Kapitel 931 - "Soba Mask"

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  • Fujiwara schrieb:

    Wenn ein Mensch seine Kritik dümmlich argumentiert (oder zumindest von einem anderen Menschen als dümmlich wahrgenommen wird), ist es dann falsch, die Kritik als dümmlich zu bezeichnen und aufzuzeigen, wieso das so wahrgenommen wurde? Man bezeichnet nicht den Menschen als dümmlich/dumm, sondern lediglich seine Argumentation und Kritik.

    S.K.Lovejoy schrieb:

    Sind wir doch mal ehrlich: was unterscheidet denn Odas One Piece von einem jämmelichen Ecchi-Schmierlappen und beweist uns, dass Oda selbst mehr ist, als ein tittengeiler, chauvistischer Aufschneider?
    Noch welche Fragen?

    Erstmal, dass wir können wir gleich sein lassen. Das ist deine Meinung, nicht 'unsere' Meinung. Ich fand WCI nicht schlecht. Und nein, ich tue auch nicht nur so, als würde ich es mögen. Es tut weh solche Beiträge zu sehen, wo Story Handlungen, Entscheidungen und eigene Meinungen als Fakt dargestellt werden.

    "Oda ruiniert sein Werk", "Oda is ein chauvinistischer Aufschneider", "Oda versteht seine eigenen Charaktere nicht mehr" usw.

    Das sind keine Fakten, das sind die eigenen Auffassungen, die man natürlich haben kann. Allerdings sollte man sich dann nicht wundern, wenn die andere Partei, die eine andere Meinung hat, sich auch dazu äußert. Das heißt nicht, dass wir dann wieder die Leute sind "die keine Kritik zu lassen", sondern einfach eine andere Meinung haben. (Ich wiill jetzt nicht jeden unterstellen, dass er/sie seine Meinungen als Fakt darstellt, aber es gibt definitiv einige Beispiele) Jede (!) Woche, kommen Leute zu falschen Entschlüssen. Es wird irgendwas aus den Spoilern herausgelesen, diese werden kritisiert und Oda ist wieder der tittengeile Idiot.

    1. Sich über Spoiler zu unterhalten ist kein Problem. Dafür ist der Thread ja auch da.

    2. Sich darüber negativ zu äußern ist ebenfalls nicht das Problem.

    3. Irgendwelche Entschlüsse zu ziehen, Fehler aufzuzeigen und das Kapitel ernsthaft für Schrott zu erklären, das geht dann meiner Meinung nach zu weit. Da kann man schon erwarten, zumindest das Kapitel zu lesen und hinterher sich darüber zu echauffieren. Besonders wenn man bedenkt, wie oft Beiträge im Nachhinein komplett ihre Bedeutung verlieren und einfach zu voreilig waren.

    Ich denke, es ist auch in Ordnung Punkte zu kritisieren, die eventuell in der Zukunft gelöst werden könnten. Ich verstehe, wenn einige Robins Handlung nicht nachvollziehen können und sagen sie wäre zu unvorsichtig. Das ist ihre aktuelle Meinung und diese dürfen sie haben. Aber auch hier, wirklich das gesamte Werk auf dies basierend zu kritisieren ist too much.
  • Red Haired Beckmann schrieb:

    Meine Kritik ging in eine andere Richtung: Warum ist Sie in dem Raum, den sie durchsucht überhaupt anwesend?!

    Sie hat die besondere und überaus nützliche Gabe ihre Gliedmaßen an Orten sprießen zu lassen ohne zwangsläufig selbst anwesend sein zu müssen. Wie ich schon schrieb, wird das mit Sicherheit seine Grenzen haben, allerdings hat auch sie weitere zwei Jahre hinter sich, um an ihrer Fähigkeit zu feilen (wie uns ja auch auf der FMI gezeigt wurde).
    Nach deiner Logik ist sie also vorsichtiger, wenn Robin in jedem Raum also Augen und Ohren erschafft, ohne anwesend zu sein? Nehmen wir mal an, dass es stimmt, dass sie auf leblosen Gegenständen ihre Sinnesorgane reproduzieren kann (Dafür gibt es nach meinem Kenntnisstand keinen Beweis). Dennoch ergibt es keinen Sinn, dass Robin auf diese Weise vorsichtiger ist. Je mehr Augen und Ohren sich in einem oder mehreren Räumen befinden, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass jemand diese Sinnesorgane bemerkt und somit sie schlussendlich entdeckt wird/oder Orochi in Alarmbereitschaft versetzt wird. Wenn man vor allem die Tatsache in Betracht zieht, dass Robin es hier mit Ninjas zu tun hat, von dessen Anwesenheit sie gewusst hat, hat sie in der Szene in meinen Augen richtig gehandelt! Ja, sie hat auf S.12 drei Arme benutzt, um die Wand zu untersuchen. Dennoch ist es etwas völlig anderes, als Nichthakinutzer Gliedmaßen und Sinnesorgane in einem anderen Raum herbeizuzaubern und zufällig schaut gerade eine Person die Wand an und sieht ein Auge oder Ohr hängen.... Die weiteren Konsequenzen kannst du dir ja selber denken.

    Es ist lediglich dein persönliches Empfinden, dass du Robin in dieser Szene schlechte Performance (Unvorsichtigkeit) vorwirfst, obwohl man diese Szene sehr wohl auch anders interpretieren mag (sowie ich z.B). Wie schon @Noland es auf den Punkt gebracht hat, sollte die Szene mehr die Fähigkeiten der Ninjas hervorheben anstatt Robin in ein schlechtes Licht zu rücken. Bevor du jetzt eine Antwort zu meinem Beitrag schreibst, lese dir die anderen Beiträge durch und versuche deren Argumente zu berücksichtigen. Ich habe das Gefühl, dass du ständig dich wiederholst.

    Monet schrieb:

    Ich möchte dir an dieser Stelle noch einmal schreiben, dass es ganz allein meine Meinung ist und das rein gar nichts mit "Herummeckern zu tun hat.
    Nein, ich habe auch nicht dich persönlich gemeint. Nur passte das Beispiel ganz gut, um die eigentliche Situation auf Pirateboard und sonstigen Plattformen zu beleuchten. Die Meinungen der Fans sind zum Teil so gegensätzlich, dass es am Ende immer darauf hinausläuft, dass eine Seite unzufrieden mit dem Manga ist. Ist der Manga deshalb schlecht? Mangelt es Oda an Kreativität @-Bo- ? Beispielsweise ist hier der ein oder andere im Forum unzufrieden über die Tatsache, dass Oda Big Mom in Wanokuni eingebaut hat. Aber hey, ich verrate dir mal etwas. Es gibt auch Leute, die Big Moms Erscheinen auf Wanokuni begrüßen. Nein, oder? Doch, das gibt es echt! Aber leider wird die andere Seite weiter Negatives über den Wanokuni Arc herumposaunen, obwohl sie langsam begreifen sollten, dass es lediglich ihr subjektives Empfinden ist und keine allgemein gültige Kritik.
    Außerdem kann Kritik auch nicht gültig sein, wenn diese logisch widersprüchlich ist oder auf falschen Informationen beruht. # Spoiler Kapitel abwarten
  • @Akkarin

    du sagst zum Einen, dass bereits 80% der Geschichte geschrieben sind, sagst aber zum Anderen selber dass die restlichen "20%" auch gut und gerne noch 500 Kapitel sein könnten.. entweder verstehe ich da etwas gewaltig nicht oder du widersprichst dir selber

    Akkarin schrieb:

    Zur Not, Google doch einfach mal 10 Sekunden und du findest die Aussage selber.
    Hättest du auch mal länger als 10 Sekunden gegoogelt wüsstest du auch dass die Prozentzahlen von Oda, zumindest sehr... Interessant sind.
    2010 waren wir anscheinend bei 50%
    2012 waren wir anscheinend bei 60%
    2016 waren wir anscheinend bei 65%
    Ich kann auch gerne mal ein bisschen rechnen aber man merkt glaub auch so dass das nicht hinkommt. Also würde ich diese Prozentangaben nicht zu ernst nehmen^^
  • KingKCrush schrieb:

    du sagst zum Einen, dass bereits 80% der Geschichte geschrieben sind, sagst aber zum Anderen selber dass die restlichen "20%" auch gut und gerne noch 500 Kapitel sein könnten.. entweder verstehe ich da etwas gewaltig nicht oder du widersprichst dir selber
    Das waren nur Beispiele, die darauf zielen sollten, das es von Oda die Aussage persönlich gab, das 80% des Mangas abgeschlossen sind. Ergo sind wir bei den letzten 20% und du hast dich darüber beschwert, warum man solche Anmaßungen nimmt, wieso man vom Endgame spricht ohne Belege zu haben.

    Wenn nur noch 20% verbleiben, sind bei einem Buch mit 1000 Seiten eben nur noch 200 Seiten übrig. Das ist nicht wirklich viel und man geht eben auf die Finale Phase zu. Der Manga ist da eben variabler, so das man eben nicht sagen kann, das es nur noch 200 Kapitel verbleiben, wie du ja selber schön aufgelistet hast. Ja diese Prozent-Angaben sind eine grobe Richtung, dennoch kann man sagen das wir uns in der finalen Phase des Mangas befinden.
    Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.
  • Das ist jetzt das letzte Mal, dass ich mich zu der Sache rund um das Kapitel und die Kritik darüber äußere...
    Werde auch versuchen mich möglichst kurz zu fassen.

    ICallYouSensei schrieb:

    Nach deiner Logik ist sie also vorsichtiger, wenn Robin in jedem Raum also Augen und Ohren erschafft, ohne anwesend zu sein? Nehmen wir mal an, dass es stimmt, dass sie auf leblosen Gegenständen ihre Sinnesorgane reproduzieren kann (Dafür gibt es nach meinem Kenntnisstand keinen Beweis). Dennoch ergibt es keinen Sinn, dass Robin auf diese Weise vorsichtiger ist. Je mehr Augen und Ohren sich in einem oder mehreren Räumen befinden, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass jemand diese Sinnesorgane bemerkt und somit sie schlussendlich entdeckt wird/oder Orochi in Alarmbereitschaft versetzt wird.
    Ja in der Tat halte ich es für unwahrscheinlicher, dass die Identität einer Person durch einzelne Körperteile schneller aufgedeckt wird, als durch ihre komplette Anwesenheit, bzw. sind Körperteile kleiner und dadurch möglicherweise unauffälliger. Sollten ihre Körperteile tatsächlich entdeckt werden, dann wären wir beim selben Ergebnis, wie nach diesem Kapitel... Robin würde entdeckt. Same thing!
    Einzig ihre Geisha Deckung wäre dahin, da sie durch die Teufelskräfte eindeutig als Nico Robin erkannt würde. Allerdings steht ja noch aus, ob man sie nach diesem Kapitel nicht so, oder so als dise identifiziert.

    ICallYouSensei schrieb:

    Es ist lediglich dein persönliches Empfinden, dass du Robin in dieser Szene schlechte Performance (Unvorsichtigkeit) vorwirfst, obwohl man diese Szene sehr wohl auch anders interpretieren mag (sowie ich z.B). Wie schon @Noland es auf den Punkt gebracht hat, sollte die Szene mehr die Fähigkeiten der Ninjas hervorheben anstatt Robin in ein schlechtes Licht zu rücken. Bevor du jetzt eine Antwort zu meinem Beitrag schreibst, lese dir die anderen Beiträge durch und versuche deren Argumente zu berücksichtigen. Ich habe das Gefühl, dass du ständig dich wiederholst.
    Exakt! Hier sind wir endlich einer Meinung. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich auch nicht, warum ich immer wieder drauf eingehe... Aber ich und einige andere hier werden immer wieder in die Situation gebracht, sich für ihre gegensätzliche Meinung zu eurem Standpunkt zu rechtfertigen. Ich bewerte diese Kapitelpassage für mich nun einmal anders als ihr... deal with it! Dadurch wird meine Meinung nicht besser als deine, oder die von anderen Usern. Also warum zur Hölle fällt es dir so schwer meine Meinung einfach mal unkommentiert so stehen zu lassen?! Ich versuche weder dich noch andere hier klein zu reden, sondern schreibe nieder, was mir gefällt oder eben auch nicht. Ist es denn immer nötig, wenn etwas negatives zu OP geschrieben wird genau auf diese Kommentare anzuspringen und mit den immer selben Argumenten als nichtig, verfrüht oder unzureichend durchdacht herunter zu machen? Oder kann man nicht einfach akzeptieren, dass es Menschen gibt, die Dinge anders sehen als man selbst?

    ICallYouSensei schrieb:

    Aber hey, ich verrate dir mal etwas. Es gibt auch Leute, die Big Moms Erscheinen auf Wanokuni begrüßen. Nein, oder? Doch, das gibt es echt! Aber leider wird die andere Seite weiter Negatives über den Wanokuni Arc herumposaunen, obwohl sie langsam begreifen sollten, dass es lediglich ihr subjektives Empfinden ist und keine allgemein gültige Kritik.Außerdem kann Kritik auch nicht gültig sein, wenn diese logisch widersprüchlich ist oder auf falschen Informationen beruht. # Spoiler Kapitel abwarten
    Nenn es Kritik, subjektives Empfinden, Beschwerden oder sonst was... Ich will hier jetzt keine Haarspalterei betreiben.
    Ich stelle dir die Frage noch einmal: Was veranlasst dich dazu dieses subjektive Empfinden (sofern es sprachlich ok und nachvollziehbar formuliert wurde) an den Pranger zu stellen und ständig zu hinterfragen. Und falls du dich fragst, wie ich auf die wahnwitzige Idee komme nun auch noch die ganze Geschichte um BM zu kritisieren... vielleicht hilft dir dieser Beitrag ein Stück weiter.
    Ich wiederhole mich gerne noch einmal aus Zeiten des WCI-Arcs. Versucht doch einfach mal ein bisschen Verständnis für die Gegenseite aufzubringen und hetzt nicht ständig gegen Posts, die nicht euren inhaltlichen Vorstellungen von OP entsprechen.

    Wie ich bereits oben geschrieben habe, werde ich mich zu dem Thema nicht mehr äußern. Wer was will erreicht mich gerne per PN.
    Lebe jeden Tag, als wäre es dein erster. Die Vorstellung jeden Tag neu zu genießen ist viel mehr wert, als ihn das letzte mal zu erleben.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Red Haired Beckmann ()

  • @ICallYouSensei

    Da dies ein paar Mal schon erwähnt wurde, dass Robin eventuell nicht in der Lage ist einzelne Sinnesorgane in anderen Räumen zu erschaffen: In Kapitel 486 sehen wir, wie Robin mit einem Ohr Sanji und die Risky Brothers belauscht. Sie ist also schon vor dem Timeskip in der Lage zumindest ein Ohr zu erschaffen und es gezielt einzusetzen. Wahrscheinlich gelingt dies auch mit einem Auge, welches genauso funktioniert wie ihr richtiges Auge.
    --> mit dem Ohr klappt es ja auch.

    ---

    Ich weiß auch gar nicht wieso sie unbedingt persönlich in die Räume gehen muss, wenn sie ihre TF nutzen kann. Selbst wenn ihre Gliedmaßen entdeckt werden würden, sollte keiner wissen, dass es sich um Nico Robin handelt. Sie zaubert ihre Sinnesorgane wieder zurück (+ Hände etc. um die Schubladen zu öffnen) und die Sache ist gegessen. Es sei denn, Robin muss die Räume vorher gesehen haben, damit sie ihre Gliedmaßen in den Räumen erschaffen kann. Das wäre immerhin mal ein Punkt den man ansprechen könnte.

    Auch ist es völliger Quark, dass Robin wegen den Ninjas herhalten muss, obwohl sie sowieso schon nicht mehr glänzen konnte. Was macht Oda? ER bringt Robin in jene Situation, die für sie unüblich ist oder sein sollte. Geschweige, dass Oda hier wieder zig neue Charaktere einführt, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit auch anders rübergebracht werden könnten. Dafür muss er nicht einen der Protagonistinnen opfern. Den "Fehler" hat er ja auch schon bei Kaido vs Ruffy gebracht, welcher ihn mit Leichtigkeit zerschmettert hat, trotz großmäuliger Ansprache seitens Ruffy.

    Mfg
  • Akkarin schrieb:

    Das waren nur Beispiele, die darauf zielen sollten, das es von Oda die Aussage persönlich gab, das 80% des Mangas abgeschlossen sind. Ergo sind wir bei den letzten 20% und du hast dich darüber beschwert, warum man solche Anmaßungen nimmt, wieso man vom Endgame spricht ohne Belege zu haben.
    Nun von Oda gab es auch die Aussage, dass wir in 2010 50% haben, aber eine der Aussagen kann dann ja nicht stimmen.
    Wenn Oda sich damals also schon verschätzt hat, dann kann es doch sehr gut sein, dass er es dieses mal auch tut.

    Akkarin schrieb:

    Der Manga ist da eben variabler, so das man eben nicht sagen kann, das es nur noch 200 Kapitel verbleiben, wie du ja selber schön aufgelistet hast. Ja diese Prozent-Angaben sind eine grobe Richtung, dennoch kann man sagen das wir uns in der finalen Phase des Mangas befinden.
    Genau. Aber warum ist der Manga da variabler? Na weil das Ende noch nicht feststeht. Das beweist doch meine eigentliche Aussage, nämlich dass diese Prozentzahlen völliger Quark sind. Denn man kann aktuell keine Prozente angeben wenn man nicht weiß wie viele Seiten/Chapter das Buch/Manga haben soll.

    Wenn Oda allerdings schon wüsste, dass One Piece sagen wir mal mit Chapter 1120 endet, dann würde die Aussage dass wir bei 80% sind grob stimmen.
    Aber die anderen Prozentzahlen eben nicht und das ist ja genau mein Problem. Rein logisch betrachtet machen Odas Aussagen als Gesamtpaket also keinen Sinn und deswegen kann man es nicht als Fakt betrachten dass wir aktuell bei 80% sind.

    Was man aber aus den Zahlen ableiten kann ist folgendes: Oda überzieht seinen Zeitplan durchaus gerne. Es kann also sein, dass Oda sich vorgenommen hat 2018 80% der Story durchgezogen zu haben, ABER es ist wahrscheinlich, denn das zeigt uns die Vergangenheit, dass Oda seinen Zeitplan wieder überzieht.

    Also ist die Aussage, dass wir 2018 bereits 80% abgeschlossen haben, mit Vorsicht zu genießen und sollte meiner Meinung nach nicht als Fakt abgestempelt werden.
  • Red Haired Beckmann schrieb:

    Exakt! Hier sind wir endlich einer Meinung. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich auch nicht, warum ich immer wieder drauf eingehe... Aber ich und einige andere hier werden immer wieder in die Situation gebracht, sich für ihre gegensätzliche Meinung zu eurem Standpunkt zu rechtfertigen. Ich bewerte diese Kapitelpassage für mich nun einmal anders als ihr... deal with it! Dadurch wird meine Meinung nicht besser als deine, oder die von anderen Usern. Also warum zur Hölle fällt es dir so schwer meine Meinung einfach mal unkommentiert so stehen zu lassen?! Ich versuche weder dich noch andere hier klein zu reden, sondern schreibe nieder, was mir gefällt oder eben auch nicht. Ist es denn immer nötig, wenn etwas negatives zu OP geschrieben wird genau auf diese Kommentare anzuspringen und mit den immer selben Argumenten als nichtig, verfrüht oder unzureichend durchdacht herunter zu machen? Oder kann man nicht einfach akzeptieren, dass es Menschen gibt, die Dinge anders sehen als man selbst?
    Naja, is ein Forum nicht genau dazu da? Um den Meinungsaustausch und dem gegenüber aufzuzeigen wo er/sie/es einen Denkfehler hat oder wieso xy dieses und jenes anders sieht als der jeweils Andere?

    Generell sollte nicht außer acht gelassen werden, dass der Ton ja immer noch die Musik macht, und während du jetzt kenntzeichnest dass es dein subjektives Empfinden is, klangen* die ersten Beiträge wie etwa hier #126 noch wie Fakt bzw als sei dies die einzig logische Schlussfolgerung. Im eben genannten Beitrag #126 wurde richtig angemerkt dass Robin Körperteile wachsen lassen kann – das is richtig – aber die Schlussfolgerung die daraus gezogen wurde, nämlich die, dass sie ihre Körperteile hätte nutzen müssen um so einer Gefangennahme zu entgehen, wurde an der Stelle nicht zu Ende gedacht. Denn in den folgenden Beiträgen wie hier von Fujiwara und hier von Noland, wurde aufgezeigt dass es kraftaufraubend is (wie bspw Law auf Dressrossa angemerkt hat) und/oder nicht den selben Erfolg erzielt, da es ihr nichts bringt einfach nur Augen und Arme wachsen zu lassen (dann doch lieber gleich ein Klon a la Doflamingo).
    [Ich schreibe bewusst "klang" im Sinne von "wirk(te) und nicht dass du's tatsächlich getan hast]*
    Es is zugegeben nicht unüblich eine verzerrte Wahrnehmung der Dinge zu entwickeln aufgrund negativer Emotionen wie etwa die Enttäuschung vergangener Handlungsstränge (Torte in WCI), und dann mit eben jener negativen Emotionen alles durchdacht zu haben. Aber ich finde solange wir uns nicht in Maschinen verwandeln, is das unabdingbar. Wieso spreche ich das trotzdem an? Weil man, sobald man einen ruhigen Geist hat, die Dinge plötzlich klarer sieht. Und ein gesünderes Austauschen stattfindet. Mir is zum Beispiel an mehrere Stellen die Doppelmoral mancher Beiträge aufgefallen die ich fairerweise nennen muss:
    Auf der einen Seite wird folgendes über Robins Situation geschrieben:

    OneBrunou schrieb:

    [...]Klar kann man das schlussfolgern. Klar kann sie sich gewollt gefangen nehmen lassen. Aber aktuell lässt sich doch nur das bewerten, was wir zu sehen kriegen. Und das ist eben eine Robin, die auf feindlichem Gebiet herumschnüffelt und dabei überrumpelt und entdeckt wird. Das ist das, was wir sehen und folglich auch das, was ich bewerte. Und diese aufgezeigten Umstände schmecken mir halt nicht. Ganz einfach.
    • wo normalerweise darauf plädiert wird über den Tellerrand hinaus zu schauen. Aber bei der Sache mit Big Mum wird genau das getan. Sie fällt ins Wasser, wird am Land gespült und verliert ihr Gedächtnis, bewertet wird allerdings was sein oder nicht könnte. [Ich persönlich halte den plötzlichen Gedächtnisverlust als eine Art Dämpfer um den Konflikt nicht vor dem Feuerfest auf Onigashima beginnen zu lassen].
    • Anderes Beispiel: Wer seine Sicht der Dinge öffentlich in den entsprechenden Threads postet, läuft Gefahr auf Gegenwind zu stoßen – wenn ich das richtig mitbekommen habe, dann is das sowas wie ein (ungeschriebenes) Gesetz. Aber jetzt lese ich hier von „is meine Meinung“ und „bitte nicht kommentieren



    An der Stelle nicht falsch verstehen. Ich erkenne sehr wohl die Kernaussage derjenigen die mit Robins Part nicht zufrieden sind: da Oda an sich sehr detailverliebt is, hätte es nicht geschadet 1-2 Panels Robin zu widmen um sie kompetenter darzustellen. Gehe ich mit ein, aber der Rest zum Thema Robin welches kritisiert wurde, is nur dem Umstand geschuldet dass der Unmut zu groß is und immer größer wird.

    Grund für diese Annahme is der Sanji Part: dort wurde der Raid Suit als
    • Mittel zum Zweck benutzt,
    • um nicht erkannt zu werden vom Feind,
    • nicht verletzt zu werden und um Zivilisten zu schützen.
    Und nicht etwa weil Sanji ohne Raid Suit zu schwach für den Feind war. Der einzige Vorteil den Sanji genießt is die Tatsache dass er mehr aushält mit dem Anzug (Stichwort: Durability).

    Apropos Sanji: manche wie etwa @StringGreen haben sich gefragt wieso der Anzug Schwarz und nicht Gelb is, (wegen seiner Haarfarbe), und ob es nicht ein Zufall zu viel(?) wäre – Dazu folgender Gedanke: Dass Sanjis Haare Gelb blieben, is dem Umstand geschuldet dass die Modifizierung bei ihm als einziger nicht stattgefunden hat. Soll heißen wenn eben doch, dann hätte er wie seine Brüder kolorierte Haare (in dem Fall: Schwarz). Die Stealth Option kann meinetwegen als ein Zufall zu viel aber auch dies, lässt sich mit der Thematik "Assassins" schlüssig kombinieren.

    @KingKCrush erst kürzlich hat Tyki Mikk hier eine Aussage gepostet, die Odas Haltung diesbezüglich offenbart (Aussagekraft folgender Zeile liegt im Auge des Betrachters )

    Greg schrieb:

    Also. Tell your friends. Shout it from the rooftops if you must. When Oda gives you a percentage of the story complete you must never...ever...equate that to a calculable period of time. Trust me on that one.


    And when Oda says OP is going to be 'a little over 100 volumes' don't start cracking out you candlelight vigil clothes to mourn the end. You can almost see the troll grin on his very words. One Piece will continue for some time.

    Gabratan schrieb:

    Interessant ist nur, man fällt den Wasserfall nach unten und wird trotzdem oben an Land gespült? Das ist jetzt schon mit mehreren passiert
    Das könnte womöglich daran liegen, dass es ein umgekehrter Wasserfall is, wie Nami im Kapitel 910 anmerkt: "A waterfall while going downstream? What kind of waterflow is this!!?"
  • AniMatrix schrieb:

    Und etwas zu kritisieren, bei dem quasi noch alles offen ist? Naja, ob man sowas als Kritik bezeichnen kann ist fraglich, ich würde es eher als rumjammern bezeichnen.
    Halte ich für gewagt. Ich meine, wo soll man hier die Grenzen ziehen? Wenn man diesen Gedanken nämlich weiter spinnt, dann kann man sich das theoretisch auch zurecht biegen wie man Lust und Laune hat. Der Handlungsstrang ist noch nicht beendet? Wartet doch mal ab, am Ende des Arcs wird schon alles einen Sinn ergeben. Ergibt am Ende des Arcs noch immer keinen Sinn? Dann bestimmt am Ende des Mangas selbst. Mit dieser Argumentation macht man es sich - für meine Begriffe - sehr einfach und gibt Kritik zu dem, was aktuell passiert, schlichtweg keinen Raum.
    Ich selbst gehöre ja auch - zweifelsohne und da mache ich auch keinen Hehl draus - zu denen, die seit geraumer Zeit höchst unzufrieden mit dem Manga sind. Die Protagonisten scheinen mir zu selten, müssen sich zuletzt auch immer häufiger mit der Rolle einer Nebenfigur (oder gar eines Statisten) zufrieden geben. Und wenn sowas passiert, dann hat man als Leser, der dieses Werk nun schon seit 10 oder mehr Jahren verfolgt, auch das gute Recht dazu diese kreativen Entscheidungen des Autors in Frage zu stellen und sich darüber auszulassen. Dass Kritik eine Gegenreaktion von denen erzeugt, die dem Werk noch immer positiver gegenüber gestimmt sind, einen längeren Geduldsfaden haben o.Ä. ist natürlich komplett im Rahmen und völlig normal. Was User wie @Baka oder @Red Haired Beckmann dann nur erwarten - so mein Empfinden - ist eben, dass man sich auch ausschließlich mit den inhaltlichen Aspekten der Kritik auseinandersetzt, statt auf die User dahinter loszugehen. Mag häufig im Affekt oder unbeabsichtigt geschehen, aber es kommt nicht selten vor - ohne jetzt Beispiele benennen zu können oder gar zu wollen - dass sich die Kritik an der Kritik im Kern häufig gar nicht auf die inhaltlichen Aspekte bezieht, sondern auf die User selbst. Häufig wird einem dann vorgeworfen man würde mit der anhaltenden Negativität die Stimmung hier im Forum runterziehen, dabei sind es meist Postings wie diese, die sich gezielt auf den User und nicht auf den Inhalt beziehen, die diesbezüglich das wahre Problem darstellen.
    Gegen gegensätzliche Meinungen - positiv gegen negativ - hat hier mit Sicherheit niemand etwas. Davon lebt ein Forum, sowas erzeugt Reibungen und Diskussionen. Es ist jedoch ein schmaler Grad, der manchmal - ob beabsichtigt oder nicht - überschritten wird und dann letztlich dafür sorgt, dass die Stimmung wahrhaftig kippt.
    Ebenso ist es natürlich auch für die kritischen Stimmen ein schmaler Grad. Keine Frage. Passiert mir auch immer mal wieder ungewollt, wodurch ich meine Postings im Nachhinein auch gerne mal hinterfrage. Kreative Entscheidungen, mit denen man selbst nicht wirklich viel anfangen kann, können und dürfen aber durchaus in Frage gestellt werden. Zu herablassenden Äußerungen gegenüber Oda selbst, der immerhin bereits mehr als 20 Jahre in sein Lebenswerk investiert hat, sollte man sich natürlich möglichst nicht hinreißen lassen, weil das schlichtweg nicht fair ist. Immerhin können wir Außenstehenden kaum beurteilen wie schwer ihm diese Arbeit fällt. Einblicke in seine Prozesse haben wir halt - wenn überhaupt - nur sehr spärlich. Dennoch geschieht es immer wieder - wovon ich mich nicht ausnehme - dass man sich im Affekt der Enttäuschung zu Aussagen ihm gegenüber hinreißen lässt, die nicht hätten sein müssen.

    Um das Ganze an dieser Stelle aber vielleicht mal abzukürzen, denn theoretisch könnten wir über dieses Thema stunden- oder gar tagelang debattieren: Wir können schlichtweg nur das aktuellste Geschehen analysieren und bewerten: Darum dreht sich diese Rubrik des Forums doch auch. Um die aktuellsten Spoiler und Kapitel. Natürlich kann man in diesem Zuge auch Überlegungen darüber anstellen was eventuell Offpanel stattgefunden hat oder wie es weitergehen könnte. Das sind - selbstverständlich - essentielle Ansatzpunkte, die zu diesem Bereich des Forums natürlich mit dazu gehören.
    Nichtsdestotrotz kann es auch andere Leute geben - wie bspw. mich - die sich eben mehr auf das konzentrieren, was wir auch tatsächlich zu sehen bekommen. Das führt auch nicht selten dazu, dass man seine Meinungen aus vorangegangenen Wochen ggf. immer mal wieder relativieren muss. So stehe ich dem Raid Suit mittlerweile bspw. längst nicht mehr so kritisch gegenüber, wie das noch beim letzten Kapitel der Fall war.
    Dennoch - so jedenfalls meine Meinung - finde ich das, wenn manchen Leute essentielle Details fehlen, die die Situation bereichert, aufgewertet und abgerundet hätten, dass diese User dann auch das Recht dazu haben diese Punkte anzusprechen. Dann einfach mit Floskeln zu kommen wie "ja dann les doch was Anderes" o.Ä. - um nur mal eine von vielen zu nennen - ist einfach komplett deplatziert, da die meisten Kritiker - so meine Meinung und Beobachtung - sich ja durchaus leidenschaftlich mit dem Werk auseinandersetzen. Denn andernfalls würden wir diese Diskussion ja überhaupt nicht führen. Und das macht man eigentlich nicht, wenn man für etwas kein großes Interesse aufbringt.

    Um das mal auf mich umzumünzen: Ich verfolge den Manga mittlerweile seit dem Thriller Bark Arc im wöchentlichen Rhythmus. Und ich versuche auch immer wieder mich auf die positiven Aspekte zu fokussieren und diese - Woche für Woche - hervorzuheben. Mein persönliches Problem ist einfach, dass Oda bei mir - seit dem TS - den Eindruck erweckt, als wüsste er selber nicht mehr so recht, wie er seine Protagonisten ins Scheinwerferlicht rücken soll. Dadurch hat er extrem viel Credit bei mir verspielt. Zuletzt nahm er immer wieder ganze Teile der SHB vorab (oder mittendrin) aus Arcs heraus, was ja auch nicht gerade förderlich ist. Eine Nico Robin steht hier bspw. unter besonderer Beobachtung, da sie - seit dem TS - wirklich nur sehr spärlich aufgetreten ist. Auf der FMI bekam sie etwas mehr Rampenlicht ab, weil das Thema der vergessenen Geschichte dort aktiv beleuchtet werden konnte. Auf Punk Hazard dagegen konnte man ihre Dialoge mitunter an einer Hand abzählen. Und auch auf Dress Rosa verhielt sie sich teilweise etwas "seltsam" (bspw. wie sie von Sugar in ein Spielzeug verwandelt wurde) und kam darüber hinaus nicht über die Rolle des Babysitters für Rebecca hinaus. Auf Zou gab's dann wieder etwas mehr Input für sie, da dort auch das Thema der Porneglyphen wieder etwas konkreter behandelt wurde. Und auf WCI glänzte sie bekanntlich ausschließlich durch ihre Abwesenheit.

    Der Timeskip liegt - in unserer Zeitrechnung - nun auch schon fast 9 Jahre zurück. Ich persönlich beobachte daher inzwischen auch ganz genau wie Oda die SHB in Szene wirft, da sie seitdem eigentlich nur sehr selten - als Einheit - fungieren und glänzen durfte. Ruffy profilierte sich immer wieder gezielter, doch der Rest der SHB fällt dagegen einfach bedeutend ab. Das ist schade und sorgt eben bei einigen - so auch bei mir - für eine gewisse Ungeduld. Denn wie gesagt: Wir warten nun schon seit 8 - 9 Jahren darauf, dass Oda seine Protagonisten wieder gut in Szene setzt. Das bezieht sich auch nicht nur auf Einzelkämpfe, sondern auf ihr allgemeines Standing in den jeweiligen Arcs (wo bleibt Sanji's erster Mr. Prince Auftritt der Neuen Welt?). Bei manchen schafft Oda es zwischenzeitlich immer mal wieder recht gut sie glänzen zu lassen (bspw. wussten Nami oder Brook eigentlich fast durchweg im WCI Arc zu überzeugen, Franky durfte auf Dress Rosa ordentlich was vom Scheinwerferlicht einnehmen), bei anderen tut er sich aber - gefühlt - deutlich schwerer (bspw. bei Robin, bei der einen das Gefühl beschleichen kann, als wüsste Oda nicht so recht was er mit ihr - abseits der Porneglyphen - anfangen soll). Die Kontinuität ist es, die einigen hier einfach fehlt.

    Durch solche Eindrücke und Wahrnehmungen - die selbstverständlich völlig unterschiedlich ausfallen können - entstehen eben kritischere Beiträge wie die, die es zu diesem Kapitel nun bzgl. Robins Auftritt gab. Sie gehört ohnehin schon zu den SHP, die eigentlich nur selten wirklich zu überzeugen wissen oder im Rampenlicht stehen, weswegen die Wahrnehmung hier bei manchen entsprechend auch kritischer ausfällt.
    Natürlich kann man für sich selbst schlussfolgern, dass Robin sich abgesichert hat, aber hätte es dem Kapitel denn einen Abbruch getan, wenn Oda uns das auch gezeigt hätte? Damit hätten wir doch auch die Gewissheit darüber gehabt, dass sie nicht unvorsichtig war, aber dennoch von den Ninjas überrascht wurde. Der Wirkungseffekt wäre - so jedenfalls meine bescheidende Meinung - nochmal eine ganze Spur intensiver gewesen, wenn Oda hier ein bis zwei Panels mehr investiert hätte. Schlicht und ergreifend.

    Letzten Endes ist alles eine Frage des Blickwinkels. Negative Stimmen haben aber genauso ihre Existenzberechtigung, wie die positiven Beiträge. Man muss eben nur - und auch hier lasse ich mich selbst keineswegs außen vor, da ich genau weiß, dass auch ich manchmal übers Ziel hinausschießen kann - darauf achten, dass man sich nicht im Ton vergreift und nicht, ob gewollt oder nicht, die Person dahinter verbal - egal wie dezent formuliert - angreift. Denn das ist weder dem Autor der Geschichte - in diesem Fall also Oda - noch den Kritikern dieses Werkes gegenüber, mMn, gerecht.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von OneBrunou ()

  • OneBrunou schrieb:

    Der Timeskip liegt - in unserer Zeitrechnung - nun auch schon fast 9 Jahre zurück. Ich persönlich beobachte daher inzwischen auch ganz genau wie Oda die SHB in Szene wirft, da sie seitdem eigentlich nur sehr selten - als Einheit - fungieren und glänzen durfte. Ruffy profilierte sich immer wieder gezielter, doch der Rest der SHB fällt dagegen einfach bedeutend ab. Das ist schade und sorgt eben bei einigen - so auch bei mir - für eine gewisse Ungeduld. Denn wie gesagt: Wir warten nun schon seit 8 - 9 Jahren darauf, dass Oda seine Protagonisten wieder gut in Szene setzt. Das bezieht sich auch nicht nur auf Einzelkämpfe, sondern auf ihr allgemeines Standing in den jeweiligen Arcs (wo bleibt Sanji's erster Mr. Prince Auftritt der Neuen Welt?). Bei manchen schafft Oda es zwischenzeitlich immer mal wieder recht gut sie glänzen zu lassen (bspw. wussten Nami oder Brook eigentlich fast durchweg im WCI Arc zu überzeugen, Franky durfte auf Dress Rosa ordentlich was vom Scheinwerferlicht einnehmen), bei anderen tut er sich aber - gefühlt - deutlich schwerer (bspw. bei Robin, bei der einen das Gefühl beschleichen kann, als wüsste Oda nicht so recht was er mit ihr - abseits der Porneglyphen - anfangen soll). Die Kontinuität ist es, die einigen hier einfach fehlt.

    Ein absolut fantastischer Beitrag! Sowohl reflektierend, als auch differenziert, und ein Genuss zum Lesen. Genau solche Beiträge liebe ich in diesem Forum!
    Dein Beitrag wäre ein würdiger Abschluss der Diskussion hier gewesen, doch ich muss auf diesen einen Absatz eingehen, weil ich genau hier den Kern unserer unterschiedlichen Ansichten erkenne (also wieso ich weiterhin positiv an OP herangehe, während anderen der Geduldsfaden reisst).

    Bei dieser Kritik fehlt mir persönlich oft das Verständnis vonseiten der Fans, dass Oda bewusst eine Entscheidung getroffen hat, im zweiten Teil seines Mangas etwas Neues/Anderes zu probieren. Er hat sich nämlich dazu entschlossen, nach dem Timeskip mehr Zeit den Piratenallianzen und Verbündeten zu widmen. Etwas, was er in den vergangenen Geschichten kaum bzw. gar nicht getan hatte. Das war eine sehr riskante Wahl, denn ihm war sicherlich bewusst, dass die Fans im Laufe der Geschichte eine Erwartungshaltung aufgebaut haben und man von ihnen nicht erwarten kann, dass sie diese komplett verwerfen werden / können. Es ist nichtsdestotrotz eine Tatsache, dass die vielen neuen Charaktere in der Neuen Welt an Screentime einnehmen, die ansonsten problemlos den Strohhüten zugekommen wäre.

    Hinter dieser Entscheidung verbirgt sich meiner Meinung nach ein ganz einfacher Gedanke, den Oda auch mehr oder weniger so formuliert hat, als es darum ging, wie Luffy Kaido besiegen soll. Sinngemäß sagt er, dass es für ihn als Autor nicht mehr reicht, wenn Luffy's Schlag stärker ist als der von Kaido. Für mich haben diese Worte folgende Bedeutung: Oda will nicht mehr allein auf die physische Stärke seiner Protagonisten vertrauen, sondern (und das leite ich konsequent aus den Geschichten seit dem Timeskip ab) auf die unschlagbare Fähigkeit, neue und starke Freunde/Verbündete zu überzeugen, mitzukämpfen. Nun schreibst du richtig, dass sich die Kritik vieler Fans nicht nur auf die fehlenden 1v1-Kämpfe bezieht, sondern um das "allgemeine Standing in den Arcs" dreht. Meiner Meinung nach ist es eine offensichtliche Folge der vielen neuen Figuren und Allianzen, dass das Standing der Strohhüte in den Hintergrund rutscht. Das kann den Fans natürlich missfallen (und es ist wohl auch völlig berechenbar gewesen, dass dies der Fall sein wird), aber es war eine bewusste Entscheidung von Oda, nach dem Timeskip den Fokus auf neue Charaktere und Verbündete zu setzen. Er ist weder inkompetent geworden, noch hat er den Kern seines Werkes vergessen (nämlich die Strohhüte, um die sich diese Verbündeten ja scharen), sondern er wollte und will in der Neuen Welt eine Geschichte erzählen, die anders ist als im Paradies der Grand Line. Selbstverständlich kann man diese Entwicklung kritisieren, nur: Wie du auch selber schreibst, das ist keine neue Entwicklung, sondern dieses Storytelling zieht sich jetzt schon einige Jahre (eben seit dem Timeskip). Und fast genau so lange zieht sich auch die diesbezügliche Kritik vonseiten der Fans. Es ist oftmals genau das gleiche, das hier kritisiert wird (die fehlende Entwicklung und Storytime der Strohhüte) und zwar Monat für Monat. Die Erfahrung dieser letzten Jahre zeigt uns: Man sollte als Fan eventuell anfangen davon auszugehen, dass die Story in Zukunft auch genau so weitergehen wird.

    Diese idealisierte Vorstellung von einem Sanji beispielsweise (neuer Mr.Prince Moment wird erwartet, überzeugende Kämpfe werden erwartet, etc. // selbst ein ganzer Arc, der seiner tragischen Backstory gewidmet war, konnte diese Erwartungen nicht dämpfen und zu einer anderen Pri­o­ri­sie­rung führen//) kann zwar in Zukunft durchaus noch Wirklichkeit werden und eure Geduld könnte belohnt werden, doch es ist momentan eindeutig nicht die Priorität von Oda, seine Strohhüte auf diese Weise in den Mittelpunkt zu stellen. Daher sollte man vielleicht in Betracht ziehen, dass man hier auf etwas wartet, was gar nicht das Ziel des Mangakas ist, und zwar: Elemente einer anderen/vergangenen Geschichte, die Oda einfach nicht wiederholen möchte. Stattdessen ist es seine Priorität, neue Allianzen und andere Piratenbanden vorzustellen, und das führt leider unweigerlich dazu, dass einige Strohhüte in den Hintergrund verschwinden. Man kann das durchaus kritisieren, aber wenn sich die Kritik jahrelang wiederholt, dann reisst auch bei mir und einigen anderen Fans der Geduldsfaden mit euch, so wie euer Geduldsfaden mit Oda reisst.

    Ich persönlich finde es extrem mutig von Oda, dass er hier etwas Neues versucht, erkenne das auch an und lasse mich optimistisch darauf ein, ohne permanent Vergleiche mit der Vergangenheit zu ziehen und dadurch die neuen Erlebnisse zu trüben. Das ist der Grund, wieso ich den neuen Entwicklungen positiv gegenüberstehe.
    Die Tragik des Daseins besteht oft darin, dass man die Hand voller Asse hat und das Leben spielt Schach. (Frank Breddemann)
    -- Yohohoho
  • @Amazarashi Ich würde sagen, die Leute, die keine Lust mehr haben zu lesen und sich mit den Kapiteln zu beschäftigen, hören auf zu lesen und darüber zu schreiben. Das findet sich hier im Forum ebenso seit geraumer Zeit. Als ich im Forum noch nicht angemeldet war, reizte es mich, weil jede Woche viele Leute tolle Beiträge geschrieben haben. Wirklich Inhaltliches, Wissenswertes, Interessantes. Hat Spaß gemacht. Wo sind die Leute nun? Entweder keiner schreibt was. Oder die Leute streiten sich rum, das liegt vielleicht auch einfach daran, dass da nicht mehr viel Interessantes rüber kommt. Erinnere dich an tolle Beiträge von noch aktiven Nutzern wie Vex, OB oder Bo. ((sind mir spontan eingefallen, es gibt sicher noch viele andere Gute, nicht persönlich nehmen))
    Glauben die Leute denn, dass es denen Spaß macht, seitenlange Beiträge über Themen zu schreiben, an denen sie Interesse verlieren? Einige sind doch schon verschwunden. Wer ließt denn ernsthaft noch den Kapitelthread wegen dem Kapitel? Und das liegt nicht an der Community!
    Und wenn jede Woche der von dir genannte Inhalt genannt wird, muss wohl was dran sein. Erinnern wir uns an Naruto, wer das früher verfolgt hat. Irgendwann waren die Foren leer, die Diskussionen haben zwei Leute und 7 Trolls geführt.
    Worrying trend.
  • Ich habe Oda immer wieder in „Schutz“ genommen und war ein Kritiker der Kritiker. One Piece ist ein stück Kindheit und daher hänge ich emotional noch sehr dadran.

    WCI fand ich persönlich sehr Schwach. Einige Charaktere fand ich sehr cool Designed, aber Oda hat Inhaltlich viel verspielt. Katakuri VS Ruffy war super. Hätte es das nicht gegeben wäre ich komplett raus.

    Wano Kuni finde ich bis jetzt noch grausamer. Kaidos Bande wirkt lächerlich und auch den Shogun hat Oda versaut. Dazu noch BM wieder ins Spiel genommen. So wirkt der WCI Arc noch nutzloser. Man hätte dann ja auch beide Kaiser mit ihren Banden auf Wano einführen können. Da hätte man viele geile Kämpfe sehen können. Vielleicht sogar Kommandant vs Kommandant. Eine unverwundbare BM kriegt dann aber doch Amnesie weil sie ins Wasser fällt. Ein Arc vorher ist sie quasi übers Wasser gelaufen.

    Ich habe 2 Theorien:

    1) Entweder hat Oda keine Ideen mehr und denkt von Kapitel zu Kapitel. Er selbst hat mal gesagt, dass er keine Idee hat wie Ruffy Kaido besiegen soll. So verzettelt er sich seit dem WCI Arc zumehmends und baut immer wieder neue Charaktere ein. Dabei kommt die SHB zu kurz

    2) One Piece hat wahrscheinlich nie Sinn gemacht und hatte viele Plot Holes, ich merkte das jetzt nur weil ich langsam zu alt für den Mist bin
  • Russop D. Zonji schrieb:

    Ich habe Oda immer wieder in „Schutz“ genommen und war ein Kritiker der Kritiker. One Piece ist ein stück Kindheit und daher hänge ich emotional noch sehr dadran.

    WCI fand ich persönlich sehr Schwach. Einige Charaktere fand ich sehr cool Designed, aber Oda hat Inhaltlich viel verspielt. Katakuri VS Ruffy war super. Hätte es das nicht gegeben wäre ich komplett raus.

    Wano Kuni finde ich bis jetzt noch grausamer. Kaidos Bande wirkt lächerlich und auch den Shogun hat Oda versaut. Dazu noch BM wieder ins Spiel genommen. So wirkt der WCI Arc noch nutzloser. Man hätte dann ja auch beide Kaiser mit ihren Banden auf Wano einführen können. Da hätte man viele geile Kämpfe sehen können. Vielleicht sogar Kommandant vs Kommandant. Eine unverwundbare BM kriegt dann aber doch Amnesie weil sie ins Wasser fällt. Ein Arc vorher ist sie quasi übers Wasser gelaufen.

    Ich habe 2 Theorien:

    1) Entweder hat Oda keine Ideen mehr und denkt von Kapitel zu Kapitel. Er selbst hat mal gesagt, dass er keine Idee hat wie Ruffy Kaido besiegen soll. So verzettelt er sich seit dem WCI Arc zumehmends und baut immer wieder neue Charaktere ein. Dabei kommt die SHB zu kurz

    2) One Piece hat wahrscheinlich nie Sinn gemacht und hatte viele Plot Holes, ich merkte das jetzt nur weil ich langsam zu alt für den Mist bin
    Big Mom lief nie übers Wasser. Perospero hat mit seiner Frucht Candy erzeugt auf dem Big Mom gelaufen ist.

    WCI diente gerade auch dazu die Big Mom Piraten nach Wano Kuni zu bringen. Zudem wurde die Big Mom auf WCI bereits erheblich geschwächt. Zwei Kommandanten sind bereits besiegt und diese beiden sind allem Anschein nach auch nicht nach Wano gekommen, denn Katakuri hätte den Angriff von King vorausgeahnt und ich glaube wenn Katakuri nicht mitgekommen ist, dann wird Cracker auch nicht mitgekommen sein.

    Weitere wichtige Ergebnisse des Whole Cake Island Arcs:
    Schwächung von Big Mom durch den Diebstahl von Zeus. (Ebenso ein Powerup für Nami)
    Keine Verstärkung der Big Mom Bande durch „Kooperation“ mit der Germa 66.
    Big Moms Verlust der Fischmenschenbande sowie der Bande von Bege, ebenso Verlust von Caesar.
    Ruffy erlernte den Zukunftsblick und Sanji erhielt als Powerup den Raidsuit.
    Anerkennung von Ruffy als 5. Kaiser durch die Zeitung.
    Das Erlangen von einem Roadporneglyph und zwei weiteren Porneglyphen.

    Das ist was mir jetzt spontan alles einfällt, möglicherweise gibt es da noch mehr, aber ich denke, dass da einige andere Arcs weniger wichtige Ergebnisse geliefert haben.

    Und das ist jetzt nicht unbedingt nur an dich gerichtet, da gibt es auch viel andere, aber es verwundert mich doch etwas, dass aktuell ständig die mangelnde Präsenz der Strohhüte beklagt wird, da zumindest die letzten Kapitel ja die Strohhüte im Zentrum hatten. Es scheint mir zumindest so, als würde Oda da aktuell an diesem Punkt arbeiten.
    Einmal etwas gepostet und schon ein höheres Kopfgeld als Chopper.
  • @Russop D. Zonji ich denke du meinst wohl eher logische Konsequenz oder nicht genutztes Potential statt Plot Hole. Ich finde nämlich dass der Sturz von Big Mum mir nichts dir nichts einfach so ohne Gegenwehr stattgefunden hat.. wo wir - wie du selbst angemerkt hast - im vergangenen Arc beobachten konnten wie sie auf Prometheus schwebte oder mit Hilfe von Candy übers Wasser gehalten wurde.
    Die logische Konsequenz wäre hier gewesen, dass zumindest sie selbst sich mit ihren Fähigkeiten oder die ihrer Kinder rettet. Man kann einen ja schlecht verkaufen, dass ein Kaiser oder gar 'ne Kaiserbande dazu nicht in der Lage gewesen wäre(?).
    So jedenfalls wirkt die ganze Szene bis hin zur Amnesie/Gedächtnisverlust gezwungen.

    Allgemein lassen sich Panels in den wöchentlichen Kapiteln finden, wie etwa Frankys Schnitzeljagd, wo man sich als Leser fragt: wieso werden dafür so viele Panels verschwendet? Aber für wichtigeres, wie die Handlung mancher Charaktere (Big Mum) nicht. [Von den ganzen Off-screen Szenen, die sich immer mehr und mehr häufen, mal abgesehen].

    Ein paar Worte zum Kapitel:

    Der Humor kommt hier wirklich nicht zu kurz. Ich musste schmunzeln als
    • Das Germa Lied bei Sanjis Verwandlung abgespielt wurde xD
    • Page1 dachte er hätte längst Feierabend (dieser Moment, wenn du glaubst es kommt kein Kunde mehr kurz vor Ladenschluss)
    • Der Ninjaglatzkopf erschienen is, mal ehrlich Odas Vorliebe für bescheuerte Charaktere kennt keine Grenze :'D
    • Der andere fette Ninja mir ins Auge stach, der so bescheuert an der Decke klebt, als sei er Spiderman oder Deadpool(?) Und
    • Als der andere, der wie schon von jemand anderem angemerkt wurde, da völlig bescheuert einen Fisch(?) Beschwört und im gleichen Atemzug mit folgenden Satz Auftritt: "what a foolish thing to do" [Erkennt hier jemand die Ironie xD]
    Rest is OK und allein für sich betrachtet ein gutes Kapitel.
  • Achtung: Pseudo-philosophisches Intermezzo (?)

    Es ist immer wieder faszinierend, wie sich eine Diskussion quasi um sich selbst drehen kann, obwohl es natürlich quasi die Existenzberechtigung eines Fan-Forums ist, dass unsereins dort diskutieren kann und soll.

    Dabei sind viele Einzelargumente hier durchaus richtig und die einzelnen Beiträge oft wirklich gut, aber ab einer gewissen Detailtiefe - z.B. bei der aktuellen "Robin-Situation" - findet man halt ohnehin niemanden mehr, der Oda einfach machen ließe, weil jeder irgendetwas gerne zumindest eine Nuance besser gemacht hätte. Wobei das dann strenggenommen auch nicht mehr Oda's OnePiece wäre, sondern halt der Manga eines anderen.

    Obwohl ich die "Robin-Situation" weiter oben selbst bereits kritisiert habe, übe ich mich deshalb immer wieder in Gelassenheit und lasse Oda einfach mal machen. Nicht alles finde ich gut, aber einiges "repariert" er halt an späterer Stelle und anderes nicht. Das Endprodukt gefällt mir trotzdem noch, und angesichts des Erzähltempos erscheint es mir nicht sinnvoll den Autor nach jedem Kapitel neu in Frage zu stellen - im Guten wie im Schlechten. Insofern interpretiere ich die "Robin-Situation" im Zweifelsfall erstmal als (beabsichtigten) Cliffhanger und schreibe vielleicht nächste Woche mal wieder etwas dazu.

    A propos "Robin-Situation": Nebenbei bleibt mir dann aber doch noch ein Schmunzeln... weil Oda sich bei den Oniwaban mal wieder nach allen Regeln der Kunst kreativ ausgelebt hat. "Bloß keine homogene Ninja-Truppe zeichnen!!!" ;-)

    - - -

    Eingehen (ohne Öl in's Feuer zu gießen) möchte ich in diesem Kontext aber gerne kurz auf OneBrunou's Verdacht, dass sich Oda seit dem TimeSkip ein wenig verzettelt: @OneBrunou, ich kann Dich verstehen - vor allem aufgrund des extrem langsamen Erzählfortschritts sind gewisse Unausgewogenheiten (die für jeden ein wenig anders aussehen mögen) einfach frustrierend.

    Was mich diesbezüglich bei der Stange hält ist die (hypothetische?) Annahme, dass Oda nun holistischer plant. Will sagen: Ich glaube, vor dem TimeSkip hatte er zwar einen groben Gesamtplan von OnePiece, aber die Arbeitsebene war eigentlich mehr die Saga- oder Arc-basierte Betrachtung. Die Zeit zwischen Sabaody und dem TimeSkip markiert m.E. einen Wechsel, ich vermute dass er zu dieser Zeit OnePiece etwas detaillierter bis zum logischen Ende durchgeplant hat, mindestens aber die Arcs und Sagas seitdem mehr miteinander verweben will. Das manifestiert sich ganz extrem in den Figur von Kinemon, aber auch in Form der Supernovae und Big Mom [Details hierzu auf Nachfrage].

    Wer schonmal eine komplexere Software selbst programmiert hat, kennt das Problem das man als Autor einer Erzählung angesichts einer solch umfassenden Planung dann haben kann: Wenn man zu den Details kommt heißt es "Futter bei de Fische!" und irgendwie klappt der Plot Twist, den man da irgendwann mal geplant hatte, dann doch nicht so reibungslos oder man muss einen Umweg programmieren beschreiten, um zum Ziel zu kommen. Man kann das als "Verzetteln" bezeichnen bzw. es kommt ggf. so rüber.

    Zudem ist es wohl ein notwendiges Übel, dass größer werdende "Planungszeiträumen" und Handlungsbögen auch die während der Erzählung wahrgenommenen Unausgewogenheiten verstärken. Die würden sich zwar am Ende normalerweise wieder relativieren weil der Autor durch die holistischere Planung eher auf ein stimmiges "großes Ganzes" hinarbeitet, aber angesichts der extrem langsamen Erzählweise (über Jahrzehnte!!!) potenzieren sich die Unausgewogenheiten zwischenzeitlich (= hier: monate- oder jahrelang) in der Wahrnehmung des interessierten Lesers natürlich extrem.

    So komme ich (mal wieder) für mich ganz persönlich zu dem Schluss, das man entweder dem Autor vertrauen sollte oder das Werk eben halt nicht wöchentlich konsumieren sollte, wenn man sich nicht aufregen möchte. Und wer es doch tut, der kann sich halt jede Woche auf's neue totdiskutieren. Was das Forum ironischerweise umso mehr am Leben erhält ;)
  • Mein erster Beitrag

    Hallo liebe Leser von OnePiece. Ich möchte mich zuerst einmal recht herzlich bei diesem Forum bedanken. Ich bin seit mehr als 5 Jahren ein stiller Leser dieses Forums und erfreue mich immer wieder über die unzähligen Theorien die ihr alle zustande bringt. Einen riesigen Dank möchte ich vor allem denjenigen aussprechen, welche die kulturellen Hintergründe von Odas Werk detailliert darlegen, allem voran der jetzige Arc mit der japanischen Kultur.

    Leider sehe ich oft ab der 5. oder 6. Seite in den Kapitelthreads, dass die Bestätigung der persönlichen Meinung wichtiger ist, als der Austausch guter Ideen. Ich hoffe, dass dieser neutrale Beitrag die Gemüter der Fronten (in diesem Beispiel der Sinn von Nico Robins Gefangennahme, Unsinn seitens Oda oder gut im voraus geplanter Schachzug) wieder etwas glättet und man sich wieder vermehrt auf die Suche nach spannenden Details und kleinen Hinweisen macht.

    Zum Kapitel selbst kann ich eigentlich nur noch eines ergänzen:
    Trafalgar Law sagt, dass er den "Bösewichten Stealth Black" bereits aus einem Comic kennt. Weiter sagt er, dass der Comic "Der Krieger der See Sora" heisst. Ich frage mich nun ob wir diese/n Sora noch treffen werden, da die Germa 66 bekanntlich auch real ist in der OnePiece Welt.
  • @IMU-Sama

    Nun, ich glaube Sora existiert im Gegensatz zur Germa nicht wirklich. Sora trägt wenn ich mich recht erinnere eine Mütze mit einem Möwen darauf abgebildet. Die Möwe stellt damit die Marine dar. Der Comic erzählt also von einem Kampf der Guten (Marine+WR) gegen die Bösen(Germa). In der Realität aber war die Germa nicht ein Feind der Marine, sondern Mitglied der Weltregierung, natürlich bis zu den jüngsten Ereignissen auf der Kucheninsel.

    Wir wissen allerdings, das Judge und Vegapunk einst gejagt wurden, also war die Germa vielleicht nicht immer Mitglied der Weltregierung, es sei denn Judge machte sich selbst nur aufgrund der illegalen Forschungen zum Feind der Regierung. Die Hintergründe sind uns noch unbekannt. Möglicherweise wird Vegapunk seither in MaryJoa gefangengehalten, während Judge einen Kompromiss eingegangen sein könnte. Wie auch immer, ich denke Sora ist keine reale Person, sondern ein Produkt der Regierungspropaganda. Möglich wärs aber natürlich trotzdem.
  • @IMU-Sama

    Ich verlinke zwar wirklich ungerne auf meine eigenen Beiträge, aber an dieser (zugegeben etwas unpassenden) Stelle habe ich ein paar Möglichkeiten aufgezählt, wer hinter "Sora" stecken könnte und ob er noch relevant für die Geschichte werden könnte.





    PS: Okay! Ich gebe es ja zu, ich verlinke gerne meine eigenen Beiträge...
    "Do you know what heroes are? Say there is a chunk of meat. Pirates will have a banquet and eat it. But heroes will share it with other people. I want all the meat!"

    -Monkey D. Ruffy