The Sandman

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    • The Sandman

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      Seit heute, 05.08.2022, gibt es auf Netflix die Comic-Adapation von Neil Gaiman zu sehen. Da ich sehr begeistert von der Serie sowie der Adaption des Ausgangsmaterial bin, dachte ich mir, dass ein Thread vielleicht nicht schaden könnte.
      Dieser Startbeitrag ist noch spoilerfrei geschrieben und kann damit gefahrlos vor dem Anschauen der Serie gelesen werden.
      • Ausgangsstoff
      Ausgangsbasis ist wie gesagt der von 1989-1996 erschiene Comic, der bei DC verlegt und erschienen wurde. Bekannt sein sollten Charaktere, wie Constantine oder Lucifer, der in der gleichnamigen Serie von Tom Ellis dargestellt wurde. Wir folgen in den Sandman-Comics Lord Morpheus oder Dream, der zu den Ewigen gehört und über das Traumreich regiert und damit Kontrolle über Träume und Albträume besitzt. Auf weitere Details möchte ich jetzt nicht eingehen, da ich die Serie - trotz Kenntnisse der Comicvorlage - dann doch isoliert betrachten möchte. Ich kann nur sagen, dass die erste Staffel bisher - und was ich in den Kritiken bereits lesen dürfte - sehr nah an der Comicvorlage ist, was man ja beispielsweise von Lucifer nicht behaupten könnte.
      • Netflix-Umsetzung
      Die Netflixumsetzung erfolgt aktuell in 10 Folgen, ob schon eine weitere Staffel bestellt ist, kann ich nicht sagen. Potential gäbe es sicherlich zu Hauf. Die Besetzung ist für mich als Laien jetzt sicherlich nicht auf absoluten Blockbuster-Niveau, aber gerade das macht auch den Charme für mich aus, da sich für mich hier auch viele unverbrauchte Gesichter tummeln.
      Generell möchte ich zur cineastischen und musikalischen Umsetzung sagen, dass mir diese unheimlich zusagt und hier durchaus ein extrem hohes Niveau angestrebt wurde. Zumindest auf die ersten drei Folgen bezogen, die ich aktuell gesehen habe. Alles wirkt sehr atmosphärisch und fängt die dargestellte Comicwelt doch sehr überzeugend ein.


      Zu Handlung meiner Kritik der ersten Staffel möchte ich dann erst etwas schreiben, wenn ich die erste Staffel abgeschlossen habe, aber vielleicht hat ja schon jemand vorher das Bedürfnis, der die Serie durchgebingt hat.

      Freue mich auf jeden Fall, dass Netflix dieses Projekt, was für viele als unumsetzbar galt und auch schon den ein oder anderen gescheiterten Versuch hinter sich hat, zum jetzigen Stand überzeugend gerecht geworden ist!

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      Ich bin nun fertig mit der ersten Staffel und ich muss gestehen, dass das Unterfangen sie zu bingen mühsamer ausgefallen ist, als ich es erwartet hatte.

      Zunächst sei aber vorweggenommen, dass ich mit der Vorlage nicht vertraut bin. Vermutlich ist es also auch ein wenig meine Schuld, wenn ich bei Comicverfilmung automatisch an Action pur denke. The Sandman war deutlich langsamer als z.B The Boys oder The Umbrella Academy. Auch ist die Erzählweise gänzlich anders. Es gibt zwar einen roten Faden und bereits in Folge Eins werden mehrere Handlungsbögen eingeführt, aber dennoch wird die Geschichte nicht so stringent erzählt, wie es in anderen Netflix Produktionen der Fall ist. So werden uns auch in der zweiten Staffelhälfte noch komplett neue Figuren vorgestellt, deren Bedeutung wir zuvor nicht kannten, während vermeintlich wichtige Personen bereits nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Auch der titelgebende Sandman ist deutlich weniger präsent, als es der Name der Serie vermuten lässt. Ich hatte zeitweise Dr. Who Vibes, insbesondere aus der David Tennant Ära, wo es ebenfalls Episoden gab, in denen der Doctor erst zum Ende auftaucht um den Tag zu retten, während wir davor bloß einfache Menschen sehen, die in ein übernatürliches Bedrohungsszenaris geraten. Andere Folgen wiederum wirken wie Kurzgeschichten die in sich abgeschlossen sind. Insbesondere bei Folge 6 wirkt es so, als hätte man zwei kleine Erzählungen in eine Episode gepackt.

      Hinsichtlich der Besetzung fühle ich mich ein wenig getäuscht. Die Trailer versprachen mir einen Cast bestehend aus Gwendoline Christie, Charles Dance, Jenna Coleman (die schönste Frau Großbritanniens ) und David Thewlis. Die haben zwar alle ihren Auftritt, sind aber meist nur in ein bis zwei Folgen zu sehen, während eher unbekannte Darsteller das Mehr an Arbeit tätigen.

      Insgesamt bin ich zwiegespalten was The Sandman betrifft. Das Szenario bietet unendlich viele Möglichkeiten, aber die Umsetzung in Staffel 1 war eher durchschnittlich. Wirklich spannend fand ich nur Folge 5. Das war auch jene Folge, in welcher der Protagonist die wenigste Screentime hatte. Der Emo Dream ist nämlich in meinen Augen ein sehr unsympathischer Charakter. Er redet zwar häufig von Träumen, wirkt dabei aber selbst eher gelangweilt und ist den Menschen gegenüber meist sehr herablassend und empathielos.

      Wer an einem verregneten Wochenende Zeit und die Bibliothek aller Streamingdienste fast durch hat, der kann sich The Sandman ansehen. Dem Rest empfehle ich die ebenfalls diese Woche erschienene Staffel 12 von Bobs Burgers auf Disney +. Die ist unterhaltsamer und hat mehr Herz.
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      Habe die ersten sechs Folgen gesehen und kann mich @Pyrit anschließen. Bis jetzt ist die Serie eher mühsam, was vor allem an den schlechten Hauptdarsteller liegt. Dies kann aber auch gewollt sein, dass weiß ich nicht. Er spielt wie eine männliche Kristen Stewart. Aber wie gesagt, anscheinend soll er so sein, ich kenne die Vorlage auch nicht. Die Nebencharaktere sind auch oft sehr blass. Lucifer hat mir gefallen, aber auch der Charakter, den David Thewlis gespielt hat. Manche CGI Effekte sind extrem gut, manche aber extrem schlecht. Auch alles "Mystische" war nicht so meins, dies kann eventuell an den hohen Kosten für sowas liegen. Diese Aspekte wirkten zum Teil relativ "billig".
      Auch bestimmte Aspekte sind nicht unbedingt selbsterklärend, wie ein kurzer Kampf in der Serie, der mit "Wörtern" bestritten wird. Etwas mehr Exposition für nicht Fans wäre gut.

      Die Serie ist eher mühsam anzuschauen, aber nicht grundsätzlich schlecht oder so. Irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass vieles für Fans gemacht wurden ist, so tauchen einige Tropes auf, mit denen ich nichts anfangen konnte und mich verwundert haben. Dies kann aber ein Fan vermutlich besser beurteilen.

      Ich schau mir die restlichen Folgen auf jeden Fall noch an.
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      Pyrit schrieb:

      Wer an einem verregneten Wochenende Zeit und die Bibliothek aller Streamingdienste fast durch hat, der kann sich The Sandman ansehen. Dem Rest empfehle ich die ebenfalls diese Woche erschienene Staffel 12 von Bobs Burgers auf Disney +. Die ist unterhaltsamer und hat mehr Herz.
      Also ich liebe Bob's Burgers, aber inwiefern kann man denn die erste Staffel einer Fantasy-Comic-Adaption mit der 12. Staffel einer familienfreundlichen Cartoonserie vergleichen? Beide Serie bedienen doch ganz andere Stimmungen. :D



      Spoiler-Warnung: Wer die Serie noch nicht gesehen hat, sollte diese Kritik nur unter Vorbehalt lesen.

      Ich habe The Sandman innerhalb von 2...3? Tagen durchgeguckt und bin in meiner Wahrnehmung ein wenig gespalten. Ganz so, wie die Serie in sich gespalten wirkt. Das liegt daran, dass hier tatsächlich mehrere Plotlines der Comics in einer Staffel verarbeitet, jedoch nicht fließend verwoben wurden. Vielmehr endet ein Handlungsstrang auf der Hälfte der Staffel, bevor der zweite nach einer "Pufferepisode" eingeführt wird. Aus diesem Grund wirkt der Aufbau der Staffel nicht in sich stimmig, es fehlt ein übergreifender Handlungsbogen und die entsprechende Spannungskurve inklusive staffellösendem Klimax. Wenn ich einen Änderungsvorschlag machen sollte, dann, den zweiten Teil der Handlung (um den Vortex) für die zweite Staffel aufzuheben und sich in der ersten Staffel ganz auf Morpheus, seine Insignien, die Albträume und das Traumreich zu konzentrieren. Gerade der Vortex (Rose) hat in der zweiten Phase der Staffel mMn sehr viel Präsenz beansprucht und den eigentlichen Hauptcharakter, Morpheus, in den Hintergrund gedrängt. Hier wollte die Serie zu schnell zu viel. Das ist ein Fehler des Skripts, gerade in der ersten Staffel einer neuen Serie mit einem teilweise schwer greifbaren, schwer einzuordnenden Haupthelden. Morpheus ist eine komplexe Figur, die aufgrund der geteilten Screentime mit Rose am Ende leider zu kurz kommt. Selbes gilt für den Corinthian, den ich am ehesten als großen Antagonisten bezeichnen würde. Beide Figuren können ihr Potenzial nicht entfalten, da der Plot um den Vortex und Rose' Familiengeschichte viel zu viel Raum beansprucht. Dabei möchte ich nicht einmal sagen, dass ich die Geschichte nicht mochte. Sie kam schlichtweg zu früh und hätte sich besser in der zweiten Staffel angeboten, wenn Morpheus besser etabliert wäre und entsprechend den Platz im Rampenlicht eher teilen könnte.

      Das wären meine hauptsächlichen Kritikpunkte, die mMn auf ein zu hohes Maß an Ambition oder ein zu geringes Maß an Vertrauen in die einzelnen Handlungsstränge schließen lassen. Mir persönlich hätte der Plot um Morbius, der zunächst seine Insignien sucht und anschließend die abtrünnigen Albträume jagt, wesentlich mehr zugesagt für diese Staffel. Sein schlussendlicher Charakter-Arc hätte Rose zu diesem Zeitpunkt nicht gebraucht und einen besseren Fokus auf den titelgebenden Sandman gegeben, inklusive mehr Zeit zum Scheinen für Charaktere wie John Burgess oder die Albträume, insbesondere den Corinthian.

      Nichtsdestotrotz hat mir die Serie abseits dieser grundlegenden strukturellen Schwächen, oder eher: Fehlentscheidungen, gut gefallen. Ich persönlich kenne die Comics überhaupt nicht und habe mich ohne jegliches Vorwissen auf die Serie eingelassen. Das habe ich nicht bereut. Die Lore hat mich sofort überzeugt, die Figuren schwanken zwischen greifbar und unnahbar und allem dazwischen, das Zusammen- und Ränkespiel der Endless hält für die Zukunft gewiss noch interessante Plots parat. Nicht anschließen kann ich mich bezüglich der obigen Kritik zu den Darstellern und den visuellen Effekten.

      Dass eine todlose gottgleiche Entität weniger emotionale Involviertheit zeigt, halte ich für folgerichtig. Entsprechend empfand ich das zurückgenommene, stoische Schauspiel von Tom Sturridge als Morpheus/Dream mehr als angemessen. Hier handelt es sich mMn um ein ähnliches Problem wie bei Henry Cavill als Geralt von Riva, der auch für sein hölzernes Schauspiel kritisiert wurde, obwohl es zur Figur passt. Auch der restliche Cast konnte mich überzeugen, von Jenna Coleman als Joanna Constantine (von der wir hoffentlich noch mehr sehen werden!) über Gwendoline Christie als Lucifer (!) bis hin zu Boyd Holbrook als The Corinthian. Die Besetzung ist absolut sehenswert und lässt in mir eher den Wunsch aufkommen, mehr von diesen Figuren zu sehen. Gerade Boyd Holbrook hat als Corinthian eine großartige Leistung abgeliefert, charmant, einnehmend, sexy und doch gefährlich. Es spricht für den Schauspieler, dass er die Grausamkeit und Blutdrünstigkeit dieses wandelnden Albtraums adäquat vermitteln konnte, obwohl seine Morde niemals in Exekution gezeigt wurden und der Charakter, wie oben erwähnt, für mich stark hinter seinen Möglichkeiten blieb.

      Die visuellen Effekte der Serie fand ich herausragend. Natürlich kann nicht jedes CGI immer perfekt und hyperrealistisch aussehen, aber für eine TV-Serie? Auf einem Streaming-Anbieter, der nicht Disney oder Amazon heißt? Come on. The Sandman ist eine ambitionierte und optisch beeindruckende Kreation, die stellenweise besser aussieht als die letzten großen Marvel-Produktionen. Himmel, stellenweise sehen die Effekte in den ausgestrahlten Episoden besser aus als die CGI-Clusterfucks in den Trailern zur neuen HdR-Serie. Vielleicht fehlt mir das Auge für Details oder ich erwarte generell weniger von meinen Streaming-Anbietern, aber für mich braucht sich Sandman hinter so manchen großen Kinofilmen nicht zu verstecken. Wenn ich überlege, wo Serien wie Supernatural vor 15 Jahren begonnen haben und wo wir jetzt hinsichtlich der Effekte sind...kann man eigentlich nur von einer goldenen Ära des Heimkinos sprechen.

      Probleme beim Verständnis, wie von Vorpostern beschrieben, kann ich ebenso nicht vermelden. Höchstens das Ende der fünfte Folge, einer für sich genommen starken Bottle Episode, ließ mich anfangs etwas ratlos zurück. Nach einigem Nachdenken und Rücksprache mit @Vex habe ich dann aber doch eine Erklärung gefunden, die Comic-gerecht Sinn ergibt. Die Serie liefert Exposition, wo sie nötig ist, überlässt andere Aspekte jedoch eher dem Leser oder hebt sie sich für später auf. Das erwähnte Duell der Worte zwischen Morpheus und Lucifer fand ich weitestgehend selbsterklärend, basierte es doch auf dem klassischen "1 Mehr", wie es Kinder zu tun pflegen. "Ich bin eine Schlange", "Ich bin ein schlangenfressender Adler", "Ich bin ein adlerschießender Jäger" usw. Ab einem gewissen Punkt geriet das Spiel dann an die Grenzen des Irdischen und verlagerte sich in kosmologische, philosophische Ebenen mit höherer Abstraktion. Das fand ich spannend inszeniert und clever gemacht. Generell hatte die Serie einige gute Denkanstöße, gerade hinsichtlich der Natur der Menschen und der Macht der Träume. Entsprechend hätte ich lieber diesen Teil der Serie ausgearbeitet gesehen. Für mich lag mehr Potenzial im Wechselspiel von Morpheus und seinen (Alb-)Träumen, zumindest für diese Staffel. Aber das hatten wir ja oben schon und die Tatsache, dass ich immer wieder darauf zurückkomme, zeigt meine Einschätzung der Sache wohl recht deutlich. :D

      Da ich keine Zahlenwertungen mag, möchte ich es in Worten versuchen: Die Serie macht mehr richtig als falsch. Nach allem, was ich bisher gehört habe, wird die Serie sowohl von Fans der Comics wie von "Laien" sehr gut aufgenommen. 85% positive Kritiken und 87% positive Zuschauerbewertungen bei Rotten Tomatoes sprechen für sich. Dem möchte ich mich anschließen. Hätte die Serie aber mehr Vertrauen in ihre einzelnen Handlungsstränge gehabt und nicht versucht, mehrere Plots in eine Staffel zu pressen, hätte das Ergebnis perfekt sein können. Ich hätte gerne mehr von Morpheus als Held seiner eigenen Geschichte gesehen, ebenso mehr von John auf der Suche nach der Wahrheit und dem Corinthian als dunkler Spiegelgestalt der menschlichen Natur. Diese großen Themen hätten mehr Platz verdient, mehr Tiefe, mehr Raum zur intensiven Betrachtung. Dennoch besticht die Serie durch den für mich großartigen Cast, die hochklassigen Effekte und die brillante Lore von Neil Gaiman. Ich für meinen Teil freue mich schon darauf, die anderen Endless besser kennenzulernen. Mit Death, Despair und Desire wurde gut vorgelegt und ein ziemlich auf Krieg gebürsteter Luzifer scharrt ebenso mit den Hufen. Ich bin gespannt.

      Ganz vergessen, eine Verwirrung beim Schauen kann ich doch vermelden. Ich war absolut verwirrt, als Rosemary aus der Handlung verschwand und Rose auftauchte. Ich weiß nicht, ob es an Rosemarys Auftritt lag oder weil sie das Medaillon von John bekam, aber ich dachte irgendwie, dass der Charakter noch relevant wird. Durch die ähnlichen Namen habe ich dann angenommen, Rose wäre Rosemary in jungen Jahren? Dann war ich verwirrt, in welcher Zeit die Serie spielt und ob wir in einem Flashback sind. Insgesamt habe ich mich vielleicht selbst in konfuse Schlussfolgerungen manövriert, aber es lag gewiss auch an dem komischen Aufbau der Serie. Rosemary war plötzlich weg, Rose war plötzlich da, beide werden von schwarzen Schauspielerinnen verkörpert und ich war maximal verwirrt. Ich hoffe, ich bin nicht der einzige, der hier irgendeine Verbindung angenommen hat?


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      -Bo- schrieb:

      Pyrit schrieb:

      Wer an einem verregneten Wochenende Zeit und die Bibliothek aller Streamingdienste fast durch hat, der kann sich The Sandman ansehen. Dem Rest empfehle ich die ebenfalls diese Woche erschienene Staffel 12 von Bobs Burgers auf Disney +. Die ist unterhaltsamer und hat mehr Herz.
      Also ich liebe Bob's Burgers, aber inwiefern kann man denn die erste Staffel einer Fantasy-Comic-Adaption mit der 12. Staffel einer familienfreundlichen Cartoonserie vergleichen? Beide Serie bedienen doch ganz andere Stimmungen. :D

      Ich will die Serien auch nicht vergleichen. Gemeint war, dass wenn man nur wenig Zeit hat, dann ist man mit neuen Folgen von BB besser beraten, als mit dem Start von The Sandman ;)
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      Habe mir jetzt den "zweiten" Teil angeschaut. Es fühlt sich an wie eine neue Staffel. Mir hat der erste Teil besser gefallen, den zweiten Teil dann doch etwas schlechter. @-Bo- hat die Bewertungen bei Rotten Tomatoes genannt. Ich kann weder die sehr gute Bewertung noch @-Bo- Aussagegen nachvollziehen, vielleicht ist es einfach nicht meine Serie. Episode 6 hat mir tatsächlich sehr gut gefallen. Die hatte ich doch noch nicht gesehen und ist eine Art Episode zwischen den beiden Stories. Es tauchen in dieser Episode zwei Charaktere auf, die mir sehr gefallen haben und der Charakter Dream wird ebenfalls auf interessante Weise ausgebaut.

      Ein Staffel 2 würde ich mir wahrscheinlich anschauen. Die Welt rund um Dream bietet auf jeden Fall viele Stories.
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      Ich, als Fan des Comics, finde die Serie sehr gut.

      Die Serie setzt die Bücher beinahe 1 zu 1 um, was mich im ersten Moment sehr überrascht hat. Es wurden nur wenige Anpassungen vorgenommen, die einem als Comickenner sofort auffallen, aber im Kontext der Serie durchaus passend sind.

      Normalerweise bin ich kein Fan davon wenn etwas 1 zu 1 adaptiert wird. Man sollte die Vorlage, mit Anpassungen, an das neue Medium angleichen. Bei Sandman fand ich es aber Überraschend gut. Liegt vermutlich daran das ich die Comics schon so oft verschlungen habe und weiss worauf ich mich einlasse.

      Dies hat aber den Nachteil das Nichtkenner des Comics, eher verwirrt sind. Weil die Geschichte nicht im Stil einer TV-Serie erzählt wird, sondern im Stil eines Comics.
      Das erkennt man vor allem am Episodenaufbau.

      1-5 adaptieren das erste Buch.
      7-10 adaptieren das zweite Buch.
      Daher der Stilbruch in der Mitte der Staffel.

      Und bei Episode 6 handelt es sich um die Adaption eines alleinstehenden Zwischenkapitels, das zwischen den Büchern angesidelt ist.