Star Wars

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    • Man muss auch einfach sehen. Es muss weitergehen. In 2005 sagte GL einmal das er mit 80 sicher keine neuen Filme machen will. Jetzt ist er 68, der nächste Film kommt in 3 jahren (71) und die darauffolgenden in schritten von 2-3 Jahren (77). Er ist langsam auch alt und zu 4 Milliarden sagt man natürlich auch nicht gerade nein.

      Weiter sollte man auch realisieren,wir alle werden älter und durch diesen Prozess lieben wir manches von heute nicht mehr weil das Alte uns gezeigt hat was gut ist (oder umgekehrt). Weiter muss Disney auch Geld verdienen und dafür muss man eine Zielgruppe nehmen und Alte Säcke sind da nicht wirklich der renner, denn die kaufen teils nichts mehr. Man fixiert eben eine neue Generation, die wächst anderst auf, hat deswegen andere Vorlieben usw. Man sollte nicht schwarz sehen sondern es neutral betrachten. Es kann gut werden oder schlecht. Es ist beides möglich. Das ist eben heute auch so ein leider-ding. Egal was in der Welt geschieht. Die Situation wird erst einmal negativ betrachtet und die Zukunft als düster gezeichnet.





      Aber man sollte nicht vergessen, welchen EINFLUSS Star Wars auf die heutige Filmindustrie hatte. Oder allg auf uns.



      Ich Áyu akzeptiere, dass es durchaus möglich ist den Shonen typischen Aufbau eines Arcs zu hinterfragen und ein Antagonist nicht zwingend in jenem Arc fallen muss wo er die Hauptperson ist
    • Auch gerade die Neuigkeit von einem Kommilitonen erfahren und eine heftige Diskussion in der Mensa gehabt. Ich bin selber großer Star Wars -Fan, manchmal schon fast zuviel des Guten und ich bin kein Verfechter dieser relativ großen Gruppe von Menschen welche nur die Episoden 4/5/6 als die einzig wahren Episoden ansehen, die neuen Folgen gefallen mir wirklich alle sehr gut, einen Vergleich zwischen ihnen will ich hier auch vermeiden. Die neu gedrehten Epis schufen einfach die Vorgeschichte der alten Episoden und wurden gut umgesetzt, mit viel Action und atemberaubenden Lichtschwertduellen und Truppenaufgeboten der Klonkrieger. Aber jetzt wirklich nach Abschluss der Haupthandlung eine weitere Folge ranzuhängen, wo ich jetzt als Verfolger des Comics schon sagen kann, dass es mich einfach nicht interessieren wird, weder...

      Spoiler anzeigen
      Palpatines Auferstehung und die Neugründung des Jediordens/Akademie ganz zu schweigen von Leias Entdeckung ihrer Machtsensibilität und Training usw

      Viel mehr hätte ich mich wirklich für eine Realverfilmung der "Clone Wars" ausgesprochen, ich sah (und hoffe man steinigt mich hier dafür nicht) die 3D-Serie "TCW" und finde die Handlung absolut genial, zumal man sehr viel über die Zeit während der Episoden 2 und 3 erfährt, auch über viele Jedis, Klone und Kommandanten der Seperatisten erfährt usw. Hier liegt sicher das Problem. dass diese Serie selber noch nicht abgeschlossen ist (die fünfte Staffel läuft gerade an)und auch einige hanebüchene Wendungen eintreten. Aber nun gut, die neue Folge wird kommen, aber hier werden mich keine neuen Spezialeffekte ins Kino locken, für mich ist SW einfach beendet ungefähr wie Pokemon seit den Remakes der zweiten Generation.
    • @Sauro
      Hmm, da haben wir wieder einmal den Fall, wo bei einem meiner vollkommen überspitzt ironischen Posts der überspitzt ironische Teil offensichtlich nicht so deutlich herauslesbar war, wie ich das beabsichtigt hatte. Naja, zumindest der Teil über Disney war ironisch, ich stehe aber zu dem, was ich über George Lucas geschrieben habe. xD

      Ich kenne mich übrigens schon ein wenig mit der Materie aus und bei den Filmen von Pixar bzw. Marvel, die entstanden sind, seit sie unter der Ägide von Disney stehen, kann man sich imo nicht wirklich beschweren. Natürlich ist das alles immer projektabhängig und welche Leute für einen Film bzw. für ein Franchise verantwortlich zeichnen. Im Fall von Star Wars wird das ja zunächst der bisherige Co-Chairman von Lucasfilm Kathleen Kennedy sein, die nunmehr den Posten als Präsidentin von Lucasfilm übernimmt und auch für alles rund um Star Wars die Hauptverantwortung haben wird. ( sie bekommt auch den Postens des ausführenden Produzenten für die kommenden Filme) Insofern kann ich zum jetzigen Zeitpunkt kaum rummeckern, besonders da ich Frau Kennedy nicht kenne und ich nicht sagen kann, ob ihr neu gewonnener Einfluss eher positiv oder negativ zu bewerten ist. Auch ist aktuell noch nicht klar, welchen Einfluss Disney auf das Franchise und die Filme ausüben wird bzw. wie unabhängig Lucasfilm zukünftig noch agieren kann. 2015 sind wir schlauer, wobei wir wahrscheinlich vorher schon rumnörgeln bzw. jubeln können, wenn feststeht, wer das Drehbuch verfasst und wer Regie führt.
      Masturbating Bums are bad for Business.
    • Schock und dann Hoffnung?

      Als ich die Nachricht über den Verkauf von Lcasfilm gelesen habe, war ich zuerst schockiert darüber, dass George Lucas sein großartiges Lebenswerk verkauft und es nicht ruhen lässt. Einerseits liegt es bestimmt daran, dass er, laut seiner Aussage, möchte, dass sein LEbenswerk weiterhin fortbesteht und sogar ausgebaut wird, aber auf der anderen Seite (der ausschlaggebende Punkt vielleicht?) steht die gigantische Summe von 4 Billionen Dollar (3,1 Milliarden €) die er dafür bekommen hat.
      George Lucas hat mit den Star Wars Episoden 4-6 ein warhaftiges, zeitloses Meisterwerk geschaffen. Ich liebe die alte Trilogie und sehe sie mir weiterhin gerne an. Special Effects sollten nur ein Hilfsmittel sein um etwas darzustellen und nicht der einzige Grund dafür sein, sich einen Film im Kino anzusehen.
      Als die neuen Episoden erschienen, war ich zuerst sehr besteigert davon, dies lag aber auch daran, dass ich zu dieser Zeit ein Hauptschüler war und mir alles mit Special Effects gefiel. Wenn ich sie mir jetzt anschaue, wird mir schlecht, wenn ich versuche der "Story" zu folgen. Des Weiteren sind die Charaktere in den neuen Episoden größtenteils gähnend langweilig und scheinen nicht viel Intelligenz zu besitzen.
      Anyway
      Da nun Disney Episode 7 kreiert und nicht George, sehe ich dieser Entwicklung positiv entgegen. Wird der Film auf einem Niveau wie etwas John Carter spielen, kann es, Steins;Gate bereits erwähnt hat, die Star Wars Reihe retten.
      George Lucas mag zwar ein Genie sein, welcher seinesgleichen mit Star Wars Episode 4-6 sucht, jedoch ist er seit Episode 1 nicht mehr der selbe.
      Ob dies nun darin liegt, dass er faul geworden ist, nur Geld verdieen möchte oder etwas anderes versuchen will, sei dahingestellt.

      Das ist nur meine Meinung und ich hoffe, ich habe damit niemanden beleidigt oder verletzt. :)

      Liebe Grüße Manuel

      PS: Falls jemand ein amüsantes und interessantes Review zu Episode 1-3 sucht, hier ist das "Beste". ;)
      redlettermedia.com/plinkett/star-wars/
      Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
      -Albert Einstein
    • Steins;Gate schrieb:

      Allerdings passt es einfach auf keine Kuh-Haut, dass ausgerechnet Disney das jetzt übernimmt.
      Disney soll sterben dafür .. also das Unternehmen jetzt, meine ich.

      Dann muss ich dich kontkret Frage, wer hätte es sonst kaufen sollen? Disney hat in den letzten Jahren alle grossen Studios aufgekauft.

      • Walt Disney Pictures (Fluch der Karibik, Tron usw.)
      • Touchstone Pictures (Herbie Fully Loaded)
      • Hollywood pictures (The Sixth Sense)
      • Pixxar (Monster AG)
      • Disney animation studios (Der Schatzplanet)
      • Image Movers Digital (Die Legende von Beowulf)

      Die gehören alle zum Disneykonzern. Das ist ein riesending. Viele andere gibt es nicht mehr in der Filmindustrie.
      Ich Áyu akzeptiere, dass es durchaus möglich ist den Shonen typischen Aufbau eines Arcs zu hinterfragen und ein Antagonist nicht zwingend in jenem Arc fallen muss wo er die Hauptperson ist
    • @MercenaryKing
      Sorry, ich habe aber auch überreagiert, da zurzeit im Internet wieder diese "Disney vergewaltigt Franchise 987" stimmung herrscht, wo man Leute immer und immer wieder aufklären muss, da ihabe ich keinen Kopf mehr für überspitzten humor. Wollte dich echt nicht anfahren da du einer der User bist, die ich am liebsten verfolge.

      Und wie gesagt, sicher hat Disney auch sachen gemacht die ich hart kritisiere, wie die Geschichte Miramax oder das was sie mit den Muppets anstellten, zurzeit kritisiere ich aber nur eine Tatsache: Anstatt neues zu erschaffen verlässt Disney sich nur noch auf alte Franchises, kauft diese auf und tut so mit neuen Künstlern nur noch mehr weh. Brauchen wir wieder Star Wars? Oder Indiana Jones? Lucas hat den Ruf seiner eigenen Produkte so sehr geschadet, da gibt es nichts mehr groß zu retten. Warum also versucht man nichts neues? Ich hasse die Pirates Filme, aber da hat man zumindest ein eigenständiges Franchise erschaffen.

      Alles in allem ist der Kauf mir relativ gleichgültig: Ich liebe die alten Star Wars Filme, bei den neuen mochte ich nur den letzten, wobei grade der zweite mit seinen ekligen Green Screen mir auf die Eier ging. Wenns gut wird wirds gut wenns schlecht wird kann man ja wieder Youtube Kommentatoren einheizen, die stehen auf sowas.

      Sorry nochmal, aber ich bin es echt leid jeden (du nicht, du kennst dich ja mit der Materie doch aus) wieder erklären zu müssen, was der Unterschied zwischen Image und Geschäftsführung ist bei der Maus...
    • Der Kauf wird mir imo zu Stark nur auf das Franchise Star Wars reduziert. Der Kauf bedeutet auch, dass neben Star Wars, das fast gleichwertig anerkannte Franchise Indiana Jones(!) ebenso im Besitz Disneys jetzt ist und eine Masse Kohle ins Unternehmen zurückspülen wird. Viel wichtiger jedoch: Durch den Erwerb von Lucasfilm verfügt Disney jetzt auch über das komplette Special-Effect-Team der Firma und kann und wird dies imo für zukünftrige Filme nutzen können. Auch wenn man wenig von der neuen Star Wars Trilogie hielt, so gilt LucasFilms zmd. auf dem Gebiet der Special Effects (gearde im Sci-Fi-Bereich) als absolute Referenz.

      Man stelle sich mal vor: Disney kann jetzt einen Avengers 2 mit den technischen Know How von LucasFilms realisieren. Gefällt.
    • Triple_D_Sixx schrieb:

      Durch den Erwerb von Lucasfilm verfügt Disney jetzt auch über das komplette Special-Effect-Team der Firma und kann und wird dies imo für zukünftrige Filme nutzen können. Auch wenn man wenig von der neuen Star Wars Trilogie hielt, so gilt LucasFilms zmd. auf dem Gebiet der Special Effects (gearde im Sci-Fi-Bereich) als absolute Referenz.

      Man stelle sich mal vor: Disney kann jetzt einen Avengers 2 mit den technischen Know How von LucasFilms realisieren. Gefällt.


      ILM hat den ersten Avengers Film bereits in Teilen animiert. In der Hinsicht muss ich sogar zugeben, dass Disney mit dem zusätzlichen Erwerb von ILM ein Coup gelungen ist. Es ist eine der führendsten Special Effects Schmieden und hat damals diesen Bereich revolutioniert. Vor allem wird diese Schmiede sehr wahrscheinlich nur noch exklusiv für Disney entwickeln, alles andere wäre auch eine Dummheit seitens Disney. Aber nun zurück zum eigentlichen Thema.



      Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, werde ich mich nun in aller Ausführlichkeit darüber äußern.


      Ich kann immer noch nicht verstehen, warum George Lucas das getan hat. Vor Jahren hat er selbst noch gesagt, dass unter Garantie keine Episoden VII - IX erscheinen werden. Jetzt sind wir auf dem besten Weg dahin, dass es eben doch passiert und anstatt das Lucas die Zügel selbst in der Hand hält, überlässt er diesen Job einem Geld gierigen Großkonzern. Aber anscheinend besteht da sowieso kaum noch Unterschied, hat doch Lucas in den letzten Jahren bewiesen, das er selbst zu einem Geld gierigen Menschen mutiert ist. Ich weiß nicht inwiefern ihr in diesem Forum über den Entstehungsprozess der originalen Star Wars Trilogie Bescheid wisst, aber ursprünglich sollte eben jene Saga den Untertitel "The Tragedy of Darth Vader" haben. Ich persönlich würde diesen Untertitel nun lieber in "The Tragedy of George Lucas" umtaufen.

      Als Lucas damals mit dem Filme machen anfing ging es ihm vor allem um eine Sache: UM UNABHÄNGIGKEIT VON GROSSEN FILMSTUDIOS.

      Er wollte verhindern, dass sich 20th Century Fox komplett in die Angelegenheiten des Films einmischt und diesen unter seine Kontrolle bringt. Nachdem dann Episode IV ein so großer Erfolg wurde, bezahlte er Episode V Hollywooduntypisch aus eigener Tasche. Dies war für damalige Verhältnisse ungewöhnlich, aber so konnte er seine Unabhängigkeit wahren. Es ist schlimm mitansehen zu müssen, dass er 35 Jahre später letztenendes selbst dafür sorgt, dass sein "Kind" in die Hände eines riesigen Filmkonzerns fällt. Das ist meiner Meinung nach eine traurige Entwicklung, nachdem er sein ganzes Leben die Unabhängigkeit seiner Filme wahren wollte. Aber anscheinend hat wohl die Geldgier über den Wunsch nach Unabhängigkeit gesiegt, sonst hätte er wohl seine Filme in den letzten Jahren wohl kaum weiter wie eine Weihnachtsgangs ausgenommen.



      Aber Disney gibt sich natürlich nicht nur damit zufrieden gerade eines der größten Franchises der Filmgeschichte zu übernehmen:

      Disney plant 2015 Episode 7 rauszubringen!

      Einen Tag später bin ich immer noch geschockt über diese Ankündigung, sehe aber mittlerweile auch eine geringe Chance für ein Revival. Genug Geschichten gibt es noch zu erzählen, wenn man bedenkt wie groß das Erweiterte Star Wars Universum ist.

      Das Problem das ich aber jetzt sehe ist die Frage nach einem geeigneten Regisseur. Wer kommt als geeigneter Regisseur in Frage? Die Fußstapfen der neuen Trilogie sind nicht sonderlich groß, aber die der alten Trilogie umso mehr. Von den Regisseuren, die in letzter Zeit geniale Filme gemacht haben, würde mir jetzt spontan Christopher Nolan in den Kopf schießen. Wenn man mich fragt, gehören die Dark Knight Trilogie als Ganzes und Inception zu den besten Filmen der letzten Jahre und eben diese wurden von Nolan gedreht. Nolan hat auch bereits bewiesen, das er gut auf Vorlagen zurückgreifen kann, wie er bereis bei der Batman Trilogie bewiesen hat und an Vorlagen mangelt es Star Wars keineswegs.

      Welcher Name mir jetzt auch gerade in diesem Moment in den Kopf schießt, wäre Peter Jackson. Dieser hat mit "Der Herr der Ringe" Trilogie einen nachhaltigen Eindruck in Hollywood hinterlasse. Auch das King Kong Remake war ein guter Film, darüber hinaus ist er auch, wer hätte das gedacht, Star Wars Fan. Außerdem gelang es Peter Jackson mit der genialen Inszenierung von Herr der Ringe einen Roman zu verfilmen, der lange Zeit als unverfilmbar galt. Darüber hinaus hat Peter Jackson bereits Erfahrungen mit dem Fantasy Genre, in das Star Wars teilweise eingeordnet wird.

      Das wären zwei Regisseure die mir spontan einfallen würden. Aber ob Disney einen der beiden überhaupt verpflichten würde oder einer der beiden sich überhaupt dafür bereits erklären würde, wage ich zu bezweifeln. (Bevor ihr mich dafür steinigt sage ich nochmal, dass das nur ein Gedankengang war^^)

      Das ist aber meiner Meinung nach der entscheidende Faktor, der zu einem Revival führen könnte.

      MercenaryKing schrieb:

      Dazu kommt dann ein "hochqualifizierter" Regisseur, der dafür sorgt, dass Disney aus den Filmen auch den letzten Dollar herauspressen kann (a.k.a. Michael Bay) und ich erschieße mich inzwischen einfach. Wo ist eigentlich der Todesstern, wenn man ihn mal braucht?


      Wenn sowas passieren würde, wäre das aufjeden Fall der Super GAU. Leider muss man sagen, dass man das gerade bei Disney annehmen kann.

      Abschließend kann ich nur hoffen, dass Disney einen besseren Job macht als ich ihnen momentan zutraue.
    • Christopher Nolan soll die Finger von Star Wars lassen. Das ist nicht das Genre in das er passt, in dem er wirklich hineingehört und in dem er seine Stärken hat, auch wenn Inception ein guter Film war. Nolan hat noch nie Fantasy-Welten entworfen, die NICHT mit unsererer Welt übereinstimmen. Er hat noch NIE Filme gedreht, die zu über 90% nur aus CGI bestehen. Er hat noch keinen Film gedreht, in dem ein Großteil der Darsteller eben nicht menschlich aussehen soll. Mit anderen Worten: Der soll sich gefälligst weit von dem Franchise fernhalten. Es reichte schon, dass den neuen Batman-Film jewegder Comic-Flair genommen und die Vorlage dekonstruiert wurde, er muss nicht auch noch Star Wars nach "seiner" Idee hin komplett umändern.
    • Das Thema bewegt ja geradezu die Massen hier und auch im übrigen Internet, irgendwo kann ich es ja auch verstehen. Star Wars ist einfach bezüglich der Fanbasis immernoch ein Bigplayer und Disney wurde ja eigentlich schon immer kritisch gesehen. Eigentlich hatte ich auch garnicht vor mich überhaupt dazu zu äussern...klar der Deal war etwas überraschend, aber mal ganz ernsthaft. Das ist ein ziemlich ordentlicher Deal, natürlich zuallererst für Disney und George Lucas, aber doch auch alle Fans. Wer sich beschwert George Lucas wäre jetzt entgültig von allen guten Geistern verloren den erinnere ich, abgesehen von den neueren Star Wars Filmen, gerne nochmal an Indiana Jones 4. Ich sag nur Kühlschrank.

      Der Typ ist schon seit einer kleinen Ewigkeit der größte Feind seiner eigenen Serienschöpfungen, das er nun nicht mehr ernsthaft (wenn überhaupt) in die Weiterbehandlung des Franchise eingreife kann ist ein Glückfall. Sowohl Star Wars als auch Indiana Jones haben mit ihren letzten Teilen ihren Tiefpunkt erreicht. Ein Wandel kann eigentlich nur ein Wandel zum guten sein und nur weil es Disney ist, die zugegebenermaßen auch einen nicht zu unterschätzenden Anteil an Müll produzieren, heißt es ja nicht, dass eine Reboot von Star Wars zum Scheitern verurteilt ist. Können mögliche neue Filme wirklich schlechter sein als das was wir zuletzt bekommen haben? Ich für meinen Teil seh dem ganzen einfach mal optimistisch entgegen. Star Wars ist für mich persönlich schon länger uninteressant geworden, wenn da 2015 Müll rauskommt ist das nun wirklich keine Krise sondern eine Randnotiz...

      Triple_D_Sixx schrieb:

      Christopher Nolan soll die Finger von Star Wars lassen. Das ist nicht das Genre in das er passt, in dem er wirklich hineingehört und in dem er seine Stärken hat, auch wenn Inception ein guter Film war. Nolan hat noch nie Fantasy-Welten entworfen, die NICHT mit unsererer Welt übereinstimmen. Er hat noch NIE Filme gedreht, die zu über 90% nur aus CGI bestehen. Er hat noch keinen Film gedreht, in dem ein Großteil der Darsteller eben nicht menschlich aussehen soll. Mit anderen Worten: Der soll sich gefälligst weit von dem Franchise fernhalten. Es reichte schon, dass den neuen Batman-Film jewegder Comic-Flair genommen und die Vorlage dekonstruiert wurde, er muss nicht auch noch Star Wars nach "seiner" Idee hin komplett umändern.

      Ich sehe ja ein das man Christopher Nolan auch sehr kritisch sehen kann und ob er nun der richtige Regisseur für Star Wars wäre will ich nicht beurteilen. Allerdings ist es absolut idiotisch zu sagen, dass er ungeeignet ist weil er bisher noch keine Filme gedreht haben die größtenteils aus CGI bestehen. Wenn er es noch nicht gemacht hat, wer sagt dir denn ob ers kann oder nicht? Ich bin z.b. auch noch nie Motorrad gefahren, soll ich deswegen für den Rest meines Lebens den Finger von Motorrädern lassen und lieber bei normalen Pkw's bleiben weil ich mit denen ja Erfahrung habe und Erfolge (xD) gefeiert hab? Merkst schon wo so eine Argumentation hinführt...

      Abgesehen davon finde ich jetzt Peter Jackson als möglichen Regisseur nicht total abwegig, wenn auch unwahrscheinlich. Am Ende läuft es wahrscheinlich auf einen hinaus der für sich genommen noch kein Star ist...
      Das illustriert meine Meinung nochmal xD
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von McFranky ()

    • Wenn es eine Sache gibt die unsere Gesellschaft besonders gut kann ist es, auf hohem Niveau zu jammern.

      Wenn man die 2te Tiologie (I-III) im gesammten betrachtet, sind dies keine schlechten Filme. Es gab eine sehr hohe Messlate an der die Filme leider gescheitert sind.
      Trotzalledem warn die 3 Filme allesammt unter den 10 Erfolgreichsten ihres Filmjahres, wobei die Konkurenz Harry Potter, Herr der Ringe , Ice Age, Ocean's XX, James Bond, Matrix etc heißt.
      Es hat jeder bei dem Namen "star wars" einen Film erwartet von dem man noch seinen Enkeln erzählen wird.

      Die Handlung der Triologie war vorgegeben und die Rahmenbedingungen waren sehr eng.
      George hat vor Jahren geäußert das er Teil VII-IX nicht drehen wird weil die Chancen das Ende der 3ten Trilogie zu erleben nicht hoch genug sind und das kein anderer bei den Filmen Regie führen soll.
      Im Gegensatz dazu sollten die aktuellen Geschehnisse doch eher positiv bewertet. Schlechter als "Die Episoden 7-9 werden niemals gedreht werden" kann es nicht werden und Disney weiß wie man gute Filme macht, uns kann es ziehmlich egal sein, wir zahlen eh brav unsere Tickets
    • Ich weiß gar nicht warum sich alle so mega darüber aufregen das nun Disney die Star Wars Saga weiterführt. Klar Disney hat den einen oder anderen Müll produziert, aber vergessen hier wohl alle das Disney auch wirklich richtig gute Filme produziert hat und zuletzt nicht auch hinter den ganzen Marvel Filmen steckt wenn mans genau nimmt.



      Natürlich hab auch ich erstmal noch meine zweifel ob das wirklich gut geht, aber nur weil nun bekannt ist das Disney Star Wars weiterführt nun Disney und Star Wars erneut oder zum jetzigen Zeitpunkt unberechtigt fertig zu machen erachte ich als falsch. Wenn die Filme mal da sind und doch wirklich ein einzige Müllhaufen ist dann kann hier dazu jeder doch seine eigene Meinung wieder geben, aber jetzt schon etwas zu kritisieren was noch gar nicht vorhandenn ist halte ich für bisschen für sehr weit aus dem Fenster gelehnt.
      Ich freue mich daher eigentlich eher auf die weiteren Star Wars filme und kann es kaum abwarten bis diese hier in Deutschland zu sehen sind. :)

      Smoka schrieb:

      Wenn es eine Sache gibt die unsere Gesellschaft besonders gut kann ist es, auf hohem Niveau zu jammern.
      Kann meinem Vorposter eigentlich nur in jedglicher Hinsicht zustimmen, ich möchte jetzt nicht den kompletten Beitrag zitieren und auch kann ich leider nur einmal auf "Zustimmen" drücken, weil wenn ich es 10 mal machen könnte würde ich auch 10 mal drauf drücken weil Smoka hier den Nagel vollkommen auf den Kopf trifft!
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      the dreams we have ...
    • Nunja, was soll man sagen. Es war natürlich auch für mich extrem überraschend, und die erste Reaktion war: "Na toll, Disneys SternenBallet - Krieg der Tanzprinzessinen oder was?" aber mittlerweile ist Disney nichtmehr nur Die Schöne und das Biest oder Arielle. Der ganze Komplex hat viele Sachen in den letzten Jahren rausgebracht, die einen schon mitgerissen haben.

      Zu der Thematik "Episode 7" und "Was man da wohl für ne Story zusammen spinnt...." - Nun, die Geschichte für 7-9 existiert schon als Drehbuchvorlage. Klar, Lucas hat immer alles wage gehalten, doch sind die Ideen da, und auch Teil des Geschäftes mit Disney. Ich denke, grade die Romanleser und Extended-Universe-Kenner werden mit den Filmen auf ihre Kosten kommen. Aber hey, bei Lucas und bei Disney weiss man nie :)
      Vorsicht, macht phaxen.
    • Ich war zunächst einmal ziemlich überrascht als ich diese Nachricht im Fernsehen mitbekam ( ja es gibt tatsächlich noch Leute die Nachrichten schaun! ), immerhin war von George Lucas in letzter Zeit nichts mehr in der breiten Öffentlichkeit zu hören. Die zeitgleiche Ankündigung der Übernahme seiner Firma durch den Disney-Konzern und des Erscheinens einer weiteren Triologie hat ihre Absicht völlig erfüllt : ein breites Publikum zu erreichen, die Thematik wiederbeleben und ein gewaltiges Interesse zu wecken - allein die unzähligen Diskussionen im Internet belegen dies.
      Da es sich bei Star Wars mittlerweile um ein ganzes Marketingimperium und nicht nur eine reine Fimreihe handelt, macht es aus meiner Sicht durchaus Sinn die Geldmaschine erneut anzuwerfen, denn sollte der erste Teil kein völliger Flop werden, darf man getrost von satten Milliardeneinnahmen ausgehen.
      Ich selbst war immer ein großer Star Wars Fan, habe mich jedoch abseits der beiden Triologien und der Serie *Clone Wars* nie mit dem weiteren Verlauf der Geschichte befasst, ergo fände ich eine Fortsetzung durchaus interessant. In welche Richtung eine Sequenz qualitativ gehen wird wage ich nicht vorrauszusagen - mit Batman und Herr der Ringe ( wie schon öfters genannt ) gibt es durchaus positive Beispiele für gelungene Umsetzungen, auf der anderen Seite stehen Fortsetzungen wie z.B Rambo, bei denen man sich gewünscht hätte der Drehbuchautor samt S.Stallone würde sich neue Medikamente verschreiben lassen...

      Eine Frage stellt sich mir aber doch : Warum regen sich immer mehr Leute über den Wachstum des Disney-Konzerns auf, schließlich ist er nur eine Folge des witschaftlichen Abschwungs der Filmindustrie an der wir alle einen gewissen Anteil haben ( dem Internet sei Dank ), ich sehe durchaus Sinn im 'Zusammenschluss um witschaftlich überleben zu können - und das der Meistbietende den Zuschlag erhält sollte in der Marktwirtschaft nicht verwunderlich sein.

      Die wie Pilze aus dem Boden wachsenden Neuverfilmungen von Klassikern zeugen auch von einer gewissen Ideenarmut die in Hollywood vorherrscht, ein Umstand der mich manchmal ein wenig traurig stimmt denn man hat immer öfter das Gefühl alles schon mal gesehen, gehört und erlebt zu haben, eigentlich schade....
    • Ich muss auch sagen, dass ich im ersten Moment ein wenig geschockt von dieser Nachricht war, da ich bei Disney in erster Linie irgendwie immer an Kinderfilme denken muss. Ich habe dann allerdings ein bisschen darüber nachgedacht und durfte feststellen, dass Fluch der Karibik auch von Disney ist und dieser Film wurde meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt. Sicher ist Star Wars noch einmal eine ganz andere Liga, da es einfach ein „Klassiker“ ist, denn man kennen muss. Ich habe meinen ersten Teil auch mit 10 gesehen und das war die heutige Episode vier, also früher Teil 1. Meine Mutter hatte damals noch die originalen Videokassetten und in weitere Folge bin ich quasi mit Star Wars aufgewachsen.

      Ich muss sagen, dass ich mich schon darauf freue, dass doch noch neue Episoden kommen, auch wenn die jetzt von Disney sind. Ich gehe dem zwar nicht mit so hohen Erwartungen entgegen, jedoch freut es mich jetzt schon, wenn ich daran denke unsere Freunde wie C3PO und R2D2 wieder auf der Leinwand zu sehen. Auch auf die Umsetzung bin ich sehr gespannt, da heutzutage ja schon ganz andere Möglichkeiten vorhanden sind, um so einen Film umzusetzen. Nun heißt es also gespannt warten bis 2015.

      Lg Viva
    • Genau das ist das Problem. Leute assozieren mit Disney zum Großteil nur Kinderfilme. Auch ich war im ersten Augenblick, als ich die Nachricht erfuhr, ein wenig, um es milde auszudrücken, überrascht. Aber dann kam ich auch schnell zur Einsicht, dass es vielleicht gar nicht so schlecht sein könnte.

      1. Disney hat zwar auch Filme ala John Carter gemacht, aber dann auch Avengers. Also nicht nur komplett schlechte Filme, sondern auch gute, zumindest unterhaltsame Filme.

      2. 4 Millarden Dollar sind für niemanden wenig Geld. Disney hat sich damit verpflichtet, Filme zu produzieren, die zumindest ansehenswert sind und auch Kohle einspielen müssen. Ich erwarte somit keine reinen Nerd Star Wars Filme, die keinen Umsatz machen, aber dafür Fans befriedigen, sondern eher einen Mittelweg zwischen einen Film für Nerds und einen Film für die Masse. Eben ala Avengers.

      Ein Problem an der neuen Trilogie sahen ja viele an Lucas selbst, wobei er meiner Meinung nach auch nicht ganz die Freiheiten hatte, wie in der 1. Trilogie, obwohl ihm das immer das Wichtigste war. Jetzt ist er aber auch "nur" noch Consultant und genau das könnte es sein, was Star Wars braucht.

      Frisches Blut

      Am besten mit Leute, die "uns Nerds" auch verstehen, oder sogar selbst sind. So wäre ich sofort dabei, wenn ein Joss Whedon irgendwie an den Star Wars Filmen beteiligt wären. Egal, ob als Schreiber, Regisseur, Produzent oder was auch immer. Er hat immer überzeugen können, mit den Sachen, die er gemacht hat. Egal, ob Buffy (wobei ich das jetzt nie selbst sah), Firefly oder eben Avengers.
      Vorallem dank dem Erfolg des letzterwähnten, dürfte er auch auch sich aufmerksam gemacht haben.

      Wie dem auch sei, ich freue mich darauf und jeder, der sich für Star Wars auch nur ansatzweise interessiert, sollte abwarten bei Episode VII erscheint und sich dann erst erlauben ein Bild zu malen, ob das ganze nun gut oder schlecht war.
      Ad Astra Per Aspera
    • Die beste und wohl treffendste Feststellung in dieser unnötigen Debatte dürfte die Seite College Humor gebracht haben.

      collegehumor.com/article/68436…are-already-disney-movies

      Und wisst ihr was? Die Seite hat vollkommen Recht. Keiner der Star Wars-Filme war jemals NUR für Erwachsene. Es waren eskapistische Weltraum-Märchen (was schon die berühmt berüchtige Introsequenz der Filme offen preis gibt --> "A long time ago...") in denen Prinzessinen gerettet werden mussten, mutige Helden für den endgültigen Sieg über das Böde trainierten und eine allgegenwärte, nicht näher zu bestimmende "magische" Kraft alles bestimmte. Nebenbei gab es Auftritte von brabbelnden Comic-Reliefs, pubertierenden Humor (Jabba The Hut ist fett, hi hi) und sogar ein Muppet durfte sich in aller Herzen spielen (Yoda). Das im Internet jetzt geheult wird, weil das böse, böse, böse Imperium mit der Maus sich ein Franchise geschnappt hat, das in wirklich dermaßen vielen Elementen bereits seit Episode IV den Disney-Stil selbst adaptiert hat (!), ist an Heuchlerei nicht zu überbieten. Star Wars war, ist und wird immer ein riesiges Weltraum-Märchen für alle Altersstufen bleiben und passt daher zu Disney wie die Faust aufs Auge.
    • Also ich für meinen Teil stehe der ganzen Sache noch etwas misstrauisch gegenüber. Das Ganze hat doch nur einen Sinn gehabt: Proftigier.
      Zum einen die Profitgier Lucas', der sein Star-Wars-Unterhalt sowieso nur noch aus der
      Merchandising-Industrie zog. Mit dem Verkauf der Rechte hat er 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
      Erstens erhält er ne Menge Kohle und zweitens löst er sich damit aus der Zwickmühle, falls Episode 7 ein Flopp wird oder die ganze Reihe mit Episode 7 zumindest aus dem sonst so stabilen Rahmen gerissen wird. Auf der anderen Seite steht natürlich die Profitgier Disneys, die sich sowieso schon beinahe alle anderen Rechte der Filmgeschichte eingeheimst haben und zu den "dunklen Lords" Hollywoods gemausert haben.

      Oben erwähnte ich schon den "stabilen Rahmen" der Star Wars-Saga. Ich finde es erschreckend und zugleich enttäuschend, wenn eine Filmreihe oder auch eine Serie einen würdigen Abschluss erhält und der Kreis sich so schließt. Man behält alles so im Guten im Gedächtnis. Die Profitgier sorgt jedoch dafür, dass dieser Rahmen wieder gesprengt wird, die schon abgeschlossene Geschichte wird radikal aufgerissen und verliert so an Stabilität und Bedeutung. Man nehme nur mal "Scrubs" als eines der besten Beispiele für übersteigerte Profitgier, die zum absoluten "Down" führt: Das Ende der 8. Staffel war ergreifend, mitreißend und es war vor allem eines: Ein Ende. Mit Staffel 9 haben die Produzenten alles wieder aufgerissen, die Serie sollte mit neuen Figuren aufgepuscht werden, das Ende wurde zu einer Farse. In der Filmgeschichte sieht es ähnlich aus. Wie schon einmal hier erwähnt wurde, hat Disney zum Glück nicht die Rechte an "Herr der Ringe"
      bekommen, denn sonst hätten wir sicherlich schon Teil 4 und 5 in der Kinos sehen dürfen, wobei dazu überhaupt keine Bücher mehr als Grundlage existieren...

      Harry Potter ist ebenfalls ein solches Mega-Konstrukt: Mit dem Sieg über Voldemort im letzten Teil wurde die Geschichte geschlossen, ja sogar noch ein Blick in die Zukunft in den letzten Versen geworfen, in dem die "neue Potter-Generation" am Gleis 9 3/4 nach Hogwarts bereit steht und unsere damaligen Protagonisten - bis auf den 60 Jahre alten aussehenden Malfoy - erwachsen daneben stehen. Ein würdiges Ende. Wollen wir da noch einen neuen Harry Potter-Film sehen, in welchem die deren Kinder nun die Abenteuer im zerstörten Hogwarts erleben? Mit Nichten.

      Um auf den Punkt zu kommen: Star Wars ist (filmtechnisch) auch ein solches abgeschlossenenes Konstrukt mit einem ordentlichen Ende. Ich verstehe auch nicht die vielen Star Wars-Nostalgiker, welche immer mit "die neue Trilogie ist bullshit" daherkommen. Natürlich ist die Storyline eingeengt, aber das musste sie auch sein, wird sie als Vorgeschichte der alten Teile durch eben jene doch begerenzt. Platz für viele Freiheiten war da nicht mehr, denn das Ende von Anakin stand von vornerein fest. Und doch gefiel mir die neue Trilogie als Vorgeschichte sehr gut, man erfährt über all die Charaktere mehr, die in der alten Trilogie nur abseits Bedeutung erhielten. So über Obi-Wan, welcher vom jungen Padawan zum weisen Meister heranreift, Yodas Preisungen vom alten Obi-Wan finden auch hier im Kampf gegen Dooku und Sidious festen Boden, haben wir ihn in der alten Trilogie doch nur als alten bettlegerichen Alien-Opa erfahren, der aber trotzdem zu den besten Yedi seiner Zeit gezählt haben sollte. "Wie das?", dachten wir damals, konnten wir dieses Bild eines berühmten Helden doch nicht mit dem des grünen Zwerges mit der Krücke in der Kralle vereinen. Die neue Trilogie hat Yoda seinem angepriesenen Ruhm gerecht gemacht, aber auch viele andere Figuren wurden "hübsch angerichtet". Daneben möchte ich noch die viel bessere technische Leistung der Schauspieler betonen. Im Endkampf Luke gegen Vader sieht man noch das alte große Makel der Filmindustrie, wenn es um ein Schwert-Duell geht: Egal ob in Star Wars oder einer mittelalterlichen Verfilmung, bei einem Schwertkampf-Duell schlugen die Kontrahenten immer nur auf das gegnerische Schwert, wobei der eigentliche Sinn im Treffen des gegnerischen Körpers liegt. Dieses Schauspiel gleicht einer Homage an den eigentlichen Schwertkampf. Im Endkampf Vader vs. Luke ist erkennbar, dass nicht viel Wert auf Glaubwürdigkeit des Kampfes gelegt wurde, gleicht er für mich doch eher einem Geplänkel von Kleinkindern, die mehr oder minder gut mit Stöckern auf sich einprügeln. Ganz anders dagagen der Enkampf von Obi-Wan vs. Anakin:
      Hier erkennt man deutlich, dass beide Schauspieler diesen einen Kampf mehrere Wochen über geübt haben.

      Aber ich komme mal wieder vom Thema ab, was ich ausdrücken möchte: Ebenso wie bei anderen Filmen/Serien wird Star Wars mit Episode 7 wieder aufgerissen, eine doppelte Trilogie, die dadurch schon doppeltes Ende bekam. Und wie die Wirkung der neuen Trilogie als erster kleiner Aufriss des Endes war, sieht man an solchen Reaktionen auf die neuen Filme wie oben schon erwähnt. Obwohl ich bei der neuen Trilogie nicht unbedingt von einem Aufriss der Storyline bzw. des Filmkonstruktes sprechen würde, denn es ist eine Vorgeschichte. Vorgeschichten reißen nie das konstruierte Ende auf, da das Ende der Vorgeschichte stehts im Anfang des ersten alten Teils liegt (Episode III -> Episode IV). Somit wurde mit Episode I-III das Ende von Episode VI gar nicht aufgegriffen, sondern auf das Gesamtergebnis einer Figur abgespielt: Wie wurde Anakin zu Darth Vader.

      Wie steht es aber nun um unser so stabiles Konstrukt der Star Wars-Reihe? Episode VII? Mit Sicherheit erwarten uns neue Schauspieler, denn wenn Episode VII an die vorigen anschließen soll, stehen Mark Hamill etc. nicht mehr wirklich zur Verfügung. Es werden also mit Sicherheit neue Figuren auftauchen, evtl die Kinder von Leia und Han.
      Doch ist es mit neuen Figuren einfach so getan? Man sollte sich mal eins ausmahlen: Das Ende von Star Wars wird nun gewaltsam aufgerissen, Epsiode VII wird angekündigt. Da das Ende nun übergangen wird und zum Scheinende mutiert, ist weiteren Filmen also keine Grenze gesetzt. Es wurde Episode VII angekündigt, keine weitere in sich stimmige und abgeschlossene Trilogie. Das bedeutet, es werden mit Sicherheit noch weitere Filme nach Episode VII folgen, falls sich diese in den Kinos bewährt. Und das wird sie objektiv betrachtet, denn alle kleinen Kinder, die immer schon "Clone Wars" auf SuperRTL gesehen haben, werden in die Kinos stürzen. Zufriedenstellend? Es sind eben jene Kinder, jene Altersgruppe, für die Filme wie "Niko 2" oder "Hotel Transsilvanien"
      produziert werden. Ist Episode VII also nichts anderes als "Hotel Transsilvanien"?

      Es gibt zwar unzählige Bücher über die Abenteuer der Kinder von Leia und Co im Handel, aber es sind eher wahllos zusammengestellte Titel im Bücherregal, die zusammen keine in sich Stimmige Atmosphäre und abgeschlossene Handlung bieten. Dagegen sind die beiden Trilogien, aber vor allem die alte, eben genau das: Ein in sich stimmiges Konstrukt der Filmgeschichte mit Anfang und Ende. Nun wird dieses Konstrukt zerissen, das Ende und somit die aufgebaute Storyline bis zum Ende wird transparent und nahezu bedeutungslos.





      1. Disney hat zwar auch Filme ala John Carter gemacht, aber dann auch Avengers. Also nicht nur komplett schlechte Filme, sondern auch gute, zumindest unterhaltsame Filme.


      Zu diesem Argument nur noch kurz etwas: Disney hat bei beiden Filmen nicht bewiesen, dass es sich auf diesem Markt behaupten kann. Es hapert an den Grundbausteinen: Einer Story und gut aufgebauten Charakteren. Avengers war ein reiner Actionstreifen, bei dem altbekannte Superhelden alle in einem Topf geworfen wurden und natürlich gegen irgendeinen übermächtigen Feind kämpfen. Von "Story" bzw. guter Story kann man wohl nicht sprechen, schließlich hat Disney einfach nur bekannte Superhelden zusammengewürfelt hat. Womit wir beim Charakterproblem wären:
      Disney brauchte sich in diesem Film nicht groß um das Charakterdesign der Protagonisten kümmern, schließlich waren es alles Helden, die den meisten Zuschauern bekannt sind.
      John Carter. Auch hier hat Disney nicht gerade Großes bewiesen, denn sowohl Story als auch Charaktere beruhen auf einer Buchgeschichte ähnlich wie bei Herr der Ringe. Rühmt man Peter Jackson für die tollen Charaktere und die Story in den Filmen? Nope, es ist Tolkien den man rühmen muss, schließlich beruht alles auf der Buchgeschichte. Nicht anders hielt es sich bei "John Carter", Disney brauchte sich aufgrund der Buchvorlage nicht groß um Story und Charaktere kümmern, sondern einfach nur ordentlich lesen...

      Natürlich werde ich mir Episode VII anschauen, aber mit der Stimmung im Herzen, dass dieser Film das so wunderbar aufgebaute Konstrukt der Star Wars-Trilogie(n) zerstört. Und das ist sehr schade. Möglicherweise mag der Film sogar Gefallen finden, möglicherweise weist er sogar mehr oder minder gute Strukturen auf, eröffnet eine neue Storyline, knüpft an Altbekannten an, aber all
      das macht das damit begründete Ende des großen Konstruktes für mich nicht wieder wett...

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    • Und das wird sie objektiv betrachtet, denn alle kleinen Kinder, die
      immer schon "Clone Wars" auf SuperRTL gesehen haben, werden in die Kinos
      stürzen. Zufriedenstellend? Es sind eben jene Kinder, jene
      Altersgruppe, für die Filme wie "Niko 2" oder "Hotel Transsilvanien"

      produziert werden. Ist Episode VII also nichts anderes als "Hotel Transsilvanien"?
      Man könnte sich natürlich noch an die Hardcore-Fangruppe der etwa 40 Jahre alten Nerds, die bei Mutti im keller leben, Nachos als Hauptnahrungsquelle haben, ein fragwürdiges Prinzessin Leia-Kostüm in einer Glasvitrine unter Verschluss halten und je 100.000 Wörter lange Fanfictions im Internet schreiben, halten, um die zufriedenzustellen (was selbst dann vermutlich nicht der Fall wäre), dürfte dann allerdings einen grandiosen Flop an der Kinokasse erleben.

      Kinder stellen, ob man es eingestehen will oder nicht, eine wichtige Zielgruppe dar, die das Recht hat ebenso gehört und angesprochen zu werden, wie die selbsternannten "Warsies" (mir fällt kein anderer Begriff analog zum Begriff Trekkie ein), die "Stars Wars" mit geradezu religiöser Verklärung betrachten.

      Der Reihe kann im Grunde nichts besseres passieren als einen "Neustart" mit Episode 7 zu vollziehen und eine Geschichte im Star Wars Universum zu erzählen, die sich vollkommen von den anderen 6 Episoden unterscheidet und einer neuen Generation die Chance bietet, sich einen eigenen Filmmythos anzueignen.
    • Disney hat inzwischen den Autoren für die neue Star Wars Reihe bestätigt, den Job bekommt niemand anderes als der Oskar-Gewinner Michael Arndt!!!

      Arndt schrieb den Film Little Miss Sunshine als auch Toy Story 3, des weiteren ist er einer der Autoren zurzeit bei Pixar. Arndt ist mit abstand zurzeit eines der heißesten Eisen in Hollywood und damit hat Disney somit zumindest einen Schritt in die richtige Richtung gemacht meines erachtens:

      Quelle