Marvel Comics/ MCU

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    • Hmmmm schwer, die Serie als Serie an sich war wirklich sehr gut, wobei auch gleichzeitig einiges an Potential verloren gegangen ist. Was mich aber ein wenig stört, sind das so viele fragen unbeantwortet geblieben sind und einige Charaktere leider verhunzt worden sind.

      - Fietro wurde am Ende nicht mal mehr erwähnt, das hätte ich mir doch gewünscht das Monica Wanda zumindest darüber erzählt (und nicht off-Screen). Da ihr Bruder immernoch ein großer Teil für sie ist. Auch wenn es nur ein Fake war, dem konnte sie sich aber nie hundertprozentig sicher sein.
      - Ich hatte mir gewünscht, dass endlich aufgeklärt wird wie SWORD überhaupt an Visions Körper rangekommen ist? Immerhin ist er in Wakanda gestorben, einem Ort wo SWORD halt nicht einfach mal hinspazieren kann.
      - Hayward war ein Charakter mit Potential, ist aber am Ende komplett in die nichtigkeit versunken, man hätte ihn genauso gut rauslassen können es hätte sich wenig geändert. Vorallem da er sein Ziel ja eigentlich erreicht hatte und plötzlich random Wanda und die Kinder töten wollte.
      - Als Comic Fan hat mich auch Agathas Charakter ein wenig gestört. Sie war zwar an sich ein guter Antagonist, doch in den Comics spielt Agatha so eine wichtige Rolle für Wanda, dass es mir ein wenig aufstößt sie als einfachen Antagonisten verrotten zu lassen. Ich hoffe das wir da im späteren verlauf noch etwas bekommen.

      Dies klingt jetzt nach viel Kritik, dennoch muss ich nochmals sagen, dass mir die Serie sehr gut gefallen hat. Dennoch hätte ich mir das ein oder andere anders gewünscht.
    • FaceFaultTV schrieb:

      Fietro wurde am Ende nicht mal mehr erwähnt, das hätte ich mir doch gewünscht das Monica Wanda zumindest darüber erzählt (und nicht off-Screen). Da ihr Bruder immernoch ein großer Teil für sie ist. Auch wenn es nur ein Fake war, dem konnte sie sich aber nie hundertprozentig sicher sein.
      Agnes klärt doch Wanda in Folge 7 darüber auf, dass es nur ein Fake war und sie, obwohl er ja offensichtlich anders aussieht, aufgrund ihrer Selbstzweifel auf diesen Trick reingefallen ist. Das wird ziemlich deutlich aufgelöst. Was hätte es da noch an weiterer Erklärung gebraucht?

      FaceFaultTV schrieb:

      - Als Comic Fan hat mich auch Agathas Charakter ein wenig gestört. Sie war zwar an sich ein guter Antagonist, doch in den Comics spielt Agatha so eine wichtige Rolle für Wanda, dass es mir ein wenig aufstößt sie als einfachen Antagonisten verrotten zu lassen. Ich hoffe das wir da im späteren verlauf noch etwas bekommen.
      Auch da gibt uns doch die letzte Folge schon genau die Punkte, an die wir mit Sicherheit ansetzen werden. Agatha meinte doch nach ihrer Niederlage zu Wanda, dass sie keine Ahnung habe, worauf sie sich mit ihrer endgültigen Verwandlung zur Scarlet Witch, eingelassen habe und dass sie früher oder später ihre Hilfe brauchen werde, worauf Wanda antwortet, dass sie ja dann wisse, wo sie zu finden sei.
      Also wenn das nicht eindeutig ist, dass wir Kathryn Hahn in ihrer Rolle noch einmal sehen werden, weiß ich es auch nicht. Zumal man sich halt auch einfach bewusst sein muss, dass das MCU niemals die Comics eins zu eins adaptiert und auch die Wanda und selbst die Scarlet Witch-Story sich signifikant von der Comic-Vorlage unterscheidet.

    • Zu WandaVision wurde jetzt schon einiges gesagt, da will ich gar nicht mehr viel Inhaltliches hinzufügen. Bloß noch das Eine: Wanda und Vision zählten schon seit Age of Ultron zu meinen Lieblingen des MCU. Auf die Einführung von Vision hatte ich regelrecht hingefiebert und dadurch, dass man sich im selben Film auch dazu entschieden hatte Wanda Maximoff einzuführen, war das natürlich die ideale Steilvorlage, um eine meiner persönlichen Lieblingsromanzen der Marvel Comics ins MCU einzuführen und zu thematisieren. Andeutungen gab es in besagtem Film bereits, in Civil War verdichtete sich dann alles, bis es in Infinity War dann endlich schwarz auf weiß war ... Und dann aber auch direkt wieder endete.
      Beide Figuren hatten also das Problem, dass sie bis dahin ausschließlich in Team-Up Filmen aufgetreten sind, in denen man sich zwar auch für ihre Entwicklungen etwas Zeit genommen hat, aber letztlich leider nie so viel, wie sie es eigentlich gebraucht und verdient gehabt hätten. Ihr Handlungsstrang wurde zwar immer wieder angedeutet, dann aber meist eher durch die Filme hinweg gehetzt, weil andere Aspekte nunmal einfach wichtiger waren.

      Das ist auch der hauptsächliche Grund dafür, dass ich WandaVision so fantastisch finde. Das Sitcom-Szenario ist fürs MCU zwar extrem unorthodox, so richtig warm bin ich damit aber trotzdem nicht geworden (ab Folge 4 punktet die Serie aber auch damit bei mir mehr, weil Wanda‘s Traumwelt immer stärker bröckelt). Das macht aber nichts, weil es eben mehr um das große Ganze ging. Um eine Scheinwelt, die Wanda erschaffen hat, um aus ihrer Spirale der Trauer zu entkommen.
      In ihren vorangegangenen Auftritten hat sie zwar bekanntlich viel durchlitten, hat aber eben nie die Zeit bekommen, die man ihr eigentlich hätte zugestehen müssen. Und genau das hat die Serie nun getan. 6 Stunden, die sich, voll und ganz, ihrem vielschichtigen Charakter gewidmet haben. 6 Stunden, in denen ich das bekommen habe, was ich mir schon seit 6 Jahren gewünscht hatte. Ungeachtet meiner persönlichen Probleme mit so mancher, kreativer Entscheidung (Sitcoms; Bo(h)ner-Gate etc.), fand ich diese Serie einfach herausragend, weil sie mir endlich erlaubt hat stärker in eine meiner Lieblingsliebesgeschichten des MCU einzutauchen. Weil sie zwei Figuren beleuchtet hat, die von den Filmen bislang immer sehr stark ausgebremst worden waren und dort nie den Raum erhalten haben, den sie eigentlich verdient gehabt hätten. Es war das erste Mal, dass sich Wanda und Vision so richtig austoben konnten und ich liebe es! Mehr noch, ich bin extrem gespannt, wohin ihr Weg noch führen wird. Wanda's Geschichte wird sie bekanntlich zu Doctor Strange führen, doch was passiert mit (White) Vision, jetzt, wo er seine Erinnerungen zurück hat? Auf das Wiedersehen mit ihm bin ich fast noch gespannter, weil es da bislang noch so gar keine Tendenz gibt.

      Bei The Falcon and the Winter Soldier verhält sich die Sache komplett konträr zu obigen Schilderungen. Hier treten mit Bucky und Sam zwei Charaktere (mit Sharon Carter sogar eigentlich drei) ins Rampenlicht, von denen ich eigentlich gar keine Serie bräuchte. Bucky's Geschichte ist für mich im Grunde auserzählt worden, war sie doch ein zentraler Leitfaden der Russo Brüder seit The Winter Soldier, und Sam war einfach nie ein Charakter, der für mich in die erste Reihe gehörte.
      Was mich bei dieser Serie dagegen sehr anspricht, ist eben die Aufmachung. The Winter Soldier ist imo noch immer der bislang beste Film des MCU's und die bisherigen Trailer und Clips zu TFatWS vermitteln bei mir ein Gefühl, das ich zuletzt bei eben besagtem Film gehabt habe. Ich bin einfach ein großer Fan dieses geerdeten Stils. Spionage, geniale Nahkampfchoreographien etc. Das, und noch so einiges mehr, erhoffe ich mir von dieser Serie. Wenn die Serie hier qualitativ abliefern kann, wird das auch meine persönlichen Probleme mit den Charakteren zu kaschieren wissen. So wie mich das Sitcom-Setting von WandaVision nachhaltig nicht sonderlich gestört hat, weil mir die Figuren dafür einfach zu sehr am Herzen liegen.

      WandaVision war jedenfalls ein hervorragender Startpunkt und ich bin wirklich gespannt, wie sehr das MCU in naher Zukunft, dank den verknüpften Medien aus Film und Serien, weiter expandieren wird. Hawkeye (Hailee Steinfeld als Kate Bishop kann nur ein riesiger Gewinn fürs MCU werden), She-Hulk, Ms. Marvel, Iron Heart oder eben auch Loki sind allesamt Projekte, auf die ich jetzt noch mehr gespannt bin, als ich das ohnehin bereits war. Wenn die handwerklich, u.a. auch was Stunts und VFX betrifft, nur halb so gut gemacht werden, wie WandaVision oder voraussichtlich auch The Falcon and the Winter Soldier, dann braucht man sich über mangelnden, qualitativ hochwertigen Nachschub so bald wohl keine Sorgen zu machen.
      "I had a dream, almost like a premonition ..."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von OneBrunou ()

    • Auch ich halte mich etwas zurück was eine ausführliche Rezension angeht. Prinzipiell gefiel mir die Serie. Dazu trug zum einem bei, dass die Serie wöchentlich lief und man sich an den Wochenende austauschen konnte mit seinen Freunden und zum anderen das die Serienmacher genau wussten, was sie taten um bestimmte Theorien zu befeuern (Dazu später mehr). Auch das man Wanda und Vision zwei Charaktere gezeigt hat, die noch nicht der breiten Öffentlichkeit bekannt waren und daher eigentlich perfekt dazu geeignet waren um das MCU mit eher unbekannten Figuren mithilfe von Serien weiter zu expandieren. Auch die Charakterentwicklung von Wanda gefiel mir sehr gut. Wie sie sich immer mehr dazu entscheiden musste ihr Traumleben aufzugeben, damit sie die Menschen nicht mehr gefangen hält, hat sehr gut funktioniert. Schwach fand ich hingegen die Aussage von Monica Rambeau am Ende zu Wanda. Ja, Wanda hat mit Vision ihre Liebe verloren, dennoch rechtfertigt sowas immer noch nicht Menschen gefangen zu halten und sie mental zu foltern nur damit man eine schöne Zeit hat. Diese Aussage fand ich mehr als unnötig. Auch der Kampf mit Agatha fand ich eher schwach. Den Skybeam Richtung Himmel brauch ich echt nicht mehr zu sehen. Da gefiel mir der ''Kampf'' zwischen den Visions deutlich besser. Wie genial war es bitte einen Kampf zwischen absolut unbesiegbaren Helden mit Hilfe der Metaphysik. Und es kam auch nicht gezwungen rüber, einfach dadurch dass das Schiff des Theseus perfekt zu den beiden passten (auch wenn es etwas abrupt war, wie schnell White Vision einfach verschwand). Ich hoffe Marvel nimmt sich daran ein Beispiel. Ich brauch nicht jedes Mal ein Endkampf wo im Hintergrund es so aussieht, als würde Michael Bay seinen neusten Transformer Film drehen. Ab und zu ist ein bisschen Talk no Jutsu auch ganz passend.

      Kommen wir aber zu den Kritikpunkten, die für mich den den Gesamteindruck etwas störten. Da wäre zum einem der Mittelfinger Richtung Fantheorien. Es ist in Ordnung wenn gewisse Theorien nicht zutreffen (Memphisto, Reed Richards, Dr. Strange Auftritt), aber das man sich über Fans indirekt lustig macht, indem man die Frage über die Einführung des X-Men Universum mit einem Boner Witz auflöst ist für mich reine Verarschen. Führt die X-Men nicht ein, von mir aus, obwohl sich hier die perfekt Gelegenheit bot, aber bitte löst das Ganze bitte nicht mit einem schlecht gemachten Peniswitz auf. Das habt ihr nicht nötig und verprellt die Fanbase.
      Schwach fand ich auch Agatha Hawkness. Zwar ist ihr Song ein absoluter Ohrwurm, aber der Charakter war etwas schwach. Das wir sie nicht kommen gesehen haben, war ja auch ein schlechter Witz. Mit Folge 1 hat man vermutet das Agnes eine Hexe ist. Das die Auflösung solange auf sich warten ließ, war für mich etwas anstrengend. Ich hatte ja schon die Vermutung, das Agnes doch nicht Agatha ist, da es sich so lange hingezogen hat und die Beweise einfach zu offensichtlich waren. Die Motivation von Agatha habe ich auch nicht verstanden. Warum will sie die Kräfte von Wanda? Weil sie mächtig sind? Aber was will sie mit der Macht dann anstellen? Ich hoffe dass da noch mehr kommt mit Dr Strange 2, aber bis hierhin, war das für mich einfach keine tiefgründige Motivation.

      Aber das alles soll den Gesamteindruck jetzt nicht übermäßig trüben. Wandavision war eine starke Serie mit starken Momenten. Ich freue mich umso mehr auf die Serie mit The Falcon and The Winter Soldier und bin wieder etwas gehypt auf das MCU. Dazu trug sicherlich das eine Jahr Pause durch Corona ein, aber auch das mit Wandavision einfach der perfekte Start in das MCU gelang.

      PS: Dieses Video fasst meine Kritik auf humoristische Weise ganz gut zusammen
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vongola ()

    • Hallo Zusammen

      Ich habe gerade die erste Folge von Falcon and the Winter Solider gesehen.
      Und muss sagen, das mir diese Folge recht gut gefallen habe. Hoffe es entwickelt sich zu einer Serie wechle sich dem Captain America 2 Film anpasst und uns mehr über die Welt im MCU allgemein zeigt. Dies in einer Spionage-Thriller Serie zu sehen macht schon sehr Fun.
      Sonst stellt sich bei mir immernoch die Frage wie Sam überhaupt der neue "Cap" werden sollte, da er die physischen Anlagen dazu überhaupt nicht hat. Da würde sich Bucky viel eher anbieten, da er auch Steve's wahrer BFF war.
      Ein Sam der plötzlich ohne Falcon-Anzug kämpft als wäre er Steve Rogers würde mir überhaupt nicht gefallen und hätte für mich einfach den Beigeschmack, dass man einen schwarzen Captain America haben wollte.
      Wie fandet Ihr die erste Folge?

      Grüsse
    • Die Antwort hat Sam in seiner Rede selbst gegeben: Er ist nicht das Symbol, das Männern und Frauen Wert verleiht, sondern die Frauen und Männer selbst sind es, die Symbolen diese Gewichtung geben. Ja, Sam hat keine übermenschlichen Fertigkeiten oder Superkräfte. Er repräsentiert aber das moderne Amerika mit all seinen Problemen, Schwächen und Stärken. Captain America ist nicht deshalb ein Symbol, weil er stark kämpfen konnte. Das können andere auch und sogar noch weitaus mehr als es Steve Roger trotz Serum konnte. Die Stärke vom Cap bestand darin, andere zu inspirieren, sich eine größere Sache zu verschreiben, für die eigenen Ideale einzustehen und überall wo Unrecht geschieht, dem entgegen zu treten, auch wenn die Chancen noch so gering sein mögen. Steve war immer der Junge aus Brooklyn, der sich gegen Tyrannei zu Wehr setzte. Seien es Nazis, Hydra oder außerirdische Warlords. Die selben Eigenschaften hat Steve bei Sam gesehen. Ein Soldaten, der ohne zu Zögern seinem Freund beigestanden hat und sein Leben riskierte, um andere zu retten. Kein Superheld mit angeborenen Kräften, kein Halbgott, kein milliardenschweres Genie mit unendlichen finanziellen Ressourcen. Ein einfacher Soldat aus bescheidenen Verhältnissen. Der Mann, der aus einer schwer arbeitenden Fischerfamilie stammt und aufgrund seiner Herkunft mit Rassismus und Ablehnung von klein auf zu tun gehabt haben dürfte.

      Sam Wilson ist Captain America, gerade weil er nicht diesen Titel anstrebt und sich für unwürdig hält, aber bereit ist das Richtige zu tun, um Anderen zu helfen.
    • Der Anfang hat mir schonmal gefallen. Der Anfang mit der Actionszene von Sam war sehr gut gemacht und sah man bisher in Serien so gut wie gar nicht. Allgemein habe ich nicht das Gefühl, das es sich bei den Marvel Serien um echte Serien handelt, sondern es sieht für mich so aus wie ein Film. Das Production Value war bisher in beiden Serien sehr hoch und hebt die Serien auf ein absolut hohes Niveau. Ebenfalls positive bei der Szene ist mir der Söldner Georges Batroc aufgefallen, bekannt aus Captain America: The Winter Soldier. Damit verwebt man das MCU weiter und erreicht eine größere Immersion meiner Meinung nach. Gestört hat mich in dieser Szene eigentlich nur der Freund von Sam. Seine Jubelarien und Geschreie fand ich nervtötend und hat mich immer wieder rausgerissen.

      Einen weiteren Positivpunkt war Bucky für mich. Während er im MCU eher wie ein Sidekick rüberkommt, der trotz all seiner Taten mit sich im Reinen ist, merkt man das ihm seine Vergangenheit als Winter Soldier doch mehr zugesetzt hat, als man es in den Filmen erahnen konnte. So fand ich seine Story eigentlich am interessantesten. Vor allem die Szene mit dem älteren Herren, dessen Sohn von ihm umgebracht wurde, war sehr stark. Auch das man die Szene nicht mit einem dummen Spruch aufgelöst hat, sondern sie einfach wirken ließ, zeigt doch wie wichtig solche Momenten für die Charaktere sind.

      Die Verwebung vom Snap und dessen Entwicklung auf die Gesellschaft ist ebenfalls gelungen. Insbesondere da Thanos in Infinity War ja davon sprach, das seine bisherigen Versuche, mit der Auslöschung einer Bevölkerungshälfte, die andere Hälfe glücklich gemacht. Durch die Entstehung einer Gruppe, die den Snap als Geschenk ansah, erreicht das Ziel von Thanos eine weitere Dimension. Wie es sich auf die zukünftigen Folgen und auch spätere Filmen und Serien aufwirkt, ist mit das Spannendste.

      Negativ fand ich die Szene mit den finanziellen Schwierigkeiten von Sam und seiner Familie. Das wirkt für mich lieblos reingeklatscht und war ja in den bisherigen Teilen nie ein Problem. Warum auf einmal die Finanzen von Superhelden eine Rolle spielen sollen, erschließt sich mir nicht. Hoffentlich wird das nicht weiter thematisiert und sollte nur als kurze Einleitung in das persönliche Leben von Sam geben.

      Zu der Enthüllung des neuen Captain America (aka John Walker) möchte ich nicht viel sagen. Diese Entwicklung war ja schon in den Trailern zu sehen und wenn man die Nachrichten rund um die Serie mitverfolgte wusste man das diese Figur auftauchen würde. Hier muss ich noch die restlichen Folgen abwarten um ein endgültiges Fazit zu ziehen. Meine Hoffnung läge auf einen Dreikampf zwischen John Walker vs Sam und Bucky vs Flag Smasher, wo jeder gegen jeden kämpft.

      Fazit zur ersten Episode: Die Serie ist bisher deutlich irdischer als Wandavision, spielen hier (bisher) übernatürliche Fähigkeiten und Kräfte keine Rolle. Dennoch ist Grundlage der Serie spannend und verspricht einen spannenden Spionagethriller. So kann es gerne weitergehen mit den Serien

      PS: Wisst ihr in ob und an welchen Film die Serie anknüpfen soll? Bei Wandavision war es ja Doctor Strange 2, hier konnte ich noch nix finden und die bisher angekündigten Filme passen bisher nicht wirklich. Höchstens mit Black Panther oder Shang-Chi könnte ich mir was vorstellen, da beide auf der Erde spielen (Spider Man klammere ich mal bewusst aus, da dies ja mit dem Spiderverse verknüpft werden soll und ich ein Auftreten zu 99% ausschließe).
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vongola ()

    • Vongola schrieb:

      Fazit: Wisst ihr in ob und an welchen Film die Serie anknüpfen soll? Bei Wandavision war es ja Doctor Strange 2, hier konnte ich noch nix finden und die bisher angekündigten Filme passen bisher nicht wirklich. Höchstens mit Black Panther oder Shang-Chi könnte ich mir was vorstellen, da beide auf der Erde spielen (Spider Man klammere ich mal bewusst aus, da dies ja mit dem Spiderverse verknüpft werden soll und ich ein Auftreten zu 99% ausschließe).
      Im Gegensatz zu WandaVision, welches explizit als Vorlauf für Dr.Strange 2 (und indirekt vielleicht auch für Spider-Man No Way Home) dienen sollte, ist The Falcon and the Winter Soldier nicht als direkter Vorlauf für einen Film geplant, sondern stellt eine eher isolierte Geschichte dar, weshalb hier ja auch schon eine zweite Staffel im Gespräch ist/sein kann, was für WandaVision an sich ja nicht möglich ist.
      Dabei ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass einzelne Handlungsstränge, Charaktere und Ereignisse nicht andere Filme und/oder Serien beeinflussen können, aber es ist zumindest nicht darauf in dem Sinne angelegt.

    • Ich denke, gerade die erste Szene, die Geiselbefreiung aus dem Flugzeug über Tunesien, kann als direkte Reminiszenz an die Befreiung der "Lemurian Star" aus "The Winter Soldier" und damit als indirektes Statement für Sam als künftigen Captain America verstanden werden (Kameraeinstellungen, Kampfchoreographie, Auftreten von Batroc). Bei Bucky gab es dagegen nur die "Negativ-Anspielung" auf die Bucket-Liste, die zeigt, dass Bucky als 106-Jähriger einfach zu viele Altlasten mit sich trägt, um das Symbol in die neue Zeit tragen und mit neuer Bedeutung füllen zu können. Er wird wohl eher die Rolle eines Mentors übernehmen. Dass der Tod Steve Rogers nicht unmittelbar bestätigt wurde und stattdessen ein Netz aus absurden Verschwörungstheorien angeteasert wurde, lässt bei mir die Frage aufkommen, ob hier wieder wie bei WandaVision mit falschen Zuschauererwartungen gespielt wird. Auch auf dem Twitter-Account von Chris Evans ist es rund um den Serienstart merkwürdig ruhig geblieben. Eventuell taucht der gealterte Vereran doch noch einmal auf um den Schild nach Abschluss von Sams Selbstfindungsphase am Ende ein letztes Mal neu zu übergeben? Eventuell wird er sogar noch Gegenstand der unmittelbaren Handlung.
      "Ich werde Dir zeigen, was wahre, vollendete Stärke bedeutet... Die See ist ein einziges Schlachtfeld. Stärke bedeutet ALLES!" – Douglas Bullet

      "Kind, es ist Zeit, dass ich dir eine wichtige Lektion erteile... Du wirst in Deinem Leben immer Menschen begegnen, gegen die du – egal, wieviel Mühe du dir gibst, sie zu besiegen – immer verlieren wirst!" – "Thousand Arms" Cracker

      "Ein Land bedeutet Macht. Und ein König, der seine Feinde nicht besiegen kann, ist keiner!" – Pica
    • Triple_D_Sixx schrieb:

      Die Antwort hat Sam in seiner Rede selbst gegeben: Er ist nicht das Symbol, das Männern und Frauen Wert verleiht, sondern die Frauen und Männer selbst sind es, die Symbolen diese Gewichtung geben. Ja, Sam hat keine übermenschlichen Fertigkeiten oder Superkräfte. Er repräsentiert aber das moderne Amerika mit all seinen Problemen, Schwächen und Stärken. Captain America ist nicht deshalb ein Symbol, weil er stark kämpfen konnte. Das können andere auch und sogar noch weitaus mehr als es Steve Roger trotz Serum konnte. Die Stärke vom Cap bestand darin, andere zu inspirieren, sich eine größere Sache zu verschreiben, für die eigenen Ideale einzustehen und überall wo Unrecht geschieht, dem entgegen zu treten, auch wenn die Chancen noch so gering sein mögen. Steve war immer der Junge aus Brooklyn, der sich gegen Tyrannei zu Wehr setzte. Seien es Nazis, Hydra oder außerirdische Warlords. Die selben Eigenschaften hat Steve bei Sam gesehen. Ein Soldaten, der ohne zu Zögern seinem Freund beigestanden hat und sein Leben riskierte, um andere zu retten. Kein Superheld mit angeborenen Kräften, kein Halbgott, kein milliardenschweres Genie mit unendlichen finanziellen Ressourcen. Ein einfacher Soldat aus bescheidenen Verhältnissen. Der Mann, der aus einer schwer arbeitenden Fischerfamilie stammt und aufgrund seiner Herkunft mit Rassismus und Ablehnung von klein auf zu tun gehabt haben dürfte.

      Sam Wilson ist Captain America, gerade weil er nicht diesen Titel anstrebt und sich für unwürdig hält, aber bereit ist das Richtige zu tun, um Anderen zu helfen.
      Ja das stimmt natürlich.
      Von diesem Aspekt aus gesehen gebe ich dir völlig recht. Nur bringt das einem "Soldaten" relativ wenig, wenn er dann im ersten Kampf (welcher zweifelsfrei kommen würde) stirbt, da er doch nicht stark genug ist.
      Jedoch denke ich logischerweise nicht, dass dies passieren wird sondern eher, dass er plötzlich "unlogisch" stark kämpfen kann und dies ohne Superkraft.
      Davor habe ich einwenig Angst, sonst bin ich bei dir.

      Grüsse
    • Neu

      Der Link zum Loki Trailer.

      Eindrücke:

      -Owen Wilson hat eine verblüffende ähnlichkeit mit Pedro Pascal in dem Trailer.

      -Der Humor kommt nicht zu kurz.

      -Eine der letzten Szenen im Trailer scheint in Pompeji zu spielen.( ab 2 min 5 Sekunden)

      Freue mich schon wie ein Kleines Kind auf die Serie. Die kann eig nur gut werden.

      Edit
      Über die Zeitreise Probleme habe ich mir seit Endgame gar keine Gedanken mehr gemacht(Das wird nich besser, der Zug ist schon abgefahren). Hauptsächlich freue ich mich mehr über die Szenen mit Loki und die Sequenzen in der Apokalyptischen Welt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MONKEYDRUFFY1 ()

    • Neu

      ich bin da etwas skeptisch. Schon als die in Endgame die Zeitreise eingeführt haben (und das ziemlich dämlich mit vlelen Logiklücken) dachte ich mir dass dies nicht gut gehen kann.
      Dass es nun eine Organisation gibt die darüber wacht das Zeitlinien nicht verändert werden, führt das ganze dann doch in größere Probleme.
      Da die Avangers nunmal die Zeitlinien verändert (vor allem Rogers)

      ich bin daher mal gespannt ob dies in der Serie auch thematisiert wird oder ob man das Thema Zeitreise halt auch eher für den Klamauk nutzt ohne da zu sehr ins Dateil zu gehen.
    • Neu

      Ska Ara schrieb:

      ich bin da etwas skeptisch. Schon als die in Endgame die Zeitreise eingeführt haben (und das ziemlich dämlich mit vlelen Logiklücken) dachte ich mir dass dies nicht gut gehen kann.
      Dass es nun eine Organisation gibt die darüber wacht das Zeitlinien nicht verändert werden, führt das ganze dann doch in größere Probleme.
      Da die Avangers nunmal die Zeitlinien verändert (vor allem Rogers)

      ich bin daher mal gespannt ob dies in der Serie auch thematisiert wird oder ob man das Thema Zeitreise halt auch eher für den Klamauk nutzt ohne da zu sehr ins Dateil zu gehen.
      Der Gedanke kam mir auch da im Endgame wie viele Zeit Linien erschaffen wurde 6? Mich erinnert der Trailer wenig an Legends of Tomorror da gab auch so Art Zeit Polizei. Der Loki ist von 2012 und hat mit den Stein irgendwie mehrere Zeit Linien erschaffen so kommt der Trailer rüber, wie die anderen Zeitlinien denn aus Endgame denn aber zusammen Hängen verstehe auch nicht ganz vieleicht weis ein Comic Leser mehr.. Und wo steht die Zeit Polizei überhaupt sind die auf einen Planeten sind die in eine andere Dimension/ Zeitlos um alles zu überwachen?
    • Neu

      Nach der inneren Logik von Endgame bzw. der Ancient One wurden eigentlich keine neuen Zeitlinien geschaffen, da die Avengers bzw. Captain America alle Infinity Steine (und sonstig entwendeten Gegenstände wie Mjölnir) wieder an ihren eigentlich Zeitpunkt zurückgeschafft haben.

      Das war ja der Deal, den Bruce mit der Ancient One eingegangen ist, damit sie ihm überhaupt den Zeitstein überlässt, damit sich der Fluss der Zeit eben nicht aufspaltet. Warum Loki jetzt mit dem Entwenden des Raumsteins/Tesseracts zu einer Verzweigung geführt hat, muss uns in Loki erst noch erklärt werden, da du mit dem Raumstein ja eigentlich nur den Ort wechselst und er in der Zeit geblieben ist. Die Frage ist noch offen.

    • Neu

      Vexor schrieb:

      Warum Loki jetzt mit dem Entwenden des Raumsteins/Tesseracts zu einer Verzweigung geführt hat, muss uns in Loki erst noch erklärt werden, da du mit dem Raumstein ja eigentlich nur den Ort wechselst und er in der Zeit geblieben ist. Die Frage ist noch offen.
      Ist es nicht so, dass die Tatsache, dass das Verschwinden mithilfe des Tesseracts eine neue Zeitlinie erschafft? Dadurch ändert sich ja eigentlich die ganze Geschichte von Thor 2 und potentiell auch Thor 3.
      Die Ancient One hat es anhand des Entnehmens der Infinity Steine erklärt, aber sollte ein Ereignis, welches den Verlauf der Geschichte verändert, nicht auch eine neue Zeitlinie erschaffen?
    • Neu

      Vexor schrieb:

      Nach der inneren Logik von Endgame bzw. der Ancient One wurden eigentlich keine neuen Zeitlinien geschaffen, da die Avengers bzw. Captain America alle Infinity Steine (und sonstig entwendeten Gegenstände wie Mjölnir) wieder an ihren eigentlich Zeitpunkt zurückgeschafft haben.

      Das war ja der Deal, den Bruce mit der Ancient One eingegangen ist, damit sie ihm überhaupt den Zeitstein überlässt, damit sich der Fluss der Zeit eben nicht aufspaltet. Warum Loki jetzt mit dem Entwenden des Raumsteins/Tesseracts zu einer Verzweigung geführt hat, muss uns in Loki erst noch erklärt werden, da du mit dem Raumstein ja eigentlich nur den Ort wechselst und er in der Zeit geblieben ist. Die Frage ist noch offen.
      Rogers hat sich doch an den Ablauf nicht gehalten in dem er einfach in seiner Zeitlinie blieb und damit auch un/bewusst die Zeitlinie verändert. Die Frage ist dabei halt in welchem Maße die Time Polizei da eingreift.

      Was aber wohl die größte Zeitveränderung des Films ist, ist die Tatsache das Vergangenheits-Thanos aus seiner Zeitlinie verschwunden ist. Damit ändert sich die Entwicklung dort dramatisch und unabsehbar.
    • Neu

      Ska Ara schrieb:

      Rogers hat sich doch an den Ablauf nicht gehalten in dem er einfach in seiner Zeitlinie blieb und damit auch un/bewusst die Zeitlinie verändert. Die Frage ist dabei halt in welchem Maße die Time Polizei da eingreift.

      Was aber wohl die größte Zeitveränderung des Films ist, ist die Tatsache das Vergangenheits-Thanos aus seiner Zeitlinie verschwunden ist. Damit ändert sich die Entwicklung dort dramatisch und unabsehbar.
      Nö, dass ist so nicht richtig.

      Ancient One erklärt es doch: Die Infinity-Steine sind überhaupt erst dafür verantwortlich, dass der Fluss der Zeit existiert. Nimmt man einen dieser Steine weg, teilt sich der Fluss auf. Erst dann entsteht eine neue Realität. Wenn The Ancient One ihm den Zeitstein gibt, erschafft sie eine neue Realität für sich (und die Welt aus diesem Moment), in der Millionen von Menschen leiden werden, weil sie diese nicht verteidigen kann.
      Alles, was Gamora, Nebula und Thanos nach 2014 gemacht und erlebt haben, haben sie trotzdem getan und erfahren. Durch die Wegnahme der Steine ist 2014 eine neue Realität entstanden, aus der Thanos und seine Töchter ins Jahr 2023 reisen konnten. Der Thanos aus der Hauptrealität ist also nie durch die Zeit gereist.

      Wichtig ist noch einmal die Klarstellung: Nur eine Veränderung der Infinity-Steine sorgt für eine neue Realität. Und genau das verhindert Steve damit das er die Steine an Ihren Ausgangspunkt zurückbringt, Loki hingegen tut das genaue Gegenteilegenteil.



      Edit: @Trafalgar D. Water Law:
      Jup, im Zweifel stimmt das, was tatsächlich im Film geschehen ist. In meinem Beitrag ging es auch nicht darum, ob das ganze Logisch ist oder nicht, sondern einzig darum dass Lokis Diebstahl die einzige Zeitlinie ist, die nach der Logik des Films nicht wieder rückgängig gemacht wurde.

      Ancient One schrieb:

      The Infinity stones create what you experience as the flow of time. Remove one stone and that flow splits. Now, this may benefit your reality but my new one, not so much. In this new branched reality, without our chief weapon against the forces of darkness, our world will be over run. Millions will suffer. So, tell me

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von L452 ()

    • Neu

      L452 schrieb:

      Ska Ara schrieb:

      Rogers hat sich doch an den Ablauf nicht gehalten in dem er einfach in seiner Zeitlinie blieb und damit auch un/bewusst die Zeitlinie verändert. Die Frage ist dabei halt in welchem Maße die Time Polizei da eingreift.

      Was aber wohl die größte Zeitveränderung des Films ist, ist die Tatsache das Vergangenheits-Thanos aus seiner Zeitlinie verschwunden ist. Damit ändert sich die Entwicklung dort dramatisch und unabsehbar.
      Nö, dass ist so nicht richtig.
      Ancient One erklärt es doch: Die Infinity-Steine sind überhaupt erst dafür verantwortlich, dass der Fluss der Zeit existiert. Nimmt man einen dieser Steine weg, teilt sich der Fluss auf. Erst dann entsteht eine neue Realität. Wenn The Ancient One ihm den Zeitstein gibt, erschafft sie eine neue Realität für sich (und die Welt aus diesem Moment), in der Millionen von Menschen leiden werden, weil sie diese nicht verteidigen kann.
      Alles, was Gamora, Nebula und Thanos nach 2014 gemacht und erlebt haben, haben sie trotzdem getan und erfahren. Durch die Wegnahme der Steine ist 2014 eine neue Realität entstanden, aus der Thanos und seine Töchter ins Jahr 2023 reisen konnten. Der Thanos aus der Hauptrealität ist also nie durch die Zeit gereist.

      Wichtig ist noch einmal die Klarstellung: Nur eine Veränderung der Infinity-Steine sorgt für eine neue Realität. Und genau das verhindert Steve damit das er die Steine an Ihren Ausgangspunkt zurückbringt, Loki hingegen tut das genaue Gegenteilegenteil.

      Die Aussage mag vielleicht so im Film gefallen sein (kein Bock grade nach den genauen Wortlaut zu gucken), sie ist jedoch logisch falsch, was man mit einem simplen Gedankenexperiment beweisen kann (okay es ist nicht einmal ein echtes Gedankenexperiment merk ich grade..):

      Thanos hat nach dem Snap alle Infinity-Steine (in der ursprünglichen Zeitlinie) zerstört. Der Fluss der Zeit lief aber mindestens Fünf Jahre weiter wie gehabt. Würde deine Aussage da oben stimmen, dann hätte mit der Zerstörung der Infinity-Steine auch der Fluss der Zeit aufhören müssen zu existieren. Dem war aber nicht so.

      Was auch immer The Ancient One erzählt hat.. im Zweifel stimmt das, was tatsächlich im Film geschehen ist.


      Vexor schrieb:

      Nach der inneren Logik von Endgame bzw. der Ancient One wurden eigentlich keine neuen Zeitlinien geschaffen, da die Avengers bzw. Captain America alle Infinity Steine (und sonstig entwendeten Gegenstände wie Mjölnir) wieder an ihren eigentlich Zeitpunkt zurückgeschafft haben.

      Das war ja der Deal, den Bruce mit der Ancient One eingegangen ist, damit sie ihm überhaupt den Zeitstein überlässt, damit sich der Fluss der Zeit eben nicht aufspaltet. Warum Loki jetzt mit dem Entwenden des Raumsteins/Tesseracts zu einer Verzweigung geführt hat, muss uns in Loki erst noch erklärt werden, da du mit dem Raumstein ja eigentlich nur den Ort wechselst und er in der Zeit geblieben ist. Die Frage ist noch offen.

      1. Der Trigger für das, was wir hier sehen, war allem Anschein nach der Diebstahl des Tesserakts durch Loki in Endgame im "New York der Vergangenheit". Die gesamte Serie müsste somit in eben jener alternativen Zeitlinie spielen.

      2. Die Avengers haben zwar versprochen, die Steine wieder an ihre Ursprungsorte zurückzubringen, jedoch wurde das deutlich einfacher dargestellt, als es eigentlich hätte sein dürfen. Beispielsweise muss hier die Frage erlaubt sein, wie Cap den Mind-Stone zurück in das Zeptar bekommen hat oder wie er den Reality-Stone wieder zum "Äther" gemacht hat. Dieses Video zeigt das ganz gut auf:


      How Captain America Should Have Returned The Stones





      Edit: @kaidoo
      Ich versteh' die Frage nicht.

      Vielleicht zur weiteren Veranschaulichung:

      Der Loki, den wir kennen, ist - allem Anschein nach - zu Beginn von Infinity War gestorben. In Endgame ist im Jahr 2012 in New York der Loki dieser Zeitlinie mit dem Tesserakt abgehauen. (Zu sehen im Trailer in Minute 1:02). Und hat damit wohl "die Realität zerbrochen" wie der Herr im Trailer zu ihm sagt.

      Es wird also wohl allem Anschein nach um eben jenen Loki aus "2012" gehen.
      Vorabinformation für eventuelle Diskussionen:

      Ja, wir lesen den gleichen Manga.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Trafalgar D. Water Law () aus folgendem Grund: richtig dummer Zahlendreher

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      Trafalgar D. Water Law schrieb:

      1. Der Trigger für das, was wir hier sehen, war allem Anschein nach der Diebstahl des Tesserakts durch Loki in Endgame im "New York der Vergangenheit". Die gesamte Serie müsste somit in eben jener alternativen Zeitlinie spielen.
      Redest du jetzt von der Zeitlinie 2012? Also sozusagen hat Loki mit denn Tesserakts in dieser Zeit Linie nennen wir sie mal "2012! Zeit Linie in der neue Zeit Linien erschaffen also sozusagen diese Neue Realität die denn Avengers geschaffen hat ?
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      Zwischenfazit zu The Falcon and the Winter Soldier

      Da wir ja mit der dritten Episode die Hälfte erreicht haben, wollte ich mal ein Zwischenfazit zu der Serie ziehen. Allgemein hat mir die Serie ganz gut gefallen, auch wenn sie für mich nicht ganz an WandaVision heranreicht. Zum einem ist der Spekulationsgehalt ziemlich gering. Es gibt kein so großeres Mysterium wie bei Wandavision und die Serie wirkt viel mehr geerdeter. Mein größter Kritikpunkt betrifft leider Anthony Mackie, alias Sam Wilson. Ich weiß nicht ob es am Darsteller liegt oder an der Charakterisierung, aber ich finde Mackie hat nicht ganz das Charisma eines Daniel Brühl oder Sebastian Stan. Er wirkt wie der naive Junge von nebenan, was ja auch seine Rolle sein soll, denn dadurch ist er quasi das Medium für uns Zuschauer um zu verstehen was da grad passiert. Dabei wirkt er aber immer wie ein unwissender Schüler, der von den anderen Schüler alles erklärt werden muss. Auch war seine Reaktion auf die Ermordung des Wissenschaftlers durch Zemo schwach. Denn sie war nicht vorhanden. Da hätte deutlich mehr kommen müssen.

      Positiv an der Serie gefällt mir, das es bis jetzt kein eindeutiges Gut-Böse Schema gibt. Alle Parteien haben Dreck am Stecken. Ein John Walker ist bis jetzt auch kein cartoonhafter Bösewicht, wie der Leiter von SWORD. Er hat halt die Last zu tragen in die Fußstapfen von Captain America zu treten und verwirrt sich immer auf dunkle Pfade um nicht zu versagen. Bis jetzt gefällt mir diese Richtung. Auch Khali Morgenthau ist nicht die klassische Robin Hood. So tötet sie bei einem Überfall mehrere wehrlose Menschen. Sie hegt einen Groll gegen das Global Repatriation Council (GRC), das anscheinend mehrere Medikamente bunkert (Impfstoffverteilung, ich hör dich trapsen). Von Zemo will ich gar nicht erst anfangen. Wenn man bei solchen krassen Dance Moves noch ein Bösewicht sein kann, dann ist man wirklich ein genialer Bösewicht. Auch er bekam hier deutlich mehr Tiefgang, als bei Civil War.

      Ja, die Serie gefällt mir ganz gut. Gewisse Figuren bekommen ein dringend benötigte Tiefe und es verwebt das MCU weiter (Wakanda, Madripoor). Auch wenn mir momentan das übergreifende Element fehlt, habe ich doch Spaß an der Serie. Vor allem da die Actionszene meiner Meinung sehr gut choreographiert sind. Die letzte Folge erinnerte mich stark an John Wick.
      Almost Dead Yesterday
      Maybe Dead Tomorrow
      But Alive, Gloriously Alive, Today