mit Hild weitergeht. Und wann und wie sie es auf Vinland/Amerika schaffen. :D