Feuertaufe (OneBrunou)

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    • Feuertaufe (OneBrunou)

      Puh, ist ne Weile her, seit ich das letzte Mal hier in dem Bereich unterwegs war. Aufgrund der aktuellen Situation bzgl. Corona hab ich mir zuletzt jedenfalls etwas Zeit und Motivation frei geschaufelt, um an einem neuen Projekt zu arbeiten. Eins meiner früheren Probleme war sicherlich, dass ich viel zu groß gedacht hatte. The Prophecy war und wäre ein so langlebiges Projekt gewesen, dass es mich irgendwann überfordert hat. Das soll nun anders werden.

      Auch in Feuertaufe wird es natürlich wieder viele eigene Charaktere, Fraktionen und Orte geben. Aber auch Überschneidungen mit dem Manga sind denkbar, teils schon geplant und teils auch schon umgesetzt (so bereits im Prolog geschehen). Aktuell sind einzelne Arcs allerdings nicht geplant, somit auch keine eigenen Sagen. Es wird alles eine, zusammenhängende Geschichte sein, die ich erzählen möchte. Je nach Entwicklung könnte eine Strukturierung in einzelne Handlungsabschnitte vielleicht noch folgen. Geplant ist das bislang aber nicht.
      Ich weiß derzeit auch noch nicht, wie langwierig dieses Projekt sein wird, geschweige denn in welchem Rhythmus es Nachschub geben wird. Ich will mich da auch nicht mehr unnötig unter Druck setzen, was den Umfang der Geschichte betrifft. Ich kann aber ziemlich sicher behaupten, dass es weder 300+, noch "nur" etwa 20 Kapitel werden dürften. Irgendwas zwischen 50 - 100 Kapitel erscheint mir derzeit am Realistischsten zu sein. Aber wie gesagt, no pressure. In diesem Zuge ist übrigens auch die durchschnittliche Kapitellänge noch unklar, dürfte aber dann doch etwas / deutlich umfassender ausfallen, als es früher bei mir der Fall war.
      Als Rhythmus peile ich indes erstmal alle zwei Wochen an. Das kann hier und da aber auch variieren, je nach dem ob ich bspw. etwas Vorarbeiten konnte oder eben dem Zeitplan - aufgrund äußerer Umstände - hinterher hinke. Konkret drauf festlegen möchte ich mich aber auch hier nicht.

      Abschließend dazu sei nur noch gesagt, dass die Story bereits komplett durch konzipiert ist. Einige Charaktere und Orte müssen zwar noch genauer ausgearbeitet werden, das Grundgerüst steht jedoch. Der Prolog liegt hier jetzt auch schon eine Weile auf meiner Festplatte herum, den ich euch deswegen auch nicht länger vorenthalten möchte.

      Wünsche jedenfalls viel Spaß beim Lesen. Konstruktives Feedback ist gern gesehen!

      Prolog
      „Zehahahaha, ihr Gefangenen seit dazu verdammt auf ewig hier eingesperrt zu sein“, hallte die Stimme des Mannes wieder, der zuvor in das größte und sicherste Gefängnis der Welt eingedrungen war.
      „Euch erwartet nur noch der Tod! Doch was haltet ihr davon … Wieso kämpft ihr nicht gegeneinander? Diejenigen von euch, die überleben, werden frei sein. Als Teil meiner Crew!“
      Lauter Tumult entstand. Die Insassen gerieten in Aufruhr. Rasselnde Ketten, animalisches Schnauben, berstende Knochen. Männer und Frauen begannen übereinander herzufallen. Der süße Duft nach Freiheit lag in der Luft. Und keiner von ihnen wollte sich diese einmalige Gelegenheit entgehen lassen. Die Gelegenheit endlich wieder das Tageslicht zu erblicken. Die kühle Brise des Windes im Nacken zu spüren.
      Die Zellen wurden, eine nach der anderen, von einem der Eindringlinge geöffnet. Von eben jenem Mann, den einige der Gefangenen noch aus früheren Tagen kannten. Aus Tagen, in denen er sich an dem Leid der Insassen ergötzte. Aus Tagen, in denen er sie einst gefoltert hatte. Andere hatten weniger Glück, versüßte er sich einst doch die Zeit damit über die Häftlinge herzufallen. Sie zu meucheln. Sie abzuschlachten. Und das aus purem Vergnügen.
      Chaos entstand. Mit jeder Zelle, die er aufschloss, breiteten sich die Kämpfe weiter aus. Bis sie sich schließlich über das gesamte Level 6 des Impel Downs erstreckten. Schmerzerfüllte Schreie erfüllten den Raum, Wände und Böden wurden in Blut getränkt.
      Nur die Insassen der hintersten Zelle des Levels hatten sich noch immer nicht gerührt. Obwohl auch ihre Zelle längst offenstand. Doch taten sie nichts, außer das Geschehen aus der Dunkelheit heraus zu beobachten. Still. Unbemerkt. Bis ein verächtliches Schnauben aus den Schatten ertönte. Vereinzelte Konturen regten sich. Einer von ihnen näherte sich der Wand ihrer Zelle und nahm ein gewaltiges Langschwert auf, das dort platziert war.
      „Entschuldige bitte, dass es so lange gedauert hat“, flüsterte er leise vor sich her, ehe er sich das Schwert über seinen Rücken schnallte. Gemeinsam verließ nun auch die letzte Gruppe von Häftlingen ihre Zelle. Aus den Schatten trat sie heraus, diese ungleiche Truppe. Ein Mann in einem blauen Kimono, das weiß gepunktet war. Ein großgewachsener, muskelöser, weißer Wolf, der auf zwei Beinen ging und nichts weiter, als eine zerfledderte Jeans trug. Und eine junge, wunderschöne Frau mit kastanienbraunem Haar und stechend grünen Augen. Sie sahen sich um, beobachteten kurzweilig, wie das Chaos immer mehr Überhand nahm. Bis ihr Blick zu dem Mann wanderte, der für all dies verantwortlich war. Der Mann, der sich selbst Blackbeard nannte. Dann setzten sie sich in Bewegung. Schritten direkt auf ihn zu. Ihn, der zwischen ihnen und dem Ausgang ihrer Hölle stand. Wortlos. Ohne auch nur mit der Stirn zu runzeln. Während um sie herum Tod und Elend herrschte. Die kleine Piratenbande wurde indes auf sie aufmerksam. Der Mann, der zuvor noch ihre Zelle geöffnet hatte, umklammerte nun mehr den Griff seines Schwertes, während sich seine Miene verfinsterte.
      „Dieser Kerl …“, murmelte Shiryuu.
      „Das wird nicht nötig sein, Shiryuu des Regens“, richtete der Schwertkämpfer das Wort an ihn.
      „Zehahahaha, und wer bist du?“ entgegnete Blackbeard ihm, dessen Neugier durch die Aufregung und Nervosität geweckt worden war, die Shiryuu ins Gesicht geschrieben stand. In Erwartung einer Antwort näherte sich die ungleiche Gruppe weiter den Eindringlingen, doch es kam kein Wort über ihre Lippen. Die Anspannung stieg, die Luft war wie elektrisiert. Die Kämpfe stoppten, als sie alle sahen, wie die drei unaufhaltsam auf die Piraten zuliefen. Die Häftlinge, die noch nicht bewusstlos oder tot waren, begannen zu tuscheln. Über jenen Schwertkämpfer, über dessen Gesicht der Schatten des Schweigens lag.
      „Das ist doch …“
      Blackbeard gab seinen Leuten ein Zeichen, sie sollten sich kampfbereit machen. Er ahnte, dass dieser Mann, diese Gruppe von Individuen, nicht plante nach den Regeln zu spielen, die er festgelegt hatte. Ein dunkler Schatten umhüllte die Fäuste des Kapitäns. Und er wartete. Wartete darauf, dass ihm der Schwertkämpfer einen Grund gab, um sich an dem Gemetzel selbst zu beteiligen. Doch dazu kam es nicht. Stattdessen würdigte man ihm, und seine Piratenbande, nicht eines Blickes. Die drei Insassen schenkten ihnen keinerlei Beachtung. Stattdessen gingen sie wortlos an ihnen vorbei. Eine Erniedrigung, die der aufstrebende Pirat nicht bereit war hinzunehmen. Eine dicke Ader trat auf seiner Stirn hervor, während er seine Zähne fletschte. Der schwarze Schatten verließ seinen Körper und zog eine unheilvolle Linie vor die Füße des Schwertkämpfers und seiner Gefährten, die sie am Weitergehen hinderte. Sie hielten inne.
      „Ihr kennt die Regeln. Wenn ihr gehen wollt, müsst ihr zuerst Blut vergießen!“
      Stille kehrte ein. Sekunden des Schweigens, die sich wie Stunden anfühlten. Plötzlich regte sich etwas. Der Schwertkämpfer ließ seine rechte Hand zum Griff seines Schwertes wandern. Blitzartig zückte er die gewaltige Klinge aus ihrer Schwertscheide heraus. Dabei bewegte er sich so schnell, dass Blackbeard kaum realisierte, wie der Schwertkämpfer die Klinge auf das Fundament zu seiner Rechten ausrichtete. Er bemerkte dies erst, als dessen Bewegung stoppte. Dies tat sie, noch bevor die Klinge das Gestein berührte. Der Piratenkapitän war irritiert, als sein Gegenüber die Waffe wieder in die Scheide führte. Sie rastete ein, als plötzlich ein kleiner Riss in der Mauer entstand, auf die er sein Schwert zuvor gerichtet hatte. Ein Riss, durch den kleine Mengen an Wasser ins Untergeschoss des Impel Downs flossen. Der Mann neigte seinen Kopf leicht zu seiner rechten Schulter, ohne jedoch den Blickkontakt mit Blackbeard zu suchen.
      „Meine Freunde und ich werden jetzt durch diese Tür gehen“, sagte er, während er mit seinem rechten Zeigefinger auf den Ausgang des Levels zeigte.
      „Stell dich uns weiter in den Weg und ich werde mit Freuden dein Blut vergießen!“
      Plötzlich erschauderte Teach. Noch nie zuvor hatte er solch eine unheilvolle Aura gespürt. Dicke Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn, die sich ihren Weg über seine Wangen hinunter bahnten. Doch dann begann er plötzlich zu lachen. Verbarg seine Angst hinter seiner machtvollen Stimme. Die schwarzen Schatten, die ihnen den Weg blockiert hatten, lichteten sich schließlich. Der Weg war frei.
      „Tut was ihr wollt. Jeder Mann muss für sich selbst einstehen … Denn dies ist die Ära der Träumer! Zehahahaha!“

      „Prinzessin Flaith, bitte haltet durch!“ flehte ein Mann mittleren Alters sie an, die sie in ihren Gemächern lag. Die Beine weit gespreizt, ihr Gesicht in Schweiß gebadet. Ihre Haut war schon völlig erblasst, das Leben wich aus ihrem Körper.
      „Wieso denn so förmlich, Skarn?“
      Sie lächelte dem Mann zu, bis die Schmerzen sie erneut übermannten. Sie kniff ihre Augen zu, biss sich auf die Lippen, doch es nutzte nichts. Ein lauter Schrei der Pein brach aus ihr heraus. So laut, dass man meinen könnte, er wäre im gesamten Schloss hörbar gewesen. Dieser Schrecken jedoch weichte der Glückseligkeit, als das Geschrei eines Babys erklang. Die Hebamme erhob sich. Auf ihren Armen ein kleines, zierliches Mädchen. Die Augen der Prinzessin füllten sich mit Tränen. Tränen des Glücks, aber auch Tränen der Trauer.
      „Gebt sie mir.“
      Umgeben von ihren engsten Vertrauten, tat die Hebamme wie ihr geheißen, ehe sie das Zimmer verließ.
      „Mein süßes, unschuldiges, kleines Kind“, stotterte sie mit zittriger Stimme.
      „Es tut mir so unendlich leid, wenn ich daran denke, was du durchleiden müssen wirst. Dein Leben wird kein Einfaches werden. Dich erwartet unsagbar viel Schmerz, Leid und Tragik. Ich bedauere, dass ich dich auf diesem Weg nicht begleiten kann. Dass ich dir keine Stütze sein kann. Dass ich dir keine Mutter sein kann.“
      Sie geriet ins Stocken, schluckte kurz. Ihre Atmung wurde schwerer, ihr Herzschlag langsamer. Ihr Ende war nahe. Sie konnte es fühlen. Sie spürte, wie der Tod nach ihr rief. Wie er nach ihr griff. Die Trauer drohte sie zu übermannen, Tränen flossen über ihre Wangen. Und auch ihre Freunde, die nicht von ihrer Seite wichen, konnten ihre Tränen nicht länger zurückhalten.
      „Doch glaube mir, es werden auch andere Zeiten kommen. Zeiten des Glücks, Zeiten der Liebe. Auf deinem Weg, wohin er dich auch immer führen wird, wirst du niemals allein sein. Du wirst immer Menschen um dich herumhaben, die dich unterstützen. Die dich begleiten. Die dich lieben. Die dich beschützen.“
      Ihr Blick wanderte zu den vier Menschen, die die letzten Stunden an ihrer Bettkante verweilt hatten. Die sie liebte, als gehörten sie zu ihrer Familie. Skarn kniete vor ihr, hatte seine Fingernägel tief in das Bett der dahin vegetierenden Prinzessin gebohrt. Eine junge Frau mit feuerrotem Haar lag in den Armen eines Mannes, der die obersten zwei Knöpfe seines blauen Leinenhemdes offen gelassen hatte, wodurch man den Ansatz einer großen Schnittnarbe erkennen konnte, die seinen Brustkorb zierte. Der Letzte von ihnen war dagegen deutlich gefasster. So stand er neben ihnen. Mit einem aufgeklappten Buch in seiner rechten Hand, das er vorgab zu lesen. Um sich keine, emotionale Blöße zu geben.
      Die sterbende Mutter gab dem kleinen Mädchen einen zärtlichen Kuss auf die Stirn. Mit bebenden Lippen und zittrigen Händen.
      „Eure Majestät, habt Ihr Euch mittlerweile für einen Namen entschieden?“ fragte sie der introvertierte Mann der Gruppe, der der Einzige zu sein schien, der noch einen klaren Gedanken fassen konnte. Sie lächelte, betrachtete das Mädchen in ihren Armen. Ein aller letztes Mal.
      Ragna. Ihr Name ist Ragna.“
      Mit diesen Worten wischte sich Skarn seine Tränen vom Gesicht, rieb sich die Augen. Er erhob sich, während Flaiths Augen ihn begleiteten. Sie sah zu ihm auf, lächelte ihn an und drückte ihm dann das schlummernde Baby in die Arme. Er nahm sie an sich. Ohne zu zögern. Bereit sie zu schützen. Bereit dazu sein Leben für das Ihre zu geben. Mit einem Mal gab es für ihn nichts Anderes mehr, als die Sicherheit dieses wehrlosen, kleinen Mädchens.
      Der Mann mit dem Buch horchte plötzlich auf, blickte über seine linke Schulter zur Tür herüber.
      „Was ist los, Stellan?“ fragte der Mann, der zuvor noch die junge Frau versuchte zu trösten, seinen schweigsamen Gefährten.
      „Es ist so weit.“
      Sie alle wussten, was das bedeutete. Schlagartig bewegte sich Skarn auf das nahegelegene Fenster zu, durch welches sie, gemeinsam mit dem Neugeborenen, den Versuch der Flucht wagen wollten. Stellan folgte ihm. Die anderen beiden wollten es ihnen gleichtun, Flaith jedoch griff, mit letzter Kraft, an den Ärmel des weißen Mantels, den der vernarbte Mann trug.
      Brios, Gweneth, wartet.“
      Blitzartig wandten sie sich ihr zu, hielten je eine ihrer Hände und knieten vor ihrem Bett.
      „Ihr müsst ihn finden … Findet ihn. Findet Hayate. Er muss zurückkehren … Das Schicksal unseres Landes hängt davon ab.“
      Es sollten die letzten Worte von Prinzessin Flaith, der Thronerbin des Königreiches Midgard, gewesen sein. Das Leben in ihren Augen erlosch. Doch starb sie mit reinem Gewissen. Mit einem Lächeln auf den Lippen. Weil sie wusste, dass ihr Kind überleben würde. Weil sie wusste, dass ihre Freunde alles nur Erdenkliche tun würden, um ihren letzten Wunsch zu erfüllen. Egal wie schwer es auch werden würde. Egal wie lange es auch dauern würde. Sie wusste es.

      Kapitel 1: Entfesselter Zorn
      Sie rannte. Immer weiter. Ziellos. Der Regen plätscherte auf ihre Kapuze. Tiefe Fußspuren hinterließ sie in dem Schlamm und Morast der Slums. Einwohner beobachteten sie. Sahen ihre Verzweiflung, ihre Not, ihre Hilflosigkeit. Doch niemand griff ein. Niemand stand ihr bei. Niemand machte sich für sie stark. Sobald die Menschen sie bemerkten, entflohen sie der Situation. Betraten ihr Heim, verschlossen und verriegelten die Türen und Fenster. Niemand wollte darin verwickelt werden. Sie hatten schon genug eigene Sorgen, konnten kaum ihre Mieten bezahlen. Von der Hungersnot, an der sie allesamt litten, ganz zu schweigen. Die junge Frau, die die schmalen und verwinkelten Gassen entlangeilte, machte ihnen keinen Vorwurf. Wäre sie in ihrer Lage, sie würde wohl genauso handeln. Der Mensch ist sich selbst der Nächste. Das ist seine Natur. Eine wichtige Lektion, die sie schon in jungen Jahren schmerzhaft am eigenen Leib erfahren musste. Wenngleich Ausnahmen die Regel bestätigten.
      Eine kräftige Windböe schlug ihr ins Gesicht, riss ihr ihre schwarze Kapuze vom Kopf und entblößte so ihr langes, geflochtenes, kastanienbraunes Haar. Sie warf einen flüchtigen Blick über ihre linke Schulter, in der Hoffnung etwas Anderes zu erspähen, als noch vor wenigen Minuten. Doch dem war nicht so. Noch immer wurde sie verfolgt. Von derselben Gruppe von Leuten, die sie zuvor auf dem belebten Marktplatz dieser kleinen, unscheinbaren Stadt abgefangen hatten. Sie, die versucht hatten sie zu ergreifen, sie zu entführen. Wieso? Das wusste sie nicht, obschon sie eine Ahnung hatte. Eine Ahnung darüber wieso diese Männer sie jagten. Und auf wessen Anordnung sie diesem Vorhaben nachgingen. Diese Männer, die man, wenn man von ihrer Existenz denn wusste, immerzu wiedererkennen würde. Ein Geheimbund, der durch sein äußeres Erscheinungsbild einen hohen Wiedererkennungswert hatte. So trug jeder von ihnen ein weißes Sakko, dazu einen weißen Umhang und eine skurrile Maske, die ihr jeweiliges Gesicht verhüllte.
      Rasur!“ hörte sie die tiefe Stimme von einem ihrer Verfolger erklingen, als dieser blitzartig direkt vor ihr erschien. Er streckte seine Hand nach ihr aus, gewillt sie zu packen und zu Fall zu bringen. Doch sie rannte unbeirrt weiter. Der Unbekannte wähnte sich in dem Glauben, Erfolg zu haben, als plötzlich eine dünne Wurzel aus dem Erdboden schoss, die sich um sein Handgelenk schnürte und seine Bewegung damit unterbrach. Weitere Wurzeln folgten ihr, umklammerten seine anderen Glieder, zwangen seinen Körper in der Luft zum Stillstand, und hielten ihn lange genug so fest, damit die junge Frau ihn passieren und ihre Flucht ungehindert fortsetzen konnte. Die Pflanzen hielten ihn jedoch nicht lange, nur wenige Augenblicke später gelang es ihm sich eigenmächtig zu befreien und die Verfolgung wieder aufzunehmen. Der Flüchtigen war es inzwischen zwar gelungen den Abstand zu den Jägern zu vergrößern, entkommen konnte sie ihnen aber noch immer nicht. Da kam ihr die nächste Häuserecke gerade recht. Sie eilte in die kleine Abzweigung zu ihrer Linken, verschwand in den Schatten der engbeieinanderliegenden Häuser. Die Männer in weiß erreichten die Ecke nur ein paar Sekunden nach ihr, der Blickkontakt zu ihr war genauso flüchtig unterbrochen worden. Doch dies reichte ihr bereits. So wurden die Männer in weiß, als sie die Abzweigung schlussendlich erreicht hatten, prompt von einer Wand aus eng miteinander verschlungenen Wurzeln aufgehalten, die ihr den Weg versperrten. Einer von ihnen trat hervor, zückte sein langes Katana aus der feuerroten Schwertscheide und führte es mit einer vertikalen Bewegung durch die Pflanzen, wodurch das Hindernis zerschnitten wurde. Die Mauer brach in sich zusammen, die Wurzeln fielen leblos zu Boden und verkümmerten. Von der jungen Frau mit den smaragdgrünen Augen fehlte nunmehr allerdings jedwede Spur. Sie war verschwunden, untergetaucht.
      „Schwärmen wir aus. Wir dürfen sie nicht verlieren. Kyra’s Festnahme hat oberste Priorität für die Fünf Weisen“, wies der Mann mit dem Katana, der scheinbar der Befehlsgeber dieser kleinen Eingreiftruppe war, seine Kameraden an, ehe sie sich aufteilten. Einer von ihnen bewegte sich gen Osten, der andere gen Westen. Der Schwertkämpfer verfolgte weiterhin die Spur der Frau, stürmte die enge Gasse entlang. In der Hoffnung sie vielleicht doch noch einholen zu können. Doch unwissend darüber, dass die Flüchtige sich auch weiterhin in ihrer unmittelbaren Umgebung befand. Der Wall aus Wurzeln, er war nicht mehr, als eine Ablenkung. Sie wollte den Eindruck erwecken, als wollte sie ihre Verfolger ausbremsen, umso den Abstand zu ihnen weiter zu vergrößern. Teilweise war dem auch so, allerdings nicht, um exakt den Weg zu nehmen, der auch am Offensichtlichsten erschien. Stattdessen saß sie auf einem der umliegenden Häuserdächer, blickte gen dicht bewölkten und regnerischen Himmel und zog dabei kräftig an einer Zigarre, die sie sich zuvor zur Beruhigung angezündet hatte.
      „Die CP0 … Gar nicht gut.“

      Mit Speer und Schild patrouillierten sie auf den Straßen. Ihr rotes Gewandt wehte im Wind, ihr goldenes Wams wies mittlerweile denselben Farbton auf. Ihre Kleidung, wie auch ihre Waffen, waren im Blut ihrer Feinde getränkt. Überall ertönten Schüsse. Schmerzerfüllte Schreie. Rauch stieg auf, der Gestank von verbranntem Fleisch kroch ihm in die Nasehöhle, brachte ihn fast zum Erbrechen. Weiße Flocken fielen vom Himmel. Schnee war es jedoch nicht. Es war die glühende Asche, die durch die allgegenwärtigen Explosionen und aufgehenden Flammen der umliegenden Häuser entstand. Asche, die von den kräftigen Windböen gen Himmel geweht wurde, von wo aus sie auf sie herabfiel. Wie der sanfte Schneefall des Winters, den er so sehr liebte.
      Eine weitere Kanonenkugel schlug in seiner unmittelbaren Umgebung ein. Dieses Mal erwischte es ein kleines, unscheinbares Einfamilienhaus, brachte es zum Einsturz. Flammen stiegen auf, während das Gebäude in sich zusammenfiel und die kleine Arbeiterfamilie, die es bis dahin beherbergt hatte, unter den herabstürzenden Trümmern begrub. Er musste nicht nachsehen, denn er spürte, dass sein Eifer vergebens wäre. Sie waren tot. Mann, Frau, Kind. Ihre Körper zertrümmert, ihre Leichen verbrannt. Das wusste er sofort. Und dennoch konnte er sich nicht erwehren, warf einen flüchtigen Blick auf die Überreste des Hauses. Mit dem unterbewussten Hoffen darauf, dass er vielleicht doch noch einen Laut von dort vernehmen würde. Dass es doch noch jemanden dort gab, dem er helfen könnte. Doch diese Hoffnung, sie war vergebens.
      „Bitte, habt Gnade … Wir haben uns doch ergeben, was wollt ihr noch?“ stammelte ein Mann, der nichts weiter, als ein paar dreckige und zerrissene Lumpen am Leib trug. Worte, die er an eben jene Soldaten gerichtet hatte, die er auf ihrer Patrouille begleitete. Mit erhobenem Haupt standen sie da, blickten niederträchtig auf ihre Gefangenen hinab. Unter ihnen der Wolfsmensch mit seinem weißen, schimmernden Fell, der in diese Farce allerdings nicht miteinstimmen wollte. Den das Verhalten der Männer in Uniform anwiderte. Den das Flehen und Betteln der niedergeschlagenen Inhaftierten schlagartig aus seinen redundanten Gedanken riss.
      „Ihr habt Verrat an eurem Land, an eurem König, begangen. Dies ist das schwerwiegendste Vergehen, das man begehen kann. Ein Verbrechen, das mit der Todesstrafe gesühnt wird. Ein Urteil, das ich nun vollstrecken werde!“
      Der kommandierende Offizier zückte sein Breitschwert, stellte sich hinter den ersten der knienden Gefangenen und richtete seine Klinge auf dessen Hals aus. Dann holte er aus, hob seinen Arm empor. Bereit dem Mann seinen Kopf, mit einem gezielten Hieb, von den Schultern zu trennen. Doch noch bevor er seine Klinge auf die anvisierte Stelle des Halses zurasen lassen konnte, spürte er eine warme, doch bestimmte Hand, die sich um seinen Arm geschlungen hatte. Die verhinderte, dass er die Exekution verrichten konnte.
      „Was fällt dir ein, Faol?“ wies der Kommandant den erfahrenen Mink zurecht, der jedoch keine Miene verzog und seinen Griff nicht lockerte, sondern nunmehr noch fester zupackte, als ohnehin schon.
      „Ihr habt ihn doch gehört. Er hat sich ergeben. Genauso wie der Rest seiner Einheit. Wir sollten sie inhaftieren, damit sie einen fairen Prozess erhalten können. Das ist das Mindeste, was wir tun können. Zeigen wir, dass wir besser sind, als sie“, war er sichtbar bemüht auf die rachsüchtigen und nach Blut lechzenden Soldaten einzureden. Doch vergebens.
      „Was heißt hier bitte ‚wir‘? Du bist ein Söldner. Du hast hier kein Mitspracherecht, sondern hast zu tun, wofür du bezahlt wirst. Und wir bezahlen dich, damit du uns unterstützt, nicht uns hinterfragst. Steh uns also gefälligst nicht im Weg rum!“
      Seine Hand umklammerte noch immer das emporgeregte Handgelenk des kommandieren Offiziers. Ihre Blicke trafen sich, die Anspannung stieg. Die Luft elektrisierte, die Gefangenen schöpften für einen flüchtigen Moment die Hoffnung, dass sie den nächsten Sonnenaufgang womöglich doch noch erleben könnten. Faol bemerkte indes, wie die übrigen Soldaten ihre Waffen stärker umfassten und die Speerspitzen stetig mehr auf ihn ausrichteten. Bis er seinen Griff schließlich löste.
      „Tut, was ihr tun müsst.“
      Tränen sammelten sich in den Augen der niederknienden Männer, vereinzelte Schluchzer waren vernehmbar. Ihre Hoffnung, sie war erloschen. Mit einem Mal wussten sie, dass dies ihre letzten Augenblicke sein würden. Dass ihr Leben kurz davor stand beendet zu werden. Faol wandte sich von ihnen ab, kehrte ihnen den Rücken zu. Er hasste sich selbst. Er hasste sich dafür, dass er nicht mehr für diese Männer getan hatte. Er wusste, dass es falsch war, wie man mit ihnen umging. Er redete sich ein, dass er sein Möglichstes getan hatte, um ihnen zu helfen, doch er wusste, dass dem nicht so war. Dass er sich damit selbst etwas vormachte, sich selbst belog. Die Wahrheit, sie lag woanders. Er hatte von ihnen abgelassen, weil er nicht hier war, um fünf Männer aus einer verzweifelten Lage zu befreien. Sein Auftrag war viel größer, als das. Doch war es das wert? Wiegt das Wohl aller stärker als das Wohl eines Einzelnen?
      Der Kommandant führte sein blutüberströmtes Schwert zurück in die Scheide, wandte sich ein weiteres Mal dem Wolfsmenschen zu, der so sehr in seine eigenen Gedanken vertieft war, dass er die Vollstreckung des gesprochenen Urteils kaum mitbekommen hatte.
      „Fass mich noch einmal an und unsere Abmachung ist widerrufen“, fuhr der Offizier ihn an, während er an ihm vorbeischritt und seine Patrouille fortsetzte. Mit seinem Gefolge, das dicht hinter ihm blieb. Faol sah noch einmal zu den Gefangenen, erspähte dabei jedoch nur noch mehrere, leblose Torso, aus deren offenen Hälsen gewaltige Mengen an Blut flossen, die den Boden rötlich färbten, während das Sonnenlicht in den daraus entstandenen Pfützen reflektiert wurde. Er ballte seine Hände zu Fäusten, fletschte die Zähne. Doch er zügelte seinen Zorn. Seinen Hass. Seinen Hass auf sich selbst, sowie auf die abscheuliche Gräueltat, die die Soldaten soeben begangen hatten.
      „Aus dem Weg, du Rotzgöre!“ erklang die Stimme von einem der Soldaten. Vor ihnen war ein kleines Mädchen, vielleicht fünf oder sechs Jahre alt. In ihren Armen hielt sie einen kleinen, zerzausten Teddybären. Ihre Kleider waren völlig zerfleddert, sie war bis auf die Knochen abgemagert. Die Gesichter der Soldaten spiegelten sich in ihren großen, feuchten Augen. Auf ihrer linken Wange hatte sie eine kleine Platzwunde. Eine ebensolche Wunde sollte nunmehr auch auf ihrer rechten Wange folgen. Einer der Soldaten hob seinen Speer und schlug das kleine, hungernde Mädchen mit der stumpfen Seite seiner Waffe zu Boden.
      „Aus dem Weg hab ich gesagt!“
      Der Zorn, die Wut, der Hass, den Faol bemüht war herunterzuschlucken, er übermannte ihn. Seine Mission? Interessierte ihn nicht länger. Er sah rot. Nur noch rot. Blutrot. Ein roter Vorhang der Wut war alles, wofür er noch Augen hatte. Wie ein Tunnel, fokussierte sich sein Blick nur noch auf ein Ziel. Ein lautes Wolfsheulen ertönte, das er gen Himmel richtete. Blitze entstanden um seine geballten Fäuste herum, bis er schließlich losstürmte. Direkt auf sein Ziel zu. Als Erstes packte er den Soldaten, der es zuvor gewagt hatte Hand an ein kleines, unschuldiges Kind zu legen. Er warf ihn zu Boden, drückte mit seinen vier Klauen alle Glieder des Mannes zu Boden, dem die Angst und Ehrfurcht regelrecht ins Gesicht geschrieben stand. Doch das kümmerte den Mink nicht. Abschaum wie er hatte kein Mitleid verdient. Ohne zu überlegen biss er zu. Mit aller Kraft, die er aufbringen konnte, biss er dem Soldaten direkt in den Hals. Biss ihm ein großes Stück Fleisch von den Knochen, das er einem anderen der Krieger, die indes ihre Waffen erhoben hatten und auf ihn zueilten, ins Gesicht spuckte. Dieser geriet ins Straucheln, konnte nichts mehr sehen, da das Blut seines Gefährten ihm in den Augen brannte. Faol reagierte blitzschnell, warf als Nächstes nun ihn zu Boden, während sein erstes Opfer elendig und ringend um Luft verblutete. Dabei zerbrach er dessen Speer, griff zur Spitze und durchbohrte damit eines seiner Augen. Leblos blieb er liegen, zappelte noch einige Male unkontrolliert. Zwei weitere Soldaten stürmten auf ihn zu, die Speerspitzen direkt auf ihn gerichtet. Blitzartig eilte er jedoch voran, umging so die Waffen seiner Gegner und fand sich postwendend direkt hinter ihnen wieder. Angsterfüllt verspürten sie seine Präsenz, waren jedoch nicht mehr in der Lage, zu reagieren. Zu schnell, zu stark, zu erbarmungslos war ihr Gegner. So packte er sie kraftvoll am Kragen, hob ihre wehrlosen Körper empor, als sich die elektrische Energie seiner Hände, die er die ganze Zeit über angestaut hatte, schlussendlich entlud. Der Geruch von verbranntem Fleisch und verkohlten Leichen, erneut kroch er ihm in die Nase. Doch dieses Mal ekelte es ihn nicht an, das Gegenteil war der Fall. Er genoss diesen Geruch. Der süße Geruch der Genugtuung. Kein Lebenszeichen war mehr von ihnen zu vernehmen, so ließ er ihre starren Körper zu Boden fallen und wandte sich nunmehr dem einzigen Mann zu, der noch verblieben war. Dem Kommandanten dieser widerwärtigen, korrupten Einheit der königlichen Garde.
      „Wa … Warte … Ist dir … überhaupt klar, was … was du da tust?“ stotterte der von Angst erfüllte Offizier, dessen Arme und Beine so unkontrollierbar am Zittern waren, dass es ihm nicht einmal mehr vergönnt war sein Schwert zu ziehen und damit wenigstens zu versuchen sich zu verteidigen.
      „Allerdings. Ihr habt euch der Unmenschlichkeit schuldig gemacht. Ein Verbrechen, das mit der Todesstrafe gesühnt wird. Ein Urteil, das ich nun vollstrecken werde!“
      Schockstarre erfüllte den Kommandanten nunmehr. Keinen Millimeter rührte er sich mehr. Wartete nur noch darauf, dass sein Gegenüber ihm den Gnadenstoß versetzen würde. Und das tat er auch. Mit einem Mal durchbohrte der Wolfsmensch den Brustkorb des Offiziers, riss ihm so einige seiner Gedärme aus dem Leib heraus, und beobachtete mit dem befriedigenden Gefühl der Genugtuung, wie das Leben aus seinen Augen entwich. Er zog seinen Arm aus dem Körper des Mannes, der sofort leblos in sich zusammensackte und binnen weniger Momente in seiner eigenen Blutlache zu treiben begann. Faol’s Zorn, er legte sich. Dieser Anblick erfüllte ihn mit Behagen. Mit Zufriedenheit. Aber auch mit Befangenheit und Selbstzweifeln. Es war nicht das erste Mal, dass sein Zorn seine animalischsten Züge zum Vorschein gebracht hatte. Und er war sich sicher, dass dies auch nicht das letzte Mal gewesen sein würde. Und trotzdem überraschte es ihn immer wieder aufs Neue, zu was für kaltblütigen Taten er doch fähig war.
      Er erschauderte. Doch nicht aufgrund seiner Hemmungen. Er erschauderte bei dem Gedanken daran, dass dieses kleine, unschuldige Mädchen, für das er überhaupt erst so weit gegangen war, soeben Zeuge eines solchen Blutbades geworden war. Ein Blutbad, das er veranstaltet hatte. Wie würde sie nun wohl auf ihn reagieren? Bestimmt nicht mit Wohlwollen. Er tat es für sie, doch ein so kleiner Wurm würde das nicht erkennen. Sie würde nur das Tier in ihm sehen, getrieben von seiner Natur und seinem unbändigen Zorn. Obschon er den Großteil seines Lebens um eine friedsame Existenz bemüht war. Ein Bestreben, das allerdings nicht immer von Erfolg gekrönt war. Er wollte doch nur helfen. Er wollte ihr helfen. Und das hatte er auch getan, doch geschah dies auf Kosten seiner Selbstbeherrschung, was ihn zu einer geradezu abscheulichen Tat verleitet hatte. Eine Tat, für die er sich selbst verachtete. Doch so sehr er sein eigenes Handeln auch infrage stellte, so wusste er auch, dass es gerechtfertigt war. Er verachtete sich vordergründig nur deshalb, weil er all dies vor den Augen eines unschuldigen Kindes verübt hatte. Und kein Kind sollte so etwas mit ansehen müssen.
      Eine Weile hatte er gezögert, besorgt darüber, die das Balg wohl auf ihn reagieren würde. Wie es ihn ansehen würde. Doch schlussendlich blickte er zu dem kleinen Mädchen hinüber und stellte dabei, mit einer eigenartigen Mischung aus Erleichterung und Besorgnis, fest, dass sie ohnmächtig war. Dass sie von alledem offenbar gar nichts mitbekommen hatte. Ihre Ohnmacht, sie rührte wohl noch immer von dem kräftigen Schlag, den einer der Soldaten ihr versetzt hatte. Aus seiner hinteren Hosentasche zückte der Wolfsmensch nunmehr ein Taschentuch, tupfte sich damit das Blut von seinen Klauen und Zähnen, ehe er es entsorgte. Dann schritt er auf das Mädchen zu, nahm es in seine Arme, achtete dabei noch, dass sie ihren Teddybären nicht verlieren würde, und verließ dann den blutüberströmten Schauplatz des Verbrechens.
      „So war das wahrlich nicht geplant. Karasu wird gar nicht begeistert sein.“

      Eine frische Brise wirbelte sein dunkles, langes und welliges Haar auf. Sein wilder, ungezähmter Vollbart wehte im Wind, während er die wärmenden Sonnenstrahlen genoss, die den Tag erhellten und die Blumen gedeihen ließen. Es war ein herrlicher, idyllischer Tag auf diesem kleinen Fleckchen Land, auf dem er sich eingefunden hatte. Ein kleiner Hügel, nicht weit von einem so unscheinbaren, wie lebendigen Dorf entfernt. Sein Blick war auf die zwei Gräber gerichtet, die so majestätisch und prachtvoll anmuteten, wie die hier Beerdigten einst auch gelebt hatten. Besonders auffällig waren der orangefarbene Hut auf dem einen Grabstein, sowie die Naginata, an der ein weißer Kapitänsmantel haftete, die in dem anderen Denkmal steckte. Flüchtig bemerkte der Mann in dem blauen Kimono die drei Sakeschalen, die auf der Wiese lagen, sowie eine relativ aktuelle Zeitung, die an das Grab von Ace geheftet war und von der Rückkehr der Strohhutbande berichtete.
      „Portgas D. Ace … Edward Newgate. Bitte, verzeiht mir“, flüsterte er leise in sich hinein, als er plötzlich die gemächlichen Schritte eines sich nähernden Mannes vernahm.
      „Was hier doch zurzeit für ein Hochbetrieb herrscht. Erst der Bruder von Ace und jetzt auch noch du, Hayate“, ertönte die Stimme eines blonden Mannes, auf dessen Nase eine Brille thronte. Mit breitem Grinsen näherte er sich dem Schwertkämpfer, der sich ihm postwendend zuwandte.
      „Marco …“.
      Der Arzt hielt inne, musterte seinen Gegenüber flüchtig, bis er schlussendlich seine Arme ausbreitete. Der Mann mit dem wilden Bartwuchs tat es ihm gleich, sie umarmten einander herzlich.
      „Schön dich wiederzusehen, Hayate.“
      „Gleichfalls.“
      Ihre Freude erfüllte die Umgebung, war deutlich spürbar. Auch bei eben jenem Mann, der das Geschehen die ganze Zeit, aus sicherer Entfernung, durch ein Zielfernrohr beobachtet hatte, das auf einem Scharfschützengewehr montiert war. Ausgerichtet war dies stets auf Hayate. Die Gestalt richtete sich ihre Brille und griff dann zur Teleschnecke, die direkt neben ihr positioniert war.
      „Hört ihr mich? Er ist da. Er ist endlich gekommen.“

      Kapitel 2: Plagende Gewissensbisse

      Er schloss seine Augen, seinen Blick zur Sonne gerichtet. Er kostete jeden dieser wärmenden Strahlen, die der flammende Himmelskörper absonderte, aus, als wäre es sein Letzter. Gleichzeitig wehte ihm eine weitere, kühle Windbrise durch sein langes, ungezähmtes Haar. Viel zu selten hielt er inne. Viel zu selten ruhte er, um einfach nur den Moment zu genießen. Um den Tag zu nutzen. Um sich am Leben zu erfreuen. Viel zu lange schon hatte er den Wert unterschätzt, der Momenten der Stille und Ruhe innewohnte.
      So saß er nun da, kostete jede dieser wertvollen, idyllischen Sekunden aus, während sein alter Vertrauter nur schweigend daneben saß und ihn beobachtete. Die Verwunderung über die Gelassenheit, die Hayate mittlerweile ausstrahlte, stand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben. So kannte er ihn gar nicht. Er schien mit sich selbst so im Reinen zu sein, wirkte ausgeglichener denn je. Er hatte sich verändert, hatte sich weiterentwickelt. Eine neue Facette, die er vom Schwertkämpfer noch nicht kannte. Doch plötzlich veränderte sich etwas. Hayate öffnete seine himmelblauen Augen, senkte seinen Kopf und verzog dabei eine Miene der Sorgen. Ein Blick der Unruhe. Seine Augen ruhten dabei auf den Gräbern, die vor ihnen in den Himmel ragten.
      „Tut mir leid“, brach er schlussendlich das Schweigen, was Marco einen kurzen Augenblick stutzig machte.
      „Was tut dir leid?“ fragte Marco ihn, verblüfft über die entschuldigenden Worte, die sein Gegenüber zu formulieren begonnen hatte.
      „Viel zu viel“, setzte Hayate wieder an. Dieses Mal unterließ Marco es jedoch ihm ins Wort zu fallen. Stattdessen öffnete er die Sakeflasche, die zu seiner Linken stand, und befüllte damit die zwei Schalen, die rechts von ihm auf der Wiese ruhten.
      „Ich bedauere, dass ich vor zwei Jahren nicht schon hier war. Dass ich die Beerdigung verpasst habe. Auch wenn wir einst verfeindet waren, so hatte ich doch nichts als Respekt für Whitebeard über. Er war ein großer Mann. Ein gütiger Mann“, fuhr er schließlich fort, ehe eine weitere Brise seinen langen Vollbart aufwirbelte. Ein Satz, der Marco ein herzhaftes Lächeln abrang. Und ihn in Erinnerungen schwelgen ließ.
      „Ja, das war er.“
      Zeitgleich griffen die beiden Männer zu ihren Sakeschalen, leerten sie mit nur einem Schluck.
      „Und glaube mir, wenn ich dir sage, dass dieses Gefühl auf Gegenseitigkeit beruhte. Pops hat sich das so gut wie nie anmerken lassen, aber auch er respektierte dich. Genauso wie er deinen Kapitän respektiert und geschätzt hat. Apropos, hast du in den letzten Jahren mal wieder was vom Rothaar gehört?“ versuchte Marco nunmehr das Gespräch, so subtil wie es ihm in diesem Augenblick möglich war, in eine andere Richtung zu lenken. Was ihm auch gelang. So konnte Hayate nicht anders, als zu lächeln, als er an seine Zeit auf der Red Force zurückdachte.
      „Bisher nicht. Das hat sich in den letzten zwei Jahren noch nicht ergeben. Ich wollte zuallererst den beiden Verstorbenen meinen Respekt erweisen. Im Anschluss daran habe ich mir ein Treffen mit dem Kapitän allerdings fest vorgenommen“, erwiderte der Schwertkämpfer ihm schlussendlich.
      „Wo du es bereits ansprichst … Wie ist es dir eigentlich in den letzten Jahren ergangen? Man hat Geschichten und Gerüchte über das gehört, was im Impel Down, vor allem aber im Level 6, geschehen ist. Aber handfeste Berichte haben bis zum Schluss gefehlt“, begann die ehemalige, rechte Hand des einstigen stärksten Mannes der Welt auszuführen. Nun war es Hayate, der ihm ins Wort fiel.
      „Das überrascht mich nicht. Wenn es eines gibt, worauf man sich bei der Weltregierung verlassen kann, dann ist das ihr Hang zur Verleumdung und zur Lügenpresse. Alles nur, um das Gesicht zu wahren und zu verhindern, dass das eigene Ansehen in der Öffentlichkeit beschädigt wird. Wahrscheinlich hat man die Vorfälle vom Impel Down vertuscht und diejenigen, die darüber Informationen besaßen, zur Verschwiegenheit verpflichtet.“
      Plötzlich bemerkte Marco, wie sein Gegenüber seine Hände zu Fäusten ballte. Wie er das Gesicht verzog und, wenn auch ungewollt, die Zähne fletschte. Der Gedanke an diese korrupte Organisation, die über die Geschicke der Welt entschied, widerte ihn an. Es machte ihn regelrecht krank.
      „Einigen der Level 6 Insassen soll die Flucht gelungen sein. Schon als diese Gerüchte das erste Mal die Runde machten, hegte ich den leisen Verdacht, dass auch du zu denjenigen gehört haben musst, die dieser Hölle entfliehen konnten. Und offenbar täuschte mich mein Gefühl nicht. Doch was geschah dann?“ versuchte Marco, fast schon verzweifelt, das Gespräch wieder in die richtige Bahn zu manövrieren. Und es schien zu gelingen. Hayate’s Körperhaltung entkrampfte sich, ein leises Aufatmen entwich seinen Lippen. Fast schon beiläufig zeigte er mit dem Zeigefinger auf die Sakeschalen, woraufhin Marco nicht lange zögerte, sondern sofort nachschenkte. Nur einen Augenblick später bahnte sich der Alkohol auch schon seinen Weg durch Mund und Hals des Schwertkämpfers.
      „Ehrlich gesagt gibt es da gar nicht so viel zu erzählen. Kyra, Faol und ich kaperten ein Kriegsschiff der Marine und brachten zunächst so viel Abstand wie möglich zwischen uns und dem Unterwassergefängnis. Schon kurz darauf erreichte uns dann die Nachricht, dass Whitebeard beim Großen Ereignis gestorben sei. Wie es weiterging, weißt du wahrscheinlich besser als jeder andere … Die Welt war in Aufruhr, das Gleichgewicht der Mächte geriet ins Wanken. Chaos brach in der Neuen Welt aus. Nirgends war man mehr sicher. Schnell wurde uns bewusst, dass es am Sichersten für uns alle wäre, wenn wir uns trennen würden. Wenn wir untertauchen würden, uns ruhig verhalten würden. Und das taten wir auch. Um unser aller Sicherheit zu gewährleisten, gaben wir uns das Versprechen, dass wir keinen Kontakt zueinander aufnehmen würden. Nur im äußersten Notfall dürften wir einander kontaktieren. Nur wenn es sonst keine andere Möglichkeit mehr gebe“, erklärte Hayate, krempelte dann seinen rechten Ärmel hoch und offenbarte eine mobile Teleschnecke, die er an seinem Handgelenk trug.
      „Ich habe schon seit fast zwei Jahren nichts mehr von meinen Freunden gehört. Eine gewisse Grundangst ist immer da, doch jedes Mal, wenn sie droht mich zu übermannen, erinnere ich mich an unser Versprechen. Das allein gibt mir die Gewissheit, dass es ihnen gut geht. Dass ich mir keine Sorgen um sie machen muss. Wäre dem nicht so, hätte es längst geklingelt“, beendete er schlussendlich seine Ausführungen. Kurze Stille trat ein, die die beiden Männer erneut dafür nutzten, um sich eine weitere Schale des köstlichen Sake zu genehmigen, den Marco mitgebracht hatte. Doch plötzlich kippte die Stimmung. Hayate, dessen Blick unaufhörlich auf die Denkmäler von Edward Newgate und Portgas D. Ace gerichtet war, fasste sich schlagartig ins Gesicht, verdeckte mit beiden Handflächen seinen Mund. Marco war sich zwar nicht sicher, glaubte aber zu vernehmen, dass sein Gegenüber sich bemühte ein lautes Schluchzen zu unterdrücken. Der Schwertkämpfer schien mit sich selbst zu ringen. Er war sichtbar bemüht, sich seiner Tränen, seiner Trauer, zu erwehren.
      „Ich … Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie leid es mir tut!“
      Marco verstand noch immer nicht, wofür er glaubte sich entschuldigen zu müssen. Nun wollte er dieses Rätsel endlich lösen. Die Frage danach, was Hayate so sehr umtrieb, begann den eigentlich so ruhigen, gelassenen Mann regelrecht zu quälen. Doch bevor er seine anfängliche Frage erneuern konnte, begannen die Lippen des Schwertkämpfers sich wieder zu bewegen.
      „Im Impel Down stand ich ihm gegenüber. Von Angesicht zu Angesicht … Teach. Ich wurde Zeuge seiner Kaltblütigkeit, seiner Skrupellosigkeit, seiner Kalkül. Ich sah, zu was er fähig war. Ich sah, zu was er werden könnte, wenn ihn niemand aufhalten würde. Ich hatte sie. Die Chance, all das zu verhindern. Ihn aufzuhalten. An Ort und Stelle. Doch ich nutzte sie nicht. Diese einmalige Möglichkeit, die sich mir offenbarte … Ich ließ sie verstreichen.“
      Er hielt kurz inne, sein Schmerz drohte ihn zu überwältigen.
      „Doch ich wusste es nicht. Ich wusste damals nicht, wen genau ich eigentlich vor mir hatte. Ich wusste damals nicht, was er plante. Wonach er strebte. Und was er, schon kurz darauf, tun würde. Dass er dafür verantwortlich war, dass Ace im Impel Down saß und hingerichtet werden sollte. Dass er derjenige war, der den Krieg zwischen der Marine und euch, den Whitebeardpiraten, provoziert hatte. Und dass er letztlich derjenige sein sollte, der Whitebeard tötet. Und nicht nur das, der euch alle sogar noch verdrängen und sich alles, was der alte Mann einst besessen hat, gewaltsam nehmen sollte. Ich wusste es nicht. Rückblickend betrachtet frage ich mich allerdings, ob ich es nicht irgendwie hätte erahnen müssen. Ich frage mich, ob es falsch war, dass ich zuallererst an die Sicherheit meiner Freunde, wie auch meine Eigene, gedacht habe. Die Frage danach, ob ich all das hätte verhindern können, wenn ich mich im Level 6 gegen ihn gewandt hätte, ihn bekämpft und getötet hätte, raubt mir den Schlaf. Wer weiß, vielleicht wäre dann alles anders gekommen“, übte sich Hayate in Reue und Gewissenskonflikten. Nun verstand Marco endlich, was seinen alten Freund quälte. Es waren die Selbstvorwürfe, die Gewissensbisse, die ihn umtrieben und plagten. Er gab sich selbst die Schuld für Ereignisse, auf die er keinerlei Einfluss hatte. Auf die er keinen Einfluss haben konnte. Wie auch? Und auch wenn er sich postwendend fragte, ob diese Reaktion angemessen erschien, so konnte er einfach nicht anders, als zu lachen. Und das aus voller Kehle. Hayate, sichtbar irritiert über das anhaltende Gelächter des blonden Mannes, wirkte verzweifelt. Unbeholfen. Er kannte Marco gut genug um zu wissen, dass dieser mitfühlend war. Dass er ihn niemals, für die Offenbarung seines Innersten, seiner größten Empfindungen und schwerwiegendsten Ängste, hämisch belächeln würde.
      „Das klingt doch wieder ganz nach dir. Du hast dich wirklich kein bisschen verändert, Hayate“, stimmte Marco an.
      „Du hattest schon immer einen Hang dazu die Probleme der ganzen Welt zu schultern. Dir jede beträchtliche Last aufzuerlegen und dich stets damit zu plagen, was du hättest besser oder anders machen können. Wie hättest du all das denn erahnen sollen? Du saßt im sichersten Gefängnis der Welt, vollkommen isoliert und abgeschnitten von der restlichen Welt. Woher hättest du wissen sollen, was vor sich ging? Und vor allem, woher hättest du wissen sollen, was noch passieren würde? Du bist, wie so oft, zu streng zu dir selbst. Deswegen glaub mir bitte, wenn ich dir sage, dass dich keine Schuld trifft“, fährt der Blonde fort, ehe er den letzten Rest der Sakeflasche gerecht auf die beiden Trinkschalen verteilte und den Schwertkämpfer fast schon aufforderte, seine Schale zu leeren.
      „Ja, vielleicht wäre dann alles anders gekommen. Doch vielleicht wäre es auch noch schlimmer geworden, als ohnehin schon. Vielleicht hätten wir, neben Ace und Pops, den Tod eines weiteren Freundes zu beklagen gehabt. Teach hat das alles von langer Hand geplant. Er hat, und das 20 Jahre lang, stets gewusst, wie er seine größten Stärken, seine Skrupellosigkeit, seine Durchtriebenheit und seine Raffinesse, am effizientesten einzusetzen hat, um zu bekommen, was er will. Unser größter Fehler war es Teach zu unterschätzen. Das wissen wir nun. Und ich würde nur ungern in dem Wissen leben, dass dich derselbe Fehler dein Leben gekostet hätte. Es gibt für dich nichts zu bedauern.“
      Hayate jedoch konnte nicht anders, haderte weiter mit sich selbst. Er konnte nicht aus seiner Haut heraus, behielt sich seine Zweifel darüber, ob er all das vielleicht doch hätte verhindern können. Und trotzdem erkannte er die Wahrheit, die in den Worten seines Freundes lag. Er wusste, dass er recht hatte. Er wusste, dass ihn keine Schuld traf. Das wusste er eigentlich auch schon, bevor Marco ihm dies zu erklären versuchte. Doch hinderte ihn seine, seiner Auffassung nach, größte Charakterschwäche daran, diesen Worten auch Glauben zu schenken. Zu akzeptieren, dass es Dinge gab, die einfach geschehen würden. Die unausweichlich waren. Auf die er keinen Einfluss haben konnte. Die er nicht vereiteln könnte. So sehr er es sich auch wünschen würde.
      „Bist du in letzter Zeit eigentlich mal wieder Mihawk über den Weg gelaufen?“ riss Marco ihn letztlich aus seiner verworrenen Gedankenwelt. Und nun war er es, der sein Gelächter nicht zügeln konnte.
      „Nein. Und da bin ich auch ganz froh drüber. Unsere erste, und bisher letzte, Begegnung vor etwas mehr als 15 Jahren hat mir gereicht“, erwiderte er, während er sich instinktiv unter seinen Kimono griff und die Stelle auf seiner Brust ertastete, an der sich eine von zwei tiefen Schnittnarben befand, die seinen Oberkörper zierten. Die andere, deutlich größere Narbe tuschierte er dabei ungewollt. Sie begann zu jucken, zu schmerzen.

      Viele Meilen lagen nunmehr zwischen ihm und der brennenden Hauptstadt, doch den aufsteigenden Rauch konnte er noch immer deutlich am Horizont erspähen. Der Geruch von verbranntem Menschfleisch saß ihm immer noch in der Nase, war er doch an seinem verdreckten, mit Blutspritzen übersätem, Jackett haften geblieben. Sein Ziel hatte er jedoch so gut wie erreicht. Das kleine, nahezu unscheinbare Lager, dass sie in den kahlen Bergen des Landes bezogen hatten, war nun greifbar nahe. Ein paar einfache, dunkelgrüne Zelte. Mehr hatten sie nicht. Mehr brauchten sie auch nicht. Einige der Männer und Frauen, die dort stationiert waren, hatten ihn unlängst bemerkt. Sie grüßten ihn freundlich, während er sie passierte und schnurstracks auf das größte Zelt des Lagers zulief. Die Kommandozentrale seiner Einheit. Sein Kommandant wartete bereits auf ihn, wartete auf seinen Bericht. Wenngleich er, seit dem Zwischenfall, noch nicht mit ihm gesprochen hatte, so kannte er seinen befehlshabenden Offizier doch mittlerweile gut genug, um zu wissen, dass es nichts gab, was ihm entgehen würde. Wahrscheinlich wusste er längst, was vorgefallen war. Was er getan hatte.
      Das Mädchen in seinen Armen war noch immer bewusstlos. Allzu bald würde sie vermutlich auch nicht erwachen. Er übergab sie aber nicht einfach an einen seiner Kameraden, sondern betrat, gemeinsam mit ihr, das Zelt seines Kommandanten. Ohne zu zögern, ohne um Einlass zu bitten. Dort stand er. Über seinen Arbeitstisch gebeugt, auf der eine Landkarte ausgebreitet war. Auf dieser ruhten einige, kleinere Figuren, die unterschiedliche Farbmuster aufwiesen. Einige von ihnen waren rot, die anderen waren blau. Eine dritte, grüne Partei war deutlich unscheinbarer, weil sie zahlenmäßig weniger präsent war. Auffällig an seinem Befehlshaber war vor allem sein schwarzer Federmantel, sowie sein metallischer Schnabel, der seine komplette, untere Gesichtshälfte verdeckte. Fast schon beiläufig bemerkte Faol einen Raben auf der Schulter des Mannes, der sich mit dessen Körper zu verschmelzen schien. Der Kommandant, der ihm noch immer den Rücken zugewendet hatte, richtete einige Worte an den Wolfsmenschen. Worte, die er jedoch nicht verstehen konnte. Ein leises Nuscheln, das war alles, was er vernahm. Ein nahezu unaufhörliches Geflüster.
      „Wie war das?“ fragte er den glatzköpfigen Mann fast schon argwöhnisch. Blitzartig wandte sich der Kommandant ihm zu. Dicke Venen traten an seiner Stirn hervor, sein Gesichtsausdruck verfinsterte sich. Faol ließ sich davon jedoch nicht beirren und schritt zu dem einzigen Bett, das sich in dem Zelt befand. Es war nichts Außergewöhnliches oder Luxuriöses, aber vermutlich trotzdem das beste Lagerstatt, in dem das Mädchen jemals ruhen würde. Fast schon liebevoll legte er ihren kleinen, zerbrechlichen Körper auf die Matratze, ehe er sie zudeckte. Ihren Teddybären platzierte er direkt neben ihr. Ein vertrautes Gesicht würde ihr helfen, sich in dieser neuen Umgebung zurecht finden zu können. Die winzige Flamme einer Kerze, die auf dem kleinen Nachttisch neben der Bettkante brannte, löschte er, indem er sie mit seinem rechten Daumen und Zeigefinger erstickte. Sein Kommandant murmelte indes weiter vor sich hin. Faol verstand noch immer nichts von dem, was er in seine Maske hineinredete.
      „Wie wär’s, wenn du deinen Lautsprecher einschalten würdest, Karasu? Vielleicht versteh ich dein Gemurmel dann auch“, fuhr der Wolfsmensch seinem Kommandanten ins unverständliche Wort, dessen fast schon boshafte Miene sich postwendend legte.
      „Hab’s vergessen“, entgegnete dieser ihm nur trocken, nachdem er die Sprachfunktion seiner Maske aktiviert hatte.
      „Wer ist das Mädchen?“ setzte er sofort nach.
      „Keine Ahnung. Ich bin ihr heute zum ersten Mal begegnet. Sie war schon bewusstlos, als ich sie aufgelesen habe.“
      „Willst du mir sagen, was passiert ist?“ hakte Karasu wissbegierig nach.
      „Du weißt doch bereits, was vorgefallen ist“, entgegnete Faol ihm mit einer unterschwelligen Mischung aus Hohn und Ulk.
      „Tue ich, aber ich möchte es gerne von dir hören“, erwiderte der Kommandant ihm wortkarg, ohne dessen Spott nähere Beachtung zu schenken. Schließlich war er von seinem besten Mann gar nichts anderes gewohnt.
      So groß die Versuchung für diesen auch war, so schluckte er seinen Zynismus doch herunter und besann sich stattdessen darauf seinem Befehlshaber, so ausführlich wie möglich, zu schildern, was vorgefallen war. Er erzählte ihm, wie er die königliche Einheit durch die sterbende Hauptstadt begleitete. Wie sie eine kleine Gruppe von inhaftierten Rebellen vorfanden. Wie die Soldaten sie kaltblütig, an Ort und Stelle, hinrichten wollten. Ohne ihnen einen fairen Prozess zu zugestehen. Wie er versuchte sie daran zu hindern, mit seinen Worten jedoch auf taube Ohren stieß. Wie sie das Urteil infolgedessen vollstreckten. Und schlussendlich, wie das kleine Mädchen, das er seitdem behütete, die Soldaten um nichts weiter, als ein paar Brotkrumen gebeten hatte. Doch anstatt ihr in ihrer Notsituation zu helfen, reagierten sie mit Gewalt. Er erzählte Karasu, und das so detailliert wie er nur konnte, wie er die Soldaten daraufhin meuchelte. Wie er sie, einen nach dem anderen, kaltblütig abgeschlachtet hatte. Wie er sie regelrecht zerfetzt hatte. Er würde lügen, würde er behaupten er hätte das nicht genossen. Denn das hat er.
      „Was soll jetzt aus ihr werden?“ fragte der Mann im schwarzen Mantel. Sichtbar besorgt um die Zukunft des kleinen, unschuldigen Mädchens.
      „Was weiß denn ich? Hauptsache sie kommt alsbald raus aus diesem Drecksloch“, erwiderte der Wolfsmensch nur hörbar genervt. Doch auch wenn er es nicht zugab, sein Verhalten sprach für sich. Er sorgte sich um das Kind, wusste jedoch auch, dass ihr Leben von dem Moment an ein Besseres sein würde, in dem er ihren hilflosen Körper zugedeckt hatte. Die Revolutionsarmee würde sich von nun an um sie kümmern. Sie behüten, sie beschützen und, wenn sie es denn wollen würde, sie auch ausbilden.
      „Und die Mission?“ hakte Karasu wissbegierig nach.
      „Soweit bin ich nicht gekommen. Bevor sie mich zum Waffenlager führen konnten, hab ich sie wie die Tiere, die sie nun mal waren, ausgeräuchert“, entgegnete Faol, sich der Ironie seiner Worte bewusst, seinem Kommandanten, der nun Inbegriff war sich von ihm abzuwenden und sich wieder seinen strategischen Überlegungen zu widmen, die zuvor, durch das Eintreten des Minks, unterbrochen worden waren.
      „Allerdings“, vernahm der Mann mit dem Stahlschnabel, was ihn ein letztes Mal aufhorchen ließ.
      „Ich konnte Beweise sicherstellen, die Aufschluss über die bestehende Lieferkette geben“, fuhr er fort, während er seine Pfote in seine linke Hosentasche gleiten ließ. Er kramte ein winziges Stück Pergament hervor, faltete es auf und legte es auf den Arbeitstisch seines Kommandanten.
      „Unser Verdacht hat sich bestätigt. Nicht nur die Rebellen werden vom Joker beliefert, auch die königliche Garde bezieht ihre Waffen von ihm. Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich damit bestätigt … Er strebt offenbar nach nichts Anderem, als nach Chaos. Anarchie und Verwüstung, das will er.“
      Der wortkarge und sogleich gesprächige Karasu schwieg, während er eine Teleschnecke hervorholte.
      „Einsatzbericht“, ertönte die bestimmte, doch zugleich frohsinnende Stimme ihres Vorgesetzten. Ein blonder Mann, dessen auffälligsten Merkmale die Narbe an seinem linken Auge, sowie das Rohr, das er mit sich führte, waren. Faol klärte ihn umfassend über seine gesammelten Erkenntnisse und Informationen auf. Spuren, die allesamt in eine einzige Richtung führten. Nach Dress Rosa. Dem Ort, von dem aus die Waffen in die verschiedenen Kriegsgebiete geliefert wurden.
      „Das ist nun schon die vierte Insel innerhalb weniger Wochen, von der uns derartige Berichte erreichen. Damit sollte nun jeder Zweifel ausgeräumt sein, wir müssen die Lieferkette des Jokers dauerhaft unterbrechen. Direkt nach unserem Gespräch werde ich mich mit Dragon austauschen und ihn um eine Einsatzfreigabe bitten. Karasu, sorg dafür, dass sich die Lage auf Providence beruhigt. Ich betrachte dieses Problem als gelöst. Und Faol? Gute Arbeit. Ich erwarte dich zeitnah zurück auf Baltigo Island. Wenn ich nach Dress Rosa aufbreche, um die Waffenlieferungen von Don Quichotte de Flamingo endgültig zu stoppen und seine kriegstreiberischen Machenschaften zu beenden, möchte ich, dass du mich begleitest.“

      Die eisige Kalte umarmte ihn. Gefangen in einem wilden Sturm, der ihm die Tränen in die Augen rieb, stiefelte er durch den tiefen Schnee, der ihm bis zu den Knien reichte. Immer weiter. Er blickte nicht zurück, nur nach vorne. In seinen Armen ein kleines, kreischendes Neugeborenes haltend, um das er eine dicke Wolldecke gewickelt hatte, damit es den niedrigen, unbarmherzigen Temperaturen nicht erliegen würde. Schon seit Monaten war er nun auf sich allein gestellt. Er wusste nicht, wo seine Kameraden hin entschwanden waren. Er wusste nicht, ob er sie jemals wiedersehen würde. Er wusste nicht, ob es überhaupt noch Grund zur Hoffnung gab. Verzweifelt klammerte er sich an die letzten Worte und Wünsche seiner Prinzessin. Die Frau, die ihm einst wieder einen Lebenssinn gegeben hatte. Die Frau, die ihm das Leben gerettet hatte. Die Frau, der er mehr schuldete, als er jemals zurückzahlen könnte.
      Seine Beine zitterten, seine Gliedmaßen drohten zu erstarren. Und er spürte es. Er spürte, dass die Kälte ihn alsbald überwältigen würde. Lange würde er ihr nicht mehr standhalten können. Das wusste er. Doch er hielt durch. Er hielt solange durch, wie er nur konnte. Nicht mehr weit. Er kannte das Land nur allzu gut. Er wusste, dass sein Ziel greifbar nah war. Plötzlich breitete sich ein gewaltiger Schatten über ihm aus, verdeckte die letzten, winzigen Löcher in der ansonsten so dichten Wolkendecke. Kein einziger Sonnenstrahl erreichte ihn mehr, der letzte Funken der wohlwollenden Wärme war erloschen. Der eisige Frost wurde allgegenwärtig, drohte ihn zu verschlingen. Mit letzter Kraft blickte er zum Ursprung des geworfenen Schattens. Zu diesem gewaltigen und pompösen Fundament, deren Turmspitzen bis in die Wolkendecke ragten. Seine Sicht war beeinträchtigt, doch glaubte er ein gigantisches Steintor auszumachen, das in greifbarer Nähe erschien. So nah und doch so fern, denn ein tiefer Burggraben verhinderte sein weiteres Voranschreiten. Doch wusste er, dass er sein Ziel endlich erreicht hatte. Nach all den Monaten der Angst und der Verzweiflung. Monate des Kämpfens und des Davonlaufens. Endlich war er da, hatte die letzte Zuflucht, die ihm noch verblieb, nunmehr erreicht. Und er lächelte. Er lächelte, während es um ihn herum dunkel wurde. Immer dunkler. Seine Augenlieder schlossen sich, seine letzten Kräfte verließen ihn. Die Finsternis der Ungewissheit umgab ihn.
      „Hilfe“, murmelte er leise vor sich her, bis er schließlich zusammenbrach. Instinktiv ließ er sich auf seinen Rücken fallen. Das Neugeborene ragte auf seiner muskulösen Brust, während er nur da lag. Bewusstlos. Der Schneefall wurde stärker. Würde niemand kommen, so würden sie beide unter einer dicken Schneedecke begraben werden. Und das Kind schrie. Aus voller Kehle. Unaufhörlich. Plötzlich ertönte ein leises Kettenrascheln. Die Tore der Burg öffneten sich. Eine Zugbrücke wurde heruntergelassen, wodurch der Burggraben passiert werden konnte. Einige Männer mit dicken Pelzmänteln stürmten aus der Burg heraus, um die Reisenden aufzulesen. Eine Frau führte die kleine Truppe an. Ihre Haut war so weiß wie der herabfallende Schnee, ihr schulterlanges Haar so stechend rot wie ein funkelnder Rubin. Die ominöse Frau trug eine auffällige Rüstung, die aus bläulichen Edelsteinen geschmiedet wurde. Eine eher ungewöhnliche Handwerksarbeit.
      „Bringt sie ins Innere der Burg. Sorgt dafür, dass sie sich aufwärmen und zu Kräften kommen können. Sie sind die Zukunft unseres Landes.“
      FFT2020
      Lange mussten wir drauf warten, drum huldigt nun der Arbeit unserer aufstrebenden und fleißigen Hobby-Autoren. Votet und kommentiert, was das Zeug hält!

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von OneBrunou () aus folgendem Grund: Kapitel 2 ist online; Nachtrag: Erste Namenserwähnungen wichtiger Figuren fett markiert

    • oh was sehen den meine augen da eine neue FF startet hier ^^

      das sieht man ja echt gerne wenn hier mal was neues zu lesen gibt auf was man sich dann immer mal wieder neben one piece und co freuen kann

      zuerst einmal ich hab deine FF The Prophecy noch nicht gelesen sie steht aber noch auf meiner liste nach horizon von vexor ist die dran aber da ich da noch bisschen brauchen werde da mir da noch um die 140 kapitel zu lesen fehlen kann ich erst mal zu deiner anderen FF noch nix sagen ^^
      aber wird noch
      was ich aber sagen kann ist das ich deine akutelle aufjedenfall verfolgen werde

      aber gut kommen wir zu deinen prolog


      ich fand den einstieg sehr solide wir bekommen also die szene aus impel down zu sehen wie BB sein spektakel da veranstaltet , vllt hab ich das da leider noch nicht richtig verstanden aber das ist doch die selbe szene wie aus dem manga oder ist das ein neuer angriff darauf weil shiruy ja jetzt schon BB ist , war da jetzt bisschen verwirrt was aber nicht daran lag das es von dir nicht gut geschrieben war sondern eher das ich ab und zu bisschen verpeilt bin ^^ passiet mir bei BO auch des öffteren aber durch die anderen schreiber bekomm ich den zusammenhang dann doch besser mit

      dann lernen wir also wenn ich richtig liege 3 gestalten kennen die aus impel down ausbrechen ich würde mal vermuten einer der getsalten wahrscheinlich der mit dem schwert wird Hayate sein ob er es ist werden wir bestimmt noch erfahren oder er da nun ausgebrochen ist


      dann haben wir einen szenen wechsel auf der insel midgard , schöner name ^^ da erleben wir den anfang deiner geschichte würde ich mal stark vermuten mit deinen ersten charackteren und der neugeboren prinzessin ragna ( bestimmt gefällt dir der name aus vikings so gut so gehts mir zumindest ^^ ) also im großen und ganzen ein solider start auf den man gut aufbauen kann , abgesehen das ich kurz verwirrt war super einstieg da hatte ich bei BO mehr probleme aber das hatte mich ja trotzdem nicht abgeschreckt seine geschichte zu lesen ^^

      also ich werde aufjedenfalll hier dran bleiben und mach dir aufjedenfall zeitlich keinen stress du sollst ja deinen spass nicht dabei verlieren und auf druck arbeiten das ist ja nicht sinn der sache ^^ den BO schafft es ja meist auch nicht auch wenn er auch auf grund der corna sache jetzt besser dran ist ^^

      ich freue mich aufjedenfall auf das erste kapitel man sehen wo uns die reise so hinführt ^^
    • Ich hab keine Ahnung vom Rezensionen schreiben, da ich auch sonst nicht im FF Bereich unterwegs bin, aber ich lasse auch mal einen Kommentar da.

      Ich denke auch, das du einen Soliden Einstieg geschafft hast, mit einer Geschichte, die vom ersten Moment Lust auf mehr macht.
      Allerdings muss ich auch gestehen, das es schwierig ist zu verstehen, zu welchem Zeitpunkt die Geschehnisse im Level 6 stattfinden, dadurch, das Shiryu schon an der Seite von Black Beard ist.
      Ich muss aber gestehen, das ich diesen Punkt auch nicht auflösen würde, zumindest noch nicht jetzt, das hätte z.B noch Potenzial für einen späteren Flashback.
      Also ich weiß nicht ob es absichtlich so gestaltet ist, aber es regt mich schon stark zum Spekulieren an, womit es Potenzial für Plot Twists und allgemein zukünftige Ereignisse erhalten bleibt.

      Auch Midgar und seine Geschichte haben mich wirklich gerührt, als die Kleine Ragnar in den Armen ihrer Mutter war und diese dabei war ihr leben auszuhauchen, kam mir schon etwas Pipi in die Augen, den Moment hätte man vielleicht noch etwas weiter ausschmücken können, bis dann der Schwenk zu den Gefährten kommt, um den Leser an der stelle emotional den endgültigen Todesstoß zu versetzen, dann wäre es vielleicht noch ein wenig fesselnder gewesen, als ohnehin schon.

      Der Gedanke, das Hayate der Gefangene aus Level 6 ist, ist natürlich naheliegend, auch wenn er Namentlich und Styling technisch eher nicht nach Midgard passen würde, was durch das Breitschwert allerdings etwas relativiert wird, außerdem muss dies ja nichts heißen, es kann ja viele Gründe geben, wie er mit dem Ort verbunden ist.
      Natürlich hat man direkt eine Tendenz, aber man wird eben doch im Ungewissen gelassen, man rechnet eben damit, das er Midgar helfen wird, aber umso überraschter würde man eben sein, wenn man später erfährt, das wir hier wirklich direkt den Antagonist präsentiert bekommt.

      Also ein Durchweg gelungener Einstieg aus meiner Sicht, wird dann vermutlich die erste FF die ich verfolge, leider muss ich bei den anderen Autoren gestehen, das ich nie so die Motivation hatte, zich Kapitel nachzulesen, aber vielleicht war dies der Anstoß es irgendwann doch mal zu tun.
      Werwölfe Speedrunde 6 Läuft aktuell, also schaut doch mal rein, vielleicht ist das Spiel ja was für euch. :)

      Ich bin nur verantwortlich für das was ich schreibe, nicht für das was andere in meine Aussagen interpretieren.

      MfG
      Sky D. Dancer
    • Hab den Prolog gelesen und ich mag ihn ^^

      Bisher schreckten mich hier viele FFs ab, weil sie halt viele eigene Charaktere beinhalten.
      Das soll keine Kritik sein, im gegenteil!
      Nur lese ich halt im Allgemeinen FFs um eben von den bekannten Charakteren zu lesen.
      So ist es bisher auch mit meinem eigenen Schreiben verblieben. (einer der Gründe weswegen ich hier noch nicht selbst aktiv geworden bin)

      Aber ich will mich dahingehend weiterentwickeln und dein Prolog hat mich in dieser Sache sehr neugierig gemacht.
      Ich finde es interessant dass es gerade Überscheidungen zu One Piece gibt und wohl noch geben wird, wie wir hier deutlich gesehen haben.

      Aber gerade der Moment in Imple Down bietet ja durchaus Potential und diesen zu nutzen und aufzugreifen finde ich eine gute Idee. Immerhin ist es ja nicht unwahrscheinlich dass bei dem Ausbruch damals noch mehr Insassen entkommen konnten als nur zb Blackbeard Plus Bande.

      Dann die andere Sache...und schon wieder musste eine Mutter sterben. Das ist so eine Sache die ich immer mit OP in Verbindung bringe...auch hier keine Kritik (ich weiß dass diese Sache auch wo anders gerne behandelt wird, als nur OP). Scheint auch hier eine Insel zu sein, welches unter irgendwelchen Problemen zu leiden hat.

      Spielen die beiden Szenen zeitgleich?

      Man kann noch nicht so viel sagen, jedenfalls ich, da ich schon stark eingerostet bin was Rezensionen angeht. Daher werde ich dir momentan wohl keine wirklich ausführlichen Antworten auf deine Geschichte liefern können.

      Bin aber sehr auf deine eigenen Charaktere gespannt und auf den Werdegang der Geschichte.
      Hungrig und du weißt nicht was du essen sollst? Kein Problem, ein Knopfdruck auf einer Teleschnecke genügt und der Pasta Call kommt zu dir nach Hause. Auserlesene Köche wie Wanze kommen mit 10 Kriegs Schiffen zu dir und zaubert dir ein wunderschönes Mittagessen aus seiner Nase, aus unserem Pastasortiment. Guten Hunger!
    • Hallo OneBruno, ich muss zugeben, dass ich schon etwas überlegt habe, ob ich schon etwas zu deinem neuen Projekt schreiben soll, da nun mal schon die eine oder andere Leiche im FF-Bereich zurückgelassen hast. Allerdings siegt dann man Ende doch immer die Neugier auf ein neues Projekt und in deiner Eröffnung klingt es so, als gäbe es schon mehr konkretere Planungen als bei deinen letzten Versuchen. Weiterhin hat es schon ein ziemliches Echo gefunden und da will ich natürlich auch nicht fehlen.:)

      Der erste Teil deines Prologs spielt in ID während Black Beard Mannschaftsrekrutierung, wobei ich die Irritation meiner Vorposter bezüglich des Zeitpunkts bzw. in Bezug auf Shiryu nicht ganz verstehen kann. Denn sofern ich mich erinnere, wurde dieser von Magellan freigelassen, um den Aufstand mit niederzuschlagen oder sich BB entgegenzustellen, da bin ich mir jedenfalls nicht mehr ganz sicher. Jedenfalls ist BB dann auf Magellan getroffen und wurde von diesen nebst seiner Crew vergiftet, worauf Shiryu sie mit Gegengift versorgte und dann ins Level 6 begleitet hat, wo dann die in deinem Prolog beschienene Situation eintrat. Jedenfalls bin ich der Meinung, dass du das Original hier sehr gut getroffen bzw. in eigenen Worten dargestellt hast. Natürlich ohne die Flucht dieses Charakters, aber so viel Freiheit muss man sich dann doch gönnen. ;).
      Jedenfalls scheint die Person eine Größe zu sein, welche fast allen Gefangenen des Level 6 ein Begriff ist und auch Shiryu scheint einen ordentlichen Respekt vor ihm zu haben und dass will bei den dort versammelten Größen etwas heißen. Reine Spekulation ist es, ob seine beiden… nenne wir sie erst mal Begleitungen, schon vorher zu ihm gehört haben oder in ID… rekrutiert wurden, da sie mit in seiner Zelle saßen und ihn dort als neuen Chef repetiert haben. Jedenfalls reicht seine unausgesprochene Drohung hier alle absaufen zu lassen aus, um BB davon zu überzeugen ihn und seine beiden Begleiter in Ziehen zu lassen. Das einzige, was mich auch der Logik-Ebene etwas stört, ist die Frage, warum das Gefängnis sein Schwert nicht eingezogen hat, sondern es offensichtlich in der Zelle oder zumindest nah dabei gehangen hat. Aber solche Fragen sollte man auch im Manga selbst nicht stellen. XD

      Die zweite Hälfte des Prologs spielt auf der nordischen Insel Mitgrad wo die Prinzessin ihre Tochter noch zur Welt bringen kann, aber letztendlich im Kindesbett verstirbt. Allerdings scheint es in ihrem Königreich nicht ganz so gut zu verlaufen, denn auch wenn sie Thronerbin und von ihren Getreuen umgeben ist, müssen diese am Ende flüchten. Als Grund fallen mir mal wieder mannigfaltige Dinge ein, von einer laufenden Revolution, über interne Thronstreitigkeiten, bis zur Eroberung durch ein fremdes Land, welches die Prinzessin festgesetzt hat und hofft über sie und ihr Kind festeren zugriff auf die Herrschaft des Landes zu bekommen. Jedenfalls haben ihre Getreuen jetzt die wahrscheinlich schwierige Aufgabe Ragna zu beschützen und zumindest zwei sollen einen Hayate finden, der das Land noch retten kann. Wie meine die anderen schon geschrieben haben, wird es sich bei diesem sehr wahrscheinlich um den Mann in ID aus der ersten Hälfte handeln. Sollte dies der Fall sein bleibt natürlich die Frage, warum er in ID gelandet ist, würde aber auch eine Möglichkeit bieten, wer die Macht ist, vor den die kleine Ragna geschützt werden muss.

      In diesem Sinne mal abwarten wie es weitergeht und was es dann noch so alles zu spekulieren gibt. Schreibtechnisch bist du auf jeden Fall weiterhin oder immer noch, je nachdem wie man es sieht, auf einen ziemlich guten Niveau, zumindest so weit ich es beurteilen kann.
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Feedback zum Feedback

      Ich muss doch sagen, dass ich sehr positiv überrascht bin wie schnell sich hier schon einige Stimmen gefunden haben, die ein paar Worte zu meinem Prolog da gelassen haben. An dieser Stelle einfach schon mal ein dickes Danke an euch 4, hätte ich so jetzt gar nicht mit gerechnet :D

      Normalerweise antworte ich auf Feedback i.d.R. auch erst mit der Veröffentlichung eines neuen Kapitels. Da sich aber doch schon so manches angesammelt hat (u.U. auch die eine oder andere Frage, die ich spoilerfrei beantworten kann), will ich euch jetzt auch nicht so lange zappeln lassen.

      Vorab ggf. die allgemeine Klarstellung bzgl. Shiryuu, wenngleich @qoii mir hier im Grunde schon zuvor gekommen ist. Die Chronologie der ID Ereignisse rundum Blackbeard sah m.E.n. wie folgt aus:

      • Eindringen im Impel Down
      • Treffen mit Ruffy
      • "Niederlage" gegen Magellan
      • Shiryuu, der den Blackbeardpiraten das Heilmittel verpasst
      • Blackbeardpiraten, die im Level 6 einfallen und ein Battle Royal veranstalten (wo Shiryuu folglich wohl dann dabei gewesen sein dürfte und ggf. auch der war, der die Gefangenen freigelassen hat -> An dieser Stelle habe ich mir dann die kreative Freiheit diesbezüglich einfach mal herausgenommen, weil mir das in diesem Kontext bislang als logische Konsequenz erschien ^^). Was hier fehlte war lediglich Magellan, der von den Level 6 Insassen zugerichtet wurde. Das hab ich jetzt einfach mal außen vor gelassen und angenommen, dass dies erst nach dem Entkommen meiner drei Figuren passiert.
      Nun aber - wie versprochen - konkretere Worte meinerseits auf eure einzelnen Anmerkungen, soweit eben möglich.

      Monkey D. David

      Monkey D. David schrieb:

      zuerst einmal ich hab deine FF The Prophecy noch nicht gelesen sie steht aber noch auf meiner liste nach horizon von vexor ist die dran aber da ich da noch bisschen brauchen werde da mir da noch um die 140 kapitel zu lesen fehlen kann ich erst mal zu deiner anderen FF noch nix sagen ^^

      Du kannst dir die Mühe natürlich gerne machen, aber sei zumindest soweit gewarnt, dass ich damals zu Beginn kein übergreifendes Konzept hatte (bis auf ein paar lose Ideen), was sich dann in so manchen Passagen der Geschichte relativ deutlich spüren lässt. Bin da auch selber rückblickend sehr unzufrieden mit der Art und Weise, mit der ich mich damals an das Projekt gewagt habe, wenngleich ich die grundlegende Idee dahinter weiterhin sehr spannend finde.

      Sei's drum, die FF von Vexor kann ich dir auch nur wärmstens empfehlen, wenngleich ich leider gestehen muss, dass mir irgendwann Zeit und Muse gefehlt haben, um bestehende Kapitelbestände, die sich immer wieder bei mir angesammelt haben, aufzuholen. Hoffe ja immer noch, dass ich sowohl bei ihm, als auch bei Bo, doch nochmal beide Attribute finden kann, um wieder einzusteigen.

      Das aber auch nur mal am Rande.

      Monkey D. David schrieb:

      dann lernen wir also wenn ich richtig liege 3 gestalten kennen die aus impel down ausbrechen ich würde mal vermuten einer der getsalten wahrscheinlich der mit dem schwert wird Hayate sein ob er es ist werden wir bestimmt noch erfahren oder er da nun ausgebrochen ist

      Wer die drei Gestalten sind und um wen es sich bei Hayate handelt, werdet ihr tatsächlich schon im ersten Kapitel erfahren. So viel sei dazu einfach schon mal preisgegeben.

      Monkey D. David schrieb:

      dann haben wir einen szenen wechsel auf der insel midgard , schöner name ^^ da erleben wir den anfang deiner geschichte würde ich mal stark vermuten mit deinen ersten charackteren und der neugeboren prinzessin ragna ( bestimmt gefällt dir der name aus vikings so gut so gehts mir zumindest ^^ )

      Midgard wird auf jeden Fall der Hauptshowplatz meiner Geschichte werden. So viel sei an dieser Stelle einfach schon mal verraten, zumal das ja eh relativ offensichtlich sein dürfte. Den Namen Ragna hab ich aber tatsächlich unabhängig von der Serie Vikings gewählt. Begründung dazu ist, dass ich das ganze Setting der Insel mit der nordischen Mythologie ausfüllen und ausschmücken möchte und werde (auch auf die Gefahr hin, dass Oda dies im Elban Arc ggf. selber noch machen wird ^^), weil ich für diese Mythologie einfach unfassbar viel übrig habe. Entsprechend hab ich auch die Namen der meisten Figuren gewählt, was aber nicht nur für Ragna gilt, sondern auch für die anderen Figuren. Der Großteil von ihnen trägt einen Namen, der ihren jeweiligen Charakter - oder zumindest die eine oder andere Attitüde von ihnen - genau auf den Punkt bringen soll. So bedeutet der Name Ragna u.a. "Königin" oder auch "die Reiche". Parallelen zur männlichen Version Ragnar oder auch zur Götterdämmerung (Ragnarök) bieten sich hier natürlich an. Ob manches davon noch thematisiert werden wird, bleibt aber natürlich erstmal noch mein eigenes, kleines Geheimnis ;)

      Danke für deinen Beitrag!

      Sky D. Dancer

      Sky D. Dancer schrieb:

      Ich hab keine Ahnung vom Rezensionen schreiben, da ich auch sonst nicht im FF Bereich unterwegs bin, aber ich lasse auch mal einen Kommentar da.

      Na dann freu ich mich, dass du für meinen, kleinen Einstieg hier den Weg her gefunden hast ;)
      Dass dir die Motivation fehlt, um bis zu hunderte Kapitel anderer Werke aufzuholen, kann ich verstehen. Geht mir ja leider genauso, wenngleich ich aus eigener Erfahrung bereits weiß, was für geniale Perlen u.a. die FF's der beiden Veteranen - Vexor und Bo - darstellen. Sollte dies für dich der benötigte Anstoß gewesen sein, dann seien dir ihre Werke natürlich wärmstens ans Herz gelegt!

      Sky D. Dancer schrieb:

      Also ich weiß nicht ob es absichtlich so gestaltet ist, aber es regt mich schon stark zum Spekulieren an, womit es Potenzial für Plot Twists und allgemein zukünftige Ereignisse erhalten bleibt.

      Dieser Teil war diesbezüglich weniger beabsichtigt (Erklärung hat qoii ja auch schon geliefert), aber es wird gewiss Passagen geben, in denen ich zumindest versuchen möchte den aufmerksamen Leser zum Spekulieren anzuregen. Bzgl. Hayate hast du hier bspw. schon ein paar interessante Gedanken ins Spiel gebracht, die ich an diesem Punkt aber weder bestätigen, noch dementieren werde :D

      Sky D. Dancer schrieb:

      Auch Midgar und seine Geschichte haben mich wirklich gerührt, als die Kleine Ragnar in den Armen ihrer Mutter war und diese dabei war ihr leben auszuhauchen, kam mir schon etwas Pipi in die Augen, den Moment hätte man vielleicht noch etwas weiter ausschmücken können, bis dann der Schwenk zu den Gefährten kommt, um den Leser an der stelle emotional den endgültigen Todesstoß zu versetzen, dann wäre es vielleicht noch ein wenig fesselnder gewesen, als ohnehin schon.

      Stimme ich dir absolut zu. Ich habe leider ein wenig das Problem, dass ich einen eher minimalistischen Schreibstil habe. Was mir bspw. immer sehr schwer fällt, ist die detaillierte Beschreibung eines Handlungsortes. Ihn so richtig mit Worten zum Leben zu erwecken. Da arbeite ich dran, hab mich diesbezüglich auch schon deutlich verbessert, hab da aber weiterhin gut Luft nach oben.
      Ich werd's für künftige Momente, die auf die Tränendrüse drücken sollen, auf jeden Fall versuchen weiter zu optimieren.

      Danke für dein Feedback!

      Notproviant

      Notproviant schrieb:

      Aber ich will mich dahingehend weiterentwickeln und dein Prolog hat mich in dieser Sache sehr neugierig gemacht.
      Ich finde es interessant dass es gerade Überscheidungen zu One Piece gibt und wohl noch geben wird, wie wir hier deutlich gesehen haben.
      Dann darfst du dich auf jeden Fall auf den weiteren Einstieg der Geschichte freuen, der ziemlich voll von Anekdoten zur Mainstory sein wird ^^
      Danach wird das allerdings etwas abflachen. Es wird auch weiterhin hier und dort Passagen geben, in denen bekannte Figuren und Gruppierungen thematisiert werden, im Vordergrund wird aber die eigene Geschichte, mit den eigenen Charakteren und den eigenen Fraktionen, stehen. Aber wer weiß, vielleicht ist das auch gerade für dich ein guter Übergang, um dich mehr an FF's zu wagen, die vor allem auf ein - weitestgehend - eigenes World Building setzen ;)

      Notproviant schrieb:

      Aber gerade der Moment in Imple Down bietet ja durchaus Potential und diesen zu nutzen und aufzugreifen finde ich eine gute Idee. Immerhin ist es ja nicht unwahrscheinlich dass bei dem Ausbruch damals noch mehr Insassen entkommen konnten als nur zb Blackbeard Plus Bande.

      Funfact: Es ist sogar bestätigt, dass nicht nur die paar, die zu Blackbeard gestoßen sind, mit aus dem Level 6 entflohen sind. In Kapitel 581 informiert Brandnew Sengoku darüber, dass noch mehr Insassen aus Level 6 entkommen wären, woraufhin sich Sengoku besorgt zeigt und erklärt, dass man sofort nach ihnen fahnden müsse, weil die Gefahr für eine Nation, in der auch nur einer von ihnen auftauchen würde, exorbitant hoch wäre (wohingegen die Regierung das Ganze vertuschen will, um keinen größeren Imageschaden davon tragen zu müssen, was Sengoku zur Weißglut treibt). Das ist - sozusagen - die Schlüsselaussage, auf der die Grundprämisse meiner FF, und die zugrundeliegende Idee dahinter, fußt. Was u.a. auch darin begründet liegt, dass ich mich schon länger ein wenig darüber ärgere, dass Oda selber das Thema - bisher - nie wieder aufgegriffen hat, sondern lose im Raum hat stehen lassen. Ein Grund mehr für mich, hierzu einfach selber was niederzuschreiben :D
      Übrigens habe ich mir auch aus diesem Kapitel die Rede von Blackbeard "geklaut" und direkt an den Anfang des Prologs gesetzt, um den Einstieg so angenehm wie möglich zu gestalten ^^

      Notproviant schrieb:

      Dann die andere Sache...und schon wieder musste eine Mutter sterben. Das ist so eine Sache die ich immer mit OP in Verbindung bringe...auch hier keine Kritik (ich weiß dass diese Sache auch wo anders gerne behandelt wird, als nur OP). Scheint auch hier eine Insel zu sein, welches unter irgendwelchen Problemen zu leiden hat.
      Glaub mir, ich versteh dich sehr gut, was das betrifft! Es wird aber auch die einzige, prominente Mutter sein, die ein derartiges Schicksal erleiden musste, so viel sei versprochen! ^^
      Tatsächlich hatte ich daran aber gar nicht gedacht und mich von einer ganz anderen Geschichte zu diesem Teil inspirieren lassen. Gemeint ist die Folgende:


      Ob ich mich diesbezüglich noch mehr von GoT hab inspirieren lassen? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht ^^

      Notproviant schrieb:

      Spielen die beiden Szenen zeitgleich?

      Das kann ich derzeit weder bestätigen, noch dementieren ... :D

      Notproviant schrieb:

      Man kann noch nicht so viel sagen, jedenfalls ich, da ich schon stark eingerostet bin was Rezensionen angeht. Daher werde ich dir momentan wohl keine wirklich ausführlichen Antworten auf deine Geschichte liefern können.

      So wie ich mir keinen Druck bzgl. dem Schreiben machen möchte, so müsst ihr euch auch keinen Druck bzgl. der Ausführlichkeit eures Feedbacks machen. Ich bin für jede Rückmeldung dankbar!

      qoii

      qoii schrieb:

      Hallo OneBruno, ich muss zugeben, dass ich schon etwas überlegt habe, ob ich schon etwas zu deinem neuen Projekt schreiben soll, da nun mal schon die eine oder andere Leiche im FF-Bereich zurückgelassen hast. Allerdings siegt dann man Ende doch immer die Neugier auf ein neues Projekt und in deiner Eröffnung klingt es so, als gäbe es schon mehr konkretere Planungen als bei deinen letzten Versuchen.

      Kann ich absolut verstehen und bin natürlich dankbar, dass du doch sofort mit an Bord bist! Denn ja, dieses Mal ist's ne schon deutlich ausgereiftere Idee, die zwar auch noch - verhältnismäßig - in den Kinderschuhen steckt, aber bei der zumindest das Grundgerüst steht und auch ansonsten die Konzeptionsphase schon sehr weit ist. Bei allen anderen Leichen, die in meinem Keller liegen, war es meist so, dass ich ne Eingebung hatte, dann nen Prolog und ggf. ein oder zwei Kapitel geschrieben habe und es dann rausgekloppt habe ... Ohne zu wissen wie's überhaupt weitergehen soll. Das wird's dieses Mal aber definitiv nicht geben! So viel sei versprochen.

      qoii schrieb:

      Jedenfalls scheint die Person eine Größe zu sein, welche fast allen Gefangenen des Level 6 ein Begriff ist und auch Shiryu scheint einen ordentlichen Respekt vor ihm zu haben und dass will bei den dort versammelten Größen etwas heißen. Reine Spekulation ist es, ob seine beiden… nenne wir sie erst mal Begleitungen, schon vorher zu ihm gehört haben oder in ID… rekrutiert wurden, da sie mit in seiner Zelle saßen und ihn dort als neuen Chef repetiert haben. Jedenfalls reicht seine unausgesprochene Drohung hier alle absaufen zu lassen aus, um BB davon zu überzeugen ihn und seine beiden Begleiter in Ziehen zu lassen.

      Wer er ist, und wer die anderen beiden sind, erfahrt ihr bereits relativ zeitlich. Im Grunde schon im ersten Kapitel. Zumindest im Ansatz.

      qoii schrieb:

      Das einzige, was mich auch der Logik-Ebene etwas stört, ist die Frage, warum das Gefängnis sein Schwert nicht eingezogen hat, sondern es offensichtlich in der Zelle oder zumindest nah dabei gehangen hat. Aber solche Fragen sollte man auch im Manga selbst nicht stellen. XD

      Ich wusste, dass - wenn du dich hier zu Wort melden würdest - du dieses Thema ansprechen würdest :D
      Deswegen sei hierzu gesagt, dass das kein Plothole ist, sondern exakt so von mir gewollt war. Es ist ein kleiner, aber feiner Punkt, den ich noch beabsichtige aufzuklären ... Wenngleich das eventuell noch etwas dauern wird ^^

      qoii schrieb:

      Die zweite Hälfte des Prologs spielt auf der nordischen Insel Mitgrad wo die Prinzessin ihre Tochter noch zur Welt bringen kann, aber letztendlich im Kindesbett verstirbt. Allerdings scheint es in ihrem Königreich nicht ganz so gut zu verlaufen, denn auch wenn sie Thronerbin und von ihren Getreuen umgeben ist, müssen diese am Ende flüchten. Als Grund fallen mir mal wieder mannigfaltige Dinge ein, von einer laufenden Revolution, über interne Thronstreitigkeiten, bis zur Eroberung durch ein fremdes Land, welches die Prinzessin festgesetzt hat und hofft über sie und ihr Kind festeren zugriff auf die Herrschaft des Landes zu bekommen.

      Du sprichst hier bereits einige, mögliche Optionen an und in allen steckt irgendwo ein Fünkchen Wahrheit. Andererseits aber auch in keiner davon. Klingt verwirrend? Soll es auch :D

      qoii schrieb:

      Jedenfalls haben ihre Getreuen jetzt die wahrscheinlich schwierige Aufgabe Ragna zu beschützen und zumindest zwei sollen einen Hayate finden, der das Land noch retten kann. Wie meine die anderen schon geschrieben haben, wird es sich bei diesem sehr wahrscheinlich um den Mann in ID aus der ersten Hälfte handeln. Sollte dies der Fall sein bleibt natürlich die Frage, warum er in ID gelandet ist, würde aber auch eine Möglichkeit bieten, wer die Macht ist, vor den die kleine Ragna geschützt werden muss.

      Ohne natürlich zu viel verraten zu wollen, sei noch einmal erwähnt, dass die Namen der Figuren teilweise sehr gezielt gewählt wurden ... Mehr sei bzgl. Hayate's Identität nicht verraten. Die Frage, wieso die drei im ID saßen, wird jedenfalls noch beantwortet werden. Das sei wenigstens schon mal in Aussicht gestellt.

      Auch an dich ein dickes Dankeschön für dein Feedback!

      Wenn das erste Kapitel steht, werd ich den Beitrag entsprechend als neu markieren, damit ihr's direkt mitkriegt.

      Schönes Restwochenende euch noch und bis die Tage!
      FFT2020
      Lange mussten wir drauf warten, drum huldigt nun der Arbeit unserer aufstrebenden und fleißigen Hobby-Autoren. Votet und kommentiert, was das Zeug hält!
    • Ahoi!

      Da schlage ich heute Nachmittag das Pirateboard auf und werde erstmal erschlagen von FF-Turnier, Regeln und Ankündigungen. Und genau zu diesem Zeitpunkt startest du einen neuen Anlauf zu einer FF - na ob das wohl Zufall ist??! ;P. Auch ich muss sagen, dass ich etwas enttäuscht war zu sehen, dass dein ursprüngliches Projekt rund um The Prophecy ein so jähes Ende fand und nie wirklich zu Ende gebracht wurde. Denn dort habe ich das ein oder andere Mal auch mitgelesen und ich glaube in grauer Vorzeit mal einen Kommentar da gelassen xD. Dass dieser ein Einzelfall war, ist aber eher der Tatsache geschuldet, dass ich häufig viele Kapitel zusammen gelesen und keine Sammelantworten schreiben wollte...
      Daher freut es mich, dass du scheinbar die Zeit und auch die Muße gefunden hast dich etwas Neuem zu widmen und hoffe ähnlich, wie @qoii, dass du es schaffst am Ball zu bleiben und deine Geschichte zu Ende führen kannst.

      Aber nun zum Prolog:

      Wir starten also mit BB in Level 6 und seiner Battle Royal um die zu vergebenen Plätze in seiner Bande. Hier hast du es wirklich schön hinbekommen, den Einstieg mit der schon aus dem Manga bekannten Szene hinzubekommen. So war zumindest ich direkt im Geschehen, da Bilder und Stimmung dieser Szene sowohl was den Schauplatz, als auch die Protagonisten angeht schon bekannt waren. An der Stelle hätte ich mir allerdings noch ein bisschen mehr Gemetzel gewünscht... Denn wie schon aus OP bekannt, muss es da unten ja ein ordentliches Massaker gegeben haben: Du hast hier und da zwar angerissen, dass sich Boden und Luft mit Blut tränkten, aber mir hat da ein kleines bisschen mehr Kampfgeschehen gefehlt. Wobei ich zugeben muss, dass es auch nicht so leicht ist die Kampf-Charakteristika von Figuren auszuschmücken, welche uns zwar namentlich bekannt sind, wir aber bis auf ein bisschen Schwertschwingerei und Pistolengebrauch auf MF bisher (noch) nicht viel gesehen haben.
      Was du dann allerdings wieder stark hinbekommen hast, war der Auftritt der drei (habe ich richtig gezählt?! xD) mysteriösen Gefängnisinsassen, die sich ihren Weg durch das Kampfgeschehen und deren Opfer bahnten, um anschließend an der BB vorbei das Impel Down zu verlassen. Auch ich schließe mich an dieser Stelle mal der Vermutung an, dass es sich bei dem Schwertkämpfer um Hayate handelt und bin dahingehen schon mächtig auf dessen Fähigkeiten und Stärke gespannt. Wenn sich BB und Shiryuu beide schon beinahe in die Hose pullern, obwohl Hayate (ich nenne ihn jetzt einfach so ;) ) zumindest auf mich nicht den Eindruck machte auch nur im Ansatz ernst zu machen, dann dürfen wir von diesem Charakter doch ne ganze Menge erwarten. Wie sehen seine Fähigkeiten genau aus? Was für ein Schwert besitzt er?! (Womöglich eins der legendären Drachenschwerter?) Ob und wenn ja wie stark ist sein Haki entwickelt?! Bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit ihm und seinen Gefährten weitergeht.

      Dann wechselt die Szenerie nach Midgard und der Prinzessin Flaith, die bei der Geburt ihrer Tochter im Sterben liegt. Vorab: Ich persönlich finde die Thematik rund um die nordische Mythologie, um die es sich hier ja zu drehen scheint, spannend gewählt und bin schon auf deine Interpretation gespannt. Ganz besonders, wo ich gerade mitten in einem Corona und Kontaktverbot geschuldeten Marvel-Marathon stecke. Habe erst heute (wirklich kein Scheiß!) Thor Ragnarök geschaut und musste schon fast lachen, als ich beim Einstieg von Midgard und der neu geborenen Ragna las xD. Flaith liegt also wie bereits erwähnt im Sterben und vertraut ihr Neugeborenes Kind den vier anwesenden Personen an. Da drängt sich natürlich sofort die Frage auf, um wen es sich hier denn genau handelt, wenn eine sterbende Frau ihnen ihr neu geborenes Kind anvertraut... Ich würde einfach mal auf ihre persönliche Leibgarde, oder zumindest einen Teil der Leibgarde des Königshauses tippen. Allgemein finde ich, dass du den Moment atmosphärisch gut eingefangen hast. Die Emotion kam bei mir gut rüber und ich hatte bei ihren Schlussworten schon ein wenig Gänsehaut. Aber auch hier habe ich einen kleinen Kritikpunkt: Ich hätte mir gewünscht, noch ein bisschen mehr über den Ort zu erfahren, in dem sich die Personen aufhalten. Dieses Problem, hattest du mit dem ID natürlich nicht, da es aus Manga resp. Anime schon ziemlich bekannt ist und es hier keiner ausführlichen Beschreibung mehr bedarf, um sich vorstellen zu können, wie der Schauplatz aussieht. Die Gemächer hättest du für meinen Geschmack aber noch etwas besser ausschmücken können. Ist er groß/klein, ist es hell erleuchtet/eher dunkel bzw. diffus, ist es Tag oder Nacht?! Auch wenn solche Informationen für die Geschichte bzw. für den Plot nicht unbedingt relevant sind, sind sie kleine Details, welche dem Leser helfen sich in die Handlung und das Geschehen besser einzudenken/sich das Geschehen bildlich vorzustellen. Nichtsdestotrotz bin ich auch hier auf die fünf frisch eingeführten Personen (Skarn, Brios, Stellan, Gweneth und natürlich Ragna), deren Fähigkeiten und Eigenschaften gespannt. Vor Allem: Was sie jetzt tun werden, wo die Prinzessin tot ist und sie das Neugeborene in ihre Obhut gab. Besonders, da du ja explizit eine Prinzessin und keine Königin als Mutter wähltest. Ich könnte mir daher gut vorstellen, dass die Verhältnisse im Königshaus nicht unbedingt einfach sind, wenn sie diese vier Personen ihrer Familie (oder gehören sie vielleicht dazu?!) vorzieht. Zumal Flaith ja auch davon sprach, dass auf Ragna schwierige Zeiten, gefüllt von Trauer und Leid warten. Da sich die Vier ja auch offensichtlich auf dem Sprung befinden, könnte ich mir vorstellen, dass sie nicht nur vor Revolutionären, sondern der Königsfamilie selbst flüchten, um das Neugeborene vor ihnen zu schützen. Bin da auch jeden Fall gespannt, wie deine weitere Planung mit ihr aussieht.

      Zusammenfassend kann ich also sagen, dass du mich als neuen Leser gewonnen hast und dein Auftakt wirklich gelungen ist. Dein Schreibstil ist relativ leichtgängig und flüssig. An der ein oder anderen Stelle wünsche ich mir allerdings ein kleines bisschen mehr Liebe zum Detail, wenn es um die Ausarbeitung des Handlungsortes angeht. Das ist aber auch nur mein persönlicher Geschmack und nicht unbedingt allgemein gültige Kritik... Von daher wünsche ich weiterhin viel Spaß beim schreiben und hoffe, dass du am Ball bleibst. Dann bemühe ich mich auch hier regelmäßig reinzuschauen und ein Feedback dazulassen ;P. Etwas, was ich mir auch für den restlichen FF-Bereich mal vorgenommen habe. Aber gerade Bo`s und Vexor`s FFs sind so unglaublich umfangreich, dass es mich viel Zeit kosten wird da nachzuholen und auch was zu schreiben. Ich hoffe du kannst mit meinem (ersten) Feedback was anfangen, auch wenn ich bestimmt noch was vergessen habe.

      Gruß RhB
      Du bist begeistert von One Piece? Du kannst gar nicht genug bekommen? Was, du bist frustriert? Du denkst manchmal: Who the hell is Oda?!
      Dann ab zum FFT 2020! Hier ist für jeden was dabei!

      FFT 2020 - Reinschauen tut nicht weh!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Red Haired Beckmann ()

    • Für mich ist der Prolog mit zu vielen Charakteren gefüllt, um einen ruhigen Einstieg in die Geschichte zu bringen.
      Und ich bin auch kein Freund davon, wenn Highlevel Charaktere schon die erste Szene säumen. Das gibt mir dann immer das Gefühl, dass da nicht mehr viel Luft für Gegner und Entwicklung bleibt. Die Dramatik im Level 6 von Impel Down wirkt für mich ein wenig zu gross und zu erzwungen, da BB und Shiriyu sich gleich einmachen, wo sie bei Magellan noch gelächelt und gelacht haben. Und auch mir ist es etwas aufgestossen, dass ein Insasse Level 6 sein Schwert dabei hat. Das legt aber bei mir im zweiten Gedanken irgendwie nahe, dass dieser Charakter eher ein Gast in ID war und auf eigenen Wunsch dort untergebracht wurde. Eventuell um seinen beiden Nakamas gesellschaft zu leisten!?


      Es ist natürlich nur eine persönliche Wahrnehmung, aber ich hoffe und gehe auch davon aus, dass sich die Geschichte mehr mit dem zweiten Teil des Prologs beschäftigt, da ich dort mehr Entwicklungs Potentiale sehe!? Deswegen hätte es mir besser gefallen, wenn die Szene mit Impel Down entweder den Prolog alleine gestellt hätte, oder aber erst im ersten Kapitel mit einem Szenenumbruch gekommen wäre. So wirken mir die 2 Szenen etwas zu gepresst, besonders im Midgard-Teil, der mMn der wichtigere Part sein dürfte, da er den Rahmen für Flucht, Suche, Hindernisse und damit einher gehende Spannung bietet. Allerdings bin ich kein Freund von zu sehr benutzten Namen, da man sich damit in einen Rahmen aus Erwartungshaltungen zwängt, der manchmal zu eng werden kann. Bei Midgard und Ragna als Beispiel, erwarte ich auch volles Wikinger Programm, was die Kultur und auch die Denk und Handlungsweise anbelangt. Und es gibt zuviele Vergeliche in meinem Kopf die sich immer wieder auftun, wenn solche Namen genutzt werden. Davon zu sehr abzuweichen wirkt dann schnell wie ein Stilbruch. Ich denke aber, da du das Konzept schon als Ganzes durchdacht hast und ein alter Hase im FF-Bereich bist, dass du diese Problematik schon im Auge behalten wirst.


      Ansonsten habe ich nur wenige Rechtschreibfehler gefunden und die Schreibweise ist solide, wenn auch manchmal in den Formulierungen etwas überspitzt und holperig für meinen Geschmack.

      Fazit:
      Ein solider mässiger Prolog mit einigen kleinen Ecken. Du zeigst, dass du die Dramatik von grossen Szenen liebst und ich erwarte einiges Interessantes von diesem Projekt. Als Tip an dich würde ich dir raten, dich bei grossen Szenen nicht zu sehr von deinen eigenen Gefühlen mitreissen zu lassen, damit du Szenen nicht in Melodramatik ertränkst. Ich werde diese FF ein wenig verfolgen und auch weiter kommentieren. Und ich bin gespannt auf die Charaktervorstellungen der nächsten Kapitel. Weiter so!


      Hast du schon eine Ahnung ungefähre wieviele Kapitel diese Geschichte umfassen soll?
    • Feedback zum Feedback #2

      Na dann möchte ich euch beiden natürlich auch noch eine zeitliche Antwort da lassen, bevor ich mich an die konkretere Ausarbeitung der ersten Kapitel mache.

      Red Haired Beckmann

      Red Haired Beckmann schrieb:

      Da schlage ich heute Nachmittag das Pirateboard auf und werde erstmal erschlagen von FF-Turnier, Regeln und Ankündigungen. Und genau zu diesem Zeitpunkt startest du einen neuen Anlauf zu einer FF - na ob das wohl Zufall ist??! ;P.

      Zu 50% ist es Zufall, weil ich die Arbeit an dem Projekt vor der Bekanntgabe eines neuen FFT's begonnen habe, zu 50% aber irgendwo auch beabsichtigt, um schon mal den - hoffentlich wieder aufkommenden - Wind, den FFT's normalerweise in diesem Bereich nach sich gezogen haben, mitnehmen zu können. Wenngleich ich mit solch zahlreichem Feedback definitiv nicht gerechnet hätte ^^

      Red Haired Beckmann schrieb:

      An der Stelle hätte ich mir allerdings noch ein bisschen mehr Gemetzel gewünscht... Denn wie schon aus OP bekannt, muss es da unten ja ein ordentliches Massaker gegeben haben: Du hast hier und da zwar angerissen, dass sich Boden und Luft mit Blut tränkten, aber mir hat da ein kleines bisschen mehr Kampfgeschehen gefehlt. Wobei ich zugeben muss, dass es auch nicht so leicht ist die Kampf-Charakteristika von Figuren auszuschmücken, welche uns zwar namentlich bekannt sind, wir aber bis auf ein bisschen Schwertschwingerei und Pistolengebrauch auf MF bisher (noch) nicht viel gesehen haben.
      Das war genau mein Problem, das ich selber mit der Szene auch gehabt habe. Wir kennen zwar die paar Insassen, die inzwischen bei der BBB angeheuert haben, es saßen aber ja noch viel mehr Leute im Level 6, die an dem Gemetzel teilgenommen haben, in dem diese paar sich ja letztlich durchgesetzt haben. Das waren, in den Panels, die wir gesehen haben, aber allesamt namen- und gesichtslose Statisten, zu denen man überhaupt nichts wusste. Eigene Figuren habe ich diesbezüglich dann auch nicht eingebaut, da das A) wohl dann auch deutlich zu viele Figuren für den Einstieg gewesen wären und B) diese Charaktere dann wirklich nur für den Prolog da gewesen wären, weil ich danach mit ihnen nicht mehr geplant hätte. Erschien mir die Mühe dann irgendwie nicht wert zu sein, weshalb ich das Ganze einfach etwas kryptischer gehalten habe ^^

      Red Haired Beckmann schrieb:

      Auch ich schließe mich an dieser Stelle mal der Vermutung an, dass es sich bei dem Schwertkämpfer um Hayate handelt und bin dahingehen schon mächtig auf dessen Fähigkeiten und Stärke gespannt. Wenn sich BB und Shiryuu beide schon beinahe in die Hose pullern, obwohl Hayate (ich nenne ihn jetzt einfach so ;) ) zumindest auf mich nicht den Eindruck machte auch nur im Ansatz ernst zu machen, dann dürfen wir von diesem Charakter doch ne ganze Menge erwarten. Wie sehen seine Fähigkeiten genau aus? Was für ein Schwert besitzt er?! (Womöglich eins der legendären Drachenschwerter?) Ob und wenn ja wie stark ist sein Haki entwickelt?! Bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit ihm und seinen Gefährten weitergeht.

      Ich werde aus ihm natürlich kein so übermenschliches Monster machen, wie wir es in Form von Kaido und Linlin haben. Auch ist und bleibt Mihawk natürlich der berechtigte Träger des Titels "bester Schwertkämpfer der Welt", dem durch die Einführung dieser Figur nicht widersprochen werden soll ... Aber ein echtes Powerhouse ist er eben trotzdem. Mehr sei dazu an dieser Stelle noch nicht gesagt.

      Red Haired Beckmann schrieb:

      Aber auch hier habe ich einen kleinen Kritikpunkt: Ich hätte mir gewünscht, noch ein bisschen mehr über den Ort zu erfahren, in dem sich die Personen aufhalten. Dieses Problem, hattest du mit dem ID natürlich nicht, da es aus Manga resp. Anime schon ziemlich bekannt ist und es hier keiner ausführlichen Beschreibung mehr bedarf, um sich vorstellen zu können, wie der Schauplatz aussieht. Die Gemächer hättest du für meinen Geschmack aber noch etwas besser ausschmücken können. Ist er groß/klein, ist es hell erleuchtet/eher dunkel bzw. diffus, ist es Tag oder Nacht?! Auch wenn solche Informationen für die Geschichte bzw. für den Plot nicht unbedingt relevant sind, sind sie kleine Details, welche dem Leser helfen sich in die Handlung und das Geschehen besser einzudenken/sich das Geschehen bildlich vorzustellen.
      Bin ich bei dir, das hab ich tatsächlich komplett verschwitzt. Da hab ich mich bei der zweiten Szene unbeabsichtigt am Stil der ersten Szene orientiert, obwohl es hier eben ein neuer Ort ist, den ihr noch nicht kennt. Auch den wollte ich im Prolog noch nicht zu großspurig inszenieren, wobei ich dann leider genau das andere Extrem gewählt habe, in dem ich einfach gar nichts dazu geschrieben habe xD
      My bad, das wird in einem der kommenden Kapitel aber definitiv noch nachgeholt. Auch auf einige deiner Fragen wird es dann ein paar (atmosphärische) Antworten geben. Mehr sei dazu aber noch nicht verraten.

      Red Haired Beckmann schrieb:

      Nichtsdestotrotz bin ich auch hier auf die fünf frisch eingeführten Personen (Skarn, Brios, Stellan, Gweneth und natürlich Ragna), deren Fähigkeiten und Eigenschaften gespannt. Vor Allem: Was sie jetzt tun werden, wo die Prinzessin tot ist und sie das Neugeborene in ihre Obhut gab. Besonders, da du ja explizit eine Prinzessin und keine Königin als Mutter wähltest. Ich könnte mir daher gut vorstellen, dass die Verhältnisse im Königshaus nicht unbedingt einfach sind, wenn sie diese vier Personen ihrer Familie (oder gehören sie vielleicht dazu?!) vorzieht. Zumal Flaith ja auch davon sprach, dass auf Ragna schwierige Zeiten, gefüllt von Trauer und Leid warten. Da sich die Vier ja auch offensichtlich auf dem Sprung befinden, könnte ich mir vorstellen, dass sie nicht nur vor Revolutionären, sondern der Königsfamilie selbst flüchten, um das Neugeborene vor ihnen zu schützen. Bin da auch jeden Fall gespannt, wie deine weitere Planung mit ihr aussieht.
      Interessante Gedanken, die du da allesamt einwirfst. Konkret Stellung beziehen kann ich zwar noch nicht, will aber zumindest das Eine dazu direkt loswerden: Die Geschichte, die hier hintersteckt, wird etwas verzwickter sein, als man es sonst womöglich von früheren Werken von mir kennt.

      Disabled

      Disabled schrieb:

      Für mich ist der Prolog mit zu vielen Charakteren gefüllt, um einen ruhigen Einstieg in die Geschichte zu bringen.
      Kann ich durchaus verstehen, wenngleich es auch die 7 (8) Figuren sind, die einfach die größten und entscheidendsten Rollen spielen werden, weswegen ich sie auch allesamt direkt einführen wollte. Das Tempo wird diesbezüglich allerdings mit Kapitel 1 auch sofort wieder herausgenommen, so viel sei gesagt.

      Disabled schrieb:

      Und ich bin auch kein Freund davon, wenn Highlevel Charaktere schon die erste Szene säumen. Das gibt mir dann immer das Gefühl, dass da nicht mehr viel Luft für Gegner und Entwicklung bleibt.
      Auch hier, kann ich grundsätzlich verstehen, aber das ist auch genauso von mir beabsichtigt. Die Geschichte wird sich - wie eingangs erwähnt - fast ausschließlich auf Midgard abspielen. Eine Insel, der ich einen besonderen Stellenwert geben möchte, der vielleicht nicht jedem schmecken wird (was auch kein geeigneter Maßstab für mich - als Autor der Geschichte - wäre), der jedoch auch eines zeigen soll: Es braucht Charaktere, die ihren stärketechnischen Zenit längst erreicht haben. Auch will ich hiermit direkt einmal klarstellen, dass Kämpfe in meiner Geschichte keine Priorität haben werden. Sie werden kommen, es wird auch zahlreiche davon geben, wann genau es diesbezüglich aber zur Sache geht, steht noch nicht ganz fest. Es kann immer mal wieder zu Kämpfen kommen, es kann aber auch sein, dass ich mir den Großteil der Action für den Schlussteil der Handlung aufspare. Das ist noch nicht ganz klar, wenngleich ich bereits eine gewisse Tendenz habe.
      Es wird Charakterentwicklungen geben. Diese werden sich aber nicht auf das Kräftelevel der Figuren auswirken. So werde ich ja auch keine langwierige Reise, wie wir sie aus dem Manga kennen, schildern, über die die Figuren sich stärketechnisch immer weiter entwickeln (müssen). Sie alle sind bereits auf ihrem Zenit. Ausgehend davon, was ich für sie - und die Geschichte - geplant habe, wäre alles andere auch nicht zielführend gewesen.

      Disabled schrieb:

      Die Dramatik im Level 6 von Impel Down wirkt für mich ein wenig zu gross und zu erzwungen, da BB und Shiriyu sich gleich einmachen, wo sie bei Magellan noch gelächelt und gelacht haben. Und auch mir ist es etwas aufgestossen, dass ein Insasse Level 6 sein Schwert dabei hat. Das legt aber bei mir im zweiten Gedanken irgendwie nahe, dass dieser Charakter eher ein Gast in ID war und auf eigenen Wunsch dort untergebracht wurde. Eventuell um seinen beiden Nakamas gesellschaft zu leisten!?
      Zum ersten Punkt: Ja, auch das kann ich nachvollziehen. Wenngleich Blackbeard Magellan - und die ganze Situation - damals auch noch arg unterschätzt hatte und ich damit irgendwo auch zeigen wollte, dass dies eine wertvolle Lektion war, aus der er sofort gelernt hat. So haben wir ja später auch gesehen, wie er vor Sakazuki geflüchtet ist, obwohl es offenbar "nur" er war, der bei ihnen aufkreuzte und die BBB zu dem Zeitpunkt bereits vollzählig war -> Mit Ausnahme des ominösen, letzten Mitglieds.
      Zum einen ging es mir also um den Lernprozess, den ich Blackbeard durchaus attestieren würde, zum anderen aber auch einfach darum, ein gewisses Gefühl der Ehrfurcht vor diesem kleinen, aber feinen, Figurenkreis zu schaffen.
      Zum zweiten Punkt: Weiter oben ging ich ja bereits darauf ein, dass dies von mir gezielt so inszeniert wurde. Das Schwert befand sich aus gutem Grund dort. Wieso genau werde ich bei Zeiten dann noch aufklären.

      Disabled schrieb:

      Es ist natürlich nur eine persönliche Wahrnehmung, aber ich hoffe und gehe auch davon aus, dass sich die Geschichte mehr mit dem zweiten Teil des Prologs beschäftigt, da ich dort mehr Entwicklungs Potentiale sehe!? Deswegen hätte es mir besser gefallen, wenn die Szene mit Impel Down entweder den Prolog alleine gestellt hätte, oder aber erst im ersten Kapitel mit einem Szenenumbruch gekommen wäre. So wirken mir die 2 Szenen etwas zu gepresst, besonders im Midgard-Teil, der mMn der wichtigere Part sein dürfte, da er den Rahmen für Flucht, Suche, Hindernisse und damit einher gehende Spannung bietet.
      Der zweite Teil hat den Hauptkonflikt der Geschichte bereits angeschnitten, um den es primär gehen wird. Er ist definitiv der bedeutendere Teil des Prologs gewesen, was das betrifft. Der erste Teil hingegen diente lediglich dafür die drei Charaktere einzuführen, die noch verstärkter im Fokus stehen werden und durch deren Augen der Leser die Insel, sowie auch ihre Geschichte, Politik und Verstrickungen kennenlernen wird. Vergleichbar mit der SHB im Manga, durch deren Augen wir als Leser ja auch immer wieder Neues entdecken, was für Figuren, die von den jeweiligen Orten stammen, dagegen natürlich nichts Besonderes ist.

      Disabled schrieb:

      Allerdings bin ich kein Freund von zu sehr benutzten Namen, da man sich damit in einen Rahmen aus Erwartungshaltungen zwängt, der manchmal zu eng werden kann. Bei Midgard und Ragna als Beispiel, erwarte ich auch volles Wikinger Programm, was die Kultur und auch die Denk und Handlungsweise anbelangt. Und es gibt zuviele Vergeliche in meinem Kopf die sich immer wieder auftun, wenn solche Namen genutzt werden. Davon zu sehr abzuweichen wirkt dann schnell wie ein Stilbruch. Ich denke aber, da du das Konzept schon als Ganzes durchdacht hast und ein alter Hase im FF-Bereich bist, dass du diese Problematik schon im Auge behalten wirst.

      Dann möchte ich hier - um keine falschen Hoffnungen zu wecken - vielleicht schon mal eines direkt klarstellen: Wikinger werden von mir nicht thematisiert werden. Das liegt ganz einfach daran, dass Oda das Thema bereits mit Boogey und Woogey angeschnitten hat und wir folglich auf Elban wohl mehr in diese Thematik eintauchen werden. Das ist mit ein Grund, aus dem ich mich ganz klar gegen Wikinger als Gruppierung / Fraktion entschieden habe.
      Ein weiterer Grund wäre die politische und historische Situation der Insel, auf die ich an dieser Stelle natürlich nicht weiter eingehen werde. Ich werde mich auch primär an der Mythologie orientieren, Anekdoten liefern und mit diesen ein wenig spielen, sie teils adaptieren und teils auch abwandeln, um sie für meine Geschichte "salonfähig" zu machen. Es wird natürlich keinen hammerschwingenden Donnergott geben, aber eine Variation des Weltenbaums Yggdrasil wäre bspw. etwas, was durchaus Einzug in die Geschichte - auf die eine oder andere Art und Weise - erhalten könnte.


      Disabled schrieb:

      Ansonsten habe ich nur wenige Rechtschreibfehler gefunden und die Schreibweise ist solide, wenn auch manchmal in den Formulierungen etwas überspitzt und holperig für meinen Geschmack.

      Sicherlich ein guter Punkt, bei dem ich auch voll bei dir bin. Hatte vor geraumer Zeit mal mit einer komplett eigenständigen Geschichte (inkl. eigener Lore) begonnen, die ich seit Längerem aber auch pausieren musste. Da lief vieles noch etwas glatter, als zuletzt beim Prolog. Soll heißen: Bin ein wenig eingerostet, was manche Dinge betrifft und gebe mir Mühe, mich diesbezüglich ggf. noch einmal etwas zu steigern!

      Disabled schrieb:

      Hast du schon eine Ahnung ungefähre wieviele Kapitel diese Geschichte umfassen soll?

      Eine konkrete Zahl kann ich dir leider nicht nennen, aber ich peile irgendwas zwischen 50 - 100 Kapitel an. Länger sollte es eigentlich nicht gehen, weil es sich - wie erklärt - ja auch "nur" um ein Abenteuer auf einer Insel, primär, handeln wird.

      Abschließend auch an euch nochmal ein dickes Dankeschön für euer Feedback. Wie im letzten Post erwähnt, werde ich diesen Beitrag editieren und als neu markieren, sowie sich das erste Kapitel im Startpost finden lässt. Bis dahin wünsche ich euch einen angenehmen Start in die Woche!
      FFT2020
      Lange mussten wir drauf warten, drum huldigt nun der Arbeit unserer aufstrebenden und fleißigen Hobby-Autoren. Votet und kommentiert, was das Zeug hält!
    • Wäre ja eine Schande, wenn ich mich nicht auch zu deinem neuen Prolog äußern würde. Immerhin fing meine Zeit im FF-Bereich als Kommentator von The Prophecy an.^^

      Erste Frage: Inwieweit hast du dich von The Witcher bzw. der neuen Serie inspirieren lassen?
      Zweite Frage: Inwieweit hast du dich von The Witcher bzw. der neuen Serie inspirieren lassen? :D

      Der zweite Teil des Prologs erinnerte mich besonders im letzten Teil total an den Fall von Cintra. Die sterbende Königin, "Es ist so weit", alle müssen los, "Findet XY", das Schicksal von Z ruht auf seinen Schultern, das besondere Kind muss beschützt werden usw.
      Es würde mich absolut nicht wundern, wenn wir in Zukunft das Drumherum dieser Szene zu Gesicht bekommen. Etwa, eine brennende Stadt, Krieg, den Untergang eines Königreichs. Ähnlich, wie in der Serie am Ende alle Stränge und Perspektiven zusammenliefen. Nun möchte ich dir nichts unterstellen und meine den Vergleich absolut nicht böse. Die Szenerie ist fesselnd, aber doch recht ähnlich. Ciri ist bei dir das Neugeborene, die im Krieg verwunderte Königin hier die im Kindbett sterbende Mutter. Kann mich täuschen, wäre auch okay. Aber...sei ehrlich. :D

      Im Nachhinein, beim zweiten Lesen, fiel mir dann sogar der buchstäbliche weiße Wolf auf. xD
      Die Szene im Impel Down fand ich ganz gut, Blackbeard faselt seine übliche Grütze von Träumern und Freiheit, während deine Protagonisten (?) das Weite suchen. Ich möchte mich jetzt auch nicht streiten, ob der blitzschnelle Schwertstreich samt einrastender Klinge nicht etwas kitschig und stereotyp shonenhaft war. Aus The Prophecy weiß ich ja, dass du solche bekannten Tropen ganz gerne benutzt, und es passt natürlich auch zu einer Geschichte im One Piece-Universum.^^
      Jedenfalls gehe ich davon aus, dass der Mann in Blau Hayate ist und es jetzt vielleicht zu einer Art Suchspiel kommt? Hayate kehrt in das zerstörte Midgard zurück und findet nichts als Tod und Ruin vor , während Ragnas Hüter nach ihm suchen? Oder wir bekommen einen Zeitsprung, der die kleine Ragna reifen lässt und als tatsächliche Protagonistin herausbildet. Beide Versionen kann ich mir gut vorstellen, wobei die Aussicht auf eine FF mit Säugling ziemlich interessant ist. Gerade für den ersten Arc, möglicherweise vor dem o.g. Zeitsprung? Zumindest, bis sich Hayate und Ragna "treffen". Könnte auch sein, dass die beiden Szenen nicht zeitgleich spielen, sondern der Zeitsprung auf die eine oder andere Weise bereits passiert ist; oder Hayate war bereits bei der Geburt in der Nähe (ähnlich wie Geralt in der Serie). Schauen wir mal.^^

      Zum Abschluss noch eine Frage: Midgard kommt mir als Name in Bezug auf dich extrem bekannt vor. Hieß so auch etwas/jemand in der Fantasy-Geschichte, die du vor einiger Zeit im Board gepostet hattest? Ich erinnere mich zumindest, dass du Makoto auch mehrmals als Namen verwendet hast, bevor er bei The Prophecy langfristig im Einsatz war. Daher die Frage. :D


    • Feedback zum Feedback #3

      Nabend Bo,

      dich will ich natürlich auch nicht zu lange auf ne Antwort warten lassen (jetzt, wo ich eh schon zweimal auf Feedback reagiert habe, macht der dritte Post diesbezüglich den Braten auch nicht mehr fett ^^), in Zukunft werd ich's aber dann doch wieder komplett in einen Post verpacken. Aber zum Thema:

      -Bo-

      -Bo- schrieb:

      Der zweite Teil des Prologs erinnerte mich besonders im letzten Teil total an den Fall von Cintra. Die sterbende Königin, "Es ist so weit", alle müssen los, "Findet XY", das Schicksal von Z ruht auf seinen Schultern, das besondere Kind muss beschützt werden usw.
      Es würde mich absolut nicht wundern, wenn wir in Zukunft das Drumherum dieser Szene zu Gesicht bekommen. Etwa, eine brennende Stadt, Krieg, den Untergang eines Königreichs. Ähnlich, wie in der Serie am Ende alle Stränge und Perspektiven zusammenliefen. Nun möchte ich dir nichts unterstellen und meine den Vergleich absolut nicht böse. Die Szenerie ist fesselnd, aber doch recht ähnlich. Ciri ist bei dir das Neugeborene, die im Krieg verwunderte Königin hier die im Kindbett sterbende Mutter. Kann mich täuschen, wäre auch okay. Aber...sei ehrlich. :D

      Wenn ich ganz ehrlich sein soll ... Bewusst hab ich mir über diese Parallelen so überhaupt gar keine Gedanken gemacht (mit Ausnahme von meinem wandelnden, buchstäblichen weißen Wolf :D), aber daran zeigt sich mal wieder, wie sehr ich die Geschichte von Sapkowski doch verehre. Die Parallelen, die du hier so treffend aufgezeigt ist, sind tatsächlich allesamt unbewusst geschehen (bis auf eine, die sich schon in einem der nächsten Kapitel konkreter herauskristallisieren sollte). So seltsam das auch klingen mag, aber beim Schreiben war mir das gar nicht bewusst :D
      Es wird in der Hinsicht noch so manches kommen, aber wie genau die Fäden dann letztlich zusammenlaufen werden, werdet ihr dann ja noch sehen. Zu sehr an The Witcher erinnert's dann aber hoffentlich doch nicht ^^

      -Bo- schrieb:

      Die Szene im Impel Down fand ich ganz gut, Blackbeard faselt seine übliche Grütze von Träumern und Freiheit, während deine Protagonisten (?) das Weite suchen. Ich möchte mich jetzt auch nicht streiten, ob der blitzschnelle Schwertstreich samt einrastender Klinge nicht etwas kitschig und stereotyp shonenhaft war. Aus The Prophecy weiß ich ja, dass du solche bekannten Tropen ganz gerne benutzt, und es passt natürlich auch zu einer Geschichte im One Piece-Universum.^^
      Da brauchen wir uns auch nicht zu streiten: Das ist definitiv ein wenig kitschig und so richtig schön, klassischer Shonenstil. Aber wie du schon sagst, hier und da steh ich auf sowas :D
      Sofern es halt nicht Überhand nimmt, was es bei mir aber auch nicht soll. Werde schon versuchen mich da immer mal wieder etwas zu bremsen.

      -Bo- schrieb:

      Jedenfalls gehe ich davon aus, dass der Mann in Blau Hayate ist und es jetzt vielleicht zu einer Art Suchspiel kommt? Hayate kehrt in das zerstörte Midgard zurück und findet nichts als Tod und Ruin vor , während Ragnas Hüter nach ihm suchen? Oder wir bekommen einen Zeitsprung, der die kleine Ragna reifen lässt und als tatsächliche Protagonistin herausbildet. Beide Versionen kann ich mir gut vorstellen, wobei die Aussicht auf eine FF mit Säugling ziemlich interessant ist. Gerade für den ersten Arc, möglicherweise vor dem o.g. Zeitsprung? Zumindest, bis sich Hayate und Ragna "treffen". Könnte auch sein, dass die beiden Szenen nicht zeitgleich spielen, sondern der Zeitsprung auf die eine oder andere Weise bereits passiert ist; oder Hayate war bereits bei der Geburt in der Nähe (ähnlich wie Geralt in der Serie). Schauen wir mal.^^

      Ohne jetzt zu viel preisgeben zu wollen: Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte ^^

      -Bo- schrieb:

      Zum Abschluss noch eine Frage: Midgard kommt mir als Name in Bezug auf dich extrem bekannt vor. Hieß so auch etwas/jemand in der Fantasy-Geschichte, die du vor einiger Zeit im Board gepostet hattest? Ich erinnere mich zumindest, dass du Makoto auch mehrmals als Namen verwendet hast, bevor er bei The Prophecy langfristig im Einsatz war. Daher die Frage. :D
      Jop, ich recycle ganz gerne Namen, wenn sie mir gut zugesagt haben :D
      In dem Fall hab ich bei dieser eigenen Geschichte (in der ich auch viel mit der nordischen Mythologie spiele), die ja momentan auch etwas auf Standby bei mir steht, aber auch noch zig mal alles Mögliche umgeworfen, inkl. dem Namen. Auch den Ausschnitt, den ich hier mal gepostet habe, gibt es in der Fassung gar nicht mehr. Aber ja, das hast du auf jeden Fall noch richtig im Kopf gehabt ^^
      Aus eben jener Story werde ich wohl auch einige weitere Elemente - die bislang lediglich konzipiert sind - hier mit einbeziehen, umso vielleicht auch nochmal ne Art "Starthilfe" für das Projekt zu bekommen.

      Auch an dich ein dickes Dankeschön für dein Feedback und ne schöne Restwoche noch!
      FFT2020
      Lange mussten wir drauf warten, drum huldigt nun der Arbeit unserer aufstrebenden und fleißigen Hobby-Autoren. Votet und kommentiert, was das Zeug hält!
    • Ich hatte mir ja vorgenommen, auch mal wieder aktiver hier zu werden. Wenigstens ist mir das bei Bo schon gelungen und hier hängen die Trauben tiefer, wobei ich echt wieder bei Vexor aufholen müsste.
      Bislang haben wir nur einen Prolog, doch es ist beruhigend zu hören, dass du im Prinzip schon die Geschichte umfassend geplant hast bzw. schon vor Augen hast was passieren soll und wohin es führt. Klingt jetzt auch nicht so, als ob du dich übernommen hast und so erhoffe ich mir hier natürlich auch eine komplette Geschichte :)

      Wir starten im Impel Down. Ich stelle direkt fest, dass ich hier auf jeden Fall Gefahr laufe nur ein Papagei zu sein, denn was mir (als jemand der sich da ebenfalls schwer tut) auffällt ist eben der Mangel an Umgebungsbeschreibung. Da wir vermutlich alle entweder den Manga oder den Anime gelesen/gesehen haben, wissen wir was Level 6 ist und wie Level 6 aussieht. Sonst wäre es doch eher schwierig geworden. So hingegen ist es angenehm für einen Prolog. Nicht zuviel und nicht zu wenig Inhalt. Zudem bin ich einfach ein Fan von so starken Charakteren, die einfach schon da sind. Hinzu kommt eine getroffene Darstellung von Blackbeard, finde ich. Es ist ein Prolog und noch nicht aussagekräftig, denn man kann vieles daraus machen. Ein erstes Rätsel gibst du uns gleich mit, denn was macht er mit seinem Schwert daneben im Impel Down? Ich bin wirklich gespannt darauf wer er ist (also über einen Namen hinaus) und was weiter passiert.

      Der zweite Teil des Prologs (ein eher ungewöhnliches Stilmittel) ist sicherlich nicht neu, aber zumindest für diesen Bereich (jedenfalls für mich) ist es ungewöhnlich. Ein bisschen kitschig, aber was solls. Wir haben hier ein verfolgtes Kind, womöglich droht dem Thron Gefahr und daher wird hier in kleiner verschworener Runde die Flucht eingeleitet. Die Mutter stirbt, scheint irgendwie keinen zu überraschen. Ist da noch etwas? Ich meine so der Standard ist das nicht gerade. Jedenfalls ist jetzt wohl die kleine Ragna Thronerbin und es benötigt mit Hayate wohl jemanden mit Macht um wieder Ordnung herzustellen bzw. Ragna zu schützen. Was ist ihr Wunsch? Einfach nur naheliegend wieder ein Ende der aktuellen Situation? Bislang kann man sich von Midgard noch kein Bild machen (abgesehen von Assoziationen mit dem nordischen Namen), da wird aber ja vermutlich schnell Abhilfe geschaffen.

      Insgesamt eben ein Prolog. Der soll einen einem Einstieg verschaffen und die Basis legen, den Leser neugierig machen. Das ist gelungen und daher erwarte ich jetzt gespannt Kapitel 1!
      "Well, let's begin"
      Meine FF: Erlebnisse eines Meisterdiebes (abgeschlossen)
      FFT 2020: Noch keine gute Tat heute? Dann dankt den Organisatoren und Teilnehmern mit einem Vote (und bestenfalls einem Kommentar)!
    • Feedback Eldrail + 1. Kapitel im Startpost

      Eldrail

      Eldrail schrieb:

      Bislang haben wir nur einen Prolog, doch es ist beruhigend zu hören, dass du im Prinzip schon die Geschichte umfassend geplant hast bzw. schon vor Augen hast was passieren soll und wohin es führt. Klingt jetzt auch nicht so, als ob du dich übernommen hast und so erhoffe ich mir hier natürlich auch eine komplette Geschichte :)
      Nun, sagen wir es mal so: Das grundlegende Konzept, sowie gewisse Fixpunkte der Handlung, standen bereits fest, als ich den Prolog verfasst und hier veröffentlicht habe. Das erste Kapitel hat nun etwas länger auf sich warten lassen, als eigentlich geplant, was maßgeblich damit zusammenhing, dass ich einen essentiellen Aspekt der Geschichte nachträglich doch nochmal abändern musste, um einen besser ineinandergreifenden Gesamtkontext schaffen zu können ... Mehr will ich diesbezüglich an dieser Stelle aber auch nicht sagen, es sei nur noch nachträglich erwähnt, dass das Konzept, wie gesagt, steht, von mir in den nächsten Wochen aber auch noch weiter verfeinert und ausgearbeitet werden wird, wodurch der geplante zwei Wochen Rhythmus womöglich noch etwas länger auf sich warten lassen dürfte. Aber er wird kommen. Wenn ich in dem Tempo weiterkomme, dann wohl so ca. ab dem 5. Kapitel. Aber genug von dem organisatorischen Geschwafel ^^

      Eldrail schrieb:

      Wir starten im Impel Down. Ich stelle direkt fest, dass ich hier auf jeden Fall Gefahr laufe nur ein Papagei zu sein, denn was mir (als jemand der sich da ebenfalls schwer tut) auffällt ist eben der Mangel an Umgebungsbeschreibung. Da wir vermutlich alle entweder den Manga oder den Anime gelesen/gesehen haben, wissen wir was Level 6 ist und wie Level 6 aussieht. Sonst wäre es doch eher schwierig geworden. So hingegen ist es angenehm für einen Prolog. Nicht zuviel und nicht zu wenig Inhalt. Zudem bin ich einfach ein Fan von so starken Charakteren, die einfach schon da sind. Hinzu kommt eine getroffene Darstellung von Blackbeard, finde ich. Es ist ein Prolog und noch nicht aussagekräftig, denn man kann vieles daraus machen. Ein erstes Rätsel gibst du uns gleich mit, denn was macht er mit seinem Schwert daneben im Impel Down? Ich bin wirklich gespannt darauf wer er ist (also über einen Namen hinaus) und was weiter passiert.
      Beschreibungen sind mein Kryptonit, in dieser Hinsicht bin ich ein offenes Buch ^^
      Ich arbeite jedoch daran und finde schon, dass mir das im ersten Kapitel nun zumindest schonmal besser gelungen ist, als noch im Prolog. Ist mit Sicherheit auch weiterhin ausbaufähig (verbessern kann man sich eigentlich ohnehin immer), aber es ist zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung.
      Was die weitere Handlung betrifft, kann ich an dieser Stelle natürlich noch nichts verraten. Um mehr zu erfahren, müsst ihr wohl auch etwas Geduld mitbringen, da ich nun, wie angekündigt, die Handlung erstmal etwas entschleunige. Aber diese Infos werden kommen. Teils auch eher früher, als später ;)

      Ach ja, und zu deinen Ausführungen bzgl. Midgard ... No comment :D
      Was den Schauplatz betrifft hab ich große (und teils auch gewiss gewagte) Pläne, bei denen ich mir absolut gar nicht in die Karten schauen lassen möchte. Aber auch hierzu werdet ihr eher früher, als später mehr erfahren.

      Wie bereits erwähnt, ist das erste Kapitel nunmehr online und ebenfalls im Startpost zu finden. Wünsche viel Spaß beim Lesen :)
      FFT2020
      Lange mussten wir drauf warten, drum huldigt nun der Arbeit unserer aufstrebenden und fleißigen Hobby-Autoren. Votet und kommentiert, was das Zeug hält!
    • Kapitel 1: Entfesselter Zorn

      Ahoi!

      Kapitel Nr. 1: Check!
      Das ist er also... der Einstieg in deine Haupthandlung. Und es geht sofort mächtig zur Sache. Wir beginnen mit Kyra, die sich auf der Flucht vor der CP0 befindet und im strömenden Regen durch die Häusergassen einer Stadt jagt. Welche Stadt, wird von dir allerdings nicht erwähnt. Ist es Midgard? Vielleicht spielt der Handlungsort an der Stelle aber auch nur eine untergeordnete Rolle. Ich bin mir sowieso zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher, ob erster und zweiter Teil deines Kapitels in ein und der Selben Stadt spielen. Wie auch immer... Sie schafft es unter Zuhilfenahme ihrer Teufelskräfte (?) zu entkommen. Offensichtlich handelt es sich bei ihren Fähigkeiten um eine Art Pflanzenfrucht (Modell Wurzel oder Ranke ?! xD). Sie schafft es auf jeden Fall ihre Verfolger erfolgreich von ihrer Fährte zu locken und sich auf einem der naheliegenden Häuserdächer zu verstecken, während die Agenten ihrer Finte auf den Leim gehen und weiter durch die Stadt hetzen, um ihre Beute ausfindig zu machen. Generell finde ich das Setting der verregneten und düsteren Häusergassen gut in Szene gesetzt und konnte mir bildlich vorstellen, wie das kleine Grüppchen schlitternd durch die matschigen Straßen hetzt und Kyra anschließend schnaufend auf dem Häuserdach an ihrer Zigarette zieht. Bleibt anschließend nur noch die Frage offen, wer die Braunhaarige tatsächlich ist und ob sie womöglich mit den schon im Prolog thematisierten Personen in direkter Verbindung steht. Dass sie bei den Gorosei höchste Priorität genießt, deutet aber zumindest schonmal drauf hin, dass sie mit der WR und/oder deren Gesetze unliebsam in Kontakt kam. Könnte auch daher auch eine Revolutionäre sein. Immerhin sind sie in deinem zweiten Abschnitt ebenfalls Thema. Bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit ihr weitergeht, da besonders ihre Teufelsfrucht Potential für kreative Entfaltung bietet. Vielleicht ist es aber auch nur meiner eigenen Neugier geschuldet, da Natur- bzw. Pflanzenkräfte in OP bisher nur bei Usoppe und seinen Pop-Greens in Erscheinung traten und eine TF wahrscheinlich für Green Bull zurück gehalten wurde. Richtig ausgearbeitet, kann es aber eine ziemlich mächtige Fähigkeit sein. Bin wie gesagt, gespannt was du draus machst! Ach ja... ich fühlte mich übrigens sofort an Elena (hieß sie so?! xD) aus Prophecy erinnert, wo du diese oder so eine ähnliche Fähigkeit schon einmal verwendet hast.

      Dann wechselt die Handlung zu deinem Hauptschauplatz dieses Kapitels. Hier bin ich mir jetzt allerdings sicher, dass es sich um Midgard handelt, da der laufende Konflikt aus deinem Prolog hier jetzt ganz offen zu Tage tritt. Wir erleben mit, wie die Königsgarde inmitten der Stadt ein paar wehrlose Bürger enthauptet... als Strafe für den Verrat am König. Wir lernen zudem den Wolfsmink und Söldner Faol kennen, welcher getrieben von seinem schlechten Gewissen und Selbstzweifel an der Verhältnismäßigkeit dieser Bestrafung dazwischen gehen will. Ungeachtet seiner Mahnung vollstreckt der leitende Offizier jedoch das Henkerskommando und stellt faols Geduldsfaden damit auf eine harte Probe. Ihm platzt dann schlussendlich doch der Kragen, als die Gardisten anschließend ein kleines Mädchen schickanieren, das ihnen scheinbar einfach nur im Weg steht. Darauf folgt ein Gemetzel, dass Underworld oder Resident Evil in nicht besonders viel nachsteht. Von seinen animalischen Instinkten getrieben pflügt Faol durch die Reihen der Soldaten und gibt ihnen das, was sie verdient zu haben scheinen... Eine Packung geballte Mink-Wut.
      Im Großen und Ganzen hast du in diesem Abschnitt mal wieder deine Fähigkeit, eine greifbare Atmosphäre zu schaffen, unter Beweis gestellt. Ich habe jede Sekunde, jede Faser, in der dem großen "bösen" Wolf die Anspannung bis ins unerträgliche stieg und er immer mehr kämpfen musste, nicht die Beherrschung zu verlieren sehr gut nach empfunden. Diese martialische Spannung, die fortwährend in der Luft lag, weil die ganze Stadt brennt und die Luft erfüllt ist von versengtem Fleischgeruch und glühendem Ascheregen macht die Situation umso plastischer. Ein in sich stimmiges und rundes Bild. Daumen hoch dafür! Umso überraschender, dass seine Wut so schnell wieder verrauchte und er das Mädchen aufliest. Da finde ich dann aber auch, dass du den Moment, in dem Faol wieder zur Besinnung kommt noch etwas besser hättest in Szene setzen könne, da mir das ein kleines bisschen zu schnell ging. Hast du zuvor sehr schön und langsam Spannung in ihm aufgebaut, bis das Fass zum Überlaufen kam, ging mir das hier ein wenig zu plötzlich in die andere Richtung. Als hätte jemand bei ihm einen Schalter gedrückt und zack... ist er wieder normal. Ging mir gefühlt einfach etwas zu schnell. Aber das auch nur am Rande.
      Was gibt es sonst noch zu sagen?! Faol ist offensichtlich ein Mitglied der Revolutionsarmee und wurde von selbiger als Söldner in die Truppen von Midgard eingeschleust. Stellt sich an dieser Stelle natürlich die Frage, ob er lediglich als Spitzel vorgehen und Informationen ranschaffen sollte, oder im richtigen Moment zuschlagen und aktiv gegen das Königshaus vorgehen sollte. Ich tippe da mal auf Zweiteres, da er auf mich eher den Endruck eines Kämpfers macht. Ein Bär, bzw. Wolf von Mann, der gepaart mit den natürlichen Fähigkeiten der Minks schon von Grund auf mit enormer Power ausgestattet ist und direkt in die Front beordert wird, macht jetzt weniger den Eindruck auf mich den ganzen Tag Teleschnecken abzuhören. Wobei, wir befinden uns im Dunstkreis von OP und einer FF... da ist ja bekanntlich alles möglich ;).

      Dein Kapitel endet mit der Zusammenkunft von Hayate und Marco auf der Heimatinsel und Begräbnisstätte von WB. Ich stelle da jetzt mal eine ganz "gewagte" These auf... Hayate ist nach seinem Outfit und Waffenwahl zu urteilen ein Samurai aus Wano. Daher ist er in der Vergangenheit über Oden ebenfalls in irgendeiner Art und Weise mit den WB Piraten und insbesondere Ace in Kontakt gekommen. Vielleicht ist er sogar ein nie gezeigtes Ex-Bandenmitglied, das zur falschen Zeit am falschen Ort war und deswegen in Gefangenschaft genommen und ins Impel-Down gesteckt wurde?! Müsste ich mir auf jeden Fall nochmal Gedanken zu machen. Aber möglich wäre es ja. Denn nach Odens Tod sind zig Jahre vergangen und möglicherweise hat er es irgendwie geschafft über die Grenzen von Wano "rüberzuhuschen", um sich anschließend den WB-Piraten anzuschließen. Seine Gefangenschaft würde dann ja auch erklären, warum er nicht beim GE dabei war und wieso er jetzt plötzlich am Grabe von WB steht... Bin sehr neugierig auf seine Backstory! Bleibt am Ende nur noch die Frage offen, wer der geheimnisvolle Fremde ist, der die Zusammenkunft durch sein Fernrohr beobachtete. Vielleicht ist es ein Mitglied derer, die wir bereits im Prolog kennenlernten und die Leibgarde von Ragna stellen?! Mal sehen... Es bleibt spannend!
      Was mich ebenfalls beschäftigt hat... es gab offensichtlich es einen Zeitsprung zwischen deinem Prolog, oder sind nur ein paar Tage, resp. Wochen vergangen?!

      Zur sprachlichen Gestaltung werde ich jetzt nicht mehr allzu viel verlieren, da du ja auch sonst ein geübter Schreiber bist und durch ein paar vorangegangene Projekte schon einiges an Erfahrung mitbringst. Nur eine Kleinigkeit vielleicht, die mir beim Lesen aufgefallen ist:

      Wäre sie in ihrer Lage, sie würde sie wohl genauso handeln.
      Der Wall aus Wurzeln, er war nicht mehr, als eine Ablenkung

      Ich habe die zwei Stellen jetzt einfach mal beispielhaft herausgepflückt. Vereinzelt hattest du an der ein oder anderen Stelle solche kleinen rhetorischen Stolpersteine, die nicht zu deinem sonst sehr fließenden Schreibstil passen. Aber das ist wirklich nur selten vorgekommen, da es sich ansonsten sehr leichtgängig liest. Von daher nimm es als nett gemeinten Hinweis. Sonst sprachlich sehr angenehm. Damit war es das dann aber auch und ich werde mich zu deiner sprachlichen Ausgestaltung ansonsten nicht mehr großartig äußern, da ich mich sonst nur wiederhole.

      Auf jeden Fall insgesamt ein gelungenes erstes Kapitel.

      Gruß
      RhB
      Du bist begeistert von One Piece? Du kannst gar nicht genug bekommen? Was, du bist frustriert? Du denkst manchmal: Who the hell is Oda?!
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    • so nun ist dein erstes kapitel auch online

      da will ich mich dann auch mal zu äußern und so meinen Gedanken freien lauf lassen

      das kapitel fängt mit einer verfolgungsjagt an die ich finde sehr super beschrieben hast , und auch der aufbau drumherum war sehr gut gewesen man kam super ins kapitel rein und konnte sich ganz entspannt auf das geschehen einlassen
      Kyra ist hier also die verfolgte . wer sie ist und was sie vor hat bekommen wir jetzt noch nicht zu erfahren aber was wir wissen das sie wichtig sein muss den sie wird nicht um sonst von der CP0 verfolgt und soll unbedingt gefangen werden und das als befehl der 5 weisen , das weckt aufjedenfall schonmal das Interesse an diese Person und das find ich super als einstieg

      dann kommen wir zu deinen nächsten part
      ich weis nicht ob es die selbe Insel ist oder es woanders abspielt aber in dieser Stadt herrscht krieg oder sagen wir mal so kiregende ist es
      man bekommt einen Einblick in das geschehen wie man es aus einen krieg so kennt und vorallem der asche regen hat mich so richtig an game of thrones errinnert im ersten augenblick bei genauer Betrachtung hat das aber viel mehr dazu gepasst was ich gestern gelesen habe da ich gerade bei Vexor im 4 arc bin war da auch eine tote Stadt mit ascheregen ^^
      gut aber weiter geht's mit deiner geschichte , wir haben hier das geschehen was wir wie gesagt aus game of thrones gut gesehen haben die ergebene Soldaten werden hingerichtet auch wenn hier Faol das verhindert wollte was ihn am ende nicht geglückt ist
      gut in Kriegszeiten passiert leider oft sowas da kann man ihn kein vorwurf machen das er nix tun konnte deswegen fand ich es umso besser wie du es dargestellt hast , die Soldaten legen Hand an ein unschuldiges Kind und da ist faol die hutschnur gerissen was sehr verständlich ist und er hat sich in einen Blutrausch geben den die Soldaten sehr verdient hatte und zu seinen glück war das Mädchen bewusstlos , auch hier was man noch nicht viel aber man hat die Person etwas kennengerlernt

      du hast damit genau so einen einstieg gemacht den ich von Bo und Vexor so kenne nicht zu viel preisgeben um deine Leser selber bisschen rätseln zu lassen und ich denke das wird einen @qoii auf die wildesten Spekulationen bringen so wie ich ihn bis jetzt kenne ^^


      aber zu guter letzt der dritte teil deiner geschichte

      wie befinden uns auf Wbs Heimat Insel bzw bei seinen und ace grab
      hier treffen wir dann auch hayate der von Marco einen besuch bekommt , also wir haben hier schonmal einen hinweis in welcher zeit wir ungefähr befinden in der zeitlinie , da sabo hier schon war und die zeitungplatiert haben befinden wir uns ungefähr zu der zeit als ruffy auf FMI ankommen


      viel erfahren wir jetzt nicht in diesen ´dritten teil nur das sie beobachtet werden von jemanden der dann jemanden anruft es sind für mich dann 2 Vermutungen aufgetreten wer das sein könnte entweder ein feind der ihn zu sollte vllt Regierung oder leute aus dem Königreich Midgard
      oder aber es sind Brios, Gweneth die auf der suche nach hayate waren ,

      aufjdenfall ein solides einstiegs kapitel was lust auf mehr macht , bin gespannt wo die reise so hingehen wird ^^
    • So, dann will ich hier auch mal schreiben, bevor ich mich über das FFT her mache.

      Wir bekommen im ersten Kapitel die drei Flüchtlinge aus Impel Down zu sehen und was jeder von ihnen nach dem Ausbruch so treibt.

      Kyra ist auf der Flucht vor der CP0 und liefert sich eine Verfolgungsjagd durch die regennassen Straßen einer unbekannten Stadt. Ihre Verfolger wird sie durch ein Ablenkungsmanöver mit ihrer Teufelsfrucht vorerst los und kann sich so erstmal eine Raucherpause auf dem Dach gönnen. Das die 5 Weisen ein Interesse an ihr haben, macht sie zum Zielobjekt der, nach jetzigen Stand, mächtigsten Organisation in OP. Das kann viele Gründe haben, wobei mir die Revolutionäre da als erstes in den Sinn gekommen sind. Bisher bleibt bei ihr noch sehr viel im unklaren.

      Nun zu Faol, einem weißen Wolf-Mink. Dieser ist scheinbar ein unter dem Deckmantel des Söldnertums agierender Revolutionär, der in einem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land operiert. Ob er sich erst nach seinem Ausbruch den Revolutionären angeschlossen hat, oder ob er schon vor seiner Inhaftierung bei diesen war und infolgedessen ins Gefängnis gesteckt wurde, bleibt offen. Er wird mit einer inneren Zerrissenheit beschrieben, da das was er als "Söldner" tun muss verabscheut, aber für seine eigentliche Arbeit unerlässlich ist. Dies gipfelt dann damit, dass er die Einheit, der er zugeteilt wurde, niedermetzelt, als einer der Soldaten ein kleines Mädchen niederschlägt. Somit ist ersteinmal seine Tarnung dahin.

      Zum Schluss sieht man Hayate, welcher vor dem Grab von Ace und Newgate steht. Dieser trifft sich hier mit Marco und man sieht, dass sich die beiden gut zu kennen scheinen. Diese werden wiederum von einen bebrillten Mann mit einem Scharfschützengewehr beobachtet. Hier dachte ich sofort an Wan Oger, aber wer weiß.

      Hier möchte ich noch kurz erwähnen, dass mir besonders bei Faol die Atmosphäre um den Kriegsschauplatz, der Kampf mit den Soldaten und auch sein Seelenleben war gut beschrieben. Besonders das er Angst hatte, dass das kleine Mädchen sich vor ihm fürchten könnte, hat mir sehr gut gefallen. Bei Faol sehe ich viele Parallelen zu Gerald von Riva. Dieser wird ja auch oft als weißer Wolf betitelt und als Hexer ist er einem Söldner auch nicht sehr unähnlich. Darüber hinaus ist Gerald wie Faol jemand, der öfters mit seiner inneren Zerrissenheit zu kämpfen hat und Ungerechtigkeit selten mit ansehen kann.
      Ein gutes erstes Kapitel.
    • Moin,
      Habe leider wegen dem FFT wenig Zeit um hier viel zu schreiben, darum diesmal nur kurz.

      So das erste Kapitel ist raus und es geht gleich in die Vollen. Ein guter und rasanter Einstieg. Insgesamt ein gutes Kapitel.

      Die Schreibweise und der Stil sind gewohnt gut, allerdings bin ich ein paar mal ins Stocken geraten. Grund dafür war deine Punktsetzung, wo Kommata mMn besser angebracht waren.

      Ich vermute das war der Versuch deine Vorliebe für Schachtelsätze auszugleichen. Ich finde aber, dass du bei deinem Stil bleiben solltest. Also entweder weiter deine Schachtelsätze oder ein etwas simplifizierter Schreibstil mit kürzeren Sätzen. Aber mich stören deine langen Sätze nicht, da du recht gut deine Kommata im Griff hast.

      Das lange Sätze für manche schwer zu lesen sind, kann kein Argument für einen Stilbruch sein.

      MfG

      Dis
    • Kapitel 2 + Feedback zum Feedback

      Heyho liebe Leute,

      das neue Kapitel ist bereits da und bereit gelesen zu werden. Dieses Mal ein paar Tage früher, quasi als eine Art Ausgleich zur vergangenen Verspätung. Ist auch noch etwas länger geworden, als das Erste. Während Kapitel 1 rund 4 Word Seiten gefüllt hat, füllt Kapitel 2 nun knappe 6 Seiten in normaler Schriftgröße. Denke so in diesem Intervall werden sich auch die restlichen Kapitel bewegen, was die jeweilige Länge betrifft. Mal mehr, mal weniger.

      Auf eure Kommentare möchte ich natürlich auch noch eingehen, wenngleich ich mich diese Woche ggf. etwas kürzer fassen muss. Uni ruft, was auch ggf. Einfluss auf die Veröffentlichung des nächsten Kapitels haben könnte. Hier will ich aber noch nix beschreien, 6 Abgabetermine nur im Juni sind zumindest nicht ganz ohne für jemanden, der sich bislang relativ ordentlich durchs Studium mogeln konnte :D

      Sei's drum, widme ich mich noch flott den wichtigsten Passagen eurer Kommentare:

      Red Haired Beckmann

      Red Haired Beckmann schrieb:

      Bleibt anschließend nur noch die Frage offen, wer die Braunhaarige tatsächlich ist und ob sie womöglich mit den schon im Prolog thematisierten Personen in direkter Verbindung steht. Dass sie bei den Gorosei höchste Priorität genießt, deutet aber zumindest schonmal drauf hin, dass sie mit der WR und/oder deren Gesetze unliebsam in Kontakt kam. Könnte auch daher auch eine Revolutionäre sein. Immerhin sind sie in deinem zweiten Abschnitt ebenfalls Thema. Bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit ihr weitergeht, da besonders ihre Teufelsfrucht Potential für kreative Entfaltung bietet. Vielleicht ist es aber auch nur meiner eigenen Neugier geschuldet, da Natur- bzw. Pflanzenkräfte in OP bisher nur bei Usoppe und seinen Pop-Greens in Erscheinung traten und eine TF wahrscheinlich für Green Bull zurück gehalten wurde. Richtig ausgearbeitet, kann es aber eine ziemlich mächtige Fähigkeit sein. Bin wie gesagt, gespannt was du draus machst! Ach ja... ich fühlte mich übrigens sofort an Elena (hieß sie so?! xD) aus Prophecy erinnert, wo du diese oder so eine ähnliche Fähigkeit schon einmal verwendet hast.

      Zu Kyra kann ich an dieser Stelle zumindest so viel verraten, dass ihre Verbindung zur Weltregierung von besonderer Brisanz sein wird. Mehr sei dazu nicht verraten.
      Was ihre Teufelskräfte betrifft: Ja, ich denke es fällt auf, dass ich Ideen, an denen ich einen Narren gefressen habe, gerne recycle xD Die Pflanzenfrucht hat enormes Potenzial, das ich damals aber nicht so ausgenutzt habe, wie ich's eigentlich vor hatte (wohl auch deshalb, weil ich's halt mittendrin abgebrochen habe). Das gedenke ich jetzt zu ändern. Wie genau, darauf gibt es womöglich auch schon in einem der nächsten zwei Kapitel einen entscheidenden Hinweis / Verweis ... Übrigens gilt selbiges auch für ihren Background. Mehr verrate ich zu der Thematik jetzt aber wirklich nicht mehr :D

      Red Haired Beckmann schrieb:

      Da finde ich dann aber auch, dass du den Moment, in dem Faol wieder zur Besinnung kommt noch etwas besser hättest in Szene setzen könne, da mir das ein kleines bisschen zu schnell ging. Hast du zuvor sehr schön und langsam Spannung in ihm aufgebaut, bis das Fass zum Überlaufen kam, ging mir das hier ein wenig zu plötzlich in die andere Richtung. Als hätte jemand bei ihm einen Schalter gedrückt und zack... ist er wieder normal. Ging mir gefühlt einfach etwas zu schnell. Aber das auch nur am Rande.

      Hab fest damit gerechnet, dass das zur Sprache kommen wird, was beweist, dass ich mit der Stelle alles richtig gemacht habe, denn: Genauso sollte es auch sein. Wie ein Schalter, der bei ihm umgelegt wird. Was dahinter steckt, erfahrt ihr noch. Wenngleich das noch ein ganzes Weilchen dauern dürfte. Ach ja, und was den Handlungsort betrifft ... Sei dir da mal lieber nicht zu sicher :D

      Red Haired Beckmann schrieb:

      Ich stelle da jetzt mal eine ganz "gewagte" These auf... Hayate ist nach seinem Outfit und Waffenwahl zu urteilen ein Samurai aus Wano. Daher ist er in der Vergangenheit über Oden ebenfalls in irgendeiner Art und Weise mit den WB Piraten und insbesondere Ace in Kontakt gekommen. Vielleicht ist er sogar ein nie gezeigtes Ex-Bandenmitglied, das zur falschen Zeit am falschen Ort war und deswegen in Gefangenschaft genommen und ins Impel-Down gesteckt wurde?! Müsste ich mir auf jeden Fall nochmal Gedanken zu machen.

      Nette These, zu der es teilweise auch schon im zweiten Kapitel erste Aufklärungen gibt. Aber eben nur teilweise. Was seine Herkunft betrifft, dazu kommen wir zu geeigneter Stunde nochmal. Es sei aber behauptet, dass, auch wenn ich für jede meiner Figuren eine tiefere Hintergrundgeschichte parat halte und ausgearbeitet habe, dass die von Hayate die mit Abstand umfassendste und komplizierteste Geschichte sein wird. Und das gilt nicht nur für diese FF, sondern überhaupt für jede Figur, die ich bisher geschaffen habe. Eine Geschichte, mit der ich aber auch unzählige Querverweise zum Originalwerk liefern will und werde ... Für mehr muss man natürlich am Ball bleiben :D

      Red Haired Beckmann schrieb:

      Was mich ebenfalls beschäftigt hat... es gab offensichtlich es einen Zeitsprung zwischen deinem Prolog, oder sind nur ein paar Tage, resp. Wochen vergangen?!


      Es gab sogar mehrere Zeitsprünge :D
      Bin auf die aber ganz bewusst nicht eingegangen, das wird sich relativ zügig fügen.

      Deine sprachlichen Anmerkungen sind übrigens auch vermerkt. Kapitel 2 stand bereits vor euren Kommentaren, daher könnte die Problematik hier nochmal auftreten, danach werde ich da aber mal gezielt drauf achten. Besten Dank dafür ;)

      Monkey D. David

      Monkey D. David schrieb:

      man bekommt einen Einblick in das geschehen wie man es aus einen krieg so kennt und vorallem der asche regen hat mich so richtig an game of thrones errinnert im ersten augenblick bei genauer Betrachtung hat das aber viel mehr dazu gepasst was ich gestern gelesen habe da ich gerade bei Vexor im 4 arc bin war da auch eine tote Stadt mit ascheregen ^^

      Ich find's höchst interessant zu sehen, wie viele Parallelen und Referenzen sich zu anderen Werken schon jetzt bei mir eingeschlichen haben. Auch hier muss ich gestehen, dass das komplett unbewusst passiert ist. Aber die Anlehnung an GoT ist unverkennbar, definitiv! Daran sieht man einfach, wie sehr mich GoT (und The Witcher) doch literarisch geprägt haben und beeinflussen. Teils bewusst, teils aber auch unbewusst. Dennoch hoffe ich natürlich, dass es mir im Laufe der nächsten Zeit gelingt hier ggf. etwas weniger Parallelen zu fahren, auch wenn ich da leider nix versprechen kann ^^

      Monkey D. David schrieb:

      hier treffen wir dann auch hayate der von Marco einen besuch bekommt , also wir haben hier schonmal einen hinweis in welcher zeit wir ungefähr befinden in der zeitlinie , da sabo hier schon war und die zeitungplatiert haben befinden wir uns ungefähr zu der zeit als ruffy auf FMI ankommen

      Gutes Auge ;)
      Zeitlich angesiedelt ist mein Einstieg etwa zu Zeiten des FMI / PH Arcs. Einen sehr konkreten Verweis darauf gibt's auch nochmal in Kapitel 2, ein weiterer folgt ggf. in Kapitel 5.

      korosensei

      korosensei schrieb:

      Hier möchte ich noch kurz erwähnen, dass mir besonders bei Faol die Atmosphäre um den Kriegsschauplatz, der Kampf mit den Soldaten und auch sein Seelenleben war gut beschrieben. Besonders das er Angst hatte, dass das kleine Mädchen sich vor ihm fürchten könnte, hat mir sehr gut gefallen. Bei Faol sehe ich viele Parallelen zu Gerald von Riva. Dieser wird ja auch oft als weißer Wolf betitelt und als Hexer ist er einem Söldner auch nicht sehr unähnlich. Darüber hinaus ist Gerald wie Faol jemand, der öfters mit seiner inneren Zerrissenheit zu kämpfen hat und Ungerechtigkeit selten mit ansehen kann.

      Freut mich sehr, dass die Szene so gut angekommen ist, war sie doch auch die, in die ich das meiste Herzblut gesteckt habe. Der Part mit dem Mädchen ist dabei auch nicht zu unterschätzen und von hoher, narrativer Gewichtung, zu der ich bei Zeiten nochmal zurückkehren werde.
      Die weiteren Parallelen zwischen Faol und Geralt sind, im Gegensatz zu der GoT Anspielung, von mir auch explizit so gewollt, wenngleich bei Faol's Charakterisierung noch eine andere Person der Popkultur einfließt, die ich an dieser Stelle aber noch nicht verraten will. Vielleicht kommt ihr bei weiterer Ausarbeitung der Figur ja von allein drauf :D

      Disabled

      Disabled schrieb:

      Ich vermute das war der Versuch deine Vorliebe für Schachtelsätze auszugleichen. Ich finde aber, dass du bei deinem Stil bleiben solltest. Also entweder weiter deine Schachtelsätze oder ein etwas simplifizierter Schreibstil mit kürzeren Sätzen. Aber mich stören deine langen Sätze nicht, da du recht gut deine Kommata im Griff hast.

      Erstmal danke dir für deinen Hinweis und dein konstruktives Feedback bzgl. meines Schreibstils. Tatsächlich verfasse ich die Texte meiner FF's in einem etwas anderen Stil, als ich sonst für gewöhnlich etwa im Forum schreibe. Das hat aber tatsächlich nicht mal den Grund, dass ich es anderen leichter machen will, sondern dass ich mich selbst versuche anderweitig zu testen und zu schauen, was für Satzstrukturen mMn in der oder der Szene besser geeignet sind. Ich teste da zurzeit etwas dran herum, versuche mich an einer anderen Stilistik. Ob sich dieser Stil nun konsequent die ganze FF so durchziehen wird oder ich hier irgendwann etwa den goldenen Mittelweg erreiche, kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Das geschieht bei mir derweil eher instinktiv, als wirklich bewusst.

      Wie gesagt, Kapitel 2 ist nun ebenfalls im Startpost editiert. Das nächste Kapitel peile ich erstmal wieder für übernächste Woche an, kann aufgrund meines nunmehr straffen Zeitplans aber, wie weiter oben erklärt, derzeit für nichts garantieren.

      Wünsche euch noch einen schönen Restsonntag und einen angenehmen Start in die neue Woche!
      FFT2020
      Lange mussten wir drauf warten, drum huldigt nun der Arbeit unserer aufstrebenden und fleißigen Hobby-Autoren. Votet und kommentiert, was das Zeug hält!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von OneBrunou ()

    • Kapitel 2: Plagende Gewissensbisse

      So, da ich gerade in Schreibwut bin, nutze ich doch mal die Gelegenheit und lasse was zu deinem neuen Kapitel hier.

      Vorab: Nice Work! Und ich werde im Folgenden einfach mal versuchen zu erläutern, warum...

      Die ganze Atmosphäre, der Inhalt und auch die Informationen, welche die Unterhaltung von Marco und Hayate lieferte wurden von dir super ineinander verflochten und bildeten zusammen einen angenehmen Cocktail aus kleinen Ausflügen in Hayates Gefühlswelt, seine Vergangenheit, Erklärungen dafür, wieso er nicht auf MF anwesend war und boten eine Menge unterhaltsamer Querverweise auf die Hauptstory. Und prompt lag ich mit meiner ersten Vermutung falsch... Er war nicht Teil von WBs Crew, sondern ein Rothaar. Kam für mich unerwartet, hat mir aber trotzdem gefallen. Kleine Frage an dieser Stelle (ist jetzt keine direkte Kritik): Wenn Hayate nach seinem Ausbruch aus dem Impeldown auf der Flucht vor WR und Marine war... warum war sein erster Impuls als ehemaliges Mitglied eines Yonkous, nicht der, auch bei Shanks Schutz zu suchen?! Ich meine gibt es denn einen besseren Ort, um vor den gierigen Griffel der WR einen Unterschlupf zu finden, als bei einem der mächtigsten Piraten der Welt?! Wenn du diesen Umstand noch geplant haben solltest aufzuklären - insbesondere nach deinem Hinweis, dass es sich bei Hayate um deinen am aufwändigsten ausgearbeiteten Charakter handelt - , will ich nix gesagt haben. Ist mir nur förmlich ins Gesicht gesprungen beim Lesen.
      Seinen emotionalen Höhepunkt erreicht das Gespräch natürlich, als klar wird, wie sehr Hayate mit dem Umstand und der Reue zu kämpfen hat, dass er BB damals im ID einfach unverrichteter Dinge walten ließ und ihn nicht an Ort und Stelle zu Hackfleisch verarbeitet hat. Es greift rückblickend betrachtet eigentlich auch genau die Frage auf, die Marco durch seine tröstenden Worte aufwirft: Warum zum Teufel haben sie alle Teach über die Jahre hinweg so dermaßen unterschätzt?! Es zeigt im Grunde, wie sehr ebenfalls die WB Piraten mit sich selbst im Unreinen sein mussten, nachdem sie den tatsächlichen Intentionen von BB und seiner Bereitschaft dafür abscheuliche Dinge zu tun, gewahr wurden. Ich könnte mir gut vorstellen, dass auch genau auf diese Geißel in Bezug auf Marco und den verbliebenen Rest der WBB im Original noch einmal Bezug genommen wird. Auf jeden Fall schöne Momentaufnahme, in der zwei alte Rivalen und Freunde zusammen Sake trinkend am Grab des alten Mannes und Ace zusammen sitzen und in Erinnerungen schwelgen. Und das ganze ohne, dass es zu schmalzig geworden ist. Einen kurzen Moment, als Hayate zu brechen drohte, habe ich befürchtet, dass der Moment ggf. zu melodramatisch werden könnte und die vorherige, eher melancholische Stimmung zu kippen drohte. Hast du dann aber zum Glück mit einer im ersten Moment völlig irrationalen Reaktion von Marco wieder aufgelöst. Sowieso passte sein schallendes Lachen in das Bild, von Seemannsgarn und von ihren Abenteuern gezeichneten, bärtigen Piraten, die mit Rum oder in diesem Fall Sake ihr "verkorkstes" Leben begießen. In jedem Fall der längste und für mich wichtigste Part des Kapitels, einfach aus dem Grund, weil es deinen Hauptprotagonisten dezent, aber doch umfassend mit Leben und Emotion füllt. Und bisher gefällt mir, was ich von Hayate so zu Lesen bekomme. Ach ja bevor ich es vergesse... Ich bekomme auch direkt meine Frage aus Kapitelreview 1 beantwortet. Bei Kyra handelt es sich um eine der zwei Weggefährten und Mitgefangenen Hayates. Stellt sich natürlich die Frage, ob sie auch eine (ehemalige) Roothaarin ist, oder anderweitig mit Hayate verbandelt.

      Weiter ging es dann mit Faol, der seine kleine Begleiterin bei Karasu und den Revolutionären abliefert. War es in One Piece eigentlich auch ne Marotte vom Rabenzüchter, dass er ab und an mal vergisst sein Sprechgerät anzuschalten?! Wenn ja, dann cooler Querverweis und Kompliment dafür, dass du auch hier ein Auge fürs Detail beweist. Wie auch immer, Faol ist definitiv ein waschechter Revolutionär, der selbst bei den Revolutionären frei entscheidet und sich im Zweifel über Befehl und Hierarchie hinweg setzt, um auf sein Gewissen oder Bauchgefühl zu hören. Und Karasu weiß das ganz genau. Bin auch weiterhin auf deine Erklärung gespannt, warum du ganz gezielt diesen "Ausschalter" (so nenne ich ihn einfach mal xD) in Faol installiert hast. Natürlich lässt du dann auch prompt direkt zwei Bomben platzen. Zum einen lag ich schon wieder falsch, was den Handlungsort angeht xD. Es war nicht Midgard, sondern Providence auf dem unser guter Wolfsmink meuchelte. Zum Anderen findet direkt im Anschluss an die Unterhaltung zwischen Karasu und Faol ein Telefonat mit Sabo statt, der an dieser Stelle zwei interessante Details verrrät:
      1. Die Revolutionären sind Flamingo auf der Spur und fanden heraus, was wir schon wussten; nämlich, dass dieser bewusst Chaos streut, indem er Waffen an beide Seiten verschachert und
      2. Sabo aus genau diesem Grund nach Dress Rosa aufbricht, um Flamingo selbst das Handwerk zu legen und infolge dessen (wie wir alle wissen) auf Luffy und seine Kumpanen trifft.
      Du altes Schlitzohr! Fragt sich dann nur, wie du aufklärst, dass Faol dann doch nicht auf Dress Rosa anwesend war. Oder war er vielleicht an einem Ort auf der Insel, der uns nicht gezeigt wurde?! Fragen über Fragen... ;P

      Tja kommen wir zum Ende des Kapitels und wie soll es hier auch anders sein, zu noch mehr Fragen xD. Wir begleiten also einen Namenlosen, der mit einem Kinde im Schlepptau durch eine eiskalte Schneewüste watet. Ach ja und wo wir schon bei so vielen Rothaarigen sind, wird er schlussendlich dem Tode nah von einer Rothaarigen aufgelesen und in eine gigantische Burg/Schloss (?) gebracht. Ich spekuliere einfach mal wieder, auch auf die Gefahr hin, dass ich mal wieder himmelweit daneben liege. Wir haben wieder einen Zeitsprung in die Vergangenheit gemacht und einer der am Sterbebett von Prinzessin Flaith befindlichen Leibgarde von Ragna befand sich, warum auch immer, mit jener dort im Schnee. Da die Rothaarige von der Zukunft des Landes spricht und Ragna ja offensichtlich eine Nachkomme des Königshauses ist, liegt das zumindest im Bereich des Möglichen. Fragt sich nur, wo sich dein mysteriös verschneiter Ort befindet. Musste eigentlich sofort an Drumm und die dort befindlichen "Türme" denken, die ebenfalls bis in die Wolken ragen und u.a. von Doc Bader bewohnt wurden. Dann passt aber die Zugbrücke nicht mehr so recht ins Bild. Außerdem gibt es in der Welt von One Piece bestimmt unzählige Winterinseln. Bin auch hier in jedem Fall auf eine Auflösung deinerseits gespannt.

      Alles in allem ein wirklich starkes Kapitel, das total kurzweilig war und die gelieferte Länge auch definitiv benötigt hat, schon alleine um dem Gespräch zwischen Marco und Hayate die Aufmerksamkeit zu schenken, das die es verdient hat. Und auch wenn ich auf die Suche gehe... ich finde (noch) nichts großartig kritikwürdiges.

      Ich bleibe weiter dran!
      Gruß
      RhB
      Du bist begeistert von One Piece? Du kannst gar nicht genug bekommen? Was, du bist frustriert? Du denkst manchmal: Who the hell is Oda?!
      Dann ab zum FFT 2020! Hier ist für jeden was dabei!

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    • Neu

      Kapitel 2:

      Du machst genau da weiter, wo du aufgehört hast, sowohl in der Geschichte, als auch qualitativ.

      Das Gespräch zwischen Hayate und Marco war gut inszeniert und man hat einige interessante Dinge über Hayate erfahren. Das er ein Pirat unter Shanks war, hätte ich nicht erwartet. Da hätte ich, mit dem Verweis, dass er etwas mit einer Königsfamilie zu tun hat, eher mit einer Verschwörung oder Intrige gerechnet, dass er in Impel Down gelandet ist. Da bin ich mal gespannt, wo da die Verbindung zur Königsfamilie von Midgard ist. Die Trennung von Kyra und Faol macht auch Sinn, da das GE doch recht große Wellen geschlagen hat und man sicher sein konnte, dass auf die Flüchtigen jagt gemacht wird. Das er sich Sorgen um die beiden macht und am liebsten mit ihnen sprechen würde, zeigt, dass die Drei eine tiefe Freundschaft verbindet und Entfernung zu ihnen ihn schmerzt. Am Anfang machte er einen ausgeglichenen und gefestigten Eindruck, doch der Tod von Newgate und sein Denken, dass er daran Schuld ist, lässt dieses Bild schnell bröckeln. Dieses und das er scheinbar daran zu zerbrechen droht, machen ihn eines, menschlich. Figuren einen eine Seele einzuhauchen, ihn mit nachvollziehbaren und logischen Motiven auszustatten und diesen danach handeln zu lassen, ist keine Selbstverständlichkeit, wie die Hauptserie es gerade negativ zeigt.
      Marco fand ich auch sehr gut integriert. Figuren aus der Hauptserie mit einzubauen kann ein zweischneidiges Schwert sein. Auf der einen Seite kann es Leser abholen und es ihm erleichtern, in die Welt einzutauchen, da man hier etwas vertrautes aus der Hauptserie hat. Auf der anderen Seite kann sich ein Autor auch daran die Finger verbrennen, wenn solche Figuren sich untypisch gegenüber ihren schon bekannten Charakter verhalten. Du hast es aber gut hin bekommen. Marco ist keine omnipräsente Figur in der Serie, hat aber stand jetzt genug von sich gezeigt, um einen ungefähren Eindruck von ihm zu bekommen, den du gut eingefangenen hast.

      Nun zu Faol, bei dem du es wieder sehr gut geschafft hast, diese behutsame Art, die er bei dem kleinen Mädchen zeigt, rüber zu bringen. Ich kann mir gut vorstellen, wie diese "Bestie", sich um rührend um ein kleines, zerbrechliches Kind kümmert.
      Hier laufen jetzt also die Fäden zu De Flamingo in Dress Rosa zusammen, um ihn an den Waffenlieferungen zu hindern. Die Idee gefällt mir sehr, da du hier den Bogen zu Sabo's auftauchen auf Dress Rosa schlägst und so erklärst, wie man überhaupt auf Doffy und seine Lakaien kam.
      Als ich den Namen Karasu gelesen hatte, hab ich nur darauf gewartet, dass er den Lautsprecher in seinem Schnabel vergisst einzuschalten und prompt kam es auch schon. Auch das er schnell wütend wird, wenn man nicht auf das reagiert was er sagt, war sehr amüsant. Ich frag mich aber, ob Faol wirklich mit nach Dress Rosa kommt und wenn ja, du ihn logisch in die Geschichte mit einbauen willst.

      Im letzten Teil des Kapitels, sehen einen Mann, ich denke mal das es Skarn ist, mit einem Kind, welches wohl Ragna sein wird, welche durch eine eisige Landschaft streifen, in welcher auch noch ein Schneesturm tobt. Mit dem Ziel eine sichere Zuflucht für die beiden zu erreichen, hat er monatelange Strapazen auf sich genommen und letztlich auch sein Ziel erreicht. Da die Kommandantin der Einheit, welche die beiden vor der Festung/Palast/Schloss aufgelesen haben, meinte, dass die beiden die Zukunft des Landes seien, bin ich der Meinung, in dieser Szene auf Midgard zu sein. Wenn man dazu noch die Aussage mit der letzten Zuflucht mit dazu nimmt, scheint es auf Midgard einen Machtwechsel, Umsturz oder vielleicht sogar einen Bürgerkrieg zu geben, welcher die Leben von Ragna und ihren Aufpasserrn aktiv gefährden.

      Ein gutes Kapitel, was Lust auf mehr macht.

      Mal kurz abseits vom dem Kapitel: Könnte es sein das Kyra's literarisches Vorbild Triss Merigold ist? Kastanienbraunes Haar, grüne Augen, in Witcher 3 auch auf der Flucht (mit Kapuze auf dem Kopf) und in der Serie hatte sie auch Ranken oder ähnliches beschworen (in den Büchern weiß ich es ehrlich gesagt nicht mehr, ob sie das da auch konnte, ist zu lange her), wären einige Parallelen, die mir aufgefallen sind.