Was gefällt euch nicht an One Piece?

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    • Ich habe eigentlich nicht wirklich was auszusetzen, nur geht
      mir was nicht so recht in den Kopf rein.

      Wir haben ja die 4 Ozeane, richtig?

      Und die Grandline geht einmal durch.

      Wenn jetzt Piraten auf der Seite starten, die sich hinter der
      Fischmenscheninsel befindet, hätten die doch einen
      unfairen Vorteil, oder nicht?

      Die könnten ja bequem bei Punk Hazard starten und bräuchten
      die erste Hälfte nicht zu machen, oder doch?

      Ich finde das etwas dünn beschrieben.
    • Marino schrieb:



      Wenn jetzt Piraten auf der Seite starten, die sich hinter der
      Fischmenscheninsel befindet, hätten die doch einen
      unfairen Vorteil, oder nicht?

      Die könnten ja bequem bei Punk Hazard starten und bräuchten
      die erste Hälfte nicht zu machen, oder doch?
      Ich verstehe dich jetzt nicht komplett, aber Piraten die als Neulinge in der Neuen Welt starten ?
      Nun, da herrschen so ein paar Leute die sich Kaido, Big Mom oder Blackbeard schimpfen. Das ist nicht unbedingt das einfachste Los^^
      Man erinnere sich an Don Creek oder Moria die in die neue Welt gesegelt sind (Creek glaube nur Grandline) und von Mihawk bzw Kaido einen auf den Deckel bekommen haben.

      Also einen Vorteil würde ich da nicht unbedingt sehen, da du sofort einen riesiges Niveau benötigst. Da lohnt es sich schon, gegen schwächere Gegner Erfahrung zu sammeln und langsam stärker zu werden. Andernfalls wirst du in der neuen Welt geschluckt. Ist wie im Fußball, da macht der Sprung zu einem Topverein auch nicht immer Sinn.
    • Ein Neuling, der in der Neuen Welt startet, würde sofort draufgehen. Die Neue Welt ist ja noch relativ unerforscht und ich glaube, dass dieses Meer in Teilen erst von Piraten, die sich vor Jahrzehnten eine gewisse Stärke angeeignet haben, besetzt werden konnte. Was ich eher auszusetzen habe, ist, dass uns damals auf der Grandline die Neue Welt als absolutes Grauen dargestellt wurde, wo wirklich nur die Besten der Besten überleben können. Flammen, Blitze, brutale Wellen, mysteriöse Bedrohungen, usw. Wir wissen ja noch, wie Piraten darum gebettelt haben, wieder zurück ins "Paradies" zu dürfen. Bis auf die stärkeren Gegner und das verändernde Magnetfeld sehe ich allerdings keinen Unterschied zur ersten Hälfte.
    • Byron'scher Held schrieb:

      Ein Neuling, der in der Neuen Welt startet, würde sofort draufgehen. Die Neue Welt ist ja noch relativ unerforscht und ich glaube, dass dieses Meer in Teilen erst von Piraten, die sich vor Jahrzehnten eine gewisse Stärke angeeignet haben, besetzt werden konnte. Was ich eher auszusetzen habe, ist, dass uns damals auf der Grandline die Neue Welt als absolutes Grauen dargestellt wurde, wo wirklich nur die Besten der Besten überleben können. Flammen, Blitze, brutale Wellen, mysteriöse Bedrohungen, usw. Wir wissen ja noch, wie Piraten darum gebettelt haben, wieder zurück ins "Paradies" zu dürfen. Bis auf die stärkeren Gegner und das verändernde Magnetfeld sehe ich allerdings keinen Unterschied zur ersten Hälfte.
      Wie man an Oden sehen konnte: dem ist nicht so. Einige sind einfach ohne ersichtlichen Grund superstark geboren, und können mit den Stärksten mithalten.

      Auch einer der Dinge, die mich stören. Fuck logic.

      Law war deutlich schwächer als Flamingo, der nach dem Fight noch gegen Luffy antreten konnte. Versteht mich nicht falsch, natürlich können auch schwächere Charas einen wichtigen Platz im Manga einnehmen - momentan wird er aber wie ein Konkurrent auf Augenhöhe dargestellt, und als den kann ihn ich irgendwie nicht mehr ernstnehmen.
    • @LamaMitHut
      Das ist doch was völlig anderes, wenn man sich ins gemachte Nest setzt, noch dazu, wenn es das von einem Whitebeard oder Roger ist.
      Was Law angeht: Das ist genau das, was ich kürzlich schon über Eustass Kid gesagt habe. Der Unterschied zu Law ist aber, dass dieser zumindest weiß, wie man zur letzten Insel gelangt. Aber Kid steht ja mit völlig leeren Händen da. Um Piratenkönig zu werden, braucht es mehr, als nur Randale machen. Als Konkurrenten seh ich Law allerdings gar nicht. Du spielst wahrscheinlich auf das Panel an, wo alle drei Kapitäne auf dem Weg nach Onigashima zu sehen waren. Es will halt einfach keiner zurückstecken, da man als Kapitän auch seinen Stolz hat, wie man schon auf dem Sabaody Archipel gesehen hat.
    • Oda sollte mal langsam Gas geben was die anderen Strohhüte und deren Entwicklung betrifft. Bis auf Ruffy, Zorro und vllt Sanji hat bisher keiner der anderen Strohhüte irgendwas gezeigt, was irgendwie von Bedeutung ist. Das einzige, was mir bisher im Gedächtnis geblieben ist, ist Lysops "Fake Masken Attacke" auf dieses komische Spielzeuggirl aus Doffys Crew und Namis Hilfe gegen Cracker und die heftige Blitzattacke gegen Big Mom. Brook natürlich gegen Big Mom. Aber sonst ist ziemlich tote Hose. Überhaupt hab ich das Gefühl, dass es seit einiger Zeit nur um die Entwicklung von Ruffy und Zorro geht. Die anderen gehen da echt komplett unter. Ich hoffe einfach mal, dass Oda Wano jetzt nutzt um die anderen Strohhüte in Szene zu setzen und JEDEM Strohhüt Einzelkämpfe verspricht, die mal nicht nur nach 2 Seiten beendet sind. Eigentlich ist so langsam mal die Zeit gekommen, wo auch mal ein Lysop, Brook auf Augenhöhe mit beispielsweise Apoo sein sollten. Würde sich eigentlich auch bei Lysop anbieten, weil beide Fernkämpfer sind. Er wird wahrscheinlich wie Ruffy, Zorro die Attacke nicht kommen sehen aber umgekehrt dürfte es Apoo auch nicht einfach haben, wenn Lysop aus weiter Entfernung angreift.

      Wenn Oda nämlich so weiter fährt, wird es gegen Ende so ablaufen, dass Ruffy auf Kaiserlevel Zorro auf Kaiserkommandantenlvl und der Rest irgendwo auf Tashigi Level ist und da wird es zurecht einige geben, die die Strohhüte nicht ernst nehmen können.
    • Tobbel schrieb:




      Wenn Oda nämlich so weiter fährt, wird es gegen Ende so ablaufen, dass Ruffy auf Kaiserlevel Zorro auf Kaiserkommandantenlvl und der Rest irgendwo auf Tashigi Level ist und da wird es zurecht einige geben, die die Strohhüte nicht ernst nehmen können.
      ich weiß ja nicht, alle Strohhüte, haben auf jeden Fall Potential. Es sind halt nicht alle Körperliche Monster aber jeder hat seinen individuellen Stil, durch den er sich einbringen kann. Vor allem Nami, mit ihrem Power Up durch Zeus ist ein gutes Beispiel hierfür. Es müssen nur 2,3 an ihrem Mit arbeiten. Aber zb. Lyssop zeigt immer wieder, dass er trotz seiner Feigheit ein wichtiger Teil der Gruppe ist. Wurden alle forsch nach Vorne stürmen wie Ruffy und Zorro, man würde ja total unflexibel sein auf taktischer Ebene. Außerdem auch ein Sanji, Franky, Brook und Jimbei haben in der neuen Welt schon ihre kämpfe gehabt und konnten überzeugen. Daher find ich sie nicht zu schwach, höchstens werden sie zu selten gezeigt. Das finde ich nämlich auch, Oda sollte öfter die anderen der Bande in den Fokus rücken.
    • Ultima Ratio, dieser Thread ist heut mein Klo

      Was mir nicht gefällt...sauverdammt viel. Ich will schon seit Wochen auch hier mal großspurig meine hochgeachtete Meinung verbreiten und wollte es eigentlich nur auf die SHB beschränken, aber warum eigentlich nicht mal alles, dann ist der Druck mal für gute Zeit weg.

      die Strohhutbande

      Jimbei
      Vorgestellt vor beinahe fünfzehn Jahren, geteasert vor über zwanzig Jahren und nun endlich ist er Teil der Crew, Teil des Schiffs. Aber wozu jetzt eigentlich noch. Vor zehn Jahren hat die olle Fischkrabbe schon angesagt, Yo ich hab voll Bock auf deine Gang, aber da gibts noch n paar Sachen. Die paar Sachen hätten sich zwar auch mit nem kurzen Telefonat und ein wenig erotisches Gesäusel in den Hörer lösen lassen, aber nein der ehrenvolle Ritter schippert persönlich zur fetten Wachtel, um ihr nen Korb zu geben. Und oh Wunder, die instabile Säuglingsstation hat natürlich ein Problem damit, dass er abhauen will, aber es geht ja um die Crew. Aber die Crew hätte auch selber abzischen können und löst das Problem, wie auch immer eh von selbst, also war der Trip für die Katz.

      Dann nächster Teaser, acht verdammte Jahre später! Ja ne doch nicht, lasst mich zurück, bin zwar ein Teil von euch und ihr habt nen anderen zurückgebracht, dafür bleib ich jetzt auf meinen Kohlen hocken. Der immer für seine Freunde kämpfende Luffy, der niemanden zurück lässt: „Coolio olle Fischhaut, ich Riech dich später.“ Und dann erscheint der Strahlemann, auf den wir sehnsüchtig warteten und was ist nu? Es ist inzwischen hart egal! Wenn man solange auf einen Charakter wartet und er immer wieder wie ein längst fertiger X-Men Streifen nach hinten verschoben wird verliert man einfach das Interesse. Und wieviel Platz bleibt da jetzt noch für zukünftige Entwicklung? Nothing, nana, niente. Dieses Werk platzt eh aus allen Nähten, da bleibt für einen weiteren „Protagonisten“ (guter Joke, dass einer der SHB ein Prota ist) aber mal nix an Zeit für Ausbreitung. Also vielen Dank für einen Charakter, der soviel Potenzial hatte, der aber nun aufgrund von Platzmangel und ewiger Warterei genauso relevant ist wie eine Landkarte für Zorro.

      Brook
      Der langjährige Humorträger der Crew, der einmal frischen Wind reinbrachte. Aber an welche Aktionen kann man sich im Laufe des letzten Jahrzehnts noch erinnern. Ein Bild kaputt gehauen und sich off-Screen mit zwei Leuten angelegt und als Nächstes Bild einer Hundehütte gleicht, in jeder Ecke ein Knochen. Joa und das war’s eigentlich schon. Wo man es doch gewohnt ist, dass wenn „neue“ Charas eingeführt werden diesen ein wenig mehr Platz zur Entfaltung gegeben wird, aber nicht hier das ist ja Zeitverschwendung, dabei haben wir soviel mitgekriegt. Er kann jetzt im kleinen AoKiji Stil ein bisschen Kältetherapie verpassen, ein neues Liedchen anstimmen und ein bisschen Geisterstunde spielen. Was will man denn mehr? Wie schnell Brook in der Versenke verschwunden ist wundert mich bis heute und da ist es schon ein Armutszeugnis, wenn man bis heute noch dran erinnert, dass er es ja geschafft eine Seelengurke von Big Mommy anzustochern, aber dafür ein Panel freizuschaufeln? Ne des wär schon zuviel.


      Franky
      Fing tatsächlich stark an nach dem Timeskip, ein fetter Roboter und gutes Geschlitze, aber seitdem hört man auch die Grillen Zirpen. Aber halt, der mit Waffen vollgepumpte Gurren kriegt einen Kampf serviert. Mit neuen Technologien? Nein, Pustekuchen, viel besser! Einen Faustkampf, der mehr repititiv ist als Fairy Tails Arc Aufbau. Und seitdem verschwimmt unser Mechagodzilla so gut mit dem Hintergrund, dass Shiryuu vor Neid erblassen würde. Wo ist die geteaserte lebendige Waffe, die sich mit Vegapunks Zeug vollgestopft hat? Irgendwo in der neuen Welt von Bord geplumpst. Zurück bleibt ein sprücheklopfender Zimmermann, der nicht mehr zu tun bekommt, als ein paar Schiffe für die Hanswurst Allianz zusammen zu Klöppeln, hätte lieber wieder jemanden eine zimmern sollen, Höhö. Und auch hier wie auch beim Rest der Crew steh ich nun achselzuckend vor meinem inneren Stärkeranking und weiß nicht, ob ich ihn noch unter Jimbeis blauen Knackarsch schieben kann, oder ihn vielleicht doch gleich neben Lysops Zinken reindrücke. Und unlustig ist er noch dazu.

      Robin
      Unsere geliebte Tittenstelze. Beweis Nummer Eins des Werkes, dass Frauen genauso gut in dieser Welt wegkommen, wie Himmelsdrachenmenschen. Es bringt ja eigentlich nichts sich in diesem Fall über fehlende Kämpfe aufzuregen, weil es ja eh verwundert, dass mal mehr als tiefer Ausschnitt und ernsthafte Nebenkommentare von ihr abverlangt werden. Wenn es zu einer Konfrontation kommt, dann ist der beste Job für eine Spionagefrau, mit einer TF mit endlosen Potenzial immer noch...Kindermädchen! Einfach Händchenhaltend der Prinzessin ein wenig emotionalen Support gönnen und dem großen starken Mann die Bühne überlassen, genauso brilliert man als weiblicher Charakter. Immerhin hat die immer Ernst guckende Dame mal etwas wie Humor entwickelt. Aber nur deswegen haben wir noch lange kein Patriarchat in diesen Werk, gibt ja schließlich auch starke Frauen...die sehen dann zwar leider aus wie eine inzestuöse Kreuzung aus dem Grinch und Relaxo und lässt alle paar Monate ein anderen Braten rausploppen, aber sonst ist von Sexismus keine Spur.


      Chopper
      Das übelste Verbrechen innerhalb der Gang. Tatsächlich fast ein schlimmeres Beispiel für Fanservice als die Mädels. Die über lange Zeit nachvollziehbare Gestalt wandelt sich zu einer Höllenausgeburt eines Chibis und sieht knuffiger aus als der schrumpelige Babyyoda. Aber das passt alles storymäßig schon zusammen.
      C: Ich lass meine Menschlichkeit zurück und werde zum Monster!
      Fanboys/Girls: Ach guckt mal wie knuffig, sein Schädel ist größer als ne Wassermelone! Süüüüß!
      C: Ich bin stärker als jemals zuvor!
      FBG: Ach jetzt hat er einen Babyschädel, auf nem Schwarzenegger Body. Echt monstermäßig.
      C: Ich hab meine Rumblepoints gebündelt, um ultimativ zu werden.
      FBG: Jetzt ist er eine fette Hupfdohle und kann No Names kaputt hauen. Echt krass!
      C: Ich habe meine Monsterform unter Kontrolle gebracht!
      FBG: Ja guck mal, das süße Rentier kriegt in seiner stärksten Form von ein paar Steroidbälgern den Popo versohlt, wir lieben dich Choppi!!1!11!!einself
      C: Oda, what the fuck??

      Aber wartet, wartet, da gibts ja noch die erwachte Form. Ach, geh scheißen.

      Lysop
      Ich bin jetzt offiziell kein Teil des Schwächlingstrios mehr! Ja richtig, du bist eine noch feigere Ratte als zuvor. Früher hast du dir wenigstens mal noch hin und wieder freiwillig den Zinken verbiegen lassen, um irgendwas zu beschützen und jetzt nimmst du erstmal die Beine in die Hand, bevor auch nur ein feuchter Furz von deiner Schleuder abgefeuert wird. Und auch hier mal wieder, wenn du dich dann doch dazu entscheidest deinen wertlosen Arsch in den Kampf zu schieben kriegst eine aufs Maul, ohne dass wir davon was mitkriegen, aber der gute Gott Lysop kriegt dafür ein saftiges Bounty verpasst, weil diese Angaben eh nur noch ein Witz sind.

      Und dann auch noch wie hier das Kampfpotenzial ausgeschöpft wird. Nicht mehr mit Geschossen, sondern mit der Botanik höchstpersönlich. Die leider genauso effektiv ist, als würde eine Berliner Oma mit Topfpflanzen von ihrem Balkon auf öffentliche Urinierer schmeißen. Aber was erzähl ich euch, das soll euch der Gärtner selbst verzapfen. Willkommen zur ersten Folge von Lysops psychedelischen Kräutergarten!

      Hallo Lysop, wie ich sehe hast du hier eine bewundernswerte Auswahl an Kräutern, warum erzählst du uns nicht etwas davon?
      Lysop nimmt tiefen Zug aus seinem Weeddial: Ja...also hier haben wir einen Heckenwolf, dem ich ein Impfpassdial, äh Impactdial in die Fresse gepflanzt, damit kann ich Leuten natzen.
      Aber könntest du nicht einfach ein Impactdial selber feuern, ohne das Grünzeug?
      Boah, bin ich fett prall...achso ja ne das würde ja langweilig aussehen und so ein Gemüsewolf sieht schon arg gefährlich aus.
      Ja genau, sehr kreativ und was ist das?
      Ja Ranken halt.
      Und dafür brauchst du als zukünftig bester Schütze auch noch enorme Zielgenauigkeit oder?
      Öööh, eig nicht, die schieß ich einfach irgendwo hin wird schon treffen.
      Aber wie wirst du dann der beste Schütze?
      Lysop tippt sich an die Stirn: Das ist ja die Krux, wenn man ohne Zielen alles trifft ist man auch irgendwie der beste Schütze.
      Meisterhaft und damit wirst du auch einmal ein mutiger Krieger der Meere? Wie sieht’s denn damit aus?
      Wat? Bin ich schon längst, ich renn zwar immer noch weg, aber ich kiff mir jetzt einfach so hart die Latte voll, dass ich einfach irgendwann vergess, wo ich hinrenn und dann Land ich schon wieder beim Gegner.
      Die Bullen klopfen und brennen den Hippieladen einfach nieder, Lysop muss wieder mit normalen Zeug schießen und wird zum Allvater des Universums mit drölf Milliarden Kopfgeld gekrönt.

      Nami
      Eigentlich dasselbe wie bei Robin. Große Möpse, nix dahinter. Hin und wieder für Fesselspielchen zu gebrauchen auf dem Schlachtfeld, dass die untervögelten Geier auch noch ordentlich weiter kreisen. Zwar hat sie sich irgendwie Zeus von Big Mom gesnitcht, aber ob das von Dauer ist, ist ne ganz andere Frage. Da kommt aber sicher noch was Großes und kreatives, wie ein noch größerer Blitz! Hätten sie auf Skypia doch einfach Enel miteingepackt.
      Wann hat die eigentlich das letzte Mal ne Karte gezeichnet, die ist doch sicher eingerostet inzwischen.

      Sanji
      Der Schnitzelklopfer ergibt schon lange keinen Sinn mehr. Die Krönung auf WCI und die Folgen. Auch hier Lerneffekt gleich null. Die Hälfte der Crew hat zwar irgendwann schonmal gesagt, dass sie die Fliege machen und Ruffy rennt wie ein Wuffi auf Kokain dem Schinken hinterher, aber man kann’s ja nochmal versuchen. Und der beste Koch der Welt backt einen so geilen Kuchen, dass er der härtesten Frau aller Meere wieder gut Energie verschafft. Toller Plan.

      Und dann zeigt sich, er kann ja noch mittlere Leute einer Kaisercrew verhauen und hat doch was auf dem Kasten. Und Stärke gewinnt man durch seinen eigenen Willen und nicht durch Sachen wie Genmanipulation oder gar einem Raidsuit. Oh guck mal der sieht ja fesch aus und macht mich unsichtbar. Ach, wer braucht schon Prinzipien, wenn ich endlich auf ein paar Mädels im Bad unbemerkt schleudern kann und mich mit Dinos anlege, die sicher nicht stärker waren, als dieser Herd aus der letzten Insel, ich hab’s ja so nötig. Also merkt euch Kinder: Priorität des Penises und modisches Auftreten > ekelhafte Familienprinzipien und Selbstwert > Dinge aus eigener Kraft schaffen.

      Zorro
      Mr. Badass. Sir One Hit Monster. Der böse dreinguckende Säbelrassler. Zorro ist der perfekte Aufhänger an Charakterzurückentwicklung. Denn im Grunde zeigt er keine andere Emotion mehr als den Silberblick. Vor dem Zeitsprung eine vielseitige Persönlichkeit. Mal ernst, mal fröhlich, immer im Clinch mit Sanji und ein hervorragender Kämpfer mit Macken und Schwächen. Das alles wurde nach dem Timeskip schneller ausgebrannt als ein Gymnasiallehrer während den Abiprüfungen. Zurück bleibt eine Hülle, nur noch gestopft mit der krassen Type Füllung und einem Schuss Orientierungslosigkeit. Wo sind die Streithähne der SHB geblieben, die nach so einem langen Treffen und großer Ankündigung sich keines Blickes würdigen, wo doch auch hier die Wiedervereinigung groß aufgebauscht wurde. Wo ist sein normales Lächeln abgeblieben? Anscheinend wurde mit Entstehen der Narbe auch gleich das Lachgetriebe mit rausgesäbelt.

      Und nichts ist mehr ein Hindernis, sondern nur noch eine Aneinanderreihung von Powermomenten. Und dann auch noch inkonsequent, wie Trumps politisches Wissen. Ein fünf Kilometer Golem wird zersäbelt, aber ein Kaninchen brutzelt ihn. Die Nummer zwei einer konkurrierenden Supernovabande wird geonehittet, aber ein anderer bläst ihm die Moosbirne weg. Warum diese Diskrepanz? Da wird dem Fanboy schon nur noch ein reiner Charakter zum aufgeilen serviert, aber das nicht mal mehr glaubhaft. Und am übelsten die Tatsache, dass der Herr trotz seiner zahlreichen Fights sich stärkemäßig eigentlich gar nicht in die Karten schauen lässt. Kann er sich nun an einen Kommandanten wagen, oder würde ihn DoFlamingo noch die Radieschen von unten zeigen? Kein Wachstum in irgendeine Richtung trotz einem Jahrzehnt und einer handvoll Chancen. Das ist ein ziemliches Armutszeugnis, für einen ehemalig großartigen Charakter.

      Ruffy
      Muss ich wirklich? Selber schuld, ich will ja. Fürchterlich. Er will kein Held sein, ist es aber doch. Er will an die Spitze und macht einen Schritt vor und zwei zurück. Zwei Lichtblicke hatte Ruffy in den letzten Jahren. 1. Sein Umgang mit Rebecca, als einziger zu fragen, was sie denn möchte in punkto die Liebe für die Freiheit. 2. Der Kampf mit Katakuri. Tatsächlich war dieser Kampf das letzte Mal, wo ich für ein paar Kapitel das Gefühl hatte es könnte wieder bergauf gehen, mit dieser moralisch durchdringenden Schlacht und hervorragenden Inszenierung, aber man wird schnell eines besseren belehrt. Seit Jahren hat er ein größeres Maul, wenn es darum geht anzukündigen wen er alles plattwalzt, als wenn eine dampfende Fleischkeule auf ihr jämmerliches Verschlingen wartet. Und das Resultat. Nichts. Aneinandergereiht werden Noname Oneshots, die zum xten Mal aufzeigen, was wir alle schon wissen, wie toll er schwache Leute kloppen kann und wenn es darauf ankommt wieder vollkommenes Versagen.

      Als der fünfte Kaiser betitelt werden, en par mit den stärksten Piraten und dann jämmerlich in den Dreck gestampft mit einem Schlag, ohne auch nur ein Staubkorn aufzuwirbeln. Und er bleibt der dumme Typ. Da wird von der Fähigkeit zur Anpassung geschwafelt, aber die sehen wir null. Da wird vom Potenzial zur Spitze geredet und wir sehen fast nichts. Auch wenn das Stillmittel des Underdogs im Shonen kaum beliebter sein könnte hat es dieses Werk auf die Spitze hoch getrieben und mit einem sanften Schubser in die Schlucht gestürzt. Wo ist der gleichbleibende Weg? Man kann einen Protagonisten nicht gleichzeitig in den Himmel loben und an anderer Stelle immer wieder versagen lassen, nur um dieses lächerliche Mittel aufrechtzuerhalten.

      Ruffys charakterliche Entwicklung existiert einfach nicht. Keine noch so herbe Niederlage führt ein Umdenken ein, kein Verlust lässt auch nur einen Funken Reife erkennen, immer nur der Kopf durch die Wand und trotzdem wird es noch akzeptiert. Ich hab kein Problem damit, wenn ein Protagonist seiner Linie treu bleibt, aber wenn ein Shōnen, der ja Jugendlichen eine Message übermitteln soll, irgendwie jedenfalls, nur vermittelt, dass man nichts verändern muss und dann klappt es schon, dann hat man sich im Genre geirrt und sollte lieber in die amerikanische Außenpolitik wechseln. (hm hab wohl ein Problem mit der Amiregierung)

      off Panel Cringe vs sinnfreie Füllelemente
      Die Krux überhaupt eigentlich. Manche Szenerien werden länger gezogen als Luffys Ding Dong, andere einfach komplett weggedampft. Und die Priorität ist so verzerrt, dass man gar nicht mehr weiß was jetzt wichtig sein könnte. Große Momente werden angesägt und fallen gelassen, unwichtige Elemente, wie herumrennen, Fokus auf irgendwelche dämlichen Statisten, Wiederholungen von Umklatschszenarien, überlange Flashbacks, Storyelemente, die am Ende einen Furz Relevanz entwickeln. Mein liebstes Beispiel ist neuerdings Oden Flashback. Zugegeben ich hab ihn nie ganz gelesen, aber er ist einfach so unnötig. Der Typ ist schon längst kalt, aber trotzdem bekommt seine traurige Story mehr raum, als Charaktersituationen der SHB in den letzten Jahren. Ich mein 10 (11?) Kapitel dafür, dass wir am Ende wissen welche blassen Samurais, die nix gebacken kriegen, am Ende mit Ruffy durchgeschleift werden?

      Früher ging es Schlag auf Schlag und man hatte trotzdem nie das Gefühl von Hetze. Allein der East Blue Arc mit fünf Antagonisten ist kürzer als Dress Rosa. Da stimmt etwas grundlegend nicht mehr in Odas Hirnwindungen. Und trotzdem kam dort keiner zu kurz und man fand es spannend. Diese Füller gehen soweit, dass man eigentlich ganze Story Arcs zur Hälfte runterdampfen, oder ganz in die Tonne kloppen könnte und es würde keinen Unterschied machen. Punk Hazard hätte komplett fehlen können und es wäre kein Unterschied spürbar. FMI als Eingansarc, hätte halb so lang sein können. Dress Rosa ebenso. Von Wa no Kuni bis jetzt und WCI ganz zu schweigen. Storys werden aufgeplustert, dass sie im nächsten Moment wieder die Luft rauströten, ich glaub die Animemacher fragen sich noch was sie an Fillern reinhauen sollen, ach da gibts ja genug Momente die ausgelassen werden, die das wieder ausgleichen. Wie weit kommt es, dass ein Anime in Momenten etwas dazudichtet und damit etwas mehr Substanz verleihen kann.

      unwichtige Nebencharakter und Statisten kommen nach Hufflepuff
      Man stelle sich vor Rowling würde plötzlich auf die Idee kommen, bis auf Harry keinen einzigen verdammten Gryffindor mehr irgendwas in die Hand geben. Stattdessen liegt nun der Fokus auf den ach so interessanten Hufflepuffs. Hey, Creevey Bros habt ihr Böckes, dass wir uns ein ganzes Kapitel eurer traurigen Vergangenheit widmen? Ja klar, Bra. Lass rüberwachsen das Rampenlicht. Genau das Gefühl ergibt sich mit Odas Priorität auf Nebencharaktere. Von keinen Strohhut sonst kennt man das vollendete Potenzial nach dem Timeskip, aber lieber ein paar Piraten beleuchten, die irgendwann in drölftausend Kapiteln ein bisschen Ruffys Speichellecker spielen dürfen. Oder eine Ansammlung an hirnrissigen Samurai, deren Namen ich bis heute nicht auf die Reihe bekomme. Und wenn die Beleuchtung von Nebencharas wenigstens gut wäre, aber die überschwappenden Emotionen, die man zu ihnen aufbauen soll ähneln eher der Wellenentstehung eines Haufens im Plumpsklo. Es interessiert einen null, wer jetzt wo herkommt und hingeht und was er die letzten zwanzig Jahre untätig getrieben hat.

      Get your priorities straight, Oda. Was man niemals macht als Autor, das ist das kleine Einmaleins ist den Fokus so zu verrücken. Wer holt mich denn bitte mehr ab, eine kleine Gruppe von zehn Leuten, die ich über Jahre schon begleite, oder ein paar hanebüchene Pappfiguren, die in ein paar Monaten wieder vollends in der Versenke verschwinden. Selbst Kinemon, der auch schon fast zehn Jahre am Start ist, bewegt meine Tränen so sehr wie die fünfzigste traurige Vergangenheit bei dämlichen TV Talentshows. Und damit steht und fällt das gesamte Werk, wenn irgendwann der Punkt kommt, dass der gesamte Fokus so verschoben ist, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist noch irgendwelche Entwicklungen glaubhaft darzustellen. Sanji soll mal en Par mit einem Admiral was ausfechten, oder wenigstens nicht mit fliegenden Füßen untergehen. Geradezu lächerlich zu diesem Zeitpunkt. Oda hat mit seiner Umdenke ein Loch gerissen, dass nicht mehr zu füllen ist, da er sich immer weiter in seinem Netz aus Strängen und Charas verhakt, dass er selbst nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Womit wir zum letzten Punkt kommen.

      Soviele Storystränge zum strangulieren und nur so wenig Zeit
      Ein Handlungsblumenbeet nach dem anderen wird auf dem trockenen Boden angelegt, mit ein bisschen Teaser bepinkelt und solange in der Sonne des Werkes bestrahlt gelassen, bis es wieder fast ausgetrocknet ist und dann geht der Spaß von vorne los. Imu. Revolutionäre. Shanks. Konferenz der Könige. Bonney. Nur um ein paar zu nennen, die einem immer wieder als Kieselbrocken vor den Latz geknallt werden und man hat nie das Gefühl, dass irgendetwas vorwärts gehen würde.
      Vor allem Imus Einführung geht mir nicht mehr raus. Braucht man bei der ultrabösen WR wirklich nochmal einen höheren Teufelshäuptling der die Fäden zieht, bei 70% gefühlter Story durch? Naruto hat es zwar auf die Spitze getrieben, aber dieser Zustand mutet schon sehr im Kaguyastyle und die olle war als Chara noch blasser als sie eh selbst schon war, mit der ganzen Bleiche, die sie wohl geschluckt hat. One Piece war schon immer straight forward und das hat gefallen auf seine Weise. Es gab einen übergeordneten Strang mit ein bisschen Nebengedöns. Aber irgendwas hat Oda in den letzten Jahren geritten, dass er der Meinung ist er müsste seine ganze Luft in einem übergroßen Pseudokomplexballoon reinblasen, der aber jederzeit, aufgrund seiner schlechten Konstruktion zu platzen droht. Warum will man mehr unnötige und belastende Substanz in ein Werk reinfeuern, dass mit seiner simplen Art wunderbar funktioniert?


      Ein Schrecken mit Ende
      Dieses Werk wurde gegen die Wand gefahren. Ob es sich nun am Ende in ähnliche Scheiterungen wie Naruto oder Bleach einreiht ist nicht sicher, aber abzusehen. Man mag mir Schwarzmalerei und aufgebauschten Negativismus vorwerfen können (ein bisschen zu Recht, sonst hätte ich wohl kaum darauf Bock gehabt), aber das zeigt mir nur wieder selbst wie herbe enttäuscht mich dieser einstige Liebling zurücklässt, wie es irgendwann mit einem guten Teil von Werken passiert, die zulange vor sich hindümpeln. Meine Emotionen im direkten Bezug sind verraucht und zurück bleibt nur noch die Motivation dem anderweitig beizukommen, was auch hiermit im Grunde abgeschlossen ist. Aber zum Glück hat man ja noch genug andere mediale Projekte, in die man emotional investieren kann, bis sie einem in den empfindlichen Fanboysack treten. Alles klar!
      Keks alter!!!!! 8|

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Baka ()

    • Baka schrieb:

      off Panel Cringe vs sinnfreie Füllelemente
      Die Krux überhaupt eigentlich. Manche Szenerien werden länger gezogen als Luffys Ding Dong, andere einfach komplett weggedampft. Und die Priorität ist so verzerrt, dass man gar nicht mehr weiß was jetzt wichtig sein könnte. Große Momente werden angesägt und fallen gelassen, unwichtige Elemente, wie herumrennen, Fokus auf irgendwelche dämlichen Statisten, Wiederholungen von Umklatschszenarien, überlange Flashbacks, Storyelemente, die am Ende einen Furz Relevanz entwickeln. Mein liebstes Beispiel ist neuerdings Oden Flashback. Zugegeben ich hab ihn nie ganz gelesen, aber er ist einfach so unnötig. Der Typ ist schon längst kalt, aber trotzdem bekommt seine traurige Story mehr raum, als Charaktersituationen der SHB in den letzten Jahren. Ich mein 10 (11?) Kapitel dafür, dass wir am Ende wissen welche blassen Samurais, die nix gebacken kriegen, am Ende mit Ruffy durchgeschleift werden?

      Früher ging es Schlag auf Schlag und man hatte trotzdem nie das Gefühl von Hetze. Allein der East Blue Arc mit fünf Antagonisten ist kürzer als Dress Rosa. Da stimmt etwas grundlegend nicht mehr in Odas Hirnwindungen. Und trotzdem kam dort keiner zu kurz und man fand es spannend. Diese Füller gehen soweit, dass man eigentlich ganze Story Arcs zur Hälfte runterdampfen, oder ganz in die Tonne kloppen könnte und es würde keinen Unterschied machen. Punk Hazard hätte komplett fehlen können und es wäre kein Unterschied spürbar. FMI als Eingansarc, hätte halb so lang sein können. Dress Rosa ebenso. Von Wa no Kuni bis jetzt und WCI ganz zu schweigen. Storys werden aufgeplustert, dass sie im nächsten Moment wieder die Luft rauströten, ich glaub die Animemacher fragen sich noch was sie an Fillern reinhauen sollen, ach da gibts ja genug Momente die ausgelassen werden, die das wieder ausgleichen. Wie weit kommt es, dass ein Anime in Momenten etwas dazudichtet und damit etwas mehr Substanz verleihen kann.

      unwichtige Nebencharakter und Statisten kommen nach Hufflepuff
      Man stelle sich vor Rowling würde plötzlich auf die Idee kommen, bis auf Harry keinen einzigen verdammten Gryffindor mehr irgendwas in die Hand geben. Stattdessen liegt nun der Fokus auf den ach so interessanten Hufflepuffs. Hey, Creevey Bros habt ihr Böckes, dass wir uns ein ganzes Kapitel eurer traurigen Vergangenheit widmen? Ja klar, Bra. Lass rüberwachsen das Rampenlicht. Genau das Gefühl ergibt sich mit Odas Priorität auf Nebencharaktere. Von keinen Strohhut sonst kennt man das vollendete Potenzial nach dem Timeskip, aber lieber ein paar Piraten beleuchten, die irgendwann in drölftausend Kapiteln ein bisschen Ruffys Speichellecker spielen dürfen. Oder eine Ansammlung an hirnrissigen Samurai, deren Namen ich bis heute nicht auf die Reihe bekomme. Und wenn die Beleuchtung von Nebencharas wenigstens gut wäre, aber die überschwappenden Emotionen, die man zu ihnen aufbauen soll ähneln eher der Wellenentstehung eines Haufens im Plumpsklo. Es interessiert einen null, wer jetzt wo herkommt und hingeht und was er die letzten zwanzig Jahre untätig getrieben hat.

      Get your priorities straight, Oda. Was man niemals macht als Autor, das ist das kleine Einmaleins ist den Fokus so zu verrücken. Wer holt mich denn bitte mehr ab, eine kleine Gruppe von zehn Leuten, die ich über Jahre schon begleite, oder ein paar hanebüchene Pappfiguren, die in ein paar Monaten wieder vollends in der Versenke verschwinden. Selbst Kinemon, der auch schon fast zehn Jahre am Start ist, bewegt meine Tränen so sehr wie die fünfzigste traurige Vergangenheit bei dämlichen TV Talentshows. Und damit steht und fällt das gesamte Werk, wenn irgendwann der Punkt kommt, dass der gesamte Fokus so verschoben ist, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist noch irgendwelche Entwicklungen glaubhaft darzustellen. Sanji soll mal en Par mit einem Admiral was ausfechten, oder wenigstens nicht mit fliegenden Füßen untergehen. Geradezu lächerlich zu diesem Zeitpunkt. Oda hat mit seiner Umdenke ein Loch gerissen, dass nicht mehr zu füllen ist, da er sich immer weiter in seinem Netz aus Strängen und Charas verhakt, dass er selbst nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Womit wir zum letzten Punkt kommen.
      Jetzt mal abgesehen von den Strohhüten sind das auch meine größten Kritikpunkte. Seit dem TS legt Oda den Fokus vermehrt auf irgendwelchen Belanglosigkeiten um damit Kapitel zu füllen. Darunter zähle ich das wegrennen, Babysitter spielen, Konfrontationen mit irgendwelchen Vollhonks zu erzwingen wie bei diesem komischen Sumoringer auf Wano oder Holdem der angebliche Headliner, der auch zu nix zu gebrauchen ist, bis auf, dass sein Löwe im Bauch Feuer spucken kann. Bei diesem fetten Sumoringer war ja praktisch auch abzusehen, dass der bis auf fett zu sein zu nix taugt. Aber Oda sieht das wohl anders und forciert eine Auseinandersetzung mit Ruffy und Mr. Specki. Ich behaupte mal, dass jeder der hier anwesenden wusste, dass Specki nur ein weiterer 1Hit für Ruffy ist und dann wird uns um die "Gefährlichkeit" von Specki noch mal zu unterstreichen eine Zeitlupendarstellung von seiner ankommenden Hand gezeigt. Das ist meiner Meinung nach alles verschwendete Screentime genau so wie die Entführung von Tama, die man sich auch hätte sparen können. Das war auch an Künstlichkeit nicht zu überbieten, dass Ruffy und Zorro nix unternehmen konnten, weil die Gazelle mit irgendwie 200km/h rennen konnte. Da zähle ich alleine schon 5 Kapitel die man hätte für wichtigere Dinge hätte nutzen können.

      Punk Hazard, DR, WCI auch so Arcs, bei denen ich teilweise nur den Kopf schütteln kann. Punk Hazard, bis auf die paar netten Kämpfe zwischen Smoker / Law, Smoker, Law vs Vergo, Ruffy vs Caesar geprägt durch Kinder hüten und vor dem Gift wegrennen. Ansich ist das ja nicht verwerflich, aber da hab ich mich spätestens auch nach 1-2 Kapitel satt gesehen. Das sind in meinen Augen so Stilmittel, die Odas Ideenlosigkeit unterstreichen. In dem Arc hätte es meiner Meinung auch an mehr Gegnern gebraucht.

      DR ist auch wieder so ein Thema für sich. An sich von der Erzählweise recht gelungen, besonders die Art und Weise wie Oda sich die Fadenfrucht von Doffy zu Nutze gemacht hat. Problem ist hier auch allerdings wieder, dass Oda vieles auf der Strecke gelassen hat. Wieder nur vereinzelt Strohhüte, die von Nutzen waren. Das Kolosseum, was auch mal ganz interessant war aber aufgrund der vielen Teilnehmer auch wieder in der Versenkung verschwindet, weil nur wenige davon irgendwas taugten. Von Rebecca möchte ich gar nicht erst anfangen. Ich denke das wurde schon zu genüge durchgekaut.

      WCI ist glaub ich ein Paradebeispiel, wenn es um verschwendete Kapitel geht. Da fliegt Mama dutzende Kapitel einem Kuchen hinterher und schreit 24/7 Wedding Caki. Soll ja ein bisschen an Alice im Wunderland angelegt sein. Ist ja auch alles schön und gut, wenn es dann nicht so todes nervig wär. Das Mama gerne isst wissen wir zumindest jetzt. Aber da frag ich mich auch was hat das noch mit One Piece zu tun ? Diese Episch Inszenierten Arcs vor dem TS wo praktisch jedes Kapitel Inhalt hatte, wird hier komplett vergeudet indem uns praktisch 20 Kapitel lang eine halluzinierte Mama gezeigt wird, die einem Kuchen nachjagt. Ich weiß nicht was Oda da geritten hat. Vllt denkt er, dass wär spannend keine Ahnung.

      Kämpfe sind auch etwas, was Oda ziemlich vernachlässigt. Entweder ist ihm die Lust vergangen vernünftige Kämpfe zu zeichnen oder er ist der Meinung, dass kurzes Geplänkel reicht. In Erinnerung sind mir bisher eigentlich nur die Kämpfe von Ruffy und Zorro. Dann vllt noch Lysop vs Spielzeugmädchen, Brook vs Big Mom und Nami, Ruffy vs Cracker und Nami vs Big Mom. Das führt dazu, dass man überhaupt gar nicht mehr einschätzen kann wo die anderen eigentlich Stärketechnisch stehen. Da könnte bzw MÜSSTE uns Oda viel mehr zeigen. Da schöpft er das Potenzial der Strohhüte überhaupt nicht aus. Franky beispielsweise müsste doch eigentlich viel mehr drauf haben als bisher gezeigt. Lysop müsste doch auch zig Variationen mit seinen Pflanzen haben, aber Oda hält es ja für wichtiger ihn als Fylerverteiler zu missbrauchen.

      Für die kommenden Kämpfe in Wano seh ich allerdings schwarz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass durch das durcheinander und die vielen verschiedenen Parteien die involviert sind, genug Screentime für die Strohhüte zusammenkommt. Auch hab ich die Befürchtung, dass die Kämpfe ziemlich eintönig werden, weil eben viele von denen Dinosaurier TFs gegessen haben. Und wie wir schon an Sanji vs Page one gesehen haben wird wahrscheinlich bis auf mit dem Schwanz oder Kopf zuschlagen nicht viel bei rumkommen. Ich würd mir mal wieder wünschen, dass mehr auf CP9 Basis kämpfen nur halt fortgeschrittener.